Autor Thema: Papst: Menschen sollen die Tugend der Keuschheit neu entdecken  (Gelesen 4337 mal)

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velvet

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09. März 2012, 14:56
Papst: Menschen sollen die Tugend der Keuschheit neu entdecken

Benedikt XVI. ruft die Bischöfe der Vereinigten Staaten von Amerika auf: Legt Zeugnis für die christliche Moral ab und kümmert euch um die jungen Paare - Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) Am heutigen Freitag Vormittag empfing Papst Benedikt XVI. eine Gruppe der Bischöfe der Vereinigten Staaten von Amerika zum Abschluss ihres Ad-limina-Besuchs in Audienz. In seiner Ansprache an die amerikanischen Oberhirten ging Benedikt XVI. auf die Probleme der Verweigerung aus Gewissensgründen hinsichtlich Fragen, die ethische Überzeugungen betreffen, auf die Bezugnahme auf den geschlechtlichen Unterschied bei der Definition von Ehe, auf die Sorge um die Zunahme von Lebenspartnerschaften sowie auf die Schwierigkeit ein, die jungen Menschen die Tugend der Keuschheit entdecken zu lassen.

Zuerst brachte der Papst seine Sorge um die Bedrohung der Gewissen-, Religions- und Kultfreiheit zum Ausdruck. Dieser müsse umgehend entgegengetreten werden, damit alle gläubigen Menschen sowie die Institutionen, in denen sie sich einsetzten, in Übereinkunft mit ihren tiefsten moralischen Überzeugungen handeln könnten.

Besonders betonte Benedikt XVI. die heutige Krise von Ehe und Familie „sowie im allgemeineren Sinn der christlichen Sicht der menschlichen Sexualität“. Es sei offensichtlich, „dass die Schwächung des Begriffs der Unauflöslichkeit des Ehebandes sowie die immer mehr verbreitete Ablehnung einer reifen und verantwortlichen Sexualmoral, die in der Praxis der Keuschheit gründet, zu einer schwerwiegenden sozialen Situation geführt und dabei hohe menschliche und wirtschaftliche Kosten verursacht haben“.

Besorgt blickte der Papst auf die von politischen und kulturellen Strömungen unternommenen Versuche, die gesetzliche Definition von Ehe zu verändern. Benedikt XVI. forderte die Bischöfe auf, diesem Druck „mit einer vernünftigen Verteidigung der Ehe als natürliche Einrichtung“ zu widerstehen, „die aus einer spezifischen Gemeinschaft von Personen besteht, wesentlich in der gegenseitigen Ergänzung der Geschlechter verwurzelt und auf die Fortpflanzung ausgerichtet ist“. Die geschlechtlichen Unterschiede „dürfen nicht als etwas für die Definition der Ehe Unbedeutendes beseitigt werden“. Die Verteidigung der Einrichtung der Ehe als soziale Wirklichkeit sei in letzter Hinsicht eine Frage der Gerechtigkeit, insofern dies den Schutz des Wohls der ganzen menschlichen Gemeinschaft und der Rechte der Eltern und Kinder mit sich bringe.

Die Kirche stoße auf das Problem der wachsenden Schwierigkeit, ihre Lehre zu Ehe und Familie zu vermitteln, sowie auf das der geringer werdenden Zahl von jungen Menschen, die sich zur Ehe entscheiden. In diesem Zusammenhang dürfe nicht das schwere pastorale Problem vergessen werden, das sich aus der Verbreitung von Lebenspartnerschaften ergebe, welche oft von Paaren gebildet würden, denen die schwere Sündhaftigkeit sowie der für die Stabilität der Gesellschaft entstehende Schaden nicht bewusst seien.

Benedikt XVI. ermunterte die Bischöfe, Zeugnis für die christliche Moral abzulegen und sich um die jungen Paare zu kümmern. Diesbezüglich brachte der Papst seine Wertschätzung für die von der Kirche geförderten Aktivitäten zur Unterstützung der Familien zum Ausdruck, die sich in Schwierigkeiten befinden: vor allem von Geschiedenen und getrennt Lebenden, von alleinstehenden Eltern, von alleinerziehenden Müttern, von Frauen, die vor einer Abtreibung stünden, und von Kindern, die an den tragischen Wirkungen des Scheiterns der Familie litten.

„Bei dieser großen seelsorglichen Anstrengung ist es dringend notwendig“, so der Papst, „dass es die ganze christliche Gemeinschaft versteht, erneut die Tugend der Keuschheit wertzuschätzen“. Dabei gehe es nicht allein darum, Argumente vorzulegen, sondern zu einem ganzheitlichen System aufzurufen, „zu einer konsequenten und aufbauenden Sicht der menschlichen Sexualität“. Der Reichtum dieser Sicht sei gesünder und anziehender als die permissiven Ideologien, die in einigen Umfeldern zu finden seien. Diese Ideologien führten dazu, eine mächtige und zerstörerische Form von „Gegen-Katechese“ für die jungen Menschen zu bilden.

Für die jungen Menschen sei es notwendig, der Lehre der Kirche in ihrer anspruchsvollen und gegen den Strom gehenden Ganzheit zu begegnen. Ebenso bedürften sie der Unterstützung in ihrem Kampf um weise Entscheidungen in einem schwierigen und konfusen Augenblick ihres Lebens. „In einer Gesellschaft, die immer mehr dazu neigt, diese wesentliche Dimension der christlichen Lehre misszuverstehen und sogar ins Lächerliche zu ziehen“, so der Papst zum Schluss seiner Ansprache, „müssen die jungen Menschen der Tatsache versichert werden, dass wir nichts, absolut nichts von dem verlieren, was das Leben frei, schön und groß macht, wenn wir Christus in unser Leben eintreten lassen“.

 

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