Autor Thema: Niemals zu anderen sagen, sie seien verdammt  (Gelesen 1367 mal)

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Offline hiti

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Niemals zu anderen sagen, sie seien verdammt
« am: 19. April 2011, 19:45:11 »
Liebe Leser/innen!

Hier einige Worte Jesu die klarmachen, wie wichtig es ist, andere nicht zu verurteilen, nicht zu verdammen, als Sünder abzustempeln, auszugrenzen. Barmherzigkeit und Gebet sind notwendig!

Jesus spricht:

"Wenn ihr Meine Lehren in einer Weise zu forcieren versucht, indem ihr denjenigen, die nicht Anhänger sind, sagt, dass sie zugrunde gehen oder Schaden erleiden werden, und indem ihr ihre Gewohnheiten als „böse“ bezeichnet, wird sie das einfach schwächer machen als zuvor. Viele werden euch einfach den Rücken kehren. Dann werdet ihr versagt haben. Enthaltet euch also der Belehrung.

Zeigt Barmherzigkeit. Belehrt durch euer Beispiel. Sagt diesen Menschen niemals, nicht einmal versuchsweise, dass sie in Meinen Augen verdammt seien; denn das sind sie nicht. Ich liebe jede einzelne Seele, aller, aller Religionen, aller Glaubensrichtungen, aller Glaubensbekenntnisse, aller sexuellen Ausrichtungen. Jedes ist ein wertvolles Mitglied der Kinder Gottes. Niemand besser als der Nächste. Obwohl die Sünde immer da sein wird — ihr seid alle Sünder, vergesst das nicht — es ist jeder von euch gefordert, Meine Lehren zu befolgen und Mein Wort zu verbreiten.

Umarmt einander. Zeigt einander Barmherzigkeit. Schließt niemanden aus, unabhängig davon, ob sie katholisch sind, ob sie einer anderen christlichen Konfession angehören, ob sie islamischen, hinduistischen, jüdischen, buddhistischen Glaubens sind — sogar ob sie jenen neuen nunmehr entstandenen Kulten anhängen, die nicht an Gott, den Ewigen Vater glauben. Betet für sie. Lehrt sie die Wichtigkeit, ihr Herz für die Wahrheit zu öffnen. Lehrt sie durch euer Beispiel. Verbreitet Bekehrung. Aber fällt niemals ein Urteil über andere oder versucht niemals jene, die die Wahrheit nicht verstehen, auszugrenzen.

Glaubt niemals, dass ihr besser als eure Brüder und Schwestern seid, weil euch wegen eurer Treue zu Mir schon die Gnaden des Himmels gewährt worden sind. Ja, ihr bringt Freude in Mein Heiligstes Herz, aber ihr müsst mit anderen in einer liebevollen und nicht selbstherrlichen Weise umgehen.
 
Keiner von euch ist würdig, andere zu richten

Vergesst diese Lektion nicht — keiner von euch ist würdig, andere zu richten oder zu bewerten. Niemand hat die Macht oder göttliches Wissen, andere moralisch zu bewerten. Seid immer unvoreingenommen und vergesst nicht, der Tag, an dem ihr glaubt, in Meinem Augen wichtiger zu sein als diejenigen, die ihr für Sünder haltet, ist der Tag, an dem ihr für Mich verloren geht."

[auf Wunsch die Quelle:
http://kath-zdw.ch/maria/botschaften.warnung.alle.html (da fehlen sie noch, werden aber sicher hinzugefügt, deshalb hier vorerst:
http://www.christliche-erziehung-und-schule.com/hiti/diewarnung.htm]

Hinweis: Aber bitte nicht an der Quelle herumdiskutieren, denn das bringt rein gar nichts!
Die WORTE betrachten.
Die wahre Quelle ist hier Jesus, der oder die es aufgeschrieben hat tut nichts zur Sache!

Hermann
« Letzte Änderung: 20. April 2011, 13:27:48 von hiti »
Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten?

Offline Winfried

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Re:Niemals zu anderen sagen, sie seien verdammt
« Antwort #1 am: 21. April 2011, 16:17:17 »
Lieber Hermann,

ich habe mir die Botschaften der "WARNUNG" jetzt noch einmal genauer durchgelesen. Im Prinzip gebe ich Dir Recht, dass inhaltlich vieles dem entspricht, was auch in den Evangelien und in Offb steht, trotzdem bleibe ich weiterhin, auch wenn dies in diesen Botschaften kritisiert wird, skeptisch. Die WARNUNG, das WUNDER und das STRAFGERICHT werden kommen, das ist klar. Davon ist ja schon in La Salette, Fatima und Garabandal, aber auch in anderen Erscheinungsorten wie Medjugorje und Marpingen die Rede. Wo ich (inhaltlich) allerdings Probleme habe, ist die dortige Ankündigung eines 3. Weltkriegs. Dieser fällt nach den Aussagen von Sr. LUCIA und der SeherInnen von Medjugorje allerdings aus (s. auch Marpingen), da, wie im FORUM schon öfters erwähnt, Johannes Paul II 1984 die gültige (!) WELTWEIHE an das Unbefleckte Herz Mariens vollzogen hat (Sr. LUCIA/altes FORUM).


Dies eine Beispiel hier möge genügen. Über die Ausdrucksweise und den Stil dieser Prophezeiungen möchte ich mich hier nicht äußern, da der Originaltext ja in Englisch ist.


Wenn behauptet wird "Jesus sagt", dann ist das für mich kein Freifahrtschein für die Echtheit der Botschaften. Trotzdem ist es für alle unbedingt ratsam, die Aufforderungen zu Buße und Umkehr in diesem und anderen Texten zu beachten und auch zu vollziehen. Die zukünftigen Ereignisse werden es zeigen.



 ;ksghtr
In hoc signo vinces.

KleinesLicht

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Re:Niemals zu anderen sagen, sie seien verdammt
« Antwort #2 am: 26. April 2011, 06:16:23 »
Zitat hiti: „Aber bitte nicht an der Quelle herumdiskutieren, denn das bringt rein gar nichts!“

Lieber Hermann,

ganz so leicht können wir es uns da leider nicht machen. Um dem Wort Glauben zu schenken, ist gerade die Quelle wichtig. Diskutieren möchte ich auch nicht aber in Bezug auf die letzten Beiträge in unserem Thread „Die Warnung“ halte ich es für notwendig, doch noch einmal näher auf die von Dir genannte Quelle (die neue, unbekannte Seherin) einzugehen. Um mir die Kennzeichnung der Zitate zu ersparen, schreibe ich die Originaltexte in schwarzer Farbe, Widersprüchliches in Fettschwarz und meine eigenen Anmerkungen in Braun.


Sorge dich nicht um deine Sicherheit, da Ich dich und deine Familie jederzeit schützen werde.

Wie groß ist nun das Gottvertrauen der Seherin nachdem Jesus ihr ein solches Versprechen gegeben hat?
Die Visionärin hat beschlossen,
… nicht an die Öffentlichkeit zu gehen. Erstens, sagt sie, möchte sie ihre junge Familie schützen, dass sie nicht identifiziert wird. … und als ein Elternteil fühlt sie sich verpflichtet, die persönliche Sicherheit von ihr und ihrer Familie zu schützen.

Die Botschaften müssen der Welt schnell offenbart werden, weil, so sagt sie, ... die Menschen ein Recht darauf haben, die Wahrheit zu wissen, … . Die Visionärin sagt, dass diese Botschaften ihr als das Buch der Wahrheit offenbart wurden.
Bitte prüft es einmal selbst nach, ob die Seherin tatsächlich neue Offenbarungen verkündet. Als einziges war mir neu, dass angeblich Kinder unter 7 Jahren von der Seelenschau nicht betroffen sind.

Beispiele:


Die Botschaften offenbaren auch ein globales Ereignis, das noch nie zuvor von der Menschheit gesehen wurde. … Dieses Ereignis bezieht unser Herr Jesus Christus auf die Warnung — die Erleuchtung des Gewissen. Geoffenbart wurde dieses Ereignis erstmals in Garabandal in den 60igern!
Allen in der Welt, die über sieben Jahre alt sind, werden ihre Sünden gezeigt, …
Dieses Ereignis ...wird von jeder einzelnen Person in der Welt über das Alter von 7 Jahren erlebt. …
Jedem einzelnen Meiner Kinder wird sein Leben gezeigt werden, seine Sünden, seine falschen Taten und jede einzelne Beleidigung gegen seine Brüder und Schwestern, für die er verantwortlich war, alles in einer mystischen Erfahrung. Kein Mann, keine Frau oder kein Kind auf dieser Erde werden ausgeschlossen werden.


Es ist jedoch wichtig, dass die Menschen sich darauf vorbereiten; denn viele werden durch den Schock sterben, wenn ihnen ihre Sünden, besonders Todsünden, enthüllt werden. Gebet, um vor dem Ereignis um Vergebung zu bitten, ist unerlässlich.

So ihr irgendwelche Zweifel zum Zeitpunkt der Warnung bis dahin habt — wenn die Warnung passiert, werdet ihr euer Herz der Wahrheit öffnen. Denkt immer daran: Ich liebe euch, egal, wie schwer ihr gesündigt habt. Wenn ihr euch Mir zuwendet und Mich aus dem Grunde eures Herzens um Vergebung bittet, wird euch verziehen. Sogar während eures letzten Atemzuges.


Mehrfach wird in den Mitteilungen von der Freiheit geschrieben, die Gott jedem seiner Geschöpfe gewährt und die selbst Jesus nicht beeinflussen darf . Trotzdem heißt es in den Botschaften: Schande über euch alle. Meine Propheten werden nicht aus euren Gruppen stammen, doch ihr müsst sie ehren. ... Tut man es nicht, folgt die Androhung von Strafe (Strafe wird aber denen zuteil, die sagen, dass sie Mir folgen, aber über ihren Glauben stumm bleiben, doch auf der anderen Seite schnell sind, gegen Meine echten Visionäre den Mund aufzumachen).

Weihnachten ..., das wichtigste christliche Fest.
Nein, das wichtigste christliche Fest ist Ostern, die Auferstehung Jesu Christi. So verkündete es  gestern noch unser Pfarrer in seiner Osterpredigt.


Bete jetzt, dass Russland endlich einlenkt und erlaubt, dass es endlich im Namen Meiner Mutter geweiht wird. Betet, betet, betet, dass dies geschieht. Denn durch das Gebet wird dieser große Triumph möglich sein. Wenn es geschieht, dann werden Millionen gerettet werden. Denn die Gefahr ist, dass die kommunistischen Kräfte sich mit der Schlange erheben werden und sich vereinigen und euch, Meine Kinder, machtlos sein lassen. … Betet für jene Seelen, die durch diesen Atomkrieg sterben werden.
Diese Mitteilung steht im Widerspruch zur Aussage von Schwester Lucia (Fatima). Hier muss jeder für sich entscheiden, wem er mehr Glauben schenken will. Einer uns bekannten Seherin, die das Vertrauen von Papst JP II besessen hat oder einer Seherin, die unbekannt bleiben will; deren Glaubwürdigkeit man kaum nachprüfen kann.


Baut jetzt eure eigenen Lebensmittel an. Kauft das Saatgut, das jetzt in der Zukunft nicht zum Verkauf zur Verfügung stehen wird. Dies wird eure Familie ernähren, wenn die globale Hungersnot stattfindet.
Was ist nun mit den Menschen, die z. B. in Großstädten leben oder in Vegetationszonen wie Venedig. Hier haben die Menschen kaum eine Chance irgendetwas anzubauen. Oder Menschen, die sich finanziell keinen derartigen Vorrat leisten können? Wenn wir bei einer globalen Hungersnot „nur“ für die eigene Familie sorgen und andere Menschen, die sich u. U. nicht selbst versorgen können, unbeachtet lassen, ist das ein Verstoß gegen die Nächstenliebe. Es wundert mich also schon, würde der Himmel dies nicht berücksichtigen. So steht dann auch an anderer Stelle: Die Nahrung des Lebens wird für jene Gläubigen während der kommenden dunklen Tage reichlich sein. Bleibt zusammen, liebt einander.


Waren nun die angeführten Beispiele wirklich Neuigkeiten?

Hier noch einige offensichtliche Widersprüche (und der Himmel widerspricht sich nie!):



Bitte glaubt, dass ihr nicht gerettet werden könnt, wenn ihr jetzt nicht euer Gewissen prüft und um Führung betet.
Aber: Wenn ihr euch Mir zuwendet und Mich aus dem Grunde eures Herzens um Vergebung bittet, wird euch verziehen. Sogar während eures letzten Atemzuges.


Wenn ihr diese Menschen (Anm. Visionäre) aufgrund von Hörensagen und vom Klatsch Dritter oder versteckter Andeutungen beurteilt, begeht ihr eine Sünde.
Aber:  Geh jetzt und bete für all jene, die diese Botschaften hinterfragen. Es ist nur richtig, dass sie es tun. Denn diejenigen, die in Meinem Namen kommen, müssen akzeptieren, dass sie herausgefordert werden, und das zu Recht.


Diese Dinge müssen geschehen. Sie können nicht gestoppt werden, da sie vorausgesagt worden sind.  
Aber: Das Gebet wird helfen, einige dieser Katastrophen abzuwenden.


Unverständlich ist auch:

Niemand wird auf euch hören, weil das einzige bedeutungsvolle Wort, das der Menschheit überbracht wird, über einen Geheimkanal zur Welt gelangt, durch die Technologie. Ihr werdet euch in der Wildnis befinden ...
Na ja, dann müssen wir wohl darauf vertrauen, dass wir Kenntnis über den Geheimkanal erlangen und dass in dieser Wildnis die Technologie auch funktioniert! Besser wäre es, auf die Führung durch den Heiligen Geist zu vertrauen. Ich bin mir sicher, Er erreicht uns auch ohne Technologie.


Ich bin erschöpft, Kinder.
Für mich nicht vorstellbar. Gott ist barmherzig und gerecht. ER ist die reine, vollkommene Liebe; unermüdlich um das Wohl seiner Kinder bedacht!
Ich werde Mich bemühen, jede einzelne Seele zu retten, die bereut, bis hin zu ihrem letzten Atemzug. ... Ich werde bis zum bitteren Ende kämpfen, um euch alle näher zu Meinem Herzen zu bringen, ...[/b]


17.02.11:
Meine Tochter, geh hin und verbreite das Wort schnell. Du hast nur Wochen. … Sei nicht überrascht oder überwältigt; denn dies ist eine sehr heilige Aufgabe, und du wurdest ausgewählt, diese Arbeit mit Mir zu tun. ... Es dauert drei Monate (Anm. Die Seherin erhält die „Botschaften“ seit November 2010! ). Ich möchte, dass es auf der ganzen Welt veröffentlicht wird. Es muss umfangreich, mächtig und von Millionen gefragt sein, ebenso wie die Bibel.

Entschuldigt bitte, aber hier wird jetzt für mich die Grenze überschritten.
Bedenkt man die Entwicklung der Bibel erscheint mir dieser Anspruch (so umfangreich, so gefragt und vor allem so mächtig wie die Bibel) als blanker Hohn (der Himmel und auch Admin mögen es mir verzeihen). Persönlich halte ich dieses Werk zwar für aufschlussreich, sehe es aber als ein Plagiat jahrzehntelanger Prophezeiungen mit zu vielen Unstimmigkeiten und so sind es für mich keine Botschaften, die der Himmel dieser Seherin schenkt.



Also, deshalb sollten alle Botschaften sorgfältig geprüft werden. Angst und Verwirrung sind vom Himmel nicht gewollt. Im Grunde genommen ist auch mit den Botschaften von Fatima, La Salette und Garabandal alles Wichtige gesagt. Wer sein Augenmerk hierauf richtet hat genügend Wissen um sich entsprechend vorzubereiten. Bei allem anderen hilft uns der Heilige Geist!



Gottes Segen
KleinesLicht

« Letzte Änderung: 26. April 2011, 10:51:44 von KleinesLicht »

Offline hiti

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Re:Niemals zu anderen sagen, sie seien verdammt
« Antwort #3 am: 26. April 2011, 09:17:05 »
Liebes KleinesLicht, liebe Leser/innen!

Du wirfst hier viele Fragen auf über die Quelle.
Sie betreffen aber nicht die Worte im Beitrag, um den es geht.

Diese Zeilen im Beitrag sprechen von Barmherzigkeit, sie sprechen von der Liebe Jesu zu ALLEN Menschen, sie sprechen von der wahren Nächstenliebe, die KEINEN Menschen verurteilen darf, egal welcher Mensch welcher Religion auch immer. Denn wir sind alle Sünder.
Weiters geht es um das Beispiel geben, vom Gebet für die Irrenden, niemals ein Urteil fällen oder ausgrenzen.
Dann sollen wir niemals glauben besser zu sein, was genau dem Wort „Wer sich selbst erhöht…“ entspricht.
Niemand darf andere richten oder bewerten, was ja wiederum das Gebot der Nächstenliebe ist.

Um das ging es mir. Hier entspricht nichts, aber auch nicht der kleinste Buchstabe nicht dem Evangelium.

Du schreibst:
„ganz so leicht können wir es uns da leider nicht machen. Um dem Wort Glauben zu schenken, ist gerade die Quelle wichtig.“

Diese Worte vom Beitrag sind so völlig in Ordnung, da interessiert mich die Quelle nicht. Ansonsten müsste ich ja das Evangelium in Frage stellen.
 


Hermann
Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten?

KleinesLicht

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Re:Niemals zu anderen sagen, sie seien verdammt
« Antwort #4 am: 26. April 2011, 10:47:15 »
Zitat hiti: "Sie betreffen aber nicht die Worte im Beitrag, um den es geht."


Lieber Hermann,

da hast Du Recht.
Mir ging es bei meinem Einwand auch nicht um den Inhalt Deines Beitrages; mir ging es vielmehr um Deinen Hinweis am Ende Deiner Worte:
"Aber bitte nicht an der Quelle herumdiskutieren, denn das bringt rein gar nichts! Die WORTE betrachten. Die wahre Quelle ist hier Jesus, der oder die es aufgeschrieben hat tut nichts zur Sache!" (Als Quelle hast Du die Botschaften benannt, nicht die Evangelien).

Dem kann ich nicht zustimmen. Ob hier (und damit meine ich die "Botschaften" der Seherin) die Quelle wirklich Jesus ist wissen wir nicht. Die "Botschaften" beinhalten (wie dargelegt) Widersprüche und darum liegen berechtigte Gründe vor, mit der Feststellung des Wahrheitsgehaltes dieser "Botschaften" vorsichtig/umsichtig umzugehen. Diese als wahre Quelle zu bezeichnen, nur weil man glaubt, dass Jesus diese Quelle ist, reicht (zumindest mir) nicht aus, um diese gleich als wahr anzunehmen und nur darauf kam es mir bei meiner Antwort an.

Was den Inhalt Deines Beitrages anbelangt, darf man folgendes nicht übersehen:

Der kath. Katechismus besagt, dass die Verdammnis für jenen zutrifft, der aus freiem Entschluss in der Todsünde stirbt (212). Dass die Gefahr in der Todsünde zu sterben für jemanden sehr groß ist, der z. B. (wie im Text beschrieben) "jenen neuen nunmehr entstandenen Kulten anhängt, die nicht an Gott, den Ewigen Vater glauben", wird nach unserem katholischen Verständnis niemand bezweifeln. Freigesprochen kann ein solcher Mensch nach unserem Glauben nur durch die Taufe, Beichte oder Krankensalbung und alle 3 Formen sind mir bei einem überzeugten  Atheisten schwer vorstellbar.

Aber! und jetzt bin ich wieder bei Dir. Uns steht es nicht zu Menschen zu verurteilen; uns (Laien) steht es auch nicht zu Andersgläubige zu bekehren. Diese Rechte besitzt alleine Gott. Wir können nur unseren Glauben und unsere Lehre leben; eben den Andersdenkenden durch eine gelebte Nächstenliebe annehmen.  

So habe ich auch Deinen Beitrag verstanden und deshalb habe ich den Inhalt umkommentiert gelassen und ich hoffe, dass ich evtl. aufgekommene Missverständnisse mit diesem Beitrag aufklären konnte.


Lieben Gruß
KleinesLicht

« Letzte Änderung: 26. April 2011, 10:56:47 von KleinesLicht »

Offline hiti

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Re:Niemals zu anderen sagen, sie seien verdammt
« Antwort #5 am: 27. April 2011, 11:05:31 »
Der kath. Katechismus besagt, dass die Verdammnis für jenen zutrifft, der aus freiem Entschluss in der Todsünde stirbt (212). Dass die Gefahr in der Todsünde zu sterben für jemanden sehr groß ist, der z. B. (wie im Text beschrieben) "jenen neuen nunmehr entstandenen Kulten anhängt, die nicht an Gott, den Ewigen Vater glauben", wird nach unserem katholischen Verständnis niemand bezweifeln. Freigesprochen kann ein solcher Mensch nach unserem Glauben nur durch die Taufe, Beichte oder Krankensalbung und alle 3 Formen sind mir bei einem überzeugten  Atheisten schwer vorstellbar.

Liebes KleinesLicht, liebe Leser/innen!

Dazu einige Worte Gott Vaters an Schwester Eugenia:
„Die Menschen glauben, ich sei ein furchtbarer Gott und würde die ganze
Menschheit in die Hölle stoßen. Wie überrascht werden sie sein, wenn sie beim
Jüngsten Gericht sehen werden, wie viele verlorengeglaubte Seelen sich unter den
Auserwählten befinden und an der ewigen Glückseligkeit teilhaben...“


„Dennoch werde ich durchaus nicht müde und es macht mir trotzdem Freude, bei euch zu bleiben, wobei ich immer hoffe, daß ihr eines Tages zu eurem Vater zurückkommen werdet, daß ihr mir wenigstens vor eurem Tod einige Liebestaten erweist.“

Und dann folgt, wie Gott die Seele ein Leben lang versucht, an seine Seite zu bringen. In den letzten Zügen dann:

„Er kam zu sich und sagte zu mir mit wehmütiger Stimme, die keiner der Anwesenden hören konnte: „Mein Gott, jetzt erkenne ich, wie groß Eure Liebe zu mir war und ich habe Euch immerfort beleidigt, indem ich ein so schlechtes Leben führte. Niemals habe ich an Euch gedacht, meinen Vater und Erlöser. Nun, Ihr seht alles und ich bitte Euch um Vergebung für all das Böse, was Ihr in mir seht und was auch ich in meiner Verwirrung nun erkenne, mein Vater und Erlöser, vergebt mir, ich liebe Euch!”
Er starb im selben Moment und hier steht er nun vor mir.“


Quelle: Mutter Eugenia E. Ravasio: “Der Vater spricht zu seinen Kindern”
Imprimatur:
+ Petrus Canisius van Lierde,
Vic. Generalis e Vic. Civit. Vaticanae, Roma, die 13 Martii 1989

Gott ist Vater aller Kinder, wobei ich das Wort Vater betonen möchte! Er ist viel größer als wir je begreifen werden! Eine Seele ist unendlich viel kostbarer als wir es je begreifen können. Die Liebe Gottes fließt über, kein Mensch kann sie erfassen und begreifen. Bei Gott ist alles möglich.

Den größten Fehler machen wir Menschen immer dann, wenn wir Gott in eine vorgeformte Form pressen und unserer beschränkten, irdischen Denkweise anpassen. Hier fehlt das Kind sein vor Gott…


Hermann
« Letzte Änderung: 28. April 2011, 10:59:39 von hiti »
Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten?

KleineSeele

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Re:Niemals zu anderen sagen, sie seien verdammt
« Antwort #6 am: 28. April 2011, 10:27:37 »
Den größten Fehler machen wir Menschen immer dann, wenn wir Gott in eine vorgeformte Form pressen und unserer beschränkten, irdischen Denkweise anpassen. Hier fehlt das Kind sein vor Gott…


Hermann


Man könnte es auch so formulieren: Der Mensch macht sich ein Bild von Gott.
Und da denke ich dann an das erste Gebot.

KleineSeele

  • Gast
Re:Niemals zu anderen sagen, sie seien verdammt
« Antwort #7 am: 28. April 2011, 10:30:29 »
Wer Gott liebt, liebt alles, was Gott liebt und denkt nur darüber nach, welche Milderungsgründe es für den einzelnen Menschen gibt. Der kann gar nicht darüber nachdenken, ob jemand in die Hölle kommt, weil er weiß, wie sehr das Gott bekümmert. Er denkt nur darüber nach, was er dazu beitragen könnte, dass dieser Mensch nicht in die Hölle kommt.

Eglantine

  • Gast
Antw:Niemals zu anderen sagen, sie seien verdammt
« Antwort #8 am: 06. Mai 2012, 07:37:10 »
Zitat
Dazu einige Worte Gott Vaters an Schwester Eugenia:
„Die Menschen glauben, ich sei ein furchtbarer Gott und würde die ganze
Menschheit in die Hölle stoßen. Wie überrascht werden sie sein, wenn sie beim
Jüngsten Gericht sehen werden, wie viele verlorengeglaubte Seelen sich unter den
Auserwählten befinden und an der ewigen Glückseligkeit teilhaben...“

„Dennoch werde ich durchaus nicht müde und es macht mir trotzdem Freude, bei euch zu bleiben, wobei ich immer hoffe, daß ihr eines Tages zu eurem Vater zurückkommen werdet, daß ihr mir wenigstens vor eurem Tod einige Liebestaten erweist.“

Und dann folgt, wie Gott die Seele ein Leben lang versucht, an seine Seite zu bringen. In den letzten Zügen dann:

„Er kam zu sich und sagte zu mir mit wehmütiger Stimme, die keiner der Anwesenden hören konnte: „Mein Gott, jetzt erkenne ich, wie groß Eure Liebe zu mir war und ich habe Euch immerfort beleidigt, indem ich ein so schlechtes Leben führte. Niemals habe ich an Euch gedacht, meinen Vater und Erlöser. Nun, Ihr seht alles und ich bitte Euch um Vergebung für all das Böse, was Ihr in mir seht und was auch ich in meiner Verwirrung nun erkenne, mein Vater und Erlöser, vergebt mir, ich liebe Euch!”
Er starb im selben Moment und hier steht er nun vor mir.“

Quelle: Mutter Eugenia E. Ravasio: “Der Vater spricht zu seinen Kindern”
Imprimatur:
+ Petrus Canisius van Lierde,
Vic. Generalis e Vic. Civit. Vaticanae, Roma, die 13 Martii 1989

Danke Hiti für diesen Text.

Vergleiche diesen Text, welcher eindeutig von gott kommt mit anderen.
Deine Seele wird dir sagen, was aus der wahrheit stammt und was nicht.

Botschafter

  • Gast
Antw:Niemals zu anderen sagen, sie seien verdammt
« Antwort #9 am: 06. Mai 2012, 09:19:27 »
Zitat
Niemals zu anderen sagen, sie seien verdammt

Woher kommt das?? Wer sagt das denn dauernd, wenn nicht Tradipeitscher??

Dieses "Mittel" wird benutzt, um zu steuern, zu herrschen, um die Leute nach pharisäischer Art zu demütigen um sich selbst zu erhöhen.

Mir sagte Pfr. B.M.Weiss mal in Grub: "Dann kommst DU in die Hölle!" Ich antwortete ihm: "Das bestimmen nicht Sie Herr Pfarrer!" Heute würde ich sagen: Schauen Sie, dass Sie nicht in die Hölle kommen!

Also worum geht's, wozu wird "Religion" benutzt, wenn nicht die Leute zu konditionieren, in Demut zu halten, dass sich die Mächtigen ihrer bedienen können. Und wenn man nicht tut was sie wollen, dann kommt man in die Hölle.... jhlcu

Wozu hat ein Offizier eine Pistole? Um die Soldaten von hinten abzuknallen, wenn sie nicht tun was er will. Dies ist simpel die Wahrheit, darf aber nie ausgesprochen werden.

Die Richtung, die Intention ist doch die Frage. Seht was der Hl.Vater tut: Er mahnt die Richtung an, in den Universitäten: http://kath.net/detail.php?id=36412
« Letzte Änderung: 06. Mai 2012, 20:22:23 von Botschafter »

Johannes, der Bär

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Antw:Niemals zu anderen sagen, sie seien verdammt
« Antwort #10 am: 06. Mai 2012, 18:42:08 »
Zitat
Also worum geht's, wozu wird "Religion" benutzt, wenn nicht die Leute zu konditionieren, in Demut zu halten, dass sich die Mächtigen ihrer bedienen können. Und wenn man nicht tut was sie wollen, dass kommt man in die Hölle.... jhlcu

Psalm 44,16-17: "Täglich habe ich meine Schande vor Augen. Die Schamröte steigt mir ins Gesicht, wenn ich höre, wie uns die Feinde demütigen, wie diese Rachgierigen über uns lästern."

Kolosser 2,16-23:
Freiheit durch Christus
Darum lasst euch keine Vorschriften machen über eure Ess- und Trinkgewohnheiten oder bestimmte Feiertage, über den Neumondtag und über das, was man am Sabbat tun darf oder nicht. Das alles sind nur schwache Abbilder, ein Schatten von dem, was in Christus Wirklichkeit geworden ist.
Lasst euch deshalb durch niemanden von eurem Ziel abbringen. Schon gar nicht von solchen Leuten, die sich in falsch verstandener Demut gefallen, zu Engeln [Anm.: und Heiligen] beten und sich dabei stolz auf ihre Visionen berufen! Diese Menschen haben nicht den geringsten Grund, sich derart aufzuspielen. Sie drehen sich ja doch nur um sich selbst und halten sich nicht mehr an Christus, der doch das Haupt der Gemeinde ist. Denn nur von ihm her kann die Gemeinde als sein Leib zusammengehalten werden und so wachsen und gedeihen, wie Gott es will.
Wenn ihr nun mit Christus gestorben seid, dann habt ihr euch auch vom Wesen dieser Welt und ihren Mächten losgesagt. Weshalb unterwerft ihr euch dann von neuem ihren Forderungen und lebt so, als wäre diese Welt für euch maßgebend? Weshalb lasst ihr euch vorschreiben: "Du darfst dieses nicht anfassen, jenes nicht essen und ganz bestimmte Dinge nicht berühren"? Sie alle sind doch dazu da, dass man sie für sich nutzt und verzehrt. Warum also lasst ihr euch noch Vorschriften von Menschen machen?
Möglich, dass manche, die danach leben, den Anschein von Weisheit erwecken, zumal sie fromm wirken, sich bescheiden geben und bei asketischen Übungen ihren Körper nicht schonen. Doch das alles bringt uns Gott nicht näher, sondern es dient ausschließlich menschlichem Ehrgeiz und menschlicher Eitelkeit.

Lieber Botschafter, ich musste mir zum Glück nie Demütigungen von Geistlichen anhören, dagegen musste ich mit denen meiner leiblichen Eltern fertigwerden, bzw. mich gegen diese aufbäumen. In der Psychiatrie in Nürnberg (mehr dazu siehe http://un-auffaellig.de) hatte ich für einige Wochen einen Krankenhausseelsorger in Ausbildung, und zwar einen Franziskanermönch (später habe ich ihn im Kloster in Füssen besucht) um die 40, einen älteren Seelsorger-Pfarrer (ev., der lange auch Studenten betreute) und dazu noch einen Psychiatrie-Pfarrer kurz vor der Rente. Ich habe mit allen gute Erfahrungen gemacht. Der Mönch konnte sogar besser Tischtennis spielen als ich. Zumindest zu der Zeit jhlcu.

Das habe ich geschrieben, um dir positive Beispiele zu nennen. Der Franziskaner-Mönch hat nach meinem Besuch in Füssen mit mir noch wenige E-Mails ausgetauscht, bis meine damalige Situation wieder bereinigt war.

Zu dem Machtgespiele gewisser "Autoritäts"-Personen: Ich wurde bislang zweimal im Polizeirevier in Neustadt/Aisch verhört. Einmal hat mich ein Polizist zusammengeschnauzt, obwohl ich lediglich das Fehlverhalten meines ehemaligen Schuldirektors angeprangert hatte und prompt für 6 Tage in der Psychiatrie Ansbach landete, wo dann in aller Ruhe meine Ansichten Beachtung fanden und somit dieses WEGSPERREN machtlos wurde. Die Veröffentlichung des Fehlverhaltens des Direktors konnte dieser durch dieses EINFACH-MAL-WEGSPERREN nicht aufhalten.
Das andere Mal hatte ich mich wirklich etwas fehlverhalten (Politiker-Plakate humorvoll beschmiert), die Anzeige wurde aber wegen Nichtigkeit (oder so ähnlich) fallengelassen. Der dabei verhörende Kriminalkomissar, dem es eigentlich darum ging, dass ich ihm weiterhelfen könne, wer die Leute sind, die Plakate tatsächlich beschädigt, abgerissen oder zerstört haben, war sehr freundlich. Von ihm kam: "Wer hat in seiner Jugend nicht schon mal ... gebaut." Hauptsache, es bliebe dabei. Ich habe danach nie wieder etwas getan, was mich in ein Polizeirevier hätte bringen können. Ich war nur noch einmal dort, nämlich freiwillig, weil mich mein leiblicher Vater AUSGESPERRT hatte. Schlüssel von innen in die Haustür gesteckt. Das ist auch eine herbe DEMÜTIGUNG!!!

Eglantine

  • Gast
Antw:Niemals zu anderen sagen, sie seien verdammt
« Antwort #11 am: 07. Mai 2012, 11:20:31 »
Hallo,


Du hast Erfahrungen in der Psychiatrie?
Das würde mich interessieren.

Magst du mehr darüber berichten?

Ich bin derzeit auch in therapeutischer Behandlung.....

Gruß Eg.

Johannes, der Bär

  • Gast
Antw:Niemals zu anderen sagen, sie seien verdammt
« Antwort #12 am: 07. Mai 2012, 16:21:53 »
@Eglantine

Meinetwegen ja, nur sollten wir dazu in ein passendes Unterforum von ZDW wechseln. Hier ging es um Verdammnis, das sollte nicht als Überschrift über Psychotherapie hergenommen werden.

Ich habe unter "Allgemeines" und darunter in "Gesundheit" einen Thread mit dem Titel "Erfahrungen mit Psychotherapie und Psychiatrie" eröffnet. Wer möchte, kann reinschreiben oder auch nur mitlesen.

Eglantine

  • Gast
Antw:Niemals zu anderen sagen, sie seien verdammt
« Antwort #13 am: 10. Mai 2012, 07:21:12 »
Lieber hiti,
liebe Freunde,

ich habe mir Gedanken gemacht und möchte noch näher auf dieses Thema eingehen.

Ich denke nicht, dass es Gottes Wille ist, dass wir gar nichts sagen.
Man deke an Johannes den Täufer,welcher schließlich nicht umgekommen ist, weil er immer den Mund gehalten hat.
Wir wissen aus der Bibel, dass Johannes öffentlich das Verhältnis des Herodes angeprangert hat.
Auch bei seinen Wüstenpredigten ging er nicht gerade zimperlich mit deinen Mitmenschen um.

Auch von nachfolgenden Heiligen und besonders Märtyrern ist bekannt, dass sie nicht eben zurückhaltend gegenüber den Sünden der Zeit lebten. Genau das hat sich nicht selten ihr Leben gekostet.
Jesus selbst hat wichtigen Zeitgenossen hart einen Spigel vorhgeahlten, was auch letztlich seine Verurteilung zur Folge hatte.

http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/mt23.html
Quelle: Uni Insbruck

Natürlich sagte Jesus auch "Richtet nicht, damit ihr nicht gericjhtet werdet" (Mt)

Trotzdem heißt es weiter:
"Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden.
Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? Du Heuchler, zieh am ersten den Balken aus deinem Auge; darnach siehe zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst! ".

Das bedeutet, dass der Mensch, dem Gott den Auftrag dazu gibt, alerdings den Nächsten auf sein Tun aufmerksam machen soll.

In vielen Visionen heißt es zudem,dass wir die Menschen immer wieder auf ihren grundfalschen Lebensweg aufmerksam machen müssten.

Die Warnung:"Kehret um und bereut", haben fast alle Heiligen ausgesprochen.
Sie beinhaltet auch, dass der Mensch auf dem Weg der Verdammnis ist, wenn er sich nicht abwendet.

Richten und einen Mitmenschen auf seine Abkehr zu Gott auch hart aufmerksam zu machen, sind in meinen Augen zwei völlig verschiedene Dinge.

Wobei das erste, nicht nur erlaubt, sondern sogar unser Auftrag als Christen ist.

"Du machst einen Fehler, der nicht im Sinne Gottes ist. Dieser Fehler kann dich dein Seelenheil kosten".
Diese Aufforderung ist der wichtigste Auftrag, den wir Christen haben.

Johannes, der Bär

  • Gast
Antw:Niemals zu anderen sagen, sie seien verdammt
« Antwort #14 am: 10. Mai 2012, 14:31:26 »
Zitat
"Du machst einen Fehler, der nicht im Sinne Gottes ist. Dieser Fehler kann dich dein Seelenheil kosten".
Diese Aufforderung ist der wichtigste Auftrag, den wir Christen haben.

Nein, das sehe ich nicht so.
Matthäus 28,18-20:
Da ging Jesus auf seine Jünger zu und sprach: "Ich habe von Gott alle Macht im Himmel und auf der Erde erhalten. Geht hinaus in die ganze Welt, und ruft alle Menschen dazu auf, mir nachzufolgen! Tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Lehrt sie, so zu leben, wie ich es euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist!"

Warum müssen wir auf Fehler aufmerksam machen, wenn wir doch viel mehr in petto haben!?
Bringt es nicht mehr, zum Leben hinzuführen, als nur das sündige Verhalten herauszufiltern?!

Wie ging Jesus mit Sündern um? Zählte er die Sünden auf? Er warf doch nur bei den Menschen die Sünden vor, die diese nicht einsahen. Zu den anderen sagte er: "Dir sind deine Sünden vergeben. Sündige hinfort nicht mehr."
Er will doch seine verlorenen Schafe wieder in seine Herde aufnehmen und sie nicht vor den anderen bloßstellen. Bloßstellung führt zu Misstrauen. Misstrauen zerstört Vertrauen. Und das ist gegenüber verlorenen Schafen sehr wichtig.

 

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