“Myriam
van Nazareth”
Botschaften
Die Erhabenheit der Allerheiligsten
Jungfrau Maria
Die Herrlichkeit der Allerheiligsten
Jungfrau Maria als die Herrn aller Seelen
Auszüge aus himmlischen Offenbarungen an
„Myriam van Nazareth” über die
Erhabenheit der Allerheiligsten Jungfrau Maria
und über die Notwendigkeit der
totalen Ergebenheit der Seelen
gegenüber Maria
Ereignisse bei der Krönung Marias im
Himmel
von Maria in Visionen und Botschaften
geoffenbart an „Myriam van Nazareth” (im August 2006 und Mai 2007)
Zum Zeitpunkt, als Maria den Himmel
betritt, werfen sich sämtliche Engel und Glückselige zu Ihren Füßen
nieder. Die Allerheiligste Dreieinigkeit spricht zu ihnen
folgendermaßen:
„Es ist Unser Wille, dass ab dieser Stunde
an sämtliche Bewohner dieser himmlischen Regionen, der Erde, des Ortes der
Läuterung und der Hölle, verkündet werde, dass diese Seele, Maria,
die Unbefleckte Mutter des Wortes, in Ausführung Unseres seit
Jahrhunderten feststehenden Erlasses, den Thron, die Krone und das Zepter
der einmaligen Macht über alles Geschaffene erhält. Sie soll in
unumschränktem Ausmaß herrschen und regieren über sämtliche Seelen sowie
über alles Unbeseelte. Sie ist mit Unserem unbestreitbaren Willen und
mit Unserer unantastbaren Macht ausgestattet und Sie soll in Unserem
allerheiligsten Namen herrschen. Ihre Worte sollen sein wie Gesetze,
die den Himmel, die Erde und alles unter der Erde binden. Ihre Macht
ist in Unserer Gottheit begründet, und Sie soll frei und unumschränkt über
diese Macht verfügen, aufgrund Ihrer unvergleichbaren Verdienste, die Sie
Sich in Ausführung Ihrer von Uns erhaltenen Berufung gesammelt hat, und
unter vollkommener Benutzung der Vermögen, der Gnaden und der Privilegien,
die Sie aus der Quelle Unseres Göttlichen Lebens hat schöpfen können und
mit denen Sie als einzige Seele ausgestattet ist.
Es ist Unser Wille, dass Ihr sämtliche Seelen für ewig dienen, Ihr
gehorchen und Sie verherrlichen. Sie soll jegliche Macht besitzen, allen
Engeln, allen glückseligen Seelen, allen Seelen auf Erden und allen
verdammten Seelen zu befehlen und ihre totale Unterwerfung und ihren
absoluten Gehorsam zu genießen. Kein Element Unserer Schöpfung, sei es
beseelt oder unbeseelte Materie, soll das Vermögen besitzen, Ihrer Macht
und Ihren Befehlen jeglicher Art oder jeglichen Inhalts zu widerstehen.
Aus diesem Grunde soll Sie ‘Herrin von allem Geschaffenen’ genannt werden;
denn Wir legen Ihr alles unter die Füße. In Ihre Hände legen Wir
die Vollendung Unseres Planes für das Heil der Seelen, dessen Früchte
durch Gottes Sohn aufgeschlossen worden sind. Sie soll aufgrund Ihrer
Fülle der Gnade mit unbeschränkter Macht und mit unfehlbarer Weisheit
herrschen und regieren. Nach Unserer Gottheit soll Sie durch alle Ewigkeit
Gegenstand der größten Ehrerweisung sein. Als Königin über alles
Geschaffene und Herrin aller Seelen soll Sie eine vermittelnde sowie eine
wiederherstellende und eine ergänzende Rolle bei der Befriedigung des
Gesetzes der Göttlichen Gerechtigkeit erfüllen. Sie soll dazu ebenso
frei und unumschränkt über jegliche Mittel aus der Quelle des Göttlichen
Lebens wie über sämtliche Seelen verfügen können. Sie soll jede Macht über
die Auswirkungen und Gestaltungen Unserer Göttlichen Vorsehung besitzen.
Jeder Akt des Gehorsams, der Verherrlichung, der Ehrerweisung und des
Dienstes Ihr gegenüber soll gelten als Akt des Gehorsams, der
Verherrlichung, der Ehrerweisung und des Dienstes Unserer Gottheit
gegenüber, und alles, was Ihr vorenthalten wird, soll gelten, als ob es
Unserer Gottheit vorenthalten wird; denn diese Seele vertritt Uns
sämtlichen Seelen gegenüber. In der Krönung dieser Seele ist die
Grundlage der Vollendung Unseres Heilsplanes vollkommen geworden. Kein
einziger Ihrer Wünsche soll unerfüllt bleiben, und alles, was ist und noch
werden wird, soll Ihrer unwiderstehlichen Macht unterworfen sein. So
lautet der Erlass Unseres unbestreitbaren Göttlichen Willens”.
Während der oben stehenden Verkündung von
Seiten der Allerheiligsten Drei-Einigkeit liegen sämtliche Engel und
Glückselige wie ein unübersehbares Meer kniend zu Marias Füßen. Aufgrund
der vollkommenen und totalen Seelenkenntnis, mit der Sie ausgestattet ist,
spürt und ergründet Sie vollkommen die innere Verfassung eines jeden von
ihnen. Nach der Krönung defilieren sämtliche Bewohner der himmlischen
Regionen wie in einer unendlichen Prozession an Marias Thron vorbei, um
sich einer nach dem anderen als Zeichen ihrer persönlichen Unterwerfung
Ihr gegenüber zu Ihren Füßen zu erniedrigen. Sie leisten verschiedene Eide
der Treue und des Gehorsams Ihr gegenüber als ihrer Königin und Herrin.
Der Heilige Erzengel Michael wirft sich als oberster Fürst der Engel
neunmal zu Ihren Füßen zu Boden und stattet Ihr gegenüber im Namen der
neun Engelchöre noch einen Sondereid ab. Während dieser himmlischen
Feierlichkeiten wird Maria die Fülle der Kenntnis aller Jahrhunderte
geoffenbart und die Kenntnis hinsichtlich aller Seelen. Sie schaut in
einer Göttlichen Vision SÄMTLICHE Seelen eines jeden Jahrhunderts, über
die Sie nun kraft Göttlicher Vollmacht die Macht als Herrin von allem
Geschaffenem soll ausüben können: sehr viele Milliarden Engel,
Menschenseelen und Dämonen. Der volle Umfang des Reiches Mariens
(Gottes Reich, in dem Sie Gottes Verfügungen soll zur Wirkung kommen
lassen können) und die unüberschaubar gewaltige Macht, die Ihr
infolgedessen zufließt, wird Ihr als das größte Zeichen der Liebe gezeigt,
das Gott jemals einer Seele erwiesen hat, und zwar aufgrund Ihres Lebens
in vollkommener Heiligkeit. Ihr wird darüber hinaus der Auftrag
anvertraut, Seelen nach Ihrem eigenen Muster zu gestalten.
Am 14. August 2006 sagt Maria zu „Myriam
van Nazareth”:
„Um Mich wirklich zu verherrlichen, muss
sich die Seele bemühen, dem Beispiel nachzufolgen, das die Engel
vorlebten, als sie Mich im Himmel begrüßten und bald darauf Zeugen einer
nie vorher gesehenen Feierlichkeit wurden: Meine Krönung, die
Erfüllung von Gottes Erlass aus der Stunde, in der Er vor dem Aufstand
Luzifers den Engeln den Keim Meines Wesens als ihre Herrin für ewig
vorstellte. Bei Meinem Eintritt in den Himmel strahlten die Engel vor
Begeisterung, vor ekstatischer Entzückung. Sie brannten bei der Anschauung
Meines Wesens vor Liebe. Sie warfen sich unter dem glühendsten Lobpreis zu
Meinen Füßen nieder und blieben dort kniend liegen, das Antlitz an den
Boden gedrückt. Sie flehten Mich an, für ewig Meine Diener sein zu dürfen,
und statteten bei Meiner Krönung Mir gegenüber ein ewiges Gelübde der
Unterwerfung ab, und das alles, weil sie in Mir die absolute Krönung
von Gottes Plänen und Werken erkannten”.
Am 24. Mai 2007 sagt Maria im Rahmen Ihrer
„Offenbarungen der Herrin der Seelen” zu „Myriam van Nazareth”:
„In den neuesten Offenbarungen, die Ich
dir zur Verkündung Meiner wahren Art als ‘Wiedergeburt des irdischen
Paradieses’ (siehe das gleichnamige Buch von „Myriam”) geschenkt
habe, habe Ich dir in Wort und Bild gezeigt, wie Mich die Allerheiligste
Dreieinigkeit wegen Meines Lebens in vollkommener Übereinstimmung mit dem
Gesetz Gottes reichlich belohnte, indem Sie Mich nach Meiner Aufnahme in
den Himmel zur Königin und Herrin über alles Geschaffene krönte. Eine
der ersten Verzückungen, die Ich während Meines himmlischen Lebens genoss,
bestand aus den recht lange anhaltenden Visionen, die Mir während der
Krönung und gleich danach geschenkt wurden, während sich Millionen und
abermals Millionen von Engeln und Glückseligen zu Meinen Füßen unter
glühender Verherrlichung Meiner Macht, Meiner Erhabenheit und Meiner
Herrlichkeit als Königin und Herrin sämtlicher Seelen niederwarfen. In
diesen Visionen schaute Ich die vielen Milliarden Seelen, die Gott je
geschaffen hatte und noch schaffen würde und über die Ich die vollendete
Kenntnis erwarb und über die Ich Meine absolute und unumschränkte Macht
sollte ausüben können. Während wie in einem unendlich rollenden Echo
die Stimme des Allerhöchsten dauernd mit den Worten ertönte: ‘Maria,
betrachte Deine Diener’, sah Ich vor den Augen Meiner Seele die Größe, die
Unbeschränktheit, die Art und die Grundlagen Meiner Macht und alles sich
aus ihr Ergebende. Mir wurde geoffenbart, dass jedes Wort, das Ich über
eine Seele sprechen würde, jeder Wink von Mir in Bezug auf eine Seele, und
jeder Wunsch, den Ich Gott gegenüber in Bezug auf eine Seele äußern würde,
Gesetzeskraft erlangen sollte und in das Buch der Göttlichen Gerechtigkeit
eingetragen werden sollte als ein Erlass, der restlos befriedigt werden
sollte. Mir wurde gezeigt, dass jede einzelne Seele zu einem gewissen
Punkt im Laufe der Zeiten zu Meinen Füßen niederknien sollte, so dass
nicht eine einzige je von Gott erschaffene Seele Mir nicht wenigstens
einmal zu Füßen liegen wird. Mir wurde geoffenbart, dass jede einzelne
Seele so total in Meiner Macht sein sollte, dass Ich mit einem einfachen
‘Ja’ oder ‘Nein’ ihr ganzes Leben und ihren ganzen Werdegang vollkommen
sollte ändern können. Das ist die tiefe Bedeutung der Offenbarung, die Ich
früher bereits der Welt habe zukommen lassen und die sagt, dass Ich Gottes
Gnaden an jeden entsprechend Meinem Willen verteile, wann Ich es will,
solange Ich es will und in dem Ausmaß, in dem Ich es will. (...) Diese
Macht mit ihren unübersehbaren Äußerungen ist Teil des sich ewig
vermehrenden Stroms der Seligkeiten und Entzückungen, die Meine Seele
genießt, weil sie das Gesetz Gottes zum einzigen Antrieb und zum einzigen
Ziel ihres sämtlichen Verhaltens gemacht hat. Jede Seele kann bereits auf
Erden ihre ewigen Seligkeiten vermehren, indem sie Mich als Vertreterin
der Göttlichen Macht und als Herrin der Seelen anerkennt und Mir in
totaler und bedingungsloser Weihe nachfolgt”.
„Ja, Ich bin allmächtig in der
Ordnung der Gnade; denn jedes von Mir gesprochene Wort gilt im Himmel
als ein unantastbares Gesetz” (MARIA, am 20. März 2006).
Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau
MARIA an „Myriam van Nazareth” am 8. Januar 2007: der einmalige
Charakter Ihrer heutigen Offenbarungen als die Herrin der Seelen:
„Seelen erkennen selten die Zeichen der
eigenen Epoche, so wie sie auch selten den tatsächlichen Aktionsbereich
und die wahre Tiefe der von Gott in ihren eigenen Tagen an die Menschheit
geoffenbarten Werke begreifen. Als die Herrin der Seelen habe Ich dich zum
Kronzeugen der Auswirkungen einer außerordentlichen Phase in der
Heilsgeschichte der Menschheit gemacht. Ich offenbare nunmehr durch
dich Wahrheiten, Mysterien und Pläne, die der Allerhöchste für diese Zeit
aufbewahrt hat. Kein Heiliger, kein Prophet hat diese Dinge je in der
Weise gesehen, in der Ich sie vor deinem inneren Auge entfalte, weil
Gottes Stunde dazu noch nicht gekommen war. Dies ist die Zeit der
großen Offenbarungen über Maria und Ihr wahres Wesen, eine Zeit, die
zusammenfällt mit den letzten Vorbereitungen der endgültigen Niederlage
Satans in Gottes Schöpfung. Keine Seele begreift zu diesem Zeitpunkt
die Tragweite der Dinge, die Ich in diesen Tagen in dir zu ihrer
Vollendung führe. Diese Werke sind einmalig in der Heilsgeschichte.
Unergründlich ist diese Gnade. Bete zum Heiligen Geist um Licht für die
Seelen, die Ich zu den Quellen führe, deren Wasser Ich durch den Garten
deines Herzens fließen lasse; denn die Seelen haben noch nicht
verstanden, dass sie Zeugen außerordentlich großer Dinge sind. Ich bin
das Große Zeichen, die Frau, die die Morgendämmerung am Ende der Nacht der
Seelen aufleuchten lässt. In Mir sind unermessliche Reichtümer gesammelt,
Schätze von Göttlichen Mysterien, Ozeane von Herrlichkeit, die sich
unaufhörlich vermehren. Und durch dich, Apostel der Herrin der Seelen und
der Macht von Gottes Auserwählten für alle Zeiten, habe Ich die
Vollendung der letzten Phase der Göttlichen Offenbarung zur vollständigen
Befreiung der Menschheit aus dem erstickenden Griff der Nacht begonnen:
die Offenbarung der wahren Eigenschaften, Herrlichkeit und Macht von
Maria, der Herrin der Seelen. Durch dich offenbare Ich den Seelen die
Verkehrsordnung für ihre Navigation durch die Wildnis der Verwirrungen,
der Irreführungen und der Unwissenheit der Seelen. Ich gebe ihnen den
sicheren Reiseweg zu der wahren Heiligkeit, die Gott für alle Zeiten für
die Seelen bestimmt hatte, die jedoch infolge der Erbsünde unerreichbar
geworden war. Nun vollendet der Schöpfer den Kreis Seiner Werke: Er schuf
Meine Seele mit der einmaligen Unbefleckten Empfängnis, Er schickte Seinen
Sohn Jesus Christus in die Welt, um die Erlösung zu vollziehen, Er goss
den Heiligen Geist über die Kirche aus, und nunmehr zeigt Er den Seelen
den Weg zu den Füßen der Unbefleckten, deren wahre Größe Er bis zu diesen
allerletzten Zeiten verschleiert gehalten hat, weil die Erfüllung der Zeit
für die Offenbarung der Offenbarungen noch nicht angebrochen war. Nun hat
Er verfügt, dass die Stunde für die Offenbarung der Fülle Seiner Pläne
geschlagen hat. Und Er offenbart den Seelen ihre wahre Herrin, die infolge
Ihrer ewig dauernden Verdienste und kraft Ihrer Unbefleckten Empfängnis
und der Ihr bei Ihrer Krönung geschenkten Fülle der Macht nunmehr aufsteht
als die Herrscherin, die die Seelen zu der Vollendung der Heiligung,
Weisheit und Kenntnis Seiner großen Werke und Pläne führen soll, damit sie
durch ihr Fiat zu Füßen der Herrin der Seelen im Glanz ihrer Übergabe Ihre
Macht strahlen lassen zu Ihrem endgültigen Sieg über den Fürsten der Lüge,
des Betruges und der Irreführung. Volk von Christus, steh auf und erwache
für die Größe der Dinge, die Ich in und für euch vollziehe. Die Stunde der
Wahrheit hat geschlagen”.
Zeugnis des hl. Erzengels Michael
in Bezug auf die Macht von Maria und seine Unterwerfung Ihr
gegenüber, (Offenbarung vom
29. September 2006)
„Ich komme, den Menschenseelen gegenüber
die unbegrenzte Macht unserer Königin zu bezeugen, ebenso wie die
totale Unterwerfung, die alle Seelen Ihr schulden. Ich lege
dieses Zeugnis in meiner Eigenschaft als Wortführer des Himmlischen Hofes
ab, als Erster im Rang unter Maria, unserer unantastbaren und
allermächtigsten Herrin. Täglich erscheine ich zusammen mit den anderen
Erzengeln zur Mittagsstunde und zu Mitternacht vor unserer hocherhabenen
Herrin wie in einer himmlischen Audienz, wobei ich mich im Namen
sämtlicher Engel neunmal zu Ihren allermächtigsten Füßen niederwerfe und
Ihr beide Füße küsse. Ich betrachte diese äußerste Ehrerweisung
nicht als eine Erniedrigung, sondern als ein außergewöhnliches Privileg,
das in mir Quellen der tiefsten Entzückung erschließt. Ich bezeuge,
dass ich, oberster Fürst des Himmlischen Hofes, vor Sehnsucht glühe,
unserer Herrin diesen Akt der Unterwerfung und Ergebenheit Ihr gegenüber
zu Füßen legen zu dürfen. Sollte Sie es wollen, so könnte Sie uns durchaus
dieses Privileg verweigern. Diese Verweigerung würde allerdings sämtliche
Engel in tiefste Trauer tauchen; denn in diesem Akt der Übergabe
bekräftige ich unseren vollkommensten Gehorsam und unsere totale
Unterwerfung unter Ihre unbeschränkte Macht. Mögen die Menschenseelen
aus dieser Verfassung der Engel begreifen, wie unvorstellbar und
allumfassend die Macht Derjenigen ist, die auch ihre Herrin ist:
ich, der Kronprinz der Engel, der von unserem Gott als Führer des ganzen
Himmlischen Hofes vorhergesehen war, nachdem der ursprüngliche Kronprinz,
Luzifer, aus dem Himmel verbannt worden war, werfe mich zu den Füßen der
Menschentochter nieder, küsse Ihr die Füße und bitte Sie
tief kniend flehentlich um Ihre Befehle. Menschenseelen, öffnet eure
Augen, damit ihr die erhabene Größe, die unaussprechliche Majestät und die
unübertreffbare Macht von Maria, der Herrin von allem Geschaffenen, seht.
Dient Ihr bis auf das Äußerste. Sie besitzt die Macht, um über euer
Schicksal zu entscheiden, sowie Sie alle Macht über uns Engel hat. Kein
Mensch noch Engel ist Ihr gegenüber mehr wert als ein Sandkorn unter Ihren
Füßen. Gebt in der innigsten Weihe und Selbstverleugnung, Liebe und
Unterwerfung euer Leben für Sie. Benutzt dieses unschätzbare Geschenk, das
ihr besitzt, doch wir Engel niemals bekommen können - das Leiden in einem
Körper -, um Ihre Macht bis auf das Äußerste zu verherrlichen. So
könnt ihr in sinnvoller und äußerst wertvoller Weise ergänzen, was unserer
brennenden Liebe und unserem makellosen Gehorsam fehlt. Im Namen der
unzähligen Engelscharen, über die ich die Führung habe und die ich jeden
Tag und jede Nacht zu den mächtigsten Füßen außer Gott niederlege,
richte ich einen Aufruf an alle Menschenseelen, mit uns Engeln einen
heiligen Bund zu schließen, zur Verwirklichung der wunderbaren, für euch
unfassbaren Pläne Gottes für das ewige Glück der Menschenseelen, und zwar
durch eine restlose Selbstverleugnung, eine unbeschränkte, brennende Liebe
und die tiefste Selbsterniedrigung zu Füßen der Herrin aller Seelen.”
MARIA am 28. August 2006:
„Bei Meiner Krönung im
Himmel hat die Allerheiligste Dreieinigkeit unter den Augen sämtlicher
Engel und Heiligen als Symbol für die totale und unumschränkte Macht, mit
der Ich für alle Ewigkeit ausgestattet sein sollte, Meine Füße gesalbt.
Seitdem vertreten die Füße Mariens auch Göttliche Macht. Du sollst wissen,
dass auch aus diesem Grunde sämtliche Seelen zu Meinen Füßen niederknien
sollen. Ich verlange von allen Mir geweihten Seelen, dass sie Mir
täglich auf einer Statue oder auf einem Bild in einer Verfassung der
tiefsten Unterwürfigkeit die Füße küssen.”
Offenbarung
der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 29.
September 2006:
„Der Kronprinz Meiner Diener, der Heilige
Erzengel Michael, hat heute Morgen zu dir über Mich als ‘die
Menschentochter’ gesprochen. Mit dieser Bezeichnung, die noch nie vorher
benutzt wurde, hat der Führer der Engelscharen Mich im tiefsten Wesen
Meiner Natur verkündet. Jesus wurde der Menschensohn genannt. Er war der
Sohn Gottes, von Natur aus göttlich, jedoch im Fleisch geboren aus Meinem
Leibe und Meinem Blut. Wenn Michael Mich als ‘die Menschentochter’
bezeichnet, verweist er damit auf den vergöttlichten Keim, aus dem sich
Mein Wesen gebildet hat. Meine Seele ist anders geschaffen worden als die
übrigen Menschenseelen. Meine Seele ist aus der Quelle des Lebens gebildet
worden, allerdings mit Beimischungen der göttlichen Natur, die sich nicht
mehr von der menschlichen Natur scheiden ließ, ebenso wenig als sich Milch
und Wasser nach ihrer Vermischung noch voneinander scheiden lassen: man
sieht, schmeckt und riecht nach wie vor die Natur der Milch, und die
Mischung verhält sich in jeder Hinsicht wie Milch. So wurde Meine Seele in
den Keim eines menschlichen Körpers hineingepflanzt. Jede Menschenseele,
die erschaffen wird, wird mit der menschlichen Natur verkleidet, das
heißt, dass sie sämtliche Wesenszüge des ‘Menschen’ zum Träger bekommt.
Diese Wesenszüge setzen sich aus den Eigenschaften zusammen, die Gott als
kennzeichnend für das Wesen des ‘Menschen’ vorhergesehen hat, erhalten
aber ihre endgültige Form unter Einfluss aller möglichen Änderungen, denen
diese Eigenschaften unter Einwirkung des Standes der Gnade, in dem sich
die Menschheit als Ganze befindet, unterliegen. Dazu kommen noch die
erblichen Eigenschaften, die die Verfassung des materiellen Körpers
bestimmen, und die wiederum mit den Merkmalen der Seele in Wechselwirkung
treten, um zusammen das Wesen des Individuums zu bestimmen. Die größte
Änderung ist diese, welche von der Erbsünde ausgeht. Indem der Schöpfer
Meine Seele bei Ihrer Schöpfung von diesen Einflüssen von Seiten des
herabgesunkenen Standes der Gnade der ganzen Menschheit loslöste, konnte
Er Meine Seele vor einer Unmenge von verunstaltenden menschlichen Zügen
bewahren und war Meine Seele von Anfang an Trägerin eines außerordentlich
großen Anteils lauterer, unbefleckt heiliger, sogar unversehrt göttlicher
Merkmale. Der Erzengel weist darauf hin, indem er seine Herrin ‘die
Menschentochter’ nennt: Sie, die in einmaligem ‘vergöttlichtem’ Zustand in
das Fleisch eines Menschen eingebettet wurde und also die ‘Tochter des
Menschen’ wurde, während Sie nach wie vor einen einmaligen Anteil
göttlicher Eigenschaften in sich trug, unantastbar für jeglichen
schwächenden und verunreinigenden Einfluss, weil Sie zum allertiefsten
Kontakt, zur vollkommenen Verschmelzung mit der Fülle der Gottheit von
Jesus und vom Heiligen Geist vorbestimmt war. Jesus war der Menschensohn,
weil Er als Gott aus einem Menschen für das Leben in einem materiellen
Körper geboren wurde. Ich bin die Menschentochter, weil Ich auf die
allerreinste Art und Weise aus der Quelle der Göttlichen Macht
hervorquellend mit einem Mindestanteil menschlicher Merkmale, gerade noch
reichend, damit Ich als Mensch wiedererkennbar bleibe, im Fleisch geboren
bin. Meine Natur ist menschlich, allerdings in einem so außerordentlichen
Ausmaß mit der Gottheit bekleidet, dass Ich auf der Ebene der höheren
Vermögen der Seele, des Herzens und des Geistes als ‘die Tochter Gottes,
im Fleisch aus einem Menschen geboren’ betrachtet werden konnte. Die
Bezeichnung ‘Menschentochter’ weist auf eine einmalige Einheit von
einerseits göttlichen Einflüssen in unversehrter Form und andererseits dem
notwendigen Mindestmaß an Wesenszügen eines weiblichen Menschen hin,
vollkommen oder ‘vergöttlicht’ bis hin zu bestimmten körperlichen
Merkmalen. Aus diesem Grunde bin Ich vollkommen heilig. ‘Heilig’
sollst du verstehen als ‘in vollkommener Übereinstimmung mit dem von Gott
mit dem Heil bezweckten Endziel’. Eine vollkommen heilige Seele ist eine
Seele, in der die Zielsetzungen von Gottes Heilsplan vollkommen
verwirklicht sind. Diese Seele ist in einem so hohen Ausmaß jeglicher
Hemmungen der menschlichen Natur entledigt, dass sie sich den Wesenzügen
von Gott Selbst immer mehr nähert. In den wahren Heiligen verwirklicht
sich dieser Zustand im Laufe ihres irdischen Lebens. In Mir hatte
sich dieser Zustand bereits vor Meiner Geburt im Fleisch verwirklicht, und
sämtliche Züge der Gottheit entfalteten sich in Mir unaufhörlich weiter in
dem Maße, wie sämtliche Göttlichen Mysterien in Mir weiter aufblühten und
sich vollkommen erfüllten. Diese Entwicklung konnte sich in Meiner
Seele blitzschnell vollziehen, weil Ich in Mir nicht den hemmenden
Einfluss der Erbsünde trug. Das alles erklärt, weshalb das Wesen der
Gottheit, das unergründlich ist, nur über den Weg der Kenntnisse über
Mein Wesen einigermaßen erfasst werden kann. Dasjenige, was in
Gott nicht ausfindig gemacht werden kann, weil es gleichsam in die
Unendlichkeit hinaus fließt, kann in Meinem Wesen aufgrund Meiner
Berührungspunkte mit der menschlichen Natur gerade noch im Keim gefasst
werden. Trotzdem sind diese Kenntnisse nie zuvor geoffenbart worden, und
sie werden nur von den Seelen verstanden werden, von denen Ich
will, dass sie sich Mir wirklich nähern. Alle Kenntnisse von großen
Mysterien bringen für die wissende Seele Verantwortlichkeiten mit sich.
Diese Verantwortlichkeiten können nur dann nicht schädlich werden,
wenn die Seele die Kenntnisse für ihr Wachstum in der Liebe benutzt, in
der Unterwerfung und in der totalen Weihe, auch im Leiden, also in der
Heiligkeit, oder in einer Weise, die der Verwirklichung der Zielsetzungen
des Heiles zuträglich ist”.
Offenbarung
der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 1. Januar
2007:
„Der Allerhöchste hat Mich durch Meine
Unbefleckte Empfängnis zu einem Tabernakel für Sich Selbst gemacht. Er hat
diesen Tabernakel dreimal versiegelt
das 1. Siegel
war Meine Göttliche Mutterschaft, das einmalige Privileg der
totalen Einheit mit der Gottheit in Meinem Mutterschoß unter Wahrung
Meiner unberührten Reinheit;
das 2. Siegel
war Meine Eigenschaft als Miterlöserin während der Passion Christi,
wobei Ich als einzige Seele vollkommen und absolut eins war mit dem
vollkommenen Opfer des Leidens des Gottmenschen in dessen Erlösungswerk;
das 3. Siegel
war Meine Krönung zur Königin der ganzen Schöpfung und die
Vollendung Meiner Bekleidung mit der Göttlichen Macht als die Herrin der
Seelen.
Durch diese drei Siegel hat der
Allerhöchste den Tabernakel, der ‘Maria’ heißt, in einer einmaligen Weise
an der Fülle des Göttlichen Lebens beteiligt”.
2. Zeugnis vom hl. Erzengel Michael
über die Macht von Maria und Aufruf zu einer totalen Weihe der
Menschenseele an Maria
(Offenbarung vom 14. Dezember 2006 an
„Myriam van Nazareth”, während einer Vision in der ich MICHAEL tiefstens
zu Füßen Marias kniend sehe)
„Sage den Seelen, dass in diesen
allerletzten Zeiten die tatsächliche Macht zu Füßen Mariens, der
allermächtigsten Herrin des Himmels, der Erde und der Regionen unter der
Erde, ausgeübt wird. Die ganze Welt ist Ihr unter die Füße gelegt, die
zahlreichen Millionen von Engeln liegen Ihr als Sklaven zu Füßen, und Tag
und Nacht sind wir Zeugen davon, wie Sie in unaussprechlichen
Demonstrationen Ihrer Macht, Dämonen wie Würmer zu Ihren Füßen kriechen
lässt, nachdem Sie sie durch Ihre Befehle und Strafen gezähmt hat.
(Bemerkung von „Myriam”: Ich
verweise auf den Auszug „Bekenntnis eines Dämons auf Marias Befehl”, der
später in dieser Sammlung folgt) Sie regiert und herrscht unumschränkt
in Vollmacht der Göttlichen Majestät.
Als die Herrin der Seelen verkündet Sie Gesetze und Erlässe als
vollkommene Ausflüsse von Gottes Willen. Sie ist bekleidet mit der Macht,
um den Heilsplan Gottes für die Seelen zu seiner Vollendung zu führen.
Dazu regiert und herrscht Sie unumschränkt über sämtliche Engel. Dazu übt
Sie die Fülle der Macht Gottes über die Dämonen in dem Ausmaß aus, in dem
es sich die Menschenseelen wünschen und sie Ihr diesen Wunsch in der Tat
bezeugen, und dazu ist Ihr alle Macht über die Menschenseelen gegeben.
Jeden Tag wieder werden Ihre Füße mit Millionen von Fußfällen von Seiten
der Engel verherrlicht und gehorchen diese Ihr Millionen von Malen in
allen Ihren Winken. Jeden Tag wieder gestehen Dämonen, in Zahlen nach
Ihrer Willkür, zu Ihren Füßen, dass Sie die wahre Herrin ist, und wird
ihnen von Ihr befohlen, in Worten und Taten Ihre Macht zu verherrlichen.
Ihre Macht ist Millionen von Male größer als die von allen anderen Seelen
zusammen. Sie ist die wahre Herrscherin der letzten Zeiten.
Sämtliche Engel stehen Ihr zur Verfügung, um die Menschheit aus dem
Würgegriff unserer höllischen Feinde zu befreien. Mit einem einzigen Wort,
mit einem einzigen Wink kann unsere Herrin uns mit der Fülle unserer Kraft
über die Menschenseelen ‘ausschütten’, um die Tyrannei Satans und seines
Gefolges zu zerbrechen. Wir, die Engel, warten nur auf die Aufopferung
des freien Willens der Menschenseelen an unsere Herrin in einem Leben
TOTALER WEIHE AN SIE. Menschenseelen, die Stunde hat geschlagen, um
euch zu Füßen unserer Königin und Herrin niederzuwerfen und Sie inständig
um die Befreiung der Welt zu bitten. Unübersehbare Himmlische Heere stehen
bereit, um auf Ihren Befehl Gottes Reich auf Erden durch die Rückeroberung
der Seelen gegenüber der Invasion der Kräfte der Finsternis zu gründen,
die sich die Menschenseelen unrechtmäßig zueignen. Die wahre Macht hat
die Herrin aller Seelen. Mit einer einzigen Hand regiert Sie über uns
Engel. Mit einem einzigen Fuß bezwingt Sie die Hölle. Erniedrigt euch
vor Ihr; denn der Allerhöchste hat Sie zu eurer Befreiung vorherbestimmt.
Ihr Zepter ist die Lilie der höchsten Reinheit in Worten, Handlungen,
Gedanken, Gefühlen und Wünschen. Ihr Zeichen ist das Kreuz Christi, damit
die Seelen nicht verloren gehen, sondern zu wahren Dienern der Königin der
Letzten Zeiten werden mögen. Lasst den Keim der wahren, reinen Liebe, den
der Schöpfer in euch gesät hat, endlich vor Seinem Antlitz blühen”.
Maria
(ebenfalls am 14. Dezember
2006): „Die Stunde nähert sich, in der Ich die Fülle Meiner
Macht zum Ausdruck bringen werde. Die Engel, aber auch die Teufel,
erfahren diese Stunde bereits jetzt. Ihr höchstes Ziel ist jedoch die
Heiligung der Menschheit”.
Offenbarung
der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 8. Dezember
2006 über die Erschaffung Ihrer Seele:
„Das Ungewöhnliche der Schöpfung Meiner
Seele liegt im Folgenden: Auf jede Menschenseele wendet Gott bei ihrer
Schöpfung das Gesetz Seiner Gerechtigkeit an. Die Göttliche
Gerechtigkeit ist durch die Erbsünde hochgradig verzerrt worden, und diese
Verzerrung hat durch sämtliche späteren, unzähligen Sünden der Menschheit
weiter zugenommen. Kein Menschenherz würde es eine einzige Sekunde
überleben, wenn es den Berg aller Sünden von allen Zeiten zu Sicht bekäme,
so wie Gott diesen sieht oder so wie Ich diesen sehe, und deren
scheußlichen Gestank wahrnehmen sollte. Jede Seele wird in die Welt
geschickt, um in einem materiellen Körper das Leiden und die Lasten zu
erfahren, die dazu beitragen sollten, diese Verzerrungen rückgängig zu
machen und den Berg der Sünden zu schlichten. Aus diesem Grunde
versieht Gott jede von Ihm geschaffene Seele mit einem Merkmal, das mit
einer Narbe verglichen werden kann, ähnlich einer Spur der ursprünglichen
Wunde, die das erste Menschenpaar in seine als vollkommen heilig
geschaffene Seele angebracht hat. Die ersten Menschenseelen haben der
Menschheit eine Schuld aufgebürdet, die von Generation zu Generation
weitergeleitet wird, und also auf dem ganzen menschlichen Geschlecht ruhen
bleibt und wofür jedes Mitglied der Menschheit die Verantwortung trägt.
Gott hat mit diesem Merkmal die Notwendigkeit verbunden, bestimmte
Verdienste zu erwerben, damit die Wirkungen dieses Merkmals in der eigenen
Seele ausgelöscht werden können und damit zur gleichen Zeit
Genugtuung wegen der groben Beleidigung von Gottes Liebe durch die
Erbsünde geleistet wird. Jede Seele hat ihren eigenen Beitrag zu leisten,
damit die ganze Menschheit aller Jahrhunderte zum Stand der vollkommenen
Gnade zurückgeleitet werden kann. Bei der Schöpfung Meiner Seele
hat Gott allerdings dieses Merkmal nicht angebracht. In dieser
Weise befreite Er Mich ganz und gar dieser Notwendigkeit, Meine eigene
Heiligung durch das Leiden zu erwirken. So verfügte Er es, in der Absicht,
Satan ein Zeichen, ein Widerwort zu setzen, und ihm zu zeigen, dass Er,
der Gott des Lebens und der Liebe, eine Frau erschaffen hatte, die eine
absolute Macht über sämtliche gefallenen Engel und über ihre Werke und
Pläne haben sollte. Deshalb wurde Meine Seele aus ‘Grundstoff’
der Dreifaltigen Gottheit erschaffen:
In Meine Seele wurden ergossen:
1. die Fülle von Gottes Willen, mit
sämtlichen von diesem Willen ausgehenden Wirkungen, nämlich der Göttlichen
Macht. Der Schöpfer behielt Sich Selbst nur eine Auswirkung dieser
Macht vor: die Macht, um Seelen zu schöpfen. Er tat dies mit Recht; denn
Gott allein hat weder Anfang noch Ende. Er allein ist das Grundprinzip von
allem Lebendigen.
2. die Fülle der Göttlichen Liebe,
also der Essenz des Göttlichen Lebens. Die Fülle des Göttlichen
Lebens heißt eine totale Abwesenheit von allem, was das Leben
beeinträchtigt und es an Kraft einbüßen lässt, nämlich jede Form der
Untugend. Ich war also von Anfang an vollkommen an Tugenden und Heiligkeit
und frei von jeglicher Sünde und jeglichen sündigen Neigungen.
3. die Fülle der Göttlichen Weisheit,
das Vermögen der vollkommenen Kenntnisse, der Allwissenheit, zusammen mit
den vollkommenen Wegweisern für sämtliche Verhaltensweisen, Gedanken,
Gefühle, Worte und Bestrebungen. Diese dritte Ergießung wurde Mir in
aufeinander folgenden Etappen ins Bewusstsein geprägt, so dass Ich Mir
dieser Etappen im Laufe Meines irdischen Lebens vollkommen bewusst wurde.
Aufgrund dieser dreifachen Ergießung wurde
Ich zur Trägerin der Göttlichen Eigenschaften, der Göttlichen Macht, der
vollkommenen Heiligkeit und Weisheit.”
„Höre die
worTe, die GOTT bEi deR
schÖPFUNG MEINER SEELE sprach:
„Betrachtet die Menschenseele in ihrem
ursprünglichen Stand der Heiligkeit, wiederhergestellt und gekrönt mit dem
Feuer Unserer Gottheit. Die Frau soll Sie sein. Aus Feuer Unseres Feuers
erschaffen Wir Sie. Das tiefe Wesen von allem, was Wir erschaffen haben
und noch schöpfen werden, soll in Ihr in dem höchsten Ausmaß der
Vollkommenheit zugegen sein. Sie soll Macht haben über alles Geschaffene,
Sie soll die Fülle des Lebens tragen, Sie soll Unsere Mysterien
durchschauen. Das Große Zeichen soll Sie sein, Anstoß und Erniedrigung für
die Finsternis; denn das Licht soll in Ihr wohnen und Ihrem Herzen
entfließen. Alles Beseelte soll Ihre Füße verherrlichen; denn sämtliche
Werke der Finsternis sollen unter Ihren Füßen zu Staub vergehen. Lebe und
herrsche, Feuer Unseres Feuers; denn in Dich soll kommen, der IST. In Dir
soll Er sein, und Du in Ihm. Marjam soll Dein Name sein: Ozean Göttlicher
Macht, Göttlichen Reichtums und Göttlicher Herrlichkeit.”
Offenbarung
der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 17. Februar
2007:
”Durch alle diese Offenbarungen (der
Herrin der Seelen) spricht Gott folgendermaßen zu den Seelen: ‘Seelen
der streitbaren Kirche, betrachtet eure Herrin, mit Unserer Macht und
Weisheit bekleidet. Sie ist es, die euch in Unser Reich auf Erden
hineinführen wird. Sie ist es, die die Feinde Unseres Reiches unter Ihren
Füßen erniedrigen und lähmen wird. Erkennt Maria in der Fülle Ihrer
Eigenschaften und folgt Ihr im tiefsten Glauben und Vertrauen. Lebt und
sterbt für Sie; denn Sie ist mit dem Göttlichen Siegel bekleidet’
Offenbarung
der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” im April 2007:
die Allerheiligste Dreifaltigkeit spricht zu den Seelen:
„Betrachtet Maria, den Unbefleckten Garten
Unseres Wohlgefallens und Herrin aller Seelen. Zur Königin über alles
haben Wir Sie bestimmt. Von den Früchten aus diesem Garten sollt ihr essen
in Zeit und Ewigkeit, damit ihr wieder Uns zum Bilde werdet.”
Offenbarung
der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth”, Ende April
2007: Worte gesprochen von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zu
MARIA, kurz nach der Schöpfung ihrer Seele:
„In Dir soll die Schöpfung ein Fenster auf
Unsere Gottheit finden. Sie soll Dich ehren, Deiner Macht unterworfen sein
und in Dir Unsere Herrlichkeit schauen und verherrlichen, damit Ströme des
Feuers für die Seelen erschlossen werden. In Dir soll sie das Feuer in
Deinem Herzen als das größte Geschenk Unseres Göttlichen Lebens lieben
lernen.”
Offenbarung
der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” im Mai 2007:
Worte gesprochen von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zu den
Engeln bei der Vorstellung des ENTWURFS DER SEELE MARIENS:
„Prinzen und Diener Unseres Ewigen
Reiches, betrachtet Sie, die von Uns dazu bestimmt worden ist, in den
letzten Zeiten vor der Fülle der Zeit die Königin und Herrin aller
Bewohner dieser Himmlischen Regionen, aller noch von Uns zu schöpfenden
Seelen und sämtlicher Orte und Seinszustände, in denen diese sich auch
immer befinden werden, zu sein. Sie soll Unsere Macht vertreten gegenüber
allem Lebendigen und Nicht-Lebendigen, gegenüber dem Beseelten und
Nichtbeseelten. Kniet jetzt vor eurer Herrin nieder, so wie alle Seelen es
in Zeit und Ewigkeit tun sollen.”
Vision von „Myriam”, erhalten am Morgen
des 22. Mai 2007, mit Bildern einer strahlend hübschen Maria, die Sich in
einen paradiesischen Garten einer auf Erden unbekannten Schönheit
verwandelt.
Ich höre die Worte der
Allerheiligsten Dreifaltigkeit zu den Seelen:
„Betrachtet die Herrin aller Seelen. Ihre
Seele soll ein immer blühender Garten sein, als Zeichen des Göttlichen
Lebens. Ihre Größe soll unergründlich sein; denn Sie soll Trägerin einer
nie vorher gesehenen Herrlichkeit sein. Ihre Macht soll unter allem
Geschaffenen einmalig sein und Ihre Heiligkeit vollkommen. Sie soll die
Fülle Unseres Wohlgefallens genießen, und Wir werden Sie zum Zeichen des
Lobpreises für die Bewohner des Himmlischen Paradieses setzen, zum Zeichen
der Angst und der Geschlagenheit für die Bewohner der Regionen des
Verderbens und zum Zeichen der Nachahmung für die Bewohner der Erde. Ihr
soll gedient werden, Sie soll gepriesen werden. Heiligkeit und Licht soll
Sie verbreiten, und bis in die entlegendsten Winkel der Schöpfung soll in
der Vollendung der Zeit Ihre Erhabenheit geschaut und Ihre Macht erfahren
werden.” (Ich sehe nun im
Garten eine Quelle aufsprudeln, und die Stimme spricht weiter, nun zu mir
persönlich:) „Betrachte den Kern des Wesens deiner Herrin: die niemals
versiegende Quelle Unseres Göttlichen Lebens trägt Sie in Sich, zu Ihrer
unumschränkten Verfügung. Sie soll das Wasser des Göttlichen Lebens nach
Ihrem Wohlgefallen über diejenigen Seelengärten strömen lassen, die es
wünschen, an Ihrer Heiligkeit teilzuhaben und die Früchte Ihres Gartens zu
pflücken. Dieses Wasser soll den Erdboden auf die Gründung Unseres Reiches
vorbereiten, und der Boden der Hölle soll unter der Macht Ihrer Füße
beben. Seelen, trinkt aus der Quelle, die Wir in Ihr erschlossen haben für
Zeit und Ewigkeit”.
Offenbarung
der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 26. Juli
2006:
„Hiermit offenbare Ich dir ebenfalls, dass
es Mein Wunsch ist, dass der 22. August, der Feiertag Meiner Krönung
zur Königin von Himmel und Erde, ebenfalls der Feiertag Meiner Eigenschaft
als Herrin der Seelen werden soll.”
Offenbarung
der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” im Mai 2007:
Göttlicher Erlass von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit,
verkündet zur Zeit Ihres
Entschlusses ZUR MENSCHWERDUNG DER ZWEITEN GÖTTLICHEN PERSON:
„Da die Fülle der Zeit dazu nunmehr
gekommen ist, ordnen Wir, Gott von allem Geschaffenem, an, dass Wir als
Gottmensch in die Welt kommen werden, um dort während des in Unserer
Weisheit festgesetzten Zeitraums ein Leben im Fleisch zu führen. Wir
werden Unsere Gottheit beibehalten, zur gleichen Zeit jedoch das
Bewusstsein aller menschlicher Seinsebenen annehmen. Wir werden Uns zu
diesem Zweck dem makellos heiligen Mutterschoß der von Uns für alle Zeiten
auserwählten ‘Mèr-jam’, des
Ozeans von Macht und Heiligkeit, anvertrauen. Vorausgesetzt, Sie erteilt
Unserem Boten Ihre Zustimmung zu der Durchführung Unseres Göttlichen
Entschlusses durch Bereitstellung Ihres makellosen Fleisches, so soll für
Uns in diesem Fleisch der Werdegang als ‘der Mensch’ einen Anfang nehmen.
Wir werden das Fleisch umarmen, um es in allen seinen Schwächen durch
Unsere freiwillige Selbstopferung zu heiligen. Durch diese Selbstopferung
werden Wir die Menschheit aus der ewigen Finsternis erlösen, die diese
über sich herab beschworen hatte. Zu dem Zweck werden Wir es während der
festgesetzten Anzahl von Jahren nicht zulassen, dass die Erfahrung des
Menschseins durch Unsere Gottheit gehindert werde, die allerdings
ebenfalls Unser wahres Wesen bleiben soll. In dieser Weise werden Wir den
Seelen den wahren Weg zeigen, Unsere Werke der Erlösung und Heiligung in
sich zu vollenden, indem sie Unserem Vorbild folgen; denn aufgrund der
Unantastbarkeit ihres freien Willens wäre gemäß dem Gesetz Unserer
Gerechtigkeit die Erlösung nicht vollkommen, falls sie den Seelen ohne
deren eigene Akzeptierung und deren eigenen Beitrag aufgezwungen würde.
Der erste Ansatz zu dieser Akzeptierung und diesem Beitrag soll Uns von
derjenigen gebracht werden, die Wir zur innigsten Einheit mit Uns im
Fleisch und im Geist auserwählt haben und die zu dem Zweck von Uns dazu
bestimmt worden ist, die wahre Königin von allem Geschaffenen zu sein, in
Zeit und Ewigkeit.“
Offenbarung
von JESUS an „Myriam van Nazareth” am 21. Dezember 2006:
„Sklave von Maria, Meine Mutter ist dir
als deine absolute und souveräne Herrin gegeben (...) Sage Meinen
Lämmern, dass Meine Mutter für diese letzten Zeiten die unbeschränkte
Macht erhalten hat, um kraft unbestreitbarer Göttlicher Vollmacht über
alle Seelen zu herrschen, die Menschenseelen vollkommen mit der Gottheit
zu versöhnen und über den großen Feind der Seelen zu herrschen, bis zu
seiner endgültigen Zertretung unter Ihren gesalbten Füßen. Maria ist die
souveräne Herrin der Menschheit. Es fehlt Ihr durchaus an nichts,
um die Menschheit von jeglicher Kraft oder Quelle der Finsternis zu
säubern. Diene Ihr mit deinem ganzen Leben und Sterben. In dir führt Sie
einen Plan aus, den die Menschenseelen nicht fassen können. Die Größe von
allen diesen Dingen wird erst später zutage treten, wird aber jetzt schon
durch ein übernatürliches Licht in deiner Seele enthüllt. Aus diesem
Grunde hast du Ihr gegenüber den Eid der vollkommenen Unterwerfung und des
absoluten Gehorsams geschworen und bist du im tiefsten Sinne des Wortes
Ihr Sklave. Verleugne Sie nie; denn Maria ist der Thron Gottes.”
Offenbarung
der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 28. Februar
2007:
„Ich will nun den Seelen offenbaren, dass
jede Seele, die das Gelübde ablegt, während ihres ganzen weiteren Lebens
jeden Tag 33 mal mit Liebe und Ehrfurcht das kurze Bittgebet
Maria, mächtige Herrin der Seelen
Erwirke uns totale Vergebung, Reinigung
und Wiedergeburt
auszusprechen, für sich und für ihre
Familie in einer außerordentlichen Weise die Barmherzigkeit Gottes
erschließen wird. Durch dieses Bittgebet werde Ich Seelen für die ewige
Seligkeit retten.“
„Ich lege den Seelen ans Herz, dass sie
sich durch dieses Bittgebet von sämtlichen Spuren von Sünden, Fehlern,
Schwächen, Versäumen, krankmachenden Erinnerungen und Äußerungen der
Untugend aus ihrer ganzen Vergangenheit und so weiter bis zu ihrem
Lebensende reinigen können und dass sie dadurch aus Mir neu geboren werden
können. Indem die Seele das Bittgebet täglich 33 mal ausspricht,
lässt sie sich aktiv, bewusst und gewollt in die Vollendung der Erlösung
ihres ganzen Wesens einschalten.”
„Die Frucht dieser lebenslänglichen
täglichen Praxis ist eine außergewöhnliche Ergießung Göttlicher
Barmherzigkeit in Form einer umfassenden Vergebung. Die drei
zusätzlichen Bedingungen sind:
1. dass die Seele in liebevoller Weise
regelmäßig die heiligen Sakramente benutzt;
2. dass sie sich total an Mich weiht
und diese Weihe tatsächlich in die tägliche Praxis umsetzt;
3. dass sie sich mit Ausdauer anstrengt,
um die Tugenden wirklich in sich aufblühen zu lassen.
Jede Anstrengung der Seele, ihre Schwächen
zu überwinden, wird durch dieses Bittgebet so total und so absolut
ergänzt, dass sie dadurch den vollkommenen Erlass ihrer Sünden bekommen
kann. Begreife diese Worte richtig: durch dieses Bittgebet werde Ich
Seelen für die ewige Seligkeit retten.”
Gelübde
von Seiten des hl. Erzengels Michael an Maria im Namen sämtlicher
Himmelsbewohner – wie in einer Vision am 6. Februar 2008
geoffenbart
„Hocherhabene Herrin, im Namen des ganzen
Himmlischen Hofes und in Gegenwart der Dreifaltigen Göttlichen Majestät
lege ich Dir gegenüber in Deiner Eigenschaft als Herrin und Ausführerin
von Gottes Heilsplan für die Seelen die Gelübde eines totalen und
bedingungslosen Gehorsams und einer totalen und bedingungslosen
Unterwerfung und Dienstbarkeit aller dieser Seelen und der totalen
Unterwerfung unseres ganzen Verhaltens unter Deinem Willen ab. Als Prinz
des Himmlischen Hofes lege ich selber Dir gegenüber die Gelübde ab, mich
ewig dafür zu verbürgen, dass alle diese Seelen all Deinen Worten, Winken
und sogar Deinen leisesten Äußerungen tadellos gehorchen. Geruhe Dich, zu
sprechen, hocherhabene Herrin, damit Deine Diener die Entzückung erfahren,
Deine Wünsche zu befriedigen.”
Offenbarung
der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 20. April
2007:
„Ich lade Meine Diener dazu ein, mit Mir
zusammen den Garten anzulegen, der zum Zentrum von Gottes Reich auf Erden
aufblühen wird. Ich lade sie dazu ein, dies zu tun, indem sie jeden Tag
drei Rosenzwiebeln dem Boden ihrer Seele anvertrauen durch das Gebet von
drei Ave-Marias zur Beschleunigung der
Gründung von Gottes Reich auf Erden.
Nach jedem dieser drei Ave-Marias sollen
sie sagen:
‘Möge Gottes Reich jetzt auf
Erden kommen’.
Offenbarung
der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 7. Dezember
2005:
„Die Göttliche Macht kommt in drei großen
Komponenten zum Ausdruck: die schöpfende, die erlösende und die heiligende
Macht. Die schöpfende Macht Gottes ist die einmalige Eigenschaft, durch
die nur der Ewige Vater Sich offenbart. Die erlösende Macht ist dem Sohn,
Jesus Christus, anvertraut, während die heiligende Macht zum
Wirkungsbereich des Heiligen Geistes gehört. Gott hat Mich als einziges
Geschöpf mit Seiner Macht bekleidet. Als Miterlöserin habe Ich Teil an
der erlösenden Macht, als Braut des Heiligen Geistes habe Ich Teil an der
heiligenden Macht. Die schöpfende Macht beruht beim Vater. Besonders
für diese letzten Zeiten hat Gott Mich mit der neu gestaltenden
Macht bekleidet: Ich verfüge über die unumschränkte Macht, Leben neu zu
gestalten, das heißt: zu verwandeln oder zu heilen, zu etwas Neuem zu
machen. Bisher ist der Menschheit nicht wörtlich offenbart worden,
dass Ich, Maria, diese Macht besitze und das ewig geltende Recht erhalten
habe, diese Macht in souveräner Weise auszuüben, das heißt:
entsprechend Meinem eigenen Willen. Dieses Vorrecht genieße Ich kraft
Meiner Unbefleckten Empfängnis und Meiner ewigen Sündenlosigkeit. Diese
beiden Eigenschaften sind dafür verantwortlich, dass Mein Wesen dem
Idealbild ‘des Seins und des Lebens nach dem Bilde Gottes’ entspricht: Ich
bin ein Geschöpf, und somit nicht Göttlich von Natur aus. Gott hat Mich
aber ‘vergöttlicht’ in der Ordnung der Gnade. Das heißt, dass Er Mir
das einmalige Privileg geschenkt hat, Seinem Wesen so nahe zu kommen, dass
Ich, obgleich Ich kein Anteil an Seinem Göttlichen Wesen habe, trotzdem
mit den Zügen Seines Wesens bekleidet bin, ebenso wie mit der mit
diesen Zügen verbundenen Macht. Das Gottesbild, so wie es unter den
Christen bekannt ist, hat bisher nicht zugelassen, dass Mein Wesen als
Träger dieser Göttlichen Macht betrachtet würde, weil Ich ein Geschöpf aus
Gottes Hand bin. Dir offenbare Ich diese Tatsache als Wahrheit. Nein,
es ist weder ein Sakrileg noch eine Ketzerei, zu glauben, dass Maria, die
Unbefleckte Mutter Christi, mit Göttlicher Macht ausgestattet ist. Jesus
Selbst sehnt Sich nach der Stunde, in der jede Seele sich zu Meinen
Füßen niederwerfen und in Mir Gottes Erhabenheit verherrlichen würde.
Der Mensch, der bezweckt, Jesus die Fülle Seiner Freude als Gott erfahren
zu lassen, möge sich darüber im klaren sein, dass er Ihm dieses Geschenk
nur geben kann, indem er vor Mir niederkniet und Mich als seine Herrin,
die Vertreterin Gottes und das vollkommene Instrument Seiner Macht
anerkennt.”
Offenbarung
der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 16. Juli
2006:
„Durch ein einmaliges Wunder, ein
einmaliges Mysterium, hat Gott Mich, Maria, vollkommen mit dem Sohn Gottes
vereint, indem der Letztere aus Mir im Fleisch geboren ist
und Mich dadurch total und vollkommen am Leben in Gott hat teilhaben
lassen. Gott Selber hat Mich mit Seiner Macht, Seinen Mysterien und allen
Seinen Eigenschaften bekleidet, mit Ausnahme einer Eigenschaft, durch die
Er Selber einmalig ist und immer einmalig bleiben wird: die Eigenschaft,
dass Er keinen Anfang hat. Gott ist unendlich im absolutesten
Sinne. Ich dahingegen bin zu einem gewissen Zeitpunkt von Ihm erschaffen
worden und habe also schon einen Anfang. In den Auswirkungen,
den Effekten, in der Ordnung der Gnade bin Ich gleichwohl
mit der Fülle Seiner Macht bekleidet, weil Er Mich vollkommen mit Sich
vereint hat. Gott besitzt die Allmacht von Natur aus. Ich besitze sie
ebenfalls, doch in der Ordnung der Gnade, das heißt: weil sie Mir von Gott
Selbst zum Zweck der Ausführung Meines Auftrags und im Rahmen Meiner ewig
geltenden Herrlichkeit verliehen worden ist. Zwischen Gott und Mir,
Maria, existiert eine vollkommene, absolute, totale Himmlische Hochzeit.
Gott hat Mich zur absoluten Herrin, Führerin und Ausführerin Seines
Heilsplans für alle Seelen benannt. Jesus Christus ist wie eine Sonne,
Ich bin wie die Strahlen dieser Sonne, die Wirkung Seiner Lichtquelle.
Kann man die Sonne verunglimpfen, indem man ihre Strahlen
preist?”
Offenbarung
der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 2. Juli
2007:
„In Gottes Augen entfaltet nichts eine
größere reinigende Kraft in der Seele als diese drei Handlungen:
1. die sakramentale Beichte,
individuell bei dem Priester, aufgrund einer tief empfundenen und
aufrichtigen Reue;
2. der aufrichtige Wunsch der Seele, ihrem
Mitmenschen, der ihr etwas zuleide getan oder Schaden oder Schmerz
zugefügt hat, total und bedingungslos zu vergeben, und der
aufrichtige Wunsch, ihre eigenen Ungerechtigkeiten gegenüber ihren
Mitgeschöpfen, sei es Menschen oder Tieren, wieder gutzumachen;
3. Akte totaler Unterwerfung
gegenüber Mir, der Königin des Himmels und der Erde und Herrin aller
Seelen. Ich wiederhole, was Ich früher bereits geoffenbart habe: dass
schon Seelen vor der ewigen Verdammung gerettet wurden, indem sie während
ihres Lebens ein einziges Mal vor Mir niedergekniet sind. Die Größe - in
Gottes Augen - der Unterwerfung Mir gegenüber kann von keinem Menschen
voll eingeschätzt werden”.
Im März 2007 zeigte die Allerheiligste
Jungfrau MARIA „Myriam van Nazareth” in einer Vision eine Bestrafung, der
Sie eine Anzahl von Dämonen unterzogen hatte. Maria zeigte, wie Sie diese
Bestraften lange Zeit vor Sich kniend ausharren und darauf die
nachfolgende Wirkung Ihrer Macht erfahren ließ. (Ich beschreibe dasjenige,
was mir gezeigt wird, so wie es geschieht:)
Sie befiehlt einem der „Unglücklichen”,
sich unmittelbar vor Ihre Füßen auf die Knie zu werfen. Und Sie spricht
die nachfolgenden Worte: „Ich will, dass du die innere Erfahrung deiner
Kontakte zu Mir und der Beziehung sämtlicher Dämonen zu Mir laut
mitteilst, zur Verherrlichung Meiner Macht, als Bekenntnis gegenüber allen
deinen Gefährten, in Gegenwart der Engel und einer Menschenseele, als
Zeugnis der Machtlosigkeit sämtlicher finsterer Kräfte gegenüber Maria,
der Herrin aller Seelen.” Der betreffende Dämon wirft sich zu
Ihren Füßen auf die Knie. Während er tief kniend vor Ihr liegt, spricht
er:
Bekenntnis eines Dämonen auf Marias Befehl
„Der von ‘Oben’ hat uns vorhergesagt, die
Frau würde uns besiegen. Jahrhunderte lang haben wir bezweifelt, ob jene
Zeit je kommen würde, weil unser Herr
(Satan) uns unterrichtete, wie wir eine
immer größere Macht über die Menschenseelen gewinnen könnten. In diesen
Zeiten beherrschen wir sie wie nie zuvor. Alle ihre Schwächen sind uns
bekannt, und wir unterminieren ihr Vertrauen und ihren Glauben dermaßen,
dass sie sich davon überzeugen lassen, es gäbe ‘den von Oben’ gar nicht.
Es ist uns gelungen, die meisten Menschenseelen glauben zu lassen, dass
es weder einen Gott noch einen Bösen gibt und dass die Erde folglich
nur vom Menschen beherrscht wird. Nun glauben sie, sie seien selbst Gott,
und sie tun alles, was wir ihnen einflüstern. So herrschen
wir über alles. Wir haben uns so mächtig gefühlt... Fast alle liegen sie
uns zu Füßen, ohne zu merken, wer oder was sie so sehr beherrscht...”
(Er zögert lange, setzt dann seine Rede
fort):
„Seit kurzer Zeit werden wir durch
Aufforderungen von Ihr gequält... von der Frau... In der Stunde, in der
ich von Ihr gerufen wurde, unterlag ich einer Qual, die tausend Mal
schrecklicher war als das Feuer der Hölle...
(die Stimme klingt immer angespannter,
jeder Laut scheint allmählich ein verkrampftes Keuchen zu werden.)
Schrecklich!... Sie befahl mir, mich schon viele Meter von Ihr
entfernt auf die Knie zu werfen... Nichts... ich konnte nichts
unternehmen... Auf ein Zeichen Ihres Fingers konnte ich nichts anderes
mehr, als auf den Knien zu Ihren Füßen hin zu kriechen, wie ein Insekt...
Welch eine Erniedrigung! Diese Macht, diese schreckliche
Macht! Und diese Machtlosigkeit in mir! Nichts anderes mehr zu
können, als einem so tief erniedrigenden Befehl zu gehorchen, von einer
Frau, die spürbar die Macht genoss, die Sie über mich hat... Regelmäßig
liegen wir Ihr nun in größeren Scharen zu Füßen. Das ist neu. Nie zuvor
hat Sie Sich in einer solchen Weise geoffenbart: als die Herrin über
alles. Wir würden alles tun, damit wir uns aus solchen Lagen
befreien können, aber Sie will es... Ihre schreckliche
Macht! Sogar zu Tausenden fühlen wir uns wie nichts Ihr gegenüber
und zittern bei der geringsten Ihrer Bewegungen vor Angst.(...) Wie
schrecklich... Wir, die wir so sehr die Macht genossen, die wir scheinbar
über alles hatten, werden von dieser Frau dazu gezwungen, uns zu Ihren
Füßen auf die Knie zu werfen und in Ihrer Nähe dauernd auf den Knien zu
liegen. Sie hat uns bis aufs Äußerste erniedrigt.(...) Seit vielen Wochen
liegt einer von uns ununterbrochen als Trophäe Ihrer Allmacht über uns
unter Ihrem rechten Fuß. Dieser Anblick ist vernichtend für einen jeden
von uns, der zum ersten Mal dazu aufgefordert wird, zu Ihr zu kommen.
(...). Ebenso vernichtend ist der Anblick eines Gefährten, der auf Ihren
Befehl vor Ihren Füßen kriechen soll, während wir alle zuschauen
müssen. Wir können nichts anderes, als allen Ihren Befehlen sofort
zu gehorchen; denn Ihr Wille ist Gesetz, sogar in der Hölle. Nie habe
ich glauben können, dass die Macht der Frau über uns so total, so absolut
und so schrecklich ist, bis ich selber erfahren habe, welche Wirkungen es
hat, vor Ihr kniend zu liegen, auf den Knien zu kriechen, unter Ihrem Fuß
zu liegen und die ganze Zeit lang zitternd vor Angst auf Ihre Füße zu
schauen, die über unser weiteres Schicksal entscheiden können, sogar für
die Ewigkeit (...)”.
(Er fährt fort, als ob er im schwersten
inneren Kampf stände:)
„Falls die Seelen in der Tugend leben
wollten und sich total Ihr wegschenken würden, so würden wir
alle ‘da unten’ noch am selben Tag unter Ihren Füßen seufzen;
denn das ist es, was Sie will: Sie will uns alle zu Ihren Sklaven machen.
Aber zu unserem Glück sind die Seelen so leicht verführbar. Was täten
wir ohne die Milliarden von Sünden, die täglich auf Erden begangen werden?
Wehe uns, Ihre Machtbegierde möchte uns für ewig zu Hunderten von
Millionen vor Ihren Füßen kriechen lassen, damit Sie noch mehr die
schreckliche Macht genießen kann, die Sie über uns hat und gegen die
wir nichts, nichts, nichts unternehmen können. (...) Die
Strafen, denen uns die Frau unterzieht, sind für uns tiefste, vernichtende
Erniedrigungen. Sie unterzieht uns diesen Strafen, weil wir uns
Jahrhunderte lang verweigert haben, ‘Dem von Oben’ und Ihr Selbst zu
dienen und zu gehorchen. Nun da ich total in Ihrer Macht bin, von Ihrem
Fuß berührt und dadurch für ewig zu Ihrem Sklaven gemacht worden bin (*),
muss ich eingestehen, dass sich der Tag nähert, an dem Sie den Genuss
erfahren wird, unseren Herrn selber unter Ihrem Fuß zu erniedrigen. Es
ist ein Gesetz von Oben, dass alles und jeder zu den Füßen der Frau gelegt
worden ist. Die Hölle befindet sich in Unruhe; denn Sie befiehlt uns,
sämtlichen Verdammten von unseren Erfahrungen mit Ihr zu berichten. Jeder
Verdammte zittert vor Angst vor der Stunde, in der er zu Ihren Füßen
bestellt würde. Alles, wofür wir Jahrhunderte lang gearbeitet haben,
stürzt in dem Maße zusammen, wie Sie größere Mengen von uns zu Ihren
Sklaven macht.” (*)
(Er spricht weiter, in zerreißendem
innerem Kampf):
„Es ist für uns eine Qual, wenn wir die
blinde Unterwürfigkeit der Engel gegenüber der Frau betrachten müssen.
Die Betrachtung von MENSCHENSEELEN, zu Ihren Füßen kniend, ist uns jedoch
eine unaussprechliche Tortur; denn jede freiwillige Unterwerfung von
Seiten einer Menschenseele gegenüber der Frau vermehrt die Auswirkungen
Ihrer grenzenlosen Macht. Eine Menschenseele anzuhören, die Sie in
tiefster Selbsterniedrigung als „Herrin” begrüßt, macht uns wahnsinnig.
Deswegen würde Ihre Anerkennung als „Herrin der Seelen” durch viele
Menschenseelen für uns das absolute Ende bedeuten. Wenn je die Stunde
kommt, in der die Menschenseelen begreifen und anerkennen, dass die Frau
ihre Herrin ist, wird Ihre Macht die Hölle zerspalten und werden
wir alle zu Ihren Füßen kriechen bis in Ewigkeit... Also gestehe
ich ein: die Frau ist die absolute Herrin über alles Lebendige. Sie hat
alle Macht, auch über uns Dämonen. In der Stunde, in der die
Menschenseelen dies anerkennen und dementsprechend leben, wird die ganze
Schöpfung auf ihren Grundfesten beben und erschüttert werden und ist unser
Reich vorüber.”
(*) Kurze Erläuterung:
die Herrin der Seelen hat „Myriam van Nazareth” in mehreren Visionen im
Laufe der Jahre 2006-2007 gezeigt, wie Sie beliebig Dämonen für ewig
unwirksam machen kann. Sie hat mir anschaulich gezeigt:
1. wie Sie diese Dämonen bestrafte, indem
Sie zunächst verfügte, diese sollten eine materielle Gestalt annehmen,
sich darauf zu Ihren Füßen niederwerfen, oft tagelang Ihre Macht über sie
preisen und sich auf unterschiedliche Weisen vor Ihr erniedrigen;
2. wie Sie diese Bestraften nach einem
gewissen Zeitraum wieder von Ihr fortschickte, nachdem Sie beliebige
Mengen unter ihnen (während diese, wie immer, vor Ihr kniend lagen) ganz
kurz mit den Zehen Ihres rechten Fußes berührte und den in dieser Weise
berührten Dämonen befahl, sie sollten während eines Zeitraums Ihrer
Willkür (nicht selten jahrelang, manchmal sogar für ewig) Ihr zu Ehren
in der Hölle auf den Knien bleiben und den Lobpreis an „die Herrin
aller Seelen” hörbar fortsetzen.
Maria versicherte mir, es gäbe somit zur
Zeit in der Hölle eine gewisse Anzahl von Dämonen, die Sie (Maria) auf
unbestimmte Dauer unaufhörlich preisen, während sie dafür von Satan auf
das Härteste bestraft werden. Sie seien jedoch unter keiner Bedingung
imstande, den Lobpreis zu Ehren der Herrin aller Seelen einzustellen; denn
die totale Macht Mariens über sie hindere sie daran. Maria erklärte, Sie
könne Dämonen nur in dem Ausmaß mit diesem ewigen „Strafmal” markieren, in
dem es das Gesetz der Göttlichen Gerechtigkeit ermöglicht, und das hinge
von der tief erlebten Weihe von Seiten der Seelen, von ihrer Buße, ihren
Opfern und Gebeten und ihrer Anerkennung Mariens als Herrin aller Seelen
ab.
Offenbarung
der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 28. März
2006:
„Wenn Mich die Engel als ‘Herrin von
Himmel und Erde’ bezeichnen, begehen sie dadurch keine
Gotteslästerung, ja im Gegenteil: der Allerhöchste Selber hat Mich zur
Ausführerin Seiner Macht gemacht, im Himmel und auf Erden”.
Offenbarung
der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 20. April
2008:
Ich möchte den Seelen Meine Stellung
innerhalb Gottes Wirklichkeit anschaulich in einem Bild darstellen.
(Ich sehe zwei identische Rosen,
außergewöhnlich schön, so entzückend, wie ich auf Erden nie eine Rose
gesehen habe. Nach einiger Zeit spricht Maria wieder:)
Maria:
„Welchen Unterschied spürst du zwischen diesen beiden Rosen?”
Myriam:
„Meine Herrin, bitte vergib mir meine Unvollkommenheit. Erleuchte mich
über dasjenige, was mir entgangen ist; denn ich kann durchaus keinen
Unterschied feststellen.”
Maria:
„Es gibt keinen Unterschied zwischen diesen beiden Rosen. Trotzdem
stellt die eine Rose Gott dar und die andere Mich. Schau
jetzt tiefer, Ich zeige dir ein zusätzliches Element auf einer anderen
Ebene der Wirklichkeit.”
(Ich sehe nun ein merkwürdiges Bild von
denselben beiden Rosen, wobei aber die eine Rose an und für sich sichtbar
bleibt und die andere mit einem Fleckchen Erdboden verbunden ist, das
jedoch durchsichtig erscheint, als ob dieses Stückchen Erdboden nicht
materiell wäre. Maria spricht weiter:)
Maria:
„Schau, Gott hat Mich als eine identische Kopie von Sich Selbst
erschaffen. Es gibt keinen Unterschied in den Auswirkungen Unserer
Eigenschaften, Merkmale und Beschaffenheit. Der einzige Unterschied liegt
in der tiefen Art Unseres Wesens: Gott existiert in Seiner ganzen
Herrlichkeit und Vollkommenheit selbstständig, während Ich
mit dem Boden von Gottes Herzen verbunden bin. Begreife das richtig: Mein
ganzes Wesen ist Träger der Eigenschaften und Züge von Gott Selber, indem
es aus Gott hervorquillt und es die Fülle des Göttlichen Lebens durch
die Wirkung der Gnade in sich aufgenommen hat, und zwar bedingungslos
und für ewig. Das ist die wahre, tiefe Bedeutung der Worte ‘Maria,
voller Gnade’: Ich bin TOTAL ERFÜLLT von allem, was aus Gott
hervorquillt, nicht von Natur aus, sondern aufgrund Meiner vollkommenen
Verbundenheit mit dem tiefsten Wesen von Gott Selbst. Darum sind die
beiden Rosen identisch: die Rose Meines Wesens ist aus der aus
Gottes Herzen bezogenen Nahrung gebildet worden, in dem äußersten Ausmaß,
das für eine geschaffene Seele überhaupt möglich ist. Meine Rose ist
vergöttlicht, ihr Wesen und ihre Bestandteile sind Träger der Fülle
von Gottes Merkmalen mit Ausnahme des Göttlichen Ursprungs:
Meine Rose bedarf der vollkommenen Verbundenheit mit dem Herzen Gottes, um
diese Göttlichen Eigenschaften zur Wirkung bringen zu können. Es ist Mein
Privileg, dass das so für alle Ewigkeit bleiben wird; denn der
Allerhöchste hat Mir gegenüber den Bund geschlossen, Ich soll für alle
Ewigkeit Meine erhabenen Züge bewahren. Ja, diese sollen sich sogar
unaufhörlich vervielfältigen, so wie alles, was vollkommener Träger
Göttlicher Eigenschaften ist. Diese Vollkommenheit hat Gott außer Mir
keiner Seele gewährt, so dass nur Ich unter allen Geschöpfen Herrin bin
und nur Ich die Macht besitze. Meine Rose ist der Rose Gottes gleich, weil
die Ernährung Meines Wesens vollkommen ist. Der Grund dafür ist, dass Ich
die vollkommene Reinheit besitze. Die Ernährung Meines Wesens aus
Gottes Boden wird in keinerlei Weise gehindert oder gehemmt. Aus diesen
Gründen ist es nicht nur normal, dass du Engel vor Mir in
Anbetung siehst, dass du Dämonen zu Meinen Füßen kriechen siehst, weil
Ich die Macht besitze, mit ihnen alles anzustellen, was Mir gefällt, und
Ich Mir ihr Schicksal unter die Füße legen kann, so wie nur Gott es kann,
dass du ein Leben der Selbsterniedrigung zu Meinen Füßen führst und dass
Menschenseelen vor Mir niederknien: das alles wird von Gott so
gefordert. Ein Göttlicher Erlass verkündet, alles Geschaffene soll
in Mir Gott anbeten, weil Ich das Meisterwerk Seiner Hände bin und die
absolut mögliche Fülle vergöttlichter Eigenschaften in Mir trage. Aus
diesem Grund auch tragen alle Meine Worte, alle Meine Winke, ja sogar alle
Meine Gedanken und Meine sämtlichen Willensakte die Kraft Göttlicher
Gesetze und besitze Ich die Macht, alles Geschaffene Meinem Willen beugen
zu lassen. Sage das alles den Seelen. Sage den Seelen, die dazu bereit
sind, Mir zu folgen, dass Ich von ihnen verlange, sie sollten es nie
unterlassen, sich vor Mir niederzuknien. Falls sie nicht körperlich dazu
imstande sind, so sollen sie es wenigstens im Geist tun, von ganzem
Herzen. So verlangt es die Gerechtigkeit Gottes. Von dir persönlich
verlange Ich im Laufe des kommenden Monats Mai tausend Fußfälle vor Mir,
als eine symbolische Wiedergutmachung für die unzähligen Menschenseelen,
die nicht vor Mir niederknien. Du sollst bei jedem dieser Fußfälle
das nachfolgende Bittgebet aussprechen: ‘Maria, mächtige Herrin der
Seelen, alle Seelen preisen Deine Herrlichkeit und Deine Macht’.”
Offenbarung
der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 19. April
2008:
„Schau dir das Bild an, das Ich dir in
deinem Herzen zeigen will. Es stellt Meine Eigenschaft als Herrin der
Seelen in ihrem vollen Umfang dar. Ich werde dieses Bild für ewig in dein
Herz hinein brennen”.
Das Bild, das ich mir jetzt während
längerer Zeit anschauen darf, ist so wunderschön, dass ich es tief
bedaure, ein so untalentierter Zeichner zu sein: Dies zu Papier bringen zu
können, würde ein entzückendes Bild zur Darstellung der Herrin aller
Seelen liefern und würde den Seelen den ganzen Kontext dieser Eigenschaft
lebhaft vor Augen stellen. In Marias Auftrag beschreibe ich, was ich sehe:
Unten im Bild sehe ich die obere Wölbung
einer Kugel, die den Erdglobus darstellt.
Auf der Kugel steht ein goldener Thron.
Oben auf der Rücklehne des Thrones sehe ich ein Schild in Form einer
Lilie, darauf die zierlichen Buchstaben MDA (= Maria Domina Animarum,
Maria Herrin der Seelen).
Auf dem Thron sitzt Maria. Sie trägt ein
weißes Kleid, darüber einen Mantel in wunderschöner himmelblauer Farbe,
unsagbar schöner, als ich diese Farbe je auf dieser Welt gesehen habe.
Über Ihrem Kopf hängt ein glänzender goldfarbener Gürtel (ein Band mit
einer Breite von etwa 5 cm), der zu den beiden Seiten Ihres Kopfes nach
unten abfällt, so dass die beiden Enden jeweils außerhalb der Armlehnen
des Throns fallen und den Erdglobus berühren.
Maria hält in der rechten Hand ein
goldenes Zepter, das mit vielfarbigen Edelsteinen bekleidet ist. Ihre
linke Hand ruht locker auf dem vorderen Ende der linken Armlehne. Acht
Ihrer Finger sind mit Edelsteinen in unterschiedlichen Farben
geziert. (Jeder Edelstein hat eine andere Farbe: die sieben Farben des
Regenbogens, nebst einem Edelstein, aus dem ein blendendes goldfarbenes
Licht strahlt.) Die bunten Strahlen aus jedem der Edelsteine verbreiten
sich wie Lichtbündel nach allen Seiten und vor Marias Füßen hin über den
ganzen Erdglobus.
Auf Marias Kopf, oben auf dem
goldfarbenen Gürtel, steht eine goldene Krone, die mit Edelsteinen in
unterschiedlichen Farben besetzt ist.
Oben im Bild sehe ich die Gottheit
in Form eines blendend weißen Lichtes, einer strahlenden Sonne ähnlich, in
der Mitte dieses Lichtes ein Kreuz, aus dem Blutstropfen
hinunterfallen. Aus dieser „Sonne” heraus tritt ein breites Bündel
blendend weißes Lichtes hervor, das nach unten leuchtet, um halbwegs
zwischen der „Sonne” und dem Kopf Mariens in den Heiligen Geist
überzufließen. Den Heiligen Geist sehe ich in Form einer weißen Taube. Als
ob diese Taube ein Prisma wäre, scheint in Ihr das weiße Licht in die
sieben Farben des Regenbogens aufgespaltet zu werden, um von unten in Form
eines siebenfarbigen Lichtbündels herunterzustrahlen, das immer breiter
wird, in dem Maße, wie es sich dem Kopf Mariens nähert. Auf der Stelle, wo
das bunte Lichtbündel den Kopf Mariens berührt, ist es ebenso breit wie
Ihr Kopf, so dass es mir vorkommt, als ob Ihr Kopf von einem Regenbogen
umhüllt wäre.
Marias Herz gleicht einer Sonne aus
blendend goldenem Licht.
Zu den beiden Seiten Mariens
sehe ich große Mengen von Engeln, die tief hingekniet liegen, mit den
Köpfen Maria zugewandt. Es scheint, als ob alle diese Engel „schweben”
(Sie berühren keinen Boden).
Marias rechter Fuß ruht auf dem
Gesicht eines Teufels, der auf der Erdoberfläche liegt, den Kopf Maria
zugewandt, das Gesicht aber nach links gedreht, so dass die Zehen des
rechten Fußes Mariens auf der Wange ruhen. Marias linker Fuß ruht
auf dem Erdglobus. Vor diesem Fuß liegen drei teuflische Gestalten
auf den Knien. Die Augen dieser Gestalten schauen ängstlich auf den Fuß
der Herrin. Unter diesen drei Teufeln scheint die Erdoberfläche
geöffnet zu sein. Ich sehe die Flammen der Hölle.
Zur rechten Seite Mariens,
zwischen den Engeln und der Erdoberfläche, sehe ich einen Nebel, in dem
ebenfalls einige Gestalten kniend liegen. Dieser Nebel stellt das
Fegefeuer dar. Der Nebel wird von dem goldfarbenen Strahl aus einem der
Edelsteine an der Hand Mariens bestrahlt.
Erläuterungen zu der oben stehenden Vision
Maria erläutert mir diese atemberaubende
Vision, während ich sie zu sehen bekomme. Die Bedeutung der ganzen
Symbolik, so wie die Herrin der Seelen mir diese offenbart:
- Die Gottheit hat keine Gestalt,
Sie ist lauter Licht. In der Mitte des Göttlichen Lichtes steht das Kreuz
von Gottes Sohn mit dem Blut, das sämtliche Gnaden für die Seelen
erschlossen hat.
- Die Göttlichen Mysterien wirken sich
durch den Heiligen Geist aus. Die Aufspaltung des Göttlichen
Lichtes (Träger des Göttlichen Lebens) im Heiligen Geist symbolisiert die
Tatsache, dass der Geist Gottes jegliche Gnade „in aufnehmbarer Form” über
die Seelen ergießt.
- Der Kopf Mariens wird gleichsam
vom Regenbogen der Gnaden umhüllt. Dies symbolisiert das einmalige
Privileg der Fülle der Gnade, die unter allen Geschaffenen nur in
Maria wirkt. Diese Fülle der Gnade erhebt Maria zur einmaligen Position,
in der Sie die ausführende Macht Gottes über sämtliche Wesen ausüben kann:
Sie ist vom Göttlichen Licht umhüllt, was heißt, dass Sie die Fülle des
Göttlichen Lichtes in Sich trägt und aus diesem Grunde vollkommen eins mit
dem Willen Gottes ist. Dies macht Ihre Macht vollkommen: jegliche Äußerung
Ihres Willens gilt für Gott als eine Äußerung Seines Willens und
soll folglich von sämtlichen Geschöpfen als Ausdruck des Göttlichen
Willens akzeptiert und gehorsam befolgt werden.
- Maria sitzt auf einem goldenen Thron.
Dieser stellt die Tatsache dar, dass Sie zur Königin über allem erhoben
ist, was unter Gott steht. (Gold ist die Göttliche Farbe, die Farbe der
unbeschränkten Heiligkeit.)
- Maria trägt eine goldene, mit
vielfarbigen Edelsteinen besetzte Krone. Die Krone ist das Symbol der
Königswürde, die goldene Farbe stellt das Göttliche dar, die vielfarbigen
Edelsteine symbolisieren abermals die Fülle der Gnade und die Tatsache,
dass Gott alle Seine Eigenschaften in Maria hat überfließen lassen, damit
Sie Ihrer einmaligen Berufung als Herrin der Seelen nachkommen kann.
- Oben auf der Rücklehne des Thrones
Mariens befindet sich ein Schild in Form einer Lilie, mit den
Buchstaben MDA (Maria Domina Animarum), um darauf hinzuweisen, dass
Ihre Eigenschaft als Herrin der Seelen Ihr aufgrund Ihrer Unbefleckten
Reinheit und Heiligkeit geschenkt worden ist. Die vollkommene Reinheit ist
die Eigenschaft, die es einer Seele ermöglicht, das Licht Gottes TOTAL in
sich aufzunehmen und weiterzustrahlen. Außer Maria gilt dies für keine
einzige andere Seele, so dass von Ihr gesagt werden kann, Sie ist der
Spiegel Gottes.
- Maria trägt ein weißes Kleid
(Symbol Ihrer Unbefleckten Reinheit), einen himmelblauen Mantel
(Symbol für die Tatsache, dass Ihre Seele den absolut vollkommenen inneren
Frieden in sich trägt, so wie dieser außer Ihr nur im Herzen Gottes
vorzufinden ist) und über dem Kopf einen goldfarbenen Gürtel
(Symbol für die Tatsache, dass Ihr ganzes Wesen in Göttlichen
Eigenschaften und Auswirkungen der Göttlichen Gnade gehüllt ist). Dieses
Band berührt zu beiden Seiten des Thrones den Erdglobus, womit darauf
hingewiesen wird, dass Maria Ihre Herrlichkeit über die Seelen ausbreiten
will.
- Marias Herz ist eine Sonne von
blendendem goldenem Licht: ein Symbol für die absolute Makellosigkeit der
inneren Verfassungen Mariens, die Tatsache, dass Sie total von
Heiligkeit und Göttlichem Leben erfüllt ist, und die Tatsache, dass Ihre
Macht sich durch Ihre einzigartige Liebe auswirkt, so dass Sie sogar eine
unumschränkte Macht über das Herz Gottes entfaltet. (Aus diesem Grunde ist
Ihr Herz wie eine goldene Sonne: Gott will hiermit bestätigen, dass Maria
kraft eines Göttlichen Erlasses eine Göttliche Macht ausübt und
dass Sie dies durch die Fülle der Liebe macht, die buchstäblich die
antreibende Kraft der ganzen Schöpfung ist.)
- Marias rechte Hand trägt ein
goldenes Zepter (Symbol Ihrer Macht über alles) mit vielfarbigen
Edelsteinen (Symbol für die Tatsache, dass diese Macht aus der Fülle der
Göttlichen Gnade hervorquillt). Ihre linke Hand ruht locker auf der
linken Armlehne, als Symbol für die Ungezwungenheit, mit der Sie Ihre
Herrlichkeit trägt und Ihre Macht über die Schöpfung zur Geltung bringt.
- Acht Ihrer Finger sind mit
Edelsteinen geziert. Diese symbolisieren Marias Rolle als Vermittlerin und
Spenderin sämtlicher Göttlicher Gnaden: Sie lässt diese als Strahlen von
farbigem Licht (Elemente des Göttlichen Lebens) über alle Seelen
ausstrahlen. Die Edelsteine verbreiten die sieben Farben, die zusammen die
Fülle der Göttlichen Gnade darstellen, zusätzlich der goldenen Farbe zur
Vollendung der Heiligung. Aus diesem Grunde bestrahlt die goldene
Lichtbahn das Fegefeuer: Läuterung der dort befindlichen Seelen und Symbol
für die Tatsache, dass diese Seelen ihre Läuterung mit Unterstützung der
durch Maria über sie ergossenen Gnaden absolvieren.
- Marias Thron steht auf dem Erdglobus,
weil Ihr die Macht über die Welt gegeben worden ist. Auch Ihr linker
Fuß ruht auf dem Erdglobus, als ein Zeichen Ihrer unbegrenzten Macht
über alles Geschaffene.
- Marias rechter Fuß ruht auf einem
Teufel. Diese Haltung stellt die Tatsache dar, dass Maria in alle Ewigkeit
Satan in Ihrer Macht hält. Sie ist ihm während Ihres ganzen Lebens auf
Erden überlegen gewesen. (Es genügt, einen einzigen Fuß auf ihm ruhen zu
lassen, damit er machtlos wird.) Sie wird in der Fülle der Zeit der ganzen
Schöpfung gegenüber mit Satan unter dem Fuß erscheinen, um Ihre Herrschaft
über alle Seelen und Ihren endgültigen Sieg über jegliche Kraft der
Finsternis und über sämtliche Werke der Finsternis darzustellen. Die
Körperhaltung dieses besiegten Teufels trägt an sich noch weitere Symbole
in sich: er liegt auf dem Erdglobus (d.h.: er ist bestrebt, die ganze Welt
an sich zu reißen), mit dem Kopf Maria zugewandt (weil er Sie und Ihre
Getreuen als seine Spitzenfeinde und Hemmnisse anvisiert). Der Kopf liegt
allerdings unter Marias Fuß gedreht. (Sie hat seinen Kopf – Symbol seines
Hochmuts – unter Ihrem Fuß zu Boden gedrückt. Die Tatsache, dass Marias
Zehen nicht auf dem Schädel sondern auf der Backe ruhen, symbolisiert die
tiefste Erniedrigung, indem die teuflische Gestalt sich in dieser Weise
nicht mehr rühren kann, aber schon durchaus den Fuß sehen kann, der ihn so
erniedrigt.)
- Zu Marias linkem Fuß liegen
Teufel kniend, unter ihnen die Flammen der Hölle. Maria zeigt hier Ihre
unumschränkte Macht über alle Dämonen, über jegliche Kraft der Finsternis.
Der ängstliche Blick in den Augen der teuflischen Gestalten, während diese
auf Ihren Fuß schauen, stellt das Bewusstsein ihrer Machtlosigkeit
gegenüber Maria dar.
- Zu beiden Seiten des Thrones Mariens
liegen Meere von Engeln, kniend, mit den Köpfen Maria zugewandt, als
Symbol für Marias Herrschaft über sämtliche Engel.
Das Gesamtbild zeigt uns die Königin und
Herrin über ALLES kraft der Fülle der Göttlichen Gnade.
Offenbarung
der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 4. Dezember
2007:
„Kraft einer Göttlichen Verfügung dehnen
sich Meine Macht und Herrlichkeit ewig und unaufhörlich aus. In dieser
Hinsicht sind sie mit einem Ozean vergleichbar, der in alle Richtungen zur
gleichen Zeit immer größer und größer wird.
Keine Menschenseele kann das wahre Maß Meiner Macht messen noch berechnen,
aber Ich sage den Seelen: wenn sie sich die Macht und Herrlichkeit einer
beliebigen Menschenseele vorstellen wie einen Wassertropfen, dann waren
Meine Macht und Herrlichkeit zum Zeitpunkt, als Meine Seele erschaffen
wurde, wie eine Pfütze – die bereits Millionen von Tropfen enthält. Sie
dürfen sich Meine Macht und Herrlichkeit in diesem Augenblick vorstellen
wie einen Ozean, der unzählige Male größer ist als die Oberfläche der
Erde. Begreife dieses Bild richtig: Meine Macht und Herrlichkeit sind
Milliarden von Milliarden Male größer als diese von der Gesamtheit aller
Menschenseelen. Die Seelen dürfen also aufgrund dieses Bildes durchaus
als Wahrheit annehmen, dass Ich die Macht besitze, ALLE geschaffenen
Seelen aller Zeiten – Engel, Menschenseelen und Dämonen – durch einen
einzigen Willensakt in einem einzigen Augenblick zu Meinen Füßen
niederknien zu heißen. Ich bin also wahrhaftig die allermächtigste Herrin
von allem Geschaffenen.
Über die
heiligen Erzengel (Donnerstag, 28.09.2006)
“Morgen werden
die heiligen Erzengel gefeiert. Ich will dich in einige Mysterien in Bezug
auf ihr Wesen und ihre Aufgaben einführen (...).
Der Heilige Erzengel
MichaEl ist der
Kronprinz des Himmlischen Hofes. Er war der Führer der Engelscharen, die
Gott treu blieben, als sich Luzifer, der später Satan heißen sollte, gegen
Gottes Pläne und Werke auflehnte und große Engelscharen mit sich in den
Ungehorsam hinein zog und in die Verweigerung, Mich als die spätere
Königin und Herrin aller Seelen, einschließlich der Engel, zu akzeptieren.
Michael ist für alle Jahrhunderte der Führer der kämpfenden Engel.
Ihm wurde der Auftrag anvertraut, über das Seelenheil der Menschenseelen
zu wachen, und sie vor sämtlichen finsteren Einflüssen zu schützen, welche
dieses Seelenheil durch Versuchungen und unmittelbare Angriffe von Seiten
der Teufel bedrohen können.
Ich möchte, dass die Menschenseelen
Michael das Heil und den Schutz ihrer Seele anvertrauen.
So wie er für alle Jahrhunderte über die reine Kampfkraft sämtlicher Engel
für den Sieg des Lichtes wacht und für die Gehorsamsdisziplin unter den
Engeln zuständig ist, kann er das ebenfalls in den Menschenseelen tun.
Der Heilige Erzengel
RaPHaEl begleitet
die Engel, die Heilungsaufgaben haben. Ihm wurde die Aufgabe
anvertraut, die Menschenseelen am Körper und in ihren geistigen
Fähigkeiten zu unterstützen. Er begleitet die Menschenseelen, die ihn
darum bitten, so dass sie ihren Körper in gehöriger Weise in den Dienst
von Gottes Heilsplan stellen können, dass Krankheiten in dem Maß und in
dem Sinne geheilt werden, wie dies für die Seele und für Gottes
Pläne zweckdienlich oder notwendig ist, und dass die Menschenseele ihre
geistigen Fähigkeiten dazu benutzt, Gottes einziger Wahrheit zu dienen.
Ruft Raphael an, die Kirche vor den
Verirrungen sämtlicher Ketzereien und des Modernismus zu bewahren,
die das Christentum wie durch einen Krebs unterminieren.
Er hilft der Menschenseele dabei, ihren Verstand völlig darauf zu
verwenden, Gottes Pläne und Werke zu verwirklichen und ein gesundes
Gleichgewicht in sämtlichen Angelegenheiten des Körpers und des Geistes zu
finden, jedes Mal im Hinblick auf Gottes Bedürfnisse.
Der Heilige Erzengel GABRIEL
begleitet die Engel, die eine dienende Aufgabe zu erfüllen haben.
Er überwacht den Tiefgang und die Reinheit der Andacht und der Ausführung
sämtlicher Befehle, die von Gott und von Mir den Engeln erteilt werden.
Seine Aufgabe ist es ebenfalls, die Menschenseelen im Herzen zu
reinigen, damit sie sich vollkommen für jeden Kontakt zu Gott und zu Mir
aufschließen kann. Er unterstützt und reinigt die Menschenseelen, die ihn
darum bitten, damit sie die himmlischen Eingebungen und Botschaften so
entgegennehmen und verstehen, wie diese gemeint sind, und er kann die
Gebete, die Bitten und den Dienst von Seelen an Gott und an Mich in der
möglichst besten Form vor Gott und vor Mich bringen. Er kann dazu
beitragen, dass die wahre Kommunikation zwischen Menschenseelen optimal
verläuft, indem er die Herzen reinigt und sie auf einander einstellt.
Die Seelen können ihn zur Hilfe bitten, um
den Frieden unter sich wiederherzustellen oder zu fördern.
Gabriel ist auch der Engel der wahren, tiefen Weihe an Mich, der
Reinigung und Begleitung der mystischen Empfindung und der
reinen Empfindung des Göttlichen. (...) Er verstärkt in den Mir
geweihten Seelen das Verlangen, Mir auf das Äußerste zu dienen. Er hat die
Aufgabe, in den Menschenherzen die Wahre, Himmlische Liebe dermaßen
anzufachen, dass sie über das Menschliche hinaussteigen können. Er ist
auch der Erzengel, der den Menschenseelen dabei helfen kann, sich
vollkommen von den weltlichen Dingen loszulösen. Zusammen mit Raphael
kann er dabei behilflich sein, jegliche Form der Sucht zu überwinden
(...)”.
“Falls Mich die Seelen öfter und
inständiger um die Unterstützung von Seiten der Engel bitten würden, so
würden auf Erden große Wunder geschehen. In dem Falle könnte Ich die Engel
noch viel zweckmäßiger für die Verteilung der Gnaden unter den
Menschenseelen einsetzen. Der Alltag der Seelen auf Erden würde dann
hochgradig mit Gottes Plänen in Übereinstimmung gebracht werden. All
demjenigen, was Ich den Engeln befehle, wird blitzartig Folge geleistet.
Täglich werden jedoch Millionen von
Befehlen nicht erteilt, weil Mich die Menschenseelen NICHT darum bitten
oder aber Mich nicht in der angebrachten Weise oder nicht in der richtigen
Absicht darum bitten. So werden täglich viele Millionen von möglichen
Gunsterweise NICHT gewährt und finden die Teufel viele Millionen von
Gelegenheiten, um Situationen und Ereignisse für ihre Zwecke
auszunutzen; denn die Seelen leisten ihnen nur wenig Widerstand.
Ich betone die Notwendigkeit für die
Seelen, die Erzengel um Hilfe zu bitten. Diese Fürsten des Himmlischen
Hofes werfen sich täglich zu Meinen Füßen nieder, um Mir in inständigen
Bitten die Bedürfnisse der Menschenseelen anzuvertrauen und Meine Befehle
entgegenzunehmen, damit sie die Engel in ihrem Dienst dazu organisieren
können, die von Mir erhaltenen Aufträge auszuführen. Die Erzengel
überwachen genauestens die Ausführung der Aufträge durch die Engel, damit
diese Ausführung dem Wortlaut Meiner Befehle buchstäblich entspricht,
genau so, wie Ich es will, und zum von Mir gewollten Zeitpunkt. Ich will
den Seelen eine Anzahl von Absichten bekannt geben, welche sie Frucht
bringend den Erzengeln anvertrauen können:
1. Betet um das Einschreiten des
heiligen Erzengels MICHAEL bei:
-
jedem Fall von Kriminalität
-
Bedrohung des Körpers und der geistigen Verfassung (geistigen
Angriffen)
-
Angst, die auf das Verhalten oder die Worte eines Mitmenschen
zurückzuführen ist
-
jeglicher Versuchung
-
Misshandlung
-
jeder Situation der Gewalt, der Folterung und der körperlichen oder
geistigen Quälung
2. Betet um das Einschreiten des
heiligen Erzengels RAPHAEL bei:
-
schwerer Ermüdung
-
körperlicher Unfähigkeit, um spezifische Aufgaben zu erfüllen oder
spezifischen Verpflichtungen nachzukommen
-
jeder körperlichen Schwäche
-
Neigung zur Unkeuschheit
-
geistiger Verwirrung
-
Unruhe im Geist, Zweifel und Unsicherheiten
-
Neigung zur Schwermütigkeit
-
jeglicher Sucht nach Genuss- oder Nahrungsmitteln
-
schlechten Gewohnheiten
-
Neigung zum Grübeln, zum übermäßigen Analysieren, zum Leben aus dem
Verstand heraus
3. Betet um das Einschreiten des
heiligen Erzengels GABRIEL bei:
-
jeglicher Äußerung des Unfriedens, der Uneinigkeit, des Grolls, der
Bitterkeit, der Unversöhnlichkeit
-
Unfähigkeit, zu vergeben
-
Lauheit im Gebet
-
Gleichgültigkeit gegenüber Gott, gegenüber Mir, gegenüber den
Mitgeschöpfen
-
Unfähigkeit, sich mit seinem Schicksal abzufinden
-
Neigung zum Materialismus
-
überwiegender Aufmerksamkeit für die weltlichen Dinge und
Ereignisse
-
Bittet ebenfalls um seine Hilfe für den Weltfrieden”.
Zur
Wundertätigen Medaille (Samstag, 25.11.2006)
„Übermorgen werde Ich als die Mutter
vieler Gnaden durch die Wundertätige Medaille gefeiert. An Meine geliebte
Tochter Cathérine Labouré sagte Ich damals, dass die vielfarbigen
Strahlenbündel aus Meinen Händen die vielseitigen Gnaden darstellen, die
durch Meine Vermittlung über die Menschheit ausstrahlen, doch dass diese
Strahlen durch dunkle Bahnen unterbrochen werden, die Symbol für die
zahlreichen Gnaden sind, die von Mir nicht erbeten wurden.
An dir enthülle Ich heute, dass
die nicht erbetenen Gnaden in der Gesamtheit der Offenbarungen
festgehalten sind, die Ich dir am 3. Juni und am 4. Februar dieses Jahres
gegeben habe: die Zehn Schlüssel zur Entfaltung der Heiligkeit in der
Seele und Meine fünf großen Anliegen. Du wirst die beiden
Übersichten nochmals diesen Offenbarungen hinzufügen, so dass die
Seelen diese aufs Neue deutlich vor Augen bekommen. In diesen Zehn und
Fünf Punkten ist alles erfasst, was von Mir sehr selten erbeten wird, aber
doch gerade das Allerwichtigste ist, um Gottes Reich von Liebe, Frieden
und Glückseligkeit auf Erden zu gründen.
Je nachdem mehr Seelen Mich mit Feuer um
die Gnaden bitten werden, die in diesen beiden Offenbarungen enthalten
sind, werden die Strahlenbündel aus Meinen Händen voller werden. Die
Befreiung der Menschheit kann nur dann vollendet werden, sobald aus Meinen
Händen die Fülle des Göttlichen Lichtes über die Erde strahlt.
Das kann nur geschehen, sobald die Seelen Mich selber darum bitten. Sie
müssen dies wie die Verschmelzung ihres eigenen Jaworts, ihres eigenen
Aktes des sehnsüchtigen Verlangens nach dem Göttlichen Leben, mit Meinem
Jawort und Meinem sehnsüchtigen Verlangen betrachten. Diese Verschmelzung
wird die wahre Erlösung in den Seelen vollenden.’
“Ich habe jetzt durch dich Meine
Offenbarungen an die Heilige Cathérine Labouré vollendet. (…)“
Die Zehn
Schlüssel (3.06.2006, Samstag, Abend vor Pfingsten)
Maria sagte: „Ich gebe dir Meine Zehn
Schlüssel zur Entfaltung der Heiligkeit in der Seele, um sie zum Brunnen
des Lichtes für die Welt zu machen. Die Seele kann sich dieser Zehn
Schlüssel bedienen, indem sie die Richtlinien befolgt, die Ich für jede
davon geben werde. Das Einbauen dieser Richtlinien im täglichen Leben
wird die Seele zur Vollkommenheit leiten und sie in den
Zustand versetzen, das Antlitz der Welt ändern zu helfen. Wisse,
dass das Ausharren im Befolgen dieser Richtlinien für die Seele
den Wahren Weg zur Ewigen Glückseligkeit öffnet:
Maria’s Schlüssel zur Erschließung
der Heiligkeit in der Seele
1. Abbüßung sämtlicher Spuren der
Sünden (nach einer Lebensbeichte)
2. Vergebung an und
Versöhnung mit allen Mitmenschen, die Ihnen je ab Ihren Kinderjahren
bis zum heutigen Tag in irgendwelcher Weise Schaden, Schmerz oder Leid
zugefügt haben oder Sie in irgendwelcher Weise je verletzt haben.
3 Sich von Ihrer Vergangenheit
loslösen. Durch Erinnerungen und indem Sie im Herzen und im Geist zu
viel in der Vergangenheit leben, kann Ihre Seele daran gehindert werden,
für Ihr weiteres Leben fruchtbar zu sein. Sie müssen sich aus dieser
Verfassung befreien lassen.
4. Loslösung von weltlichen
Einflüssen. Darunter sind zu verstehen: sämtliche Gewohnheiten,
Bedürfnisse, die nicht lebensnotwendig sind, Verbindungen mit der Welt,
jede Äußerung von Materialismus, jegliches überflüssige Interesse für
die Dinge des Körpers, jede Genusssucht.
5. Akzeptierung sämtlicher Kreuze
und Prüfungen. Alle Ihre Kreuze, Prüfungen, Missgeschicke,
Schmerzen, Krankheiten, Bürden und Augenblicke der Müdigkeit ohne
Protest oder Widerstand zu akzeptieren und diese ausdrücklich an Maria
zu weihen, kommt dem Akzeptieren einer jeden Verfügung der Göttlichen
Vorsehung in Ihrem Leben gleich.
6. Bekämpfung der eigenen Schwächen
und Befreiung aus denselben. Versuchen Sie vor allem in den
Prüfungen Ihr eigenes Verhalten, Ihre eigenen Reaktionen, Ihre Gedanken
und Gefühle zu beobachten. Sie werden vieles über Ihre Fehler oder Ihre
schwächeren Seiten in Erfahrung bringen. Arbeiten Sie demnächst an deren
Ausrottung.
7. Bekämpfung jeglicher Äußerung
der Eigenliebe. Ihre Seele lebt nicht für sich allein, sondern nur
für das Heil der Gemeinschaft der Seelen. Lernen Sie, Ihre eigenen
Bedürfnisse hinter Gottes Bedürfnisse und hinter die Bedürfnisse des
Mitmenschen zu stellen, durch Selbstverleugnung und Bekämpfung von
Selbstbezogenheit und Selbstsucht.
8. Förderung des Guten. Jeder
Seele obliegt die Verpflichtung, mit Gottes Plänen mitzuwirken.
9. Förderung des Herzensfriedens
in sich selbst und im Mitmenschen.
10. Förderung der Einheit und des
Friedens.
Die Fünf großen
Anliegen (Samstag, 4. Februar 2006)
(Maria verkündigt die folgenden Fünf
großen Anliegen, die Ihre Diener Ihr in Gebet, Opfer und Buße aufopfern
sollen.)
1. Wiedergutmachung der Verweigerung der
revoltierenden Engel, Mich für die Ewigkeit als ihre Herrin
anzuerkennen, sich zu Meinen Füßen hinzuwerfen und Mir im vollkommenen
Gehorsam zu dienen.
2. Wiedergutmachung aller Sünden aller
Zeiten
3. Wiedergutmachung aller Sakrilegien
gegen Gott und Mich selbst
4. Förderung der totalen Weihe der
Seelen an Mich und das konsequente Leben dieser Weihe durch diese Seelen
5. Meine Anerkennung durch die Seelen
als ihre mächtige Herrin
Mache diese Anliegen bekannt und rufe die
Seelen zum inbrünstigen Gebet auf, zum Opfer und zur Buße, um zur
Verwirklichung dieser Anliegen beizutragen.“
Ratschläge zur
Begehung des Festes
„Unbefleckte Empfängnis“ am 8. Dezember (Montag, 4.12.2006)
“(...) Sag den Seelen, dass der 8.
Dezember ein Fest der tiefen Besinnlichkeit und Beschauung über die Wunder
von Gottes Schöpfung sein sollte und dass sie die unendliche Schönheit des
Wunderwerkes, das Maria heißt, nur einigermaßen begreifen können, wenn sie
an diesem Feiertag besonders inständig um Verständnis von Sünde und
Untugend, von Tugend und Heiligkeit beten und wenn sie jeden Augenblick
der stillen Betrachtung wie einen Schatz aus dem Himmel hegen. Nur so kann
Ich die Seelen zu der Weisheit führen, die ihnen Gottes Wahrheit zeigen
wird und es ihnen ermöglichen wird, diese Wahrheit in ihr Leben
einzufügen.”
Über den
Samstag als Tag der Gottesmutter (Samstag, 14.07.2007)
„Der Samstag ist Mir geweiht. Der Tag
Meiner Unbefleckten Empfängnis war ein Samstag. Der Tag Meiner größten
Schmerzen war ebenfalls ein Samstag.
Während des Alten Bundes verehrten die
Juden die Arche des Bundes, eine Art von Tabernakel, in dem sie das Symbol
von Gottes Wahrheit aufbewahrten. Bei Meiner Unbefleckten Empfängnis wurde
Ich dazu vorherbestimmt, die lebendige Arche des Neuen Bundes zu
werden: Ich sollte den lebendigen Gott Selber in Meinem Leib tragen. Diese
Vorherbestimmung erfolgte bei der Empfängnis Meiner Seele als das
Meisterwerk von Gottes Schöpfungstaten. Deshalb sollte der Samstag für
alle Jahrhunderte eine außergewöhnliche Heiligung erhalten.
Selig die Seelen, die den Samstag ehren
als den Tag der Verherrlichung des Neuen Bundes, und als den Tag der
Königin der Stille und der heiligen Tugend.”
Über den
Samstag als Tag der Gottesmutter (Samstag, 27.10.2007)
„Der Samstag ist der Tag der
Verherrlichung der großen Göttlichen Mysterien. Weil der Allerhöchste das
tiefe Wesen und den Kern Seiner großen Mysterien in Mir zusammengebracht
und viele von diesen an einem Samstag zu ihrer Vollendung geführt hat, ist
jeder Samstag Mein Tag. Aus diesem Grunde drücke Ich das
wahrnehmbare Siegel Meiner Herrschaft in die Seelen, die in einer
besonderen Weise Mein Besitz und Eigentum sind, und die von Mir zu einer
Berufung vorherbestimmt sind, die von Mir, und durch Mich von Gottes
Herrlichkeit Zeugnis ablegen soll.
Weil die Göttlichen Mysterien Früchte der
Fülle des Göttlichen Lebens sind, das aus der Quelle aller Schöpfung,
Erlösung und Heiligung strömt, und sie in den Strömen der Göttlichen Liebe
enthalten sind, die unaufhörlich durch die ganze Schöpfung geführt werden,
sind sie Teil der großen Gnaden der Göttlichen Barmherzigkeit. Diese
Gnaden sollen von den Seelen beantwortet werden, damit dieser heilige Bund
zwischen Gott und den Seelen instand gehalten wird.
„Jede Seele ist eine Rose aus Gottes Hand.
Ich bin die himmlische Gärtnerin. Ich will
mit jeder Seele einen heiligen Bund schließen, der daraus besteht, dass
sich die Seele Mir TOTAL hingibt: Herz, Geist, Körper und Wille, um Gottes
Werke zu vollenden, und dass Ich Mich TOTAL der Seele hingebe, damit sich
die Rose vollständig entfalten kann und sie für den ewigen Frühling der
Gründung von Gottes Reich auf Erden blüht.”
„Welche Demütigung ist es für Satan, wenn
Mir eine Menschenseele ihr körperliches Leiden und die Prüfungen ihres
Alltags aufopfert und darüber hinaus ihren Wunsch zum Ausdruck bringt,
sämtliche Finsternis möge von Mir gedemütigt werden; denn Mir ist von
Gottes Liebe die Führung im Kampf gegen alle gottfeindlichen Kräfte
anvertraut. Wo Ich herrsche, stirbt alles Elend; denn die
Finsternis löscht ihren Durst an den Quellen jeglichen menschlichen
Leides, das Mir nicht geweiht wird.”
„Über jede Seele, die Mich akzeptiert als
Geschenk der Liebe Gottes, als die Stimme des Heiligen Geistes und als
Schlüssel zum Tor des ewigen Heils, breite Ich Meinen Mantel des Schutzes,
des innerlichen Friedens und der Heiligung aus. Ich bin die
Morgendämmerung nach der Nacht, der Bote der Mittagssonne, die Jesus
Christus heißt und die Mich in der Stunde der Erlösung den Seelen gegeben
hat. Die Werke, die Ich in Meiner Eigenschaft als Herrin aller Seelen in
den Seelen vollziehe, bilden die größte Verherrlichung Seines Blutes, das
strömen wird, bis auch die letzte Seele Mich als Schlussstein von Gottes
Heilsplan akzeptiert hat.
Verstehe Meine Worte richtig. Ich bin die
Miterlöserin der Menschheit. Das Erlösungswerk Christi ist vollkommen,
aber die Erlösung ist in der einzelnen Seele erst dann vollendet, wenn die
Seele anerkennt, dass Ich von Gott die Macht erhalten habe, sie aus ihrer
Finsternis zu befreien. Zu dem Zweck muss sie sich Mir völlig hingeben, in
totaler und bedingungsloser Weihe, für ein Leben zu Meinen Diensten. Aus
diesem Grunde bin Ich die Herrin aller Seelen. Jesus ist die Sonne, Ich
trage die Strahlen in den Kern der Seele. Dies ist die Besiegelung des
Neuen Bundes zwischen Gott und den Seelen: ohne Mich kann die Seele die
richtige Wärme Christi nicht dazu benutzen, die Saat ihrer Heiligung zur
Reifung zu bringen.”
„Jede Seele ist ein Acker.
Der Ewige Vater hat den
Acker erschaffen und hat ihn mit unterschiedlichen Arten von Saat
ausgestattet, die je einen anderen Aspekt der Göttlichen Keimkraft
besitzen.
Gottes Sohn Jesus Christus
ist die Sonne über dem Acker.
Der Heilige Geist besprüht
den Acker mit dem milden Regen der Göttlichen Gnaden und erfüllt die Luft
über dem Acker mit dem Atem des Göttlichen Lebens.
Ich
bin die himmlische Gärtnerin. Ich besitze die Macht und die Fähigkeit, den
Acker zu seiner höchsten Fruchtbarkeit zu führen.
Von der Seele verlange Ich nur eins: dass
sie es Mir erlaubt, mit ihr alles zu tun, was Ich will. Ich werde
sie umpflügen in den Prüfungen. Ich werde das Unkraut ihrer Untugenden und
Schwächen vertilgen. Ich werde ihre Feldgewächse umhüllen mit Meiner Liebe
und Meinen Sorgen.
Aber um fruchtbar zu werden, muss sie es
Mir erlauben, Tag und Nacht über ihren Boden zu laufen. Unter Meinen Füßen
wird sie aufblühen wie ein Lustgarten Gottes. Je mehr Ich ihre Herrin sein
kann, umso mehr wird sie zu einer Quelle der Entzückung in den Augen der
Engel werden, und Gott wird sie betrachten als Sein Reich.”
„Die Seele, die hofft, ist
unsterblich; denn sie hält die Auswirkungen von Gottes Licht in sich am
Leben und trinkt dauernd aus der Quelle des Ewigen Lebens. In der Seele,
die nicht mehr hofft, erlischt das Göttliche Licht; denn sie glaubt nicht
mehr an die Macht Gottes, die Leben schafft aus dem Nichts und welche die
Sonne aufgehen lässt nach der Nacht, damit die Seelen wissen, dass die
Finsternis nie das letzte Wort hat.“
„Viele Seelen, die von bestimmten
Ereignissen oder Erfahrungen aus ihrem Alltag enttäuscht oder schockiert
worden sind, hören nicht auf, darüber zu reden. Ich will diese Seelen
darauf hinweisen, dass sie dadurch eigentlich die Werke der Finsternis
verherrlichen. Tatsächlich, jedes Gespräch mit negativem Inhalt bringt
Zustände zum Ausdruck, die wenigstens teilweise von Satan hervorgerufen
worden sind. Die Seele, die immer wieder auf bestimmte negative Dinge zu
sprechen kommt, sorgt dafür, dass nicht nur der besprochene Zustand
Finsternis in sich trägt, sondern dass darüber hinaus dieser Zustand das
eigene Herz immer wieder verdüstert.
Wie anders wird es, wenn negative Gefühle
an Mich geweiht und anschließend völlig losgelassen werden, als ob es sie
nie gegeben hätte. Ich bin der Vollmond in der Nacht. Ich kann jedes Herz
aus der Finsternis befreien, die weltliche Erfahrungen in dieses
ausgeschüttet haben.
Der Vollmond spiegelt Gottes
Sonnenstrahlen über einer Landschaft wider, die in Finsternis gehüllt ist.
Das ist genau dasjenige, was Ich über der Landschaft verdüsterter Seelen
tue: Ich reinige sie mit der wahrnehmbaren Gegenwart Gottes.
Seelen, schaut euch nicht so oft die
verdüsterte Landschaft um euch herum an, schaut euch unaufhörlich Mich,
eure himmlische Herrin, an, Meine Schönheit, Meine Reinheit, das Licht
Gottes, das Ich in vollkommener Weise wie eine Decke der Heiligung über
euch ausbreiten will. Je mehr ihr Mich anschaut, desto geringer wird euer
Bedürfnis werden, Satan dadurch zu ehren, dass aus euren Gesprächen
hervorgeht, wie wichtig seine Werke der Finsternis in euren Augen sind.”
Bemerkung zu dieser Offenbarung
Maria regt in dieser Offenbarung die
Seelen wesentlich dazu an, nicht ständig über weltliche Dinge,
Erlebnisse, Erfahrungen, ihre Vergangenheit usw. zu reden. Dafür regt Sie
die Seelen ebenfalls dazu an, ALLES mit Ihr zu teilen, damit sich
keinerlei Unreinheiten in die Gespräche und in die Gedanken und Gefühle
hineinschleichen.
Wie es die Herrin aller Seelen lehrt, gibt
es eine Regel, die heißt: sprich entweder Positives oder sprich gar nicht.
Was Maria allerdings erlaubt, ist dass die Seelen Missstände (zum Beispiel
in Sachen der Kirche oder der Gesellschaft) erwähnen, aber womöglich ohne
sich in ihren Worten von inneren Gefühlen und von der Neigung zu urteilen,
führen zu lassen und NUR in der Absicht, sich gegenseitig wachsam zu
erhalten. Die Augen vor Missständen schließen darf man auf keinen Fall;
denn jedes Einschläfern kommt einem Nachgeben gegenüber der
Finsternis gleich. Maria hat „Myriam“ zum Beispiel einmal gesagt, man
könne die Missstände in der Kirche nicht ändern, indem man die Priester
usw. kritisiert, sondern indem man eine Gebetskette bildet, um die
Priester und Bischöfe zu den Wurzeln der christlichen Werte
zurückzuführen, insofern sie das richtige Verständnis für die Geheimnisse
der Kirche und der Sakramente verloren haben. Halten wir uns an die Regel
der himmlischen Vernunft: Seien wir wachsam gegenüber den Werken der
Finsternis, aber vermehren wir diese nicht selber noch; seien wir rein im
Herzen und richten wir die Augen auf die Dinge des Himmels, nicht auf die
Dinge der Welt. „Myriam“
„Ich habe dir Meine Seele gezeigt. Mit
jeder Meiner Handlungen, mit jedem von Mir gesprochen Wort kann Ich
buchstäblich Himmel und Erde bewegen.
Das kann die Seele auch, sobald sie es Mir
ermöglicht, total in ihr zu leben und zu herrschen; denn von dem
Augenblick an vollbringt sie Meine Handlungen und spricht sie
Meine Worte. Die Engel dienen Mir in ihr, die Teufel flüchten
vor Mir in ihr und Gott überhäuft Mich in ihr mit Seiner
Liebe.
Du weißt, dass Meine Macht und Meine
Herrlichkeit sich unaufhörlich erweitern, obgleich sie schon unendlich und
vollkommen sind. Sie sind wie ein endloser Ozean, in den unaufhörlich
Regen niederfällt. Diesen Ozean trage Ich mit Mir mit, wenn Ich in den
Kern einer Seele hineinziehe.
Das Einzige, was einer ungehemmten
Auswirkung Meiner Gegenwart in einer Seele im Wege steht, ist der freie
Wille, der sie immer wieder für Sünde, Untugend, Unreinheit und allerhand
Schwächen anfällig macht. Gerade aus diesem Grunde kommt das Leben in
Einheit mit Mir einem unaufhörlichen Kampf gleich. Die Finsternis nötigt
sich in dem Ausmaß auf, wie das Licht intensiver wird.
Deshalb bitte Ich die Seele darum, Mir
ihren freien Willen total und bedingungslos hinzugeben. Letzten Endes soll
der innerliche Kampf in der Seele durch das Ausmaß geschlichtet werden, in
dem sie dazu bereit ist, Mir ihren freien Willen unter die Füße zu legen.
Die totale Hingabe erfolgt zu der Stunde, in der sich die Liebe der Seele
zu Mir und zu Gottes Werken der Vollkommenheit nähert. Die Seele kann
dasjenige, was sie ungenügend kennt, nicht vollkommen lieben.
Gerade deswegen habe Ich dich damit
beauftragt, Mich bei den Seelen so bekannt zu machen, wie Ich bin, in
allen Meinen noch so wenig bekannten Eigenschaften.”
„Der Mensch lebt nicht aus eigener Kraft.
Alles Leben kommt aus Gott. Aus diesem Grunde lässt sich sagen, dass die
Seele aus sich selbst nichts tut, nichts sagt, nichts denkt, nichts fühlt
und nichts wünscht. Die Seele ist wie ein Ast an einem Baum: sie bekommt
nur Blüten und trägt nur Blätter und Früchte, weil sie aus dem Baumstamm
der Göttlichen Liebe heraus ernährt wird, der unaufhörlich mit Göttlicher
Nahrung aus dem Boden durchströmt wird. Der Boden ist das Herz Gottes.
Hat die Seele denn keinen Anteil an allem,
was sie tut, sagt, denkt, fühlt und wünscht? Freilich, den hat sie
durchaus: in der Art und Weise, wie sie ihren freien Willen benutzt. Falls
dem nicht so wäre, würde die Seele keine einzige Verantwortung für ihre
Handlungen tragen, hätte sie in der Stunde ihres Urteils keinen einzigen
Verdienst noch irgendwelche Schuld, könnte sie nicht sündigen und könnte
sie auch nicht heilig werden: alle ihre Handlungen und Unterlassungen und
die ganze Heilslage der Seele wäre dann von der Willkür Gottes abhängig.
Dem ist nicht so. Wenn Jesus sagt: ‘Ohne
Mich könnt ihr nichts tun’, meint Er damit, dass alle Kraft von Gott
kommt. Die Art und Weise, wie diese Kraft Anwendung findet, wird aber
durch den Gebrauch des freien Willens bestimmt. Aus diesem Grunde ist
nicht Gott für die Sünde, das Elend und den Verfall der Welt
verantwortlich, sondern die Seelen, in dem Ausmaß, wie sie ihren
freien Willen dazu gebrauchen, Handlungen zu vollbringen, die nicht dem
Willen Gottes entsprechen.
Gottes
Wille ist die Quelle allen Glücks. Sobald die Seele ihren freien Willen in
allem dem Willen Gottes angleicht, erbt sie die Fülle des
Göttlichen Lebens und des wahren Glücks.
Ich
bin den Seelen diesbezüglich vorangegangen. Aus diesem Grunde hat Mich
Gott den Seelen zur Herrin und zum Vorbild gegeben. Ich rufe jede Seele
dazu auf, sich Mir total zu weihen, damit Ich in ihr das Wunder der
Wunder vollziehen kann: die Umgestaltung ihres freien Willens zu einer
genauen Kopie des Göttlichen Willens, der Quelle aller Heiligkeit ist,
damit sie ihr Lebensziel dadurch erreicht, dass sie Gottes Werke so tut,
wie Jesus und Ich sie getan haben.”
WICHTIG!
„Wie Ich es dir früher bereits gesagt
habe, ist der August der Monat Meiner Verherrlichung. Unermesslich große
Dinge hat Gott in jenem Monat an Mir zustande gebracht. Es gibt Seelen,
die immer noch nicht begriffen haben oder die nicht akzeptieren, dass
Maria das größte Wunderwerk Gottes ist. Genau aus diesem Grunde zeige Ich
Mich dir bei besonderen Gelegenheiten in königlichen Gewändern: diese
symbolisieren die Fülle der Gnade, mit der Mich der Allerhöchste bekleidet
hat.
Seelen Meines Herzens, die Herrin aller
Seelen ist das größte Geschenk, das Gott der Menschheit seit dem
erlösenden Tode Jesu am Kreuz und Seiner Auferstehung gibt.
Weshalb doch bleiben Herzen in einem so
hohen Ausmaß geschlossen, dass sie weder begreifen noch fühlen, was Meine
Eigenschaft als die Herrin aller Seelen wirklich für die Seelen und
für die Welt bedeutet? Diese Verkündigung ist so groß, so überwältigend,
so von Gottes Macht und Herrlichkeit erfüllt, dass manche Seelen heftig
vom Gegner Gottes angegriffen werden, sobald sie diese in Erfahrung
bringen. Möge dies den Seelen gegenüber bestätigen, zu welcher mächtigen
Waffe gegen die Finsternis Mich der Allerhöchste in Meiner Eigenschaft als
die Herrin aller Seelen gemacht hat.
Ich bin kein Ersatz für Christus. Ich
verweise gerade auf Seine Gottheit, indem Ich der Menschheit zeige, was
Gott für eine Seele bereit hält, wenn sie sich total Christus
hingibt, so wie Ich es vollkommen getan habe. Keine Seele war jemals mehr
eins mit dem Erlöser als Ich. Gott hat in Mich alles ergossen, was
eine erschaffene Seele irgendwie enthalten und tragen kann. Ich
wiederhole, dass Ich nicht um Meinetwillen verehrt werden will,
sondern dass in Mir die unendliche Größe und Herrlichkeit Gottes und Seine
großen Taten, einschließlich des Erlösungsmysteriums, gepriesen werden
sollen.
Diejenigen, die sich verweigern, die
Herrin aller Seelen zu akzeptieren, weil sie meinen, Sie schiebe Jesus
Christus zur Seite, irren gewaltig. Ich betone ein für allemal: Maria,
die Herrin aller Seelen, ist von Gott dazu berufen, Seinen Heilsplan in
den Seelen zu vollenden. Das ist der einzige Sinn Ihrer Berufung, Ihrer
einmaligen Größe und Ihrer einmaligen Macht. Die Herrin aller Seelen
stellt Sich Selbst nicht als ein Endziel an sich dar, Sie verkörpert kraft
Göttlicher Gnade die absolute Krönung von Gottes Heilsplan. Sie ist das
goldene Tor zum Reich Gottes auf Erden. Ihre Berufung ist es, in den
Seelen die Werke Christi zu vollenden.
Selig die Seelen, die dieses Geschenk der
Geschenke aus Gottes Hand akzeptieren; denn in ihnen werde Ich diesen
Monat die wahre Liebe zum Blühen bringen.
Seelen, das Wunder, das Gott an Mir in
Meiner Eigenschaft als die Herrin aller Seelen vollzogen hat, übersteigt
jeden menschlichen Verstand. Wie wunderbar jedoch ist dieses Wunder, wenn
es sich in einem vollkommen geöffneten Herzen entfalten kann. Die
Fähigkeit, Mich so zu akzeptieren, wie Ich wirklich bin, als die Herrin
aller Seelen, ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Seele im
Begriff ist, etwas von der Tiefe der Göttlichen Liebe zu erfassen.
Jede Seele, die Mich mit dem Herzen
betrachtet, fühlt, wer und was Ich wirklich bin. Die Seele, die
Mich nicht als die Herrin aller Seelen akzeptiert, verleugnet die Krone
von Gottes Werken. Für diese Seele ist Jesus Christus umsonst gestorben
und auferstanden. Es gibt keine größere Verherrlichung Gottes und keine
größere Liebe zu Gott als diese, dass die Seele Mich akzeptiert als die
Herrin aller Seelen kraft Göttlicher Gnade; denn in Mir will Gott Satan
zeigen, was die Fülle der Göttlichen Macht in einer erschaffenen Seele zu
tun vermag.
Gott hat Mich zur Herrin aller Seelen
gemacht und hat Mich zu diesem Zweck mit einmaligen Eigenschaften
bekleidet, damit Ich in diesen Letzten Zeiten die Seelen zu ihrer
Endbestimmung führen kann: zur Wiedergeburt des irdischen Paradieses in
sich selbst. Die Seele muss zu dem Zweck neu geboren werden, aus Mir.
Gott hat in Seiner unfehlbaren Weisheit diese außergewöhnlichen Dinge für
diese Letzten Zeiten aufbewahrt, weil die Morgendämmerung Seines Endsieges
durch ‘die Frau’ erst jetzt angebrochen ist. Die Seele, die Mich in der
Fülle Meines Wesens und Meiner Eigenschaften in ihr Herz schließt,
schließt Gott und die Werke Gottes in ihr Herz. Die Seele kann
ihren Gott nicht richtig lieben, wenn sie Mich nicht so akzeptiert, wie
Gott Mich hat werden lassen: in Meiner Größe, wie Er sie in dieser Zeit
den Seelen hat verkündigen wollen.”
Erläuterung der Botschaft vom 1. August
2008
auf Eingebung durch Maria, Herrin aller Seelen
Liebe Seelen, anscheinend hat das
nachfolgende Wort Mariens aus der betreffenden Botschaft in manchen Seelen
Verwirrung erzeugt:
„Die Seele, die Mich nicht als die Herrin
aller Seelen akzeptiert, verleugnet die Krone von Gottes Werken. Für diese
Seele ist Jesus Christus umsonst gestorben und auferstanden.”
Deswegen an dieser Stelle eine von Maria
inspirierte Erläuterung:
Diejenigen, die sämtliche durch „Myriam
van Nazareth“ verfassten Schriften der Gottesmutter kennen, wissen und
verstehen genau, was Maria hier meint. Jesus ist für die Seelen gestorben
und auferstanden, um sie aus der verdammenden Wirkung der Erbsünde zu
erlösen. Die Erlösung ist mit dem Leiden Jesu nur in dem Ausmaß vollzogen,
wie die individuelle Seele dieses schreckliche Leiden dadurch in sich zur
vollen Wirkung bringt, dass sie ein heiliges Leben führt. Die Erbsünde hat
den Seelen einen Kerker bereitet; der Kreuzestod Jesu hat den Seelen den
Schlüssel geschenkt; jede Seele muss in ihrem eigenen Leben nun diesen
heiligen Schlüssel (Geschenk Gottes) annehmen, in das Schlüsselloch
stecken, ihn umdrehen und sich völlig befreien. Die individuelle Befreiung
kann die Seele NICHT aus eigener Kraft bewirken. Sie braucht dazu Gottes
Gnade.
In diesen letzten Zeiten wirkt der
Allmächtige Seine Gnaden in erster Linie DURCH MARIA. Sie ist die Brücke,
über welche die Göttlichen Gnaden in angemessener Form in die Seelen
hineingeführt werden.
Gott hat durch die Jahrhunderte hindurch
die Seelen auf Maria, die „Himmlische Brücke“ vorbereitet. In den ersten
Jahrhunderten nach Christo durfte über die wirkliche Größe Mariens kaum
etwas bekannt werden. Erst in den letzten Jahrhunderten hat sich das
allmählich geändert. Von der Kirche aus ist bestätigt worden, dass Maria
die Mittlerin Göttlicher Gnaden ist. Insoweit ist Sie immer nur die
„Brücke“.
In diesen letzten Zeiten will der
Allmächtige Maria den Seelen als diejenige vorstellen, die mehr
kann, als nur die Gnaden über die Brücke Ihres unendlich liebenden Herzens
in die Seelen hineinzuführen: Er stellt Sie nun in Ihrer richtigen
„Fülle der Gnade“, die Herrin aller Seelen, vor, die auch die Macht
hat, innerhalb der individuellen Seele die notwendigen Änderungen
vorzunehmen (mit aktiver Hilfe der Seele selbst, sonst würde Sie gegen den
freien Willen verstoßen). Wenn nun eine individuelle Seele die Gnade
erhält, über dieses einmalige Geschenk informiert zu werden, und sich
dadurch - vorausgesetzt, sie akzeptiert Maria in Ihrer Fülle (d.h. als
Herrin der Seelen) und gibt sich Ihr in dieser einmaligen Eigenschaft hin
- selbst TOTAL verändern kann, so ist das die größtmögliche Sinngebung,
die diese Seele dem Leiden und Kreuzestod Jesu verleihen könnte. Maria
meint nichts anderes als das: Gott bereitet den Seelen die einmalige
Gnade, sich mit den höchsten Graden der Erhabenheit und Macht der
Gottesmutter „vertraut zu machen“, um Sie in dieser Erhabenheit
vertrauensvoll zur Hilfe zu bitten, damit die Seele zusammen mit Maria die
Erlösung in sich vollenden kann.
Wenn die Seele diese einmalige Erhabenheit
dieser Himmlischen Helferin (den größten Beweis der Allmacht Gottes) nicht
akzeptiert, so hat das Leiden Jesu durchaus nicht mehr die Auswirkung, die
Er damit beabsichtigt hat. Natürlich kann auch eine Seele, welche Maria
NICHT als Herrin der Seelen akzeptiert, der Verdammung entgehen (das
versteht sich, und Maria hat in diesen Schriften NIE das Gegenteil
behauptet), ABER: die Seele kann die ewige Glückseligkeit auf zwei Wege
gewinnen:
1. Sie kann es tun, indem sie zunächst
während unbestimmter Zeit die Reinigung im Purgatorium erleidet; oder
2. Sie kann es etwas direkter tun.
Der erste Weg, ist dieser der Seele,
welche die unzähligen Äußerungen der Liebe Gottes unzureichend akzeptiert
und in sich genutzt hat; der zweite Weg ist dieser der Seele, welche
mit dem Herzen begriffen hat, was Gott ihr wirklich hat schenken
wollen, und diese Geschenke in Dankbarkeit akzeptiert und voll genutzt
hat.
Halten wir uns immer vor Augen, dass der
gekreuzigte Jesus denjenigen, die Er mit Seinem unermesslichen Leiden hat
erlösen wollen, lieber einige Jahre früher bei Sich im Paradies begegnen
würde, dadurch dass sie akzeptiert haben, was ihnen in Seiner unermesslich
erhabenen Mutter geschenkt worden ist, als Jesus vom Kreuze aus Maria und
die Seelen zueinander geführt hat, damit sie sich gegenseitig völlig
aufnehmen.
Für diejenigen, die Maria als größtes
Geschenk des Barmherzigen Gottes nicht akzeptieren, ist Jesus nicht
umsonst gestorben im Sinne von „da ist in Punkto Erlösung und Heiligung
nichts mehr zu machen“, aber im Sinne von „wieso hat Jesus bis über alle
Maßen gelitten, wenn die Seelen sich nicht einmal geruhen, auch bis aufs
Äußerste diese Göttlichen Werke in sich zu nutzen, indem sie nicht den
Pfad der Pfade gehen, den Gott ihnen gepflastert hat, damit sie sich nicht
die Seele an den Dornen der Unkenntnis zerreißen...
Jesus hat Menschen nie verdammt, und das
tut Er mit der Herrin der Seelen noch am wenigsten; denn gerade auf
diesem Weg lädt Er die Seelen wie nie zuvor dazu ein, tiefer in die
Schönheiten und Seligkeiten der Wirkungen von Gottes Liebe einzudringen.
Sagt die Herrin der Seelen übrigens nicht
mit größter Betonung (man lese u.a. „Die Morgendämmerung von Gottes Reich
auf Erden“), dass Sie nicht Jesus im Weg steht, sondern aufs Allertiefste
mit Ihm EINS IST und dazu gesandt worden ist, die Erlösungswerke Jesu
innerhalb der Seelen zu vollenden?
Die Seele darf sich selbstverständlich
ruhig auf Jesus fixieren. Dann fixiert sie sich sowieso zur gleichen Zeit
auf MARIA; denn beiden sind EINS, und Jesus wird jede einzelne, wenn
Gottes Zeit für das betreffende Individuum dazu kommt, die Herrin der
Seelen als Weg zu Gott erkennen lassen. So hat Maria Gottes Versprechen
verlautbart. Manche Seele ist heute dazu bereitet, eine andere erst morgen
oder nächsten Monat. Gerade der Heilige Geist ist es, der das alles in die
geöffnete Seele flüstert, zu Gottes Zeit UND zur Zeit der vollkommenen
Aufgeschlossenheit der individuellen Seele.
Im Übrigen soll darauf hingewiesen werden,
dass die Herrin der Seelen nie gesagt hat, Sie brächte als Einzige
Erlösung, ganz im Gegenteil. Das wäre Ketzerei. Die Seele, die das Ganze
der Schriften liest, die Maria durch „Myriam van Nazareth“ veröffentlichen
lässt, weiß ganz genau, dass Maria ausschließlich und allein verkündet,
dass Sie von Gott dazu berufen ist, in den letzten Zeiten die
Erlösungswerke Jesu in den individuellen Seelen zu vollenden, indem sie
die Seelen, welche Sie (Maria) VOLLKOMMEN – IN IHRER VOLLENDETEN
ERHABENHEIT – in sich aufnehmen, in den Wegen der Heiligung ausbildet, und
zwar jeweils nach der individuellen Gesinnung der Herzens und jeweils nach
dem individuellen Lebensweg.
Die Seelen übersehen übrigens sehr leicht,
dass Jesus und Maria EINES HERZENS SIND. Freilich, niemand kommt zum Vater
außer durch Jesus, aber es ist die Gottheit Selbst, die den Seelen jetzt
Maria in Ihrer vollendeten Erhabenheit verkündigen lässt und sie den
Seelen als den Weg zu Christus zeigt.
Am 30. September 2006 sagte Maria durch
„Myriam van Nazareth“:
„Wenn du einen erleuchteten Raum
betrachtest, siehst du die Wirkungen des Lichtes, während das Licht selber
in seinem Wesen unfassbar bleibt. Wenn du den prachtvollen Regenbogen
siehst, der auf einer Wand oder auf dem Boden durch ein Prisma erzeugt
wird, wodurch das Sonnenlicht scheint, siehst du die unterschiedlichen
Elemente, aus denen das Sonnenlicht besteht, während das Licht selbst
unfassbar bleibt. Nicht nur bleibt das tiefe Wesen des Lichtes verborgen,
darüber hinaus kann ohne dieses Prisma zwischen dem Licht und der Wand
oder dem Boden nicht ausfindig gemacht werden, dass sich das Licht aus
einer Anzahl verschiedener Farben zusammensetzt.
So fühlst du auch die Wärme des
Sonnenlichtes, ohne dass dessen Quelle und das Wesen der Wärme ganz bis in
die Tiefe ergründet werden können. Nie können sämtliche Fragen über das
tiefe Wesen desselben gelöst werden; denn letzten Endes stößt der Verstand
auf das Unfassbare, das Nichtmaterielle, das Mysterium, das eine
unsichtbare Hinzufügung aus Gottes Hand ist. So ist es auch mit Meinem
Wesen: ich mache das Göttliche für die Seelen fassbarer, ohne dass die
tiefsten Geheimnisse Meines Wesens menschlicher Weise erklärt werden
können (...)“
NIE hat Maria behauptet, Sie wäre ein
Ersatz Christi. Mehrmals hat Sie genau das Gegenteil betont: Sie ist
diejenige, die das Einbauen der höchsten Gnaden in der Seele erleichtert,
die Seelen vollkommen den Erlösungs- und Heiligungswerken Gottes
erschließt und die zu allen diesen Zwecken von Jesus Selbst den Seelen
gegeben worden ist. „Sohn, siehe deine Mutter; siehe Deinen Sohn.“ Selig
diejenigen, die hinter den Worten Jesu zu lesen verstehen, weil sie
der Geist Gottes dazu aufschließt; denn sie werden die Absichten Gottes zu
schätzen wissen.
Die echte Liebe zu Gott ist die Gesinnung
der vollkommenen Aufgeschlossenheit für die Ströme der Gnaden und für das
richtige Verständnis Seiner Geschenke. Maria und das Verständnis Ihrer
wirklichen Erhabenheit und Ihrer richtigen Stelle innerhalb des
Heilsmysteriums ist das größte Geschenk Gottes seit dem erlösenden
Kreuzestod Jesu.
Nun, ein für allemal: Maria Selbst
definiert Ihre Stelle innerhalb des Heilsmysteriums als diese der von
Gott vorgesehenen Herrin der Seelen, welche in den Seelen wirkt wie die
Gärtnerin in ihrem Garten, damit Sie bereit gemacht werden, die Erlösung
und Heiligung in sich zu Ende zu führen, und zwar in innigster
Zusammenarbeit zwischen der Seele und Maria. Das macht Sie zur goldenen
Brücke zur Erlösung.
Sie behauptet dadurch am Allerwenigsten,
Sie wäre die einzige Erlöserin Sagt Maria nicht in diesen Schriften:
„Christus = die Sonne; Maria = die
Sonnenstrahlen; die Seelen = die Erde. Gott schickt Sein Licht und Seine
Wärme (Seine Lebenskraft) zu den Seelen durch Maria. Über Maria erreicht
die Kraft des Göttlichen Lebens die Seelen.“ (siehe „Die Morgendämmerung“)
Liebe Seelen, verdrängen die
Sonnenstrahlen die Sonne? Tut man der Sonne Unrecht, indem man die
Strahlen akzeptiert und voll ausnutzt?
Sehr vieles wird übrigens klarer werden,
sobald die Seelen, die nicht die Muttersprache der Schriften verstehen,
die Gelegenheit bekommen werden, die Grundbelehrungen der Gottesmutter in
den Offenbarungen und den anderen Büchern und Texten kennen zu lernen.
Beten Sie, dass die Übersetzungsarbeiten nicht von finsteren Einflüssen
gehemmt werden.
„Selig diejenigen, die alles, was ihnen
Gott über Mich mitteilen lässt, in Liebe und aus einem einfachen Herzen
heraus entgegennehmen, anstatt an jedem Wort etwas auszusetzen. Der
wirkliche, christliche Glaube ist das kindliche Feuer in einem reinen
Herzen, das nicht jedes Mal erlischt, wenn der Dämon menschlicher
Erwägungen seine Stürme entfacht, die den Geist beunruhigen. Wo sich der
Verstand in den Schönheiten der Werke Gottes hineinzumischen versucht,
brennt bald nur noch das Feuer der Versuchung.“
Über die Kritik
an bisher unbekannten Wahrheiten
(Mittwoch, 6.08.2008)
„Zur Zeit Jesu glaubten die Pharisäer, sie
verteidigten Gottes Ehre, indem sie die ‘neuen’ Auffassungen Jesu
hartnäckig bestritten. Sie ließen sich auch nicht durch Gottes Wahrheit
von ihren Verirrungen überzeugen. Auch in diesen Tagen irren noch viele,
indem sie vorher unbekannte authentische Elemente von Gottes Wahrheit
bestreiten.
Akzeptiere jegliche Kritik, so wie Jesus
den Schmerz des Unglaubens und des Unverständnisses akzeptiert hat. Die
Mission Jesu erntete Kritik, indem sie Licht brachte, das für viele
unverdaulich war.
In allen Zeiten haben Seelen sich jedes
Mal gegen die Verfügungen von Gottes Plan aufgelehnt, wenn eine Stunde
angebrochen war, in der die Kenntnisse dieses Plans erweitert werden
sollten. Gerade durch die Aufopferung der Hinnahme von Kritik soll Gottes
Geist auch in die verwirrten Seelen ergossen werden. Dies ist die Zeit der
totalen Nachfolge Christi, durch Leiden, durch Liebe und durch die
Hinnahme von Kritik. Wie die Pharisäer in den Tagen Jesu in Gottes Plan
hineinpassten, so passen auch die Pharisäer dieser Zeit in Gottes Plan
hinein.
In Meiner endgültigen Eigenschaft als
Herrin aller Seelen bin Ich von Gott dazu berufen, die Seelen so zu
führen, dass sie sich von innen aus gründlich verwandeln können, damit sie
die totale Nachfolge Christi in sich verwirklichen können.”
In Liebe zu
Gott getragene Leiden führen zur Heiligkeit
(Mittwoch, 20.08.2008)
„Körperliche Leiden werden zu einer
durchaus erträglichen Bürde, wenn sie durch die wahre Liebe getragen
werden. Siehe, man könnte die Seele in einem leidenden Körper mit einem
Heißluftballon vergleichen: die schwere Bürde hebt sich erst vom Boden ab,
sobald die Flamme hoch empor lodert, und der Ballon steigt in dem Maße
immer höher, wie er durch das Feuer hochgehoben und Nutzlast abgeworfen
wird. Damit die Seele in einem leidenden Körper in himmlischen Sphären
leben kann, muss sie sich vollkommen vom Feuer der Liebe bewegen lassen
und regelmäßig die Nutzlast allerhand weltlicher Einflüsse abwerfen.”
„Wie wertvoll ist doch jedes Leiden. Jedes
Leiden ist eine Gnade, eine himmlische Speise, welche Gott der Seele als
Nahrung des Heils zum ewigen Leben für die Seele selbst und für andere
Seelen schenkt. Wie viele Seelen aber verderben sich diese himmlische
Nahrung, indem sie diese mit der weltlichen Soße der Unzufriedenheit, des
Protestes oder der Selbstbemitleidung würzen?
Seelen Meines Herzens, das einzige Gewürz,
welches das himmlische Gericht des Leidens vollkommen verdaulich machen
kann, ist die Liebe. Die Seele, die in Liebe zu Gott und zu Seinen Werken
leidet, findet bald den Weg zur Vollkommenheit, zur wahren Heiligkeit. Sie
vollendet in sich die Erlösung, die Jesus am Kreuz jeder Seele ermöglicht
hat.
Ich bin die Herrin aller Seelen. Mir ist
die Macht gegeben, Seelengärten so zu bewirtschaften, dass das Gewürz der
Liebe in ihnen zum Blühen gebracht werden kann, damit die Geschenke der
Göttlichen Vorsehung die Seele wirklich ernähren. Eins brauche Ich dazu:
die totale und bedingungslose Weihe der Seele an Mich, damit ihr Garten
Mein Besitz und Eigentum ist und Ich in ihm das Wunder wiederholen kann,
das der Allerhöchste in Meinem eigenen Seelengarten vollzogen hat: das
Wunder der Blüte der vollkommenen Liebe, die Trägerin der vollendeten
Heiligkeit ist.”
Feiertag „Maria
Königin von Himmel und Erde, Herrin aller Seelen“
(Freitag, 22.08.2008)
„Seelen aus Gottes Hand, nehmt das
Flammenmeer Meiner Liebe entgegen. Ich bin die Herrin und Königin alles
Erschaffenen. Ich habe die Macht, euer Leben zum wahren Glück hin
umzuwandeln, um all euer Elend für Gottes Werke brauchbar zu machen, die
Licht über die Seelen bringen: das Licht der Hoffnung, der Liebe, des
Verständnisses der Göttlichen Wahrheit, das Licht des endgültigen Sieges
über alle Finsternis auf dieser Welt.
Stellt euch völlig in Meinen Dienst, und
Ich werde jedem und jeder von euch die tiefe Bedeutung des Kreuzes in
eurem Leben zeigen. Ich werde in jedem und in jeder von euch das Vertrauen
zur totalen Befreiung stärken; denn Ich bin die himmlische Brücke über den
schäumenden Fluss der Prüfungen, die Brücke, die zur ewigen Glückseligkeit
führt.
Glaubt an Mich, so wie Ich an euch glaube,
und Ich werde auf allen euren Lebenswegen Meine Macht zeigen. Noch kennt
die Welt nicht die Fülle Meiner Macht. Wendet euch von allen Bindungen an
jegliche Verirrung des weltlichen Lebens ab, und ihr werdet sehen, dass
Ich die Wahrheit verkündige: dass Gott Mich euch gegeben hat, um durch
eure totale Hingabe an Mich als die Herrin aller Seelen sämtliche
Wohltaten Christi reichlich in euren Seelengärten zum Blühen zu bringen.
Dann wird die Welt sehen, dass das Kreuz nichts anderes ist als Liebe, und
ihr werdet begreifen, dass der Kreuzweg eures eigenen Lebens in
Wirklichkeit ein Triumphzug der wahren Liebe ist, der zum ewigen Glück
führt.”
Schatzkammer
der Gnaden Gottes (Freitag, 29.08.2008)
„Seelen Meines Herzens, am 31. August
werde Ich als die Mittlerin aller Gnaden gefeiert. Die Schatzkammern von
Gottes Gnaden könnte man sich wie eine unendlich große Getreidescheune
vorstellen. Ich helfe den Seelen, alle Leiden, Schicksalsschläge,
Krankheiten, Schmerzen, Ermüdungen und Enttäuschungen, die sie Mir weihen,
mit Liebe zu tragen. Durch diese Weihe beteilige Ich mich aktiv an allen
diesen Formen von Leiden, wodurch der erlösende Wert derselben unendlich
vervielfältigt wird. Ich füge es der sich ewig auswirkenden Erlösungskraft
des leidenden Jesu hinzu. Jedes Element des Leidens, das kraft Meiner
Vermittlung zu dieser Vermischung mit dem Leiden Christi bestimmt wird,
bildet ein neues Weizenkorn, das der Getreidescheune der Göttlichen Gnaden
zugeführt wird.
Meine Rolle als Mittlerin aller Gnaden
besteht darin, dass Ich frei aus diesen Vorräten schöpfen kann, um diese
Grundstoffe in Brot zu verwandeln, das die Seelen ernährt. Ich habe von
Gott die Macht erhalten, jegliches Mir geweihte Leiden in Einheit mit der
ewigen Erlösungskraft des Blutes Christi und Meiner ewigen Schmerzen so zu
bearbeiten, dass es in Brot verwandelt wird, das von Seelen als Nahrung
für ihr Wachstum nach dem Bilde Gottes aufgenommen werden kann.
Seelen Meines Herzens, durch die
umfangreichen Belehrungen und Richtlinien, die Ich den Seelen seit Jahren
durch Meinen Propheten vermittle, habe Ich Wege erschlossen, über welche
sich die Seelen Zutritt zu den Schatzkammern der Göttlichen Gnaden
verschaffen können. Über diese Wege können sie ihr eigenes Leben in
heiligen Grundstoff für das Brot umwandeln lassen, das Seelen mit dem
ewigen Heil ernährt. Verhungert nicht länger neben dem Brot, das für euch
bereitet wird.
Ich unterrichte die Wissenschaft des
Göttlichen Lebens. Die Seele, die Meinen Belehrungen Folge leistet,
ernährt sich an den Gesinnungen Jesu, mit dem Ich kraft eines Göttlichen
Gesetzes im Herzen vereint bin. Wendet euch von der Anziehung des
weltlichen Denkens und den Irreführungen ab; denn sie sind wie eine Decke,
durch die sich die Seelen aufgrund der scheinbaren Wärme, die sie ihnen
gibt, angezogen fühlen, doch die sie umhüllt und sie erstickt.
Als Mittlerin aller Gnaden lasse Ich die
Grundstoffe aus der Selbstaufopferung von Seelen in den Kelch Meines
Herzens hinüber fließen, um sie von da aus in Einheit mit dem Leib und dem
Blut Jesu Gott zu opfern. Er hat Mir die Macht gegeben, über die
Verbreitung der Früchte dieser heiligen Aufopferungen unter den Seelen zu
verfügen. Ich verbreite sie in genau der Form, die jede von ihnen
benötigt, um ihre Lebensberufung so zu erfüllen, dass sie das Göttliche
Erlösungswerk in sich vollenden kann.”
Verweilt nicht
bei der Vergangenheit
(Sonntag,
31.08.2008, Fest Maria, Mittlerin aller Gnaden)
„Das Glück ist ein Geschenk Gottes. Er sät
es in jede Seele, aber es blüht nur in dem Maße auf, wie die Seele die
Saat ernährt, dadurch dass sie sich für Gott öffnet. Das Glück braucht
nicht von äußerlichen Umständen bestimmt werden; denn die Erfahrung des
Glücks ist eine innere Gesinnung, die sich tief im Herzen entwickelt.
Glück ist eine Frucht der Strömung der
wahren Liebe im Herzen. Aus diesem Grunde gebe Ich den Seelen diesen
goldenen Schlüssel zum wahren Glück: Verweilt nicht bei der Vergangenheit.
Alles, was vor dem heutigen Augenblick im Leben der Seele vor sich
gegangen ist, gehört zur Vergangenheit. Das Leben auf Erden ist von
Schmerzen, Tränen und Bürden geprägt. Aus diesem Grunde wird die
Vergangenheit leicht zu einem Nährboden für Groll, Unmut, Herzeleid,
Enttäuschung und Unzufriedenheit. Die Vergangenheit ist auch das Saatbeet
der Gewohnheiten, welche die Seele in bestimmten Mustern des Denkens, des
Fühlens und des Handelns festhalten.
Seelen,
verweilt nicht bei demjenigen, was einmal war, schaut vielmehr hin zum
nächsten Schritt und versucht, das Beste aus diesem Schritt zu machen.
Lebt so, dass jeder nächste Schritt, jedes nächste Wort, jeder nächste
Gedanke euch näher zur Verwirklichung eures Lebensauftrages bringen kann.
Die Zukunft ist der Nährboden der
Hoffnung. Die Erinnerungen an die Vergangenheit können die Strömung der
wahren Liebe in der Seele bremsen und manchmal sogar zum Stehen bringen.
Sobald die wahre Liebe nicht länger in dem vom Herzen Gottes bestimmten
Rhythmus strömt, verdunstet in der Seele die Erfahrung des wahren Glücks.
Die Hoffnung für die Zukunft hingegen vermag, die Strömung der wahren
Liebe und dadurch die Erfahrung des Glücks in der Seele
wiederherzustellen. Die Hoffnung ist das Vertrauen, die stille Sicherheit,
dass Gott damit beschäftigt ist, den Acker der Seele mit neuem Leben zu
besäen. Dieses Vertrauen öffnet das Herz für die Führung des Heiligen
Geistes.
Ich bin die Mittlerin aller Gnaden. Ich
besitze die Macht, diesen ganzen Vorgang zu begleiten. Gebt Mir eure
Vergangenheit bis einschließlich der allergeringsten Erinnerung, damit Ich
sie im hochheiligen Boden Meines Herzens begraben kann. In diesem Boden
wird all dasjenige, was nicht von Gott stammt, unwirksam gemacht und
überlebt nur der Duft Meiner Heiligkeit, der die Seele für die wahre
Hoffnung und das wahre Glück erschließen kann.
Aus diesem Grunde ist die totale Weihe der
Seele an Mich, die Herrin aller Seelen, der königliche Weg zur Erfahrung
des Göttlichen in eurem Leben; denn das Göttliche kommt im Licht der
Hoffnung zum Ausdruck und in der Wärme der Liebe, die zusammen die Seele
im Glück des Überfließens in das Herz Gottes erschließen.”
Über die
Jungfräulichkeit der Seele (Samstag, 6.09.2008)
„Ich habe Mich dir als Tempeljungfrau
gezeigt. Zwölf Jahre lang habe Ich im Tempel in Jerusalem gelebt. Gott hat
dadurch ein Zeichen für die Lebensweise gesetzt, die Er wesentlich von
jeder Seele erwartet. Das Leben im Tempel ist Symbol für ein Leben des
Gebetes und der Selbstaufopferung zugunsten des Göttlichen Heilsplans,
wobei alle Einzelheiten des Lebens, sämtliche inneren Gesinnungen auf Gott
und Seine Bedürfnisse gerichtet werden.
Die wahre Jungfräulichkeit ist eine
Gesinnung des Losgelöstseins von all demjenigen, was zur Welt gehört,
insbesondere von den eigenen Erinnerungen und dem weltlichen Denken, damit
sich die psychischen Vorgänge und das Herz total von Gottes Plänen und
Werken erfüllen lassen können. Wahre Jungfräulichkeit heißt: die über das
absolut Notwendige hinausreichenden Bedürfnisse immer weiter
einzuschränken, so dass den tieferen Bedürfnissen der Seele, all
demjenigen, was nicht von der Welt, sondern von Gott inspiriert
wird, volle Aufmerksamkeit gewidmet werden kann. So führt die wahre
Jungfräulichkeit die Seele in Gottes Herz hinein, wo die Seele vollkommen
gereinigt und nach dem Bild umgestaltet werden kann, das Gott für die
Seele vorbestimmt hat.
Ich lebte bereits vor Meinem Eintritt in
den Tempel in allertiefster Einheit mit dem Herzen Gottes, aber Gott bot
Mich den Seelen als Vorbild für die totale Aufopferung des eigenen Wesens
und sämtlicher persönlicher Bedürfnisse zu Diensten von Gottes Plänen und
Werken. Zwölf Jahre lang habe Ich im Tempel gelebt, weil zwölf eine Zahl
ist, welche auf die Vollkommenheit hinweist. (Ich verweise auf Marias
Offenbarung vom 21. November 2007 – sehen Sie weiter bei *) In dieser
Phase Meines Lebens wurde Ich von Gott auf den Empfang des Messias als
Gottmensch in Meinem Schoß vorbereitet. Betrachtet das Symbol: die Seele
soll ein Leben des Gebetes, der Selbstaufopferung, der Losgelöstheit und
der totalen Reinigung von jeglicher weltlicher Gesinnung führen, um eins
mit Christus zu werden und Seine Werke des Heils unter den Seelen zu
ermöglichen.
Seelen, tretet nun in den Tempel Meines
Herzens hinein, um dort ein Leben als Tempeljungfrau zu führen, damit der
Messias in euch Seine Werke zur Gründung von Gottes Reich auf Erden
vollendet. Ich bin euch von Gott als hochheiliges Tabernakel und als
Herrin gegeben worden, um euch in Gottes Herz hineinzuführen und euch
durch Meine Herrschaft in den tiefsten Kammern eurer Seele dabei zu
helfen, eure Heiligung zu vollenden.”
* Die betreffende Offenbarung Mariens
vom 21. November 2007 lautet wie folgt: „Nach Meiner vollkommenen
Weihe im Tempel in Jerusalem lebte Ich während zwölf Jahren Tag und Nacht
im Tempel. Dies erfolgte nicht einfach so. Zwölf ist eine Zahl, welche auf
ein vollkommenes Ganzes hinweist. Aus diesem Grunde setzte sich das Israel
des Alten Bundes aus 12 Stämmen zusammen, wählte Jesus 12 Jünger, hat die
Gottesstadt 12 Tore, setzt sich Meine himmlische Leibwache aus 12.000
Engeln zusammen, bin Ich mit 12 Sternen gekrönt als Symbol für Meine
Macht, wurde der jüdische Junge im Alter von 12 Jahren zum vollwertigen
Mitglied des Gottesvolkes und lebte Ich 12 Jahre lang im Tempel. Diese
Zahl weist auf die Vollkommenheit Meiner Weihe hin, zumal da Gott Selber
die Zeitdauer dieser Phase verfügt hatte und Mein verborgenes Leben nach
12 Jahren in ein Leben außerhalb der Tempelmauern umgestaltet wurde. Meine
Seele war ein Tempel an sich; denn Ich habe immer in himmlischer Hochzeit
mit Gott und ohne jegliche Verbindung mit der Welt gelebt.”
Maria, die
Morgendämmerung des Göttlichen Lebens
(Montag, 8.09.2008, Fest Mariä Geburt)
„Ich bin die Morgendämmerung des Neuen
Bundes, die Morgendämmerung von Gottes Reich auf Erden. Ich bin nur zu
diesem einen Zweck geboren: aus Mir sollte das Licht der ewigen Hoffnung
geboren werden.
Seelen, gebt euch Mir total hin, damit Ich
euch mit Körper und Seele, mit Herz und Geist, mit sämtlichen Leiden eurer
Vergangenheit und mit eurer ganzen Hoffnung und euren Befürchtungen für
die Zukunft in Meinem Unbefleckten Herzen begraben kann; denn aus dem
hochheiligen Boden Meines Herzens werden nur Früchte geboren, welche die
Kraft des Göttlichen Lebens in sich tragen. Ermöglicht es Mir durch eure
totale, ungeteilte Weihe an Mich als Herrin aller Seelen, euch in
Mir zu tragen und euch aus Mir für ein neues Leben zu gebären, das ewige
Leben, das Göttliche Leben.
Seht, Ich bin geboren um Christus in Mir
empfangen zu können und Ihn als Gottmensch zur Welt zu bringen. Gott hat
Mich vollkommen eins mit Seiner Gottheit gemacht, damit Ich diese für ein
Leben als Gottmensch gebären kann. In Mir kann ebenfalls jede Seele eins
werden mit Christus.
Ich bin die Morgendämmerung des Göttlichen
Lebens. Aus Mir ist die Mittagssonne geboren. Ich kann über jede Seele,
die sich mit Mir vereinigen lässt, die Mittagssonne herab bitten, so dass
sie das Göttliche Licht in sich trägt und die Finsternis endgültig
besiegen kann. Das Licht bringt das wahre Glück in die Seele.
Begreift dies richtig: der goldene Weg
aus der Finsternis ins Licht ist der Weg der totalen Weihe an Mich als
Herrin aller Seelen. Bei Meiner Geburt erhielt Ich von Gott als
Lebensauftrag: die Vorbereitung des Reiches der Mittagssonne auf Erden.
Dazu hat Mich der Allerhöchste zur Herrin aller Seelen gemacht.
Ich habe die Macht, jede Seele, die sich
danach sehnt und die völlig an der Verwirklichung dieses Wunsches
mitwirkt, so umzugestalten, dass sie sich zum Bilde Gottes entwickelt. Das
ist der wahre Sinn, der wahre Auftrag einer jeden Seele auf Erden. Es gibt
keinen besseren, keinen gesegneteren Weg, um diesen Lebensauftrag zu
vollenden, als den der totalen Weihe an Mich als Herrin aller Seelen. Das
heißt, dass Gott jede Seele dazu einlädt, sich Mir hinzugeben, damit Ich
kraft Göttlicher Vollmacht dieses Wunder in ihr vollziehen kann.
Mir
total und bedingungslos zu dienen, heißt, Gottes Plänen und Werken
zu dienen; denn die Herrin aller Seelen ist für alle Zeiten vollkommen
eins mit dem Willen Gottes und mit Seinen Plänen und Werken. In Mir ist
Gottes Reich vollendet. Ich kann es in jeder Seele, die Mich inständig
darum bittet, vollenden, durch die völlige Hingabe ihres ganzen Wesens und
ihres Lebens an Mich, in ihrem ganzen Tun und Lassen. Lasst euch mit Mir
vereinigen, damit Ich euch für das Göttliche Leben in Christus gebären
kann.”
Die Seele als
Tempel (Mittwoch, 1.10.2008)
„Ich erinnere dich an das Bild der
Tempelquelle beim Propheten Ezechiel. In vergleichbarer Weise will Ich den
Seelen das Bild einprägen, dass, sobald Ich wirklich in und durch sie
leben und in ihnen herrschen kann, sie zu Tempeln werden, in denen das
Wasser des Göttlichen Lebens strömen wird. Alle ihre Mir geweihten
Prüfungen und Bürden werden zusammen der Altar sein, auf dem Ich ihr
ganzes Leben und ihr ganzes Wesen der Göttlichen Dreifaltigkeit opfere, in
Vereinigung mit dem Feuer Meiner vollkommenen Liebe. Das Wasser des
Göttlichen Lebens wird ihren Tempel reinigen und verstärken, und der
Überfluss wird ihn durch das Osttor verlassen, das ihren Ausblick auf den
Horizont der Morgendämmerung des Lichtes der vollkommenen Hoffnung
darstellt.
Aus dem Osttor der Mir geweihten
Seelentempel heraus lasse Ich das Licht der Hoffnung auf die Mittagssonne,
Christus, strahlen, die diese Tempel in der Fülle von Gottes Reich wird
baden lassen. Das Wasser des Göttlichen Lebens wird in diesen Tempeln
durch die unvergleichbare Macht Meiner Tränen an Kraft gewinnen, und ein
Fluss Göttlichen Lebens wird aus ihnen herausströmen, während sie das
Licht der Morgendämmerung bis weit außerhalb ihrer Mauern verkünden. Die
Meinen werden Zeichen der wahren Hoffnung sein, anschwellende Flüsse, die
Fruchtbarkeit, Nahrung und Heilung herbeiführen werden, zur Gründung von
Gottes Reich auf Erden.
Seelen, Ich bin kraft Göttlicher Vollmacht
die Herrin aller Seelen. Gebt euch Mir völlig hin, und Ich werde euch zu
Bausteinen im Fundament dieses Reiches der vollendeten Liebe und des
vollendeten Friedens umgestalten. Für Gott bedeutet das die Vollendung
Seines Planes, für die Seelen wird es die Erfüllung ihrer Berufung sein
und das offene Tor zur ewigen Glückseligkeit.”
Maria, der
Filter des Göttlichen Lichtes (Freitag, 3.10.2008)
„Ich bin die Herrin aller Seelen. Gott
Selber hat Mich mit dieser Eigenschaft bekleidet und gibt sie in dieser
Zeit den Seelen bekannt, damit diese den Weg zur Vollendung ihrer Erlösung
früher finden. Siehe, Mein Sohn Jesus Christus hat das Tor zur ewigen
Glückseligkeit für die Seelen gezeigt und entriegelt. Er ist der Weg der
wahren Erlösung. Er ist ebenfalls die Sonne des Göttlichen Lichtes.
Infolge der Auswirkungen der Erbsünde und
der schweren Wolkendecke der Sündhaftigkeit, die über die Seelen gespannt
ist, sind sehr viele Seelen nicht länger dazu imstande, dem Licht Gottes
zu folgen, weil sie dessen Anblick auf ihrem Lebensweg nicht mehr
ertragen. Die Augen der Seelen haben sich so sehr an die Finsternis
gewöhnt, dass ihnen das Göttliche Licht in einer Form dargereicht werden
muss, die es ihnen ermöglicht, sich schonend daran zu gewöhnen. Aus dem
Grunde werde Ich von Gott zu den Seelen gesandt wie ein Filter, der das
Göttliche Licht allmählich zu den Seelen durchdringen lässt und es für sie
in die vielen unterschiedlichen Farben sämtlicher Tugenden aufteilt, in
denen Ich sie in sämtlichen Belehrungen und Offenbarungen unterrichte, die
Ich durch Meinen Propheten verkünde.
In dieser Weise macht die Herrin aller
Seelen die unabschätzbaren Reichtümer des Nachlasses Christi für alle
Seelen zugänglich, von denen so viele verwundet sind, aber dennoch das
Arzneimittel der Gegenwart Jesu nicht verdauen können oder blind sind
wegen der vielen Irrlichter der weltlichen Einflüsse und demzufolge das
wahre Licht Christi nicht mehr ertragen. Deswegen bin Ich die Brücke
zwischen Gott und den Seelen und deswegen habe Ich die Macht erhalten,
Seelen bis in ihre tiefsten Wurzeln umzugestalten und zu heilen.
Seelen, gebt euch Mir, eurer Herrin kraft
Göttlicher Verfügung vollkommen hin, damit Ich euch vollkommen befreie und
euch zu Lichtern machen kann, welche die Finsternis beschämen. Ich bin das
Tor des großen Tempels, der Christus heißt. Tretet durch die totale Weihe
an die Herrin aller Seelen in Mich ein, und ihr werdet die Fülle Christi
erleben.”
Über die totale
Hingabe an Maria (Samstag, 4.10.2008)
„Gott offenbart Mich der Menschheit als
die Herrin aller Seelen. Noch kennen die Seelen nicht die Tiefe Meiner
Macht. Unzählige Seelen sind unzufrieden, und finden nicht den wahren Weg,
den Gott für sie in Umrissen dargelegt hat, weil sie die Reichtümer Seines
Gesetzes nicht mehr erkennen und aus diesem Grunde auch sich selbst nicht
mehr kennen; denn die Seele ist von Natur aus Trägerin von Gottes Gesetz.
Der einzige Weg zum wahren Glück - bereits
auf Erden – ist die Neuentdeckung von Gottes Gesetz im Mittelpunkt der
eigenen Seele, die Neuentdeckung des wahren Lebensweges und des
eingeborenen Keimes der Heiligung in der Seele. Die Seelen lassen sich mit
den Gewändern der Welt bekleiden. Sie denken, fühlen und wünschen, wie die
Welt es sie lehrt und es von ihnen erwartet.
Hat Jesus nicht gesagt, die Seele sollte
wiedergeboren werden aus dem Geist? Seelen, Ich bin euch von Jesus
als Mutter gegeben. Ich bin die Mutter, aus der jede Seele
wiedergeboren werden sollte aus dem Geist. Ich trage Christus
in Mir, Ich bin die Braut des Heiligen Geistes. In Vereinigung mit dem
Heiligen Geist erzeuge Ich immer noch Früchte für das Göttliche Leben.
Jede Seele, die sich Mir in aufrichtigem Sehnen in totaler und
bedingungsloser Weihe hingibt, kann aus Mir für das Göttliche Leben
neu geboren werden.
Die Seele, die zu Mir kommt, während sie
sich danach sehnt, völlig umgestaltet zu werden, wird von Mir völlig
entkleidet. Sie muss den Mut haben, nackt vor Mir zu stehen. Das ist nur
möglich, wenn sie Mir gegenüber das Bekenntnis ausspricht, sie möchte Mein
Eigentum sein. Nur wenn die Seele dazu bereit ist, auf ihr altes ‘Ich’ und
ihre sämtlichen Gewohnheiten, Verbindungen, bedrückenden und hemmenden
Erinnerungen, weltliches Denken, Fühlen und Wollen zu verzichten, kann Ich
sie völlig entkleiden und sie neu bekleiden mit den Gewändern Meiner
eigenen Gesinnungen. Ab jenem Zeitpunkt erkennt der Heilige Geist die
Seele als eine Frucht aus Meinem Obstgarten.
Die Seele muss also alle ihre
Gewänder einschließlich des Unterkleides ablegen. Das Unterkleid ist der
Kern des alten ‘Ichs’, der letzte und hartnäckigste Rest der alten
Persönlichkeit mit allen ihren weltlichen Neigungen. Solange die Seele
nicht dazu bereit ist, auch das Unterkleid abzulegen, hat es keinen Zweck,
dass Ich sie mit Meinen Gewändern bekleide; denn sie wird immer
noch ihren eigenen Geruch um sich herum verbreiten, den Geruch, der nach
wie vor spürbar von ihr ausgehen wird. Auch ihr Unterkleid soll das
Meinige werden, damit sie den Duft des wahren Göttlichen Lebens verbreiten
kann und nicht mehr an ihr altes ‘Ich’ erinnert wird. Das ist
totale Weihe an Maria. Die Seele, die sich aus Mir wiedergeboren werden
lässt, ist im tiefsten Sinne des Wortes Bruder oder Schwester Jesu.
Ich bin von Jesus zu eurer Mutter gemacht.
So war es von Gott bestimmt. Ich kann jedoch erst im wahrsten Sinne eure
Mutter sein, wenn Ich euch für das wahre Leben neu gebären darf, das
Göttliche Leben. Gebt euch Mir deswegen total hin, damit ihr vom
Blut ernährt werdet, das auch den kleinen Jesus ernährt hat, dem Blut, das
vollkommen vom Geist Gottes geheiligt worden ist. Gebt Mir die
Gelegenheit, im wahrsten Sinne des Wortes eure Mutter zu sein und ab eurer
Wiedergeburt aus Mir eure Herrin zu sein, die euch über den Weg des
Göttlichen Lebens in das Herz Gottes hineinführt, zum Zweck der Vollendung
eurer Erlösung und Heiligung. Dieser Weg ist der Weg des wahren Glücks -
bereits hier auf Erden.”
Über die
Wissenschaft des Göttlichen Lebens
(Samstag, 11.10.2008)
“Seelen Meines Herzens, Ich werde von Gott
zu euch gesandt, um euch die Wissenschaft des Göttlichen Lebens zu
unterrichten. Das Göttliche Leben ist das Leben in vollkommener
Übereinstimmung mit dem Gesetz Gottes, das Leben in wahrer Heiligkeit.
‘Heiligkeit’ ist der Zustand der Seele, die dazu imstande ist, ‘Heil’ über
die Schöpfung zu bringen, durch ihr ganzes Verhalten und alles, was sie
sagt, sogar durch ihre verborgensten Gedanken, Gefühle und Wünsche.
Siehe, jede Seele ist ein Teil von Gottes
Schöpfung. Die ganze Schöpfung wird durch dieselben Göttlichen Gesetze
geführt. Die Prozesse der Seele gehorchen denselben Gesetzen wie die
Prozesse der Natur. Sie werden durch dieselbe Göttliche Intelligenz
geführt. Deshalb unterrichte Ich die Wissenschaft des Göttlichen Lebens so
oft in Gleichnissen, mit Bildern aus der Natur.
Betrachte das Bild des Herbstes. So wie
Bäume zu der von Gott festgesetzten Zeit den Ballast ihrer Blätter
abwerfen, weil diese ihren Dienst absolviert haben, so soll auch die Seele
zu gegebener Zeit den Ballast von all demjenigen, was überflüssig geworden
ist, abwerfen. Wenn die Seele Mir den abgeworfenen Ballast weiht, wird
dieser zur Grundlage einer neuen Fruchtbarkeit in einem neuen Frühling.
So erfolgt es in der Natur: Der Baum wirft
im Herbst seine Blätter ab, und der Boden nimmt diese Blätter in sich auf,
um Humus zu bilden, damit der Boden während der relativen Ruhe des Winters
neue Fruchtbarkeit für den kommenden Frühling, die Wiedergeburt, erwerben
kann. Wenn die Seele Mir den Ballast von den unterschiedlichsten
Einflüssen aus dem Alltag weiht, helfe Ich ihr dabei, das alles zu
Grundstoffen für neue Fruchtbarkeit, für Wiederaufbau, für innere
Umgestaltung, für tieferen inneren Frieden, für Wiedergeburt, für einen
neuen Frühling zu verarbeiten.
Siehe, wenn die Blätter nicht vom Boden
aufgenommen und dort zersetzt, sondern verweht werden, bringen sie dem
Baum und seiner Umgebung keine neue Fruchtbarkeit. Ebenso, wenn die Seele
Mir nicht den Ballast weltlicher Einflüsse und Belastungen weiht, sondern
diesen von sich fortbläst auf den Winden des gesprochenen Wortes, indem
sie immer wieder mit ihren Mitmenschen über das alles spricht, erhöht sie
weder ihre eigene Fruchtbarkeit noch die ihrer Umgebung, sondern sie
belastet andere Seelengärten mit ihrem Ballast. Die abgeworfenen Blätter
finden sich in anderen Gärten und können dafür sorgen, dass sich auch
diese Gärten verschmutzt und beladen fühlen.
Seelen, gebt Mir die Blätter eurer eigenen
weltlichen Bürden und Belastungen und gebt Mir auch diese, welche aus
anderen Seelengärten in euren Garten geworfen werden, damit euer Boden
nicht unter den eigenen Lasten und denen anderer Seelen erstickt wird.
Keine Seele kann die Einflüsse der Welt aus eigener Kraft vollkommen
verarbeiten.
Ich bin die Herrin aller Seelengärten. Ich
habe die Macht, die Verarbeitung sämtlicher weltlicher Einflüsse zu
beschleunigen und fruchtbar zu machen. Ich bin die Gärtnerin aus den
himmlischen Gärten. Gebt Mir euch total hin, damit Ich euch lehre,
den Zustand eures eigenen Gartens so zu sehen, wie er in Wirklichkeit ist,
durch neue Selbsterkenntnisse, und diesen zu Diensten von Gottes
Werken in euch zu verwandeln, durch ein heiliges Leben in Meiner
Nachfolge.
Ein Seelengarten, der Mir gehört,
wird zu einem Garten, aus dem das Leben nie mehr verschwindet; denn Ich
bearbeite ihn zur Fruchtbarkeit, zu dem Gott ihn erschaffen hat. Die erste
Frucht für diesen Garten wird die Erfahrung des wahren Glückes sein; denn
er wird sich einer neuen und bleibenden Fruchtbarkeit freuen. Ich kann
jedem Seelengarten diese Freude in dem Maß zukommen lassen, wie die Seele
Mir Tag für Tag ihren Alttag weiht, sich unter Meine Herrschaft stellt und
sämtliche Bürden und Einflüsse aus der Welt nur mit Mir teilt.
Begrabt euer ganzes Wesen, alle eure
Erfahrungen und Belastungen in Meinem Herzen. Lasst diese Belastungen
nicht in andere Seelengärten hineinwehen, wo sie zu Verschmutzung und
Erschütterung führen und Gottes Werke lähmen können. Die Blätter
weltlichen Ballastes, die in andere Gärten hineingeworfen werden, kann Ich
nicht in Fruchtbarkeit für euren eigenen Garten umsetzen. Jede Belastung,
die nicht Mir, sondern anderen Seelen anvertraut wird, erschöpft euren
eigenen Boden und den der anderen Seelen. In Mir ist eure wahre Befreiung;
denn Ich verwandle jedes Herz, das sich Mir richtig hingibt, in ein
Frühlingsparadies nach Meinem eigenen Bilde zur Entzückung Gottes. Aus Mir
ist das Leben, der Christus, geboren. Ich kann Es für immer im Garten
einer jeden Seele Wurzeln schlagen lassen.”
Über die
Reinheit (Donnerstag, 16.10.2008)
“Ich bin die Königin der Reinheit.
Reinheit ist der Zustand, in der die Seele in ihrem ganzen Verhalten, in
allen ihren Worten, Gedanken, Gefühlen und Wünschen nichts als Licht
erzeugt. Reinheit ist der Zustand, in der die Seele zur wahren
Fruchtbarkeit für das Reich Gottes auf Erden gelangt, weil sie in dieser
Verfassung wirklich Gott ähnlich sieht und all dasjenige, was von ihr
ausgeht, vollkommen dem Willen Gottes und Seinen Plänen entspricht.
Wahre Reinheit führt die Seele zum Stand
der Heiligkeit, weil in einem Boden wahrer Reinheit kein einziger Samen
der Finsternis noch Nahrung findet. In einer Seele, die bis in ihren
Wurzeln gereinigt wird, stirbt jegliche Versuchung, jegliche Verirrung und
jegliche Unfähigkeit, eigene Schwächen zu überwinden. Diese Seele sehnt
sich nach nichts anderem, als nach der wahren Einheit mit Gott.
Ich bin die Herrin aller Seelen. Ich bin
dazu berufen, jede Seele, die dazu bereit ist, sich Mir hinzugeben, zur
wahren Heiligkeit zu führen. Ich tue das an erster Stelle, indem Ich den
Seelengarten auskehre, damit er von all demjenigen, was nicht in den
Garten gehört und was Gottes Werke in diesem Garten hindert und
unfruchtbar machen kann, befreit wird.
Ich tue das ebenfalls, indem Ich den
wahren inneren Frieden in der Seele gründe. Eine Seele im wahren inneren
Frieden ist eine Seele, in der sich jeder Sturm legt und in dem die Winde
von außen, aus der Welt, keinen Schaden mehr herbeiführen. Ich kann das
erwirken, indem Ich den Zaun des Seelengartens verstärke, so dass sich der
Widerstand der Seele gegen all dasjenige, was auf sie zukommt, erhöht.
Eine Seele, die einen starken Widerstand gegen die Stürme der Welt
aufweist, wird nicht mehr so leicht verunreinigt.
Die Seele kann auch unreine Früchte
einbringen, indem sie in ihrem Inneren verunreinigt ist. Deswegen ist es
notwendig, dass jede Seele Mir alle ihre inneren Verfassungen,
Gewohnheiten und sämtliche Erinnerungen und Verletzungen aus ihrer
Vergangenheit hingibt und Mich tatsächlich über jede Einzelheit ihres
Alltags herrschen lässt, so dass Ich in ihr den wahren Frieden zustande
bringen kann.
Die Seele, die wirklich und aufrichtig
Mir gehören will, wird frei von jeglicher Neigung zum Hass, zum
Groll, zur üblen Nachrede, zur Eifersucht, zum Urteilen und Verurteilen,
zum Betrug, zur Intoleranz, zur Kritiksucht und zu jeglicher anderen
Äußerung negativen und selbstvernichtenden Fühlens und Denkens. In dieser
Seele stirbt alles Ungeziefer finsterer Einflüsse an der übermäßigen
Zufuhr des Sauerstoffs vom Heiligen Geist. Die Seele, die positive
Einstellungen in Gedanken, Gefühlen, Wünschen, Erwartungen und in allen
ihren Worten hegt, zieht so viel Göttliches Licht zu sich hin, dass in ihr
alle Finsternis geschwächt wird und letzten Endes stirbt.
Die Seele, die sich Mir total hingibt,
wird mit Meiner vollendeten Reinheit ernährt. Sie wird bis in ihre Wurzeln
ausgeheilt, wird stark gegen jegliche Prüfung in ihrem Alltag, wird
fruchtbar für Gottes Reich und erbt das wahre Glück des Göttlichen Lebens,
wofür Jesus so schrecklich gelitten hat.
In Mir ist die Reinheit vollkommen. Aus
diesem Grunde bin Ich eins mit dem Willen Gottes und bin Ich
uneingeschränkt an Seiner umgestaltenden Macht beteiligt. Umgestaltung,
ist nichts anders als die tiefe Reinigung von all demjenigen, was nicht zu
Gottes Werken passt, damit die Seele ihre einmalige Berufung erfüllen
kann.
Meine
Berufung besteht darin, jede Seele zur vollkommenen Erfüllung ihrer
eigenen Berufung innerhalb des Heilsplanes Gottes zu führen. Dazu brauche
Ich ihre vollkommene Hingabe. Die Seele, die sich aufrichtig danach sehnt,
wird neu geboren werden und sich selbst nicht wieder erkennen. Ihre
Finsternis soll zum Licht werden, ihr Unkraut zu Lilien, ihre Lauheit zur
Begeisterung, ihr Winter zum ewigen Frühling.”
Gleichnis vom
Krieg: Kampf zwischen Licht und Finsternis
(Freitag, 24.10.2008)
“Das irdische Leben der Seele weist eine
große Ähnlichkeit mit einem Krieg auf. Jede Seele ist dauernd ein Gelände,
auf dem sich der Kampf zwischen dem Licht und der Finsternis, zwischen den
Kräften der Heiligung und den Kräften der Sünde vollzieht. Demzufolge hat
die Seele eine Ähnlichkeit mit einem Land im Krieg. Krieg bringt Trümmer,
Ruinen, Chaos mit sich. Das alles herrscht ebenfalls in der Seele, solange
diese ihr Leben aus eigener Kraft zu leben versucht.
Ich bin den Seelen von Gott gegeben als
die Führerin im Kampf des Lichtes gegen die Finsternis und als Architektin
des Wiederaufbaus. Ich stärke die Seele in ihrem Inneren und überwache
ihre Grenzen. Sobald das Licht in der Seele stärker wird als die
Finsternis, wird jede Kraft der Zerstörung zurückgedrängt und nimmt der
Friede in der Seele zu.
Der wahre innere Friede ist die Bedingung
für den Wiederaufbau, die Wiedergeburt des Landes der Seele. Der wahre
Friede bringt neue Sicherheit, Hoffnung, Glaube, Vertrauen, Liebe,
Entspannung und macht letzten Endes die Seele zu einem Land, in dem alles
neu blüht und wo innerlicher Reichtum herrscht.
Ich komme, jede Seele, die infolge
weltlicher Einflüsse, Sorgen, Prüfungen und Kampf in Trümmern zu fallen
beginnt, neu aufzubauen und in ein blühendes Reich umzugestalten, in eine
Burg wahren Friedens und stiller, vertrauensvoller Freude. Ein Land im
Krieg ist ein Land in Finsternis und Tränen.
Siehe doch mal, was Ich in einem Land tue,
das Mich zu seiner Königin ausruft: Ich entwaffne den Feind, verbanne ihn
aus dem Land, das zu Meinem Reich geworden ist, und fange mit dem
Wiederaufbau an. Die Seele muss Mir dabei helfen, indem sie Mir die freie
und totale Verfügung über alle ihre Äcker und Wälder und über alle ihre
verborgenen Talente gibt. Alles muss sie Mir in die Hände legen,
und dann mache Ich sie völlig neu. Das Kreuz soll ihre Standarte sein, die
Lilie das Symbol auf ihrer Fahne; denn ihre eigenen Leiden und Schmerzen
werde Ich als Rohstoffe für ihre Erneuerung benutzen, und Ich werde sie so
tief reinigen, dass kein Samen feindseliger Einstellungen in ihrem Boden
noch Wurzeln schlagen kann.
Siehe, jeglicher Einfluss aus der Welt und
jegliche negative Erinnerung ist wie ein Angriff vom Feind. Jede Bindung
an weltliche Gewohnheiten und weltliche Scheinbedürfnisse ist wie eine
Festmahlzeit, zu welcher der Feind eingeladen wird, so dass er sich dort
an den Grundstoffen der Heiligung aus dem Boden der Seele nähren und
sättigen kann.
Geliebte Seelen, Ich kann den Feind in
euch nicht aushungern, solange ihr nicht aufhört, ihn zu ernähren. Ich
komme, euch den Weg aus der Besatzung zur Befreiung zu zeigen. Die
Regenwolken allen Kummers werde Ich mit den Sonnenstrahlen Meiner Liebe
bescheinen, die Gottes Liebe ist und somit das wahre Leben schenkt.
Dadurch wird der Himmel über dem Land der Seele nicht länger drohende
Wolken, sondern den Regenbogen der Hoffnung aufweisen.
Gequälte Seelen, gebt euch jetzt Mir hin,
Mir, Maria, der Herrin aller Seelen; denn Ich habe von Gott die Macht
erhalten, euer Chaos und eure innere Zerrissenheit in blühendes Glück
umzuwandeln. Eure Kreuze werden nicht länger Bürden, sondern ein Segen
sein. Jede Träne wird sich unter der Sonne der wahren Liebe in einen
Regenbogen verwandeln, und Ich werde für das Land der Seele die
Morgendämmerung des strahlenden Sommertages sein.”
Gleichnisse vom
Vollmond in der Nacht und vom goldenen Bach
des wahren Glückes (Donnerstag, 30.10.2008)
“Seelen Meines Herzens, die Erbsünde und
die betrügerische Natur des weltlichen Lebens haben eure Wahrnehmung
ebenso wie eure Interessen und die Punkte, denen ihr an erster Stelle eure
Aufmerksamkeit widmet, verzerrt. Aus diesem Grunde wird die Finsternis und
all dasjenige, was sich aus der Finsternis ergibt, leichter wahrgenommen
als das Licht und die Wirkungen Gottes im Leben und wird ihr leichter
Folge geleistet als dem Licht und den Wirkungen Gottes im Leben.
Schaut doch auf Mich. Gott hat Mich zum
Vollmond in der Nacht gemacht, die euch umhüllt. Die Augen der Seele
können so oft das Licht der Mittagssonne, Christus, nicht mehr ertragen.
Ich bin der vollkommene Spiegel der Sonne. Ich lasse das Göttliche
Licht in einer solchen Weise in eure Finsternis strahlen, dass es für die
geschwächten Augen der Seele empfänglich wird. Wenn ihr in einer
mondhellen Nacht zum Himmel hinaufschaut, seht ihr ja doch zunächst den
Mond? Ihr schaut euch doch zunächst ihn und die Sterne an und nicht
die schwarzen Flecke zwischen diesen Lichtpunkten? Ebenso sollen die Augen
der Seele zunächst auf Mich – den Vollmond – und auf die Heiligen –
die Sterne – schauen. Ich bin die vollkommene Abstrahlung der vollendeten
Tugend. Die Heiligen sind die Lichtpunkte in der Finsternis, die Punkte,
welche die Seelen daran erinnern, dass jede Menschenseele ihre Finsternis
besiegen kann.
Die herrschende Gegenwart der Einflüsse
aus der Welt in eurem Leben hat euch so sehr verunstaltet, dass ihr so
tut, als ob das Licht nur eine Nebensache ohne jegliche Bedeutung wäre.
Sehr viele glauben nicht mehr an die Allmacht des Lichtes, weil sie nicht
zu ihrer Zeit den Sieg des Lichtes über die Finsternis spüren. Ich
erinnere diese Seelen an das Versprechen Gottes, dass das Licht das letzte
Wort hat.
Der Kampf gegen die vielen Formen der
Finsternis, die euch bedrohen, von außen, aber auch von innen, – durch
Gewohnheiten, Bindungen, Schwächen und jegliche unlautere Neigung in
Worten und Taten, in Gedanken, Gefühlen und Wünschen, ist die Saat, welche
die große Ernte des Lichtes vorbereitet. Zu diesem Zweck aber muss diese
Saat an Mich geweiht werden, damit sie mit der Kraft Meiner Vermittlung,
Meiner Fürsprache und Meiner vollendeten Heiligkeit besiegelt werden.
Ich rufe die Seelen betont dazu auf, sie
mögen Mir ihren Lebensweg total anvertrauen, ein vollkommenes Vertrauen zu
Meiner Macht aufbringen und unerschütterlich an die Wahrheit glauben, dass
jede Äußerung der Finsternis zu Gottes Zeit unwirksam
gemacht und ausgeglichen wird. Dieser Ausgleich wird nur durch Prüfungen
ermöglicht, durch Läuterung der Seele im Feuer der wahren Liebe. Je
nachdem eine größere Zahl von Seelen schneller in der wahren Liebe wächst,
wird die Finsternis weniger wirksam werden. Die totale Weihe an Mich, die
Herrin aller Seelen, ist der goldene Weg, um dies zu erreichen.
Ich bitte alle Seelen, sie mögen alle
Finsternis, die auf sie zukommt, an Mich weihen, damit diese von
Mir bezwungen und unschädlich gemacht werden kann. Jede Äußerung der
Finsternis, welche die Seele bedroht und die von der Seele nicht an
Mich geweiht wird, kann in der Seele Wurzeln schlagen und sich in ihr
aussäen, gerade so wie Unkraut, das nicht gleich als solches erkannt wird,
wie es zwischen den guten Früchten schießt. Alle Finsternis, die an Mich
geweiht wird, wird in den Mantel der vollendeten Heiligkeit gehüllt. Unter
diesem Mantel kann sie nicht fruchtbar werden.
Liebe Seelen, Ich bin der goldene Bach des
wahren Glücks: Ich befließe den Seelengarten mit dem Wasser des Göttlichen
Lebens, das im Herzen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit entspringt, und
ich tue das in dem Maße, wie sich der Seelengarten nach Meiner
herrschenden Gegenwart in seinem Leben sehnt, und wie er sich für die
wahre Liebe aufschließt, indem er sämtliche Unreinheiten aus seinen Worten
und Taten, Gefühlen, Gedanken und Wünschen verbannt.
Die Seele, die sich Mir total
hingibt, wird vom Wasser der Göttlichen Quelle durchdrungen und wird
bereits auf Erden die ersten Zeichen des himmlischen Friedens erfahren,
der die innere Ruhe und das wahre Glück bringt. Das Wasser des Göttlichen
Lebens sorgt dafür, dass jeder innere Sturm sich legt. In diesem Wasser
ertrinken sämtliche Beklemmungen weltlichen Ursprungs. In der Seele, die
Mir angehört, gebäre Ich die Mittagssonne, Jesus Christus. In
dieser Seele wird Er aufwachsen und Seine Wunderwerke vollbringen, weil
Mein Mantel um diese Seele Ihn an Meine Gegenwart erinnern wird, Tag und
Nacht.”
Über die
Körperlichkeit als Dienerin der
Seele
(Donnerstag,
20.11.2008)
“Seit der Erbsünde betrachtet der Mensch
die Welt und das Leben hauptsächlich vor dem Hintergrund seiner
Körperlichkeit. Die Befriedigung des Bedürfnisses an körperlichem
Wohlbefinden ist in den Mittelpunkt gestellt worden. Dennoch hat Gott den
Menschen mit dem Auftrag erschaffen, ein vollkommen heiliges Leben zu
führen, das um das Leben der Seele und ihrer Bedürfnisse herum
gestaltet werden soll.
Die Seele trägt den Keim der Heiligkeit,
den Gott ihr geschenkt hat, wie einen Steuermechanismus für ihr ganzes
Verhalten und alle ihre inneren Gesinnungen. Der Keim der Heiligkeit wird
während des irdischen Lebens vom Staub der Welt überschüttet. Aus diesem
Grunde ist ständige Reinigung der inneren Gesinnungen notwendig. Solange
der Keim der Heiligkeit mit Staub bedeckt ist, kann die Seele ihren Flug
in das Göttliche Leben nicht fortsetzen und kann sie also nicht die
heilige Berufung vollenden, die Gott in sie gelegt hat und an die Er sie
Tag für Tag durch die Wirkungen Seiner Vorsehung erinnert.
Liebe Seelen, damit ihr die Heiligkeit der
Menschenseele wiederherstellen könnt, müsst ihr die Körperlichkeit wieder
zur Dienerin der Seele machen. Das lässt sich nur durch eine
Gesinnung der Selbstverleugnung und des Aufopferns von jedem Sehnen nach
körperlichem Wohlbefinden machen, zu Diensten der Werke Gottes und der
Vollendung Seines großen Heilsplans. Jesus hat euch das Vorbild gegeben,
indem Er Seinen makellosen Körper vollkommen und bedingungslos für die
Erlösung der Menschenseelen preisgegeben hat.
Seelen, auch Ich Selbst habe Mein ganzes
Leben lang gelitten und war kaum einen Tag frei von Unbequemlichkeiten,
Bürden und Schmerzen, da auch Mein Körper ein lebenslängliches Instrument
der Buße war. Damit sich die Menschenseele einen Reichtum an Verdiensten
erwerben kann, muss sie ihre Körperlichkeit bezwingen lernen, indem sie
diese möglichst vollkommen der Heiligung der Seele aufopfert. Zu dem Zweck
rufe Ich euch dazu auf, euch total und bedingungslos Mir zu weihen.
Ich komme, euch dabei zu helfen, die
Tyrannei eurer Körperlichkeit zu bezwingen. Schenkt Mir die Herrschaft
über euer Leben, und Ich werde eure inneren Gesinnungen dermaßen
umgestalten, dass ihr Schritt für Schritt Freude an allen Leiden und
Prüfungen findet. Ich werde in euren Herzen die Sonne des wahren
Verständnisses von Gottes Wahrheit aufgehen lassen, damit ihr die
unendliche Macht und Schönheit des erlösenden Leidens sehen lernt. Selig
die Seele, die das Leiden ihres Körpers völlig hinnimmt und es Mir als
Opfergabe an das Kreuz Christi weiht; denn Ich werde ihr die Gnade
erwirken, in dieser neuen Gesinnung die Fülle von Gottes Liebe zu
entdecken. Sie wird den wahren Frieden empfinden; denn Gottes Geist wird
ihr offenbaren, dass kein einziges Kreuz sinnlos ist.”
Fest des
Eintritts Mariens in den Tempel (Freitag, 21.11.2008)
“Ich habe Mich Selbst im Tempel total an
Gott und Seine Werke geweiht. Anschließend habe Ich zwölf Jahre lang ein
verborgenes Leben als Tempeljungfrau geführt. Diese Periode der Einheit
von Herzen mit Gott bot Mir die vollkommene Vorbereitung zum Empfang von
Gottes Sohn in meinem makellos reinen Schoß.
Heute rufe Ich alle Seele dazu auf, sich
ganz Mir zu weihen, damit Ich sie in einem Leben ausbilden kann, das
völlig im Dienst von Gottes Werken steht. So werde Ich ihnen die
vollkommene Vorbereitung auf die wahre Einheit mit Gott in ihren Herzen
bieten können.
Seelen, gebt euch Mir total hin und werdet
wie Tempeljungfrauen: Seelen, die es der Welt nicht länger erlauben,
innerhalb ihrer Mauern das Göttliche Leben zu stören. So werde Ich,
die Ich euch von Gott zur Himmlischen Herrin gegeben worden bin, in euch
dasjenige vollenden können, wozu ihr von Gott berufen seid: die Geburt
Christi in euch, zur Vervollkommnung der Einheit mit Gott. Dazu
brauche Ich: euer aufrichtiges Sehnen nach dem Göttlichen Leben, euren
Willen, unter Meinen Händen nach dem Bilde Gottes gestaltet zu werden, und
eure tägliche Ausdauer im Kampf gegen sämtliche weltlichen Einflüsse.”
Etwas später fährt Maria fort:
“Seelen Meines Herzens, als Herrin aller
Seelen und Mittlerin aller Gnaden komme Ich heute, um an eure Solidarität
zu appellieren. Ich lade euch dazu ein, während des Advents mit Mir
eine große Offensive gegen die Finsternis zu entfesseln. Der Advent
soll eine Periode des innigsten Sehnens nach der Ankunft des Lichtes sein.
Die Seelen können Mir dabei helfen, Jesus Christus tatsächlich erneut in
der Welt zu gebären. Ihr gehört zu der streitenden Kirche und ihr bestimmt
somit die weitere Entwicklung der Heilsgeschichte.
Ich
bin die Brücke zwischen den Seelen und Gott. Ich habe Meinem Apostel ein
Gebet eingegeben (Maria verweist hier auf das Gebet Nr. 1083), das
Ich euch während des Advents täglich beten hören möchte. Durch dieses
tägliche Gebet könnt ihr viele der Auswirkungen von Siegen, die Satan
durch die Jahrhunderte errungen hat, jetzt noch zunichte machen.
Ich erinnere an eine frühere Offenbarung,
die Ich den Seelen durch den Apostel der Herrin aller Seelen gegeben habe
(Maria verweist hier auf zwei Offenbarungen, die Sie am 28. Mai 2006
gegeben hat – siehe weiter*). Ich will dabei betonen, dass die
Finsternis nie das letzte Wort hat und dass die Seelen auf Erden
dafür sorgen können, dass der Endsieg des Lichtes vorangebracht wird. Der
goldene Weg, um das zu erreichen, ist dieser: zusammen mit Mir und
unter Meiner Führung.
Ich lege alle eure Mir geweihten Prüfungen
in der Fülle der Heiligkeit zum Fuß des Kreuzes. Der Endsieg des Lichtes
muss durch euren Sieg über eure eigenen Schwächen und durch die gründliche
Reinigung der Vergangenheit der ganzen Menschheit vollendet werden. Das
alles könnt ihr jetzt noch verwirklichen. Ich bitte euch inständigst:
Folgt Mir. Vergesst nicht, es geht dabei um eure Befreiung aus allem Elend
des irdischen Lebens, das von unzähligen Elementen von Finsternis
beherrscht wird.”
*
Zur Erinnerung: Am 28. Mai 2006 sagte die Herrin der Seelen unter
anderem Folgendes zum enormen Wert der Wiedergutmachung. Die Beispiele von
Wiedergutmachungsakten, die Sie bei jener Gelegenheit gab, waren im Rahmen
besonderer Aufgaben zu verstehen, die Sie Ihrem Apostel aufgetragen hatte.
Einen ähnlichen Wert haben selbstverständlich auch andere Akte und Gebete
zur Wiedergutmachung, die an Jesus, die Allerheiligste Dreifaltigkeit, das
Heilige Kreuz oder die Allerheiligste Jungfrau Maria gerichtet sind:
(MARIA – 28. Mai 2006): “Betrachte
dasjenige, was der Schöpfer von den Menschenseelen erwartet, als einen
großen Teich. Jede Kniebeuge und jeder Kniefall vor Mir, jeder Fußkuss,
jede Selbsterniedrigung wegen einer Seele vor Mir, lässt einen Tropfen in
diesen Teich fallen. Sollte keine einzige Seele diese Akte mehr
darbringen, so stünde der Teich eines Tages trocken, weil aus diesem Teich
Gnaden für die Seelen bereitet werden. Dies würde das Ende der Welt
bedeuten, es sei denn, ein Übermaß an Liebe der Göttlichen Barmherzigkeit
sollte das Gesetz der Gerechtigkeit sosehr abändern, dass es
gerechtfertigt wäre, die Menschheit ganz und gar von dem Übermaß an Schuld
gegenüber Gott freizusprechen (...)
Gott ist Herr der Zeit. Das alles ist ein
Mysterium. Du sollst jedoch wissen, dass, weil Gottes Heilsplan nicht an
die menschliche Auffassung über die Zeit gebunden ist, Satan noch
heute bestraft werden kann, indem ein Sieg, den er zum Beispiel vor
Jahrhunderten dadurch errungen hat, dass er eine Seele zum Ungehorsam oder
zum Versäumnis der Ehrerbietung [Gott oder Maria gegenüber] verführt hat,
jetzt noch seiner verderblichen Wirkungen gegenüber der Göttlichen
Gerechtigkeit beraubt werden kann, wenn ein Akt der totalen
Selbstdemütigung von einer Seele Mir gegenüber – der mächtigen Herrin
aller Seelen – dargebracht wird. Wenn du Mir mit brennender Liebe die Füße
küsst, verliert Satan sogar jetzt noch ein Element der Auswirkungen der
Macht, die er vor Jahrhunderten über eine Seele ausgeübt hat, indem er
diese zu einer Sünde, einer Untugend oder einem Versäumnis der
Ehrerbietung [Gott oder Maria gegenüber] verführt hat.
Betrachte nun einen anderen Teich: Jede
erfolgreiche Versuchung fügt dem Teich der Macht und der Siege der Teufel
über die Menschenseelen einen Tropfen hinzu. Dieser Teich setzt sich aus
sämtlichen Siegen der Teufel über alle Seelen durch alle
Jahrhunderte zusammen. Wenn du dich heute mit Feuer im Herzen zu Meinen
Füßen niederwirfst, veranlasst das Feuer deiner Liebe und deiner
Unterwerfung Mir gegenüber einen Tropfen aus dem Teich der Teufel dazu, zu
verdunsten, während dieser Akt der Liebe und der Unterwerfung den Teich
Meiner Macht in demselben Feuer glänzen lässt. Die Macht der Herrin
aller Seelen kann nicht ergänzt werden; denn sie ist unendlich,
aber ihre Ausstrahlung in den Auswirkungen von Gottes Heilsplan kann schon
zum Heil der Seelen betont werden (...).”
Straßenkarte
für die Reise in das Herz Gottes (Dienstag, 25.11.2008)
“Die Seele ist für sich selbst
größtenteils eine blinde Karte, gefüllt mit Punkten und Verbindungswegen,
die ihr unbekannt sind. Damit eine Seele ein fruchtbares Leben führen
kann, ein Leben, das einen konkreten Beitrag zur Gründung von Gottes Reich
der Liebe auf Erden liefert, muss sie an erster Stelle sich selbst
kultivieren. Der Landwirt weiß, dass er seine Äcker, ihre Lage und den
Stand des Untergrundes kennen lernen muss, bevor er einen optimalen Ertrag
erzielen kann. Dasselbe gilt für die Seele. Die Seele soll ihre eigenen
Talente und ihre eigenen Schwächen kennen lernen. Sie soll wissen, an
welcher Bestimmung ihr Leben orientiert werden sollte und über welche Wege
sie diese Bestimmung am Besten erreichen kann.
Nun, die Bestimmung der Seele ist bekannt:
Sie soll sich durch einen positiven Beitrag zur Verwirklichung von Gottes
Plänen und Werken das Ewige Himmelreich erwerben. Der Weg ist ebenfalls
bekannt: Die Seele soll den Weg Jesu Christi gehen. Die Seele kann die
Reise jedoch nur in dem Maße auf fruchtbare Weise vollenden, wie sie ihr
eigenes Reisegepäck, ihre inneren Gesinnungen und den eigenen
seelischen Gesundheitszustand kennt, ebenso wie die Art und Weise, wie
sie das alles günstig beeinflussen kann.
Genau dazu bin Ich von Gott zu jedem und
jeder von euch als die Herrin aller Seelen gesandt worden: Ich bin die
vollendete Begleiterin auf der Reise durch das unbekannte Land des eigenen
inneren Lebens. Wer Meinen Richtlinien folgt, wird von Mir sicher
und zweckmäßig zur Vervollkommnung geführt. Zu diesem Zweck unterrichte
Ich die Seelen in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens. Ich lade die
Seelen dazu ein, sich alle Meine Belehrungen und Offenbarungen zu eigen zu
machen; denn diese tragen in sich die Schlüssel zu einer großen
Schatzkammer: der Selbstkenntnis als Straßenkarte für die Reise der ewigen
Erfüllung, die Reise, die im Herzen Gottes endet, in einer Landschaft, die
ihre Schönheiten für alle Ewigkeit unaufhörlich vervielfältigt. Gebt euch
deswegen total Mir hin. Bittet Mich jeden Tag darum, eure innere
Reisebegleiterin zu sein, und Ich werde das wahre Leben in euch gebären.”
Gleichnis: das
Gebet als fließendes Wasser
(Mittwoch, 26.11.2008)
“Ich sagte den Seelen früher bereits, dass
der Wert eines Gebetes nicht nur durch die Worte bestimmt wird, sondern
noch mehr durch die innere Gesinnung des Herzens, während die Seele die
Worte ausspricht. Ich möchte den Seelen ein Bild vor Augen stellen, damit
sie dies vollkommen verstehen.
Betrachtet Gebet wie Wasser, das zum
Herzen Gottes hin fließt. Ein Gebet, das ohne viel Gefühl gebetet wird,
ist einem sehr langsam fließenden Bach ähnlich. An manchen Stellen kann es
sogar den Anschein haben, dass das Wasser still steht. Das Bachbett weist
viel Bodensatz auf, der sich aus weltlichen Beimischungen zusammensetzt.
Das Wasser erreicht nur mit Mühe Gottes Herz, und insofern es das
Göttliche Herz dennoch erreicht, so erfolgt dies nahezu unbemerkt und oft
in verschmutztem Zustand.
Wenn das Gebet jedoch aus einem Herzen
fließt, das sich für das Weltliche zu verschließen sucht und das von Liebe
und Sehnsucht nach Gott beseelt ist, wird es wie ein Gebirgsbach. Das
Wasser stürzt sich geradezu buchstäblich in das Herz Gottes. Es sprudelt
vor Kraft, ist durch und durch sauber und kann für Gott nicht unbemerkt
bleiben. Dieses Gebet entspringt auf einem Berg: in den höheren Regionen
des inneren Lebens.
Seht doch, wie reinigend dieses Gebet in
der Seele selbst wirkt: Das schnell strömende Wasser spült sämtlichen
Staub weltlicher Einflüsse aus der Seele fort, und das Bachbett enthält
nahezu keinen Bodensatz. Mit dem Herzen zu beten ist eine Gnade, die jede
Seele erhalten kann.
Es ist wichtig, dass sich die Seele
unaufhörlich dazu anstrengt, sich nicht von den weltlichen Einflüssen in
ihrem Alltag beherrschen zu lassen. Sie kann das erreichen, indem sie sich
vor Augen hält, dass die Verheißungen des Ewigen Reiches ihre Gedanken und
Gefühle beherrschen sollen. Sobald die Sonne der wahren Hoffnung und der
wahre Glaube an den unabschätzbaren Wert sämtlicher Prüfungen die Seele
vollkommen durchstrahlen, wird die Seele das Licht erhalten, das ihr
zeigen wird, wie vergänglich und unwichtig ihre Bürden sind. Schon allein
diese Erkenntnis wird die Strömung ihres Gebetes beschleunigen und den
Boden der Seele reinigen.
Ich
kann der Seele dabei helfen, sämtliche Felsblöcke, welche die Strömung des
wahren Lebens hindern, zu pulverisieren. Das Pulver dieser Felsblöcke wird
das Herz Gottes erreichen wie eine Bezeugung der Tatsache, dass die Seele
ihren inneren Kampf zusammen mit Mir geführt hat und dass sie die
Welt in sich selbst besiegt hat. Der Sieg der Seele über die Welt fängt
mit jedem aufrichtigen Versuch an, über die Ablenkungen der Welt hinaus zu
steigen. Für Gott gilt dies schon als aufrichtiges Sehnen nach Seinem
Herzen und nach dem Göttlichen Leben.”
Totus Tuus Maria!
Erläuterung anlässlich der Frage von
Seelen, wie die Worte der Heiligen Jungfrau Maria bezüglich des Fegefeuers
(Thema: die Allwissenheit Gottes) zu verstehen sind, wenn man sie gegen
den Hintergrund der traditionellen Lehre der Kirche Christi betrachtet.
Ich weise an dieser Stelle ebenfalls auf
die Erläuterungen vom 18. November 2008 hin.
Ergänzende
Kenntniselemente zur Lehre der Kirche
(Samstag, 6.12.2008, 21:30 Uhr)
Maria spricht: “Nichts von all dem, was
Ich im Zusammenhang mit den Göttlichen Mysterien offenbare, enthält
Elemente der Anfechtung der Lehre der Kirche Christi. Allerdings
handelt es sich in vielen Fällen um Ergänzungen derselben. Gottes
Weisheit hat es so verfügt, dass die Kenntnisse mit Bezug auf das
Göttliche Leben den Seelen stufenweise bekannt gegeben werden
sollen. So erfolgte es bereits durch alle Jahrhunderte hindurch. Zum
Zeitpunkt jeder Verkündigung hat es öfters den Anschein, dass manche
Elemente derselben im Gegensatz zur Lehre der Kirche stehen, weil diese
Elemente zum betreffenden Zeitpunkt noch nicht Teil des anerkannten
geistigen Erbgutes sein können. Nach der Bekanntgabe eines
authentischen, jedoch unbekannten Elementes der Wahrheit muss diese
Kenntnis durch die Gnadenwirkung in die Herzen aufgenommen werden, um
letzten Endes anerkannt zu werden. Genau das ist es, was mit den neuen
Kenntniselementen, die Ich in Meinen Belehrungen im Rahmen der
‘Wissenschaft des Göttlichen Lebens’ offenbare, geschieht. Schau...”.
Es folgt eine innere Vision, von der ich
die Erläuterung so niederschreibe, wie ich diese sehe und diese mir
erklärt wird:
Gott hat mit Seiner Schöpfung von Anfang
an ein gewisses Ziel angestrebt. Weil jedes Göttliche Gesetz mit
Sicherheit erfüllt werden soll, wissen wir mit Sicherheit, dass sich
dieses Ziel, die Vollendung des Göttlichen Heilsplanes, verwirklichen
wird. Gott hat dem Menschen aber einen freien Willen geschenkt,
aufgrund dessen jede Menschenseele ihrem Leben frei Richtung geben kann.
Jeder Gebrauch des freien Willens, der vom Willen Gottes abweicht,
führt eine Verzögerung in der Vollendung des Göttlichen Heilsplanes
herbei.
Durch die Erbsünde hat Satan gleichsam
Rechte auf die Menschenseelen an sich gezogen. Das heißt: Gott lässt den
Seelen die freie Wahl, sich entweder zum Licht oder zur Finsternis zu
bekennen und sich dementsprechend zu entscheiden, jeden Augenblick des
Tages und der Nacht, ein Leben lang, immer wieder. Sollte Gott der Seele
diese freie Wahl nicht lassen, so könnte der Mensch gar
nicht sündigen. Jede Sünde entspringt aus einem Mangel in der Erfahrung
der Liebe gegenüber Gott.
Gottes sehnsüchtigster Wunsch ist, dass
die Strömung der Liebe aus Seinem Herzen durch die ganze Schöpfung
vollkommen wird. Jede Sünde stört diese Strömung. Gott sehnt Sich nach
Liebe, die Ihm von der Seele spontan und freiwillig
entgegengebracht wird, sowohl unmittelbar als auch durch die Geschöpfe in
der Verkettung von Akten der vollkommenen Nächstenliebe und der Liebe zur
Schöpfung.
Gott versucht ständig, die Seelen in ihrem
Verhalten und in den von ihnen zu treffenden Wahlen zugunsten des
Lichtes zu beeinflussen, der Erfüllung des Gesetzes der Liebe.
Zu dem Zweck lässt Er Seine Gnaden nach sämtlichen Seelen ausströmen und
setzt Er unaufhörlich Zeichen durch Seine Vorsehung.
Gott ist allwissend, was die inneren
Gesinnungen und Verfassungen, Fähigkeiten und Schwächen einer jeden Seele
zu jeglichem Zeitpunkt betrifft und was die Neigung jeder Seele zu
bestimmten Mustern in ihrem Verhalten, Denken, Fühlen und Wünschen
betrifft. Die Einzelheiten in der Art und Weise, wie eine Seele zu allem
reagiert und wie sie sich bei jeglicher – immer wechselnder – Lage ihres
Lebens anpasst, sind auch für Gott manchmal nicht ohne Überraschungen: Die
Seele verfügt über die Freiheit, sich der Gnaden zu bedienen oder nicht,
ihren üblichen Verhaltens- und Denkmustern zuwiderzuhandeln oder nicht,
die Zeichen der Göttlichen Vorsehung zu beachten oder nicht, sich auf
Versuchungen einzulassen oder nicht, usw.
Sollte Gott jede Einzelheit mit
Sicherheit vorhersehen, so könnte nie die Rede sein von Schmerz im
Göttlichen Herzen wegen des Verlorengehens einer Seele. Durchweg lässt
Gott kein einziges Mittel unbenutzt, wenn es gilt, eine Seele zum Heil zu
führen. Falls sich allerdings diese Seele entschieden zur Finsternis
bekennt, erreicht sie nicht das für sie von Gott vorgesehene Heil. Genau
deswegen gilt, dass nicht Gott eine Seele verurteilt oder verdammt,
sondern dass eine Seele sich selbst verurteilt oder verdammt.
Sollte sich die Allwissenheit Gottes auf alle Einzelheiten
erstrecken, so sollte man annehmen, dass Gott Selber bestimmte Seelen
verloren gehen lässt. Dies hieße, dass Gott Sein eigenes Gesetz der
vollkommenen Liebe verleugnen würde, ja es sogar außer Kraft setzen würde.
Würde Er so gesinnt sein, so wäre Er Selbst der größte Stolperstein der
Gründung Seines Reiches auf Erden...
Betrachten wir die Zeitpunkte, an denen
sich alles in der Menschengeschichte und in den einzelnen Menschenleben
vollzieht. Auch all dasjenige wird in weitgehendem Maße von der freien
Wahl einer jeden Seele ebenso wie von der komplexen Wechselwirkung
zwischen dem freien Willen sämtlicher Seelen bestimmt. Gott kann das alles
zwar beeinflussen und tut das tatsächlich täglich, durch die unzähligen
Zeichen Seiner Vorsehung, der Verbreitung Seiner Gnaden von
unerschöpflicher Vielfalt, durch die Entscheidung, das Leben von Seelen zu
bestimmten Zeitpunkten zu beenden, und auf vielen anderen Wegen, ABER das
alles ändert nichts an der riesigen Rolle, die sämtliche Seelen in diesem
Zusammenspiel erfüllen sollen.
So gilt es zum Beispiel im Fegefeuer: Eine
Seele hat Gutmachung wegen bestimmter Verstöße gegen das Göttliche Gesetz
der Liebe zu leisten und braucht dazu einen gewissen Zeitraum, ABER dieser
Zeitraum wird von dem Einsatz der Seele mit bestimmt: Je nach dem Ausmaß
der Liebe, mit der die Seele ihre Gutmachung und Läuterung vollbringt,
wird sie eine Zeit brauchen, die entweder länger oder kürzer ausfällt, als
die vom Gesetz der Göttlichen Gerechtigkeit erforderte Zeit.
Wie in der Erläuterung vom 18. November
2008 erwähnt, bezieht sich die Allwissenheit Gottes auf den von Ihm auf
jeden Fall vollkommen vorhersehbaren Idealfall. Der Idealfall für
jede Einzelheit der Ereignisse auf Erden ist, dass der menschliche Wille
vollkommen mit dem Göttlichen Willen in Übereinstimmung ist. Je besser
sich eine jede Seele mit dem Willen Gottes in Einklang bringt, umso
zügiger wird sich der Plan Gottes vollziehen, in vollkommener
Übereinstimmung mit Seinen Plänen und Erwartungen. Gott besitzt die
faktische Allwissenheit, hat sie aber Selbst aufgrund Seiner vollkommenen
Liebe zu den Menschenseelen einschränken lassen, die Ihn dazu veranlasst
hat, den Letztgenannten einen freien Willen zu schenken, über den sie
völlig frei verfügen können und der für Gott heilig und unantastbar ist.
Die große Lektion ist, dass Sich Gott
inständigst wünscht, jede Seele möge ihren freien Willen dazu benutzen,
die Göttlichen Gesetze in allen Einzelheiten des Alltags zu erfüllen.
In der Liebe Jesu und Mariä,
Ihre “Myriam van Nazareth”
Antwort vom 18. November 2008 auf die
Anfrage einer verunsicherten Frau in Hinsicht auf die Allwissenheit Gottes
in der Schrift „Das Fegefeuer“ von Myriam van Nazareth
Totus Tuus Maria!
Liebe Schwester in Jesus und Maria,
Gott ist allwissend, ABER was die
Handlungen der Menschenseelen betrifft, ist der freie Wille im Spiel. Gott
hat den Seelen einen freien Willen gegeben, über welchen sie frei verfügen
dürfen. Diese freie Verfügung ist dafür verantwortlich, dass vieles
geschieht, was nicht in Gottes Plänen vorgesehen war. Gott weiß
vollkommen, was in jeder Seele vorgeht, aber Er hat sich durch den
Mechanismus des freien Willens der Seelen in dem Sinne binden lassen, dass
auch Er voller Erwartung zuschaut, wie jede Seele damit konkret umgeht.
Gott weiß genau, welche Auswirkungen Seine
Erlässe haben SOLLTEN, in Idealfall, d.h. unter der Voraussetzung,
dass die Seelen genau so reagieren, wie es ihnen die Göttlichen Gaben und
Gesinnungen, die sie in sich eingegossen bekommen haben, eingeben.
Allerdings weichen die Seelen seit der
Erbsünde vielfach von diesem "Göttlichen Reaktionsmuster" ab. So ist es zu
verstehen, dass Gott den Lauf der Weltgeschichte so schwer bedauern kann.
Wäre alles nach Seinem Gesetz gelaufen, so hätte sich seit langem all
dasjenige vollzogen, was Er mit der Menschheit vorhatte.
Nun, wenn eine Seele aufgrund der
Anschauung der Fülle der Göttlichen Wahrheit begreift, dass sie von der
Göttlichen Liebe abgewichen ist, und in wie fern sie dies getan hat, so
weiß sie selber, dass sie für eine gewisse Dauer in den Ort der Läuterung
gehört. Gott weiß, dass aufgrund ihrer Vergehen diese Seele so und so
lange dort bleiben sollte, im Idealfall.
Was Er Sich dann mit Hoffnung und voller
Erwartung anschaut, ist: wie wird diese Seele aufgrund ihres freien
Willens konkret mit dieser Läuterungsdauer umgehen? Je kräftiger die
Seele im Fegefeuer die Liebe zum Gesetz Gottes empfinden will, desto
kräftiger, zügiger und gründlicher wird auch ihre Läuterung vor sich
gehen; denn die Seele bestimmt auch dort noch ihr Schicksal.
Gott hat Sich durch Seine eigene
grenzenlose Liebe binden lassen: Er kann nur abwarten, wie die Seelen
Seine Geschenke (in diesem Fall: das Geschenk der grenzenlosen
Barmherzigkeit) benutzen werden. So ist es zu verstehen, dass Gott auch
nicht die genaue Dauer der Läuterung vorhersehen kann. So weit geht das
Selbstverfügungsrecht, das Gott den Seelen geschenkt hat: Sie haben ihr
Schicksal in eigener Hand.
Nur die Seele, die sich völlig in
Gottes Hand legt (z.B. durch totale Weihe an Maria), genießt das Vorrecht,
sich in der Abwicklung ihres Schicksals dem "Idealfall" möglichst dicht zu
nähern, also den Erwartungen und der Hoffnung Gottes gerecht zu werden:
Gott hofft, dass sich die Seelen Seine Liebe sosehr zu Nutzen machen
werden, dass ihre Läuterung möglichst schnell vollendet ist.
Die Lektion ist diese: Möge jede Seele
ihren freien Willen RICHTIG verwenden, d.h. möglichst vollkommen dem
Willen (der Hoffnung) Gottes entsprechend.
Noch zur Ergänzung:
Jesus spricht zum Beispiel von Judas als
den Sohn des Verderbens. Also wusste Er tatsächlich, wie Judas enden
würde. Der Unterschied liegt darin: Von Judas wusste Jesus ganz eindeutig,
wie er enden würde, WEIL innerhalb des Göttlichen Erlösungsplanes einer
der Jünger den Herrn verraten sollte. Jesus wusste, dass die Erstarrung
des Judas so unverbesserlich war, dass er die Versuchungen immer dem Weg
Gottes vorziehen würde. Keiner der elf anderen besaß diese innerliche
Gesinnung. Schwächen hatten sie alle (obgleich Jesus und Maria Johannes
als "Engel im Menschenkörper" bezeichneten), aber nur Judas entsprach den
Voraussetzungen eines Gottesverräters.
Oder in Mt 24,36 heißt es beispielsweise:
„Von jenem Tag aber und jener Stunde hat niemand Kenntnis, auch die Engel
des Himmels nicht, nur der Vater allein.“
Keiner weiß die Stunde. Der Vater weiß sie
in gewissem Sinne schon, weil Er innerhalb Seines Planes für jede Seele
eine Vorstellung davon hat, was sie zu leisten hat, was sie zu diesem Plan
beizutragen hat. Fest steht aber - und ich schreibe dies aufgrund privater
Offenbarungen von Maria - dass der vorgesehene Zeitpunkt des irdischen
Todes einer Seele vom Vater in vielen Fällen mehrmals geändert wird, je
nach dem Maß, in dem die Seele sich den Zeichen der Vorsehung in ihrem
Leben gegenüber verhält. Maria hat mir einmal gesagt, dass es vorkommt,
dass der Vater einer Seele, die z.B. 70 Jahre alt werden "sollte", die
aber ab (sagen wir) ihrem 65. Lebensjahr damit anfängt, schwer und ohne
Reue zu sündigen, zwei oder drei Jahre vor ihrem vorgesehenen Todestag das
Leben nimmt, WEIL Er vorhersieht, dass diese Seele sich selbst
unwiderruflich verdammen wird, wenn sie so weitergeht. Solches
Einschreiten ergibt sich vielleicht ausnahmsweise, als Akt großer
Barmherzigkeit, aber es soll so vorkommen. Die Einzelheiten über dieses
System gehen aus einem Mysterium hervor, das den Menschen nicht völlig
erschlossen wird (werden darf).
Diese Antwort basiert auf dem Wissen, das
mir Maria darüber vermittelt hat. Ich beantworte solche Fragen nie aus
eigener Initiative, weil ich auf keinen Fall Seelen irreführen möchte. Mir
ist nicht bekannt, ob die Kirche dazu etwas sagt, zumal mir Maria betont
ins Herz redet, ich sollte mich möglichst wenig mit Stellungnahmen zu den
Göttlichen Mysterien beschäftigen, weil Sie will, dass mein Geist und mein
Herz wie ein unbeschriebener Papierbogen für IHRE Eingebungen bereit sind.
In aller Liebe,
"Myriam"
Gleichnis vom
Pflug zur Kultivierung des Seelenackers
(Mittwoch, 10.12.2008)
“Wozu lebt der Mensch? Jede Seele wird mit
diesem einen Ziel in die Welt gesandt: ihren eigenen Seelenacker zu
kultivieren, um ihn für dasjenige vorzubereiten, was Gott von ihr
erwartet, und andere Seelenäcker zu bebauen, damit auch sie fruchtbarer
werden für das Ziel, das Sich Gott mit der ganzen Schöpfung gesetzt hat:
die Vollendung Seines Heilsplans für alle Seelen, mit der Gründung Seines
Reiches auf Erden. Hat Jesus nicht gesagt, dass die Seele, die Ihm folgen
möchte, die Hand an den Pflug legen soll, und dabei nach vorne
schauen soll?
Schau doch mal, was dies alles bedeutet.
Die Seele kann ihr wahres Lebensziel – die Berufung, die Gott ihr
gegeben hat – nur dann verwirklichen, wenn sie das Messer des Pfluges
vollkommen reinigen und schärfen lässt und die richtigen Wege geht, um
gerade jene Äcker kultivieren zu helfen, auf denen Gott ihren Einsatz
erwartet. Das Messer des Pfluges kann ihre Schärfe durch Verschmutzung und
durch falschen Gebrauch verlieren. Die Verschmutzung tritt dann auf, wenn
sich Schlammkrusten auf dem Messer ablagern. Das ist der Fall, wenn die
Seele die Einflüsse der Welt auf sich einwirken lässt. Dies erfolgt oft,
wenn sich die Seele vielen sinnlichen Eindrücken aussetzt, durch das
Fernsehen, aufhetzende Musik, Nachrichten, Aufenthalt im regen Verkehr
oder in der lärmenden Geschäftigkeit der Stadt, indem sie viele Gespräche
führt...
Es erfolgt aber auch, wenn die Seele oft
in ihre eigene Vergangenheit zurückblickt. Siehe, nach vorne schauen, um
Gottes Werke zu tun, heißt, den Blick auf das wahre Lebensziel gerichtet
zu halten. Zurück blicken, heißt, die Vergangenheit immer wieder
zum Leben zu wecken. Die Seele soll ihre Vergangenheit im hochheiligen
Boden Meines Herzens begraben, damit Ich sie zunutze machen kann und der
Seele dabei helfen kann, weiterhin nicht mehr in die Vergangenheit
zurückzublicken.
Neben sich blicken,
heißt, oft mit der Welt um sich herum beschäftigt zu sein. Die Seele kann
nur dann gerade Furchen ziehen, wenn sie ununterbrochen nach vorne schaut.
Verschmutzend für den Pflug sind sämtliche Eindrücke, die sich auf
der Seele ablagern, ohne diese zu ernähren. Nahrung ist nur die
Information, die der Seele wachsen hilft, die sie näher zu Gott bringt,
die ihr nützlich ist, um dasjenige zu verwirklichen, wozu Gott sie in die
Welt gerufen hat. Alles Übrige ist Ballast, es sind Schlammkrusten, die
den Pflug verschmutzen und ihn unnötig schwerer machen. Die Schärfe
des Pfluges lässt bald nach, wenn die Seele dauernd mit dem Verstand
beschäftigt ist: Nachdenken, grübeln, analysieren, selber alles regeln,
statt der Göttlichen Vorsehung grünes Licht zu geben – der Vorsehung, die
ja nicht durch den Verstand, sondern durch das Herz wirkt.
Oft mit dem Verstand beschäftigt zu sein, ist wie das Zermahlen von
Steinen: es macht den Pflug der Seele stumpf.
Wie, wo und wann soll die Seele pflügen?
Bei allem, was die Seele beabsichtigt, zu
tun oder zu sagen, soll sie ihr Herz darüber zu Rate ziehen, ob die
beabsichtigte Handlung oder das beabsichtigte Wort sie selbst und/oder
andere Seelen näher zu Gott bringt, und ob sie/es dazu dienlich ist, die
Verwirklichung des eigenen Lebenszieles und des Lebenszieles anderer
Seelen zu fördern. So wird die Seele allmählich den Unterschied lernen
zwischen demjenigen, was nützlich ist – weil es dem Plan Gottes
dient – und demjenigen, was überflüssig oder sogar schädlich ist – weil es
nur menschliche Scheinbedürfnisse befriedigt. Dieser Unterschied
und die Entwicklung und Durchströmung der wahren Liebe in der Seele
bestimmen die wahre Lebenskunst, die Übereinstimmung mit dem Göttlichen
Leben.
Um zu wissen, wo sie pflügen soll, und wie
sie ihre Pflügkraft optimieren kann, soll die Seele sich Mir
hingeben. Ich bin den Seelen von Gott als Führerin auf ihrem Lebensweg
gegeben. Ich führe die Seele, die Mir gehört, zu allen Äckern, auf denen
ihre Beihilfe bei den Bebauungsarbeiten erwartet wird. Ich lehre sie,
wie sie das tun soll, und wann. Ich führe sie über die
geeigneten Pfade zu den Äckern, wo ihr Lebenswerk auf sie wartet. Ich
lehre sie auch die Technik des Pflügens nach Gottes Erwartungen und die
Richtlinien, um sich selbst rein und scharf zu machen: die Wissenschaft
des Göttlichen Lebens.
Wenn die Seele Mich über ihr ganzes Wesen
und über ihren ganzen Lebensweg herrschen lässt – wenn sie es Mir
ermöglicht, tatsächlich ihre Herrin zu sein – gestalte Ich sie derart um,
dass sie anfängt, Meine Handlungen zu vollbringen, Meine
Worte zu sprechen, Meine Präferenzen in sich zu spüren, und –
genauso wie Ich – eine Abneigung entwickelt gegenüber jeglicher Sünde,
Finsternis und Untugend, und dass sie jede Versuchung zu entlarven lernt,
und wenn diese noch so listig getarnt ist.
Alles Weltliche wird sie allmählich
verabscheuen als Zeitverlust und zwecklose Verschwendung von Kräften. Sie
wird lernen, das Messer ihres Pfluges zu schärfen durch die wahre Liebe
und die Begeisterung für die Werke des Lichtes, und sie wird ihren Pflug
gründlich reinigen mit den Tränen ihrer aufrichtigen Reue. Die Arbeit auf
den Äckern der Seele wird ihre einzige Freude werden. Sie wird dabei
helfen, sich selbst und andere Seelenäcker empfänglich zu machen für die
Sonnenstrahlen der Ewigen Wahrheit und für den Regen der Gnaden. Ihr Herz
wird Mich so kennen lernen, wie Ich wirklich bin, und es wird die
Gegenwart Christi auf allen ihren Wegen spüren lernen. Letzten Endes wird
jede Furche, die sie zieht, bis ans Himmelstor laufen.
Ich bin die Herrin aller Seelen. Wenn eine
Seele sich Mir vollkommen hingibt, führe Ich alle ihre Werke zur vollen
Fruchtbarkeit für das Reich Gottes. Ich führe sie zu immer höheren Stufen
der Heiligkeit in dem Maß, wie sie Meine Richtlinien den Vorrang gibt vor
ihren eigenen Bedürfnissen. Gott wird ihre Werke als die Meinen
erkennen, und Er wird sie mit Seinem Siegel versehen, damit sie Seine
Pläne zu ihrer Vollendung führen und die Seele in den ewigen Frühling
hinein führen.”
Gleichnis von
der Lepra der Körperlichkeit (Donnerstag, 11.12.2008)
“In Unseren Tagen zählte Israel viele
Aussätzige. Die Seelen sollen die Lepra im spirituellen Sinne wie eine
Erinnerung an die Vergänglichkeit des Körperlichen betrachten. Aussätzige
wurden in Grotten, Höhlen und einsamen Tälern isoliert. Gerade so soll die
Seele letzten Endes mit ihrer Körperlichkeit umgehen lernen: Die
Körperlichkeit soll so viel wie möglich aus sämtlichen Regungen des
Herzens und aus sämtlichen Bestrebungen der Seele verbannt werden.
Seelen, bittet jeden Tag Jesus, Er möge
euch von der Lepra eurer Seele heilen, damit ihr von den finsteren
Einflüssen übermäßiger körperlicher Bedürfnisse gereinigt werdet. Jedes
Bedürfnis, das über die Notwendigkeit, euren Körper wirksam zu halten,
hinaus steigt, beraubt die Seele der Lebenskraft, derer sie bedarf,
um die Werke Gottes zu vollbringen. Es ist die Fruchtbarkeit der Seele,
die euch in Gottes Reich hinein führen soll. Die Körperlichkeit ist wie
die ständige Drohung der Lepra für die Seele.
Ich bin die Herrin aller Seelen, weil Ich
die oberste Reinheit bin. Folgt Mir nach, Ich zeige euch den Weg in Meinen
vielen Belehrungen.”
Über die innere
Ruhe und den inneren Frieden
durch die Weihe an Maria (Dienstag, 16.12.2008)
“Seelen Meines Herzens, wieder nähert sich
der Geburtstag Meines Sohnes Jesus Christus, des Friedensfürsten. Gott hat
Mich in die Welt gerufen, um für ewig die Brücke zwischen Seinem Herzen
und den Seelen zu sein. Ich habe Denjenigen in die Welt tragen dürfen, der
den Göttlichen Frieden in die Herzen bringen wollte. Ich war die erste
Seele, die den wahren inneren Frieden, den Himmlischen Frieden, ein ganzes
Leben lang vollkommen besessen hat. Ich bin die Herrin aller Seelen, weil
Ich die Macht erhalten habe, die Seelen zum wahren Göttlichen Leben zu
führen. Das Göttliche Leben ist das Leben im Einklang mit dem Herzen
Gottes, das Leben der wahren Heiligkeit.
Die unzähligen Eindrücke aus dem
weltlichen Leben donnern unbarmherzig gegen die Außenwände eines jeden
Seelentempels. Sobald diese Eindrücke dauerhaft zum Geist und zum Herzen
zugelassen werden – das heißt, sobald sie damit anfangen, das innere Leben
und das Verhalten zu beeinflussen –, führen sie allmählich ein eigenes
Leben: Sie entfesseln innerhalb der Seele Winde, die öfters früher oder
später zu unbezähmbaren Wirbelstürmen heranwachsen und das unbewusste
Leben der Seele in ein richtiges Chaos verwandeln können.
Ich bin gekommen, die Seelen dazu
aufzurufen, Mir regelmäßig alle ihre Erfahrungen, alle ihre
sinnlichen Eindrücke, alle ihre Erinnerungen, alle ihre
Sorgen und all dasjenige, was sie Tag für Tag beunruhigt, zu
weihen, im felsenfesten Glauben, dass dies alles ab jenem Augenblick
tatsächlich Gott gehört. Das ist so, indem die Seele durch die freiwillige
Weihe ihres inneren Lebens an Mich einen Bund mit Gott schließt, wobei sie
Ihn durch Mich darum bittet, Er möge das alles für die Verwirklichung
Seines Heilsplans benutzen. Begrabt alle Erfahrungen, alle sinnlichen
Eindrücke, alle Erinnerungen, alle Sorgen und all dasjenige, was euch Tag
für Tag beunruhigt, im heiligen Boden Meines Herzens, diesem Boden, der
nichts weniger ist als das wiedergeborene Paradies, das die Seelen durch
die Erbsünde verloren hatten. In Mir schlägt das Herz Christi, in Mir
strömt Sein Blut, in Mir atmet der Heilige Geist. Wie könnte Ich denn
Werke tun, die nicht Gottes Werke sind?
Seelen, jedes Element der Unruhe im Geist
und jedes Element des Unfriedens im Herzen sind wie Unkraut, das aus der
schlechten Saat der weltlichen Eindrücke aufblüht. Die Seele kann sich
gegen die Blüte dieser Saat wappnen, indem sie Mir ihren
Seelenboden ausliefert. Lasst Mich Meine allerheiligste Berufung erfüllen:
Ich bin euch gegeben als die Herrin eures ganzen Wesens und eures Lebens,
in Gottes Namen und in Vertretung Seines Planes mit jeder Seele. Ich will
jede Seele zum wahren Frieden und zur inneren Ruhe führen, indem Ich sie
mit der stillen Sicherheit nähre, dass Gottes Weisheit alles
ausgleicht, sobald die Zeit dazu gekommen ist.
Die Zeit gehört Gott. Jegliche
innere Unruhe einer Seele entspringt aus einer Unvollkommenheit in ihrem
Glauben; denn der vollkommene Glaube ist die Grundlage der Sicherheit,
dass Gott alles zu Seiner Zeit in Ordnung bringt. Unzählige Dinge werden
von Gott im Unsichtbaren vollzogen, weil Er den Seelen die Verdienste des
wahren ‘Glaubens ohne zu sehen’ vergönnen will und weil unzählige Dinge
nicht jede Seele persönlich angehen. Sollte jede Seele alles sehen,
so würde sie unzähligen Versuchungen zum Opfer fallen: sie könnte zügellos
urteilen, verurteilen und Kritik üben, und nur die wenigsten würden noch
die von Gott verlangte Reinheit des Herzens bewahren.
Seelen, lasst euch nicht länger von
allerhand Dingen, die ihr hört und seht, beunruhigen. Alles wird
die Ordnung erreichen, die innerhalb des Göttlichen Heilsplans passt, und
zwar in der Stunde, in der dies am zweckdienlichsten ist, um diesen Plan
zu vollenden. Möge jede Seele das wahre Vertrauen zu den Werken Gottes
finden, damit sie ihre ganze innere Unruhe loslassen kann. Das Maß, in dem
die Seele die innere Ruhe und den inneren Frieden findet, wird der
Gradmesser ihres wirklichen Glaubens sein. Gebt Mir euer ganzes Wesen,
euer gequältes Herz und euren unruhigen Geist hin, total und ungeteilt,
und Ich werde den wahren Frieden in euch gebären, so dass die Welt sehen
wird, dass ihr Brüder und Schwestern Christi seid.”
Weihnachtsbotschaft Mariens (Samstag, 20.12.2008)
“Siehe den tiefen Sinn der jährlichen
Weihnachtsfeier: Jede Seele wird daran erinnert, dass sie zunächst Mich in
das Bethlehem ihres tiefsten Wesens aufnehmen soll, damit Ich dort Jesus,
das Licht der Welt, gebären kann. So können der Weg, die Wahrheit und das
Göttliche Leben in ihr wachsen, Sich von ihr aus an die Welt verkünden und
die Welt zum Zeugen der Wunderwerke Gottes machen und in ihr verherrlicht
werden.”
Totale Weihe an
Maria als Schlüssel der Befreiung
(Samstag, 10.01.2009)
“Ich will ein Wort der Ermutigung zu allen
Seelen sprechen, die am Körper leiden. Körperliches Leiden kann man mit
einem Feuer vergleichen. Solange die Seele das Weltliche, das Materielle,
zum Mittelpunkt ihres Lebens machen lässt, empfindet sie das Feuer allen
körperlichen Leidens wie eine quälende Kraft, ein Einfluss, der hindert
und unfruchtbar macht. Es ist ein Feuer, das unsaubere Verbrennung ergibt
und viel Rauchentwicklung einbringt, wodurch die Seele langsam zu
ersticken scheint, ihr Blick auf das himmlische Licht verschleiert wird
und sich um sie herum eine Wolke bildet, die bald das Licht und die Wärme
der Sonne der Göttlichen Liebe für die Seele unzugänglich zu machen
scheint.
Ich rufe jede leidende Seele betont dazu
auf, ihre Leiden inständig und in tiefster Hingabe Mir zu weihen, alle
Tage wieder. Ich bin die Herrin aller Seelen und die Mittlerin aller
Gnaden. Ich kann jedes Leiden, das Mir in die Hände gelegt wird, in ein
Feuer himmlischer Liebe umwandeln, ein Feuer, das eine vollkommen saubere
Verbrennung aufweist. Das Feuer der himmlischen Liebe ist ein Feuer, das
Sünden, Nachlässigkeiten, Verstöße und sämtliche Auswirkungen von all dem
im eigenen seelischen Leben und weiter durch die ganze Schöpfung
allmählich verbrennt, so dass die Seele Schritt für Schritt gereinigt und
geheiligt wird, und zwar in dem Ausmaß, wie sie sich diesem himmlischen
Feuer aufschließt, indem sie sich Mir völlig weiht.
Leiden, das Mir geweiht wird, bringt das
Erlösungswerk Jesu in der Seele völlig zum Blühen, so dass in der Seele
jegliche Finsternis allmählich durch Licht ersetzt wird und die Seele
sogar in den Mir geweihten Leiden den wahren Frieden und das wahre Glück
findet. Körperliche Leiden, die Mir geweiht werden, sind ein
unabschätzbarer Segen, der Ströme des Heils für die ganze Schöpfung
erschließt und die leidende Seele selbst zur Quelle des wahren Lebens, des
Göttlichen Lebens, führt: zum Herzen Gottes.
Leidende Seelen, legt euer Körperkapital
in Meine Hände, lasst Mich tatsächlich Herrin eures ganzen Wesens sein,
damit Ich die unendliche Macht der Göttlichen Liebe in euch zur Entfaltung
bringen kann. Lasst Mich völlig über euer Leiden verfügen, damit Ich es
dem Inhalt der Schatztruhe der Leiden Christi hinzufügen kann. Sobald Ich
euer Leiden mit der Mir von Gott geschenkten Macht bearbeiten und
bereichern kann, wird es euch aus den geistigen Quälungen freikaufen, die
ihr aus eurer Vergangenheit mit euch weiterschleppt und die weiterhin aus
all dem entspringen, was euch in eurem Alltag beengt.
Totale Weihe an Mich ist der goldene
Schlüssel des Kerkers, in dem sich die Seele selber durch jede Hingabe
gegenüber den Einflüssen weltlichen Denkens einsperrt. Jesus hat gelitten,
um jeden Kerker aufzuschließen. Ich bin euch gegeben, um euch aus dem
Kerker weg in das Licht der totalen Freiheit zu führen. Haltet euch jedoch
vor Augen, dass der Kerker nur von innen aus geöffnet werden kann: Die
Seele muss den Schlüssel selber durch ihren aufrichtigen und beharrlichen
Willen umdrehen, um tatsächlich Mir zu gehören.”
Etwas später fährt Maria fort:
“Ich bin die aufgehende Morgensonne, das
große Zeichen der wahren Hoffnung. Seelen, gebt Mir euren ganzen Ballast:
all dasjenige, was eurer Seele, eurem Geist und eurem Herzen Bürden
aufnötigt und diese mit negativen, unterminierenden Elementen erfüllt, die
das wahre Leben und den Strom von Gottes Liebe in euch hemmt.
Gebt Mir alle eure negativen Erinnerungen,
eure negativen Gedanken und Gefühle, die Verletzungen eurer Herzen und
eure Sorgen und Quälungen. Den Raum, der dadurch entsteht, dass ihr euch
derselben entledigt, werde Ich mit himmlischem Licht wahrer Hoffnung und
Ermutigung ausfüllen, das wahre Heilung im Mittelpunkt eurer Seelen
herbeiführt.
Ich bin Maria, das wiedergeborene Irdische
Paradies, das durch die Sünde verloren gegangen ist, in Mir jedoch in der
Fülle des Göttlichen Lebens vollkommen wiederhergestellt worden ist, als
Zeichen für die Seelen, die sich zum Weg Christi bekennen. Ich bin euch
gegeben, um auch in euren Seelen das Paradies zum Blühen zu bringen. Seid
Mein, eins und ungeteilt.”
Gleichnis vom
Lebensbuch (Sonntag, 11.01.2009)
“Viele Seelen leiden unter ihrer
Vergangenheit: ihren schmerzhaften Erinnerungen, ihren Verletzungen in
ihrem Gefühlsleben, dem Bewusstsein gemachter Fehler oder begangener
Sünden. Ich habe die Macht, diese Seelen von all dem zu heilen, aber Ich
brauche dazu ihre volle Mitwirkung.
Siehe, wenn man die Seele mit einem Tempel
vergleicht, ist die Vergangenheit wie das Kellergeschoss dieses Tempels.
Dort wird das Archiv ihres ganzen Lebens aufbewahrt, in einem Buch, das
als das Buch des Lebens bezeichnet werden kann.
Lasst Mich nun das nachfolgende Bild
verwenden.
Alles, was im Leben einer Seele in so
vielen Augenblicken negativ gewirkt hat und was auf irgendeine Weise ein
Element eigener Untugenden, Fehler oder Sünden enthält, ist wie ein
Schreibfehler im Buch des Lebens. Alles, was der Seele auf irgendwelche
Weise angetan worden ist, an dem sie keine Schuld hat und was sie nach wie
vor unbewusst mit Finsternis belastet, ist wie ein Fleckchen oder Fleck im
Buch des Lebens. Jedes Ereignis, mit Bezug worauf die Seele jetzt noch
negative Gefühle bewahrt – Groll, Ressentiment, Hass, Bitterkeit –, ist
wie eine gerissene Seite im Buch des Lebens.
Der Zustand des Lebensbuches einer Seele
braucht aber nicht unverändert zu bleiben. Gewiss, die Vergangenheit ist
tot, und dasjenige, was geschehen ist, lässt sich nicht mehr ändern.
Aber... Ich kann der Seele helfen, ihr Lebensbuch gleichsam ‘neu zu
schreiben’.
Wenn Mich eine Seele inständig und mit
Ausdauer darum bittet, von negativen Gedanken und Gefühlen bezüglich ihrer
Vergangenheit geheilt zu werden, kann Ich die gerissenen Seiten wieder
instand setzen. Wenn sie sich aber total an Mich weiht und diese
Weihe auch tatsächlich lebt, schreibe Ich die schmerzhaften Stellen
in ihrem Lebensbuch Schritt für Schritt neu in Meiner Handschrift,
welche die vollkommene Heiligkeit und Schönheit Gottes in sich trägt. Der
Inhalt bleibt unverändert, aber in Gottes Augen wird das Lebensbuch zu
einem Buch, das die Geschichte eines gelungenen Lebens erzählt, weil die
Seele alles mit der von Ihm auserkorenen Herrin aller Seelen hat
teilen wollen, die in der Seele automatisch das wahre Verlangen nach
totaler Nachfolge Christi, dem Erlöser, zu wecken versucht. Ich verwandle
diese Seele Schritt für Schritt so tief in der unendlichen Macht der
himmlischen Liebe, dass auch sämtliche Flecken in ihrem Lebensbuch
allmählich gelöscht werden.
Dies sind die Wunder, wozu Ich gegenüber
den Seelen in diesen letzten Zeiten berufen bin. Seelen aus Gottes Hand,
lasst diese Geschenke nicht unbenutzt. Gebt euch Mir total hin, der Herrin
aller Seelen kraft Göttlicher Auserwählung.”
Umgang mit
heutigem Leiden und Wunden der Vergangenheit
(Mittwoch, 14. Januar 2009)
(Maria spricht als Antwort auf eine Frage
von “Myriam” bezüglich einer konkreten Richtlinie, um in einer wirklich
heilvollen Weise Sühneleiden für alle Übertretungen darbieten zu können,
die auf dem Lebensweg begangen sein können.)
“Die Seele soll all dasjenige, was ihre
Vergangenheit an Sünden, Untugenden, Fehlern, Nachlässigkeiten und
negativen Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen in sich birgt, in ihr Herz
zusammen ziehen, das alles in alle heutigen Leiden überströmen lassen und
anschließend diese Leiden in den Boden unter Meinen Füßen überfließen
lassen, so dass Ich dieses Ganze vollkommen beherrschen kann. Sie soll
sich das alles lebhaft vorstellen; denn so wird es auch geschehen,
vorausgesetzt, sie glaubt wirklich an Meine Macht. Dadurch kann Ich:
1. ihr ganzes Leben reinigen;
2. vollkommen über ihre sämtlichen
geistigen und körperlichen Prozesse herrschen;
3. ihre ganzen Leiden in Grundstoff für
Gnaden zum Heil der eigenen Seele und vieler anderer Seelen umwandeln.
Die Seele soll ihre heutigen Leiden
bewusst und willentlich in Gottes Heilsplan einschalten, indem sie
regelmäßig wiederholt:
‘Mögen meine Schmerzen die Schmerzen
des Herzens Gottes über die Sünden abbezahlen.’
So wird die Seele mit Mir zusammen ihren
Lebensweg reinigen, indem sie ihn an Mich weiht. Ein gereinigter
Seelenboden wird zu fruchtbarem Boden für den wahren Frieden und das wahre
Glück.
Damit der Lebensweg der Seele die Blüte
dieser neuen Fruchtbarkeit erfährt, ist es notwendig, dass ihr Leben mit
dem Tau des heiligen Sakramentes einer Lebensbeichte überdeckt wird. Falls
die Seele, aus welchem Grund auch immer, daran gehindert wird, eine
Lebensbeichte zu sprechen, soll sie um Meine Vermittlung bitten. Ich werde
den Weg zu einer gründlichen Beichte freimachen. Ich brauche die Früchte
einer jeden Seele, um die große Ernte zu vollenden.
Teile dies alles den Seelen mit, als einen
praktischen Weg, um sowohl mit ihren heutigen Leiden als auch mit den
Wunden ihrer Vergangenheit umzugehen. Der Kampf gegen alle Finsternis muss
mit dem Sieg des Lichtes in der eigenen Seele und im eigenen Leben
anfangen.”
Totale
Marienweihe als Lichtquelle
(Samstag, 17. Januar
2009)
“Gott hat Seinen Sohn Jesus Christus zu
den Seelen gesandt, um mit ihnen den Neuen Bund zu schließen. Kraft dieses
Bundes sollte jede Seele, die ein Leben in der Nachfolge von Gottes Sohn
führt, in sich die Wirkungen der Erlösung erschließen und so die wahre
Heiligkeit der Kinder Gottes erreichen können. Gott hat Mich dazu
auserkoren, die Arche des Neuen Bundes zu sein, der vollkommen heilige
Tabernakel, in dem Gottes Sohn, das Licht, in die Welt getragen werden
sollte. Deshalb bin Ich die Herrin aller Seelen: Ich bin die Trägerin des
Göttlichen Lichts, die die Fähigkeit besitzt, dorthin, wo Finsternis
herrscht, Licht zu bringen.
Liebe Seelen, totale Weihe eures Lebens
und eures ganzen Wesens an Mich ist die absolute Besiegelung und
Bekräftigung der Hinnahme eurer wunderschönen Erbschaft als Kinder Gottes.
Ich kann in der Mir völlig hingegebenen Seele die Fähigkeit erschließen,
Jesus vollkommen nachzufolgen, indem Ich sie so tief mit Göttlichem Licht
ernähre, dass alle ihre Handlungen und Worte und sogar ihre tiefsten
Gedanken und Verlangen Licht verbreiten und Licht anzünden.
In der Seele, die sich Mir total
hingibt, erleuchte Ich Schritt für Schritt sämtliche inneren Prozesse,
alles, was in ihr vorgeht, und alle ihre Absichten, damit ihre Handlungen
und Worte den richtigen Wegen folgen. Sobald in einer Seele eine Absicht
geboren wird, sucht sie einen Weg, diese zur Verwirklichung zu bringen.
Nicht jede gute Absicht ist automatisch fruchtbar. Die Seele kann eine
Handlung verrichten, die an sich gut ist, und trotzdem einer anderen Seele
dadurch keinen Dienst erweisen, was die spirituelle Entwicklung der
Letztgenannten betrifft. Sie gibt dann Honig, der in der Seele
ihres Mitmenschen bitter schmeckt, selbst wenn der Letztere den Honig
begierig aufnimmt oder inständig nach ihm verlangt.
Ich besitze die Weisheit, das Herz zu
erleuchten, so dass die Seele rechtzeitig erkennt, ob sie eine bestimmte
Handlung besser verrichtet oder eben nicht, dies alles im Hinblick auf das
Heil ihres Mitmenschen. Je nachdem die Hingabe der Seele Mir gegenüber
wächst, lebe Ich vollkommener in ihr und durch sie und werden alle ihre
Handlungen und Worte zu Trägern von immer größeren Lichtmengen.
Meine Berufung ist es, das Licht Christi
in allen Seelen zu verstärken. Dazu brauche Ich die totale Hingabe jeder
Seele Mir gegenüber. Mögen die Seelen Mich ständig anrufen mit den Worten:
“Maria, sei die Herrin meines ganzen
Wesens. Lebe und herrsche in mir und durch mich, damit ich von dem
Göttlichen Licht durchstrahlt werde”.
Jeder Lichtstrahl, den Ich in eine Seele
senden kann, vertreibt aus ihr ein Element von Finsternis. Je nachdem in
der Seele das Licht stärker leuchtet, wird diese sich freier, glücklicher
und friedlicher fühlen. So lege Ich um die Welt eine Lichtkette.
Liebe Seelen, die Finsternis gehört nicht
in die Seele; denn jede Seele ist ein Diamant aus der Schatztruhe Gottes.
Gebt Mir euren Diamanten, damit Ich ihn vom Staub der weltlichen Einflüsse
befreien und in heilvollen Prüfungen schleifen kann, so dass die Sonne der
Göttlichen Weisheit sich in ihm widerspiegeln kann und die Welt zum Reich
der Liebe, einem Reich des Lichtes, einem Reich ohne falsche Schatten von
Verirrung und menschlichem Argumentieren werden kann. Eine Seele,
in der Ich vollkommen leben und herrschen kann, wirft keine Schatten mehr.
Sie verbreitet das Licht, das einst von Jesus Christus angezündet worden
ist, als Zeugnis gegen alle Finsternis.
Die Seele kann Jesus Christus in keiner
größeren Würde tragen, als wenn sie sich Mir total hingibt und diese
vollkommene Hingabe in allen Einzelheiten ihres täglichen Handelns und
Denkens lebt; denn dann bin Ich in ihr wirklich der Tabernakel, die
Arche, die den Neuen Bund trägt. Ich bin der Mantel Jesu in der
Seele. Welche Seele kann sagen, dass sie Jesus wirklich liebt, wenn sie
Ihn zwar in sich aufnehmen will, aber nicht zulässt, dass Er Sich in ihr
in Seinen Mantel hüllt?”
Das wahre Glück
auf Erden
(Montag, 19. Januar 2009)
“Liebe Seelen, jede Seele erlebt früher
oder später eine Phase, in der sie etwas zu suchen scheint. Oft weiß sie
nicht bewusst, was es ist, das sie beschäftigt. Dieses ‘Etwas’ ist das
wahre Glück. Jeder Lebensweg ist - zum Teil unbewusst - eine Suche nach
dem wahren Glück. Das kommt dadurch, dass Gott dieses Verlangen und diese
Bestimmung in die Seele legt. Die Seelen wandeln oft auf Wegen, die nicht
zu dieser Bestimmung führen. Das wahre Glück kann die Seele auf Erden nur
in dem Maß erfahren, wie sie sich mit dem Herzen Gottes verbindet, wie sie
alle ihre Handlungen, Worte und innerlichen Gesinnungen mit den Gesetzen
Gottes in Einklang gebracht hat und zur Verwirklichung Seines großen
Heilsplan beiträgt.
Die Seele kann das wahre Glück nie in den
Dingen der Welt finden. Die Befriedigung eines materiellen Bedürfnisses
schafft eine kurzfristige Ruhe im Fieber der Wünsche, aber solange das
Feuer dieser Wünsche nicht weitgehend vom Mittelpunkt der Seele aus
– in dem sich der Keim der Heiligkeit befindet – beherrscht wird, lodert
das Fieber früher oder später erneut und kommen die Unruhe und
Unzufriedenheit zurück. Der Verstand sucht nach wie vor unbewusst nach
Befreiung aus dieser Sklaverei und verstärkt dadurch ungewollt das Chaos
in der Seele. Das Herz bleibt Sklave aller Gefühle und Leidenschaften, die
vom innerlichen Fieber hervorgerufen werden, und fällt dadurch ständig den
unterschiedlichsten Versuchungen zum Opfer. So werden Sünden geboren.
Seelen, Ich bin euch zur Herrin gegeben,
um euch all dessen bewusst zu machen, was euch daran hindert, das wahre
Glück zu finden. Das wahre Glück wartet auf jede Seele im Herzen Gottes,
dieser unerschöpflichen Quelle von Liebe und Gnaden. Gottes Sohn Jesus
Christus wurde zu euch gesandt, um euch den Weg zum Göttlichen Herzen zu
zeigen. Am Kreuz hat Er Mich euch gegeben, um diesen Weg mit euch zu
gehen, aber dazu brauche Ich eure totale Hingabe Mir gegenüber.
Lämmer Christi, betet doch zu Mir mit
Ausdauer, damit Ich euch die Gnade erwirken kann, auf das Übermaß an
sinnlichen Eindrücken und materiellen Bedürfnissen verzichten zu wollen,
die euch täglich aus eurer Lebenswelt bedrohen. Bittet Mich um Meine
Herrschaft in eurem Herzen, eurem Geist und eurem Körper, damit ihr das
Verlangen und die Kraft findet, die Lebenskraft eurer Seele nach innen
zu wenden. Dann werdet ihr immer weniger Sklaven des Fiebers der
materiellen Bedürfnisse sein; denn Ich werde die Ketten, die euch mit den
Einflüssen der Welt verbinden, eine nach der anderen unter Meinen Füßen
zertreten.
Seelen, das wahre Glück liegt in der
Einheit eures Herzens mit dem Herzen Gottes. Ich kann euch in das Herz
Gottes hineinführen, noch während dieses irdischen Lebens. Dazu sollt ihr
bereit sein, die Einflüsse aus der Welt immer kleiner zu machen, indem ihr
eure Sinne vor den unzähligen verwirrenden und beunruhigenden Einflüssen
aus der Welt schütz und ihr eure unzähligen Bedürfnisse Stück für Stück
der Tyrannei entzieht, die sie über euch ausüben. Das wahre Glück wird in
euch Wurzeln schlagen, sobald ihr Meine innere Führung akzeptiert
und ihr folgt. Die Seele findet das wahre Glück, sobald sie die Lehre von
Jesus Christus völlig in ihrem Leben Anwendung finden lässt und sie
alle Geschenke Gottes in sich zur Blüte kommen lässt. Das größte
Geschenk, das Gott den Seelen nach dem erlösenden Leiden Jesu und der
Gründung der heiligen katholischen Kirche gegeben hat, ist das Geschenk
Meiner Eigenschaft als Herrin und Führerin aller Seelen. Die Saat des
wahren Glücks wird in jeder Seele keimen, die
1. glaubt, dass Jesus Christus der Erlöser
ist;
2. die Lehre Jesu auf ihren Alltag
anwendet, durch ein Leben, in dem sie sämtliche Tugenden übt;
3. sich zur Befolgung der traditionellen
Regeln der katholischen Kirche bekennt;
4. das Herz Gottes sucht als einzigen Sinn
und einzige Bestimmung ihres Lebens und
5. Mich, Maria, akzeptiert als die von
Gott geschenkte Herrin aller Seelen, deren Hauptaufgabe darin besteht,
Christus in jeder Seele neu zu gebären und Ihn in ihr wachsen und weiter
leben zu lassen, bis einschließlich der Fülle des Heils durch alle
Prüfungen und des Sieges über alle Finsternis auf dem Kreuz des Alltags.
Der Ewige Frühling blüht in der Seele,
sobald sie das alles tatsächlich auf ihr Leben anwendet. Die Welt soll in
der Seele von Tag zu Tag kleiner werden, und das Verfolgen von Gottes
Interessen soll unaufhörlich wachsen. Dann wird die Saat des wahren Glücks
in ihr zu einem Paradies des inneren Friedens, der inneren Ruhe und des
Glücks blühen.
Prüfungen wird es immer geben. Ich kann
die Seele auch von diesen befreien, ABER dadurch würde Ich sie der
Verdienste berauben, die ihr Erbe, das Ewige Leben, rechtfertigen. Die
Seele, die sich Mir total hingibt, wird von Mir die Kraft und die
innere Ruhe bekommen, die Prüfungen in Heil und in wahres Glück zu
verwandeln.”
Oberflächlichkeit und alte Entmutigung
als Quelle der Unfruchtbarkeit
(Dienstag, 3. Februar 2009)
“Gottes Schöpfung ist wie ein Garten. Jede
Seele ist eine Blume. Gott ist überall zugegen: Er ist die Sonne über dem
Garten, Er lässt den Regen herunter kommen und Er ist im Lebensprinzip
gegenwärtig, das im Boden die Blüte der
Blumen lenkt. Ich bin das Strahlenbündel aus der Göttlichen Sonne, die
Brücke zwischen Sonne und Boden, zwischen Gott und Seiner Schöpfung. Auch
jetzt trete Ich auf die Seelen zu als Sonnenstrahl der Hoffnung, des
Lichtes, der Ermutigung, des Glücks und der Beseelung.
Viele Seelenblumen werden bereits während
ihrer ersten Blüte – während ihrer Jugend – vom Göttlichen Leben
abgeschnitten, indem ihr Nährboden durch verzerrte Vorstellungen von Gott
und vom Leben vergiftet wird. Viele junge Seelen werden von ihren Eltern
und von anderen Seelen, denen sie zu Erziehungszwecken anvertraut worden
sind, unwirksam und unfruchtbar gemacht für die Werke der Erlösung und
Heiligung, die Gott an ihnen vollziehen will, indem ihnen eine negative
Vorstellung über Gott, über sich selbst, über das Glück, über die wahre
Liebe, über das Leben und über die Zukunft vorgehalten wird.
Diese Seelen werden ihres Vertrauens und
ihrer Lebenslust, sogar ihres Lebenswillens beraubt. Sie wachsen ohne
Hoffnung auf, weil sie gelernt haben, das Leben nur als eine Bürde, als
eine Verkettung aussichtsloser Ungerechtigkeiten zu betrachten. Sie
wachsen ohne Glauben auf, weil sie nicht gelernt haben, über den
oberflächlichen Schein der Dinge hinaus zu schauen. Sie wachsen ohne Liebe
auf, weil sie die wahre Geborgenheit und das wahre Verständnis nie richtig
gespürt haben und gelernt haben, alles als feindlich oder als minderwertig
zu betrachten.
Seelen Meines Herzens, viele
von euch sind wie Blumen mit geknickten Stielen oder verwelkten Blättchen.
Sie nehmen kaum die Nahrung auf, die Gott in ihrem Boden angesammelt hat.
Offenbar gelingt es ihnen nicht, sich das Sonnenlicht der Liebe und der
Bewusstwerdung zu Nutze zu machen. Der
Regen der Gnade – die Prüfungen als immer neue Wege, durch welche Gott der
Seele die Chance gibt, sich Ihm zu nähern – ist für sie vielmehr eine
Qual, eine Bedrohung, eine Bestätigung für die Finsternis ihrer
Weltanschauung; denn sie fühlen in dieser Lebensquelle nichts anders als
Kälte, Trostlosigkeit, Entmutigung und eine scheinbare Bestätigung der
Tatsache, dass keiner sie liebt, auch Gott nicht. Es ist, als ob diese
Seelenblumen ein Leben lang jeden Tag leise sterben und nicht dazu
imstande sind, wirklich zu leben.
Blümchen Gottes, Ich, Maria, bin die
Herrin aller Seelen, die Königin der Blumen und die Mutter der Liebe. Ich
bin zu euch gesandt, um euch in meine Obhut zu nehmen. Ich kann euch mit
neuen Augen sehen lassen, Augen, die die Wahrheit von Licht und Hoffnung
schauen, die sich unter der trostlosen Oberschicht der weltlichen Dinge
und der Ereignisse des Lebens verbirgt. Ich kann euch ein neues Herz
erwirken, ein Herz, das dazu imstande ist, zu spüren, dass alles,
auch die augenscheinlich negativen Dinge, von Gott ermöglicht wird,
weil Seine Liebe zu euch grenzenlos ist. Genau unter den schwer
gangbaren Wegen hat Gott Seine größten Schätze für das Ewige Leben
begraben.
Denjenigen, die als junge Blume entmutigt
worden sind und nicht mehr an sich noch an Gottes Liebe glauben, lege Ich
ans Herz, dass sie nur deshalb unglücklich und unwirksam sind, weil sie
gelernt haben, alles in ihrem Leben nur nach dem oberflächlichen Schein zu
beurteilen. Hinter allem, hinter jeder Prüfung, hinter jeder
Unvollkommenheit, hinter jedem Schmerz liegt eine unübersehbar große
Wirklichkeit von Liebe. Hinter den dunkelsten Wolken scheint die
Sonne. Auch während der Nacht hört die Sonne nicht auf zu scheinen. Dies
ist die Lektion: Das Licht ist immer zugegen, wird jedoch oft nicht
gesehen.
Die Wirklichkeit ist also ganz anders, als
die Seelen diese zu einem bestimmten Zeitpunkt wahrnehmen. Dasselbe gilt
in Hinsicht auf die Dinge der Seele, den Stand eures Lebens und die
Entwicklungen auf eurem Lebensweg. Das größte Elend, die scheinbar
endloseste Reihe von Prüfungen und Rückschlägen, ein aussichtsloser
Zustand des Gemüts, das alles ist lediglich eine Deckschicht, die
eine immense Wirklichkeit von Licht und Göttlicher Liebe verbirgt; denn
alles, auch die negativen Dinge, dasjenige, was entmutigt,
niederdrückt, schmerzt oder lähmt, ist ein Tor zum Glück, das nur darauf
wartet, geöffnet zu werden. Der Schlüssel zu diesem Tor liegt im freien
Willen der Seelen.
Wenn ihr Mir euren freien Willen zu Füßen
legt, nehme Ich die Herrschaft über euer ganzes Wesen und Leben in die
Hand und gründe Ich in euch Schritt für Schritt das Reich des Göttlichen
Lichtes. Ich lasse euch aus Mir neu geboren werden, Ich lasse euch nach
dem Rhythmus Meines Herzschlags leben. Ich lasse euch durch
Meine Augen schauen, die sehen, was wirklicht IST: den Göttlichen Plan
der Liebe hinter allem, was euch jetzt noch zerschmettert, weil ihr nur
die Finsternis der schwarzen Wolke seht und nicht den Ozean makellosen
Lichtes über dieser Wolke.
Seele, Mir ist die Macht geschenkt worden,
euch zu befreien, indem Ich euch zur Fülle des Lichtes der Liebe und der
Bewusstwerdung führe. Gebt euch deshalb Mir hin, total, bedingungslos und
für ewig. Ich bin verzückt über jede Blume, die sich von Mir aufrichten
lässt; denn auch der Geringste unter euch hat für Gott eine spezifische
Bedeutung. Wie wunderschön ist das Vergissmeinnicht, wenn es in voller
Lebenskraft blüht. Der Mensch kann darüber hinweg schauen, Gott nicht:
Er sieht die immense Welt, die in diesem Blümchen enthalten ist.
Diese immense Welt, und noch vieles mehr,
trägt jeder von euch in sich: Diese Welt heißt ‘Keim der Heiligkeit’,
‘Keim des Göttlichen Lebens’. Er trägt die Göttliche Liebe, die Essenz der
wahren Lebenskraft. Trotz der Gegenwart dieser Saat der Heiligkeit –
dieses Zeugen von Gottes Werken – im Mittelpunkt der Seele, nötigen sich
Gefühle des Versagens, der Unfähigkeit, der Entmutigung auf, weil eure Art
des Schauens verzerrt ist. Es ist, als ob der Keim der Heiligkeit in eurer
Seele unter einer dicken Schlammschicht verschüttet ist, so dass er nicht
mehr atmet und das Licht und die Wärme der Sonne nicht mehr fühlen kann,
weil Gottes Kraft tatsächlich nicht mehr zu euch durchdringt.
Der erste Schritt zu einer Wiedergeburt
ist deshalb die aufrichtige Weihe eures ganzen Wesens an Mich,
damit Ich euch in der Tiefe umgestalten kann, sogar bis einschließlich
eurer Art des Denkens, des Fühlens und des Schauens. Der zweite Schritt
ist der Glaube daran, dass die Dinge, auch eure mit Finsternis
beladenen Erinnerungen, NICHT so sind, wie ihr diese bisher wahrgenommen
habt. Sobald diese beiden Bedingungen erfüllt sind und die Seele diese
Weihe und diesen Glauben wirklich lebt, kann Ich in ihr die
Wunderwerke vollziehen, die ihre Erlösung, die Jesus für sie erwirkt hat,
vollenden werden.
Jeder von euch trägt in sich einen
Diamanten. Gebt Mir die Chance, diesen für euch sichtbar zu machen,
damit ihr euch selbst, Gott, die ganze Schöpfung und das Leben mit den
Augen der Wahrheit zu betrachten lernt. Gebt euch Mir total und
spürt das Licht und die Geborgenheit des wahren Glücks, trotz der dunklen
Wolken und der dunklen Nacht; denn ihr werdet die Sonne in eurem
Inneren aufgehen sehen.”
Maria und die
absolute Krönung von Gottes Werken in den Seelen
(Montag, 2. und
Dienstag, 3. März 2009)
“Das Leben der Seele entfaltet sich in
drei Phasen: Schöpfung, Erlösung und Heiligung. Wenn du die Seele mit
einer Rose vergleichen würdest, so könntest du sagen, dass die
Schöpfung das Pflanzen der Rosenzwiebel in den Boden ist, die
Erlösung die Entwicklung dieser Zwiebel, bis alle Teile der Rose
sichtbar werden, und die Heiligung die Blüte der Rose.
So wie die Rose eine ganze Entwicklung
erlebt, ab der Zwiebel bis hin zur Entfaltung, so ist auch die Erlösung
der Seele ein komplizierter Prozess, der sich auf vielen aufeinander
folgenden Ebenen vollzieht. Die Erlösung ist gleichsam ein Prozess, wobei
die Seelenrose ‘aufgeschlossen’ wird, bis sie damit anfangen kann, sich
Schicht um Schicht zu entfalten. Dieses ‘Entfalten’ ist die Heiligung der
Seele: So wie die Rosenknospe aufspringt und sich die Blätter eines nach
dem anderen entfalten, so erschließt die Seele eine Fähigkeit nach der
anderen, um in allen Tugenden zu leben. Je nachdem sich mehr
Rosenblättchen aufschließen, nimmt die Rose an Schönheit zu und macht sich
ihr Duft deutlicher bemerkbar. Dasselbe gilt für die Seele in ihrem
Heiligungsprozess: Ihre Schönheit in Gottes Augen nimmt zu, und sie
verbreitet immer mehr die Düfte des wahren Göttlichen Lebens.
Siehe doch, wie weit Gottes Liebe zu jeder
Seele geht. Der Ewige Vater erschafft die Seelenrose. Sein Sohn Jesus
Christus bereitet sie vor, damit sie sämtliche notwendigen Phasen ihres
Wachstums vollenden kann, um völlig aufblühen zu können. Der Heilige Geist
begleitet den ganzen Prozess von der Schöpfung bis einschließlich der
Heiligung durch Seine vielseitigen Formen der Beihilfe, welche die Seele
in die Lage versetzen, die Göttliche Intelligenz, die bereits in der
Rosenzwiebel im Keim verborgen liegt, völlig auswirken zu lassen, und
welche versucht, die Göttliche Weisheit, Liebe und Macht in allen Seinen
Eingebungen und in den unzähligen Winken der Göttlichen Vorsehung
auswirken zu lassen.
An dem Punkt, wo sich die Entfaltung und
das Wachstum der Seelenrose ihrer Vollendung nähern, gerade bevor diese
ihre eigentliche Blüte wird beginnen können, setzt Gott das Zeichen der
obersten Vermählung zwischen Gott und dem Menschen: Er gibt Mir,
der absolut vollendeten Seelenrose, den Schlüssel, um in jeder Seelenrose
die Erschließung zu vollziehen. Freilich, auch Jesus bringt die
Seelenrose, die sich Ihm weiht, zum Blühen, indem in ihr die Erlösung mit
der Heiligung gekrönt wird, aber die Allerheiligste Dreifaltigkeit hat
verfügt, dass Ich, das Wunderwerk Gottes, in dem sämtliche Schritte ab der
Schöpfung bis zur höchsten Stufe der Heiligkeit vollendet sind, die
Seelenrose zur Fülle der Heiligkeit führen kann. Die Seele, die den Weg
unter Meiner Führung geht, erwirbt sich die größtmöglichen Verdienste, in
dem Maß, wie sie sich Mir tatsächlich hingibt, in totaler Weihe. Dies
kommt dadurch, dass die Seele, die in totaler Weihe an Mich lebt, den
größten Akt des Glaubens an die Vollkommenheit von Gottes Werken aufbringt
und von Mir auf Wege geleitet wird, welche die vollkommenste aktive
Beteiligung an der Erlösung gewährleisten.
Siehe den Unterschied. Die Seele, die
felsenfest an die erlösenden Werke Christi glaubt, kann durchaus bis zum
Gipfel der Heiligkeit ‚durchblühen’. Wenn diese Seele sich jedoch darüber
hinaus Mir weiht, um von Mir zu diesem Gipfel begleitet zu werden,
bringt sie dadurch einen Akt des vollkommenen Glaubens an die Tatsache
dar, dass Ich, die Ich von Natur aus eine erschaffene Seele bin, Trägerin
der vollkommenen Blüte von Gottes Werken bin, und somit an die Tatsache,
dass die erschaffene Seele auf aktive Weise bei ihrer Erlösung und
Heiligung mitwirken kann. Sie bekräftigt dadurch ebenfalls ihren Glauben
an die Vollkommenheit von Gottes Liebe, die alle Göttlichen Werke in
Mir zu ihrer Vollendung geführt hat.
Der Unterschied ist somit der, dass die
Seele, die sich für die totale Weihe an Mich als vollendeten Weg zur
Vervollkommnung des Göttlichen Lebens in sich entscheidet, dadurch ein
ungehemmtes Kredo in Bezug auf die totale Vermählung, die totale
Vereinigung, der menschlichen Natur mit Gott ausspricht. In Mir war diese
Vermählung ab Meiner Unbefleckten Empfängnis vollendet. In der Erlebung
der totalen Weihe an Mich vollzieht die Seele die Vermählung mit der
Vollkommenheit von Gottes Werken und weist sie Ihrem Schöpfer gegenüber
ihren Glauben an die Tatsache nach, dass auch sie, durch die Fülle ihrer
Mitwirkung, vollkommen aufblühen kann.
In Jesus Christus vollendet die Mensch
gewordene Gottheit die Erlösung der Seele. In Mir begleitet die absolut
geheiligte menschliche Natur Mariens die Erlösung der individuellen Seele
zu ihrer höchsten Verwirklichung: zur Entfaltung der Seele nach dem Bilde
ihres Gottes. So hat es der Allerhöchste gewollt, und dazu hat Jesus vom
Kreuze der Erlösung die Seelen Mir gegeben und Mich den Seelen.
Gott hat es so verfügt, dass die Erlösung
in die Seelen wie eine Schatztruhe gelegt wurde, die aber geschlossen ist.
So trägt die Seele in sich einen unendlich wertvollen Schatz, den sie sich
allerdings erst dann zu nutzen machen kann, wenn sie dabei aktiv mitwirkt.
Solange die Seele nicht durch eigene Mitwirkung die Schatztruhe öffnet,
trägt sie in sich einen Reichtum, mit dem sie nichts anfangen kann. Die
Seele wird durch sämtliche Zeichen des christlichen Vermächtnisses an die
Schatztruhe erinnert, aber sie muss die Truhe selber aufschließen, durch
ihren freien Willen, es zu tun, und durch ihre Anstrengungen, den Inhalt
der Truhe zu kapitalisieren. Kraft Göttlicher Verfügung kann die Seele
dies am besten dadurch tun, dass sie einen heiligen Bund der Einheit mit
Mir eingeht, weil in Meiner Seele die erste völlig aufgeschlossene
Schatztruhe geborgen war und Ich in Mir all dasjenige trage, womit
die Seele die Schatztruhe der Erlösung öffnen und den Inhalt bestens
rentieren lassen kann. Ich habe die Macht erhalten, in jeder Seele die
Erlösung durch die Werke zu vollenden, die sie in Einheit mit Mir zu
Diensten von Gottes Plänen vollbringt. Ich bin die vollkommen erlöste und
vollkommen geheiligte menschliche Natur. Deswegen wiederhole Ich ständig,
dass Ich einen Schlüssel zur Vollendung der Erlösung einer jeden
individuellen Seele in Mir trage.”
Myriam:
“Meine Herrin, Jesus Christus hat den Seelen die Erlösung gebracht. Manche
Seelen könnten aus diesem Grunde diese Worte so auslegen, als hättest Du
gesagt, die Seele könne sich die Fülle der Erlösung und somit die
Heiligung nicht erwirken, wenn sie Dich umgeht und sich ausschließlich an
Jesus Christus weiht. Sie könnten diese Worte somit als nicht von Dir
stammend und deshalb als Irrlehre bezeichnen.”
MARIA:
“Das sind sie am Allerwenigsten. Begreift dies richtig. Gott Selber hat
zwischen Seinem Sohn und Mir eine vollkommene Einheit des Herzens zu
Stande gebracht. Nur durch diese vollkommene Einheit, diese vollendete
mystische Vermählung, konnte Ich zur Miterlöserin mit Christus werden. Als
Gott-Mensch hat Jesus den Seelen die Erlösung gebracht. Das Erlösungswerk
ist vollkommen und es kann nur aus dem Göttlichen Herzen
Christi vollzogen werden und musste in seinen Auswirkungen konkret durch
den Mensch gewordenen Aspekt Seines Wesens, nämlich durch die Leiden an
einem Leib aus Fleisch konkret ausgefüllt werden. Damit der Erlösungsakt
die Werke Satans jedoch total und vollkommen ihrer Wirkungen
berauben kann, hat Gott erlassen, dass dieser Akt während seiner
Vollziehung im Laufe des irdischen Lebens Christi und im engeren Sinne
zwischen dem Garten von Gethsemani und Golgatha in einer erschaffenen
Seele ergänzt werden soll: in Meiner erschaffenen menschlichen Natur.
So hat Gott den Erlösungsakt, der Ihm gegenüber von Natur aus vollendet
war, auch gegenüber den Kräften der Finsternis bekrönt in einer totalen,
vollkommenen Besiegelung der vollendeten Vermählung zwischen der
Göttlichen und der menschlichen Natur, zwischen vollkommener Liebe und
vollkommenem Leiden sowohl aus dem Göttlichen Herzen wie aus der
erschaffenen Materie.
Aufgrund der Vollkommenheit Meiner Einheit
mit dem Herzen Christi, des Göttlichen Erlösers, an dessen Fleisch
Ich sogar Anteil hatte, sind Mir die Macht und die Weisheit geschenkt
worden, die Erschließung der Erlösung in der individuellen Seele zu
vollenden. Jesus Christus kann dies alleine tun: Seine Gottheit
benötigt dazu keine menschliche Beihilfe, weil Ihm als Gott keine
Beschränkungen gesetzt sind und Seine Werke aus Seiner Göttlichen Natur
heraus somit vollkommen sind. Mögen die Seelen jedoch begreifen, dass der
Dreieinige Gott Mich, Maria, den Seelen als den goldenen Weg zur
Verherrlichung Seiner Werke gibt. Gott ist vollkommen und absolut
vollendet. Trotzdem wünscht Er von Seinen Geschöpfen Verherrlichung und
Anbetung zu erhalten. So betrachtet Er auch Seine Werke erst als absolut
vollkommen in ihren Auswirkungen, wenn die Seelen diese
verherrlichen. Die Seele kann sich tatsächlich die Vollendung ihrer
Erlösung durch die ausschließliche Nachfolge Christi erwirken, aber Ich
biete den Seelen die nachfolgenden Punkte zur Betrachtung:
1. dass Christus und Maria aufgrund eines
Göttlichen Erlasses eines Herzens sind;
2. dass Ich den Seelen als Vorbild der
vollkommenen Heiligung der menschlichen Natur gegeben worden bin;
3. dass das Schließen und die konkrete
tägliche Einhaltung eines heiligen Bundes totaler Weihe an Mich, die
Herrin aller Seelen, kraft Göttlicher Vollmacht Gott gegenüber als Jawort
der Seele dafür gilt, dass sie bereit ist, sich völlig dem größten, dem
erhabensten und vollkommensten der Göttlichen Werke – Maria – hinzugeben,
um von Ihr nach Seinem Bilde umgestaltet zu werden.
Seelen, begreift dies richtig: ihr könnt
durch strikte Nachfolge Jesu Christi eure Erlösung und Heiligung
verwirklichen. Gott hat euch aber Maria als unübertroffenen Beweis Seiner
Liebe gegeben, weil Er auf Mich deutet als das große und ewige Vorbild des
vollkommenen Weges ab der menschlichen Natur bis zum vollendeten Bild
Gottes, in dem Maße, wie dies sich von der erschaffenen Natur
verwirklichen lässt. Die Seele, die den Weg ab der menschlichen Natur bis
zur vollendeten Heiligkeit gehen will und die sich dafür
entscheidet, diesen Weg in totaler Nachfolge Mariens in Ihrer
absolut vollendeten Eigenschaft als der Herrin aller Seelen zu gehen,
zeigt dadurch, dass sie das Geschenk der Erlösung akzeptiert, dass sie:
1. Gott die oberste Verherrlichung
bietet in Seinem Meisterwerk: Maria;
2. einen totalen Akt der Liebe zu
diesem Meisterwerk Gottes darbringt;
3. einen heiligen Akt der Entgegennahme
des Geschenkes darbringt, das Gott den Seelen auf dem Gipfel des
Erlösungswerkes bereitet hat: ‘Frau, siehe, Dein Sohn; Sohn, siehe,
deine Mutter’;
4. einen Akt des Glaubens an die
Vollkommenheit von Gottes Werken darbringt; denn durch die totale Weihe an
Mich erkennt die Seele, dass Ich alle Macht und alle notwendigen
Eigenschaften besitze, sie ins Herz Gottes hineinzuführen; ebenso einen
Akt des Glaubens an die von Gott verfügte Einheit des Herzens zwischen dem
Erlöser und Seiner Mutter;
5. einen Akt der Anerkennung
Mariens als die Miterlöserin darbringt.
Ich betone noch einmal dasjenige, was Ich
bereits früher durch Meinen Propheten habe verkünden lassen: dass Meine
Anerkennung durch die Seelen als die Miterlöserin mit Jesus Christus den
vollkommenen Gnadenstoß für Satan bedeuten würde: durch diese Anerkennung
kann ihm gezeigt werden, dass die Seelen glauben und anerkennen, dass er,
Satan, nicht nur von der Mensch gewordenen Gottheit besiegt worden ist,
sondern sogar von der erschaffenen menschlichen Natur der Frau, die ihn
aufgrund einer völlig aufgeblühten, vollendeten Heiligkeit unterworfen hat
und die von Gott die Macht erhalten hat, Kinder Gottes im Geist zu
gebären, indem Sie diese aufgrund ihrer totalen Weihe an Sie völlig zu
Ihrem eigenen Spiegelbild umgestaltet. Mir ist die Macht gegeben worden,
die Frucht des Göttlichen Lebens in den Seelen auszutragen. Zu dem Zweck
müssen die Seelen zunächst die Vermählung mit Mir in einer tief gelebten,
totalen Weihe an Mich vollziehen. Bedenkt, wie schwer es Satan in seinem
Hochmut fällt, seine Niederlage Gott gegenüber anerkennen zu
müssen. Bedenkt dann, dass es ihn noch tausend Mal schwerer demütigt,
seine Niederlage der Frau gegenüber anerkennen zu müssen. Dies ist
genau, was geschehen wird, wenn Mich die Seelen als die Miterlöserin
anerkennen und bezeichnen.
Seelen, begreift, dass totale Weihe an
Mich der totalen Nachfolge Christi kein Hindernis setzt, sondern ganz im
Gegenteil die absolute Krönung dieser Nachfolge bringt. So wie Gottes
Werke an sich vollendet sind, aber diese Gott eine viel größere Freude
bereiten, wenn sie von Seelen anerkannt, verherrlicht und wahrhaftig
benutzt werden, so ist das Erlösungswerk an sich vollendet, aber bereitet
Gott eine viel größere Freude, wenn die Seelen in ihrem Prozess von
Wachstum und Blüte, von Erlösung und Heiligung auch den zusätzlichen
Wachstumsfaktor, den Gott ihnen in Mir geschenkt hat, anerkennen
und sich diesen wahrhaftig zu Nutze machen und sie so Seinen Werken die
größtmögliche Verherrlichung zukommen lassen. Vergesst nie, dass der
Allerhöchste in Mir, Maria, sämtliche Vollkommenheiten angesammelt hat,
die je aus Seiner Hand gekommen sind, und dass Ich somit die Fülle Seiner
schöpfenden, erlösenden und heiligenden Werke vertrete. Deshalb werde Ich
in diesen allerletzten Zeiten als die Herrin aller Seelen verkündet; denn
die Zeit der totalen Verherrlichung der Werke Gottes ist nunmehr
gekommen.”
Totale Weihe an
Maria als das Herz der Seele
(Donnerstag, 19. März
2009)
“Die drei größten Göttlichen Mysterien des
Neuen Bundes sind das Erlösungsmysterium, die Sakramente und die Wirkungen
der totalen und bedingungslosen Weihe an Mich, Maria, die Mutter Christi.
Ich will den Seelen das nachfolgende
Gleichnis vorlegen, damit sie den wirklichen Wert der totalen Weihe an
Mich besser abschätzen können.
Das Erlösungsmysterium könnte man als das
wahre Leben betrachten, das in die Seele gegossen wird. Die Sakramente
sind die Kanäle, durch welche die Lebenskraft in der Seele ständig
erneuert wird. Die totale Weihe an Mich ist wie das Einpflanzen eines
Herzens, das, solange die Weihe intensiv gelebt und angewandt wird, Tag
für Tag unaufhörlich die Kraft des Göttlichen Lebens durch das ganze Wesen
der Seele presst, so dass jedes Element des Mensch-Seins von dieser Kraft
durchdrungen werden kann.
Die Seele, die sich Mir total,
bedingungslos und für ewig weiht, diese Weihe wirklich wie einen Bund
totaler Hingabe ihres ganzen Wesens und ihres ganzen Lebens an Mich lebt
und diesen Bund durch ein Leben in strikter Nachfolge Meiner Belehrungen
heiligt, die unmittelbar aus der Quelle der Göttlichen Weisheit zu den
Seelen strömen, wird Tag für Tag intensiver vom Göttlichen Leben
durchdrungen.
Die Wirkungen der totalen Weihe an Mich
bilden ein Göttliches Mysterium, wodurch die Allerheiligste Dreifaltigkeit
die Werke der Schöpfung, der Erlösung und der Heiligung der Seele
vollenden will, das heißt, wodurch Sie die Göttlichen Werke in der Seele
zu ihrer absoluten Vervollkommnung führen will. Der Wert der totalen Weihe
an Mich kann auf keinen Fall überschätzt werden. Wie jedes
Göttliche Mysterium bildet auch das Mysterium der Wirkungen der totalen
Weihe an Maria eine Quelle von seelischer Nahrung und Gnaden, deren Ströme
sich unaufhörlich vervielfältigen, damit die Seelenrose Blatt für Blatt
entfalten kann, bis sie der glänzenden Pracht der vollkommenen Heiligkeit
so nahe kommt, wie dies für die erschaffene Seele überhaupt möglich ist.
Die Seele, die sich Mir total und bedingungslos weiht, trinkt aus der
Quelle der Unbefleckten Empfängnis, einer einmaligen Quelle von Wasser
totaler Heiligung, Wasser, das der Heilung der Narbe der Erbsünde
förderlich ist und dadurch die Anfälligkeit gegen Versuchung, Sünde und
Untugend Schritt für Schritt verringert.
Ich bin die Herrin aller Seelen, weil der
Allerhöchste Mir die Macht gegeben hat, die Ströme des Göttlichen Lebens
in der Seele so sehr zu verstärken, dass sämtliche Schichten und Elemente
des seelischen Lebens von ihnen durchdrungen werden, wie ein vollkommen
gesunder Kreislauf jede Körperzelle mit neuen Nährstoffen, Wasser und
Sauerstoff versieht und diese Zelle von all dem reinigt, was auf Dauer für
sie giftig wird. Siehe und begreife somit das Gleichnis: Die Herrin aller
Seelen ist von Gott wie ein Herz für die Seele vorgesehen worden:
Das Herz erschafft nicht das Leben, sondern verbreitet es
durch den Körper, stärkt dadurch den Körper und fördert somit die
Reinigung jeder Körperzelle. Dasselbe tue Ich in der Seele: Ich
verbreite das Göttliche Leben durch jede Kammer der Seele, verstärke die
Seele, steigere ihre Lebenskraft und beschleunige ihre Reinigung. Ich
fördere das Aufblühen sämtlicher Seelenkräfte, damit die Seelenrose zu
einer Lust für Gottes Augen wird. So lege Ich ein Paradies von Rosen an,
einen Lustgarten für die Allerheiligste Dreifaltigkeit: das Reich Gottes
auf Erden.
Wenn sich die Seele Mir weiht, bekommt sie
dieses spezielle Herz eingepflanzt. In dem Grad, wie sie diese Weihe
wirklich lebt, schlägt dieses Herz intensiver und verstärkt es die
Lebenskraft der Seele. Die Seele, die wirklich an das Erlösungsmysterium
glaubt, bekommt das neue Leben eingegossen. In dem Maß, wie die Sakramente
in geeigneter Weise benutzt werden, wird dieses Leben immer tiefer
genährt. Damit dieses Leben die ganze Seele wirklich bis in ihre
entlegensten Winkel durchdringt, sie in die Lage versetzt, in die tieferen
Geheimnisse des Göttlichen Lebens vorzudringen und dieses Göttliche Leben
vollkommen benutzen zu können, um eine beträchtlich tiefere Heiligung zu
erzielen, hat Gott das Mysterium der Wirkungen der totalen Weihe an Maria,
das Meisterwerk der Schöpfung, ins Leben gerufen.
Sage den Seelen, dass die Heiligung der
Menschheit und dadurch ebenfalls die Gründung von Gottes Reich auf Erden
von zwei Faktoren bestimmt werden sollen:
1. von der radikalen Rückkehr zu der
traditionellen Lehre Jesu Christi, dem tiefen Glauben an die von Jesus
Selbst eingesetzten Werte und einem ehrfürchtigen Gebrauch der heiligen
Sakramente gemäß den diesbezüglichen traditionellen Vorschriften;
2. von der totalen und tief gelebten Weihe
einer immer zunehmenden Anzahl von Seelen an Maria, die Herrin aller
Seelen kraft Göttlicher Verfügung, unter strikter Einhaltung der
Belehrungen und Richtlinien, wie Ich sie als die ‘Wissenschaft des
Göttlichen Lebens’ unterrichte (*).
Seelen, gebt euch Mir total und
bedingungslos, damit Ich euch in jeder Einzelheit eures täglichen Lebens
in den Kampf des Lichtes gegen die Finsternis einschalten kann; denn Gott
hat die Herrin aller Seelen als Brücke über den tosenden Strom der
Prüfungen und des Elends vorgesehen, zum Tor von Gottes Reich vollkommenen
himmlischen Friedens und vollendeter Liebe auf Erden.”
(*) Zur Erinnerung: Was Maria unter
“Wissenschaft des Göttlichen Lebens” versteht, erläutert Sie unter anderem
in den nachfolgenden Auszügen aus den Öffentlichen Offenbarungen der
Herrin aller Seelen:
25. Oktober 2007 – “Die Worte ebenso wie
die Belehrungen und die Erkenntnisse, die Ich dir vermittle und die Ich
dir zum größten Teile gebiete aufzuzeichnen, sind Lehrsätze, die zusammen
die Wissenschaft des Göttlichen Lebens bilden, die Wissenschaft der Seele
und ihres Vermögens und ihrer Fähigkeiten als Bild ihres Schöpfers zu
leben.”
26. Januar 2008 – “Die Wissenschaft des
Göttlichen Lebens wird von Mir in allen Meinen Offenbarungen unterrichtet,
die Ich unmittelbar durch das gesprochene und geschriebene Wort Meines
Propheten verkünde, zusammen mit allen Unterrichtungen, die Ich in das
Herz Meines Propheten gesät habe, dort zum Reifen bringe und von dort aus
in die Welt schicke.”
Die richtige
Nahrung für die Seele
(Dienstag, 24. März
2009)
“Seelen im Schatten des Kreuzes Jesu
Christi, Ich bin die Herrin aller Seelen. Ab Meiner Unbefleckten
Empfängnis wird Mein ganzes Wesen für ewig unaufhörlich mit nie zuvor
gesehenen Strömen Göttlicher Liebe, Göttlicher Weisheit und Göttlicher
Macht beflossen. Die Allerheiligste Dreifaltigkeit hat Mich mit der Sonne
bekleidet und hat Mir den Mond unter die Füße gelegt. Das heißt, dass Sie
Mich an Sich – der Sonne – hat Teil haben lassen, in einem Grad, der
innerhalb der ganzen Schöpfung für ewig wahrhaft einmalig ist und bleiben
wird und dem kein einziges anderes Geschöpf je nahe kommen könnte. Das
heißt weiterhin, dass Sie Mir Macht gegeben hat über die Ausführung Ihrer
Werke – der Mond als Spiegel der Werke des Göttlichen Lichtes – ebenso wie
über die Werke der Finsternis. Ich erinnere die Seelen an dieser Stelle an
dasjenige, was Ich in diesem Zusammenhang bereits früher gesagt habe. (*)
Begreift doch, was Ich für euch bedeuten
kann, sobald ihr euch in der vollkommensten Hingabe Mir zu Füßen
niederwerft. Seid Mein, um in der Tiefe Gott zu gehören. Gott hat
Mir eine uneingeschränkte Macht über die Engel gewährt, die auf euer
Jawort Mir gegenüber warten, damit ihr mit ihnen gemeinsam die Finsternis
und alles Elend aus der Welt vertreiben könnt. Die Welt gehört von Natur
aus Gott alleine, ist allerdings durch die unermessliche Bürde der Sünden
der Menschheit Satan ausgeliefert worden.
Seelen, Ich brauche euren freien Willen,
um den Sieg des Lichts über die Finsternis zu vollenden. Weihet Mir alle
eure Prüfungen, damit Ich sie in strömendes Wasser von Göttlichem Leben
umwandeln kann, das die Werke Satans verschlingt.
Speist euer Herz und euren Geist nicht
länger mit toter Lektüre, mit Bildern, welche die Werke der Finsternis
verherrlichen, und mit Tätigkeiten, welche die Seele nicht zur Entfaltung
bringen. Ich bringe euch die Wissenschaft des Göttlichen Lebens. Wie könnt
ihr euch in den Stürmen des Lebens bewähren, wenn ihr keine Nahrung für
die Seele aufnehmt? So viele Seelen sättigen sich das Herz und den Geist
mit hohlen Kenntnissen. In Wirklichkeit setzt sich die Landschaft ihres
seelischen Lebens lediglich aus morschen Bäumen zusammen. Wenn sich der
Sturm erhebt, klammern sie sich an Ästen fest, die sofort abbrechen und
sie erbarmungslos mitreißen mit dem tosenden Wasser der Versuchungen, der
irreführenden oder beunruhigenden Bilder und der Verirrungen, die aus
einer Lebenswelt entspringen, die von Satan in eine Scheinwelt
umgestaltet worden ist.
Wenn ihr lest, stellt euch dann die
Fragen:
- Bringt diese Lektüre mich näher zu Gott?
- Lerne ich dadurch Seine Werke besser
kennen?
- Lerne ich dadurch mich selbst besser
kennen?
- Finde ich in dieser Lektüre Richtlinien
dafür, wie ich die Heiligkeit in mir aufblühen helfen kann und wie ich zu
den Werken Gottes beitragen kann, und finde ich in ihr das Licht der
Hoffnung und der Ermutigung, das mir dabei helfen kann, die Hand Gottes
auch in den Nebeln der Prüfung wieder erkennen zu können?
Die Seele, die ihren Geist mit Ballast
nährt, der diesen Bedingungen nicht gerecht wird, nimmt gleichsam morsches
Holz in sich auf. Wenn sie dieses Holz verbrennt durch die von ihr
vollbrachten Werke und die von ihr gesprochenen Worte, ergibt sich eine
unsaubere Verbrennung, so dass die Seele gleichsam Rauch entwickelt und
somit noch mehr Finsternis in sich selbst und um sich herum verbreitet.
Seelen, werdet euch dessen bewusst, dass
Satan eure Blindheit für die himmlischen Hintergründe aller Umstände eures
Lebens und für Gottes Vermittlungen in eurem Leben dazu ausnutzt, euch die
Wirklichkeit anders wahrnehmen zu lassen, als diese in Wahrheit
ist. Die Seele, die sich nicht mit Kenntnissen aus dem Garten von Gottes
Ewiger Wahrheit ernährt, entwickelt nicht die Fähigkeit, durch die
Scheinwirklichkeit aller Ereignisse ihres Lebens hindurch zu schauen
und so die unzähligen Versuche zu erkennen, die Satan unternimmt, um
Seelen irre zu führen.
Seelen Meines Herzens, als die Herrin
aller Seelen besteht Meine Berufung darin, in diesen Letzten Zeiten die
Menschenseelen zu der vollen Wahrheit des Göttlichen Lebens zu führen. Zu
dem Zweck soll Ich wahrhaftig über euren ganzen Lebensweg, über eure
Prüfungen, über eure ganze Gefühls- und Denkwelt, über all dasjenige, was
durch die Sinne in euch aufgenommen wird, über alle eure Werke und Worte
und über euren freien Willen herrschen können. Ich habe die Macht, euch
aus jeder Verirrung zu befreien, alle Nebel um euer Herz und euren Geist
aufzulösen im Feuer Meiner vollkommenen himmlischen Liebe und euch zu der
wahren Empfindung der Erlösung zu führen, die Jesus zu einem solch hohen
Preis für euch erwirkt hat.
Seelen im Schatten des Kreuzes der
Erlösung und der Ewigen Wahrheit Gottes, große Verheißungen hat euch Jesus
gemacht. Die Herrlichkeiten des Inhaltes Seiner Göttlichen Worte kann sich
der Menschenverstand nicht vorstellen. Der Weg in das Leben in diesem
Paradies, bereits auf Erden, läuft über die Brücke Meines Herzens. Er ist
ein Weg der totalen Hingabe an Mich, damit Ich euch gemäß Meinen
vollkommenen Erkenntnissen im letzten Kampf gegen den Fürst der Finsternis
einsetzen kann. Meine Macht über diesen Fürsten ist absolut; denn Ich bin
für ewig der Tabernakel vom Licht der Welt, die Arche des Neuen Bundes.
Ich komme, euch für diesen Kampf zu stärken mit Meinen Belehrungen in der
Wissenschaft des Göttlichen Lebens.
Ich lade euch deswegen betont dazu ein:
1. Meine sämtlichen Belehrungen und
Richtlinien zu studieren, die Ich, die Herrin aller Seelen, euch seit
Jahren durch Meinen Propheten bekannt gebe;
2. Euer ganzes Leben und euer ganzes Wesen
Mir, der Herrin aller Seelen, zu weihen, damit Ich eure Prüfungen optimal
benutzen kann;
3. Euch nicht länger an den morschen
Bäumen inhaltsloser Lektüre und weltlicher Bilder festzuklammern, die euch
nicht heiligen können, sondern euch nur angesichts des großen Kampfes für
Gottes Reich entmutigen und schwächen können;
4. Euren freien Willen ausschließlich
zugunsten der Werke Gottes zu gebrauchen. Bedenkt, dass Jesus euch Sich
Selbst geschenkt hat wie einen Göttlichen Schatz, dass Ich Selbst die
Schatztruhe bin, mit der Er ab Seiner Menschwerdung eins geworden ist, und
dass euer freier Wille der Schlüssel ist, der diese Schatztruhe
aufschließen muss, damit sich die Seele den Inhalt zu eigen machen kann:
die Erlösung, die Heiligung, die ewig dauernde Verherrlichung und die
Gründung von Gottes Reich der vollkommenen Liebe auf Erden.
Alle Meine Worte sind Wahrheit; denn Ich
schöpfe sie aus den Quellen der Ewigen Weisheit und lasse sie über euch
ausschütten durch Meinen Propheten. Mein Prophet ist Mein Besitz und
Eigentum. Nehmet Mich dann auf als die Morgendämmerung des Ewigen
Frühlings und als die Säerin der Früchte, die den Obstgarten einer jeden
Seele vollenden. Das ist, was Ich von Gottes wegen bin, und was Ich für
jeden und jede von euch sein will.”
_____________________
(*) in einer Offenbarung an “Myriam” am 1.
Februar 2008 sagte Maria in diesem Zusammenhang weiterhin unter anderem:
“(...) Ich habe den Mond unter Meinen
Füßen: Ich habe dir gesagt, dass der Mond der Spiegel von Gottes Licht
in der Finsternis ist. Ich habe somit alle Finsternis, jede
gottesfeindliche Kraft, unter Meinen Füßen: Sie ist Meiner Macht
ausgeliefert. Ich bin mit der Sonne bekleidet, weil die Fülle des
Lichtes vollkommen mit Mir eins geworden ist und keine Spur von Finsternis
Mich berühren kann noch je in Mich vorgedrungen ist. Ich bin vollkommen
mit dem Heiligen Geist, der Sonne der Wahrheit und der Weisheit, und mit
dem Licht der Welt verschmolzen. (...)”
Die Demut als
Quelle des Heils
(Donnerstag, 26. März
2009)
“Eine der Grundgesinnungen des Christen in
wahrer Nachfolge seines Herrn Jesus Christus ist die Demut. Die Demut ist
eine unentbehrliche Gesinnung für die Seele, die vollkommen aufblühen will
wie eine Blume im Licht der Göttlichen Weisheit und in der Wärme der
Göttlichen Liebe. Die Seele soll die Demut als die Gesinnung betrachten,
wodurch ihre menschliche Natur möglichst klein gemacht wird. Durch
die Demut macht die Seele ihre menschliche Natur gleichsam kleiner und
kleiner und legt sie die Kanäle trocken, durch welche ihre menschliche
Natur genährt werden kann. Die menschliche Natur ist durch die Erbsünde
verwundet und zieht somit leichter die Finsternis an als das Licht. Durch
eine ausdauernde Demut lässt die Seele gleichsam sich selbst, all
dasjenige, was Träger von Spuren der Finsternis sein kann, leer laufen, so
dass dem Göttlichen Leben mehr Raum geschaffen wird. Dies ist der
erste Grund, wieso Ich dich seit Jahren einer sehr strikten Disziplin der
Selbsterniedrigung Mir gegenüber unterziehe.
Wie kann die Seele groß werden in der
Demut? Indem sie sich vor Gott erniedrigt. Sie kann das auf zwei
unterschiedliche Weisen tun, die in ihren Wirkungen gleichwertig sind:
1. die Seele kann sich in
unterschiedlichen Weisen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit gegenüber
erniedrigen: dem Ewigen Vater, Jesus Christus, dem Heiligen Geist und
dem Kreuz Christi als großem Symbol für Gottes Ewige Wahrheit und für die
Mysterien der Menschwerdung von Gottes Sohn und der Erlösung;
2. die Seele kann sich ebenfalls vor Gott
in Seinen Werken erniedrigen. Das größte, absolut vollendete Werk
Gottes bin Ich, Maria, die Unbefleckte Empfängnis. Die Seele, die sich Mir
gegenüber dadurch erniedrigt, dass sie tief vor Mir niederkniet,
verherrlicht dadurch das Meisterwerk aus Gottes Hand. Der erlösende und
heiligende Wert der tiefen Demütigung Mir gegenüber in Meiner
allerhöchsten Eigenschaft – der Herrin aller Seelen – entfaltet in Gottes
Augen eine Wirkung, die identisch ist mit derjenigen der direkten
Selbsterniedrigung gegenüber der Gottheit.
Ich betone den Seelen gegenüber, dass die
Selbsterniedrigung Gott gegenüber, sei es unmittelbar, sei es dem Kreuz
gegenüber, sei es Mir, der Herrin aller Seelen, gegenüber, eine
außerordentlich kräftige reinigende Wirkung in der Seele entfaltet, da
jede Handlung und Gemütsbewegung der totalen Selbsterniedrigung Gott, dem
Kreuz oder Mir gegenüber, mit einem Aderlass verglichen werden kann,
wodurch sich die Seele einer Welle von Finsternis entleert, die in ihr
wirksam war. Die Selbsterniedrigung muss dabei allerdings auf einem Gefühl
aufrichtiger Liebe gegründet sein.
Es gibt Seelen, die befürchten, sie würden
Gott dadurch verärgern, dass sie sich Mir gegenüber erniedrigen. Ganz im
Gegenteil. Ich bin die Brücke zwischen Himmel und Erde,
die Himmlische Brücke, über welche Gottes Gnaden in die Seelen strömen und
die Seelen das Paradies des Göttlichen Herzens betreten
können. Indem sich die Seele vor Mir erniedrigt, entleert sie sich ihres
‘Selbst’ und ihres Bedürfnisses, über sich selbst zu verfügen. Sie
vertraut sich dadurch völlig Mir an.
Dadurch kann Ich diese Seele allmählich
mit allem erfüllen, was Ich in Mir trage. Da Ich eine Schatzkammer der
Vollkommenheiten bin, die Gott in Mir angesammelt hat, kann Ich in diese
Seele immer mehr von Mir überfließen lassen, so dass sie bald im neuen
Frühling einer immer größeren Ähnlichkeit mit Gott aufblühen kann. Dadurch
werden alle ihre Handlungen, Worte und sogar Gedanken fruchtbar, und alle
ihre Wege zu Eroberungen im Reich des Göttlichen Lebens.
In Gottes Augen ist die Selbsterniedrigung
der Seele gegenüber der Herrin aller Seelen eine Anerkennung der
Eigenschaft Seines Meisterwerkes und ein Akt des Verlangens nach
Vollkommenheit und nach höchster Fruchtbarkeit der Seele für Seine Pläne
und Werke. Deshalb wird ein Leben der Selbsterniedrigung Mir gegenüber für
die Seele zu einer unerschöpflichen Quelle von Reichtum und von Ausgleich
früherer Fehler.
Vergesst nicht, dass sehr viele Sünden
eine Komponente des Hochmuts in sich tragen: jede Sünde ist wesentlich ein
Mangel an Liebe zu Gott. Nun denn, jedes Mal, wenn die Seele eine
mangelhafte Liebe zu Gott aufweist, ist es als ob sie zu Ihm sagen würde:
‘Ich brauche Deine Liebe nicht’. Das ist Hochmut; denn sollte Gott Seine
Liebe eine einzige Sekunde lang nicht in die Seele strömen lassen, so
würde die Seele sterben, da es die Göttliche Liebe ist, die das Leben
trägt.
Durch die Selbsterniedrigung der Seele vor
Mir, dem Meisterwerk Gottes, öffnet sich die Seele vollkommen für die
Einströmung der Liebe und somit des Göttlichen Lebens. Die
Selbsterniedrigung der Seele gegenüber Mir als Herrin aller Seelen ist ein
goldener Schlüssel zur Quelle des Göttlichen Lebens; denn zusammen mit der
Verherrlichung des Kreuzes und des gekreuzigten Christus bildet diese
Selbsterniedrigung die größte Ehrerbietung an Gott und den eindeutigsten
Akt des Verlangens, an Seinen Wunderwerken Teil zu haben.”
Passionsbotschaft von Maria
(Sonntag, 29. März 2009)
“Lämmchen Christi, als Herrin aller Seelen
lehre Ich euch die Wissenschaft des Göttlichen Lebens, die Geheimnisse des
Seelenlebens, so wie Gott es verfügt hat. Die Gültigkeit Meiner Worte ist
ewig dauernd, weil sie aus der Quelle der Göttlichen Weisheit strömen. Ich
komme heute zu euch als die ewige, schmerzensreiche Mutter. Meine Tränen
sind Perlen, die zusammen mit den Perlen des Blutes Jesu Christi viele
Schulden der Menschenseelen gegenüber der Göttlichen Gerechtigkeit
begleichen. Ich fädle diese Perlen auf eine Schnur, die Ich um die
Erdkugel spanne und mit der Ich die Werke der Finsternis, die Auswirkungen
der Sünde, erwürgen will. Zu dem Zweck brauche Ich die Selbstaufopferung
und Weihe von Seelen an Mich.
Ich rufe euch auf ganz besondere Weise
dazu auf, während dieser Passionszeit eine unvergängliche Lichtkette zu
bilden. Ohne diese Kette, die sich aus euren aufgeopferten, Mir geweihten
Prüfungen zusammensetzen wird, bleiben die Perlen Meiner Tränen einzelne
Perlen, mit denen Ich den Fürst der Finsternis nicht in seinen Werken
erwürgen kann.
Lämmchen, euer Hirte ist aus Mir geboren
für ein irdisches Leben der Selbstaufopferung, damit ihr das Tor zur
ewigen Glückseligkeit finden könnt. Der Hirte und Seine Lämmchen sollen
für ewig zusammen bleiben. So hat es der Allerhöchste verfügt. Deswegen
sollt ihr Seinen Wegen folgen. Der Neue Bund ist ein Vertrag zwischen Gott
und den Seelen. Dieser Vertrag ist von Jesus unterschrieben worden mit
Seinem Blut und von Mir mit Meinen Tränen. Er bedarf in der individuellen
Seele einer dritten Unterschrift, um seine vollen Früchte einzubringen:
der Unterschrift der Seele selbst, mit der Tinte ihrer Prüfungen.
Die Passion dauert an, solange die Sünde
andauert; denn die Sünde lehnt an dem Himmelstor, um dieses wieder zu
schließen. Aus diesem Grunde wiederholt Jesus Sein Opfer täglich auf den
Altären Seiner Kirche. Deswegen sind auch Meine Schmerzen ewig dauernd;
denn wie bereits auf Kalvaria weint Mein Herz immer noch unvermindert
wegen aller Sünden und aller Verblendung.
Lämmchen Jesu, aufgrund des
Erlösungsmysteriums ist euer Leben als Wiederholung des Kreuzwegs gemeint.
Dies ist einer der größten Bestandteile des großen Vermächtnisses des
Neuen und Ewigen Bundes. Wenn ihr nur oder in erster Linie für die
irdischen Dinge lebt, wird das Kreuz euch niederschmettern und wird es
euch allmählich den Tod bringen. Wenn ihr dahingegen für die ewigen
Dinge lebt, wird das Kreuz zu eurer Verherrlichung und zum Schlüssel des
Himmelstores für viele.
Jede Prüfung, die von der Seele Mir
geweiht wird, verwandelt sich in eine Rose im Garten, den sie nach diesem
Leben erben wird. Siehe, wenn das Kreuz die Seele niederzuschmettern
droht, fühlt sie nur die Dornen, die ihre Füße verwunden auf dem Kreuzweg
ihres Lebens. Wenn sie Mir das Kreuz weiht, fängt sie jedoch an, den Duft
der Rosen zu spüren, die sie noch nicht sieht, aber die bereits ihren Duft
in der Seele verbreiten, weil die Wirkungen der Werke der Seele zeitlos
sind. So leben Zeit und Ewigkeit zur gleichen Zeit nebeneinander. Je mehr
die Seele ihren Blick auf die Dinge der Welt richtet, umso mehr
spürt sie die Dornen; je mehr sie den Blick auf die Dinge der Ewigkeit
richtet, umso mehr spürt sie den Duft der Rosen aus dem Ewigen Reich.
Lämmchen, Ich sehe die Zeit UND Ich sehe
die Ewigkeit. Ich sage euch deshalb in Wahrheit, dass euer tägliches Kreuz
im Vergleich zu demjenigen, was kommt, nichts mehr ist als ein
Holzsplitter in einem Wald, der größer wäre als die gesamte Erdoberfläche.
Deswegen rufe Ich euch dazu auf:
Gebt Mir jeden Kummer und Herzschmerz wie
einen Kuss an Jesus im Garten von Gethsemani.
Gebt Mir jede Ungerechtigkeit in eurem
Leben wie einen Kuss an Jesus vor den Hohepriestern.
Gebt Mir jedes Urteil und jede
Verurteilung, das bzw. die ihr von Seiten eines Mitmenschen erleidet, wie
einen Kuss an Jesus bei Pilatus.
Gebt Mir jeden körperlichen Schmerz, jede
Krankheit oder jede physische Unbequemlichkeit wie einen Kuss an Jesus
während der Geißelung.
Gebt Mir jede Demütigung wie einen Kuss an
Jesus während der Dornenkrönung.
Gebt Mir jeden Augenblick der Ermüdung,
der Erschöpfung, der äußersten seelischen Not, jeden Sturz auf dem Weg zur
Tugend und alle eure Leiden um jegliche Äußerung des Unfriedens um euch
herum wie einen Kuss an Jesus auf Seinem Kreuzweg.
Gebt Mir euren Willen, alles Elend und
alle Sünden in der Welt zu kreuzigen, wie einen Kuss an den gekreuzigten
Jesus.
Gebt Mir jede dunkle Wolke über eurem
Lebensweg wie einen Kuss an Mich auf Kalvaria und bis zum Morgen der
Auferstehung.
Lämmchen Jesu, alles in eurem Leben
hat einen unendlich tiefen Sinn. Nichts geschieht umsonst. Ich
weise euch darauf hin, dass der Kreuzweg eures Lebens an einem einzigen
großen Ziel orientiert ist: der Kreuzigung eures ‘Ich’, um als Heilige
aufzuerstehen. Auf dem Kalvaria eurer Prüfungen soll der Vorhang eures
irdischen Tempels zerreißen, damit ihr seht, wozu ihr wirklich
lebt. Dann werden alle eure weltlichen Abgötter der unterschiedlichsten
Scheinbedürfnisse entlarvt und werdet ihr euch der wirklichen Werte
des Göttlichen Lebens bewusst, mit der Erfüllung des Neuen Bundes
in eurer eigenen Seele.
Gebt Mir jetzt euer Jawort für einen
Kreuzweg, der euch wirklich befreit. Fürchtet euch nicht, der Hirt hat für
jeden und jede von euch einen Simon von Cyrene vorgesehen, der euch
unterstützen wird; eine Veronika, die den irdischen Schlamm und die
Blutkrusten aus euren Prüfungen und Demütigungen sauber wischen wird, und
vor allem eine Himmlische Mutter, die eure Quelle der Kraft und der
Ermutigung sein will und die Ihr Bildnis in euer Herz drücken will, bis
einschließlich des Augenblicks, in dem euer weltliches ‘Ich’ bereit ist,
zu sterben und einer Wiedergeburt aus Mir Platz zu machen: Wenn ihr Mein
sein wollt, werde Ich euch in Meinem Herzen begraben, und aus Meinem
Herzen werdet ihr auferstehen für ein neues Leben. Die Seelen werden
sehen, welchen Sinn die Dornen, die Wolken, der Schlamm, die Tränen
und das Kreuz hatten.
Ich bin die Herrin aller Seelen, die
aufgehende Sonne der Hoffnung am Morgen der Auferstehung. Glaubt an Mich,
sowie Ich an euch glaube. Gebt Mir jeden Augenblick eures Kreuzwegs, damit
Ich Mein Herz in eurem Herzen schlagen lassen kann und ihr tatsächlich die
Gesinnungen eurer Himmlischen Mutter empfangen könnt wie ein Vermächtnis
der Hoffnung. So werdet ihr in der Lage sein, die reifen Früchte
einzubringen, von denen der leidende Jesus die Saat in euren Seelen
begraben hat. Daran wird die Welt die wahren Nachfolger Jesu Christi
erkennen: dass sie ihre Kreuze im Frohmut derjenigen Seelen tragen werden,
die wissen, dass jede von Herzen akzeptierte Prüfung sie näher zu
Gott bringt. Je mehr die Seele ihre Kreuze ohne Widerstand aber in
Dankbarkeit wegen dieser großen Geschenke der Göttlichen Liebe
entgegenzunehmen weiß, umso größer wird ihr Beitrag zur Rückeroberung des
Reiches Gottes vom Reich Satans, das Elend, Finsternis und Unruhe in die
Seelen sät.
Aus welcher Quelle ein Kreuz auf dem
Lebensweg einer Seele auch entspringen mag, jedes Kreuz wird von
Gott zugelassen als eine Chance für die Seele, sich für die wahre
Nachfolge Christi auf dem Kreuzweg zu entscheiden, der vielen Erlösung
erwirkt. Ein Kreuz, dem sich die Seele widersetzt, bringt neue Finsternis
über sie. Ein Kreuz, das sie in Liebe annimmt, sät in sie das Licht
Christi, den wahren Herzensfrieden und die stille Freude der Seele, die
den Weg in die Schatzkammern des Ewigen Reiches gefunden hat. Der Frohmut
ist die Unterschrift Gottes. Er vertreibt jegliche Unruhe und jeglichen
Unfrieden aus der Seele, so wie die Frühlingsbrise die Erinnerung an den
kalten Winter. Er bereitet die Seele, die unter den Schlägen des
weltlichen Lebens stirbt, auf das neue Leben der Auferstehung vor. Gebt
euch ungeteilt Mir hin, damit Ich euch dabei helfen kann, für das
Göttliche Leben aufzuerstehen; denn Ich bin die Miterlöserin mit
Christus, dem Erlöser.”
Das
Unterbewusstsein und die Gesundheit der Seele
(Dienstag, 7. April
2009)
“Erben des Neuen Bundes, Ich werde zu euch
gesandt, um in diesen Letzten Zeiten das erlösende Licht Christi in jeder
Seele fruchtbar zu machen, die sich Mir dazu zur Verfügung stellt. Seht,
euer Schöpfer hat in jede Seele den Keim der Heiligkeit gelegt. Dieser
Keim ist Träger des Göttlichen Lebens, aber seine Reifung wird von all
demjenigen gehemmt, was nicht mit dem Willen Gottes, mit Seinem Gesetz der
Liebe, mit Seinen Werken und Plänen übereinstimmt.
Der größte Feind des Göttlichen Lebens ist
der Geist der Welt. In dem Maße, wie die Seele gesund ist, das heißt, in
dem Maße, wie das wahre Leben in ihr durch die reine Liebe genährt wird,
wird die Kraft des Göttlichen Lebens aus dem Keim der Heiligkeit durch
sämtliche ‘Kammern’ der Seele verbreitet, in einer nie aufhörenden
Strömung von Göttlichem Licht. Diese Strömung unterhält das Leben in jedem
Teil des menschlichen Wesens.
Einer der Teile, die in sehr vielen Seelen
die Lebenskraft am meisten in sich hineinsaugen, so dass diese nicht mehr
weiter strömt, ist das Unterbewusstsein. Das Unterbewusstsein ist in sehr
vielen Seelen wie ein Komplex von Kammern, die voll gespeichert sind und
welche die Strömung des Lebens durch die Seele weitgehend blockieren.
Dieser Zustand ist mit einer Stelle vergleichbar, wo sich im physischen
Körper das Blut anhäuft, so dass es nicht weiter strömt und somit alle
Abfälle liegen bleiben. Diese Stelle schwillt an und bildet einen Herd der
Entzündung und der Gärung. Ähnliches geht im Unterbewusstsein vieler
Seelen vor.
Sehr viele von euch leiden ungemerkt unter
einem Unterbewusstsein, das zum Bersten mit nicht verkrafteten Eindrücken
gefüllt ist, welche die Seele schwer, krank und matt machen und die zu
Quellen der Gärung im Gemüt, des Grolls, der Bitterkeit, der
Unversöhnlichkeit, der Aggression und der Depression werden.
Das Unterbewusstsein könnt ihr euch wie
ein Ganzes von dunklen Kammern vorstellen, in denen Unmengen von
Erfahrungen und Eindrücken aus eurer Vergangenheit verstaut sind. Eure
ganze Lebensgeschichte wird in diesen Kammern aufbewahrt. Solange die
Erfahrungen und Eindrücke des Lebens verarbeitet werden und auf dem
Lebensweg weiter benutzt werden, weil die Seele diese aus irgendeinem
Grund für wichtig hält, sind diese Informationen frei zugänglich. Sehr
viele Erfahrungen und Eindrücke werden zu gewissen Zeitpunkten in einer
Kammer gespeichert, in der anschließend das Licht gelöscht wird und die
verriegelt wird. Bei den meisten Seelen ist ein Teil dieser Informationen
nur in unvollkommener Weise verarbeitet worden. Man könnte es so
betrachten, dass aus diesem Grunde aus den Kammern des Unterbewusstseins
regelmäßig unreine Düfte empor kommen: Die Seele wird durch Einflüsse
gehemmt, von denen ihr weder der Ursprung noch die Art bekannt sind, die
aber aus ihrem eigenen tieferen Wesen stammen: alte Wunden, nie
verkraftete Schmerzen und Kummer, Eindrücke, welche die Seele aus
irgendeinem Grund erschüttert haben, oft, weil ihr Gewissen die Eindrücke
als nicht dem Gesetz Gottes entsprechend erkannt hat.
Dadurch, dass die Seele die Art und den
Ursprung dieser krank machenden Einflüsse nicht erkennt, werden diese
darüber hinaus sehr oft durch Satan manipuliert. Mein Feind versucht
dadurch, die Seele in einen undurchdringbaren Nebel zu hüllen, damit sie
unsicher und unruhig wird und sich immer unreiner fühlt.
Dieser ganze Prozess ist in vielen Seelen
Quelle von verschwommenen, undefinierbaren Gefühlen der Unzufriedenheit,
des Unfriedens, der Angst, der Mutlosigkeit, der Mattigkeit, des
Trübsinns, der Unfreundlichkeit. Sie empfinden es so, als ob in ihrem
Leben die Sonne untergegangen wäre. Ihr Gemüt ist ständig erkaltet. Ihnen
ist die wahre Hoffnung vergangen. Es kommt ihnen so vor, als ob alles
Leben aus ihnen weggezogen wäre.
Seelen, diese Tage sind die Passionstage.
Damit eure Leiden fruchtbar sind und sie euch tatsächlich die Fülle der
Erlösung bringen, ist es notwendig, dass auch die Herde verborgener,
vergessener, unbemerkter oder nicht erkannter Leiden, die euch aus den
Nebeln der Vergangenheit ständig beeinflussen, unter Meine Herrschaft
gestellt werden. Gebt Mir deswegen heute noch euer Unterbewusstsein,
mit dem tiefen Verlangen, dass es nicht länger euer unbekannter und gerade
aus diesem Grunde nicht bekämpfbarer Feind bleibt. Sagt vor allem in
dieser gnadenvollen Zeit regelmäßig zu Mir aus allen Kräften eures Herzens
und eurer Seele: “Maria, mächtige Herrin aller Seelen und
Miterlöserin mit Christus, beherrsche meinen ganzen Lebensweg und den
ganzen Tempel meiner Seele bis in seine meist verborgenen und dunkelsten
Kammern. Lass meinen Weg und meinen Tempel im Licht des Ewigen Frühlings
baden, damit ich vollkommen befreit werde.”
Aufgrund dieses wiederholten Bittgebets
bezeugt Mir eine Seele ihren tiefen Wunsch, auch die meist verborgenen
Elemente ihres Wesens von Mir reinigen und wirksam machen zu lassen. Ich
werde die dunkelsten Kammern dieser Seele betreten. In jeder Kammer, in
der Mein Fuß den Boden berührt hat, wird das Licht Gottes angezündet. Ich
werde diese Seele reinigen aufgrund ihres eigenen Verlangens, gereinigt zu
werden, und Ich werde dort die Werke Satan Meiner Macht unterwerfen.
Alles, was Ich brauche, ist dieses Verlangen und eine vollkommene
Versöhnungsbereitschaft gegenüber anderen Seelen, die ihr im Laufe ihres
Lebens Leiden zugefügt haben. Ich werde in ihr nicht nur das Licht
anzünden, Ich werde ihr auch dabei helfen, mit ihrer Vergangenheit richtig
umzugehen. Ich werde dies dadurch tun, dass Ich in ihr das Feuer Meiner
Liebe anfache, so dass sie bereit sein wird, den Inhalt ihrer meist
verborgenen Kammern diesem Feuer anzuvertrauen, das ihr die wahre
Befreiung erwirken wird. Infolgedessen wird sich ein frischer
Frühlingsduft durch ihr ganzes Wesen verbreiten.
Jede Seele, die wirklich an Meine Macht
glaubt, wird empfinden, dass Gott Mich tatsächlich dazu gesandt hat, in
der Seele, die sich Mir ganz und gar ausliefert, das Erlösungswerk Jesu zu
vollenden. Ich bin die Herrin aller Seelen und in dieser Eigenschaft will
Ich möglichst vielen Seelen bereits auf Erden einen Vorgeschmack des
Himmels bereiten. Deshalb bringe Ich in ihnen die Saat des Göttlichen
Lebens, das Gott für sie vorgesehen hat und wofür Jesus am Kreuz gestorben
ist, zum Blühen.
Ich bin die Morgendämmerung von Gottes
Reich auf Erden, die Morgendämmerung des Ewigen Frühlings. Ich habe die
Macht, heute die Keime der Heiligkeit in die Blumen zu verwandeln, die
morgen den Sieg des Göttlichen Lichts bezeugen werden. Deswegen muss Ich
über jeden Herd der Finsternis in der Seele herrschen können; denn die
Seele ist nur erschaffen worden für die Empfindung der Fülle des Lichtes,
des vollkommenen inneren Friedens und des wahren Glücks.”
Betrachtung zu
Ostern
(Ostersonntag, 16. April 2006)
“Welche Wolke kann dem Licht der
Auferstehung widerstehen? Nur die Wolke des Nicht-Wollens. Bedenke,
dass das Feuer des Verlangens im Herzen, das Sich-Sehnen nach der wahren
Liebe, jeden Nebel auflöst und das Licht des auferstandenen Christus in
seiner Fülle in die Seele hineintreten lässt (...).”
“Heute ist Jesus aus dem Grab
auferstanden, nachdem Er alle Untugenden und Sünden der Menschheit in
Seinen Leib gezogen hatte, um sie dort geißeln, verspotten und kreuzigen
zu lassen. Er hat nachgewiesen, wie die Seele, sämtlicher Sünde und
Untugend entblößt, in unversehrtem Zustand aufersteht. Dieses Abbüßen von
Sünden und Untugenden setzt sich immer noch fort, in der Heiligen Messe,
in Meinen ewigen Schmerzen und in der Mir geweihten Buße und den Mir
geweihten Aufopferungen von Seelen auf Erden. Wenn die Leiden Mir geweiht
werden, gehen sie die Vermählung mit dem Heiligen Geist ein. (...)
Bedenke, dass die Befreiung, das wahre Glück einer Wiedergeburt im
Heiligen Geist, hauptsächlich auf einer vollkommenen Blüte der Liebe, des
Frohmuts, der Sanftheit, der Toleranz, der Milde, der Geduld, der
Flexibilität und der Akzeptierung von Gottes Plan bei der konkreten
Ausfüllung eines jeden Tages basiert. Der Heilige Geist befreit die Seele
aus jeder Erstarrung und bringt dadurch den wahren Frieden und die wahre
Ruhe in die Herzen. Auf dieser Grundlage der Unerschütterlichkeit wird Er
das Reich Gottes dadurch ausbauen, dass Er Mich, die Herrin aller Seelen,
die Herrschaft über die Herzen ausüben lassen wird. In Mir haben Erlösung
und Heiligung die vollendete Ehe geschlossen (...).”
Vermählung
zwischen Gott und den Seelen
(Karfreitag, 10. April
2009
“Heute feiert der Himmel das Fest der
Göttlichen Liebe. Die absolute Krönung der Liebe ist die Vermählung. Die
Krönung der Vermählung ist der Vollzug derselben in der Vereinigung des
Paares. Siehe, in der Auswirkung des Erlösungsmysteriums hat Gott Seine
absolute Liebe zur Menschenseele bewiesen.
In der Menschwerdung Jesu schloss Gott die
Vermählung mit der Menschenseele. Diese Vermählung wurde auf dem Bett des
Kreuzes von Golgatha vollzogen. Bei der Menschwerdung Jesu wurde Mein
Jawort mit dem Jawort Gottes vereint, zwecks Heiligung der menschlichen
Natur. Während der Stunden der Passion zog der Göttliche Bräutigam
sämtliche Aspekte der menschlichen Natur in Sich zusammen, um im
Kreuzestod die Vermählung mit den Seelen zu vollziehen.
Seelen, eine Vermählung wird erst zu einer
Quelle von Früchten, wenn sich die beiden Parteien einander total und
ungeteilt hingeben. Sonst ist nie die Rede von totaler Vereinigung
sämtlicher Aspekte des Wesens der beiden Parteien.
Für die Vermählung zwischen Gott und den
Seelen wurde Ich zur Vertreterin der menschlichen Natur auserwählt.
Gott wählte Mich aus allen Menschenseelen. Meine Unbefleckte Empfängnis
war gleichsam das goldene Kleid auf dem Brautbett. Die Menschwerdung Jesu
in Meinem Schoß war der Vollzug der Vermählung. Auf dem Kreuz vollzog
Jesus, Gottes Sohn und Mein Sohn, die Vermählung im weiteren Sinne an
allen Seelen. Aus diesem Grunde gab Er wenige Minuten vor Seinem Tod
die Menschenseelen Mir - und Mich den Menschenseelen.
Maria, die Erste der Menschenseelen, an
der Gott die Vermählung vollzogen hatte, wurde dort bestätigt als die
Herrin aller Seelen, und die Wirkungen der Menschwerdung werden zu jenem
Zeitpunkt auf alle Seelen übertragen. Ich, die ersterwählte Braut
Gottes, sollte das Zeichen der Göttlichen Fruchtbarkeit sein. Künftighin
sollte Ich die wahren Kinder Gottes zeugen, in einer Wiedergeburt nach dem
Geist: Die Seele, die sich Mir total weiht, sollte in Mir getragen werden,
von Mir mit dem Göttlichen Leben ernährt werden, von Mir vollkommen nach
dem Bilde Christi umgestaltet werden und mit Meinen Erbfaktoren befruchtet
werden, die bereits bei Meiner Unbefleckten Empfängnis von Gott mit der
vollendeten Heiligkeit versehen waren.
Bräutigam und Braut teilen alles. Weil
Meine Vermählung mit Gott vollkommen war, wurde Mir all das Seine völlig
zuteil, einschließlich Seiner erlösenden Leiden. Aufgrund eines Göttlichen
Mysteriums lag ein vollkommenes Überflieβen zwischen dem Herzen Jesu und
Meinem eigenen Herzen vor, litt Ich alle Schmerzen Jesu mit Ihm in Meinem
eigenen Herzen und hatte Ich ebenfalls Teil an Seinen körperlichen Leiden,
insoweit Gott dies erlaubte. Als Symbol für die Fruchtbarkeit Meiner
Vermählung mit dem Erlöser war Ich auf Golgatha drei Sekunden lang
körperlich tot: Als der Soldat Seine Lanze durch das Herz Jesu stieß,
wurde Mein eigenes Herz mit dem Schwert der Schmerzen durchstochen und
verließ das physische Leben drei Sekunden lang Mein Herz. Mein eigener
Körper war ganz und gar gebrochen. In diesem Herzstillstand während drei
Sekunden wurde Meine vollendete Einheit mit dem Göttlichen Erlöser von
Gott besiegelt. So hat Er es gewollt. Mein vollkommen reiner Körper war
dazu vorherbestimmt, im wahrsten Sinne des Wortes nie dahinzuscheiden. Ich
musste allerdings auf symbolische Weise den Tod erleiden, und zwar
während der von Gott verfügten Dauer von drei Herzschlägen, um anzudeuten,
dass die Einheit mit der totalen Selbstaufopferung Christi – bis in den
Tod – vollendet war und dass Meine Vermählung mit der Allerheiligsten
Dreifaltigkeit vollkommen war. Seelen, aus diesem Grunde bin Ich in
Wahrheit die Miterlöserin mit Christus, dem Göttlichen Erlöser.
Damit die Vermählung zwischen Gott und den
Seelen Früchte einbringt, muss sich jede Seele individuell Gott hingeben.
Siehe, in Jesus Christus ist Gott der Bräutigam. Die Menschenseele ist die
Braut. Ich war die einzige Seele, die vollkommen auf die Göttliche
Vermählung vorbereitet war und deren Brautbett durchaus den erforderlichen
Bedingungen für den Vollzug der Göttlichen Vermählung entsprach. Nachdem
die Menschwerdung Christi – die Vermählung zwischen Gott und Mir –
vollzogen worden war, ließ Gott Seine Liebeserklärungen allen
Seelen zufließen: in der Verkündung der Frohen Botschaft, in der Gründung
der Kirche und der Einsetzung der Sakramente und in den von Jesus
gewirkten Wundern. In den Stunden der Passion flehte der Bräutigam
inständiger als je zuvor um die Hand Seiner Braut, der Menschenseele,
durch die Zeichen Seiner totalen Hingabe an sie; denn Seine
Sehnsucht nach ihr war nicht mehr aufzuhalten.
Durch Maria, die Herrin des Brautgemaches,
hindurch wurde jede individuelle Menschenseele angesprochen. Das Wort Jesu
‘Mich dürstet’ war der Seufzer des Bräutigams, der in brennender Sehnsucht
nach Seiner Braut auf dem Brautbett – dem Kreuz – um ihre Einwilligung zum
Vollzug der Vermählung flehte. Im Leiden und im Kreuzestod entledigte Sich
der Göttliche Bräutigam total für Seine Braut, die Menschenseele.
In der Braut kann nur eine Himmlische
Frucht gezeugt werden, sobald sich die Braut ihrerseits freiwillig und
sehnsüchtig dem Bräutigam hingibt. Sehet, Lämmchen Christi, wonach Sich
Gott so brennend sehnt: der totalen Hingabe all eurer Leiden und Prüfungen
an die Miterlöserin und Herrin aller Seelen, damit Sie dieses Jawort
der Braut mit dem Jawort des Bräutigams vereint. Begreift dies richtig:
Alle Mir geweihten Prüfungen und Leiden sind Seufzer der Liebe, die
das Herz des Bräutigams schneller schlagen lassen und dadurch Ströme
erlösender und heiligender Gnaden auf die Menschheit herabflehen. So wird
die Vermählung fruchtbar und blühen um das Brautgemach herum die Gärten.
Kraft des Neuen Bundes - zwischen Gott und
den Seelen geschlossen und auf dem Kreuz durch Jesus mit Seinem Blut
unterschrieben - bin Ich das Brautgemach von Gottes Auserwählung.
Darin liegt der unüberbietbare Wert der totalen Weihe der Seele an
Mich, die Herrin aller Seelen und Miterlöserin: In keinem anderen
Brautgemach wird die Vermählung zwischen Gott und der Seele so reich
gesegnet wie in dem Brautgemach Meines Herzens. Ich bin der Tabernakel
der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, die Arche des Neuen Bundes, der Kelch
des Kostbaren Blutes, die Herrin des Göttlichen Brautgemaches und die
Herrin der Braut Gottes – der Menschenseele. Als ersterwählte Braut Gottes
ist Mir über die Güter des Göttlichen Bräutigams Macht gegeben. Das Seine
ist auch das Meine. Er hat den Seelen das Vermächtnis Seiner Liebe
hinterlassen und sehnt Sich danach, jede von ihnen zu Seiner Braut zu
nehmen, damit Seine vollkommene Liebe gesättigt wird. Damit die Braut –
die Seele – der Verfügung über die Güter des Göttlichen Bräutigams würdig
sein kann, muss sie die Herrin des Brautgemaches anerkennen. Die Liebe der
Braut kann nicht vollkommen werden, solange sie nicht Dienerin der
Ersterwählten des Bräutigams sein will und sie den Anteil der Herrin an
der Vorbereitung des Vollzuges der Vermählung nicht anerkennt. Aus
diesem Grunde wünscht Gott mit Recht, dass Mich die Seelen als Herrin
aller Seelen und als Miterlöserin mit dem Göttlichen Erlöser anerkennen.
Seelen, wiederholt täglich dadurch euer
Jawort dem sehnsüchtigen Bräutigam gegenüber, dass ihr euch mit allen
Prüfungen des Lebens Mir hingebt. Ich werde euch für den großen Tag des
Vollzuges der Vermählung mit eurem Gott vorbereiten, den Tag, an dem euer
Glück vollkommen werden soll.”
(Weil ich während der mir geschenkten
Passionsvisionen ausdrücklich an die Gegenwart des Apostels Johannes
erinnert wurde, fragte ich Maria, ob Sie die Rolle des Apostels im Rahmen
dieser Offenbarung erläutern wolle. Sie antwortete:)
“Der Apostel Johannes war auf Golgatha
Vertreter aller Seelen außer Mir, und in Johannes deutete Gott an, wie Er
Seine Braut – die Menschenseele – haben will: äußerst liebevoll, rein,
treue Nachfolgerin Christi, Verkünderin der Wahrheit, Teilnehmerin an der
Passion bis einschließlich der absoluten Vollendung derselben und
überzeugte Dienerin Mariens.”
Die Vollendung der Heiligung durch Maria
(Freitag,
17. April 2009)
“Seelen Meines Herzens, Ich will euch
fruchtbar machen für das Reich Gottes. Jeder von euch ist durch die
Göttliche Vorsehung mit Mir in Berührung gebracht worden. Jesus Selber
hatte bereits alle Seelen unlöslich mit Mir verbunden, indem Er uns
einander gab als Teil Seines Vermächtnisses an die Seelen. Der Ewige Vater
hat die Saat bereitet, aus der Sein Reich auf Erden blühen wird. Sein Sohn
Jesus Christus hat diese Saat in die Seelen geschüttet und ihnen darüber
hinaus das Bild der Himmlischen Gärtnerin ins Herz drücken wollen:
‘Sohn, siehe, deine Mutter.” Der Heilige Geist bestrahlt die Saat Tag
für Tag mit dem Göttlichen Licht. Mir obliegt die Aufgabe, die
Seelenböden zu bearbeiten, damit die Göttliche Saat Wurzeln schlagen kann;
denn die Saat soll zu Obstgärten Himmlischer Nahrung für das Reich Gottes
auf Erden aufblühen. Ich rufe euch dazu auf, Mir den Boden eurer
Seele, eure allertiefsten Gesinnungen und alles, wovon ihr lebt,
aufzuschließen. Breitet euer ganzes Wesen und jeden Meter eures
Lebensweges vor Mir aus, damit Meine gesalbten Füße euren Tempel, den
Wohnort der Göttlichen Saat in eurer Seele, heiligen können.
Seelen, die Fruchtbarkeit der Göttlichen
Saat ist unendlich. Sobald sie in euch Wurzeln schlägt, beginnt die Seele
aufzublühen wie ein Garten nach dem Winter. Meine Aufgabe ist es,
euch so umzugestalten, dass euer Seelengarten zu einem Paradies aufblüht,
erfüllt von den Verzückungen der Heiligkeit. Dazu will Ich euch unter
anderem von aller Oberflächlichkeit heilen.
Siehe, aufgrund eines Göttlichen Gesetzes
ist die Menschenseele so gemacht worden, dass sie das Licht sucht
und keine Ruhe findet, bis sie es gefunden und in sich aufgenommen hat.
Die Seele, die sich von der Finsternis der Welt irreführen lässt oder die
sich von ihr überrumpeln lässt und letzten Endes in ihrem Leben nichts
anders mehr findet als Finsternis, wird aus diesem Grunde in Unruhe und
Unfrieden leben. Wenn ihr in einer Nacht bei Vollmond hinaus geht, werden
eure Augen automatisch durch den Mond angezogen werden, mehr als
durch die Finsternis. Wieso denn sollte die Seele der
Finsternis folgen, während der Mond keinen Augenblick von ihrer Seite
weicht? Ich bin euch als Mond in der Nacht gegeben, als lebendiges Zeichen
der Gegenwart Gottes gegenüber den Seelen, als Spiegel des Göttlichen
Lichtes in einer Welt voller Finsternis. Ich komme, euch zu lehren, dass
Gott dauernd mit euch beschäftigt ist. Ich komme, euch nachzuweisen, dass
ihr unendlich mehr Gründe habt, Licht zu sehen als Finsternis zu sehen.
Ich vertrete die Hoffnung und die Ermutigung für jede Seele, welche die
Finsternis in ihrem Leben so wahrnimmt, wie diese in Wirklichkeit ist: als
Sprungbrett zur vollkommenen Befreiung durch die wahre Heiligkeit und
somit zum vollendeten Glück.
Liebe Seelen, Gott tut keine sinnlosen
Dinge. Er hat euren Seelenboden mit Göttlicher Saat versehen, weil Er
weiß, dass diese Saat Seine Kraft besitzt und euch zur
Glückseligkeit der Ewigen Gärten führen kann. Die Göttliche Saat ist zu
kostbar, um unbenutzt zu bleiben. Diese Saat enthält die Fülle des
Göttlichen Lebens, aber sie muss aufblühen, damit sie ihre Auswirkungen in
der Seele zeitigen kann. Die Blume in all ihrer Schönheit und mit der
Verzauberung wegen des Parfüms, das von ihr ausgehen wird, ist bereits in
nicht stofflicher Weise in der Saat zugegen und wird zu dem Zeitpunkt zur
Entfaltung kommen, wo die Göttliche Intelligenz, die ihr Aufblühen lenkt,
dadurch erschlossen wird, dass die Seele nach ihrer eigenen Blüte
verlangt. Die Blume und ihr himmlisches Parfüm lassen sich erst dann
wahrnehmen, wenn die Saat, aus der sie hervorgeht, zur Reife gekommen ist.
Der kräftigste Wachstumsfaktor, den Gott den Seelen der Letzten Zeiten
geschenkt hat, ist derjenige der totalen Weihe an Mich, die Herrin aller
Seelen. Damit die Blume nicht nur blüht, sondern auch unvergänglich wird,
muss sie darüber hinaus in einem ausreichenden Maße weiter blühen, um ihre
Saat ausstreuen zu können. Dieser ganze Prozess kann in eurer Seele durch
Mich zur Vollendung geführt werden, damit die Saat nicht vom Ungeziefer
der Versuchungen verzehrt wird, bevor sie ihre Berufung erfüllt hat. Wie
alles, was von Gott ausgeht, kann die Göttliche Saat nicht vernichtet
werden. Sie kann allerdings durchaus unwirksam gemacht werden, wenn die
Seele erlaubt, dass sie von der Finsternis der Welt umhüllt wird. Saat,
die für das Licht unzugänglich wird, erstickt und verliert ihre Keimkraft.
Seelen, sehr viele lassen sich nicht vom
Bild des Mondes führen, sondern von der Finsternis der Nacht. In den
Prüfungen vergessen sie die Gegenwart des Göttlichen Lichts, das versucht,
sie zu umhüllen und ihre Wege zu erleuchten. Anstatt ihren Blick auf das
Göttliche Leben zu richten, das in ihnen aufzublühen versucht,
beschäftigen sie sich dauernd mit weltlichen Eindrücken und
Gedanken und mit den Zeichen der Scheinwelt, die Satan in ihnen
wach ruft. Ich bin das Zeichen der völlig aufgeblühten Heiligkeit, der
Göttlichen Fruchtbarkeit. Seelen, sucht nicht in allem nach Sensation,
nach Eindrücken, die das Gemüt kurzfristig auflodern lassen, um
anschließend die Leere zu hinterlassen, die Leere eines Strohbundes, das
in wenigen Augenblicken ganz und gar im Feuer verzehrt wird. Eine heilige
Seele ist eine Seele, die standhaft ist beim Anstreben des Lichtes und
beim Einbauen des Lichtes in alle ihre Zellen. Sie sucht keine
Sensationen, auch nicht im spirituellen Leben, sondern sie strebt die
Standhaftigkeit in den Anstrengungen an, um in der Tiefe zu wachsen
durch unaufhörliche Arbeit an ihrem eigenen Untergrund, indem sie ein
ununterbrochenes Jawort zur Gnadenwirkung ausspricht, unter welcher Form
sich diese Gnadenwirkung auch zeigen mag, wissend, dass das alles von
Gottes unfehlbarer Weisheit gelenkt wird. Die Suche nach aufregenden
Empfindungen, nach Sensation, lässt die Göttliche Saat in der Seele nicht
reifen, sondern verbrennen. Die Göttliche Saat soll unter
einer beständigen Wärme reifen: der Wärme der aufrichtigen Liebe und des
Verlangens, eins mit Mir zu sein und durch Mich, mit der Allerheiligsten
Dreifaltigkeit.
Baut euren Seelentempel nicht auf dem
Sand. Baut ihn auf dem Felsen des Göttlichen Lebens. Sonst wird er in den
Stürmen der Welt nicht aufrecht bleiben. Befolgt deswegen sämtliche
Richtlinien, die Ich euch gebe. In allen Meinen Richtlinien, Offenbarungen
und Schriften lehre Ich euch die Wissenschaft des Göttlichen Lebens.
Studiert sie unter Anrufung der Ewigen Weisheit, damit eure Herzen und
Geister für die unermesslichen Schätze aufgeschlossen werden, die alle
Meine Worte über euch ausstreuen. Sucht in jeder Einzelheit auf eurem
Lebensweg die Hand Gottes. Sucht in allem Meinen Herzschlag; denn sogar,
ja vor allem in den Prüfungen des Alltags lasse Ich euch an dem
strömenden Blut Meines Sohnes Teil haben, mit dem Ich kraft eines
Göttlichen Erlasses im Herzen eins gemacht worden bin. Durch Meine
vollendete Liebe und Meine uneingeschränkte Macht nähre Ich jede Zelle
eurer Seele mit dem erlösenden Blut Christi und mit dem Sonnenlicht des
Heiligen Geistes, so reichlich mit den Gnaden des Göttlichen Lebens
geladen.
Jetzt könnt ihr noch nicht ganz begreifen,
was die Herrin aller Seelen für euch bedeuten kann. Die größten
Himmlischen Schätze trägt Sie in Sich. Sie ist mit einmaligen Strömen von
Gnaden der Heiligung geladen. Die Herrin aller Seelen ist für diese
Letzten Zeiten die große Antwort des schöpfenden, erlösenden und
heiligenden Gottes an die Finsternis, über die Sie alle Macht erhalten
hat. Schließt Mir euer Herz völlig auf, und Ich werde euch lehren, die
wahre Liebe zu empfinden in allem, was auf euren Weg kommt. In dem Maße,
wie Mich die Seele über sich herrschen lässt, bin Ich der Himmlische
Filter, der alles reinigt, was die Seele betritt, der ihre inneren
Prozesse solchermaßen steuert, dass die Seele durch alle ihre Erfahrungen
geheiligt wird, und der all dasjenige filtert, was von ihr ausgeht. So
mache Ich jede Seele zu einem heiligen Tempel, in dem sie sich zu Mir
bekennt als ihrer Herrin und sich nach Mir sehnt als nach dem Vollmond in
der finsteren Nacht ihres Gemütes.
Die Seele verwandelt sich
in denjenigen oder diejenige, den oder die sie
wirklich liebt. Benutzt diese Kenntnis, um von einem Grab der Finsternis
in einen Vollmond Göttlichen Lebens umgewandelt zu werden. Meine
eigene Fruchtbarkeit wird sich in der Seele auswirken, die wahrhaftig und
aufrichtig verlangt, aus Mir neu geboren zu werden. Das Kind erbt die
Eigenschaften des Vaters und der Mutter. Der Ewige Vater hat Seine Saat
Göttlichen Lebens in euch gestreut; als Ewige Mutter bin Ich berufen, die
Saat in euch fruchtbar zu machen, indem Ich euch in Mich aufnehme in
dem Maße, wie ihr euch selbst danach sehnt. Verlangt nach Meinem
Mutterschoß für eine Wiedergeburt aus Mir, damit eure spirituelle
Fruchtbarkeit vollkommen wird. Alles, was Ich brauche, ist euren freien
Willen. Ihr müsst die Wiedergeburt aus Mir wollen. Ihr müsst die
Herrschaft des Lichtes über eure Finsternis wollen. Ihr müsst
sehen, glauben und akzeptieren wollen, dass Gott Mich zu eurer
Herrin erhoben hat, um euch in blühende Frühlingsgärten umzuwandeln und
euch mit einander zu verketten zu einem ununterbrochenen Paradies, das die
ganze Welt umspannen soll. Siehe also den Plan der Göttlichen Liebe, der
von Christus unterschrieben ist und durch Mich zu seiner Krönung geführt
werden soll. So hat es der Allerhöchste verfügt, aus Liebe zu euch.”
Maria und die
Grotte der Seele
(Dienstag, 28. April
2009)
“Liebe Seelen aus der Quelle der
Göttlichen Liebe. Seht doch mal, wie Gott in Bildern zu euch spricht. Als
Ich damals in Lourdes erschien, tat Ich dies in einer abgelegenen Grotte,
an einem Ort, wo sogar Schlangen hausten. Ich gab Mich als ‘die
Unbefleckte Empfängnis’ bekannt. Ich trug ein weißes Kleid, einen weißen
Schleier und einen blauen Gürtel. Meine beiden Füße waren jeweils mit
einer Rose bekleidet. In Meinen Händen trug Ich den Rosenkranz.
Seelen, begreift doch, was Ich euch auch
ohne Worte habe sagen wollen. Seit der Erbsünde ist jede Seele eine Grotte
an einem abgelegenen Ort: eine verdüsterte und mehr oder weniger kalte
Höhle mit steinernen Wänden. Die Seele lebt unter der ständigen
Versuchung, sich in den steinernen Mantel weltlicher Gedanken und Gefühle
zu hüllen, lässt nur sporadisch einen Strahl von Gottes Licht bis in den
Kern ihres Wesens vordringen und verliert sehr leicht die Wärme der wahren
Liebe. Darüber hinaus liegt die Seelengrotte abgelegen, von Gott entfernt,
in das Weltliche zurückgezogen, wie in eine Welt, die nicht mehr mit dem
Herzen Gottes in Verbindung steht. Regelmäßig wird sie von Schlangen
heimgesucht, die sich sogar in ihr einnisten möchten, als Symbol für die
Versuchungen und für die Tatsache, dass die Seele zum Aufenthaltsort
Satans wird.
In dieser Grotte erschien Ich, um
anzudeuten, dass eine neue Ära angebrochen war: die Ära, in der Maria Ihre
wahre Berufung im Kern der Menschenseele entfalten wird. Ich gab
Mich als ‘die Unbefleckte Empfängnis’ bekannt, um Satan zu verkünden, dass
Ich jede Seele guten Willens, die Mich in sich herrschen lässt, in
den Zustand vor der Erbsünde zurückführen würde, in den Zustand der
makellosen Verfassung der Seele, die eins mit dem Herzen Gottes
war.
Ich trug ein weißes Kleid, um darauf
hinzuweisen, dass die Herrin der Seelengrotte mit der höchsten Reinheit
bekleidet ist. Mein weißer Schleier wies nach, dass der Geist der
vollkommen reinen Seele mit Göttlichem Licht umhüllt ist und keinen
einzigen düsteren Gedanken hegt. Der blaue Gürtel weist darauf hin, dass
sich die vollkommene Seele mit dem absolut vollendeten Himmlischen Frieden
gürtet. Ich habe dir früher bereits anvertraut, dass himmelblau die Farbe
des vollendeten Friedens ist und dass aus diesem Grunde der Schöpfer die
Erde mit einem blauen Firmament überwölbt hat, als Symbol für die
Tatsache, dass die Erde dazu bestimmt war, Gottes Reich zu sein.
Jeder Meiner Füße war mit einer Rose
geziert. Unter Meinen Füßen siehst du ein steinernes Plateau der Grotte,
um anzudeuten, dass alles Weltliche Meiner Macht unterzogen ist und von
der Seele zu Meiner Fußbank gemacht werden soll, damit Ich Meine
uneingeschränkte Herrschaft über die Finsternis und alle ihre Werke frei
entfalten kann.
Die Rose symbolisiert die Liebe. Es ist
durch die vollendete Himmlische Liebe, dass Ich die Seele zu Gott zurück
führe und dass Ich Satan unter Meinem Fuß zu Boden niederdrücken werde;
denn seine Werke sind die absoluten Gegenpole der Liebe und aller ihrer
Auswirkungen, und nur die Liebe besitzt die Macht, alle Finsternis zu
verbannen. In der Liebe strahlt Gottes Licht und das Göttliche Leben.
Dort, wo sie herrscht, wird dasjenige, was tot ist, aber für Gott
brauchbar, zum Leben geweckt, und dasjenige, was sich selbst für den Tod
entschieden hat – wie Satan und sein Gefolge –, völlig unwirksam gemacht.
Als Ich Meine liebe Tochter Bernadette
bat, die Erde umzuwühlen, und Ich dort eine Quelle entspringen ließ,
wollte Ich damit andeuten, dass Ich in jeder Seele, die bereit sein würde,
an sich zu arbeiten, eine Quelle des Göttlichen Lebens aufschließe.
Bernadette machte sich durch diese Handlung zum Gegenstand des Gespötts.
Tatsächlich, die Seele, die den Mut hat, auf Meine Einladung hin an sich
zu arbeiten, wird das Unverständnis der Welt ernten, aber sie wird
vollkommen gewaschen werden im Wasser des Göttlichen Lebens, das in ihr
entspringen wird, und Ich werde sie in eine Quelle des Heils und der
Heilung für viele verwandeln, so wie Ich es in Lourdes vorabgebildet habe.
An sich selbst zu arbeiten, heißt, die Erde aller weltlichen Einflüsse zur
Seite zu schieben, um im Seelenboden den Keim der Heiligkeit wieder für
das Licht Gottes zugänglich zu machen, das diesen Keim zum Blühen bringen
muss.
Der Rosenkranz in Meinen Händen war ein
Aufruf, nicht nur zum Beten des Rosenkranzes, sondern zu einer
Wiedergeburt des Verlangens der Seele, sich jeden Augenblick des Tages und
der Nacht mit Gott in Verbindung zu setzen. Gebet ist das Bauen einer
Brücke zwischen der Seele und ihrem Schöpfer, es bedeutet, sich der
Beseelung mit dem Göttlichen Leben aufzuschließen, ebenso wie allen
Winken, mit denen die Göttliche Vorsehung die Seele zu den Wegen zurück
ruft, die zum Tor des Paradieses führen.
Seelen, erinnert euch, dass Gott die
Seelen als die Brücke zwischen Seinem Herzen und der Schöpfung vorgesehen
hatte. Gottes Herz lässt unaufhörlich die Göttliche Liebe, Trägerin des
Göttlichen Lebens, über die ganze Schöpfung ausströmen. Sollte diese
Strömung auch nur eine einzige Sekunde lang eingestellt werden, so
verginge die ganze Welt. Vergesst nie, dass diese Strömung von Gott zur
Schöpfung hin, über die Menschenseelen verläuft. Indem unzählige
Menschenseelen so krank geworden sind, strömt nur noch ein Bruchteil der
Göttlichen Liebe von den Menschenseelen zur Schöpfung außerhalb des
Menschen durch. Dies, Meine Seelen, erklärt die Zerrüttung der Schöpfung,
die ihr in der Natur an vielen Dingen feststellen könnt.
Lasst Mich die Seelen darauf hinweisen,
dass sich auch die Raubsucht im Tierreich aus der Erbsünde und den
weiteren von den Menschenseelen begangenen Sünden ergibt. Seht
doch, wie sehr der Mensch, und er allein, für die in der Schöpfung
herrschende Atmosphäre verantwortlich ist. Würden alle Menschenseelen die
Strömung der wahren Liebe in sich und zwischen sich und der Schöpfung
dadurch ungehemmt fließen lassen, dass sie sich von jeglicher Sünde
abwenden und sich selbst gründlich von jeglicher Spur weltlicher Einflüsse
reinigen, die in der Seele ein eigenes Leben zu führen versuchen, so
würde sogar die Raubsucht in der Tierwelt in drei Tagen verschwinden.
Die Rückkehr in das Irdische Paradies
liegt in euren Händen. Ich bin die Herrin aller Seelen. Mir ist der Weg
bekannt, Ich führe jede Seele guten Willens diesen Weg entlang und Ich
habe die Macht, sämtliche Hindernisse auf diesem Weg zu beseitigen. Was
Ich jetzt von jedem und jeder von euch verlange, ist die totale Weihe
eurer Selbst und eures freien Willens an Mich, damit das Parfüm aus den
Himmlischen Rosen auf Meinen Füßen Satan lähmen und Ich ihn durch die
Macht der reinen Liebe vollkommen Mir und Meinem Gefolge unterwerfen möge.
Seelen Meines Herzens, Ich erinnere euch
daran, dass jede Wallfahrt einen Großteil ihres Wertes verliert, wenn sie
nicht mit einer Reise in die Grotte eurer Seele einhergeht. Ihr könnt Mir
an einem Wallfahrtsort begegnen, aber die wahre Begegnung mit Mir,
mit Meiner neu gestaltenden und tief heilenden Macht, vollzieht sich
ausschließlich im Kern eurer Seele. Solange Ich dort nicht die Mir von
Gott zugeteilte Rolle als wahre Königin und Herrin ausüben darf, kraft
einer totalen Weihe eurer Selbst und eures freien Willens an Mich, kann
Ich für euch wenig tun, was unvergängliche Saat für das Ewige Leben in
euch hinterlassen kann; denn nur durch Meine Herrschaft in eurer Seelengrotte
kann Ich den Keim der Heiligkeit in euch zum Blühen bringen. Dazu bin Ich
berufen, und dazu hat Jesus Mich euch gegeben.”
Spiritueller Hintergrund von Marias Mutterschaft
(Sonntag,
10. Mai 2009, Muttertag)
“Ich bin die Mutter aller Menschenseelen.
Betrachtet die Tiefe von Gottes Plan, als Er Mich durch den Mund Seines
Sohnes Jesus Christus zur Mutter aller Menschen machte, in der Stunde, in
der vom Kreuz herab allen Seelen guten Willens der Zutritt zum Ewigen
Reich erschlossen wurde. Ein Kind erbt seine Eigenschaften und Fähigkeiten
vom Vater und von der Mutter. Gott ist für jede Seele Vater und Mutter
zugleich, weil Sein Wesen allumfassend ist. Trotzdem hat Er Mich als die
Mutter der Seelen vorgesehen. So wie jeder Göttliche Erlass ist diese
Verfügung aus der Quelle der Göttlichen Weisheit und Liebe entsprungen.
Ich vertrete die absolut vollendete Blüte
der Seelenblume. Der Ewige Vater hat in Mir das tiefe Wesen aller
Äußerungen Seiner erschaffenden Macht angesammelt und diese zur absoluten
Vollkommenheit gebracht durch Meine totale mystische Vereinigung mit dem
Heiligen Geist, dem Heiligmacher und Beseeler allen seelischen Lebens, und
durch Meine Mutterschaft über den Mensch gewordenen Sohn Gottes, den
Messias und Gott-Menschen Jesus Christus. Dies ist die tiefe Bedeutung des
Ausdrucks, dass Ich ‘voll der Gnaden’ bin: dass Gott Mich mit den Blüten
aller möglichen Himmlischen Früchte bekleidet hat, die eine erschaffene
Seele jemals in sich tragen kann und in sich bis ins Unendliche
vervielfältigen lassen kann.
Eine der vielen einmaligen Blüten, mit
denen Meine Seele geschmückt ist, ist die der Macht, Elemente im Inneren
von Seelen ‘neu zu schaffen’ oder ‘umzugestalten’, das heißt, so zu
bearbeiten, dass diese viel schneller für den Übergang in das Göttliche
Leben bereit sind. Die einzige Bedingung ist die, dass Mir die Seelen
ihren freien Willen unter die Füße legen, damit Ich Meine unendliche Macht
dazu anwenden kann, ihre Vervollkommnung voranzubringen.
Der Ewige Vater legt in jede Menschenseele
den Keim der Heiligkeit. Dieser Göttliche Keim enthält gleichsam das
Erbpaket des Vaters der Seele. Es ist Gottes Verlangen, dass dieser Keim
der Heiligkeit dadurch erschlossen wird, dass sich die Seele mit Mir, der
geistigen Mutter der Seelen, vereint. In der Menschwerdung Jesu hat die
Gottheit unter anderem dieses Verlangen zum Ausdruck gebracht, dass sich
der Göttliche Keim mit Mir als Mutter für eine totale Vermählung zwischen
dem Göttlichen und dem Mensch-Sein vereinigt. Totale Nachfolge Christi
erhält deswegen ihre Krönung in der totalen, bedingungslosen Weihe an Mich.
Wenn sich die Seele im tiefsten Verlangen
Mir hingibt, schließt ihr Keim der Heiligkeit gleichsam die höchste Ehe
mit der Seele, die kraft Göttlicher Verfügung Trägerin der Göttlichen
Mutterschaft ist. Aus dieser Vereinigung wird eine neue Frucht geboren.
Der Keim der Heiligkeit blüht für das wahre Göttliche Leben auf. Begreift
dieses Bild: Meine Seele, als Vertreterin der weiblichen Komponente der
höchsten Fruchtbarkeit, empfängt den Keim der Heiligkeit, der in der Mir
geweihten Seele als Träger der männlichen Komponente der höchsten
Fruchtbarkeit zugegen ist. Ab jenem Augenblick trage Ich diese Frucht der
höchsten Vereinigung in Mir. Dasjenige, was geboren wird, ist eine Seele
mit blühendem Göttlichem Leben. Dieses Aufblühen soll unter Meiner Führung
den Weg der Nachfolge Christi, des absolut vollkommenen Gott-Menschen,
vollenden. Der Weg der Erlösung und Heiligung ist nichts anderes als das.
Die Seele kann die Vermählung zwischen
ihrem Keim der Heiligkeit und Meiner Seele nur in dem Maß vollziehen, wie
sie:
1. sich nach dieser Vermählung sehnt.
Sie muss Mir gehören wollen;
2. beseelt ist mit dem Willen, in der
wahren Liebe aufzublühen.
Das Verlangen nach innigster
Einheit mit Mir kommt der Übertragung ihres menschlichen Willens an Mich
gleich, mit dem Willen Gottes gleichförmig zu werden, mit dem Ich
vollkommen eins bin.
Die Liebe ist der Kraftstoff für
das Wachstum im Göttlichen Leben. Sie ist die treibende Kraft, welche die
Seelenblume dazu befähigen muss, sich Blättchen um Blättchen vollkommen zu
öffnen, wobei jedes Blättchen als eine Tugend zu betrachten ist.
Einheit mit dem Willen Gottes und
vollkommenes Aufblühen in der wahren Liebe – nicht der
menschlichen Liebe – sind die Bedingungen für die Vervollkommnung der
Seele. In diesen beiden sind sämtliche Tugenden und seelischen
Fähigkeiten, alle Bausteine der Heiligkeit, enthalten. Totale Weihe an
die Herrin aller Seelen, von einem Leben in Meinem Dienst gefolgt, ist der
goldene Weg zur Höchstfruchtbarkeit der Seele und die Verwirklichung ihres
wahren Lebensziels: wahrhaft Kind Gottes zu sein, und Saat für
neue Früchte des Göttlichen Lebens auszustreuen. Bedenkt das alles, wenn
ihr Mich ‘Mutter’ nennt.
So bin Ich die geistige Mutter aller
Seelen, die dieses Göttliche Geschenk annehmen. Die Mutter bin Ich,
aber Mein Anteil an der ‘Göttlichen’ Fruchtbarkeit, der weibliche Faktor
in der Erzeugung der Bausteine für Gottes Reich auf Erden, kann erst seine
volle Wirkung entfalten – und Mich dadurch im wahren Sinne des Wortes ‘zur
geistigen Mutter machen’ –, sobald sich eine Seele aus freiem Willen Mir
hingibt in totaler, bedingungsloser und ewiger Weihe.
Begreift den Unterschied: Ich bin auf
passive Weise geistige Mutter, indem Mich Gott mit dieser Eigenschaft
bekleidet hat; Ich werde auf aktive Weise Mutter, sobald der
menschliche Wille die Vermählung mit der Göttlichen Fruchtbarkeit eingeht,
die Ich in Mir trage. Die Frucht dieser Vermählung ist eine Seele, die das
Göttliche Leben lebt. Dazu ist Jesus Mensch geworden, dazu hat Er
Sein erlösendes Leiden vollendet, dazu schickt Er den Heiligen Geist über
jede Seele während der Taufe und dazu hat der Heilige Geist einst zum
ersten Mal den Weg der totalen Weihe von Seelen an Maria in den Herzen
erbaut. Die Allerheiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist,
verlangt nunmehr, dass alle Seelen diesen Weg finden, schätzen und lieben.
Mich auf formellem Wege als Mutter zu erkennen, heißt ebenfalls: ein
formelles Erkennen des tiefen Sinnes der Menschwerdung Jesu und des ganzen
Weges, den Er den Seelen vorgelebt hat. Meine aktive Mutterschaft in der
Seele schenkt ihr die höchste Empfindung der Liebe, der Geborgenheit, der
Führung und des Schutzes und den höchsten Unterricht und führt sie zur
vollkommenen Vereinigung mit dem Vater, über Wege, die von Demjenigen
bereitet wurden, Der als Erster geruht hat, Mich Seine Mutter zu nennen.”
Himmelfahrtsbotschaft Mariens
(Donnerstag, 21. Mai 2009)
“Liebe Seelen in Christus, Ich komme, euch heute daran zu erinnern, dass das Leben auf Erden weder ein
Endpunkt noch ein Ziel an sich ist. Ihr seid auf Erden, um eure Seelen auf
das wahre Leben im Himmel vorzubereiten.
Die Himmelfahrt Christi drückt die
Tatsache aus, dass das Leben auf Erden im tiefsten Sinne des Wortes eine
Reise in das Himmlische Leben ist. Wegen der Erbsünde ist das irdische
Leben ein Weg von Prüfungen, welche die Seele zum Stande der Heiligkeit
zurückführen sollen. Jede Prüfung, die von der Seele mit Liebe
entgegengenommen wird, liefert einen Beitrag zur Erlösung von Seelen und
somit zu der Aufnahme von Seelen in das wahre Himmlische Leben. Die
liebevolle Hinnahme von Prüfungen ist wahre Nachfolge des Kreuz tragenden
Christus, welche die Bürde der Sünden im Feuer der Liebe und des heiligen
Verlangens, Erlösung und Heil zu erwirken, verzehren lässt. Die liebevolle
Hinnahme der Prüfungen des irdischen Lebens lässt die Seele von Tag zu Tag
mehr aus ihrer menschlichen Natur auferstehen, so dass sie das wahre
Göttliche Leben in sich auftrinken kann und die Seele die Verherrlichung
des Himmlischen Lebens bereits in sich erfährt. So trägt jeder Meter vom
Kreuzweg des Lebens bereits die Auferstehung und die Himmelfahrt in sich,
vorausgesetzt, die Seele geht ihren Kreuzweg mit Liebe.
Folgt Mir. Ich kenne den Weg. Ich habe den
Weg, die Wahrheit und das Leben geboren; denn Er musste den Seelen das
große Vorbild vorleben. Aus diesem Grunde mussten in Mir die Früchte der
Erlösung, der Auferstehung und der Himmelfahrt bereits unter der Sonne des
Ewigen Frühlings – der Fülle der Gnade – gereift sein. In Mir waren der
Kreuzweg der Prüfungen und Schmerzen, die Auferstehung in Heiligkeit und
die Himmelfahrt in die Fülle des Göttlichen Lebens also bereits während
Meiner Lebenstage auf Erden völlig vereint. Ich habe die Macht erhalten,
in euch die Fähigkeit zu entwickeln, aus jeder Prüfung eine Etappe einer
Reise in den Himmel zu machen: Ich besitze die vollendete Liebe, Ich kann
das Feuer dieser Liebe so hoch lodern lassen, dass in euch jedes Hindernis
auf dem Weg der Erlösung und der Heiligung verbrennt.
Gebt euch Mir total hin, und Ich
werde eure Kreuze mit den Blumen der Ermutigung und der wahren Hoffnung
bekleiden; Ich werde euch aus Meinem Unbefleckten Schoß, diesem
hochheiligen Garten vollendeter himmlischer Tugenden, neu gebären und Ich
werde euer Leben in eine Reise in das Herz Gottes umwandeln. Jede Prüfung,
die ihr in vollkommener Hingabe an Mich erfahrt, trägt in sich bereits
einen Baustein eurer Auferstehung und eures Aufstiegs in den Himmel; denn
Ich werde jede Prüfung zu einem Grab für eure Schwächen und zu einer
dauernd fortschreitenden Loslösung eurer irdischen Anhänglichkeiten
machen.
Tatsächlich, ihr könnt die Himmelfahrt als
eine Einladung zur völligen Loslösung von der Erde betrachten. Seht doch
die einmaligen Geschenke der totalen Weihe an Mich: Ich mache euren
Kreuzweg zu einer Erfahrung purer Hoffnung und Liebe; Ich lasse euch
aus euren menschlichen Schwächen gegenüber den Versuchungen der Welt
auferstehen und Ich führe euch in das wahre Göttliche Leben
hinein durch die Loslösung von allem, was euch mit weltlichem Denken und
Verlangen verbindet und dadurch euren Aufstieg in das Himmlische unmöglich
macht.
Seht also die einmalige Macht der Herrin
aller Seelen. Sie lehrt die Seelen, die Schätze der Erlösung und Heiligung
in sich selbst zu erschließen. Jesus hat diese Schätze in euch gelegt. Der
Schlüssel zu diesen Schätzen ist euer eigener freier Wille zur Nachfolge
des Lebens Jesu. Ich lehre euch, den Schlüssel umzudrehen und euch
die Schätze für das Ewige Leben zu Nutzen zu machen.
Hört Mein Versprechen: Jede Seele, die
sich total, bedingungslos und für ewig Mir hingibt, soll von Mir die
Einsicht erhalten, die Prüfungen und Bürden ihres Lebensweges in einem
völlig neuen Licht betrachten zu können, und die Kraft, diese mit einer
völlig neuen Fruchtbarkeit zu tragen: mit wahrer Hoffnung, mit
unerschütterlichem Mut und mit einer immer reiner werdenden Liebe.
Dies wird das Zeichen Meiner wahren
Herrschaft in einer Seele sein: dass ihre Prüfungen sie nicht länger
dadurch zum Sklaven machen, dass diese sie an weltliche und physische
Sorgen fest ketten, sondern dass diese Seele zur Herrin ihrer Prüfungen
werden soll, indem Ich in ihr herrsche und die unendliche
Fruchtbarkeit Meiner vollendeten Heiligkeit in sie hinüber fließen soll.
Die Seele, die wahrlich Mir gehört, wird die Wiedergeburt einer
völlig neuen Betrachtung ihres irdischen Lebens erfahren.
Ich rufe die Seelen dazu auf, das
nachfolgende Gebet zu beten:
1115. Bittgebet zu Maria um
Bewusstwerdung
(durch “Myriam van Nazareth”)
Maria, mächtige Herrin aller Seelen,
erschließe in mir die Geheimnisse des
Göttlichen Lebens.
Lass die Augen meiner Seele die Wahrheit
durchschauen, damit das Vermächtnis Christi meine Seele zum wahren
Reichtum der Erlösung und der Heiligung bringt.
Mögen die Seelen Mir dieses Gebet
regelmäßig in tiefer Besinnung schenken. Im Maß ihrer Hingabe Mir
gegenüber werden sie die Wunder Meiner Macht erfahren.”
Pfingstbotschaft Mariens
(Samstag, 30. Mai 2009)
“Liebe Seelen aus der Quelle des Ewigen
Lebens, Ich komme, den Weg frei zu machen für den Triumphzug des
Pfingstfeuers in jedem von euch. Weihnachten ist das Fest der Geburt,
Ostern ist das Fest der Erlösung, Pfingsten ist das Fest der
Heiligung. Seht die drei Meilensteine, die Gott für jede Seele
vorgesehen hat: Geburt, Erlösung und Heiligung.
Pfingsten erinnert die Seele an den
absoluten Sinn ihres Lebens auf Erden: die Heiligung. Das ganze Leben auf
Erden soll ein bewusster Heiligungsprozess sein. Ich habe bereits
wiederholt den Lebensweg mit dem Kreuzweg verglichen; er ist ebenfalls ein
Weg der Heiligung. Die Kreuze des Lebens sollen die Seele zu ihrer
Heiligung führen. Der Faktor, der den Kreuzweg zu einem Weg der Heiligung
macht, ist die wahre Liebe, die Liebe, die von irdischen Bindungen und
stofflichen Bedürfnissen losgelöst ist, die Liebe von Seele zu Seele und
von Seele zu Gott. Der Heilige Geist ist die Quelle der allerreinsten
Liebe, welche der Seele das wahre Göttliche Leben einhaucht. Der Heilige
Geist ist die Quelle des Göttlichen Lichtes, das keine Schatten wirft, das
alles so total umhüllt und so tief durchdringt, dass keine Spur von
Finsternis zurückbleibt.
Das größte Geschenk, das der Heilige Geist
jeder Seele zu Pfingsten geben will, ist das Licht der Selbstkenntnis, der
Kenntnis von den Geheimnissen des seelischen Lebens. Schaut in euch selbst
hinein. Wie viel Verwirrung herrscht in euch vor, wie viel Unruhe und
Unfrieden. Diese Verwirrung, Unruhe und Unfrieden werden in euch von den
Kräften der Finsternis geweckt. Je intensiver das Göttliche Licht in die
Seele strahlt, umso freier wird sie, indem das Licht sie von aller Unruhe,
von allem Unfrieden und von aller Verwirrung heilt. Einsicht in die
Wahrheit über das seelische Leben und über den Kampf des Lebens bringt
Ruhe, Frieden und unerschütterliches Verständnis.
Seht doch, wie der Fürst der Finsternis
euren Seelenboden durch seine vielen Formen von schleichendem Gift
verseucht, damit euer Boden keine guten Früchte einbringt, sondern
Unkraut. Er hüllt euch in einen Nebel, der euch vom Licht des Heiligen
Geistes trennt, so dass eure Wahrnehmung vom Leben um euch herum verzerrt
wird: Ihr seht viele Dinge anders, als Gott sie sieht; denn viele Elemente
von allem um euch herum bleiben euch verborgen und andere werden dadurch
verzerrt, dass ihr sie nicht mit dem Herzen wahrnehmt – das von
Gottes Geist gelenkt wird –, sondern mit dem Verstand, vor dem
Hintergrund früherer Erfahrungen und bestimmter Erwartungen. Aufgrund
dieser verzerrten Wahrnehmung trefft ihr Entscheidungen, vollbringt ihr
Handlungen und sprecht ihr Worte, die nicht das wahre Licht in sich
tragen. Ihr glaubt, das einzig Richtige zu tun oder zu sagen, aber eure
Seele, welche die Spuren der Wahrheit und des Göttlichen Lichtes in
sich bewahrt hat, erkennt eure Entscheidungen, Handlungen und Worte als
Abweichungen vom Gesetz Gottes. So sind sie nicht immer beabsichtigt, aber
oft haben sie diese Wirkung. Durch dieses ‘Erkennen’ wird in euch
Unfrieden, Unruhe und Verwirrung hervorgerufen. Ihr werdet unzufrieden mit
euch selbst und wisst nicht wieso. Dadurch werden auch alle eure guten
Absichten gelähmt, und die Finsternis siegt ein zweites Mal.
Seelen, Ich bin Maria, die Braut des
Heiligen Geistes. Ich trage den Brautstrauß von Demjenigen, der die Quelle
des Göttlichen Lichtes und des Göttlichen Lebens ist, Demjenigen, aus dem
tausend Herrlichkeiten strömen, welche die Seele an ihr wahres Lebensziel
erinnern und sie dazu veranlassen können, allem Weltlichen, allem
Verwirrenden den Rücken zuzuwenden, weil das alles vergänglich ist.
Jede Blume aus Meinem Brautstrauß ist Trägerin der Fülle der Heiligkeit.
Öffnet Mir weit das Tor eures Seelentempels, und Ich werde in euch die
Samen der Blumen der wahren Heiligkeit ausstreuen. Die Allerheiligste
Dreifaltigkeit hat Mir die unumschränkte Macht dazu geschenkt. Ich werde
die wankenden Fundamente eures Tempels erneuern. Zu dem Zweck bin Ich euch
gegeben worden. Ich bin die Herrin aller Seelen. Ich besitze die Fülle der
Liebe, die heilt. Ich besitze unerschöpfliche Reichtümer Göttlichen
Lichtes. Ich kann eure Finsternis vertreiben. Mein Göttlicher Bräutigam
verweigert denjenigen, die Seine Braut auf Händen tragen und Ihr ungeteilt
gehören wollen, nichts. So ist die wahre Liebe zu Mir Quelle der
Glückseligkeit und Befreiung.
Gebt euch Mir total hin, damit Ich
die Opfergabe eures freien Willens in der Quelle des Göttlichen Lebens
untertauchen kann, die aus dem Herzen des Heiligen Geistes entspringt.
Verlangt nach Mir, damit Ich euch an den unendlichen Strömen der Gnade
trinken lassen kann. In Mir ist die Fülle des Lebens; denn Ich bin der
Thron, auf dem der Heilige Geist in die Seele hineingetragen wird. Gebt
euch Mir total hin, damit Mein Göttlicher Bräutigam in euch Sein
Pfingstfeuer ausstreuen möge, das euch in der Göttlichen Liebe entbrennen
lassen wird, die Entzückung bringt, und das in euch Lichtexplosionen
hervorrufen wird, die alle Verwirrung, Unruhe und Unfrieden aus euch
verbannen werden. Das Pfingstfeuer wird euch vom Nebel der Unwissenheit
befreien und wird euch einsehen lassen, dass die Finsternis der Welt
nichts mehr ist als Brennholz, dessen eure Seele bedarf, um sich ihres
Ballastes zu entledigen und die wahre
Heiligkeit zu verwirklichen. Heiligkeit ist wahre Freiheit der Seele und
Befreiung aus den Fesseln der weltlichen Erfahrungen, die keine Macht mehr
über diejenige Seele haben, die sich an dem wahren Licht orientiert hat.
Ich
bin die Trägerin des Göttlichen Feuers. Nehmt Mich total in euch auf,
lasst Mich über euer ganzes Wesen und euren Lebensweg herrschen, und der
Geist des Göttlichen Feuers wird aus euch all dasjenige wegbrennen, das
euch vom wahren Glück entfernt.
Seelen Meines Herzens, bittet den
Heiligen Geist in Meinem Namen, und kraft der Verdienste des Erlösers:
um Selbstkenntnis,
Kenntnis einer jeden Spur von
Finsternis in euren Handlungen, Gedanken, Gefühlen und Gewohnheiten und
eurer tiefsten verborgenen Gesinnungen und
Kenntnis eurer Schwächen und
Verführbarkeiten,
also Kenntnis von all demjenigen, was
in euch zum Nährboden für die Finsternis wird.
Nur das Licht der Wahrheit und das
Feuer der Liebe können diese Finsternis vertreiben und euch für das
Göttliche Leben wiedergeboren werden lassen, die einzige Quelle
unvergänglichen Glücks.
Folgt Mir, Ich bringe euch die
Wissenschaft des Göttlichen Lebens, damit ihr selbst zu Trägern des
Heiligen Geistes werden könnt.”
Der Seelenteich
(Mittwoch, 3. Juni 2009)
“Seelen Meines Herzens, damit ihr die
Tiefen eures Wesens begreifen lernt, werde Ich die Seele mit einem Teich
vergleichen. Der Seelenteich soll ein Ort von Fruchtbarkeit und Leben für
Gottes Reich auf Erden sein.
Das Maß der Blühkraft und des Lebens in
der Seele lässt sich aufgrund der wechselnden Verschiedenheit an Fischen
im Wasser und an Vegetation an den Ufern und im Boden des Teiches
nachweisen. Ich wies bereits früher auf den Fisch als Symbol der Freiheit
der Seele hin. Die wahre Freiheit erwirbt sich die Seele in ihrer
Heiligung. In dem Maß, wie die Seele an Heiligkeit wächst, wird sie
freier: Sie löst sich von allem los, was sie bindet – Gewohnheiten,
Schwächen, Verführbarkeiten, Erinnerungen, menschlichen Beziehungen.
Die Menge und die Lebenskraft der Fische
und der Vegetation im Teich und an den Ufern des Teiches werden von der
Qualität des Wassers bestimmt, ebenso wie von seiner Reinheit, seinem
Gehalt an Göttlichem Leben und von seinem Gehalt an dem Sauerstoff der
himmlischen Beseelung, die von der Seele akzeptiert und in ihrem Leben
angewandt wird.
Der Teich nährt sich aus der
unerschöpflichen Quelle des Heiligen Geistes, aus der unaufhörlich das
Wasser des Göttlichen Lebens strömt. Gott hat Mich, die Herrin aller
Seelen, als Bach vorgesehen, der das Wasser Göttlichen Lebens aus dem
Herzen von Gottes Geist zu den Seelenteichen führt.
Auch die Seele, die weder Mir
geweiht ist noch Mir einen besonderen Platz in ihrem Leben einräumt,
erhält das Wasser des Göttlichen Lebens aus derselben Göttlichen Quelle
durch den Bach Meiner Seele, weil Gott Mich als die Mittlerin aller
Gnaden und die Brücke zwischen der Gottheit und
den Seelen vorgesehen hat. Wo ist denn der Unterschied? Der Unterschied
liegt in der Durchflussmenge der Strömung. Das Wasser des Göttlichen
Lebens erreicht die Seele zügiger und in größeren Mengen in dem
Grad, wie die Seele sich Mir hingibt, weil Gott diejenigen, die
durch Mich, Seine Perle unter den erschaffenen Seelen, mit Ihm in
Verbindung stehen wollen, außerordentlich begünstigt: Sie sind es, die die
Fülle Seiner Liebe anerkennen, indem sie Meine Rolle und
Position innerhalb des Heilsplans als das größte Zeichen von Gottes
Verlangen, die Menschenseele zu verherrlichen und vollkommen zu heiligen,
erkennen. Das Zeichen der Verherrlichung hatte Er zwar bereits in der
Auferstehung und Himmelfahrt des Erlösers gesetzt, aber in Mir setzt Er es
auf einmalige Weise als Auswirkung der Gnade, da Ich nicht von Natur
göttlich bin. Um dies zu erkennen, muss die Seele an die Fülle von
Gottes Liebe zum Erschaffenen glauben. Dieser Glaube wirkt wie ein
Magnet auf das Wasser Göttlichen Lebens. Die Seele, die dieses Wasser
durch die Führung der Herrin aller Seelen beziehen will, empfängt nicht
nur die Gnaden Gottes durch Ihre Hände, sondern wird ebenfalls durch Sie
zu den Gipfeln des Göttlichen Lebens geführt.
Das Wasser aus der Göttlichen Quelle ist
mit den Gnaden des wahren Lebens, mit der Kraft der Erlösung und den
Kräften der Heiligung geladen, mit anderen Worten: mit allem, was die
Allerheiligste Dreifaltigkeit den Gesetzen Ihrer Weisheit und Vorsehung
gemäß einer Seele zu jedem Zeitpunkt zukommen lassen will.
Dank Meiner Unbefleckten Empfängnis und
der Verdienste Meines völlig sündenlosen Lebens ist das Bett Meines Baches
so vollkommen und die Vegetation am Rand Meiner Ufer so himmlisch, dass
das Wasser des Göttlichen Lebens durch Mich in absolut vollendetem Zustand
die Seelenteiche erreichen kann. Sollte das Wasser des Göttlichen Lebens
während eines einzigen Tages einen Seelenteich nicht erreichen, so würde
die Lebenskraft des Wassers im Teich bereits merkbar abnehmen.
Der Seelenteich wird durch Zersetzung der
Pflanzen in seinem Boden und an seinen Ufern verseucht. Diese Zersetzung
wird durch jede Sünde hervorgerufen, durch jede Gelegenheit, bei der einer
Versuchung nachgegeben wird oder eine Untugend begangen wird.
Die Fische im Wasser werden krank und
sterben in dem Ausmaß, wie das Wasser im Teich an Reinheit verliert.
Im Seelenteich sammeln sich Steine an, die
von den Ufern herstammen, indem das Wasser aus dem Teich die Ufer
anfrisst. Die Ufer setzen sich aus sämtlichen weltlichen Einflüssen
zusammen, welche die Seele umgeben. Je mehr Bindungen die Seele zur Welt
hegt, je mehr sie weltlichen Ereignissen ihre Aufmerksamkeit entgegen
bringt, je mehr sie an weltlichen Gewohnheiten festhält und je mehr sie
auf ihre eigene Vergangenheit zurückblickt, umso mehr bröckeln die Ufer ab
und hinterlassen sie Schotter im Teich.
Seht jetzt, was geschieht während das
Wasser Göttlichen Lebens in den Teich fließt: Die Steine im Teich hemmen
die Einströmung des Wassers Göttlichen Lebens, und um diese Steine herum
ergeben sich Turbulenz und Wasserwirbel; die Seele gerät innerlich in
Unruhe, Unfrieden, Kampf wegen der Kollision zwischen dem Wasser
Göttlichen Lebens und dem Schotter aller weltlichen Einflüsse.
Ich lade die Seelen betont dazu ein, Mir
sämtliche Steine, alles Weltliche in ihrem Leben und in ihrem Herzen und
Geist zu weihen. Entfernt alles Weltliche möglichst vollkommen aus eurem
inneren Leben dadurch, dass ihr es Mir bedingungslos hingebt und es
anschließend loslasst. Demzufolge wird sich eine sanfte Einströmung vom
Wasser Göttlichen Lebens ergeben und somit ein Seelenteich ohne
Wasserwirbel: vollkommener Herzensfriede, Blühkraft, keine neue
Anfressungen des Ufers, ein Teich mit Wasser und Ufern wie in einem
Paradies.
Mögen die Seelen dieses Bild betrachten,
um die Macht der tief gelebten totalen Weihe an Mich zu begreifen und zu
sehen, wie sehr jegliches Interesse für weltliche Dinge ihrem Glück im
Wege steht. Jegliche Hemmung des Planes, den Gott mit der Seele hat,
hindert die Seele daran, den wahren Herzensfrieden zu finden. Gott
weiß, wozu Er Mich den Seelen gegeben hat. Es ist Mein inniger Wunsch,
dass auch die Seelen dies wissen und dass sie sich dieser Kenntnis gemäß
verhalten.”
Totale Weihe –
eine neue Einstellung zum Leben
(Freitag, 5. Juni 2009)
“Seelen Meines Herzens, jede Seele ist vom
Schöpfer mit einem eingebauten Verlangen nach Gott und nach Seinem Gesetz
ausgerüstet. Deswegen wird die Erfahrung des wahren Glücks von dem Maß
bestimmt, in dem die Seele Gott wirklich in ihr Herz geschlossen hat und
ihr Leben nach den Vorschriften von Gottes Gesetz ausrichten lässt, die
sich tief ins Gewissen eingegraben haben und woran die Seele täglich durch
jede Einflüsterung vom Heiligen Geist wiederholt erinnert wird.
Seht, der goldene Weg zu der Erfahrung von
Gottes Nähe ist jener der totalen Weihe an Mich. Der Göttliche Schlüssel
zum wahren Glück ist die totale Nachfolge Christi. Dieser Schlüssel muss
täglich nachgeschliffen werden; denn die weltlichen Einflüsse machen ihn
stumpf. Das Himmlische Messer dazu ist die totale Weihe an Mich, die
Herrin aller Seelen.
Öffnet die Tür zu eurem Seelentempel
dadurch, dass ihr euch inständig nach Mir sehnt. Betet dauernd zu Mir,
teilt alles mit Mir, sprecht in der Stille eures Herzens zu Mir, in
allen Situationen des Alltags, geht mit Mir Besorgungen machen, orientiert
all eure Gedanken an Mir, ladet Mich zu eurem Tisch ein, beratet euch mit
Mir über alle Lösungen für eure Schwierigkeiten und Fragen.
Je mehr die Seele Mich in ihren Alltag
einbezieht, umso mehr kann Ich über ihr Leben herrschen. Ein Leben unter
der totalen Herrschaft der Gottesmutter ist wie ein Weg, auf dem dauernd
Unkraut gejätet und durch Blumen ersetzt wird. Ein Unkrautbüschel, das
gejätet wird, wühlt ein kleines Bisschen Boden um. Das Herz kann darunter
leiden; denn das Entwurzeln von etwas, das nicht zu der Entwicklung der
Seele zum wahren Licht hin passt, kann für eine kurze Zeit schmerzhaft
sein. Es ist jedoch notwendig, um den Seelenboden völlig gesund zu machen
und ihn von Gottes Gegenwart zu erfüllen.
Seht, je intensiver und totaler Ich in der
Seele herrsche, desto intensiver putze Ich die Fenster des Herzens, so
dass die Seele ihre ganze Lebenswelt immer reiner anschauen kann und
lernen kann, quer durch allen Schein zu sehen. Eine Seele, die sich ihre Lebenswelt und ihren Lebensweg durch die
verstaubten Fensterscheiben weltlichen Denkens und Fühlens
anschaut, sieht alles grau und finster. Die Seele, die sich alles von
Meinem Herzen aus anschaut, sieht die
Sonne, die über aller Finsternis, über allen Nebeln, über
allen drohenden Wolken strahlt. Sie sieht, wie alles im strahlenden
Sonnenlicht aus Meinem Unbefleckten Herzen badet. So wie auch an einem
dicht bewölkten Tag in Wirklichkeit die Sonne scheint, diese jedoch euren
Augen verborgen bleibt, so beleuchtet während eurer Prüfungen Gottes Licht
auch weiterhin alles. Ich kann euch dies auch sehen lassen,
vorausgesetzt, ihr akzeptiert Meine Herrschaft über euer Herz. Wiederholt
immer wieder: “Maria, mächtige Herrin aller Seelen, lass Dein
Herz in mir klopfen und lass mich alles durch Deine Augen sehen.”
Gebt Mir die Chance, euch das wahre Glück
zu bringen, und Ich werde die Beweise Meiner Macht wie Himmlische Blumen
über euren Lebensweg nieder regnen lassen. Ich kann euch keinen Weg ohne
Disteln versprechen, aber durchaus die Sicherheit einer Himmlischen Hand,
die jätet und Himmlische Saat über euren Lebensweg ausstreut. Folgt allen
Meinen Worten, und zu Gottes Zeit werdet ihr die Rosen sehen.”
Eine Weile später fährt Maria fort:
“Seht, jedes Wort, das Ich an die Seelen richte, ist neue Himmlische Saat,
die Ich in ihren Boden ausstreue. Diejenigen, die diese Saat hegen und
pflegen, werden ihre Seele jedes Mal wieder mit einer neuen Blume Ewigen
Lebens bereichern.”
Wege in das
Licht
(Samstag, 20. Juni 2009,
Fest des Unbefleckten Herzens Mariens)
“Blümchen Meines Unbefleckten Herzens,
Mein Göttlicher Sohn Jesus Christus hat Sein Heiligstes Herz, die
Schatzkammer der vollendeten, bedingungslosen und ewigen Göttlichen Liebe,
am Kreuz von Golgatha für alle Seelen durchstechen lassen, damit sich die
Quelle des Göttlichen Lebens über alle Seelen ausgießt.
Wo das Göttliche Leben strömt, ertrinkt
alle Finsternis, alles Elend, alles Unglück. Seit den Tagen Jesu auf Erden
hat der Fürst der Finsternis unzählige neue Mittel eingesetzt, um in den
Seelen die Bächlein des Göttlichen Lebens durch das Feuer unaufhörlicher
Versuchungen vertrocknen zu lassen. Der Böse hat sich als Mörder des
Gott-Menschen aufgespielt, und durch die Jahrhunderte ist er Mörder von
Seelen geblieben. Er ermordet das Gewissen, verbirgt jedoch sein
Verbrechen dadurch, dass er die Seelen in Nebel einhüllt, so dass sie
weder das Licht aus Gottes Herzen noch ihre eigenen inneren Gesinnungen
sehen.
Jesus kennt alle Strategien Satans und Er
kennt alle Schwächen der menschlichen Natur. Aus diesem Grunde bestand
einer der letzten Gnadentropfen aus Seinem liebenden Herzen aus dem
Geschenk Seiner Mutter an euch. Er hat euch Mich geschenkt als
goldenen Schlüssel zu eurer Befreiung aus dem Kerker, in den die Welt euch
eingesperrt hat.
Seht doch die Strategie des Mörders aller
Liebe: Er blendet euch für seine eigenen Verbrechen und für die Wirkungen
seines schleichendes Giftes, löscht das Licht in eurem Tempel und kettet
euch an euren eigenen Schwächen und Verführbarkeiten fest. Er vergiftet
euer Herz so lange, bis ihr davon überzeugt seid, dass das Leben nichts
anderes zu bieten hat als Finsternis und dass Gott tot ist.
Schaut Mich an. Ich bin die Trägerin des
Lichtes der aufgehenden Sonne. Gott hat der ganzen Schöpfung gezeigt, dass
Ich die Morgensonne trage. Ich bin die Morgendämmerung eines neuen Lebens,
des wahren Göttlichen Lebens. Zunächst schüttete Gott Sich so vollkommen
in Mich aus, dass Meine Seele von einem Licht erfüllt war, das keine Seele
jemals in sich getragen hatte. Auf diesem Bett vollzog der Heilige Geist
an Mir die vollendete Himmlische Vermählung, um als Frucht die
Mittagssonne zu gebären: Christus, das Licht der Erlösung.
Nun will die Mittagssonne dieses Mysterium
in jeder individuellen Seele wiederholen und vollenden. Die Seele, die
ihren freien Willen der Vollziehung von Gottes Gesetz und der Ausführung
Seiner Pläne ausliefert und täglich wiederholt: “O Dreieiniger Gott,
ich will, mach mich rein und befreie mich aus meinem Kerker. Lass in mir
Dein Licht aufgehen, damit mein Kerker von Finsternis wieder zu einem
Tempel von Licht wird.”, wird allem absterben, was sie bedroht.
Verlangt nach Mir. Ich bin die Morgendämmerung des wahren Lebens. Ich
besitze die Macht, die Mittagssonne Christi in euch zu gebären.
Seht, Ich trage das Licht der wahren
Hoffnung. Euer Verlangen nach dem Licht ist der Glaube. Wo
Hoffnung und Glaube die Vermählung feiern, wird die Liebe geboren.
Die Liebe ist die Mittagssonne, das Zeichen des Sommers in der Seele. Ich
bin gekommen, in jeder Seele das Feuer der Versuchungen mit dem Tau des
Heiligen Geistes zu löschen und ein neues Feuer zu gebären, das nicht
tötet, sondern das wahre Leben schenkt: die Sonne, die nie untergeht.
Seelen, sehnt euch nach dem Licht wie ein
Ertrinkender nach dem Rettungsring. Gebt Mir euer Herz ganz und gar.
Ich muss über euer Herz herrschen können, um das große Wunder zu
vollziehen. Lasst euch nicht länger zum Gefangenen aller weltlichen
Einflüsse machen. Je tiefer die unterschiedlichsten weltlichen Einflüsse,
aber auch Erinnerungen aus eurer eigenen Vergangenheit auf euch einwirken,
umso schwerer werden euer Geist und euer Herz. Diese Eindrücke sind es,
die euch die Kraft nehmen, eure Ketten zu sprengen. Nährt euren Geist mit
Himmlischer Nahrung. Nährt euer Herz mit Meinen Worten der
Hoffnung, der Ermutigung und der Liebe. Je weniger Macht ihr der Welt
schenkt, eurem Denken und Fühlen Richtung zu geben, umso freier werdet ihr
innerlich werden. Richtet euren inneren Blick auf nichts anders als auf
die erfreuliche Aussicht, völlig Mir zu gehören, und seid von der Wahrheit
überzeugt, dass jede Prüfung, jedes tägliche Kreuz in Wirklichkeit Saat
Göttlichen Lebens ist, vorausgesetzt, ihr nehmt diese widerstandslos hin.
Das alles vermittelt euch den Schlüssel, um Mir das Tor eures Tempels
von innen aus zu öffnen. Sobald Ich wirklich Herrin all eures Denkens
und Fühlens sein kann, kann Ich euren Tempel mit dem Parfüm Meiner Macht
tränken und kann Ich eure Fenster für das Licht des Heiligen Geistes weit
öffnen. Die Blüte des neuen, ewigen Frühlings liegt bereits in der Saat
eurer Prüfungen beschlossen. Lasst Mich über euren Boden laufen, und Ich
werde die Saat zum Blühen bringen.
Mein Herz ist unbefleckt, weil alle Meine
inneren Gesinnungen für ewig frei von Finsternis sind. Ich kann auch
euer Herz von Finsternis befreien, von Entmutigung, Unzufriedenheit,
Unglauben und anderen negativen Gefühlen, die euch lähmen und krank
machen. Ich bitte euch um die nachfolgende Anstrengung:
1. Betrachtet jede Prüfung so, als wäre
sie bereits überwunden. Das ist sie auch, sobald die Seele fest
daran glaubt; denn dieser Glaube macht sie leicht, gibt ihr die Freude
wieder und fängt damit an, die erste Finsternis im Herzen aufzuräumen;
2. Verringert in eurem Herzen die
Wichtigkeit eines jeden weltlichen Einflusses und einer jeden negativen
Erinnerung. Vergesst nie, dass alles vorüber geht. Nur die ewige
Glückseligkeit bleibt für die Seele, die wirklich Kind des Lichtes sein
will. Viele Seelen sind nicht mehr im Stande, die Einflüsse weltlichen
Denkens und Fühlens und negativer Erinnerungen in sich unwirksam zu
machen. Von ihnen verlange Ich, dass sie ihre Sehnsucht nach der Befreiung
ganz und gar Mir anvertrauen und fest daran glauben, dass sie in dem Maß
befreit werden, wie sie sich an positiven Gedanken, Gefühlen und Bildern
orientieren und dadurch dazu beitragen, die Wege des negativen Denkens und
Fühlens in sich unbegehbar zu machen;
3. Seid jeden Augenblick vom Sieg des
Lichtes über die Finsternis überzeugt. Zu dem Zweck ist Jesus für euch am
Kreuz gestorben, hat Er den Heiligen Geist herabsteigen lassen und bin Ich
zur Herrin aller Seelen erhoben worden.
Ich trage die Morgensonne, das Licht der
wahren Hoffnung. Die wahre Hoffnung ist die Fähigkeit, in der Überzeugung
zu leben, dass das Göttliche Licht die Finsternis jetzt schon besiegt hat,
auch im eigenen Leben. Der endgültige Sieg liegt bereits im Herzen Gottes
und in Meinem Herzen beschlossen. Er ist schon da, nur könnt ihr
ihn noch nicht sehen. Genau darin liegt eure Kraft und eure
Befreiung. Bedenkt, dass kein Engel dem Stand der Gnade der Schöpfung
etwas Wesentliches hinzuzufügen vermag; denn kein Engel besitzt die Saat
der Prüfungen, der weltlichen Eindrücke oder der negativen Erinnerungen,
die er durch Hoffnung und Glauben zum Blühen bringen kann. Die
Menschenseele besitzt diese Schätze durchaus. Das Maß, in dem sie diese
Saat dadurch zum Blühen bringen kann, dass sie diese Mir anvertraut und
sich innerlich völlig am Licht orientiert, bildet die Verdienste ihres
Lebens. Diese Verdienste sind es, die Licht bringen, wo es vorher
Finsternis gab.
Die Welt wird die Befreiung aus aller
Finsternis erst sehen, sobald eine ausreichende Zahl von Seelen durch die
wahre Hoffnung das Himmelstor geöffnet haben. In Meinem Unbefleckten
Herzen liegt der goldene Schlüssel. Er wurde im Liebesfeuer des Leidenden
Herzens Jesu geschmiedet und unter Meine Obhut gestellt. Ich zeige euch
den Weg zum Schlüsselloch.”
“Seelen Meines Unbefleckten Herzens, Mir
ist die Kenntnis von Gottes Absichten mit dem Lebensweg eines jeden von
euch gegeben worden. Mir ist auch Macht über die Gestaltung dieses
Lebensweges gegeben worden. Sobald sich die Seele Mir weiht, bin Ich ihre
Landkarte. Ich führe sie ihren Lebensweg entlang und lehre sie die
Bedeutung der Landschaften neben dem Weg, damit sie tief in ihrem Herzen
spüren möge, was Gott von ihr erwartet.
Jeder Lebensweg ist als Weg in das Herz
Gottes gemeint. Keine zwei Seelen werden auf genau denselben Weg gerufen,
so dass die Landschaft neben dem Lebensweg für jede Seele verschieden ist.
Keine zwei Seelen bekommen dasselbe Reisegepäck für unterwegs. Das
Reisegepäck ist das Ganze der Befähigungen und Vermögen der Seele und ihre
Nahrung, um den Weg zu einem guten Ende führen zu können.
Die Seele kann selbst das Gepäck wechseln,
indem sie sich für Wege entscheidet, die von den Wegen ihrer eigentlichen
Berufung abweichen. Im Grunde genommen begeht diese Seele Gott gegenüber
einen Diebstahl; denn sie eignet sich Vorräte an, die sie nicht von Gott
bekommen hat. Ich möchte diesbezüglich das nachfolgende Bild verwenden:
Wenn Gott eine Seele mit einem Rucksack voller Äpfel losschickt, darf sie
diesen nicht gegen einen Rucksack voller Birnen austauschen; denn Gott hat
ihr die Äpfel geschenkt, weil sie diese auf ihrem Lebensweg brauchen wird,
und nicht die Birnen. Falls sie trotzdem die Äpfel gegen die Birnen
austauscht, wird sie auf ihrem Lebensweg verhungern und darüber hinaus
nicht die Art von Früchten einbringen, die Gott von ihr erwartet. Auf
einem Gepäck, das sich die Seele selbst sammelt, ruht nicht Gottes Segen.
Die Seele empfindet dies früher oder später dadurch, dass die Aufgaben, zu
denen sie nicht von Gott berufen ist, sie schwächen und sie sogar
innerlich zerrütten.
Tief in jeder Seele liegt ein Keim von
Gottes Ewiger Weisheit verborgen, welcher der Seele die Richtung, das Ziel
und den Sinn ihres Lebensweges zeigt. Durch weltliche Einflüsse und durch
den freien Willen der Seele wird dieser Keim sehr oft in seiner Blüte
gehemmt und sogar erstickt. Eine der großen Zielsetzungen der vollkommenen
Weihe an Mich ist es, dass Ich diesen Keim der Weisheit mit neuer
Lebenskraft zu nähren versuche und Ich die Seele lehren will, sämtliche
hemmenden Faktoren unwirksam zu machen.
Gottes Vorsehung hat es so verfügt, dass
der Lebensweg jeder Seele viele Kurven zählt und an vielen Nebenwegen
vorbei kommt. So erreicht die Seele viele Stellen, an denen sie
Entscheidungen zu treffen hat. Dies ist für ihre Entwicklung, für ihre
Reise zur Heiligkeit, die Gott für sie verlangt, notwendig. Deswegen
bezeichne Ich den freien Willen der Seele als Schlüssel zum Paradies. Die
Seele kann diesen Schlüssel entweder zu ihrem Vorteil oder zu ihrem
Nachteil anwenden.
Seht, oft zeichnet sich die Seele selbst
einen Weg, der besser zu ihr zu passen scheint. Ebenso oft folgt sie nicht
den Kurven, die Gott für sie bestimmt, weil diese zwecks ihrer
Vervollkommnung notwendig sind, sondern geht geradeaus und landet dadurch
auf einem Weg ihrer eigenen Wahl. Sie glaubt, Gott dadurch zu dienen, dass
sie geradeaus geht, bemerkt aber mit Verspätung, dass die Landschaft nicht
mehr vom Segen Gottes befruchtet wird: Die Landschaft wird zu einer Wüste
voller Schlangen und Skorpionen, voll tödlichen Giftes für das seelische
Leben.
So oft entscheidet sich die Seele für
einen Weg, der scheinbar zu ihr passt, aber der sie in Wirklichkeit
jegliche Fruchtbarkeit verlieren lässt. Der Weg der wahren Berufung ist
ein kurvenreicher Weg; denn er erfordert ständig Anpassungen und
Flexibilität. Er ist ein blumenreicher Weg, aber manche dieser Blumen sind
giftig. Die Seele lernt sie allerdings zu erkennen, solange sie den Wunsch
hegt, Gottes Wahrheit in allem zu kennen. Um die Blumen herum
tanzen Schmetterlinge: erfreuliche Elemente, die trotzdem unsicher sind;
denn Sicherheiten sind die Feinde der Verdienste für die Seele: Sollte die
Seele alles mit Sicherheit wissen und vorhersagen können, so könnte sie
sich nicht die Verdienste des blinden Glaubens und der blinden Hingabe
erwerben. Die Schmetterlinge entlang dem Lebensweg erregen die
Aufmerksamkeit der Seele: Die Ungewissheiten schärfen das Gewissen. Sobald
die Seele eigene Wege geht, kommt sie in Landschaften, aus denen
sowohl die Blumen als auch die Schmetterlinge verschwinden: Das wahre
Leben zieht aus der Seele weg, und das Gewissen wird allmählich weniger
wirksam.
Liebe Seelen, gebt Mir die Gelegenheit,
Führerin und Herrin eures Weges zu sein, damit Ich euch in den Zeichen der
Landschaft unterrichten kann und Ich die Gesetze des Göttlichen Lebens in
euch brennen kann. Habt Vertrauen zu Mir und gehorcht Meinen Winken in
euren Herzen; denn Ich will euer Schild sein bis ans Tor des Paradieses.
Merkt euch, dass der richtige Weg jener ist, wozu Gott die Seele ruft.
Wenn die Seele eigene Wege wählt oder eigene Wünsche als ihre wahre
Berufung betrachtet, wird es ihr an Triebkraft mangeln, diesen selbst
gewählten Weg in der Freude und dem Frieden der Seele, die von Gottes
Geist gelenkt wird, zu vollenden. Keine Saat kommt zum Reifen, wenn sie
dem Säer nicht unmittelbar aus Gottes Hand übergeben wird und nicht zu
Gottes Zeit an den von Gott angedeuteten Stellen ausgestreut wird.
Ich bin die goldene Stimme aus dem
Paradies, Ich habe die Macht, den Seelen die Verfügungen von Gottes
Vorsehung bekannt zu machen.“
Die Stimme der
Ermutigung
(Sonntag, 9. August 2009)
“Jede Seele ist Trägerin eines wahren
Reichtums an Himmlischer Saat. Haltet euch immer vor Augen: Jeder von euch
ist für Gott und Seine Werke außerordentlich wertvoll. Wie könnte das denn
anders sein, da doch jede Seele mit dem Herzen des Schöpfers in Berührung
gewesen ist, im allmächtigen Blut des Erlösers untergetaucht worden ist
und mit dem Kompass der Heiligkeit versehen ist, der jeden Augenblick
ihres Lebens zum Tor des Paradieses weist.
Siehe, Ich bin die Verzückung des
Göttlichen Herzens, die Schatzkammer Seiner Gnaden und Gaben, die Königin
des Lichtes, das nie erlischt, die Herrin des Keimes der Heiligkeit, der
in jeden von euch gesät ist. Dieser Keim ist Träger eines Göttlichen
Programms, das die Seele auf einen Weg der Einheit mit Gottes Herzen
führen kann. Aus diesem Grunde besitzt er die Fähigkeit, unendlich viele
Blumen – heilige Früchte – zu erzeugen. Jedes Mal, wenn sich die Seele
aufrichtig nach Meiner Führung sehnt, wird ihr Garten um eine Himmlische
Blume bereichert. In dem Maß, wie sie Meinen Richtlinien folgt, verbreiten
ihre Blumen Düfte einer zunehmenden Herrlichkeit und säen sie sich selbst
weiter. Das ist wahre Nachfolge Jesu Christi.
Ja, Ich bin die Mutter der Hoffnung, der
Ermutigung und der Liebe. Es sind die Hoffnung, der Mut und die Liebe
derjenigen, die sich Mir vollkommen hingeben, wodurch Ich die Macht Meines
Fußes über den Fürsten der Finsternis zur Geltung bringen kann. In der
Seele, die Mich vollkommen als ihre Herrin angenommen hat, ist der Sieg
über die Finsternis bereits besiegelt; denn durch die Mir geweihten
Prüfungen dieser Seele erlebt der Fürst der Finsternis seinen Todeskampf
unter Meinem Fuß.
Seelen des Lichtes, in jeder Prüfung, die
Mir geweiht und mit wahrer Liebe hingenommen wird, wird das Kreuz Christi
dem Satan erneut vor Augen gestellt. Seid dankbar für jede Prüfung, gebt
euch Mir vollkommen hin und lernt von Mir die Wissenschaft des Göttlichen
Lebens. Seht somit drei Türen zum wahren inneren Frieden: die Liebe zum
Kreuz, die Hingabe an die Herrin aller Seelen und die Anwendung der
Wissenschaft des Göttlichen Lebens.
In der Prüfung fühlt sich die Seele leicht
als die Gefangene ihres Schicksals oder bestimmter Umstände in ihrem
Leben. Liebe Seelen, den Geist der Welt um euch herum könnt ihr nicht
dadurch besiegen, dass ihr aus diesem Geist selbst heraus an euer Leben
herantretet. Gott hat Mich euch gegeben, damit ihr ein Widerwort gegen den
Geist der Welt habt, der euch bedrückt und entmutigt. Die Seele, die Mich
über ihr ganzes Leben und alle ihre inneren Gesinnungen herrschen lässt,
betrachtet ihre Umgebung zunehmend aus Meinem Herzen heraus, diesem Ort
der höchsten Heiligkeit, Liebe, Licht und Macht. Was hätte diese Seele
noch zu befürchten? In ihr sind ja die Welt und ihre bedrängenden
Einflüsse dem Tode geweiht? Durch die drohenden Wolken all ihrer Prüfungen
scheint ja die Sonne der vollendeten Hoffnung, diese wunderbare Fähigkeit,
bereits die vollkommene innere Ruhe des kommenden Sieges im Herzen zu
spüren, wodurch trotz der Wolken das Gefühl des Ewigen Frühlings nicht
vorüber geht und die Früchte des Ewigen Sommers voll blühen.
O Blümchen Meines Herzens, nehmt Mich
wirklich in euer Herz auf und ihr werdet nie mehr allein sein. Wenn es
stürmt in eurem Leben, werde Ich euer Schutzwall sein, und wenn es regnet,
werde Ich das Wasser als Gnaden über eure inneren Gesinnungen fließen
lassen, so dass ihr noch fruchtbarer werdet. Bei jedem Schauer werde Ich
einen Regenbogen der Hoffnung und der Freude in eurem Herz erscheinen
lassen; denn Meine Liebe ist wie eine Sonne, die unaufhörlich jede Wolke
bestrahlt, die euch bedroht.
Ich bin die Herrin aller Seelen. Meine
Aufgabe und Meine große Freude ist es, in euch den Keim der Heiligkeit
voll zum Blühen zu bringen. Die Blütekraft dazu hat jeder von euch von
Gott erhalten, der Weg ist durch das Leiden Jesu frei gemacht und Ich
habe die Macht, jeden Stein auf eurem Weg unter Meinen Füßen zu
zertrümmern. Alles was Ich brauche, ist eure ungeteilte Hingabe an Mich.
Fürchtet euch vor nichts, weder vor der Welt noch vor den Stimmen oder den
Sturmwinden der Finsternis; denn das alles ist Mir gegenüber machtlos. Aus
Gottes Herzen heraus strahlt durch Mich das Licht der wahren Hoffnung euch
entgegen; denn Gott Selbst hat Mir Macht gegeben, um euch innerlich völlig
umzuwandeln, damit ihr nicht länger Sklaven der Welt seid. Jesus hat das
Tor zum Paradies geöffnet. Ich mache euch bereit, damit ihr bei
diesem Tor nachweisen könnt, dass ihr fertig seid, um in die ewige
Glückseligkeit hinein zu steigen. Folgt deswegen all Meinen Anweisungen;
denn sie enthalten euer Gepäck für das ewige Reich.”
Die Blumen für
Gottes Reich
(Donnerstag, 20. August 2009)
“Seelen Meines Herzens, in dieser
Jahreszeit der Verherrlichung Gottes aufgrund der einmaligen Vorrechte,
die Er Mir geschenkt hat, ist Mein Herz so sehr entbrannt im Verlangen,
dass ihr Mein eigenes Liebesfeuer über die ganze Welt entzündet.
Seht, Ich bin die Gärtnerin von Gottes
Reich. Der Allerhöchste hat Mich Selbst zu einem Paradies Seiner eigenen
Schönheit, Seiner eigenen Herrlichkeiten und der Blumen Seiner vollendeten
Göttlichen Liebe gemacht. Alle Seine Gnaden strömen wie paradiesische
Düfte durch Mich zu euch hin. Betrachtet das Bild: Ich bin die
Wiedergeburt des Irdischen Paradieses, Trägerin Himmlischer Blumen, die in
Ewigkeit nicht aufhören, sich zu vervielfältigen. Die Brise des Heiligen
Geistes verbreitet die verzückenden Düfte dieser Blumen ständig über die
Seelen. Diejenigen, die Mich wahrhaftig lieben, werden im Mittelpunkt
ihrer Seele durch Mein Parfüm zur Ruhe und zum Frieden gebracht.
Das Parfüm der Göttlichen Liebe versucht,
die Erde in eine Wolke von Seligkeiten zu hüllen. Dazu ist notwendig, dass
die Menschenseelen sich in Himmlische Gärten umgestalten lassen. Ich
bin die Gärtnerin. Gebt Mir euren Boden und sehnt euch nach den
Himmlischen Blumen, und Ich werde euch in Lustgärten des Heiligen Geistes
umwandeln. Die Keimkraft ist vom Ewigen Vater in euch gelegt. Das Blut des
Sohnes hat euren Boden getränkt und wird ihn für ewig nähren, in dem Maße,
wie ihr mit Liebe und Hingabe davon trinkt. Über der Oberfläche eures
Bodens wiegt sich die Brise des Heiligen Geistes, die den Sauerstoff des
Lebens für die Blumen der Tugend übermittelt. Mir sind die Macht, die
Weisheit und die Liebe geschenkt worden, um eure Menschlichkeit in eine
Kraft zu verwandeln, die neues Leben bringt.
Ich bin gekommen, euch dazu einzuladen,
mit Mir am Paradies Gottes auf Erden zu bauen.
Zu diesem Zweck benötige ich drei Rohstoffe:
1. eure selbstverleugnende Liebe;
2. eure Leiden und Prüfungen;
3. euren Willen, eure eigenen Schwächen zu
überwinden.
Lebt ganz bewusst und benutzt jede Chance,
die euch Gottes Vorsehung durch sämtliche Ereignisse des Alltags schenkt,
um Menschenseelen und Tieren gegenüber Taten selbstverleugnender Liebe
zu vollbringen. Ihr könnt dies tun durch:
- jede Hilfeleistung an euren Nächsten
oder an Tieren;
- jedes Wort der Ermutigung oder der
Hoffnung;
- jedes Opfer, das ihr darbringt;
- jeden Akt der Abbüßung;
- jede Gelegenheit, wobei ihr auf etwas
verzichtet, damit es einem Mitmenschen oder einem Tier besser geht;
- jede Handlung der Liebe oder der
Betreuung einem Mitmenschen oder einem Tier gegenüber;
- jede Unterstützung zugunsten eines
Mitmenschen oder eines Tieres in welcher Form auch immer.
Ihr sollt das alles jeweils als eine Blume
betrachten, die ihr auf dieser Welt aufblühen lasst.
Weiht Mir alle eure Leiden und
Prüfungen. Jeden Schmerz, jede Ermüdung, jede Unbequemlichkeit, jede
Beschwernis oder innerliche Qual, die ihr ausdrücklich mit Mir teilt und
bei denen ihr euch inständig danach sehnt, dass sie dazu benutzt werden,
Gnaden für die Seelen zu erzeugen, sollt ihr ebenfalls als eine neue Blume
betrachten, die irgendwo auf dieser Welt aufblüht.
Betet zum Heiligen Geist, während ihr
Meine Macht verherrlicht, damit Er euch Verständnis von den tiefsten
Geheimnissen eures Wesens schenkt. Der Heilige Geist ist außerordentlich
empfindlich für die Verherrlichung Seiner Braut. Entdeckt eure
Schwächen und unheilsamen Neigungen und bittet Mich jeden Tag wieder
darum, dass Ich Meine eigene vollkommene Tugendhaftigkeit und Meine
unüberwindliche Macht über alle Versuchungen in euch hinüber fließen
lassen kann. Jedes Mal, wenn ihr einer Versuchung nicht nachgebt
und dabei diese Anstrengung ausdrücklich Mir aufopfert, blüht irgendwo auf
der Welt eine neue Himmlische Blume.
Auf diese Weise kann jeder von euch Mir
jeden Tag viele Blumen anbieten, die Ich sammeln kann und durch welche Ich
auf dieser Welt das Unkraut der Untugend und allen Elends ersticken kann.
Haltet euch vor Augen, dass dies alles zu einer wahrhaftig heiligenden
Lebensweise wachsen kann, wobei ihr euch so kräftig an der Erschaffung
Himmlischer Blumen orientieren könnt, dass zur gleichen Zeit der Saat des
Unkrauts in euch allmählich alles Leben entnommen wird. Begreift dies
richtig: Die Seele, die sich dauernd für das Aufblühen von Gottes Reich
einsetzt, wird dadurch auch selber in der Tiefe gereinigt werden. Eine
gereinigte Seele ist eine friedliche und frohe Seele, die nicht länger
durch Kampf und Prüfungen zerrüttet wird.
Seelen, gebt Mir die Chance, mit eurer
aktiven Mitwirkung diese Welt in ein Paradies Himmlischer Blumen zu
verwandeln. Ihr selbst werdet die Ersten sein, die ihr durch ihr Parfüm
zum wahren inneren Frieden gelangen werdet. Ich gewährleiste euch, dass
jede Blume, die ihr auf dieser Welt aufblühen lasst, zur gleichen Zeit
eine Blume in den Garten sät, der euch im Ewigen Leben erfreuen wird. Die
Gründung von Gottes Reich auf Erden ist nichts anderes als das Aufblühen
eines unvergänglichen Frühlings in einer Himmlischen Blumenpracht. Ihr
tragt die Saat in euren Seelen. Gebt sie Mir, Ich habe die Macht erhalten,
sie zum Blühen zu bringen unter der Sonne des Ewigen Wortes und dem Tau
der Gnade.
Als Spiegel von Gottes Herzen strahle Ich
das Göttliche Licht Tag und Nacht in eure Seelen. Trinkt davon, damit euer
Garten die Blüte kennt, wozu Gott ihn erschaffen hat. Bedenkt: Die
Verwirklichung von Gottes Heilsplan für die Seelen ist die Vollendung des
Paradieses des Göttlichen Lebens auf Erden. Helft Mir, Garten für Garten
für Mich aufzuschließen, damit das Göttliche Blut Christi in jedem Boden
seine volle Wirkung entfalten kann. Dazu bin Ich gerufen, jede Seele in
den Stand zu versetzen, sich das Blut der Erlösung wahrhaftig zu Nutze zu
machen in der Weise, wie es die Allerheiligste Dreifaltigkeit so sehr
verlangt: durch die Besiegelung des Bundes zwischen Gott und den Seelen
durch Mich, die Brücke zwischen Himmel und Erde, das heißt, indem ihr
ALLES mit Mir gemeinsam tut, damit Ich eure Seele innigst mit Gott
verbinden kann.“
Marias Fuß und
die Schlange
(Samstag, 29. August 2009)
(Ich sehe Maria, glänzend vor Schönheit,
strahlend vor Macht. Eine Schlange kriecht auf Sie zu, Sie fängt diese
aber unter Ihrem Fuß. Dann spricht Maria:)
“Schau Mich an. Anfangs kroch die
Schlange, wohin sie wollte. Unter Meinem Fuß aber liegt sie, wo Ich
will. Sie windet sich und zuckt zusammen vor Machtlosigkeit, weil ihre
Freiheit durch Meinen Willen eingeschränkt wird und sie ihre Werke von
Finsternis nicht vollenden kann.
Ich komme, um den Seelen den tiefen Sinn
der Weihe an Mich zu lehren. Der Lebensweg einer jeden Seele wird
regelmäßig von den Schlangen finsterer Einflüsse gekreuzt. Die Schlange
erregt in der Seele Ekel und Angst. Sie erfüllt die Sinne mit Gefühlen von
Unsicherheit und Bedrohung. Alle diese Gefühle werden in der Seele guten
Willens geweckt, wenn sie mit Finsternis, mit Unfrieden, mit weltlichem
Denken, mit Lieblosigkeit, mit Materialismus und mit Bösem in allen
denkbaren Formen in Berührung kommt.
Ich
habe Macht über alle Finsternis. Gott hat Mir die Füße mit Öl aus Seinem
eigenen Herzen gesalbt. Dieses Öl enthält die Essenz der Göttlichen Liebe,
des Göttlichen Lebens, aber auch der Göttlichen Macht. Damit Ich Meine
Macht über die Schlange zur Geltung bringen kann, muss sie Mir aber
ausgeliefert werden. Ich bin die Königin von Himmel und Erde und die
Herrin aller Seelen. Das Gesetz der Göttlichen Gerechtigkeit hat es so
verfügt, dass Ich nicht nach der Schlange jagen sollte, sondern dass diese
Mir ausgeliefert werden soll, durch den freien Willen der Menschenseelen.
Ich verlange so sehr, dass jeder von euch jeden Tag wieder jede Äußerung
von Bösem und von Finsternis in seinem Leben Mir weiht. Jedes Wort der
Weihe von Bösem und von Finsternis an Mich ist nichts weniger als die
Auslieferung einer Schlange an Meine Macht.
Durch die Weihe einer Äußerung von Bösem
oder von Finsternis wird kraft eines Göttlichen Gesetzes eine Schlange –
ein Element der Finsternis – so sehr unter den Einfluss des Göttlichen
Lichtes gebracht, dass sie nicht anders kann, als zu Meinen Füßen hin zu
kriechen, um dort der Demütigung unterzogen zu werden, die Sklavin Meiner
Macht zu werden. Das ist das Bild, das du gerade mit eigenen Augen
geschaut hast.
Sage den Seelen, dass sie Böses und
Finsternis nicht dadurch nähren sollen, dass sie selber negative Gefühle
und Gedanken in sich zulassen, weder über die Situation selbst noch über
die Seelen, die dieser Situation Vorschub geleistet haben oder aber diese
verschlimmert haben, sondern dass sie die Schlange Mir ausliefern. Dies
ist der Weg, der kraft Göttlichen Gesetzes die Sonne des wahren Lichtes
aufgehen lässt, die jegliche Finsternis beschämt.
Seht, Ich kann die Schlange nicht zu
Meiner Gefangenen machen, wenn sie nicht zunächst auf eurem Lebensweg
erscheint. Deswegen bilden die Prüfungen unentbehrliche Elemente von
Gottes Heilsplan. Das Böse, jede Prüfung, jeder Rückschlag, jede Äußerung
der Finsternis in eurem Leben erfüllt euer Herz mit Gefühlen der Abneigung
und droht euch zu lähmen. Für die Seele, die jede Erfahrung von Bösem und
von Finsternis ausdrücklich mit Mir teilt, bekommt dies alles einen
tiefen Sinn. Die Seele, die also auf eine positive Weise mit der
Finsternis in ihrem Leben umgeht, wird bemerken, dass jede Prüfung in sich
einen Schlüssel trägt, der in die Tür zur Schatzkammer der Göttlichen
Gnaden passt.
Jede Schlange, die durch eure negative
Einstellung genährt wird, wird euch in die Seele beißen, sie vergiften und
sie krank und unfruchtbar machen. In einer kranken Seele kann der wahre
innere Friede keine Wurzeln mehr schlagen. Jede Schlange jedoch, die in
euch ein Herz voller Hoffnung und Vertrauen findet, wird durch die Kraft
des Lichtes, das zu jenem Zeitpunkt aus euch heraus strahlt, verwirrt.
Wenn ihr sie dann Mir anvertraut, wird sie durch dieselbe Kraft dazu
gezwungen, zu Meinen mächtigen Füßen hin zu kriechen, um dort unwirksam
gemacht zu werden.
So kann die Seele jegliche Prüfung
besiegen, wird sie nicht von der Schlange gebissen, aber macht sie diese
zu Meiner Gefangenen.
Seelen, die ständige Anwesenheit der
Schlangen auf eurem Lebensweg erregt in euch Übermüdung und führt viele
von euch zur Lustlosigkeit und Mutlosigkeit. Verliert nie den Mut. Der
Seele, die wahrhaftig Mir gehören will, werden im Leben genau diejenigen
Dinge zuteil, die sie braucht, um der Vollendung immer näher zu kommen.
Ich habe die Macht, jeder Seele, die sich wahrhaftig Mir weggeschenkt hat,
Herrin der Göttlichen Vorsehung zu sein. Seid euch dessen bewusst, dass
Gottes Vorsehung ein System mit vollkommener Wirkung ist, das jede Seele
an sich und in ihren Beziehungen zu allen anderen Geschöpfen genau
dasjenige erfahren lässt, was sie zum Höchstmaß an Verdiensten und ewigem
Glück führen kann. Nehmt deswegen alles mit Liebe hin; denn nichts ist
sinnlos, vor allem nicht dasjenige, was ihr als negativ empfindet.
Ich betone, dass ihr den Schlüssel zum
wahren Herzensfrieden in euch tragt. Der Keim der Heiligkeit, den Gott in
jeden von euch gelegt hat, trägt das Licht der wahren Hoffnung. Gebt nie
die Hoffnung auf; denn die Seele, die sich ununterbrochen dem Licht
öffnet, wird allmählich so sehr von Licht erfüllt, dass keine Finsternis
sie noch wirklich berühren kann. Lasst euch nicht vom Anblick der
Schlangen neben und auf euem Weg beunruhigen. Richtet euren Blick vielmehr
auf Mich, und ihr werdet ungeahnte Kräfte in Betrieb setzen. Die
Schlangen können euch nur in dem Maße wirklich schaden, wie ihr selbst
noch Finsternis in eurem Herzen zulasst. Ein Herz, das unentwegt an
die Allmacht des Lichtes glaubt, wird noch vielen Schlangen begegnen, aber
diese werden alle unwirksam bleiben, das heißt: Sie werden die Seele
nicht mehr krank machen können.
Seht, ein Herz, das ständig von der wahren
Hoffnung erfüllt ist, weiß ganz tief innerlich, dass die Finsternis in
seinem Leben jetzt bereits überwunden ist... in Gottes Herzen. Deshalb
lasse Ich Meine Augen mit Gelassenheit
auf den Schlangen ruhen, die zu Meinen Füßen kriechen. Ich weiß, dass sie
jetzt schon die Gefangenen Meines Willens sind. Sie sind bereits
vollkommen in Meiner Macht, aber Gott kann ihr Wirken noch für den Triumph
Seines Heilsplans gebrauchen; denn sie haben den Seelen noch manches zu
lehren: Lektionen der Hingabe, der Weihe und des Vertrauens auf Gottes
Zeit.
Ich bin die Herrin aller Seelen. Mir ist
Macht gegeben worden über alles, über jeden Lebensweg, über jegliche
Situation, die mit Finsternis behaftet ist. Was Ich brauche, um Meine
Macht zur Geltung zu bringen, ist nur die wahre Hoffnung und das
unerschütterliche Vertrauen der Seele zu Mir.
Jede Prüfung auf eurem Weg ist eine Gnade,
welche die Göttliche Vorsehung euch bereitet; denn jedes Mal, wenn ihr
eine Prüfung mit Licht in eurem Denken und Fühlen beantwortet,
entspringt in eurer Seele eine Himmlische Blume und wird die Schlange zu
Meinen Füßen geführt, um dort gedemütigt zu werden. Glaubt an Mich, so wie
Ich an euch glaube, und ihr werdet die Liebe Gottes erfahren, die Mich als
Herrin aller Seelen euch hat schenken wollen, damit ihr bemerkt, dass das
wahre Glück bereits auf euren Acker gesät worden ist. Ich bin die
Himmlische Gärtnerin. Gebt Mir die Gelegenheit, den ewigen Frühling in
euch vorzubereiten.”
„Seelen Meines Herzens, es gehört zu
Meiner Aufgabe, euer Herz so sehr mit Licht zu erfüllen, dass auch eure
Augen lernen, sich mehr das Licht als die Finsternis anzuschauen.
Seht doch, wie sehr das Leben in der Welt
eure Sehensweise verunstaltet hat. Ich werde die Seele mit einem Garten
vergleichen, in dem Blumen blühen, aber auch Steine auf dem Boden
herumliegen.
Die Blumen können zu vielen Gattungen
gehören. Sie bringen eure positiven Punkte zum Ausdruck: eure Begabungen,
Talente und die Art und Weise, wie ihr mit diesen umgeht, ebenso wie die
Art und Weise, wie ihr mit allen euren täglichen Situationen, mit euren
Mitmenschen, mit den Tieren, mit Gottes Natur und mit eurer persönlichen
Vergangenheit und eurer Zukunft umgeht.
Diese Blumen bestimmen also weitgehend die
Aussicht eures Seelengartens, ebenso wie das Maß, in dem er in Gottes
Herzen Freude erregt oder eben nicht.
Die Blumen verbreiten die
unterschiedlichsten Düfte, und zwar in einem unterschiedlichen Ausmaß und
in einer unterschiedlichen Intensität. Das Parfüm im Garten wird durch die
gegenseitigen Verhältnisse seiner Blumengattungen bestimmt, ebenso wie
durch die Intensität, mit der die Seele ihre positiven Fähigkeiten für
Gottes Heilsplan einsetzt. So sollt ihr es verstehen, wenn die Rede ist
von ‘dem Duft der Heiligkeit’: Eine heilige Seele ist eine Seele, die
imstande ist, die Verwirklichung von Gottes Heilsplan kräftig zu fördern.
Gott, Ich Selbst und sämtliche Himmelsbewohner, ebenso wie die
Empfindlichsten unter den Menschenseelen, nehmen auf nichtsinnlicher Ebene
den Duft dieser Seelen wahr. Dieses Phänomen sollte allerdings nicht mit
dem Duft verwechselt werden, der sich manchmal in der Nähe einer Seele
wahrnehmen lässt und der auf Meine Gegenwart hinweist, die Ich
vorübergehend aus einem Grunde spüren lasse, der nur Gott und Mir Selbst
bekannt ist. Die Wahrnehmung des Parfüms, wie Ich dies für die Zwecke
dieser Offenbarung meine, ist eine Wahrnehmung, die sich im Mittelpunkt
der Seele vollzieht, wo vollkommen unbewusst die Nähe der Heiligkeit
festgestellt wird.
In jedem Seelengarten findet ihr auch
Steine vor, ebenfalls in dem unterschiedlichsten Ausmaß. Sie bringen die
negativen Elemente der Seele zum Ausdruck: nicht gebeichtete Sünden,
Untugenden, Verführbarkeiten, Neigungen zur Verirrung, Schwächen, jede
Unfähigkeit, Gottes Werke zu tun.
Schaut euch jetzt den Seelengarten an.
Derselbe Garten kann ganz verschieden aussehen, je nach dem Blickwinkel,
aus dem man ihn betrachtet. Trotzdem handelt es sich um denselben Garten,
mit denselben Blumen, denselben Steinen, das alles in denselben Mengen und
denselben gegenseitigen Verhältnissen. Aus dem einen Blickwinkel aber seht
ihr vielleicht mehr Blumen und weniger Steine. Aus einem anderen
Blickwinkel vielleicht nur Blumen oder nahezu ausschließlich Steine.
Seelen, ich komme, um euch ans Herz zu
legen, wie wichtig es ist, dass ihr die Blumen in eurem
Seelengarten im Blick behaltet. Die Steine sollt ihr allerdings
kennen: wo sie liegen, wie sie aussehen, wie groß sie sind, wie viele es
gibt. Das alles sollt ihr wissen, weil die Steine euch an die ständige
Notwendigkeit erinnern sollen, an euch selbst zu arbeiten, und weil sich
unter den Steinen oft die Schlange der Versuchung verbirgt, welche die
Seele mit ihrem Gift krank zu machen und sogar zu töten versucht. Aber...
sobald ihr das alles wisst und ihr mit den Pflege- und Reinigungswerken
angefangen habt, sollt ihr euch vor allem die Blumen anschauen.
Die Seele, die in sich nur die Steine
ihrer negativen Punkte sieht, bleibt unglücklich, findet nie den inneren
Frieden und wird sich selbst auf die Dauer hassen oder verabscheuen. Das
alles bremst die Werke, wozu Gott die Seele gerufen hat, und zerstört ihre
Fruchtbarkeit; denn in der Seele haben auch die Steine die Neigung, sich
zu vervielfältigen. Tatsächlich, der Boden, aus dem sich die Blumen zu
ernähren versuchen, trocknet manchmal aus durch Erstarrung, durch Mangel
an Offenheit für das Sonnenlicht der Weisheit – während der Untergrund
gerade durch das Fieber von unzähligen Versuchungen überhitzt ist – und
dadurch, dass der Regen der Gnade verschmäht wird. Der Boden trocknet dann
aus und versteinert.
Wenn die Seele jedoch den Blick auf ihre
positiven Eigenschaften richtet, vervielfältigen diese sich
leichter: Die Seele ernährt sich dann an der Hoffnung und dem Mut,
erinnert sich selbst dauernd an Gottes Liebe und trinkt in vollen Zügen
von der Sonne von Gottes Weisheit und Liebe und von dem Regen der Gnaden,
um neues Leben aus all dem zu schöpfen.
Seelen, es gibt keine größere
Verherrlichung an Gottes Liebe, die euren Garten erschaffen hat und ihn
täglich zu nähren versucht, und an Mich, die Ich die Aufgabe habe, euren
Garten aufgrund eurer Hingabe an Mich und eurer Mitwirkung zur
Vollkommenheit zu führen, als diese: dass ihr alle eure Anstrengungen an
der Vervielfältigung der Blumen – des Lebens – und an der
Steigerung ihrer Blühkraft, Fruchtbarkeit und ihres Duftes orientiert und
dadurch verhindert, dass die Steine der Leblosigkeit euren Garten
überwuchern. Lasst euch nicht wegen eines jeden Steines entmutigen. Lernt,
euch die Blumen anzuschauen, und schöpft daraus die Kraft, immer besser zu
werden.
Dies ist Mein Auftrag an euch: Lernt eure
Steine kennen, gebt sie Mir durch Weihe und lasst Mich diese Steine unter
Meinen Füßen im Prozess der Umgestaltung zermalmen, dem Ich euch
unterziehen will. Lasst anschließend euren Boden im Sakrament der
Versöhnung bereinigen und ihn in euren Tränen aufrichtiger Reue waschen.
Gebt euch zum Schluss in erster Linie der Betreuung eurer Blumen
hin. Das ist es, was Ich meine, wenn Ich sage, dass ihr lernen sollt, an
euch selbst zu glauben.
Jeder von euch trägt in sich den Keim der
Heiligkeit, ein Element Göttlichen Lebens. Betrübt Jesus und Mich nicht
länger dadurch, dass ihr euch selbst für wertlos haltet und dadurch euer
eigenes Aufblühen verhindert. Bittet Mich um ein gesundes Selbstvertrauen,
das auf dem Boden einer Begeisterung aufblüht, die ständig durch die Demut
genährt wird, und das euren Garten zu einem Paradies wird aufblühen
lassen. Die Samen liegen in euch, die Keimkraft wird vom Heiligen Geist
genährt, Ich kann das Ganze duften lassen zur Verzückung von
Demjenigen, der die Liebe erschaffen hat.”
Der Baum des
Kreuzes
(Montag, den 14. September 2009, Fest Kreuzerhöhung)
“Liebe Seelen, Ich komme, euch dazu
aufrufen, das Kreuz eurer täglichen Prüfungen aufzurichten. Lasst Mich das
Kreuz der Prüfungen des Lebens mit einem Fruchtbaum vergleichen. Solange
ihr die Prüfungen als Bürden betrachtet, denen ihr wider Willen zum Opfer
fallt, ist euer Kreuz ein Baum, der auf euch liegt und unter dessen Last
ihr zerschmettert werdet.
Seht das Bild: Dieser Baum drückt euch
zu Boden, das heißt, er hält euch an weltlichen, irdischen Weisen des
Fühlens, des Denkens, des Wahrnehmens und des Empfindens fest. Sobald ihr
die Prüfungen in Liebe hinnehmt und sie für Jesus und für Mich ertragt,
erhöht ihr das Kreuz eurer Prüfungen. Ihr verherrlicht dann den
gekreuzigten Christus in allen Seinen Werken der Erlösung und Mich, die
Schmerzensreiche Mutter und Miterlöserin, die Ich unendlich viel inniger
mit dem Kreuz verbunden bin, als ihr euch das vorstellen könnt.
Seelen, ein liegender Baum kann nicht
blühen und keine Früchte tragen; denn er ist nicht im Boden verwurzelt. So
ist auch das Kreuz der täglichen Prüfungen unfruchtbar, solange es wie
eine Bürde auf euch liegt. Sobald ihr die Prüfungen mit Liebe hinnehmt und
sie Mir als Liebesgeschenke an den Erlöser und die Miterlöserin weiht,
wird euer Kreuz verherrlicht und erhöht, es schlägt Wurzeln in dem Boden
Meines Schmerzensreichen und Unbefleckten Herzens und es bringt
Frühlingsblüten und Sommerfrüchte.
Seht doch, wie Gott alles als Geschenke
vollkommener Liebe vorgesehen hat. Sobald ihr die Kreuze des Alltags mit
Liebe und in inniger Einheit mit Jesus und Mir tragt, bringt euer Baum
Früchte ein. Diese Früchte enthalten auch selbst neue Samen, die
ihrerseits Seelengärten befruchten können.
Die Seele, die ihr tägliches Kreuz erhöht,
legt sich im Land des Ewigen Frühlings einen Garten an und sät auf Erden
die Himmlische Saat neuer Fruchtbäume. Wie sehr sehnt Sich Gott nach dem
Tag, an dem Er sehen kann, wie sich die Welt in einen einzigen,
allumfassenden Obstgarten verwandelt. Die Saat ist euch gegeben worden und
sie wird jedes Mal dann genährt, wenn sich die Seele Mir vollkommen
hingibt.
Seid Mein, so wie Ich seit Meiner
Unbefleckten Empfängnis euch gehöre. Richtet euer Kreuz auf, so dass es zu
einem blühenden Fruchtbaum wird, der die Engel in Verzückung versetzt;
denn kein Engel wurde jemals mit den Frühlingsblüten und den
Sommerfrüchten aus der Saat des Heiligen Kreuzes geschmückt.”
Die Offensive
der Liebe
(Sonntag, den 20.
September 2009)
“Liebe Seelen, Ich bin das Spiegelbild der
vollendeten Liebe, der Vollmond in der Finsternis, die diese Welt zudeckt.
Der Vollmond erinnert euch daran, dass die Finsternis keine Herrin sein
kann, solange das Licht – die Sonne, Gott, die Quelle allen Lebens – die
Schöpfung bestrahlt. So wie der Vollmond eine Widerspiegelung des
Sonnenlichtes ist, das während der Nacht unsichtbar ist, so bin Ich der
Vollmond in der Nacht der Seelen. Unzählige haben die Sonne aus ihrem
Leben verbannt, oder finden sie nicht mehr wieder. Nun denn, Ich bin das
Große Zeichen Gottes am Firmament der Seelen, die jetzt vielmehr die Nacht
als den Mittag erleben. Gott hat Mich zur Herrin über alle Finsternis
gemacht. Ich will euch die wahre Bedeutung davon ins Bewusstsein bringen.
Seht, jede Seele trägt in sich einen
außerordentlichen Reichtum an Saat neuen Lichtes für die Schöpfung. Diese
Saat liegt im Keim der Heiligkeit geborgen.
Seelen, so viele werden beim Anblick der
Finsternis auf dieser Welt entmutigt. Das Übermaß an weltlichen Einflüssen
hat ihnen ihre seelische Blütekraft genommen, und sie sind vollkommen
blind für die nicht erschlossenen Quellen an Lichtkraft, die sie im
Mittelpunkt ihres eigenen Wesens tragen, in der Kammer, in der Gott Seine
Unterschrift gesetzt hat und in der Ich, nach tiefster Weihe der Seele an
Mich, Meinen Thron errichte.
Seid euch der Tatsache bewusst, dass
jede Tat, jedes Wort, jeder Gedanke, jedes Gefühl und jeder Wunsch
einer Seele Folgen für die ganze Schöpfung hat. Ihr seht das nicht, weil
alles sich auf einer Ebene der Wirklichkeit vollzieht, die nur Gott in
ihrer Fülle wahrnimmt und in die auch Ich unbeschränkt Einsicht erhalten
habe, weil Ich diese Kenntnis für die Verwirklichung Meiner ewig dauernden
Berufung als Königin der Schöpfung und Herrin aller Seelen benötige.
Schaut, jeden Augenblick eines jeden Tages
werden überall auf der Welt Sünden begangen. Jedes Mal, wenn ein Mensch
oder ein Tier misshandelt wird, einem Menschen Schaden an Leib, Seele oder
Besitz zugefügt wird, oder in irgendwelcher Weise gegen das Gesetz der
Liebe verstoßen wird, kommt neue Finsternis über die Schöpfung. Ihr sollt
euch jeden Mangel an Liebe, jede Tat oder jedes Wort des Hasses, der
Aggression oder der Gleichgültigkeit gegenüber einem Mitmenschen oder
einem Tier und jede Nachlässigkeit in der Hilfe für einen Mitmenschen oder
für ein Tier, als eine Rauchschwade vorstellen, die sich über die Welt
ausbreitet. Diese Milliarden von neuen Rauchschwaden pro Tag schmelzen zu
einem dichten dunklen Nebel zusammen, der es der Sonne des Göttlichen
Lichtes erschwert, noch zu den Seelen vorzudringen. So bekommen immer mehr
Seelen das Gefühl, dass sie nicht mehr frei atmen können: Sie ersticken
allmählich aus Mangel an Sauerstoff des Heiligen Geistes.
Seelen, Ich bin gekommen, euch eine
Botschaft der Hoffnung zu bringen. Ich bitte euch betont, dass jeder von
euch ab heute mit Mir einen Bund schließt, der darin besteht:
·
dass er möglichst viele
Opfer darbringt;
·
dass er möglichst viele
Taten aufrichtiger Liebe gegenüber Mitmenschen und Tieren vollbringt;
Jedes Mal, wenn sich eine Seele etwas
versagt, was sie gerne hätte oder gerne täte, jedes Mal, wenn sie die
Bedürfnisse eines Mitgeschöpfes ihren eigenen Bedürfnissen vorzieht, oder
jedes Mal, wenn sie aus der Tiefe ihres Herzens – und niederkniend, falls
sie niederknien kann – bittet:
“Maria, mächtige Königin der
Schöpfung,
erwirke den Seelen einen Strahl aufrichtiger Liebe”
wird auf der unsichtbaren Ebene von Gottes
Wirklichkeit eine neue Blume geboren. Je mehr Blumen ihr gemeinsam
sammelt, desto mehr Sauerstoff des Heiligen Geistes und desto mehr
Blütenstaub des Göttlichen Lebens werden sich über die Schöpfung
verbreiten, desto mehr wird die dichte Schicht der Finsternis abgebaut und
desto mehr werden die von Gott vorgesehenen Gärten Seines Reiches auf
Erden aufblühen.
Seht, Ich bin die Königin der Himmlischen
Blumen. Ich habe die Macht, die Auswirkungen der Göttlichen Barmherzigkeit
im Hinblick auf die Bekehrung verfinsterter Seelen tausendfach zu erhöhen.
Alle Blumen eurer Opfer, Abtötungen und Taten, Worte und Gedanken von
Liebe sammle Ich in dem goldenen Blumenkorb Meiner ewig sündenlosen Seele,
die wegen ihres unversehrten Zustandes eine uneingeschränkte Macht auf
Gottes Herz entfalten kann. Aus diesem Ganzen bereite Ich ein Himmlisches
Parfüm, das Ich der Allerheiligsten Dreifaltigkeit darbiete. Diese
Opfergabe erschließt Wasserfälle Göttlicher Gnaden; denn alles, was aus
Meinen Händen kommt, versetzt Gottes Herz in Verzückung.
So weit reicht Meine Macht. Benutzt sie
dadurch, dass ihr alles Mir weiht, jeden Meter eures
täglichen Weges mit Mir gemeinsam zurücklegt. Erzählt Mir alles, bittet
Mich um alles, bezieht Mich in alles mit ein. Ich will mit euch eine
Offensive der Liebe über die Welt bringen. Ich habe die Macht, Satan in
die Knie zu zwingen und alle seine Werke von Finsternis, von Hass und
Vernichtung vollkommen unwirksam zu machen. Ich bin die Frau, Ich
bin dazu berufen, den Bösen unter Meinem Fuß zu zähmen. Ich bin die
Frau, vor der nicht nur die Engel niederknien, sondern vor der auch
der Teufel niederknien muss.
Ich habe von Gott den Schlüssel des Tores
zur neuen Welt erhalten. Einem Göttlichen Erlass Folge leistend, werden
die Engel auf Meinen Befehl hin an dieses Tor die Urkunde annageln, in der
das Ende vom Reich des Satans verkündet wird. Die Nägel werden jene des
Kreuzes Christi sein. Die Buchstaben der Urkunde werde Ich mit dem Parfüm
schreiben, über das Ich vorhin sprach, und sie wird die Namen von allen
Seelen tragen, die sich mit dem leidenden Christus vereinigt haben, und
von denjenigen, die mit Mir den Bund geschlossen haben, unter Meiner
Führung zu kämpfen für den endgültigen Sieg der wahren Liebe auf dieser
Welt.
Reicht euch nun die Hand in der letzten
Offensive des Lichtes und der Liebe und legt jedes Element von Finsternis
unter Meinen Fuß, wo die Finsternis sich in allen ihren Werken des
Verderbens dem Gott von Liebe und Frieden übergeben wird.
So werdet ihr gemeinsam die Fundamente vom
Neuen Reich erbauen, vom Reich Gottes auf Erden. Gebt Mir täglich Opfer,
Taten warmer Liebe und Hilfsbereitschaft und einen festen Glauben an das
baldige Kommen Meines endgültigen Triumphes und von Gottes Reich auf
Erden. Vergesst nie: Gerade die Taten aufrichtiger Liebe, die Opfer und
der Glaube an die Allmacht des Lichtes – ungeachtet dessen, was geschieht
und euch wanken lassen könnte – machen euch zu Christen.
Unterschreibt jetzt mit Mir den Bund, der
euch den wahren inneren Frieden und der ganzen Schöpfung viel Glück
bringen wird. Unzählige Geschöpfe können noch aus ihrem Elend befreit
werden. Es ist die Berufung jeder Seele, bei ihrem Verscheiden der
Schöpfung ein Vermächtnis von Liebe zu hinterlassen. Selig die Seele, von
der Gott in der Stunde des Lebensgerichtes feststellen kann, dass sie ihr
Leben auf Erden dazu benutzt hat, die Leben von Mitmenschen und Tieren mit
ihrer Liebe zu bereichern. Selig die Seele, zu der Er sagen wird: ‘Die
Leben vieler Menschen und Tiere sind dadurch besser gewesen, dass du auf
ihrem Pfad warst.’ Selig sie, die Liebe und freiwillige Opfer gesät haben;
denn sie werden Himmlische Gärten und die süßen Früchte der ewigen
Glückseligkeit ernten.”
Loskauf unserer
Seelen
(Donnerstag, den 24.
September 2009
Fest Maria, Loskauf der Gefangenen)
“Liebe Seelen, Ich bin der Loskauf der
Gefangenen. Gebt Mir heute euer Selbst ohne jegliche Zurückhaltung. Ich
kann alle eure Leiden an Leib und Seele für die Befreiung eurer Lieben und
von euch selbst aus den Fallen der Finsternis gebrauchen.
Gott hat Mir eine uneingeschränkte Macht
über den Bösen geschenkt. Diese Macht ist wie ein Schlüssel auf der Tür
zu eurem wahren inneren Frieden und der Erfahrung einer wahren Freiheit.
Um diesen Schlüssel in einer Seele
umzudrehen, muss Ich in Gottes Herzen die Urkunde des Bundes zwischen
dieser Seele und Mir Selbst hinterlegen können, des Bundes, der von Jesus
erstellt und mit Buchstaben aus Göttlichem Blut geschrieben wurde, von Mir
mit Meinen Tränen als Miterlöserin unterschrieben wurde und nun auf eure
Unterschrift wartet, durch die vollkommene und vertrauensvolle Hingabe von
all eurem Leid an Mich. Sobald dies erfolgt, kann Mein Fuß die Schlange,
die euren Seelentempel und den Seelentempel eurer Lieben unsicher macht,
Meiner Macht und Meiner Herrlichkeit unterwerfen.
Wer Mir wahrhaftig gehört, kann
kein Sklave der Finsternis bleiben; denn Ich bin für ewig der Tabernakel
des Lichtes Christi.
Glaubt bedingungslos an Mich; denn Ich
will Mich Selbst der Barmherzigkeit Gottes anbieten als Lösegeld für
irrende und getäuschte Seelen. Mein Wert als Lösegeld ist in Gottes Augen
unendlich. Allerdings kann dieser Wert nur in dem Maße zu Geld gemacht
werden, wie ihr euch Mir vertrauensvoll und vollkommen hingebt.
Für eure Lieben, die Mir nicht gehören
wollen, will Ich Mich Selbst der Barmherzigkeit Gottes darbieten, damit
die Stimme der Liebe in ihnen die Misstöne der Welt vertreiben möge und
ihre Umkehr vorangebracht werden kann. Gebt euch Mir total, damit
Ich das Licht eurer Seele leuchtender machen kann und durch euch die
welkende Blume eurer Lieben auf das große Licht vorbereiten kann, das Ich
ihnen erwirken werde.
Lasst die Seelen dieses Gebet an Mich
richten...”
(Es wird das Gebet Nr. 1134 geboren)
1134. Bittgebet
zu Maria, Loskauf der Gefangenen
(durch “Myriam van Nazareth”)
O Maria, mächtige Brücke zwischen Himmel
und Erde, Miterlöserin der Seelen,
in meiner Not bitte ich Dich flehentlich
um die Befreiung meiner Lieben und meiner Selbst aus der Sklaverei der
Finsternis.
Ich gebe Dir alle meine körperlichen
Leiden und mein ganzes Herzeleid als Lösegeld für die Seelen, die ich Dir
jetzt auf besondere Weise anvertraue.
Geruhe, in allen diesen Seelen den Teufel
der Sünde, der Untugend, der Verirrung, der Versklavung und der
Süchtigkeit in die Knie zu zwingen, damit er Dir seine Beute ausliefert.
Du, die Du der Vollmond in der Nacht der
Seele bist, brich doch in diesen Seelen die Macht der Finsternis.
Geruhe, ihnen den Lichtstrahl zu erwirken,
der Saul auf dem Weg nach Damaskus für die Werke des Lichtes gewonnen hat.
Geruhe, die Unvollkommenheit meiner
Selbstaufopferung mit dem unendlichen Wert Deiner vollendeten Liebe zu
ergänzen, deren Macht über Gottes Barmherzigkeit Unzählige aus den
Fallstricken des Bösen und der Verirrung befreit hat; denn Ich will Dir
heute mein Leben und mein Sterben geben, für die Wiedergeburt dieser
Seelen, für ein Leben von Licht und Liebe.
Die Stimme von Gottes Liebe in der Natur
(Samstag,
den 26. September 2009)
“Seelen Meines Herzens, Ich bringe euch
eine Botschaft von Liebe gegenüber Gottes Vorsehung. Die Erbsünde hat euch
blind für dasjenige gemacht, was von Gott kommt. Eure Augen haben sich
aufgrund der zahllosen Einflüsse von Seiten der Finsternis so sehr vom
Licht abgewendet, dass ihr die Wohltaten des Lichtes kaum noch erkennt.
Die meisten Seelen wagen es nicht mehr, ihr Herz vollkommen zu öffnen,
weil es durch die Finsternis so leicht verwundet wird.
Schaut um euch herum. Gottes unendliche
Liebe zu euch flüstert himmlische Hymnen durch all dasjenige, was euch
gegeben wird. Betrachtet das Wunder einer jeden Blume. Jede Blume ist an
sich ein Wunder der Göttlichen Weisheit, Intelligenz, Macht und Liebe.
Kein Mensch, keine Wissenschaft, keine Technik kann auch nur eine einzige
Blume herstellen und diese gemäß den unfehlbaren Gesetzen Gottes blühen
lassen. Welche Kraft ist es, die der Blume ihren spezifischen Stoffwechsel
vermittelt und ihren spezifischen Duft? Es ist die Liebe Gottes, und diese
Quelle allen Lebens hat davon Milliarden von Gattungen erschaffen, mit
keinem anderen Zweck als diesem, das Herz der Menschenseele zu erfreuen
und es in den Stand zu versetzen, in einer Atmosphäre zu leben, die Gottes
Gegenwart atmet.
Jede Blume trägt in sich die Geschichte
von Gottes Liebe. Geht nicht achtlos darüber hinweg. Lernt, euch wieder
über all diese Schönheit zu wundern. Die Natur liegt nicht wie eine
schweigende, tote Materie auf den Feldern, in den Wäldern und auf den
Berghängen: Sie bildet ein außerordentlich geniales System von Elementen
von Leben, in dem Gott Seine Liebe zu euch besingt in Tausenden von
Symphonien.
Betrachtet die Vögel. Auch sie sind dazu
erschaffen, euch Gottes Liebe zu beweisen. Während sie singen, ist ihr
Herzchen auf das Herz Gottes ausgerichtet. Geht nicht achtlos darüber
hinweg; denn sie vertreten Gottes Liebe zu euch. Gebt ihnen zu essen, wenn
sich die Natur zudeckt für ihren Winterschlaf. Lasst jeden Brotkrümel, den
ihr für die Vögel ausstreut, Gott die Botschaft bringen, dass ihr Ihn
liebt und die Botschaft Seiner Liebe in euer Herz geschlossen habt.
Betrachtet es so, als gäbet ihr Ihm Selbst zu essen. Liebt Gott nicht nur
im Gebet und im Gottesdienst, liebt Ihn auch in Seinen Geschöpfen. Eine
tiefe Freude wird euer inneres Licht werden. Bittet Gott darum, immer mehr
Facetten Seiner Liebe sehen, erkennen und begreifen zu können, Tag für Tag
mehr und tiefer. Ihr werdet erfahren, wie sehr sich euer Herz wieder
öffnet und welche Wogen seligen Friedens euch mit dem wahren Glück
erfüllen werden. Liebt jede Blume, liebt jeden Vogel, liebt jeden
Schmetterling, und ihr werdet immer weniger von innerer Finsternis
beklemmt werden.
Betrachtet eure Haustiere, von welcher
Gattung auch immer. Gott hat sie unter eure Obhut gestellt, um euren
Lebensweg zu bereichern. Begreift doch, welche Schätze sie in sich tragen.
Sie heften sich an euch und suchen Gottes Liebe in euch. Sie denken nicht
darüber nach, sie folgen dabei lediglich ihrem Herzen, in dem sich Gottes
Gesetz spürbar macht. Gott Selbst hat es so verfügt. Gott hat sie unter
eure Obhut gestellt, damit ihr eurerseits ihnen Gottes Liebe bekundet. Sie
dienen euch zur Vervollkommnung in so vielen Tugenden: Liebe, Geduld,
Verständnis, Sorgsamkeit, Toleranz. Die vollkommene Weisheit hat die Tiere
als Werkzeuge der Heiligung für die Menschenseele erschaffen. Eure
Haustiere lehren euch, dass die menschliche Intelligenz nicht die einzige
Form von Intelligenz ist, die von Gott erschaffen worden ist. Eure
Haustiere sind Geschenke Gottes. So oft geht ihr darüber hinweg.
Liebe Seelen, lasst es doch mal still in
eurem Herzen werden, damit das Getöse der Welt von den vollkommenen,
melodiösen Gesängen von Gottes Liebe übertönt werden kann. Er spricht
nicht in den aufdringlichen Eindrücken des weltlichen Lebens zu euch,
sondern in jeder Blume, in jedem Tier, sogar in den Jahreszeiten. Dies
alles enthält sozusagen Tonbandaufnahmen von Gottes Belehrungen und Gottes
Liebe für euch. Ganze Kapitel aus der Wissenschaft des Göttlichen Lebens
sind in der Natur geborgen, ja auch in euren Haustieren. Viele
Menschenseelen sind zu weit von Gottes Gesetzen abgewichen, um imstande zu
sein, diese Goldminen zu erkennen und Schritt für Schritt zu ergründen.
Seht die Wechselwirkung zwischen Gott und
den Seelen: In dem Maß, wie sich eure Seele aufschließt, wird sie damit
anfangen, Gottes Liebe in den unzähligen Wundern zu sehen, die in der
Natur geborgen sind, und umgekehrt wird die Liebe für jede Blume und jedes
Tier der Seele dabei helfen, sich für die vollendete Weisheit, Intelligenz
und Liebe aufzuschließen.
Im Leben von Pflanzen und Tieren lehrt
Gott euch die Gesetze und Mysterien Seiner Liebe. Öffnet euer Herz aufs
Neue für diese unabschätzbaren Reichtümer; denn sie tragen einen
Himmlischen Schlüssel zur Weisheit, die nicht von dieser Welt ist und die
euch den Weg zum wahren Göttlichen Leben lehren will, zum Leben nach dem
Herzschlag des Schöpfers. Das Gesetz des wahren Glücks sucht seine
Erfüllung in jedem Menschenherzen. Es kann nur erfüllt werden, sobald ihr
gelernt habt, im Herzen und im Geist den Rhythmus von Gottes Herzen zu
erkennen. Öffnet euer Herz für Seine verzückende Liebe, die zu euch kommt
in jeder Blume, in jedem Tier, und ihr werdet erfahren, was es wirklich
heißt, Kinder Gottes zu sein. Ihr werdet einen kleinen Vorgeschmack der
wahren Glückseligkeit erfahren.”
Die Rosen des
Kreuzes
(Dienstag, den 20. Oktober 2009)
“Liebe Seelen, Ich bin die Rose der wahren
Hoffnung, die aufgeblühte Saat aus Gottes Herzen, der Spiegel Seiner
unendlichen Liebe. Ich komme, auch eure Himmlische Saat zum Blühen zu
bringen; denn seht, in jeden von euch ist mit dem Neuen Bund ein Tropfen
des erlösenden Blutes Meines Sohnes gelegt worden. Ich komme, diesen
Tropfen von allem Staub zu befreien, der ihn auf eurem Lebensweg zugedeckt
hat.
Liebe Seelen, Ich komme, euch die Tatsache
bewusst zu machen, dass alles, was in euch vorgeht, und alles,
was von euch ausgeht, ein Gegenstück in den Himmlischen Sphären hat.
Jede Prüfung, die ihr durchmacht, trägt
bereits die Befreiung eures Herzens und eurer Seele in sich.
Jede Finsternis, die euch bedroht, trägt
bereits den Sieg des Lichtes in sich.
Jedes Herzeleid, das euch quält, trägt
bereits Gottes überwältigende Liebe in sich, die dabei ist, eure ewige
Verzückung vorzubereiten.
Jeder Schmerz, der euren Leib heimsucht,
kann zu einem Messerstich durch ein Werk Satans werden.
Jede Krankheit, die ihr durchsteht,
enthält ein Arzneimittel für Seelen, die dadurch erkrankt sind, dass sie
das wahre Leben nicht mehr in sich aufnehmen können.
Der Kern eurer Seele enthält eine
Schatztruhe voller Schlüssel, mit denen ihr sämtliche Schlösser des Tores
zu den Gärten der Himmel aufschließen könnt, für euch selbst, aber auch
für viele andere. Alles, was in euch vorgeht, und alles, was
von euch ausgeht, enthält Saat mit einer Fruchtbarkeit, wie nur Gott diese
schenken kann. Damit das alles tatsächlich wirksam wird, sollt ihr euch
Mir anvertrauen, total, bedingungslos und für ewig. Dann beginnt der
Tropfen von Jesu Blut, der in eurer Seele liegt, wahrhaftig seine
Göttlichen Werke zu entfalten.
Seelen, ihr könnt euch nicht vorstellen,
welche Macht in euch verborgen liegt. Schaut Mich an und werdet euch
dessen bewusst, dass Meine Macht deswegen keine Grenzen kennt, weil
in Mir die unendliche Macht der wahren Heiligkeit ihren absoluten Gipfel
erreicht hat. Lähmt euch selbst nicht länger, indem ihr meint, dass ihr
die befreiende Wirkung der wahren Heiligkeit nicht erfahren könnt, weil
eure Seele mit der Erbsünde befleckt ist. Würde der Gott der absolut
vollendeten Liebe nur halbes Werk tun? Hat Er euch nicht für die wahre
Heiligkeit geschaffen? Würde Er denn Seine Meinung ändern, Er, Welcher die
Fülle der Weisheit verkörpert und somit nur vollendete Ratschlüsse
erlässt? Bedenkt doch, liegt in all dem nicht der absolute Gipfel der
wahren und ewig dauernden Hoffnung geborgen?
Seelen, nichts, was von Gott ausgeht,
vergeht. Die Geltung und Auswirkung davon sind ewig dauernd und verringern
sich nie, ganz im Gegenteil, sie vervielfältigen sich ewig dauernd.
Alle Finsternis liegt Mir zu Füßen. So
kann es auch in eurem Leben werden. Schließt Mich vollkommen in
euer Herz, ohne die geringste Zurückhaltung. Für all dasjenige, was ihr
Mir gebt, bekommt ihr das Hundertfache an Kraft, Liebe und innerem Frieden
zurück. Jede Investition in Mich bringt euch unvorstellbare Zinsen ein.
Nehmt Mich vollkommen in euer Herz auf, und Meine Macht wird in euch über
alles herrschen, was euch quält oder bedrängt.
Liebe Seelen, betet um die Gunst,
bewusster zu leben. Seht, jedes Mal, wenn ihr ein Gebet verrichtet, ohne
dass ihr euch wirklich desjenigen bewusst werdet, was ihr sagt, sind eure
Worte wie Luft: Sie verwehen. Jedes Wort aber, das in bewusster Liebe zu
Gott, zu Jesus, zu Mir gesprochen wird, ist wie eine Rose, die sich in
eurem Herzen entfaltet und dort einen Himmlischen Duft zu verbreiten
beginnt. Diese Rose trinkt von dem Tropfen von Jesu Blut in eurer Seele.
Dieser Tropfen wird nie kleiner und trocknet nie auf; denn alles, was
Göttlich ist, ist unvergänglich. Dieser Himmlische Duft verjagt aus eurem
Herzen all dasjenige, was den wahren Frieden in der Prüfung bedroht.
Liebe Seelen, Ich darf nicht immer eure
Kreuze von euch wegnehmen, auch wenn Ich dazu die Macht erhalten habe. Ich
würde euch damit einen schlechten Dienst erweisen; denn eure Kreuze sind
das Gold, womit ihr das Ewige Leben bezahlt. Was Ich durchaus tun darf –
und das ist gerade, was Ich in jeder Seele tun will – ist: euch lehren,
wie ihr eure Kreuze tragen sollt. Leiden kann einen solchen inneren
Frieden schenken, dass die Seele es so betrachten lernen kann, als wäre es
Arbeiten im Garten der Himmel. Jede Empfindung des Leidens wird dann im
Herzen auf den Wellen der Brise des Heiligen Geistes getragen.
Diese Brise besteht aus purer
Liebe.
Bittet Mich darum, eure Fähigkeit zu
lieben zu vergrößern, und der Heilige Geist wird Seinen Göttlichen, Leben
bringenden Atem über alle eure Kreuze hauchen. Die Erfahrung des Lebens in
der Welt lässt die Seele nach Atem schnappen, aber dort, wo Ich
herrsche, gibt es Sauerstoff im Überfluss; denn Ich bin der Thron des
Heiligen Geistes.
Liebe Seelen, lasst die Rosen in eurem
Herzen blühen. Sie können nicht verwelken, solange ihr es Mir erlaubt, die
Gärtnerin eurer Seele zu sein. Stellt euren Garten unter Meine Herrschaft
und betretet nicht die Beete, die Ich bearbeite, damit kein weltliches
Denken die Werke Meiner Hände beeinträchtigt. Ich meine, dass ihr alle
Prüfungen, Schwierigkeiten und Bürden mit Mir teilen und sie anschließend
loslassen sollt, in der Sicherheit, dass Ich dann alles tue,
was das Heil eurer Seele am meisten fördert.
Werdet euch der Himmlischen Schätze
bewusst, die durch jegliche peinliche, schmerzhafte oder unangenehme
Erfahrung erschlossen werden, wenn ihr diese ganz und gar mit Mir teilt.
Ihr teilt etwas ganz und gar mit Mir, wenn Ich, um ein Problem zu seiner
bestmöglichen Lösung im Rahmen von Gottes Heilsplan führen zu können,
inzwischen vollkommen Besitz von eurem ganzen Wesen nehmen darf. Lebt für
Gottes Werke; denn nur ihre Wirkungen sind ewig dauernd.
Lasst Mich dadurch aus allen euren Werken Gottes Werke machen, dass
ihr sie vollkommen Mir weiht und ihr in eurem Herzen die inneren Wegweiser
betrachtet, die Ich in ihm pflanzen werde.
Glaubt echt an Meine Macht und
Meine Liebe, und ihr werdet das Parfüm der Rosen in eurem Herzen noch hier
auf Erden wahrnehmen.”
Befreiung aus
der Macht der Schlange
(Dienstag, den 3.
November 2009)
“Seelen Meines Herzens, Ich bin zu euch in
der Absicht gesandt worden, die Werke Christi in jeder Seele zu versiegeln
und diese Werke zu der Fruchtbarkeit zu bringen, die Gott für sie
vorgesehen hat.
Seht, Ich rufe jeden von euch dazu auf,
wahrhaftig Diener des Lichtes zu werden und zu bleiben; denn das
ist die Berufung, die euch die volle Fruchtbarkeit des Lebens auf Erden
schenkt. Ich will in jedem von euch zwei Himmlische Früchte zum Reifen
bringen. Selig die Seele, die Gott in der Stunde ihres Übergangs zum
Ewigen Leben diese beiden Früchte in einem Stande fortgeschrittener Reife
zeigen kann; denn sie wird die Ewigen Obstgärten erobern für alle
Ewigkeit.
Die erste Frucht ist diese der
Selbstüberwindung, des Sieges über eure eigenen Schwächen. Die zweite
Frucht ist jene der Selbstaufopferung zugunsten der Verwirklichung von
Gottes Heilsplan, der seine Krönung in der Gründung von Gottes Reich des
Friedens und der Liebe auf Erden sucht.
Die höllische Schlange hat den Machtkampf
mit dem Gott der Liebe im Irdischen Paradies angefangen und hat jetzt
scheinbar die Erde in ihrer Macht. Was ihr jedoch nicht sehen könnt, ist,
dass den Auswirkungen ihrer Macht Grenzen gesetzt sind. Durch das Leiden,
den Tod und die Auferstehung Jesu Christi liegt das Reich Satans im
Schatten des Kreuzes, des Zeichens des ewig währenden Sieges des Lichtes
über die Finsternis. Die uneingeschränkte Macht, die Mir als Königin und
Herrin aller Seelen geschenkt ist, ist die Macht als Säerin der Saat des
Ewigen Lichtes. Ich bin dazu gesandt, die Saat des Kreuzbaumes in jeder
Seele zum Reifen zu bringen. Dazu brauche Ich die volle Verfügung über
euren Seelenacker, damit der Kreuzbaum in jedem von euch aufschießen möge
und Blüten und Früchte tragen möge.
Die höllische Schlange liegt bereits unter
Meinem von Gott gesalbten Fuß. Jede Seele kann Meinen Fuß dazu
veranlassen, die Macht der Schlange auf Erden zu entkräften. Ich komme,
euch heute einen Weg zu zeichnen, auf dem ihr selber die Schlange zu
Meinem Fuß leiten könnt.
Jeder von euch wird von Seelen gequält,
deren Verhalten euch im Mittelpunkt eures Wesens Schmerzen oder Herzeleid
zufügt oder Ärger in eurem Herzen wecken kann. Ich bitte euch als Herrin
aber auch als Mutter aller Seelen: Springt ab heute über euren eigenen
Schatten und reinigt euren Geist von jeglichem negativen Gedanken und euer
Herz von jeglichem negativen Gefühl gegenüber den Seelen, die euch
Schmerzen oder Herzeleid zufügen, oder Ärger in euch wecken. Betet
inständig zu Mir, damit Ich Meine Macht dazu anwenden kann, diese Seelen
aus dem Griff der Schlange zu befreien, die sie in der Untugend festhält.
Euer Gebet ermöglicht es Mir, die Schlange von diesen Seelen wegzuziehen
und sie unter Meinem Fuß zu erniedrigen.
Die Seelen, die euch leiden lassen, sind
nicht eure wahren Feinde. Die Seele hat nur einen einzigen Feind: Satan,
die höllische Schlange. Eine Seele, die euch Leiden zufügt, ist ebenso wie
ihr selbst ein Edelstein aus Gottes Herzen. Jeglicher negative Gedanke und
jegliches negative Gefühl, das ihr einer solchen Seelen zukommen lasst,
verlangsamt nicht nur deren Bekehrung, sondern ist ebenfalls wie ein
Messerstich in Gottes Herzen; denn negative Gedanken und Gefühle sind wie
Versuche, an etwas Schaden zuzufügen, das von Gott erschaffen worden ist
und Ihm gehört.
Bittet Mich nicht um Befreiung aus euren
eigenen Lasten, sondern um Befreiung der Seelen, die euch Leiden zufügen.
Es gibt keinen größeren Akt der Liebe und der Verherrlichung als diesen.
Jede Seele, die ihr als euren Feind betrachtet, die aber durch euer Gebet
befreit werden kann, wird in Wirklichkeit zu eurem Freund; denn in ihr
wird Christus auferstehen, nachdem Er in ihr von Satan gegeißelt und
gekreuzigt wurde.
So werdet ihr euch selbst befreien und den
Weg für die Befreiung der ganzen Menschheit aus der Macht der Schlange
räumen.
Glaubt an Mich; denn Ich bin die Herrin
aller Seelen. Auch Satan und sein Gefolge sind Seelen und folglich
Meiner Macht unterworfen. Ich kann über alle ihre Werke herrschen.
Allerdings, aufgrund des Gesetzes der Göttlichen Gerechtigkeit kann Ich
dies nur in dem Ausmaß tun, wie jeder von euch seinen eigenen Tempel von
jeglicher Spur der Schlange reinigt. Selig die Seele, in der Ich Mich
aufgrund ihrer totalen Weihe an Mich von Meinem Thron erhebe; denn sie
wird die Sonne des Göttlichen Lichtes aufgehen sehen, in der Fülle Ihrer
Herrlichkeit.”
Über die
Verbreitung von Angst und Unruhe —
Erste der Offenbarungen vom Palmsonntag 2007 (1. April 2007)
„Die Verbreitung von Angst und Unruhe gibt
der Untugend des Mangels an Vertrauen in Gottes Vorsehung Ausdruck. Eine
Seele, die Angst und Unruhe verbreitet, dient den Werken der Finsternis.
Ich verbreite nichts anderes als Hoffnung, Mut und Vertrauen.”
Nicht Gott
straft, sonder der Mensch straft sich selbst -
(17. August 2007)
„Gott straft nicht. Während des
Alten Bundes erzwang Gott die Einhaltung des Gesetzes Seiner
Gerechtigkeit. Seit dem erlösenden Leiden Jesu und dem Kreuzestod Jesu
gilt der Neue Bund, für den die erste Saat im Grunde genommen bei Meiner
Unbefleckten Empfängnis ausgestreut worden ist und der durch Jesus
endgültig in Kraft gesetzt wurde. Ab jenem Augenblick gilt, dass Gott
nicht einmal mehr das Gesetz Seiner Gerechtigkeit erzwingt. Aus
diesem Grunde ist nun die Rede von dem Reich der Barmherzigkeit.
Gott bestraft auch nicht im
eigentlichen Sinne des Wortes den unverbesserlichen und nicht reumütigen
Sünder. Dieser wird zur Wiedergutmachung seiner unlauteren Handlungen,
Nachlässigkeiten, Worte, Gedanken, Gefühle und Anstrebungen gezwungen
durch die Auswirkungen des ewig gültigen Gesetzes der Gerechtigkeit, das
von Gott für alle Zeiten eingesetzt wurde als unfehlbarer Mechanismus für
die Instandhaltung der Schöpfung, der Strömung der wahren Liebe und des
wahren Lebens.
Sogar wenn eine Seele nach ihrem
Dahinscheiden im irreparabelen Stand der Ungnade vor dem Lebensgericht
erscheint, wird sie nicht von Gott bestraft, sondern von den
Auswirkungen des ewigen Gesetzes automatisch in die ewige Finsternis
verwiesen. Trotzdem bietet, sogar noch in jener Stunde, Gottes
Barmherzigkeit der Seele die Chance, sich für die Liebe zu entscheiden. Im
wirklichen Sinne des Wortes bestraft Gott keine einzige Seele. Es
ist die Seele, die sich selbst verdammen kann.
Ähnliches gilt für die Natur, die in
diesen Zeiten so schwer durcheinander gebracht wird: Es handelt sich dabei
nicht um Strafen von Gottes Wegen, sondern um die logischen Auswirkungen
der Sünde. Der Mensch ist damit beschäftigt, sich selbst dadurch zu
vernichten, dass er den Einflüsterungen der Finsternis Folge leistet. Der
Mensch braucht nicht Gott zu fürchten, sondern sich selbst.”
Immaculatabotschaft
(Dienstag, 8. Dezember 2009, Fest der Unbefleckten Empfängnis)
“Kinder des Paradieses, Erben Jesu
Christi, Ich bin die Unbefleckte Empfängnis, der vollendete Spiegel von
Gottes Willen. Ich bin der verkörperte Sieg über die Erbsünde.
Die Erbsünde ist die ursprüngliche Quelle
allen Elends auf der Welt und in eurem Leben. Wegen der Erbsünde befindet
sich in jeder Seele eine undichte Stelle, durch welche die Seele Ströme
von Göttlichem Leben verliert.
Vor der Erbsünde war die Menschenseele
eine vollkommene Burg der Kraft gegen alle Finsternis. Das erste
Menschenpaar hat den heiligen freien Willen nicht dazu benutzt, diese Burg
als Tempel zur Verherrlichung vom Gott der Liebe zu bewahren, sondern als
Schlüssel, der das Tor der Burg endgültig für die Werke der Finsternis
öffnete.
Die Erbsünde war die Sünde des Ungehorsams
gegenüber dem Willen Gottes. Ungehorsam verursacht in der Burg der Seele
eine undichte Stelle, wodurch die Kraft des Göttlichen Lebens nicht mehr
vollkommen in der Seele festgehalten werden kann.
Schaut Mich an. Ich bin die völlig
unversehrt gebliebene Burg Göttlichen Lebens. Mein Wille ist der
Schlüssel, der Meine Seele gegen alle Finsternis versiegelt hat. Ich habe
Meinen Willen ein ganzes Lebens lang zu nichts anderem benutzt, als zur
Verwirklichung einer jeden Göttlichen Inspiration in Mein Herz. So konnte
Ich ein absolut vollkommenes Werkzeug von Gottes Willen sein, jeden
Augenblick eines jeden Tages und einer jeden Nacht. Wegen Meiner ständigen
vollkommenen Einheit und Harmonie mit dem Herzschlag von Gott Selbst bin
Ich nach Meinem irdischen Leben zur Königin und Herrin von allem
Geschaffenen gekrönt worden. Ich bin die Neue Eva, die wiederhergestellte,
vollkommen heilige Seele, zu deren Füßen Satan seine Machtlosigkeit hat
bekennen müssen.
Vollendete Heiligkeit heißt Einheit mit
Gottes Herzen. Ich habe als einzige erschaffene Seele das Vorrecht
genossen, für die Finsternis unbesiegbar zu sein und somit Gottes Macht in
Mir zu tragen. Dennoch habe Ich dieses Vorrecht, das aus der Unbefleckten
Empfängnis hervorging, durch ein Leben unter den schwersten Angriffen von
Seiten Satans besiegeln müssen. Es war Mein fester Wille, vollkommen eins
mit Gottes Willen zu bleiben, der Meine Macht über die Finsternis
vollkommen gemacht hat. Der Allerhöchste hat Mich somit nicht wegen Meiner
Unbefleckten Empfängnis zur Herrin aller Seelen erhoben — denn daran habe
Ich keinen Verdienst —, sondern wegen des absolut heiligen Gebrauchs
Meines freien Willens zugunsten der Verwirklichung einer ewig dauernden
Einheit mit Gottes Willen: ein Leben ohne die geringste Abweichung
von Gottes Gesetz.
Seht, Ich bin von Gott zu einem ewigen
Zeichen des Anstoßes für Satan gemacht worden, und zu einem ewigen Vorbild
für alle Seelen. Gott hat Mich zum Meisterwerk der unsterblichen Hoffnung
gemacht. Obgleich jeder von euch mit dem Brandmal der Erbsünde, der
undichten Stelle in eurer Burg, geboren ist, weise Ich euch auf das
einzige Mittel hin, durch welches diese undichte Stelle immer kleiner
gemacht werden kann und so die Macht des Göttlichen Lebens sich in euch
vervielfältigen kann: den tadellosen Gehorsam gegenüber Gottes Willen.
Seelen, Gottes Sterne der Hoffnung in
diesen Letzten Zeiten, Ich bin die Vertreterin unseres Gottes auf eurem
Weg zur Vervollkommnung, zur Heiligung, den Weg zum Tor des Reiches der
Glückseligkeit. Fühlt euch weder verloren noch verwaist. Die große Wirkung
der Erbsünde ist eure Verführbarkeit durch die Sünde. Jede Sünde ist eine
Äußerung des Ungehorsams gegenüber Gottes Willen. Seht aber, Ich bin euch
in der Eigenschaft als Herrin aller Seelen als ein unschätzbares Geschenk
von Gottes Barmherzigkeit gegeben worden, um euch den Weg zu einem
vollkommenen Gehorsam, zur Wiedergeburt einer vollendeten Harmonie mit dem
Willen Gottes zu lehren:
Gebt euch Mir vollkommen hin in der
innigsten, tief gelebten Weihe, und folgt jedem Wort nach, das Ich durch
diesen Kanal zu euch spreche.
In dieser Weihe und in dieser Nachfolge liegt der Weg verborgen, um euren
freien Willen mit dem Gold der wahren Heiligkeit zu bekleiden. Gebt euch
Mir vollkommen hin und setzt Meine Worte in die Praxis eures Alltags um;
denn dies sind die beiden Schritte zur Versiegelung eurer Burg und zur
Behebung der Wirkungen der Erbsünde in eurer Seele.
Jede Seele auf Erden ist auf der Suche
nach dem wahren Glück. Das wahre Glück ist eine Himmlische Schatzkammer.
Als die Herrin aller Seelen bring Ich euch den Schlüssel, in all Meinen
Worten, Belehrungen und Anweisungen. Gottes Liebe ruft zu euch in all den
Worten, die Ich als Herrin aller Seelen an euch richten darf.
Ich will mit euch gemeinsam die undichte
Stelle in eurer Burg abdichten. Ich habe dazu die Macht, die Weisheit und
die Kenntnis erhalten. Folgt Mir nach. Ungeahnte Schätze warten auf euch,
wenn es euch gelingt, eure eigenen Wünsche zu verleugnen in der
vollkommenen Hingabe eures Selbst an Mich. Glaubt und hofft; denn Ich bin
die Goldene Stimme aus der Quelle der Ewigen Glückseligkeit. Der
Allerhöchste hat Mich mit Sich Selbst bekleidet, weil Sein Wille in Mir
sein vollendetes Echo gefunden hat. Lasset Mich vollkommen in euch
herrschen, und Ich werde auch eure Seele in pures Gold verwandeln.
Wiederholt unaufhörlich zu Mir Mein
eigenes “Mir geschehe, wie Du es gesagt hast”, und Ich werde euch
ebenfalls eins mit Gottes Willen machen, wie Ich es war, bin und für alle
Ewigkeit sein werde. Ich werde die undichte Stelle, welche die Erbsünde in
euch verursacht hat, mit den Blumen Meiner Tugenden füllen, damit das
Wasser des Göttlichen Lebens, das durch diese Stelle eure Seele zu
verlassen droht, für eine üppige Blüte der Blumen der wahren Heiligkeit in
eurer Seele benutzt werden kann. Sagt jetzt zu Mir “Mir geschehe, wie Du
es gesagt hast”, und Ich werde Jesus Christus in euch gebären; denn alles,
was ihr zu Mir sagt, für Mich tut und Mir versprecht, schlägt Wurzeln im
Herzen von Gott Selbst.”
Das Gleichnis
vom Wald des Reiches Gottes
(Sonntag, 20. Dezember
2009)
“Liebe Seelen, jeder von euch hat es
schwer. Die Finsternis nimmt nicht nur in der Natur zu, sondern vor allem
in den Herzen. Die Anhänglichkeiten in Bezug auf all dasjenige, was
weltlich und somit vergänglich ist, haben die Welt in ein Chaos versetzt,
welches das Leben in der Welt sinnlos erscheinen lässt. Trotzdem hat alles
für Gott einen tiefen Sinn, und jeder von euch kann lernen, zu sehen, dass
alles, was ihr erlebt, einen festen und notwendigen Platz innerhalb des
großen Planes hat, den Gott für das ewige Heil einer jeden Seele hat, die
sich bereit macht, eine Wiege für die Geburt des wahren Lichtes zu sein.
Ich will euch ein Gleichnis vorhalten:
Gottes Reich ist wie ein riesiger Wald mit
unzähligen Bäumen, die mit allen ihren Samen, Blüten und Früchten Gottes
Größe bezeugen. Jedes Mal, wenn auf der Welt eine Sünde begangen wird,
stürzt ein Baum oder ein Bäumchen zu Boden. Jeder Baum ist Träger der
Kraft des Göttlichen Lebens. Durch die Sünde wird die Strömung des
Göttlichen Lebens in der Schöpfung gehemmt und verliert ein Baum seine
Lebenskraft.
Weil der Wald von Gottes Reich ständig
gereinigt werden muss, sucht Gottes Vorsehung für jeden abgestürzten Baum
eine Seele, die diesen Baum als Geschenk bekommt, damit sie etwas damit
tut für ihre eigene Heiligung, für die Vollendung der Erlösung anderer
Seelen, für die Instandhaltung der Strömung des Göttlichen Lebens und zur
Verherrlichung von Gottes Größe. Dieses Geschenk heißt ‘Prüfung’ und trägt
die Unterschrift des Göttlichen Erlösers, Jesus Christus.
Jedes Mal, wenn eine Seele einen
abgestürzten Baum zugeteilt bekommt, erfährt sie dies wie ein Kreuz, eine
Bürde. Falls sie mit diesem Göttlichen Geschenk nichts macht, bedrückt sie
diese Bürde weiterhin. Falls sie dieses Geschenk dadurch annimmt, dass sie
bereit ist, damit etwas zu tun für ihr eigenes Heil und für das Heil der
ganzen Schöpfung, dann ist es, als ob sie diesen Baum zu Klötzen hackt.
Dadurch wird die Bürde bereits leichter, weil jeder Klotz Brennholz
bereits handlicher ist. Wirklich nützlich wird es jedoch erst, wenn diese
Holzklötze in den Ofen geworfen werden. Dies geschieht, sobald die Seele
eine Prüfung in das Feuer der wahren Liebe zu Gott und zu allen Geschöpfen
hüllt. Eine Prüfung wird von den Elementen der Sündhaftigkeit, die durch
sie abgebüßt werden sollen, mit erschwert.
So kann die Seele Klotz für Klotz, Baum
für Baum ihrer Prüfungen durch Liebe, Hingabe und Weihe aufbrennen lassen.
Das Ergebnis ist die Erzeugung von Wärme und Licht, wodurch die Seele
selbst einen zunehmenden inneren Frieden und eine zunehmende Geborgenheit
erfährt und darüber hinaus die Kälte und Finsternis in anderen Seelen
bekämpft werden.
So wird die Seele, die in wahrer Weihe an
Mich lebt, erfahren, wie sehr Ich das Feuer ihres guten Willens und ihrer
Hingabe mit den Flammen aus Meinem eigenen Herzen anfache, um aus ihr eine
Quelle von Feuer zu machen, das nie mehr erlischt.
Selig die Seele, die von Gott als ein
Feuer vorgefunden wird, dem Er Baum für Baum anvertrauen kann zum
Ausgleichen der Sünden der Welt; denn diese Seele trägt zur Reinigung der
Schöpfung und zur Erwärmung und Erleuchtung von Gottes Reich auf Erden
bei. Das Feuer der Liebe und der Weihe bringt Wärme und Licht über die
Schöpfung, und zusammen mit den Baumstämmen kann die Seele ebenfalls ihre
eigenen Unzulänglichkeiten und Fehltritte diesem Feuer anvertrauen. Die
nach der Verbrennung zurückbleibende Asche wird im Wald von Gottes Reich
ausgestreut; denn sie trägt die Saat der Liebe und des guten Willens zur
Befruchtung von Seelen.
Seelen, eure Prüfungen sind nicht sinnlos.
Lasst Mich euch helfen, dadurch Öfen heiligen Feuers zu werden und zu
bleiben, dass ihr alle eure Prüfungen an Mich weiht. Jetzt seht ihr noch
nicht, was dies bedeutet. Später werdet ihr sehen, wie viel Bäume ihr für
Gott verbrannt habt, durch die Hinnahme und Weihe aller eurer Kreuze und
durch die Liebe zu Gottes Plänen und Werken.”
Weihnachtsbotschaft
(Donnerstag, 24.
Dezember 2009)
“Liebe Seelen, alle Jahre wieder gedenkt
die Kirche Christi der Geburt vom Licht der Welt. Ich lehre euch immer
wieder, dass die wahre Fruchtbarkeit der Seele für Gottes Werke daraus
besteht, dass sie alles, was Gott ihr geschenkt hat und noch jeden Tag
schenkt, dazu benutzt, Christus nachzufolgen.
Wahre Heiligkeit heißt: Alle Handlungen
und Gesinnungen, durch welche Gott Heil über die Seelen gebracht hat,
genauestens im eigenen Leben anzuwenden und zu wiederholen, in strikter
Nachfolge der Inspirationen und Richtlinien, die Gott der Seele auf ihrem
Lebensweg zukommen lässt, durch die Lehre Jesu Christi, durch Meine
Belehrungen in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens und durch die Werke
von Gottes Vorsehung.
Wie kann die Seele die Fülle des Heils aus
dem Weihnachtsgeschehen in sich verwirklichen?
Seht, Weihnachten ist eine Zeit, in der
die Seele sich für die Geburt des Lichtes in sich bereit machen
soll. Jede Seele ist eine Grotte, von der Finsternis und Kälte der
unzähligen weltlichen Einflüsse erfüllt, in einem öden winterlichen
Bergland in Gottes Reich. Ich will die Seelen aus der vorherrschenden
Macht dieser weltlichen Einflüsse über das Herz befreien und ihre Grotten
zu Tempeln umgestalten, die durch Meine Himmlische Ausstrahlung erwärmt
und erhellt sind, ebenso wie durch die vollendete Liebe, von der Ich so
durchdrungen bin wie ein Schwamm vom Wasser.
Aus eurer Grotte flieht jede Schlange beim
Anblick Meiner Füße, sobald Ich fest in euch wohnen kann und jeder
Einzelheit eures Lebens Richtung geben kann. Ich säubere die Wände und
mache sie frei von allem Staub, indem Ich euch vom Ballast eurer
Erinnerungen, eurer weltlichen Gedanken und all eurer Elemente von Furcht
und Zweifel loslösen helfe. Ich will euer Herz zu einer Krippe machen, mit
dem warmen, frischen Stroh der wahren Tugendhaftigkeit gefüllt. Sehnt euch
inständig danach, dass euer inneres Wesen die richtige Gesinnung bekommt,
damit Ich in euch das Göttliche Kind gebären und es der Geborgenheit der
Krippe eures Herzens anvertrauen kann. Ihr könnt euch diese Gesinnung
dadurch erwerben und diese dadurch festhalten, dass ihr eure Seele mit der
wahren Hoffnung und dem Glauben an Meine Berufung, euch zu heiligen,
nährt. Schaut nach vorne und nach oben, zum Stern, der von Gott über eurem
Lebensweg als Zeichen Seiner Gegenwart gepflanzt worden ist.
Die gebärende Frau braucht Wärme, Liebe,
Reinheit, Licht und tiefen Frieden. Bittet Mich inständig um dies alles,
und der Himmel wird sich öffnen, um Mich in den Stand zu versetzen, das
Geschenk der Geschenke in eure Krippe zu legen. In Bethlehem habe Ich den
kleinen Jesus in der tiefsten Verzückung geboren, trotz der winterlichen
Kälte und der armseligen Umgebung. Gott sehnt Sich danach, dass Er Mich in
jedem von euch dieses Wunder wiederholen lassen kann. Der Mensch guten
Willens ist eine Seele, die über alles Gottes Wünsche befriedigen
will. Schließt deshalb jetzt mit Mir den heiligen Bund, durch den Ich das
Licht der Welt in eurem Herzen gebären kann wie in einem Ort von Wärme und
Licht, trotz der winterlichen Kälte der weltlichen Einflüsse und der
Armseligkeit eurer menschlichen Schwächen. Meine Verzückung in euch wird
jene der Frau sein, die weiß, dass Sie die Herrin eures Herzens ist, und
dadurch Gottes Wunderwerke in euch wiederholen kann.
Meine Berufung ist ewig dauernd. Ich bin
nicht dazu berufen, Jesus ein einziges Mal der Welt zu geben, Ich bin dazu
berufen, dies weiterhin zu tun, in jeder Seele, die dieses Geschenk
anzunehmen bereit ist, um zu einem Tempel zu werden, in dem das Licht der
Welt Seine Wunderwerke vollbringen kann. Ich bin die Brücke zwischen
Himmel und Erde. Gott hat Mich auserkoren, den Himmel zur Erde zu bringen.
Lasset Mich nun Diejenige sein, Die in euch das Irdische zum Göttlichen
führt für eine spirituelle Ehe, die unzerbrechlich ist.”
Botschaft
während der Lichtmess-Weihe für die gerade an Maria geweihten Seelen
(Dienstag, 2. Februar 2010)
12 Uhr: In seelischer Verzückung empfängt
Myriam von Maria die Einladung, die strikten Gelübde als Apostel der
Herrin aller Seelen zu erneuern. Maria bittet Myriam um die Einwilligung
in einen zusätzlichen Auftrag. Nach Myriams Jawort folgt eine Vision, in
der sämtliche an Maria zu weihenden Seelen beschlossen liegen. Wegen der
tiefen Verzückung ist Schreiben unmöglich. Maria sagt aber: “Ich werde dir
alles wortwörtlich in Erinnerung bringen. Unterziehe dich einfach
demjenigen, was Ich in dir auswirke. Ich brauche ein vollkommenes Opfer.”
Während der Bilder verlangt Maria von mir,
dass ich Ihr, wie immer, ununterbrochen tief kniend zu Füßen liege. Die
Liebe, die von Ihr über mich und über sämtliche zu weihenden Seelen
ausströmt, ist versengend, kaum durchzuhalten. Während dieser langen
Vision bringe ich die vollständige Aufopferung der Lebenswege und der
Wesen aller Seelen dar, die sich heute durch diesen Kanal an Maria haben
hingeben wollen.
Nach 13 Uhr sagt Maria:
“Schreibe jetzt die Worte auf, an die Ich
dich erinnere. Ich spreche durch dich zu jeder Seele.” Ich höre wieder
alle Worte, die ich während der Vision gehört habe, als ich Maria und
viele Seelen sehen durfte, ebenso wie lange Reihen abstrakter Bilder, in
denen Göttliche Mysterien verborgen liegen:
Die Herrin aller Seelen:
“Ich bin das Tor des Himmelreichs und Ich öffne Mich, um in euch die
Himmlische Saat des allerheiligsten Bundes der vollkommenen Weihe an Mich,
die Herrin aller Seelen kraft Göttlicher Verfügung, auszustreuen.
Durch Meine Myriam, die von Mir erwählte
Brücke, über die Ich zu euch komme, soll durch ein Göttliches Mysterium
auch jeder und jede von euch zu Mir kommen können. Meiner Myriam habe Ich
die tiefe Bedeutung dieser Worte, dieser großen Verheißung, offenbart.
Durch Meine Myriam spreche Ich nun zu
jedem und jeder Einzelnen von euch in der Saat, die Ich je nach euren
individuellen Nöten und Bedürfnissen in jede Seele ausstreue.”
(zu Myriam):
“Ich will, dass du dich jetzt einfach Meinem Wirken uneingeschränkt
unterziehst. (...) Ich bediene Mich deines ganzen Wesens, um
dasjenige, was Ich dir jetzt zeige, den Seelen gegenüber vollziehen zu
können. (...) Unterziehe dich willenlos... Nachdem du dies für Mich
vollzogen hast und du Meinen Willen vollkommen in den Kern deiner Seele
aufgetrunken hast, werde Ich durch dich zu jeder Seele sprechen. Jede
Seele soll die Saat Meiner Worte und Werke eingegossen bekommen, und in
dem Maße, wie sie sich aufrichtig und verlangend Mir hingibt und sich
danach sehnt, ihr Leben in Meinem Dienst zu führen, soll sie diese Saat
blühen sehen und im Mittelpunkt ihres Wesens die Düfte der Himmlischen
Blumen wahrnehmen. Schreibe jetzt die Worte auf, die Ich mit dem Feuer
Meiner Liebe in jede Seele brenne, die du Mir hingegeben hast:”
(Maria spricht jetzt zu jeder Seele und
will, dass jede Ihr geweihte Seele sich in diesen Worten persönlich
angesprochen fühlt): “Seele Meines Herzens, als Ich Mich Selbst im
Tempel dem Gott von Israel darbot, stellte Mich der Schöpfer zur
Vorabbildung des Mysteriums der Weihe an Ihn im Rahmen des Neuen Bundes.
Mir wurde das Vorrecht erteilt, dieses große Mysterium als Erste dadurch
zu gestalten, dass Ich Jesus durch Meine Hände Gott weihte. Gottes Sohn
wird von Menschenhänden dem Ewigen Vater dargeboten! Dreiunddreißig Jahre
später sollte Jesus vom Kreuz herab das große Mysterium der Weihe dadurch
endgültig krönen, dass Er Mich den Seelen, und die Seelen Mir anvertraute.
So bin Ich für ewig die Goldene Brücke zwischen Gott und den Seelen
geworden.
Heute freue Ich Mich über die
Seelengärten, die sich der Saat öffnen, die Ich durch Meinen Apostel in
sie ausstreuen will. Ich will an dir das Wunder der Himmlischen
Fruchtbarkeit vollziehen. Mein Apostel hat dein ganzes Wesen, deinen
ganzen Lebensweg, alle deine Schmerzen und Freuden und so vieles mehr Mir
in der inbrünstigsten Liebe zu Füßen gelegt. In dir will Ich das einmalige
Wunder Meiner Macht dadurch sichtbar machen, dass Ich dich auf dem Weg zum
Ewigen Reich begleite. Ich bin die Goldene Brücke. Wer sich mit Mir
verbindet, kommt sicher an die andere Seite der Kluft, die Himmel und Erde
trennt. Ich bin auch das Goldene Tor. Wer sich mit Mir verbindet, lebt
ständig am Rande der größten Mysterien von Gottes Schöpfung, insbesondere
derjenigen, die sich oft unmerkbar in der Seele selbst vollziehen.
Ich gehe heute die Verpflichtung ein, dich
ins Ewige Reich zu begleiten. Ich kann dir keinen einfachen Weg
versprechen; denn Mein Auftrag besteht darin, deine Verdienste für Gottes
Heilsplan möglichst groß zu machen, und die schönsten Blumen blühen auf
dem Boden der Prüfungen. Ich kann dir jedoch auf jeden Fall eine andere
Art erwirken, die Landschaft unterwegs zu betrachten, ebenso wie die
mächtige Unterstützung von dem wahren inneren Frieden der Seele, die sich
Meiner Führung hingegeben hat. An diesem Tag vor so vielen Jahrhunderten
wurde Mir von Simeon im Tempel vorhergesagt, dass Mein Herz von einem
Schwert von Schmerzen durchstochen werden soll. Das Schwert wurde zu
Meinem festen Gefährten. Immer noch wird Mein Herz vom Schwert der
Schmerzen durchstochen, in jeder Sünde, die Seelen begehen. Die Seele, die
ihren Lebensweg und ihr ganzes Wesen Mir übertragen hat, hilft in ihrem
eigenen Wesen die Stiche vom Schwert der Schmerzen tragen. Du sollst aber
wissen, dass jedes Mal, wenn das Schwert der Prüfung dich trifft, in
Wirklichkeit nur die Spitze des Schwertes dich treffen wird, weil Ich
immer zwischen dir und dem Schwert stehen werde.
Ich werde die Sonne im Mittelpunkt deiner
Seele sein; denn Ich trage das Licht der Welt in Mir. Trotzdem wird es auf
deinem Weg auch regnen. Sei dir dann dessen bewusst, dass der Regen eine
große Gnade ist; denn ein Boden, der keinen Regen bekommt, verliert seine
Lebenskraft, und Ich habe Gott das Geschenk von Seelen versprochen, in
denen der Keim des wahren Göttlichen Lebens blüht, während der Göttliche
Richter die Seele nach ihrem irdischen Leben richtet. So wirst du Mich
ehren für das Vorrecht Meiner Einwohnung und Herrschaft in dir.
Folge Mir. Ich werde dich ständig führen,
solange du Meine Führung annimmst. Sei dir dessen bewusst, dass Jesus
Selbst dich zu Mir gerufen hat und dass Ich dir Myriam gegeben habe, so
wie Myriam sich Mir hingegeben hat. So baue Ich die Kette, mit der Mein
Gegner gefesselt Meinen Füßen ausgeliefert werden soll.
Ich habe dich inständig lieb. Liebt euch,
so wie Jesus es euch vorgelebt hat. Sei Mein, so wie Ich dir gehöre, damit
der Vater sehen möge, dass die Saat aufblüht und der Ewige Frühling auf
Erden angenommen wird.”
Botschaft
eigens für die an Lichtmess an Maria geweihten Seelen in MEXIKO, erhalten
um 12.10 Uhr mexikanische Zeit
(Dienstag, 2. Februar 2010)
Vorbemerkung von Myriam
Auf die Mitteilung hin, es möchten sich
Seelen in Mexiko an der besonderen Weihe zur Mittagsstunde am 2. Februar
beteiligen, diese Seelen wären sich wegen des Zeitunterschiedes aber nicht
sicher, wann sie sich seelisch auf die Weihe einstellen sollten, bat ich
Maria um Erlaubnis, um 19 Uhr (Mittagsstunde nach mexikanischer Zeit) die
Weihe eigens für Mexiko wiederholen zu dürfen. Maria stimmte mit Freude
darin zu. So sprach Sie um 19.10 Uhr – 12.10 Uhr mexikanische Zeit – die
nachfolgenden Worte.
„Liebe Blumen aus Gottes Hand. Ich freue
Mich sehr, euch hier zu Meinen Füßen sehen zu dürfen, euch danach sehnend,
Mir ab heute mit der Gabe eures Herzen an Mich zu dienen. Ich habe euch
alle besonders lieb, wegen der Aufrichtigkeit eurer Liebe zu Mir.
Euer schönes Land wurde Mir gegeben, in
Meiner Eigenschaft als die Heilige Jungfrau von Guadalupe. In dieser
Eigenschaft bin Ich die mächtige Beschützerin des Lebens, des großen
Geschenkes Gottes an jede Seele.
Trotzdem kann die individuelle Seele Mir
nur vollkommen gehören, sobald sie sich Mir persönlich aus freiem Willen
hingibt.
Das ist gerade, was ihr jetzt durch Meine
Myriam, die von Mir erwählte Apostelin Meiner uneingeschränkten Macht und
Meiner wahren Herrlichkeit, getan habt.
Ich offenbare Mich euch durch Meine Myriam
als die Herrin aller Seelen.
Seht, als die Heilige Jungfrau von
Guadalupe habe Ich Mich euch als die Beschützerin allen Lebens
bekannt gegeben. Als die Herrin aller Seelen verkünde Ich euch die
Geheimnisse des Lebens. Folgt Mir und macht Mich als die Herrin aller
Seelen bekannt, damit Ich die Heiligkeit dieses schönen Landes leuchten
lassen kann.
Meine Macht ist grenzenlos. Ich regiere
die Seelen, die Mir vollkommen geweiht sind, mit der Macht der wahren
Liebe, welche diese Seelen in Blumengärten umwandelt, in denen Gott für
ewig wohnen will. Glaubt an Mich, so wie Ich an euch glaube, weil Ich
weiß, wie groß eure Liebe ist, trotz des schweren Lebens, das viele von
euch geführt haben.
Die Kranken unter euch bitte Ich um die
Aufopferung ihrer Leiden für die Bekehrung derjenigen, die euch etwas
zuleide getan haben.
Legt Mir alles, euren ganzen Lebensweg,
alles, was ihr seid und habt, allen Kummer und all eure Hoffnung, zu
Füßen; denn vor Meinen Füßen blühen die wunderschönen, duftenden Blumen
des Paradieses. Dort verwandelt sich alles in Schönheit und Frieden für
eure Seele. Dort bekommt alles einen tiefen Sinn. Dort bleibt kein
Leiden sinnlos; denn es gehört Mir, der Mutter Jesu.
Ich will mit euch den Weg zum Himmelstor
gehen. Ich will aber nicht neben euch laufen, sondern in
euch leben und herrschen, damit ihr das wahre Glück in eurem Herzen
finden mögt, wo Ich Meinen Thron gründen will.
In dem Maße, wie ihr Mich in eurem Leben
und in der Tiefe eurer Seele herrschen lasst, werdet ihr Mich über eure
Umgebung ausstrahlen und werdet ihr Licht in andere Seelen bringen.
Ich erwirke euch die Fülle von Gottes
Segen. Lebt ab heute jeden Augenblick im vollen Bewusstsein dessen, dass
ihr Mir gehört, dass Ich mit allem, was euch zustößt, etwas tun
kann, sobald ihr es mit Mir teilt, und dass Ich euch ständig mit Meiner
vollendeten Liebe und Meiner Himmlischen Macht umhülle.
Ich habe euch sehr lieb, für ewig.“
Die wahre Liebe
und der Geist der Welt
(Dienstag, den 16. März 2010)
“Liebe Seelen, die Wissenschaft des
Göttlichen Lebens führt euch in die Schatzkammern der Geheimnisse des
wahren Lebens hinein, des Lebens, das unvergänglich ist und das sich
selbst innerhalb der Seele dauernd vervielfältigt, so wie alles, was aus
Gottes Herzen strömt.
Die Kraft, die das Göttliche Leben in die
Lage versetzt, sich unaufhörlich zu vervielfältigen, ist die Liebe. Ich
könnte die wahre Liebe als “das Gen Gottes” bezeichnen: Überall, wo die
Liebe die Gelegenheit bekommt, sich zu entfalten, wird etwas Heiliges
geboren, das an sich wiederum Quellen Göttlichen Lebens in sich trägt.
Wahre
Liebe ist Liebe, die keine menschlichen, weltlichen Merkmale in sich
trägt. Sie bezweckt ausschließlich die Erzeugung Göttlichen Lebens in
demjenigen, an dem sie orientiert ist. Seht:
Menschliche
Liebe sucht sich selbst, die eigene Befriedigung, die Entwicklung des
weltlichen Wohlbefindens, die Befriedigung von Bedürfnissen, die nur mit
dem vergänglichen weltlichen Leben im Zusammenhang stehen. Die wahre,
Göttliche Liebe dahingegen sucht die Zeichen von Gottes Gegenwart und
Wirkung überall zu betonen und dadurch alles zu neuem Leben zu erwecken
oder das Niveau des Lebens zu erhöhen, es tiefer in die Existenzsphäre des
Herzens von Gott Selbst hinein zu ziehen. Die wahre Liebe verabreicht dem
Lebenden eine Injektion mit den Verfassungen von Gott Selbst.
Ich habe bereits so oft gesagt, dass die
wahre Liebe als Trägerin des Göttlichen Lebens aus Gottes Herzen strömt
und durch die ganze Schöpfung weiter strömen will, um ununterbrochen das
wahre Leben zu erneuern und zu bekräftigen. Diese Strömung vollzieht sich
folgendermaßen:
Die Seele, die die wahre Liebe in sich
aufnimmt, diese in sich zum Blühen zu bringen versucht und diese an andere
Geschöpfe – Menschenseelen und Tiere, sogar an die Welt der Pflanzen –
weiterleitet, sät gleichsam die wahre Saat des Göttlichen Lebens in diese
anderen Geschöpfe. Wenn auch diese wiederum dasselbe tun, entsteht eine
Kette Göttlichen Lebens, die um sich herum eine Atmosphäre der Heiligkeit
ausstrahlt, die sämtliche Werke der Finsternis lähmt. Dies ist die
Strömung, welche die ganze Schöpfung heiligen soll.
Seelen, der große Feind dieser Strömung
ist die Welt mit all ihren Elementen, die nicht das wahre Leben in
sich tragen. Das rein Weltliche ist Träger von Selbstsucht, Gewinnsucht,
Genusssucht und Hochmut, mit ihren unzähligen Äußerungen und Folgen, die
das Verhalten und die inneren Gesinnungen von Seelen vergiften. Diese
Merkmale verschlucken die Wirkung des wahren Lebens. Menschliche Kontakte,
die von menschlichen, weltlichen Anstrebungen und Zielsetzungen getragen
werden, sind wie schwarze Löcher: Sie absorbieren alle wahre Liebe, die
volle Kraft des Göttlichen Lebens, und benutzen diese für menschliche
Ziele, die weder mit der Blüte der Seele noch mit der Verwirklichung von
Gottes Heilsplan zu tun haben. Dadurch wird die Strömung der wahren Liebe
auf Erden täglich in unzähligen Millionen Punkten unterbrochen und
unwirksam gemacht.
Seht doch das Bild: Unzählige Millionen
von schwarzen Löchern, in die alles Licht verschwindet, das von Gott in
Seine Schöpfung gestrahlt wird. Begreift so die Tiefe der Finsternis, in
welche die Welt gehüllt ist.
Seelen, eine Seele, die in sich die Kraft
des wahren Lebens für die Befriedigung menschlicher, weltlicher
Bedürfnisse benutzt — welche sie durch die Selbstsucht, die Gewinnsucht,
die Genusssucht und den Hochmut zu befriedigen versucht —, verliert die
Blühkraft des Göttlichen Lebens. Sie wird zu einer wandernden Wüste voller
Dürre unter der brennenden Sonne von Sünde und Versuchung und eine
Brutstätte für Schlangen: einem Ort der Unfruchtbarkeit, Verwirrung,
Aussichtslosigkeit und des Todes.
Die Seele, die die wahre Liebe in sich
blühen lässt und sich zum Ziel setzt, alle ihre Mitgeschöpfe die Gegenwart
und Wirkung Gottes spüren zu lassen, erbaut sich einen Lebensweg, der wie
ein Wanderweg durch einen Obstgarten aussieht: Überall sät sie die Saat
des Göttlichen Lebens, die ihren Lebensweg in einen Pfad voller Blüten und
Früchte verwandelt, die jedem Geschöpf – Menschenseele und Tier –, mit dem
sie in Berührung kommt, Leben, Glück, Frieden und Vertröstung schenkt.
In der Wissenschaft des Göttlichen Lebens
schenke Ich jedem und jeder von euch einen Überfluss an Göttlicher Saat.
Lasst euch nicht die Saat durch häufige menschliche Kontakte, durch
häufige Berührung mit weltlichen Nachrichten oder durch Verseuchung durch
den Geist der Welt rauben: die Kultur des Körpers und des Materialismus,
die Anbetung des Vergänglichen. Sät die Himmlische Saat dadurch, dass ihr
aufrichtige Liebe verbreitet und Meine Worte von Licht bekannt gebt.
Meine Berufung in diesen Letzten Zeiten
ist diese: das Unkraut von Finsternis, Unwissenheit, Verwirrung,
Täuschung, Irreführung und Lügen durch die Blumen von Licht, Kenntnis von
Gottes Wahrheit und die Entlarvung der unzähligen Lügen zu ersetzen,
welche die Seelen in dieser Zeit unwirksam machen. Glaubt an Mich und
lasst Mich die Gärtnerin sein, die die Saat in ihrem Wachstum bis hin zum
Zustand Himmlischer Früchte begleitet.”
Frühlingsbotschaft
(Sonntag, 21. März 2010)
“Meine Blüte, du hast Mir das stürmische
Wetter der vergangenen Nacht mit dem Bittgebet geweiht, dass es ein Symbol
für einen Sturm des Lichtes in den Seelen gewesen sein möge. Ich
bin es, die diese Worte, dieses Bild in dein Herz gelegt habe, weil Ich
genau diese Worte hören wollte. Die Herrin aller Seelen ist in diesen
Letzten Zeiten berufen, einen Sturm von Licht zu bringen, der, wie du es
ausgedrückt hast, die beklemmende Luft der Sünde, der Versuchung und des
Irrtums aus den Seelen entfernt und diese durch den Sauerstoff des
Heiligen Geistes ersetzt, der Weisheit, Widerstand gegen Versuchung und
gegen eigene Schwächen und Liebesfeuer in die Seelen bringt.
Heute beginnt der Frühling. Ich will den
Seelen einen spirituellen Frühling ankündigen. An den kahlen Zweigen der
spirituellen Dürre will Ich Blüten entspringen lassen, Zeichen Göttlichen
Lebens in einer Schönheit, die die Engel verzückt, und mit einem Duft, der
nur aus dem Saft purer Heiligkeit gebildet werden kann.
Seelen, gebt euch mit all euren
Möglichkeiten und vor allem mit all euren Verführbarkeiten und Schwächen
restlos an Mich, damit Ich die Wurzel von dem Baum eures Herzens werden
kann. Ich werde euch in dem Boden von Gott Selbst verwurzeln, sodass ihr
mit den Grundstoffen genährt werdet, aus denen Ich in euch die wahre
Heiligkeit bereite. Ich werde in euch die Frühlingsblüten der Tugend
entspringen lassen, die in die Früchte eines heiligen Lebens in Mir
übergehen sollen.
Worauf wartet ihr noch, um jedes Detail
eures Lebens in Meine Hände zu legen? Die Seele, die ständig nach Art der
Welt denkt, fühlt und verlangt, bleibt ein kahler Baum, Zeuge von
innerer Leere, von Stillstand des wahren Lebens, von Unfruchtbarkeit, von
Mangel an Himmlischer Schönheit. Zeigt Mir nur einen einzigen Funken des
Verlangens, vom weltlichen Leben loszukommen, und Ich werde in euch einen
Brand von Liebe entzünden, der alle Spuren gebeichteter früherer Sünde und
weltlichen Denkens, Fühlens und Verlangens verbrennen wird.
Beklagt euch nicht länger über eure
Prüfungen, legt sie zu Meinen Füßen nieder, und Ich werde die Ketten
zertrümmern, womit sie euch an der Welt festhalten.
Erwartet von Mir nicht nur weltliche
Wunder; denn Meine Aufgabe ist nicht, euch in dem Weltlichen
glücklich zu machen, sondern euch über das Weltliche hinaus zu
erheben. Es ist nicht Meine Aufgabe, euch innerhalb des Reiches von Satan
wachsen zu lassen, sondern euch für das Reich Gottes wachsen zu
lassen. All das Weltliche in euch will ich aushungern, nicht nähren,
indem Ich euch weltliche Wunder schenke. Ich will euch zu
säuselnden Feuerbällen machen, die Spuren von Licht und Wärme ziehen,
dürre leblose Sträucher verbrennen und schlafende Seelen auf der Asche der
Verbrennung ihres alten weltlichen ‚Ich’ zu neuem Leben wecken.
Ich bin die Verheißung des neuen
Frühlings, die Morgendämmerung von Gottes Reich auf Erden. Als der Engel
Mir verkünden kam, dass Ich die Mutter des Erlösers sein soll, blühten in
Meiner Kammer Kirschblüten aus Meinem Garten. Sie symbolisierten die
Verheißung der Fülle des Göttlichen Lebens in der Welt durch die Ankunft
des Messias; denn in Mir schloss Gott die höchste Hochzeit zwischen Ihm
und den Seelen. Gebt Mir die Chance, das Wunder der Menschwerdung in euch
zu wiederholen. Gebt Mir dazu den Baum eurer Seele, damit Ich Blüten
erwecken kann, die die Fülle des Göttlichen Lebens in euch ankündigen
sollen. Es wird sich auf der Asche eures weltlichen Elends erheben.
Beklagt euch nicht darüber, gebt es Mir, und Ich werde euch lehren,
euch durch die wahre Liebe zum Kreuz auf eurem eigenen Lebensweg selbst zu
befreien.“
Die
Menschwerdung Jesu in der Maria geweihten Seele
(Donnerstag 25. März 2010, Botschaft während der Weihe für den Festtag an
die soeben an Maria geweihten Seelen)
“Liebe Seelen, Ich habe euch zu Mir
gezogen, weil Ich euren Garten fruchtbar machen will. Jeden Garten, der
sich für Meine heiligen Werke bereit macht, will Ich zum Höhepunkt der
Fruchtbarkeit für Gottes Reich führen. Ich habe eure Gärten mit den
heiligen Düften Meiner Liebe besprengt, und sie haben sich geöffnet, weil
Gottes Weisheit sie empfänglich gemacht hat für die Wünsche von Jenem, Der
sie geschaffen hat.
Gottes Reich auf Erden scheint unter dem
Tod des Winters zu seufzen. Mit Jesu Worten will Ich euch aber versichern:
‚Es ist nicht tot, es schläft nur.’ Unzählige Seelen sind
spirituell eingeschlafen. In ihnen ruht ein gewaltiges Potential
Göttlichen Lebens, das Gott in sie ausgegossen hat und das Er nicht
verloren gehen lassen will. Gott erschafft nichts, damit es unfruchtbar
bleiben soll, sondern, damit es Seine Werke der Liebe vollenden helfen
soll.
Heute gedenkt die Kirche Meines Sohnes der
Menschwerdung Jesu. Wie Jesus in Meinem Schoß Mensch wurde, so will Gott
in jeder Seele die Menschwerdung Jesu durch Mein Eingreifen wiederholen.
Dazu muss die Seele sich selbst Mir total hingeben. Die Menschwerdung Jesu
Christi kann als der Frühling von Gottes Reich auf Erden betrachtet
werden. Damit dieser Frühling die Früchte des Sommers vorbereiten kann,
muss er in möglichst vielen Seelen zum Blühen kommen können. Daher will
Ich heute viele Seelengärten für die Menschwerdung Jesu in ihnen
bereit machen. Ich will diese Gärten für die Sonne der wahren Liebe und
den Regen der Gnade erschließen. Sie werden sich in der Seligkeit Meiner
Gegenwart hegen, aber sie werden auch den Pflug der Prüfungen auf ihrem
Boden zulassen müssen. Sie müssen aber wissen, dass der Pflug der
Prüfungen, die Mir geweiht werden und in tiefer Einheit mit Mir
getragen werden, ein goldener Pflug ist, welcher der Seele die
Verzückung bringt zu sehen, wie sie von allem Ballast und Unreinheiten
befreit wird, die ihre Fruchtbarkeit behindern.
Seelen, gebt Mir ab heute die Chance,
euren winterlichen Boden unter den Strahlen der Frühlingssonne, die Ich
aus Gottes Herz zu euch hin bringe, auftauen zu lassen. Lasst Mich euren
Boden mit der reichen Nahrung nähren, die Ich euch durch Mein Apostolat
täglich anbiete, und freut euch jetzt bereits auf die Sommerfrüchte, die
euer Boden in dem Maße abwirft, in dem ihr bereit sein werdet, alles zu
tragen, was von euch verlangt wird. In der Tat, jedes Mal, wenn der Pflug
durch euch hindurch zieht, Unkraut aus eurem Boden entfernt wird oder der
Regen euch trifft, bringe Ich euch auf euer Jawort hin einen Schritt näher
zu dem Sommer, der niemals mehr vorüber gehen wird.
Ich bin die Trägerin der Himmlischen Saat,
des Christus, der Sein Leben in euch fortsetzen will und der in euch auch
Sein Kreuz weiter tragen will und zu Gottes Zeit in euch aufs Neue
verherrlicht werden wird. Dies alles ist die Vollendung des Göttlichen
Lebens.
Durch Meine Herrschaft in euch will die
Kraft des Allerhöchsten auch euch überschatten, um die wahre
Hochzeit auch an euch zu vollziehen. Ich werde zu euch gesandt, um euch
auf dieses höchste Gut vorzubereiten. So bin Ich seit der Menschwerdung
Jesu Christi in Meinem Schoß die Botschafterin der wahren Hoffnung, und
das werde Ich bis zum Ende der Zeiten bleiben. Die Seele, die mit Mir den
Heiligen Bund der vollkommenen Weihe schließt und diesen Bund täglich
durch die Befolgung Meiner Unterrichtungen aktiv lebt, trinkt diese
Hoffnung, bis in ihr der wahre Friede Christi herrscht. So gebäre Ich in
dieser Seele das Herz Jesu, das ihr helfen wird, das Kreuz zu lieben, bis
zur Stunde ihrer eigenen Verherrlichung.“
Aufruf zu
spirituellen Solidaritätsaktionen bei Naturkatastrophen
(Montag, 9. August 2010)
Zur Einleitung:
Die Himmlische Königin wies früher bereits
darauf hin, dass ein Zusammenhang zwischen den vielen Naturkatastrophen in
der Welt und dem stark herabgesetzten Gnadenstand der Menschheit als
Ganzen besteht.
Das Übermaß an Sünden, das die Menschheit
betrifft, hat ihren Niederschlag auf die Natur. Die Sünde des Menschen
zerstört in vielerlei Hinsicht das Gleichgewicht innerhalb der Schöpfung.
Dies kommt unter anderem in Naturkatastrophen zum Ausdruck. In letzter
Zeit wird die Welt immer schlimmer von diesen Katastrophen heimgesucht.
Die Sündhaftigkeit der Menschheit als Ganze hat denn auch noch nie zuvor
einen solchen Stand erreicht wie in unserer Zeit.
Die Heilige Jungfrau weist darauf hin,
dass es zwischen Orten, wo eine Naturkatastrophe stattfindet, und Orten,
wo schwere Sünde verübt wird, keinen Zusammenhang geben braucht: Obschon
das Gesetz von Gottes Gerechtigkeit in bestimmten Fällen in Gebieten das
Gleichgewicht wieder herzustellen versucht, wo mehr und schwerer gesündigt
wird als woanders, dürfen die Seelen nicht den allgemeinen Schluss ziehen,
dass ein Katastrophengebiet von Seelen bewohnt wird, die sündhafter sind
als andere Seelen.
Die Herrin aller Seelen will die Seelen zu
dem Bewusstsein wecken, dass sie für Naturkatastrophen ein spirituelles
Gegengewicht bieten können, indem sie diese Katastrophen Ihr mit
bestimmten Intentionen weihen. Daher die nachfolgende Einladung Mariens,
wobei Sie die Seelen an die immense umgestaltende Macht erinnert, die Sie
von Gott bekommen hat. Maria spricht am Montag, dem 9. August 2010,
wie folgt:
“Gib Mir Überschwemmungen und
Flutwellen mit dem Bittgebet, dass Ich dieses Hochwasser auf der
spirituellen Ebene in Ströme von Wasser Göttlichen Lebens für viele
Seelen umwandle. Das Wasser Göttlichen Lebens ist das Bild für die
außergewöhnlich reinigende und lebenschenkende Macht des Göttlichen
Lebens in der Seele. Das Göttliche Leben ist das Leben, wie Gott dies
für die Menschenseele vorgesehen hat, in wahrer Heiligkeit.
Gib Mir Brände in der freien Natur
und Hitzewellen mit dem Bittgebet, dass Ich dieses Feuer auf der
spirituellen Ebene in heiliges Feuer wahrer Liebe für viele
umwandle, welches das verzehrende Feuer vieler Versuchungen aus Seelen
verjagen kann.
Gib Mir Erdbeben und Erdrutsche
mit dem Bittgebet, dass Ich diese auf der spirituellen Ebene in
die Gnade umwandeln möge, in vielen Seelen die Macht weltlicher
Anhänglichkeiten und Bedürfnisse zu brechen. Die Erde steht symbolisch
für die Verbundenheit mit der Welt und für das Unvermögen oder den
Unwillen, zum Göttlichen Leben hinzuwachsen. All das Irdische ist
brüchig. Ich will es in den Seelen brechen lassen.
Gib Mir Tornados, Sturmwinde und
Stürme auf dem Meere mit dem Bittgebet, dass Ich diese auf der
spirituellen Ebene in die Winde des Heiligen Geistes umwandeln möge,
die Weisheit in Seelen gießen, sie zur Vergeistigung führen und in ihnen
die Stürme von allerlei Leidenschaften und Süchten besänftigen.
Gib Mir anhaltende Dürre mit dem
Bittgebet, dass Ich diese auf der spirituellen Ebene in große
Fruchtbarkeit für dürre Seelenböden umwandeln möge. Dürre ist ein Symbol
für einen Mangel an Aufnahme des Regens der Gnaden in die Seele, wodurch
die Seele keine Früchte für Gottes Reich hervorbringt.
Gib Mir anhaltenden dichten Nebel
mit dem Bittgebet, dass Ich diesen auf der spirituellen Ebene in
Einsicht und Bewusstwerdung für viele Seelen umwandeln möge, damit sie
die Ewige Wahrheit sehen, erkennen und annehmen mögen, aus ihrer
Verblendung befreit werden und zur Umkehr kommen mögen.
Gib Mir Schneestürme, Lawinen und
äußerste Kälte mit dem Bittgebet, dass Ich diese auf der
spirituellen Ebene in Tauwetter für gefrorene Herzen und in eine
vollkommene Wiedergeburt umwandeln möge. Schnee steht symbolisch für das
Bedecken des Alten und ein Umgestalten zu einem vollkommen neuen Bild.
Mit diesem Aufruf zeigt Maria nochmals,
dass die Sünde niemals das letzte Wort hat, dass nämlich durch intensive
Weihe an Sie ihren Auswirkungen entgegengewirkt werden kann. Mit dieser
Offenbarung richtet Sie daher einen Aufruf an Ihre Geweihten, eine Kette
von Licht zu bilden, damit ihre gemeinsames Gebets- und Weiheanstrengungen
ein spirituelles Gegengewicht für die Naturkatastrophen bilden werden, die
Betroffenen dadurch unterstützt werden mögen und der Stand der Gnade der
ganzen Menschheit angehoben werden möge.
Aufruf der
Königin des Himmels — Sonntag, 22. August 2010
(Festtag Maria Königin und Herrin aller Seelen)
“Liebe Seelen, Gott hat Mich zur Königin
und Herrin von all dem Geschaffenen gekrönt:
1. als ein logisches Ergebnis des
Gesetzes Seiner Gerechtigkeit, die ein Leben in Heiligkeit mit einem
entsprechenden Seinszustand in der Ewigen Glorie des Himmels belohnt: Je
heiliger die Seele gelebt hat, desto größer wird ihre Glorie im Ewigen
Leben.
2. als eine Äußerung der einzigartigen
Macht, die Er Mir für die Vollendung der Erlösung in individuellen Seelen
schenken wollte. Dadurch wollte der Allerhöchste zeigen, dass
innerhalb Seines Gesetzes die Werke Seines Christus und jene der
auserkorenen Mutter Gottes einander auf vollkommene Weise ergänzen, damit
die Finsternis sehen möge, dass das Heil aus dem vollkommenen
Zusammenwirken zwischen der Göttlichen Natur und der menschlichen Natur
geboren wird.
Wie Ich bereits früher erwähnt habe,
bedeutet dies nicht, dass die Seele die Erlösungswerke nicht in sich zur
Vollendung bringen kann, ohne dass sie sich Mir weiht. Es bedeutet
allerdings, dass der Weg der totalen Weihe an Mich der Weg der höchsten
Fruchtbarkeit ist. Der Allerhöchste hat Mir die Liebe, die Weisheit
und die Macht geschenkt, jede Seele, die sich Mir freiwillig weiht, auf
jedem Meter ihres Lebensweges genau durch die Erfahrungen und die inneren
Empfindungen hindurchzuführen, die sie im Augenblick braucht, um das
Kreuzesopfer Jesu Christi in ihrem Leben zur vollen Blüte zu bringen. So
kann die Seele diesem Kreuzesopfer seine höchstmögliche Verherrlichung
schenken.
So hat die Allerheiligste Dreifaltigkeit
es gewollt: In der totalen und tief gelebten Weihe an Mich bekommt die
Erfahrung des Christseins ihre Vollendung. Dies alles liegt in einem
tiefen Mysterium verborgen. Damit dies alles wirklich fruchtbar sein möge,
brauche Ich die unbegrenzte Aufopferung des Freien Willens der Mir
geweihten Seele.
3. um den Seelen zu zeigen, dass Ich
das Meisterwerk der Schöpfung bin, die ewig lebende Vollkommenheit der
geschaffenen Seele. In Mir setzt der Allerhöchste das Zeichen der
Glorie, welche das Gesetz der Gerechtigkeit einer Seele zukommen lassen
kann, und in Mir will Er ein Vorbild geben, an dem die Seelen sich
orientieren können. In Mir sieht die Seele die absolute Vollendung von
demjenigen, was der Schöpfer von einer Menschenseele verlangt. Er stellt
Mich den Seelen als „die Seele nach dem Göttlichen Ideal“ vor.
Ich werde den Seelen bald durch Meine
Myriam eine Unterrichtung schenken, die ihnen zeigen wird, wie Ich als
Mensch war, damit sie das Bild der Verhaltensweise und der Art des Seins
vor Augen bekommen, das der Göttlichen Gerechtigkeit die vollkommene
Ergänzung schenkt und dadurch die allerhöchsten Gnaden freimacht.
Ich lade jede Seele ein, sich jene
Richtlinie in das Herz zu prägen und sich bis zum Äußersten einzusetzen,
diese in sich selbst zur Nachahmung zu bringen.
Liebe Seelen, Königin bin Ich kraft Gottes
Gesetz. So allumfassend ist die Liebe des Allerhöchsten, dass Er die
konkrete Auswirkung der Gründung Seines Reiches in den Seelen einer
geschaffenen Seele anvertraut hat: der Frau, durch Welche Er den
großen Feind Seines Reiches besiegen lassen wird, damit dieser nicht nur
von Gott, sondern vor allem von dem Menschen besiegt sein wird.
Dazu hat Er Sein Reich in den Seelen sogar mit Mir teilen wollen und
vertrete Ich die Liebe und die Macht der Ewigen Liebe in jeder Seele, die
sich an Mich weggibt. Die totale Hingabe an Mich ist der Schlüssel, mit
dem die Seele das Tor der wahren Fruchtbarkeit innerhalb von Gottes
Heilsplan öffnet. Dadurch erlaubt die Seele Mir, ihr ganzes Sein und ihr
ganzes Tun und Lassen in Saat umzuformen, aus der der Ewige Frühling des
Reiches Gottes auf Erden blühen muss.
Liebe Seelen, Ich bin eure Königin und
Herrin. Die Früchte Meiner Macht kann jeder von euch in dem Maße pflücken,
in dem er oder sie sich von Mir in ein Stückchen Himmel umgestalten lässt,
in dem Ich denselben Thron aufrichten kann wie jenen, welchen Ich im
Himmel besitze. Von diesem Throne herab will Ich in der Seele Gottes
Gesetz der Liebe verkünden und die Seele zu einem Reich der Liebe, einen
Tempel der Heiligkeit, einen Vorhof des Ewigen Paradieses umgestalten.
Ich habe euch unendlich lieb und bitte
jetzt um eure Hingabe, damit Ich Meine Liebe, Weisheit und Macht anwenden
kann, um alles, was euch bedrückt, in den Ofen von Gottes Herz zu werfen,
wo die Quelle des Göttlichen Lebens entspringt, das alle Finsternis in
Licht umgestaltet. Schenkt Mir die Gelegenheit, euch zu zeigen, dass ich
Königin bin, um euer Glück zu vergrößern. Lasst Mich in jedem von
euch das Wunder der Wunder vollziehen: die totale Heiligung, die euch
zeigen wird, wofür ihr geboren seid. Ja, Ich kann jeden von euch erfahren
lassen, wie sinnvoll es ist, ein Leben in Meinem Dienste zu führen.“
Freitag, 8. September 2006 (Fest
Mariä Geburt)
“Sobald die Allerheiligste Dreifaltigkeit
den Göttlichen Erlass verkündet hatte, die Menschheit sollte durch die
Menschwerdung von Gottes Sohn von der höchst dramatischen Folge der
Erbsünde erlöst werden, leitete Sie die Vorbereitung der konkreten
Auswirkung dieses Heilsplans in die Wege, dessen Verwirklichung bis ans
Ende der Zeit, wie die Menschheit diese kennt, dauern sollte.
Der erste konkrete Schritt war die Wahl
der menschlichen Mutter, der Frau, die Gottes Sohn als Kind tragen und zur
Welt bringen sollte. Die Gottheit hatte Mich schon lange Zeit vor Meiner
Empfängnis in Ihren Gedanken. Ich sollte die vollkommene Frau werden, die
absolute Krönung der Menschheit, die Frau, in der sämtliche Züge und
Elemente der vollständigen, vollkommenen Heiligkeit und Schönheit
vertreten und vollendet sein sollten.
Zu der von Gott geplanten Zeit wurde Meine
Seele unbefleckt empfangen, und neun Monate später wurde Ich im Fleisch
geboren. Die Engel besangen dieses Ereignis wie die Morgendämmerung der
Erlösung der Menschheit. Das Kind Maria war die fleischgewordene
Heiligkeit, die zum ersten Mal seit Adam und Eva vor ihrem Sündenfall
all dasjenige verkörperte, was an Göttlichen Eigenschaften in einem
menschlichen Körper in die Welt kommen konnte.
In der Stunde Meiner Geburt wurde die
ganze Schöpfung von einem Licht durchstrahlt, dass sogar die Hölle ins
Zittern versetzte. Satan wusste, dass die Menschheit irgendwann mal erlöst
werden sollte. Es war ihm jedoch weder bekannt, dass das soeben in
Nazareth geborene Mädchen, deren Geburt solche Kräfte in der Schöpfung in
Bewegung setzte), diejenige war, die den Messias, den Sohn Gottes, als
Mensch zur Welt bringen sollte, noch, dass Sie diejenige war, die ihm als
Königin und Herrin über alles gezeigt worden war, als er noch ein Engel
und Ich Selbst noch nichts anderes als ein Keim in Gottes Gedanken war.
Von diesem kleinen Mädchen ging eine so einmalige Macht und Schönheit aus,
dass sämtliche Teufel größter Verwirrung zum Opfer fielen. Siehe,
betrachte und verehre deine neugeborene Herrin.“
In einer Vision sehe ich
ein bildhübsches Kind, von einem Lichtkranz umgeben, über dem
Köpfchen ein
wundervoller Regenbogen. Der Schoß sieht aus wie ein bunter Strauß
wunderbarer Blumen. Das Herz sieht einer Kugel blendend goldenen Lichtes
ähnlich, aus der Strahlen in alle Richtungen hervortreten. Um Sie herum
liegen große Mengen von Engeln auf den Knien.
Maria
sagt mir:
“Ja, Ich war damals schon die Herrin und
Königin der Engel. Mein Mutterschoß war ein geschlossener Garten, Gott
allein zum Zweck der Vollziehung des größten Mysteriums vorbehalten: der
Menschwerdung von Gottes Sohn. Mein ganzes Wesen war das zutage treten der
größten Hoffnung für die Menschenseelen.
Diese Hoffnung ist durch den Regenbogen
dargestellt. Das glänzende goldene Herz ist das Symbol für die größte
Heiligkeit. Du siehst, wie Strahlen von Gnaden über die Welt verbreitet
werden und Strahlen von Gebet zum Himmel aufsteigen. Lediglich durch Meine
Anwesenheit in vollkommener Heiligkeit habe Ich vom Augenblick meiner
Geburt an den Himmel mit Gebet bestürmt. O, wenn die Seelen wüssten,
welche Macht von Mir von der Stunde Meiner Geburt an ausging. Lediglich
durch Meine Gegenwart auf der Welt wurde Gottes Herz unaufhörlich
gezwungen, Ströme von Gnaden über die Welt auszugießen. Ohne Meine
Anwesenheit würde die Welt unter dem zerstörenden Einfluss der Sünden
untergegangen sein.
Niemals in der Geschichte der Menschheit
hat eine Seele bereits als Neugeborene eine derartige, überwältigende
Macht ausgeübt.
Du siehst alle diese Engel um Mich herum
kniend nieder liegen. Es war ihnen bekannt, dass Ich ihre Herrin war. Sie
waren in Erwartung Meiner Befehle. Du sollst wissen, dass Ich schon als
Neugeborene vollkommen war und die Fähigkeit besaß, bewusst zu denken, zu
fühlen und innerlich zu den Engeln und zu allen Seelen zu sprechen. Schon
damals erteilte Ich den Engeln Befehle; denn Ich besaß die angeborenen
Kenntnisse über Meine Eigenschaft als ihre Herrin und über die Tatsache,
dass Ich eine absolute und unantastbare Macht über sie besaß. Ich erfuhr
auch, dass sie allen Meinen Worten blitzartig gehorchten, dass sie
alle Meine Wünsche im Nu erfüllten und dass sie gleichsam
untereinander um Meine Gunst wetteiferten. Ich sah die Engel mit den Augen
Meiner Seele, und regelmäßig nahm Ich sie auch tatsächlich in sichtbarer
Gestalt wahr. Sehr oft kam es vor, dass Ich, als Ich noch ein kleines
Mädchen war, Engel zu Meinen Füßen liegen sah.
Sie dienten Mir, so wie
Sklaven das tun.
Die Kenntnis über Meine Auserwählung wurde
Mir nicht auf einmal in ihrer Fülle bewusst. Gott brachte Mir diese
Kenntnis allmählich ins Bewusstsein. So wusste Ich als kleines Mädchen
nicht, dass Ich die Mutter des Messias werden sollte. Allerdings wusste
Ich, dass Meine Macht außerordentlich und einmalig war. Ich bin die
Morgendämmerung vom Reich des Lichtes, das mit Jesus Christus endgültig zu
blühen anfangen sollte. Dies sollte sogar buchstäblich verstanden werden;
denn mit Meiner Geburt begann ein blendendes Licht die Schöpfung zu
durchstrahlen.
(Maria schenkt mir jetzt eine neue
Vision:)
Bei der Schöpfung des ersten
Menschenpaares badete die ganze Schöpfung in einem blendenden Licht. Beim
Sündenfall, als die Erbsünde begangen wurde, kam ein Schleier der
Dämmerung über die Schöpfung, wodurch die Wahrnehmung von Gottes Licht
durch die Seelen nebelhaft wurde. Bei Meiner Geburt durchstrahlte
ein neues blendendes Licht die Schöpfung. Meine Geburt war die
Morgendämmerung nach einer Nacht, die Jahrhunderte lang gedauert hatte.
Mit der Geburt Christi aus Meinem Leib
sollte die Sonne wirklich aufgehen, um beim Kreuzestode ihren höchsten
Stand zu erreichen. Die Menschheit hat dies jedoch nie wahrnehmen können,
weil Satan Unmengen von Staub in Form von unzähligen Versuchungen,
Irreführungen und Irrlehren in die Seelen ausgeschüttet hat. Indem sie
diesen Versuchungen und Irreführungen Folge leisteten, haben die Seelen
diesen Staub zu dichten Wolken werden lassen. Nur heilige Seelen haben es
vermocht, diese Phänomene zu spüren.”
“Ich bin der abgeschlossene Garten der
Gottheit. Ich bin der einzige Mensch, der sowohl körperlich als seelisch
die Fülle Gottes hat berühren dürfen. Eine uneingeschränkte Macht ist Mir
gegeben worden, weil Ich damit einverstanden war, Mein ganzes Leben in den
Dienst von Gottes Heilsplan zu stellen. Siehe, Gott respektiert Seine
eigene Schöpfung grenzenlos. Er hat dem Menschen einen freien Willen
geschenkt und betrachtet diesen als heilig und unantastbar, auch wenn der
freie Wille von allen Seelen bei jeder begangenen Sünde missbraucht wird.
Aus diesem Grunde hat Er auch in tiefstem Respekt für Meinen Willen
gefragt, ob Ich die Mutter Seines Sohnes werden wollte,
sogar dann, wenn dies für Mich bedeuten sollte, dass Ich Mein ganzes Leben
und alle menschlichen Bedürfnisse vollkommen verleugnen sollte, um die
allerhöchste Heiligkeit zu bewahren, die notwendig war, die Mutter Gottes
sein zu können.
Als Dank für Meine Zustimmung gab Er Mir
eine uneingeschränkte Macht über sämtliche Geschöpfe.
Ich war vorherbestimmt, die Macht in die
Hände zu bekommen; denn daher war auch Luzifer, der spätere Satan,
gezwungen gewesen, zutiefst zu Meinen Füßen niederzuknien.
Diese Macht war für Mich
alleine vorbestimmt.
Die Fülle des Rechtes, diese Macht
anzuwenden, erhielt Ich aber bei Meinem Jawort. Das ist die
vollkommene Liebe Gottes, Seine Treue gegenüber den Seelen. Vollkommene
Heiligkeit ist auch die Erfüllung von Versprechen durch die Jahrhunderte
hindurch. Deshalb siehst du jetzt das mächtigste Mädchen, das je geboren
wurde (Maria sagt dies, weil diese Offenbarung gesprochen wird, während
eine Vision läuft), die Fleisch gewordene Herrin über alles.
Satan bemerkte Meine ungewöhnliche
Heiligkeit. Völlig verdutzt und neidisch sah er, wie Mir Engel zu Füßen
lagen und welche Macht Ich über sie ausübte. (Mit diesen Worten
verweist Maria auf eine Reihe von Visionen, die Sie mir früher geschenkt
hat und in denen das Verhalten von Engeln gegenüber Ihr gezeigt wurde.)
Gleich richtete er gegen Mich seine Angriffe, die bald immer verwegener
wurden. Er musste auch seine Machtlosigkeit Mir gegenüber feststellen.
Trotzdem bleibt er in Bezug auf Meine wahre Natur verwirrt und im
Ungewissen, weil Meine Demut ihn irreführte. Er konnte nicht verstehen,
dass eine Frau, die eine so zerschmetternde Macht besaß, diese Macht nicht
dazu anwendete, über die ganze Welt zu herrschen zu Ihrem eigenen Nutzen
und Vorteil. Ich habe Meine Macht tatsächlich kaum sichtbar
angewandt. Dies hat Satan dazu veranlasst, daran zu zweifeln, dass Ich
überhaupt die Herrin sein könnte, zu deren Füßen er eines Tages aufs
Tiefste gedemütigt werden soll. Erst beim Kreuz von Golgatha hat er
diesbezüglich Gewissheit erhalten.”
“Mein Schoß war dazu bestimmt, der
allerreinste Kelch zu sein, worin der Mensch gewordene Gott empfangen und
getragen werden sollte, der Kelch für die umfassende Opfergabe des
Göttlichen Lammes. Der Kelch sollte Schritt für Schritt über einen
Regenbogen der größten Hoffnung für die Seelen zum Altar Meines Herzens
überbracht werden. Der Regenbogen ist durch die Vermischung — Mein ganzes
Leben lang — des Göttlichen Lichtes und der vollkommenen Heiligkeit Meiner
Unbefleckten Empfängnis mit Meinen menschlichen Tränen gebildet worden.
Beim Kreuz von Golgotha zog dann das Opfer der Opfer von Meinem Herzen
heraus in Einheit mit dem Herzen Jesu zum Ewigen Vater hin.
Ich musste in die Welt kommen, um das
Kommen des Erlösers möglich zu machen. Durch Mich ist Er zu den Seelen
gekommen. Um Jesus wirklich nachfolgen zu können, muss die Seele
ihrerseits aus Mir wiedergeboren werden und aus Meinem
Herzen Gott aufgeopfert werden. Die Seele kann die Fülle des Heils erst
in totaler Weihe an Mich, in einer totalen Opfergabe von sich selbst
in vollkommener Einheit mit Mir erwerben. Daher bin Ich die wahre und
absolute Herrin der Seelen und daher ist Mir alle Macht über die
Seelen gegeben. Wenn die Seele ihr Leben führt, ohne sich zu Meinen Füßen
auszuliefern, ist es so, als ob sie den für sie bereit gemachten Weg
ignoriert, um ihre Reise durch ein undurchdringliches Gestrüpp zu
vollziehen.“
(Maria – 8. September 2006 - in
Anschluss an eine Vision mit Bezug auf die Geburt Mariens und auf Maria
als kleines Mädchen): “Ja, Ich war damals schon die Herrin und
Königin der Engel. Mein Mutterschoß war ein geschlossener Garten, Gott
allein vorbehalten zum Zweck der Vollziehung des größten Mysteriums: der
Menschwerdung von Gottes Sohn. Mein ganzes Wesen war die Vertretung der
größten Hoffnung für die Menschenseelen. (...). Niemals in der Geschichte
der Menschheit hat eine Seele bereits als Neugeborene eine derartige,
überwältigende Macht ausgeübt. Du siehst alle diese Engel um Mich herum
kniend nieder liegen. Es war ihnen bekannt, dass Ich ihre Herrin war. Sie
waren in Erwartung Meiner Befehle.
Du sollst wissen, dass Ich schon als
Neugeborene vollkommen war und die Fähigkeit besaß, bewusst zu denken, zu
fühlen und innerlich zu den Engeln und zu allen Seelen zu sprechen. Schon
damals erteilte Ich den Engeln Befehle; denn Ich besaß die angeborenen
Kenntnisse über Meine Eigenschaft als ihre Herrin und über die Tatsache,
dass Ich eine absolute und unantastbare Macht über sie besaß. Ich erfuhr
auch, dass sie allen Meinen Worten blitzartig gehorchten, dass sie
alle Meine Wünsche im Nu erfüllten und dass sie gleichsam
untereinander um Meine Gunst wetteiferten. Ich sah die Engel mit den Augen
Meiner Seele, und regelmäßig nahm Ich sie auch tatsächlich in sichtbarer
Gestalt wahr. Sehr oft kam es vor, dass Ich, wenn Ich noch ein kleines
Mädchen war, Engel zu Meinen Füßen liegen sah. Sie dienten Mir, so wie
Sklaven das tun. Die Kenntnis über Meine Auserwählung wurde Mir nicht auf
einmal in ihrer Fülle bewusst. Gott brachte Mir diese Kenntnis allmählich
ins Bewusstsein. So wusste Ich als kleines Mädchen nicht, dass Ich die
Mutter des Messias werden sollte. Allerdings wusste Ich, dass Meine Macht
außerordentlich und einmalig war. Ich bin die Morgendämmerung vom Reich
des Lichtes, das mit Jesus Christus endgültig zu blühen anfangen sollte.
Dies sollte sogar buchstäblich verstanden werden; denn mit Meiner Geburt
begann ein blendendes Licht die Schöpfung zu durchstrahlen.
(Maria schenkt mir jetzt eine neue
Vision.)
Bei der Schöpfung des ersten
Menschenpaares badete die ganze Schöpfung in einem blendenden Licht. Beim
Sündenfall, als die Erbsünde begangen wurde, kam ein Schleier der
Dämmerung über die Schöpfung, wodurch die Wahrnehmung von Gottes Licht
durch die Seelen nebelhaft wurde. Bei Meiner Geburt durchstrahlte
ein neues blendendes Licht die Schöpfung. Meine Geburt war die
Morgendämmerung nach einer Nacht, die Jahrhunderte lang gedauert hatte.
Mit der Geburt Christi aus Meinem Leib sollte die Sonne wirklich aufgehen,
um beim Kreuzestode ihren höchsten Stand zu erreichen. Die Menschheit hat
dies jedoch nie wahrnehmen können, weil Satan Unmengen von Staub in Form
von unzähligen Versuchungen, Irreführungen und Irrlehren in die Seelen
ausgeschüttet hat. Indem sie diesen Versuchungen und Irreführungen Folge
leisteten, haben die Seelen diesen Staub zu dichten Wolken werden lassen.
Nur heilige Seelen haben es vermocht, diese Phänomene zu spüren.”
Samstag, 8.
September 2007 (Fest Mariä Geburt)
“Meine Geburt war die Morgendämmerung des
Sommertages, der Vogelgesang am Frühlingsmorgen, die Aufheiterung zwischen
den Wolken, ein Moment der Verzückung in den himmlische Regionen, Ein
Zeitpunkt neuen Lebens für die Menschenseelen und ein Anzeichen des
Unheils für die Hölle. Als Ich geboren wurde, wurden die Menschenseelen
von einer Empfindung der Freude und der Hoffnung überwältigt, deren
Herkunft ihnen nicht bekannt war. Die Engel empfanden tausendfache
Entzückungen, und die Hölle wurde unter Donner und Blitz in ihren
Grundfesten erschüttert. Meine Geburt säte unzählige Blumen in die Kluft,
die damals noch den Himmel von der Erde trennte und die durch den
Kreuzestod Jesu geschlossen werden sollte.”
“Die Seelen haben vom Schöpfer einen
stofflichen Leib als ein Instrument mit zwei Funktionen bekommen: die
Seele durch das irdische Leben zu begleiten und dabei zugleich den
weltlichen Lebensunterhalt zu bestreiten und Gott zu dienen und zu
verherrlichen durch Buße, Leiden, Prüfungen und alle Lasten des Lebens in
einem stofflichen Leib.
Schau tief in dein Herz und erzähl Mir,
was du fühlst.“
Myriam:
“Ich fühle die Notwendigkeit, dass jede
Seele jeder Sekunde ihres Lebens zujubeln soll als einer Gelegenheit zu
säen: die Saat auszustreuen, die sie bei ihrer Schöpfung bekommen hat, und
dies mit soviel Feuer zu tun, dass sie bei jedem Samenkorn, das sie
ausstreut, ein Stückchen weiter in dem Feuer von Liebe, Freude und
Dankbarkeit um jede Gelegenheit, das Allerbeste von sich selbst zu geben,
verzehrt wird. Die Seelen leben für nichts anderes als für die totale
Aufopferung von sich selbst, und jedes Samenkorn, das in dem Boden Deines
Herzens vergeht und dadurch die Seele sich selbst tiefer und tiefer
hingibt, gibt der eigenen Seele und vielen anderen Leben und Wiedergeburt.
Die absolute Verwirklichung von dem Sinn des Lebens auf Erden liegt in dem
restlosen Selbstopfer an Dich; denn dieses entwickelt Feuer und Licht,
dadurch dass es Gottes Herz aufbricht: Es ist vollkommene Nachfolge Seines
Kreuz tragenden Sohnes.“
Maria:
“Du hast aus dem Buch Meiner Seele gelesen. Du wirst weiterhin
lesen, Blatt für Blatt, und jeder Buchstabe wird ein Samenkorn sein, das
Ich in dich lege, um es auszustreuen, bis die Stunde kommt, in der du
nichts Stoffliches mehr auszustreuen hast. In dieser Stunde werden die
Blumen in deinem Herzen sprechen.“
Die Erwägung dieser Worte führte mich zu
dem Empfinden, dass Maria hier eigentlich über die Stunde des Hinscheidens
aus der Welt spricht. Ohne Worte frage ich Sie, ob mein Empfinden richtig
ist. Als Antwort bekomme ich eine tiefe Freude in mein Herz. Mit „den
Blumen in deinem Herzen“ weist Maria auf alle „Myriam-van-Nazareth-Schriften
hin.
Dienstag, 5.
Februar 2008
(über den 8. September, Fest Mariä Geburt)
An diesem Tag wird im Himmel Meiner Geburt
im Fleische gedacht und werde Ich wegen des unendlichen Beitrags
gepriesen, den Ich bei der Entwicklung von Gottes Heilsplan geleistet
habe. Alle Engel und Glückseligen geben ihrer tiefen Freude und
Dankbarkeit Gott gegenüber Ausdruck, weil Er Mich als Königin und Herrin
von all dem Geschaffenen vorgesehen hat.
Botschaften zum Fest vom
12. September —
Der Hochheilige Name von Maria
Maria – 15. Mai 2006
“Wie oft schon hast du die Erfahrung gemacht, dass du beim Aussprechen
oder beim Hören Meines Namens oder beim Aussprechen der Worte ‘Meine
Herrin’, während du dich an Mich wendest, in deinem Herzen und sogar an
deinem Körper ein intensives Zucken verspürst, welches das Feuer deines
ganzen Wesens so stark in den Mittelpunkt deines Herzens zusammenzieht,
dass es dir vorkommt, als würde dein Körper ausgeschaltet? Ich habe
diese Gefühle in dir erweckt, weil Ich will, dass du Zeuge der Göttlichen
Kraft wirst, die beim Erklingen Meines heiligen Namens in die Seele
hineinströmt. (...)”
Mittwoch, 21. Juni 2006
(Ich höre innerlich, immer langsam
wiederholt, den Namen “Myriam”. Ich höre den Namen sanft, unbeschreiblich
schön aber zur gleichen Zeit beeindruckend aussprechen, als ob er von
einem sanften Wind getragen würde.)
Maria sagt:
“Ich lasse dich Meinen himmlischen Namen
mit den Ohren deiner Seele hören, damit du fühlen kannst, welche
unendliche Macht von ihm ausgeht. Du hörst ihn so, wie er in Meiner
Muttersprache ausgesprochen wurde, aber du hörst ihn unmittelbar aus dem
Herzen Gottes strömen.
Mein Name ist Träger einer ungekannten
Macht. Er setzt sich aus einer Folge von Tönen zusammen, die zusammen
wahrhaftig Göttliche Kräfte erwecken. Das Wort ‘Myriam’ oder ‘Maria’
bildet an sich bereits ein vollwertiges Gebet; denn es erweckt das Herz
Gottes in der Fülle Seiner Majestät. Eigentlich ist dieses Wort ‘Myriam’
oder ‘Maria’ gar kein menschliches Wort, es ist von Gott Selbst
erschaffen worden. Das Wort trägt mehrere Bedeutungen, unter anderen ‘Meer
der Gnaden’, ‘Ozean der Macht’, ‘Ozean der Schönheit’. Mein Name bringt
eigentlich den Überfluss Göttlicher Eigenschaften zum Ausdruck, die in Mir
versammelt sind. Er birgt in sich den Schlüssel Meines Ursprungs: Er
deutet an, dass Ich unmittelbar aus dem Herzen Gottes entstanden bin, von
Eigenschaften erfüllt, die Mich mit einer Natur ausstatten sollten, die
unendlich näher zum Göttlichen als zum Menschlichen steht.
Ich habe gewollt, dass du Meinen Namen als
spirituellen Decknamen trägst, um dich instand zu setzen, zu einer Frucht
nach Meinem Wohlgefallen aufzublühen. Ich will in dir weiterleben können.
Daher habe Ich Meinen Namen wie einen Mantel von Blumen um deine Seele
herum geschmeichelt.
Trage ihn mit Würde und in demütiger Dankbarkeit.“
Myriam:
“Meine mächtige Herrin, hat Gott Dir diesen wunderbaren Namen
vorbehalten?”
Maria:
“Mein Name wurde schon vor Meiner Geburt im Fleisch von Seelen getragen.
Gott sucht für alle großen Dinge Abbilder von dem vorauszuschicken, was Er
verwirklichen will. Erleuchtete Seelen fangen an Hand dieser
vorausgeschickten Abbilder später damit an, die Größe von Gottes Plänen zu
begreifen, indem sie bei der Verwirklichung dieser Pläne die Krönung und
Vollendung der vorausgeschickten Abbilder feststellen können. Der
Allerhöchste hat in Mir ungekannte Ozeane von Mysterien erschlossen. In
Meinem Namen hat Er die Existenz dieser Ozeane für die Herzen zum Ausdruck
gebracht, die sich danach sehnen, das wahre Licht hinter den Dingen zu
sehen.“
“Gott hat in Meiner Seele unendliche neue
Welten aufgeschlossen, Paradiese erfüllt von Mysterien, Weisheit, Liebe,
Macht, Heiligkeit, Schönheit und Gnadenschätzen. Das alles hat Er unter
Meine ausschließliche Macht und Verfügung gestellt. Kein menschlicher
Verstand kann Mich in der Fülle Meines Wesens fassen. Mein ganzes Wesen
ist wie eine einzige verkörperte Verherrlichung der Größe und der
Schöpfungsmacht des Allerhöchsten. Gerade deswegen ist es, gemäß dem
Gesetz der Göttlichen Gerechtigkeit, eine absolute Notwendigkeit, dass Mir
die Seelen die allertiefste Ehrfurcht entgegenbringen.
(…)
Siehe, Gott hat Mir Macht über alles
gegeben. Diese Göttliche Macht war seit der Schöpfung für Mich vorgesehen.
Sie existierte bereits als ein Mysterium in Gottes Herzen. Ich offenbare
dir, dass, gerade so, wie Gottes Sohn dazu vorherbestimmt war, König der
Seelen zu sein und diese Königswürde in einem Leben als Gottmensch auf
Erden zu besiegeln, Ich, Maria, von Anfang an dazu vorherbestimmt
bin, Königin und Herrin der Seelen zu sein.
In dieser Eigenschaft hat
Gott Mich den Engeln vorgestellt.
Bei Meiner Unbefleckten Empfängnis wurde
Meine Königswürde zum ersten Mal mit der Materie verbunden, mit dem Keim
des menschlichen Daseins. Bei Meiner Geburt wurde das Siegel Meiner
Königswürde in die Erde gedrückt.
Am Tag der Empfängnis Jesu als Gottmensch,
als der Engel Gabriel Mir die Botschaft von Seiten Gottes übermittelte,
vollzog der Heilige Geist auf formelle Weise die mystische Ehe zwischen
der Gottheit und Meinem Wesen und wurde Meine Herrschaft endgültig
besiegelt.
Bei der Aufnahme Meines Körpers und Meiner
Seele in den Himmel und Meiner Krönung zur Königin erhielt der Himmlische
Hof den konkreten Beweis Meiner erhabenen Königswürde. Nun nähert sich die
Stunde, in der alle Seelen die Offenbarung Meiner unumschränkten
Herrschaft in unverkennbarer Weise erhalten werden.
Ja, all das Geschaffene wird bald
seine Herrin kennen lernen und Ihre Füße mit der tiefsten Ehrerbietung
streicheln. In dieser
Stunde wird Gottes Verherrlichung vollkommen sein.
So siehst du, dass buchstäblich alle
Seelen, vom ersten Menschen an, unter das Zeichen Meiner Herrschaft
fallen. Auch wenn dieses Göttliche Mysterium den Seelen des Alten Bundes
nicht bekannt war, in Gottes Herzen war ihre Herrin bereits auf den für
Sie vorherbestimmten Platz gesetzt worden. Daher ist es gerechtfertigt,
alle Seelen aller Zeiten zu Meinen Füßen niederzulegen. Gottes
Verherrlichung von den Menschenseelen her kann nicht vollkommen sein, wenn
nicht alle Seelen zu Füßen ihrer von Gott eingesetzten Herrin
niedergelegt worden sind, zumindest auf stellvertretende Weise.
(…)“
“Jedes Partikelchen, jedes winzige kleine
Teilchen der konsekrierten Heiligen Hostie umfasst die Fülle des Leibes
Christi. Auf irgendwie vergleichbare Weise könntest du die Menschheit
aller Zeiten als Ganze als eine allumfassende Hostie betrachten, ein
allumfassendes Ganzes von Möglichkeiten, Opfer zu bringen, die für die
Verwirklichung von Gottes Heilsplan für die Seelen eingesetzt werden
können. Jede dieser Seelen enthält an sich einen Keim von Heiligkeit, ein
Partikelchen des Göttlichen. So wie Gott darum besorgt ist, dass kein
einziges Partikelchen der Heiligen Hostie verloren geht oder verkannt
wird, so ist Er ebenso sehr darum besorgt, dass keine einzige Seele
verloren geht; denn jeder Verlust einer Seele bedeutet die Trennung eines
Zweiges vom Lebensbaum, der für Gottes Pläne und Werke Früchte tragen
muss.
Ich habe gestern zu dir gesprochen über
die Vereinigung zwischen einerseits dem Opfer des Göttlichen Lammes und
andererseits den Opfern von Menschenseelen durch geweihte Kreuze und
Prüfungen. Auf ähnliche Weise bildet jeder Verlust eines Partikelchens der
Heiligen Hostie und einer einzigen Menschenseele ein Hemmnis für die
Verwirklichung des globalen, allumfassenden Opfers an die Allerheiligste
Dreifaltigkeit. Es ist Meine Aufgabe als die Herrin der Seelen, alle
Seelen zueinander zu bringen und in Bindung von Liebe und Friede zu halten
und sie in Verbindung mit dem Baum des Lebens, Jesus Christus zu halten.
Ich habe dazu die Fülle der Göttlichen
Macht, doch gemäß einer Verfügung des Gesetzes der Göttlichen
Gerechtigkeit muss der freie Wille der Seele respektiert werden. Durch die
totale Opfergabe von dir selbst zu Meinen Füßen musst du helfen, Brücken
zu schlagen zwischen einerseits dem freien Willen aller Seelen und
andererseits dem Willen von Gott Selbst, damit die Seelen sich selbst mit
Gottes Plänen in Übereinstimmung bringen lassen und Ich die Fülle Meiner
Macht als Herrin der Seelen entfalten kann zur Gründung von Gottes Reich
der Liebe auf Erden.“
"Sei ein Vorbild für die Seelen, auch zur
Genugtuung gegenüber der Göttlichen Gerechtigkeit. Sprich Mich nie als
deine Herrin an, ohne dabei tief vor Mir niederzuknien (diese Anweisung
hat Maria in erster Linie für “Myriam” gemeint; sie ist Teil einer
ausführlichen Gehorsamsdisziplin, der Maria “Myriam” ständig unterzieht),
und sprich Meinen hochheiligen Namen mit der Ehrfurcht und der Liebe aus,
die all demjenigen gebührt, was aus Gottes Herzen stammt."
Dienstag, 12.
September 2006 (Fest
Mariä Namen)
“(...) Sage den Seelen, dass sie von all
ihren Lasten befreit werden können, indem sie Mich Herrin über ihr Leben
sein lassen. Ich kann alles derart regeln, dass die täglichen Aktivitäten
der Seelen wie ein Wunder verlaufen, weil sie den Rhythmus, die
Aufeinanderfolge und die gegenseitige Harmonie annehmen, die mit Meinem
Willen übereinstimmen. (…)“
Dienstag, 3. Oktober 2006
Um 22:10 Uhr, während des Gebets des
letzten Gesätzes des Rosenkranzes, der Krönung von Maria, sehe ich in
einer Vision plötzlich in Buchstaben aus Feuer den Namen MARIA wie ein
Akronym, wobei jeder Buchstabe des Namens meiner Herrin den
Anfangsbuchstaben eines lateinischen Wortes darstellt). Maria sagt:
“Betrachte die tiefe Bedeutung Meines
hochheiligen Namens. Er schließt in sich Meine wahre Berufung.”
Maria
Augustissima
Regina
Imperatrix
Animarum
Der Name MARIA setzt sich also zusammen
aus
“MARIA AUGUSTISSIMA REGINA
IMPERATRIX ANIMARUM”,
was auf Deutsch heißt:
“Maria, höchsterhabene Königin und
Herrscherin über die Seelen”.
(Einige Augenblicke nach dieser Vision
sagt Maria:) “Das Aussprechen
dieser fünf Wörter nacheinander bildet bereits ein außergewöhnlich
kräftiges Gebet.“
Fest der
Reinheit der Heiligen Jungfrau
Montag, 16. Oktober 2006
(Fest der Reinheit der Heiligen Jungfrau)
“Heute wird Meine Reinheit gefeiert. Echte
Reinheit ist ein vollkommen offenes Fenster zu Gottes Licht hin. Reinheit
ist die Verfassung, wodurch die Seele Gottes Licht in sich aufnehmen kann
und es so getreu wie möglich an andere Seelen weitergeben kann. Die
größten Gradmesser der Reinheit einer Seele sind die Sanftmut, der Frohmut
und der Friede des Herzens. Eine reine Seele nimmt Gottes Kraft und
Eigenschaften in getreuer Form in sich auf und verarbeitet diese in sich
selbst, um dadurch ganz und gar umgestaltet zu werden.
Reinheit und Liebe bilden die wahren
Bausteine für die Heiligung. Diese beiden geben dem Schöpfer und Mir, der
Herrin der Seelen, eine außergewöhnliche Verherrlichung; denn eine Seele,
die die wahre Liebe und eine große Reinheit in sich zur Reifung kommen
lässt, lässt sich dadurch im wahrsten Sinne des Wortes zu Gottes Bild und
Gleichnis formen und kneten und gleicht immer mehr Mir, wodurch in
Gottes Herz große Verzückungen zustande gebracht werden. Reinheit ist die
Verfassung, worin die Seele handelt, spricht, denkt, fühlt und verlangt,
wie Gott Selbst und Ich Selbst dies tun würden. Reinheit macht dadurch die
Seele im Tun und Lassen Gottes Idealbild von der Seele gleichförmig.“
“Wenn du eine lange Reihe aufeinander
folgender Geschehnisse betrachtest, kannst du es so sehen, dass das zweite
Element, das zehnte, das zwanzigste, usw. letztendlich immer aus dem
ersten der Reihe hervorgebracht worden ist. Auf gleichartige Weise sind
alle Menschen letztendlich das Produkt von Eva, der ersten Frau.
Jede Menschenseele ist daher
die Frucht der Erbsünde.
Gott hat der Menschheit nicht nur in
Seinem und Meinem Sohn Jesus Christus die Erlösung geschenkt. Er hat allen
Seelen auch die Gelegenheit einer Wiedergeburt in der Seele aus Mir, der
Frau und Herrin aller Seelen, der neuen Eva, der neuen Mutter der wahren
Heiligkeit angeboten. In Eva ist die Reinheit in Verunreinigung geraten.
In Mir ist die Reinheit zu Gottes Bild und Gleichnis „neu erschaffen’ und
vollkommen instand gehalten worden. Eine Wiedergeburt aus Mir ist eine
neue Geburt der wahren Heiligkeit.
Die Seelen können es so betrachten, dass
sie durch den Heiligen Geist zur Wiedergeburt in der Reinheit berufen
werden, dass ihnen dabei die Inspiration eingegossen wird, dass dies nur
geschehen kann, indem sich die Seelen an die Herrin der Seelen ausliefern,
und dass sie die Wahl haben, auf diese Göttliche Anregung einzugehen oder
nicht. Wenn sie dies tun, werden sie erachtet, sich in Hingabe zu den
Füßen ihrer Herrin niederzulegen, um in Ihren Schoß geschlossen zu werden,
in Ihr neu gestaltet und neu geknetet zu werden und danach aus Ihr aufs
Neue als wahre Diener des Lichts geboren zu werden.
Wenn sie ihre neue Verfassung als Kind der
Herrin nicht ehren, verfallen sie in der Seele aufs Neue in ihren Status
des Kindes von Eva, die Sklavin der Sünde geworden ist. Das Kind der
Sklavin bestimmt sich selbst zu einem Leben als Sklave vor. Das Kind der
Herrin hingegen, das seine Mutter nicht nur als Mutter sieht, sondern Ihr
als seiner Herrin dient, bestimmt sich selbst zu einem Leben als Prinz
oder Prinzessin der wahren Tugenden vor. Dies kann nur geschehen durch
totale, bedingungslose, ewig dauernde und tief gelebte Weihe an die
Neue Eva, Maria, die Herrin der Reinheit, die die Folgen der Erbsünde
unter Ihren Füßen gehalten hat und dieselbe Macht über die Folgen der
Erbsünde in Ihren Kindern und Dienern ausüben kann.“
“Lass Meine Worte und jene von
Jesus deine Wirklichkeit bilden. Diese Worte entfalten in deinem Herzen
die wahren Mysterien des Lebens. Jedes Herz, das sich wahrlich zu
Meinen Füßen legt und Mich über sich herrschen lässt, wird
verstehen. In diesen letzten Zeiten ist nur Mir die Aufgabe und die
Macht gegeben, die wahre Göttliche Weisheit in den Herzen zu entfalten. Du
sollst wissen, dass du selbst außergewöhnlich bevorrechtigt bist, die
Göttliche Wirklichkeit aus dem Mund der Herrin aller Seelen zu lernen.“
Sonntag, 12. November 2006
“Viele Seelen sind wie ein Bunker von
Beton. Ich will die Seelen aber als Tempel, von dem die Steine aus
Tugenden und Verdiensten bestehen und der Zement aus dem festen Willen,
stark zu sein in Heiligkeit. Wenn Ich einen einzigen Finger auf die
meterdicken Wände eines Bunkers lege, fällt dieser in einem Nu zu Staub
ineinander, nicht um eine Ruine von Schutt und Leere zu hinterlassen,
sondern um gleichzeitig zu einem Tempel nach Meinem Wohlgefallen
umgestaltet zu werden.
Um
eine einzige Sache bitte Ich: das
Verlangen des Bunkers, Tempel zu werden. Bedenke, dass der Bunker für
die Sonne, das Licht und die Wärme verschlossen ist, während der Tempel in
den herrlichen, farbigen Strahlen der Sonne lebt, die durch seine
Fenster hindurch nach innen scheinen. In einem Tempel will Gott
leben; denn Er erkennt dort Beschaffenheiten Seines eigenen Himmels
wieder. Der Bunker hingegen ist eine Festung von Finsternis, Kälte und
Schimmel. Glück und Frieden können nur in dem Tempel eines Herzens blühen,
das für die Gaben von Gottes Geist offen steht.“
Die Menschenseele ist unvollkommen in
der Auswirkung. Dies bedeutet, dass sie als Werk von Gottes Händen
vollkommen ist, doch verunreinigt worden ist. Die menschliche
Unvollkommenheit stammt aus der Erbsünde, die große Teile der Ströme des
wahren Lebens für die Seele abschneidet. Die Erbsünde hat in der Seele
gleichsam den Effekt einer bodenlosen Grube: Viele Gnaden und ein großer
Teil der wahren Göttlichen Lebenskraft werden dadurch gleichsam
aufgesaugt, sodass sie in der Seele nicht ihre volle Auswirkung bekommen
können.
Die Folgen siehst du täglich um dich
herum: die menschlichen Schwächen, das Nachgeben gegenüber Versuchungen,
Mangel an Lebenslust und Begeisterung. Dies alles gab es nicht vor dem
Sündenfall des ersten Menschenpaares. Dies alles hat es auch in Mir
nicht gegeben, die Ich unbefleckt empfangen bin.
Ich habe bereits früher gesagt, dass die
Herrin der Seelen den Auftrag hat, die Menschenseelen durch ihre totale
Herrschaft über sie zu der wahren Heiligkeit zu führen. Ich will die
Effekte, die Auswirkungen der Erbsünde in den Seelen so sehr bezwingen,
dass die Menschheit zu einem Stande der Gnade zurückkehren kann, der jenem
von Adam und Eva ähnlich ist, bevor sie die Erbsünde begingen. Jesus hat
die Möglichkeit dazu am Kreuz erkauft, Ich Selbst will von Seinen Perlen
von Blut die Krone machen, die der Menschheit aufs Neue die Ausstrahlung
gibt, die Gottes Glorie bis an die Pforten der Hölle leuchten lässt.“
Maria:
„Mein Name [ist] so heilig, so erfüllt von einer Macht, die keine Seele
fassen kann.”
Montag, 3. Dezember 2007
Ich höre, wie eine wundervolle
Frauenstimme einige Male langsam und sanft Marias Name in Ihrer
Muttersprache (Aramäisch) ausspricht. Der Name klingt wie “Mär-i-am”.
Anschließend spricht Maria:
“Mein Name ist von Gott Selbst erschaffen
und inspiriert. Er ist Träger einer Macht, die kein Mensch durchschauen
kann. Die allertiefste Bedeutung von ‘Myriam’ ist ‘Ozean Gottes’.
Der Allerhöchste hat diese Töne mit Bedeutungen geladen, die auf sämtliche
Eigenschaften Gottes hinweisen: Ozean von Macht, Ozean von Tugenden, Ozean
der Gnaden, Ozean von Herrlichkeit, Ozean von Schönheit, Ozean von
Heiligkeit, Ozean von Liebe und noch viele andere Bedeutungen.
Das alles verweist auf Meine ewige
Berufung, auf die Absicht, in der Gott Meine Seele erschaffen hat: Ich
bin der Ozean, in den Sich der Allerhöchste Selber ausgeschüttet hat.
Die Seele, die aus Mir trinkt, trinkt aus Gottes Herzen und labt sich an
all demjenigen, was aus Gott strömt und was von einer geschaffenen Seele
aufgenommen werden kann. Begreife das Bild richtig: deine Herrin ist der
Ozean Gottes. Deshalb lade Ich dich so oft dazu ein, dich ‘in Mich
versinken zu lassen’.
Botschaften zum Fest vom
15. September
Maria, Mutter der Schmerzen
Freitag, 19.
Mai 2006
“So viele negative Gefühle herrschen Mir
gegenüber. Viele Seelen sind gleichgültig. Viele kommen in der Hoffnung zu
Mir, dass Ich ihnen ihre Kreuze wegnehmen werde. Andere beneiden Mich,
weil sie sich vorstellen, dass Mir alles nur so in den Schoß gefallen ist.
Zwar habe Ich während Meines Lebens auf Erden an den Auswirkungen der
unermesslichen Herrlichkeiten teilgehabt, mit denen Gott Mich bekleidet
hatte, aber trotzdem habe Ich in Meinem Herzen in einem Maße gelitten, das
das menschliche Fassungsvermögen weit übersteigt.
Mein Kreuz war das Kreuz der
Vollkommenheit in der Liebe. Tatsächlich, vollkommene Liebe geht mit
vollkommenem Leiden einher; denn je brennender die Liebe, umso
empfindlicher wird das Herz gegen die unvorstellbaren Verletzungen, die
dem Herzen Gottes wegen der unzähligen Sünden der Menschheit zugefügt
werden, Tag für Tag, Jahr für Jahr, Jahrhundert für Jahrhundert.
Milliarden und Milliarden von
Beleidigungen, Sakrilegen, Verletzungen, Gleichgültigkeiten,
Undankbarkeiten.
Ich habe sie
alle gespürt.
Die Tatsache, dass Ich die Herrin aller
Seelen bin, ist auch dadurch begründet, dass Ich die einzige Seele bin,
die das menschliche Herz und den menschlichen Geist, die menschlichen
Wünsche und jegliche Form der Versuchung, der Irreführung und der
Verführung durch und durch ergründet hat. Mir ist alles offenbart
worden. Der Allerhöchste hat Mir diese Kenntnisse eingegossen und hat Mir
einen inneren Blick geschenkt, der alles sieht. Ich besaß diese
Gaben bereits, als Ich noch auf Erden lebte, sogar schon als junges
Mädchen.
Es bedarf einer vollkommenen Liebe, um
unter der Bürde dieser übernatürlichen Kenntnisse und Erleuchtung noch mit
Menschenseelen umgehen zu können und jeden Augenblick des Tages für die
Menschheit zu beten, zu opfern und abzubüßen. Ja, Ich habe ein Leben
unvergleichlicher Abbüßung geführt. Die Unermesslichkeit Meines
Lebenskreuzes verbarg sich hinter Meiner angeborenen Sanftmut und Meines
angeborenen Frohmuts. Was die Leute, die Mir begegneten, vor sich sahen,
war eine Frau, die vor Zärtlichkeit, Sanftmut, Freude, Zuvorkommenheit,
Hilfsbereitschaft strahlte. Viele waren auf den ersten Blick tief von
Meiner Erscheinung beeindruckt, weil das Übermaß an Göttlicher Liebe aus
Meiner Seele über diese hinströmte.
Hinter Meinen sanften, nahezu wehmütigen,
vor Liebe strahlenden Augen verbarg sich das Kreuz der Welt. Ich
habe dieses Kreuz Mein Leben lang in Meinem Herzen getragen, Jesus
hat es an Seinem Körper und in Seinem Herzen abgebüßt. Auch Ich
habe sehr viel körperlich gelitten; denn das ganze Herzeleid suchte sich
Auswege in körperlichen Leiden und Ermüdungen. Trotzdem merkten nur wenige
etwas davon; denn der Mantel der Göttlichen Liebe verlieh Mir eine
himmlische Ausstrahlung, eine sanfte, verzaubernde Schönheit. Die
Menschheit begreift die wahre Tiefe Meiner Eigenschaft als die
Schmerzensreiche Mutter nicht.
Ebenso wenig versteht sie, wo Ich „das
Recht hernehme, Mich Herrin der Seelen nennen zu lassen“. Es ist das
Gesetz der Göttlichen Gerechtigkeit, die für Mich diesen Titel vorgesehen
hat. Es sind die menschliche Kurzsichtigkeit und der schreiende Mangel an
Kenntnis von Gottes Wahrheit, die in den Menschenherzen diesen Widerstand
aufkommen lassen.
Die Frau
neigt manchmal dazu, sich aus einer gewissen Missgunst gegen meine
Herrschaft zu widersetzen, weil eine Geschlechtsgenossin so viel Macht hat
und so unermesslich hoch über alles erhoben worden ist. Der Mann
widersetzt sich, weil er es als eine Demütigung und eine Unehre empfindet,
zu den Füßen einer Frau niederknien zu müssen und total in Ihrer Macht zu
sein. Nur die Augen erleuchteter Seelen werden die Ausstrahlung Meiner
Göttlichen Gaben erkennen.“
“(…) Gnaden können nur in dem Maße
fruchtbar werden, wie die Seele tiefer durch die dazu gehörenden Prüfungen
reist. Die wahren Früchte der Gnade wachsen in einem Obstgarten, den die
Seele erst über einen Weg von Kies und Dornen erreicht. Ich bin die
Aufseherin des Obstgartens. Das Maß der Liebe, welche die Seele Mir
gegenüber aufbringt, wird die Ausdauer und den Willen bestimmen, mit denen
sie diese schwere Reise vollendet.“
Freitag, 15.
September 2006
(Gedenktag Maria, Mutter
der Schmerzen)
“(...) Betrete mit Mir das Reich der
Erlösung. Wirf dich vor Meine Füße auf Golgotha, dem Thron von Gottes
Reich auf Erden, nieder, wo die Mutter der Schmerzen mit dem Göttlichen
Erlöser als die Königin herrscht, bekleidet mit der Göttlichen Schönheit
der Sündenlosigkeit. Der raue Boden unter dem Kreuz und unter den Füßen
der Königin des Kreuzes ist die Härte der Menschenherzen, in denen die
Sünde wuchert; denn jede Sünde ergibt sich aus Mangel an wahrer Liebe. Die
Sünde ist die einzige Frucht des dürren und harten Felsenbodens des
Herzens, das von der Erbsünde gezeichnet ist und das das Wasser der Gnade
unzureichend in sich aufgenommen und gehegt hat.
Siehe, wie der Schöpfer die Sünde unter
Meine Füße gelegt hat. Er hat Meine Seele vollkommen unbefleckt
geschaffen, Er hat sie dem Heiligen Geist zur Vermählung gegeben und Er
hat Sie den Göttlichen Erlöser gebären lassen. Als die Frucht Meiner
Göttlichen Hochzeit den Menschenseelen zu Essen gegeben wurde, stand die
Tafel dieser Himmlischen Mahlzeit hoch erhoben auf dem Berg der Sünden.
Der Allerhöchste hat Mich zusammen mit der heiligen Tafel aufrecht
hingestellt, mit allen Sünden der Jahrhunderte als besiegt und allen
sündhaften Seelen als geheiligt unter Meinen Füßen.
Drei Stunden lang habe Ich dort mit Gott
Selbst geherrscht: die Stunde der Ehrenbezeugung an die Schöpfung, die
Stunde für die Erlösung und die Stunde für die Heiligung. Preise Mich,
herrschend auf diesem Berg, wo unter Meinen von Gott gesalbten
Füßen die Dürre der Lieblosigkeit, die Steine der Sünde und zwischen all
diesen Steinen die Schlangen aller Versuchungen aller Jahrhunderte
liegen. Ich bin die Königin von Feuer und Tränen. Das Feuer Meiner Liebe
verbrennt alle Unreinheit unter Meinen Füßen. Die Tränen von Meinem
Schmerz gießen unendliche Ströme von Gnaden von neuem Leben in diesen
Boden.“
“Ich bin die weinende Allmacht. Meine
Tränen sind das farblose Blut aus Meinem Unbefleckten Herzen, das sich für
alle Jahrhunderte mit dem Blut Christi für die Erlösung der Seelen
vermischt. In Meinen Tränen werden Herzen von der Sünde gereinigt.
Schmerzen, die Gott zu dem Zweck aufgeopfert werden, dass sie die
Verwirklichung Seines Heilsplans fördern mögen, sind keine Zeichen der
Schwäche, sondern Kugeln, welche die Burg Satans beschießen.
Schmerzen, die nicht aufgeopfert und Mir
nicht geweiht werden, ersticken die Seele. Die Tränen aus solchen
Schmerzen verseuchen den Boden der Seele und führen unheilsame,
selbstvernichtende Gesinnungen herbei: Bitterkeit, Groll, Mangel an
Vergebung, Selbstbemitleidung, Sarkasmus, Depressionen. In einer Seele mit
einer solchen Gesinnung wird das Feuer gelöscht und dringt Gottes Licht
nicht länger hinein. Schmerzen hingegen, die Mir geweiht werden,
verschmelzen sich mit Meinen Tränen und fließen in ein Meer zusammen, in
dem die Pläne Satans ertränkt werden.
Die Schmerzensmutter ist nicht gekommen,
die Seelen zu lehren, wie sie an ihrer Trübsal und ihrer Traurigkeit
festhalten können. Sie kommt, die Seelen vielmehr zu lehren, wie sie diese
Gesinnungen als eine Waffe zur Befreiung von sich selbst und von anderen
benutzen können. Die Seele braucht sich nicht zu fragen, wie das
vor sich geht: Die volle Ausschöpfung ihrer Weihe steht in Meiner
Macht. Die Schmerzensmutter kommt auch, die Seelen zu lehren, nicht über
weltliche Dinge zu weinen, sondern in Ihrer Nachfolge nur über die
Sünde und über die Dinge zu weinen, welche die Seele
betreffen.
Siehe doch, wie mächtig die Mutter der
Schmerzen ist. Durch ein Leben ständiger Aufopferung endloser Schmerzen,
Prüfungen und Kreuze hielt Ich die Teufel unter Meinen Füßen. Wie sehr sie
auch wüteten, dort sind sie geblieben: unter Meinen Füßen, als Meine
Sklaven, nichts gegen Meine Macht vermögend. Auf Golgotha stand Ich, wie
in einem Himmlischen Symbol, als eine regierende Königin, aufrecht mit
allen Auswirkungen Satans, der Sünden der Welt, unter Meinen Füßen, so wie
Sklaven der absoluten und unbegrenzten Macht ihrer Herrin ausgeliefert.
Jetzt, in diesen letzten Zeiten, offenbare Ich Mich durch dich als die
mächtigste Herrin aller Seelen. (…)
Die Mutter der Schmerzen ist Miterlöserin
geworden: Sie hat gemeinsam mit Gott Selbst die Menschheit erlöst. In
dieser Eigenschaft ist Ihre Macht über das Böse in seiner Gesamtheit zur
Äußerung gekommen. Als die mächtigste Herrin der Seelen bekommt Sie nun
die Gelegenheit, die Göttliche Verfügung umzusetzen, kraft welcher Ihre
totale, absolute und souveräne Macht über alles, also auch über die Teufel
bekannt gemacht wird. (…)
Verstehe dies richtig: Je niedriger die
Seele sinkt, desto nichtiger ist sie im Vergleich mit demjenigen, was von
Gott mit dem Seinigen bekleidet ist. Der Allerhöchste hat es so verfügt,
dass da eine himmelweite Kluft besteht zwischen Maria, Perle und Krone der
Schöpfung, und allen anderen Geschöpfen. Unter diesen anderen Geschöpfen
aber bestehen auch große Unterschiede. Die Engel stehen am nächsten bei
mir, aber sind dennoch in Gottes Augen nicht mehr als ein Sandkorn unter
Meinen Füßen. Die Menschenseelen sind von Gott so gemacht, dass sie
aufgrund heiligender Verdienste sogar über die Engel hinaussteigen können,
bleiben jedoch im Allgemeinen weit unter der Ebene der Engel. Die Teufel
sind Seelen in absoluter Entartung. (…)“
Donnerstag, 29. Juni 2006
“Durch Mein Jawort hat sich die
Heilsgeschichte völlig verändert. Der Allerhöchste hat Mir ein alles
verzehrendes Verlangen nach dem Kommen des Messias ins Herz gelegt. Als
der Erzengel Gabriel zu Meinen Füßen niederkniete, um von Mir die
Zustimmung zu erbitten, den Keim des Körpers Christi in Mich zu legen, der
die Menschheit aus dem Todesurteil erlösen sollte, das durch den
Sündenfall des ersten Menschenpaares über die Seelen verhängt worden war,
begriff Ich in einigen Augenblicken, welch einmaliges Kreuz Mein Jawort
Mir auferlegen würde. Ich sah jedoch auch den unvorstellbaren Einfluss
vorher, den diese Zustimmung auf das Schicksal der Menschheit ausüben
würde. Bei der Verkündigung von Seiten des Engels wurde Mir somit eine
uneingeschränkte Macht über das Schicksal aller Seelen anvertraut.
Gewissermaßen ist in jener Stunde zwischen Gott und Meiner Seele der
heilige Bund unterschrieben worden, kraft dessen Ich für ewig die Herrin
aller Seelen sein sollte.”
Botschaften zum Fest vom
15. September
Maria, Miterlöserin
Dienstag, 20. Juni 2006
“Jeden Tag wird das Opfer Jesu auf den
Altären Seiner Kirche erneuert. Dasjenige, wonach Er Sich jedoch so
inständig sehnt, ist, dass außer mit Seinem Leib und Blut viele Kelche
auch mit den liebevollen Opferungen von Seelen gefüllt werden mögen. Viel
mehr Seelen sollen sich selbst, alle ihre Kreuze und Prüfungen und all
ihre Liebe in den allerheiligsten Kelch Meines Schmerzensreichen und
Unbefleckten Herzens ausschütten, um ihre Aufopferung durch Meine
mächtigen Hände zum Himmel heben zu lassen. Keine Seele kann fassen,
welche Lichtkraft von der gemeinsamen Aufopferung des Leibes und Blutes
Christi mit der totalen Selbsthingabe einer Seele ausgeht. Jede Seele
könnte die Hölle auf ihren Fundamenten erbeben lassen, wenn sie sich Mir
in allen Prüfungen, Leiden, Schmerzen und allem Kummer inständig zu Füßen
werfen würde mit der Bitte:
O Maria, mächtige Herrin der Seelen und
Miterlöserin der Menschheit, lass alle meine Leiden, Kreuze und Prüfungen
und die ganze Liebe, mit der ich diese für Dich trage, in den Kelch Deines
Herzens überfließen und geruhe, sie in Einheit mit dem Leib und dem Blut
Christi Gott aufzuopfern, damit Sein Reich auf Erden gegründet werden
kann.
Der Seele, die sich bis in ihren Leib mit
ihren sämtlichen Leiden und allem Kummer total und völlig Mir, der
mächtigen Herrin alles Erschaffenen, hingibt, kann durch eine solche
Aufopferung die unendliche Erlösungsmacht Christi und Sein Göttliches
Leben zuteil werden. Ich bin die wahre Miterlöserin der Menschheit, und
diese Funktion findet ihre Krönung in der Ausübung Meiner Funktion als die
Herrin aller Seelen. Die Herrin aller Seelen wird Ihre uneingeschränkte,
totale Macht über die Seelen, die sich Ihr als Diener oder Sklaven Ihrer
Liebe hingeben, dazu anwenden, das Erlösungsmysterium zu seiner vollen
Verwirklichung zu führen.
So bringe Ich das Opfer Christi mit dem
Opfer der Seele in Verbindung, die sich vollkommen Mir hingegeben hat. In
der Vereinigung zwischen diesem Göttlichen Opfer und dem menschlichen
Opfer, verschmolzen im Kelch des Herzens der Herrin der Menschheit, wird
die Quelle desjenigen Lebens entspringen, das die Seelen tatsächlich
befreien wird. Der Leib und das Blut Christi besitzen diese Macht bereits
aus sich selbst, aber genauso wie Gott Mich für die Menschwerdung
nötig haben wollte, will Er jede Seele verwenden, um der
Menschwerdung ihre wahren Früchte zu schenken. So wie in allem kommt Meine
Berufung als die Brücke zwischen dem Himmel und der Erde auch darin zum
Ausdruck. So hat es der Allerhöchste verfügt: Maria, die mächtige Herrin
aller Seelen, soll die Göttlichen Mysterien in ihren konkreten
Auswirkungen gegenüber den Seelen vollenden.”
Samstag, 19. August 2006
“Eine der Früchte der Werke Satans besteht
darin, dass es sehr vielen Seelen schwer fällt, Mich als die Miterlöserin
der Menschheit zu akzeptieren. Bedenkt, dass der Allerhöchste Seine Werke
erst als vollendet betrachtet, wenn die Gottheit und die Menschenseele
sich in diesen Werken vollkommen aneinander schließen. Die Gottheit und
die Menschenseelen sind wie ein Schlüssel und ein Schloss: Die beiden
Elemente müssen vollkommen ineinander passen und anschließend durch einen
vollkommen ineinander überfließenden Willen ineinander umgedreht werden,
um die Tür zu öffnen.
Jesus war als Sohn Gottes die Mensch
gewordene Gottheit. Ich Selbst war als die Unbefleckte Empfängnis
gleichsam die ‘vergöttlichte’ Menschheit. Jesus war von Natur aus Gott und
wurde zum Menschen zwecks der Erlösung. Ich dahingegen war von Natur aus
Mensch und wurde auf nahezu Göttliche Ebenen erhoben. In den Vereinten
Herzen Jesu und Mariens sind die Worte in der Heiligen Messfeier
besiegelt: ‘Lasse uns dieser Kelch teilhaben an der Gottheit Christi, die
unsere Menschennatur angenommen hat.’
Ich erinnere ebenfalls an die Bibelworte,
dass am Ende die Macht an Jesus übertragen werden soll. Er wird die Seelen
richten. Dieses Privileg steht Ihm zu, weil Er die Seelen in Gottes
Wahrheit unterrichtet hat und sie in Seinem Fleisch und Blut erlöst hat.
Ich weise darauf hin, und dies offenbare Ich zum ersten Male durch dich
als Apostel Meiner Macht, dass Ich bei diesem Urteil an Seiner Seite
stehen soll und dass sämtliche Seelen in jener Stunde nicht alleine vor
Ihm niederknien werden, sondern vor den Vereinten Herzen Jesu und Mariens.
Der Allerhöchste wird von der Göttlichen Macht Zeugnis ablegen, die in
Mich gelegt worden ist und wodurch in Mir die Vollkommenheit Seiner Werke
ihren vollen Glanz erhalten hat.
Der Apostel Johannes wurde als ‘Apostel,
den Er liebte’ angedeutet. Die von Jesus gehegte besondere Vorliebe zu
Johannes ging in hohem Maße aus der Tatsache hervor, dass dieser Apostel
Mir gegenüber die Gesinnung eines richtigen Sklaven besaß. Er hat dadurch
die Grundlage eines der größten Göttlichen Mysterien durchschaut. Bereite
die Seelen auf diese Wahrheit vor: Die Rettung der Menschheit kann nicht
vollendet werden, solange sie nicht ungeteilt vor Maria niederkniet.
Gottes Größe liegt in Seiner Macht. Diese Macht hat Er Mir zuteil werden
lassen, mit Ausnahme der schöpferischen Macht, die das Wesen der Gottheit
Selbst ausmacht und somit Sein einmaliges Privileg ist. Die größte
Verherrlichung Gottes aber vollzieht sich zu Meinen Füßen.
(...)”
Mittwoch, 4. April 2007
“Immer noch machen sich feindliche Stimmen
hörbar, wenn von Maria als Miterlöserin die Rede ist. Ich betone,
dass diese Stimmen von Satan inspiriert werden, der die Fülle von Gottes
Wahrheit für die Seelen zu verschleiern versucht. Der Schlüssel zu Gottes
Heilsmysterium, das durch den großen Erlösungsplan erschlossen werden
musste, war von einer Menschenhand zu bedienen.
So hat es Gottes Gesetz von
Anfang an verfügt.
Ohne Mein ‘Ja’ konnte die Erlösung
nicht vollzogen werden; denn gemäß dem Gesetz Gottes wäre sie in diesem
Fall nicht vollkommen gewesen. Gottes Gesetz verfügt, dass alles, was
zwischen dem Himmel und der Erde geschieht und im Interesse der Seelen
ist, mit ihrer Mitwirkung verwirklicht werden soll.
Genau das ist das
tiefe Wesen des Neuen Bundes.
Es gäbe gar keinen Neuen Bund ohne
menschlichen Beitrag. Aus diesem Grunde musste Jesus die Menschenseelen
in einem menschlichen Körper erlösen und musste der Schlüssel zur
Eröffnung dieses Bundes von der Hand eines weiblichen Menschen bedient
werden. Ohne Mein ‘Ja’ konnte es also keine Erlösung geben. Deshalb bin
Ich in der Fülle die Miterlöserin der Seelen.”
Loskauf unserer Seelen —
Donnerstag, den 24.
September 2009
(Fest Maria, Loskauf der Gefangenen)
“Liebe Seelen, Ich bin der Loskauf der
Gefangenen. Gebt Mir
heute euer Selbst ohne jegliche Zurückhaltung.
Ich kann alle eure Leiden an Leib und
Seele für die Befreiung eurer Lieben und von euch selbst aus den Fallen
der Finsternis gebrauchen.
Gott hat Mir eine
uneingeschränkte Macht über den Bösen geschenkt. Diese Macht ist wie ein
Schlüssel auf der Tür zu eurem wahren inneren Frieden und der Erfahrung
einer wahren Freiheit.
Um diesen Schlüssel in einer Seele
umzudrehen, muss Ich in Gottes Herzen die Urkunde des Bundes zwischen
dieser Seele und Mir Selbst hinterlegen können, des Bundes, der von Jesus
erstellt und mit Buchstaben aus Göttlichem Blut geschrieben wurde, von Mir
mit Meinen Tränen als Miterlöserin unterschrieben wurde und nun auf eure
Unterschrift wartet, durch die vollkommene und vertrauensvolle Hingabe von
all eurem Leid an Mich. Sobald dies erfolgt, kann Mein Fuß die Schlange,
die euren Seelentempel und den Seelentempel eurer Lieben unsicher macht,
Meiner Macht und Meiner Herrlichkeit unterwerfen.
Wer Mir wahrhaftig gehört, kann
kein Sklave der Finsternis bleiben; denn Ich bin für ewig der Tabernakel
des Lichtes Christi.
Glaubt bedingungslos an Mich; denn Ich
will Mich Selbst der Barmherzigkeit Gottes anbieten als Lösegeld für
irrende und getäuschte Seelen.
Mein Wert als Lösegeld ist in
Gottes Augen unendlich. Allerdings
kann dieser Wert nur in dem Maße zu Geld gemacht werden, wie ihr euch Mir
vertrauensvoll und vollkommen hingebt.
Für eure Lieben, die Mir nicht gehören
wollen, will Ich Mich Selbst der Barmherzigkeit Gottes darbieten, damit
die Stimme der Liebe in ihnen die Misstöne der Welt vertreiben möge und
ihre Umkehr vorangebracht werden kann. Gebt euch Mir total, damit
Ich das Licht eurer Seele leuchtender machen kann und durch euch die
welkende Blume eurer Lieben auf das große Licht vorbereiten kann, das Ich
ihnen erwirken werde.
Lasset die Seelen dieses Gebet
an Mich richten...”
(Es wird das Gebet Nr. 1134 geboren)
1134. Bittgebet zu Maria,
Loskauf der Gefangenen
(durch “Myriam van Nazareth”)
O Maria, mächtige Brücke zwischen Himmel
und Erde, Miterlöserin der Seelen,
in meiner Not bitte ich Dich flehentlich
um die Befreiung meiner Lieben und meiner Selbst aus der Sklaverei der
Finsternis.
Ich gebe Dir alle meine
körperlichen Leiden und mein ganzes Herzeleid als Lösegeld für die Seelen,
die ich Dir jetzt auf besondere Weise anvertraue.
Geruhe, in allen diesen Seelen
den Teufel der Sünde, der Untugend, der Verirrung, der Versklavung und der
Süchtigkeit in die Knie zu zwingen, damit er Dir seine Beute ausliefert.
Du, die Du der Vollmond in der
Nacht der Seele bist, brich doch in diesen Seelen die Macht der
Finsternis.
Geruhe, ihnen den Lichtstrahl zu
erwirken, der Saul auf dem Weg nach Damaskus für die Werke des Lichtes
gewonnen hat.
Geruhe, die Unvollkommenheit meiner
Selbstaufopferung mit dem unendlichen Wert Deiner vollendeten Liebe zu
ergänzen, deren Macht über Gottes Barmherzigkeit Unzählige aus den
Fallstricken des Bösen und der Verirrung befreit hat; denn Ich will Dir
heute mein Leben und mein Sterben geben, für die Wiedergeburt dieser
Seelen, für ein Leben von Licht und Liebe.
Fest der
Heiligen Erzengel
Donnerstag, 28.
September
2006,
“Morgen werden
die heiligen Erzengel gefeiert. Ich will dich in einige Mysterien in Bezug
auf ihr Wesen und ihre Aufgaben einführen (...).
Der Heilige Erzengel
MichaEl ist der
oberste Fürst des Himmlischen Hofes.
Er war der Führer der Engelscharen, die
Gott treu blieben, als sich Luzifer, der später Satan heißen sollte, gegen
Gottes Pläne und Werke auflehnte und große Engelscharen mit sich in den
Ungehorsam hinein zog und in die Verweigerung, Mich als die spätere
Königin und Herrin aller Seelen, einschließlich der Engel, zu akzeptieren.
Michael ist für alle
Jahrhunderte der Führer der kämpfenden Engel.
Ihm wurde der Auftrag anvertraut, über das
Seelenheil der Menschenseelen zu wachen, und sie vor sämtlichen finsteren
Einflüssen zu schützen, welche dieses Seelenheil durch Versuchungen und
unmittelbare Angriffe von Seiten der Teufel bedrohen können.
Ich möchte, dass die Menschenseelen
Michael das Heil und den Schutz ihrer Seele anvertrauen.
So wie er für alle Jahrhunderte über die reine Kampfkraft sämtlicher Engel
für den Sieg des Lichtes wacht und für die Gehorsamsdisziplin unter den
Engeln zuständig ist, kann er das ebenfalls in den Menschenseelen tun.
Der Heilige Erzengel
RaPHaEl begleitet
die Engel, die Heilungsaufgaben haben.
Ihm wurde die Aufgabe
anvertraut, die Menschenseelen am Körper und in ihren geistigen
Fähigkeiten zu unterstützen. Er
begleitet die Menschenseelen, die ihn darum bitten, so dass sie ihren
Körper in gehöriger Weise in den Dienst von Gottes Heilsplan stellen
können, dass Krankheiten in dem Maß und in dem Sinne geheilt werden, wie
dies für die Seele und für Gottes Pläne zweckdienlich oder
notwendig ist, und dass die Menschenseele ihre geistigen Fähigkeiten dazu
benutzt, Gottes einziger Wahrheit zu dienen.
Ruft Raphael an, die Kirche vor den
Verirrungen sämtlicher Ketzereien und des Modernismus zu bewahren,
die das Christentum wie durch einen Krebs unterminieren.
Er hilft der Menschenseele dabei, ihren Verstand völlig darauf zu
verwenden, Gottes Pläne und Werke zu verwirklichen und ein gesundes
Gleichgewicht in sämtlichen Angelegenheiten des Körpers und des Geistes zu
finden, jedes Mal im Hinblick auf Gottes Bedürfnisse.
Der Heilige Erzengel GABRIEL
begleitet die Engel, die eine dienende Aufgabe zu erfüllen haben.
Er überwacht den Tiefgang
und die Reinheit der Andacht und der Ausführung sämtlicher Befehle, die
von Gott und von Mir den Engeln erteilt werden.
Seine Aufgabe ist es ebenfalls, die
Menschenseelen im Herzen zu reinigen, damit sie sich vollkommen für
jeden Kontakt zu Gott und zu Mir aufschließen können. Er unterstützt und
reinigt die Menschenseelen, die ihn darum bitten, damit sie die
himmlischen Eingebungen und Botschaften so entgegennehmen und verstehen,
wie diese gemeint sind, und er kann die Gebete, die Bitten und den Dienst
von Seelen an Gott und an Mich in der möglichst besten Form vor Gott und
vor Mich bringen. Er kann
dazu beitragen, dass die wahre Kommunikation zwischen Menschenseelen
optimal verläuft, indem er die Herzen reinigt und sie auf einander
einstellt.
Die Seelen können ihn zur Hilfe bitten, um
den Frieden unter sich wiederherzustellen oder zu fördern.
Gabriel ist auch der Engel der wahren, tiefen Weihe an Mich, der
Reinigung und Begleitung der mystischen Empfindung und der
reinen Empfindung des Göttlichen.
(...)
Er verstärkt in den Mir geweihten Seelen
das Verlangen, Mir auf das Äußerste zu dienen. Er hat die Aufgabe, in den
Menschenherzen die Wahre, Himmlische Liebe dermaßen anzufachen, dass
sie über das Menschliche hinaussteigen können.
Er ist auch der Erzengel, der
den Menschenseelen dabei helfen kann, sich vollkommen von den
weltlichen Dingen loszulösen. Zusammen mit Raphael kann er dabei
behilflich sein, jegliche Form der Sucht zu überwinden (...)”.
“Falls Mich die Seelen öfter und
inständiger um die Unterstützung von Seiten der Engel bitten würden, so
würden auf Erden große Wunder geschehen. In dem Falle könnte Ich die Engel
noch viel zweckmäßiger für die Verteilung der Gnaden unter den
Menschenseelen einsetzen.
Der Alltag der Seelen auf Erden
würde dann hochgradig mit Gottes Plänen in Übereinstimmung gebracht
werden. All demjenigen, was Ich den Engeln befehle, wird blitzartig Folge
geleistet.
Täglich werden jedoch Millionen von
Befehlen nicht erteilt, weil Mich die Menschenseelen NICHT darum bitten
oder aber Mich nicht in der angebrachten Weise oder nicht in der richtigen
Absicht darum bitten. So werden täglich viele Millionen von möglichen
Gunsterweise NICHT gewährt und finden die Teufel viele Millionen von
Gelegenheiten, um Situationen und Ereignisse für ihre Zwecke
auszunutzen; denn die Seelen leisten ihnen nur wenig Widerstand.
Ich betone die Notwendigkeit für die
Seelen, die Erzengel um Hilfe zu bitten. Diese Fürsten des Himmlischen
Hofes werfen sich täglich zu Meinen Füßen nieder, um Mir in inständigen
Bitten die Bedürfnisse der Menschenseelen anzuvertrauen und Meine Befehle
entgegenzunehmen, damit sie die Engel in ihrem Dienst dazu organisieren
können, die von Mir erhaltenen Aufträge auszuführen. Die Erzengel
überwachen genauestens die Ausführung der Aufträge durch die Engel, damit
diese Ausführung dem Wortlaut Meiner Befehle buchstäblich entspricht,
genau so, wie Ich es will, und zum von Mir gewollten Zeitpunkt. Ich will
den Seelen eine Anzahl von Absichten bekannt geben, welche sie Frucht
bringend den Erzengeln anvertrauen können:
1. Betet um das Einschreiten des
heiligen Erzengels MICHAEL bei:
- jedem Fall von Kriminalität
- Bedrohung des Körpers und der geistigen
Verfassung (geistigen Angriffen)
- Angst, die auf das Verhalten oder die
Worte eines Mitmenschen zurückzuführen ist
- jeglicher Versuchung
- Misshandlung
- jeder Situation der Gewalt, der
Folterung und der körperlichen oder geistigen Quälung
2. Betet um das Einschreiten des
heiligen Erzengels RAPHAEL bei:
- schwerer Ermüdung
- körperlicher Unfähigkeit, um spezifische
Aufgaben zu erfüllen oder spezifischen Verpflichtungen nachzukommen
- jeder körperlichen Schwäche
- Neigung zur Unkeuschheit
- geistiger Verwirrung
- Unruhe im Geist, Zweifel und
Unsicherheiten
- Neigung zur Schwermütigkeit
- jeglicher Sucht nach Genuss- oder
Nahrungsmitteln
- schlechten Gewohnheiten
- Neigung zum Grübeln, zum übermäßigen
Analysieren, zum Leben aus dem Verstand heraus
3. Betet um das Einschreiten des
heiligen Erzengels GABRIEL bei:
- jeglicher Äußerung des Unfriedens, der
Uneinigkeit, des Grolls, der Bitterkeit, der Unversöhnlichkeit
-
Unfähigkeit, zu vergeben
-
Lauheit im Gebet
- Gleichgültigkeit gegenüber Gott,
gegenüber Mir, gegenüber den Mitgeschöpfen
- Unfähigkeit, sich mit seinem Schicksal
abzufinden
-
Neigung zum Materialismus
- überwiegender Aufmerksamkeit für die
weltlichen Dinge und Ereignisse
- Bittet ebenfalls um seine Hilfe für den
Weltfrieden”.
Freitag 29. September 2006
(Fest der Heiligen Erzengel)
Der Heilige Erzengel Michael:
“Sklave der Herrin aller Seelen, ich bin der oberster Fürst der
Engel. Ich komme, den Menschenseelen gegenüber die unbegrenzte Macht
unserer Königin zu bezeugen, ebenso wie die totale Unterwerfung, die
alle Seelen Ihr schulden. Ich lege dieses Zeugnis in meiner
Eigenschaft als Wortführer des Himmlischen Hofes ab, als Erster im Rang
unter Maria, unserer unantastbaren und allermächtigsten Herrin. Täglich
erscheine ich zusammen mit den anderen Erzengeln zur Mittagsstunde und zu
Mitternacht vor unserer hocherhabenen Herrin wie in einer himmlischen
Audienz, wobei ich mich im Namen sämtlicher Engel neunmal zu Ihren
allermächtigsten Füßen niederwerfe und Ihr beide Füße küsse. Ich
betrachte diese äußerste Ehrerweisung nicht als eine Erniedrigung, sondern
als ein außergewöhnliches Privileg, das in mir Quellen der tiefsten
Entzückung erschließt…
Zeugnis des hl. Erzengels Michael
in Bezug auf die Macht von Maria und seine Unterwerfung Ihr
gegenüber, (Offenbarung vom
29. September 2006)
Ich bezeuge, dass ich, oberster Fürst des
Himmlischen Hofes, vor Sehnsucht glühe, unserer Herrin diesen Akt der
Unterwerfung und Ergebenheit Ihr gegenüber zu Füßen legen zu dürfen.
Sollte Sie es wollen, so könnte Sie uns
durchaus dieses Privileg verweigern. Diese Verweigerung würde allerdings
sämtliche Engel in tiefste Trauer tauchen; denn in diesem Akt der Übergabe
bekräftige ich unseren vollkommensten Gehorsam und unsere totale
Unterwerfung unter Ihre unbeschränkte Macht. Mögen die Menschenseelen
aus dieser Verfassung der Engel begreifen, wie unvorstellbar und
allumfassend die Macht Derjenigen ist, die auch ihre Herrin ist:
ich, der oberste Fürst der Engel, der von unserem Gott als Führer des
ganzen Himmlischen Hofes vorhergesehen war, nachdem der ursprüngliche
oberste Fürst, Luzifer, aus dem Himmel verbannt worden war, werfe mich zu
den Füßen der Menschentochter nieder, küsse Ihr die Füße und
bitte Sie tief kniend flehentlich um Ihre Befehle.
Menschenseelen, öffnet eure Augen, damit
ihr die erhabene Größe, die unaussprechliche Majestät und die
unübertreffbare Macht von Maria, der Herrin von allem Geschaffenen, seht.
Dient Ihr bis auf das Äußerste. Sie besitzt die Macht, um über euer
Schicksal zu entscheiden, sowie Sie alle Macht über uns Engel hat. Kein
Mensch noch Engel ist Ihr gegenüber mehr wert als ein Sandkorn unter Ihren
Füßen. Gebt in der innigsten Weihe und Selbstverleugnung, Liebe und
Unterwerfung euer Leben für Sie. Benutzt dieses unschätzbare Geschenk, das
ihr besitzt, doch wir Engel niemals bekommen können - das Leiden in einem
Körper -, um Ihre Macht bis auf das Äußerste zu verherrlichen.
So könnt ihr in sinnvoller und äußerst
wertvoller Weise ergänzen, was unserer brennenden Liebe und unserem
makellosen Gehorsam fehlt. Im Namen der unzähligen Engelscharen, über die
ich die Führung habe und die ich jeden Tag und jede Nacht zu den
mächtigsten Füßen außer Gott niederlege, richte ich einen Aufruf an
alle Menschenseelen, mit uns Engeln einen heiligen Bund zu schließen, zur
Verwirklichung der wunderbaren, für euch unfassbaren Pläne Gottes für das
ewige Glück der Menschenseelen, und zwar durch eine restlose
Selbstverleugnung, eine unbeschränkte, brennende Liebe und die tiefste
Selbsterniedrigung zu Füßen der Herrin aller Seelen.”
Maria:
“Das Fest der heiligen Erzengel ist unter anderem die Gelegenheit, bei der
im Himmel des großen Sieges der Himmlischen Heerscharen unter Anführung
des Heiligen Erzengels Michael über Luzifer und sein Gefolge, die
aufständischen oder gefallenen Engel, gedacht wird. Der Kampf war ein
Kampf um die Ehre Gottes, aber auch um die Ehre der Herrin der Seelen.
Luzifer und die Seinen weigerten sich, sich vor einer Frau zu demütigen,
einer Menschenseele, Maria, damals noch nicht im Fleische geboren, doch
bereits lebend im Keim von Gottes Heilsplan für die Seelen als die
letztendliche Ausführerin davon in den Seelen.
Luzifer als der oberste Fürst des Himmels
kannte in großen Zügen Gottes Absicht mit Mir: Er, der nur Gott über sich
hatte, sollte künftig ein Diener zu Füßen der Frau werden. Er reagierte
auf die Verkündigung dieser Göttlichen Verfügung mit Hass gegenüber Gott,
gegenüber Mir und gegenüber allen Seelen, die Mir trotzdem dienen
werden. Für ihn war es undenkbar, dass er Untertan einer Herrin werden
sollte, die eine absolute Macht über ihn haben würde und deren Willen er
bedingungslos würde ausführen müssen.
Meine Ehre wurde von Michael und den
Engeln, die seine Gefühle teilten, verteidigt. Die treuen Engel wurden von
Liebe für Mich entflammt und wurden im Grunde genommen Meine ersten
Geweihten. Heute genießen die treuen Engel auf eine besondere Weise die
Verzückungen Meines Antlitzes und Meiner Gegenwart im Leuchten Meiner
unvergleichlichen Schönheit und Macht. Ich will diese Gunst auch über
Meine treuen Geweihten auf Erden ausströmen lassen, um sie für den Dienst
zu Meinen Füßen glühender zu machen.
(…)“
„Der oberste Fürst Meiner Diener, der
Heilige Erzengel Michael, hat heute Morgen zu dir über Mich als ‘die
Menschentochter’ gesprochen. Mit dieser Bezeichnung, die noch nie vorher
benutzt wurde, hat der Führer der Engelscharen Mich im tiefsten Wesen
Meiner Natur verkündet. Jesus wurde der Menschensohn genannt. Er war der
Sohn Gottes, von Natur aus göttlich, jedoch im Fleisch geboren aus Meinem
Leibe und Meinem Blut.
Wenn Michael Mich als ‘die
Menschentochter’ bezeichnet, verweist er damit auf den vergöttlichten
Keim, aus dem sich Mein Wesen gebildet hat. Meine Seele ist anders
geschaffen worden als die übrigen Menschenseelen. Meine Seele ist aus der
Quelle des Lebens gebildet worden, allerdings mit Beimischungen der
göttlichen Natur, die sich nicht mehr von der menschlichen Natur scheiden
ließ, ebenso wenig als sich Milch und Wasser nach ihrer Vermischung noch
voneinander scheiden lassen: man sieht, schmeckt und riecht nach wie vor
die Natur der Milch, und die Mischung verhält sich in jeder Hinsicht wie
Milch. So wurde Meine Seele in den Keim eines menschlichen Körpers
hineingepflanzt.
Jede Menschenseele, die erschaffen wird,
wird mit der menschlichen Natur verkleidet, das heißt, dass sie sämtliche
Wesenszüge des ‘Menschen’ zum Träger bekommt. Diese Wesenszüge setzen sich
aus den Eigenschaften zusammen, die Gott als kennzeichnend für das Wesen
des ‘Menschen’ vorhergesehen hat, erhalten aber ihre endgültige Form unter
Einfluss aller möglichen Änderungen, denen diese Eigenschaften unter
Einwirkung des Standes der Gnade, in dem sich die Menschheit als Ganze
befindet, unterliegen. Dazu kommen noch die erblichen Eigenschaften, die
die Verfassung des materiellen Körpers bestimmen, und die wiederum mit den
Merkmalen der Seele in Wechselwirkung treten, um zusammen das Wesen des
Individuums zu bestimmen.
Die größte Änderung ist diese, welche von
der Erbsünde ausgeht. Indem der Schöpfer Meine Seele bei Ihrer Schöpfung
von diesen Einflüssen von Seiten des herabgesunkenen Standes der Gnade der
ganzen Menschheit loslöste, konnte Er Meine Seele vor einer Unmenge von
verunstaltenden menschlichen Zügen bewahren und war Meine Seele von Anfang
an Trägerin eines außerordentlich großen Anteils lauterer, unbefleckt
heiliger, sogar unversehrt göttlicher Merkmale.
Der Erzengel weist darauf hin, indem er
seine Herrin ‘die Menschentochter’ nennt: Sie, die in einmaligem
‘vergöttlichtem’ Zustand in das Fleisch eines Menschen eingebettet wurde
und also die ‘Tochter des Menschen’ wurde, während Sie nach wie vor einen
einmaligen Anteil göttlicher Eigenschaften in sich trug, unantastbar für
jeglichen schwächenden und verunreinigenden Einfluss, weil Sie zum
allertiefsten Kontakt, zur vollkommenen Verschmelzung mit der Fülle der
Gottheit von Jesus und vom Heiligen Geist vorbestimmt war.
Jesus war der Menschensohn, weil Er als
Gott aus einem Menschen für das Leben in einem materiellen Körper geboren
wurde. Ich bin die Menschentochter, weil Ich auf die allerreinste Art und
Weise aus der Quelle der Göttlichen Macht hervorquellend mit einem
Mindestanteil menschlicher Merkmale, gerade noch reichend, damit Ich als
Mensch wieder erkennbar bleibe, im Fleisch geboren bin. Meine Natur ist
menschlich, allerdings in einem so außerordentlichen Ausmaß mit der
Gottheit bekleidet, dass Ich auf der Ebene der höheren Vermögen der Seele,
des Herzens und des Geistes als ‘die Tochter Gottes, im Fleisch aus einem
Menschen geboren’ betrachtet werden konnte.
Die Bezeichnung ‘Menschentochter’ weist
auf eine einmalige Einheit von einerseits göttlichen Einflüssen in
unversehrter Form und andererseits dem notwendigen Mindestmaß an
Wesenszügen eines weiblichen Menschen hin, vollkommen oder ‘vergöttlicht’
bis hin zu bestimmten körperlichen Merkmalen.
Aus diesem Grunde bin
Ich vollkommen heilig.
‘Heilig’ sollst du verstehen als ‘in
vollkommener Übereinstimmung mit dem von Gott mit dem Heil bezweckten
Endziel’. Eine vollkommen heilige Seele ist eine Seele, in der die
Zielsetzungen von Gottes Heilsplan vollkommen verwirklicht sind. Diese
Seele ist in einem so hohen Ausmaß jeglicher Hemmungen der menschlichen
Natur entledigt, dass sie sich den Wesenzügen von Gott Selbst immer mehr
nähert. In den wahren Heiligen verwirklicht sich dieser Zustand im Laufe
ihres irdischen Lebens. In Mir hatte sich dieser Zustand bereits
vor Meiner Geburt im Fleisch verwirklicht, und sämtliche Züge der Gottheit
entfalteten sich in Mir unaufhörlich weiter in dem Maße, wie sämtliche
Göttlichen Mysterien in Mir weiter aufblühten und sich vollkommen
erfüllten.
Diese Entwicklung konnte sich in Meiner
Seele blitzschnell vollziehen, weil Ich in Mir nicht den hemmenden
Einfluss der Erbsünde trug. Das alles erklärt, weshalb das Wesen der
Gottheit, das unergründlich ist, nur über den Weg der Kenntnisse über
Mein Wesen einigermaßen erfasst werden kann. Dasjenige, was in
Gott nicht ausfindig gemacht werden kann, weil es gleichsam in die
Unendlichkeit hinaus fließt, kann in Meinem Wesen aufgrund Meiner
Berührungspunkte mit der menschlichen Natur gerade noch im Keim gefasst
werden.
Trotzdem sind diese Kenntnisse nie zuvor
offenbart worden, und sie werden nur von den Seelen verstanden werden, von
denen Ich will, dass sie sich Mir wirklich nähern. Alle Kenntnisse
von großen Mysterien bringen für die wissende Seele Verantwortlichkeiten
mit sich. Diese Verantwortlichkeiten können nur dann nicht
schädlich werden, wenn die Seele die Kenntnisse für ihr Wachstum in der
Liebe benutzt, in der Unterwerfung und in der totalen Weihe, auch im
Leiden, also in der Heiligkeit, oder in einer Weise, die der
Verwirklichung der Zielsetzungen des Heiles zuträglich ist”.
Samstag, 30. September 2006
“Weil sogar für viele Meiner Diener die
Bedeutung Meiner Worte der vorigen Nacht verschleiert bleiben wird, werde
Ich sie mit einem Bild erläutern. Die Menschentochter ist nicht Gott, aber
Sie trägt in Sich die Merkmale der höchst möglichen „Vergöttlichung“. Wenn
du einen erleuchteten Raum betrachtest, siehst du die Auswirkungen
des Lichts, während das Licht selbst in seinem Wesen nicht greifbar
bleibt. Wenn du den prächtigen Regenbogen siehst, der durch ein Prisma,
durch welches das Sonnenlicht scheint, auf eine Mauer oder auf einem
Fußboden gezaubert wird, siehst du verschiedene Elemente, woraus das
Sonnenlicht besteht, während das Licht selbst nicht greifbar bleibt.
Nicht nur das tiefe Wesen des Lichts
bleibt verborgen, darüber hinaus kann ohne das Dazwischenfügen des Prisma
nicht ermittelt werden, dass dieses Licht aus einer Anzahl
unterschiedlicher Farben aufgebaut ist. So fühlst du auch die Wärme des
Sonnenlichts, ohne dass die Quelle von diesem allen und das Wesen von
dieser Wärme ganz und gar bis in den Kern ergründet werden können. Niemals
können alle Fragen über das tiefe Wesen davon gelöst werden; denn
letztendlich scheitert der Verstand an dem Unfassbaren, Nichtstofflichen,
dem Mysterium, das eine unsichtbare Hinzufügung von Gottes Hand ist.
So ist es auch mit Meinem Wesen:
Ich mache das Göttliche für die Seelen greifbar, ohne dass das tiefste
Geheimnis Meines Wesens auf menschliche Weise erklärt werden kann.
(…)“
Schutzengelfest
Montag, 2. Oktober 2006
“Ja, die sechs Milliarden Schutzengel der
Menschenseelen, die auf Erden leben, bilden einen der Pfeiler Meiner
Macht. Füge die unzähligen anderen Engel im Himmel hinzu und du hast einen
ersten Bruchteil eines Bildes der Macht von der Herrin aller Seelen:
Etliche Milliarden Engel, die zu Meinen Füßen liegen, wartend auf Meine
Befehle. Du sollst wissen, dass dies alles in der Tat nur einen kleinen
Teil Meiner Macht ausmacht. Du weißt, dass Ich auch die unzähligen Teufel
in Meiner Macht habe.
Wenn die Menschenseelen ein
aufrichtiges Verlangen nach Befreiung zu erkennen geben würden,
würde Ich mit einem einzigen Befehl die ganze Erde in wenigen Augenblicken
durcheinander schütteln. Nichts würde Mir eine tiefere Genugtuung geben
als diese Demonstration Meiner Macht; denn die Macht ist Mir zugunsten der
Verwirklichung und totalen Erfüllung von Gottes Heilsplan gegeben worden.“
“Ich habe dir gesagt, dass Gott als große
Funktion der Frau vorgesehen hat, dass sie Trägerin des Lebens sein soll
und das Geschaffene zu seiner vollen Entfaltung bringen soll. So soll die
Frau die notwendige Krönung auf all das Geschaffene bilden. Eva, die erste
Frau, war als Stammmutter und Königin des menschlichen Geschlechts
geschaffen worden. Sie war vorherbestimmt, um auf vollkommen heilige Weise
das Leben in ihrem Schoß zu empfangen und die Heiligkeit dieser Keime
instand zu halten. Die Frau sollte in der Tat die Bewahrerin der
Heiligkeit unter den Seelen werden.
Satan hat diesen Plan vereitelt, indem er
Eva den ersten Ungehorsam gegenüber Gott einflüsterte. Er hatte mit seinem
zerstörerischen Plan Erfolg, indem er Eva mit Machtgier befleckte. Er
schürte in ihr den Hochmut an und wusste sie davon zu überzeugen, dass die
Frau über den Mann Macht ausüben kann, welcher der Mann keinen Widerstand
bieten kann, dass sie über ihren Gefährten eine solche Macht besaß, dass
dieser ihr statt Gott gehorchen werde. So hat sie ihren Mann zur
Erbsünde verführt.
Dies hat Anlass zu einem Göttlichen
Seelengesetz gegeben, gemäß dem die Frau als unrein betrachtet werden
sollte. Obschon Gott die Frau weiterhin als dem Manne gleichwertig
betrachtete, sollte sie von der Ausübung des Gottesdienstes ausgeschlossen
werden und sollte sie auch nach dem Erlösungswerk Jesu in der Kirche
Christi keinen Zugang zu der Handhabung der Sakramente bekommen. Dies
bedeutet zwar nicht, dass die Frau in Gottes Augen in Dingen des
Seelenlebens minderwertig sein würde, sondern diese Verfügung ist von dem
Schöpfer als eine ewig dauernde Wiedergutmachung für den Anteil der ersten
Frau an der Erbsünde vorgesehen.
Wohl hat Gott die Frau selbst in der
Ordnung des Seelenlebens wieder zur Ehre gebracht, indem Er Mich
als die neue Eva auf die Erde sandte, unbefleckt empfangen, in allem der
ersten Frau entgegengesetzt. Maria wurde mit einer Macht bekleidet, die
tausendfach jene von Eva übertraf und die den Anstifter des Falls von Eva,
Satan, zu Ihren Füßen bringen sollte. Satan wusste Eva von ihrer Macht
über ihren Gefährten zu überzeugen. Gott hat Mich von Meiner Macht
über Satan überzeugt.
Warum denn bleibt die Frau von der
Handhabung von Gottes Sakramenten ausgeschlossen, während doch die „Frau“
die Macht über all das Geschaffene, also auch über alle Männer, bekommen
hat? Weil Gott die Sakramente nicht einer Verunreinigung preisgeben kann,
die noch immer auf die Erbsünde hinweist. Siehe, Satan setzt seine Werke
in der Frau fort: Noch immer verbreitet er in der Frau das Gift der
Machtgier, die sich noch immer in großem Umfang auf dem Gebiet der Erotik,
der Sexualität, der leiblichen Eitelkeit auswirkt.
Ich bin die Frau, in welcher die Ausübung
der Macht auf das Brechen der Macht von jenem gerichtet ist, der Gottes
Plan mit der Frau als Trägerin des wahren Göttlichen Lebens hat vereiteln
wollen. Ich bin die Trägerin des wahren Lebens, Christus, in allen Seelen
auf Erden und von der Macht zur Heiligung. Daher gibt es für ewig
Feindschaft zwischen der Frau und Satan.“
Botschaft von Maria,
14. September 2010, Fest Kreuzerhöhung, 21.40 Uhr,
über das Gemälde der Herrin aller Seelen
“Das Gemälde, das der Vision
Ausdruck gibt, die Ich dir geschenkt habe, in der Meine Erhabenheit als
Herrin aller Seelen zum Ausdruck gebracht wird, nenne Ich ein Gnadenbild,
weil Ich durch dieses Gemälde große Gnaden in Seelen ergießen werde.
Es wird
Seelen zum wahren Glauben an Gottes Glorie bringen und an die Wahrheit
Seiner Verheißung über den endgültigen Sieg der Frau und Ihres Gefolges
über die Schlange und all ihre Werke von Finsternis.”
Aufruf der
Königin des Rosenkranzes
— Donnerstag, den 7. Oktober 2010
“Ich bin die Königin des Rosenkranzes. Ich
bin dazu berufen, den Seelen zu helfen, ihren Lebensweg zu einem Weg von
Rosen zu machen. Die Rose ist das Symbol der Liebe. Ich bin die Rose aus
dem Himmlischen Paradies. Je mehr die Seele sich nach Meiner Gegenwart in
ihrem Leben sehnt, desto mehr können Meine Verfassungen in ihr blühen.
Für Gott ist jeder Lebensweg ein
abgeschlossenes Ganzes. Anfang und Ende dieses Weges schließen sich
aneinander an, so dass sich der Lebensweg mit einem Kranz vergleichen
lässt: Von Gott geht die Seele aus, zu Gott muss sie zurückkehren, nachdem
sie die Rosen ihrer Liebe entlang ihrem Weg zum Blühen gebracht hat. So
soll jeder Lebensweg zu einem Kranz Himmlischer Rosen werden. Jeder Weg,
über den Ich herrschen darf, wird zu einem Weg von Rosen, einem Weg von
Liebe und dadurch von Himmlischer Fruchtbarkeit und ewigem Heil.
Jeder von euch ist dazu berufen, zu einem
Rosengarten der Tugendhaftigkeit auszuwachsen. In dem Maße, in dem ihr
Meine Worte in eurem Leben anwendet, werdet ihr um euch herum neue
Rosengärten zum Blühen bringen; denn Meine Worte sind Himmlische
Rosenzwiebeln. Pflanzt sie auf und neben eurem Lebensweg, und die
Rosenkränze werden zu ausgedehnten Rosenfeldern werden, zu Orten der
Heiligkeit, wo Ich das Parfüm für Gottes Reich der vollendeten Liebe und
des vollendeten Friedens bereiten kann.
Liebt Gott und alle eure Mitgeschöpfe mit
einer selbstverleugnenden Liebe, und in euch wird ein Feuer brennen, dass
die Dornen der Prüfungen verbrennen wird zur Erwärmung gekühlter Herzen.
Je mehr Dornen der Prüfung in euch im Feuer der wahren Liebe verbrennen
können, desto mehr wird euer Weg mit reinen Rosenblättchen besät, als
sichtbare Zeichen dafür, dass eure Seelen die Unterschrift Gottes in
sich tragen.
Ich bin Diejenige, die diese
Rosenblättchen in das Rosenparfüm der wahren Heiligkeit umwandeln kann.
Folgt Mir, sehnt euch nach Mir und lasst Mich die Vollendung des Weges der
Glückseligkeit sein, zu dem Gott euch gerufen hat.”
Festtag Maria,
Mutter der Göttlichen Vorsehung
Mittwoch, 12. Juli 2006
“Jede Seele ist für ein Leben im Dienste
der Dinge der Seele geschaffen worden, nicht für ein Übermaß an
Aufmerksamkeit für die Dinge des stofflichen Lebens. Sage den Seelen, dass
es eine Versuchung ist, wenn sie den Einflüsterungen nachgeben, im Geiste
mit vergänglichen Geschehnissen beschäftigt zu sein. Überlass dies alles
Mir, Ich bin die Herrin der Göttlichen Vorsehung. Je mehr die Seelen von
allem, was in ihrem Leben geschieht, Abstand nehmen, desto mehr kann
Ich alles in die rechten Bahnen leiten. Von den Seelen wird nichts
anderes erwartet, als dass sie sich Mir total hingeben, alle täglichen
Geschehnisse loslassen und das wahre Göttliche Leben in sich
hineinlassen.
Ich herrsche nicht wahrlich in einer
Seele, die im Geiste mit allen Geschehnissen, Aussagen, Entwicklungen und
menschlichen Kontakten beschäftigt bleibt. Unmittelbar nachdem die Seele
diese erfahren hat, gleiten sie bereits in ihre Vergangenheit über, also
in ein Niemandsland, das keine Bedeutung mehr hat. Jedes Geschehnis im
Leben und jeder Kontakt mit einem Mitmenschen ist nichts anderes als ein
Inhaltselement des Lebens, das die Seele in die stoffliche, vergängliche
Welt führt, weil die Göttliche Vorsehung dieses Inhaltselement für
diesen ganz bestimmten Augenblick vorgesehen hat.
In jenem Augenblick hat dies alles eine
Bedeutung für die Bildung der Seele und für die Auswirkung von Gottes
Plänen mit der ganzen Menschheit. Danach wird dies alles in das Zeitlose
aufgenommen und die Seele muss sich davon reinigen, indem sie Mir alles
anvertraut. Ich lege es unter Meine Füße, wo es einen endgültigen Tod
stirbt. Habe Ich nicht bereits früher gesagt, dass Ich Macht über die Zeit
habe? Auch Meine Herrschaft über alle vergangenen Dinge, die Mir übergeben
wurden, zeugt davon.
Dienstag, 14. November 2006
“Die Seelen sollen sich immer vor Augen
halten, dass die Zeit nur Gott gehört. Die Seelen haben die
Zeit nur als Leihgabe. Gott organisiert den Gebrauch der Zeit durch
die Wirkungen Seiner Vorsehung. Er hat Mich zur Herrin der
Göttlichen Vorsehung ernannt. Sobald eine Seele dazu bereit ist, sich Mir
hinzugeben, herrsche Ich über die Gestaltung ihrer Zeit.”
Die Zeit ist für den Menschen oft wie ein
Gut, das er in einer Tasche bei sich trägt und wovon er nach Belieben
Gebrauch macht. Wenn die Seele aber bittet, zu Meinem Thronsaal zugelassen
zu werden, indem sie sich an Mich weiht, wird sie in der Vorkammer
entkleidet und in Meine Kleidung gehüllt, die Kleidung von Meinen
Dienern oder, nach Meiner Wahl, von Meinen Sklaven. Sie wird dann auch
gebeten, ihre Reisetasche unter Meine Obhut zu stellen. Ihre Zeit wird
Meine Zeit, was sie in Wirklichkeit auch ist; denn Ich bin Herrin über
Gottes Vorsehung.
Aus diesem Grunde könnte die Seele es als
einen Diebstahl gegenüber Gott und gegenüber Mir als Seine Bevollmächtigte
betrachten, wenn sie ihre Zeit auf eine Weise gebraucht, die von Gottes
Plänen abweicht durch Weitschweifigkeit, unnötiges Argumentieren,
Gegrübel, endloses Wiederkäuen der Vergangenheit, rein weltliche
Beschäftigungen. Mögen die
Seelen Mich über alles herrschen lassen, damit sie vollkommen in
Übereinstimmung mit den Werken der Göttlichen Vorsehung kommen.“
Samstag, 18. November 2006 (Festtag Maria,
Mutter der Göttlichen Vorsehung)
“Ich bin die Herrin der Göttlichen
Vorsehung. (…) [Es gibt] zahllose Seelen, die andere Wege gehen als jene,
welche ihnen von Gottes Vorsehung bezeichnet werden, weil sie ihre eigenen
Bedürfnisse, oder was sie als Bedürfnisse betrachten, zu den einzigen
Herren ihres Lebens machen. Diese Seelen verletzten sich die Füße
an dem Schotter dieser Wege, die nicht für die Gesundheit der Seele
geeignet sind, sie werden durch und durch kalt, weil solche Wege
nicht von der Sonne bestrahlt werden, die das Göttliche Licht verbreitet,
und sie werden vergiftet, dadurch, dass sie auf diesen Wegen von
den Früchten essen, die sie am Wegrand finden und die vergiftet sind, weil
entlang aller Wege, die nicht von Gottes Vorsehung für die Seelen verfügt
sind, alles auf einem Boden wächst, der nicht mehr unter Gottes Obhut
steht, sondern von Satan bearbeitet wird.
(…)“
Mittwoch, 10. Januar 2007
“Zu einem gewissen Zeitpunkt in ihrer
geistlichen Entwicklung kann sich die Seele die Frage stellen: ‘Was kann
ich Gott zurückgeben für all dasjenige, was Er mir geschenkt hat und noch
täglich schenkt?’ Die Antwort, die Gottes Geist der Seele geben wird,
lautet dann: ‘Akzeptiere den Kelch des Heils.’ Das heißt, dass das größte
Geschenk von Seiten der Seele an Gott daraus besteht, dass sie sämtliche
Verfügungen der Göttlichen Vorsehung in ihrem Leben, also sämtliche
Prüfungen, in Hingabe akzeptiert, um auf diesem Wege den Kelch der
Erlösung der Seelen zusammen mit Christus zu trinken. Wie groß ist doch in
Gottes Augen die Seele, die das tut.
Was kann die Seele Mir als Geschenk der
Geschenke geben? Genau dasselbe: alles zu akzeptieren, was Gottes
Vorsehung ihr auf den Weg bringt. Ich bin die Herrin der Göttlichen
Vorsehung. Eins nur wünsche Ich: totale, ungeteilte, bedingungslose Weihe
und Hingabe Mir gegenüber. Das ist nichts Anderes als die Akzeptierung vom
Kelch des Heils. Ja, totale Weihe und Hingabe Mir gegenüber ist identisch
mit der vollkommenen Nachfolge Christi.”
Freitag, 20. Juli 2007
“Ich habe den Seelen gesagt, dass sie ihre
Weihe derart leben müssen, dass sie alles mit Mir teilen, Mich in alles
einbeziehen, allerdings noch immer durch eigenen Einsatz Verdienste
erwerben müssen. Ich will dabei zwei Dinge klar stellen:
1. Ich habe gesagt, dass “ein Problem an
Maria abgeben” nicht bedeutet, dass Ich das Kreuz der Seele tragen muss.
Ich meine damit nicht, dass sich Meine Rolle lediglich auf Beaufsichtigung
beschränkt. Mögen die Seelen nicht vergessen, dass Ich die Mutter der
Göttlichen Vorsehung bin.
Wenn eine Seele ein Problem mit Mir teilt,
sind zwei Entwicklungen möglich: Entweder Ich Selbst erwirke ihr
tatsächlich die Gnade einer totalen Lösung oder Ich leite Kräfte in
die Wege, aus denen sich Situationen entwickeln können, welche den Seelen
als Zeichen gelten, wodurch sie wissen oder spüren können, dass der
Augenblick gekommen ist, einen bestimmten Schritt zu unternehmen. So
begleite Ich Seelen zu der Lösung ihrer Probleme.
Sie müssen dabei eine große Offenheit
entwickeln und mit Weisheit und Geduld zu Werke gehen; denn manche
Geschehnisse sind keine Himmlischen Zeichen, sondern weltliche
Fallstricke. Genau daher bedeutet wahre Weihe, jede Situation, jedes
Geschehnis oder jede Verfassung mit Mir zu teilen und ab diesem Augenblick
im beharrlichen Gebet und mit Geduld und Vertrauen für die nötigen
Veränderungen offen zu stehen und die Wege zu akzeptieren, die sich
ankündigen, um zu einer Veränderung zu kommen.
Je intensiver die Seele auf Mich
ausgerichtet lebt, desto zielsicherer werden ihre Handlungen zur Lösung
ihrer Schwierigkeiten werden; denn die Seele wird erfahren, dass sie in
aller Ruhe wie durch eine unsichtbare Hand zu der Lösung geführt wird. Die
Annahme des Weges zu der Lösung ist dann das wahre Kreuz, die wahre
Anstrengung und die wahren Verdienste der Seele. Darin liegt die
Wichtigkeit des Erstrebens einer Verfassung anhaltenden Gebets und inneren
Friedens.
2. Wenn Ich sage, dass die Seele
letztendlich selbst den letzten Schritt setzen muss, meine Ich damit
ebenso wenig, dass sie ihr Problem festhalten muss, ganz im
Gegenteil. Sie muss es mit Mir teilen, indem sie es im Boden Meines
Herzens begräbt und sich nicht mehr darum kümmert. Wie kann sie
letztendlich zu einer Lösung kommen? Dadurch dass Ich sie in dem Maße
desto leichter zu der Lösung führen kann, wie sie das Problem aus ihrer
Denkwelt entfernt.
Dies ist die goldene Regel:
a) Die Seele erfährt eine Schwierigkeit.
b) Sie weiht Mir die Schwierigkeit.
c) Sie betrachtet die Schwierigkeit
bereits als gelöst und vermeidet dadurch, noch weiter daran zu denken.
d) Dadurch dass die Seele die
Schwierigkeit aus ihrem Geist loslässt, setzt sie Mir gegenüber einen Akt
von Vertrauen und Hingabe und Ich kann in ihrem Herzen eine Öffnung
finden, die sie benötigt, um in aller Freiheit und Unbefangenheit die
wahren Zeichen für eine Lösung sehen zu lernen. Solange die Seele ihr
Problem ständig erörtert oder ihr ganzes Verhalten dadurch beeinflussen
lässt, ist es so, als ob sie die Zugangstür zu ihrem Herzen krampfhaft
schließt.
Loslassen und Hingabe ist Entspannung des
inneren Lebens und öffnet die Tür für die Winde von Gottes Geist, die Herz
und Geist erfrischen und neues Leben einhauchen. Das wahre Göttliche Leben
ist Freiheit von Herz und Geist. Sobald die Winde von Gottes Geist die
Seele betreten können, nimmt die Seele auch an den Erkenntnissen
von Gottes Geist teil. Bedenke dabei, dass es für Gottes Geist keine
unlösbaren Probleme gibt.
e) In dem Maße, wie die Seele sich mehr
und tiefer auf Mich ausrichtet und intensiver nach Einheit mit Mir
verlangt und also die wahre totale Weihe praktisch lebt, lernt sie mehr
aus Meinem Herzen zu fühlen. Bedenke, dass die Lösung für ihre
Probleme genau in Meinem Herzen ausgewirkt wird, weil die Seele diese
Probleme Mir geweiht hat.
f) Dadurch sieht die Seele zu Gottes Zeit
gleichsam die Lösung für ihre Schwierigkeiten vor Augen, als ob sie diese
Lösung aus dem Buch der Weisheit, das sie in Meinem Herzen geöffnet sieht,
ablesen würde.
Ich betone: Die Seele, die ihre
Schwierigkeiten auf rechte Weise mit Mir teilt, wird selbst die
Lösung sehen, die Ich als Herrin der Vorsehung für sie bereitet habe. Sie
wird es in dem Maße sehen, in dem sie ihre Schwierigkeiten loslässt und
darauf vertraut, dass Ich im Verborgenen ihren Lebensbereich beeinflusse.
Das Einzige, was Ich von einer Seele bei der Weihe einer Schwierigkeit
verlange, ist, dass sie diesem Leitfaden folgt:
Weihe — Vertrauen — Loslassen —
Offenheit von Herz und Geist.
Sage den Seelen, dass sie auf ein Wunder
hoffen dürfen, doch keines erwarten dürfen. Die
Berücksichtigung der gegebenen Leitlinie ist das wahre Kreuz von
Verdiensten. Wenn die Seele darin ausdauernd ist, wird sie Verdienste
erwerben, die ein Wunder ihr nicht geben würde.“
Donnerstag, 2. August 2007
“(...) Erinnere die Seelen daran, dass
Gott Mich ihnen als Herrin und als Führerin gegeben hat. Ich bin das
Geschenk der Geschenke Gottes an die Seelen, Ich diene ihnen als Vorbild
für ihr Leben als Mensch und Ich bin die Königin, welche die ausführende
Macht in Gottes Reich in Händen bekommen hat. Dies bedeutet, dass Ich die
Seelen zu einem vollkommenen Verständnis von Gottes Gesetz und einer
vollkommen Nachfolge davon führen soll. Dazu bin Ich von Gott als die
Herrin der Seelen berufen worden.
Ich habe die Macht, Seelen zur
vollkommenen Nachfolge von Gottes Gesetz zu kneten und zu formen, damit
das Ewige Reich der Liebe in den Seelen gegründet wird. Ich brauche die
volle Mitwirkung und Offenheit von Seelen. (…)“
„Von der Stunde deiner Geburt an habe Ich
niemals aufgehört, Meine Saat in dich auszustreuen; denn Ich habe dich zu
Meinem Dienst bestimmt. Seit zehn Jahren habe Ich Mich in der Fülle
Meines Wesens in dich ausgegossen und habe Ich Meine Welt in all
ihrer Schönheit vor dir entfaltet.
In sämtlichen Schriften, die Ich in dein
Herz gesät habe, habe Ich Gottes Wahrheit aufgeschlossen, das Gesetz von
Gottes Reich, so viele Mysterien, die nie zuvor Menschenseelen bekannt
gegeben worden sind. Diese Samen besitzen eine Keimkraft, die nicht von
dieser Welt ist. Gerade deshalb sind sie den Kräften der Finsternis ein
Anstoß.
Aus diesem Grunde erlebst du einen
heftigen Gegenwind. Die Gnaden der Heiligung und Erlösung, die von Meiner
Saat ausgehen, sind so unschätzbar, dass sie den Zorn des Drachen in
ungesehenem Maße geweckt haben. Weil Meine Himmlische Saat, die aus deinem
Herzen den Seelengärten anvertraut wird, so einzigartig ist und also
niemals verloren gehen darf, treibe Ich dich bis zu der Grenze deiner
Möglichkeiten, um für alle Seelen, die mit den Schriften und Offenbarungen
in Berührung gebracht werden, die Gnaden der Erkenntnis, der
Standfestigkeit, des Durchsetzungsvermögens und der Selbstüberwindung zu
erwirken (…), damit in immer mehr Seelen das Bewusstsein Wurzeln schlagen
möge, dass diese Worte einmalig in der Heilsgeschichte sind. Auf
jene gelten die Worte Jesu: Viele Propheten haben verlangt, diese Dinge zu
hören und zu sehen, aber sie haben sie nicht gehört und nicht gesehen.“
“Für die Seelen ist nun eine einmalige
Epoche in der Heilsgeschichte eröffnet worden; denn die Schriften und
Offenbarungen, die Ich dir eingebe, enthalten nie zuvor bekannt gegebene
Wahrheiten, die beabsichtigen, die Fülle der Wahrheit über Mich, Herrin
der Seelen kraft Göttlicher Vollmacht, zu offenbaren. Dadurch hat
der Allerhöchste die letzte Phase der Erschließung von Gottes Reich für
die Seelen eingeläutet. (…)”
“Ich bin die Herrin der Göttlichen
Vorsehung. Die Seelen, die sich Mir völlig hingegeben haben und ihre Weihe
unter Berücksichtigung sämtlicher Regeln und Belehrungen leben, die Ich
ihnen gegeben habe, erschließen sich selbst die Schatzkammer des Glücks
auf Erden in dem Maße, in dem sie Mir völlige Herrschaft über ihr Leben
gewähren. Ich setze Mir die Aufgabe, für jede Seele das Lebenskleid zu
weben, das am besten zu ihrer Berufung und ihrer Lebensaufgabe passt. Ich
bin die Weberin, die Seele liefert Mir die Wolle durch die Weihe ihrer
Handlungen, Gedanken, Gefühle, Worte, Wünsche und ihres freien Willens und
durch den entschlossenen Kampf gegen ihre eigenen Schwächen, Untugenden
und Seelen schädigenden Gewohnheiten.
Es ist notwendig, dass Ich nach Meinen
Auffassungen weben kann; denn die Seele kennt nicht das Muster des
Kleides, das Ich für sie vorgesehen habe. Es ist ebenfalls notwendig, dass
Mir die Seele kein einziges Büschel Wolle vorenthält; denn in jenem Falle
kann Ich Meine Aufgabe nicht vollenden. Mit anderen Worten: Ich will
alles, jede Einzelheit der alltäglichen Erfahrungen der Seele, zu
Meinen Füßen niedergelegt wissen. Selig die Seele, die sich nach der
Aufopferung von allen diesen Dingen nicht mehr nach denselben umschaut, im
Bewusstsein, dass die Herrin dabei ist, ihr ein Wunderwerk zu bereiten.”
Dienstag, 11. September 2007
“Ich habe als einziges Geschöpf das
einzigartige Vorrecht genossen, bereits ab Meiner Geburt eine vollständige
Kenntnis aller Geschöpfe aller Zeiten zu tragen. Von jedem Menschen und
jedem Tier, jedem Wesen, das einst auf Erden gelebt hat und noch leben
wird, waren mir die inneren Verfassungen bekannt. Ich habe dieses Vermögen
bekommen, weil Gott Mich vorherbestimmt hat, Herrin aller Geschöpfe zu
sein. Diese Kenntnis sollte Mir für eine vollkommene Ausübung Meiner
Aufgabe zu Diensten stehen, um alle Geschöpfe an sich und ihre Beziehungen
untereinander in dem Maße zu begleiten, in dem Mir dies möglich gemacht
wurde und Ich darum gebeten werde.
Sämtliche Verfügungen der Göttlichen
Vorsehung können von Mir verwaltet werden, um ihre volle Fruchtbarkeit zu
erwirken. Aus diesem Grunde kann Ich Menschenseelen zueinander führen oder
Tiere zu Menschenseelen führen, in der Absicht, sie mögen ihre Lebenswege
zusammen weiter absolvieren. Indem alle Verfassungen sämtlicher Geschöpfe
Mir bekannt sind, bin Ich in der Lage zu beurteilen, was Geschöpfe sich
gegenseitig bieten können, dies alles im Hinblick auf die Verwirklichung
des Göttlichen Heilsplans für die Seelen.
Wenn Geschöpfe einander gefunden haben und
eine intensivere Beziehung miteinander eingehen, schließen sie dadurch
irgendeine Form eines Bundes. Es gibt verschiedene Arten von Verbindungen:
die Ehe, die Beziehung zwischen Eltern und Kind, die Beziehung zwischen
einer sorgenden Menschenseele und einem Haustier. Sobald eine
Menschenseele die Entscheidung trifft, eine gewisse Beziehung mit einer
anderen Menschenseele oder mit einem Tier einzugehen, verpflichtet die
Seele sich Gott gegenüber, der Verantwortung nachzukommen, die mit dieser
Beziehung einhergeht, und den Verpflichtungen, die die Förderung von
Gottes Plänen im Auge haben.
Die größten Verpflichtungen sind jene der
Liebe und der Fürsorglichkeit. Die Seele, die eine Beziehung mit einem
anderen Geschöpf eingeht, nimmt dadurch auf sich, Gott diesem anderen
Geschöpf gegenüber zu vertreten. Dies bedeutet an erster Stelle, dass zu
diesem anderen Geschöpf Liebe und jeglicher Baustoff für Vertrauen und
Geborgenheit strömen muss, damit alle Wesen, die an der Beziehung
teilhaben, ihre Aufgabe innerhalb Gottes Plan uneingeschränkt vollbringen
können.“
21. November
Festtag Aufopferung von Maria im Tempel
Dienstag, 21. November 2006 (Festtag
Aufopferung von Maria im Tempel)
“Als Ich als ganz kleines Mädchen im
Tempel Gott geweiht wurde, war Ich bereits mit einem Verständnis vieler
Göttlicher Mysterien begnadet. Aufgrund dieser außerordentlichen
Kenntnisse war Ich in der Lage, diese Weihe völlig bewusst und
wohlüberlegt zu begreifen und zu empfinden. Für Mich begann ein
Lebensabschnitt, den man als Mein ‘verborgenes Leben’ bezeichnen könnte:
zwölf Jahre von zurückgezogenem Leben im Tempel, einer Umgebung, die es
Mir ermöglichte, den besonderen Gesinnungen Meines Herzens ihre volle
Auswirkung zu vergönnen.
Nach diesem Lebensabschnitt sollte bald
der Tag kommen, an dem Ich vom Erzengel Gabriel besucht wurde, wobei Ich
Meine Rolle als Mutter aller Mütter antreten sollte. Auch Jesus sollte
Seine große Mission von einem relativ abgeschiedenen Leben vorangehen
lassen: Seinem Verborgenen Leben.
Sklave Meiner Liebe, sämtliche großen
Verwirklichungen, welche die Seele im Rahmen von Gottes Heilsplan zustande
bringen kann, müssen von einem Zeitabschnitt der Zurückgezogenheit
eingeleitet werden. Es ist nicht immer möglich, sich aus den weltlichen
Einflüssen zurückzuziehen. Trotzdem kann sich die Seele mit Meiner Hilfe
so weit in das eigene Herz zurückziehen, dass gleichsam nur noch
Himmlische Einflüsse zu ihr zugelassen werden. Das ist das Geheimnis der
Vereinigung mit Mir: sogar in richtig bewegten Zeiten kann es die Seele
lernen, sich in sich zurückzuziehen, um im Tempel ihres tiefsten Wesens
mit Gott und mit Mir zu leben.
Jesus und Ich haben es den
Seelen vorgelebt.
Mögen die Seelen zu Mir um die Fähigkeit
beten, Mich immer in ihrem Inneren für ein ‘verborgenes Leben’ zu finden,
das sie reinigt und heiligt und das sie auf alle großen Dinge vorbereitet,
die Ich von ihnen verlangen kann. Die Seele kann erst in dem Maß
vollkommen geheiligt werden, wie sie ein inneres Leben anstrebt.
Sämtliche Einflüsse, sämtliche Stürme in ihrer Umwelt werden dann bald als
banal und unwichtig empfunden; denn die Seele wird lernen, dass sich das
wahre Leben in ihrem Inneren vollzieht, in der innigen
Beziehung zu Gott und zu Mir.”
“In wahrer Verzückung betrat Ich als
kleines Mädchen den Tempel, um dort Gott geweiht zu werden. Mit ähnlichen
hochgespannten Erwartungen betrete Ich jeden Tag wieder die Tempel der Mir
geweihten Seelen, in der Hoffnung, dort das Göttliche vorzufinden. Welche
Freude bereitet es Mir, wenn Ich feststellen darf, dass Meine Fußspuren
nicht durch die Spuren der Schlange verwischt sind. Wo Meine Füße den
Boden berührt haben, glänzt ein für die Seelen unsichtbares Licht. Dieses
Licht erlischt allmählich in dem Maße, wie es verunreinigt wird. Hegt
Meine Fußspuren und haltet eure Tempel heilig, badend in Meinem Licht.”
Mittwoch, 21. November 2007 (Festtag
Aufopferung von Maria im Tempel)
“Ich bin die Arche des Neuen Bundes. In
Mir hat der Allerhöchste die menschliche Natur erstmalig seit Adam und Eva
mit der vollkommenen Heiligkeit bekleidet. Mein Sohn Jesus Christus sollte
dieser Vereinigung zwischen der menschlichen Natur und der vollkommenen
Heiligkeit noch die vollkommene Göttlichkeit hinzufügen, die sich
selbst neu schaffende Kraft, die Ihn befähigen sollte, die menschliche
Natur sich aus dem Tod erheben zu lassen und zum Himmel aufsteigen zu
lassen ohne Einmischung einer Kraft von außen her. Gott verlangt so sehr,
dass Mein Geist in der menschlichen Natur weiterleben darf. Dies kann
geschehen, wenn Meine Getreuen, die Seelen, die Ich zu Meiner Nachfolge
rufe, ihre Natur von Mir vollkommen beseelen lassen.
Heute gedenkt die Kirche Meiner totalen
Weihe im Tempel. Der Tempel muss im erweiterten Sinne als das Herz Gottes,
als die Göttliche Natur, das Göttliche Leben verstanden werden. Daher ist
dies der Tag, an dem Ich verlange, dass Meine Diener sich mit ihrem ganzen
Wesen und mit ihrem ganzen Leben dem Göttlichen Leben im Tempel Meines
Herzens weihen sollen, dass sie sich selbst total aufopfern sollen
in dem Tempel Meines Wesens, das vom Allerhöchsten ‚vergöttlicht’ worden
ist in Vorbereitung auf die totale Vereinigung Meiner Natur mit dem Sohn
Gottes.
Meine Diener und Sklaven Meiner Liebe,
tretet ein in die allerheiligste Arche des Neuen Bundes, das Tabernakel
der Tabernakel, das ‚Maria’ heißt, und lasst euch in den Opferkelch
überfließen, in dem Ich die ganze Menschheit aller Zeiten trage. Legt
euren Willen unter Meine Füße, damit Ich über euch nach Meinem
Wohlgefallen herrschen kann; denn alles, was unter Meinen Füßen stirbt,
geht zum Göttlichen Leben über.
(…)“
“Nach Meiner totalen Weihe im Tempel in
Jerusalem lebte Ich zwölf Jahre lang Tag und Nacht im Tempel. Dies geschah
nicht ohne Grund. Zwölf ist eine Zahl, die ein vollendetes Ganzes
andeutet. Deswegen setzte sich das Israel des Bundes aus zwölf Stämmen
zusammen, wählte sich Jesus zwölf Jünger, hat die Gottesstadt zwölf Tore,
setzt sich Meine persönliche Leibwache aus zwölftausend Engeln zusammen(*),
bin Ich mit zwölf Sternen gekrönt als Symbol für Meine Macht, wurde der
jüdische Junge im Alter von zwölf Jahren zum vollwertigen Mitglied des
Gottesvolkes und lebte Ich also zwölf Jahre lang im Tempel. Diese Zahl
deutet die absolute Vollkommenheit Meiner Weihe an, zumal da Gott Selber
die Dauer Meines Aufenthaltes im Tempel verfügt hatte und sich Mein
verborgenes Leben nach zwölf Jahren in ein Leben außerhalb der
Tempelmauern verwandelte. Meine Seele war ein Tempel an und für sich; denn
Ich habe immer in mystischer Hochzeit mit Gott gelebt, ohne jegliche
Verbindung mit der Welt.”
(*)
Bei verschiedenen Gelegenheiten sprach Maria über die 12.000 Engel, die
Sie als Ihre “persönliche Leibwache” bezeichnete, z.B. am 31. Oktober
2007: “Als Meine Seele für Mein Leben auf Erden mit einem Körper
vereint wurde, hatte Mir der Allerhöchste bereits 1000 persönliche Engel
zugewiesen, mit keiner anderen Aufgabe außer dieser: Mir zu dienen. Bei
Meiner Krönung im Himmel wurde diese persönliche Leibwache auf 12.000
Engel erweitert. Gott hat sie Mir zugeteilt, als Meinen Besitz und Mein
Eigentum”. In einer anderen Offenbarung deutete Maria die Zahl 12 als
Symbol der Vollkommenheit an und 1000 als Symbol der Göttlichen
Unendlichkeit.
(Maria — 21. November 2008): „Ich habe
Mich Selbst im Tempel total an Gott und Seine Werke geweiht. Anschließend
habe Ich zwölf Jahre lang ein verborgenes Leben als Tempeljungfrau
geführt. Diese Periode der Einheit von Herzen mit Gott bot Mir die
vollkommene Vorbereitung zum Empfang von Gottes Sohn in meinem makellos
reinen Schoß.
Heute rufe Ich alle Seele dazu auf, sich
ganz Mir zu weihen, damit Ich sie in einem Leben ausbilden kann, das
völlig im Dienst von Gottes Werken steht. So werde Ich ihnen die
vollkommene Vorbereitung auf die wahre Einheit mit Gott in ihren Herzen
bieten können.
Seelen, gebt euch Mir total hin und werdet
wie Tempeljungfrauen: Seelen, die es der Welt nicht länger erlauben,
innerhalb ihrer Mauern das Göttliche Leben zu stören. So werde Ich,
die Ich euch von Gott zur Himmlischen Herrin gegeben worden bin, in euch
dasjenige vollenden können, wozu ihr von Gott berufen seid: die Geburt
Christi in euch, zur Vervollkommnung der Einheit mit Gott. Dazu
brauche Ich: euer aufrichtiges Sehnen nach dem Göttlichen Leben, euren
Willen, unter Meinen Händen nach dem Bilde Gottes gestaltet zu werden, und
eure tägliche Ausdauer im Kampf gegen sämtliche weltlichen Einflüsse.”
Etwas später fährt Maria fort:
„Seelen Meines Herzens, als Herrin aller
Seelen und Mittlerin aller Gnaden komme Ich heute, um an eure Solidarität
zu appellieren. Ich lade euch dazu ein, während des Advents mit Mir
eine große Offensive gegen die Finsternis zu entfesseln. Der Advent
soll eine Periode des innigsten Sehnens nach der Ankunft des Lichtes sein.
Die Seelen können Mir dabei helfen, Jesus Christus tatsächlich erneut in
der Welt zu gebären. Ihr gehört zu der streitenden Kirche und ihr bestimmt
somit die weitere Entwicklung der Heilsgeschichte.
Ich
bin die Brücke zwischen den Seelen und Gott. Ich habe Meinem Apostel ein
Gebet eingegeben (Maria verweist hier auf das Gebet Nr. 1083), das
Ich euch während des Advents täglich beten hören möchte. Durch dieses
tägliche Gebet könnt ihr viele der Auswirkungen von Siegen, die Satan
durch die Jahrhunderte errungen hat, jetzt noch zunichte machen.
Ich erinnere an eine frühere Offenbarung,
die Ich den Seelen durch den Apostel der Herrin aller Seelen gegeben habe
(Maria verweist hier auf zwei Offenbarungen, die Sie am 28. Mai 2006
gegeben hat — siehe weiter *). Ich will dabei betonen, dass die
Finsternis nie das letzte Wort hat und dass die Seelen auf Erden
dafür sorgen können, dass der Endsieg des Lichtes vorangebracht wird. Der
goldene Weg, um das zu erreichen, ist dieser: zusammen mit Mir und
unter Meiner Führung.
Ich lege alle eure Mir geweihten Prüfungen
in der Fülle der Heiligkeit zum Fuß des Kreuzes. Der Endsieg des Lichtes
muss durch euren Sieg über eure eigenen Schwächen und durch die gründliche
Reinigung der Vergangenheit der ganzen Menschheit vollendet werden. Das
alles könnt ihr jetzt noch verwirklichen. Ich bitte euch inständigst:
Folgt Mir. Vergesst nicht, es geht dabei um eure Befreiung aus allem Elend
des irdischen Lebens, das von unzähligen Elementen von Finsternis
beherrscht wird.”
*
Zur Erinnerung: Am 28. Mai 2006 sagte die Herrin der Seelen
unter anderem Folgendes zum enormen Wert der Wiedergutmachung. Die
Beispiele von Wiedergutmachungsakten, die Sie bei jener Gelegenheit gab,
waren im Rahmen besonderer Aufgaben zu verstehen, die Sie Ihrem Apostel
aufgetragen hatte. Einen ähnlichen Wert haben selbstverständlich auch
andere Akte und Gebete zur Wiedergutmachung, die an Jesus, die
Allerheiligste Dreifaltigkeit, das Heilige Kreuz oder die Allerheiligste
Jungfrau Maria gerichtet sind:
(Maria — 28. Mai 2006): „Betrachte
dasjenige, was der Schöpfer von den Menschenseelen erwartet, als einen
großen Teich. Jede Kniebeuge und jeder Kniefall vor Mir, jeder Fußkuss,
jede Selbsterniedrigung wegen einer Seele vor Mir lässt einen Tropfen in
diesen Teich fallen. Sollte keine einzige Seele diese Akte mehr
darbringen, so stünde der Teich eines Tages trocken, weil aus diesem Teich
Gnaden für die Seelen bereitet werden. Dies würde das Ende der Welt
bedeuten, es sei denn, ein Übermaß an Liebe der Göttlichen Barmherzigkeit
würde das Gesetz der Gerechtigkeit sosehr abändern, dass es gerechtfertigt
wäre, die Menschheit ganz und gar von dem Übermaß an Schuld gegenüber Gott
freizusprechen (...)
Gott ist Herr der Zeit. Das alles ist ein
Mysterium. Du sollst jedoch wissen, dass, weil Gottes Heilsplan nicht an
die menschliche Auffassung über die Zeit gebunden ist, Satan noch
heute bestraft werden kann, indem ein Sieg, den er zum Beispiel vor
Jahrhunderten dadurch errungen hat, dass er eine Seele zum Ungehorsam oder
zum Versäumnis der Ehrerbietung [Gott oder Maria gegenüber] verführt hat,
jetzt noch seiner verderblichen Wirkungen gegenüber der Göttlichen
Gerechtigkeit beraubt werden kann, wenn ein Akt der totalen
Selbstdemütigung von einer Seele Mir gegenüber — der mächtigen Herrin
aller Seelen — dargebracht wird. Wenn du Mir mit brennender Liebe die Füße
küsst, verliert Satan sogar jetzt noch ein Element der Auswirkungen der
Macht, die er vor Jahrhunderten über eine Seele ausgeübt hat, indem er
diese zu einer Sünde, einer Untugend oder einem Versäumnis der
Ehrerbietung [Gott oder Maria gegenüber] verführt hat.
Betrachte nun einen anderen Teich: Jede
erfolgreiche Versuchung fügt dem Teich der Macht und der Siege der Teufel
über die Menschenseelen einen Tropfen hinzu. Dieser Teich setzt sich aus
sämtlichen Siegen der Teufel über alle Seelen durch alle
Jahrhunderte zusammen. Wenn du dich heute mit Feuer im Herzen zu Meinen
Füßen niederwirfst, veranlasst das Feuer deiner Liebe und deiner
Unterwerfung Mir gegenüber einen Tropfen aus dem Teich der Teufel dazu zu
verdunsten, während dieser Akt der Liebe und der Unterwerfung den Teich
Meiner Macht in demselben Feuer glänzen lässt. Die Macht der Herrin
aller Seelen kann nicht ergänzt werden; denn sie ist unendlich:
Aber ihre Ausstrahlung in den Auswirkungen von Gottes Heilsplan kann
durchaus zum Heil der Seelen betont werden. (...)”
Christkönigsfest
Sonntag, 25.
November 2007
(Christkönigsfest)
“Freue dich; denn Ich kann die Schlangen
nur zertreten, wenn sie hervorkommen. So hat der Allerhöchste es verfügt,
weil dies Ihm die höchste Verherrlichung und die tiefste Verzückung
schenkt. Sage daher auch den Seelen, dass sie sich über jede schmerzliche
Erinnerung, die sich ihnen plötzlich aufdrängt, freuen sollen: Jeder
dieser Zustände bringt einen Augenblick zum Ausdruck, in dem eine alte
Schlange ihr verborgenes Loch in der Seele verlässt. Mögen die Seelen
dessen versichert sein, dass in solchen Stunden Mein Fuß ganz nahe ist. Er
findet sein Opfer, sobald die Seele diesen Moment von Schmerz Mir intensiv
aufopfert und verlangt, ihn total in Mich überfließen zu lassen.“
“Schau Meine Rolle innerhalb von Gottes
Heilsplan: Christus König wird zu vielen in der Stunde ihres Gerichts
sagen: ‚Ich hatte Hunger und du hast Mir nicht zu essen gegeben.’
Nun denn, Ich gebe den Seelen die Baustoffe, die sie brauchen, um
die Nahrung zu machen, dass sie Jesus zu essen geben können; denn
eine liebende Seele, das heißt, eine Seele, die sich bemüht, die Wege des
Lichts zu gehen, ist Nahrung für Jesus. Das ist es, wozu Ich
gekommen bin, als Herrin der Seelen, auch dazu bin Ich gesandt. Selig sind
jene, die verlangen, Meine Diener zu sein, jede Stunde ihres
Lebens; denn in ihnen kann Ich dieses Wunderwerk vollbringen: Nahrung zu
sein für einen Gott, der dennoch alles in Sich trägt und dem also nichts
fehlt. Ein einziges Bedürfnis hat sogar Gott: jenes nach der Liebe
Seiner Geschöpfe.“
608. Gebet zu Christus König
O Jesus, Sohn Gottes, in die Welt gesandt,
um den Fürsten der Finsternis zu entthronen, wie schwach sind doch die
Grenzen Deines Reiches in vielen Herzen geworden.
Zu welchem Preis hast Du Deine Kirche als
Fundament für Gottes Reich gegründet.
Auf Kosten von wie viel Blut hast Du die
Seelen erobert, die Schildwachen gegen den Feind werden sollten, der die
Tore Deines Reiches weiterhin bestürmt.
O König der Liebe, wie fruchtbar ist doch
der Boden Deines Landes für diejenigen, die die Saat Deines ewigen
Gesetzes mit ihrem Verlangen nach dem Reich ohne Ende besprühen.
Bekleide mich mit dem Purpur Deines
königlichen Gewandes, damit ich eine Burg errichten kann rund um Dein
unüberwindliches Kreuz in meinem Herzen.
Rüste mich mit dem Schwert Deiner heilig
machenden Tugenden aus, damit ich den Horizont Deines Reiches erweitern
kann.
Mache mich zu einem Ritter des Ewigen
Lichts, damit ich den Palast Deines Herzens bewohnen kann.
O Jesus, König des Reiches, das durch die
Pforten der Hölle nicht überwältigt werden wird, komme jetzt, triumphiere
und herrsche auf ewig.
* * *
"Leib und Blut von Christus König, rette
mich, lass mich doch an Deinem Reich teilhaben." (Myriam nach der
Heiligen Kommunion, Heilige Messe, 23. November 2003, Christkönigfest)
* * *
Jesus Christus ist der König des
Universums. Dazu ist Er berufen, dazu ist Er in die Welt gesandt und so
wird Er auch von der Seele erkannt, die auf der Suche nach dem wahren
Licht ist. Der Christus ist der einzige Messias, ist der König von Gottes
Reich. Dieses Reich ist dazu bestimmt, nicht nur im Himmel zu bestehen,
sondern auch in der Welt errichtet zu werden. Die Fundamente dieses
Reiches sind die Opfer, die jeder Christ Gott anbietet; denn auf den
Verdiensten wird das Reich Gottes gebaut werden. Der Boden, der dieses
Reich tragen wird, ist Maria, die Heiligste, die Tugendhafteste. In Sie
müssen wir unsere Leiden, Prüfungen, Opfer, Gebete und guten Absichten
säen als Saat, die unter den Strahlen des Heiligen Geistes zu Früchten
reifen wird, die bleibend sein werden. So wird derjenige, der sich
aufrichtig Maria weiht, in die Kette von Licht aufgenommen, worin der
Dreifaltige Gott, Maria und geweihte Christen ineinander überfließen in
der Kraft von einem der wundervollsten Göttlichen Mysterien: der
Einheit von Seelen. Geben wir unser ganzes Leben Maria, lassen wir Sie
ungehemmt in uns arbeiten, und das Licht wird jetzt bereits aus uns
strahlen.
Die Schlüssel zur
Erschließung der Heiligkeit in der Seele
(durch “Myriam van Nazareth”)
Am 3. Juni 2006, dem
Vorabend von Pfingsten, verkündete mir die Allerheiligste Jungfrau Maria
in Ihrer Eigenschaft als die Herrin aller Seelen die nachfolgende
Offenbarung:
“Ich gebe dir Meine Zehn
Schlüssel zur Erschließung der Heiligkeit in der Seele, um sie zur
Quelle des Lichtes für die Welt zu machen. Die Seele kann sich dieser zehn
Schlüssel bedienen, indem sie den Richtlinien folgt, die Ich ihr für jeden
von ihnen gebe. Wenn die Seele die Richtlinien in ihren Alltag
einzubauen weiß, wird sie dadurch zur Vollkommenheit geführt werden, und
wird sie in den Stand versetzt werden, dazu beizutragen, das Antlitz der
Welt zu verändern. Bedenke, dass die Ausdauer in der Nachfolge dieser
Richtlinien der Seele den wahren Weg zur ewigen Glückseligkeit erschließt.”
Nachfolgend die 10 Schlüssel, mit Marias
Anweisungen, die ich mit Ihnen teilen darf. Lesen Sie diese
regelmäßig durch, sie werden Ihr Leben und das Heil Ihrer Seele
ändern.
1. Abbüßung sämtlicher Spuren der
Sünden Ihres ganzen Lebens. Jede Sünde verwundet die Seele. Die Wunde
kann erst nach Vergebung im Sakrament der Einzelbeichte zur Heilung
kommen. Nach der Vergebung hinterlässt die Sünde jedoch noch eine Spur in
der Seele. Diese Spur ist mit einer Narbe vergleichbar. Diese Narbe bildet
gleichsam ein ständiges Hindernis in der Durchströmung von Gottes Liebe,
der wahren Lebenskraft in der Seele. Aus diesem Grunde müssen Sie
versuchen, sämtliche Spuren von Sünden aus Ihrer Seele zu entfernen, damit
sich diese Letztere völlig entfalten und sie alle ihre von Gott erhaltenen
Fähigkeiten voll benutzen kann.
Wie?
Auf dem Wege einer aufrichtigen Reue über
jede Sünde Ihres Lebens. Nach einer Lebensbeichte (nötigenfalls in
mehreren Malen abgelegt) kann das Auslöschen sämtlicher Spuren erst
vollkommen sein durch:
·
das Leisten von Abbüßung
zwecks Wiedergutmachung;
·
die Weihe von Aufopferungen
in dieser Absicht an Maria;
·
inständiges Gebet in dieser
Absicht;
·
einen regelmäßigen und
ehrfürchtigen Gebrauch der Sakramente.
2. Vergebung an und Versöhnung
mit allen Mitmenschen, die Ihnen je ab Ihren Kinderjahren bis zum heutigen
Tag in irgendwelcher Weise Schaden, Schmerz oder Leid zugefügt haben oder
Sie in irgendwelcher Weise je verletzt haben.
Wie?
Sie müssen tief in Ihrem Herzen mit allen
diesen Mitmenschen ins Reine kommen. Weiterhin sollen Sie:
·
immer einen Geist der
Toleranz und Sanftmut anstreben;
·
keinen einzigen Mitmenschen
beurteilen noch verurteilen;
·
keinen Groll wegen
irgendeines Ereignisses oder gegen irgendeinen Mitmenschen hegen;
·
Gebete, Aufopferungen und
Buße als Akte der Vergebung und der Versöhnung anbieten, und das in der
Absicht, die Gnade einer bedingungslosen Versöhnungsbereitschaft zu
erhalten.
3. Sich von Ihrer Vergangenheit
loslösen. Durch Erinnerungen und indem Sie im Herzen und im Geist zu
viel in der Vergangenheit leben, kann Ihre Seele daran gehindert werden,
für Ihr weiteres Leben fruchtbar zu sein. Sie müssen sich aus dieser
Verfassung befreien lassen.
Wie?
·
Indem Sie Ihre Vergangenheit
ausdrücklich und inständig an Maria weihen (“Maria, sei die Herrin
meines ganzen Lebens, ich schenke Dir alle meine vergangenen Stunden, ab
meiner Geburt bis zum heutigen Tag.”);
·
Indem Sie
sich selbst davon überzeugen, dass die Vergangenheit endgültig vorüber
ist, dass sie heute vollkommen unwichtig ist und dass sich Ihre
Vergangenheit nur aus einer Reihe von Ereignissen zusammensetzt, die Gott
zu den respektiven Zeitpunkten für Ihr Leben und Ihre Entwicklung für
notwendig gehalten hat;
·
Indem Sie
beten und opfern, um die beiden vorangehenden Absichten fruchtbar zu
machen.
4. Loslösung von weltlichen Einflüssen.
Darunter sind zu verstehen: sämtliche Gewohnheiten, Bedürfnisse, die nicht
lebensnotwendig sind, Verbindungen mit der Welt, jede Äußerung von
Materialismus, jegliches überflüssige Interesse für die Dinge des Körpers,
jede Genusssucht.
Wie?
·
Durch ein enthaltsames und
einfaches Leben, in dem Gott und Maria im Mittelpunkt stehen;
·
Indem Sie die Kontakte zur
Welt (Besuche, inhaltsarme Gespräche mit Menschen, Fernsehen, Zeitungen
und sonstige Medien...) so viel wie möglich vermeiden;
·
Indem Sie durch Gebet und
Buße Maria inständig darum bitten, Sie möge alles Überflüssige aus diesen
Verbindungen entfernen;
·
Indem Sie Werbemitteilungen
als Fallen für die Seele und Quellen der Verirrung und der Versuchung zu
betrachten lernen;
·
Indem Sie Maria darum
bitten, Sie Selbst möge über Ihren Körper und seine Bedürfnisse herrschen
und Ihnen im Bereich der materiellen und körperlichen Bedürfnisse eine
große Selbstbeherrschung erwirken.
5. Akzeptierung sämtlicher Kreuze und
Prüfungen. Alle Ihre Kreuze, Prüfungen, Missgeschicke, Schmerzen,
Krankheiten, Bürden und Augenblicke der Müdigkeit ohne Protest oder
Widerstand zu akzeptieren und diese ausdrücklich an Maria zu weihen, kommt
dem Akzeptieren einer jeden Verfügung der Göttlichen Vorsehung in Ihrem
Leben gleich.
Wie?
·
Seien Sie davon überzeugt,
dass jegliche Leiden, jegliche Prüfungen, jegliche Kreuze Ihres Lebens die
wahren Träger sämtlicher Gnaden für Ihre ewige Glückseligkeit sind;
·
Lernen Sie, jegliche von
ganzem Herzen akzeptierte Prüfung als einen vollkommenen Akt der Liebe zu
Jesus und Maria zu betrachten, ebenso wie als eine gnadenvolle Teilnahme
am Kreuzweg und an der Kreuzigung Jesu und an den Schmerzen Mariens,
welche die wahre Freiheit der Seelen für die Ewigkeit ermöglicht haben.
6. Bekämpfung der eigenen Schwächen und
Befreiung aus denselben. Versuchen Sie vor allem in den Prüfungen Ihr
eigenes Verhalten, Ihre eigenen Reaktionen, Ihre Gedanken und Gefühle zu
beobachten. Sie werden vieles über Ihre Fehler oder Ihre schwächeren
Seiten in Erfahrung bringen. Arbeiten Sie demnächst an deren Ausrottung.
Wie?
·
Indem Sie diese Schwächen
inständig zu Marias Füßen niederlegen und Sie um die Kraft bitten, sie zu
bekämpfen: (“Maria, Herrin aller Tugenden, schenke mir Einsicht in
meine Schwächen, Fehler und Mängel und geruhe, diese mit mir zusammen zu
bekämpfen.”);
·
Indem Sie um eine größere
Fähigkeit zum Lieben beten. Ganz tief beruht jede Schwäche auf einem
Mangel an wahrer Liebe.
7. Bekämpfung jeglicher Äußerung der
Eigenliebe. Ihre Seele lebt nicht für sich allein, sondern nur für das
Heil der Gemeinschaft der Seelen. Lernen Sie, Ihre eigenen Bedürfnisse
hinter Gottes Bedürfnisse und hinter die Bedürfnisse des Mitmenschen zu
stellen, durch Selbstverleugnung und Bekämpfung von Selbstbezogenheit und
Selbstsucht.
Wie?
·
Indem Sie die Demut
anstreben: lernen Sie, sich selbst in Vergleich zu Ihrem Mitmenschen als
unwichtiger zu betrachten;
·
Indem Sie den Gehorsam
anstreben: lernen Sie, sich mit sämtlichen Verfügungen der Göttlichen
Vorsehung in Ihrem Leben abzufinden. Durch alle Ereignisse sprechen Gott
und Maria in Ihrem Herzen;
·
Üben Sie die
Selbstverleugnung, indem Sie in erster Linie für Ihre Mitgeschöpfe sorgen
und erst dann für Ihre eigenen Bedürfnisse;
·
Indem Sie sich total
Maria weihen. Tief gelebte, totale Weihe an Maria bildet eine
ausgezeichnete Schule der Selbstverleugnung; denn Sie lernen Marias
Bedürfnisse zu sehen und für Sie zu leben.
8. Förderung des Guten. Jeder Seele
obliegt die Verpflichtung, mit Gottes Plänen mitzuwirken.
Wie?
·
Indem Sie jegliche negativen
Verfassungen, die in Ihrem Herzen Ihrem Mitmenschen gegenüber herrschen,
bekämpfen. Vermeiden Sie jede Äußerung der üblen Nachrede, der
Verleumdung, der Verdächtigung, des Neides, der Eifersucht, des Grolles,
des Ärgers, des Hasses und negativer Gedanken (all dasjenige, was von der
wahren Nächstenliebe abweicht).
·
Indem Sie Ihre Mitmenschen
dauernd dazu anregen, Gutes zu tun, positive oder von Liebe erfüllte
Gedanken und Gefühle zu hegen und negativ geladene Worte zu vermeiden;
·
Indem Sie jegliche Äußerung
des Bösen in Ihrem Leben und in der Welt bekämpfen, vorzugsweise durch
Gebet, Buße, Aufopferungen, Abtötung von materiellen Bedürfnissen, und
indem Sie Misszustände und irrende Menschenseelen an Maria weihen.
9. Förderung des Herzensfriedens in
sich selbst und im Mitmenschen.
Wie?
·
Indem Sie für Ihren
Mitmenschen eine Sonne sind, indem Sie ihnen gegenübertreten in
aufrichtigem Frohmut und Sanftmut in Ihrem ganzen Verhalten, Sprechen und
in Ihrer Lebensweise;
·
Indem Sie in allem eine
positive Einstellung anstreben: ermutigen Sie Ihren leidenden oder
schwermütigen Mitmenschen, beruhigen Sie ihn, lehren Sie ihn, an Gott und
an die Macht Mariens zu glauben, machen Sie ihm ständig neue Hoffnung.
Sorgen Sie dafür, dass Ihre Gegenwart Ihrem Mitmenschen immer etwas
Positives ausmacht. Vermeiden Sie jegliche Äußerung des Pessimismus;
·
Indem Sie unaufhörlich dafür
beten, Ihre Liebe möge sich vermehren:
Je nachdem sie in Liebe zu Gott und zu
Maria entflammen, wird Ihr Herz ruhiger, friedlicher, vertrauensvoller und
freudiger, und werden die Leidenschaften gestillt (jegliche Gefühle, die
unruhig machen weil sie von Gottes Plänen und Erwartungen abweichen).
Darüber hinaus werden dann ebenfalls Ihr Glaube und Ihre Hoffnung so
stark, dass sämtliche Gefühle der Unsicherheit und des Zweifels aus Ihrem
eigenen Herzen verbannt werden. Ihr Mitmensch wird sich an Ihrem Vertrauen
aufrichten und sich auch selber breiter der Gnade öffnen, dem Weg des
Heils zu folgen.
10. Förderung der Einheit und des
Friedens. Die Seele, die Einheit und Frieden bringt, lebt in Christus.
Derjenige, der Spaltung, Uneinigkeit, Streit und Unfrieden bringt oder der
Menschen gegeneinander aufstachelt, dient nur den Plänen Satans. Hüten Sie
sich besonders davor, nicht durch bestimmte Verhaltensweisen oder Aussagen
Anlass zu Missverständnissen zu geben oder Verwirrung zu stiften: jegliche
Verwirrung schafft Unfrieden in den Herzen und kann eine Spaltung zwischen
Menschenseelen herbeiführen. Vermeiden Sie, Misstrauen zwischen Seelen
auszulösen oder zu fördern, und geben Sie Ihrem Mitmenschen keinen Anlass
zum Misstrauen gegenüber einem anderen Mitmenschen (es sei denn, eine
Warnung ist unbedingt notwendig – in diesem Fall dürfen Sie es nicht
unterlassen, diese Seele an Maria zu weihen: “O Maria, befreie diese
Seele aus der Finsternis.”)
Wie?
·
Indem Sie gegenüber jedem
Mitmenschen eine positive Einstellung anstreben;
·
Indem Sie sich nie zu einem
Streit verführen lassen;
·
Indem Sie sich nicht von
irgendwelchen negativen Urteilen über eine Seele beeinflussen lassen;
·
Indem Sie sich anstrengen,
jedes Missverständnis eindeutig auszurotten, jeden Meinungsunterschied
unverzüglich zu schlichten und Versöhnung zwischen Seelen herbeizuführen,
die in Unfrieden leben;
·
Indem Sie, falls ein
unmittelbares Einschreiten diesbezüglich schwierig oder nicht risikofrei
ist, inständig zu Maria in Ihrer Eigenschaft als Königin des Friedens
beten und Ihr Aufopferungen und Buße anbieten.
Heiligung ist die Frucht eines
ununterbrochenen Kreuzzuges gegen all dasjenige, was die Seele von Gott
entfernt, und eines totalen Sieges über sich selbst.
Erster Adventsonntag
Donnerstag, 29. November 2007
“Der Advent ist die Zeit, in der die
Seelen dem Kommen des Lichtes entgegen sehen. Seelen Meines Herzens, das
Licht Gottes ist für euch Mensch geworden. Dasselbe Licht sehnt sich
danach, in jeder einzelnen Seele wieder geboren zu werden. Es will jede
Seele aus ihrer Finsternis befreien, aus dem Gefängnis ihrer Verbindungen
mit der Welt, von ihren Anhänglichkeiten, von ihren unheilsamen
Gewohnheiten, von den Ketten der Verführbarkeit und der Sünde. Um die
Seele aus ihrer Finsternis zu befreien, muss das Licht in der Seele eine
offene Tür finden: ein aufrichtiges Verlangen nach Befreiung.
Dasjenige, was sich zur Zeit der Geburt
Jesu in Bethlehem ereignet hat, will sich in jeder Seele wiederholen; denn
das ganze Ereignis ist den Wegen gefolgt, die Gottes Vorsehung dazu
verfügt hatte. Jede Seele ist eine Grotte. Ich bin die Trägerin des
Göttlichen Lichtes. Durch ein winterliches Bergland weltlicher Einflüsse
rund um die Seele suche Ich Meinen Weg zur Grotte, um dort das Licht zu
gebären.
Wie wunderbar ist doch in der Seele die
Geburt des Lichtes. Wie groß ist das Weihnachtsfest im Himmel, wenn das
Licht auf Erden neue Grotten gefunden hat, um in sie das Göttliche Leben
zu ergießen und von ihnen aus jedes Mal eine ganze Lebenswelt zu
durchstrahlen. Ich sehne Mich inständig danach, wieder die Reise nach dem
Bethlehem vieler Seelen anzutreten.
Diener Mariens, lasset jetzt aus euren
Herzen den Stern des Verlangens nach Gottes Licht aufsteigen, damit Meine
Füße eure Seelengrotte betreten mögen. Lasset Mein Herz in der Adventszeit
täglich in euren Herzen das nachfolgende Gebet lesen, wie einen Akt des
Verlangens nach der Geburt des Lichtes in eurer Seele. Schenkt Mir die
Freude, Meine erhabene Mutterschaft in jedem von euch erneuern zu können.”
(Am Morgen des nächsten Tages inspirierte Maria das Gebet Nr. 1007, das
sich auf diese Worte bezieht.)
29. November
Fest Unsere Liebe Frau von Beauraing
Mittwoch, 29. November
2006
“Wenn die Gründung von Gottes Reich auf
Erden von dem Verhältnis zwischen der Anzahl wahrer Gläubiger und der
Anzahl Verirrter abhängen würde, würde das Reich niemals kommen; denn die
Anzahl der wahren Gläubigen wird immer kleiner und die Anzahl der
Verirrten immer größer.
So ist es aber nicht. Meine Macht ist so
unbegrenzt, dass sogar eine Handvoll glühender Diener der Herrin der
Seelen das Kommen von Gottes Reich beschleunigen können. Dies ist der
Schlüssel: Tue alles mit Inbrunst, tue es für Mich und tue es im Namen
aller Seelen aller Zeiten. Solche Opfergaben von sogar den banalsten
Handlungen werden in den Kern Meines Herzens aufgenommen, dort mit Meiner
unbegrenzten Macht befruchtet und so vor Gott niedergelegt. Die Kraft von
solchen Opfergaben kann vom menschlichen Verstand nicht erfasst werden.
Du sollst wissen, dass die Engel sogar
eine Übermacht von Teufeln bezwingen können, indem sie Mich während ihres
Kampfes gegen diese Verdammten laut und mit Inbrunst preisen und
verherrlichen. Sie bekämpfen ihren Widersacher unter der Anrufung der
Macht von Jesus Christus, des Kreuzes und der Herrin und Königin von all
dem Geschaffenen.
Folge ihnen nach…
... Präge allen Seelen diesen
Kampfplan ein, dass sie sich mit einem Schild von Licht bekleiden
und mit einem Schwert von Feuer umgürten sollen. Mit dieser
Waffenrüstung werden sie das Reich Gottes sich auf dieser hinfälligen Erde
erheben lassen.
1. Lass keine Chance vorübergehen, einem
Mitmenschen mit Taten und mit Worten zu dienen, tue dies aus Liebe zu
Mir und tue es mit Feuer und im Namen aller Seelen aller Zeiten. Sage
bei allem, was du täglich tust: „Maria, mächtige Herrin der Seelen,
ich tue dies aus Liebe zu Dir und im Namen aller Seelen aller Zeiten.“
2. Wiederhole täglich mehrmals: “Gepriesen
sei die Allmacht von Jesus Christus, von Seinem Kreuz der Erlösung und von
Maria, der Königin und Herrin von all dem Geschaffenen.“
(*)
Ich betone, dass dies die Schlüssel sind,
womit die Seelen die Pforten des Reiches Gottes auf Erden öffnen sollen.
Meiner wird heute feierlich gedacht in
Meinen Erscheinungen in Beauraing als die Königin mit dem goldenen
Herzen. Mein Herz besteht aus dem reinsten Gold der vollkommenen
Heiligkeit. Dieses Gold ist ebenfalls Symbol für das Göttliche. Ich
offenbare dir darum, dass Ich mit dem Bilde des goldenen Herzens nicht nur
nachweisen wollte, dass Meine Liebe unbegrenzt und vollkommen ist, sondern
auch, dass der Kern Meines Wesens vollkommen von der Göttlichen Macht
durchtränkt ist, ebenso wie von der Fülle der Heiligkeit, welche die
vollkommene Aufnahme von Gottes Willen in die eigene Seele ermöglicht.
Gerade dadurch beteiligt diese Seele sich an der Göttlichen Macht. Die
Herrin aller Seelen ist die Vollendung von Gottes Werken.“
(*) Bemerkung: Wenn Maria Sich Selbst
“allmächtig” nennt, weist Sie damit auf die Tatsache hin, dass Gott Ihr
nichts verweigert, weil Sie vollkommen eins mit Seinem Willen ist. Daher
ist die Wirkung von allem, was Maria will, für die ganze Schöpfung jener
eines Göttlichen Befehls ähnlich (siehe u. a. das Manifest ‚Die
Morgendämmerung von Gottes Reiches auf Erden’).
Freitag, 7. Dezember 2007
“Das Leben in totaler Weihe an Mich ist
nicht ein Leben ohne Sorgen oder Schmerzen. Ein Leben ohne Sorgen oder
Schmerzen würde ohne Verdienst und unfruchtbar sein; denn der Neue Bund
zwischen Gott und den Seelen macht das Leiden notwendig als Instrument der
Erlösung und Heiligung für die Seelen und von Wiedergutmachung gegenüber
dem Herzen Gottes, das durch die schreckliche Sündenlast der Menschheit
schwer verletzt ist. Das Leben in totaler Weihe an Mich ist aber schon
ein Leben im wahren Frieden des Herzens und der wahren Ruhe im Geist, weil
der wahre Geweihte von Maria immer inniger Meine eigenen Verfassungen
teilt.
Mein Herz ist eine friedliche Landschaft
an einem herrlichen Frühlingstag, Mein Geist ein glattes Meer. Dieser
Friede und diese Ruhe stammen aus Meiner unerschütterlichen Einheit mit
Gottes Willen, Gottes Gesetz und Gottes eigenen Verfassungen. In der
wahren totalen Weihe an Mich steigt die Seele über die Unruhe erweckenden
Einflüsse des weltlichen Lebens hinaus: Sie beginnt an dem Frieden und der
Ruhe der Seele Anteil zu haben, die Macht über alles hat, was vergänglich
ist, indem sie bereits die Verfassungen des Ewigen Lebens, des Göttlichen
Lebens, in sich zur Entwicklung kommen fühlt.
Das Ewige Leben ist ein Seinszustand, der
vollkommen unantastbar ist: Keine einzige Macht außerhalb jener von Gott
Selbst hat darauf Einfluss. Daher erfährt die Seele in totaler Weihe an
Mich die innere Sicherheit, dass alles gut ist, dass nämlich alle
Finsternis, jede Prüfung, einen notwendigen Zwischenschritt bildet,
dadurch dass die Finsternis des vergänglichen Lebens jedes Mal aufs Neue
durch das wahre Licht, das seinen Thron in der Seele sucht, besiegt werden
muss. Jeder Sieg über eine Prüfung verstärkt die Macht des Lichts in der
Seele.
Dies ist der wahre, spirituelle Grund,
warum die Prüfungen den Menschen stärker machen. Daher sollte die geweihte
Seele sich über jede Prüfung als über eine neue Gelegenheit freuen, die
Macht des Lichts in ihr zu vergrößern. Der Weg des Kreuzes ist wahrlich
ein Triumphzug des Lichts in der Seele und führt daher zu der wahren
Heiligkeit. Voraussetzung dazu ist aber, dass die Seele diesen Weg mit
Liebe annimmt und total mit Mir teilt, damit sie jede Prüfung tatsächlich
jedes Mal mit einer neuen Woge Göttlichen Lichts umhüllen kann. In der
wahrlich total an Mich geweihten Seele ist der Weg des Kreuzes ein Weg
unaufhörlicher Demütigung der Finsternis. Dieser Weg erschließt in der
Seele unsichtbare Schätze. Unbeschreiblich ist die Verzückung der Seele in
der Stunde, in welcher diese Schätze für sie sichtbar gemacht werden.“
“Gott ist ein Einziger und unteilbar. In
jedem Partikelchen der Heiligen Hostie ist die Fülle der Gottheit
anwesend. In jeder Heiligen Kommunion ist Gott also ein Einziger und
unteilbar vergegenwärtigt. Dennoch besteht ein himmelweiter Unterschied
zwischen dem Wert einer Heiligen Kommunion, die in einer Heiligen Messe
empfangen wird, die strikt gemäß den Vorschriften, wie sie vom Heiligen
Geist inspiriert worden sind, aufgeopfert wird, und einer Heiligen
Kommunion, die in einer Heiligen Messe empfangen wird, die durch
modernistische Abweichungen entwertet ist.
Mögen die Seelen dies wie folgt verstehen:
Nur die Heilige Messe, die gemäß den Vorschriften von Gottes Geist
aufgeopfert wird, besitzt die volle Macht zur Erschließung der Seelen für
das Empfangen des Lichts, das die Gottheit in sie gießen will. Aus
diesem Grunde kann eine Heilige Kommunion, die während einer
modernistischen Heiligen Messe empfangen wird, mit einem engen
Tropfenzähler verglichen werden, über den eine Tonne Wasser ausgegossen
wird: Ein paar Tropfen laufen in den Tropfenzähler, während viele
Millionen Tropfen daneben wegströmen.
Verstehe dies gut: Eine Heilige Messe, die
nach dem Ritual und der Liturgie, die dem modernistischen Ritus eigen
geworden sind, aufgeopfert wird, hat in Gottes Augen denselben Effekt, als
ob Sein kostbares Blut in Strömen auf dem Boden ausgegossen würde, statt
in tiefer Ehrerbietung von den Seelen aufgenommen werden zu können.“
Mittwoch, 8. August 2007
Manchmal wartet Maria einen bestimmten
Zeitpunkt ab, bevor mir die Erlaubnis gegeben wird, private Offenbarungen
bekannt zu machen. Das ist es, was Sie jetzt im Zusammenhang mit einer
Vision tut, die mir bereits in der Karwoche des Jahres 2005 geschenkt
worden ist. Damals offenbarte Sich Maria noch nicht als die Herrin der
Seelen, aber das Thema der Vision passt ganz gut dazu. Maria erachtet die
Zeit jetzt für geeignet, um sie hier wiederzugeben. Aus Gehorsam zitiere
ich daher hier aus meinen Aufzeichnungen des Abends vom 21. März 2005,
Montag in der Karwoche:
Ich sehe eine symbolische Vorstellung der
Verdienste von Seelen. Ich sehe Seelen als Zusammenstellungen von
Edelsteinen. Die eine Seele enthält sehr viele, eine andere weniger, usw.
Ich sehe auch enorme Variationen von Farben sowie Lichtintensität. Die
Farbunterschiede haben mit den unzähligen unterschiedlichen Verdiensten zu
tun, die Menschen in Worten, Taten, Gedanken, Gefühlen, Wünschen und
Bestrebungen erwerben können. Das Ganze all dieser Steinchen mit ihren
verschiedenartigen Farben bildet letztendlich den Farbton, den die Seele
als Ganze bekommt.
Ich sehe, wie bestimmte Seelen zwar viele
schöne Steinchen in vielen schönen Farben beinhalten, jedoch trotzdem
wenig Licht ausstrahlen. Der Grund ist, dass diese Seelen viele gute Taten
verrichtet haben, diese jedoch nicht in Vereinigung mit Jesus und Maria
verrichtet haben (also diese nicht geweiht haben). Jesus und Maria sind
wie Lichtquellen, die in die Seelen strahlen und die farbenprächtigen
Steinchen glänzen lassen. Ich sehe, wie Jesus gleichsam wie eine Sonne von
außen herab in die Seele strahlt, während Maria innerhalb der Seele
Spiegel anbringt, wodurch das Licht von Christus in alle Richtungen
strahlt und die Seele ganz und gar aufhellen lässt. (Göttliches Licht
wirft keine Schatten, wie Maria mich in früheren Offenbarungen bereits
hören und sehen ließ.)
Diese Spiegel sind die Heiligkeit und
Tugenden von Maria, welche die Seele in sich zugelassen hat, sobald diese
sich bewusst mit Jesus und Marie hat vereinigen wollen. Die Spiegel
werden in dem Maße zahlreicher, wie die Gnade von Marias Fürsprache in die
Seele aufgenommen und benutzt wird.
Sobald die Seele beginnt, aktiv bei dieser
Heiligung mitzuwirken und also durch bewusste Nachfolge von Jesus und
Maria der Gnade entspricht, ist sie nicht mehr nur im Inneren erleuchtet,
sondern beginnt sie, das in ihr entwickelte Licht auch auszustrahlen und
beginnt sie, ihre Umgebung in die Art Licht zu tränken, wovon sie selbst
durchdrungen ist. In dem Maße, wie die Heiligung in der Seele vielseitiger
wird, wird ihre Ausstrahlung umfassender.
Dieser Mechanismus bildet die unsichtbare
Basis für das Phänomen, das manche begabten Seelen bei anderen Seelen
wahrnehmen und empfinden können: die Ausstrahlung einer Seele und die Art
dieser Ausstrahlung. Seelen, die spirituell wahrlich fortgeschritten sind,
können eine Ausstrahlung erwerben, die sie gleichsam scheinbar „im
übernatürlichen Licht baden“ lässt — Ende der Aufzeichnung.
“Bei seiner Weihe geht der Priester die
Ehe mit Meinem Sohn ein. Diese heilige Hochzeit wird jedes Mal aufs Neue
während jeder Heiligen Messe vollzogen, die der Priester aufopfert, mit
der Konsekration als Höhepunkt. Gott verlangt, dass die Hochzeit zwischen
Christus und Seinen Priestern fruchtbar sein soll. Dazu erwartet Er von
Seinem Priester an erster Stelle, dass dieser täglich mindestens ein Mal
die Heilige Messe aufopfert.
Damit die wiederholte Vollziehung der
heiligen Hochzeit zwischen Christus und dem Priester jedes Mal wieder
Frucht trägt, muss die Heilige Eucharistie außerdem in strikter
Übereinstimmung mit dem Ritus aufgeopfert werden, wie dieser von Jesus
eingesetzt und durch den Heiligen Geist bestätigt worden ist. Jede
Abweichung davon, die Züge von Beeinflussung durch weltliches Denken und
durch weltliche Zielsetzungen in sich trägt, ist Modernismus. Jedes
Nachgeben seitens des Priesters gegenüber modernistischen Einflüssen auf
die Gestaltung oder den Inhalt der Heiligen Messe macht seinen Bund mit
Christus zu einer Scheinehe.
Eine Heilige Messe, die nicht in strikter
Übereinstimmung mit dem von Gott verlangten Ritus aufgeopfert wird, macht
nicht die Fülle der von Gott vorgesehenen Gnaden frei, weil die Früchte
einer Scheinehe nicht legal sein können. Dennoch trägt nur der Priester
dafür die Verantwortung. In vielen Fällen wird diese Verantwortung mit
bestimmten Elementen aus der kirchlichen Obrigkeit geteilt. (Maria
meint an erster Stelle mit Bischöfen.)
Für die Seelen, die an einem Heiligen
Messopfer teilnehmen, das durch modernistische Einflüsse entwürdigt wird,
gilt als Grundregel, dass die Göttliche Barmherzigkeit den Verlust an
Gnaden in dem Umfang ergänzt, dass diese Seelen den Vorteil des
Sakramentes empfangen. Alle übrigen Gnaden, wie Gott diese ab der
Einsetzung der Eucharistie als Auswirkungen des Heiligen Messopfers
vorgesehen hat, werden den Seelen in dem Maße ihres Verlangens zuteil,
tatsächlich mit dem leidenden Jesus, Seinem Leib und Blut eins zu werden
und die Auswirkungen der Erlösung in sich aufzunehmen.
Sage den Seelen, dass sie
gut daran tun, die Teilnahme an einer Heiligen Messe mit modernistischem
Einfluss zu vermeiden, doch dass sie
im Falle höherer Gewalt
dennoch durch die Göttliche Barmherzigkeit als Sakrament mit der Fülle der
Gnaden angenommen wird, in dem Maße, in dem die Seele in der rechten
Verfassung des Herzens an einem solchen Messopfer teilnimmt.
Ich werde darauf zurückkommen. Im
Zweifelsfalle bitte Ich die Seelen, dass sie sich regelmäßig Mir zuwenden
in Meiner Eigenschaft als Mutter der Kirche und Mutter der Eucharistie.
(…)“
8. Dezember —
Festtag Unbefleckte Empfängnis von Maria
Fest der
tiefen Besinnlichkeit und Beschauung über die Wunder von Gottes Schöpfung
Mittwoch, 7.
Dezember 2005
“Die Welt ist ein Tränental,
ein Ort von Leiden. Jedes Leiden ist eine Blume. Wie viele Blumen stehen
auf den Feldern und verwelken. Wie sehr verlangt Mein Mutterherz nach
diesen Blumen. Pflücke sie für Mich, bevor sie verwelken. Lege sie vor
meine Füße nieder, damit Ich sie für ewig zum Leben erwecke. In Meinem
Herzen, und dort alleine, werden die Rosen der Leiden zu ewigem Leben
geheiligt. Erfreue Mich, küsse Meine Füße durch die Weihe aller Leiden.
Lass Mich die Freude kosten, dass durch die Weihe von allem Leid im Herzen
und im Körper ausgedehnte Blumenfelder vor Meinen Füßen ausgebreitet
werden. Ich bin Königin der Himmlischen Blumen. Gib Mir Tempel von Herzen
und Gärten von Schmerzensblumen.
Alle Felder, die nicht unter Meinen Füßen ausgebreitet werden, vergehen zu
dürren Äckern, voller Unkraut, zwischen dem sich die Schlange verbirgt.“
„Die Göttliche Macht kommt in
drei großen Komponenten zum Ausdruck: die schöpfende, die erlösende und
die heiligende Macht. Die schöpfende Macht Gottes ist die einmalige
Eigenschaft, durch die nur der Ewige Vater Sich offenbart. Die erlösende
Macht ist dem Sohn, Jesus Christus, anvertraut, während die heiligende
Macht zum Wirkungsbereich des Heiligen Geistes gehört. Gott hat Mich
als einziges Geschöpf mit Seiner Macht bekleidet. Als Miterlöserin
habe Ich Teil an der erlösenden Macht, als Braut des Heiligen Geistes habe
Ich Teil an der heiligenden Macht. Die schöpfende Macht beruht beim Vater.
Insbesondere für diese
Letzten Zeiten hat Gott Mich mit der neu gestaltenden Macht
bekleidet: Ich besitze die unumschränkte Macht, Leben neu zu
gestalten, mit anderen Worten: gründlich zu ändern oder zu heilen. Bisher
ist der Menschheit an und für sich nicht offenbart worden, dass Ich,
Maria, diese Macht besitze und das ewig geltende Recht erhalten habe, sie
in souveräner Weise auszuüben, das heißt, entsprechend Meinem eigenen
Willen. Dieses Privileg genieße Ich kraft Meiner Unbefleckten
Empfängnis und Meiner ewigen Sündenlosigkeit.
Diese beiden Eigenschaften
sind dafür verantwortlich, dass Mein Wesen dem Idealbild ‘des Seins und
des Lebens nach dem Bilde Gottes’ entspricht: Ich bin ein Geschöpf, und
somit nicht Göttlich von Natur aus. Gott hat Mich aber ‘vergöttlicht’
in der Ordnung der Gnade. Das heißt, dass Er Mir das einmalige
Privileg geschenkt hat, Seinem Wesen so nahe zu kommen, dass Ich, obgleich
Ich kein Anteil an Seinem Göttlichen Wesen habe, trotzdem mit den Zügen
Seines Wesens bekleidet bin, ebenso wie mit der mit diesen Zügen
verbundenen Macht. Das Gottesbild, so wie es unter den Christen
bekannt ist, hat bisher nicht zugelassen, dass Mein Wesen als Träger
dieser Göttlichen Macht betrachtet würde, weil Ich ein Geschöpf aus Gottes
Hand bin. Dir offenbare Ich diese Tatsache als Wahrheit. Nein, es ist
weder ein Sakrileg noch eine Ketzerei zu glauben, dass Maria, die
Unbefleckte Mutter Christi, mit Göttlicher Macht ausgestattet ist. Jesus
Selbst sehnt Sich nach der Stunde, in der jede Seele sich zu Meinen
Füßen niederwerfen und in Mir Gottes Erhabenheit verherrlichen wird.
Der Mensch, der bezweckt, Jesus die Fülle Seiner Freude als Gott erfahren
zu lassen, möge sich darüber im Klaren
sein, dass er Ihm dieses Geschenk nur geben kann, indem er vor Mir
niederkniet und Mich als seine Herrin,
als
die Vertreterin Gottes und
das vollkommene Instrument Seiner Macht anerkennt.”
Dir trage ich auf, die Herzen
auf das Empfangen und Bekennen dieser Wahrheit vorzubereiten. Maria ist
die souveräne Herrin der Seelen. (…)“
Aus der Botschaft vom
Donnerstag, 15. Dezember 2005
"...
Der Allerhöchste wünscht in
diesen Letzten Zeiten die Offenbarung der grenzenlosen und unumschränkten
Macht Mariens, der Unbefleckten Empfängnis, als die Herrin aller Seelen.
Er will die Macht offenbaren, die Ich über die Menschenseelen ebenso wie
über Satan und sein Gefolge ausübe. (…)"
Aus der Botschaft vom
21. März 2006
“An Mir ist die vollendete
Hochzeit zwischen der Gottheit und einer Menschenseele vollzogen worden.
Der Allerhöchste hat Zeugnis davon abgelegt gegenüber den Engeln, noch vor
Meiner Empfängnis als Mensch. Er hat es wiederholt anlässlich Meiner
Unbefleckten Empfängnis, bei der Menschwerdung Meines Sohnes in Meinem
Leib, bei Meiner Aufnahme in den Himmel mit Leib und Seele, bei Meiner
Krönung als Königin von Himmel und Erde,
und Er wird es noch einmal wiederholen, wenn Er Mich den Seelen vorstellen
wird als Diejenige, die ihre Herrin war vor allen Zeiten und die es
bleiben wird für alle Ewigkeit. Die Seele, die in das Göttliche Leben
aufgenommen zu werden wünscht, wie es der Allerhöchste vorgesehen hat,
soll dies deshalb vorbereiten, indem sie es Mir ermöglicht, sie in Mich
aufzunehmen und an Meiner Stelle total in ihr zu herrschen und
zu leben. Dieses Privileg steht Mir zu, als ihre Herrin und Königin
und Vertreterin Gottes, Trägerin und Ausführerin Seiner Macht.
Die Engel im Himmel erfahren
dieses Mysterium jeden Tag in seiner Fülle, und Ich schenke dieses
Vorrecht bereits Meinen auserkorenen Sklaven (*) in dem Maße, in dem die
Menschenseele auf Erden imstande ist, dieses
Vorrecht
in sich zur Auswirkung bringen zu lassen. (…)“
(*) Unter “Meinen
auserkorenen Sklaven” versteht Maria die Seelen, die durch Gottes
Vorsehung dazu berufen sind, sich ganz in den Dienst Mariens zu stellen.
Totale Marienweihe kann tatsächlich zu einer Lebensaufgabe werden. Die
Seelen, die diesem Ruf Folge leisten, sind die so
genannten “Liebessklaven” Mariens.
Aus der Botschaft vom
4. April 2006
“Jede Seele kann über das
Herz Gottes Macht erwerben, und zwar in dem Maße, wie diese Seele heilig
ist. Je heiliger eine Seele ist, desto größer ist die Übereinstimmung
ihrer Wünsche mit den Wünschen Gottes und deshalb desto größer ist auch
die Macht ihres Gebetes und ihrer Fürsprache.
Die Grundlage Meiner
einmaligen Macht
liegt darin:
1. Meine Heiligkeit war ab
Meiner Unbefleckten Empfängnis vollkommen, und aus diesem Grunde war Mein
Wille vollkommen identisch mit dem Willen Gottes.
2. Gott hat an Mir viele
einmalige Mysterien vollzogen, die Mich unendlich hoch über die
gewöhnliche menschliche Seinsebene hinaus erhoben haben.
3. Gott hat Mich erschaffen
in der Absicht, dass Ich Königin von Himmel und Erde und Herrin über
alles sein sollte. Er hat Mir alles unter die Füße gelegt,
für ewig.
Bedenke, dass der Ruf in
einer Seele, sich Mir zu weihen, eine unaussprechliche Gnade und ein
außergewöhnliches Vorrecht ist. Wenn die Seele, die Meinen erhabenen
Status kennt und weiß, dass Gott Mich in eine Position gesetzt hat, die
unendlich erhaben über alles ist, was lebt, von Menschenseelen bis
einschließlich der höchsten Engel, Mir dennoch nicht treu zu dienen weiß
und es nicht vermag, sich resolut für Mich zu entscheiden, über alles,
was zur Welt und zum irdischen Leben gehört hinaus, begeht diese Seele
einen sehr großen Irrtum und macht sich eines Mangels an Liebe gegenüber
ihrer Herrin schuldig.
Verstehe gut, dass Mangel an
Liebe zu Mir in Gottes Augen gleich schmerzlich ist wie Mangel an Liebe zu
Ihm Selbst, weil Er Mich zu Seiner Stellvertreterin für die Seelen gemacht
hat und Mich mit Seiner Macht und unzähligen Eigenschaften bekleidet hat.
Untreue Meiner Diener Mir gegenüber bedeutet das Brechen eines Himmlischen
Bundes und steht in Gottes Augen mit der Abweisung einer außergewöhnlichen
Gnade gleich: einer Gnade, die, vorausgesetzt, dass sie vollauf angenommen
wird, ein goldener Schlüssel zur ewigen Glückseligkeit und zur Rettung
anderer bedeutet. Der Geweihte, der sich nicht bedingungslos und unter
allen Umständen für Mich zu entscheiden weiß, ist für Gott ein Diener, der
nicht zu Füßen seiner von Gott eingesetzten Herrin kniet, was für Ihn
einer schmerzlichen Beleidigung und einem Mangel an Anerkennung von Gottes
Güte gleichkommt. (…)“
Aus der Botschaft vom
6. April 2006
“(...) Meine Füße sind vom
Allerhöchsten geweiht und unter den Augen des ganzen Himmlischen Hofes
gesalbt als die Symbole Meiner Macht schlechthin. Auch aus diesem Grunde
habe ich gezeigt, dass der Erzengel Michael Mir jeden Tag die Füße küsst
zum Zeichen totaler Unterwerfung des ganzen Himmlischen Hofes an Mich;
denn er, der Fürst der Engel, setzt diese Handlung im Namen der unzähligen
Engelscharen.
Bereits als der Allerhöchste
Mich den Engeln als ihre Königin vorstellte, noch bevor Ich als Mensch
geschaffen wurde, hatte Er Meine Füße mit der Macht bekleidet, unbegrenzt
über den Himmlischen Hof zu herrschen. Bei Meiner Unbefleckten Empfängnis
wurden Meine Füße mit der Macht bekleidet, Mir die Teufel restlos zu
unterwerfen. Bei Meiner Krönung im Himmel, nach der Vollendung Meiner
irdischen Reise, wurden Meine Füße gesalbt als die tiefste und
einzigartige Verehrung Meiner grenzenlosen Macht über den Himmlischen Hof,
die Menschenseelen und die Teufel.
Meine Füße sind bestimmt,
Satan unter dem Druck Meiner Macht zu zerschmettern. Für ihn wird die
ultimative Demütigung daraus bestehen, dass seine Macht über die
Menschheit endgültig gebrochen sein wird, nicht direkt durch eine Handlung
Gottes, sondern unter den Füßen einer Frau. In Mir sind alle wirklichen
Interessen der ganzen Menschheit vereint. Jeden Tag werden diese Füße,
Symbole Göttlicher Macht, von niedrigen weltlichen Handlungen, Gedanken,
Gefühlen. Bestrebungen, Wünschen und Worten beschmutzt. Die Ansicht
Meiner Füße lähmt Satan vor Angst, weil er weiß, wozu Mein Wille sie
gebrauchen wird, sobald die Menschheit sie aufs Tiefste verehrt. (…)“
Freitag,
7. April 2006
“Es ist ein wesentlicher Teil
deiner Lebensaufgabe, die Seelen über die richtige Position Mariens
innerhalb Gottes Plan zu belehren. Zu dem Zweck werden dir Kenntnisse
offenbart, die durch die Jahrhunderte unbekannt geblieben waren. Auch dies
wird viel Unglauben und Misstrauen erwecken.”
Aus der Botschaft vom
6. Mai 2006
“Heute ist der erste Samstag
des Monats. Es ist Mein Tag, Symbol für den Sieg Meiner
Unbefleckten Empfängnis über alles Böse. Daher will Ich die Seelen
besonders unterrichten, damit Meine Werke in ihnen einen fruchtbaren Boden
finden.
Welche Zeichen weisen darauf
hin, dass eine Seele dabei ist, das wahre Leben zu verlieren, und dass sie
also die Krankheit in sich trägt? Sie bröckelt in ihren drei größten
Pfeilern ab: in der Liebe, dem Glauben und der Hoffnung."
Aus der Botschaft vom
13. Mai 2006
"Welchen
Unterschied gibt es zwischen den Heiligen und Mir?
Wieso kann kein einziger Heiliger Mir an Macht gleich sein und wieso
kann das auch niemals der Fall sein?
1. Weil Mein Wille
ab Meiner Empfängnis absolut, vollkommen und total mit dem Willen Gottes
im Einklang war. Dies ist bei keinem einzigen Heiligen der Fall und
kann auch nie der Fall sein.
2. Weil die Macht einer Seele
auch von ihren Verdiensten bestimmt wird und Meine Verdienste
die von allen Heiligen weit übersteigen. Verdienste sind die Wirkungen
von Handlungen, Worten, Opfern, Gebeten, Gedanken, Wünschen und
Bestrebungen, die zur Verwirklichung von Gottes Plänen mit den Seelen
beitragen. Allein schon wegen Meiner Mutterschaft gegenüber dem Erlöser
übersteigen Meine Verdienste diese aller anderen Seelen.
3. Weil Ich als einzige
Seele unbefleckt empfangen bin. Die Unbefleckte Empfängnis macht Meine
Seele zu einem Spiegel Gottes und wirkt gleichsam wie ein Magnet, der
unaufhörlich die Eigenschaften Gottes zu Mir hinzieht und diese in Mich
hineinströmen lässt.
4. Weil Ich kraft einer
Willensverfügung des Allerhöchsten für alle Zeiten unerreichbar weit über
allem und allen Seelen erhaben bin.”
Aus der Botschaft vom
18. Mai 2006
“... Bedenke dabei, dass die
Liebe das Wesen der Kraft Gottes ist und dass der Wille Gottes der Motor
ist, der diese Kraft in Bewegung setzt, und du wirst begreifen, dass
Mich Meine Unbefleckte Empfängnis mehr Gott ähnlich als den Menschen
ähnlich macht. Aus diesem Grunde bin Ich mit Recht dazu vorherbestimmt,
die Herrin aller Seelen zu sein. Eine Seele, die sich keine einzige
Verletzung zugezogen hat, weder bei ihrer Empfängnis noch nachher, ist
eine Seele, die von jeglicher menschlichen Schwäche frei ist, also eine
Seele, die wirklich an allem Göttlichen beteiligt ist.”
“Meine Geliebte, Ich bin die
Unbefleckte Empfängnis. Ich bin die einzige Seele, die von Gott in einen
irdischen Körper gesandt worden ist, ohne Trägerin der Erbsünde zu sein.
Adam und Eva, die ersten Menschenseelen, waren bei ihrer Schöpfung
ebenfalls unbefleckt. Gott unterzog sie im irdischen Paradies einer
einzigen Beschränkung. Sie wurden von Satan dazu verführt, diese
Beschränkung nicht zu beachten, und gaben der Versuchung nach. Die Sünde,
die sie dadurch begingen, war die erste Sünde des menschlichen
Geschlechts. Sie begingen die Sünde des Ungehorsams gegenüber dem Gesetz
Gottes; denn sie verstießen gegen das einzige Gebot, dem Gott sie
unterzogen hatte.
Diese Sünde fügte ihren
Seelen schweren Schaden zu; denn es ergab sich dadurch ein plötzlicher
Bruch in der Übereinstimmung zwischen den Wünschen Gottes und den Wünschen
der Menschenseele. Der Mensch verlor also ein Element der Ähnlichkeit mit
Gott, das ihm als Erbrecht zugeteilt worden war. Dadurch wurde die
Übertragung dieses Rechtes auf Ähnlichkeit mit dem Bilde Gottes in den
Menschenseelen von Geschlecht auf Geschlecht endgültig unterbrochen. Es
ist dabei die Rede von der Erbsünde. Nur in Meiner Seele wurde
diese Unterbrechung aufgehoben: Meine Seele wurde vollkommen heilig und
unversehrt mit einem Körper verbunden, so dass sie ihre vollkommene
Ähnlichkeit mit dem Bilde Gottes bewahrte.
Darin liegt die erste
Grundlage Meiner Erhabenheit und Meiner Macht. Ich bin das erste Geschöpf,
in dem sich die Durchströmung der Liebe immer vollkommen und ungehemmt
vollzogen hat. Weil sämtliche Tugenden letzten Endes aus der Liebe
entspringen und sämtliche Tugenden zusammen den Grad der Heiligkeit
bestimmen, heißt dies, dass Meine Seele als Einzige vollkommen heilig
war. Indem die Einheit Meiner Wünsche mit den Wünschen Gottes ab Meiner
Unbefleckten Empfängnis vollendet war, war Mein Wille identisch mit dem
Willen Gottes. Diese vollkommene und absolute Einheit vom Willen zusammen
mit der vollkommenen Durchströmung der Liebe zwischen Gott und Mir in
beide Richtungen hat Mich daran gehindert, während Meines Lebens auf Erden
auch nur die geringste Sünde zu begehen.”
Aus der Botschaft vom 19.
Mai 2006
“Aufgrund Meiner Weigerung,
Mein ganzes irdisches Leben lang den zahllosen Versuchungen und Angriffen
seitens Satans nachzugeben, behielt Ich meine absolute Macht über ihn.
Diese Macht empfing Ich bereits vor Meiner Empfängnis, als Gott den
Entwurf Meiner Seele den Engeln vorstellte und ein Teil der Engel sich
weigerte, Mich als ihre Herrin anzuerkennen. Ihr Anführer, Luzifer, später
Satan genannt, war also bereits vorbestimmt, in Meiner Macht zu sein.
Nach Meiner Unbefleckten
Empfängnis wurde er in Mir mit einer Seele konfrontiert, über welche er
keinerlei Einfluss bekommt."
Aus der Botschaft vom 30.
Mai 2006
"Ich
weise jede Seele, welche die totale Hingabe an Mich und die totale
Unterwerfung Mir gegenüber in Meiner Eigenschaft als Herrin der Seelen
verleumdet, darauf hin, dass sie sich der Undankbarkeit gegenüber Gottes
Verfügungen schuldig macht, da Gott ihr durch diese Verfügungen ja eine
unverdiente Liebe entgegenbringt, und dass sie dadurch die Göttliche
Gerechtigkeit herausfordert.
Diejenigen, die glauben und
verlautbaren, dass die tiefste Verehrung und der totale Gehorsam zu den
Füßen der Herrin aller Seelen Ausdruck einer Irrung oder gar eines
Sakrilegs gegenüber der Allerheiligsten Dreifaltigkeit wäre, rufe Ich
betont dazu auf, sich tiefstens zu besinnen. Diesen Seelen sage Ich
nachdrücklich, dass die Seele, die sich weigert, sich zu Meinen Füßen zu
demütigen, deswegen vor dem Thron der Gerechtigkeit Gottes zur
Rechenschaft gezogen werden soll. Ich wiederhole, dass der Allerhöchste
Selbst Mich, Maria, die Unbefleckte Empfängnis und Miterlöserin der
Seelen, erhoben und zur Ausführerin Seiner Macht in diesen letzten Zeiten
bezeichnet hat und dass Er zu dem Zweck wünscht, dass Mich sämtliche
Seelen verehren und Mir gehorchen und dienen als der mächtigen Herrin
der Seelen. (...)”
Aus der Botschaft vom 31.
Juni 2006
"Bei
Meiner Unbefleckten Empfängnis wurde Meine Königswürde zum ersten Mal mit
der Materie verbunden, mit dem Keim des menschlichen Daseins. Bei Meiner
Geburt wurde das Siegel Meiner Königswürde in die Erde gedrückt."
Aus der Botschaft vom 2.
November 2006
"Ich
lege den Seelen ans Herz, dass Ich auch durch die unermesslichen
Auswirkungen Meiner Fürsprache während des Gerichts der Göttlichen
Gerechtigkeit über alle Seelen unmittelbar nach ihrem irdischen Leben mit
Recht Miterlöserin der Menschheit genannt werden muss; denn unzählige
Millionen werden durch Meine Fürsprache vor dem ewigen Tod gerettet.
Das Fundament dieser Macht beruht auf Meiner Unbefleckten Empfängnis,
Meiner ewig dauernden Schmerzen und Verdienste, Meiner sich selbst
unaufhörlich vervielfachenden Glorie und Herrlichkeiten und auf den
unendlichen, ewig dauernden Verdiensten des Erlösungswerks Jesu Christi,
Sohn des Allerhöchsten, und von Mir."
Aus der Botschaft vom 4.
Dezember 2006
“(...) Sag den Seelen, dass
der 8. Dezember ein Fest der tiefen Besinnlichkeit und Beschauung über die
Wunder von Gottes Schöpfung sein sollte und dass sie die unendliche
Schönheit des Wunderwerkes, das Maria heißt, nur einigermaßen begreifen
können, wenn sie an diesem Feiertag besonders inständig um Verständnis von
Sünde und Untugend, von Tugend und Heiligkeit beten und wenn sie jeden
Augenblick der stillen Betrachtung wie einen Schatz aus dem Himmel hegen.
Nur so kann Ich die Seelen zu der Weisheit führen, die ihnen Gottes
Wahrheit zeigen wird und es ihnen ermöglichen wird, diese Wahrheit in ihr
Leben einzufügen.”
Botschaft vom 8.
Dezember 2006
“Meine Unbefleckte Empfängnis
war das erste überwältigende Zeugnis des Lichtes gegenüber der Finsternis.
Sie war bereits vor der Schöpfung des Menschen den Engeln verkündet
worden, obwohl ihnen zu dem Zeitpunkt noch nicht die Tiefe des Mysteriums
offenbart wurde. Sie war der wahre Anfang des Heilsmysteriums, des großen
Erlösungsplanes.
Zunächst musste eine
Menschenseele total vom Göttlichen Licht erfüllt werden und dadurch
vollkommen und für Zeit und Ewigkeit vor aller Finsternis bewahrt werden,
damit aus diesem Ozean Göttlichen Lichtes, der schon zur gleichen Zeit
Mensch und gleichsam ‘vergöttlicht’ war, das Licht der Welt, Jesus
Christus, die Erlösung vollziehen konnte. In Meiner Unbefleckten
Empfängnis war Ich der ‘vergöttlichte’ Mensch; aus Mir wurde der
menschgewordene
Gott geboren. Die vollkommene Hochzeit zwischen Gott und dem Menschen
wurde somit in Mir angefangen, im menschgewordenen
Jesus vollendet und soll in Mir als Herrin aller Seelen für ewig bestätigt
werden.”
“Jede Seele begegnet auf dem
Weg zur Vollendung des Göttlichen Lebens drei Meilensteinen: der
Schöpfung, der Erlösung und der Heiligung. In Mir waren diese drei bereits
bei Meiner Unbefleckten Empfängnis total verschmolzen. Meine Unbefleckte
Empfängnis verkörpert die absolute Vollendung der Seele. Es ließe sich
somit sagen, dass das Göttliche Leben in Mir bereits vor Meiner Geburt im
Fleisch vollendet war. Deswegen brauchte Ich nicht ein Leben zur
Verwirklichung jenes Zieles zu führen, wozu jede Seele erschaffen wird: zu
ihrer Teilnahme an der Vollendung des Planes, den Gott mit ihr hat.
Mein Leben auf Erden hatte
nur einen einzigen Zweck: Ich sollte den Erlöser gebären, damit alle
Seelen durch Annahme des zweiten Schrittes, der Erlösung und Mitwirkung an
derselben,
zum dritten Schritt, der Heiligung, hinaufsteigen konnten.
Bei Meiner Unbefleckten
Empfängnis hatte Ich vom Allerhöchsten all dasjenige erhalten, was für
Meine einmalige Lebensaufgabe notwendig war. Ich sollte es aber selber
durch Mein Ja-Wort gegenüber dem Erzengel Gabriel bestätigen. ‘Mir
geschehe, wie du es gesagt hast’ waren die Worte, mit denen Ich den
heiligen Vertrag unterschrieb, der die Göttliche Schatzkammer Meiner
Unbefleckten Empfängnis zu ihrem vollständigen Ertrag führen sollte. Mein
Ja-Wort war der Akt, durch den Ich Meine gleichsam hochgradig
‘vergöttlichte’ Seele total mit der Fähigkeit Meines menschlichen Körpers,
für das Heil der Seelen zu leiden, verschmelzen ließ.
Ich hätte das Leben einer
Königin führen können. Ich war unbefleckt empfangen, vollkommen heilig,
und bedurfte somit nicht einmal der Erlösung. Millionen und abermals
Millionen von Engeln waren Mir als Diener unbeschränkt zu Füßen gelegt
worden. Ich hatte Macht über alles erhalten, über Seelen und die
unbeseelte Natur. Durch Mein Ja-Wort habe Ich aber, genauso wie Jesus es
später tun sollte, ein Leben der Dienstbarkeit angenommen. Ich brauchte
Mein irdisches Leben nicht, um Verdienste für eigene Erlösung und
Heiligung zu erwerben, Ich wollte es einzig und allein für das Heil aller
anderen aufopfern. In alledem ist
Mein Leben und der Sinn und Zweck Meines Lebens vollkommen mit
dem von
Jesus
vergleichbar.
Für die himmlischen
Regionen war Ich aber auch damals schon die Königin. Meine Unbefleckte
Empfängnis war das goldene Zepter Meiner Macht. Die Krone sollte Ich
später erhalten, bei Meiner Aufnahme in den Himmel. Sie sollte eine Krone
sein, die auch mit den Edelsteinen des Leidens am Körper, im Herzen und im
Geist besät war.
Das alles hat Mich unendlich
und unerreichbar hoch über alle Engel erhoben: Die vollendete Heiligkeit
der Unbefleckten Empfängnis wurde in Mir gleichsam noch vervielfältigt
durch die Verdienste eines irdischen Lebens des Leidens, der Schmerzen,
der Sündenlosigkeit und der vollkommenen Selbstverleugnung.
Die Engel konnten diesen letztgenannten Verdiensten nicht gleichkommen,
weil sie kein Leben in einem materiellen Körper führen und in einer
Umgebung, die von der Sünde und der Versuchung unter Tausenden von Formen
beeinflusst wird (...).”
„Das Ungewöhnliche der
Schöpfung Meiner Seele liegt im Folgenden: Auf jede Menschenseele wendet
Gott bei ihrer Schöpfung das Gesetz Seiner Gerechtigkeit an. Die
Göttliche Gerechtigkeit ist durch die Erbsünde hochgradig verzerrt worden,
und diese Verzerrung hat durch sämtliche späteren, unzähligen Sünden der
Menschheit weiter zugenommen. Kein Menschenherz würde es eine einzige
Sekunde überleben, wenn es den Berg aller Sünden von allen Zeiten zu Sicht
bekäme, so wie Gott diesen sieht oder so wie Ich diesen sehe, und deren
scheußlichen Gestank wahrnehmen sollte.
Jede Seele wird in die Welt
geschickt, um in einem materiellen Körper das Leiden und die Lasten zu
erfahren, die dazu beitragen sollten, diese Verzerrungen rückgängig zu
machen und den Berg der Sünden zu schlichten. Aus diesem Grunde
versieht Gott jede von Ihm geschaffene Seele mit einem Merkmal, das mit
einer Narbe verglichen werden kann, ähnlich einer Spur der ursprünglichen
Wunde, die das erste Menschenpaar in seiner
als vollkommen heilig geschaffene Seele angebracht hat.
Die ersten Menschenseelen
haben der Menschheit eine Schuld aufgebürdet, die von Generation zu
Generation weitergeleitet wird und also auf dem ganzen menschlichen
Geschlecht ruhen bleibt und wofür jedes Mitglied der Menschheit die
Verantwortung trägt. Gott hat mit diesem Merkmal die Notwendigkeit
verbunden, bestimmte Verdienste zu erwerben, damit die Wirkungen dieses
Merkmals in der eigenen Seele ausgelöscht werden können und damit
zur gleichen Zeit Genugtuung wegen der groben Beleidigung von Gottes Liebe
durch die Erbsünde geleistet wird.
Jede Seele hat ihren eigenen
Beitrag zu leisten, damit die ganze Menschheit aller Jahrhunderte zum
Stand der vollkommenen Gnade zurückgeleitet werden kann. Bei der Schöpfung
Meiner Seele hat Gott allerdings dieses Merkmal nicht
angebracht. In dieser Weise befreite Er Mich ganz und gar dieser
Notwendigkeit, Meine eigene Heiligung durch das Leiden zu erwirken. So
verfügte Er es, in der Absicht, Satan ein Zeichen, ein Widerwort zu setzen
und ihm zu zeigen, dass Er, der Gott des Lebens und der Liebe, eine
Frau erschaffen hatte, die eine absolute Macht über sämtliche gefallenen
Engel und über ihre Werke und Pläne haben sollte. Deshalb wurde
Meine Seele aus ‘Grundstoff’ der Dreifaltigen Gottheit erschaffen:
In Meine Seele wurden
ergossen:
1. die Fülle von Gottes
Willen, mit sämtlichen von diesem Willen ausgehenden Wirkungen,
nämlich der Göttlichen Macht. Der Schöpfer behielt Sich Selbst nur
eine Auswirkung dieser Macht vor: die Macht, Seelen zu
erschaffen.
Er tat dies mit Recht; denn Gott allein hat weder Anfang noch Ende. Er
allein ist das Grundprinzip von allem Lebendigen.
2. die Fülle der
Göttlichen Liebe, also der Essenz des Göttlichen Lebens. Die
Fülle des Göttlichen Lebens heißt eine totale Abwesenheit von allem, was
das Leben beeinträchtigt und es an Kraft einbüßen lässt, nämlich jede Form
der Untugend. Ich war also von Anfang an vollkommen an Tugenden und
Heiligkeit und frei von jeglicher Sünde und jeglichen sündigen Neigungen.
3. die Fülle der
Göttlichen Weisheit, das Vermögen der vollkommenen Kenntnisse, der
Allwissenheit zusammen mit den vollkommenen Wegweisern für sämtliche
Verhaltensweisen, Gedanken, Gefühle, Worte und Bestrebungen. Diese dritte
Ergießung wurde Mir in aufeinander folgenden Etappen ins Bewusstsein
geprägt, so dass Ich Mir dieser Etappen im Laufe Meines irdischen Lebens
vollkommen bewusst wurde.
Aufgrund dieser dreifachen
Ergießung wurde Ich zur Trägerin der Göttlichen Eigenschaften, der
Göttlichen Macht, der vollkommenen Heiligkeit und Weisheit.”
„Höre die Worte, die der
Allerhöchste bei der Schöpfung Meiner Seele sprach:
Die Allerheiligste
Dreifaltigkeit:
„Betrachtet die Menschenseele
in ihrem ursprünglichen Stand der Heiligkeit, wiederhergestellt und
gekrönt mit dem Feuer Unserer Gottheit. Die Frau soll Sie sein. Aus Feuer
Unseres Feuers erschaffen Wir Sie. Das tiefe Wesen von allem, was Wir
erschaffen haben und noch erschaffen werden, soll in Ihr in dem höchsten
Maße
der Vollkommenheit zugegen sein. Sie soll Macht haben über alles
Geschaffene, Sie soll die Fülle des Lebens tragen, Sie soll Unsere
Mysterien durchschauen.
Das Große Zeichen soll Sie
sein, Anstoß und Erniedrigung für die Finsternis; denn das Licht soll in
Ihr wohnen und Ihrem Herzen entfließen. Alles Beseelte soll Ihre Füße
verherrlichen; denn sämtliche Werke der Finsternis sollen unter Ihren
Füßen zu Staub vergehen. Lebe und herrsche, Feuer Unseres Feuers; denn in
Dich soll kommen, der IST. In Dir soll Er sein, und Du in Ihm. Marjam soll
Dein Name sein: Ozean Göttlicher Macht, Göttlichen Reichtums und
Göttlicher Herrlichkeit.”
(P.S.: So wie ich es
aussprechen höre, liegt der Ton des ersten “a” in “Marjam” irgendwie in
der Mitte zwischen „a“ und unserem „i“. Es klingt beinahe wie „Mèr-jam“.)
Aus der Botschaft vom 24.
Dezember 2006
“Die Fülle Meines Lebens als
Seele fing an, als der Keim Jesu in Mich gelegt wurde. Der Heilige Geist
kam über Mich und ergoss die Fülle des Göttlichen Lebens in Mich. Aufgrund
Meiner Unbefleckten Empfängnis war Ich ein vollendeter Tabernakel, ein
vollendeter Palast für die Gottheit..."
Aus der Botschaft vom 1.
Januer 2007
“Der Allerhöchste hat Mich
durch Meine Unbefleckte Empfängnis zu einem Tabernakel für Sich Selbst
gemacht."
Aus der Botschaft vom 8.
Januer 2007
"Nun
vollendet der Schöpfer den Kreis Seiner Werke: Er schuf Meine Seele mit
der einmaligen Unbefleckten Empfängnis, Er schickte Seinen Sohn Jesus
Christus in die Welt, um die Erlösung zu vollziehen, Er goss den Heiligen
Geist über die Kirche aus, und nunmehr zeigt Er den Seelen den Weg zu den
Füßen der Unbefleckten, deren wahre Größe Er bis zu diesen allerletzten
Zeiten verschleiert gehalten hat, weil die Erfüllung der Zeit für die
Offenbarung der Offenbarungen noch nicht angebrochen war.
Nun hat Er verfügt, dass die
Stunde für die Offenbarung der Fülle Seiner Pläne geschlagen hat. Und Er
offenbart den Seelen ihre wahre Herrin, die infolge Ihrer ewig dauernden
Verdienste und kraft Ihrer Unbefleckten Empfängnis und der Ihr bei Ihrer
Krönung geschenkten Fülle der Macht nunmehr aufsteht als die Herrscherin,
die die Seelen zu der Vollendung der Heiligung, Weisheit und Kenntnis
Seiner großen Werke und Pläne führen soll, damit sie durch ihr Fiat zu
Füßen der Herrin der Seelen im Glanz ihrer Übergabe Ihre Macht strahlen
lassen zu Ihrem endgültigen Sieg über den Fürsten der Lüge, des Betruges
und der Irreführung.
Volk von Christus, steh auf
und erwache für die Größe der Dinge, die Ich in und für euch vollziehe.
Die Stunde der Wahrheit hat geschlagen.”
Aus der Botschaft vom 10.
Januar 2007
“Die Engel nennen Mich ‘drei
Mal heilig’ und weisen dadurch auf die vergöttlichte Natur Meines Wesens
hin:
“Ich bin mit den
Eigenschaften des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes
verschmolzen, und jede der Göttlichen Personen hat Sich in Mir ergossen,
bis an die Grenzen von dem, was in der Hochzeit zwischen Gott und einer
erschaffenen Seele überhaupt möglich ist. Der Vater hat Mich erschaffen in
der Herrlichkeit der Unbefleckten Empfängnis, der Sohn ist mit Mir
verschmolzen im Mutterschoß und der Heilige Geist hat die Menschwerdung
Christi in Mir vollzogen durch eine vollkommene Heirat mit Mir in der
Seele, im Herzen, im Geist und im Körper. Ich bin der Tabernakel der
Heiligen Dreifaltigkeit (...).
Worin liegt der Unterschied
zwischen Meiner Natur und der Natur Gottes? Der Unterschied liegt darin,
dass Gott keinen Anfang hat, doch aus Sich Selbst besteht, während Ich
durchaus einen Anfang habe und dass dieser Anfang Mir vom schöpfenden Gott
gegeben worden ist. Gott ist aus nichts außerhalb Sich Selbst entstanden,
Ich dahingegen bin aus Gott entstanden. Gottes Herrlichkeit
existiert an sich und ist von Ihm Selbst ausgegangen, Meine
Herrlichkeit ist ‘vergöttlicht’ und also ebenfalls unendlich, aber Meine
Herrlichkeit hat einen Anfang: Sie
ist in Gottes Gedanken entstanden und hat ihre Saat in Meiner Unbefleckten
Empfängnis erhalten.”
Botschaft vom 11.
Februar 2007
“Als Ich in Lourdes erschien,
sagten die Verfolger Meiner lieben Tochter, der Heiligen Bernadette, dass
es unmöglich wäre, dass eine so wunderschöne Dame zu Massabielle, einem
Herd von Schlangen, erscheinen würde. Dennoch habe Ich dort den Kern des
Mysteriums der totalen Befreiung und Heiligung der Seelen deutlich
gemacht: Die Frau, die mitten in der Otternbrut Satans erscheint, um
ausgerechnet an diesem Ort zu verkünden, dass Sie die Unbefleckte
Empfängnis ist, die Verkörperung der vollkommenen Heiligkeit. Meine Füße,
die Instrumente von Qual und Demütigung der Teufel, waren mit Rosen
geschmückt. Die Rose ist die Königin der Blumen, Symbol von Leben, und sie
vergegenwärtigt die Liebe. Seelen, versteht die Zeichen.“
Aus der Botschaft vom 13.
Februar 2007
“Verstehe dies richtig: Die
Seele, die ihre Fehler, Unzulänglichkeiten, Nachlässigkeiten und Sünden
verarbeitet, fällt unter die Auswirkungen des Gesetzes der Göttlichen
Gerechtigkeit. Sobald diese Seele ihren Kampf und ihre Lasten Mir zur
Gutmachung weiht, füge Ich diesem allen sowohl das unermessliche Feuer
Meiner unbefleckten Liebe als auch all Meine Verdienste seit Meiner
Unbefleckten Empfängnis hinzu. Diese Hinzufügung sorgt für eine
Verarbeitung, eine Neuschöpfung des Opfers der Seele. Die Tatsache,
dass ihr Opfer durch Mein Herz hindurch in Gottes Heilsplan eingebaut
wird, schaltet das Gesetz der Göttlichen Barmherzigkeit ein. Um dieser
Neuschöpfung ihre volle Kraft zu verleihen, ist es aber ratsam, dass die
Seele so bald wie möglich eine sakramentale Beichte spricht. Man könnte es
so sagen, dass die Beichte das Buch der Gerechtigkeit im Zusammenhang mit
dem Gebeichteten für immer schließt.“
Aus der Botschaft vom 27.
Februar 2007
"Ich
bin an Leib und Seele aus den größten Schätzen aus Gottes Hand erschaffen
worden. Die Heiligung der Seele ist ein ununterbrochener Kampf gegen die
Wirkungen der Erbsünde. Ich bin die Unbefleckte Empfängnis, in Mir
ist die Fülle der Heiligkeit in der Ordnung der Gnade. Deshalb bin Ich die
Herrin aller Seelen, Diejenige, in der die Göttliche Macht gegenüber den
Seelen, die sich für Sie aufschließen, konkret gestaltet wird."
Aus der Botschaft vom 25.
März 2007
"So
wie der Ehering aus Gold besteht, so sollte Ich eine Seele und ein
Herz aus Gold besitzen, um diese Ehe möglich zu machen. Das Gold Meiner
Seele ist Meine Unbefleckte Empfängnis, aus der Meine Vollkommenheit in
der Heiligkeit entsprang. Jeder Versuch, Meine Rolle in der
Heilsgeschichte zu minimieren, ist gleichbedeutend mit dem Wegwerfen des
Ringes, bevor man zur Hochzeit geht.“
Aus der Botschaft vom 28.
April 2007
"Mein
eigenes Jawort war genau das: ein heiliger Tabernakel für Meinen
Bund mit Gott. Nur gab es bei Mir aufgrund Meiner Unbefleckten Empfängnis
nicht die Notwendigkeit, Schwächen und Untugenden zu überwinden. Ich
betone, dass Seelen, die nicht unbefleckt empfangen sind, heilig
werden können, so dass diejenigen, die von Mir berufen sind, auch zur
wahren Heiligkeit berufen sind. Damit Ich Ihnen tatsächlich helfen
kann, verlange Ich von ihnen:
1. eine ganz bewusstes und
tief erlebtes Jawort;
2. einen beharrlichen Kampf
gegen ihre Schwächen und Untugenden;
3. das Einbauen Meiner Richtlinien und
ihres Bewusstwerdens ihrer Schwächen in ihr Leben. (...)"
Aus der Botschaft vom 3.
Juli 2007
"Daher
kann die Heilige Kommunion als ein Schlüssel betrachtet werden, der auf
das Tor des Gefängnisses passt, das die Seele durch die Sünde und durch
jede Gesinnung von Unfrieden für sich selbst baut. Durch ein Göttliches
Mysterium sind in der Heiligen Kommunion ebenfalls die Fülle des Heiligen
Geistes, das Herz des Ewigen Vaters und die vollkommene Heiligkeit Meiner
Unbefleckten Empfängnis und Sündenlosigkeit enthalten."
Aus der Botschaft vom 14.
Juli 2007
"Der
Samstag ist Mir geweiht. Der Tag Meiner Unbefleckten Empfängnis war ein
Samstag. Der Tag Meiner größten Schmerzen war ebenfalls ein Samstag.
Während des Alten Bundes
verehrten die Juden die Arche des Bundes, eine Art von Tabernakel, in dem
sie das Symbol von Gottes Wahrheit aufbewahrten. Bei Meiner Unbefleckten
Empfängnis wurde Ich dazu vorherbestimmt, die lebendige Arche des Neuen
Bundes zu werden: Ich sollte den lebendigen Gott Selber in Meinem Leib
tragen. Diese Vorherbestimmung erfolgte bei der Empfängnis Meiner Seele
als das Meisterwerk von Gottes Schöpfungstaten. Deshalb sollte der Samstag
für alle Jahrhunderte eine außergewöhnliche Heiligung erhalten.
Selig die Seelen, die den
Samstag ehren als den Tag der Verherrlichung des Neuen Bundes und als den
Tag der Königin der Stille und der heiligen Tugend.”
Aus der Botschaft vom 17.
August 2007
„... Während des Alten Bundes
erzwang Gott die Einhaltung des Gesetzes Seiner Gerechtigkeit. Seit dem
erlösenden Leiden Jesu und dem Kreuzestod Jesu gilt der Neue Bund, für den
die erste Saat im Grunde genommen bei Meiner Unbefleckten Empfängnis
ausgestreut worden ist und der durch Jesus endgültig in Kraft gesetzt
wurde. ...”
Aus der Botschaft vom 16.
September 2007
“Die Erbsünde hat die Seelen
verwundet. Daher ist kein Mensch je vollkommen frei von Sünde und Untugend
gewesen mit Ausnahme von Mir Selbst, weil Ich Unbefleckt empfangen bin und
Mein ganzes Leben lang durch einen alles beherrschenden Willen angetrieben
worden bin, ohne Sünde zu bleiben."
Aus der Botschaft vom 8.
Dezember 2007
“Neun ist eine heilige Zahl:
Sie wird gebildet, indem die Drei — die Zahl der Allerheiligsten
Dreifaltigkeit — mit sich selbst vervielfacht wird. Aus diesem Grunde
bereitete Ich während Meines Lebens auf Erden alle großen Göttlichen
Festtage während einer Periode von neun Tagen vor, manchmal während neun
Wochen. Neun Tage, neun Wochen, neun Monate: Diese Zeitspanne deutet jedes
Mal eine Zeit der Vorbereitung oder Reifung der Gnade an. (…)“
Aus der Botschaft aus der
Nacht vom 2. auf den 3. März 2009
Maria und die absolute
Krönung von Gottes Werken in den Seelen
"(...)
Der Unterschied ist somit der, dass die Seele, die sich für die totale
Weihe an Mich als vollendeten Weg zur Vervollkommnung des Göttlichen
Lebens in sich entscheidet, dadurch ein ungehemmtes Kredo in Bezug auf die
totale Vermählung, die totale Vereinigung, der menschlichen Natur mit Gott
ausspricht. In Mir war diese Vermählung ab Meiner Unbefleckten Empfängnis
vollendet. In der Erlebung der totalen Weihe an Mich vollzieht die Seele
die Vermählung mit der Vollkommenheit von Gottes Werken und weist sie
Ihrem Schöpfer gegenüber ihren Glauben an die Tatsache nach, dass auch
sie, durch die Fülle ihrer Mitwirkung, vollkommen aufblühen kann."
Aus der Botschaft vom 19.
März 2009
Totale Weihe an Maria als
das Herz der Seele
"Die
Seele, die sich Mir total und bedingungslos weiht, trinkt aus der Quelle
der Unbefleckten Empfängnis, einer einmaligen Quelle von Wasser totaler
Heiligung, Wasser, das der Heilung der Narbe der Erbsünde förderlich ist
und dadurch die Anfälligkeit gegen Versuchung, Sünde und Untugend Schritt
für Schritt verringert."
Aus der Botschaft vom 24.
März 2009
Die richtige Nahrung für
die Seele
“Seelen im Schatten des
Kreuzes Jesu Christi, Ich bin die Herrin aller Seelen. Ab Meiner
Unbefleckten Empfängnis wird Mein ganzes Wesen für ewig unaufhörlich mit
nie zuvor gesehenen Strömen Göttlicher Liebe, Göttlicher Weisheit und
Göttlicher Macht beflossen. Die Allerheiligste Dreifaltigkeit hat Mich mit
der Sonne bekleidet und hat Mir den Mond unter die Füße gelegt. Das heißt,
dass Sie Mich an Sich – der Sonne – hat Teil haben lassen, in einem Grad,
der innerhalb der ganzen Schöpfung für ewig wahrhaft einmalig ist und
bleiben wird und dem kein einziges anderes Geschöpf je nahe kommen könnte.
Das heißt weiterhin, dass Sie Mir Macht gegeben hat über die Ausführung
Ihrer Werke – der Mond als Spiegel der Werke des Göttlichen Lichtes –
ebenso wie über die Werke der Finsternis. Ich erinnere die Seelen an
dieser Stelle an dasjenige, was Ich in diesem Zusammenhang bereits früher
gesagt habe."
Aus der Botschaft vom 26.
März 2009
Die Demut als Quelle des
Heils
"Wie kann die Seele groß werden in der
Demut? Indem sie sich vor
Gott erniedrigt. (...)
Die
Seele kann sich ebenfalls vor Gott in Seinen Werken erniedrigen.
Das größte, absolut vollendete Werk Gottes bin Ich, Maria, die Unbefleckte
Empfängnis. Die Seele, die sich Mir gegenüber dadurch erniedrigt, dass sie
tief vor Mir niederkniet, verherrlicht dadurch das Meisterwerk aus Gottes
Hand. Der erlösende und heiligende Wert der tiefen Demütigung Mir
gegenüber in Meiner allerhöchsten Eigenschaft – der Herrin aller Seelen –
entfaltet in Gottes Augen eine Wirkung, die identisch ist mit derjenigen
der direkten Selbsterniedrigung gegenüber der Gottheit."
Aus der Botschaft vom 10.
April 2009
Karfreitag — Vermählung
zwischen Gott und den Seelen
"Für
die Vermählung zwischen Gott und den Seelen wurde Ich zur
Vertreterin der menschlichen Natur auserwählt. Gott wählte Mich aus allen
Menschenseelen. Meine Unbefleckte Empfängnis war gleichsam das goldene
Kleid auf dem Brautbett. Die Menschwerdung Jesu in Meinem Schoß war der
Vollzug der Vermählung. Auf dem Kreuz vollzog Jesus, Gottes Sohn und Mein
Sohn, die Vermählung im weiteren Sinne an allen Seelen. Aus diesem
Grunde gab Er wenige Minuten vor Seinem Tod die Menschenseelen Mir - und
Mich den Menschenseelen."
Aus der Botschaft vom 28.
April 2009
Maria und die Grotte der
Seele
“Liebe Seelen aus der Quelle
der Göttlichen Liebe. Seht doch mal, wie Gott in Bildern zu euch spricht.
Als Ich damals in Lourdes erschien, tat Ich dies in einer abgelegenen
Grotte, an einem Ort, wo sogar Schlangen hausten. Ich gab Mich als ‘die
Unbefleckte Empfängnis’ bekannt. Ich trug ein weißes Kleid, einen weißen
Schleier und einen blauen Gürtel. Meine beiden Füße waren jeweils mit
einer Rose bekleidet. In Meinen Händen trug Ich den Rosenkranz. ...
... In dieser Grotte erschien
Ich, um anzudeuten, dass eine neue Ära angebrochen war: die Ära, in der
Maria Ihre wahre Berufung im Kern der Menschenseele entfalten wird.
Ich gab Mich als ‘die Unbefleckte Empfängnis’ bekannt, um Satan zu
verkünden, dass Ich jede Seele guten Willens, die Mich in sich
herrschen lässt, in den Zustand vor der Erbsünde zurückführen würde, in
den Zustand der makellosen Verfassung der Seele, die eins mit dem
Herzen Gottes war."
Aus der Botschaft vom 3. Juni
2009
Der Seelenteich
"Dank
Meiner Unbefleckten Empfängnis und der Verdienste Meines völlig
sündenlosen Lebens ist das Bett Meines Baches so vollkommen und die
Vegetation am Rand Meiner Ufer so himmlisch, dass das Wasser des
Göttlichen Lebens durch Mich in absolut vollendetem Zustand die
Seelenteiche erreichen kann. Sollte das Wasser des Göttlichen Lebens
während eines einzigen Tages einen Seelenteich nicht erreichen, so würde
die Lebenskraft des Wassers im Teich bereits merkbar abnehmen."
Aus der Botschaft vom 14.
September 2009
Der Baum des Kreuzes
"Seid
Mein, so wie Ich seit Meiner Unbefleckten Empfängnis euch gehöre. Richtet
euer Kreuz auf, so dass es zu einem blühenden Fruchtbaum wird, der die
Engel in Verzückung versetzt; denn kein Engel wurde jemals mit den
Frühlingsblüten und den Sommerfrüchten aus der Saat des Heiligen Kreuzes
geschmückt.”
Donnerstag, 15. Dezember 2005“
"(...)
Ich habe dich die Anrufung der Letzen
Zeiten gelehrt: “Maria, mächtige Herrin der Seelen, ich vertraue auf
Dich!” Ich will, dass diese Anrufung in glühender Liebe und in einer
Verfassung totaler Unterwerfung an Mich gerichtet wird. Sie ist daher am
kräftigsten, wenn sie ausgesprochen wird, während die Seele zu Meinen
Füßen kniet. Sage deinen Brüdern und Schwestern in Jesus und Maria, dass
diese Anrufung den Schlüssel zum Triumph von Maria und zur Gründung von
Gottes Reich auf Erden in sich schließt. Seit dem Sündenfall wurden die
Menschenseelen unaufhörlich vom Teufel gedemütigt.
Meine Anrufung befähigt die
Menschenseelen, ihrerseits den Teufel zu demütigen; denn Ich zwinge ihn,
sich zu Meinen Füßen niederzuwerfen, wenn diese Anrufung von einem
Menschenherzen mit Liebe und Selbstdemütigung an Mich gerichtet wird. Wenn
die Menschenseelen sich in Lichtketten zusammenschließen, um diese
Anrufung mit Inbrunst weiterhin zu wiederholen, werde ich Satan befehlen,
zu Meinen Füßen liegen zu bleiben. Dies würde die totale Befreiung
der Menschheit von allem Bösen und von allem Elend bedeuten.
Der Allerhöchste wünscht in
diesen Letzten Zeiten die Offenbarung der grenzenlosen und unumschränkten
Macht Mariens, der Unbefleckten Empfängnis, als die Herrin aller Seelen.
Er will die Macht offenba