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Hl. Gregor von Nyssa (um 335-395)
Mönch und Bischof
Predigten über das Hohelied, Nr. 11, 1 (La colombe et la ténèbre: textes choisis des "Homélies sur le Cantique des cantiques", Éd. du Cerf 1992, p. 141, rev.; ins Dt. übers. © Evangelizo)

„Sie aßen und tranken, kauften und verkauften“

Der Herr gab seinen Jüngern wichtige Ratschläge, damit ihr Geist alles Naturhaft-Irdische wie Staub abschüttele und sich zur Sehnsucht nach den übernatürlichen Wirklichkeiten erhebe. Wenn man sich nämlich dem himmlischen Leben zuwendet, gilt es, stärker zu sein als der Schlaf und den Geist stets wachsam zu halten. […] Ich spreche von der Schläfrigkeit derer, die sich in Lebenslügen verstricken durch trügerische Träume von Ehre, Reichtum, Macht, Prunk, durch die Faszination der Vergnügungen, Ehrgeiz, Genusssucht, Eitelkeit und durch all das, wozu oberflächliche Menschen von ihrer Phantasie verleitet werden. All diese Dinge vergehen mit der flüchtigen Natur der Zeit; sie gehören in den Bereich des Scheins […]; kaum sind sie da, verschwinden sie auch schon wieder wie die Wellen auf dem Meer. […]

Damit unser Geist von diesen Verblendungen befreit wird, ermuntert uns der Logos – das Wort Gottes –, diesen Tiefschlaf von den Augen unserer Seele abzuschütteln, damit wir nicht dem anhangen, was keinen Bestand hat, und so von der echten Wirklichkeit abgleiten. Deshalb mahnt er uns zur Wachsamkeit und sagt: „Legt euren Gürtel nicht ab, und lasst eure Lampen brennen“ (Lk 12,35). Denn ein helles Licht vor Augen vertreibt den Schlaf, und der straff gebundene Gürtel bewahrt den Leib davor, vom Schlaf überwältigt zu werden. […] Wer mit Mäßigung umgürtet ist, lebt im Licht eines reinen Gewissens; kindliches Vertrauen erhellt sein Leben wie eine Leuchte. […] Wenn wir so leben, werden wir in ein Leben eintreten, das dem der Engel gleicht.
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Nachfolge Christi
geistliche Schrift aus dem 15. Jh.
Buch II, Kap. 1 (aus: Paul Mons, Die vier Bücher der Nachfolge Christi, © Paulinus-Verlag Trier, S. 71)

Unter euch und in euch

„Das Reich Gottes ist in euch“, spricht der Herr (Lk 17,20f.). Kehre dich aus ganzem Herzen zum Herrn, lasse diese elende Welt, und deine Seele wird Ruhe finden. Verschmähe, was äußerlich ist, gib dich dem Inneren hin, und du wirst sehen, das Reich Gottes wächst in dir. „Das Reich Gottes ist Friede und Freude im Heiligen Geiste“ (Röm 14,17) und kein Geschenk an die Gottlosen.

Christus kommt zu dir und reicht dir seinen Trost, wenn du ihm dein Inneres zu einer würdigen Wohnung bereitest. All sein Ruhm und Glanz stammt von innen, das Innere ist seine Lust. Er weilt gern bei unserem inneren Menschen, Zwiesprache zu pflegen, zu trösten, zu befriedigen und wundersam vertraut zu sein. Eia, gläubige Seele, richte diesem Gemahl dein Herz, so oft er zu dir kommen und in dir wohnen will. Er spricht: „Wenn einer mich liebt, wird er mein Wort halten. Wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen“ (Joh 14,23).
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Predigt von Professor May

30.10.2022

Mein Herr und Gott

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

Chris­tus ist unser Herr und Gott, ein Ich, das gött­lich ist, Got­tes Sohn per­sön­lich. Im Evan­ge­lium haben wir zwei par­al­lele Aus­sa­gen Christi. Sie gehen neben­ein­an­der her und sind mit­ein­an­der ver­floch­ten. In der einen Reihe sagt er: Ich bin ein Mensch, habe einen Leib, eine Seele, emp­finde, denke, will und rede wie ein Mensch; ich hun­gere, leide, trauere, blute und sterbe als Mensch. Das sind die mensch­li­chen Aus­sa­gen; sie gel­ten von einem Men­schen. Die andere Reihe der Aus­sa­gen ist abwei­chen­der Art. Ich und der Vater sind eins – ich bin beim Vater seit Anbe­ginn der Welt – bevor die Welt gegrün­det war, bin ich in sei­ner Herr­lich­keit – ehe die Welt ward, bin ich – ich bin das Licht der Welt – ich bin Weg, Wahr­heit, Leben – der Vater hat mir alle Gewalt gege­ben. Sein Ver­hält­nis zum himm­li­schen Vater ist ein ande­res als das Ver­hält­nis, das wir haben: Ich gehe zu mei­nem Vater und eurem Vater, zu mei­nem Gott und eurem Gott. Wenn er uns beten lehrt, sagt er: So sollt ihr beten. Er selbst spricht ein ande­res Vater­wort. Wir haben eine Reihe von Aus­sa­gen, die eine Ein­heit mit dem Vater bedeu­ten: Ich bin, ich lebe von Ewig­keit zu Ewig­keit. Ich besitze alles Gericht der Welt. Wer andere Geschöpfe mehr liebt als mich, ist mei­ner nicht wert. Er will abso­lute Liebe. Er lässt Sün­den nach. Es gibt also eine Reihe von Aus­sa­gen, die auf ein gött­li­ches Ich hin­deu­ten. Es ist ein Ich, das zwei ver­schie­dene Wesens­aus­sa­gen machen kann. Ein Wesen, das gött­li­cher Natur und mensch­li­cher Natur ist. Es ist bei­des in ihm erfüllt: „Ich und der Vater sind eins“ und „Ich bin euer Bru­der“. Das hat die Theo­lo­gie for­mu­liert in der Lehre: zwei Natu­ren und eine Hypostase. Dass diese Aus­sage wahr sein muss, ist selbst­ver­ständ­lich, wenn wir die Per­sön­lich­keit Jesus betrach­ten: diese ganz lau­tere, wahre, gesunde Per­sön­lich­keit, in der nichts von Wahn, Über­schät­zung oder Krank­heit zu fin­den ist. Seine Selbst­aus­sa­gen hat er bestä­tigt durch seine gött­li­che Wun­der­kraft. So kön­nen wir nicht zwei­feln, dass in Chris­tus ein dop­pel­ter Seins­be­stand ist.

Was bedeu­tet das? Das bedeu­tet, dass Gott uns nahe gekom­men ist, der unsicht­bare Gott, in sicht­ba­rer Weise. Es gibt eine Weise, die Gott sicht­bar in der Welt der Erschei­nun­gen zeigt, nicht seine Gott­heit selbst, die unsicht­bar ist und bleibt, aber sein Ich ist da. Wenn ich die­sen Leib sehe, kann ich sagen: Das ist ein Leib, der einem gött­li­chen Ich gehört. Wenn ich diese Seele spüre, kann ich sagen: Das gehört einem gött­li­chen Ich. Wenn diese Augen mich anse­hen, ist es das Auge Got­tes; wenn diese Hände mich anrüh­ren, sind es die Hände Got­tes. So nahe ist uns Gott gekom­men, per­sön­lich nahe in einer sicht­ba­ren Erschei­nung. Dar­aus folgt für unser reli­giö­ses Leben: Es ist auf den Gott­men­schen Jesus Chris­tus gegrün­det. Die­ser Anschluss an Chris­tus ist nicht bloß ein äußer­li­cher, er muss ein inner­li­cher, per­sön­li­cher sein, eine Hin­ge­ge­ben­heit an ihn; er muss Glaube und Liebe sein. Wir kön­nen an Jesus glau­ben und ihn lie­ben, wie man an einen Men­schen glaubt und ihn liebt, und die­ser Glaube und diese Liebe zu Chris­tus ist der Glaube und die Liebe an und zu Gott.

An Jesus Chris­tus glau­ben. Es ist nur mög­lich, an einen Men­schen zu glau­ben, wenn in ihm die Qua­li­tät eines voll­kom­me­nen Men­schen ist, zu dem wir auf­schauen. Einem sol­chen unter­wer­fen wir uns im Geiste. Das ist Glaube. Wo in der Welt ein Glaube lebt, ist es die Unter­wer­fung in Ehr­furcht und Liebe. Indem wir an die­sen guten, lie­bens­wür­di­gen Men­schen Jesus glau­ben, glau­ben wir an Gott. Da ist es eine abso­lute Unmög­lich­keit, anzu­sto­ßen, erdrückt zu wer­den, getäuscht zu wer­den. Wenn er sagt: „Neh­met hin und esset, das ist mein Leib“, so ist es leicht, ihm das zu glau­ben, weil er es sagt. Man kann da nicht in Kon­flikt mit der Wirk­lich­keit kom­men. Das kann so unbe­greif­lich sein, wie es will, dar­auf kommt es beim Glau­ben an Chris­tus nicht an. Wir kön­nen an ihn glau­ben, an seine Erschei­nung, an das schwa­che Kind in der Krippe, an seine kreuz­tra­gende Gestalt, an seine Kir­che, an seine Schwä­chen, seine Rück­schläge, an sei­nen Sieg, an sei­nen Tri­umph, auch wenn wir nichts davon sehen. Wir kön­nen ihm sagen: Ich glaube an dich, auch in der Gestalt eines Ver­ach­te­ten, eines Gekreu­zig­ten; ich glaube, auch wenn du mir in tie­fer Schmach, mit durch­bohr­tem Her­zen begeg­nest. Ich glaube an dich, weil du es bist – es ist der Glaube an Gott selbst. In ihm wohnt die ganze Fülle der Gott­heit wesen­haft (Kol 2,8). Dass Jesus, der Zim­mer­mann von Naza­reth, sich Gott gleich­stelle, war­fen ihm seine Feinde vor. Er ließ die­sen Vor­wurf auf sich beru­hen; es war der gerech­teste, der ihm je gemacht wurde. Wer fortan von Chris­tus redet, ohne seine Gott­heit und Wesen­heit mit dem Vater zu beken­nen, hat um Chris­tus her­um­ge­re­det. Ent­we­der kei­nen Chris­tus oder den apos­to­li­schen! Und der apos­to­li­sche Chris­tus ist der Über­mann der Sünde, des Todes und der Hölle.

Wir kön­nen ihn auch lie­ben, lie­ben, wie man einen Men­schen liebt, und diese Liebe ist Liebe zu Gott. Da ist der große Dua­lis­mus gelöst, den wir immer emp­fin­den. Wir möch­ten Gott lie­ben, aber der Mensch macht mehr Ein­druck; wir lie­ben den Men­schen und fürch­ten, dabei Gott zu ver­lie­ren. Die­sen Men­schen kön­nen wir lie­ben. Wir müs­sen seine Lie­bens­wür­dig­keit erfas­sen; müs­sen erken­nen, was an die­sem Mann so groß, so herr­lich, so packend ist. Sein Reden: die­ses über­le­gene, freie, beseelte, ent­schie­dene, füh­rende, gütige Reden: „So hat noch nie ein Mensch gere­det.“ Und sein Schwei­gen ist viel­leicht noch ergrei­fen­der: die­ses Schwei­gen vor Kai­phas, Hero­des und Pila­tus; die­ses Schwei­gen, das durch kein klein­li­ches Reden, keine unwür­dige Klage, kein Abwäl­zen­wol­len auf andere unter­bro­chen wurde. Und sein Leh­ren, der Inhalt sei­ner Worte: diese weit­tra­gende Kraft und doch diese Ein­fach­heit, diese Tiefe und doch Ver­ständ­lich­keit. Wenn wir an seine Berg­pre­digt den­ken, an ein ein­zi­ges Wort: „Alles, was ihr wollt, dass euch die Men­schen tun, das sollt ihr ihnen tun“: Da liegt eigent­lich die Ver­söh­nung aller päd­ago­gi­schen, aller sozia­len und aller seel­sorg­li­chen Kon­flikte. Wenn es so unheil­bar gewor­den ist in unse­rer Welt, so liegt es daran, dass wir von den Men­schen etwas ver­lan­gen, was wir ihnen selbst nicht geben.

Schauen wir auf den Cha­rak­ter Jesu! Diese Weite und Größe. Es sind in sei­ner Seele Span­nun­gen, die jeden ande­ren Men­schen zer­rei­ßen wür­den. In ihm ist das Wil­lens­mä­ßige ver­bun­den mit der Zart­heit des Emp­fin­dens, der Sanft­heit des Her­zens, des Tak­tes. Wenn sonst ein Mensch sehr ener­gisch und wil­lens­stark ist, kann er nicht so zart­füh­lend sein; er kann nicht alles emp­fin­den, sonst würde seine Ener­gie gelähmt. Jesus kann alles nach­emp­fin­den, jeden Schlag unse­res Her­zens, ohne dass sein Wille Scha­den lei­det. In Jesus ist eine voll­kom­mene Sicher­heit, Gerad­li­nig­keit, Bestimmt­heit, keine Unent­schie­den­heit, kein Schwan­ken; und den­noch auch nichts Ein­sei­ti­ges; ein umfas­sen­des Wis­sen, ein Blick in die Welt in ihrer gan­zes Breite. Er konnte sich geben, wie er war; er brauchte sich nir­gends umzu­bie­gen. Er ver­mochte die Schroff­heit mit der Milde zu ver­bin­den. In ihm ist nichts Sen­ti­men­ta­les, Weich­li­ches; alles ist ernst, männ­lich, wenn nötig schroff, aber trotz­dem macht es nicht den Ein­druck des Weh­tu­en­den. Man nimmt die schroffe Rede an und fühlt ein lie­ben­des Herz dahin­ter. Dass er ein füh­len­des Herz hatte, sieht man deut­lich an dem Ver­trauen der Kin­der, die zu ihm kom­men woll­ten und sich bei ihm wohl fühl­ten. Ein Mensch, den die Kin­der nicht lie­ben, kann kein guter Mensch sein. Umge­kehrt: Wenn die Kin­der Ver­trauen haben, kann er kein böser, kein stei­ner­ner Mensch sein. Er besaß ein uner­mess­li­ches Selbst­be­wusst­sein, aber es ist mit der größ­ten Schlicht­heit ver­bun­den. Er kann sich geben wie ein Bru­der unter Brü­dern, und doch fühlt man seine geheim­nis­volle Größe und Über­le­gen­heit. Er war den Men­schen hin­ge­ge­ben und gehörte ihnen, und den­noch bestand eine Dis­tanz. Als Jesus den See­sturm und das See­be­ben gebän­digt hatte, spra­chen die Jün­ger zuein­an­der: Was ist denn das für einer, dass ihm Wind und See gehor­chen? Eine Herr­scher­na­tur, eine Königs­ge­stalt ist Jesus, und doch wäscht er den Sei­nen die Füße. Stür­misch drän­gend ist sein Wille, herb bis zur Schroff­heit, und doch kann er lie­ben, so zart und weich, wie nur eine Mut­ter es kann. Ganz Gott ist er, durch­weiht vom Gebet lan­ger Nächte, und doch ver­weilt er so gern bei Zöll­nern und Sün­dern. Ein Feu­er­brand ist er, auf­ko­chend in pro­phe­ti­schem Zorn, und doch trägt er schwei­gend den größ­ten Schimpf. Ein Ein­zi­ger und Ein­sa­mer ist er, und doch liebt er die Men­schen, wie sie noch kei­ner geliebt hat, und stirbt für sie. Er war Gott und Mensch zugleich, er war frei und hin­ge­ge­ben zugleich; ein Du, das in unend­li­che Höhen reicht und den­noch auf unse­rer Erde steht. So erklärt sich die Chris­tus­liebe der Hei­li­gen. Seit­dem Pau­lus das Lied der Chris­tus­liebe gesun­gen hat, ist es nicht mehr ver­stummt: „Er hat mich geliebt und sich für mich hin­ge­ge­ben“ (Gal 2,20). Jesus ist gehasst wor­den wie kein Mensch. Aber die ihn has­sen, das sind die Hen­ker der Mensch­heit: die Pha­ri­säer, die Unwahr­haf­ti­gen; Hero­des, der Lüst­ling; Pila­tus, der Feig­ling – das sind die, die ihn has­sen. Aber die ihn lie­ben, das sind die Hei­li­gen, die Mar­ty­rer, die Jung­frauen, die Beken­ner, die Hel­den der Liebe. Sie lie­ben ihn über alles mit einer Men­schen­liebe, und es ist doch eine Liebe zu Gott. Man kann ihn rück­halt­los lie­ben, ohne Gefahr zu lau­fen, etwas zu ver­lie­ren. Kein Miss­brauch, keine Täu­schung ist zu befürch­ten; denn in ihm lie­ben wir Gott. Chris­tus ist König, weil der himm­li­sche Vater ihm an Gewalt, Macht und Würde ver­lieh, was nur immer eine Men­schen­na­tur zu fas­sen ver­mag. Er über­gab ihm die Herr­schaft über die ganze Welt. Nicht mit dem Schwert, son­dern mit dem Kreuz macht sich Chris­tus den Erd­kreis unter­tan. Alle Könige ver­lie­ren bei ihrem Tode mit dem Leben zugleich auch ihre Macht. Ein­zig Chris­tus wird seit sei­nem Tode am Kreuze von aller Welt ange­be­tet. Vom Wider­schein des Blu­tes Christi, das am Kreuze für uns alle ver­gos­sen ward, ist noch die ganze Welt gerö­tet. Sein Blut hat der ein­ge­bo­rene Sohn Got­tes für uns ver­gos­sen. Seele, richte dich auf! So viel bist du wert (Aug.).

Amen.
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Garabandal / Neu gestaltete Webseite garabandal-zentrum.de
« Letzter Beitrag von Moderator am 06. November 2022, 17:08:32 »

Neu gestaltete Webseite garabandal-zentrum.de

Wir freuen uns, Ihnen unsere neue Webseite präsentieren zu können. Unser Internetauftritt im neuen Design ist nun übersichtlicher gegliedert und bietet allen Interessierten Besuchern umfangreiche Informationen über den Erscheinungsort Garabandal.

https://www.garabandal-zentrum.de
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Origenes (um 185-253)
Priester und Theologe
Kommentar zum Johannesevangelium, Band 10, 20; PG 14, 371−374 (Commentaire sur l'évangile de Jean; ins Dt. übers. © Evangelizo)

„Sie sind durch die Auferstehung zu Söhnen Gottes geworden“ (vgl. Lk 20,36)

Am letzten Tag wird der Tod besiegt sein. Die Auferstehung Christi nach dem Kreuzesleiden birgt schon geheimnisvoll die Auferstehung des ganzen Leibes Christi in sich. Wie der sichtbare Leib Christi gekreuzigt, begraben und danach auferweckt wurde, so ist der ganze Leib der Heiligen Christi mit ihm gekreuzigt worden und lebt nicht mehr in sich selbst. […]

Wenn aber die Auferstehung des wirklichen Leibes Christi, seines gesamten Leibes, kommt, dann werden sich die Glieder Christi, die heute vertrockneten Gebeinen ähneln, zusammenfügen (vgl. Ez 37,1ff.), ein jeder wird seinen Platz finden, und so „sollen sie alle zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen“ (vgl. Eph 4,13). Dann wird die Vielzahl der Glieder einen Leib bilden, denn wir sind ein „Leib in Christus“ (Röm 12,5).
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Danke für diesen grandiosen, leider wahren Inhalt des Textes. Gott segne und behuete unseren deutschen Papst.
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Balduin von Ford (?-um 1190)
Zisterzienserabt, dann Bischof
Traktat über das gemeinschaftliche Leben im Kloster; PL 204, 544f. (Traité de la vie cénobitique, trad. Lubac, Catholicisme, p. 308, rev.; ins Dt. übers. © Evangelizo)

„Ich glaube an die Gemeinschaft der Heiligen“

Geliebte Brüder, lasst uns sorgfältig auf alles achten, was unser Gemeinschaftsleben betrifft, „die Einheit des Geistes wahren durch den Frieden, der uns zusammenhält“ durch „die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes“ (vgl. Eph 4,3; 2 Kor 13,13). Aus der Liebe Gottes erwächst die Einheit des Geistes; aus der Gnade unseres Herrn Jesus Christus der Friede, der uns zusammenhält, und aus der Gemeinschaft des Heiligen Geistes jene Einheit, die unerlässlich ist für alle, die ein Gemeinschaftsleben führen. […]

„Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen“ (Credo). Darauf beruht meine Hoffnung, darauf meine Zuversicht, darauf meine ganze Sicherheit: auf meinem Glaubensbekenntnis. […] Wenn es mir gegeben ist, Herr, „dich zu lieben und meinen Nächsten“ (vgl. Mt 22,37–39), dann steigt meine Hoffnung hoch empor, wenngleich meine Verdienste gering sind. Ich vertraue darauf, dass durch die Gemeinschaft der Liebe die Verdienste der Heiligen mir von Nutzen sein werden und auf diese Weise die Gemeinschaft der Heiligen mein Ungenügen und meine Unvollkommenheit ausgleichen wird. […] Die Liebe weitet unsere Hoffnung bis hin zur Gemeinschaft der Heiligen, in der Gemeinschaft ewigen Lohnes. Aber dies betrifft zukünftige Zeiten: die Gemeinschaft der Herrlichkeit, die in uns offenbar werden wird.

Es gibt also drei Arten von Gemeinschaft: die Gemeinschaft der Natur, zu der die Gemeinschaft der Sünde gehört […]; die Gemeinschaft der Gnade und schließlich die Gemeinschaft der Herrlichkeit. Durch die Gemeinschaft der Gnade beginnt die Gemeinschaft der Natur wiederhergestellt zu werden, und die Gemeinschaft der Sünde wird ausgeschlossen; aber durch die Gemeinschaft der Herrlichkeit wird die Gemeinschaft der Natur bis zur Vollkommenheit wiederhergestellt und der Zorn Gottes gänzlich ausgeschlossen, wenn „Gott alle Tränen abwischen wird von den Augen“ der Heiligen (vgl. Jes 25,8; Offb 21,4). Dann werden alle Heiligen „ein Herz und eine Seele“ sein und „alles gemeinsam haben“; denn Gott wird „alles in allem“ sein (vgl. Apg 4,32; 1 Kor 15,28). Damit wir zu dieser Gemeinschaft gelangen und uns in dem Einen versammeln, „sei die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes immer mit uns allen. Amen“.
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Vergelt's Gott für den wertvollen Kommentar!

Anbei ein Neues Video,
ein Brief an die Gläubigen und Hirten unserer Tage:

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Zum Thema Gehorsam gibt es einiges zu sagen - zu empfehlen ist hier das Buch "Der Glaube ist mehr als Gehorsam"

Da Franziskus der falsche Papst sowohl durch seine Taten , als auch durch die Prophetien welche hier im Forum begonnen von Anna Katharina Emmerich über Grabandal zu neueren schon längst überführt worden ist stellt sich bei Ihm die Frage des Gehorsams nicht mehr.   Die Ordensschwester hat Ihre Einschätzung zum "Papst" auch noch in einem anderen Video bekannt gegeben. 

Man muß hier dabei immer davon ausgehen das es einen legitimen Papst gibt und einen Gegenpapst , diesen müssen wir ohnehin keinen Gehorsam leisten.
Die Päpstliche Bulle Cum Ex  befreit uns gegenüber dieser Gehorsamspflicht im besonderen, daher ist sie für die Priester von größter Wichtigkeit.
http://kath-zdw.ch/maria/Enzykliken.Bullen/Cum_Ex_Apostolatus_Officio_von_Papst_Paul_IV.html

Gehorsam müssen wir nur dem Lehramt der Kirche sein, es ist aber besser sich von Franziskus und all seinen Anhang fernzuhalten um keinen seelischen Schaden zu erleiden.
Die Frage des Gehorsams stellte sich vorallem früher bei persönlichen Verfehlungen der Päpste.  Die Verfehlungen von Franziskus sind aber allgemeiner Natur.  Somit wäre es ein Widerspruch zur Wahrheit würde man einen Priester zwingen die Heilige Messe mit diesem zu feiern, wenn er sie mit dem gültigen Papst Benedikt XVI in Einheit feiern möchte und somit seinen Mut zur Wahrheit bezeigt.  Jesus Christus ist als Zeuge der Wahrheit - für die Wahrheit und die Rettung der Seelen am Kreuz gestorben - nicht um einen faulen Kompromiss einzugehen.
Das Freimaurerdokument zum Antipapst den wir heute in Bergoglio finden enthält genau diese Punkte.
Es sind die Punkte 27 und 30  in denen die Gegner des Antipapstes bzw. die treuen getäuschten Katholiken zum Gehorsam gegenüber dieser Person genötigt werden sollen.
http://www.kath-zdw.ch/maria/freimauerische.plan.html

Deshalb ist es besonders notwendig in dieser Frage der Führung den Heiligen Geist anzurufen.
 z.B durch den Rosenkranz zum Heiligen Geist gegeben Mutter Vogl im Jahre 1930  oder den Rosenkranz mit den 7 Gesätzen um die Gabe der Führung durch den Himmel.
Pfarrer Weiss kürztes dieses entscheidende Thema mit nur einem einzigen Satz ab  "Er ist nicht der Papst"
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Grüßgott,

hier einige Videos, kurze Ausschnitte aus Interviews mit wichtigen katholischen Fragen unserer Zeit beantwortet von Bischof Athanasius Schneider, aus dem Englischen übersetzt:

Sollen wir dem Papst noch Gehorsam sein?



Bischof Athanasius Schneider Rat für abberufene Priester


Sehr gerne teilen!!

Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat.

#BischofSchneider #bishopschneider
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La Salette 1846



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