Autor Thema: Umgang mit Botschaften  (Gelesen 8746 mal)

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KleinesLicht

  • Gast
Umgang mit Botschaften
« am: 09. Februar 2012, 20:42:27 »
Zitat Logos:
„Zu den "Botschaften": da bin ich persönlich total gespalten. Alles nur
Schwindel? Denke ich oft und ärgere mich dann, dass ich dem überhaupt
noch nachgehe. Wenn da bloß nicht all diese Geschehnisse um uns herum
wären, die einem schon echt zu denken geben, wenn man da bestimmte
Bibelstellen vor Augen hat...

Fakt ist, dass es neuerdings viele derartiger "Botschaften" gibt und da
muss man sich doch auch fragen, wäre es nicht als eine Art besonderer
Barmherzigkeit Gottes zu verstehen, dass er sich solcher Mittel bedient,
um möglichst viele Menschen noch rechtzeitig zur Umkehr zu bewegen?

Oder stimmt alles nicht und es sind am Ende nur bedauernswerte
"Spinner"? Oder geht es vielleicht um bewusste Verwirrung von Gläubigen?
Finanziellen Gewinn als Motiv würde ich eher ausschließen - leider -
wäre dann doch die Sache schnell vom Tisch.“

KleinesLicht

  • Gast
Re:Umgang mit Botschaften
« Antwort #1 am: 09. Februar 2012, 21:29:24 »
Zitat Logos: „...wäre es nicht als eine Art besonderer Barmherzigkeit Gottes zu verstehen, ...“  

Ja, ich bin sogar davon überzeugt, dass dies so ist. Aber ich befürchte, dass durch die Vielzahl der angeblichen Botschaften die „Wahren“ nicht oder nicht genug beachtet werden.  
 
Nur, wer will sich außerhalb der Kirche anmaßen zu entscheiden welche nun wahr sind oder nicht? Hinzu kommt, dass man bei der Einschätzung aktueller SeherInnen auf eine offizielle Stellungnahme von Seiten der Kirche nicht zu hoffen braucht. Es ist also sehr schwierig, trotz der Hilfen zur Unterscheidung der Geister (s. entsprechende Threads hier im Forum).

Die persönlichen Ansichten sind subjektiv und die Merkmale an die ich mich orientiere könnten von einem anderen Leser anderslautend ausgelegt werden. Ich denke, um ein „Gefühl“ für Botschaften zu bekommen ist es ratsam, sich mit den Texten kirchlich anerkannter Seher zu beschäftigen. Man erkennt womöglich einen immer wiederkehrenden Sprachgebrauch, gleiche Sinnesgebungen bis hin zu Folgeerscheinungen mit gleicher Wertigkeit (Liebe - Gebet – Opfer – Buße) und dennoch unterscheiden sich die Erscheinungen, selbst bei noch nicht oder nur teilweise anerkannten Botschaften. So sehe ich z. B. die o.g. Wertigkeiten bei den folgenden Beispielen gleich und dennoch sind die Schwerpunkte (so will ich es einmal nennen) unterschiedlich: Fatima: die Existenz Satans und der Hölle; Garabandal: die Warnung als Barmherzigkeit Gottes; Amsterdam: die Gewissheit über den Sieg der Schlange; Manduria: die Wichtigkeit der Eucharistie; Medjugorje: Neuevangelisierung und Frieden. Alles wichtige Einzelthemen, die wie ein Puzzlespiel ein Ganzes bilden.

Bei vielen der heute besonders im Internet verbreiteten Botschaften sehe ich neben der Aufforderung zum Gebet auch eine andere Gemeinsamkeit: Verwirrung - Abspaltung - Streit. Ich nenne als Beispiel die Anne-Botschaften (Anne Mewis). Irgendwann kam in den Botschaften die Aufforderung, dass sich die an die Aussagen glaubenden Eltern von ihren nicht glaubenden Kindern trennen müssen; die Kinder notfalls des Hauses verweisen. Die Forderung ging sogar bis zur Enterbung der Kinder – und es gab/gibt Menschen, die entsprechend reagier(t)en und zumindest einen Priester, der diese Botschaften unterstützte.

Ein weiteres Beispiel ist für mich die Aussage über die „totale Absolution“. Der Befürworter der Botschaften (Herr Martin Roth) gibt hierzu im Internet eine Erklärung. Bei aller guter Absicht, wenn ein 7-tägiges Gebet die Absolution ersetzen soll äußere ich Bedenken gegen diese Vorgehensweise. Was bedeutet in diesem Fall „... das Sakrament der Beichte weiterhin in Anspruch zu nehmen, wenn er kann. ...“ Auch hier ist nur eine subjektive Beurteilung möglich.

Was für mich bereits „nicht können“ ist, wäre vielleicht für einen anderen Gläubigen noch unter gewissen Umständen möglich. Beispiel: Ich lebe in einer Gegend, wo es keinen Beichtvater in meiner Nähe gibt, ich bin nicht mobil und kann mir aus Kostengründen auch keine weite Fahrt in die nächstmögliche Gemeinde erlauben. Ein möglicher Grund zu sagen ich kann nicht!? Ein anderer Gläubiger mit den gleichen Voraussetzungen sucht sich eine Mitfahrgelegenheit oder findet Gleichgesinnte, die eine Fahrgemeinschaft bilden oder wieder ein anderer kommt auf die Idee, sich um einen telefonischen Seelsorger zu bemühen. In K-TV gibt es die Möglichkeit zu Hause vor dem Ferhnseher liegende Sakramentalien durch einen "Fernsehpriester" (ich komme jetzt leider nicht mehr auf einen Namen) weihen zu lassen. Von Pater Bernard weiß ich, dass er schon per Telefon unter bestimmten Voraussetzungen vorbereitetes Wasser exorziert hat. Warum soll in Notfällen ein Priester nicht das Sakrament der Beichte per Telefon spenden können? Was spricht im Notfall dagegen?

Die Aussage dieser Botschaft (totale Absolution) ist für mich nicht akzeptabel und meine  Befürchtung ist, dass Menschen solche Ratschläge vorschnell gutheißen und wie bei Anne Mewis „blindlings“ befolgen. Wer annimmt, dass ein Sakrament wie die Beichte durch eine Novene ersetzt werden kann ist nach meinem Empfinden auf einem Irrweg.


Zitat Logos: "Alles nur Schwindel? Oder ... am Ende nur bedauernswerte "Spinner"?"

Nein, liebe Logos, so darf man das gewiss nicht sehen denn es gibt genügend begnadete Seelen, die uns der HERR als Hilfe zur Seite gestellt hat und das macht er heute noch. Man muss aber die Spreu vom Weizen trennen und das ist für uns Laien sehr, sehr schwierig. Ohne Wirken des Heiligen Geistes erscheint mir das unmöglich.

Es gibt Botschaften, die von Beginn an bis zum Ende von unserem HERRN gegeben sind; es gibt Botschaften, die wahr beginnen und z. B. durch den Ungehorsam der SeherIn ins Gegenteil umschlagen; es gibt Botschaften, die von Beginn an bis zum Ende Verwirrung stiften und nicht gottgegeben sind. Wer aber will von sich als Laie behaupten, die alles entscheidende Unterscheidungsgabe der Geister zu besitzen? Derjenige vermag aus Hochmut seine vom Himmel geschenkte Gabe schneller verlieren als er sie erhalten hat.

Zitat Logos: „Oder geht es vielleicht um bewusste Verwirrung von Gläubigen?“

Eine Frage, auf die man ebenfalls aus oben genannten Gründen selbst eine Antwort finden muss.

Eine Tatsache ist aber, dass die Schlange, die ein Interesse an der Verwirrung der Menschheit hat, ein gefallener Engel ist und die Gabe der Zukunftsschau besitzt. Satan weiß also was geschehen wird und es ist nicht auszuschließen, dass er dieses Wissen und seine „Verwandlungskunst“ für das Erreichen seines Zieles nutzt.

Welche Auswirkungen könnte es z. B. haben, wenn sich auch nur ein Teil der beichtwilligen Gläubigen auf diese „totale Absolution“ verlässt, die vielleicht doch keine gültige Absolution ist? Wer von uns will schon mit Gewissheit sagen, dass sich Satan diesen Umstand nicht zu Nutzen macht?

Botschaften können vom HERRN gegeben sein, sie können aber auch neben der Arglist des Sehers (wovon ich aber zunächst nicht ausgehe) von Satan verursacht werden.


Betrachtet man die Gräueltaten in der Welt ist es offensichtlich, dass die Welt einer Reinigung bedarf. Sehen wir in der Warnung (nach Garabandal) ein Gottesgeschenk, dass uns als letzte Bekehrungsmöglichkeit angeboten wird; ohne Rücksicht auf Konfessionen. Gebet, Opfer, Buße und Liebe sind die Eckpfeiler auf unserem Weg in die Glückseligkeit. Lesen wir zusätzlich die Bibel und bleiben wir in den Hl. Sakramenten darf man darauf vertrauen, dass wir vor uns liegende Hindernisse so überwinden, wie es für unsere Seele zum Besten ist.

Richten wir danach unser christliches Leben aus, ist das Lesen von Botschaften (insbesonders ungeprüfter SeherInnen) m. E. nicht notwendig. Möchte man sie aber aus Interesse verfolgen und bleibt seinen „Grundsätzen“ treu, verliert sich vielleicht vor diesem Hintergrund die Angst im Umgang mit den Botschaften und man erkennt mit Hilfe des Heiligen Geistes die kritischen Textstellen, die unserem Glauben entgegenstehen.


Der obige Text ist meine Sichtweise zum Thema und ich bedanke mich bei Logos, dass ich sie bedingt durch ihre Fragen einmal zum Ausdruck bringen durfte.


Allen Gottes Segen
KleinesLicht
« Letzte Änderung: 09. Februar 2012, 22:04:43 von KleinesLicht »

Christa

  • Gast
Re:Umgang mit Botschaften
« Antwort #2 am: 09. Februar 2012, 21:46:17 »
liebes kleines Licht ,

danke für deine Ausführungen , du sprichst mir da total aus dem Herzen  :)

genauso sehe ich das mit den "Botschaften" auch ,

das hast du sehr gut geschrieben !


« Letzte Änderung: 09. Februar 2012, 21:48:18 von Christa »

Andal

  • Gast
Re:Umgang mit Botschaften
« Antwort #3 am: 09. Februar 2012, 22:34:48 »
Danke liebe KleinesLicht.
Auch von mir absolute Zustimmung.
Bei Deinem Beitrag merkt man den Heiligen Geist, der Dir da zu Rate ging. 
;xdysaa

Offline Winfried

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Re:Umgang mit Botschaften
« Antwort #4 am: 10. Februar 2012, 09:42:08 »
Liebes KleinesLicht, liebe Leser,

auch von mir ein herzliches Dankeschön. Ich selber lese diese "Botschaften" ebenfalls von Zeit zu Zeit, allerdings aus allgemeinem Interesse, ohne über echt oder unecht entscheiden zu können. Es gibt für mich eindeutige Kriterien, welche auf reines Menschenwerk schließen lassen, trotzdem möchte ich einen tieferen Sinn dieser "Botschaften" nicht ausschließen. Ich glaube schon, dass sich der Verfasser etwas dabei gedacht hat, aber dies unkritisch und unüberprüft direkt auf Gott Vater, Jesus Christus und Seine Heiligste Mutter persönlich als die eigentlichen Urheber zurückzuführen, halte ich für nahezu naiv.


Jetzt ist es aber nun einmal so, dass auch die "Früchte" - siehe Medjugorje - dabei eine große Rolle spielen (Rosenkranzgebet, Sakramentenempfang, Buße, Sühne, Aufopferung), jedoch nicht die entscheidende. Wie KleinesLicht oben sagt, besteht bei "Botschaftshörigen" - es gibt eine Reihe von guten Katholiken, die sich fast ausschließlich auf entsprechende "Botschaften" konzentrieren und ihr Leben dann radikal danach ausrichten - immer die Gefahr, über diese den normalen christlichen "Alltag" zu vergessen (s. Anne Mewis). Sie halten sich für besonders berufen, wenn nicht gar auserwählt und laufen somit Gefahr, den Boden unserer Kirche dann irgendwann auf irgendeine Art und Weise zu verlassen.


Sollten die erwähnten "Botschaften" von Menschen stammen, so sind diese derart gut vorbereitet und "präpariert", indem man schon im Vorfeld davon ausgeht, dass es zu Kritik und Meinungsverschiedenheiten, diese "Botschaften" betreffend, kommen wird. Diese "Argumente" wurden an bestimmten Stellen der Vorhersagen bereits eingebaut. Gegner dieser Prophezeiungen sehen das so wie ich, Gläubige dieser "Botschaften" sehen darin einen besonderen Fingerzeig Gottes.



Ich selber stehe mit der "Seherin" (Originalwebsite), dem Übersetzer der Seiten, Martin Roth, sowie anderen maßgebenden Personen in persönlichem Kontakt, wobei mich diese bisher noch nicht von der Echtheit der dort gemachten Aussagen überzeugen konnten. Auch das Gebet zum HEILIGEN GEIST in dieser Sache hat meinen Standpunkt dazu noch nicht geändert. Warten wir einfach einmal die zukünftige Entwicklung ab.




 /*l52
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Offline Logos

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Re:Umgang mit Botschaften
« Antwort #5 am: 11. Februar 2012, 01:58:50 »
Danke Dir sehr KleinesLicht, dass Du Dir die Mühe gemacht hat, Dich so eingehend zu diesem Thema zu äußern. Mir persönlich als "Neuling" hilft es nämlich durchaus, wenn ich die Meinungen von Anderen höre, die schon gefestigter im Glauben und auch eine gewisse Erfahrung mit solchen Botschaften haben. Ja, die anerkannten mit den (noch) nicht anerkannten zu vergleichen, finde ich eine gute Idee.

Zitat
Fatima: die Existenz Satans und der Hölle; Garabandal: die Warnung als Barmherzigkeit Gottes; Amsterdam: die Gewissheit über den Sieg der Schlange; Manduria: die Wichtigkeit der Eucharistie; Medjugorje: Neuevangelisierung und Frieden. Alles wichtige Einzelthemen, die wie ein Puzzlespiel ein Ganzes bilden.

Sehr gut auf den Punkt gebracht!

Also wenn man den "Botschaften" derart verfällt, dass sie einen am Ende mehr von wahren Glauben wegführen, statt das Gegenteil zu bewirken, dann können diese wohl auch nicht von unserem HERRN stammen. Denn ER würde doch die Worte so wählen, dass niemand dadurch vom rechten Weg abkommt, will JESUS doch möglichst viele Seelen retten. Hier kann man in der Tat nicht oft genug zum Heiligen Geist beten, dass er einen davor bewahren möge!

Zitat
Eine Tatsache ist aber, dass die Schlange, die ein Interesse an der Verwirrung der Menschheit hat, ein gefallener Engel ist und die Gabe der Zukunftsschau besitzt. Satan weiß also was geschehen wird und es ist nicht auszuschließen, dass er dieses Wissen und seine „Verwandlungskunst“ für das Erreichen seines Zieles nutzt.

Wenn ich Deine Zeilen so lese und dann die heutige Meldung wegen dem angeblichen Mordkomplott gegen unseren Papst! - auf der gewissen Website ist am 18.01. von einem Komplott im Vatikan gegen Benedikt XVI. die Rede! Mal abgesehen davon, dass ich die Meldung an sich schon absolut besorgniserregend finde, denn was auch immer genau dahinter steckt, die Existenz des Schreibens wird ja nicht bestritten, und das ist schon schlimm genug. Aber dann frage ich mich natürlich schon: woher konnte die "Seherin" davon wissen - die Quelle ist doch dann nicht menschlicher Natur, will man es ausschließen, dass sie selber da irgendwie mit drin steckt?!

Zitat
Sollten die erwähnten "Botschaften" von Menschen stammen, so sind diese derart gut vorbereitet und "präpariert", indem man schon im Vorfeld davon ausgeht, dass es zu Kritik und Meinungsverschiedenheiten, diese "Botschaften" betreffend, kommen wird.

Lieber Winfried,

warum tun bzw. sollten Menschen das tun, wenn man von monetären Absichten absehen kann? Will man sich da einfach nur wichtig machen oder hat Spaß daran, (naive) Gläubige in die Irre zu führen? Hast Du da persönlich eine Ahnung?


Offline Winfried

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Re:Umgang mit Botschaften
« Antwort #6 am: 11. Februar 2012, 08:16:48 »

Lieber Winfried,

warum tun bzw. sollten Menschen das tun, wenn man von monetären Absichten absehen kann? Will man sich da einfach nur wichtig machen oder hat Spaß daran, (naive) Gläubige in die Irre zu führen? Hast Du da persönlich eine Ahnung?





Liebe Logos,

diese Frage kann ich so nicht beantworten. Im Grunde genommen steht hier Aussage gegen Ausssage oder Meinung gegen Meinung. Entweder ich glaube an die Echtheit dieser "Botschaften" oder ich glaube nicht daran. Wenn ich daran glaube, muss ich auch die Konsequenzen daraus ziehen, d.h. all diesen Anforderungen auch im einzelnen nachkommen.


Wenn ich mich gegen diese "Botschaften" ausspreche, dann nicht einmal in erster Linie wegen des Inhalts - über den man durchaus streiten kann - sondern wegen der Gewissheit, mit der hier behauptet wird, dass z.B GOTT VATER regelmäßig zu dieser Person spricht und sich sogar in "Menschengestalt" zeigt (s. auch Anne Mewis, bei der dies bis heute ebenfalls der Fall sein soll). Dies geht meiner Meinung nach weit über Gottes Auftreten im AT hinaus, in dem GOTT sich nicht einmal dem Mose zeigte. Mose musste dabei sein Gesicht verhüllen, ansonsten hätte er die Gegenwart Gottes nicht überlebt. Nicht so bei der "Seherin" ...



PS: Die Aussagen zu den genannten "Botschaften" sind in diesem thread bewusst allgemein gehalten, da wir dazu an anderer Stelle bereits eine längere Diskussion geführt haben, welche dem Sinn und Zweck dieses FORUMS auf Dauer allerdings nicht entsprochen hat.



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Offline Laus Deo

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Re:Umgang mit Botschaften
« Antwort #7 am: 11. Februar 2012, 11:39:25 »
Gott hat uns den heilgen Geist als Beistand geschickt. Somit müssen wir die Botschaften prüfen. Doch wenn wir in die Vergangenheit schauen hat Gott oft zu uns durch Propheten oder Heilige gesprochen. Den Mordkomplot gegen den Papst kann ich mit leider schon vorstellen. Die Kirche ist heilig doch nicht alle Mitglieder. Der Rauch Satans ist auch im Vatikan. Leider verfallen viele Menschen der Macht. Doch denke ich das Gott Es nicht zulässt, dass sein Schiff, die Kirche sinkt. Egal auch wenn Satan im Vatikan vertretten ist, ist der Heilige Geist viel stärker und wird die Heilige Kirche schützen. Und darum: an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

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Offline Logos

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Re:Umgang mit Botschaften
« Antwort #8 am: 14. Februar 2012, 00:25:56 »
Zitat
Wenn ich mich gegen diese "Botschaften" ausspreche, dann nicht einmal in erster Linie wegen des Inhalts - über den man durchaus streiten kann - sondern wegen der Gewissheit, mit der hier behauptet wird, dass z.B GOTT VATER regelmäßig zu dieser Person spricht und sich sogar in "Menschengestalt" zeigt

Lieber Winfried,

ich muss zugeben, dass dies auch für mich mit zu den Dingen gehört, die mich an dem Ganzen so stören. Wenn ich aber andererseits an eine mögliche Dringlichkeit denke... Und wenn dann möglicherweise vorher angekündige Geschehnisse eintreffen... Andererseits heißt es aber auch, dass Satan in die Zukunft schauen kann oder(??) Erschwerend kommt noch hinzu, wenn scheinbar(?) nichts gegen die Lehre der kath. Kirche spricht, also zum Gebet, Buße und Treue gegenüber dem Papst aufgerufen wird.

Offline Logos

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Re:Umgang mit Botschaften
« Antwort #9 am: 14. Februar 2012, 01:15:54 »
Lieber Laus Deo,

Zitat
Doch denke ich das Gott Es nicht zulässt, dass sein Schiff, die Kirche sinkt. Egal auch wenn Satan im Vatikan vertretten ist, ist der Heilige Geist viel stärker und wird die Heilige Kirche schützen.

Dass die Hl. Kirche nie untergehen wird, darüber habe ich persönlich auch keine keine Zweifel, hat ER doch versprochen, immer bei uns zu sein.

Zitat
Die Kirche ist heilig doch nicht alle Mitglieder. Der Rauch Satans ist auch im Vatikan. Leider verfallen viele Menschen der Macht.

Ja, genau. Mit der wahren Lehre Jesu Christi hat deren Anliegen wohl kaum etwas zu tun. Dass die Katholische Kirche dann trotzdem Jahrhunderte überdauert hat, liegt zweifellos daran, dass es eben SEINE Kirche ist. Aber Anlass zur Sorge um unseren Papst ist trotz allem gerechtfertigt(?)

 

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