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römisch-katholisch => Predigten und Vorträge => Thema gestartet von: Marias Kind am 07. Februar 2011, 17:40:04

Titel: MEIN BUCH
Beitrag von: Marias Kind am 07. Februar 2011, 17:40:04
Hallo,

ich wollte Euch bitten, mein Vorwort zu meinem Buch zu beurteilen! Das wäre mir eine große Hilfe!

Ich danke den Teilnehmern schon im Voraus!


Liebe Grüße und Gottes Segenm
Marias Kind
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Marias Kind am 07. Februar 2011, 17:41:27
VORWORT

Wie der Titel Maria – Zeichen des Widerspruchs anzeigt, handelt dieses Buch über Maria, die Muttergottes1 und unsere Mutter2, die im Protestantismus ein zentrales Zeichen des Widerspruchs ist3, an dem sich die Geister scheiden4. Denn im Protestantismus hat man gegenüber Maria unterschiedliche Einstellungen. Während die einen Protestanten gegenüber Maria gleichgültig sind bzw. sie als eine gewöhnliche Frau und Gläubige betrachten, die keine besondere Bedeutung habe,5 haben andere Protestanten eine extreme Abneigung ihr gegenüber, welche sogar bis hin zum Hass und zur Verachtung ausschlägt. Nur sehr wenige Protestanten schenken Maria Beachtung und lieben und verehren sie und beten sogar das Ave Maria, den Rosenkranz und das Magnificat.6 Und es gibt hier und da sogar evangelische Kirchen, in denen man Marienbilder findet, vor denen evangelische Gläubige Kerze anzünden und Maria um ihre Fürsprache bitten. Wenn ich in diesem Buch durchgehend Kritik gegenüber Protestanten äußere, dann nimmt diese Kritik hauptsächlich auf jene Protestanten Bezug, die Maria hassen und verachten und sie abwerten, erniedrigen und schmähen. Und diese Protestanten sind mir nur aus Freikirchen7 bekannt,8 vor allem aus Freikirchen der „Erweckungsbewegung“.

In diesem Zusammenhang möchte ich gleich vorwegnehmen, dass ich selbst dieses Buch nicht in Hass und Verachtung schreibe, sondern in der Liebe, was jedoch nicht bedeutet, dass ich klare Kritikpunkte nicht äußern werde, um aufzuzeigen, wo die wahren Ursachen des Marienhasses liegen. Wenn beispielsweise der hl. Apostel Judas in seinem Brief durchweg harte Kritik gegenüber Irrlehrern äußert, dann bedeutet das nicht, dass er sie gehasst und verachtet hat. Das Gleiche gilt für den Apostel Johannes mit seiner Offenbarung! Man darf das Schlechte und Böse nicht immer ignorieren und beiseite schieben, und das haben auch weder Jesus Christus noch seine Apostel getan. Sie haben das Böse nicht ignoriert, sondern haben es beim Namen genannt, was zeigt, dass das notwendig ist! Denn manchmal muss man es einfach klar benennen, um gewisse Dinge, die problembehaftet sind, klar und verständlich darzulegen, wodurch man dann einen neuen Zugang zu diesen Dingen finden kann. Durch Verschweigen von Gründen und Ursachen, mögen es auch schlechte Gründe und Ursachen sein, lässt man die neuen Zugänge versperrt und man unterstützt und fördert das Böse dadurch noch. Wenn ich beispielsweise die Ursachen und Gründe einer psychischen oder auch körperlichen Erkrankung feststellen will, dann muss ich schauen, wodurch dieses gesundheitliche Problem entstanden ist, und dann muss ich mich auch selbst kritisch prüfen, oder mich von anderen, z.B. von Therapeuten, kritisch prüfen lassen und unangenehme Wahrheiten auch über mich selbst akzeptieren und annehmen. Durch Verschweigen negativer Ursachen und Gründe kommt man nicht weiter, zumindest nicht immer. Deshalb bitte ich Sie, liebe Leser, um Verständnis, wenn ich die wesentlichen Gründe und Ursachen des Marienhasses klar und deutlich benenne, denn ich denke, dass auch zu diesem Thema die wahren Gründe klar aufgezeigt werden müssen, damit die Wahrheit erkannt wird, damit ein Zugang zum Guten geschaffen werden kann und vom Bösen endlich abgelassen wird.

Denn es ist für einen glaubensaktiven Christen, der Maria liebt, unbegreiflich, dass gerade diese so wunderbare, große, ehrbare und erhabene Frau9 von bestimmten Protestanten entgegen der Bibel10 herabgesetzt, herabgewürdigt, gehasst und verachtet wird.11 Diese extreme Abneigung gegenüber Maria hat seine Ursache, und die liegt viel tiefer als man in der Regel denkt, sie liegt bei diesen Protestanten im Grunde in der Abneigung, dem Hass und der Verachtung uns Katholiken gegenüber. Aus diesen Attributen des Bösen12 heraus haben solche Protestanten Lügen über uns erfunden, mit denen sie uns als Gotteslästerer und Antichristen hinstellen wollten.13 Wir Katholiken könnten keine Christen sein, weil wir Bilder14 und Maria als Götter verehren würden und Maria an die Stelle Jesu Christi gesetzt und zur Erlöserin gemacht hätten. Deshalb seien wir Götzendiener und Antichristen! Diese Lügenmärchen haben sich in der protestantischen Tradition im Verlauf der Jahrhunderte bis heute so stark in die Gemüter vieler Protestanten eingebrannt, dass sie von vielen unreflektiert geglaubt und weitergetragen werden. Das liegt daran, dass man aus der protestantischen Tradition heraus grundsätzlich eine Abneigung gegen uns Katholiken zu haben hat. Diese Abneigung gegen uns führt dann dazu, dass viele diese Lügen einfach glauben wollen!

     Seit der „Reformation“ geht es bei vielen Protestanten also im Grunde nur darum, aus der Abneigung, d.h. aus einem Geist des Bösen heraus, alles oder fast alles zu bekämpfen, was katholische Lehre ist. In diesem Bösen hatte man grundsätzlich etwas gegen alles oder fast alles, was katholisch ist. Man hasste die Kirche, also musste man sie bekämpfen. In diesem Hass wurden antikatholische Lehren entwickelt, verkündet und propagiert, die man biblisch zu untermauern versuchte, um sie glaubwürdig zu machen – auf Kosten der Liebe und der Wahrheit!15
In dieser bösen Tradition der Feindschaft, ob das nun bewusst oder unbewusst geschieht, stehen  viele Protestanten noch heute! Es kann für einen „wahren“ Protestanten nicht anders sein, als die Katholische Kirche zu hassen! Ein „wahrer“ Protestant hat sie zu hassen – koste es was es wolle! Und wenn bestimmte Protestanten die Katholische Kirche nicht hassen und sie sogar verteidigen,16 werden sie angegriffen und als Verräter an der Reformation und dem Protest hingestellt. In dieser Abneigung, die Geist und Seele blind macht, ist alles wahr oder fast alles wahr, was antikatholisch ist! Und dafür muss dann hauptsächlich die Heilige Schrift herhalten, mit deren Hilfe man den Kampf nach wie vor weiter führt! Und da schreckt man nicht einmal davor zurück, Gottes Wort zu verdrehen, einseitig zu zitieren und sogar zu verfälschen, d.h. es an den eigenen Willen anzupassen, um katholische Lehren null und nichtig zu machen, was ich im Verlauf des Buches an Beispielen aufzeigen werde.

     Wenn ein Protestant grundsätzlich in dieser bösen Tradition gegen die Kirche steht, wie will er, darin behaftet, offen und neutral prüfen können, was da in der Katholischen Kirche wirklich geschieht? Man wird es nicht prüfen wollen, weil man einfach will, dass die katholischen Lehren oder die meisten davon falsch sind. Im Internet las ich mal in einem freikirchlichen Forum einen Text, wo jemand den Papst zitiert, worauf dann eine protestantische Dame schrieb:

 „Was interessiert mich denn, was der Papst sagt?! Ich habe die Bibel!“

Genau das ist es, was ich meine: Aus dem Stolz und aus der Verachtung, die ein „echter“ Protestant gegen die Kirche zu haben hat, wenn er kein Verräter an der unseligen „Reformation“ und am Protest sein will, will all den Lügenmärchen, die über die Kirche verbreitet werden, anhängen. Aus einem bösen Willen gibt es kein Entrinnen, weil man ihn ja will!17 Denn wenn man stolz, arrogant, hochmütig und bösartig sein will, dann kommt man da auch nicht raus, und man kann die Wahrheit über die Katholische Kirche nicht herausfinden, weil man es nicht will, weil man im Hass die Lüge lieber hat als die Wahrheit. Das sind der Stolz und die Bosheit, wesentliche Attribute des Vaters des Bösen, des Stolzes und der Lüge! Es kann aber auch sein, dass man nach außen hin so tut, als würde man alles prüfen oder geprüft haben, und doch wird am Ende alles oder fast alles als falsch „entlarvt“, was katholisch ist, denn man will es nicht anders. Man will einfach, dass die Kirche falsch liegt! Aber genau das hat man ja einst auch mit Jesus Christus getan – nachzulesen in den Evangelien! Ist in diesem Bösen, in dem viele Protestanten stehen, etwa die Gnade, die Christus für uns erwirkt hat? Oder ist die Gnade, die Christus für uns erwirkt hat, nicht vielmehr eine Kraft, aus der alles Gute erwächst? Wenn man im Bösen steht, dann steht man ganz einfach nicht in der Gnade Christi!

     Wie also kann ein glaubensaktiver Katholik einem Protestanten, der der Kirche abgeneigt gegenübersteht, klar machen, dass die Katholische Kirche Maria nicht anbetet, d.h. sie nicht zur Göttin macht, und sie zur Erlöserin und an die Stelle Christi setzt, oder über Christus? Und wie kann man ihm anhand der Schrift erklären, dass die katholischen Lehren über Maria biblisch richtig sind? Man kann es nur sehr selten, und zwar dann, wenn man Protestanten gegenüber hat, die guten Willens sind. Und auch hier ist es sehr, sehr schwierig, da sie von der protestantischen Tradition geprägt sind. Jeder Protestant guten Willens kann sich jedoch selbst davon überzeugen, wer im katholischen Glauben und im katholischen Glaubensleben die zentrale Stelle einnimmt, ob Jesus oder Maria! Lesen und studieren wir den Katholischen Katechismus, in denen uns die gesamte katholische Lehre entfaltet vorliegt, dann sehen wir, dass Jesus, der Erlöser, im Zentrum des katholischen Glaubens steht und nicht Maria. Schauen wir ins Leben eines glaubensaktiven Katholiken, dann sehen wir, dass in seinem Leben und in seinem Glaubensleben Jesus Christus die zentrale Figur ist, und nicht Maria. Sie nimmt für uns gemäß der Schrift erst nach Christus die erste Stelle ein!18 Schauen wir in die Heilige Messe, dann sehen wir, dass Christus darin von Anfang an bis zum Schluss die zentrale Figur ist, und nicht Maria, die dort zusammen mit den anderen Heiligen nur einmal und das nur am Rande erwähnt wird.19 Und schauen wir uns das Rosenkranzgebet an, dann sehen wir, dass Christus den Höhepunkt und das Zentrum dieses Gebets bildet! Und betrachten wir die von der Kirche anerkannten Marienerscheinungen, dann sehen wir nicht Maria im Zentrum, sondern Christus. Sie erschien zwar und vermittelte christliche Botschaften, so wie z.B. auch Paulus einst in den verschiedensten Städten erschien und die christliche Botschaft vermittelte, doch lenkt sie, wie auch Paulus es getan hat, unseren Blick immer auf Christus und die Lehre, die er gebracht hat.20 Wenn Maria in den Vordergrund tritt, dann nur, um Christus, seinen Willen und das Gute, das ja Christi Wille ist, zu vermitteln. Und wenn sie auch vom Willen Christi her über sich selbst spricht, dann tut sie ebenfalls nichts anderes, als das, was Paulus getan hat, denn auch er hat von Christus her häufig über sich selbst gesprochen. Und kein Protestant würde in Bezug auf Paulus auf die Idee kommen, zu behaupten, er hätte von Christus ablenken wollen. Wir sehen an diesem Beispiel, dass hier bewusst mit zweierlei Maß gemessen wird: das, was Paulus durfte, darf Maria, die gemäß der Schrift weit mehr ist als Paulus, nicht tun! Wenn Paulus vom Herrn her über sich selbst spricht, dann ist das okay, tut es Maria, dann ist das nicht okay und man beschimpft sie als Satan, der sich als Engel des Lichts tarne und von Christus ablenken wolle.

Ich habe dieses Buch, das an alle Christen guten Willens gerichtet ist, aus mehreren Gründen geschrieben, die alle zusammen genommen eine unzertrennliche Einheit bilden:

(a) um Maria, die Mutter Christi, gegen ihre protestantischen Feinde biblisch zu verteidigen,

(b) um sie Protestanten guten Willens, aber auch Katholiken, im biblischen Lichte zu zeigen,

(c) um mitzuhelfen, die protestantischen Lügenmärchen, die über die Katholische Kirche bzgl. Maria verbreitet werden, aus dem Wege zu räumen, und

(d) weil die Rückkehr der Protestanten in die Kirche Christi und die Einheit in der einen Kirche von größter Wichtigkeit für das Heil der Welt und der Juden ist.21

Deshalb hoffe ich, dass so viele Protestanten guten Willens wie nur möglich über Maria zurück zur reinen und wahren Lehre in der Katholischen Kirche zurückfinden,22 und dass wir uns über Maria, da sie als Zeichen des Widerspruchs gilt, näher kommen und uns wieder lieben, so wie Christus uns geliebt hat, und dass so viele Protestanten guten Willens wie nur möglich vor allem zu den Sakramenten der Beichte23 und der Heiligen Eucharistie24 zurückfinden, die uns Christus geschenkt hat und die nur durch geweihte Priester vermittelt werden können, da sie, anders als die Pastoren und Ältesten im Protestantismus, in der apostolischen Sukzession stehen.

Deshalb, liebe protestantische Brüder und Schwestern, öffnet Eure Herzen für die Liebe, für die Liebe zu uns Katholiken, die wir vor den Augen vieler von Euch ein Abschaum sind,25 und zu Maria,26 denn die Gnade, lieben zu können, hat Christus für uns alle erwirkt, und wir sollen nur lieben und nichts anders tun als nur zu lieben, denn die Liebe ist die Kraft und das Wesen Gottes, die eine Menge Sünden zudeckt. Alles andere kommt vom Feind!  Leben wir in Hass und Verachtung, dann leben wir nicht in der Gnade Christi, die wir dann mit Füßen treten, sondern in der Ungnade, der wir uns in solchem Falle geöffnet haben. Nehmt deshalb die Gnade Christi an, und glaubt und lebt aus ihr! Dann werdet Ihr uns und Maria lieben und verstehen können. Nur so, nur in dieser wahrhaftigen Liebe, in der es kein Lug und Trug gibt, und die immer aus Gott kommt, könnt Ihr uns und Maria, die Mutter unseres Herrn, wirklich verstehen. Deshalb öffnet Eure Herzen für uns und für Maria, denn sie ist nicht Eure Feindin, denn sie liebt Euch, jeden einzelnen von Euch, auch die, die sie hassen und verachten. Ihr mütterliches Herz sehnt sich so sehr nach Euch, nach Eurer Liebe, nach der Liebe ihrer Kinder!

Deshalb, wenn Ihr dieses Buch lest, lest es in der Liebe, in der reinen, makellosen Liebe zu uns und zu Maria, denn in der Liebe ist es geschrieben! Bittet den Heiligen Geist, der Liebe ist, er möge sie Euch schenken! Bittet ihn um Weisheit und Erkenntnis, damit Ihr dieses Buch - auch wenn ich darin, der Bibel gemäß, Negatives aufzeige - in der Weisheit und Erkenntnis Gottes versteht!


In Liebe verbunden
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Enrico am 08. Februar 2011, 16:29:01
Hallo Marias Kind,
ich habe nicht abgestimmt, denn es ist für mich ganz einfach keine treffende Option vorhanden.

Für mich wäre die richtige Option "Agressi mit Rundumverurteilung".

Zitat:
Zitat
dann nimmt diese Kritik hauptsächlich auf jene Protestanten Bezug, die Maria hassen und verachten und sie abwerten, erniedrigen und schmähen. Und diese Protestanten sind mir nur aus Freikirchen7 bekannt,8 vor allem aus Freikirchen der „Erweckungsbewegung“.
Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass kein Christ Maria hasst, falls doch, dann hat er einfach noch nicht verstanden was Christ sein bedeutet.

Weiters schreibst du in dem Satz "hauptsächlich auf jene Protestanten Bezug, die Maria hassen und verachten und sie abwerten, erniedrigen und schmähen".
Wenn schon, dann solltest du wenigstens "alle jene" statt hauptsächlich schreiben. Falls du das nicht schreibst, wird jeder verstehen, dass du auch andere meinst ;-)

Zitat
Wenn beispielsweise der hl. Apostel Judas in seinem Brief durchweg harte Kritik gegenüber Irrlehrern äußert,....
Der Apostel Judas, Sohn des Jakobus, hat einen Brief geschrieben ? Aha...das ist mir neu, oder meinst du einen anderen als den Judas Brief in der Bibel ?.

Jedenfalls ist es so, wenn du in dem Buch über das Böse schreibst, weil Freikirchler oder Protestanten Maria nicht als immerwährende Jungfrau, - und nicht als Mutter Gottes (sondern Jesu), - und als normale Sünderin sehen, dann wird das Buch kein Protestant lesen.
Du rufst damit nur zum absoluten aufbegehren auf, wenn das das Ziel des Buches ist, ok, dann ist dir Erfolg sicher.
Du bekommst garantiert viele sehr unschöne Leserbriefe, und dein Eindruck dass Freikirchler Maria Hassen wird bekräftigt.

Zitat
...... wo jemand den Papst zitiert, worauf dann eine protestantische Dame schrieb:

 „Was interessiert mich denn, was der Papst sagt?! Ich habe die Bibel!“

Genau das ist es, was ich meine: Aus dem Stolz und aus der Verachtung, die ein „echter“ Protestant gegen die Kirche zu haben hat, wenn er kein Verräter an der unseligen „Reformation“ und am Protest sein will, will all den Lügenmärchen, die über die Kirche verbreitet werden, anhängen.
Verzeih bitte, aber auch das ist wirklich absolut Grenzwertig.
Was willst du wirklich erreichen ?
Ich verstehe schon, dass es dich stört, dass es dich ärgert wenn ein Freikirchler so direkt sagt "Was interessiert mich der Papst....".
Der Papst interessiert einen Freikirchler tatsächlich nicht als Oberhirte, oder Kirchenoberhaupt. Doch ihn deswegen Hassen, Missachten, verunglimpfen, wird kein Christ.

Ich glaube ganz einfach, dass du nicht unterscheiden kannst, was ganz einfach dumme Reaktionen oder Aussagen von Menschen sind, die behaupten irgendwas zu sein, oder einer Gruppe zuzugehören, und jenen die wirklich zugehörig sind.
Christen sind Christen, und sobald irgendwo Hass, Zorn, Verunglimpfung usw. im Vordergrund stehen, dann ist es eben nicht christlich.

Ich möchte hier zu Ende kommen, doch möchte ich dir noch einen Hinweis oder Vergleich geben, wie ich deine Einleitung empfinde...
Das ist ähnlich wie...
Eine Firma stellt sich vor.
Wir sind ein Topseriöses Finanzunternehmen, wir betrügen unsere Kunden nicht wie die Firma XY das immer tut.
Weiters sind unsere Mitarbeiter besser ausgebildet als die von der Firma XY. Wir versäumen keine Termine, wie es bei anderen immer wieder passiert.
Wir denken immer positiv, nicht so wie die anderen die fast immer negativ denken.
Bei uns sind sie in besseren Händen, als bei der Firma, die sie derzeit betreut.
Bei uns passiert ihnen nichts, es ist alles bestens, vergleichen sie mal was zB bei der Firma XY immer passiert, das ist furchtbar. Dort machen sie bankrott, aber nicht bei uns, kommen sie zu uns.

Würdest du zu dieser Firma wechseln wollen ?

Ich hoffe du kannst ein wenig verstehen was ich meine...

LG und Gottes Segen
Enrico

Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Theo2 am 08. Februar 2011, 17:07:50
Hallo MariaKind,
jetzt willst also auch du dich noch in die Reihe der Schriftsteller einreihen.
Ein großes Unterfangen, dem du nach der Lektüre des Vorwortes deines Buches anscheinend nicht ganz gewachsen zu sein scheinst.
 
Du merkst, ich relativiere meine Aussage bewusst, weil ich mich vor allem frage:
Wer ist deine Zielgruppe?
Wenn du mit diesem Text Protestanten ansprechen willst, dann kann ich dir jetzt schon sagen, dass du entweder keine Reaktion oder Angriffe nie gekannten Ausmaßes ernten wirst.

Schon der Text deines "Vorwortes" strömt, trotz und vielleicht auch gerade wegen deiner mehrfachen Beteuerungen, eine derartige Ablehnung Protestanten gegenüber ( ich halte mich bewusst in der Beurteilung zurück) aus, dass du vermutlich nie zu einem Dialog, sondern nur zu Streitgesprächen, wenn nicht gar Beschimpfungen kommen wirst.

Der Grund dafür ist einfach auszumachen: Du arbeitest mit Unterstellungen und Annahmen und nicht mit Fakten.
Beispiel:  Seit der „Reformation“ geht es bei vielen Protestanten also im Grunde nur darum, aus der Abneigung, d.h. aus einem Geist des Bösen heraus, alles oder fast alles zu bekämpfen, was katholische Lehre ist. In diesem Bösen hatte man grundsätzlich etwas gegen alles oder fast alles, was katholisch ist. Man hasste die Kirche, also musste man sie bekämpfen. In diesem Hass wurden antikatholische Lehren entwickelt, verkündet und propagiert, die man biblisch zu untermauern versuchte, um sie glaubwürdig zu machen – auf Kosten der Liebe und der Wahrheit!

Das sind massive Anschuldigungen - wo sind die Fakten? Wo und wie belegst du diese Aussage?

Welche antikatholischen Lehren wurden entwickelt?
Wie definierst du "das Böse" und in welchen Kontext stellst du das mit den Protestanten?
Wo und wie hat man gegen Liebe und Wahrheit verstossen. 
Welche Wahrheit meinst du?

Zusatzfrage: Was willst du mit deinem Werk erreichen?

Glaubst du ernsthaft, dass nach der Lektüre deiner Aussagen auch nur ein Protestant sich von seinem Glauben abwenden und konvertieren wird?

Vom Inhalt einmal abgesehen, dein Schreibstil ist eine Katastrophe!

Wenn  man deine Sätze liest, spürt man förmlich deine Erregung und deine Wut auf alles, was nicht deiner Marienverehrung entspricht.

Wenn das ein Sachbuch sein soll, dann schreibe sachlich, distanziert und belege die Aussagen mit Fakten.
Andernfalls wird es eines der zahlreichen Traktate bleiben, die im Internet zu den unterschiedlichsten Themen zu Hauf kursieren und meist ungelesen bleiben.

Einen seriösen Verleger wirst du, meiner Einschätzung nach, so schnell nicht finden.

Vielleicht veröffentlicht die Piusbruderschaft - die haben meines Wissens auch einen Verlag - dein Buch.
Nur, ob du dann die Zielgruppe, die dir vorschwebt erreichst, bezweifle ich stark.

Du hast um Kritik gebeten - ich hoffe du kannst sie ertragen.
sachliche grüße
theo2 
 
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: KleinesLicht am 08. Februar 2011, 21:48:44

Ich möchte weder näher auf Marias Kind Vorwort eingehen, noch auf die Beiträge von Enrico und theo2. Mir ist es nur wichtig, dass neue Mitglieder nicht denken Marias Kind sei agressiv und "hasserfüllt" Andersdenkenden bzw. Protestanten gegenüber. So ist er nicht; ganz im Gegenteil und Mitglieder die ihn schon eine Weile kennen wissen das auch.

Die Kritik von Enrico und theo2 ist nicht unbegründet. Es ist aber nicht Wut und Erregung die Marias Kind antreiben in einer für ihn klaren Sprache zu schreiben sondern die aufrichtige Liebe zu Maria. Diese Liebe möchte er mit allen Menschen teilen. Aus seinen Sätzen lässt sich nämlich auch lesen, dass er einfach nicht nachvollziehen kann das Menschen Maria nicht annehmen.  Für ihn ist neben der Christusliebe die Marienliebe das Selbstverständlichste was es gibt. Das ist es, was er m. E. versucht seinen Lesern nahe zu bringen.

Ich hoffe sehr, dass er die hier angeführte Kritik annimmt, überdenkt und einen erneuten Versuch startet, seine Anliegen in einer verständlicheren Sprache darzulegen. Bitten wir den Heiligen Geist darum, Marias Kind bei diesem Vorhaben zu unterstützen.


Im Gebet verbunden
KleinesLicht
 
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Marias Kind am 08. Februar 2011, 23:22:25
Liebes Kleines Licht,

es ist so, wie Du schreibst! Und da ich festgestellt habe, dass mein Buch in dieser Form viel Unmut erregt, werde ich es auch anders aufziehen! Deshalb auch meine Umfrage zum meinem Vorwort!

@Enrico
Zitat
Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass kein Christ Maria hasst, falls doch, dann hat er einfach noch nicht verstanden was Christ sein bedeutet.

Es gibt aber Christen, die sie hassen, und ich kenne persönlich zwei davon. Und im Buch von Scott und Cimberley Hahn "UNser Weg nach Rom" findest Du zwei Selbstbekenntnisse von zwei Freikirchlern, nämlich die der Autoren. Es erstaunt mich nun, dass Deine Beurteilung diesbezüglich noch weit schlimmer ist als die, die man mir vorwirft, obwohl das von meiner SEite auch keine Beurteilung ist! Nichteinmal ich als Katholik spreche den Christen, die Maria hassen, ihr Christsein ab, nur weil sie Maria hassen! Und Du als Freikirchler tust das! Das ist doch allerhand! Ich sehe diese Menschen dennoch als Christen und ich liebe sie und wünsche deshalb, dass sie von ihrem Hass gegen die Kirche und Maria ablassen, weil Hass die Seele zerstört! Aus diesem Grund war es mir wichtig, in meinem Buch auf solches einzugehen, damit diese Christen einsehen, dass Hass niemals richtig sein kann und auch niemals richtig ist!

Zitat
Weiters schreibst du in dem Satz "hauptsächlich auf jene Protestanten Bezug, die Maria hassen und verachten und sie abwerten, erniedrigen und schmähen". Wenn schon, dann solltest du wenigstens "alle jene" statt hauptsächlich schreiben. Falls du das nicht schreibst, wird jeder verstehen, dass du auch andere meinst ;-)

Lieber Enrico, an "hauptsächlich" stimmt schon, weil ich in meinem Buch nicht nur die Protestanten/Christen kritisiere, die sie hassen usw., sondern auch solche, die tatsächlich Fälschungen an der Bibel vornehmen. Und auch das darf nicht sein! Aber dies konntest Du ja nicht wissen, weil Du die dem Vorwort folgenden Texte nicht gelesen hast. Im Übrigen kritisiere ich mich selbst in meinem eigenen Buch!

Zitat
Verzeih bitte, aber auch das ist wirklich absolut Grenzwertig.
Was willst du wirklich erreichen ?
Ich verstehe schon, dass es dich stört, dass es dich ärgert wenn ein Freikirchler so direkt sagt "Was interessiert mich der Papst....".
Der Papst interessiert einen Freikirchler tatsächlich nicht als Oberhirte, oder Kirchenoberhaupt. Doch ihn deswegen Hassen, Missachten, verunglimpfen, wird kein Christ.

Zitat
Jedenfalls ist es so, wenn du in dem Buch über das Böse schreibst, weil Freikirchler oder Protestanten Maria nicht als immerwährende Jungfrau, - und nicht als Mutter Gottes (sondern Jesu), - und als normale Sünderin sehen, dann wird das Buch kein Protestant lesen.

Wo liest Du denn das aus meinem Vorwort raus! Du solltest richtig lesen, das lesen, was ich im Vorwort schreibe, und nicht etwas, was Du in mein Buch hineininterpretieren willst! Ich schreibe doch im Vorwort, dass sich meine Kritik hauptsächlich gegen die Protestanten richtet, die Maria hassen, verachten, erniedrigen und schmähen! Wenn ein Protestant Maria liebt, aber dennoch an ihre immerwährende Jungfräulichkeit nicht glaubt, dann richtet sich doch meinen eigenen Worten zufolge die Kritik doch nicht auf diese Protestanten! Du solltest doch lernen, richtig zu lesen, statt mit Unterstellungen zu arbeiten!

Lieber Enrico, ich denke, dass Du genau lesen solltest, was da im Vorwort steht! Da steht nicht, "Was interessiert mich der Papst ...", sondern "Was interessiert mich denn, was der Papst sagt! ... " Ich denke, dass viele Missverständnisse gar nicht zustande kommen würden, wenn man nur den Text, den man liest, auch genau lesen würde, also das, was der Verfasser tatsächlich schreibt! So eine Abweisung dessen, was der Papst äußert, kommt aus dem Stolz, denn was, wenn der Papst etwas geäußert hat, was Teil der christlichen Wahrheit ist! Interessiert einen Christen christliche Wahrheit nicht? - nur weil es der Papst äußert? DAs ist der Stolz!

Zitat
Ich glaube ganz einfach, dass du nicht unterscheiden kannst, was ganz einfach dumme Reaktionen oder Aussagen von Menschen sind, die behaupten irgendwas zu sein, oder einer Gruppe zuzugehören, und jenen die wirklich zugehörig sind.
Christen sind Christen, und sobald irgendwo Hass, Zorn, Verunglimpfung usw. im Vordergrund stehen, dann ist es eben nicht christlich.

Aber es gibt diese Menschen/Protestanten doch, und deshalb muss doch gesagt werden, dass das nicht richtig ist! Was mache ich denn falsch damit? Im Prinzip sind wir uns doch hier einig! Und freue mich darüber, dass Du nicht zu diesen Menschen zählst!

Zitat
Ich möchte hier zu Ende kommen, doch möchte ich dir noch einen Hinweis oder Vergleich geben, wie ich deine Einleitung empfinde...
Das ist ähnlich wie...
Eine Firma stellt sich vor.
Wir sind ein Topseriöses Finanzunternehmen, wir betrügen unsere Kunden nicht wie die Firma XY das immer tut.
Weiters sind unsere Mitarbeiter besser ausgebildet als die von der Firma XY. Wir versäumen keine Termine, wie es bei anderen immer wieder passiert.
Wir denken immer positiv, nicht so wie die anderen die fast immer negativ denken.
Bei uns sind sie in besseren Händen, als bei der Firma, die sie derzeit betreut.
Bei uns passiert ihnen nichts, es ist alles bestens, vergleichen sie mal was zB bei der Firma XY immer passiert, das ist furchtbar. Dort machen sie bankrott, aber nicht bei uns, kommen sie zu uns.

Lieber Enrico, es geht mir in dem Buch nicht um das Thema, welche "Firma" gut und welche schlecht ist, sondern um Maria, die zum Zeichen des Widerspruchs geworden ist! Dein Vergleich zeigt mir, dass Du das Vorwort gar nicht richtig gelesen hast! Ist es denn so schwer, richtig und genau zu lesen?! Kein Katholik hast Maria! Viele Protestanten hassen Maria auch nicht! Und viele andere Protestanten hassen sie! Dein Vergleich passt also von Vorne bis Hinten nicht!


Liebe Grüße und Gottes Segen,
Marias Kind
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Martial am 08. Februar 2011, 23:31:33
@kleines Licht.
Ich wage zu behaupten, oder noch besser ich weiss, dass der Eifer der Marienliebe von Stefan (MariaKind) gegen meinen Heiligen Marieneifer vor Jahren nur ein kleiner Windhauch ist.
Zu dieser Zeit war “Keule “ mein Spitzname.
Heute, nach einigem geistigen Abstand weiss ich, dass mein Eifer jeden bekehrt hätte... nur keinen Protestanten (die ich ja eigentlich überzeugen wollte!!)
Ich hasste sie wirklich nicht, aber es war aus meiner Sichtweise heraus nur absolut logisch, offensichtlich und sicher beweisbar (anhand der Schrift), dass Maria verehrt werden MUSS.
Dass diese Logik für geradezu jeden halbwegs normal denkenden Mensch förmlich greifbar sein muss, erschloss sich mir nicht.
Wie gesagt, heute erst, Jahre später, weiss ich dieses.

Stefan ist heute, ich, damals.
Glaube mir wenn ich dir sage, er kann nicht anders.
Alles andere wäre für ihn z.Z. Verrat an seiner größten Liebe.

Der Rat, in diesem Zustand ein objektives Buch über Marienverehrung zu schreiben ist nicht möglich.

Vermutlich hätte sich mein Buch noch schlimmer angehört...

LG Martial



Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Marias Kind am 08. Februar 2011, 23:50:44
Lieber Martial,

ich werde das Buch anders schreiben! Denn Unmut will ich auf keinen Fall erregen! Ich wusste ganz einfach nicht, dass das Buch in dieser Form überhaupt Unmut erregen könnte! Es geschah einfach aus Unwissenheit! Doch jetzt weiß ich es! Und so muss ich das Buch tatsächlich anders aufziehen, wie auch Du es mir geraten hast!


Liebe Grüße und Gottes Segen,
Marias Kind
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Winfried am 09. Februar 2011, 07:47:23
Wenn ein Protestant Maria liebt, aber dennoch an ihre immerwährende Jungfräulichkeit nicht glaubt, ...


Lieber MariasKind, liebe Leser,

es gehört nicht direkt in diesen Zusammenhang, und man müsste eigentlich einen neuen thread dazu eröffnen (was ich vielleicht noch tun werde), aber dazu einmal eine grundsätzliche Frage, die auch viele Katholiken betrifft:

Wenn es keine Jungfrauengeburt gibt, wer war dann der Vater von Jesus? Josef? Das würde heißen: Die Bibel lügt, das Kind war nicht "wahrer Mensch und wahrer Gott" etc.

Sollte man dieses Thema Eurer Meinung nach einmal extra diskutieren? Viele "Katholiken" denken so, ohne sich über die Tragweite dessen Gedanken zu machen. Damit würde aber letzten Endes das gesamte Gebäude ihres Glaubens zusammenbrechen. Wie denkt ihr darüber?



Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Marias Kind am 09. Februar 2011, 10:00:56
Lieber Wendelinus!

Danke! Meinst Du das Buch von Hahn "Maria. Königin des Himmels"? Ein wirklich sehr gutes Buch! Es hat mich dazu inspiriert, auf die biblischen Details über Maria genau zu achten! Denn allzuoft überliest man diese wichtigen DEtails und man ist über Maria unvollständig informiert!Man bekommt dann von Maria ein unvollständig und damit auch ein falsches Bild! Bis vor nicht allzu langer Zeit dachte auch ich, dass in der Bibel nicht viel über Maria stehen würde, schon gar nichts über ihre immerwährende Jungfräulichkeit, ihre Auferstehung und leibliche Aufnahme in den Himmel usw. Diesbezüglich habe ich der Kirche einfach vertraut! Und das einfache Vertrauen, dass die Kirche recht hat, hat mir Gott dann irgendwann belohnt, da er mir diese u.a. Lehren über Maria biblisch eröffnet hat! WElch ein Geschenk! Dank sei Gott dafür!

So wird z.B. von vielen behauptet, dass in der Bibel keine Informationen über Mariens KIndheit zu finden wären. WEnn man aber genau hinschaut, findet man in der Bibel sehr wohl Informationen dazu, wie etwa, dass Maria in ihrer Kindheit eine ausgezeichnete theologische Ausbildung genossen hat, wie ein jüdischer Priester! Auch ihre immerwährende Jungfräulichkeit wird in der Bibel gelehrt! Ebenso wird in der Bibel Mariens Auferstehung und leibl. Aufnahme in den Himmel gelehrt! Man muss einfach genau lesen! Und das geht nur, wenn man sich und seine Vorstellungen zurücknimmt und sich wirklich von der Bibel und vom Heiligen Geist leiten lässt! Ohne den Heiligen Geist wird man bestimmte wichtige Zusammenhänge nicht erkennen, die aber sehr wichtig sind!

Liebe Grüße und Gottes Segen,
Marias Kind




Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Marias Kind am 09. Februar 2011, 10:04:42
Lieber Winfried,

das ist natürlich ein wichtiges Thema, und es sollte meiner Meinung nach hier behandelt und diskutiert werden!

Wichtig ist zunächst zu erklären, was die Kirche unter "Jungfrauengeburt" versteht. Ich kenne diesbzgl. zwei Varianten:

1.) Die Zeit von der Empfängnis an bis zur Geburt Jesu

2.) Die Geburt

Wir sollten das Thema hier aufnehmen!


Liebe Grüße und Gottes cSegen,
Marias Kind
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Enrico am 09. Februar 2011, 10:24:39
Lieber Maria Kind,
ich habe mir nun deine Antwort auf meine Einschätzung deiner Einleitung durchgelesen.
Ich würde dir ans Herz legen meine Einschätzung nochmals zu lesen.
Dass gerade ich einem Christen das Christsein absprechen will, gerade von dir, nach der Einleitung zu deinem Buch die du gepostet hast) zu lesen, da kann ich nur den Kopf schütteln.

Du ein Mensch der angeblich soooo viel Liebe hat, und geben kann schreibt folgende Wörter....

2187 Wörter sind es insgesamt
Die folgenden Wörter kommen immer zumindest als Wortteile vor...
Hass  16x
Widerspruch 3x
Negativ 2x
Verachtung 5x
Verachtet 2x
Abneigung 8x
Kritik 4x
abwerten, erniedrigen schmähen, krank, herabgesetzt, herabgewürdigt,scheiden, Abschaum, Lug, Trug je 1x
schlecht 2x
Problem 2x
böse 13x
bekämpfen 2x
Feind 4x
lüge 7x


Etwa 78 Wörter sind eindeutig Negativ, und außerdem ist der Text mit negativen Redewendungen wie zB
Zitat
...Aus dem Stolz und aus der Verachtung, die ein „echter“ Protestant......
...Lug und Trug....
...Aus einem bösen Willen gibt es kein Entrinnen, weil man ihn ja will!
...grundsätzlich in dieser bösen Tradition gegen die Kirche steht...
....werden sie angegriffen und als Verräter an der Reformation und dem Protest hingestellt...
...gespickt voll.

Macht dir mal die Arbeit und suche die positiven Textstellen.
Mit gutem Willen, habe ich keine 50 gefunden...

Vielleicht verstehst du nun meine Metapher mit der Firma...?

Ich bete für Dich lieber Marias Kind
Enrico



Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Marias Kind am 09. Februar 2011, 10:46:26
Lieber Enrico,

Du siehst zwar nur Wörter und Buchstaben und kannst Wörter zählen, aber die Verbindungen der Wörter und den Zusammenhang kannst Du nicht erfassen. Wie willst Du unter solchen Umständen dann die Informationen in der Bibel überhaupt erfassen! Desweiteren umgehst Du ganz geschickt meine Einwände und gehst auf sie nicht ein! Mit Wörter zählen und so ist es nicht getan, denn der Buchstabe tötet, der Geist macht lebendig! Anscheinend bist Du auch nicht so liebend, wie Du Dich darstellst!


Liebe Grüße und Gottes Segen,
Stefan
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Theo2 am 09. Februar 2011, 11:44:57
Guten Tag MariaKind,

vielleicht kann ich von dir, trotz meiner harschen Kritik an deinem Versuch ein Buch zu schreiben, noch etwas lernen.
Du schreibst:

So wird z.B. von vielen behauptet, dass in der Bibel keine Informationen über Mariens KIndheit zu finden wären. WEnn man aber genau hinschaut, findet man in der Bibel sehr wohl Informationen dazu, wie etwa, dass Maria in ihrer Kindheit eine ausgezeichnete theologische Ausbildung genossen hat, wie ein jüdischer Priester! Auch ihre immerwährende Jungfräulichkeit wird in der Bibel gelehrt! Ebenso wird in der Bibel Mariens Auferstehung und leibl. Aufnahme in den Himmel gelehrt! Man muss einfach genau lesen!



Ich habe mich intensiv mit der Bibel beschäftigt und glaube zwischenzeitlich zu erkennen woher die Marienverehrung kommt.

Allerdings habe ich in den ganzen Jahren das, was du hier aufgeschrieben hast, nie gefunden.

Wo finde ich den Nachweis über die theologische Ausbildung?

An welcher Stelle der Bibel wird die immerwährende Jungfräulichkeit gelehrt.

Wo finde ich die Auferstehung Mariens ?

An welcher Stelle ist die leibliche Aufnahme in den Himmel zu finden?

Ich habe dich doch richtig verstanden, dass du von der BIBEL sprichst?

Hilf' mir bitte die entsprechenden Stellen zu finden.
dankbare Grüße
theo2
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Enrico am 09. Februar 2011, 11:48:24
Lieber Marias Kind,
ich umgehe deine Einwände einfach nur deswegen, weil ich von deiner Seite, obwohl du darum gebeten hast ....
Zitat
ich wollte Euch bitten, mein Vorwort zu meinem Buch zu beurteilen! Das wäre mir eine große Hilfe!
.....kaum Einsicht, oder Zugeständnis kommt.
Ich kann mir natürlich nur ein Bild über die Zusammenhänge machen.
Wenn in einer Bucheinleitung die jemanden (zB mir und anderen die sind wie ich), der eben einen anderen Zugang zum Glauben hat als der Autor, sozusagen nichts als negative zusammenhängende Wortwendungen und Wörter um die Ohren fliegen, noch dazu wo ich das was du beschreibst überhaupt nicht kennengelernt habe, und davon überzeugt bin, dass das allermeiste was du erlebt hast mit "Maria-oder Papst hassenden Freikirchlern", zum Großteil als Missverständnis zu werten ist, dann kann ich mir nur ein Bild machen,...was sonst ?

Erwartest du etwa, um mit dir mitreden zu können, dass ich mir das Buch (die Freikirchler die nach Rom gehen oder so) was du da erwähnt hast, kaufe und lese ????
Dieses Buch kann nur Unsinn sein, wenn das drin steht, was du beschreibst.

Ich möchte es nochmals betonen, vielleicht verstehst du es dann besser..
Freikirchler haben eben einen anderen Zugang zum Glauben..
Es interessiert sie nur sehr peripher was der Papst denkt oder der Vatikan beschließt, oder was der Katechismus aussagt usw....
Auch was die Stellung der Maria in der katholischen Kirche betrifft, ist für einen Freikirchler nicht wichtig.
Auch was die Sakramente betrifft, bzw. wie sie in der kath. Kirche gehandhabt werden, ist für einen Freikirchler nicht wichtig.
...und noch vieles mehr...

Wenn du das als Beleidigung auffasst, oder dass einer wie ich dir gar deinen Glauben absprechen will, oder dir eine Irrlehre unterstellt, dann tut es mir wirklich Leid. Ich will weder das eine noch das andere.

Das Bild von dem Buch an dem du schreibst, ist durch deine Einleitung, und auch durch andere Beiträge (teilweise im alten Forum), vorhanden, und ich kann Dir nur wünschen, und hoffen, dass mein Bild von Dir und dem Buch falsch ist.

Zitat
......der Geist macht lebendig!
Ja das sehe ich so...

Alles Gute, und Gottes Segen
Enrico
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Marias Kind am 09. Februar 2011, 12:34:58
Lieber Enrico,

Du widersprichst Dich ja! Einerseits sagst Du, dass Du Dir als Nicht-Katholik kein Urteil über das bilden kannst, was ich schreibe, aber es dann doch tust!

Wenn Du nicht oberflächlich und falsch lesen würdest, z.B. "Was interessiert mich, was der Papst sagt", sähe die Sache anders aus! Das Problem bei Dir, wie bei so vielen Freikirchlern, ist, dass Ihr einen Buchstabenglauben pflegt, was sich sehr deutlich auch hier bei Dir zeigt! Und genau dieser Buchstabenglaube ist der Zugang zur Bibel, den die meisten von Euch haben! Und das ist ein sehr großes Problem! Es ist sehr schwer jemanden, der nur die Oberfläche sieht, die Dinge in deren Tiefe, Höhe, Breite und Weite zu erklären. Dahingehend müssen viele von Euch Freikirchlern noch tun! Beim Studium Eurer Bibelauslegungen sehe ich so viel Einseitigkeit und Oberflächlich, dass solche Studien unglaublich langweilig zu lesen sind! Und sie sind nicht nur langweilig, sondern voller Irrtümer und Fehler!

Wie ist es nun für einen Katholiken, der diese Oberflächlichkeit und Einseitigkeit nicht kennt, möglich, einem Freikirchler, der an sie gewöhnt ist, die Tiefe, die Höhe, Breite und Weite zu zeigen? Es ist nur dann möglich, wenn derjenige sich öffnet und bereit ist, auch von anderen zu lernen! Deshalb rede ich bei Dir auch wie gegen eine tote Wand, die nichts versteht!

Deshalb ist auch der thematische Inhalt meines Buches für einen verstockten und oberflächlichen Freikirchler nichts weiter als Unsinn! Das kann ich sehr gut nachvollziehen, weil auch ich einmal lange ZEit so verstockt und oberflächlich war, wie so viele von Euch!

Deshalb ist ja mein Buch auch nicht an solche verstockten und oberflächlichen Christen wie Dich gerichtet, sondern an die Christen guten Willens! Um das zu wissen, bräuchtest Du nur mein Vorwort zu lesen! Aber wie soll man das aus dem Vorwort wissen, wenn man oberflächlich und verstockt ist?! Unmöglich ist das! Deshalb ist es für mich auch bedeutungslos, ob Du das Buch kaufen und lesen würdest oder nicht! Denn es ist in dieser Form an die Christen guten Willens gedacht!


Liebe Grüße und Gottes Segen,
Marias KInd
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Enrico am 09. Februar 2011, 12:49:55
Ok Marias Kind,
ich äußere mich nun nicht mehr dazu.

Ich wünsche alles Gute für Dich dein Buch und deine Empfindungen.
Enricco
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Veritas1988 am 09. Februar 2011, 14:49:40
Ich finde du holst ein bisschen weit aus, und solltest Kritik auch mal akzeptieren, oder zumindest so stehen lassen Marias Kind, anstatt dem Kritiker direkt vorzuwerfen er sei verstockt und ohne guten Willen, oder er würde nicht richtig lesen. Ich zumindest konnte die Kritk zu großen Teilen durchaus nachvollziehen.

Gruß
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Winfried am 09. Februar 2011, 14:57:14
Freikirchler haben eben einen anderen Zugang zum Glauben..
Es interessiert sie nur sehr peripher was der Papst denkt oder der Vatikan beschließt, oder was der Katechismus aussagt usw....
Auch was die Stellung der Maria in der katholischen Kirche betrifft, ist für einen Freikirchler nicht wichtig.
Auch was die Sakramente betrifft, bzw. wie sie in der kath. Kirche gehandhabt werden, ist für einen Freikirchler nicht wichtig.
...und noch vieles mehr...


Liebe Enrico,

vielleicht habe ich die eine oder andere Stellungnahme von Dir im FORUM übersehen oder falsch verstanden, aber Du müsstest Dir im Klaren darüber seien, dass wir auf unseren Seiten und damit im FORUM die Maxime eucharistisch, papsttreu, marianisch ausgegeben haben. Wir haben keine Probleme damit, auch mit Andersdenkenden oder gar Gegnern dieser Sichtweise zu diskutieren, aber in diesem Zusammenhang müsstest Du Dich diesen Grundprinzipien gegenüber schon einmal erklären. Vielleicht wäre für Dich ein freikirchliches Forum, von denen es naturgemäß eine Unzahl gibt, besser.
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: LoveAndPray85 am 09. Februar 2011, 15:00:02
Wenn ein Protestant Maria liebt, aber dennoch an ihre immerwährende Jungfräulichkeit nicht glaubt, ...


Lieber MariasKind, liebe Leser,

es gehört nicht direkt in diesen Zusammenhang, und man müsste eigentlich einen neuen thread dazu eröffnen (was ich vielleicht noch tun werde), aber dazu einmal eine grundsätzliche Frage, die auch viele Katholiken betrifft:

Wenn es keine Jungfrauengeburt gibt, wer war dann der Vater von Jesus? Josef? Das würde heißen: Die Bibel lügt, das Kind war nicht "wahrer Mensch und wahrer Gott" etc.

Sollte man dieses Thema Eurer Meinung nach einmal extra diskutieren? Viele "Katholiken" denken so, ohne sich über die Tragweite dessen Gedanken zu machen. Damit würde aber letzten Endes das gesamte Gebäude ihres Glaubens zusammenbrechen. Wie denkt ihr darüber?


Ich bin nicht der Meinung, dass das gesamte Glaubensgebäude zusammenbricht, wenn man die biologische Jungfräulichkeit Mariens in Frage stellt (ich glaube daran allerdings, um es gleich vorweg zu nehmen).
In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an die Predikt eines kath. Priesters, die ich seinerzeit überzeugend fand (da war ich noch nicht so auf der konservativen Schiene ;-)). Er sagte, dass mit der Jungfräulichkeit Mariens eben nicht zwangsläufig die biologische Jungfräulichkeit gemeint sei, sondern die Tatsache, dass JESUS SCHON VORHER DA WAR. Die Jungfrau habe also geboren, weil - auch im Falle der Zeugung durch einen Mann - Jesus vorher schon existiert hat. Somit ist er - so oder so - Gottmensch.

Zum Thema: "Die Bibel lügt", wenn die biologische Jungfräulichkeit Mariens nicht vorliegt... Da möchte ich nur mal zu sagen, dass Lüge in diesem Fall nicht das korrekte Wort wäre. Lüge ist die bewusste Falschaussage und ich denke nicht, dass jemand eine bewusste Falschaussage getroffen hat. Es kann aber sehr wohl sein, dass sich die Menschen früher viele Dinge zu erklären versuchten und damals darauf noch keine Antwort fanden und deshalb die Bibel so ist, wie sie heute ist...
z.B. Turmbau zu Babel... Die Menschen konnten sich möglicherweise nicht erklären, warum es so viele Sprachen gibt, also haben sie sich möglicherweise etwas "hergleietet", wie es am wahrscheinlichsten gewesen sein könnte. Das wäre weit entfernt von einer Lüge!
Hinzu kommen die Übersetzungen: Im anderen Forum hat mal jemand geschrieben, dass es gar nicht sicher sei, ob in der Ursprungsfassung der Bibel überhaupt das Wort "Jungfrau" vorgekommen sei oder ob es nicht vielmehr "junge Frau" hieß.  
Außerdem ist die Bibel durch viele Überlieferungen entstanden, was die Theologen hier sicher besser wissen, und da ist es praktisch sowieso ausgeschlossen, dass jedes Detail stimmt.


Liebe LoveAndPray,

ich habe zu dem Thema "Jungfrauengeburt" einen neuen thread unter "Marienverehrung" eröffnet. Ich nehme ein Zitat von Dir jetzt einmal mit dort hinüber.
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Enrico am 09. Februar 2011, 15:10:15
Hallo Winfried,
es ist schade, dass du offensichtlich nicht gelesen hast, weshalb ich gerade hier schreibe.
Ich mag es jetzt eigentlich nicht nochmal beschreiben, es steht in dem Thread  "Ich bin Freikirchlich".

Ich möchte es nochmals betonen, ich akzeptiere und achte den katholischen Glauben, mit allem was dazugehört.
Es wäre schön, wenn es umgekehrt auch möglich wäre.

Schöne Grüße
Enrico
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: KleinesLicht am 09. Februar 2011, 16:02:09
Zitat Winfried: " Wenn es keine Jungfrauengeburt gibt, wer war dann der Vater von Jesus? Josef? Das würde heißen: Die Bibel lügt, das Kind war nicht "wahrer Mensch und wahrer Gott" etc. Sollte man dieses Thema Eurer Meinung nach einmal extra diskutieren?"


Lieber Winfried,

bei diesen Fragen habe ich jetzt erst einmal die Luft angehalten.  :o
Sollte es wirklich möglich sein, über dieses Thema zu diskutieren, ohne dass der thread geschlossen werden muss ?  ;)

Im Ernst:
Nein, eine Diskussion im Forum halte ich für nicht notwendig. Ich sehe hierin die Gefahr, dass Grundsätze unseres Glaubens in Frage gestellt werden und zu "Irrwegen" verleitet. Dies wäre aber ein gutes Thema für einen Bibelabend in der Gemeinde unter Anwesenheit eines marianischen Priesters.

Die Jungfräulichkeit Mariens ist ein kath. Dogma!
...
100. Maria war Jungfrau vor, in und nach der Geburt.
101. Maria empfing ohne Mitwirkung eines Mannes vom Hl. Geist.
102. Maria gebar ohne Verletzung ihrer jungfräulichen Unversehrtheit.
Anmerkung: „Die nähere Bestimmung, worin die jungfräuliche Unversehrtheit in der Geburt nach der physiologischen Seite besteht, gehört nicht zum Glauben der Kirche. Nach den Aussagen des kirchlichen Lehramtes und nach den Zeugnissen der Tradition ist jedoch daran festzuhalten, dass die Jungfräulichkeit in der Geburt von der Jungfräulichkeit in der Empfängnis verschieden ist und als ein neues Moment zu ihr hinzukommt.“
...



Mt19,26 "Jesus sah sie an und sagte zu ihnen: Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aber ist alles möglich."



Gottes Segen
KleinesLicht

Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Theo2 am 09. Februar 2011, 18:16:32
Nur, damit meine Fragen bei eueren Meinungsverschiedenheiten nicht untergehen, liebes Marias Kind, stelle ich sie hier nochmal ein:

Ich habe mich intensiv mit der Bibel beschäftigt und glaube zwischenzeitlich zu erkennen woher die Marienverehrung kommt.

Allerdings habe ich in den ganzen Jahren das, was du hier aufgeschrieben hast, nie gefunden.

Wo finde ich den Nachweis über die theologische Ausbildung?

An welcher Stelle der Bibel wird die immerwährende Jungfräulichkeit gelehrt.

Wo finde ich die Auferstehung Mariens ?

An welcher Stelle ist die leibliche Aufnahme in den Himmel zu finden?

Ich habe dich doch richtig verstanden, dass du von der BIBEL sprichst?


Es würde mich freuen, wenn du mir da weiterhelfen kannst.
hoffnungsvolle Grüße
theo2
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Martial am 09. Februar 2011, 18:29:39
Ein Suchender und Fragender könnte aber eine Antwort suchen....die ein Dogma behandelt. Was machen wir dann? Diskussion verboten, weil Dogma?
Find ich persönlich “ein wenig“ engstirnig.
LG
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: KleinesLicht am 09. Februar 2011, 23:27:22
Martial, wenn von einem Suchenden eine konkrete Frage gestellt wird, würde ich natürlich auch nach einer zufriedenstellenden Antwort suchen. Und wenn ich hierauf keine Antwort wüsste, würde ich mir die Frage von einem Priester beantworten lassen und entsprechend weitergeben.

Aber grundsätzlich sehe ich bei Dogmen wenig Diskussionsbedarf in einem Forum. D. h. aber nicht, dass ich sie mir nicht gerne von Theologen oder Priestern erläutern lassen würde. Innerhalb der Kirche begrüße ich derartige Diskussionen; es bringt uns der Wahrheit nur näher. Aber als Laie unter Laien über Glaubenswahrheiten zu diskutieren kann aus meiner Sicht zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis führen.

Meine Denkweise mag da in gewisser Weise sicherlich engstirnig sein, da stimme ich Dir sogar zu. Ich sehe uns da jedoch an Grenzen herangeführt, deren Überschreitung uns aus meiner Sicht nicht zusteht.


LG
KleinesLicht
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Veritas1988 am 10. Februar 2011, 02:25:47
Nein KleinesLicht, gar nicht engstirnig!
Klar und deutlich und unverkürzt die Lehre zu verkünden, die uns die Kirche in den Dogmen vorgibt, ist sogar erste Pflicht für gläubige Katholiken.
Lieber Martial, klar kann man über Dogmen reden, man muss sie ja schließlich gegen Falsche Lehren verteidigen. Es geht nur nicht an, ein Dogma zu bezweifeln, wenn man Katholik bleiben will. Siehe dazu auch das Urteil Papst Pius IX. zu jenen, die an der Lehre der Kirche zweifeln.

http://stjosef.at/dokumente/ineffabilis_deus_1854.htm


Ich finde es sogar sehr wichtig ausführlich über Dogmen zu diskutieren, und ihnen auf den Grund zu gehen. Ich persönlich wäre nie zum katholischen Glauben gelangt, hätte ich mich nicht ausführlich über Dogmen informiert, sie kritisch hinterfragt und durch theologische, teilweise auch historische Erörterungen ihren Wahrheitsgehalt erkannt.

Aber ich glaube langsam schweifen wir hier vom Thema ab :-)
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Marias Kind am 10. Februar 2011, 11:49:58
Da habe ich doch tatsächlich von einem ehemaligen freikirchlichen Christen eine Mail bekommen, in der er schreibt, dass er mein Vorwort gut findet! Vermutlich, weil er das Vorwort auch genau und gründlich gelesen hat! Hinzu kommt, dass er kein großer Marienverehrer ist! Erstaunlich!
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Veritas1988 am 10. Februar 2011, 14:06:47
@Veritas1988
Du kannst "kritisch hinterfragen" soviel du willst. Wenn du ein Dogma anzweifelst, Papst PiusIX. spricht sogar von Gedanklich anzweifelst, hast Du im Glauben Schiffbruch erlitten, und bist nicht mehr in der vollen Gemeinschaft mit der Kirche. So einfach ist dass. Auch wenn der moderne, weltlich gesinnte Mensch den Gehorsam verachtet, das Wutbürgertum ist ja der beste Beweis dafür, verlangt der Glaube Demut. Gott liebt den Gehorsamen, und nicht den Ungehorsamen. Denkt mal drüber nach wenn ihr ach so selbstbestimmt und Mündig, über die Dogmen der Kirche diskutieren wollt.  

Meinst du jemand der mit dem Gedanken spielt zum katholischen Glauben zu konvertieren, will nicht wissen wieso er dieses und jenes glauben soll? Und denkst du es würde ihm leichter fallen die Lehre der Kirche zu akzeptieren, wenn man ihm diese Lehre nicht ausführlich erläutert (was bedeutet dass man ihr auch auf den Grund gehen muss) sondern ihm nur "blinden" Gehorsam abverlangt dass es ihm einfacher fallen wird zu konvertieren? Als ich Dogmen kritisch hinterfragt habe war ich eben noch nicht überzeugt von der Lehre der Kirche, geschweige denn gläubiger Katholik und hätte ich es nicht getan wäre ich auch heute noch getrennt von ihr.
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Winfried am 10. Februar 2011, 15:10:45
Liebe Freunde,

auch wenn ich jetzt vom Eingangsthema abschweife: Dogmen sind bekanntlich Glaubenswahrheiten und über diese kann und soll man sich auch unterhalten dürfen. Die Probleme, die ich bei kirchlichen Verlautbarungen oft habe, sind: Es wird nicht erklärt, warum etwas so ist. Wenn ich z.B. das Dogma der Leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel nehme, kann ich als Verantwortlicher doch sagen, warum dies so ist. Wo ist da das Problem? Um Dogmen wird oft Jahrzehnte lang gerungen, bis sie dann ex chathedra verkündet werden. Da kann ich doch eine Begründung dazu abgeben. Einfach zu sagen, das ist so und Schluss, geht heute nicht mehr, was nicht heißen soll, Dogmen generell in Frage zu stellen. Fachleute gibt es doch genug.


 ;kreuz+
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Marias Kind am 10. Februar 2011, 15:29:17
Lieber Winfried,

das ist sehr gut erklärt! Aber "Diskussion" über Dogmen unter Katholiken drückt etwas anderes aus! Es drückt aus, dass es irgendwo Zweifel zu geben scheint, die es auszudiskutieren gilt! Was gibt es denn unter Katholiken über Dogmen zu diskutieren? Sie sind klar formuliert und Zweifel darüber darf man als Katholik nicht haben! Habe ich Zweifel daran und stehe im Widerspruch dazu, dann erst ist eine Diskussion mit anderen Katholiken möglich! Zweifle ich als Katholik Dogmen an, dann bin ich nicht wirklich katholisch! Über Dogmen kann ich als Katholik mit protestantischen Christen diskutieren, indem ich sie (biblisch) verteidige.


Liebe Grüße und Gottes Segen,
Marias Kind



Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Winfried am 10. Februar 2011, 18:45:54
Liebe Leser,

das Thema "Dogmen" wird z.Zt. in der Rubrik "Fragen und Themen zum katholischen Glauben" behandelt. Ich bitte darum, die Diskussion dort fortzusetzen.


Herzlichen Dank.
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Veritas1988 am 10. Februar 2011, 21:20:54
@veritas1988,
Scheinbar hast du ein Problem, mit dem Gehorsam im Glauben? Dein Problem nicht meins :)
Lese einfach,  genau meinen Text. Es geht nicht um die Erläuterung, Besprechung von Dogmen. Es geht darum, dass Du nicht mehr Katholisch bist, wenn du ein Dogma der Kirche anzweifelst. Was ist daran so schwer zu verstehen? Ach so, ich vergaß, du hast ja ein Problem, mit dem Gehorsam.
Wenn du wirklich liebst, bist du auch zu einem blinden Vertrauen, dem Geliebten gegenüber fähig. Liebe, und dann tue was du willst. Denk nochmal über deinen post nach.
    

Oh mann ich wollte das jetzt nicht wieder aufgreifen...

Nein ich hab kein Problem bezüglich Gehorsam im Glauben. Und dass man ein Dogma nicht anzweifeln darf weiß ich auch.  Aber Vernunft numal geht oft dem Glauben vorraus, um herauszufinden wem man überhaupt glauben schenken soll. Beschäftige dich nur beispielsweise mal mit St. Augustinus, wie er zum Glauben gekommen ist, er musste sich erst mit neuplatonischen, allerlei exegetischen Schriften etc. auseinandersetzen bis er überhaupt mal die Einsicht in den Glauben bekam. Vlt hattest du ja irgendeine Wundersame Bekehrung hinter dir, ich weis es nicht, aber viele Menschen hinterfragen eben erst bevor zum Glauben gelangen können. Wenn du das als "Problem mit Gehorsam" bezeichnest..von mir aus.

Und wenn das, wie du ja gesagt hast mein Problem sei und nicht deins, dann kannst du dir auch deine aus der Luft gegriffenen Unterstellungen sparen. Danke.
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Theo2 am 11. Februar 2011, 00:23:37
Jetzt will ich aber wirklich von dir, Marias Kind, wissen, ob das was du da geschrieben hast, dein visionäres Erleben ist  oder eine Aussage die dogmencharakter hat:

Ich habe mich intensiv mit der Bibel beschäftigt und glaube zwischenzeitlich zu erkennen woher die Marienverehrung kommt.

Allerdings habe ich in den ganzen Jahren das, was du hier aufgeschrieben hast, nie gefunden.

Wo finde ich den Nachweis über die theologische Ausbildung von Maria?

An welcher Stelle der Bibel wird die immerwährende Jungfräulichkeit gelehrt.

Wo finde ich die Auferstehung Mariens in der Bibel?

An welcher Stelle der Bibel ist die leibliche Aufnahme in den Himmel zu finden?

Ich habe dich doch richtig verstanden, dass du von der katholischen BIBEL sprichst
t?

Es muss dir doch möglich sein zu deinen selbst gemachten Aussagen eine Erläuterung zu geben - oder gehört die Frage danach auch schon zu den Glaubenszweifeln?????
bohrend fragend
theo2

Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: wheel am 11. Februar 2011, 02:03:01
Seit der „Reformation“ geht es bei vielen Protestanten also im Grunde nur darum, aus der Abneigung, d.h. aus einem Geist des Bösen heraus, alles oder fast alles zu bekämpfen, was katholische Lehre ist.

Geht nicht, wenn jemand Christi Geist, also den heiligen Geist, hat.
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: wheel am 11. Februar 2011, 02:05:26
Liebe Geschwister,

was haltet ihr von folgendem Brief (?):

ich bin als Kind getauft worden. Das finde ich nun falsch, weil ich glaube, dass Babys nicht wissen, was sie falsch gemacht haben. Ich weiß auch nichts davon, dass sie sündigen würden.
Den Kindern ist ja auch das Reich Gottes. Warum dann die Kindestaufe?

Ich weiß gar nicht mehr, was ich als Baby gedacht habe. Vielleicht schauen Babys einfach auf das, was Vater und Mutter ihnen zeigen und glauben ihnen. Was sonst bliebe ihnen über? Was brauchen Babys? Nehmen sie sich einfach, was sie brauchen oder das, was ihnen ihre Eltern geben? Wenn sie noch nicht sprechen können, wie sollen sie dann andere anlügen? Was wissen Babys? Was haben sie schon gesehen in ihrem Leben? Können sie ihren Verstand überhaupt gebrauchen, um damit irgendwas Schlechtes zu tun?

Ich bin von Neuem geboren worden, Gott hat mir vergeben, umsonst, ohne meinen Verdienst dazu. Gott hat mir Gnade durch Glauben gegeben. Den Glauben hat er auch bewirkt. Er baut an mir, was ich an meiner Veränderung merke, wie Freude, Stille, „Sinnesänderung“. Er ist mit mir. Ihm möchte ich vertrauen.

Ich habe in meinem Leben viel falsch gemacht und habe damit immer noch Sorgen. Ich habe viel gesündigt und weder Gott, noch meinen Nächsten geliebt, an dem, was mir heute so auffällt. Ich wurde vermutlich für einen Christen gehalten, aber war keiner.
Ich war mir dessen bewusst, dass, wenn ich,z.B. stehle, dass es falsch ist, wenn ich irgendwelche Programme, Betriebssysteme illegal kopiere, es Diebstahl ist. Denn ich fühlte mich nicht wohl dabei und machte es trotzdem, wie ich mich erinnere.

Komischerweise war ich ja als Kind getauft worden, so dass man vielleicht meinen könnte,  ich wäre schon sofort für immer unter der Gnade Gottes gewesen und gerettet.
Und mit meiner Konfirmation das auch noch als Bestätigung dazu.

Ich war aber nicht gerettet. Ich merke das an dem krassen Unterschied zwischen der Zeit vor  und nach meiner Bekehrung. Die Geistlichkeit ist spürbar. Auch bemerkenswerte Zufälle und Gebetserhörung. Dazu das, was andere Christen erlebten und ich erlebte.

Gott hat mich begnadigt. Und nicht durch die Kindestaufe, auch nicht durch die Konfirmation. Das habe ich selber erfahren. Denn es ist, in unseren Zeitmaßen gemessen, noch nicht lange her, dass er mich aufnahm, aufweckte von meinem gefährlichen „Schlaf“. Dass ich anfing zu glauben durch ihn. Dass er mich mit Heiligem Geist taufte, denn ich weiß, dass er in mir ist. Gott baut an mir. Er liebt mich und ist treu. Er hilft mir auch durch seine Züchtigungen.

Ich hätte mich damals nicht „konfirmieren“ lassen dürfen. Ich gab damit ein falsches Zeugnis ab. Auch später, z.B. jedesmal beim Abendmahl. Ich war kein Christ, ich war nicht von Neuem geboren, sondern von Gott abgetrennt. Ich glaubte ihm nicht und beurteile es aus heutiger Sicht.
Die Verkündigung des Friedens funktioniert nicht nach unseren Möglichkeiten, sondern  nur durch Gott. Denn nur durch ihn können wir nach seinem Willen Gutes tun. Er will unser Gott sein, unter uns wandeln und wir sollen sein Volk sein, glaube ich. Es ist die Liebe Gottes, dass wir seine Gebote halten, nicht umgekehrt. Da gibt es auch diesen Spruch, den ich abscheulich finde: „Hilf Dir selbst, so hilft Dir Gott“.

Es geht bei uns um die Bereitschaft zur Verkündigung, aber nicht aus eigenem Antrieb.
Meine eigenen Aussagen taugen nichts. Meine Wörter haben schon viel Schlechtes getan.
Auch, wenn ich die Buchstaben dazu aus der Schrift habe. Wir werden den Herrn nicht in der Schrift finden, sie zeugt zwar von ihm, aber dort ist er nicht. (Joh. 5,39) Schrift, also aneinandergereihte Buchstaben, kann nicht lebendig machen. Ich glaube, dass mit „das Wort wurde Fleisch“ (Jesus Christus) nicht das Wort Gottes als Schrift der Bibel gemeint ist, sondern dass gemeint ist, dass man nur durch den Geist Christi zum richtigen Verständnis der Schrift kommt. Und wenn man sagt, dass das Wort aus der Predigt käme und die Predigt aus dem Wort Gottes, dass genau gemeint sein sollte, dass die richtige Predigt aus dem Geist Gottes kommt.

Ich glaube auch, dass wir nicht immer in der Schrift lesen sollen, sondern nur dann, wenn unser Herr will, das wir was Bestimmtes lesen. Was nützt es, wenn man in seinem Gehirn viel von der Schrift abgespeichert hat, aber sie nicht zum Guten benutzen kann.
Letztens meinte jemand zu mir, es klinge abgelesen, was ich erzählte. Wie soll ich meinen Nächsten auch mit meinen Worten lieben. Was nützt es, wenn ich jemandem was erzähle, was er gar nicht verstehen kann, weil er den guten Samen nicht hat und nicht errettet werden soll oder kann?
Ich denke, dass wir durch Gott bereit sind, das Evangelium zu verkündigen, denn Gott bewirkt auch das Wollen.
Und ich glaube, dass wir das nicht aus uns selber tun sollen. Wir können es auch gar nicht. Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, nicht gegen Menschen, sondern gegen die Mächte der Finsternis. Und was sollen meine Worte, wenn ich meinen Nächsten nicht liebe? Ohne Gottes Hilfe sind wir machtlos.

Wie viele Menschen wissen, dass es den Heiligen Geist (Christi Geist) gibt, dass damit keine Kraft, auch keine Ansicht oder Leidenschaft wie z.B. „Sportsgeist“ gemeint ist?

Der Tröster, der uns in alle Wahrheit leiten wird. Dieser, der zum „Pfingstfest“ ausgesendet wurde, wie es in der Apostelgeschichte nachzulesen ist. Ich habe erkannt, dass diese Welt nicht so ist, wie man es „normalerweise“ annehmen dürfte, also ohne Errettung. Es gibt leider den Teufel und böse Geister. Ich habe es erlebt. Ich nahm und nehme auch Gedanken war, die nicht von mir sein können, die auch nicht vom heiligen Geist sein können. Ich bin da übrigens nicht der Einzige, der Gedanken wahrnimmt, die nicht von einem selber sind. UND: das Wichtigste: Das, was man durch Gott erlebt. Den auch der heilige Geist spricht mit uns. Gott spricht zu uns durch den heiligen Geist.

Ich bin froh, dass mich Gott durch Jesus Christus begnadigt hat, wirklich froh, denn das sollte ich auch. Ich weiß, dass ich gerettet bin von ewiger Verdammnis und Gottlosigkeit, denn dies ist schon hier sehr schlimm und irgendwann unbeschreiblich furchtbar, denke ich.

Das was hier schon katastrophal ist, wer weiß, wie es ist, wenn dies hier alles wirklich vorbei ist und man nicht errettet ist. Was ist dann? Wenn das kommt, wo Gott nicht mehr hinschaut und nie mehr helfen wird?
Wo die, die nicht gerettet sind, vor der Tür stehen, aber es absolut keinen Weg mehr in die Wohnung gibt, in die Jesus Christus als Gastgeber einlädt.
Und wenn dies eine Wohnung in Gott von absoluter Liebe, Freude, … Herrlichkeit ist?

Was ist, wenn Menschen denken, sie seien durch Taufe, Konfirmation usw. errettet, aber sind es gar nicht?

Ich glaube, dass sich Traditionen entwickelt haben, für Taufe, Konfirmation und vieles andere. Ich glaube, dass niemals ein Staat christlich genannt werden sollte. Was hat Christi Gemeinde mit der Welt zu tun. Ist der Glauben etwa aus weltlichen Satzungen?

Was ist „Christenheit“, was „Christenpflicht“, was „christliche Erziehung“, was soll die Verbindung Staat und Kirche, siehe (z.B.) Kirchensteuer, „Landes“-Kirche, „Christliche“ Parteien im Staat?

Ich glaube, dass das, was aus Gott geboren ist, nicht im Buchstaben verankert sein kann und niemals Vorschrift ist, denn Gottes Liebe halte ich nicht für Wirkung aus Vorschrift, sondern für lebendig und wunderbar.
Ich bitte euch darum, dass ihr wegen der Taufe unseren Herrn Jesus Christus, in dessen Namen ja auch getauft werden soll, um Hilfe bittet.
Der Herr kann diese Probleme lösen, denn bei Gott sind alle Dinge möglich.
Ich finde, unserem Herrn gilt es, zu vertrauen, nicht uns. Wir können uns täuschen lassen.
Aber er ist Gott, wir sind sein Volk, und er ist mit uns. Ihm gilt der Ruhm und Dank.
Ohne ihn können wir nichts tun. Und sollen das auch nicht.
Bitte wendet euch an unseren Herrn Jesus Christus.

Ich hatte zwischendurch den Eindruck, in einen religiösen Wahn verfallen gewesen zu sein, wurde auch mit Beschluss in eine Psychiatrie eingewiesen; zu dessen Zeitpunkt hatte ich selber nicht den Eindruck.

Inzwischen, nach vielen Monaten, finde ich, dass es sein könnte, dass mich tatsächlich der Teufel, vielleicht so was wie, „durcheinander gewirbelt“ hatte.

Aber wer aus dieser Welt glaubt einem so was. Ich finde aber, dass es ein wichtiger Punkt ist, dass, wenn jemand meint, dies wäre Unsinn, er doch das Gegenteil zu beweisen versuchen solle. Damit sind auch Ärzte und Gerichte der Welt gemeint.

Grüße
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Marias Kind am 11. Februar 2011, 08:28:18
Guten Morgen, lieber wheel,

Zu diesem persönlichen Erlebnis kann ich nichts sagen, außer eins: Solche Glaubenserlebnisse können auch aus reiner Begeisterung zustande kommen. Das kenne ich von einem Bekannten, der 2002 an eine Freikirche und dasselbe erlebt hat wie dieser Briefschreiber! Dies führte dann dazu, dass er letzten Endes doch psychisch erkrankt ist. Das aber muss natürlich nicht auf den Briefschreiber und andere zutreffen. Solche Auswirkungen, wie er sie für sich erfahren hat, kommen immer dann zustande, wenn man sich geöffnet hat. Solches hat er anscheinend zuvor nicht erfahren, weil er sich zuvor auch nicht geöffnet hatte! Ich habe bis jetzt immer wieder erfahren können, dass solche Erlebnisse bei den Menschen erst dann auftreten, wenn sie in eine Freikirche kommen. Dort findet dann erst eine gewisse Bewusstseinsveränderung statt, die zu solchen Erfahrungen führt! Und das hat auch viel mit der Gruppendynamik zu tun!

Zur Kindertaufe: In Mt. 28,19 sagt Jesus zu seinen Jüngern, sie sollen alle Völker taufen. Ein Volk bzw. eine Nation besteht bekanntlich aus Menschen. Und Kinder sind auch Menschen und Teil der Völkergesellschaft! Im Griechischtext heißt es "ethnos", was zumeist mit "Volk" oder "Nation" übersetzt wird. Doch diese Übersetzungen sind unvollständig. Das Wort bedeutet in vollständig richtiger Übersetzung "Volksgemeinschaft". In diesem Zusammenhang ist auch Mt. 19,14 zu betrachten, wonach Jesus sagt: "Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht". Hier nehmen die orthodoxen KIrchen, protestantische Kirchen und und die Katholische Kirche Jesus beim Wort und nehmen auch sie in der Taufe in die Glaubensgemeinschaft auf. Die Eltern, die ihre Kinder taufen lassen, nehmen dadurch die Verpflichtung auf, ihre Kinder im jeweiligen christlichen Glauben zu erziehen. Doch leider wird das allzuoft nicht getan, sodass dann auch zumeist die Firmung in der Katholischen Kirche keine Wirkung zeigt, obwohl sie sofort wirksam wird! Denn der Getaufte und Firmling öffnet sich nicht für den Glauben. Und da liegt der Haken: Dadurch kann Gottes Geist, den der Firmling empfangen hat, auch nicht zur Wirkung kommen. ER wird aber erst später zur Wirkung kommen, wenn sich dieser Mensch für Christus geöffnet haben sollte!

Desweiteren ist die christliche Taufe nicht die johannäische Taufe, die eine Bußtaufe war: Apg. 19,3-6. Die christliche Taufe jedoch ist keine Bußtaufe! Jesus hat eine neue Taufe aufgetragen, durch die ein Mensch in die Glaubensgemeinschaft aufgenommen wird! Und von dieser dürfen die Kinder nicht ausgeschlossen werden, weil Jesus das nicht wollte!

Ein Freund von mir wurde 2004 erstmals getauft. Doch er verspürte keinen Wandel in sich, weil er sich nicht wirklich für Christus geöffnet hatte. ER lebte im weltlichen Sinn weiter. Eine WAndlung durch den Hl. Geist, den er in der Taufe bekommen hatte, erfolgte erst ab 2007. Diese WAndlung vollzog sich bei ihm entsprechend so, wie er sich für Christus öffnete. Als er dann im Frühjahr 2009 erkannte, dass die Katholische Kirche die ist, die Christus gegründet hat, wurde er vom Hl. Geist erfüllt. Bei seiner Firmung Mitte Dezember 2009, als der Pater ihm im Gebet die Hände auflegte, verspürte er, wie der Heilige Geist seinen ganzen Körper und Seele und Geist durchströmte. Jetzt pflegt er einen lebenden christlichen Glauben!

Und das ist kein Einzelfall in der Katholischen Kirche!

Wir glaubensaktiven Katholiken beziehen Jesus Christus täglich in unser Leben ein! Er ist das Zentrum unseres Lebens und unsere Kraftquelle.  Täglich feiern und empfangen wir ihn und werden täglich in ihm gestärkt und erneuert!


Liebe Grüße und Gottes SEgen,
Stefan

Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Theo2 am 11. Februar 2011, 11:33:55
Und Marias Kind?

Kannst oder willst du meine Fragen nicht beantworten?

Wo finde ich den Nachweis über die theologische Ausbildung von Maria?

An welcher Stelle der Bibel wird die immerwährende Jungfräulichkeit gelehrt.

Wo finde ich die Auferstehung Mariens in der Bibel?

An welcher Stelle der Bibel ist die leibliche Aufnahme in den Himmel zu finden?

Zier dich nicht so! Ich kann mir schwer vorstellen, dass so ein Fachmann wie du es bist, keine Antwort hat.

erwartungsvolle Grüße
theo2
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Veritas1988 am 11. Februar 2011, 13:05:33
@veritas1988

Ich habe nur eine Frage. Erkennst du die Dogmen der Kirche alle an, ja oder nein. Eine klare Antwort wird erwartet, und kein rumdrucksen um die Wahrheit.  


Klar erkenn ich sie an. Ich habe Dogmen hinterfragt bevor ich den Glauben angenommen habe, nicht hinterher. Und ich hab auch nichts anderes behauptet.
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Kristina am 11. Februar 2011, 21:26:02
Hallo Theo2,

hier ein Link

http://catholic-church.org/ao/ps/immaculata.html (http://catholic-church.org/ao/ps/immaculata.html)

Die Unbefleckte Empfängnis Mariens und
ihre Aufnahme mit Leib und Seele in den Himmel.
Schriftbegründung für zwei umstrittene Mariendogmen

erkenntnisreiche Grüße
Kristina
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Theo2 am 12. Februar 2011, 00:44:00
Auch in diesem Fall, liebe Kristina, ist es sinnvoll die Bibel zu Rate zu ziehen:

Danke für deinen Link zu Dr. Ludwig Neidhart, den ich mir genau angeschaut habe. 

Der erklärt:
Dagegen sind meines Erachtens alle Mariendogmen fest in der Heiligen Schrift verankert.

Das ist seine persönliche Einschätzung, die ich anhand der zitierten Bibelstellen kritisch betrachten möchte:

"Selig werden mich preisen alle Geschlechter, denn der Mächtige hat Großes an mir getan“ (Lk 1,48)

Daraus folgert er:
 „Mit Recht kann man also in Lk 1,48 eine Art biblische „Seligsprechung“ Mariens erblicken.
Sie gehört also mit Sicherheit zu den Auserwählten, die für das ewige Leben im Himmel bestimmt sind.“

Lukas 1 beschreibt die Kindheit Jesu, die zitierte Stelle beschreibt den Besuch Marias bei Elisabeth und was Maria dabei empfunden hat.
Daraus eine Seligsprechung zu konstruieren ist, bei allem Respekt, ziemlich weit hergeholt, es käme einer "Selbstseligsprechung" gleich, was ich für Blaspemie hielte.
 
Danach spricht er davon, dass Ihre Seele im Himmel ist.
Er zitiert eine Unmenge von Bibelstellen, die sich im allgemeinen mit der Seele und deren Verbleib nach dem körperlich Tod beschäftigen.
Diese Stellen sind unstrittig.
Er kommt dann zu der Erkenntnis:
Folglich muss auch Maria, weil sie zu den Auserwählten gehört (wie im ersten Schritt gezeigt wurde) seit ihrem Tod zumindest mit ihrer Seele im Himmel sein.

Ich will nicht respektlos sein, aber nach der Argumentation sind eine Menge Seelen jetzt schon im Himmel,
Maria wäre danach, keine Besonderheit.

Er führt weiter aus: Setzt man die unbefleckte Empfängnis bzw. die vollkommene Sündenfreiheit Mariens voraus, so lässt sich daraus mit großer Sicherheit schlussfolgern, dass Maria gleich nach ihrem Tod mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde.

Einmal abgesehen davon, dass es sich –wieder – um eine persönliche Annahme handelt, hält eine solche Aussage auch einer theologischen Prüfung nicht stand:

Maria hat den körperlichen Tod erfahren und ist gestorben und das Dogma besagt – lediglich – dass sie mit Körper und Geist in den Himmel aufgenommen worden ist.

Er selbst formuliert:
Einige katholische Theologen haben aus diesen Zusammenhängen sogar gefolgert, dass Maria gar nicht gestorben sein könne, sie sei statt dessen (wie Henoch und Elija) ohne Tod mit Leib und Seele in den Himmel eingegangen. Doch wird diese Ansicht logisch nicht schlüssig.

Anschließend widerspricht er sich aber selbst und – vermutet schon wieder :
Denn wenn Maria nie der Sünde unterlag, so folgt nur, dass sie den Tod nicht als Sündenstrafe erleiden konnte, es bleibt aber die Möglichkeit, dass sie aus einem anderen Grund gestorben sein kann.
Denn ein plausibler Grund für den Tod der Mutter Christi wäre die Nachfolge ihres Sohnes.

Den Rest sollte man im genannten Link bitte  selbst nachlesen.

Fazit:
Die Bibel gibt die „gewünschten Aussagen“ einfach nicht her, es wird interpretiert, vermutet und danach konstruiert.
Tut mir leid, aber das sind die Fakten und ich warte immer noch auf die wirklichen Bibelstellen, damit ich das glauben kann.
Bis dahin gehöre ich zu den Zweiflern.
trotzdem hoffende Grüße
theo2
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Fanny am 12. Februar 2011, 13:21:44
Und Marias Kind?

Kannst oder willst du meine Fragen nicht beantworten?

Wo finde ich den Nachweis über die theologische Ausbildung von Maria?

An welcher Stelle der Bibel wird die immerwährende Jungfräulichkeit gelehrt.

Wo finde ich die Auferstehung Mariens in der Bibel?

An welcher Stelle der Bibel ist die leibliche Aufnahme in den Himmel zu finden?

Zier dich nicht so! Ich kann mir schwer vorstellen, dass so ein Fachmann wie du es bist, keine Antwort hat.

erwartungsvolle Grüße
theo2

Die Gottesmutter war in den ersten Jahren in so was wie einem Kloster gewesen und hatte dort einiges an Erfahrungen gesammelt hatte ich gelesen.
Die Gottesmutter war ist und bleibt ewiglich die unbefleckte Empfängnis, der heilige Geist überschattete sie, sie hat den Gottessohn auf ausergewöhnliche Weise empfangen und geboren. Die Gottesmutter ist ohne Sünde und ewigliche Jungfrau.

Theo ich finden Deinen Ton gegenüber Mariakind sehr schroff, das gefällt mir gar nicht und ich hoffe das er sich dadurch nicht zurückzieht.

Mariakind liebt die Gottesmutter sehr und deshalb verteidigt er sie auch vehemend gegen jeden der negativ über sie herzieht.

Ich kann ihn verstehen und Abwertungen gegenüber der Gottesmutter vertrag ich genausowenig :( es muss nicht alles in der Bibel von Maria stehen.
Es gibt Heilige und begnadete denen sie erscheint und so erfahren wir immer mehr über unsere Gottesmutter.

Fanny
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Kristina am 12. Februar 2011, 14:03:51
Richtig Fanny. Ich sehe es genauso wie du.
Es muss nicht immer alles in der Bibel zu 100 Prozent belegt sein. Auch diese Aussagen werden wieder angezweifelt, weil falsch interpretiert.
Viele Heilige haben mit ihren Aussagen ihres dazu getan und sind anerkannt.
Marias Kind reagiert richtig auf Theos Beitrag.
LG
Kristina

Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Theo2 am 12. Februar 2011, 14:53:02
Entschuldigung, ihr beiden,

ich habe keinerlei Behauptungen aufgestellt und noch viel weniger habe ich Maria angegriffen - lest bitte meine Posts nach.

Marias Kind hat behauptet, wenn man nur "richtig nachliest" könne man die Stellen in der Bibel finden, die seine Aussagen belegen.

Ich habe nachgelesen und habe nichts gefunden!

Ist es da unhöflich oder schroff nachzufragen?

Mir scheint, dass es eher unhöflich ist nach den vorausgegangenen Behauptungen solche Fragen durch konstantes Schweigen zu ignorieren.

Und was Deine Aussage, Kristina : "Es muss nicht immer alles in der Bibel zu 100 Prozent belegt sein"
anbetrifft, bin ich schon erstaunt, bist doch du es gerade, die  sich mit dem zitieren von Bibelstellen eine Menge Arbeit gemacht hat.

Vielleicht unterscheiden wir uns dadurch, dass ich nicht nur die genannten Stellen lese, sondern auch das davor und danach, was manches Mal ein anderes Ergebnis gibt, weil der Sinn erkennbar wird.

Wenn ich den Hinweisen, die du mir gibst nachgehe und dabei feststelle, dass diese Hinweise in der Sache nicht weiterhelfen, dann darfst du mir deshalb nicht böse sein.

Wenn du mir Stellen nennen würdest, die deine Aussagen zweifelsfrei belegen, bin ich der Erste, der dies akzeptiert.

So, nun wünsche ich euch allen ein frohes Wochenende
segensreiche Grüße
theo2



Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Andal am 12. Februar 2011, 17:44:11
@ theo
Deine Einstellung, dass die Sichtweise der Kirche im Gegensatz zu Deinen Ansichten eine untergeordnete Rolle spielen, soll hier nicht dazu führen, dass sich Mitglieder davon gestört fühlen.
Ich fordere Dich deshalb auf, damit aufzuhören und Deine Gesinnung zurückzuhalten.

lg Andal
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Theo2 am 12. Februar 2011, 18:03:52
Entschuldigung Andal,
ich habe den Thread nochmal von vorne bis hinten durchgelesen und kann deine Aussage das ich:"die Sichtweise der Kirche im Gegensatz zu Deinen Ansichten eine untergeordnete Rolle spielen" an ´keiner Stelle entdecken.

Auch in den anderen beiden Threads in denen ich geschrieben habe, bat ich lediglich um Bekanntgabe der von den Forumsmitgliedern (du weißt schon welche) genannten Stellen.
 
Bitte sei so freundlich und lege mir keine Aussagen in den Mund, die ich hier nicht gemacht habe.

Sollte meine Frage um Beantwortung der aufgestellten Behauptungen in den jeweiligen Threads unerwünscht sein, bitte ich darum mir das auch offen und klar zu sagen.

Ich weiß, das Fragen manches Mal unbequem sind, muss ich mir von meinen Kindern auch gefallen lassen, aber ich beantworte sie wenigstens.
gesinnungsfreie Grüße
theo2
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Andal am 12. Februar 2011, 18:09:24
Ich finde es zwar allmählich ermüdend, aber wenn Du darauf bestehst:
Zitat
Die Frage nach der Richtigkeit des Zölibates entsteht nur deshalb, weil die Kirche mit, nach meiner Meinung konstruierten Begründungen, weil es keine expleziten Anweisungen aus der Bibel dazu gibt, auf dem Pflichtzölibat besteht, was offensichtlich nicht nur bei den "Außenstehenden" sondern innerhalb der Priesterschaft für Irritationen sorgt.


lg Andal
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Andal am 12. Februar 2011, 18:13:18
Und dies bezog sich vor allem auf Deine Frage:

Zitat
An welcher Stelle der Bibel wird die immerwährende Jungfräulichkeit gelehrt.

Darüber gibt es zufällig ein Dogma der Katholischen Kirche...   ;)

lg Andal
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Kristina am 12. Februar 2011, 18:54:51
Theo,
deine Frage an MariasKind fand ich sehr ironisch. Ich hätte darauf nicht geantwortet.

Ja und "gerade ich bin es", die die passenden Bibelstellen heraussucht. Die meisten begreifen den Zusammenhang. Du nicht.
Und da gibt es mehr als die Bibel, nämlich die Heiligenaussagen. Aber die würdest du doch auch nicht anerkennen, oder?
Kristina

Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Theo2 am 13. Februar 2011, 03:15:26
Andal,
was deine Vorhaltungen zum Thema Zölibat anbetrifft, habe ich dir per PN geantwortet.

Hier geht es, wenn ich bitte daran erinnern darf um das Buch von Maria Kind und die in diesem Zusammenhang gemachten Aussagen von ihm.

Ich habe lediglich nach den entsprechenden Stellen, die er selbst angedeutet hat, gefragt.

Bisher ohne Antwort.

Dann wurde ich "belehrt", dass ich "Polemik gegen die katholische Lehren" betreiben würde.

Und schließlich unterstellt man mir, dass ich die Zusammenhänge von Bibelstellen nicht begreife.

Vielleicht vermischt man verschiedene Threads - warum weiß ich nicht.

Es wäre mir geholfen, wenn MARIAKIND einfach die erwähnten Stellen nennen würde.

Dann hätte ich wenigstens die Chance mich dazu zu äußern.

Und, Andal, ein Dogma ist ein Kirchengesetz, aber keine Bibelstelle und hat eine andere Herkunft, aber das weißt du ja auch so.

Bitte MariaKind, nenne die Bibelstellen und ich stelle öffentlich dazu keine Fragen mehr.
dankende Grüße
theo 2
 
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: barmherzig0812 am 13. Februar 2011, 06:36:32
Es scheint mir, dass Nachfragen und die Vernunft einzusetzen, wie es ja der "Heilige Vater" lehrt in diesem Forum nicht gefragt ist. Ich war jetzt 7 Tage auf einer Berghütte...und hätte da auch einige Fragen zu Widersrpüchen in der Bibel, die für mich unerklärlich sind...und noch viel mehr Aussagen vom Herr...die mit der Lehre der katholischen Kirche für mich nicht in Einklang zu bringen sind.
Aus diesem Grunde werde ich das Forum wieder verlassen.
ich wünsch euch allen Gottes Frieden und Barmherzigkeit.
lg Christian
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Andal am 13. Februar 2011, 09:34:35
Und, Andal, ein Dogma ist ein Kirchengesetz, aber keine Bibelstelle und hat eine andere Herkunft, aber das weißt du ja auch so.
Ich weiß nicht, schreib ich chinesisch? In Deiner PM hast Du es noch verstanden, weshalb ich das mit dem Dogma angeführt habe und hier stellst Du Dich nun auf dumm?

Außerdem war Deine Ankündigung, um des lieben Friedens willen hier nichts mehr im Thread zu schreiben, wenig langlebig.

irritierte Grüße ;-)
Andal
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Kristina am 13. Februar 2011, 10:01:32
Schade, barmherzig dass du dich abmelden willst. Überleg es dir doch noch einmal.
Die Bibel beinhaltet widersprüchliches und vielleicht auch hier und da falsch übersetztes, richtig. Aber wir brauchen den Heiligen Geist, also Gott selbst, der Sein Wort in Sinn und rechten Gehalt verstehen lässt. Manches ist schwer verständlich, aber
es gibt viel lehrreiches und gutes, sei es in klaren Aussagen, bildhaft oder in Gleichnissen beschrieben. Sie ist auch richtungsweisend. Zum Glauben gehört es mehr, als sich n u r auf die Bibel zu berufen.
LG
Kristina
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: barmherzig0812 am 13. Februar 2011, 10:11:16
hallo kristina,

da stimmte ich Dir absolut zu, dass zum Glaube mehr gehört. Hier habe ich doch das Gefühl....dass vorallem der Glaube an Dogmen und Lehrmeinungen der Kirche an erster Stelle stehen. Das kann ich mit meinem Glaubenserleben und Erfahrungen nicht in Einklang bringen.
lg Christian
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: hiti am 13. Februar 2011, 10:37:04
Liebe Leser/innen!

Die Bibel beinhaltet NICHTS widersprüchliches.
Kann sich denn die Wahrheit widersprechen?

Es ist aber so, dass wir vieles nicht verstehen. Und aus der heutigen Sichtweise schon gar nicht mehr.

Versteht denn ein Kind, warum die Mutter ihm dies und jenes erklärt, verbietet oder empfiehlt?

Unser Problem ist auch der Rationalismus, mit dem wir sie erklären möchten. Das geht nicht.

Und wenn wir vieles nicht verstehen, dann 2 Hinweise:
- einmal die Stelle NICHT ABLEHNEN!
- zum anderen darüber nachdenken, Geduld üben.

Wenn du diese Stelle verstehen sollst, dann wird Gott dir Erleuchtung geben.
wenn nicht, dann bleibt die Stelle eben offen. Man muss nicht alles verstehen, auch eine Tugend!
Das hilft zur Demut, zum klein Sein vor Gott.

Groß vor Gott ist nicht der, der die Schrift in und auswendig kennt, dessen Sinn aber nicht versteht und sie oft nicht befolgt.
Viele Theologen sind hier ähnlich den damaligen Pharsäern.
Groß ist der, wie Jesus sagt: Selig, wer das Wort Gottes hört und ES BEFOLGT".

Gott ist es nämlich, der uns das lehrt und begreifen läßt, was wir auf dem Weg zu Ihm brauchen

Hermann
 
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Kristina am 13. Februar 2011, 20:49:11
Hallo hiti,
ich möchte mich nicht darüber streiten, wer Recht hat ob die Bibel widersprüchliches enthält.
Man kann es im Internet nachlesen, auch im Karmelkreis wurde darauf hingewiesen. Doch aufgrund verschiedener Autoren wurde gerade dies als Beweis der Wahrheit angeführt.

LG
Kristina
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: hiti am 13. Februar 2011, 21:06:29
Liebe Leser/innen!

Kann sich Gott widersprechen?

Es ist wohl eher so, dass Gottes Gedanken nicht unsere Gedanken sind.

Wie es schön hier geschrieben steht:
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Kristina am 13. Februar 2011, 21:28:34
Liebe Leser/innen!
Mit meinem o.a. Beitrag habe ich die Wahrheit und Autorität der Bibel nicht abgesprochen. Der Heilige Geist lehrt den Gläubigen den Inhalt und Sinn des Wortes Gottes zu verstehen. Deshalb ist hitis Aussage, die mir gegolten hat,  "Gottes Gedanken sind nicht unsere Gedanken" hinfällig.
Warum sonst untermauere ich Kommentare mit Bibelversen?
Kristina

Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Veritas1988 am 13. Februar 2011, 23:55:57
@wendelinus

Das freut mich. Ja, es schien tatsächlich ein Missverständnis vorzuliegen, vlt habe ich mich auch missverständlich ausgedrückt.

Gottes Segen.
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: hiti am 14. Februar 2011, 08:01:15
Liebe Leser/innen, Kristina!

Du hattest geschrieben, dass die Bibel widersprüchliches enthält.

Ich hatte geantwortet, ob sich Gott widersprechen kann.

Deshalb gibt es KEINE Widersprüche in der Bibel, aber wir Menschen erkennen oft den Sinn nicht,

da Gottes Gedanken nicht die unseren sind.

Und wir müssen auch nicht alles verstehen, wie ich schon geschrieben habe.

Hermann

Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Theo2 am 14. Februar 2011, 14:51:03
Hallo ihr Lieben,
der Thread heißt doch "Mein Buch" - also MariaKind's Buch.
Warum sagt keine Mensch was dazu, er wollte doch, dass wir darüber sprechen - auch wenn er sich zur Zeit vornehm zurückhält.
Kommen wir noch dazu, oder ist das Thema "Mein Buch" jetzt beendet?
fragende Grüße
theo2 
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Andreas777 am 14. Februar 2011, 15:56:39
MariasKind ist in der Mitgliederliste leider nicht mehr zu sehen.
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: hiti am 14. Februar 2011, 20:28:47
Liebe Leser/innen!

Schade, muss ich auch sagen.

Ich habe zwar die ganze Sache nicht genau verfolgt, aber
MariaKind hat den wahren Glauben verteidigt.

Hermann
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Theo2 am 14. Februar 2011, 22:45:17
Bei meinen Streifzügen durch das Internet fand ich "marienkind" bei kreuz.net.
Vielleicht hat er sich ja nach dorthin zurückgezogen.
In einem anderen Forum, dem er auch angehörte, hat er sich ebenfalls abgemeldet.
beobachtende Grüße
theo2
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: KleinesLicht am 15. Februar 2011, 00:17:13
@Theo2,

ist das jetzt alles, was Dir zu diesem Thema einfällt oder auffällt?

Erbärmlich!


Hier hat sich eindeutig der falsche User freiwillig abgemeldet.

Mehr möchte ich dazu als Mod im Augenblick (aus gutem Grunde) nicht sagen.


Verständnislose Grüße
KleinesLicht
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Andal am 15. Februar 2011, 08:42:26
Dann wird es vermutlich nicht lange dauern, bis ein weiterer Bekannter im "kreuz.net" schreiben wird.
Sofern dies nicht ohnhin schon der Fall sein sollte....

lg Andal
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: hiti am 15. Februar 2011, 08:56:30
Liebe Leser/innen!

Ich glaube jeder hat ein Recht, zu schreiben was und wo er will.

Es ist völlig egal ob man hier schreibt oder auf kreuz.net, wo es allerdings etwas deftiger zugeht und nicht jedem zu empfehlen ist.

Wichtig sollte immer sein:
- in guter Absicht zu schreiben
- ehrlich zu sein, denn Gott kennt alle Gedanken
- für Gott eintreten, nicht persönliche Konflikte oder Konflikte unter Foren oder Seiten an 1. Stelle setzen

Ich musste selbst erfahren wie oft es nicht mehr um Gott und seine Botscheft geht, sondern um solche Auseinandersetzungen...

Mich interessieren solche Dinge nicht, denn dann tritt unweigerlich Gott und seine Wahrheit an zweiter Stelle und das geht nicht!

MariaKind schreibt in kreuz.net und das finde ich gut, denn dort gibt es viele "Kranke". Allerdings auch viele, die sich nicht heilen lassen wollen und andere anstecken wollen und nur daran arbeiten!

Hermann
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Andal am 15. Februar 2011, 09:02:27
@ hiti
Hoffentlich gibt er dort dann nicht so schnell auf, wie bei uns.

lg Andal
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Enrico am 15. Februar 2011, 09:12:41
Lieber Hiti,
Wichtig sollte immer sein:
- in guter Absicht zu schreiben
- ehrlich zu sein, denn Gott kennt alle Gedanken
- für Gott eintreten, nicht persönliche Konflikte oder Konflikte unter Foren oder Seiten an 1. Stelle setzen

Ich musste selbst erfahren wie oft es nicht mehr um Gott und seine Botscheft geht, sondern um solche Auseinandersetzungen...

Mich interessieren solche Dinge nicht, denn dann tritt unweigerlich Gott und seine Wahrheit an zweiter Stelle und das geht nicht!
... das sind sehr Weise Worte.

Vielen Dank, und Gottes Segen
Erich
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Marias Kind am 15. Februar 2011, 11:02:26
@all
"Marienkind" auf kreuz.net bin ich nicht! Muss jemand anderes sein!


@theo2

Du schreibst:

Zitat
Hier geht es, wenn ich bitte daran erinnern darf um das Buch von Maria Kind und die in diesem Zusammenhang gemachten Aussagen von ihm.

Zitat
Hallo ihr Lieben,
der Thread heißt doch "Mein Buch" - also MariaKind's Buch. Warum sagt kein Mensch was dazu, er wollte doch, dass wir darüber sprechen - auch wenn er sich zur Zeit vornehm zurückhält. Kommen wir noch dazu, oder ist das Thema "Mein Buch" jetzt beendet?

Die Überschrift lautet zwar "Mein Buch", doch bedeutet das nicht, dass es um das ganze Buch geht! Worum es geht, schreibe ich ja dann im Beitrag:

Zitat
Wie beurteilt Ihr das Vorwort zu meinem Buch

und:

Zitat
ich wollte Euch bitten, mein Vorwort zu meinem Buch zu beurteilen! Das wäre mir eine große Hilfe! Ich danke den Teilnehmern schon im Voraus!

Es geht also nicht um das Buch als ganzes, sondern nur um das Vorwort zum Buch! Mehr nicht! Und wenn Du nun genau weiterschaust, siehst Du, dass es sich hierbei um eine Umfrage handelt!

Von diesem Zusammenhang her betrachtet, geht es also um Stimmenabgabe! Um nichts mehr! Denn ich bitte nicht um Kommentare, sondern um die Beurteilung in der Umfrage!

Wäre es mir um Kommentare dazu oder um Diskussionen dazu gegangen, dann hätte ich es geschrieben, wie ich es im Traditionsforum geschrieben habe. Da ich aber wusste, dass es hier dazu führen würde, wozu es geführt hat, habe ich um nichts weiter gebeten, als um eine Beurteilung des Vorworts!

So einfach ist SAche!

Aber wenn man nichteinmal diese einfachen Sachen und Zusammenhänge erkennt, wie will man dann überhaupt erkennen, dass die Bibel wichtige Details aus Mariens Kindheit aufzeigt oder Maria, die leiblich in den Himmel aufgenommen worden ist?! Da es hier aber nicht darum geht, will ich darauf auch nicht eingehen!


Gruß,
Marias Kind







Hallo ihr Lieben,
der Thread heißt doch "Mein Buch" - also MariaKind's Buch.
Warum sagt keine Mensch was dazu, er wollte doch, dass wir darüber sprechen - auch wenn er sich zur Zeit vornehm zurückhält.
Kommen wir noch dazu, oder ist das Thema "Mein Buch" jetzt beendet?
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Marias Kind am 15. Februar 2011, 15:54:01
@Theo2

Zitat
Wenn das ein Sachbuch sein soll, dann schreibe sachlich, distanziert und belege die Aussagen mit Fakten.
Andernfalls wird es eines der zahlreichen Traktate bleiben, die im Internet zu den unterschiedlichsten Themen zu Hauf kursieren und meist ungelesen bleiben.

Vielen Dank für Deine Kritik! Auch Deine Kritik hat mich mit zur Einsicht geführt und mich weitergebracht!

Doch in innerer Erregung habe ich das Vorwort nicht geschrieben, sondern Ruhe habe ich verspürt! Aber keine Ahnung, warum das anders rüber kommt! Aber wie gesagt, ich werd es so machen, wie Du und andere es mir geraten habt!



Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Theo2 am 15. Februar 2011, 16:27:00
OK MariaKind,
wenn du die Kritik am Vorwort so erkennst, dann hat die gewünschte Kritik den Effekt, dass du über dein Werk nochmal nachdenken sollst ja nicht verfehlt.

Nur noch ein kleiner Hinweis: Dass es bei der "Kritik am Vorwort" zu einem Disput gekommen ist, lag sicher auch daran, dass du z. T. sehr ausführlich auf die Kritiken einzelner eingegangen bist.
Nur deshalb habe ich die Frage nach deinen Aussagen zu den Bibelstellen betreffend Maria gestellt.
Ich werde dich nicht auffordern sachlich, distanziert und belegbar zu schreiben und dann selbst dagegen zu verstossen.
Wollte ich nur gesagt haben.
Viel Erfolg bei deiner Arbeit
theo2
zuversichtliche Grüße
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Marias Kind am 15. Februar 2011, 16:40:38
Ja, lieber Theo,

wäre ich darauf nicht eingegangen, wäre der Disput ausgeblieben!

Zu Belegen: Das Problem bzgl. der Belege sehe ich in folgenden Punkten:

1.) Wie soll ich Äußerungen, die mir gegenüber getätigt wurden beweisen?

2.) Wenn ich entsprechende Internetseiten als Quellenangabe nutzen würde, und diese Quellen nachträglich verändert werden, dann ist der Beweis weg!

Darin sehe ich ein großes Problem!


Liebe Grüße und Gottes Segen,
Marias Kind
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Theo2 am 16. Februar 2011, 10:57:59
Den Nachweis über ein gesprochenes Wort zu führen, ist nur dann möglich, wenn ein unabhängiger Zeuge das bestätigt, Marias Kind.

Das ist ein Problem, das täglich in allen Bereichen auftritt und weshalb es ja oft zu Streitigkeiten kommt. Gerichte verlangen deshalb Zeugen, die, wenn sie falsch aussagen ziemlich streng bestraft werden.

Was Internetseiten anbetrifft, gibt es nur eine Möglichkeit: Du kopierst, wenn du die Information von einer bestimmten Seite abrufst, dir die ganze Seite in die "Bibliografie" ( das ist der Quellennachweis der jedem Sachbuch angehängt werden muss).
Wenn du dein Buch veröffentlichst, musst du natürlichnicht die komplette Kopie einstellen, sondern nur, falls irgendjemand nachschaut und deine Aussagen anzweifelt, kannst du anhand deiner Kopie nachweisen, was du recherchiert hast.
Hört sich kompliziert an, ist aber für dich vermutlich sehr einfach und verschafft deinen Ausagen die benötigte Kompetenz.

Alles andere macht Sachbuchaussagen angreifbar. Vielleicht verstehst du jetzt meine Kritik am Vorwort und deinen Aussagen?
Ich hoffe, ich konnte dir einen Tipp geben.
freundliche Grüße
theo2
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Marias Kind am 17. Februar 2011, 09:20:19
Lieber Theo,

herzlichen Dank für Deinen Tip! Ist ja eigentlich so einfach! Manchmal kommt man auf die einfachsten Dinge nicht!

Ja, und ich verstehe mittlerweile Deine Kritik!


Liebe Grüße und Gottes Segen,
Marias Kind


Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Andreas777 am 17. Februar 2011, 14:01:17
Muß man da sich nicht bei jedem kopierten Text die Erlaubniss vom Autor einholen wegen Urheberrecht oder so ? Keine Ahnung, aber interressiert mich selber mal.
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: Veritas1988 am 17. Februar 2011, 14:41:57
Also bei uns im Studium ist das Gang und Gebe dass man bei Hausarbeiten, Abschlussarbeiten etc. auf weitere Literatur zurückgreift. Das wird erwartet und geht auch nicht anders. Aber man muss halt alles entsprechend belegen, und Quellen angeben, das ist oberste Pflicht. Wir suchen uns Literatur werten sie aus, und verwenden die Inhalte, ohne jemanden "um Erlaubnis zu fragen". Wie gesagt nur das Belegen ist Pflicht und, ebenfalls wichtig, wörtliche Zitate müssen deutlich erkennbar sein.

Ich bin allerdings kein Jurist, ich kann daher nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen :-)
Es wäre auch möglich dass es bei einer kommerziellen Veröffentlichung andere Bestimmungen gibt, ich weiß es nicht.

Nachtrag: das hier habe ich im Internet gefunden, könnte bei der Beantwortung der Frage hilfreich sein:
http://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?topic_id=419& (http://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?topic_id=419&)

Also, wie ich das verstanden habe darf man auf Quellen etc zurückgreifen, man muss halt nur die entsprechenden Bestimmungen beachten. Im Groben also Quellen angeben, Zitate kenntlich machen etc.
Titel: Re:MEIN BUCH
Beitrag von: 3Rad am 17. Februar 2011, 14:53:26
Nein, es reicht, wenn man die Quelle angibt (Zitatvorschriften beachten). Es sei denn es ist untersagt entsprechende Erkenntnis oder Daten weiter zu verwenden. Manche wollen auch Geld mit ihrer Datensammelei verdienen.
Das tolle am wissenschaftlichen Arbeiten ist, man kann jeden Blödsinn schreiben, sofern man dafür eine zitierbare Quelle findet –hust! Ja Quellenforschung kann ganz schön öde werden

Aussagen eines einzelnen kannst du in deinem Buch verwenden, aber eben als eine nicht allgemein gültige Aussage –entsprechend ist dies zu Kennzeichnen. Allgemeingültige Aussagen können ebenso als Beweisgrundlage angenommen werden, vor allem, wenn es zu bestimmten Sachgebieten keine wissenschaftliche Grundlage gibt. Bspw.: Wenn 1000 Leute sagen derjenige hat etwas gemacht, so ist es sehr wahrscheinlich, dass er es auch gemacht hat. Es ist zwar nicht bewiesen, aber sehr nahe dran!

Sg
Das3Rad

Edith meinte sie bringt dir ein Beispiel aus deinem Vorwort um es verständlicher zu machen (zuvor habe ich es nicht einmal gelesen):

Eigene Aussagen, sofern nicht belegt und schlüssig abgeleitet, spiegeln nur die eigene Meinung wieder, sie haben wissenschaftlich gesehen keinen Wert.

So etwas zum Beispiel ist hart, sehr hart an der Grenze:

„Seit der „Reformation“ geht es bei vielen Protestanten also im Grunde nur darum, aus der Abneigung, d.h. aus einem Geist des Bösen heraus, alles oder fast alles zu bekämpfen, was katholische Lehre ist.“

Diese Aussage ist im Grunde wertlos. Egal ob sie wahr wäre oder nicht, es spielt keine Rolle, da du dies nur behauptest nicht aber beweist.
Hierzu fehlt der Verweis auf irgendetwas das dies belegt. Ein Buch, Artikel gesicherte Umfragen, etc..

Hoffe du kannst den Unterschied erkennen.
 


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