Vorwort zu den Botschaften

Myriam van Nazareth

   
   




 

  

 “Myriam van Nazareth”

Botschaften

 

Die Erhabenheit der Allerheiligsten Jungfrau Maria

Die Herrlichkeit der Allerheiligsten Jungfrau Maria als die Herrn aller Seelen

Auszüge aus himmlischen Offenbarungen an

„Myriam van Nazareth” über die

Erhabenheit der Allerheiligsten Jungfrau Maria

und über die Notwendigkeit der

totalen Ergebenheit der Seelen gegenüber Maria

Ereignisse bei der Krönung Marias im Himmel

von Maria in Visionen und Botschaften geoffenbart an „Myriam van Nazareth” (im August 2006 und Mai 2007)

Zum Zeitpunkt, als Maria den Himmel betritt, werfen sich sämtliche Engel und Glückselige zu Ihren Füßen nieder. Die Allerheiligste Dreieinigkeit spricht zu ihnen folgendermaßen:

„Es ist Unser Wille, dass ab dieser Stunde an sämtliche Bewohner dieser himmlischen Regionen, der Erde, des Ortes der Läuterung und der Hölle, verkündet werde, dass diese Seele, Maria, die Unbefleckte Mutter des Wortes, in Ausführung Unseres seit Jahrhunderten feststehenden Erlasses, den Thron, die Krone und das Zepter der einmaligen Macht über alles Geschaffene erhält. Sie soll in unumschränktem Ausmaß herrschen und regieren über sämtliche Seelen sowie über alles Unbeseelte. Sie ist mit Unserem unbestreitbaren Willen und mit Unserer unantastbaren Macht ausgestattet und Sie soll in Unserem allerheiligsten Namen herrschen. Ihre Worte sollen sein wie Gesetze, die den Himmel, die Erde und alles unter der Erde binden. Ihre Macht ist in Unserer Gottheit begründet, und Sie soll frei und unumschränkt über diese Macht verfügen, aufgrund Ihrer unvergleichbaren Verdienste, die Sie Sich in Ausführung Ihrer von Uns erhaltenen Berufung gesammelt hat, und unter vollkommener Benutzung der Vermögen, der Gnaden und der Privilegien, die Sie aus der Quelle Unseres Göttlichen Lebens hat schöpfen können und mit denen Sie als einzige Seele ausgestattet ist. Es ist Unser Wille, dass Ihr sämtliche Seelen für ewig dienen, Ihr gehorchen und Sie verherrlichen. Sie soll jegliche Macht besitzen, allen Engeln, allen glückseligen Seelen, allen Seelen auf Erden und allen verdammten Seelen zu befehlen und ihre totale Unterwerfung und ihren absoluten Gehorsam zu genießen. Kein Element Unserer Schöpfung, sei es beseelt oder unbeseelte Materie, soll das Vermögen besitzen, Ihrer Macht und Ihren Befehlen jeglicher Art oder jeglichen Inhalts zu widerstehen. Aus diesem Grunde soll Sie ‘Herrin von allem Geschaffenen’ genannt werden; denn Wir legen Ihr alles unter die Füße. In Ihre Hände legen Wir die Vollendung Unseres Planes für das Heil der Seelen, dessen Früchte durch Gottes Sohn aufgeschlossen worden sind. Sie soll aufgrund Ihrer Fülle der Gnade mit unbeschränkter Macht und mit unfehlbarer Weisheit herrschen und regieren. Nach Unserer Gottheit soll Sie durch alle Ewigkeit Gegenstand der größten Ehrerweisung sein. Als Königin über alles Geschaffene und Herrin aller Seelen soll Sie eine vermittelnde sowie eine wiederherstellende und eine ergänzende Rolle bei der Befriedigung des Gesetzes der Göttlichen Gerechtigkeit erfüllen. Sie soll dazu ebenso frei und unumschränkt über jegliche Mittel aus der Quelle des Göttlichen Lebens wie über sämtliche Seelen verfügen können. Sie soll jede Macht über die Auswirkungen und Gestaltungen Unserer Göttlichen Vorsehung besitzen. Jeder Akt des Gehorsams, der Verherrlichung, der Ehrerweisung und des Dienstes Ihr gegenüber soll gelten als Akt des Gehorsams, der Verherrlichung, der Ehrerweisung und des Dienstes Unserer Gottheit gegenüber, und alles, was Ihr vorenthalten wird, soll gelten, als ob es Unserer Gottheit vorenthalten wird; denn diese Seele vertritt Uns sämtlichen Seelen gegenüber. In der Krönung dieser Seele ist die Grundlage der Vollendung Unseres Heilsplanes vollkommen geworden. Kein einziger Ihrer Wünsche soll unerfüllt bleiben, und alles, was ist und noch werden wird, soll Ihrer unwiderstehlichen Macht unterworfen sein. So lautet der Erlass Unseres unbestreitbaren Göttlichen Willens”.

Während der oben stehenden Verkündung von Seiten der Allerheiligsten Drei-Einigkeit liegen sämtliche Engel und Glückselige wie ein unübersehbares Meer kniend zu Marias Füßen. Aufgrund der vollkommenen und totalen Seelenkenntnis, mit der Sie ausgestattet ist, spürt und ergründet Sie vollkommen die innere Verfassung eines jeden von ihnen. Nach der Krönung defilieren sämtliche Bewohner der himmlischen Regionen wie in einer unendlichen Prozession an Marias Thron vorbei, um sich einer nach dem anderen als Zeichen ihrer persönlichen Unterwerfung Ihr gegenüber zu Ihren Füßen zu erniedrigen. Sie leisten verschiedene Eide der Treue und des Gehorsams Ihr gegenüber als ihrer Königin und Herrin. Der Heilige Erzengel Michael wirft sich als oberster Fürst der Engel neunmal zu Ihren Füßen zu Boden und stattet Ihr gegenüber im Namen der neun Engelchöre noch einen Sondereid ab. Während dieser himmlischen Feierlichkeiten wird Maria die Fülle der Kenntnis aller Jahrhunderte geoffenbart und die Kenntnis hinsichtlich aller Seelen. Sie schaut in einer Göttlichen Vision SÄMTLICHE Seelen eines jeden Jahrhunderts, über die Sie nun kraft Göttlicher Vollmacht die Macht als Herrin von allem Geschaffenem soll ausüben können: sehr viele Milliarden Engel, Menschenseelen und Dämonen. Der volle Umfang des Reiches Mariens (Gottes Reich, in dem Sie Gottes Verfügungen soll zur Wirkung kommen lassen können) und die unüberschaubar gewaltige Macht, die Ihr infolgedessen zufließt, wird Ihr als das größte Zeichen der Liebe gezeigt, das Gott jemals einer Seele erwiesen hat, und zwar aufgrund Ihres Lebens in vollkommener Heiligkeit. Ihr wird darüber hinaus der Auftrag anvertraut, Seelen nach Ihrem eigenen Muster zu gestalten.

Am 14. August 2006 sagt Maria zu „Myriam van Nazareth”:

„Um Mich wirklich zu verherrlichen, muss sich die Seele bemühen, dem Beispiel nachzufolgen, das die Engel vorlebten, als sie Mich im Himmel begrüßten und bald darauf Zeugen einer nie vorher gesehenen Feierlichkeit wurden: Meine Krönung, die Erfüllung von Gottes Erlass aus der Stunde, in der Er vor dem Aufstand Luzifers den Engeln den Keim Meines Wesens als ihre Herrin für ewig vorstellte. Bei Meinem Eintritt in den Himmel strahlten die Engel vor Begeisterung, vor ekstatischer Entzückung. Sie brannten bei der Anschauung Meines Wesens vor Liebe. Sie warfen sich unter dem glühendsten Lobpreis zu Meinen Füßen nieder und blieben dort kniend liegen, das Antlitz an den Boden gedrückt. Sie flehten Mich an, für ewig Meine Diener sein zu dürfen, und statteten bei Meiner Krönung Mir gegenüber ein ewiges Gelübde der Unterwerfung ab, und das alles, weil sie in Mir die absolute Krönung von Gottes Plänen und Werken erkannten”.

Am 24. Mai 2007 sagt Maria im Rahmen Ihrer „Offenbarungen der Herrin der Seelen” zu „Myriam van Nazareth”:

„In den neuesten Offenbarungen, die Ich dir zur Verkündung Meiner wahren Art als ‘Wiedergeburt des irdischen Paradieses’ (siehe das gleichnamige Buch von „Myriam”) geschenkt habe, habe Ich dir in Wort und Bild gezeigt, wie Mich die Allerheiligste Dreieinigkeit wegen Meines Lebens in vollkommener Übereinstimmung mit dem Gesetz Gottes reichlich belohnte, indem Sie Mich nach Meiner Aufnahme in den Himmel zur Königin und Herrin über alles Geschaffene krönte. Eine der ersten Verzückungen, die Ich während Meines himmlischen Lebens genoss, bestand aus den recht lange anhaltenden Visionen, die Mir während der Krönung und gleich danach geschenkt wurden, während sich Millionen und abermals Millionen von Engeln und Glückseligen zu Meinen Füßen unter glühender Verherrlichung Meiner Macht, Meiner Erhabenheit und Meiner Herrlichkeit als Königin und Herrin sämtlicher Seelen niederwarfen. In diesen Visionen schaute Ich die vielen Milliarden Seelen, die Gott je geschaffen hatte und noch schaffen würde und über die Ich die vollendete Kenntnis erwarb und über die Ich Meine absolute und unumschränkte Macht sollte ausüben können. Während wie in einem unendlich rollenden Echo die Stimme des Allerhöchsten dauernd mit den Worten ertönte: ‘Maria, betrachte Deine Diener’, sah Ich vor den Augen Meiner Seele die Größe, die Unbeschränktheit, die Art und die Grundlagen Meiner Macht und alles sich aus ihr Ergebende. Mir wurde geoffenbart, dass jedes Wort, das Ich über eine Seele sprechen würde, jeder Wink von Mir in Bezug auf eine Seele, und jeder Wunsch, den Ich Gott gegenüber in Bezug auf eine Seele äußern würde, Gesetzeskraft erlangen sollte und in das Buch der Göttlichen Gerechtigkeit eingetragen werden sollte als ein Erlass, der restlos befriedigt werden sollte. Mir wurde gezeigt, dass jede einzelne Seele zu einem gewissen Punkt im Laufe der Zeiten zu Meinen Füßen niederknien sollte, so dass nicht eine einzige je von Gott erschaffene Seele Mir nicht wenigstens einmal zu Füßen liegen wird. Mir wurde geoffenbart, dass jede einzelne Seele so total in Meiner Macht sein sollte, dass Ich mit einem einfachen ‘Ja’ oder ‘Nein’ ihr ganzes Leben und ihren ganzen Werdegang vollkommen sollte ändern können. Das ist die tiefe Bedeutung der Offenbarung, die Ich früher bereits der Welt habe zukommen lassen und die sagt, dass Ich Gottes Gnaden an jeden entsprechend Meinem Willen verteile, wann Ich es will, solange Ich es will und in dem Ausmaß, in dem Ich es will. (...) Diese Macht mit ihren unübersehbaren Äußerungen ist Teil des sich ewig vermehrenden Stroms der Seligkeiten und Entzückungen, die Meine Seele genießt, weil sie das Gesetz Gottes zum einzigen Antrieb und zum einzigen Ziel ihres sämtlichen Verhaltens gemacht hat. Jede Seele kann bereits auf Erden ihre ewigen Seligkeiten vermehren, indem sie Mich als Vertreterin der Göttlichen Macht und als Herrin der Seelen anerkennt und Mir in totaler und bedingungsloser Weihe nachfolgt”.

Ja, Ich bin allmächtig in der Ordnung der Gnade; denn jedes von Mir gesprochene Wort gilt im Himmel als ein unantastbares Gesetz” (MARIA, am 20. März 2006).

Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 8. Januar 2007: der einmalige Charakter Ihrer heutigen Offenbarungen als die Herrin der Seelen:

„Seelen erkennen selten die Zeichen der eigenen Epoche, so wie sie auch selten den tatsächlichen Aktionsbereich und die wahre Tiefe der von Gott in ihren eigenen Tagen an die Menschheit geoffenbarten Werke begreifen. Als die Herrin der Seelen habe Ich dich zum Kronzeugen der Auswirkungen einer außerordentlichen Phase in der Heilsgeschichte der Menschheit gemacht. Ich offenbare nunmehr durch dich Wahrheiten, Mysterien und Pläne, die der Allerhöchste für diese Zeit aufbewahrt hat. Kein Heiliger, kein Prophet hat diese Dinge je in der Weise gesehen, in der Ich sie vor deinem inneren Auge entfalte, weil Gottes Stunde dazu noch nicht gekommen war. Dies ist die Zeit der großen Offenbarungen über Maria und Ihr wahres Wesen, eine Zeit, die zusammenfällt mit den letzten Vorbereitungen der endgültigen Niederlage Satans in Gottes Schöpfung. Keine Seele begreift zu diesem Zeitpunkt die Tragweite der Dinge, die Ich in diesen Tagen in dir zu ihrer Vollendung führe. Diese Werke sind einmalig in der Heilsgeschichte. Unergründlich ist diese Gnade. Bete zum Heiligen Geist um Licht für die Seelen, die Ich zu den Quellen führe, deren Wasser Ich durch den Garten deines Herzens fließen lasse; denn die Seelen haben noch nicht verstanden, dass sie Zeugen außerordentlich großer Dinge sind. Ich bin das Große Zeichen, die Frau, die die Morgendämmerung am Ende der Nacht der Seelen aufleuchten lässt. In Mir sind unermessliche Reichtümer gesammelt, Schätze von Göttlichen Mysterien, Ozeane von Herrlichkeit, die sich unaufhörlich vermehren. Und durch dich, Apostel der Herrin der Seelen und der Macht von Gottes Auserwählten für alle Zeiten, habe Ich die Vollendung der letzten Phase der Göttlichen Offenbarung zur vollständigen Befreiung der Menschheit aus dem erstickenden Griff der Nacht begonnen: die Offenbarung der wahren Eigenschaften, Herrlichkeit und Macht von Maria, der Herrin der Seelen. Durch dich offenbare Ich den Seelen die Verkehrsordnung für ihre Navigation durch die Wildnis der Verwirrungen, der Irreführungen und der Unwissenheit der Seelen. Ich gebe ihnen den sicheren Reiseweg zu der wahren Heiligkeit, die Gott für alle Zeiten für die Seelen bestimmt hatte, die jedoch infolge der Erbsünde unerreichbar geworden war. Nun vollendet der Schöpfer den Kreis Seiner Werke: Er schuf Meine Seele mit der einmaligen Unbefleckten Empfängnis, Er schickte Seinen Sohn Jesus Christus in die Welt, um die Erlösung zu vollziehen, Er goss den Heiligen Geist über die Kirche aus, und nunmehr zeigt Er den Seelen den Weg zu den Füßen der Unbefleckten, deren wahre Größe Er bis zu diesen allerletzten Zeiten verschleiert gehalten hat, weil die Erfüllung der Zeit für die Offenbarung der Offenbarungen noch nicht angebrochen war. Nun hat Er verfügt, dass die Stunde für die Offenbarung der Fülle Seiner Pläne geschlagen hat. Und Er offenbart den Seelen ihre wahre Herrin, die infolge Ihrer ewig dauernden Verdienste und kraft Ihrer Unbefleckten Empfängnis und der Ihr bei Ihrer Krönung geschenkten Fülle der Macht nunmehr aufsteht als die Herrscherin, die die Seelen zu der Vollendung der Heiligung, Weisheit und Kenntnis Seiner großen Werke und Pläne führen soll, damit sie durch ihr Fiat zu Füßen der Herrin der Seelen im Glanz ihrer Übergabe Ihre Macht strahlen lassen zu Ihrem endgültigen Sieg über den Fürsten der Lüge, des Betruges und der Irreführung. Volk von Christus, steh auf und erwache für die Größe der Dinge, die Ich in und für euch vollziehe. Die Stunde der Wahrheit hat geschlagen”.

Zeugnis des hl. Erzengels Michael in Bezug auf die Macht von Maria und seine Unterwerfung Ihr gegenüber, (Offenbarung vom 29. September 2006)

„Ich komme, den Menschenseelen gegenüber die unbegrenzte Macht unserer Königin zu bezeugen, ebenso wie die totale Unterwerfung, die alle Seelen Ihr schulden. Ich lege dieses Zeugnis in meiner Eigenschaft als Wortführer des Himmlischen Hofes ab, als Erster im Rang unter Maria, unserer unantastbaren und allermächtigsten Herrin. Täglich erscheine ich zusammen mit den anderen Erzengeln zur Mittagsstunde und zu Mitternacht vor unserer hocherhabenen Herrin wie in einer himmlischen Audienz, wobei ich mich im Namen sämtlicher Engel neunmal zu Ihren allermächtigsten Füßen niederwerfe und Ihr beide Füße küsse. Ich betrachte diese äußerste Ehrerweisung nicht als eine Erniedrigung, sondern als ein außergewöhnliches Privileg, das in mir Quellen der tiefsten Entzückung erschließt. Ich bezeuge, dass ich, oberster Fürst des Himmlischen Hofes, vor Sehnsucht glühe, unserer Herrin diesen Akt der Unterwerfung und Ergebenheit Ihr gegenüber zu Füßen legen zu dürfen. Sollte Sie es wollen, so könnte Sie uns durchaus dieses Privileg verweigern. Diese Verweigerung würde allerdings sämtliche Engel in tiefste Trauer tauchen; denn in diesem Akt der Übergabe bekräftige ich unseren vollkommensten Gehorsam und unsere totale Unterwerfung unter Ihre unbeschränkte Macht. Mögen die Menschenseelen aus dieser Verfassung der Engel begreifen, wie unvorstellbar und allumfassend die Macht Derjenigen ist, die auch ihre Herrin ist: ich, der Kronprinz der Engel, der von unserem Gott als Führer des ganzen Himmlischen Hofes vorhergesehen war, nachdem der ursprüngliche Kronprinz, Luzifer, aus dem Himmel verbannt worden war, werfe mich zu den Füßen der Menschentochter nieder, küsse Ihr die Füße und bitte Sie tief kniend flehentlich um Ihre Befehle. Menschenseelen, öffnet eure Augen, damit ihr die erhabene Größe, die unaussprechliche Majestät und die unübertreffbare Macht von Maria, der Herrin von allem Geschaffenen, seht. Dient Ihr bis auf das Äußerste. Sie besitzt die Macht, um über euer Schicksal zu entscheiden, sowie Sie alle Macht über uns Engel hat. Kein Mensch noch Engel ist Ihr gegenüber mehr wert als ein Sandkorn unter Ihren Füßen. Gebt in der innigsten Weihe und Selbstverleugnung, Liebe und Unterwerfung euer Leben für Sie. Benutzt dieses unschätzbare Geschenk, das ihr besitzt, doch wir Engel niemals bekommen können - das Leiden in einem Körper -, um Ihre Macht bis auf das Äußerste zu verherrlichen. So könnt ihr in sinnvoller und äußerst wertvoller Weise ergänzen, was unserer brennenden Liebe und unserem makellosen Gehorsam fehlt. Im Namen der unzähligen Engelscharen, über die ich die Führung habe und die ich jeden Tag und jede Nacht zu den mächtigsten Füßen außer Gott niederlege, richte ich einen Aufruf an alle Menschenseelen, mit uns Engeln einen heiligen Bund zu schließen, zur Verwirklichung der wunderbaren, für euch unfassbaren Pläne Gottes für das ewige Glück der Menschenseelen, und zwar durch eine restlose Selbstverleugnung, eine unbeschränkte, brennende Liebe und die tiefste Selbsterniedrigung zu Füßen der Herrin aller Seelen.”

MARIA am 28. August 2006: „Bei Meiner Krönung im Himmel hat die Allerheiligste Dreieinigkeit unter den Augen sämtlicher Engel und Heiligen als Symbol für die totale und unumschränkte Macht, mit der Ich für alle Ewigkeit ausgestattet sein sollte, Meine Füße gesalbt. Seitdem vertreten die Füße Mariens auch Göttliche Macht. Du sollst wissen, dass auch aus diesem Grunde sämtliche Seelen zu Meinen Füßen niederknien sollen. Ich verlange von allen Mir geweihten Seelen, dass sie Mir täglich auf einer Statue oder auf einem Bild in einer Verfassung der tiefsten Unterwürfigkeit die Füße küssen.”

Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 29. September 2006:

„Der Kronprinz Meiner Diener, der Heilige Erzengel Michael, hat heute Morgen zu dir über Mich als ‘die Menschentochter’ gesprochen. Mit dieser Bezeichnung, die noch nie vorher benutzt wurde, hat der Führer der Engelscharen Mich im tiefsten Wesen Meiner Natur verkündet. Jesus wurde der Menschensohn genannt. Er war der Sohn Gottes, von Natur aus göttlich, jedoch im Fleisch geboren aus Meinem Leibe und Meinem Blut. Wenn Michael Mich als ‘die Menschentochter’ bezeichnet, verweist er damit auf den vergöttlichten Keim, aus dem sich Mein Wesen gebildet hat. Meine Seele ist anders geschaffen worden als die übrigen Menschenseelen. Meine Seele ist aus der Quelle des Lebens gebildet worden, allerdings mit Beimischungen der göttlichen Natur, die sich nicht mehr von der menschlichen Natur scheiden ließ, ebenso wenig als sich Milch und Wasser nach ihrer Vermischung noch voneinander scheiden lassen: man sieht, schmeckt und riecht nach wie vor die Natur der Milch, und die Mischung verhält sich in jeder Hinsicht wie Milch. So wurde Meine Seele in den Keim eines menschlichen Körpers hineingepflanzt. Jede Menschenseele, die erschaffen wird, wird mit der menschlichen Natur verkleidet, das heißt, dass sie sämtliche Wesenszüge des ‘Menschen’ zum Träger bekommt. Diese Wesenszüge setzen sich aus den Eigenschaften zusammen, die Gott als kennzeichnend für das Wesen des ‘Menschen’ vorhergesehen hat, erhalten aber ihre endgültige Form unter Einfluss aller möglichen Änderungen, denen diese Eigenschaften unter Einwirkung des Standes der Gnade, in dem sich die Menschheit als Ganze befindet, unterliegen. Dazu kommen noch die erblichen Eigenschaften, die die Verfassung des materiellen Körpers bestimmen, und die wiederum mit den Merkmalen der Seele in Wechselwirkung treten, um zusammen das Wesen des Individuums zu bestimmen. Die größte Änderung ist diese, welche von der Erbsünde ausgeht. Indem der Schöpfer Meine Seele bei Ihrer Schöpfung von diesen Einflüssen von Seiten des herabgesunkenen Standes der Gnade der ganzen Menschheit loslöste, konnte Er Meine Seele vor einer Unmenge von verunstaltenden menschlichen Zügen bewahren und war Meine Seele von Anfang an Trägerin eines außerordentlich großen Anteils lauterer, unbefleckt heiliger, sogar unversehrt göttlicher Merkmale. Der Erzengel weist darauf hin, indem er seine Herrin ‘die Menschentochter’ nennt: Sie, die in einmaligem ‘vergöttlichtem’ Zustand in das Fleisch eines Menschen eingebettet wurde und also die ‘Tochter des Menschen’ wurde, während Sie nach wie vor einen einmaligen Anteil göttlicher Eigenschaften in sich trug, unantastbar für jeglichen schwächenden und verunreinigenden Einfluss, weil Sie zum allertiefsten Kontakt, zur vollkommenen Verschmelzung mit der Fülle der Gottheit von Jesus und vom Heiligen Geist vorbestimmt war. Jesus war der Menschensohn, weil Er als Gott aus einem Menschen für das Leben in einem materiellen Körper geboren wurde. Ich bin die Menschentochter, weil Ich auf die allerreinste Art und Weise aus der Quelle der Göttlichen Macht hervorquellend mit einem Mindestanteil menschlicher Merkmale, gerade noch reichend, damit Ich als Mensch wiedererkennbar bleibe, im Fleisch geboren bin. Meine Natur ist menschlich, allerdings in einem so außerordentlichen Ausmaß mit der Gottheit bekleidet, dass Ich auf der Ebene der höheren Vermögen der Seele, des Herzens und des Geistes als ‘die Tochter Gottes, im Fleisch aus einem Menschen geboren’ betrachtet werden konnte. Die Bezeichnung ‘Menschentochter’ weist auf eine einmalige Einheit von einerseits göttlichen Einflüssen in unversehrter Form und andererseits dem notwendigen Mindestmaß an Wesenszügen eines weiblichen Menschen hin, vollkommen oder ‘vergöttlicht’ bis hin zu bestimmten körperlichen Merkmalen. Aus diesem Grunde bin Ich vollkommen heilig. ‘Heilig’ sollst du verstehen als ‘in vollkommener Übereinstimmung mit dem von Gott mit dem Heil bezweckten Endziel’. Eine vollkommen heilige Seele ist eine Seele, in der die Zielsetzungen von Gottes Heilsplan vollkommen verwirklicht sind. Diese Seele ist in einem so hohen Ausmaß jeglicher Hemmungen der menschlichen Natur entledigt, dass sie sich den Wesenzügen von Gott Selbst immer mehr nähert. In den wahren Heiligen verwirklicht sich dieser Zustand im Laufe ihres irdischen Lebens. In Mir hatte sich dieser Zustand bereits vor Meiner Geburt im Fleisch verwirklicht, und sämtliche Züge der Gottheit entfalteten sich in Mir unaufhörlich weiter in dem Maße, wie sämtliche Göttlichen Mysterien in Mir weiter aufblühten und sich vollkommen erfüllten. Diese Entwicklung konnte sich in Meiner Seele blitzschnell vollziehen, weil Ich in Mir nicht den hemmenden Einfluss der Erbsünde trug. Das alles erklärt, weshalb das Wesen der Gottheit, das unergründlich ist, nur über den Weg der Kenntnisse über Mein Wesen einigermaßen erfasst werden kann. Dasjenige, was in Gott nicht ausfindig gemacht werden kann, weil es gleichsam in die Unendlichkeit hinaus fließt, kann in Meinem Wesen aufgrund Meiner Berührungspunkte mit der menschlichen Natur gerade noch im Keim gefasst werden. Trotzdem sind diese Kenntnisse nie zuvor geoffenbart worden, und sie werden nur von den Seelen verstanden werden, von denen Ich will, dass sie sich Mir wirklich nähern. Alle Kenntnisse von großen Mysterien bringen für die wissende Seele Verantwortlichkeiten mit sich. Diese Verantwortlichkeiten können nur dann nicht schädlich werden, wenn die Seele die Kenntnisse für ihr Wachstum in der Liebe benutzt, in der Unterwerfung und in der totalen Weihe, auch im Leiden, also in der Heiligkeit, oder in einer Weise, die der Verwirklichung der Zielsetzungen des Heiles zuträglich ist”.

Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 1. Januar 2007:

„Der Allerhöchste hat Mich durch Meine Unbefleckte Empfängnis zu einem Tabernakel für Sich Selbst gemacht. Er hat diesen Tabernakel dreimal versiegelt

das 1. Siegel war Meine Göttliche Mutterschaft, das einmalige Privileg der totalen Einheit mit der Gottheit in Meinem Mutterschoß unter Wahrung Meiner unberührten Reinheit;

das 2. Siegel war Meine Eigenschaft als Miterlöserin während der Passion Christi, wobei Ich als einzige Seele vollkommen und absolut eins war mit dem vollkommenen Opfer des Leidens des Gottmenschen in dessen Erlösungswerk;

das 3. Siegel war Meine Krönung zur Königin der ganzen Schöpfung und die Vollendung Meiner Bekleidung mit der Göttlichen Macht als die Herrin der Seelen.

Durch diese drei Siegel hat der Allerhöchste den Tabernakel, der ‘Maria’ heißt, in einer einmaligen Weise an der Fülle des Göttlichen Lebens beteiligt”.

2. Zeugnis vom hl. Erzengel Michael über die Macht von Maria und Aufruf zu einer totalen Weihe der Menschenseele an Maria

(Offenbarung vom 14. Dezember 2006 an „Myriam van Nazareth”, während einer Vision in der ich MICHAEL tiefstens zu Füßen Marias kniend sehe)

„Sage den Seelen, dass in diesen allerletzten Zeiten die tatsächliche Macht zu Füßen Mariens, der allermächtigsten Herrin des Himmels, der Erde und der Regionen unter der Erde, ausgeübt wird. Die ganze Welt ist Ihr unter die Füße gelegt, die zahlreichen Millionen von Engeln liegen Ihr als Sklaven zu Füßen, und Tag und Nacht sind wir Zeugen davon, wie Sie in unaussprechlichen Demonstrationen Ihrer Macht, Dämonen wie Würmer zu Ihren Füßen kriechen lässt, nachdem Sie sie durch Ihre Befehle und Strafen gezähmt hat. (Bemerkung von „Myriam”: Ich verweise auf den Auszug „Bekenntnis eines Dämons auf Marias Befehl”, der später in dieser Sammlung folgt) Sie regiert und herrscht unumschränkt in Vollmacht der Göttlichen Majestät. Als die Herrin der Seelen verkündet Sie Gesetze und Erlässe als vollkommene Ausflüsse von Gottes Willen. Sie ist bekleidet mit der Macht, um den Heilsplan Gottes für die Seelen zu seiner Vollendung zu führen. Dazu regiert und herrscht Sie unumschränkt über sämtliche Engel. Dazu übt Sie die Fülle der Macht Gottes über die Dämonen in dem Ausmaß aus, in dem es sich die Menschenseelen wünschen und sie Ihr diesen Wunsch in der Tat bezeugen, und dazu ist Ihr alle Macht über die Menschenseelen gegeben. Jeden Tag wieder werden Ihre Füße mit Millionen von Fußfällen von Seiten der Engel verherrlicht und gehorchen diese Ihr Millionen von Malen in allen Ihren Winken. Jeden Tag wieder gestehen Dämonen, in Zahlen nach Ihrer Willkür, zu Ihren Füßen, dass Sie die wahre Herrin ist, und wird ihnen von Ihr befohlen, in Worten und Taten Ihre Macht zu verherrlichen. Ihre Macht ist Millionen von Male größer als die von allen anderen Seelen zusammen. Sie ist die wahre Herrscherin der letzten Zeiten. Sämtliche Engel stehen Ihr zur Verfügung, um die Menschheit aus dem Würgegriff unserer höllischen Feinde zu befreien. Mit einem einzigen Wort, mit einem einzigen Wink kann unsere Herrin uns mit der Fülle unserer Kraft über die Menschenseelen ‘ausschütten’, um die Tyrannei Satans und seines Gefolges zu zerbrechen. Wir, die Engel, warten nur auf die Aufopferung des freien Willens der Menschenseelen an unsere Herrin in einem Leben TOTALER WEIHE AN SIE. Menschenseelen, die Stunde hat geschlagen, um euch zu Füßen unserer Königin und Herrin niederzuwerfen und Sie inständig um die Befreiung der Welt zu bitten. Unübersehbare Himmlische Heere stehen bereit, um auf Ihren Befehl Gottes Reich auf Erden durch die Rückeroberung der Seelen gegenüber der Invasion der Kräfte der Finsternis zu gründen, die sich die Menschenseelen unrechtmäßig zueignen. Die wahre Macht hat die Herrin aller Seelen. Mit einer einzigen Hand regiert Sie über uns Engel. Mit einem einzigen Fuß bezwingt Sie die Hölle. Erniedrigt euch vor Ihr; denn der Allerhöchste hat Sie zu eurer Befreiung vorherbestimmt. Ihr Zepter ist die Lilie der höchsten Reinheit in Worten, Handlungen, Gedanken, Gefühlen und Wünschen. Ihr Zeichen ist das Kreuz Christi, damit die Seelen nicht verloren gehen, sondern zu wahren Dienern der Königin der Letzten Zeiten werden mögen. Lasst den Keim der wahren, reinen Liebe, den der Schöpfer in euch gesät hat, endlich vor Seinem Antlitz blühen”.

Maria (ebenfalls am 14. Dezember 2006): „Die Stunde nähert sich, in der Ich die Fülle Meiner Macht zum Ausdruck bringen werde. Die Engel, aber auch die Teufel, erfahren diese Stunde bereits jetzt. Ihr höchstes Ziel ist jedoch die Heiligung der Menschheit”.

Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 8. Dezember 2006 über die Erschaffung Ihrer Seele:

„Das Ungewöhnliche der Schöpfung Meiner Seele liegt im Folgenden: Auf jede Menschenseele wendet Gott bei ihrer Schöpfung das Gesetz Seiner Gerechtigkeit an. Die Göttliche Gerechtigkeit ist durch die Erbsünde hochgradig verzerrt worden, und diese Verzerrung hat durch sämtliche späteren, unzähligen Sünden der Menschheit weiter zugenommen. Kein Menschenherz würde es eine einzige Sekunde überleben, wenn es den Berg aller Sünden von allen Zeiten zu Sicht bekäme, so wie Gott diesen sieht oder so wie Ich diesen sehe, und deren scheußlichen Gestank wahrnehmen sollte. Jede Seele wird in die Welt geschickt, um in einem materiellen Körper das Leiden und die Lasten zu erfahren, die dazu beitragen sollten, diese Verzerrungen rückgängig zu machen und den Berg der Sünden zu schlichten. Aus diesem Grunde versieht Gott jede von Ihm geschaffene Seele mit einem Merkmal, das mit einer Narbe verglichen werden kann, ähnlich einer Spur der ursprünglichen Wunde, die das erste Menschenpaar in seine als vollkommen heilig geschaffene Seele angebracht hat. Die ersten Menschenseelen haben der Menschheit eine Schuld aufgebürdet, die von Generation zu Generation weitergeleitet wird, und also auf dem ganzen menschlichen Geschlecht ruhen bleibt und wofür jedes Mitglied der Menschheit die Verantwortung trägt. Gott hat mit diesem Merkmal die Notwendigkeit verbunden, bestimmte Verdienste zu erwerben, damit die Wirkungen dieses Merkmals in der eigenen Seele ausgelöscht werden können und damit zur gleichen Zeit Genugtuung wegen der groben Beleidigung von Gottes Liebe durch die Erbsünde geleistet wird. Jede Seele hat ihren eigenen Beitrag zu leisten, damit die ganze Menschheit aller Jahrhunderte zum Stand der vollkommenen Gnade zurückgeleitet werden kann. Bei der Schöpfung Meiner Seele hat Gott allerdings dieses Merkmal nicht angebracht. In dieser Weise befreite Er Mich ganz und gar dieser Notwendigkeit, Meine eigene Heiligung durch das Leiden zu erwirken. So verfügte Er es, in der Absicht, Satan ein Zeichen, ein Widerwort zu setzen, und ihm zu zeigen, dass Er, der Gott des Lebens und der Liebe, eine Frau erschaffen hatte, die eine absolute Macht über sämtliche gefallenen Engel und über ihre Werke und Pläne haben sollte. Deshalb wurde Meine Seele aus ‘Grundstoff’ der Dreifaltigen Gottheit erschaffen:

In Meine Seele wurden ergossen:

1. die Fülle von Gottes Willen, mit sämtlichen von diesem Willen ausgehenden Wirkungen, nämlich der Göttlichen Macht. Der Schöpfer behielt Sich Selbst nur eine Auswirkung dieser Macht vor: die Macht, um Seelen zu schöpfen. Er tat dies mit Recht; denn Gott allein hat weder Anfang noch Ende. Er allein ist das Grundprinzip von allem Lebendigen.

2. die Fülle der Göttlichen Liebe, also der Essenz des Göttlichen Lebens. Die Fülle des Göttlichen Lebens heißt eine totale Abwesenheit von allem, was das Leben beeinträchtigt und es an Kraft einbüßen lässt, nämlich jede Form der Untugend. Ich war also von Anfang an vollkommen an Tugenden und Heiligkeit und frei von jeglicher Sünde und jeglichen sündigen Neigungen.

3. die Fülle der Göttlichen Weisheit, das Vermögen der vollkommenen Kenntnisse, der Allwissenheit, zusammen mit den vollkommenen Wegweisern für sämtliche Verhaltensweisen, Gedanken, Gefühle, Worte und Bestrebungen. Diese dritte Ergießung wurde Mir in aufeinander folgenden Etappen ins Bewusstsein geprägt, so dass Ich Mir dieser Etappen im Laufe Meines irdischen Lebens vollkommen bewusst wurde.

Aufgrund dieser dreifachen Ergießung wurde Ich zur Trägerin der Göttlichen Eigenschaften, der Göttlichen Macht, der vollkommenen Heiligkeit und Weisheit.”

„Höre die worTe, die GOTT bEi deR schÖPFUNG MEINER SEELE sprach:

„Betrachtet die Menschenseele in ihrem ursprünglichen Stand der Heiligkeit, wiederhergestellt und gekrönt mit dem Feuer Unserer Gottheit. Die Frau soll Sie sein. Aus Feuer Unseres Feuers erschaffen Wir Sie. Das tiefe Wesen von allem, was Wir erschaffen haben und noch schöpfen werden, soll in Ihr in dem höchsten Ausmaß der Vollkommenheit zugegen sein. Sie soll Macht haben über alles Geschaffene, Sie soll die Fülle des Lebens tragen, Sie soll Unsere Mysterien durchschauen. Das Große Zeichen soll Sie sein, Anstoß und Erniedrigung für die Finsternis; denn das Licht soll in Ihr wohnen und Ihrem Herzen entfließen. Alles Beseelte soll Ihre Füße verherrlichen; denn sämtliche Werke der Finsternis sollen unter Ihren Füßen zu Staub vergehen. Lebe und herrsche, Feuer Unseres Feuers; denn in Dich soll kommen, der IST. In Dir soll Er sein, und Du in Ihm. Marjam soll Dein Name sein: Ozean Göttlicher Macht, Göttlichen Reichtums und Göttlicher Herrlichkeit.”

Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 17. Februar 2007:

”Durch alle diese Offenbarungen (der Herrin der Seelen) spricht Gott folgendermaßen zu den Seelen: ‘Seelen der streitbaren Kirche, betrachtet eure Herrin, mit Unserer Macht und Weisheit bekleidet. Sie ist es, die euch in Unser Reich auf Erden hineinführen wird. Sie ist es, die die Feinde Unseres Reiches unter Ihren Füßen erniedrigen und lähmen wird. Erkennt Maria in der Fülle Ihrer Eigenschaften und folgt Ihr im tiefsten Glauben und Vertrauen. Lebt und sterbt für Sie; denn Sie ist mit dem Göttlichen Siegel bekleidet

Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” im April 2007: die Allerheiligste Dreifaltigkeit spricht zu den Seelen:

„Betrachtet Maria, den Unbefleckten Garten Unseres Wohlgefallens und Herrin aller Seelen. Zur Königin über alles haben Wir Sie bestimmt. Von den Früchten aus diesem Garten sollt ihr essen in Zeit und Ewigkeit, damit ihr wieder Uns zum Bilde werdet.”

Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth”, Ende April 2007: Worte gesprochen von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zu MARIA, kurz nach der Schöpfung ihrer Seele:

„In Dir soll die Schöpfung ein Fenster auf Unsere Gottheit finden. Sie soll Dich ehren, Deiner Macht unterworfen sein und in Dir Unsere Herrlichkeit schauen und verherrlichen, damit Ströme des Feuers für die Seelen erschlossen werden. In Dir soll sie das Feuer in Deinem Herzen als das größte Geschenk Unseres Göttlichen Lebens lieben lernen.”

Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” im Mai 2007: Worte gesprochen von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zu den Engeln bei der Vorstellung des ENTWURFS DER SEELE MARIENS:

„Prinzen und Diener Unseres Ewigen Reiches, betrachtet Sie, die von Uns dazu bestimmt worden ist, in den letzten Zeiten vor der Fülle der Zeit die Königin und Herrin aller Bewohner dieser Himmlischen Regionen, aller noch von Uns zu schöpfenden Seelen und sämtlicher Orte und Seinszustände, in denen diese sich auch immer befinden werden, zu sein. Sie soll Unsere Macht vertreten gegenüber allem Lebendigen und Nicht-Lebendigen, gegenüber dem Beseelten und Nichtbeseelten. Kniet jetzt vor eurer Herrin nieder, so wie alle Seelen es in Zeit und Ewigkeit tun sollen.

Vision von „Myriam”, erhalten am Morgen des 22. Mai 2007, mit Bildern einer strahlend hübschen Maria, die Sich in einen paradiesischen Garten einer auf Erden unbekannten Schönheit verwandelt.

Ich höre die Worte der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zu den Seelen:

„Betrachtet die Herrin aller Seelen. Ihre Seele soll ein immer blühender Garten sein, als Zeichen des Göttlichen Lebens. Ihre Größe soll unergründlich sein; denn Sie soll Trägerin einer nie vorher gesehenen Herrlichkeit sein. Ihre Macht soll unter allem Geschaffenen einmalig sein und Ihre Heiligkeit vollkommen. Sie soll die Fülle Unseres Wohlgefallens genießen, und Wir werden Sie zum Zeichen des Lobpreises für die Bewohner des Himmlischen Paradieses setzen, zum Zeichen der Angst und der Geschlagenheit für die Bewohner der Regionen des Verderbens und zum Zeichen der Nachahmung für die Bewohner der Erde. Ihr soll gedient werden, Sie soll gepriesen werden. Heiligkeit und Licht soll Sie verbreiten, und bis in die entlegendsten Winkel der Schöpfung soll in der Vollendung der Zeit Ihre Erhabenheit geschaut und Ihre Macht erfahren werden.” (Ich sehe nun im Garten eine Quelle aufsprudeln, und die Stimme spricht weiter, nun zu mir persönlich:) „Betrachte den Kern des Wesens deiner Herrin: die niemals versiegende Quelle Unseres Göttlichen Lebens trägt Sie in Sich, zu Ihrer unumschränkten Verfügung. Sie soll das Wasser des Göttlichen Lebens nach Ihrem Wohlgefallen über diejenigen Seelengärten strömen lassen, die es wünschen, an Ihrer Heiligkeit teilzuhaben und die Früchte Ihres Gartens zu pflücken. Dieses Wasser soll den Erdboden auf die Gründung Unseres Reiches vorbereiten, und der Boden der Hölle soll unter der Macht Ihrer Füße beben. Seelen, trinkt aus der Quelle, die Wir in Ihr erschlossen haben für Zeit und Ewigkeit”.

Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 26. Juli 2006:

„Hiermit offenbare Ich dir ebenfalls, dass es Mein Wunsch ist, dass der 22. August, der Feiertag Meiner Krönung zur Königin von Himmel und Erde, ebenfalls der Feiertag Meiner Eigenschaft als Herrin der Seelen werden soll.”

Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” im Mai 2007: Göttlicher Erlass von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, verkündet zur Zeit Ihres Entschlusses ZUR MENSCHWERDUNG DER ZWEITEN GÖTTLICHEN PERSON:

Da die Fülle der Zeit dazu nunmehr gekommen ist, ordnen Wir, Gott von allem Geschaffenem, an, dass Wir als Gottmensch in die Welt kommen werden, um dort während des in Unserer Weisheit festgesetzten Zeitraums ein Leben im Fleisch zu führen. Wir werden Unsere Gottheit beibehalten, zur gleichen Zeit jedoch das Bewusstsein aller menschlicher Seinsebenen annehmen. Wir werden Uns zu diesem Zweck dem makellos heiligen Mutterschoß der von Uns für alle Zeiten auserwählten ‘Mèr-jam’, des Ozeans von Macht und Heiligkeit, anvertrauen. Vorausgesetzt, Sie erteilt Unserem Boten Ihre Zustimmung zu der Durchführung Unseres Göttlichen Entschlusses durch Bereitstellung Ihres makellosen Fleisches, so soll für Uns in diesem Fleisch der Werdegang als ‘der Mensch’ einen Anfang nehmen. Wir werden das Fleisch umarmen, um es in allen seinen Schwächen durch Unsere freiwillige Selbstopferung zu heiligen. Durch diese Selbstopferung werden Wir die Menschheit aus der ewigen Finsternis erlösen, die diese über sich herab beschworen hatte. Zu dem Zweck werden Wir es während der festgesetzten Anzahl von Jahren nicht zulassen, dass die Erfahrung des Menschseins durch Unsere Gottheit gehindert werde, die allerdings ebenfalls Unser wahres Wesen bleiben soll. In dieser Weise werden Wir den Seelen den wahren Weg zeigen, Unsere Werke der Erlösung und Heiligung in sich zu vollenden, indem sie Unserem Vorbild folgen; denn aufgrund der Unantastbarkeit ihres freien Willens wäre gemäß dem Gesetz Unserer Gerechtigkeit die Erlösung nicht vollkommen, falls sie den Seelen ohne deren eigene Akzeptierung und deren eigenen Beitrag aufgezwungen würde. Der erste Ansatz zu dieser Akzeptierung und diesem Beitrag soll Uns von derjenigen gebracht werden, die Wir zur innigsten Einheit mit Uns im Fleisch und im Geist auserwählt haben und die zu dem Zweck von Uns dazu bestimmt worden ist, die wahre Königin von allem Geschaffenen zu sein, in Zeit und Ewigkeit.“

Offenbarung von JESUS an „Myriam van Nazareth” am 21. Dezember 2006:

„Sklave von Maria, Meine Mutter ist dir als deine absolute und souveräne Herrin gegeben (...) Sage Meinen Lämmern, dass Meine Mutter für diese letzten Zeiten die unbeschränkte Macht erhalten hat, um kraft unbestreitbarer Göttlicher Vollmacht über alle Seelen zu herrschen, die Menschenseelen vollkommen mit der Gottheit zu versöhnen und über den großen Feind der Seelen zu herrschen, bis zu seiner endgültigen Zertretung unter Ihren gesalbten Füßen. Maria ist die souveräne Herrin der Menschheit. Es fehlt Ihr durchaus an nichts, um die Menschheit von jeglicher Kraft oder Quelle der Finsternis zu säubern. Diene Ihr mit deinem ganzen Leben und Sterben. In dir führt Sie einen Plan aus, den die Menschenseelen nicht fassen können. Die Größe von allen diesen Dingen wird erst später zutage treten, wird aber jetzt schon durch ein übernatürliches Licht in deiner Seele enthüllt. Aus diesem Grunde hast du Ihr gegenüber den Eid der vollkommenen Unterwerfung und des absoluten Gehorsams geschworen und bist du im tiefsten Sinne des Wortes Ihr Sklave. Verleugne Sie nie; denn Maria ist der Thron Gottes.”

Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 28. Februar 2007:

„Ich will nun den Seelen offenbaren, dass jede Seele, die das Gelübde ablegt, während ihres ganzen weiteren Lebens jeden Tag 33 mal mit Liebe und Ehrfurcht das kurze Bittgebet

Maria, mächtige Herrin der Seelen

Erwirke uns totale Vergebung, Reinigung und Wiedergeburt

auszusprechen, für sich und für ihre Familie in einer außerordentlichen Weise die Barmherzigkeit Gottes erschließen wird. Durch dieses Bittgebet werde Ich Seelen für die ewige Seligkeit retten.“

„Ich lege den Seelen ans Herz, dass sie sich durch dieses Bittgebet von sämtlichen Spuren von Sünden, Fehlern, Schwächen, Versäumen, krankmachenden Erinnerungen und Äußerungen der Untugend aus ihrer ganzen Vergangenheit und so weiter bis zu ihrem Lebensende reinigen können und dass sie dadurch aus Mir neu geboren werden können. Indem die Seele das Bittgebet täglich 33 mal ausspricht, lässt sie sich aktiv, bewusst und gewollt in die Vollendung der Erlösung ihres ganzen Wesens einschalten.”

Die Frucht dieser lebenslänglichen täglichen Praxis ist eine außergewöhnliche Ergießung Göttlicher Barmherzigkeit in Form einer umfassenden Vergebung. Die drei zusätzlichen Bedingungen sind:

1. dass die Seele in liebevoller Weise regelmäßig die heiligen Sakramente benutzt;

2. dass sie sich total an Mich weiht und diese Weihe tatsächlich in die tägliche Praxis umsetzt;

3. dass sie sich mit Ausdauer anstrengt, um die Tugenden wirklich in sich aufblühen zu lassen.

Jede Anstrengung der Seele, ihre Schwächen zu überwinden, wird durch dieses Bittgebet so total und so absolut ergänzt, dass sie dadurch den vollkommenen Erlass ihrer Sünden bekommen kann. Begreife diese Worte richtig: durch dieses Bittgebet werde Ich Seelen für die ewige Seligkeit retten.”

Gelübde von Seiten des hl. Erzengels Michael an Maria im Namen sämtlicher Himmelsbewohner – wie in einer Vision am 6. Februar 2008 geoffenbart

„Hocherhabene Herrin, im Namen des ganzen Himmlischen Hofes und in Gegenwart der Dreifaltigen Göttlichen Majestät lege ich Dir gegenüber in Deiner Eigenschaft als Herrin und Ausführerin von Gottes Heilsplan für die Seelen die Gelübde eines totalen und bedingungslosen Gehorsams und einer totalen und bedingungslosen Unterwerfung und Dienstbarkeit aller dieser Seelen und der totalen Unterwerfung unseres ganzen Verhaltens unter Deinem Willen ab. Als Prinz des Himmlischen Hofes lege ich selber Dir gegenüber die Gelübde ab, mich ewig dafür zu verbürgen, dass alle diese Seelen all Deinen Worten, Winken und sogar Deinen leisesten Äußerungen tadellos gehorchen. Geruhe Dich, zu sprechen, hocherhabene Herrin, damit Deine Diener die Entzückung erfahren, Deine Wünsche zu befriedigen.”

Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 20. April 2007:

„Ich lade Meine Diener dazu ein, mit Mir zusammen den Garten anzulegen, der zum Zentrum von Gottes Reich auf Erden aufblühen wird. Ich lade sie dazu ein, dies zu tun, indem sie jeden Tag drei Rosenzwiebeln dem Boden ihrer Seele anvertrauen durch das Gebet von

drei Ave-Marias zur Beschleunigung der Gründung von Gottes Reich auf Erden.

Nach jedem dieser drei Ave-Marias sollen sie sagen:

Möge Gottes Reich jetzt auf Erden kommen’.

Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 7. Dezember 2005:

„Die Göttliche Macht kommt in drei großen Komponenten zum Ausdruck: die schöpfende, die erlösende und die heiligende Macht. Die schöpfende Macht Gottes ist die einmalige Eigenschaft, durch die nur der Ewige Vater Sich offenbart. Die erlösende Macht ist dem Sohn, Jesus Christus, anvertraut, während die heiligende Macht zum Wirkungsbereich des Heiligen Geistes gehört. Gott hat Mich als einziges Geschöpf mit Seiner Macht bekleidet. Als Miterlöserin habe Ich Teil an der erlösenden Macht, als Braut des Heiligen Geistes habe Ich Teil an der heiligenden Macht. Die schöpfende Macht beruht beim Vater. Besonders für diese letzten Zeiten hat Gott Mich mit der neu gestaltenden Macht bekleidet: Ich verfüge über die unumschränkte Macht, Leben neu zu gestalten, das heißt: zu verwandeln oder zu heilen, zu etwas Neuem zu machen. Bisher ist der Menschheit nicht wörtlich offenbart worden, dass Ich, Maria, diese Macht besitze und das ewig geltende Recht erhalten habe, diese Macht in souveräner Weise auszuüben, das heißt: entsprechend Meinem eigenen Willen. Dieses Vorrecht genieße Ich kraft Meiner Unbefleckten Empfängnis und Meiner ewigen Sündenlosigkeit. Diese beiden Eigenschaften sind dafür verantwortlich, dass Mein Wesen dem Idealbild ‘des Seins und des Lebens nach dem Bilde Gottes’ entspricht: Ich bin ein Geschöpf, und somit nicht Göttlich von Natur aus. Gott hat Mich aber ‘vergöttlicht’ in der Ordnung der Gnade. Das heißt, dass Er Mir das einmalige Privileg geschenkt hat, Seinem Wesen so nahe zu kommen, dass Ich, obgleich Ich kein Anteil an Seinem Göttlichen Wesen habe, trotzdem mit den Zügen Seines Wesens bekleidet bin, ebenso wie mit der mit diesen Zügen verbundenen Macht. Das Gottesbild, so wie es unter den Christen bekannt ist, hat bisher nicht zugelassen, dass Mein Wesen als Träger dieser Göttlichen Macht betrachtet würde, weil Ich ein Geschöpf aus Gottes Hand bin. Dir offenbare Ich diese Tatsache als Wahrheit. Nein, es ist weder ein Sakrileg noch eine Ketzerei, zu glauben, dass Maria, die Unbefleckte Mutter Christi, mit Göttlicher Macht ausgestattet ist. Jesus Selbst sehnt Sich nach der Stunde, in der jede Seele sich zu Meinen Füßen niederwerfen und in Mir Gottes Erhabenheit verherrlichen würde. Der Mensch, der bezweckt, Jesus die Fülle Seiner Freude als Gott erfahren zu lassen, möge sich darüber im klaren sein, dass er Ihm dieses Geschenk nur geben kann, indem er vor Mir niederkniet und Mich als seine Herrin, die Vertreterin Gottes und das vollkommene Instrument Seiner Macht anerkennt.”

Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 16. Juli 2006:

„Durch ein einmaliges Wunder, ein einmaliges Mysterium, hat Gott Mich, Maria, vollkommen mit dem Sohn Gottes vereint, indem der Letztere aus Mir im Fleisch geboren ist und Mich dadurch total und vollkommen am Leben in Gott hat teilhaben lassen. Gott Selber hat Mich mit Seiner Macht, Seinen Mysterien und allen Seinen Eigenschaften bekleidet, mit Ausnahme einer Eigenschaft, durch die Er Selber einmalig ist und immer einmalig bleiben wird: die Eigenschaft, dass Er keinen Anfang hat. Gott ist unendlich im absolutesten Sinne. Ich dahingegen bin zu einem gewissen Zeitpunkt von Ihm erschaffen worden und habe also schon einen Anfang. In den Auswirkungen, den Effekten, in der Ordnung der Gnade bin Ich gleichwohl mit der Fülle Seiner Macht bekleidet, weil Er Mich vollkommen mit Sich vereint hat. Gott besitzt die Allmacht von Natur aus. Ich besitze sie ebenfalls, doch in der Ordnung der Gnade, das heißt: weil sie Mir von Gott Selbst zum Zweck der Ausführung Meines Auftrags und im Rahmen Meiner ewig geltenden Herrlichkeit verliehen worden ist. Zwischen Gott und Mir, Maria, existiert eine vollkommene, absolute, totale Himmlische Hochzeit. Gott hat Mich zur absoluten Herrin, Führerin und Ausführerin Seines Heilsplans für alle Seelen benannt. Jesus Christus ist wie eine Sonne, Ich bin wie die Strahlen dieser Sonne, die Wirkung Seiner Lichtquelle. Kann man die Sonne verunglimpfen, indem man ihre Strahlen preist?”

 

Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 2. Juli 2007:

„In Gottes Augen entfaltet nichts eine größere reinigende Kraft in der Seele als diese drei Handlungen:

1. die sakramentale Beichte, individuell bei dem Priester, aufgrund einer tief empfundenen und aufrichtigen Reue;

2. der aufrichtige Wunsch der Seele, ihrem Mitmenschen, der ihr etwas zuleide getan oder Schaden oder Schmerz zugefügt hat, total und bedingungslos zu vergeben, und der aufrichtige Wunsch, ihre eigenen Ungerechtigkeiten gegenüber ihren Mitgeschöpfen, sei es Menschen oder Tieren, wieder gutzumachen;

3. Akte totaler Unterwerfung gegenüber Mir, der Königin des Himmels und der Erde und Herrin aller Seelen. Ich wiederhole, was Ich früher bereits geoffenbart habe: dass schon Seelen vor der ewigen Verdammung gerettet wurden, indem sie während ihres Lebens ein einziges Mal vor Mir niedergekniet sind. Die Größe - in Gottes Augen - der Unterwerfung Mir gegenüber kann von keinem Menschen voll eingeschätzt werden”.

Im März 2007 zeigte die Allerheiligste Jungfrau MARIA „Myriam van Nazareth” in einer Vision eine Bestrafung, der Sie eine Anzahl von Dämonen unterzogen hatte. Maria zeigte, wie Sie diese Bestraften lange Zeit vor Sich kniend ausharren und darauf die nachfolgende Wirkung Ihrer Macht erfahren ließ. (Ich beschreibe dasjenige, was mir gezeigt wird, so wie es geschieht:)

Sie befiehlt einem der „Unglücklichen”, sich unmittelbar vor Ihre Füßen auf die Knie zu werfen. Und Sie spricht die nachfolgenden Worte: „Ich will, dass du die innere Erfahrung deiner Kontakte zu Mir und der Beziehung sämtlicher Dämonen zu Mir laut mitteilst, zur Verherrlichung Meiner Macht, als Bekenntnis gegenüber allen deinen Gefährten, in Gegenwart der Engel und einer Menschenseele, als Zeugnis der Machtlosigkeit sämtlicher finsterer Kräfte gegenüber Maria, der Herrin aller Seelen. Der betreffende Dämon wirft sich zu Ihren Füßen auf die Knie. Während er tief kniend vor Ihr liegt, spricht er:

Bekenntnis eines Dämonen auf Marias Befehl

„Der von ‘Oben’ hat uns vorhergesagt, die Frau würde uns besiegen. Jahrhunderte lang haben wir bezweifelt, ob jene Zeit je kommen würde, weil unser Herr (Satan) uns unterrichtete, wie wir eine immer größere Macht über die Menschenseelen gewinnen könnten. In diesen Zeiten beherrschen wir sie wie nie zuvor. Alle ihre Schwächen sind uns bekannt, und wir unterminieren ihr Vertrauen und ihren Glauben dermaßen, dass sie sich davon überzeugen lassen, es gäbe ‘den von Oben’ gar nicht. Es ist uns gelungen, die meisten Menschenseelen glauben zu lassen, dass es weder einen Gott noch einen Bösen gibt und dass die Erde folglich nur vom Menschen beherrscht wird. Nun glauben sie, sie seien selbst Gott, und sie tun alles, was wir ihnen einflüstern. So herrschen wir über alles. Wir haben uns so mächtig gefühlt... Fast alle liegen sie uns zu Füßen, ohne zu merken, wer oder was sie so sehr beherrscht...”

(Er zögert lange, setzt dann seine Rede fort):

„Seit kurzer Zeit werden wir durch Aufforderungen von Ihr gequält... von der Frau... In der Stunde, in der ich von Ihr gerufen wurde, unterlag ich einer Qual, die tausend Mal schrecklicher war als das Feuer der Hölle... (die Stimme klingt immer angespannter, jeder Laut scheint allmählich ein verkrampftes Keuchen zu werden.) Schrecklich!... Sie befahl mir, mich schon viele Meter von Ihr entfernt auf die Knie zu werfen...  Nichts... ich konnte nichts unternehmen... Auf ein Zeichen Ihres Fingers konnte ich nichts anderes mehr, als auf den Knien zu Ihren Füßen hin zu kriechen, wie ein Insekt... Welch eine Erniedrigung! Diese Macht, diese schreckliche Macht! Und diese Machtlosigkeit in mir! Nichts anderes mehr zu können, als einem so tief erniedrigenden Befehl zu gehorchen, von einer Frau, die spürbar die Macht genoss, die Sie über mich hat... Regelmäßig liegen wir Ihr nun in größeren Scharen zu Füßen. Das ist neu. Nie zuvor hat Sie Sich in einer solchen Weise geoffenbart: als die Herrin über alles. Wir würden alles tun, damit wir uns aus solchen Lagen befreien können, aber Sie will es... Ihre schreckliche Macht! Sogar zu Tausenden fühlen wir uns wie nichts Ihr gegenüber und zittern bei der geringsten Ihrer Bewegungen vor Angst.(...) Wie schrecklich... Wir, die wir so sehr die Macht genossen, die wir scheinbar über alles hatten, werden von dieser Frau dazu gezwungen, uns zu Ihren Füßen auf die Knie zu werfen und in Ihrer Nähe dauernd auf den Knien zu liegen. Sie hat uns bis aufs Äußerste erniedrigt.(...) Seit vielen Wochen liegt einer von uns ununterbrochen als Trophäe Ihrer Allmacht über uns unter Ihrem rechten Fuß. Dieser Anblick ist vernichtend für einen jeden von uns, der zum ersten Mal dazu aufgefordert wird, zu Ihr zu kommen. (...). Ebenso vernichtend ist der Anblick eines Gefährten, der auf Ihren Befehl vor Ihren Füßen kriechen soll, während wir alle zuschauen müssen. Wir können nichts anderes, als allen Ihren Befehlen sofort zu gehorchen; denn Ihr Wille ist Gesetz, sogar in der Hölle. Nie habe ich glauben können, dass die Macht der Frau über uns so total, so absolut und so schrecklich ist, bis ich selber erfahren habe, welche Wirkungen es hat, vor Ihr kniend zu liegen, auf den Knien zu kriechen, unter Ihrem Fuß zu liegen und die ganze Zeit lang zitternd vor Angst auf Ihre Füße zu schauen, die über unser weiteres Schicksal entscheiden können, sogar für die Ewigkeit (...)”.

(Er fährt fort, als ob er im schwersten inneren Kampf stände:)

Falls die Seelen in der Tugend leben wollten und sich total Ihr wegschenken würden, so würden wir alle ‘da unten’ noch am selben Tag unter Ihren Füßen seufzen; denn das ist es, was Sie will: Sie will uns alle zu Ihren Sklaven machen. Aber  zu unserem Glück sind die Seelen so leicht verführbar. Was täten wir ohne die Milliarden von Sünden, die täglich auf Erden begangen werden? Wehe uns, Ihre Machtbegierde möchte uns für ewig zu Hunderten von Millionen vor Ihren Füßen kriechen lassen, damit Sie noch mehr die schreckliche Macht genießen kann, die Sie über uns hat und gegen die wir nichts, nichts, nichts unternehmen können. (...) Die Strafen, denen uns die Frau unterzieht, sind für uns tiefste, vernichtende Erniedrigungen. Sie unterzieht uns diesen Strafen, weil wir uns Jahrhunderte lang verweigert haben, ‘Dem von Oben’ und Ihr Selbst zu dienen und zu gehorchen. Nun da ich total in Ihrer Macht bin, von Ihrem Fuß berührt und dadurch für ewig zu Ihrem Sklaven gemacht worden bin (*), muss ich eingestehen, dass sich der Tag nähert, an dem Sie den Genuss erfahren wird, unseren Herrn selber unter Ihrem Fuß zu erniedrigen. Es ist ein Gesetz von Oben, dass alles und jeder zu den Füßen der Frau gelegt worden ist. Die Hölle befindet sich in Unruhe; denn Sie befiehlt uns, sämtlichen Verdammten von unseren Erfahrungen mit Ihr zu berichten. Jeder Verdammte zittert vor Angst vor der Stunde, in der er zu Ihren Füßen bestellt würde. Alles, wofür wir Jahrhunderte lang gearbeitet haben, stürzt in dem Maße zusammen, wie Sie größere Mengen von uns zu Ihren Sklaven macht.” (*)

(Er spricht weiter, in zerreißendem innerem Kampf):

„Es ist für uns eine Qual, wenn wir die blinde Unterwürfigkeit der Engel gegenüber der Frau betrachten müssen. Die Betrachtung von MENSCHENSEELEN, zu Ihren Füßen kniend, ist uns jedoch eine unaussprechliche Tortur; denn jede freiwillige Unterwerfung von Seiten einer Menschenseele gegenüber der Frau vermehrt die Auswirkungen Ihrer grenzenlosen Macht. Eine Menschenseele anzuhören, die Sie in tiefster Selbsterniedrigung als „Herrin” begrüßt, macht uns wahnsinnig. Deswegen würde Ihre Anerkennung als „Herrin der Seelen” durch viele Menschenseelen für uns das absolute Ende bedeuten. Wenn je die Stunde kommt, in der die Menschenseelen begreifen und anerkennen, dass die Frau ihre Herrin ist, wird Ihre Macht die Hölle zerspalten und werden wir alle zu Ihren Füßen kriechen bis in Ewigkeit... Also gestehe ich ein: die Frau ist die absolute Herrin über alles Lebendige. Sie hat alle Macht, auch über uns Dämonen. In der Stunde, in der die Menschenseelen dies anerkennen und dementsprechend leben, wird die ganze Schöpfung auf ihren Grundfesten beben und erschüttert werden und ist unser Reich vorüber.

(*) Kurze Erläuterung: die Herrin der Seelen hat „Myriam van Nazareth” in mehreren Visionen im Laufe der Jahre 2006-2007 gezeigt, wie Sie beliebig Dämonen für ewig unwirksam machen kann. Sie hat mir anschaulich gezeigt:

1. wie Sie diese Dämonen bestrafte, indem Sie zunächst verfügte, diese sollten eine materielle Gestalt annehmen, sich darauf zu Ihren Füßen niederwerfen, oft tagelang Ihre Macht über sie preisen und sich auf unterschiedliche Weisen vor Ihr erniedrigen;

2. wie Sie diese Bestraften nach einem gewissen Zeitraum wieder von Ihr fortschickte, nachdem Sie beliebige Mengen unter ihnen (während diese, wie immer, vor Ihr kniend lagen) ganz kurz mit den Zehen Ihres rechten Fußes berührte und den in dieser Weise berührten Dämonen befahl, sie sollten während eines Zeitraums Ihrer Willkür (nicht selten jahrelang, manchmal sogar für ewig) Ihr zu Ehren in der Hölle auf den Knien bleiben und den Lobpreis an „die Herrin aller Seelen” hörbar fortsetzen.

Maria versicherte mir, es gäbe somit zur Zeit in der Hölle eine gewisse Anzahl von Dämonen, die Sie (Maria) auf unbestimmte Dauer unaufhörlich preisen, während sie dafür von Satan auf das Härteste bestraft werden. Sie seien jedoch unter keiner Bedingung imstande, den Lobpreis zu Ehren der Herrin aller Seelen einzustellen; denn die totale Macht Mariens über sie hindere sie daran. Maria erklärte, Sie könne Dämonen nur in dem Ausmaß mit diesem ewigen „Strafmal” markieren, in dem es das Gesetz der Göttlichen Gerechtigkeit ermöglicht, und das hinge von der tief erlebten Weihe von Seiten der Seelen, von ihrer Buße, ihren Opfern und Gebeten und ihrer Anerkennung Mariens als Herrin aller Seelen ab.

Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 28. März 2006:

„Wenn Mich die Engel als ‘Herrin von Himmel und Erde’ bezeichnen, begehen sie dadurch keine Gotteslästerung, ja im Gegenteil: der Allerhöchste Selber hat Mich zur Ausführerin Seiner Macht gemacht, im Himmel und auf Erden”.

Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 20. April 2008:

Ich möchte den Seelen Meine Stellung innerhalb Gottes Wirklichkeit anschaulich in einem Bild darstellen.

(Ich sehe zwei identische Rosen, außergewöhnlich schön, so entzückend, wie ich auf Erden nie eine Rose gesehen habe. Nach einiger Zeit spricht Maria wieder:)

Maria: „Welchen Unterschied spürst du zwischen diesen beiden Rosen?”

Myriam: „Meine Herrin, bitte vergib mir meine Unvollkommenheit. Erleuchte mich über dasjenige, was mir entgangen ist; denn ich kann durchaus keinen Unterschied feststellen.”

Maria: „Es gibt keinen Unterschied zwischen diesen beiden Rosen. Trotzdem stellt die eine Rose Gott dar und die andere Mich. Schau jetzt tiefer, Ich zeige dir ein zusätzliches Element auf einer anderen Ebene der Wirklichkeit.”

(Ich sehe nun ein merkwürdiges Bild von denselben beiden Rosen, wobei aber die eine Rose an und für sich sichtbar bleibt und die andere mit einem Fleckchen Erdboden verbunden ist, das jedoch durchsichtig erscheint, als ob dieses Stückchen Erdboden nicht materiell wäre. Maria spricht weiter:)

Maria: „Schau, Gott hat Mich als eine identische Kopie von Sich Selbst erschaffen. Es gibt keinen Unterschied in den Auswirkungen Unserer Eigenschaften, Merkmale und Beschaffenheit. Der einzige Unterschied liegt in der tiefen Art Unseres Wesens: Gott existiert in Seiner ganzen Herrlichkeit und Vollkommenheit selbstständig, während Ich mit dem Boden von Gottes Herzen verbunden bin. Begreife das richtig: Mein ganzes Wesen ist Träger der Eigenschaften und Züge von Gott Selber, indem es aus Gott hervorquillt und es die Fülle des Göttlichen Lebens durch die Wirkung der Gnade in sich aufgenommen hat, und zwar bedingungslos und für ewig. Das ist die wahre, tiefe Bedeutung der Worte ‘Maria, voller Gnade’: Ich bin TOTAL ERFÜLLT von allem, was aus Gott hervorquillt, nicht von Natur aus, sondern aufgrund Meiner vollkommenen Verbundenheit mit dem tiefsten Wesen von Gott Selbst. Darum sind die beiden Rosen identisch: die Rose Meines Wesens ist aus der aus Gottes Herzen bezogenen Nahrung gebildet worden, in dem äußersten Ausmaß, das für eine geschaffene Seele überhaupt möglich ist. Meine Rose ist vergöttlicht, ihr Wesen und ihre Bestandteile sind Träger der Fülle von Gottes Merkmalen mit Ausnahme des Göttlichen Ursprungs: Meine Rose bedarf der vollkommenen Verbundenheit mit dem Herzen Gottes, um diese Göttlichen Eigenschaften zur Wirkung bringen zu können. Es ist Mein Privileg, dass das so für alle Ewigkeit bleiben wird; denn der Allerhöchste hat Mir gegenüber den Bund geschlossen, Ich soll für alle Ewigkeit Meine erhabenen Züge bewahren. Ja, diese sollen sich sogar unaufhörlich vervielfältigen, so wie alles, was vollkommener Träger Göttlicher Eigenschaften ist. Diese Vollkommenheit hat Gott außer Mir keiner Seele gewährt, so dass nur Ich unter allen Geschöpfen Herrin bin und nur Ich die Macht besitze. Meine Rose ist der Rose Gottes gleich, weil die Ernährung Meines Wesens vollkommen ist. Der Grund dafür ist, dass Ich die vollkommene Reinheit besitze. Die Ernährung Meines Wesens aus Gottes Boden wird in keinerlei Weise gehindert oder gehemmt. Aus diesen Gründen ist es nicht nur normal, dass du Engel vor Mir in Anbetung siehst, dass du Dämonen zu Meinen Füßen kriechen siehst, weil Ich die Macht besitze, mit ihnen alles anzustellen, was Mir gefällt, und Ich Mir ihr Schicksal unter die Füße legen kann, so wie nur Gott es kann, dass du ein Leben der Selbsterniedrigung zu Meinen Füßen führst und dass Menschenseelen vor Mir niederknien: das alles wird von Gott so gefordert. Ein Göttlicher Erlass verkündet, alles Geschaffene soll in Mir Gott anbeten, weil Ich das Meisterwerk Seiner Hände bin und die absolut mögliche Fülle vergöttlichter Eigenschaften in Mir trage. Aus diesem Grund auch tragen alle Meine Worte, alle Meine Winke, ja sogar alle Meine Gedanken und Meine sämtlichen Willensakte die Kraft Göttlicher Gesetze und besitze Ich die Macht, alles Geschaffene Meinem Willen beugen zu lassen. Sage das alles den Seelen. Sage den Seelen, die dazu bereit sind, Mir zu folgen, dass Ich von ihnen verlange, sie sollten es nie unterlassen, sich vor Mir niederzuknien. Falls sie nicht körperlich dazu imstande sind, so sollen sie es wenigstens im Geist tun, von ganzem Herzen. So verlangt es die Gerechtigkeit Gottes. Von dir persönlich verlange Ich im Laufe des kommenden Monats Mai tausend Fußfälle vor Mir, als eine symbolische Wiedergutmachung für die unzähligen Menschenseelen, die nicht vor Mir niederknien. Du sollst bei jedem dieser Fußfälle das nachfolgende Bittgebet aussprechen: ‘Maria, mächtige Herrin der Seelen, alle Seelen preisen Deine Herrlichkeit und Deine Macht’.”

Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 19. April 2008:

„Schau dir das Bild an, das Ich dir in deinem Herzen zeigen will. Es stellt Meine Eigenschaft als Herrin der Seelen in ihrem vollen Umfang dar. Ich werde dieses Bild für ewig in dein Herz hinein brennen”.

Das Bild, das ich mir jetzt während längerer Zeit anschauen darf, ist so wunderschön, dass ich es tief bedaure, ein so untalentierter Zeichner zu sein: Dies zu Papier bringen zu können, würde ein entzückendes Bild zur Darstellung der Herrin aller Seelen liefern und würde den Seelen den ganzen Kontext dieser Eigenschaft lebhaft vor Augen stellen. In Marias Auftrag beschreibe ich, was ich sehe:

Unten im Bild sehe ich die obere Wölbung einer Kugel, die den Erdglobus darstellt.

Auf der Kugel steht ein goldener Thron. Oben auf der Rücklehne des Thrones sehe ich ein Schild in Form einer Lilie, darauf die zierlichen Buchstaben MDA (= Maria Domina Animarum, Maria Herrin der Seelen).

Auf dem Thron sitzt Maria. Sie trägt ein weißes Kleid, darüber einen Mantel in wunderschöner himmelblauer Farbe, unsagbar schöner, als ich diese Farbe je auf dieser Welt gesehen habe. Über Ihrem Kopf hängt ein glänzender goldfarbener Gürtel (ein Band mit einer Breite von etwa 5 cm), der zu den beiden Seiten Ihres Kopfes nach unten abfällt, so dass die beiden Enden jeweils außerhalb der Armlehnen des Throns fallen und den Erdglobus berühren.

Maria hält in der rechten Hand ein goldenes Zepter, das mit vielfarbigen Edelsteinen bekleidet ist. Ihre linke Hand ruht locker auf dem vorderen Ende der linken Armlehne. Acht Ihrer Finger sind mit Edelsteinen in unterschiedlichen Farben geziert. (Jeder Edelstein hat eine andere Farbe: die sieben Farben des Regenbogens, nebst einem Edelstein, aus dem ein blendendes goldfarbenes Licht strahlt.) Die bunten Strahlen aus jedem der Edelsteine verbreiten sich wie Lichtbündel nach allen Seiten und vor Marias Füßen hin über den ganzen Erdglobus.

Auf Marias Kopf, oben auf dem goldfarbenen Gürtel, steht eine goldene Krone, die mit Edelsteinen in unterschiedlichen Farben besetzt ist.

Oben im Bild sehe ich die Gottheit in Form eines blendend weißen Lichtes, einer strahlenden Sonne ähnlich, in der Mitte dieses Lichtes ein Kreuz, aus dem Blutstropfen hinunterfallen. Aus dieser „Sonne” heraus tritt ein breites Bündel blendend weißes Lichtes hervor, das nach unten leuchtet, um halbwegs zwischen der „Sonne” und dem Kopf Mariens in den Heiligen Geist überzufließen. Den Heiligen Geist sehe ich in Form einer weißen Taube. Als ob diese Taube ein Prisma wäre, scheint in Ihr das weiße Licht in die sieben Farben des Regenbogens aufgespaltet zu werden, um von unten in Form eines siebenfarbigen Lichtbündels herunterzustrahlen, das immer breiter wird, in dem Maße, wie es sich dem Kopf Mariens nähert. Auf der Stelle, wo das bunte Lichtbündel den Kopf Mariens berührt, ist es ebenso breit wie Ihr Kopf, so dass es mir vorkommt, als ob Ihr Kopf von einem Regenbogen umhüllt wäre.

Marias Herz gleicht einer Sonne aus blendend goldenem Licht.

Zu den beiden Seiten Mariens sehe ich große Mengen von Engeln, die tief hingekniet liegen, mit den Köpfen Maria zugewandt. Es scheint, als ob alle diese Engel „schweben” (Sie berühren keinen Boden).

Marias rechter Fuß ruht auf dem Gesicht eines Teufels, der auf der Erdoberfläche liegt, den Kopf Maria zugewandt, das Gesicht aber nach links gedreht, so dass die Zehen des rechten Fußes Mariens auf der Wange ruhen. Marias linker Fuß ruht auf dem Erdglobus. Vor diesem Fuß liegen drei teuflische Gestalten auf den Knien. Die Augen dieser Gestalten schauen ängstlich auf den Fuß der Herrin. Unter diesen drei Teufeln scheint die Erdoberfläche geöffnet zu sein. Ich sehe die Flammen der Hölle.

Zur rechten Seite Mariens, zwischen den Engeln und der Erdoberfläche, sehe ich einen Nebel, in dem ebenfalls einige Gestalten kniend liegen. Dieser Nebel stellt das Fegefeuer dar. Der Nebel wird von dem goldfarbenen Strahl aus einem der Edelsteine an der Hand Mariens bestrahlt.

Erläuterungen zu der oben stehenden Vision

Maria erläutert mir diese atemberaubende Vision, während ich sie zu sehen bekomme. Die Bedeutung der ganzen Symbolik, so wie die Herrin der Seelen mir diese offenbart:

- Die Gottheit hat keine Gestalt, Sie ist lauter Licht. In der Mitte des Göttlichen Lichtes steht das Kreuz von Gottes Sohn mit dem Blut, das sämtliche Gnaden für die Seelen erschlossen hat.

- Die Göttlichen Mysterien wirken sich durch den Heiligen Geist aus. Die Aufspaltung des Göttlichen Lichtes (Träger des Göttlichen Lebens) im Heiligen Geist symbolisiert die Tatsache, dass der Geist Gottes jegliche Gnade „in aufnehmbarer Form” über die Seelen ergießt.

- Der Kopf Mariens wird gleichsam vom Regenbogen der Gnaden umhüllt. Dies symbolisiert das einmalige Privileg der Fülle der Gnade, die unter allen Geschaffenen nur in Maria wirkt. Diese Fülle der Gnade erhebt Maria zur einmaligen Position, in der Sie die ausführende Macht Gottes über sämtliche Wesen ausüben kann: Sie ist vom Göttlichen Licht umhüllt, was heißt, dass Sie die Fülle des Göttlichen Lichtes in Sich trägt und aus diesem Grunde vollkommen eins mit dem Willen Gottes ist. Dies macht Ihre Macht vollkommen: jegliche Äußerung Ihres Willens gilt für Gott als eine Äußerung Seines Willens und soll folglich von sämtlichen Geschöpfen als Ausdruck des Göttlichen Willens akzeptiert und gehorsam befolgt werden.

- Maria sitzt auf einem goldenen Thron. Dieser stellt die Tatsache dar, dass Sie zur Königin über allem erhoben ist, was unter Gott steht. (Gold ist die Göttliche Farbe, die Farbe der unbeschränkten Heiligkeit.)

- Maria trägt eine goldene, mit vielfarbigen Edelsteinen besetzte Krone. Die Krone ist das Symbol der Königswürde, die goldene Farbe stellt das Göttliche dar, die vielfarbigen Edelsteine symbolisieren abermals die Fülle der Gnade und die Tatsache, dass Gott alle Seine Eigenschaften in Maria hat überfließen lassen, damit Sie Ihrer einmaligen Berufung als Herrin der Seelen nachkommen kann.

- Oben auf der Rücklehne des Thrones Mariens befindet sich ein Schild in Form einer Lilie, mit den Buchstaben MDA (Maria Domina Animarum), um darauf hinzuweisen, dass Ihre Eigenschaft als Herrin der Seelen Ihr aufgrund Ihrer Unbefleckten Reinheit und Heiligkeit geschenkt worden ist. Die vollkommene Reinheit ist die Eigenschaft, die es einer Seele ermöglicht, das Licht Gottes TOTAL in sich aufzunehmen und weiterzustrahlen. Außer Maria gilt dies für keine einzige andere Seele, so dass von Ihr gesagt werden kann, Sie ist der Spiegel Gottes.

- Maria trägt ein weißes Kleid (Symbol Ihrer Unbefleckten Reinheit), einen himmelblauen Mantel (Symbol für die Tatsache, dass Ihre Seele den absolut vollkommenen inneren Frieden in sich trägt, so wie dieser außer Ihr nur im Herzen Gottes vorzufinden ist) und über dem Kopf einen goldfarbenen Gürtel (Symbol für die Tatsache, dass Ihr ganzes Wesen in Göttlichen Eigenschaften und Auswirkungen der Göttlichen Gnade gehüllt ist). Dieses Band berührt zu beiden Seiten des Thrones den Erdglobus, womit darauf hingewiesen wird, dass Maria Ihre Herrlichkeit über die Seelen ausbreiten will.

- Marias Herz ist eine Sonne von blendendem goldenem Licht: ein Symbol für die absolute Makellosigkeit der inneren Verfassungen Mariens, die Tatsache, dass Sie total von Heiligkeit und Göttlichem Leben erfüllt ist, und die Tatsache, dass Ihre Macht sich durch Ihre einzigartige Liebe auswirkt, so dass Sie sogar eine unumschränkte Macht über das Herz Gottes entfaltet. (Aus diesem Grunde ist Ihr Herz wie eine goldene Sonne: Gott will hiermit bestätigen, dass Maria kraft eines Göttlichen Erlasses eine Göttliche Macht ausübt und dass Sie dies durch die Fülle der Liebe macht, die buchstäblich die antreibende Kraft der ganzen Schöpfung ist.)

- Marias rechte Hand trägt ein goldenes Zepter (Symbol Ihrer Macht über alles) mit vielfarbigen Edelsteinen (Symbol für die Tatsache, dass diese Macht aus der Fülle der Göttlichen Gnade hervorquillt). Ihre linke Hand ruht locker auf der linken Armlehne, als Symbol für die Ungezwungenheit, mit der Sie Ihre Herrlichkeit trägt und Ihre Macht über die Schöpfung zur Geltung bringt.

- Acht Ihrer Finger sind mit Edelsteinen geziert. Diese symbolisieren Marias Rolle als Vermittlerin und Spenderin sämtlicher Göttlicher Gnaden: Sie lässt diese als Strahlen von farbigem Licht (Elemente des Göttlichen Lebens) über alle Seelen ausstrahlen. Die Edelsteine verbreiten die sieben Farben, die zusammen die Fülle der Göttlichen Gnade darstellen, zusätzlich der goldenen Farbe zur Vollendung der Heiligung. Aus diesem Grunde bestrahlt die goldene Lichtbahn das Fegefeuer: Läuterung der dort befindlichen Seelen und Symbol für die Tatsache, dass diese Seelen ihre Läuterung mit Unterstützung der durch Maria über sie ergossenen Gnaden absolvieren.

- Marias Thron steht auf dem Erdglobus, weil Ihr die Macht über die Welt gegeben worden ist. Auch Ihr linker Fuß ruht auf dem Erdglobus, als ein Zeichen Ihrer unbegrenzten Macht über alles Geschaffene.

- Marias rechter Fuß ruht auf einem Teufel. Diese Haltung stellt die Tatsache dar, dass Maria in alle Ewigkeit Satan in Ihrer Macht hält. Sie ist ihm während Ihres ganzen Lebens auf Erden überlegen gewesen. (Es genügt, einen einzigen Fuß auf ihm ruhen zu lassen, damit er machtlos wird.) Sie wird in der Fülle der Zeit der ganzen Schöpfung gegenüber mit Satan unter dem Fuß erscheinen, um Ihre Herrschaft über alle Seelen und Ihren endgültigen Sieg über jegliche Kraft der Finsternis und über sämtliche Werke der Finsternis darzustellen. Die Körperhaltung dieses besiegten Teufels trägt an sich noch weitere Symbole in sich: er liegt auf dem Erdglobus (d.h.: er ist bestrebt, die ganze Welt an sich zu reißen), mit dem Kopf Maria zugewandt (weil er Sie und Ihre Getreuen als seine Spitzenfeinde und Hemmnisse anvisiert). Der Kopf liegt allerdings unter Marias Fuß gedreht. (Sie hat seinen Kopf – Symbol seines Hochmuts – unter Ihrem Fuß zu Boden gedrückt. Die Tatsache, dass Marias Zehen nicht auf dem Schädel sondern auf der Backe ruhen, symbolisiert die tiefste Erniedrigung, indem die teuflische Gestalt sich in dieser Weise nicht mehr rühren kann, aber schon durchaus den Fuß sehen kann, der ihn so erniedrigt.)

- Zu Marias linkem Fuß liegen Teufel kniend, unter ihnen die Flammen der Hölle. Maria zeigt hier Ihre unumschränkte Macht über alle Dämonen, über jegliche Kraft der Finsternis. Der ängstliche Blick in den Augen der teuflischen Gestalten, während diese auf Ihren Fuß schauen, stellt das Bewusstsein ihrer Machtlosigkeit gegenüber Maria dar.

- Zu beiden Seiten des Thrones Mariens liegen Meere von Engeln, kniend, mit den Köpfen Maria zugewandt, als Symbol für Marias Herrschaft über sämtliche Engel.

Das Gesamtbild zeigt uns die Königin und Herrin über ALLES kraft der Fülle der Göttlichen Gnade.

Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 4. Dezember 2007:

„Kraft einer Göttlichen Verfügung dehnen sich Meine Macht und Herrlichkeit ewig und unaufhörlich aus. In dieser Hinsicht sind sie mit einem Ozean vergleichbar, der in alle Richtungen zur gleichen Zeit immer größer und größer wird. Keine Menschenseele kann das wahre Maß Meiner Macht messen noch berechnen, aber Ich sage den Seelen: wenn sie sich die Macht und Herrlichkeit einer beliebigen Menschenseele vorstellen wie einen Wassertropfen, dann waren Meine Macht und Herrlichkeit zum Zeitpunkt, als Meine Seele erschaffen wurde, wie eine Pfütze – die bereits Millionen von Tropfen enthält. Sie dürfen sich Meine Macht und Herrlichkeit in diesem Augenblick vorstellen wie einen Ozean, der unzählige Male größer ist als die Oberfläche der Erde. Begreife dieses Bild richtig: Meine Macht und Herrlichkeit sind Milliarden von Milliarden Male größer als diese von der Gesamtheit aller Menschenseelen. Die Seelen dürfen also aufgrund dieses Bildes durchaus als Wahrheit annehmen, dass Ich die Macht besitze, ALLE geschaffenen Seelen aller Zeiten – Engel, Menschenseelen und Dämonen – durch einen einzigen Willensakt in einem einzigen Augenblick zu Meinen Füßen niederknien zu heißen. Ich bin also wahrhaftig die allermächtigste Herrin von allem Geschaffenen.

 

Über die heiligen Erzengel (Donnerstag, 28.09.2006)

“Morgen werden die heiligen Erzengel gefeiert. Ich will dich in einige Mysterien in Bezug auf ihr Wesen und ihre Aufgaben einführen (...).

Der Heilige Erzengel MichaEl ist der Kronprinz des Himmlischen Hofes. Er war der Führer der Engelscharen, die Gott treu blieben, als sich Luzifer, der später Satan heißen sollte, gegen Gottes Pläne und Werke auflehnte und große Engelscharen mit sich in den Ungehorsam hinein zog und in die Verweigerung, Mich als die spätere Königin und Herrin aller Seelen, einschließlich der Engel, zu akzeptieren. Michael ist für alle Jahrhunderte der Führer der kämpfenden Engel. Ihm wurde der Auftrag anvertraut, über das Seelenheil der Menschenseelen zu wachen, und sie vor sämtlichen finsteren Einflüssen zu schützen, welche dieses Seelenheil durch Versuchungen und unmittelbare Angriffe von Seiten der Teufel bedrohen können.

Ich möchte, dass die Menschenseelen Michael das Heil und den Schutz ihrer Seele anvertrauen. So wie er für alle Jahrhunderte über die reine Kampfkraft sämtlicher Engel für den Sieg des Lichtes wacht und für die Gehorsamsdisziplin unter den Engeln zuständig ist, kann er das ebenfalls in den Menschenseelen tun.

Der Heilige Erzengel RaPHaEl begleitet die Engel, die Heilungsaufgaben haben. Ihm wurde die Aufgabe anvertraut, die Menschenseelen am Körper und in ihren geistigen Fähigkeiten zu unterstützen. Er begleitet die Menschenseelen, die ihn darum bitten, so dass sie ihren Körper in gehöriger Weise in den Dienst von Gottes Heilsplan stellen können, dass Krankheiten in dem Maß und in dem Sinne geheilt werden, wie dies für die Seele und für Gottes Pläne zweckdienlich oder notwendig ist, und dass die Menschenseele ihre geistigen Fähigkeiten dazu benutzt, Gottes einziger Wahrheit zu dienen.

Ruft Raphael an, die Kirche vor den Verirrungen sämtlicher Ketzereien und des Modernismus zu bewahren, die das Christentum wie durch einen Krebs unterminieren. Er hilft der Menschenseele dabei, ihren Verstand völlig darauf zu verwenden, Gottes Pläne und Werke zu verwirklichen und ein gesundes Gleichgewicht in sämtlichen Angelegenheiten des Körpers und des Geistes zu finden, jedes Mal im Hinblick auf Gottes Bedürfnisse.

Der Heilige Erzengel GABRIEL begleitet die Engel, die eine dienende Aufgabe zu erfüllen haben. Er überwacht den Tiefgang und die Reinheit der Andacht und der Ausführung sämtlicher Befehle, die von Gott und von Mir den Engeln erteilt werden. Seine Aufgabe ist es ebenfalls, die Menschenseelen im Herzen zu reinigen, damit sie sich vollkommen für jeden Kontakt zu Gott und zu Mir aufschließen kann. Er unterstützt und reinigt die Menschenseelen, die ihn darum bitten, damit sie die himmlischen Eingebungen und Botschaften so entgegennehmen und verstehen, wie diese gemeint sind, und er kann die Gebete, die Bitten und den Dienst von Seelen an Gott und an Mich in der möglichst besten Form vor Gott und vor Mich bringen. Er kann dazu beitragen, dass die wahre Kommunikation zwischen Menschenseelen optimal verläuft, indem er die Herzen reinigt und sie auf einander einstellt.

Die Seelen können ihn zur Hilfe bitten, um den Frieden unter sich wiederherzustellen oder zu fördern. Gabriel ist auch der Engel der wahren, tiefen Weihe an Mich, der Reinigung und Begleitung der mystischen Empfindung und der reinen Empfindung des Göttlichen. (...) Er verstärkt in den Mir geweihten Seelen das Verlangen, Mir auf das Äußerste zu dienen. Er hat die Aufgabe, in den Menschenherzen die Wahre, Himmlische Liebe dermaßen anzufachen, dass sie über das Menschliche hinaussteigen können. Er ist auch der Erzengel, der den Menschenseelen dabei helfen kann, sich vollkommen von den weltlichen Dingen loszulösen. Zusammen mit Raphael kann er dabei behilflich sein, jegliche Form der Sucht zu überwinden (...)”.

“Falls Mich die Seelen öfter und inständiger um die Unterstützung von Seiten der Engel bitten würden, so würden auf Erden große Wunder geschehen. In dem Falle könnte Ich die Engel noch viel zweckmäßiger für die Verteilung der Gnaden unter den Menschenseelen einsetzen. Der Alltag der Seelen auf Erden würde dann hochgradig mit Gottes Plänen in Übereinstimmung gebracht werden. All demjenigen, was Ich den Engeln befehle, wird blitzartig Folge geleistet.

Täglich werden jedoch Millionen von Befehlen nicht erteilt, weil Mich die Menschenseelen NICHT darum bitten oder aber Mich nicht in der angebrachten Weise oder nicht in der richtigen Absicht darum bitten. So werden täglich viele Millionen von möglichen Gunsterweise NICHT gewährt und finden die Teufel viele Millionen von Gelegenheiten, um Situationen und Ereignisse für ihre Zwecke auszunutzen; denn die Seelen leisten ihnen nur wenig Widerstand.

Ich betone die Notwendigkeit für die Seelen, die Erzengel um Hilfe zu bitten. Diese Fürsten des Himmlischen Hofes werfen sich täglich zu Meinen Füßen nieder, um Mir in inständigen Bitten die Bedürfnisse der Menschenseelen anzuvertrauen und Meine Befehle entgegenzunehmen, damit sie die Engel in ihrem Dienst dazu organisieren können, die von Mir erhaltenen Aufträge auszuführen. Die Erzengel überwachen genauestens die Ausführung der Aufträge durch die Engel, damit diese Ausführung dem Wortlaut Meiner Befehle buchstäblich entspricht, genau so, wie Ich es will, und zum von Mir gewollten Zeitpunkt. Ich will den Seelen eine Anzahl von Absichten bekannt geben, welche sie Frucht bringend den Erzengeln anvertrauen können:

1. Betet um das Einschreiten des heiligen Erzengels MICHAEL bei:

-         jedem Fall von Kriminalität

-         Bedrohung des Körpers und der geistigen Verfassung (geistigen Angriffen)

-         Angst, die auf das Verhalten oder die Worte eines Mitmenschen zurückzuführen ist

-         jeglicher Versuchung

-         Misshandlung

-         jeder Situation der Gewalt, der Folterung und der körperlichen oder geistigen Quälung

2. Betet um das Einschreiten des heiligen Erzengels RAPHAEL bei:

-         schwerer Ermüdung

-         körperlicher Unfähigkeit, um spezifische Aufgaben zu erfüllen oder spezifischen Verpflichtungen nachzukommen

-         jeder körperlichen Schwäche

-         Neigung zur Unkeuschheit

-         geistiger Verwirrung

-         Unruhe im Geist, Zweifel und Unsicherheiten

-         Neigung zur Schwermütigkeit

-         jeglicher Sucht nach Genuss- oder Nahrungsmitteln

-         schlechten Gewohnheiten

-         Neigung zum Grübeln, zum übermäßigen Analysieren, zum Leben aus dem Verstand heraus

3. Betet um das Einschreiten des heiligen Erzengels GABRIEL bei:

-         jeglicher Äußerung des Unfriedens, der Uneinigkeit, des Grolls, der Bitterkeit, der Unversöhnlichkeit

-         Unfähigkeit, zu vergeben

-         Lauheit im Gebet

-         Gleichgültigkeit gegenüber Gott, gegenüber Mir, gegenüber den Mitgeschöpfen

-         Unfähigkeit, sich mit seinem Schicksal abzufinden

-         Neigung zum Materialismus

-         überwiegender Aufmerksamkeit für die weltlichen Dinge und Ereignisse

-         Bittet ebenfalls um seine Hilfe für den Weltfrieden”.

 

Zur Wundertätigen Medaille (Samstag, 25.11.2006)

„Übermorgen werde Ich als die Mutter vieler Gnaden durch die Wundertätige Medaille gefeiert. An Meine geliebte Tochter Cathérine Labouré sagte Ich damals, dass die vielfarbigen Strahlenbündel aus Meinen Händen die vielseitigen Gnaden darstellen, die durch Meine Vermittlung über die Menschheit ausstrahlen, doch dass diese Strahlen durch dunkle Bahnen unterbrochen werden, die Symbol für die zahlreichen Gnaden sind, die von Mir nicht erbeten wurden.

An dir enthülle Ich heute, dass die nicht erbetenen Gnaden in der Gesamtheit der Offenbarungen festgehalten sind, die Ich dir am 3. Juni und am 4. Februar dieses Jahres gegeben habe: die Zehn Schlüssel zur Entfaltung der Heiligkeit in der Seele und Meine fünf großen Anliegen. Du wirst die beiden Übersichten nochmals diesen Offenbarungen hinzufügen, so dass die Seelen diese aufs Neue deutlich vor Augen bekommen. In diesen Zehn und Fünf Punkten ist alles erfasst, was von Mir sehr selten erbeten wird, aber doch gerade das Allerwichtigste ist, um Gottes Reich von Liebe, Frieden und Glückseligkeit auf Erden zu gründen.

Je nachdem mehr Seelen Mich mit Feuer um die Gnaden bitten werden, die in diesen beiden Offenbarungen enthalten sind, werden die Strahlenbündel aus Meinen Händen voller werden. Die Befreiung der Menschheit kann nur dann vollendet werden, sobald aus Meinen Händen die Fülle des Göttlichen Lichtes über die Erde strahlt. Das kann nur geschehen, sobald die Seelen Mich selber darum bitten. Sie müssen dies wie die Verschmelzung ihres eigenen Jaworts, ihres eigenen Aktes des sehnsüchtigen Verlangens nach dem Göttlichen Leben, mit Meinem Jawort und Meinem sehnsüchtigen Verlangen betrachten. Diese Verschmelzung wird die wahre Erlösung in den Seelen vollenden.’

“Ich habe jetzt durch dich Meine Offenbarungen an die Heilige Cathérine Labouré vollendet. (…)“

 

Die Zehn Schlüssel (3.06.2006, Samstag, Abend vor Pfingsten)

Maria sagte: „Ich gebe dir Meine Zehn Schlüssel zur Entfaltung der Heiligkeit in der Seele, um sie zum Brunnen des Lichtes für die Welt zu machen. Die Seele kann sich dieser Zehn Schlüssel bedienen, indem sie die Richtlinien befolgt, die Ich für jede davon geben werde. Das Einbauen dieser Richtlinien im täglichen Leben wird die Seele zur Vollkommenheit leiten und sie in den Zustand versetzen, das Antlitz der Welt ändern zu helfen. Wisse, dass das Ausharren im Befolgen dieser Richtlinien für die Seele den Wahren Weg zur Ewigen Glückseligkeit öffnet:

 

Maria’s Schlüssel zur Erschließung der Heiligkeit in der Seele

  1.  Abbüßung sämtlicher Spuren der Sünden (nach einer Lebensbeichte)

  2.  Vergebung an und Versöhnung mit allen Mitmenschen, die Ihnen je ab Ihren Kinderjahren bis zum heutigen Tag in irgendwelcher Weise Schaden, Schmerz oder Leid zugefügt haben oder Sie in irgendwelcher Weise je verletzt haben.

  3   Sich von Ihrer Vergangenheit loslösen. Durch Erinnerungen und indem Sie im Herzen und im Geist zu viel in der Vergangenheit leben, kann Ihre Seele daran gehindert werden, für Ihr weiteres Leben fruchtbar zu sein. Sie müssen sich aus dieser Verfassung befreien lassen.

  4. Loslösung von weltlichen Einflüssen. Darunter sind zu verstehen: sämtliche Gewohnheiten, Bedürfnisse, die nicht lebensnotwendig sind, Verbindungen mit der Welt, jede Äußerung von Materialismus, jegliches überflüssige Interesse für die Dinge des Körpers, jede Genusssucht.

  5. Akzeptierung sämtlicher Kreuze und Prüfungen. Alle Ihre Kreuze, Prüfungen, Missgeschicke, Schmerzen, Krankheiten, Bürden und Augenblicke der Müdigkeit ohne Protest oder Widerstand zu akzeptieren und diese ausdrücklich an Maria zu weihen, kommt dem Akzeptieren einer jeden Verfügung der Göttlichen Vorsehung in Ihrem Leben gleich.

  6. Bekämpfung der eigenen Schwächen und Befreiung aus denselben. Versuchen Sie vor allem in den Prüfungen Ihr eigenes Verhalten, Ihre eigenen Reaktionen, Ihre Gedanken und Gefühle zu beobachten. Sie werden vieles über Ihre Fehler oder Ihre schwächeren Seiten in Erfahrung bringen. Arbeiten Sie demnächst an deren Ausrottung.

  7. Bekämpfung jeglicher Äußerung der Eigenliebe. Ihre Seele lebt nicht für sich allein, sondern nur für das Heil der Gemeinschaft der Seelen. Lernen Sie, Ihre eigenen Bedürfnisse hinter Gottes Bedürfnisse und hinter die Bedürfnisse des Mitmenschen zu stellen, durch Selbstverleugnung und Bekämpfung von Selbstbezogenheit und Selbstsucht.

  8.  Förderung des Guten. Jeder Seele obliegt die Verpflichtung, mit Gottes Plänen mitzuwirken.

  9.  Förderung des Herzensfriedens in sich selbst und im Mitmenschen.

10. Förderung der Einheit und des Friedens.

 

Die Fünf großen Anliegen (Samstag, 4. Februar 2006)

(Maria verkündigt die folgenden Fünf großen Anliegen, die Ihre Diener Ihr in Gebet, Opfer und Buße aufopfern sollen.)

 

1. Wiedergutmachung der Verweigerung der revoltierenden Engel, Mich für die Ewigkeit als ihre Herrin anzuerkennen, sich zu Meinen Füßen hinzuwerfen und Mir im vollkommenen Gehorsam zu dienen.

2. Wiedergutmachung aller Sünden aller Zeiten

3. Wiedergutmachung aller Sakrilegien gegen Gott und Mich selbst

4. Förderung der totalen Weihe der Seelen an Mich und das konsequente Leben dieser Weihe durch diese Seelen

5. Meine Anerkennung durch die Seelen als ihre mächtige Herrin

 

Mache diese Anliegen bekannt und rufe die Seelen zum inbrünstigen Gebet auf, zum Opfer und zur Buße, um zur Verwirklichung dieser Anliegen beizutragen.“

 

Ratschläge zur Begehung des Festes
„Unbefleckte Empfängnis“ am 8. Dezember (Montag, 4.12.2006)

“(...) Sag den Seelen, dass der 8. Dezember ein Fest der tiefen Besinnlichkeit und Beschauung über die Wunder von Gottes Schöpfung sein sollte und dass sie die unendliche Schönheit des Wunderwerkes, das Maria heißt, nur einigermaßen begreifen können, wenn sie an diesem Feiertag besonders inständig um Verständnis von Sünde und Untugend, von Tugend und Heiligkeit beten und wenn sie jeden Augenblick der stillen Betrachtung wie einen Schatz aus dem Himmel hegen. Nur so kann Ich die Seelen zu der Weisheit führen, die ihnen Gottes Wahrheit zeigen wird und es ihnen ermöglichen wird, diese Wahrheit in ihr Leben einzufügen.”

 

Über den Samstag als Tag der Gottesmutter (Samstag, 14.07.2007)

„Der Samstag ist Mir geweiht. Der Tag Meiner Unbefleckten Empfängnis war ein Samstag. Der Tag Meiner größten Schmerzen war ebenfalls ein Samstag.

Während des Alten Bundes verehrten die Juden die Arche des Bundes, eine Art von Tabernakel, in dem sie das Symbol von Gottes Wahrheit aufbewahrten. Bei Meiner Unbefleckten Empfängnis wurde Ich dazu vorherbestimmt, die lebendige Arche des Neuen Bundes zu werden: Ich sollte den lebendigen Gott Selber in Meinem Leib tragen. Diese Vorherbestimmung erfolgte bei der Empfängnis Meiner Seele als das Meisterwerk von Gottes Schöpfungstaten. Deshalb sollte der Samstag für alle Jahrhunderte eine außergewöhnliche Heiligung erhalten.

Selig die Seelen, die den Samstag ehren als den Tag der Verherrlichung des Neuen Bundes, und als den Tag der Königin der Stille und der heiligen Tugend.”

 

Über den Samstag als Tag der Gottesmutter (Samstag, 27.10.2007)

„Der Samstag ist der Tag der Verherrlichung der großen Göttlichen Mysterien. Weil der Allerhöchste das tiefe Wesen und den Kern Seiner großen Mysterien in Mir zusammengebracht und viele von diesen an einem Samstag zu ihrer Vollendung geführt hat, ist jeder Samstag Mein Tag. Aus diesem Grunde drücke Ich das wahrnehmbare Siegel Meiner Herrschaft in die Seelen, die in einer besonderen Weise Mein Besitz und Eigentum sind, und die von Mir zu einer Berufung vorherbestimmt sind, die von Mir, und durch Mich von Gottes Herrlichkeit Zeugnis ablegen soll.

Weil die Göttlichen Mysterien Früchte der Fülle des Göttlichen Lebens sind, das aus der Quelle aller Schöpfung, Erlösung und Heiligung strömt, und sie in den Strömen der Göttlichen Liebe enthalten sind, die unaufhörlich durch die ganze Schöpfung geführt werden, sind sie Teil der großen Gnaden der Göttlichen Barmherzigkeit. Diese Gnaden sollen von den Seelen beantwortet werden, damit dieser heilige Bund zwischen Gott und den Seelen instand gehalten wird.

 

Hingabe der Seele (Dienstag, 20.05.2008)

„Jede Seele ist eine Rose aus Gottes Hand.

Ich bin die himmlische Gärtnerin. Ich will mit jeder Seele einen heiligen Bund schließen, der daraus besteht, dass sich die Seele Mir TOTAL hingibt: Herz, Geist, Körper und Wille, um Gottes Werke zu vollenden, und dass Ich Mich TOTAL der Seele hingebe, damit sich die Rose vollständig entfalten kann und sie für den ewigen Frühling der Gründung von Gottes Reich auf Erden blüht.”

 

Demütigung Satans (Donnerstag, 22.05.2008)

„Welche Demütigung ist es für Satan, wenn Mir eine Menschenseele ihr körperliches Leiden und die Prüfungen ihres Alltags aufopfert und darüber hinaus ihren Wunsch zum Ausdruck bringt, sämtliche Finsternis möge von Mir gedemütigt werden; denn Mir ist von Gottes Liebe die Führung im Kampf gegen alle gottfeindlichen Kräfte anvertraut. Wo Ich herrsche, stirbt alles Elend; denn die Finsternis löscht ihren Durst an den Quellen jeglichen menschlichen Leides, das Mir nicht geweiht wird.”

 

Miterlöserin der Menschheit (Dienstag, 10.06.2008)

„Über jede Seele, die Mich akzeptiert als Geschenk der Liebe Gottes, als die Stimme des Heiligen Geistes und als Schlüssel zum Tor des ewigen Heils, breite Ich Meinen Mantel des Schutzes, des innerlichen Friedens und der Heiligung aus. Ich bin die Morgendämmerung nach der Nacht, der Bote der Mittagssonne, die Jesus Christus heißt und die Mich in der Stunde der Erlösung den Seelen gegeben hat. Die Werke, die Ich in Meiner Eigenschaft als Herrin aller Seelen in den Seelen vollziehe, bilden die größte Verherrlichung Seines Blutes, das strömen wird, bis auch die letzte Seele Mich als Schlussstein von Gottes Heilsplan akzeptiert hat.

Verstehe Meine Worte richtig. Ich bin die Miterlöserin der Menschheit. Das Erlösungswerk Christi ist vollkommen, aber die Erlösung ist in der einzelnen Seele erst dann vollendet, wenn die Seele anerkennt, dass Ich von Gott die Macht erhalten habe, sie aus ihrer Finsternis zu befreien. Zu dem Zweck muss sie sich Mir völlig hingeben, in totaler und bedingungsloser Weihe, für ein Leben zu Meinen Diensten. Aus diesem Grunde bin Ich die Herrin aller Seelen. Jesus ist die Sonne, Ich trage die Strahlen in den Kern der Seele. Dies ist die Besiegelung des Neuen Bundes zwischen Gott und den Seelen: ohne Mich kann die Seele die richtige Wärme Christi nicht dazu benutzen, die Saat ihrer Heiligung zur Reifung zu bringen.”

 

Gleichnis vom Seelenacker (Dienstag, 17.06.2008)

„Jede Seele ist ein Acker.

Der Ewige Vater hat den Acker erschaffen und hat ihn mit unterschiedlichen Arten von Saat ausgestattet, die je einen anderen Aspekt der Göttlichen Keimkraft besitzen.

Gottes Sohn Jesus Christus ist die Sonne über dem Acker.

Der Heilige Geist besprüht den Acker mit dem milden Regen der Göttlichen Gnaden und erfüllt die Luft über dem Acker mit dem Atem des Göttlichen Lebens.

Ich bin die himmlische Gärtnerin. Ich besitze die Macht und die Fähigkeit, den Acker zu seiner höchsten Fruchtbarkeit zu führen.

Von der Seele verlange Ich nur eins: dass sie es Mir erlaubt, mit ihr alles zu tun, was Ich will. Ich werde sie umpflügen in den Prüfungen. Ich werde das Unkraut ihrer Untugenden und Schwächen vertilgen. Ich werde ihre Feldgewächse umhüllen mit Meiner Liebe und Meinen Sorgen.

Aber um fruchtbar zu werden, muss sie es Mir erlauben, Tag und Nacht über ihren Boden zu laufen. Unter Meinen Füßen wird sie aufblühen wie ein Lustgarten Gottes. Je mehr Ich ihre Herrin sein kann, umso mehr wird sie zu einer Quelle der Entzückung in den Augen der Engel werden, und Gott wird sie betrachten als Sein Reich.”

 

Über die Hoffnung der Seele (Mittwoch, 25.06.2008)

„Die Seele, die hofft, ist unsterblich; denn sie hält die Auswirkungen von Gottes Licht in sich am Leben und trinkt dauernd aus der Quelle des Ewigen Lebens. In der Seele, die nicht mehr hofft, erlischt das Göttliche Licht; denn sie glaubt nicht mehr an die Macht Gottes, die Leben schafft aus dem Nichts und welche die Sonne aufgehen lässt nach der Nacht, damit die Seelen wissen, dass die Finsternis nie das letzte Wort hat.“

 

Über Negatives schweigen und es Maria weihen
(Mittwoch, 12.07.2008)

„Viele Seelen, die von bestimmten Ereignissen oder Erfahrungen aus ihrem Alltag enttäuscht oder schockiert worden sind, hören nicht auf, darüber zu reden. Ich will diese Seelen darauf hinweisen, dass sie dadurch eigentlich die Werke der Finsternis verherrlichen. Tatsächlich, jedes Gespräch mit negativem Inhalt bringt Zustände zum Ausdruck, die wenigstens teilweise von Satan hervorgerufen worden sind. Die Seele, die immer wieder auf bestimmte negative Dinge zu sprechen kommt, sorgt dafür, dass nicht nur der besprochene Zustand Finsternis in sich trägt, sondern dass darüber hinaus dieser Zustand das eigene Herz immer wieder verdüstert.

Wie anders wird es, wenn negative Gefühle an Mich geweiht und anschließend völlig losgelassen werden, als ob es sie nie gegeben hätte. Ich bin der Vollmond in der Nacht. Ich kann jedes Herz aus der Finsternis befreien, die weltliche Erfahrungen in dieses ausgeschüttet haben.

Der Vollmond spiegelt Gottes Sonnenstrahlen über einer Landschaft wider, die in Finsternis gehüllt ist. Das ist genau dasjenige, was Ich über der Landschaft verdüsterter Seelen tue: Ich reinige sie mit der wahrnehmbaren Gegenwart Gottes.

Seelen, schaut euch nicht so oft die verdüsterte Landschaft um euch herum an, schaut euch unaufhörlich Mich, eure himmlische Herrin, an, Meine Schönheit, Meine Reinheit, das Licht Gottes, das Ich in vollkommener Weise wie eine Decke der Heiligung über euch ausbreiten will. Je mehr ihr Mich anschaut, desto geringer wird euer Bedürfnis werden, Satan dadurch zu ehren, dass aus euren Gesprächen hervorgeht, wie wichtig seine Werke der Finsternis in euren Augen sind.”

Bemerkung zu dieser Offenbarung

Maria regt in dieser Offenbarung die Seelen wesentlich dazu an, nicht  ständig über weltliche Dinge, Erlebnisse, Erfahrungen, ihre Vergangenheit usw. zu reden. Dafür regt Sie die Seelen ebenfalls dazu an, ALLES mit Ihr zu teilen, damit sich keinerlei Unreinheiten in die Gespräche und in die Gedanken und Gefühle hineinschleichen.

Wie es die Herrin aller Seelen lehrt, gibt es eine Regel, die heißt: sprich entweder Positives oder sprich gar nicht. Was Maria allerdings erlaubt, ist dass die Seelen Missstände (zum Beispiel in Sachen der Kirche oder der Gesellschaft) erwähnen, aber womöglich ohne sich in ihren Worten von inneren Gefühlen und von der Neigung zu urteilen, führen zu lassen und NUR in der Absicht, sich gegenseitig wachsam zu erhalten. Die Augen vor Missständen schließen darf man auf keinen Fall; denn jedes Einschläfern kommt einem Nachgeben gegenüber der Finsternis gleich. Maria hat „Myriam“ zum Beispiel einmal gesagt, man könne die Missstände in der Kirche nicht ändern, indem man die Priester usw. kritisiert, sondern indem man eine Gebetskette bildet, um die Priester und Bischöfe zu den Wurzeln der christlichen Werte zurückzuführen, insofern sie das richtige Verständnis für die Geheimnisse der Kirche und der Sakramente verloren haben. Halten wir uns an die Regel der himmlischen Vernunft: Seien wir wachsam gegenüber den Werken der Finsternis, aber vermehren wir diese nicht selber noch; seien wir rein im Herzen und richten wir die Augen auf die Dinge des Himmels, nicht auf die Dinge der Welt. „Myriam“

 

Hingabe des freien Willens an Maria (Mittwoch, 16.07.2008)

„Ich habe dir Meine Seele gezeigt. Mit jeder Meiner Handlungen, mit jedem von Mir gesprochen Wort kann Ich buchstäblich Himmel und Erde bewegen.

Das kann die Seele auch, sobald sie es Mir ermöglicht, total in ihr zu leben und zu herrschen; denn von dem Augenblick an vollbringt sie Meine Handlungen und spricht sie Meine Worte. Die Engel dienen Mir in ihr, die Teufel flüchten vor Mir in ihr und Gott überhäuft Mich in ihr mit Seiner Liebe.

Du weißt, dass Meine Macht und Meine Herrlichkeit sich unaufhörlich erweitern, obgleich sie schon unendlich und vollkommen sind. Sie sind wie ein endloser Ozean, in den unaufhörlich Regen niederfällt. Diesen Ozean trage Ich mit Mir mit, wenn Ich in den Kern einer Seele hineinziehe.

Das Einzige, was einer ungehemmten Auswirkung Meiner Gegenwart in einer Seele im Wege steht, ist der freie Wille, der sie immer wieder für Sünde, Untugend, Unreinheit und allerhand Schwächen anfällig macht. Gerade aus diesem Grunde kommt das Leben in Einheit mit Mir einem unaufhörlichen Kampf gleich. Die Finsternis nötigt sich in dem Ausmaß auf, wie das Licht intensiver wird.

Deshalb bitte Ich die Seele darum, Mir ihren freien Willen total und bedingungslos hinzugeben. Letzten Endes soll der innerliche Kampf in der Seele durch das Ausmaß geschlichtet werden, in dem sie dazu bereit ist, Mir ihren freien Willen unter die Füße zu legen. Die totale Hingabe erfolgt zu der Stunde, in der sich die Liebe der Seele zu Mir und zu Gottes Werken der Vollkommenheit nähert. Die Seele kann dasjenige, was sie ungenügend kennt, nicht vollkommen lieben.

Gerade deswegen habe Ich dich damit beauftragt, Mich bei den Seelen so bekannt zu machen, wie Ich bin, in allen Meinen noch so wenig bekannten Eigenschaften.”

 

Verantwortung der Seele aufgrund des freien Willens
(Mittwoch, 31.07.2008)

„Der Mensch lebt nicht aus eigener Kraft. Alles Leben kommt aus Gott. Aus diesem Grunde lässt sich sagen, dass die Seele aus sich selbst nichts tut, nichts sagt, nichts denkt, nichts fühlt und nichts wünscht. Die Seele ist wie ein Ast an einem Baum: sie bekommt nur Blüten und trägt nur Blätter und Früchte, weil sie aus dem Baumstamm der Göttlichen Liebe heraus ernährt wird, der unaufhörlich mit Göttlicher Nahrung aus dem Boden durchströmt wird. Der Boden ist das Herz Gottes.

Hat die Seele denn keinen Anteil an allem, was sie tut, sagt, denkt, fühlt und wünscht? Freilich, den hat sie durchaus: in der Art und Weise, wie sie ihren freien Willen benutzt. Falls dem nicht so wäre, würde die Seele keine einzige Verantwortung für ihre Handlungen tragen, hätte sie in der Stunde ihres Urteils keinen einzigen Verdienst noch irgendwelche Schuld, könnte sie nicht sündigen und könnte sie auch nicht heilig werden: alle ihre Handlungen und Unterlassungen und die ganze Heilslage der Seele wäre dann von der Willkür Gottes abhängig.

Dem ist nicht so. Wenn Jesus sagt: ‘Ohne Mich könnt ihr nichts tun’, meint Er damit, dass alle Kraft von Gott kommt. Die Art und Weise, wie diese Kraft Anwendung findet, wird aber durch den Gebrauch des freien Willens bestimmt. Aus diesem Grunde ist nicht Gott für die Sünde, das Elend und den Verfall der Welt verantwortlich, sondern die Seelen, in dem Ausmaß, wie sie ihren freien Willen dazu gebrauchen, Handlungen zu vollbringen, die nicht dem Willen Gottes entsprechen.

Gottes Wille ist die Quelle allen Glücks. Sobald die Seele ihren freien Willen in allem dem Willen Gottes angleicht, erbt sie die Fülle des Göttlichen Lebens und des wahren Glücks.

Ich bin den Seelen diesbezüglich vorangegangen. Aus diesem Grunde hat Mich Gott den Seelen zur Herrin und zum Vorbild gegeben. Ich rufe jede Seele dazu auf, sich Mir total zu weihen, damit Ich in ihr das Wunder der Wunder vollziehen kann: die Umgestaltung ihres freien Willens zu einer genauen Kopie des Göttlichen Willens, der Quelle aller Heiligkeit ist, damit sie ihr Lebensziel dadurch erreicht, dass sie Gottes Werke so tut, wie Jesus und Ich sie getan haben.”

 

Die Berufung der Herrin aller Seelen (Freitag, 1.08.2008)

WICHTIG!

 

„Wie Ich es dir früher bereits gesagt habe, ist der August der Monat Meiner Verherrlichung. Unermesslich große Dinge hat Gott in jenem Monat an Mir zustande gebracht. Es gibt Seelen, die immer noch nicht begriffen haben oder die nicht akzeptieren, dass Maria das größte Wunderwerk Gottes ist. Genau aus diesem Grunde zeige Ich Mich dir bei besonderen Gelegenheiten in königlichen Gewändern: diese symbolisieren die Fülle der Gnade, mit der Mich der Allerhöchste bekleidet hat.

Seelen Meines Herzens, die Herrin aller Seelen ist das größte Geschenk, das Gott der Menschheit seit dem erlösenden Tode Jesu am Kreuz und Seiner Auferstehung gibt.

Weshalb doch bleiben Herzen in einem so hohen Ausmaß geschlossen, dass sie weder begreifen noch fühlen, was Meine Eigenschaft als die Herrin aller Seelen wirklich für die Seelen und für die Welt bedeutet? Diese Verkündigung ist so groß, so überwältigend, so von Gottes Macht und Herrlichkeit erfüllt, dass manche Seelen heftig vom Gegner Gottes angegriffen werden, sobald sie diese in Erfahrung bringen. Möge dies den Seelen gegenüber bestätigen, zu welcher mächtigen Waffe gegen die Finsternis Mich der Allerhöchste in Meiner Eigenschaft als die Herrin aller Seelen gemacht hat.

Ich bin kein Ersatz für Christus. Ich verweise gerade auf Seine Gottheit, indem Ich der Menschheit zeige, was Gott für eine Seele bereit hält, wenn sie sich total Christus hingibt, so wie Ich es vollkommen getan habe. Keine Seele war jemals mehr eins mit dem Erlöser als Ich. Gott hat in Mich alles ergossen, was eine erschaffene Seele irgendwie enthalten und tragen kann. Ich wiederhole, dass Ich nicht um Meinetwillen verehrt werden will, sondern dass in Mir die unendliche Größe und Herrlichkeit Gottes und Seine großen Taten, einschließlich des Erlösungsmysteriums, gepriesen werden sollen.

Diejenigen, die sich verweigern, die Herrin aller Seelen zu akzeptieren, weil sie meinen, Sie schiebe Jesus Christus zur Seite, irren gewaltig. Ich betone ein für allemal: Maria, die Herrin aller Seelen, ist von Gott dazu berufen, Seinen Heilsplan in den Seelen zu vollenden. Das ist der einzige Sinn Ihrer Berufung, Ihrer einmaligen Größe und Ihrer einmaligen Macht. Die Herrin aller Seelen stellt Sich Selbst nicht als ein Endziel an sich dar, Sie verkörpert kraft Göttlicher Gnade die absolute Krönung von Gottes Heilsplan. Sie ist das goldene Tor zum Reich Gottes auf Erden. Ihre Berufung ist es, in den Seelen die Werke Christi zu vollenden.

Selig die Seelen, die dieses Geschenk der Geschenke aus Gottes Hand akzeptieren; denn in ihnen werde Ich diesen Monat die wahre Liebe zum Blühen bringen.

Seelen, das Wunder, das Gott an Mir in Meiner Eigenschaft als die Herrin aller Seelen vollzogen hat, übersteigt jeden menschlichen Verstand. Wie wunderbar jedoch ist dieses Wunder, wenn es sich in einem vollkommen geöffneten Herzen entfalten kann. Die Fähigkeit, Mich so zu akzeptieren, wie Ich wirklich bin, als die Herrin aller Seelen, ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Seele im Begriff ist, etwas von der Tiefe der Göttlichen Liebe zu erfassen.

Jede Seele, die Mich mit dem Herzen betrachtet, fühlt, wer und was Ich wirklich bin. Die Seele, die Mich nicht als die Herrin aller Seelen akzeptiert, verleugnet die Krone von Gottes Werken. Für diese Seele ist Jesus Christus umsonst gestorben und auferstanden. Es gibt keine größere Verherrlichung Gottes und keine größere Liebe zu Gott als diese, dass die Seele Mich akzeptiert als die Herrin aller Seelen kraft Göttlicher Gnade; denn in Mir will Gott Satan zeigen, was die Fülle der Göttlichen Macht in einer erschaffenen Seele zu tun vermag.

Gott hat Mich zur Herrin aller Seelen gemacht und hat Mich zu diesem Zweck mit einmaligen Eigenschaften bekleidet, damit Ich in diesen Letzten Zeiten die Seelen zu ihrer Endbestimmung führen kann: zur Wiedergeburt des irdischen Paradieses in sich selbst. Die Seele muss zu dem Zweck neu geboren werden, aus Mir. Gott hat in Seiner unfehlbaren Weisheit diese außergewöhnlichen Dinge für diese Letzten Zeiten aufbewahrt, weil die Morgendämmerung Seines Endsieges durch ‘die Frau’ erst jetzt angebrochen ist. Die Seele, die Mich in der Fülle Meines Wesens und Meiner Eigenschaften in ihr Herz schließt, schließt Gott und die Werke Gottes in ihr Herz. Die Seele kann ihren Gott nicht richtig lieben, wenn sie Mich nicht so akzeptiert, wie Gott Mich hat werden lassen: in Meiner Größe, wie Er sie in dieser Zeit den Seelen hat verkündigen wollen.”

Erläuterung der Botschaft vom 1. August 2008
auf Eingebung durch Maria, Herrin aller Seelen

Liebe Seelen, anscheinend hat das nachfolgende Wort Mariens aus der betreffenden Botschaft in manchen Seelen Verwirrung erzeugt:

„Die Seele, die Mich nicht als die Herrin aller Seelen akzeptiert, verleugnet die Krone von Gottes Werken. Für diese Seele ist Jesus Christus umsonst gestorben und auferstanden.”

Deswegen an dieser Stelle eine von Maria inspirierte Erläuterung:

Diejenigen, die sämtliche durch „Myriam van Nazareth“ verfassten Schriften der Gottesmutter kennen, wissen und verstehen genau, was Maria hier meint. Jesus ist für die Seelen gestorben und auferstanden, um sie aus der verdammenden Wirkung der Erbsünde zu erlösen. Die Erlösung ist mit dem Leiden Jesu nur in dem Ausmaß vollzogen, wie die individuelle Seele dieses schreckliche Leiden dadurch in sich zur vollen Wirkung bringt, dass sie ein heiliges Leben führt. Die Erbsünde hat den Seelen einen Kerker bereitet; der Kreuzestod Jesu hat den Seelen den Schlüssel geschenkt; jede Seele muss in ihrem eigenen Leben nun diesen heiligen Schlüssel (Geschenk Gottes) annehmen, in das Schlüsselloch stecken, ihn umdrehen und sich völlig befreien. Die individuelle Befreiung kann die Seele NICHT aus eigener Kraft bewirken. Sie braucht dazu Gottes Gnade.

In diesen letzten Zeiten wirkt der Allmächtige Seine Gnaden in erster Linie DURCH MARIA. Sie ist die Brücke, über welche die Göttlichen Gnaden in angemessener Form in die Seelen hineingeführt werden.

Gott hat durch die Jahrhunderte hindurch die Seelen auf Maria, die „Himmlische Brücke“ vorbereitet. In den ersten Jahrhunderten nach Christo durfte über die wirkliche Größe Mariens kaum etwas bekannt werden. Erst in den letzten Jahrhunderten hat sich das allmählich geändert. Von der Kirche aus ist bestätigt worden, dass Maria die Mittlerin Göttlicher Gnaden ist. Insoweit ist Sie immer nur die „Brücke“.

In diesen letzten Zeiten will der Allmächtige Maria den Seelen als diejenige vorstellen, die mehr kann, als nur die Gnaden über die Brücke Ihres unendlich liebenden Herzens in die Seelen hineinzuführen: Er stellt Sie nun in Ihrer richtigen „Fülle der Gnade“, die Herrin aller Seelen, vor, die auch die Macht hat, innerhalb der individuellen Seele die notwendigen Änderungen vorzunehmen (mit aktiver Hilfe der Seele selbst, sonst würde Sie gegen den freien Willen verstoßen). Wenn nun eine individuelle Seele die Gnade erhält, über dieses einmalige Geschenk informiert zu werden, und sich dadurch - vorausgesetzt, sie akzeptiert Maria in Ihrer Fülle (d.h. als Herrin der Seelen) und gibt sich Ihr in dieser einmaligen Eigenschaft hin - selbst TOTAL verändern kann, so ist das die größtmögliche Sinngebung, die diese Seele dem Leiden und Kreuzestod Jesu verleihen könnte. Maria meint nichts anderes als das: Gott bereitet den Seelen die einmalige Gnade, sich mit den höchsten Graden der Erhabenheit und Macht der Gottesmutter „vertraut zu machen“, um Sie in dieser Erhabenheit vertrauensvoll zur Hilfe zu bitten, damit die Seele zusammen mit Maria die Erlösung in sich vollenden kann.

Wenn die Seele diese einmalige Erhabenheit dieser Himmlischen Helferin (den größten Beweis der Allmacht Gottes) nicht akzeptiert, so hat das Leiden Jesu durchaus nicht mehr die Auswirkung, die Er damit beabsichtigt hat. Natürlich kann auch eine Seele, welche Maria NICHT als Herrin der Seelen akzeptiert, der Verdammung entgehen (das versteht sich, und Maria hat in diesen Schriften NIE das Gegenteil behauptet), ABER: die Seele kann die ewige Glückseligkeit auf zwei Wege gewinnen:

1. Sie kann es tun, indem sie zunächst während unbestimmter Zeit die Reinigung im Purgatorium erleidet; oder

2. Sie kann es etwas direkter tun.

Der erste Weg, ist dieser der Seele, welche die unzähligen Äußerungen der Liebe Gottes unzureichend akzeptiert und in sich genutzt hat; der zweite Weg ist dieser der Seele, welche mit dem Herzen begriffen hat, was Gott ihr wirklich hat schenken wollen, und diese Geschenke in Dankbarkeit akzeptiert und voll genutzt hat.

Halten wir uns immer vor Augen, dass der gekreuzigte Jesus denjenigen, die Er mit Seinem unermesslichen Leiden hat erlösen wollen, lieber einige Jahre früher bei Sich im Paradies begegnen würde, dadurch dass sie akzeptiert haben, was ihnen in Seiner unermesslich erhabenen Mutter geschenkt worden ist, als Jesus vom Kreuze aus Maria und die Seelen zueinander geführt hat, damit sie sich gegenseitig völlig aufnehmen.

Für diejenigen, die Maria als größtes Geschenk des Barmherzigen Gottes nicht akzeptieren, ist Jesus nicht umsonst gestorben im Sinne von „da ist in Punkto Erlösung und Heiligung nichts mehr zu machen“, aber im Sinne von „wieso hat Jesus bis über alle Maßen gelitten, wenn die Seelen sich nicht einmal geruhen, auch bis aufs Äußerste diese Göttlichen Werke in sich zu nutzen, indem sie nicht den Pfad der Pfade gehen, den Gott ihnen gepflastert hat, damit sie sich nicht die Seele an den Dornen der Unkenntnis zerreißen...

Jesus hat Menschen nie verdammt, und das tut Er mit der Herrin der Seelen noch am wenigsten; denn gerade auf diesem Weg lädt Er die Seelen wie nie zuvor dazu ein, tiefer in die Schönheiten und Seligkeiten der Wirkungen von Gottes Liebe einzudringen.

Sagt die Herrin der Seelen übrigens nicht mit größter Betonung (man lese u.a. „Die Morgendämmerung von Gottes Reich auf Erden“), dass Sie nicht Jesus im Weg steht, sondern aufs Allertiefste mit Ihm EINS IST und dazu gesandt worden ist, die Erlösungswerke Jesu innerhalb der Seelen zu vollenden?

Die Seele darf sich selbstverständlich ruhig auf Jesus fixieren. Dann fixiert sie sich sowieso zur gleichen Zeit auf MARIA; denn beiden sind EINS, und Jesus wird jede einzelne, wenn Gottes Zeit für das betreffende Individuum dazu kommt, die Herrin der Seelen als Weg zu Gott erkennen lassen. So hat Maria Gottes Versprechen verlautbart. Manche Seele ist heute dazu bereitet, eine andere erst morgen oder nächsten Monat. Gerade der Heilige Geist ist es, der das alles in die geöffnete Seele flüstert, zu Gottes Zeit UND zur Zeit der vollkommenen Aufgeschlossenheit der individuellen Seele.

Im Übrigen soll darauf hingewiesen werden, dass die Herrin der Seelen nie gesagt hat, Sie brächte als Einzige Erlösung, ganz im Gegenteil. Das wäre Ketzerei. Die Seele, die das Ganze der Schriften liest, die Maria durch „Myriam van Nazareth“ veröffentlichen lässt, weiß ganz genau, dass Maria ausschließlich und allein verkündet, dass Sie von Gott dazu berufen ist, in den letzten Zeiten die Erlösungswerke Jesu in den individuellen Seelen zu vollenden, indem sie die Seelen, welche Sie (Maria) VOLLKOMMEN – IN IHRER VOLLENDETEN ERHABENHEIT – in sich aufnehmen, in den Wegen der Heiligung ausbildet, und zwar jeweils nach der individuellen Gesinnung der Herzens und jeweils nach dem individuellen Lebensweg.

Die Seelen übersehen übrigens sehr leicht, dass Jesus und Maria EINES HERZENS SIND. Freilich, niemand kommt zum Vater außer durch Jesus, aber es ist die Gottheit Selbst, die den Seelen jetzt Maria in Ihrer vollendeten Erhabenheit verkündigen lässt und sie den Seelen als den Weg zu Christus zeigt.

Am 30. September 2006 sagte Maria durch „Myriam van Nazareth“:

„Wenn du einen erleuchteten Raum betrachtest, siehst du die Wirkungen des Lichtes, während das Licht selber in seinem Wesen unfassbar bleibt. Wenn du den prachtvollen Regenbogen siehst, der auf einer Wand oder auf dem Boden durch ein Prisma erzeugt wird, wodurch das Sonnenlicht scheint, siehst du die unterschiedlichen Elemente, aus denen das Sonnenlicht besteht, während das Licht selbst unfassbar bleibt. Nicht nur bleibt das tiefe Wesen des Lichtes verborgen, darüber hinaus kann ohne dieses Prisma zwischen dem Licht und der Wand oder dem Boden nicht ausfindig gemacht werden, dass sich das Licht aus einer Anzahl verschiedener Farben zusammensetzt.

So fühlst du auch die Wärme des Sonnenlichtes, ohne dass dessen Quelle und das Wesen der Wärme ganz bis in die Tiefe ergründet werden können. Nie können sämtliche Fragen über das tiefe Wesen desselben gelöst werden; denn letzten Endes stößt der Verstand auf das Unfassbare, das Nichtmaterielle, das Mysterium, das eine unsichtbare Hinzufügung aus Gottes Hand ist. So ist es auch mit Meinem Wesen: ich mache das Göttliche für die Seelen fassbarer, ohne dass die tiefsten Geheimnisse Meines Wesens menschlicher Weise erklärt werden können (...)“

NIE hat Maria behauptet, Sie wäre ein Ersatz Christi. Mehrmals hat Sie genau das Gegenteil betont: Sie ist diejenige, die das Einbauen der höchsten Gnaden in der Seele erleichtert, die Seelen vollkommen den Erlösungs- und Heiligungswerken Gottes erschließt und die zu allen diesen Zwecken von Jesus Selbst den Seelen gegeben worden ist. „Sohn, siehe deine Mutter; siehe Deinen Sohn.“ Selig diejenigen, die hinter den Worten Jesu zu lesen verstehen, weil sie der Geist Gottes dazu aufschließt; denn sie werden die Absichten Gottes zu schätzen wissen.

Die echte Liebe zu Gott ist die Gesinnung der vollkommenen Aufgeschlossenheit für die Ströme der Gnaden und für das richtige Verständnis Seiner Geschenke. Maria und das Verständnis Ihrer wirklichen Erhabenheit und Ihrer richtigen Stelle innerhalb des Heilsmysteriums ist das größte Geschenk Gottes seit dem erlösenden Kreuzestod Jesu.

Nun, ein für allemal: Maria Selbst definiert Ihre Stelle innerhalb des Heilsmysteriums als diese der von Gott vorgesehenen Herrin der Seelen, welche in den Seelen wirkt wie die Gärtnerin in ihrem Garten, damit Sie bereit gemacht werden, die Erlösung und Heiligung in sich zu Ende zu führen, und zwar in innigster Zusammenarbeit zwischen der Seele und Maria. Das macht Sie zur goldenen Brücke zur Erlösung.

Sie behauptet dadurch am Allerwenigsten, Sie wäre die einzige Erlöserin Sagt Maria nicht in diesen Schriften:

„Christus = die Sonne; Maria = die Sonnenstrahlen; die Seelen = die Erde. Gott schickt Sein Licht und Seine Wärme (Seine Lebenskraft) zu den Seelen durch Maria. Über Maria erreicht die Kraft des Göttlichen Lebens die Seelen.“ (siehe „Die Morgendämmerung“)

Liebe Seelen, verdrängen die Sonnenstrahlen die Sonne? Tut man der Sonne Unrecht, indem man die Strahlen akzeptiert und voll ausnutzt?

Sehr vieles wird übrigens klarer werden, sobald die Seelen, die nicht die Muttersprache der Schriften verstehen, die Gelegenheit bekommen werden, die Grundbelehrungen der Gottesmutter in den Offenbarungen und den anderen Büchern und Texten kennen zu lernen. Beten Sie, dass die Übersetzungsarbeiten nicht von finsteren Einflüssen gehemmt werden.

 

Die Botschaften in Liebe und einfachen Herzens annehmen
(Dienstag, 05.08.2008)

„Selig diejenigen, die alles, was ihnen Gott über Mich mitteilen lässt, in Liebe und aus einem einfachen Herzen heraus entgegennehmen, anstatt an jedem Wort etwas auszusetzen. Der wirkliche, christliche Glaube ist das kindliche Feuer in einem reinen Herzen, das nicht jedes Mal erlischt, wenn der Dämon menschlicher Erwägungen seine Stürme entfacht, die den Geist beunruhigen. Wo sich der Verstand in den Schönheiten der Werke Gottes hineinzumischen versucht, brennt bald nur noch das Feuer der Versuchung.“

 

Über die Kritik an bisher unbekannten Wahrheiten
(Mittwoch, 6.08.2008)

„Zur Zeit Jesu glaubten die Pharisäer, sie verteidigten Gottes Ehre, indem sie die ‘neuen’ Auffassungen Jesu hartnäckig bestritten. Sie ließen sich auch nicht durch Gottes Wahrheit von ihren Verirrungen überzeugen. Auch in diesen Tagen irren noch viele, indem sie vorher unbekannte authentische Elemente von Gottes Wahrheit bestreiten.

Akzeptiere jegliche Kritik, so wie Jesus den Schmerz des Unglaubens und des Unverständnisses akzeptiert hat. Die Mission Jesu erntete Kritik, indem sie Licht brachte, das für viele unverdaulich war.

In allen Zeiten haben Seelen sich jedes Mal gegen die Verfügungen von Gottes Plan aufgelehnt, wenn eine Stunde angebrochen war, in der die Kenntnisse dieses Plans erweitert werden sollten. Gerade durch die Aufopferung der Hinnahme von Kritik soll Gottes Geist auch in die verwirrten Seelen ergossen werden. Dies ist die Zeit der totalen Nachfolge Christi, durch Leiden, durch Liebe und durch die Hinnahme von Kritik. Wie die Pharisäer in den Tagen Jesu in Gottes Plan hineinpassten, so passen auch die Pharisäer dieser Zeit in Gottes Plan hinein.

In Meiner endgültigen Eigenschaft als Herrin aller Seelen bin Ich von Gott dazu berufen, die Seelen so zu führen, dass sie sich von innen aus gründlich verwandeln können, damit sie die totale Nachfolge Christi in sich verwirklichen können.”

 

In Liebe zu Gott getragene Leiden führen zur Heiligkeit
(Mittwoch, 20.08.2008)

„Körperliche Leiden werden zu einer durchaus erträglichen Bürde, wenn sie durch die wahre Liebe getragen werden. Siehe, man könnte die Seele in einem leidenden Körper mit einem Heißluftballon vergleichen: die schwere Bürde hebt sich erst vom Boden ab, sobald die Flamme hoch empor lodert, und der Ballon steigt in dem Maße immer höher, wie er durch das Feuer hochgehoben und Nutzlast abgeworfen wird. Damit die Seele in einem leidenden Körper in himmlischen Sphären leben kann, muss sie sich vollkommen vom Feuer der Liebe bewegen lassen und regelmäßig die Nutzlast allerhand weltlicher Einflüsse abwerfen.”

„Wie wertvoll ist doch jedes Leiden. Jedes Leiden ist eine Gnade, eine himmlische Speise, welche Gott der Seele als Nahrung des Heils zum ewigen Leben für die Seele selbst und für andere Seelen schenkt. Wie viele Seelen aber verderben sich diese himmlische Nahrung, indem sie diese mit der weltlichen Soße der Unzufriedenheit, des Protestes oder der Selbstbemitleidung würzen?

Seelen Meines Herzens, das einzige Gewürz, welches das himmlische Gericht des Leidens vollkommen verdaulich machen kann, ist die Liebe. Die Seele, die in Liebe zu Gott und zu Seinen Werken leidet, findet bald den Weg zur Vollkommenheit, zur wahren Heiligkeit. Sie vollendet in sich die Erlösung, die Jesus am Kreuz jeder Seele ermöglicht hat.

Ich bin die Herrin aller Seelen. Mir ist die Macht gegeben, Seelengärten so zu bewirtschaften, dass das Gewürz der Liebe in ihnen zum Blühen gebracht werden kann, damit die Geschenke der Göttlichen Vorsehung die Seele wirklich ernähren. Eins brauche Ich dazu: die totale und bedingungslose Weihe der Seele an Mich, damit ihr Garten Mein Besitz und Eigentum ist und Ich in ihm das Wunder wiederholen kann, das der Allerhöchste in Meinem eigenen Seelengarten vollzogen hat: das Wunder der Blüte der vollkommenen Liebe, die Trägerin der vollendeten Heiligkeit ist.”

 

Feiertag „Maria Königin von Himmel und Erde, Herrin aller Seelen“
(Freitag, 22.08.2008)

„Seelen aus Gottes Hand, nehmt das Flammenmeer Meiner Liebe entgegen. Ich bin die Herrin und Königin alles Erschaffenen. Ich habe die Macht, euer Leben zum wahren Glück hin umzuwandeln, um all euer Elend für Gottes Werke brauchbar zu machen, die Licht über die Seelen bringen: das Licht der Hoffnung, der Liebe, des Verständnisses der Göttlichen Wahrheit, das Licht des endgültigen Sieges über alle Finsternis auf dieser Welt.

Stellt euch völlig in Meinen Dienst, und Ich werde jedem und jeder von euch die tiefe Bedeutung des Kreuzes in eurem Leben zeigen. Ich werde in jedem und in jeder von euch das Vertrauen zur totalen Befreiung stärken; denn Ich bin die himmlische Brücke über den schäumenden Fluss der Prüfungen, die Brücke, die zur ewigen Glückseligkeit führt.

Glaubt an Mich, so wie Ich an euch glaube, und Ich werde auf allen euren Lebenswegen Meine Macht zeigen. Noch kennt die Welt nicht die Fülle Meiner Macht. Wendet euch von allen Bindungen an jegliche Verirrung des weltlichen Lebens ab, und ihr werdet sehen, dass Ich die Wahrheit verkündige: dass Gott Mich euch gegeben hat, um durch eure totale Hingabe an Mich als die Herrin aller Seelen sämtliche Wohltaten Christi reichlich in euren Seelengärten zum Blühen zu bringen. Dann wird die Welt sehen, dass das Kreuz nichts anderes ist als Liebe, und ihr werdet begreifen, dass der Kreuzweg eures eigenen Lebens in Wirklichkeit ein Triumphzug der wahren Liebe ist, der zum ewigen Glück führt.”

 

Schatzkammer der Gnaden Gottes (Freitag, 29.08.2008)

„Seelen Meines Herzens, am 31. August werde Ich als die Mittlerin aller Gnaden gefeiert. Die Schatzkammern von Gottes Gnaden könnte man sich wie eine unendlich große Getreidescheune vorstellen. Ich helfe den Seelen, alle Leiden, Schicksalsschläge, Krankheiten, Schmerzen, Ermüdungen und Enttäuschungen, die sie Mir weihen, mit Liebe zu tragen. Durch diese Weihe beteilige Ich mich aktiv an allen diesen Formen von Leiden, wodurch der erlösende Wert derselben unendlich vervielfältigt wird. Ich füge es der sich ewig auswirkenden Erlösungskraft des leidenden Jesu hinzu. Jedes Element des Leidens, das kraft Meiner Vermittlung zu dieser Vermischung mit dem Leiden Christi bestimmt wird, bildet ein neues Weizenkorn, das der Getreidescheune der Göttlichen Gnaden zugeführt wird.

Meine Rolle als Mittlerin aller Gnaden besteht darin, dass Ich frei aus diesen Vorräten schöpfen kann, um diese Grundstoffe in Brot zu verwandeln, das die Seelen ernährt. Ich habe von Gott die Macht erhalten, jegliches Mir geweihte Leiden in Einheit mit der ewigen Erlösungskraft des Blutes Christi und Meiner ewigen Schmerzen so zu bearbeiten, dass es in Brot verwandelt wird, das von Seelen als Nahrung für ihr Wachstum nach dem Bilde Gottes aufgenommen werden kann.

Seelen Meines Herzens, durch die umfangreichen Belehrungen und Richtlinien, die Ich den Seelen seit Jahren durch Meinen Propheten vermittle, habe Ich Wege erschlossen, über welche sich die Seelen Zutritt zu den Schatzkammern der Göttlichen Gnaden verschaffen können. Über diese Wege können sie ihr eigenes Leben in heiligen Grundstoff für das Brot umwandeln lassen, das Seelen mit dem ewigen Heil ernährt. Verhungert nicht länger neben dem Brot, das für euch bereitet wird.

Ich unterrichte die Wissenschaft des Göttlichen Lebens. Die Seele, die Meinen Belehrungen Folge leistet, ernährt sich an den Gesinnungen Jesu, mit dem Ich kraft eines Göttlichen Gesetzes im Herzen vereint bin. Wendet euch von der Anziehung des weltlichen Denkens und den Irreführungen ab; denn sie sind wie eine Decke, durch die sich die Seelen aufgrund der scheinbaren Wärme, die sie ihnen gibt, angezogen fühlen, doch die sie umhüllt und sie erstickt.

Als Mittlerin aller Gnaden lasse Ich die Grundstoffe aus der Selbstaufopferung von Seelen in den Kelch Meines Herzens hinüber fließen, um sie von da aus in Einheit mit dem Leib und dem Blut Jesu Gott zu opfern. Er hat Mir die Macht gegeben, über die Verbreitung der Früchte dieser heiligen Aufopferungen unter den Seelen zu verfügen. Ich verbreite sie in genau der Form, die jede von ihnen benötigt, um ihre Lebensberufung so zu erfüllen, dass sie das Göttliche Erlösungswerk in sich vollenden kann.”

 

Verweilt nicht bei der Vergangenheit
(
Sonntag, 31.08.2008, Fest Maria, Mittlerin aller Gnaden)

„Das Glück ist ein Geschenk Gottes. Er sät es in jede Seele, aber es blüht nur in dem Maße auf, wie die Seele die Saat ernährt, dadurch dass sie sich für Gott öffnet. Das Glück braucht nicht von äußerlichen Umständen bestimmt werden; denn die Erfahrung des Glücks ist eine innere Gesinnung, die sich tief im Herzen entwickelt.

Glück ist eine Frucht der Strömung der wahren Liebe im Herzen. Aus diesem Grunde gebe Ich den Seelen diesen goldenen Schlüssel zum wahren Glück: Verweilt nicht bei der Vergangenheit. Alles, was vor dem heutigen Augenblick im Leben der Seele vor sich gegangen ist, gehört zur Vergangenheit. Das Leben auf Erden ist von Schmerzen, Tränen und Bürden geprägt. Aus diesem Grunde wird die Vergangenheit leicht zu einem Nährboden für Groll, Unmut, Herzeleid, Enttäuschung und Unzufriedenheit. Die Vergangenheit ist auch das Saatbeet der Gewohnheiten, welche die Seele in bestimmten Mustern des Denkens, des Fühlens und des Handelns festhalten.

Seelen, verweilt nicht bei demjenigen, was einmal war, schaut vielmehr hin zum nächsten Schritt und versucht, das Beste aus diesem Schritt zu machen. Lebt so, dass jeder nächste Schritt, jedes nächste Wort, jeder nächste Gedanke euch näher zur Verwirklichung eures Lebensauftrages bringen kann.

Die Zukunft ist der Nährboden der Hoffnung. Die Erinnerungen an die Vergangenheit können die Strömung der wahren Liebe in der Seele bremsen und manchmal sogar zum Stehen bringen. Sobald die wahre Liebe nicht länger in dem vom Herzen Gottes bestimmten Rhythmus strömt, verdunstet in der Seele die Erfahrung des wahren Glücks. Die Hoffnung für die Zukunft hingegen vermag, die Strömung der wahren Liebe und dadurch die Erfahrung des Glücks in der Seele wiederherzustellen. Die Hoffnung ist das Vertrauen, die stille Sicherheit, dass Gott damit beschäftigt ist, den Acker der Seele mit neuem Leben zu besäen. Dieses Vertrauen öffnet das Herz für die Führung des Heiligen Geistes.

Ich bin die Mittlerin aller Gnaden. Ich besitze die Macht, diesen ganzen Vorgang zu begleiten. Gebt Mir eure Vergangenheit bis einschließlich der allergeringsten Erinnerung, damit Ich sie im hochheiligen Boden Meines Herzens begraben kann. In diesem Boden wird all dasjenige, was nicht von Gott stammt, unwirksam gemacht und überlebt nur der Duft Meiner Heiligkeit, der die Seele für die wahre Hoffnung und das wahre Glück erschließen kann.

Aus diesem Grunde ist die totale Weihe der Seele an Mich, die Herrin aller Seelen, der königliche Weg zur Erfahrung des Göttlichen in eurem Leben; denn das Göttliche kommt im Licht der Hoffnung zum Ausdruck und in der Wärme der Liebe, die zusammen die Seele im Glück des Überfließens in das Herz Gottes erschließen.”

 

Über die Jungfräulichkeit der Seele (Samstag, 6.09.2008)

„Ich habe Mich dir als Tempeljungfrau gezeigt. Zwölf Jahre lang habe Ich im Tempel in Jerusalem gelebt. Gott hat dadurch ein Zeichen für die Lebensweise gesetzt, die Er wesentlich von jeder Seele erwartet. Das Leben im Tempel ist Symbol für ein Leben des Gebetes und der Selbstaufopferung zugunsten des Göttlichen Heilsplans, wobei alle Einzelheiten des Lebens, sämtliche inneren Gesinnungen auf Gott und Seine Bedürfnisse gerichtet werden.

Die wahre Jungfräulichkeit ist eine Gesinnung des Losgelöstseins von all demjenigen, was zur Welt gehört, insbesondere von den eigenen Erinnerungen und dem weltlichen Denken, damit sich die psychischen Vorgänge und das Herz total von Gottes Plänen und Werken erfüllen lassen können. Wahre Jungfräulichkeit heißt: die über das absolut Notwendige hinausreichenden Bedürfnisse immer weiter einzuschränken, so dass den tieferen Bedürfnissen der Seele, all demjenigen, was nicht von der Welt, sondern von Gott inspiriert wird, volle Aufmerksamkeit gewidmet werden kann. So führt die wahre Jungfräulichkeit die Seele in Gottes Herz hinein, wo die Seele vollkommen gereinigt und nach dem Bild umgestaltet werden kann, das Gott für die Seele vorbestimmt hat.

Ich lebte bereits vor Meinem Eintritt in den Tempel in allertiefster Einheit mit dem Herzen Gottes, aber Gott bot Mich den Seelen als Vorbild für die totale Aufopferung des eigenen Wesens und sämtlicher persönlicher Bedürfnisse zu Diensten von Gottes Plänen und Werken. Zwölf Jahre lang habe Ich im Tempel gelebt, weil zwölf eine Zahl ist, welche auf die Vollkommenheit hinweist. (Ich verweise auf Marias Offenbarung vom 21. November 2007 – sehen Sie weiter bei *) In dieser Phase Meines Lebens wurde Ich von Gott auf den Empfang des Messias als Gottmensch in Meinem Schoß vorbereitet. Betrachtet das Symbol: die Seele soll ein Leben des Gebetes, der Selbstaufopferung, der Losgelöstheit und der totalen Reinigung von jeglicher weltlicher Gesinnung führen, um eins mit Christus zu werden und Seine Werke des Heils unter den Seelen zu ermöglichen.

Seelen, tretet nun in den Tempel Meines Herzens hinein, um dort ein Leben als Tempeljungfrau zu führen, damit der Messias in euch Seine Werke zur Gründung von Gottes Reich auf Erden vollendet. Ich bin euch von Gott als hochheiliges Tabernakel und als Herrin gegeben worden, um euch in Gottes Herz hineinzuführen und euch durch Meine Herrschaft in den tiefsten Kammern eurer Seele dabei zu helfen, eure Heiligung zu vollenden.”

* Die betreffende Offenbarung Mariens vom 21. November 2007 lautet wie folgt: „Nach Meiner vollkommenen Weihe im Tempel in Jerusalem lebte Ich während zwölf Jahren Tag und Nacht im Tempel. Dies erfolgte nicht einfach so. Zwölf ist eine Zahl, welche auf ein vollkommenes Ganzes hinweist. Aus diesem Grunde setzte sich das Israel des Alten Bundes aus 12 Stämmen zusammen, wählte Jesus 12 Jünger, hat die Gottesstadt 12 Tore, setzt sich Meine himmlische Leibwache aus 12.000 Engeln zusammen, bin Ich mit 12 Sternen gekrönt als Symbol für Meine Macht, wurde der jüdische Junge im Alter von 12 Jahren zum vollwertigen Mitglied des Gottesvolkes und lebte Ich 12 Jahre lang im Tempel. Diese Zahl weist auf die Vollkommenheit Meiner Weihe hin, zumal da Gott Selber die Zeitdauer dieser Phase verfügt hatte und Mein verborgenes Leben nach 12 Jahren in ein Leben außerhalb der Tempelmauern umgestaltet wurde. Meine Seele war ein Tempel an sich; denn Ich habe immer in himmlischer Hochzeit mit Gott und ohne jegliche Verbindung mit der Welt gelebt.”

 

Maria, die Morgendämmerung des Göttlichen Lebens
(Montag, 8.09.2008, Fest Mariä Geburt)

„Ich bin die Morgendämmerung des Neuen Bundes, die Morgendämmerung von Gottes Reich auf Erden. Ich bin nur zu diesem einen Zweck geboren: aus Mir sollte das Licht der ewigen Hoffnung geboren werden.

Seelen, gebt euch Mir total hin, damit Ich euch mit Körper und Seele, mit Herz und Geist, mit sämtlichen Leiden eurer Vergangenheit und mit eurer ganzen Hoffnung und euren Befürchtungen für die Zukunft in Meinem Unbefleckten Herzen begraben kann; denn aus dem hochheiligen Boden Meines Herzens werden nur Früchte geboren, welche die Kraft des Göttlichen Lebens in sich tragen. Ermöglicht es Mir durch eure totale, ungeteilte Weihe an Mich als Herrin aller Seelen, euch in Mir zu tragen und euch aus Mir für ein neues Leben zu gebären, das ewige Leben, das Göttliche Leben.

Seht, Ich bin geboren um Christus in Mir empfangen zu können und Ihn als Gottmensch zur Welt zu bringen. Gott hat Mich vollkommen eins mit Seiner Gottheit gemacht, damit Ich diese für ein Leben als Gottmensch gebären kann. In Mir kann ebenfalls jede Seele eins werden mit Christus.

Ich bin die Morgendämmerung des Göttlichen Lebens. Aus Mir ist die Mittagssonne geboren. Ich kann über jede Seele, die sich mit Mir vereinigen lässt, die Mittagssonne herab bitten, so dass sie das Göttliche Licht in sich trägt und die Finsternis endgültig besiegen kann. Das Licht bringt das wahre Glück in die Seele.

Begreift dies richtig: der goldene Weg aus der Finsternis ins Licht ist der Weg der totalen Weihe an Mich als Herrin aller Seelen. Bei Meiner Geburt erhielt Ich von Gott als Lebensauftrag: die Vorbereitung des Reiches der Mittagssonne auf Erden. Dazu hat Mich der Allerhöchste zur Herrin aller Seelen gemacht.

Ich habe die Macht, jede Seele, die sich danach sehnt und die völlig an der Verwirklichung dieses Wunsches mitwirkt, so umzugestalten, dass sie sich zum Bilde Gottes entwickelt. Das ist der wahre Sinn, der wahre Auftrag einer jeden Seele auf Erden. Es gibt keinen besseren, keinen gesegneteren Weg, um diesen Lebensauftrag zu vollenden, als den der totalen Weihe an Mich als Herrin aller Seelen. Das heißt, dass Gott jede Seele dazu einlädt, sich Mir hinzugeben, damit Ich kraft Göttlicher Vollmacht dieses Wunder in ihr vollziehen kann.

Mir total und bedingungslos zu dienen, heißt, Gottes Plänen und Werken zu dienen; denn die Herrin aller Seelen ist für alle Zeiten vollkommen eins mit dem Willen Gottes und mit Seinen Plänen und Werken. In Mir ist Gottes Reich vollendet. Ich kann es in jeder Seele, die Mich inständig darum bittet, vollenden, durch die völlige Hingabe ihres ganzen Wesens und ihres Lebens an Mich, in ihrem ganzen Tun und Lassen. Lasst euch mit Mir vereinigen, damit Ich euch für das Göttliche Leben in Christus gebären kann.”

 

Die Seele als Tempel (Mittwoch, 1.10.2008)

„Ich erinnere dich an das Bild der Tempelquelle beim Propheten Ezechiel. In vergleichbarer Weise will Ich den Seelen das Bild einprägen, dass, sobald Ich wirklich in und durch sie leben und in ihnen herrschen kann, sie zu Tempeln werden, in denen das Wasser des Göttlichen Lebens strömen wird. Alle ihre Mir geweihten Prüfungen und Bürden werden zusammen der Altar sein, auf dem Ich ihr ganzes Leben und ihr ganzes Wesen der Göttlichen Dreifaltigkeit opfere, in Vereinigung mit dem Feuer Meiner vollkommenen Liebe. Das Wasser des Göttlichen Lebens wird ihren Tempel reinigen und verstärken, und der Überfluss wird ihn durch das Osttor verlassen, das ihren Ausblick auf den Horizont der Morgendämmerung des Lichtes der vollkommenen Hoffnung darstellt.

Aus dem Osttor der Mir geweihten Seelentempel heraus lasse Ich das Licht der Hoffnung auf die Mittagssonne, Christus, strahlen, die diese Tempel in der Fülle von Gottes Reich wird baden lassen. Das Wasser des Göttlichen Lebens wird in diesen Tempeln durch die unvergleichbare Macht Meiner Tränen an Kraft gewinnen, und ein Fluss Göttlichen Lebens wird aus ihnen herausströmen, während sie das Licht der Morgendämmerung bis weit außerhalb ihrer Mauern verkünden. Die Meinen werden Zeichen der wahren Hoffnung sein, anschwellende Flüsse, die Fruchtbarkeit, Nahrung und Heilung herbeiführen werden, zur Gründung von Gottes Reich auf Erden.

Seelen, Ich bin kraft Göttlicher Vollmacht die Herrin aller Seelen. Gebt euch Mir völlig hin, und Ich werde euch zu Bausteinen im Fundament dieses Reiches der vollendeten Liebe und des vollendeten Friedens umgestalten. Für Gott bedeutet das die Vollendung Seines Planes, für die Seelen wird es die Erfüllung ihrer Berufung sein und das offene Tor zur ewigen Glückseligkeit.”

 

Maria, der Filter des Göttlichen Lichtes (Freitag, 3.10.2008)

„Ich bin die Herrin aller Seelen. Gott Selber hat Mich mit dieser Eigenschaft bekleidet und gibt sie in dieser Zeit den Seelen bekannt, damit diese den Weg zur Vollendung ihrer Erlösung früher finden. Siehe, Mein Sohn Jesus Christus hat das Tor zur ewigen Glückseligkeit für die Seelen gezeigt und entriegelt. Er ist der Weg der wahren Erlösung. Er ist ebenfalls die Sonne des Göttlichen Lichtes.

Infolge der Auswirkungen der Erbsünde und der schweren Wolkendecke der Sündhaftigkeit, die über die Seelen gespannt ist, sind sehr viele Seelen nicht länger dazu imstande, dem Licht Gottes zu folgen, weil sie dessen Anblick auf ihrem Lebensweg nicht mehr ertragen. Die Augen der Seelen haben sich so sehr an die Finsternis gewöhnt, dass ihnen das Göttliche Licht in einer Form dargereicht werden muss, die es ihnen ermöglicht, sich schonend daran zu gewöhnen. Aus dem Grunde werde Ich von Gott zu den Seelen gesandt wie ein Filter, der das Göttliche Licht allmählich zu den Seelen durchdringen lässt und es für sie in die vielen unterschiedlichen Farben sämtlicher Tugenden aufteilt, in denen Ich sie in sämtlichen Belehrungen und Offenbarungen unterrichte, die Ich durch Meinen Propheten verkünde.

In dieser Weise macht die Herrin aller Seelen die unabschätzbaren Reichtümer des Nachlasses Christi für alle Seelen zugänglich, von denen so viele verwundet sind, aber dennoch das Arzneimittel der Gegenwart Jesu nicht verdauen können oder blind sind wegen der vielen Irrlichter der weltlichen Einflüsse und demzufolge das wahre Licht Christi nicht mehr ertragen. Deswegen bin Ich die Brücke zwischen Gott und den Seelen und deswegen habe Ich die Macht erhalten, Seelen bis in ihre tiefsten Wurzeln umzugestalten und zu heilen.

Seelen, gebt euch Mir, eurer Herrin kraft Göttlicher Verfügung vollkommen hin, damit Ich euch vollkommen befreie und euch zu Lichtern machen kann, welche die Finsternis beschämen. Ich bin das Tor des großen Tempels, der Christus heißt. Tretet durch die totale Weihe an die Herrin aller Seelen in Mich ein, und ihr werdet die Fülle Christi erleben.”

 

Über die totale Hingabe an Maria (Samstag, 4.10.2008)

„Gott offenbart Mich der Menschheit als die Herrin aller Seelen. Noch kennen die Seelen nicht die Tiefe Meiner Macht. Unzählige Seelen sind unzufrieden, und finden nicht den wahren Weg, den Gott für sie in Umrissen dargelegt hat, weil sie die Reichtümer Seines Gesetzes nicht mehr erkennen und aus diesem Grunde auch sich selbst nicht mehr kennen; denn die Seele ist von Natur aus Trägerin von Gottes Gesetz.

Der einzige Weg zum wahren Glück - bereits auf Erden – ist die Neuentdeckung von Gottes Gesetz im Mittelpunkt der eigenen Seele, die Neuentdeckung des wahren Lebensweges und des eingeborenen Keimes der Heiligung in der Seele. Die Seelen lassen sich mit den Gewändern der Welt bekleiden. Sie denken, fühlen und wünschen, wie die Welt es sie lehrt und es von ihnen erwartet.

Hat Jesus nicht gesagt, die Seele sollte wiedergeboren werden aus dem Geist? Seelen, Ich bin euch von Jesus als Mutter gegeben. Ich bin die Mutter, aus der jede Seele wiedergeboren werden sollte aus dem Geist. Ich trage Christus in Mir, Ich bin die Braut des Heiligen Geistes. In Vereinigung mit dem Heiligen Geist erzeuge Ich immer noch Früchte für das Göttliche Leben. Jede Seele, die sich Mir in aufrichtigem Sehnen in totaler und bedingungsloser Weihe hingibt, kann aus Mir für das Göttliche Leben neu geboren werden.

Die Seele, die zu Mir kommt, während sie sich danach sehnt, völlig umgestaltet zu werden, wird von Mir völlig entkleidet. Sie muss den Mut haben, nackt vor Mir zu stehen. Das ist nur möglich, wenn sie Mir gegenüber das Bekenntnis ausspricht, sie möchte Mein Eigentum sein. Nur wenn die Seele dazu bereit ist, auf ihr altes ‘Ich’ und ihre sämtlichen Gewohnheiten, Verbindungen, bedrückenden und hemmenden Erinnerungen, weltliches Denken, Fühlen und Wollen zu verzichten, kann Ich sie völlig entkleiden und sie neu bekleiden mit den Gewändern Meiner eigenen Gesinnungen. Ab jenem Zeitpunkt erkennt der Heilige Geist die Seele als eine Frucht aus Meinem Obstgarten.

Die Seele muss also alle ihre Gewänder einschließlich des Unterkleides ablegen. Das Unterkleid ist der Kern des alten ‘Ichs’, der letzte und hartnäckigste Rest der alten Persönlichkeit mit allen ihren weltlichen Neigungen. Solange die Seele nicht dazu bereit ist, auch das Unterkleid abzulegen, hat es keinen Zweck, dass Ich sie mit Meinen Gewändern bekleide; denn sie wird immer noch ihren eigenen Geruch um sich herum verbreiten, den Geruch, der nach wie vor spürbar von ihr ausgehen wird. Auch ihr Unterkleid soll das Meinige werden, damit sie den Duft des wahren Göttlichen Lebens verbreiten kann und nicht mehr an ihr altes ‘Ich’ erinnert wird. Das ist totale Weihe an Maria. Die Seele, die sich aus Mir wiedergeboren werden lässt, ist im tiefsten Sinne des Wortes Bruder oder Schwester Jesu.

Ich bin von Jesus zu eurer Mutter gemacht. So war es von Gott bestimmt. Ich kann jedoch erst im wahrsten Sinne eure Mutter sein, wenn Ich euch für das wahre Leben neu gebären darf, das Göttliche Leben. Gebt euch Mir deswegen total hin, damit ihr vom Blut ernährt werdet, das auch den kleinen Jesus ernährt hat, dem Blut, das vollkommen vom Geist Gottes geheiligt worden ist. Gebt Mir die Gelegenheit, im wahrsten Sinne des Wortes eure Mutter zu sein und ab eurer Wiedergeburt aus Mir eure Herrin zu sein, die euch über den Weg des Göttlichen Lebens in das Herz Gottes hineinführt, zum Zweck der Vollendung eurer Erlösung und Heiligung. Dieser Weg ist der Weg des wahren Glücks - bereits hier auf Erden.”

 

Über die Wissenschaft des Göttlichen Lebens
(Samstag, 11.10.2008)

“Seelen Meines Herzens, Ich werde von Gott zu euch gesandt, um euch die Wissenschaft des Göttlichen Lebens zu unterrichten. Das Göttliche Leben ist das Leben in vollkommener Übereinstimmung mit dem Gesetz Gottes, das Leben in wahrer Heiligkeit. ‘Heiligkeit’ ist der Zustand der Seele, die dazu imstande ist, ‘Heil’ über die Schöpfung zu bringen, durch ihr ganzes Verhalten und alles, was sie sagt, sogar durch ihre verborgensten Gedanken, Gefühle und Wünsche.

Siehe, jede Seele ist ein Teil von Gottes Schöpfung. Die ganze Schöpfung wird durch dieselben Göttlichen Gesetze geführt. Die Prozesse der Seele gehorchen denselben Gesetzen wie die Prozesse der Natur. Sie werden durch dieselbe Göttliche Intelligenz geführt. Deshalb unterrichte Ich die Wissenschaft des Göttlichen Lebens so oft in Gleichnissen, mit Bildern aus der Natur.

Betrachte das Bild des Herbstes. So wie Bäume zu der von Gott festgesetzten Zeit den Ballast ihrer Blätter abwerfen, weil diese ihren Dienst absolviert haben, so soll auch die Seele zu gegebener Zeit den Ballast von all demjenigen, was überflüssig geworden ist, abwerfen. Wenn die Seele Mir den abgeworfenen Ballast weiht, wird dieser zur Grundlage einer neuen Fruchtbarkeit in einem neuen Frühling.

So erfolgt es in der Natur: Der Baum wirft im Herbst seine Blätter ab, und der Boden nimmt diese Blätter in sich auf, um Humus zu bilden, damit der Boden während der relativen Ruhe des Winters neue Fruchtbarkeit für den kommenden Frühling, die Wiedergeburt, erwerben kann. Wenn die Seele Mir den Ballast von den unterschiedlichsten Einflüssen aus dem Alltag weiht, helfe Ich ihr dabei, das alles zu Grundstoffen für neue Fruchtbarkeit, für Wiederaufbau, für innere Umgestaltung, für tieferen inneren Frieden, für Wiedergeburt, für einen neuen Frühling zu verarbeiten.

Siehe, wenn die Blätter nicht vom Boden aufgenommen und dort zersetzt, sondern verweht werden, bringen sie dem Baum und seiner Umgebung keine neue Fruchtbarkeit. Ebenso, wenn die Seele Mir nicht den Ballast weltlicher Einflüsse und Belastungen weiht, sondern diesen von sich fortbläst auf den Winden des gesprochenen Wortes, indem sie immer wieder mit ihren Mitmenschen über das alles spricht, erhöht sie weder ihre eigene Fruchtbarkeit noch die ihrer Umgebung, sondern sie belastet andere Seelengärten mit ihrem Ballast. Die abgeworfenen Blätter finden sich in anderen Gärten und können dafür sorgen, dass sich auch diese Gärten verschmutzt und beladen fühlen.

Seelen, gebt Mir die Blätter eurer eigenen weltlichen Bürden und Belastungen und gebt Mir auch diese, welche aus anderen Seelengärten in euren Garten geworfen werden, damit euer Boden nicht unter den eigenen Lasten und denen anderer Seelen erstickt wird. Keine Seele kann die Einflüsse der Welt aus eigener Kraft vollkommen verarbeiten.

Ich bin die Herrin aller Seelengärten. Ich habe die Macht, die Verarbeitung sämtlicher weltlicher Einflüsse zu beschleunigen und fruchtbar zu machen. Ich bin die Gärtnerin aus den himmlischen Gärten. Gebt Mir euch total hin, damit Ich euch lehre, den Zustand eures eigenen Gartens so zu sehen, wie er in Wirklichkeit ist, durch neue Selbsterkenntnisse, und diesen zu Diensten von Gottes Werken in euch zu verwandeln, durch ein heiliges Leben in Meiner Nachfolge.

Ein Seelengarten, der Mir gehört, wird zu einem Garten, aus dem das Leben nie mehr verschwindet; denn Ich bearbeite ihn zur Fruchtbarkeit, zu dem Gott ihn erschaffen hat. Die erste Frucht für diesen Garten wird die Erfahrung des wahren Glückes sein; denn er wird sich einer neuen und bleibenden Fruchtbarkeit freuen. Ich kann jedem Seelengarten diese Freude in dem Maß zukommen lassen, wie die Seele Mir Tag für Tag ihren Alttag weiht, sich unter Meine Herrschaft stellt und sämtliche Bürden und Einflüsse aus der Welt nur mit Mir teilt.

Begrabt euer ganzes Wesen, alle eure Erfahrungen und Belastungen in Meinem Herzen. Lasst diese Belastungen nicht in andere Seelengärten hineinwehen, wo sie zu Verschmutzung und Erschütterung führen und Gottes Werke lähmen können. Die Blätter weltlichen Ballastes, die in andere Gärten hineingeworfen werden, kann Ich nicht in Fruchtbarkeit für euren eigenen Garten umsetzen. Jede Belastung, die nicht Mir, sondern anderen Seelen anvertraut wird, erschöpft euren eigenen Boden und den der anderen Seelen. In Mir ist eure wahre Befreiung; denn Ich verwandle jedes Herz, das sich Mir richtig hingibt, in ein Frühlingsparadies nach Meinem eigenen Bilde zur Entzückung Gottes. Aus Mir ist das Leben, der Christus, geboren. Ich kann Es für immer im Garten einer jeden Seele Wurzeln schlagen lassen.”

 

Über die Reinheit (Donnerstag, 16.10.2008)

“Ich bin die Königin der Reinheit. Reinheit ist der Zustand, in der die Seele in ihrem ganzen Verhalten, in allen ihren Worten, Gedanken, Gefühlen und Wünschen nichts als Licht erzeugt. Reinheit ist der Zustand, in der die Seele zur wahren Fruchtbarkeit für das Reich Gottes auf Erden gelangt, weil sie in dieser Verfassung wirklich Gott ähnlich sieht und all dasjenige, was von ihr ausgeht, vollkommen dem Willen Gottes und Seinen Plänen entspricht.

Wahre Reinheit führt die Seele zum Stand der Heiligkeit, weil in einem Boden wahrer Reinheit kein einziger Samen der Finsternis noch Nahrung findet. In einer Seele, die bis in ihren Wurzeln gereinigt wird, stirbt jegliche Versuchung, jegliche Verirrung und jegliche Unfähigkeit, eigene Schwächen zu überwinden. Diese Seele sehnt sich nach nichts anderem, als nach der wahren Einheit mit Gott.

Ich bin die Herrin aller Seelen. Ich bin dazu berufen, jede Seele, die dazu bereit ist, sich Mir hinzugeben, zur wahren Heiligkeit zu führen. Ich tue das an erster Stelle, indem Ich den Seelengarten auskehre, damit er von all demjenigen, was nicht in den Garten gehört und was Gottes Werke in diesem Garten hindert und unfruchtbar machen kann, befreit wird.

Ich tue das ebenfalls, indem Ich den wahren inneren Frieden in der Seele gründe. Eine Seele im wahren inneren Frieden ist eine Seele, in der sich jeder Sturm legt und in dem die Winde von außen, aus der Welt, keinen Schaden mehr herbeiführen. Ich kann das erwirken, indem Ich den Zaun des Seelengartens verstärke, so dass sich der Widerstand der Seele gegen all dasjenige, was auf sie zukommt, erhöht. Eine Seele, die einen starken Widerstand gegen die Stürme der Welt aufweist, wird nicht mehr so leicht verunreinigt.

Die Seele kann auch unreine Früchte einbringen, indem sie in ihrem Inneren verunreinigt ist. Deswegen ist es notwendig, dass jede Seele Mir alle ihre inneren Verfassungen, Gewohnheiten und sämtliche Erinnerungen und Verletzungen aus ihrer Vergangenheit hingibt und Mich tatsächlich über jede Einzelheit ihres Alltags herrschen lässt, so dass Ich in ihr den wahren Frieden zustande bringen kann.

Die Seele, die wirklich und aufrichtig Mir gehören will, wird frei von jeglicher Neigung zum Hass, zum Groll, zur üblen Nachrede, zur Eifersucht, zum Urteilen und Verurteilen, zum Betrug, zur Intoleranz, zur Kritiksucht und zu jeglicher anderen Äußerung negativen und selbstvernichtenden Fühlens und Denkens. In dieser Seele stirbt alles Ungeziefer finsterer Einflüsse an der übermäßigen Zufuhr des Sauerstoffs vom Heiligen Geist. Die Seele, die positive Einstellungen in Gedanken, Gefühlen, Wünschen, Erwartungen und in allen ihren Worten hegt, zieht so viel Göttliches Licht zu sich hin, dass in ihr alle Finsternis geschwächt wird und letzten Endes stirbt.

Die Seele, die sich Mir total hingibt, wird mit Meiner vollendeten Reinheit ernährt. Sie wird bis in ihre Wurzeln ausgeheilt, wird stark gegen jegliche Prüfung in ihrem Alltag, wird fruchtbar für Gottes Reich und erbt das wahre Glück des Göttlichen Lebens, wofür Jesus so schrecklich gelitten hat.

In Mir ist die Reinheit vollkommen. Aus diesem Grunde bin Ich eins mit dem Willen Gottes und bin Ich uneingeschränkt an Seiner umgestaltenden Macht beteiligt. Umgestaltung, ist nichts anders als die tiefe Reinigung von all demjenigen, was nicht zu Gottes Werken passt, damit die Seele ihre einmalige Berufung erfüllen kann.

Meine Berufung besteht darin, jede Seele zur vollkommenen Erfüllung ihrer eigenen Berufung innerhalb des Heilsplanes Gottes zu führen. Dazu brauche Ich ihre vollkommene Hingabe. Die Seele, die sich aufrichtig danach sehnt, wird neu geboren werden und sich selbst nicht wieder erkennen. Ihre Finsternis soll zum Licht werden, ihr Unkraut zu Lilien, ihre Lauheit zur Begeisterung, ihr Winter zum ewigen Frühling.”

 

Gleichnis vom Krieg: Kampf zwischen Licht und Finsternis
(Freitag, 24.10.2008)

“Das irdische Leben der Seele weist eine große Ähnlichkeit mit einem Krieg auf. Jede Seele ist dauernd ein Gelände, auf dem sich der Kampf zwischen dem Licht und der Finsternis, zwischen den Kräften der Heiligung und den Kräften der Sünde vollzieht. Demzufolge hat die Seele eine Ähnlichkeit mit einem Land im Krieg. Krieg bringt Trümmer, Ruinen, Chaos mit sich. Das alles herrscht ebenfalls in der Seele, solange diese ihr Leben aus eigener Kraft zu leben versucht.

Ich bin den Seelen von Gott gegeben als die Führerin im Kampf des Lichtes gegen die Finsternis und als Architektin des Wiederaufbaus. Ich stärke die Seele in ihrem Inneren und überwache ihre Grenzen. Sobald das Licht in der Seele stärker wird als die Finsternis, wird jede Kraft der Zerstörung zurückgedrängt und nimmt der Friede in der Seele zu.

Der wahre innere Friede ist die Bedingung für den Wiederaufbau, die Wiedergeburt des Landes der Seele. Der wahre Friede bringt neue Sicherheit, Hoffnung, Glaube, Vertrauen, Liebe, Entspannung und macht letzten Endes die Seele zu einem Land, in dem alles neu blüht und wo innerlicher Reichtum herrscht.

Ich komme, jede Seele, die infolge weltlicher Einflüsse, Sorgen, Prüfungen und Kampf in Trümmern zu fallen beginnt, neu aufzubauen und in ein blühendes Reich umzugestalten, in eine Burg wahren Friedens und stiller, vertrauensvoller Freude. Ein Land im Krieg ist ein Land in Finsternis und Tränen.

Siehe doch mal, was Ich in einem Land tue, das Mich zu seiner Königin ausruft: Ich entwaffne den Feind, verbanne ihn aus dem Land, das zu Meinem Reich geworden ist, und fange mit dem Wiederaufbau an. Die Seele muss Mir dabei helfen, indem sie Mir die freie und totale Verfügung über alle ihre Äcker und Wälder und über alle ihre verborgenen Talente gibt. Alles muss sie Mir in die Hände legen, und dann mache Ich sie völlig neu. Das Kreuz soll ihre Standarte sein, die Lilie das Symbol auf ihrer Fahne; denn ihre eigenen Leiden und Schmerzen werde Ich als Rohstoffe für ihre Erneuerung benutzen, und Ich werde sie so tief reinigen, dass kein Samen feindseliger Einstellungen in ihrem Boden noch Wurzeln schlagen kann.

Siehe, jeglicher Einfluss aus der Welt und jegliche negative Erinnerung ist wie ein Angriff vom Feind. Jede Bindung an weltliche Gewohnheiten und weltliche Scheinbedürfnisse ist wie eine Festmahlzeit, zu welcher der Feind eingeladen wird, so dass er sich dort an den Grundstoffen der Heiligung aus dem Boden der Seele nähren und sättigen kann.

Geliebte Seelen, Ich kann den Feind in euch nicht aushungern, solange ihr nicht aufhört, ihn zu ernähren. Ich komme, euch den Weg aus der Besatzung zur Befreiung zu zeigen. Die Regenwolken allen Kummers werde Ich mit den Sonnenstrahlen Meiner Liebe bescheinen, die Gottes Liebe ist und somit das wahre Leben schenkt. Dadurch wird der Himmel über dem Land der Seele nicht länger drohende Wolken, sondern den Regenbogen der Hoffnung aufweisen.

Gequälte Seelen, gebt euch jetzt Mir hin, Mir, Maria, der Herrin aller Seelen; denn Ich habe von Gott die Macht erhalten, euer Chaos und eure innere Zerrissenheit in blühendes Glück umzuwandeln. Eure Kreuze werden nicht länger Bürden, sondern ein Segen sein. Jede Träne wird sich unter der Sonne der wahren Liebe in einen Regenbogen verwandeln, und Ich werde für das Land der Seele die Morgendämmerung des strahlenden Sommertages sein.”

 

Gleichnisse vom Vollmond in der Nacht und vom goldenen Bach
des wahren Glückes (Donnerstag, 30.10.2008)

“Seelen Meines Herzens, die Erbsünde und die betrügerische Natur des weltlichen Lebens haben eure Wahrnehmung ebenso wie eure Interessen und die Punkte, denen ihr an erster Stelle eure Aufmerksamkeit widmet, verzerrt. Aus diesem Grunde wird die Finsternis und all dasjenige, was sich aus der Finsternis ergibt, leichter wahrgenommen als das Licht und die Wirkungen Gottes im Leben und wird ihr leichter Folge geleistet als dem Licht und den Wirkungen Gottes im Leben.

Schaut doch auf Mich. Gott hat Mich zum Vollmond in der Nacht gemacht, die euch umhüllt. Die Augen der Seele können so oft das Licht der Mittagssonne, Christus, nicht mehr ertragen. Ich bin der vollkommene Spiegel der Sonne. Ich lasse das Göttliche Licht in einer solchen Weise in eure Finsternis strahlen, dass es für die geschwächten Augen der Seele empfänglich wird. Wenn ihr in einer mondhellen Nacht zum Himmel hinaufschaut, seht ihr ja doch zunächst den Mond? Ihr schaut euch doch zunächst ihn und die Sterne an und nicht die schwarzen Flecke zwischen diesen Lichtpunkten? Ebenso sollen die Augen der Seele zunächst auf Mich – den Vollmond – und auf die Heiligen – die Sterne – schauen. Ich bin die vollkommene Abstrahlung der vollendeten Tugend. Die Heiligen sind die Lichtpunkte in der Finsternis, die Punkte, welche die Seelen daran erinnern, dass jede Menschenseele ihre Finsternis besiegen kann.

Die herrschende Gegenwart der Einflüsse aus der Welt in eurem Leben hat euch so sehr verunstaltet, dass ihr so tut, als ob das Licht nur eine Nebensache ohne jegliche Bedeutung wäre. Sehr viele glauben nicht mehr an die Allmacht des Lichtes, weil sie nicht zu ihrer Zeit den Sieg des Lichtes über die Finsternis spüren. Ich erinnere diese Seelen an das Versprechen Gottes, dass das Licht das letzte Wort hat.

Der Kampf gegen die vielen Formen der Finsternis, die euch bedrohen, von außen, aber auch von innen, – durch Gewohnheiten, Bindungen, Schwächen und jegliche unlautere Neigung in Worten und Taten, in Gedanken, Gefühlen und Wünschen, ist die Saat, welche die große Ernte des Lichtes vorbereitet. Zu diesem Zweck aber muss diese Saat an Mich geweiht werden, damit sie mit der Kraft Meiner Vermittlung, Meiner Fürsprache und Meiner vollendeten Heiligkeit besiegelt werden.

Ich rufe die Seelen betont dazu auf, sie mögen Mir ihren Lebensweg total anvertrauen, ein vollkommenes Vertrauen zu Meiner Macht aufbringen und unerschütterlich an die Wahrheit glauben, dass jede Äußerung der Finsternis zu Gottes Zeit unwirksam gemacht und ausgeglichen wird. Dieser Ausgleich wird nur durch Prüfungen ermöglicht, durch Läuterung der Seele im Feuer der wahren Liebe. Je nachdem eine größere Zahl von Seelen schneller in der wahren Liebe wächst, wird die Finsternis weniger wirksam werden. Die totale Weihe an Mich, die Herrin aller Seelen, ist der goldene Weg, um dies zu erreichen.

Ich bitte alle Seelen, sie mögen alle Finsternis, die auf sie zukommt, an Mich weihen, damit diese von Mir bezwungen und unschädlich gemacht werden kann. Jede Äußerung der Finsternis, welche die Seele bedroht und die von der Seele nicht an Mich geweiht wird, kann in der Seele Wurzeln schlagen und sich in ihr aussäen, gerade so wie Unkraut, das nicht gleich als solches erkannt wird, wie es zwischen den guten Früchten schießt. Alle Finsternis, die an Mich geweiht wird, wird in den Mantel der vollendeten Heiligkeit gehüllt. Unter diesem Mantel kann sie nicht fruchtbar werden.

Liebe Seelen, Ich bin der goldene Bach des wahren Glücks: Ich befließe den Seelengarten mit dem Wasser des Göttlichen Lebens, das im Herzen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit entspringt, und ich tue das in dem Maße, wie sich der Seelengarten nach Meiner herrschenden Gegenwart in seinem Leben sehnt, und wie er sich für die wahre Liebe aufschließt, indem er sämtliche Unreinheiten aus seinen Worten und Taten, Gefühlen, Gedanken und Wünschen verbannt.

Die Seele, die sich Mir total hingibt, wird vom Wasser der Göttlichen Quelle durchdrungen und wird bereits auf Erden die ersten Zeichen des himmlischen Friedens erfahren, der die innere Ruhe und das wahre Glück bringt. Das Wasser des Göttlichen Lebens sorgt dafür, dass jeder innere Sturm sich legt. In diesem Wasser ertrinken sämtliche Beklemmungen weltlichen Ursprungs. In der Seele, die Mir angehört, gebäre Ich die Mittagssonne, Jesus Christus. In dieser Seele wird Er aufwachsen und Seine Wunderwerke vollbringen, weil Mein Mantel um diese Seele Ihn an Meine Gegenwart erinnern wird, Tag und Nacht.”

 

Über die Körperlichkeit als Dienerin der Seele

(Donnerstag, 20.11.2008)

“Seit der Erbsünde betrachtet der Mensch die Welt und das Leben hauptsächlich vor dem Hintergrund seiner Körperlichkeit. Die Befriedigung des Bedürfnisses an körperlichem Wohlbefinden ist in den Mittelpunkt gestellt worden. Dennoch hat Gott den Menschen mit dem Auftrag erschaffen, ein vollkommen heiliges Leben zu führen, das um das Leben der Seele und ihrer Bedürfnisse herum gestaltet werden soll.

Die Seele trägt den Keim der Heiligkeit, den Gott ihr geschenkt hat, wie einen Steuermechanismus für ihr ganzes Verhalten und alle ihre inneren Gesinnungen. Der Keim der Heiligkeit wird während des irdischen Lebens vom Staub der Welt überschüttet. Aus diesem Grunde ist ständige Reinigung der inneren Gesinnungen notwendig. Solange der Keim der Heiligkeit mit Staub bedeckt ist, kann die Seele ihren Flug in das Göttliche Leben nicht fortsetzen und kann sie also nicht die heilige Berufung vollenden, die Gott in sie gelegt hat und an die Er sie Tag für Tag durch die Wirkungen Seiner Vorsehung erinnert.

Liebe Seelen, damit ihr die Heiligkeit der Menschenseele wiederherstellen könnt, müsst ihr die Körperlichkeit wieder zur Dienerin der Seele machen. Das lässt sich nur durch eine Gesinnung der Selbstverleugnung und des Aufopferns von jedem Sehnen nach körperlichem Wohlbefinden machen, zu Diensten der Werke Gottes und der Vollendung Seines großen Heilsplans. Jesus hat euch das Vorbild gegeben, indem Er Seinen makellosen Körper vollkommen und bedingungslos für die Erlösung der Menschenseelen preisgegeben hat.

Seelen, auch Ich Selbst habe Mein ganzes Leben lang gelitten und war kaum einen Tag frei von Unbequemlichkeiten, Bürden und Schmerzen, da auch Mein Körper ein lebenslängliches Instrument der Buße war. Damit sich die Menschenseele einen Reichtum an Verdiensten erwerben kann, muss sie ihre Körperlichkeit bezwingen lernen, indem sie diese möglichst vollkommen der Heiligung der Seele aufopfert. Zu dem Zweck rufe Ich euch dazu auf, euch total und bedingungslos Mir zu weihen.

Ich komme, euch dabei zu helfen, die Tyrannei eurer Körperlichkeit zu bezwingen. Schenkt Mir die Herrschaft über euer Leben, und Ich werde eure inneren Gesinnungen dermaßen umgestalten, dass ihr Schritt für Schritt Freude an allen Leiden und Prüfungen findet. Ich werde in euren Herzen die Sonne des wahren Verständnisses von Gottes Wahrheit aufgehen lassen, damit ihr die unendliche Macht und Schönheit des erlösenden Leidens sehen lernt. Selig die Seele, die das Leiden ihres Körpers völlig hinnimmt und es Mir als Opfergabe an das Kreuz Christi weiht; denn Ich werde ihr die Gnade erwirken, in dieser neuen Gesinnung die Fülle von Gottes Liebe zu entdecken. Sie wird den wahren Frieden empfinden; denn Gottes Geist wird ihr offenbaren, dass kein einziges Kreuz sinnlos ist.”

 

Fest des Eintritts Mariens in den Tempel (Freitag, 21.11.2008)

“Ich habe Mich Selbst im Tempel total an Gott und Seine Werke geweiht. Anschließend habe Ich zwölf Jahre lang ein verborgenes Leben als Tempeljungfrau geführt. Diese Periode der Einheit von Herzen mit Gott bot Mir die vollkommene Vorbereitung zum Empfang von Gottes Sohn in meinem makellos reinen Schoß.

Heute rufe Ich alle Seele dazu auf, sich ganz Mir zu weihen, damit Ich sie in einem Leben ausbilden kann, das völlig im Dienst von Gottes Werken steht. So werde Ich ihnen die vollkommene Vorbereitung auf die wahre Einheit mit Gott in ihren Herzen bieten können.

Seelen, gebt euch Mir total hin und werdet wie Tempeljungfrauen: Seelen, die es der Welt nicht länger erlauben, innerhalb ihrer Mauern das Göttliche Leben zu stören. So werde Ich, die Ich euch von Gott zur Himmlischen Herrin gegeben worden bin, in euch dasjenige vollenden können, wozu ihr von Gott berufen seid: die Geburt Christi in euch, zur Vervollkommnung der Einheit mit Gott. Dazu brauche Ich: euer aufrichtiges Sehnen nach dem Göttlichen Leben, euren Willen, unter Meinen Händen nach dem Bilde Gottes gestaltet zu werden, und eure tägliche Ausdauer im Kampf gegen sämtliche weltlichen Einflüsse.”

Etwas später fährt Maria fort:

“Seelen Meines Herzens, als Herrin aller Seelen und Mittlerin aller Gnaden komme Ich heute, um an eure Solidarität zu appellieren. Ich lade euch dazu ein, während des Advents mit Mir eine große Offensive gegen die Finsternis zu entfesseln. Der Advent soll eine Periode des innigsten Sehnens nach der Ankunft des Lichtes sein. Die Seelen können Mir dabei helfen, Jesus Christus tatsächlich erneut in der Welt zu gebären. Ihr gehört zu der streitenden Kirche und ihr bestimmt somit die weitere Entwicklung der Heilsgeschichte.

Ich bin die Brücke zwischen den Seelen und Gott. Ich habe Meinem Apostel ein Gebet eingegeben (Maria verweist hier auf das Gebet Nr. 1083), das Ich euch während des Advents täglich beten hören möchte. Durch dieses tägliche Gebet könnt ihr viele der Auswirkungen von Siegen, die Satan durch die Jahrhunderte errungen hat, jetzt noch zunichte machen.

Ich erinnere an eine frühere Offenbarung, die Ich den Seelen durch den Apostel der Herrin aller Seelen gegeben habe (Maria verweist hier auf zwei Offenbarungen, die Sie am 28. Mai 2006 gegeben hat – siehe weiter*). Ich will dabei betonen, dass die Finsternis nie das letzte Wort hat und dass die Seelen auf Erden dafür sorgen können, dass der Endsieg des Lichtes vorangebracht wird. Der goldene Weg, um das zu erreichen, ist dieser: zusammen mit Mir und unter Meiner Führung.

Ich lege alle eure Mir geweihten Prüfungen in der Fülle der Heiligkeit zum Fuß des Kreuzes. Der Endsieg des Lichtes muss durch euren Sieg über eure eigenen Schwächen und durch die gründliche Reinigung der Vergangenheit der ganzen Menschheit vollendet werden. Das alles könnt ihr jetzt noch verwirklichen. Ich bitte euch inständigst: Folgt Mir. Vergesst nicht, es geht dabei um eure Befreiung aus allem Elend des irdischen Lebens, das von unzähligen Elementen von Finsternis beherrscht wird.

* Zur Erinnerung: Am 28. Mai 2006 sagte die Herrin der Seelen unter anderem Folgendes zum enormen Wert der Wiedergutmachung. Die Beispiele von Wiedergutmachungsakten, die Sie bei jener Gelegenheit gab, waren im Rahmen besonderer Aufgaben zu verstehen, die Sie Ihrem Apostel aufgetragen hatte. Einen ähnlichen Wert haben selbstverständlich auch andere Akte und Gebete zur Wiedergutmachung, die an Jesus, die Allerheiligste Dreifaltigkeit, das Heilige Kreuz oder die Allerheiligste Jungfrau Maria gerichtet sind:

(MARIA – 28. Mai 2006): “Betrachte dasjenige, was der Schöpfer von den Menschenseelen erwartet, als einen großen Teich. Jede Kniebeuge und jeder Kniefall vor Mir, jeder Fußkuss, jede Selbsterniedrigung wegen einer Seele vor Mir, lässt einen Tropfen in diesen Teich fallen. Sollte keine einzige Seele diese Akte mehr darbringen, so stünde der Teich eines Tages trocken, weil aus diesem Teich Gnaden für die Seelen bereitet werden. Dies würde das Ende der Welt bedeuten, es sei denn, ein Übermaß an Liebe der Göttlichen Barmherzigkeit sollte das Gesetz der Gerechtigkeit sosehr abändern, dass es gerechtfertigt wäre, die Menschheit ganz und gar von dem Übermaß an Schuld gegenüber Gott freizusprechen (...)

Gott ist Herr der Zeit. Das alles ist ein Mysterium. Du sollst jedoch wissen, dass, weil Gottes Heilsplan nicht an die menschliche Auffassung über die Zeit gebunden ist, Satan noch heute bestraft werden kann, indem ein Sieg, den er zum Beispiel vor Jahrhunderten dadurch errungen hat, dass er eine Seele zum Ungehorsam oder zum Versäumnis der Ehrerbietung [Gott oder Maria gegenüber] verführt hat, jetzt noch seiner verderblichen Wirkungen gegenüber der Göttlichen Gerechtigkeit beraubt werden kann, wenn ein Akt der totalen Selbstdemütigung von einer Seele Mir gegenüber – der mächtigen Herrin aller Seelen – dargebracht wird. Wenn du Mir mit brennender Liebe die Füße küsst, verliert Satan sogar jetzt noch ein Element der Auswirkungen der Macht, die er vor Jahrhunderten über eine Seele ausgeübt hat, indem er diese zu einer Sünde, einer Untugend oder einem Versäumnis der Ehrerbietung [Gott oder Maria gegenüber] verführt hat.

Betrachte nun einen anderen Teich: Jede erfolgreiche Versuchung fügt dem Teich der Macht und der Siege der Teufel über die Menschenseelen einen Tropfen hinzu. Dieser Teich setzt sich aus sämtlichen Siegen der Teufel über alle Seelen durch alle Jahrhunderte zusammen. Wenn du dich heute mit Feuer im Herzen zu Meinen Füßen niederwirfst, veranlasst das Feuer deiner Liebe und deiner Unterwerfung Mir gegenüber einen Tropfen aus dem Teich der Teufel dazu, zu verdunsten, während dieser Akt der Liebe und der Unterwerfung den Teich Meiner Macht in demselben Feuer glänzen lässt. Die Macht der Herrin aller Seelen kann nicht ergänzt werden; denn sie ist unendlich, aber ihre Ausstrahlung in den Auswirkungen von Gottes Heilsplan kann schon zum Heil der Seelen betont werden (...).”

 

Straßenkarte für die Reise in das Herz Gottes (Dienstag, 25.11.2008)

“Die Seele ist für sich selbst größtenteils eine blinde Karte, gefüllt mit Punkten und Verbindungswegen, die ihr unbekannt sind. Damit eine Seele ein fruchtbares Leben führen kann, ein Leben, das einen konkreten Beitrag zur Gründung von Gottes Reich der Liebe auf Erden liefert, muss sie an erster Stelle sich selbst kultivieren. Der Landwirt weiß, dass er seine Äcker, ihre Lage und den Stand des Untergrundes kennen lernen muss, bevor er einen optimalen Ertrag erzielen kann. Dasselbe gilt für die Seele. Die Seele soll ihre eigenen Talente und ihre eigenen Schwächen kennen lernen. Sie soll wissen, an welcher Bestimmung ihr Leben orientiert werden sollte und über welche Wege sie diese Bestimmung am Besten erreichen kann.

Nun, die Bestimmung der Seele ist bekannt: Sie soll sich durch einen positiven Beitrag zur Verwirklichung von Gottes Plänen und Werken das Ewige Himmelreich erwerben. Der Weg ist ebenfalls bekannt: Die Seele soll den Weg Jesu Christi gehen. Die Seele kann die Reise jedoch nur in dem Maße auf fruchtbare Weise vollenden, wie sie ihr eigenes Reisegepäck, ihre inneren Gesinnungen und den eigenen seelischen Gesundheitszustand kennt, ebenso wie die Art und Weise, wie sie das alles günstig beeinflussen kann.

Genau dazu bin Ich von Gott zu jedem und jeder von euch als die Herrin aller Seelen gesandt worden: Ich bin die vollendete Begleiterin auf der Reise durch das unbekannte Land des eigenen inneren Lebens. Wer Meinen Richtlinien folgt, wird von Mir sicher und zweckmäßig zur Vervollkommnung geführt. Zu diesem Zweck unterrichte Ich die Seelen in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens. Ich lade die Seelen dazu ein, sich alle Meine Belehrungen und Offenbarungen zu eigen zu machen; denn diese tragen in sich die Schlüssel zu einer großen Schatzkammer: der Selbstkenntnis als Straßenkarte für die Reise der ewigen Erfüllung, die Reise, die im Herzen Gottes endet, in einer Landschaft, die ihre Schönheiten für alle Ewigkeit unaufhörlich vervielfältigt. Gebt euch deswegen total Mir hin. Bittet Mich jeden Tag darum, eure innere Reisebegleiterin zu sein, und Ich werde das wahre Leben in euch gebären.”

 

Gleichnis: das Gebet als fließendes Wasser (Mittwoch, 26.11.2008)

“Ich sagte den Seelen früher bereits, dass der Wert eines Gebetes nicht nur durch die Worte bestimmt wird, sondern noch mehr durch die innere Gesinnung des Herzens, während die Seele die Worte ausspricht. Ich möchte den Seelen ein Bild vor Augen stellen, damit sie dies vollkommen verstehen.

Betrachtet Gebet wie Wasser, das zum Herzen Gottes hin fließt. Ein Gebet, das ohne viel Gefühl gebetet wird, ist einem sehr langsam fließenden Bach ähnlich. An manchen Stellen kann es sogar den Anschein haben, dass das Wasser still steht. Das Bachbett weist viel Bodensatz auf, der sich aus weltlichen Beimischungen zusammensetzt. Das Wasser erreicht nur mit Mühe Gottes Herz, und insofern es das Göttliche Herz dennoch erreicht, so erfolgt dies nahezu unbemerkt und oft in verschmutztem Zustand.

Wenn das Gebet jedoch aus einem Herzen fließt, das sich für das Weltliche zu verschließen sucht und das von Liebe und Sehnsucht nach Gott beseelt ist, wird es wie ein Gebirgsbach. Das Wasser stürzt sich geradezu buchstäblich in das Herz Gottes. Es sprudelt vor Kraft, ist durch und durch sauber und kann für Gott nicht unbemerkt bleiben. Dieses Gebet entspringt auf einem Berg: in den höheren Regionen des inneren Lebens.

Seht doch, wie reinigend dieses Gebet in der Seele selbst wirkt: Das schnell strömende Wasser spült sämtlichen Staub weltlicher Einflüsse aus der Seele fort, und das Bachbett enthält nahezu keinen Bodensatz. Mit dem Herzen zu beten ist eine Gnade, die jede Seele erhalten kann.

Es ist wichtig, dass sich die Seele unaufhörlich dazu anstrengt, sich nicht von den weltlichen Einflüssen in ihrem Alltag beherrschen zu lassen. Sie kann das erreichen, indem sie sich vor Augen hält, dass die Verheißungen des Ewigen Reiches ihre Gedanken und Gefühle beherrschen sollen. Sobald die Sonne der wahren Hoffnung und der wahre Glaube an den unabschätzbaren Wert sämtlicher Prüfungen die Seele vollkommen durchstrahlen, wird die Seele das Licht erhalten, das ihr zeigen wird, wie vergänglich und unwichtig ihre Bürden sind. Schon allein diese Erkenntnis wird die Strömung ihres Gebetes beschleunigen und den Boden der Seele reinigen.

Ich kann der Seele dabei helfen, sämtliche Felsblöcke, welche die Strömung des wahren Lebens hindern, zu pulverisieren. Das Pulver dieser Felsblöcke wird das Herz Gottes erreichen wie eine Bezeugung der Tatsache, dass die Seele ihren inneren Kampf zusammen mit Mir geführt hat und dass sie die Welt in sich selbst besiegt hat. Der Sieg der Seele über die Welt fängt mit jedem aufrichtigen Versuch an, über die Ablenkungen der Welt hinaus zu steigen. Für Gott gilt dies schon als aufrichtiges Sehnen nach Seinem Herzen und nach dem Göttlichen Leben.”

 

Totus Tuus Maria!

Erläuterung anlässlich der Frage von Seelen, wie die Worte der Heiligen Jungfrau Maria bezüglich des Fegefeuers (Thema: die Allwissenheit Gottes) zu verstehen sind, wenn man sie gegen den Hintergrund der traditionellen Lehre der Kirche Christi betrachtet.

Ich weise an dieser Stelle ebenfalls auf die Erläuterungen vom 18. November 2008 hin.

Ergänzende Kenntniselemente zur Lehre der Kirche
(Samstag, 6.12.2008, 21:30 Uhr)

Maria spricht: “Nichts von all dem, was Ich im Zusammenhang mit den Göttlichen Mysterien offenbare, enthält Elemente der Anfechtung der Lehre der Kirche Christi. Allerdings handelt es sich in vielen Fällen um Ergänzungen derselben. Gottes Weisheit hat es so verfügt, dass die Kenntnisse mit Bezug auf das Göttliche Leben den Seelen stufenweise bekannt gegeben werden sollen. So erfolgte es bereits durch alle Jahrhunderte hindurch. Zum Zeitpunkt jeder Verkündigung hat es öfters den Anschein, dass manche Elemente derselben im Gegensatz zur Lehre der Kirche stehen, weil diese Elemente zum betreffenden Zeitpunkt noch nicht Teil des anerkannten geistigen Erbgutes sein können. Nach der Bekanntgabe eines authentischen, jedoch unbekannten Elementes der Wahrheit muss diese Kenntnis durch die Gnadenwirkung in die Herzen aufgenommen werden, um letzten Endes anerkannt zu werden. Genau das ist es, was mit den neuen Kenntniselementen, die Ich in Meinen Belehrungen im Rahmen der ‘Wissenschaft des Göttlichen Lebens’ offenbare, geschieht. Schau...”.

Es folgt eine innere Vision, von der ich die Erläuterung so niederschreibe, wie ich diese sehe und diese mir erklärt wird:

Gott hat mit Seiner Schöpfung von Anfang an ein gewisses Ziel angestrebt. Weil jedes Göttliche Gesetz mit Sicherheit erfüllt werden soll, wissen wir mit Sicherheit, dass sich dieses Ziel, die Vollendung des Göttlichen Heilsplanes, verwirklichen wird. Gott hat dem Menschen aber einen freien Willen geschenkt, aufgrund dessen jede Menschenseele ihrem Leben frei Richtung geben kann. Jeder Gebrauch des freien Willens, der vom Willen Gottes abweicht, führt eine Verzögerung in der Vollendung des Göttlichen Heilsplanes herbei.

Durch die Erbsünde hat Satan gleichsam Rechte auf die Menschenseelen an sich gezogen. Das heißt: Gott lässt den Seelen die freie Wahl, sich entweder zum Licht oder zur Finsternis zu bekennen und sich dementsprechend zu entscheiden, jeden Augenblick des Tages und der Nacht, ein Leben lang, immer wieder. Sollte Gott der Seele diese freie Wahl nicht lassen, so könnte der Mensch gar nicht sündigen. Jede Sünde entspringt aus einem Mangel in der Erfahrung der Liebe gegenüber Gott.

Gottes sehnsüchtigster Wunsch ist, dass die Strömung der Liebe aus Seinem Herzen durch die ganze Schöpfung vollkommen wird. Jede Sünde stört diese Strömung. Gott sehnt Sich nach Liebe, die Ihm von der Seele spontan und freiwillig entgegengebracht wird, sowohl unmittelbar als auch durch die Geschöpfe in der Verkettung von Akten der vollkommenen Nächstenliebe und der Liebe zur Schöpfung.

Gott versucht ständig, die Seelen in ihrem Verhalten und in den von ihnen zu treffenden Wahlen zugunsten des Lichtes zu beeinflussen, der Erfüllung des Gesetzes der Liebe. Zu dem Zweck lässt Er Seine Gnaden nach sämtlichen Seelen ausströmen und setzt Er unaufhörlich Zeichen durch Seine Vorsehung.

Gott ist allwissend, was die inneren Gesinnungen und Verfassungen, Fähigkeiten und Schwächen einer jeden Seele zu jeglichem Zeitpunkt betrifft und was die Neigung jeder Seele zu bestimmten Mustern in ihrem Verhalten, Denken, Fühlen und Wünschen betrifft. Die Einzelheiten in der Art und Weise, wie eine Seele zu allem reagiert und wie sie sich bei jeglicher – immer wechselnder – Lage ihres Lebens anpasst, sind auch für Gott manchmal nicht ohne Überraschungen: Die Seele verfügt über die Freiheit, sich der Gnaden zu bedienen oder nicht, ihren üblichen Verhaltens- und Denkmustern zuwiderzuhandeln oder nicht, die Zeichen der Göttlichen Vorsehung zu beachten oder nicht, sich auf Versuchungen einzulassen oder nicht, usw.

Sollte Gott jede Einzelheit mit Sicherheit vorhersehen, so könnte nie die Rede sein von Schmerz im Göttlichen Herzen wegen des Verlorengehens einer Seele. Durchweg lässt Gott kein einziges Mittel unbenutzt, wenn es gilt, eine Seele zum Heil zu führen. Falls sich allerdings diese Seele entschieden zur Finsternis bekennt, erreicht sie nicht das für sie von Gott vorgesehene Heil. Genau deswegen gilt, dass nicht Gott eine Seele verurteilt oder verdammt, sondern dass eine Seele sich selbst verurteilt oder verdammt. Sollte sich die Allwissenheit Gottes auf alle Einzelheiten erstrecken, so sollte man annehmen, dass Gott Selber bestimmte Seelen verloren gehen lässt. Dies hieße, dass Gott Sein eigenes Gesetz der vollkommenen Liebe verleugnen würde, ja es sogar außer Kraft setzen würde. Würde Er so gesinnt sein, so wäre Er Selbst der größte Stolperstein der Gründung Seines Reiches auf Erden...

Betrachten wir die Zeitpunkte, an denen sich alles in der Menschengeschichte und in den einzelnen Menschenleben vollzieht. Auch all dasjenige wird in weitgehendem Maße von der freien Wahl einer jeden Seele ebenso wie von der komplexen Wechselwirkung zwischen dem freien Willen sämtlicher Seelen bestimmt. Gott kann das alles zwar beeinflussen und tut das tatsächlich täglich, durch die unzähligen Zeichen Seiner Vorsehung, der Verbreitung Seiner Gnaden von unerschöpflicher Vielfalt, durch die Entscheidung, das Leben von Seelen zu bestimmten Zeitpunkten zu beenden, und auf vielen anderen Wegen, ABER das alles ändert nichts an der riesigen Rolle, die sämtliche Seelen in diesem Zusammenspiel erfüllen sollen.

So gilt es zum Beispiel im Fegefeuer: Eine Seele hat Gutmachung wegen bestimmter Verstöße gegen das Göttliche Gesetz der Liebe zu leisten und braucht dazu einen gewissen Zeitraum, ABER dieser Zeitraum wird von dem Einsatz der Seele mit bestimmt: Je nach dem Ausmaß der Liebe, mit der die Seele ihre Gutmachung und Läuterung vollbringt, wird sie eine Zeit brauchen, die entweder länger oder kürzer ausfällt, als die vom Gesetz der Göttlichen Gerechtigkeit erforderte Zeit.

Wie in der Erläuterung vom 18. November 2008 erwähnt, bezieht sich die Allwissenheit Gottes auf den von Ihm auf jeden Fall vollkommen vorhersehbaren Idealfall. Der Idealfall für jede Einzelheit der Ereignisse auf Erden ist, dass der menschliche Wille vollkommen mit dem Göttlichen Willen in Übereinstimmung ist. Je besser sich eine jede Seele mit dem Willen Gottes in Einklang bringt, umso zügiger wird sich der Plan Gottes vollziehen, in vollkommener Übereinstimmung mit Seinen Plänen und Erwartungen. Gott besitzt die faktische Allwissenheit, hat sie aber Selbst aufgrund Seiner vollkommenen Liebe zu den Menschenseelen einschränken lassen, die Ihn dazu veranlasst hat, den Letztgenannten einen freien Willen zu schenken, über den sie völlig frei verfügen können und der für Gott heilig und unantastbar ist.

Die große Lektion ist, dass Sich Gott inständigst wünscht, jede Seele möge ihren freien Willen dazu benutzen, die Göttlichen Gesetze in allen Einzelheiten des Alltags zu erfüllen.

In der Liebe Jesu und Mariä,

Ihre “Myriam van Nazareth”

 

Antwort vom 18. November 2008 auf die Anfrage einer verunsicherten Frau in Hinsicht auf die Allwissenheit Gottes in der Schrift „Das Fegefeuer“ von Myriam van Nazareth

 

Totus Tuus Maria!

Liebe Schwester in Jesus und Maria,

Gott ist allwissend, ABER was die Handlungen der Menschenseelen betrifft, ist der freie Wille im Spiel. Gott hat den Seelen einen freien Willen gegeben, über welchen sie frei verfügen dürfen. Diese freie Verfügung ist dafür verantwortlich, dass vieles geschieht, was nicht in Gottes Plänen vorgesehen war. Gott weiß vollkommen, was in jeder Seele vorgeht, aber Er hat sich durch den Mechanismus des freien Willens der Seelen in dem Sinne binden lassen, dass auch Er voller Erwartung zuschaut, wie jede Seele damit konkret umgeht.

Gott weiß genau, welche Auswirkungen Seine Erlässe haben SOLLTEN, in Idealfall, d.h. unter der Voraussetzung, dass die Seelen genau so reagieren, wie es ihnen die Göttlichen Gaben und Gesinnungen, die sie in sich eingegossen bekommen haben, eingeben.

Allerdings weichen die Seelen seit der Erbsünde vielfach von diesem "Göttlichen Reaktionsmuster" ab. So ist es zu verstehen, dass Gott den Lauf der Weltgeschichte so schwer bedauern kann. Wäre alles nach Seinem Gesetz gelaufen, so hätte sich seit langem all dasjenige vollzogen, was Er mit der Menschheit vorhatte.

Nun, wenn eine Seele aufgrund der Anschauung der Fülle der Göttlichen Wahrheit begreift, dass sie von der Göttlichen Liebe abgewichen ist, und in wie fern sie dies getan hat, so weiß sie selber, dass sie für eine gewisse Dauer in den Ort der Läuterung gehört. Gott weiß, dass aufgrund ihrer Vergehen diese Seele so und so lange dort bleiben sollte, im Idealfall.

Was Er Sich dann mit Hoffnung und voller Erwartung anschaut, ist: wie wird diese Seele aufgrund ihres freien Willens konkret mit dieser Läuterungsdauer umgehen? Je kräftiger die Seele im Fegefeuer die Liebe zum Gesetz Gottes empfinden will, desto kräftiger, zügiger und gründlicher wird auch ihre Läuterung vor sich gehen; denn die Seele bestimmt auch dort noch ihr Schicksal.

Gott hat Sich durch Seine eigene grenzenlose Liebe binden lassen: Er kann nur abwarten, wie die Seelen Seine Geschenke (in diesem Fall: das Geschenk der grenzenlosen Barmherzigkeit) benutzen werden. So ist es zu verstehen,  dass Gott auch nicht die genaue Dauer der Läuterung vorhersehen kann. So weit geht das Selbstverfügungsrecht, das Gott den Seelen geschenkt hat: Sie haben ihr Schicksal in eigener Hand.

Nur die Seele, die sich völlig in Gottes Hand legt (z.B. durch totale Weihe an Maria), genießt das Vorrecht, sich in der Abwicklung ihres Schicksals dem "Idealfall" möglichst dicht zu nähern, also den Erwartungen und der Hoffnung Gottes gerecht zu werden: Gott hofft, dass sich die Seelen Seine Liebe sosehr zu Nutzen machen werden, dass ihre Läuterung möglichst schnell vollendet ist.

Die Lektion ist diese: Möge jede Seele ihren freien Willen RICHTIG verwenden, d.h. möglichst vollkommen dem Willen (der Hoffnung) Gottes entsprechend.

Noch zur Ergänzung:

Jesus spricht zum Beispiel von Judas als den Sohn des Verderbens. Also wusste Er tatsächlich, wie Judas enden würde. Der Unterschied liegt darin: Von Judas wusste Jesus ganz eindeutig, wie er enden würde, WEIL innerhalb des Göttlichen Erlösungsplanes einer der Jünger den Herrn verraten sollte. Jesus wusste, dass die Erstarrung des Judas so unverbesserlich war, dass er die Versuchungen immer dem Weg Gottes vorziehen würde. Keiner der elf anderen besaß diese innerliche Gesinnung. Schwächen hatten sie alle (obgleich Jesus und Maria Johannes als "Engel im Menschenkörper" bezeichneten), aber nur Judas entsprach den Voraussetzungen eines Gottesverräters.

Oder in Mt 24,36 heißt es beispielsweise: „Von jenem Tag aber und jener Stunde hat niemand Kenntnis, auch die Engel des Himmels nicht, nur der Vater allein.“

Keiner weiß die Stunde. Der Vater weiß sie in gewissem Sinne schon, weil Er innerhalb Seines Planes für jede Seele eine Vorstellung davon hat, was sie zu leisten hat, was sie zu diesem Plan beizutragen hat. Fest steht aber - und ich schreibe dies aufgrund privater Offenbarungen von Maria - dass der vorgesehene Zeitpunkt des irdischen Todes einer Seele vom Vater in vielen Fällen mehrmals geändert wird, je nach dem Maß, in dem die Seele sich den Zeichen der Vorsehung in ihrem Leben gegenüber verhält. Maria hat mir einmal gesagt, dass es vorkommt, dass der Vater einer Seele, die z.B. 70 Jahre alt werden "sollte", die aber ab (sagen wir) ihrem 65. Lebensjahr damit anfängt, schwer und ohne Reue zu sündigen, zwei oder drei Jahre vor ihrem vorgesehenen Todestag das Leben nimmt, WEIL Er vorhersieht, dass diese Seele sich selbst unwiderruflich verdammen wird, wenn sie so weitergeht. Solches Einschreiten ergibt sich vielleicht ausnahmsweise, als Akt großer Barmherzigkeit, aber es soll so vorkommen. Die Einzelheiten über dieses System gehen aus einem Mysterium hervor, das den Menschen nicht völlig erschlossen wird (werden darf).

Diese Antwort basiert auf dem Wissen, das mir Maria darüber vermittelt hat. Ich beantworte solche Fragen nie aus eigener Initiative, weil ich auf keinen Fall Seelen irreführen möchte. Mir ist nicht bekannt, ob die Kirche dazu etwas sagt, zumal mir Maria betont ins Herz redet, ich sollte mich möglichst wenig mit Stellungnahmen zu den Göttlichen Mysterien beschäftigen, weil Sie will, dass mein Geist und mein Herz wie ein unbeschriebener Papierbogen für IHRE Eingebungen bereit sind.

In aller Liebe,

"Myriam"

 

Gleichnis vom Pflug zur Kultivierung des Seelenackers
(Mittwoch, 10.12.2008)

“Wozu lebt der Mensch? Jede Seele wird mit diesem einen Ziel in die Welt gesandt: ihren eigenen Seelenacker zu kultivieren, um ihn für dasjenige vorzubereiten, was Gott von ihr erwartet, und andere Seelenäcker zu bebauen, damit auch sie fruchtbarer werden für das Ziel, das Sich Gott mit der ganzen Schöpfung gesetzt hat: die Vollendung Seines Heilsplans für alle Seelen, mit der Gründung Seines Reiches auf Erden. Hat Jesus nicht gesagt, dass die Seele, die Ihm folgen möchte, die Hand an den Pflug legen soll, und dabei nach vorne schauen soll?

Schau doch mal, was dies alles bedeutet. Die Seele kann ihr wahres Lebensziel – die Berufung, die Gott ihr gegeben hat – nur dann verwirklichen, wenn sie das Messer des Pfluges vollkommen reinigen und schärfen lässt und die richtigen Wege geht, um gerade jene Äcker kultivieren zu helfen, auf denen Gott ihren Einsatz erwartet. Das Messer des Pfluges kann ihre Schärfe durch Verschmutzung und durch falschen Gebrauch verlieren. Die Verschmutzung tritt dann auf, wenn sich Schlammkrusten auf dem Messer ablagern. Das ist der Fall, wenn die Seele die Einflüsse der Welt auf sich einwirken lässt. Dies erfolgt oft, wenn sich die Seele vielen sinnlichen Eindrücken aussetzt, durch das Fernsehen, aufhetzende Musik, Nachrichten, Aufenthalt im regen Verkehr oder in der lärmenden Geschäftigkeit der Stadt, indem sie viele Gespräche führt...

Es erfolgt aber auch, wenn die Seele oft in ihre eigene Vergangenheit zurückblickt. Siehe, nach vorne schauen, um Gottes Werke zu tun, heißt, den Blick auf das wahre Lebensziel gerichtet zu halten. Zurück blicken, heißt, die Vergangenheit immer wieder zum Leben zu wecken. Die Seele soll ihre Vergangenheit im hochheiligen Boden Meines Herzens begraben, damit Ich sie zunutze machen kann und der Seele dabei helfen kann, weiterhin nicht mehr in die Vergangenheit zurückzublicken.

Neben sich blicken, heißt, oft mit der Welt um sich herum beschäftigt zu sein. Die Seele kann nur dann gerade Furchen ziehen, wenn sie ununterbrochen nach vorne schaut. Verschmutzend für den Pflug sind sämtliche Eindrücke, die sich auf der Seele ablagern, ohne diese zu ernähren. Nahrung ist nur die Information, die der Seele wachsen hilft, die sie näher zu Gott bringt, die ihr nützlich ist, um dasjenige zu verwirklichen, wozu Gott sie in die Welt gerufen hat. Alles Übrige ist Ballast, es sind Schlammkrusten, die den Pflug verschmutzen und ihn unnötig schwerer machen. Die Schärfe des Pfluges lässt bald nach, wenn die Seele dauernd mit dem Verstand beschäftigt ist: Nachdenken, grübeln, analysieren, selber alles regeln, statt der Göttlichen Vorsehung grünes Licht zu geben – der Vorsehung, die ja nicht durch den Verstand, sondern durch das Herz wirkt. Oft mit dem Verstand beschäftigt zu sein, ist wie das Zermahlen von Steinen: es macht den Pflug der Seele stumpf.

Wie, wo und wann soll die Seele pflügen?

Bei allem, was die Seele beabsichtigt, zu tun oder zu sagen, soll sie ihr Herz darüber zu Rate ziehen, ob die beabsichtigte Handlung oder das beabsichtigte Wort sie selbst und/oder andere Seelen näher zu Gott bringt, und ob sie/es dazu dienlich ist, die Verwirklichung des eigenen Lebenszieles und des Lebenszieles anderer Seelen zu fördern. So wird die Seele allmählich den Unterschied lernen zwischen demjenigen, was nützlich ist – weil es dem Plan Gottes dient – und demjenigen, was überflüssig oder sogar schädlich ist – weil es nur menschliche Scheinbedürfnisse befriedigt. Dieser Unterschied und die Entwicklung und Durchströmung der wahren Liebe in der Seele bestimmen die wahre Lebenskunst, die Übereinstimmung mit dem Göttlichen Leben.

Um zu wissen, wo sie pflügen soll, und wie sie ihre Pflügkraft optimieren kann, soll die Seele sich Mir hingeben. Ich bin den Seelen von Gott als Führerin auf ihrem Lebensweg gegeben. Ich führe die Seele, die Mir gehört, zu allen Äckern, auf denen ihre Beihilfe bei den Bebauungsarbeiten erwartet wird. Ich lehre sie, wie sie das tun soll, und wann. Ich führe sie über die geeigneten Pfade zu den Äckern, wo ihr Lebenswerk auf sie wartet. Ich lehre sie auch die Technik des Pflügens nach Gottes Erwartungen und die Richtlinien, um sich selbst rein und scharf zu machen: die Wissenschaft des Göttlichen Lebens.

Wenn die Seele Mich über ihr ganzes Wesen und über ihren ganzen Lebensweg herrschen lässt – wenn sie es Mir ermöglicht, tatsächlich ihre Herrin zu sein – gestalte Ich sie derart um, dass sie anfängt, Meine Handlungen zu vollbringen, Meine Worte zu sprechen, Meine Präferenzen in sich zu spüren, und – genauso wie Ich – eine Abneigung entwickelt gegenüber jeglicher Sünde, Finsternis und Untugend, und dass sie jede Versuchung zu entlarven lernt, und wenn diese noch so listig getarnt ist.

Alles Weltliche wird sie allmählich verabscheuen als Zeitverlust und zwecklose Verschwendung von Kräften. Sie wird lernen, das Messer ihres Pfluges zu schärfen durch die wahre Liebe und die Begeisterung für die Werke des Lichtes, und sie wird ihren Pflug gründlich reinigen mit den Tränen ihrer aufrichtigen Reue. Die Arbeit auf den Äckern der Seele wird ihre einzige Freude werden. Sie wird dabei helfen, sich selbst und andere Seelenäcker empfänglich zu machen für die Sonnenstrahlen der Ewigen Wahrheit und für den Regen der Gnaden. Ihr Herz wird Mich so kennen lernen, wie Ich wirklich bin, und es wird die Gegenwart Christi auf allen ihren Wegen spüren lernen. Letzten Endes wird jede Furche, die sie zieht, bis ans Himmelstor laufen.

Ich bin die Herrin aller Seelen. Wenn eine Seele sich Mir vollkommen hingibt, führe Ich alle ihre Werke zur vollen Fruchtbarkeit für das Reich Gottes. Ich führe sie zu immer höheren Stufen der Heiligkeit in dem Maß, wie sie Meine Richtlinien den Vorrang gibt vor ihren eigenen Bedürfnissen. Gott wird ihre Werke als die Meinen erkennen, und Er wird sie mit Seinem Siegel versehen, damit sie Seine Pläne zu ihrer Vollendung führen und die Seele in den ewigen Frühling hinein führen.”

 

Gleichnis von der Lepra der Körperlichkeit (Donnerstag, 11.12.2008)

“In Unseren Tagen zählte Israel viele Aussätzige. Die Seelen sollen die Lepra im spirituellen Sinne wie eine Erinnerung an die Vergänglichkeit des Körperlichen betrachten. Aussätzige wurden in Grotten, Höhlen und einsamen Tälern isoliert. Gerade so soll die Seele letzten Endes mit ihrer Körperlichkeit umgehen lernen: Die Körperlichkeit soll so viel wie möglich aus sämtlichen Regungen des Herzens und aus sämtlichen Bestrebungen der Seele verbannt werden.

Seelen, bittet jeden Tag Jesus, Er möge euch von der Lepra eurer Seele heilen, damit ihr von den finsteren Einflüssen übermäßiger körperlicher Bedürfnisse gereinigt werdet. Jedes Bedürfnis, das über die Notwendigkeit, euren Körper wirksam zu halten, hinaus steigt, beraubt die Seele der Lebenskraft, derer sie bedarf, um die Werke Gottes zu vollbringen. Es ist die Fruchtbarkeit der Seele, die euch in Gottes Reich hinein führen soll. Die Körperlichkeit ist wie die ständige Drohung der Lepra für die Seele.

Ich bin die Herrin aller Seelen, weil Ich die oberste Reinheit bin. Folgt Mir nach, Ich zeige euch den Weg in Meinen vielen Belehrungen.”

 

Über die innere Ruhe und den inneren Frieden
durch die Weihe an Maria (Dienstag, 16.12.2008)

“Seelen Meines Herzens, wieder nähert sich der Geburtstag Meines Sohnes Jesus Christus, des Friedensfürsten. Gott hat Mich in die Welt gerufen, um für ewig die Brücke zwischen Seinem Herzen und den Seelen zu sein. Ich habe Denjenigen in die Welt tragen dürfen, der den Göttlichen Frieden in die Herzen bringen wollte. Ich war die erste Seele, die den wahren inneren Frieden, den Himmlischen Frieden, ein ganzes Leben lang vollkommen besessen hat. Ich bin die Herrin aller Seelen, weil Ich die Macht erhalten habe, die Seelen zum wahren Göttlichen Leben zu führen. Das Göttliche Leben ist das Leben im Einklang mit dem Herzen Gottes, das Leben der wahren Heiligkeit.

Die unzähligen Eindrücke aus dem weltlichen Leben donnern unbarmherzig gegen die Außenwände eines jeden Seelentempels. Sobald diese Eindrücke dauerhaft zum Geist und zum Herzen zugelassen werden – das heißt, sobald sie damit anfangen, das innere Leben und das Verhalten zu beeinflussen –, führen sie allmählich ein eigenes Leben: Sie entfesseln innerhalb der Seele Winde, die öfters früher oder später zu unbezähmbaren Wirbelstürmen heranwachsen und das unbewusste Leben der Seele in ein richtiges Chaos verwandeln können.

Ich bin gekommen, die Seelen dazu aufzurufen, Mir regelmäßig alle ihre Erfahrungen, alle ihre sinnlichen Eindrücke, alle ihre Erinnerungen, alle ihre Sorgen und all dasjenige, was sie Tag für Tag beunruhigt, zu weihen, im felsenfesten Glauben, dass dies alles ab jenem Augenblick tatsächlich Gott gehört. Das ist so, indem die Seele durch die freiwillige Weihe ihres inneren Lebens an Mich einen Bund mit Gott schließt, wobei sie Ihn durch Mich darum bittet, Er möge das alles für die Verwirklichung Seines Heilsplans benutzen. Begrabt alle Erfahrungen, alle sinnlichen Eindrücke, alle Erinnerungen, alle Sorgen und all dasjenige, was euch Tag für Tag beunruhigt, im heiligen Boden Meines Herzens, diesem Boden, der nichts weniger ist als das wiedergeborene Paradies, das die Seelen durch die Erbsünde verloren hatten. In Mir schlägt das Herz Christi, in Mir strömt Sein Blut, in Mir atmet der Heilige Geist. Wie könnte Ich denn Werke tun, die nicht Gottes Werke sind?

Seelen, jedes Element der Unruhe im Geist und jedes Element des Unfriedens im Herzen sind wie Unkraut, das aus der schlechten Saat der weltlichen Eindrücke aufblüht. Die Seele kann sich gegen die Blüte dieser Saat wappnen, indem sie Mir ihren Seelenboden ausliefert. Lasst Mich Meine allerheiligste Berufung erfüllen: Ich bin euch gegeben als die Herrin eures ganzen Wesens und eures Lebens, in Gottes Namen und in Vertretung Seines Planes mit jeder Seele. Ich will jede Seele zum wahren Frieden und zur inneren Ruhe führen, indem Ich sie mit der stillen Sicherheit nähre, dass Gottes Weisheit alles ausgleicht, sobald die Zeit dazu gekommen ist.

Die Zeit gehört Gott. Jegliche innere Unruhe einer Seele entspringt aus einer Unvollkommenheit in ihrem Glauben; denn der vollkommene Glaube ist die Grundlage der Sicherheit, dass Gott alles zu Seiner Zeit in Ordnung bringt. Unzählige Dinge werden von Gott im Unsichtbaren vollzogen, weil Er den Seelen die Verdienste des wahren ‘Glaubens ohne zu sehen’ vergönnen will und weil unzählige Dinge nicht jede Seele persönlich angehen. Sollte jede Seele alles sehen, so würde sie unzähligen Versuchungen zum Opfer fallen: sie könnte zügellos urteilen, verurteilen und Kritik üben, und nur die wenigsten würden noch die von Gott verlangte Reinheit des Herzens bewahren.

Seelen, lasst euch nicht länger von allerhand Dingen, die ihr hört und seht, beunruhigen. Alles wird die Ordnung erreichen, die innerhalb des Göttlichen Heilsplans passt, und zwar in der Stunde, in der dies am zweckdienlichsten ist, um diesen Plan zu vollenden. Möge jede Seele das wahre Vertrauen zu den Werken Gottes finden, damit sie ihre ganze innere Unruhe loslassen kann. Das Maß, in dem die Seele die innere Ruhe und den inneren Frieden findet, wird der Gradmesser ihres wirklichen Glaubens sein. Gebt Mir euer ganzes Wesen, euer gequältes Herz und euren unruhigen Geist hin, total und ungeteilt, und Ich werde den wahren Frieden in euch gebären, so dass die Welt sehen wird, dass ihr Brüder und Schwestern Christi seid.”

 

Weihnachtsbotschaft Mariens (Samstag, 20.12.2008)

“Siehe den tiefen Sinn der jährlichen Weihnachtsfeier: Jede Seele wird daran erinnert, dass sie zunächst Mich in das Bethlehem ihres tiefsten Wesens aufnehmen soll, damit Ich dort Jesus, das Licht der Welt, gebären kann. So können der Weg, die Wahrheit und das Göttliche Leben in ihr wachsen, Sich von ihr aus an die Welt verkünden und die Welt zum Zeugen der Wunderwerke Gottes machen und in ihr verherrlicht werden.”

 

Totale Weihe an Maria als Schlüssel der Befreiung
(Samstag, 10.01.2009)

“Ich will ein Wort der Ermutigung zu allen Seelen sprechen, die am Körper leiden. Körperliches Leiden kann man mit einem Feuer vergleichen. Solange die Seele das Weltliche, das Materielle, zum Mittelpunkt ihres Lebens machen lässt, empfindet sie das Feuer allen körperlichen Leidens wie eine quälende Kraft, ein Einfluss, der hindert und unfruchtbar macht. Es ist ein Feuer, das unsaubere Verbrennung ergibt und viel Rauchentwicklung einbringt, wodurch die Seele langsam zu ersticken scheint, ihr Blick auf das himmlische Licht verschleiert wird und sich um sie herum eine Wolke bildet, die bald das Licht und die Wärme der Sonne der Göttlichen Liebe für die Seele unzugänglich zu machen scheint.

Ich rufe jede leidende Seele betont dazu auf, ihre Leiden inständig und in tiefster Hingabe Mir zu weihen, alle Tage wieder. Ich bin die Herrin aller Seelen und die Mittlerin aller Gnaden. Ich kann jedes Leiden, das Mir in die Hände gelegt wird, in ein Feuer himmlischer Liebe umwandeln, ein Feuer, das eine vollkommen saubere Verbrennung aufweist. Das Feuer der himmlischen Liebe ist ein Feuer, das Sünden, Nachlässigkeiten, Verstöße und sämtliche Auswirkungen von all dem im eigenen seelischen Leben und weiter durch die ganze Schöpfung allmählich verbrennt, so dass die Seele Schritt für Schritt gereinigt und geheiligt wird, und zwar in dem Ausmaß, wie sie sich diesem himmlischen Feuer aufschließt, indem sie sich Mir völlig weiht.

Leiden, das Mir geweiht wird, bringt das Erlösungswerk Jesu in der Seele völlig zum Blühen, so dass in der Seele jegliche Finsternis allmählich durch Licht ersetzt wird und die Seele sogar in den Mir geweihten Leiden den wahren Frieden und das wahre Glück findet. Körperliche Leiden, die Mir geweiht werden, sind ein unabschätzbarer Segen, der Ströme des Heils für die ganze Schöpfung erschließt und die leidende Seele selbst zur Quelle des wahren Lebens, des Göttlichen Lebens, führt: zum Herzen Gottes.

Leidende Seelen, legt euer Körperkapital in Meine Hände, lasst Mich tatsächlich Herrin eures ganzen Wesens sein, damit Ich die unendliche Macht der Göttlichen Liebe in euch zur Entfaltung bringen kann. Lasst Mich völlig über euer Leiden verfügen, damit Ich es dem Inhalt der Schatztruhe der Leiden Christi hinzufügen kann. Sobald Ich euer Leiden mit der Mir von Gott geschenkten Macht bearbeiten und bereichern kann, wird es euch aus den geistigen Quälungen freikaufen, die ihr aus eurer Vergangenheit mit euch weiterschleppt und die weiterhin aus all dem entspringen, was euch in eurem Alltag beengt.

Totale Weihe an Mich ist der goldene Schlüssel des Kerkers, in dem sich die Seele selber durch jede Hingabe gegenüber den Einflüssen weltlichen Denkens einsperrt. Jesus hat gelitten, um jeden Kerker aufzuschließen. Ich bin euch gegeben, um euch aus dem Kerker weg in das Licht der totalen Freiheit zu führen. Haltet euch jedoch vor Augen, dass der Kerker nur von innen aus geöffnet werden kann: Die Seele muss den Schlüssel selber durch ihren aufrichtigen und beharrlichen Willen umdrehen, um tatsächlich Mir zu gehören.

         Etwas später fährt Maria fort:

“Ich bin die aufgehende Morgensonne, das große Zeichen der wahren Hoffnung. Seelen, gebt Mir euren ganzen Ballast: all dasjenige, was eurer Seele, eurem Geist und eurem Herzen Bürden aufnötigt und diese mit negativen, unterminierenden Elementen erfüllt, die das wahre Leben und den Strom von Gottes Liebe in euch hemmt.

Gebt Mir alle eure negativen Erinnerungen, eure negativen Gedanken und Gefühle, die Verletzungen eurer Herzen und eure Sorgen und Quälungen. Den Raum, der dadurch entsteht, dass ihr euch derselben entledigt, werde Ich mit himmlischem Licht wahrer Hoffnung und Ermutigung ausfüllen, das wahre Heilung im Mittelpunkt eurer Seelen herbeiführt.

Ich bin Maria, das wiedergeborene Irdische Paradies, das durch die Sünde verloren gegangen ist, in Mir jedoch in der Fülle des Göttlichen Lebens vollkommen wiederhergestellt worden ist, als Zeichen für die Seelen, die sich zum Weg Christi bekennen. Ich bin euch gegeben, um auch in euren Seelen das Paradies zum Blühen zu bringen. Seid Mein, eins und ungeteilt.”

 

Gleichnis vom Lebensbuch (Sonntag, 11.01.2009)

“Viele Seelen leiden unter ihrer Vergangenheit: ihren schmerzhaften Erinnerungen, ihren Verletzungen in ihrem Gefühlsleben, dem Bewusstsein gemachter Fehler oder begangener Sünden. Ich habe die Macht, diese Seelen von all dem zu heilen, aber Ich brauche dazu ihre volle Mitwirkung.

Siehe, wenn man die Seele mit einem Tempel vergleicht, ist die Vergangenheit wie das Kellergeschoss dieses Tempels. Dort wird das Archiv ihres ganzen Lebens aufbewahrt, in einem Buch, das als das Buch des Lebens bezeichnet werden kann.

Lasst Mich nun das nachfolgende Bild verwenden.

Alles, was im Leben einer Seele in so vielen Augenblicken negativ gewirkt hat und was auf irgendeine Weise ein Element eigener Untugenden, Fehler oder Sünden enthält, ist wie ein Schreibfehler im Buch des Lebens. Alles, was der Seele auf irgendwelche Weise angetan worden ist, an dem sie keine Schuld hat und was sie nach wie vor unbewusst mit Finsternis belastet, ist wie ein Fleckchen oder Fleck im Buch des Lebens. Jedes Ereignis, mit Bezug worauf die Seele jetzt noch negative Gefühle bewahrt – Groll, Ressentiment, Hass, Bitterkeit –, ist wie eine gerissene Seite im Buch des Lebens.

Der Zustand des Lebensbuches einer Seele braucht aber nicht unverändert zu bleiben. Gewiss, die Vergangenheit ist tot, und dasjenige, was geschehen ist, lässt sich nicht mehr ändern. Aber... Ich kann der Seele helfen, ihr Lebensbuch gleichsam ‘neu zu schreiben’.

Wenn Mich eine Seele inständig und mit Ausdauer darum bittet, von negativen Gedanken und Gefühlen bezüglich ihrer Vergangenheit geheilt zu werden, kann Ich die gerissenen Seiten wieder instand setzen. Wenn sie sich aber total an Mich weiht und diese Weihe auch tatsächlich lebt, schreibe Ich die schmerzhaften Stellen in ihrem Lebensbuch Schritt für Schritt neu in Meiner Handschrift, welche die vollkommene Heiligkeit und Schönheit Gottes in sich trägt. Der Inhalt bleibt unverändert, aber in Gottes Augen wird das Lebensbuch zu einem Buch, das die Geschichte eines gelungenen Lebens erzählt, weil die Seele alles mit der von Ihm auserkorenen Herrin aller Seelen hat teilen wollen, die in der Seele automatisch das wahre Verlangen nach totaler Nachfolge Christi, dem Erlöser, zu wecken versucht. Ich verwandle diese Seele Schritt für Schritt so tief in der unendlichen Macht der himmlischen Liebe, dass auch sämtliche Flecken in ihrem Lebensbuch allmählich gelöscht werden.

Dies sind die Wunder, wozu Ich gegenüber den Seelen in diesen letzten Zeiten berufen bin. Seelen aus Gottes Hand, lasst diese Geschenke nicht unbenutzt. Gebt euch Mir total hin, der Herrin aller Seelen kraft Göttlicher Auserwählung.”

 

Umgang mit heutigem Leiden und Wunden der Vergangenheit
(Mittwoch, 14. Januar 2009)

(Maria spricht als Antwort auf eine Frage von “Myriam” bezüglich einer konkreten Richtlinie, um in einer wirklich heilvollen Weise Sühneleiden für alle Übertretungen darbieten zu können, die auf dem Lebensweg begangen sein können.)

“Die Seele soll all dasjenige, was ihre Vergangenheit an Sünden, Untugenden, Fehlern, Nachlässigkeiten und negativen Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen in sich birgt, in ihr Herz zusammen ziehen, das alles in alle heutigen Leiden überströmen lassen und anschließend diese Leiden in den Boden unter Meinen Füßen überfließen lassen, so dass Ich dieses Ganze vollkommen beherrschen kann. Sie soll sich das alles lebhaft vorstellen; denn so wird es auch geschehen, vorausgesetzt, sie glaubt wirklich an Meine Macht. Dadurch kann Ich:

1. ihr ganzes Leben reinigen;

2. vollkommen über ihre sämtlichen geistigen und körperlichen Prozesse herrschen;

3. ihre ganzen Leiden in Grundstoff für Gnaden zum Heil der eigenen Seele und vieler anderer Seelen umwandeln.

Die Seele soll ihre heutigen Leiden bewusst und willentlich in Gottes Heilsplan einschalten, indem sie regelmäßig wiederholt:

Mögen meine Schmerzen die Schmerzen des Herzens Gottes über die Sünden abbezahlen.

So wird die Seele mit Mir zusammen ihren Lebensweg reinigen, indem sie ihn an Mich weiht. Ein gereinigter Seelenboden wird zu fruchtbarem Boden für den wahren Frieden und das wahre Glück.

Damit der Lebensweg der Seele die Blüte dieser neuen Fruchtbarkeit erfährt, ist es notwendig, dass ihr Leben mit dem Tau des heiligen Sakramentes einer Lebensbeichte überdeckt wird. Falls die Seele, aus welchem Grund auch immer, daran gehindert wird, eine Lebensbeichte zu sprechen, soll sie um Meine Vermittlung bitten. Ich werde den Weg zu einer gründlichen Beichte freimachen. Ich brauche die Früchte einer jeden Seele, um die große Ernte zu vollenden.

Teile dies alles den Seelen mit, als einen praktischen Weg, um sowohl mit ihren heutigen Leiden als auch mit den Wunden ihrer Vergangenheit umzugehen. Der Kampf gegen alle Finsternis muss mit dem Sieg des Lichtes in der eigenen Seele und im eigenen Leben anfangen.”

 

 

Totale Marienweihe als Lichtquelle
(
Samstag, 17. Januar 2009)

“Gott hat Seinen Sohn Jesus Christus zu den Seelen gesandt, um mit ihnen den Neuen Bund zu schließen. Kraft dieses Bundes sollte jede Seele, die ein Leben in der Nachfolge von Gottes Sohn führt, in sich die Wirkungen der Erlösung erschließen und so die wahre Heiligkeit der Kinder Gottes erreichen können. Gott hat Mich dazu auserkoren, die Arche des Neuen Bundes zu sein, der vollkommen heilige Tabernakel, in dem Gottes Sohn, das Licht, in die Welt getragen werden sollte. Deshalb bin Ich die Herrin aller Seelen: Ich bin die Trägerin des Göttlichen Lichts, die die Fähigkeit besitzt, dorthin, wo Finsternis herrscht, Licht zu bringen.

Liebe Seelen, totale Weihe eures Lebens und eures ganzen Wesens an Mich ist die absolute Besiegelung und Bekräftigung der Hinnahme eurer wunderschönen Erbschaft als Kinder Gottes. Ich kann in der Mir völlig hingegebenen Seele die Fähigkeit erschließen, Jesus vollkommen nachzufolgen, indem Ich sie so tief mit Göttlichem Licht ernähre, dass alle ihre Handlungen und Worte und sogar ihre tiefsten Gedanken und Verlangen Licht verbreiten und Licht anzünden.

In der Seele, die sich Mir total hingibt, erleuchte Ich Schritt für Schritt sämtliche inneren Prozesse, alles, was in ihr vorgeht, und alle ihre Absichten, damit ihre Handlungen und Worte den richtigen Wegen folgen. Sobald in einer Seele eine Absicht geboren wird, sucht sie einen Weg, diese zur Verwirklichung zu bringen. Nicht jede gute Absicht ist automatisch fruchtbar. Die Seele kann eine Handlung verrichten, die an sich gut ist, und trotzdem einer anderen Seele dadurch keinen Dienst erweisen, was die spirituelle Entwicklung der Letztgenannten betrifft. Sie gibt dann Honig, der in der Seele ihres Mitmenschen bitter schmeckt, selbst wenn der Letztere den Honig begierig aufnimmt oder inständig nach ihm verlangt.

Ich besitze die Weisheit, das Herz zu erleuchten, so dass die Seele rechtzeitig erkennt, ob sie eine bestimmte Handlung besser verrichtet oder eben nicht, dies alles im Hinblick auf das Heil ihres Mitmenschen. Je nachdem die Hingabe der Seele Mir gegenüber wächst, lebe Ich vollkommener in ihr und durch sie und werden alle ihre Handlungen und Worte zu Trägern von immer größeren Lichtmengen.

Meine Berufung ist es, das Licht Christi in allen Seelen zu verstärken. Dazu brauche Ich die totale Hingabe jeder Seele Mir gegenüber. Mögen die Seelen Mich ständig anrufen mit den Worten:

“Maria, sei die Herrin meines ganzen Wesens. Lebe und herrsche in mir und durch mich, damit ich von dem Göttlichen Licht durchstrahlt werde”.

Jeder Lichtstrahl, den Ich in eine Seele senden kann, vertreibt aus ihr ein Element von Finsternis. Je nachdem in der Seele das Licht stärker leuchtet, wird diese sich freier, glücklicher und friedlicher fühlen. So lege Ich um die Welt eine Lichtkette.

Liebe Seelen, die Finsternis gehört nicht in die Seele; denn jede Seele ist ein Diamant aus der Schatztruhe Gottes. Gebt Mir euren Diamanten, damit Ich ihn vom Staub der weltlichen Einflüsse befreien und in heilvollen Prüfungen schleifen kann, so dass die Sonne der Göttlichen Weisheit sich in ihm widerspiegeln kann und die Welt zum Reich der Liebe, einem Reich des Lichtes, einem Reich ohne falsche Schatten von Verirrung und menschlichem Argumentieren werden kann. Eine Seele, in der Ich vollkommen leben und herrschen kann, wirft keine Schatten mehr. Sie verbreitet das Licht, das einst von Jesus Christus angezündet worden ist, als Zeugnis gegen alle Finsternis.

Die Seele kann Jesus Christus in keiner größeren Würde tragen, als wenn sie sich Mir total hingibt und diese vollkommene Hingabe in allen Einzelheiten ihres täglichen Handelns und Denkens lebt; denn dann bin Ich in ihr wirklich der Tabernakel, die Arche, die den Neuen Bund trägt. Ich bin der Mantel Jesu in der Seele. Welche Seele kann sagen, dass sie Jesus wirklich liebt, wenn sie Ihn zwar in sich aufnehmen will, aber nicht zulässt, dass Er Sich in ihr in Seinen Mantel hüllt?”

 

Das wahre Glück auf Erden
(Montag, 19. Januar 2009)

“Liebe Seelen, jede Seele erlebt früher oder später eine Phase, in der sie etwas zu suchen scheint. Oft weiß sie nicht bewusst, was es ist, das sie beschäftigt. Dieses ‘Etwas’ ist das wahre Glück. Jeder Lebensweg ist - zum Teil unbewusst - eine Suche nach dem wahren Glück. Das kommt dadurch, dass Gott dieses Verlangen und diese Bestimmung in die Seele legt. Die Seelen wandeln oft auf Wegen, die nicht zu dieser Bestimmung führen. Das wahre Glück kann die Seele auf Erden nur in dem Maß erfahren, wie sie sich mit dem Herzen Gottes verbindet, wie sie alle ihre Handlungen, Worte und innerlichen Gesinnungen mit den Gesetzen Gottes in Einklang gebracht hat und zur Verwirklichung Seines großen Heilsplan beiträgt.

Die Seele kann das wahre Glück nie in den Dingen der Welt finden. Die Befriedigung eines materiellen Bedürfnisses schafft eine kurzfristige Ruhe im Fieber der Wünsche, aber solange das Feuer dieser Wünsche nicht weitgehend vom Mittelpunkt der Seele aus – in dem sich der Keim der Heiligkeit befindet – beherrscht wird, lodert das Fieber früher oder später erneut und kommen die Unruhe und Unzufriedenheit zurück. Der Verstand sucht nach wie vor unbewusst nach Befreiung aus dieser Sklaverei und verstärkt dadurch ungewollt das Chaos in der Seele. Das Herz bleibt Sklave aller Gefühle und Leidenschaften, die vom innerlichen Fieber hervorgerufen werden, und fällt dadurch ständig den unterschiedlichsten Versuchungen zum Opfer. So werden Sünden geboren.

Seelen, Ich bin euch zur Herrin gegeben, um euch all dessen bewusst zu machen, was euch daran hindert, das wahre Glück zu finden. Das wahre Glück wartet auf jede Seele im Herzen Gottes, dieser unerschöpflichen Quelle von Liebe und Gnaden. Gottes Sohn Jesus Christus wurde zu euch gesandt, um euch den Weg zum Göttlichen Herzen zu zeigen. Am Kreuz hat Er Mich euch gegeben, um diesen Weg mit euch zu gehen, aber dazu brauche Ich eure totale Hingabe Mir gegenüber.

Lämmer Christi, betet doch zu Mir mit Ausdauer, damit Ich euch die Gnade erwirken kann, auf das Übermaß an sinnlichen Eindrücken und materiellen Bedürfnissen verzichten zu wollen, die euch täglich aus eurer Lebenswelt bedrohen. Bittet Mich um Meine Herrschaft in eurem Herzen, eurem Geist und eurem Körper, damit ihr das Verlangen und die Kraft findet, die Lebenskraft eurer Seele nach innen zu wenden. Dann werdet ihr immer weniger Sklaven des Fiebers der materiellen Bedürfnisse sein; denn Ich werde die Ketten, die euch mit den Einflüssen der Welt verbinden, eine nach der anderen unter Meinen Füßen zertreten.

Seelen, das wahre Glück liegt in der Einheit eures Herzens mit dem Herzen Gottes. Ich kann euch in das Herz Gottes hineinführen, noch während dieses irdischen Lebens. Dazu sollt ihr bereit sein, die Einflüsse aus der Welt immer kleiner zu machen, indem ihr eure Sinne vor den unzähligen verwirrenden und beunruhigenden Einflüssen aus der Welt schütz und ihr eure unzähligen Bedürfnisse Stück für Stück der Tyrannei entzieht, die sie über euch ausüben. Das wahre Glück wird in euch Wurzeln schlagen, sobald ihr Meine innere Führung akzeptiert und ihr folgt. Die Seele findet das wahre Glück, sobald sie die Lehre von Jesus Christus völlig in ihrem Leben Anwendung finden lässt und sie alle Geschenke Gottes in sich zur Blüte kommen lässt. Das größte Geschenk, das Gott den Seelen nach dem erlösenden Leiden Jesu und der Gründung der heiligen katholischen Kirche gegeben hat, ist das Geschenk Meiner Eigenschaft als Herrin und Führerin aller Seelen. Die Saat des wahren Glücks wird in jeder Seele keimen, die

1. glaubt, dass Jesus Christus der Erlöser ist;

2. die Lehre Jesu auf ihren Alltag anwendet, durch ein Leben, in dem sie sämtliche Tugenden übt;

3. sich zur Befolgung der traditionellen Regeln der katholischen Kirche bekennt;

4. das Herz Gottes sucht als einzigen Sinn und einzige Bestimmung ihres Lebens und

5. Mich, Maria, akzeptiert als die von Gott geschenkte Herrin aller Seelen, deren Hauptaufgabe darin besteht, Christus in jeder Seele neu zu gebären und Ihn in ihr wachsen und weiter leben zu lassen, bis einschließlich der Fülle des Heils durch alle Prüfungen und des Sieges über alle Finsternis auf dem Kreuz des Alltags.

Der Ewige Frühling blüht in der Seele, sobald sie das alles tatsächlich auf ihr Leben anwendet. Die Welt soll in der Seele von Tag zu Tag kleiner werden, und das Verfolgen von Gottes Interessen soll unaufhörlich wachsen. Dann wird die Saat des wahren Glücks in ihr zu einem Paradies des inneren Friedens, der inneren Ruhe und des Glücks blühen.

Prüfungen wird es immer geben. Ich kann die Seele auch von diesen befreien, ABER dadurch würde Ich sie der Verdienste berauben, die ihr Erbe, das Ewige Leben, rechtfertigen. Die Seele, die sich Mir total hingibt, wird von Mir die Kraft und die innere Ruhe bekommen, die Prüfungen in Heil und in wahres Glück zu verwandeln.”

 

Oberflächlichkeit und alte Entmutigung
als Quelle der Unfruchtbarkeit
(Dienstag, 3. Februar 2009)

“Gottes Schöpfung ist wie ein Garten. Jede Seele ist eine Blume. Gott ist überall zugegen: Er ist die Sonne über dem Garten, Er lässt den Regen herunter kommen und Er ist im Lebensprinzip gegenwärtig, das im Boden die Blüte der Blumen lenkt. Ich bin das Strahlenbündel aus der Göttlichen Sonne, die Brücke zwischen Sonne und Boden, zwischen Gott und Seiner Schöpfung. Auch jetzt trete Ich auf die Seelen zu als Sonnenstrahl der Hoffnung, des Lichtes, der Ermutigung, des Glücks und der Beseelung.

Viele Seelenblumen werden bereits während ihrer ersten Blüte – während ihrer Jugend – vom Göttlichen Leben abgeschnitten, indem ihr Nährboden durch verzerrte Vorstellungen von Gott und vom Leben vergiftet wird. Viele junge Seelen werden von ihren Eltern und von anderen Seelen, denen sie zu Erziehungszwecken anvertraut worden sind, unwirksam und unfruchtbar gemacht für die Werke der Erlösung und Heiligung, die Gott an ihnen vollziehen will, indem ihnen eine negative Vorstellung über Gott, über sich selbst, über das Glück, über die wahre Liebe, über das Leben und über die Zukunft vorgehalten wird.

Diese Seelen werden ihres Vertrauens und ihrer Lebenslust, sogar ihres Lebenswillens beraubt. Sie wachsen ohne Hoffnung auf, weil sie gelernt haben, das Leben nur als eine Bürde, als eine Verkettung aussichtsloser Ungerechtigkeiten zu betrachten. Sie wachsen ohne Glauben auf, weil sie nicht gelernt haben, über den oberflächlichen Schein der Dinge hinaus zu schauen. Sie wachsen ohne Liebe auf, weil sie die wahre Geborgenheit und das wahre Verständnis nie richtig gespürt haben und gelernt haben, alles als feindlich oder als minderwertig zu betrachten.

Seelen Meines Herzens, viele von euch sind wie Blumen mit geknickten Stielen oder verwelkten Blättchen. Sie nehmen kaum die Nahrung auf, die Gott in ihrem Boden angesammelt hat. Offenbar gelingt es ihnen nicht, sich das Sonnenlicht der Liebe und der Bewusstwerdung zu Nutze zu machen. Der Regen der Gnade – die Prüfungen als immer neue Wege, durch welche Gott der Seele die Chance gibt, sich Ihm zu nähern – ist für sie vielmehr eine Qual, eine Bedrohung, eine Bestätigung für die Finsternis ihrer Weltanschauung; denn sie fühlen in dieser Lebensquelle nichts anders als Kälte, Trostlosigkeit, Entmutigung und eine scheinbare Bestätigung der Tatsache, dass keiner sie liebt, auch Gott nicht. Es ist, als ob diese Seelenblumen ein Leben lang jeden Tag leise sterben und nicht dazu imstande sind, wirklich zu leben.

Blümchen Gottes, Ich, Maria, bin die Herrin aller Seelen, die Königin der Blumen und die Mutter der Liebe. Ich bin zu euch gesandt, um euch in meine Obhut zu nehmen. Ich kann euch mit neuen Augen sehen lassen, Augen, die die Wahrheit von Licht und Hoffnung schauen, die sich unter der trostlosen Oberschicht der weltlichen Dinge und der Ereignisse des Lebens verbirgt. Ich kann euch ein neues Herz erwirken, ein Herz, das dazu imstande ist, zu spüren, dass alles, auch die augenscheinlich negativen Dinge, von Gott ermöglicht wird, weil Seine Liebe zu euch grenzenlos ist. Genau unter den schwer gangbaren Wegen hat Gott Seine größten Schätze für das Ewige Leben begraben.

Denjenigen, die als junge Blume entmutigt worden sind und nicht mehr an sich noch an Gottes Liebe glauben, lege Ich ans Herz, dass sie nur deshalb unglücklich und unwirksam sind, weil sie gelernt haben, alles in ihrem Leben nur nach dem oberflächlichen Schein zu beurteilen. Hinter allem, hinter jeder Prüfung, hinter jeder Unvollkommenheit, hinter jedem Schmerz liegt eine unübersehbar große Wirklichkeit von Liebe. Hinter den dunkelsten Wolken scheint die Sonne. Auch während der Nacht hört die Sonne nicht auf zu scheinen. Dies ist die Lektion: Das Licht ist immer zugegen, wird jedoch oft nicht gesehen.

Die Wirklichkeit ist also ganz anders, als die Seelen diese zu einem bestimmten Zeitpunkt wahrnehmen. Dasselbe gilt in Hinsicht auf die Dinge der Seele, den Stand eures Lebens und die Entwicklungen auf eurem Lebensweg. Das größte Elend, die scheinbar endloseste Reihe von Prüfungen und Rückschlägen, ein aussichtsloser Zustand des Gemüts, das alles ist lediglich eine Deckschicht, die eine immense Wirklichkeit von Licht und Göttlicher Liebe verbirgt; denn alles, auch die negativen Dinge, dasjenige, was entmutigt, niederdrückt, schmerzt oder lähmt, ist ein Tor zum Glück, das nur darauf wartet, geöffnet zu werden. Der Schlüssel zu diesem Tor liegt im freien Willen der Seelen.

Wenn ihr Mir euren freien Willen zu Füßen legt, nehme Ich die Herrschaft über euer ganzes Wesen und Leben in die Hand und gründe Ich in euch Schritt für Schritt das Reich des Göttlichen Lichtes. Ich lasse euch aus Mir neu geboren werden, Ich lasse euch nach dem Rhythmus Meines Herzschlags leben. Ich lasse euch durch Meine Augen schauen, die sehen, was wirklicht IST: den Göttlichen Plan der Liebe hinter allem, was euch jetzt noch zerschmettert, weil ihr nur die Finsternis der schwarzen Wolke seht und nicht den Ozean makellosen Lichtes über dieser Wolke.

Seele, Mir ist die Macht geschenkt worden, euch zu befreien, indem Ich euch zur Fülle des Lichtes der Liebe und der Bewusstwerdung führe. Gebt euch deshalb Mir hin, total, bedingungslos und für ewig. Ich bin verzückt über jede Blume, die sich von Mir aufrichten lässt; denn auch der Geringste unter euch hat für Gott eine spezifische Bedeutung. Wie wunderschön ist das Vergissmeinnicht, wenn es in voller Lebenskraft blüht. Der Mensch kann darüber hinweg schauen, Gott nicht: Er sieht die immense Welt, die in diesem Blümchen enthalten ist.

Diese immense Welt, und noch vieles mehr, trägt jeder von euch in sich: Diese Welt heißt ‘Keim der Heiligkeit’, ‘Keim des Göttlichen Lebens’. Er trägt die Göttliche Liebe, die Essenz der wahren Lebenskraft. Trotz der Gegenwart dieser Saat der Heiligkeit – dieses Zeugen von Gottes Werken – im Mittelpunkt der Seele, nötigen sich Gefühle des Versagens, der Unfähigkeit, der Entmutigung auf, weil eure Art des Schauens verzerrt ist. Es ist, als ob der Keim der Heiligkeit in eurer Seele unter einer dicken Schlammschicht verschüttet ist, so dass er nicht mehr atmet und das Licht und die Wärme der Sonne nicht mehr fühlen kann, weil Gottes Kraft tatsächlich nicht mehr zu euch durchdringt.

Der erste Schritt zu einer Wiedergeburt ist deshalb die aufrichtige Weihe eures ganzen Wesens an Mich, damit Ich euch in der Tiefe umgestalten kann, sogar bis einschließlich eurer Art des Denkens, des Fühlens und des Schauens. Der zweite Schritt ist der Glaube daran, dass die Dinge, auch eure mit Finsternis beladenen Erinnerungen, NICHT so sind, wie ihr diese bisher wahrgenommen habt. Sobald diese beiden Bedingungen erfüllt sind und die Seele diese Weihe und diesen Glauben wirklich lebt, kann Ich in ihr die Wunderwerke vollziehen, die ihre Erlösung, die Jesus für sie erwirkt hat, vollenden werden.

Jeder von euch trägt in sich einen Diamanten. Gebt Mir die Chance, diesen für euch sichtbar zu machen, damit ihr euch selbst, Gott, die ganze Schöpfung und das Leben mit den Augen der Wahrheit zu betrachten lernt. Gebt euch Mir total und spürt das Licht und die Geborgenheit des wahren Glücks, trotz der dunklen Wolken und der dunklen Nacht; denn ihr werdet die Sonne in eurem Inneren aufgehen sehen.”

 

Maria und die absolute Krönung von Gottes Werken in den Seelen
(
Montag, 2. und Dienstag, 3. März 2009)

“Das Leben der Seele entfaltet sich in drei Phasen: Schöpfung, Erlösung und Heiligung. Wenn du die Seele mit einer Rose vergleichen würdest, so könntest du sagen, dass die Schöpfung das Pflanzen der Rosenzwiebel in den Boden ist, die Erlösung die Entwicklung dieser Zwiebel, bis alle Teile der Rose sichtbar werden, und die Heiligung die Blüte der Rose.

So wie die Rose eine ganze Entwicklung erlebt, ab der Zwiebel bis hin zur Entfaltung, so ist auch die Erlösung der Seele ein komplizierter Prozess, der sich auf vielen aufeinander folgenden Ebenen vollzieht. Die Erlösung ist gleichsam ein Prozess, wobei die Seelenrose ‘aufgeschlossen’ wird, bis sie damit anfangen kann, sich Schicht um Schicht zu entfalten. Dieses ‘Entfalten’ ist die Heiligung der Seele: So wie die Rosenknospe aufspringt und sich die Blätter eines nach dem anderen entfalten, so erschließt die Seele eine Fähigkeit nach der anderen, um in allen Tugenden zu leben. Je nachdem sich mehr Rosenblättchen aufschließen, nimmt die Rose an Schönheit zu und macht sich ihr Duft deutlicher bemerkbar. Dasselbe gilt für die Seele in ihrem Heiligungsprozess: Ihre Schönheit in Gottes Augen nimmt zu, und sie verbreitet immer mehr die Düfte des wahren Göttlichen Lebens.

Siehe doch, wie weit Gottes Liebe zu jeder Seele geht. Der Ewige Vater erschafft die Seelenrose. Sein Sohn Jesus Christus bereitet sie vor, damit sie sämtliche notwendigen Phasen ihres Wachstums vollenden kann, um völlig aufblühen zu können. Der Heilige Geist begleitet den ganzen Prozess von der Schöpfung bis einschließlich der Heiligung durch Seine vielseitigen Formen der Beihilfe, welche die Seele in die Lage versetzen, die Göttliche Intelligenz, die bereits in der Rosenzwiebel im Keim verborgen liegt, völlig auswirken zu lassen, und welche versucht, die Göttliche Weisheit, Liebe und Macht in allen Seinen Eingebungen und in den unzähligen Winken der Göttlichen Vorsehung auswirken zu lassen.

An dem Punkt, wo sich die Entfaltung und das Wachstum der Seelenrose ihrer Vollendung nähern, gerade bevor diese ihre eigentliche Blüte wird beginnen können, setzt Gott das Zeichen der obersten Vermählung zwischen Gott und dem Menschen: Er gibt Mir, der absolut vollendeten Seelenrose, den Schlüssel, um in jeder Seelenrose die Erschließung zu vollziehen. Freilich, auch Jesus bringt die Seelenrose, die sich Ihm weiht, zum Blühen, indem in ihr die Erlösung mit der Heiligung gekrönt wird, aber die Allerheiligste Dreifaltigkeit hat verfügt, dass Ich, das Wunderwerk Gottes, in dem sämtliche Schritte ab der Schöpfung bis zur höchsten Stufe der Heiligkeit vollendet sind, die Seelenrose zur Fülle der Heiligkeit führen kann. Die Seele, die den Weg unter Meiner Führung geht, erwirbt sich die größtmöglichen Verdienste, in dem Maß, wie sie sich Mir tatsächlich hingibt, in totaler Weihe. Dies kommt dadurch, dass die Seele, die in totaler Weihe an Mich lebt, den größten Akt des Glaubens an die Vollkommenheit von Gottes Werken aufbringt und von Mir auf Wege geleitet wird, welche die vollkommenste aktive Beteiligung an der Erlösung gewährleisten.

Siehe den Unterschied. Die Seele, die felsenfest an die erlösenden Werke Christi glaubt, kann durchaus bis zum Gipfel der Heiligkeit ‚durchblühen’. Wenn diese Seele sich jedoch darüber hinaus Mir weiht, um von Mir zu diesem Gipfel begleitet zu werden, bringt sie dadurch einen Akt des vollkommenen Glaubens an die Tatsache dar, dass Ich, die Ich von Natur aus eine erschaffene Seele bin, Trägerin der vollkommenen Blüte von Gottes Werken bin, und somit an die Tatsache, dass die erschaffene Seele auf aktive Weise bei ihrer Erlösung und Heiligung mitwirken kann. Sie bekräftigt dadurch ebenfalls ihren Glauben an die Vollkommenheit von Gottes Liebe, die alle Göttlichen Werke in Mir zu ihrer Vollendung geführt hat.

Der Unterschied ist somit der, dass die Seele, die sich für die totale Weihe an Mich als vollendeten Weg zur Vervollkommnung des Göttlichen Lebens in sich entscheidet, dadurch ein ungehemmtes Kredo in Bezug auf die totale Vermählung, die totale Vereinigung, der menschlichen Natur mit Gott ausspricht. In Mir war diese Vermählung ab Meiner Unbefleckten Empfängnis vollendet. In der Erlebung der totalen Weihe an Mich vollzieht die Seele die Vermählung mit der Vollkommenheit von Gottes Werken und weist sie Ihrem Schöpfer gegenüber ihren Glauben an die Tatsache nach, dass auch sie, durch die Fülle ihrer Mitwirkung, vollkommen aufblühen kann.

In Jesus Christus vollendet die Mensch gewordene Gottheit die Erlösung der Seele. In Mir begleitet die absolut geheiligte menschliche Natur Mariens die Erlösung der individuellen Seele zu ihrer höchsten Verwirklichung: zur Entfaltung der Seele nach dem Bilde ihres Gottes. So hat es der Allerhöchste gewollt, und dazu hat Jesus vom Kreuze der Erlösung die Seelen Mir gegeben und Mich den Seelen.

Gott hat es so verfügt, dass die Erlösung in die Seelen wie eine Schatztruhe gelegt wurde, die aber geschlossen ist. So trägt die Seele in sich einen unendlich wertvollen Schatz, den sie sich allerdings erst dann zu nutzen machen kann, wenn sie dabei aktiv mitwirkt. Solange die Seele nicht durch eigene Mitwirkung die Schatztruhe öffnet, trägt sie in sich einen Reichtum, mit dem sie nichts anfangen kann. Die Seele wird durch sämtliche Zeichen des christlichen Vermächtnisses an die Schatztruhe erinnert, aber sie muss die Truhe selber aufschließen, durch ihren freien Willen, es zu tun, und durch ihre Anstrengungen, den Inhalt der Truhe zu kapitalisieren. Kraft Göttlicher Verfügung kann die Seele dies am besten dadurch tun, dass sie einen heiligen Bund der Einheit mit Mir eingeht, weil in Meiner Seele die erste völlig aufgeschlossene Schatztruhe geborgen war und Ich in Mir all dasjenige trage, womit die Seele die Schatztruhe der Erlösung öffnen und den Inhalt bestens rentieren lassen kann. Ich habe die Macht erhalten, in jeder Seele die Erlösung durch die Werke zu vollenden, die sie in Einheit mit Mir zu Diensten von Gottes Plänen vollbringt. Ich bin die vollkommen erlöste und vollkommen geheiligte menschliche Natur. Deswegen wiederhole Ich ständig, dass Ich einen Schlüssel zur Vollendung der Erlösung einer jeden individuellen Seele in Mir trage.”

Myriam: “Meine Herrin, Jesus Christus hat den Seelen die Erlösung gebracht. Manche Seelen könnten aus diesem Grunde diese Worte so auslegen, als hättest Du gesagt, die Seele könne sich die Fülle der Erlösung und somit die Heiligung nicht erwirken, wenn sie Dich umgeht und sich ausschließlich an Jesus Christus weiht. Sie könnten diese Worte somit als nicht von Dir stammend und deshalb als Irrlehre bezeichnen.”

MARIA: “Das sind sie am Allerwenigsten. Begreift dies richtig. Gott Selber hat zwischen Seinem Sohn und Mir eine vollkommene Einheit des Herzens zu Stande gebracht. Nur durch diese vollkommene Einheit, diese vollendete mystische Vermählung, konnte Ich zur Miterlöserin mit Christus werden. Als Gott-Mensch hat Jesus den Seelen die Erlösung gebracht. Das Erlösungswerk ist vollkommen und es kann nur aus dem Göttlichen Herzen Christi vollzogen werden und musste in seinen Auswirkungen konkret durch den Mensch gewordenen Aspekt Seines Wesens, nämlich durch die Leiden an einem Leib aus Fleisch konkret ausgefüllt werden. Damit der Erlösungsakt die Werke Satans jedoch total und vollkommen ihrer Wirkungen berauben kann, hat Gott erlassen, dass dieser Akt während seiner Vollziehung im Laufe des irdischen Lebens Christi und im engeren Sinne zwischen dem Garten von Gethsemani und Golgatha in einer erschaffenen Seele ergänzt werden soll: in Meiner erschaffenen menschlichen Natur. So hat Gott den Erlösungsakt, der Ihm gegenüber von Natur aus vollendet war, auch gegenüber den Kräften der Finsternis bekrönt in einer totalen, vollkommenen Besiegelung der vollendeten Vermählung zwischen der Göttlichen und der menschlichen Natur, zwischen vollkommener Liebe und vollkommenem Leiden sowohl aus dem Göttlichen Herzen wie aus der erschaffenen Materie.

Aufgrund der Vollkommenheit Meiner Einheit mit dem Herzen Christi, des Göttlichen Erlösers, an dessen Fleisch Ich sogar Anteil hatte, sind Mir die Macht und die Weisheit geschenkt worden, die Erschließung der Erlösung in der individuellen Seele zu vollenden. Jesus Christus kann dies alleine tun: Seine Gottheit benötigt dazu keine menschliche Beihilfe, weil Ihm als Gott keine Beschränkungen gesetzt sind und Seine Werke aus Seiner Göttlichen Natur heraus somit vollkommen sind. Mögen die Seelen jedoch begreifen, dass der Dreieinige Gott Mich, Maria, den Seelen als den goldenen Weg zur Verherrlichung Seiner Werke gibt. Gott ist vollkommen und absolut vollendet. Trotzdem wünscht Er von Seinen Geschöpfen Verherrlichung und Anbetung zu erhalten. So betrachtet Er auch Seine Werke erst als absolut vollkommen in ihren Auswirkungen, wenn die Seelen diese verherrlichen. Die Seele kann sich tatsächlich die Vollendung ihrer Erlösung durch die ausschließliche Nachfolge Christi erwirken, aber Ich biete den Seelen die nachfolgenden Punkte zur Betrachtung:

1. dass Christus und Maria aufgrund eines Göttlichen Erlasses eines Herzens sind;

2. dass Ich den Seelen als Vorbild der vollkommenen Heiligung der menschlichen Natur gegeben worden bin;

3. dass das Schließen und die konkrete tägliche Einhaltung eines heiligen Bundes totaler Weihe an Mich, die Herrin aller Seelen, kraft Göttlicher Vollmacht Gott gegenüber als Jawort der Seele dafür gilt, dass sie bereit ist, sich völlig dem größten, dem erhabensten und vollkommensten der Göttlichen Werke – Maria – hinzugeben, um von Ihr nach Seinem Bilde umgestaltet zu werden.

Seelen, begreift dies richtig: ihr könnt durch strikte Nachfolge Jesu Christi eure Erlösung und Heiligung verwirklichen. Gott hat euch aber Maria als unübertroffenen Beweis Seiner Liebe gegeben, weil Er auf Mich deutet als das große und ewige Vorbild des vollkommenen Weges ab der menschlichen Natur bis zum vollendeten Bild Gottes, in dem Maße, wie dies sich von der erschaffenen Natur verwirklichen lässt. Die Seele, die den Weg ab der menschlichen Natur bis zur vollendeten Heiligkeit gehen will und die sich dafür entscheidet, diesen Weg in totaler Nachfolge Mariens in Ihrer absolut vollendeten Eigenschaft als der Herrin aller Seelen zu gehen, zeigt dadurch, dass sie das Geschenk der Erlösung akzeptiert, dass sie:

1. Gott die oberste Verherrlichung bietet in Seinem Meisterwerk: Maria;

2. einen totalen Akt der Liebe zu diesem Meisterwerk Gottes darbringt;

3. einen heiligen Akt der Entgegennahme des Geschenkes darbringt, das Gott den Seelen auf dem Gipfel des Erlösungswerkes bereitet hat: ‘Frau, siehe, Dein Sohn; Sohn, siehe, deine Mutter’;

4. einen Akt des Glaubens an die Vollkommenheit von Gottes Werken darbringt; denn durch die totale Weihe an Mich erkennt die Seele, dass Ich alle Macht und alle notwendigen Eigenschaften besitze, sie ins Herz Gottes hineinzuführen; ebenso einen Akt des Glaubens an die von Gott verfügte Einheit des Herzens zwischen dem Erlöser und Seiner Mutter;

5. einen Akt der Anerkennung Mariens als die Miterlöserin darbringt.

Ich betone noch einmal dasjenige, was Ich bereits früher durch Meinen Propheten habe verkünden lassen: dass Meine Anerkennung durch die Seelen als die Miterlöserin mit Jesus Christus den vollkommenen Gnadenstoß für Satan bedeuten würde: durch diese Anerkennung kann ihm gezeigt werden, dass die Seelen glauben und anerkennen, dass er, Satan, nicht nur von der Mensch gewordenen Gottheit besiegt worden ist, sondern sogar von der erschaffenen menschlichen Natur der Frau, die ihn aufgrund einer völlig aufgeblühten, vollendeten Heiligkeit unterworfen hat und die von Gott die Macht erhalten hat, Kinder Gottes im Geist zu gebären, indem Sie diese aufgrund ihrer totalen Weihe an Sie völlig zu Ihrem eigenen Spiegelbild umgestaltet. Mir ist die Macht gegeben worden, die Frucht des Göttlichen Lebens in den Seelen auszutragen. Zu dem Zweck müssen die Seelen zunächst die Vermählung mit Mir in einer tief gelebten, totalen Weihe an Mich vollziehen. Bedenkt, wie schwer es Satan in seinem Hochmut fällt, seine Niederlage Gott gegenüber anerkennen zu müssen. Bedenkt dann, dass es ihn noch tausend Mal schwerer demütigt, seine Niederlage der Frau gegenüber anerkennen zu müssen. Dies ist genau, was geschehen wird, wenn Mich die Seelen als die Miterlöserin anerkennen und bezeichnen.

Seelen, begreift, dass totale Weihe an Mich der totalen Nachfolge Christi kein Hindernis setzt, sondern ganz im Gegenteil die absolute Krönung dieser Nachfolge bringt. So wie Gottes Werke an sich vollendet sind, aber diese Gott eine viel größere Freude bereiten, wenn sie von Seelen anerkannt, verherrlicht und wahrhaftig benutzt werden, so ist das Erlösungswerk an sich vollendet, aber bereitet Gott eine viel größere Freude, wenn die Seelen in ihrem Prozess von Wachstum und Blüte, von Erlösung und Heiligung auch den zusätzlichen Wachstumsfaktor, den Gott ihnen in Mir geschenkt hat, anerkennen und sich diesen wahrhaftig zu Nutze machen und sie so Seinen Werken die größtmögliche Verherrlichung zukommen lassen. Vergesst nie, dass der Allerhöchste in Mir, Maria, sämtliche Vollkommenheiten angesammelt hat, die je aus Seiner Hand gekommen sind, und dass Ich somit die Fülle Seiner schöpfenden, erlösenden und heiligenden Werke vertrete. Deshalb werde Ich in diesen allerletzten Zeiten als die Herrin aller Seelen verkündet; denn die Zeit der totalen Verherrlichung der Werke Gottes ist nunmehr gekommen.”

 

Totale Weihe an Maria als das Herz der Seele
(Donnerstag, 19. März 2009)

“Die drei größten Göttlichen Mysterien des Neuen Bundes sind das Erlösungsmysterium, die Sakramente und die Wirkungen der totalen und bedingungslosen Weihe an Mich, Maria, die Mutter Christi.

Ich will den Seelen das nachfolgende Gleichnis vorlegen, damit sie den wirklichen Wert der totalen Weihe an Mich besser abschätzen können.

Das Erlösungsmysterium könnte man als das wahre Leben betrachten, das in die Seele gegossen wird. Die Sakramente sind die Kanäle, durch welche die Lebenskraft in der Seele ständig erneuert wird. Die totale Weihe an Mich ist wie das Einpflanzen eines Herzens, das, solange die Weihe intensiv gelebt und angewandt wird, Tag für Tag unaufhörlich die Kraft des Göttlichen Lebens durch das ganze Wesen der Seele presst, so dass jedes Element des Mensch-Seins von dieser Kraft durchdrungen werden kann.

Die Seele, die sich Mir total, bedingungslos und für ewig weiht, diese Weihe wirklich wie einen Bund totaler Hingabe ihres ganzen Wesens und ihres ganzen Lebens an Mich lebt und diesen Bund durch ein Leben in strikter Nachfolge Meiner Belehrungen heiligt, die unmittelbar aus der Quelle der Göttlichen Weisheit zu den Seelen strömen, wird Tag für Tag intensiver vom Göttlichen Leben durchdrungen.

Die Wirkungen der totalen Weihe an Mich bilden ein Göttliches Mysterium, wodurch die Allerheiligste Dreifaltigkeit die Werke der Schöpfung, der Erlösung und der Heiligung der Seele vollenden will, das heißt, wodurch Sie die Göttlichen Werke in der Seele zu ihrer absoluten Vervollkommnung führen will. Der Wert der totalen Weihe an Mich kann auf keinen Fall überschätzt werden. Wie jedes Göttliche Mysterium bildet auch das Mysterium der Wirkungen der totalen Weihe an Maria eine Quelle von seelischer Nahrung und Gnaden, deren Ströme sich unaufhörlich vervielfältigen, damit die Seelenrose Blatt für Blatt entfalten kann, bis sie der glänzenden Pracht der vollkommenen Heiligkeit so nahe kommt, wie dies für die erschaffene Seele überhaupt möglich ist. Die Seele, die sich Mir total und bedingungslos weiht, trinkt aus der Quelle der Unbefleckten Empfängnis, einer einmaligen Quelle von Wasser totaler Heiligung, Wasser, das der Heilung der Narbe der Erbsünde förderlich ist und dadurch die Anfälligkeit gegen Versuchung, Sünde und Untugend Schritt für Schritt verringert.

Ich bin die Herrin aller Seelen, weil der Allerhöchste Mir die Macht gegeben hat, die Ströme des Göttlichen Lebens in der Seele so sehr zu verstärken, dass sämtliche Schichten und Elemente des seelischen Lebens von ihnen durchdrungen werden, wie ein vollkommen gesunder Kreislauf jede Körperzelle mit neuen Nährstoffen, Wasser und Sauerstoff versieht und diese Zelle von all dem reinigt, was auf Dauer für sie giftig wird. Siehe und begreife somit das Gleichnis: Die Herrin aller Seelen ist von Gott wie ein Herz für die Seele vorgesehen worden: Das Herz erschafft nicht das Leben, sondern verbreitet es durch den Körper, stärkt dadurch den Körper und fördert somit die Reinigung jeder Körperzelle. Dasselbe tue Ich in der Seele: Ich verbreite das Göttliche Leben durch jede Kammer der Seele, verstärke die Seele, steigere ihre Lebenskraft und beschleunige ihre Reinigung. Ich fördere das Aufblühen sämtlicher Seelenkräfte, damit die Seelenrose zu einer Lust für Gottes Augen wird. So lege Ich ein Paradies von Rosen an, einen Lustgarten für die Allerheiligste Dreifaltigkeit: das Reich Gottes auf Erden.

Wenn sich die Seele Mir weiht, bekommt sie dieses spezielle Herz eingepflanzt. In dem Grad, wie sie diese Weihe wirklich lebt, schlägt dieses Herz intensiver und verstärkt es die Lebenskraft der Seele. Die Seele, die wirklich an das Erlösungsmysterium glaubt, bekommt das neue Leben eingegossen. In dem Maß, wie die Sakramente in geeigneter Weise benutzt werden, wird dieses Leben immer tiefer genährt. Damit dieses Leben die ganze Seele wirklich bis in ihre entlegensten Winkel durchdringt, sie in die Lage versetzt, in die tieferen Geheimnisse des Göttlichen Lebens vorzudringen und dieses Göttliche Leben vollkommen benutzen zu können, um eine beträchtlich tiefere Heiligung zu erzielen, hat Gott das Mysterium der Wirkungen der totalen Weihe an Maria, das Meisterwerk der Schöpfung, ins Leben gerufen.

Sage den Seelen, dass die Heiligung der Menschheit und dadurch ebenfalls die Gründung von Gottes Reich auf Erden von zwei Faktoren bestimmt werden sollen:

1. von der radikalen Rückkehr zu der traditionellen Lehre Jesu Christi, dem tiefen Glauben an die von Jesus Selbst eingesetzten Werte und einem ehrfürchtigen Gebrauch der heiligen Sakramente gemäß den diesbezüglichen traditionellen Vorschriften;

2. von der totalen und tief gelebten Weihe einer immer zunehmenden Anzahl von Seelen an Maria, die Herrin aller Seelen kraft Göttlicher Verfügung, unter strikter Einhaltung der Belehrungen und Richtlinien, wie Ich sie als die ‘Wissenschaft des Göttlichen Lebens’ unterrichte (*).

Seelen, gebt euch Mir total und bedingungslos, damit Ich euch in jeder Einzelheit eures täglichen Lebens in den Kampf des Lichtes gegen die Finsternis einschalten kann; denn Gott hat die Herrin aller Seelen als Brücke über den tosenden Strom der Prüfungen und des Elends vorgesehen, zum Tor von Gottes Reich vollkommenen himmlischen Friedens und vollendeter Liebe auf Erden.”

(*) Zur Erinnerung: Was Maria unter “Wissenschaft des Göttlichen Lebens” versteht, erläutert Sie unter anderem in den nachfolgenden Auszügen aus den Öffentlichen Offenbarungen der Herrin aller Seelen:

25. Oktober 2007 – “Die Worte ebenso wie die Belehrungen und die Erkenntnisse, die Ich dir vermittle und die Ich dir zum größten Teile gebiete aufzuzeichnen, sind Lehrsätze, die zusammen die Wissenschaft des Göttlichen Lebens bilden, die Wissenschaft der Seele und ihres Vermögens und ihrer Fähigkeiten als Bild ihres Schöpfers zu leben.”

26. Januar 2008 – “Die Wissenschaft des Göttlichen Lebens wird von Mir in allen Meinen Offenbarungen unterrichtet, die Ich unmittelbar durch das gesprochene und geschriebene Wort Meines Propheten verkünde, zusammen mit allen Unterrichtungen, die Ich in das Herz Meines Propheten gesät habe, dort zum Reifen bringe und von dort aus in die Welt schicke.”

 

Die richtige Nahrung für die Seele
(
Dienstag, 24. März 2009)

“Seelen im Schatten des Kreuzes Jesu Christi, Ich bin die Herrin aller Seelen. Ab Meiner Unbefleckten Empfängnis wird Mein ganzes Wesen für ewig unaufhörlich mit nie zuvor gesehenen Strömen Göttlicher Liebe, Göttlicher Weisheit und Göttlicher Macht beflossen. Die Allerheiligste Dreifaltigkeit hat Mich mit der Sonne bekleidet und hat Mir den Mond unter die Füße gelegt. Das heißt, dass Sie Mich an Sich – der Sonne – hat Teil haben lassen, in einem Grad, der innerhalb der ganzen Schöpfung für ewig wahrhaft einmalig ist und bleiben wird und dem kein einziges anderes Geschöpf je nahe kommen könnte. Das heißt weiterhin, dass Sie Mir Macht gegeben hat über die Ausführung Ihrer Werke – der Mond als Spiegel der Werke des Göttlichen Lichtes – ebenso wie über die Werke der Finsternis. Ich erinnere die Seelen an dieser Stelle an dasjenige, was Ich in diesem Zusammenhang bereits früher gesagt habe. (*)

Begreift doch, was Ich für euch bedeuten kann, sobald ihr euch in der vollkommensten Hingabe Mir zu Füßen niederwerft. Seid Mein, um in der Tiefe Gott zu gehören. Gott hat Mir eine uneingeschränkte Macht über die Engel gewährt, die auf euer Jawort Mir gegenüber warten, damit ihr mit ihnen gemeinsam die Finsternis und alles Elend aus der Welt vertreiben könnt. Die Welt gehört von Natur aus Gott alleine, ist allerdings durch die unermessliche Bürde der Sünden der Menschheit Satan ausgeliefert worden.

Seelen, Ich brauche euren freien Willen, um den Sieg des Lichts über die Finsternis zu vollenden. Weihet Mir alle eure Prüfungen, damit Ich sie in strömendes Wasser von Göttlichem Leben umwandeln kann, das die Werke Satans verschlingt.

Speist euer Herz und euren Geist nicht länger mit toter Lektüre, mit Bildern, welche die Werke der Finsternis verherrlichen, und mit Tätigkeiten, welche die Seele nicht zur Entfaltung bringen. Ich bringe euch die Wissenschaft des Göttlichen Lebens. Wie könnt ihr euch in den Stürmen des Lebens bewähren, wenn ihr keine Nahrung für die Seele aufnehmt? So viele Seelen sättigen sich das Herz und den Geist mit hohlen Kenntnissen. In Wirklichkeit setzt sich die Landschaft ihres seelischen Lebens lediglich aus morschen Bäumen zusammen. Wenn sich der Sturm erhebt, klammern sie sich an Ästen fest, die sofort abbrechen und sie erbarmungslos mitreißen mit dem tosenden Wasser der Versuchungen, der irreführenden oder beunruhigenden Bilder und der Verirrungen, die aus einer Lebenswelt entspringen, die von Satan in eine Scheinwelt umgestaltet worden ist.

Wenn ihr lest, stellt euch dann die Fragen:

- Bringt diese Lektüre mich näher zu Gott?

- Lerne ich dadurch Seine Werke besser kennen?

- Lerne ich dadurch mich selbst besser kennen?

- Finde ich in dieser Lektüre Richtlinien dafür, wie ich die Heiligkeit in mir aufblühen helfen kann und wie ich zu den Werken Gottes beitragen kann, und finde ich in ihr das Licht der Hoffnung und der Ermutigung, das mir dabei helfen kann, die Hand Gottes auch in den Nebeln der Prüfung wieder erkennen zu können?

Die Seele, die ihren Geist mit Ballast nährt, der diesen Bedingungen nicht gerecht wird, nimmt gleichsam morsches Holz in sich auf. Wenn sie dieses Holz verbrennt durch die von ihr vollbrachten Werke und die von ihr gesprochenen Worte, ergibt sich eine unsaubere Verbrennung, so dass die Seele gleichsam Rauch entwickelt und somit noch mehr Finsternis in sich selbst und um sich herum verbreitet.

Seelen, werdet euch dessen bewusst, dass Satan eure Blindheit für die himmlischen Hintergründe aller Umstände eures Lebens und für Gottes Vermittlungen in eurem Leben dazu ausnutzt, euch die Wirklichkeit anders wahrnehmen zu lassen, als diese in Wahrheit ist. Die Seele, die sich nicht mit Kenntnissen aus dem Garten von Gottes Ewiger Wahrheit ernährt, entwickelt nicht die Fähigkeit, durch die Scheinwirklichkeit aller Ereignisse ihres Lebens hindurch zu schauen und so die unzähligen Versuche zu erkennen, die Satan unternimmt, um Seelen irre zu führen.

Seelen Meines Herzens, als die Herrin aller Seelen besteht Meine Berufung darin, in diesen Letzten Zeiten die Menschenseelen zu der vollen Wahrheit des Göttlichen Lebens zu führen. Zu dem Zweck soll Ich wahrhaftig über euren ganzen Lebensweg, über eure Prüfungen, über eure ganze Gefühls- und Denkwelt, über all dasjenige, was durch die Sinne in euch aufgenommen wird, über alle eure Werke und Worte und über euren freien Willen herrschen können. Ich habe die Macht, euch aus jeder Verirrung zu befreien, alle Nebel um euer Herz und euren Geist aufzulösen im Feuer Meiner vollkommenen himmlischen Liebe und euch zu der wahren Empfindung der Erlösung zu führen, die Jesus zu einem solch hohen Preis für euch erwirkt hat.

Seelen im Schatten des Kreuzes der Erlösung und der Ewigen Wahrheit Gottes, große Verheißungen hat euch Jesus gemacht. Die Herrlichkeiten des Inhaltes Seiner Göttlichen Worte kann sich der Menschenverstand nicht vorstellen. Der Weg in das Leben in diesem Paradies, bereits auf Erden, läuft über die Brücke Meines Herzens. Er ist ein Weg der totalen Hingabe an Mich, damit Ich euch gemäß Meinen vollkommenen Erkenntnissen im letzten Kampf gegen den Fürst der Finsternis einsetzen kann. Meine Macht über diesen Fürsten ist absolut; denn Ich bin für ewig der Tabernakel vom Licht der Welt, die Arche des Neuen Bundes. Ich komme, euch für diesen Kampf zu stärken mit Meinen Belehrungen in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens.

Ich lade euch deswegen betont dazu ein:

1. Meine sämtlichen Belehrungen und Richtlinien zu studieren, die Ich, die Herrin aller Seelen, euch seit Jahren durch Meinen Propheten bekannt gebe;

2. Euer ganzes Leben und euer ganzes Wesen Mir, der Herrin aller Seelen, zu weihen, damit Ich eure Prüfungen optimal benutzen kann;

3. Euch nicht länger an den morschen Bäumen inhaltsloser Lektüre und weltlicher Bilder festzuklammern, die euch nicht heiligen können, sondern euch nur angesichts des großen Kampfes für Gottes Reich entmutigen und schwächen können;

4. Euren freien Willen ausschließlich zugunsten der Werke Gottes zu gebrauchen. Bedenkt, dass Jesus euch Sich Selbst geschenkt hat wie einen Göttlichen Schatz, dass Ich Selbst die Schatztruhe bin, mit der Er ab Seiner Menschwerdung eins geworden ist, und dass euer freier Wille der Schlüssel ist, der diese Schatztruhe aufschließen muss, damit sich die Seele den Inhalt zu eigen machen kann: die Erlösung, die Heiligung, die ewig dauernde Verherrlichung und die Gründung von Gottes Reich der vollkommenen Liebe auf Erden.

Alle Meine Worte sind Wahrheit; denn Ich schöpfe sie aus den Quellen der Ewigen Weisheit und lasse sie über euch ausschütten durch Meinen Propheten. Mein Prophet ist Mein Besitz und Eigentum. Nehmet Mich dann auf als die Morgendämmerung des Ewigen Frühlings und als die Säerin der Früchte, die den Obstgarten einer jeden Seele vollenden. Das ist, was Ich von Gottes wegen bin, und was Ich für jeden und jede von euch sein will.”

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(*) in einer Offenbarung an “Myriam” am 1. Februar 2008 sagte Maria in diesem Zusammenhang weiterhin unter anderem:

“(...) Ich habe den Mond unter Meinen Füßen: Ich habe dir gesagt, dass der Mond der Spiegel von Gottes Licht in der Finsternis ist. Ich habe somit alle Finsternis, jede gottesfeindliche Kraft, unter Meinen Füßen: Sie ist Meiner Macht ausgeliefert. Ich bin mit der Sonne bekleidet, weil die Fülle des Lichtes vollkommen mit Mir eins geworden ist und keine Spur von Finsternis Mich berühren kann noch je in Mich vorgedrungen ist. Ich bin vollkommen mit dem Heiligen Geist, der Sonne der Wahrheit und der Weisheit, und mit dem Licht der Welt verschmolzen. (...)”

 

Die Demut als Quelle des Heils
(
Donnerstag, 26. März 2009)

“Eine der Grundgesinnungen des Christen in wahrer Nachfolge seines Herrn Jesus Christus ist die Demut. Die Demut ist eine unentbehrliche Gesinnung für die Seele, die vollkommen aufblühen will wie eine Blume im Licht der Göttlichen Weisheit und in der Wärme der Göttlichen Liebe. Die Seele soll die Demut als die Gesinnung betrachten, wodurch ihre menschliche Natur möglichst klein gemacht wird. Durch die Demut macht die Seele ihre menschliche Natur gleichsam kleiner und kleiner und legt sie die Kanäle trocken, durch welche ihre menschliche Natur genährt werden kann. Die menschliche Natur ist durch die Erbsünde verwundet und zieht somit leichter die Finsternis an als das Licht. Durch eine ausdauernde Demut lässt die Seele gleichsam sich selbst, all dasjenige, was Träger von Spuren der Finsternis sein kann, leer laufen, so dass dem Göttlichen Leben mehr Raum geschaffen wird. Dies ist der erste Grund, wieso Ich dich seit Jahren einer sehr strikten Disziplin der Selbsterniedrigung Mir gegenüber unterziehe.

Wie kann die Seele groß werden in der Demut? Indem sie sich vor Gott erniedrigt. Sie kann das auf zwei unterschiedliche Weisen tun, die in ihren Wirkungen gleichwertig sind:

1. die Seele kann sich in unterschiedlichen Weisen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit gegenüber erniedrigen: dem Ewigen Vater, Jesus Christus, dem Heiligen Geist und dem Kreuz Christi als großem Symbol für Gottes Ewige Wahrheit und für die Mysterien der Menschwerdung von Gottes Sohn und der Erlösung;

2. die Seele kann sich ebenfalls vor Gott in Seinen Werken erniedrigen. Das größte, absolut vollendete Werk Gottes bin Ich, Maria, die Unbefleckte Empfängnis. Die Seele, die sich Mir gegenüber dadurch erniedrigt, dass sie tief vor Mir niederkniet, verherrlicht dadurch das Meisterwerk aus Gottes Hand. Der erlösende und heiligende Wert der tiefen Demütigung Mir gegenüber in Meiner allerhöchsten Eigenschaft – der Herrin aller Seelen – entfaltet in Gottes Augen eine Wirkung, die identisch ist mit derjenigen der direkten Selbsterniedrigung gegenüber der Gottheit.

Ich betone den Seelen gegenüber, dass die Selbsterniedrigung Gott gegenüber, sei es unmittelbar, sei es dem Kreuz gegenüber, sei es Mir, der Herrin aller Seelen, gegenüber, eine außerordentlich kräftige reinigende Wirkung in der Seele entfaltet, da jede Handlung und Gemütsbewegung der totalen Selbsterniedrigung Gott, dem Kreuz oder Mir gegenüber, mit einem Aderlass verglichen werden kann, wodurch sich die Seele einer Welle von Finsternis entleert, die in ihr wirksam war. Die Selbsterniedrigung muss dabei allerdings auf einem Gefühl aufrichtiger Liebe gegründet sein.

Es gibt Seelen, die befürchten, sie würden Gott dadurch verärgern, dass sie sich Mir gegenüber erniedrigen. Ganz im Gegenteil. Ich bin die Brücke zwischen Himmel und Erde, die Himmlische Brücke, über welche Gottes Gnaden in die Seelen strömen und die Seelen das Paradies des Göttlichen Herzens betreten können. Indem sich die Seele vor Mir erniedrigt, entleert sie sich ihres ‘Selbst’ und ihres Bedürfnisses, über sich selbst zu verfügen. Sie vertraut sich dadurch völlig Mir an.

Dadurch kann Ich diese Seele allmählich mit allem erfüllen, was Ich in Mir trage. Da Ich eine Schatzkammer der Vollkommenheiten bin, die Gott in Mir angesammelt hat, kann Ich in diese Seele immer mehr von Mir überfließen lassen, so dass sie bald im neuen Frühling einer immer größeren Ähnlichkeit mit Gott aufblühen kann. Dadurch werden alle ihre Handlungen, Worte und sogar Gedanken fruchtbar, und alle ihre Wege zu Eroberungen im Reich des Göttlichen Lebens.

In Gottes Augen ist die Selbsterniedrigung der Seele gegenüber der Herrin aller Seelen eine Anerkennung der Eigenschaft Seines Meisterwerkes und ein Akt des Verlangens nach Vollkommenheit und nach höchster Fruchtbarkeit der Seele für Seine Pläne und Werke. Deshalb wird ein Leben der Selbsterniedrigung Mir gegenüber für die Seele zu einer unerschöpflichen Quelle von Reichtum und von Ausgleich früherer Fehler.

Vergesst nicht, dass sehr viele Sünden eine Komponente des Hochmuts in sich tragen: jede Sünde ist wesentlich ein Mangel an Liebe zu Gott. Nun denn, jedes Mal, wenn die Seele eine mangelhafte Liebe zu Gott aufweist, ist es als ob sie zu Ihm sagen würde: ‘Ich brauche Deine Liebe nicht’. Das ist Hochmut; denn sollte Gott Seine Liebe eine einzige Sekunde lang nicht in die Seele strömen lassen, so würde die Seele sterben, da es die Göttliche Liebe ist, die das Leben trägt.

Durch die Selbsterniedrigung der Seele vor Mir, dem Meisterwerk Gottes, öffnet sich die Seele vollkommen für die Einströmung der Liebe und somit des Göttlichen Lebens. Die Selbsterniedrigung der Seele gegenüber Mir als Herrin aller Seelen ist ein goldener Schlüssel zur Quelle des Göttlichen Lebens; denn zusammen mit der Verherrlichung des Kreuzes und des gekreuzigten Christus bildet diese Selbsterniedrigung die größte Ehrerbietung an Gott und den eindeutigsten Akt des Verlangens, an Seinen Wunderwerken Teil zu haben.”

 

Passionsbotschaft von Maria
(Sonntag, 29. März 2009)

“Lämmchen Christi, als Herrin aller Seelen lehre Ich euch die Wissenschaft des Göttlichen Lebens, die Geheimnisse des Seelenlebens, so wie Gott es verfügt hat. Die Gültigkeit Meiner Worte ist ewig dauernd, weil sie aus der Quelle der Göttlichen Weisheit strömen. Ich komme heute zu euch als die ewige, schmerzensreiche Mutter. Meine Tränen sind Perlen, die zusammen mit den Perlen des Blutes Jesu Christi viele Schulden der Menschenseelen gegenüber der Göttlichen Gerechtigkeit begleichen. Ich fädle diese Perlen auf eine Schnur, die Ich um die Erdkugel spanne und mit der Ich die Werke der Finsternis, die Auswirkungen der Sünde, erwürgen will. Zu dem Zweck brauche Ich die Selbstaufopferung und Weihe von Seelen an Mich.

Ich rufe euch auf ganz besondere Weise dazu auf, während dieser Passionszeit eine unvergängliche Lichtkette zu bilden. Ohne diese Kette, die sich aus euren aufgeopferten, Mir geweihten Prüfungen zusammensetzen wird, bleiben die Perlen Meiner Tränen einzelne Perlen, mit denen Ich den Fürst der Finsternis nicht in seinen Werken erwürgen kann.

Lämmchen, euer Hirte ist aus Mir geboren für ein irdisches Leben der Selbstaufopferung, damit ihr das Tor zur ewigen Glückseligkeit finden könnt. Der Hirte und Seine Lämmchen sollen für ewig zusammen bleiben. So hat es der Allerhöchste verfügt. Deswegen sollt ihr Seinen Wegen folgen. Der Neue Bund ist ein Vertrag zwischen Gott und den Seelen. Dieser Vertrag ist von Jesus unterschrieben worden mit Seinem Blut und von Mir mit Meinen Tränen. Er bedarf in der individuellen Seele einer dritten Unterschrift, um seine vollen Früchte einzubringen: der Unterschrift der Seele selbst, mit der Tinte ihrer Prüfungen.

Die Passion dauert an, solange die Sünde andauert; denn die Sünde lehnt an dem Himmelstor, um dieses wieder zu schließen. Aus diesem Grunde wiederholt Jesus Sein Opfer täglich auf den Altären Seiner Kirche. Deswegen sind auch Meine Schmerzen ewig dauernd; denn wie bereits auf Kalvaria weint Mein Herz immer noch unvermindert wegen aller Sünden und aller Verblendung.

Lämmchen Jesu, aufgrund des Erlösungsmysteriums ist euer Leben als Wiederholung des Kreuzwegs gemeint. Dies ist einer der größten Bestandteile des großen Vermächtnisses des Neuen und Ewigen Bundes. Wenn ihr nur oder in erster Linie für die irdischen Dinge lebt, wird das Kreuz euch niederschmettern und wird es euch allmählich den Tod bringen. Wenn ihr dahingegen für die ewigen Dinge lebt, wird das Kreuz zu eurer Verherrlichung und zum Schlüssel des Himmelstores für viele.

Jede Prüfung, die von der Seele Mir geweiht wird, verwandelt sich in eine Rose im Garten, den sie nach diesem Leben erben wird. Siehe, wenn das Kreuz die Seele niederzuschmettern droht, fühlt sie nur die Dornen, die ihre Füße verwunden auf dem Kreuzweg ihres Lebens. Wenn sie Mir das Kreuz weiht, fängt sie jedoch an, den Duft der Rosen zu spüren, die sie noch nicht sieht, aber die bereits ihren Duft in der Seele verbreiten, weil die Wirkungen der Werke der Seele zeitlos sind. So leben Zeit und Ewigkeit zur gleichen Zeit nebeneinander. Je mehr die Seele ihren Blick auf die Dinge der Welt richtet, umso mehr spürt sie die Dornen; je mehr sie den Blick auf die Dinge der Ewigkeit richtet, umso mehr spürt sie den Duft der Rosen aus dem Ewigen Reich.

Lämmchen, Ich sehe die Zeit UND Ich sehe die Ewigkeit. Ich sage euch deshalb in Wahrheit, dass euer tägliches Kreuz im Vergleich zu demjenigen, was kommt, nichts mehr ist als ein Holzsplitter in einem Wald, der größer wäre als die gesamte Erdoberfläche. Deswegen rufe Ich euch dazu auf:

Gebt Mir jeden Kummer und Herzschmerz wie einen Kuss an Jesus im Garten von Gethsemani.

Gebt Mir jede Ungerechtigkeit in eurem Leben wie einen Kuss an Jesus vor den Hohepriestern.

Gebt Mir jedes Urteil und jede Verurteilung, das bzw. die ihr von Seiten eines Mitmenschen erleidet, wie einen Kuss an Jesus bei Pilatus.

Gebt Mir jeden körperlichen Schmerz, jede Krankheit oder jede physische Unbequemlichkeit wie einen Kuss an Jesus während der Geißelung.

Gebt Mir jede Demütigung wie einen Kuss an Jesus während der Dornenkrönung.

Gebt Mir jeden Augenblick der Ermüdung, der Erschöpfung, der äußersten seelischen Not, jeden Sturz auf dem Weg zur Tugend und alle eure Leiden um jegliche Äußerung des Unfriedens um euch herum wie einen Kuss an Jesus auf Seinem Kreuzweg.

Gebt Mir euren Willen, alles Elend und alle Sünden in der Welt zu kreuzigen, wie einen Kuss an den gekreuzigten Jesus.

Gebt Mir jede dunkle Wolke über eurem Lebensweg wie einen Kuss an Mich auf Kalvaria und bis zum Morgen der Auferstehung.

Lämmchen Jesu, alles in eurem Leben hat einen unendlich tiefen Sinn. Nichts geschieht umsonst. Ich weise euch darauf hin, dass der Kreuzweg eures Lebens an einem einzigen großen Ziel orientiert ist: der Kreuzigung eures ‘Ich’, um als Heilige aufzuerstehen. Auf dem Kalvaria eurer Prüfungen soll der Vorhang eures irdischen Tempels zerreißen, damit ihr seht, wozu ihr wirklich lebt. Dann werden alle eure weltlichen Abgötter der unterschiedlichsten Scheinbedürfnisse entlarvt und werdet ihr euch der wirklichen Werte des Göttlichen Lebens bewusst, mit der Erfüllung des Neuen Bundes in eurer eigenen Seele.

Gebt Mir jetzt euer Jawort für einen Kreuzweg, der euch wirklich befreit. Fürchtet euch nicht, der Hirt hat für jeden und jede von euch einen Simon von Cyrene vorgesehen, der euch unterstützen wird; eine Veronika, die den irdischen Schlamm und die Blutkrusten aus euren Prüfungen und Demütigungen sauber wischen wird, und vor allem eine Himmlische Mutter, die eure Quelle der Kraft und der Ermutigung sein will und die Ihr Bildnis in euer Herz drücken will, bis einschließlich des Augenblicks, in dem euer weltliches ‘Ich’ bereit ist, zu sterben und einer Wiedergeburt aus Mir Platz zu machen: Wenn ihr Mein sein wollt, werde Ich euch in Meinem Herzen begraben, und aus Meinem Herzen werdet ihr auferstehen für ein neues Leben. Die Seelen werden sehen, welchen Sinn die Dornen, die Wolken, der Schlamm, die Tränen und das Kreuz hatten.

Ich bin die Herrin aller Seelen, die aufgehende Sonne der Hoffnung am Morgen der Auferstehung. Glaubt an Mich, sowie Ich an euch glaube. Gebt Mir jeden Augenblick eures Kreuzwegs, damit Ich Mein Herz in eurem Herzen schlagen lassen kann und ihr tatsächlich die Gesinnungen eurer Himmlischen Mutter empfangen könnt wie ein Vermächtnis der Hoffnung. So werdet ihr in der Lage sein, die reifen Früchte einzubringen, von denen der leidende Jesus die Saat in euren Seelen begraben hat. Daran wird die Welt die wahren Nachfolger Jesu Christi erkennen: dass sie ihre Kreuze im Frohmut derjenigen Seelen tragen werden, die wissen, dass jede von Herzen akzeptierte Prüfung sie näher zu Gott bringt. Je mehr die Seele ihre Kreuze ohne Widerstand aber in Dankbarkeit wegen dieser großen Geschenke der Göttlichen Liebe entgegenzunehmen weiß, umso größer wird ihr Beitrag zur Rückeroberung des Reiches Gottes vom Reich Satans, das Elend, Finsternis und Unruhe in die Seelen sät.

Aus welcher Quelle ein Kreuz auf dem Lebensweg einer Seele auch entspringen mag, jedes Kreuz wird von Gott zugelassen als eine Chance für die Seele, sich für die wahre Nachfolge Christi auf dem Kreuzweg zu entscheiden, der vielen Erlösung erwirkt. Ein Kreuz, dem sich die Seele widersetzt, bringt neue Finsternis über sie. Ein Kreuz, das sie in Liebe annimmt, sät in sie das Licht Christi, den wahren Herzensfrieden und die stille Freude der Seele, die den Weg in die Schatzkammern des Ewigen Reiches gefunden hat. Der Frohmut ist die Unterschrift Gottes. Er vertreibt jegliche Unruhe und jeglichen Unfrieden aus der Seele, so wie die Frühlingsbrise die Erinnerung an den kalten Winter. Er bereitet die Seele, die unter den Schlägen des weltlichen Lebens stirbt, auf das neue Leben der Auferstehung vor. Gebt euch ungeteilt Mir hin, damit Ich euch dabei helfen kann, für das Göttliche Leben aufzuerstehen; denn Ich bin die Miterlöserin mit Christus, dem Erlöser.”

 

Das Unterbewusstsein und die Gesundheit der Seele
(
Dienstag, 7. April 2009)

“Erben des Neuen Bundes, Ich werde zu euch gesandt, um in diesen Letzten Zeiten das erlösende Licht Christi in jeder Seele fruchtbar zu machen, die sich Mir dazu zur Verfügung stellt. Seht, euer Schöpfer hat in jede Seele den Keim der Heiligkeit gelegt. Dieser Keim ist Träger des Göttlichen Lebens, aber seine Reifung wird von all demjenigen gehemmt, was nicht mit dem Willen Gottes, mit Seinem Gesetz der Liebe, mit Seinen Werken und Plänen übereinstimmt.

Der größte Feind des Göttlichen Lebens ist der Geist der Welt. In dem Maße, wie die Seele gesund ist, das heißt, in dem Maße, wie das wahre Leben in ihr durch die reine Liebe genährt wird, wird die Kraft des Göttlichen Lebens aus dem Keim der Heiligkeit durch sämtliche ‘Kammern’ der Seele verbreitet, in einer nie aufhörenden Strömung von Göttlichem Licht. Diese Strömung unterhält das Leben in jedem Teil des menschlichen Wesens.

Einer der Teile, die in sehr vielen Seelen die Lebenskraft am meisten in sich hineinsaugen, so dass diese nicht mehr weiter strömt, ist das Unterbewusstsein. Das Unterbewusstsein ist in sehr vielen Seelen wie ein Komplex von Kammern, die voll gespeichert sind und welche die Strömung des Lebens durch die Seele weitgehend blockieren. Dieser Zustand ist mit einer Stelle vergleichbar, wo sich im physischen Körper das Blut anhäuft, so dass es nicht weiter strömt und somit alle Abfälle liegen bleiben. Diese Stelle schwillt an und bildet einen Herd der Entzündung und der Gärung. Ähnliches geht im Unterbewusstsein vieler Seelen vor.

Sehr viele von euch leiden ungemerkt unter einem Unterbewusstsein, das zum Bersten mit nicht verkrafteten Eindrücken gefüllt ist, welche die Seele schwer, krank und matt machen und die zu Quellen der Gärung im Gemüt, des Grolls, der Bitterkeit, der Unversöhnlichkeit, der Aggression und der Depression werden.

Das Unterbewusstsein könnt ihr euch wie ein Ganzes von dunklen Kammern vorstellen, in denen Unmengen von Erfahrungen und Eindrücken aus eurer Vergangenheit verstaut sind. Eure ganze Lebensgeschichte wird in diesen Kammern aufbewahrt. Solange die Erfahrungen und Eindrücke des Lebens verarbeitet werden und auf dem Lebensweg weiter benutzt werden, weil die Seele diese aus irgendeinem Grund für wichtig hält, sind diese Informationen frei zugänglich. Sehr viele Erfahrungen und Eindrücke werden zu gewissen Zeitpunkten in einer Kammer gespeichert, in der anschließend das Licht gelöscht wird und die verriegelt wird. Bei den meisten Seelen ist ein Teil dieser Informationen nur in unvollkommener Weise verarbeitet worden. Man könnte es so betrachten, dass aus diesem Grunde aus den Kammern des Unterbewusstseins regelmäßig unreine Düfte empor kommen: Die Seele wird durch Einflüsse gehemmt, von denen ihr weder der Ursprung noch die Art bekannt sind, die aber aus ihrem eigenen tieferen Wesen stammen: alte Wunden, nie verkraftete Schmerzen und Kummer, Eindrücke, welche die Seele aus irgendeinem Grund erschüttert haben, oft, weil ihr Gewissen die Eindrücke als nicht dem Gesetz Gottes entsprechend erkannt hat.

Dadurch, dass die Seele die Art und den Ursprung dieser krank machenden Einflüsse nicht erkennt, werden diese darüber hinaus sehr oft durch Satan manipuliert. Mein Feind versucht dadurch, die Seele in einen undurchdringbaren Nebel zu hüllen, damit sie unsicher und unruhig wird und sich immer unreiner fühlt.

Dieser ganze Prozess ist in vielen Seelen Quelle von verschwommenen, undefinierbaren Gefühlen der Unzufriedenheit, des Unfriedens, der Angst, der Mutlosigkeit, der Mattigkeit, des Trübsinns, der Unfreundlichkeit. Sie empfinden es so, als ob in ihrem Leben die Sonne untergegangen wäre. Ihr Gemüt ist ständig erkaltet. Ihnen ist die wahre Hoffnung vergangen. Es kommt ihnen so vor, als ob alles Leben aus ihnen weggezogen wäre.

Seelen, diese Tage sind die Passionstage. Damit eure Leiden fruchtbar sind und sie euch tatsächlich die Fülle der Erlösung bringen, ist es notwendig, dass auch die Herde verborgener, vergessener, unbemerkter oder nicht erkannter Leiden, die euch aus den Nebeln der Vergangenheit ständig beeinflussen, unter Meine Herrschaft gestellt werden. Gebt Mir deswegen heute noch euer Unterbewusstsein, mit dem tiefen Verlangen, dass es nicht länger euer unbekannter und gerade aus diesem Grunde nicht bekämpfbarer Feind bleibt. Sagt vor allem in dieser gnadenvollen Zeit regelmäßig zu Mir aus allen Kräften eures Herzens und eurer Seele: “Maria, mächtige Herrin aller Seelen und Miterlöserin mit Christus, beherrsche meinen ganzen Lebensweg und den ganzen Tempel meiner Seele bis in seine meist verborgenen und dunkelsten Kammern. Lass meinen Weg und meinen Tempel im Licht des Ewigen Frühlings baden, damit ich vollkommen befreit werde.”

Aufgrund dieses wiederholten Bittgebets bezeugt Mir eine Seele ihren tiefen Wunsch, auch die meist verborgenen Elemente ihres Wesens von Mir reinigen und wirksam machen zu lassen. Ich werde die dunkelsten Kammern dieser Seele betreten. In jeder Kammer, in der Mein Fuß den Boden berührt hat, wird das Licht Gottes angezündet. Ich werde diese Seele reinigen aufgrund ihres eigenen Verlangens, gereinigt zu werden, und Ich werde dort die Werke Satan Meiner Macht unterwerfen. Alles, was Ich brauche, ist dieses Verlangen und eine vollkommene Versöhnungsbereitschaft gegenüber anderen Seelen, die ihr im Laufe ihres Lebens Leiden zugefügt haben. Ich werde in ihr nicht nur das Licht anzünden, Ich werde ihr auch dabei helfen, mit ihrer Vergangenheit richtig umzugehen. Ich werde dies dadurch tun, dass Ich in ihr das Feuer Meiner Liebe anfache, so dass sie bereit sein wird, den Inhalt ihrer meist verborgenen Kammern diesem Feuer anzuvertrauen, das ihr die wahre Befreiung erwirken wird. Infolgedessen wird sich ein frischer Frühlingsduft durch ihr ganzes Wesen verbreiten.

Jede Seele, die wirklich an Meine Macht glaubt, wird empfinden, dass Gott Mich tatsächlich dazu gesandt hat, in der Seele, die sich Mir ganz und gar ausliefert, das Erlösungswerk Jesu zu vollenden. Ich bin die Herrin aller Seelen und in dieser Eigenschaft will Ich möglichst vielen Seelen bereits auf Erden einen Vorgeschmack des Himmels bereiten. Deshalb bringe Ich in ihnen die Saat des Göttlichen Lebens, das Gott für sie vorgesehen hat und wofür Jesus am Kreuz gestorben ist, zum Blühen.

Ich bin die Morgendämmerung von Gottes Reich auf Erden, die Morgendämmerung des Ewigen Frühlings. Ich habe die Macht, heute die Keime der Heiligkeit in die Blumen zu verwandeln, die morgen den Sieg des Göttlichen Lichts bezeugen werden. Deswegen muss Ich über jeden Herd der Finsternis in der Seele herrschen können; denn die Seele ist nur erschaffen worden für die Empfindung der Fülle des Lichtes, des vollkommenen inneren Friedens und des wahren Glücks.”

 

Betrachtung zu Ostern
(Ostersonntag, 16. April 2006)

“Welche Wolke kann dem Licht der Auferstehung widerstehen? Nur die Wolke des Nicht-Wollens. Bedenke, dass das Feuer des Verlangens im Herzen, das Sich-Sehnen nach der wahren Liebe, jeden Nebel auflöst und das Licht des auferstandenen Christus in seiner Fülle in die Seele hineintreten lässt (...).”

“Heute ist Jesus aus dem Grab auferstanden, nachdem Er alle Untugenden und Sünden der Menschheit in Seinen Leib gezogen hatte, um sie dort geißeln, verspotten und kreuzigen zu lassen. Er hat nachgewiesen, wie die Seele, sämtlicher Sünde und Untugend entblößt, in unversehrtem Zustand aufersteht. Dieses Abbüßen von Sünden und Untugenden setzt sich immer noch fort, in der Heiligen Messe, in Meinen ewigen Schmerzen und in der Mir geweihten Buße und den Mir geweihten Aufopferungen von Seelen auf Erden. Wenn die Leiden Mir geweiht werden, gehen sie die Vermählung mit dem Heiligen Geist ein. (...) Bedenke, dass die Befreiung, das wahre Glück einer Wiedergeburt im Heiligen Geist, hauptsächlich auf einer vollkommenen Blüte der Liebe, des Frohmuts, der Sanftheit, der Toleranz, der Milde, der Geduld, der Flexibilität und der Akzeptierung von Gottes Plan bei der konkreten Ausfüllung eines jeden Tages basiert. Der Heilige Geist befreit die Seele aus jeder Erstarrung und bringt dadurch den wahren Frieden und die wahre Ruhe in die Herzen. Auf dieser Grundlage der Unerschütterlichkeit wird Er das Reich Gottes dadurch ausbauen, dass Er Mich, die Herrin aller Seelen, die Herrschaft über die Herzen ausüben lassen wird. In Mir haben Erlösung und Heiligung die vollendete Ehe geschlossen (...).”

 

Vermählung zwischen Gott und den Seelen
(
Karfreitag, 10. April 2009

“Heute feiert der Himmel das Fest der Göttlichen Liebe. Die absolute Krönung der Liebe ist die Vermählung. Die Krönung der Vermählung ist der Vollzug derselben in der Vereinigung des Paares. Siehe, in der Auswirkung des Erlösungsmysteriums hat Gott Seine absolute Liebe zur Menschenseele bewiesen.

In der Menschwerdung Jesu schloss Gott die Vermählung mit der Menschenseele. Diese Vermählung wurde auf dem Bett des Kreuzes von Golgatha vollzogen. Bei der Menschwerdung Jesu wurde Mein Jawort mit dem Jawort Gottes vereint, zwecks Heiligung der menschlichen Natur. Während der Stunden der Passion zog der Göttliche Bräutigam sämtliche Aspekte der menschlichen Natur in Sich zusammen, um im Kreuzestod die Vermählung mit den Seelen zu vollziehen.

Seelen, eine Vermählung wird erst zu einer Quelle von Früchten, wenn sich die beiden Parteien einander total und ungeteilt hingeben. Sonst ist nie die Rede von totaler Vereinigung sämtlicher Aspekte des Wesens der beiden Parteien.

Für die Vermählung zwischen Gott und den Seelen wurde Ich zur Vertreterin der menschlichen Natur auserwählt. Gott wählte Mich aus allen Menschenseelen. Meine Unbefleckte Empfängnis war gleichsam das goldene Kleid auf dem Brautbett. Die Menschwerdung Jesu in Meinem Schoß war der Vollzug der Vermählung. Auf dem Kreuz vollzog Jesus, Gottes Sohn und Mein Sohn, die Vermählung im weiteren Sinne an allen Seelen. Aus diesem Grunde gab Er wenige Minuten vor Seinem Tod die Menschenseelen Mir - und Mich den Menschenseelen.

Maria, die Erste der Menschenseelen, an der Gott die Vermählung vollzogen hatte, wurde dort bestätigt als die Herrin aller Seelen, und die Wirkungen der Menschwerdung werden zu jenem Zeitpunkt auf alle Seelen übertragen. Ich, die ersterwählte Braut Gottes, sollte das Zeichen der Göttlichen Fruchtbarkeit sein. Künftighin sollte Ich die wahren Kinder Gottes zeugen, in einer Wiedergeburt nach dem Geist: Die Seele, die sich Mir total weiht, sollte in Mir getragen werden, von Mir mit dem Göttlichen Leben ernährt werden, von Mir vollkommen nach dem Bilde Christi umgestaltet werden und mit Meinen Erbfaktoren befruchtet werden, die bereits bei Meiner Unbefleckten Empfängnis von Gott mit der vollendeten Heiligkeit versehen waren.

Bräutigam und Braut teilen alles. Weil Meine Vermählung mit Gott vollkommen war, wurde Mir all das Seine völlig zuteil, einschließlich Seiner erlösenden Leiden. Aufgrund eines Göttlichen Mysteriums lag ein vollkommenes Überflieβen zwischen dem Herzen Jesu und Meinem eigenen Herzen vor, litt Ich alle Schmerzen Jesu mit Ihm in Meinem eigenen Herzen und hatte Ich ebenfalls Teil an Seinen körperlichen Leiden, insoweit Gott dies erlaubte. Als Symbol für die Fruchtbarkeit Meiner Vermählung mit dem Erlöser war Ich auf Golgatha drei Sekunden lang körperlich tot: Als der Soldat Seine Lanze durch das Herz Jesu stieß, wurde Mein eigenes Herz mit dem Schwert der Schmerzen durchstochen und verließ das physische Leben drei Sekunden lang Mein Herz. Mein eigener Körper war ganz und gar gebrochen. In diesem Herzstillstand während drei Sekunden wurde Meine vollendete Einheit mit dem Göttlichen Erlöser von Gott besiegelt. So hat Er es gewollt. Mein vollkommen reiner Körper war dazu vorherbestimmt, im wahrsten Sinne des Wortes nie dahinzuscheiden. Ich musste allerdings auf symbolische Weise den Tod erleiden, und zwar während der von Gott verfügten Dauer von drei Herzschlägen, um anzudeuten, dass die Einheit mit der totalen Selbstaufopferung Christi – bis in den Tod – vollendet war und dass Meine Vermählung mit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit vollkommen war. Seelen, aus diesem Grunde bin Ich in Wahrheit die Miterlöserin mit Christus, dem Göttlichen Erlöser.

Damit die Vermählung zwischen Gott und den Seelen Früchte einbringt, muss sich jede Seele individuell Gott hingeben. Siehe, in Jesus Christus ist Gott der Bräutigam. Die Menschenseele ist die Braut. Ich war die einzige Seele, die vollkommen auf die Göttliche Vermählung vorbereitet war und deren Brautbett durchaus den erforderlichen Bedingungen für den Vollzug der Göttlichen Vermählung entsprach. Nachdem die Menschwerdung Christi – die Vermählung zwischen Gott und Mir – vollzogen worden war, ließ Gott Seine Liebeserklärungen allen Seelen zufließen: in der Verkündung der Frohen Botschaft, in der Gründung der Kirche und der Einsetzung der Sakramente und in den von Jesus gewirkten Wundern. In den Stunden der Passion flehte der Bräutigam inständiger als je zuvor um die Hand Seiner Braut, der Menschenseele, durch die Zeichen Seiner totalen Hingabe an sie; denn Seine Sehnsucht nach ihr war nicht mehr aufzuhalten.

Durch Maria, die Herrin des Brautgemaches, hindurch wurde jede individuelle Menschenseele angesprochen. Das Wort Jesu ‘Mich dürstet’ war der Seufzer des Bräutigams, der in brennender Sehnsucht nach Seiner Braut auf dem Brautbett – dem Kreuz – um ihre Einwilligung zum Vollzug der Vermählung flehte. Im Leiden und im Kreuzestod entledigte Sich der Göttliche Bräutigam total für Seine Braut, die Menschenseele.

In der Braut kann nur eine Himmlische Frucht gezeugt werden, sobald sich die Braut ihrerseits freiwillig und sehnsüchtig dem Bräutigam hingibt. Sehet, Lämmchen Christi, wonach Sich Gott so brennend sehnt: der totalen Hingabe all eurer Leiden und Prüfungen an die Miterlöserin und Herrin aller Seelen, damit Sie dieses Jawort der Braut mit dem Jawort des Bräutigams vereint. Begreift dies richtig: Alle Mir geweihten Prüfungen und Leiden sind Seufzer der Liebe, die das Herz des Bräutigams schneller schlagen lassen und dadurch Ströme erlösender und heiligender Gnaden auf die Menschheit herabflehen. So wird die Vermählung fruchtbar und blühen um das Brautgemach herum die Gärten.

Kraft des Neuen Bundes - zwischen Gott und den Seelen geschlossen und auf dem Kreuz durch Jesus mit Seinem Blut unterschrieben - bin Ich das Brautgemach von Gottes Auserwählung. Darin liegt der unüberbietbare Wert der totalen Weihe der Seele an Mich, die Herrin aller Seelen und Miterlöserin: In keinem anderen Brautgemach wird die Vermählung zwischen Gott und der Seele so reich gesegnet wie in dem Brautgemach Meines Herzens. Ich bin der Tabernakel der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, die Arche des Neuen Bundes, der Kelch des Kostbaren Blutes, die Herrin des Göttlichen Brautgemaches und die Herrin der Braut Gottes – der Menschenseele. Als ersterwählte Braut Gottes ist Mir über die Güter des Göttlichen Bräutigams Macht gegeben. Das Seine ist auch das Meine. Er hat den Seelen das Vermächtnis Seiner Liebe hinterlassen und sehnt Sich danach, jede von ihnen zu Seiner Braut zu nehmen, damit Seine vollkommene Liebe gesättigt wird. Damit die Braut – die Seele – der Verfügung über die Güter des Göttlichen Bräutigams würdig sein kann, muss sie die Herrin des Brautgemaches anerkennen. Die Liebe der Braut kann nicht vollkommen werden, solange sie nicht Dienerin der Ersterwählten des Bräutigams sein will und sie den Anteil der Herrin an der Vorbereitung des Vollzuges der Vermählung nicht anerkennt. Aus diesem Grunde wünscht Gott mit Recht, dass Mich die Seelen als Herrin aller Seelen und als Miterlöserin mit dem Göttlichen Erlöser anerkennen.

Seelen, wiederholt täglich dadurch euer Jawort dem sehnsüchtigen Bräutigam gegenüber, dass ihr euch mit allen Prüfungen des Lebens Mir hingebt. Ich werde euch für den großen Tag des Vollzuges der Vermählung mit eurem Gott vorbereiten, den Tag, an dem euer Glück vollkommen werden soll.”

 

(Weil ich während der mir geschenkten  Passionsvisionen ausdrücklich an die Gegenwart des Apostels Johannes erinnert wurde, fragte ich Maria, ob Sie die Rolle des Apostels im Rahmen dieser Offenbarung erläutern wolle. Sie antwortete:)

“Der Apostel Johannes war auf Golgatha Vertreter aller Seelen außer Mir, und in Johannes deutete Gott an, wie Er Seine Braut  – die Menschenseele – haben will: äußerst liebevoll, rein, treue Nachfolgerin Christi, Verkünderin der Wahrheit, Teilnehmerin an der Passion bis einschließlich der absoluten Vollendung derselben und überzeugte Dienerin Mariens.”

 

Die Vollendung der Heiligung durch Maria
(
Freitag, 17. April 2009)

“Seelen Meines Herzens, Ich will euch fruchtbar machen für das Reich Gottes. Jeder von euch ist durch die Göttliche Vorsehung mit Mir in Berührung gebracht worden. Jesus Selber hatte bereits alle Seelen unlöslich mit Mir verbunden, indem Er uns einander gab als Teil Seines Vermächtnisses an die Seelen. Der Ewige Vater hat die Saat bereitet, aus der Sein Reich auf Erden blühen wird. Sein Sohn Jesus Christus hat diese Saat in die Seelen geschüttet und ihnen darüber hinaus das Bild der Himmlischen Gärtnerin ins Herz drücken wollen: ‘Sohn, siehe, deine Mutter.” Der Heilige Geist bestrahlt die Saat Tag für Tag mit dem Göttlichen Licht. Mir obliegt die Aufgabe, die Seelenböden zu bearbeiten, damit die Göttliche Saat Wurzeln schlagen kann; denn die Saat soll zu Obstgärten Himmlischer Nahrung für das Reich Gottes auf Erden aufblühen. Ich rufe euch dazu auf, Mir den Boden eurer Seele, eure allertiefsten Gesinnungen und alles, wovon ihr lebt, aufzuschließen. Breitet euer ganzes Wesen und jeden Meter eures Lebensweges vor Mir aus, damit Meine gesalbten Füße euren Tempel, den Wohnort der Göttlichen Saat in eurer Seele, heiligen können.

Seelen, die Fruchtbarkeit der Göttlichen Saat ist unendlich. Sobald sie in euch Wurzeln schlägt, beginnt die Seele aufzublühen wie ein Garten nach dem Winter. Meine Aufgabe ist es, euch so umzugestalten, dass euer Seelengarten zu einem Paradies aufblüht, erfüllt von den Verzückungen der Heiligkeit. Dazu will Ich euch unter anderem von aller Oberflächlichkeit heilen.

Siehe, aufgrund eines Göttlichen Gesetzes ist die Menschenseele so gemacht worden, dass sie das Licht sucht und keine Ruhe findet, bis sie es gefunden und in sich aufgenommen hat. Die Seele, die sich von der Finsternis der Welt irreführen lässt oder die sich von ihr überrumpeln lässt und letzten Endes in ihrem Leben nichts anders mehr findet als Finsternis, wird aus diesem Grunde in Unruhe und Unfrieden leben. Wenn ihr in einer Nacht bei Vollmond hinaus geht, werden eure Augen automatisch durch den Mond angezogen werden, mehr als durch die Finsternis. Wieso denn sollte die Seele der Finsternis folgen, während der Mond keinen Augenblick von ihrer Seite weicht? Ich bin euch als Mond in der Nacht gegeben, als lebendiges Zeichen der Gegenwart Gottes gegenüber den Seelen, als Spiegel des Göttlichen Lichtes in einer Welt voller Finsternis. Ich komme, euch zu lehren, dass Gott dauernd mit euch beschäftigt ist. Ich komme, euch nachzuweisen, dass ihr unendlich mehr Gründe habt, Licht zu sehen als Finsternis zu sehen. Ich vertrete die Hoffnung und die Ermutigung für jede Seele, welche die Finsternis in ihrem Leben so wahrnimmt, wie diese in Wirklichkeit ist: als Sprungbrett zur vollkommenen Befreiung durch die wahre Heiligkeit und somit zum vollendeten Glück.

Liebe Seelen, Gott tut keine sinnlosen Dinge. Er hat euren Seelenboden mit Göttlicher Saat versehen, weil Er weiß, dass diese Saat Seine Kraft besitzt und euch zur Glückseligkeit der Ewigen Gärten führen kann. Die Göttliche Saat ist zu kostbar, um unbenutzt zu bleiben. Diese Saat enthält die Fülle des Göttlichen Lebens, aber sie muss aufblühen, damit sie ihre Auswirkungen in der Seele zeitigen kann. Die Blume in all ihrer Schönheit und mit der Verzauberung wegen des Parfüms, das von ihr ausgehen wird, ist bereits in nicht stofflicher Weise in der Saat zugegen und wird zu dem Zeitpunkt zur Entfaltung kommen, wo die Göttliche Intelligenz, die ihr Aufblühen lenkt, dadurch erschlossen wird, dass die Seele nach ihrer eigenen Blüte verlangt. Die Blume und ihr himmlisches Parfüm lassen sich erst dann wahrnehmen, wenn die Saat, aus der sie hervorgeht, zur Reife gekommen ist. Der kräftigste Wachstumsfaktor, den Gott den Seelen der Letzten Zeiten geschenkt hat, ist derjenige der totalen Weihe an Mich, die Herrin aller Seelen. Damit die Blume nicht nur blüht, sondern auch unvergänglich wird, muss sie darüber hinaus in einem ausreichenden Maße weiter blühen, um ihre Saat ausstreuen zu können. Dieser ganze Prozess kann in eurer Seele durch Mich zur Vollendung geführt werden, damit die Saat nicht vom Ungeziefer der Versuchungen verzehrt wird, bevor sie ihre Berufung erfüllt hat. Wie alles, was von Gott ausgeht, kann die Göttliche Saat nicht vernichtet werden. Sie kann allerdings durchaus unwirksam gemacht werden, wenn die Seele erlaubt, dass sie von der Finsternis der Welt umhüllt wird. Saat, die für das Licht unzugänglich wird, erstickt und verliert ihre Keimkraft.

Seelen, sehr viele lassen sich nicht vom Bild des Mondes führen, sondern von der Finsternis der Nacht. In den Prüfungen vergessen sie die Gegenwart des Göttlichen Lichts, das versucht, sie zu umhüllen und ihre Wege zu erleuchten. Anstatt ihren Blick auf das Göttliche Leben zu richten, das in ihnen aufzublühen versucht, beschäftigen sie sich dauernd mit weltlichen Eindrücken und Gedanken und mit den Zeichen der Scheinwelt, die Satan in ihnen wach ruft. Ich bin das Zeichen der völlig aufgeblühten Heiligkeit, der Göttlichen Fruchtbarkeit. Seelen, sucht nicht in allem nach Sensation, nach Eindrücken, die das Gemüt kurzfristig auflodern lassen, um anschließend die Leere zu hinterlassen, die Leere eines Strohbundes, das in wenigen Augenblicken ganz und gar im Feuer verzehrt wird. Eine heilige Seele ist eine Seele, die standhaft ist beim Anstreben des Lichtes und beim Einbauen des Lichtes in alle ihre Zellen. Sie sucht keine Sensationen, auch nicht im spirituellen Leben, sondern sie strebt die Standhaftigkeit in den Anstrengungen an, um in der Tiefe zu wachsen durch unaufhörliche Arbeit an ihrem eigenen Untergrund, indem sie ein ununterbrochenes Jawort zur Gnadenwirkung ausspricht, unter welcher Form sich diese Gnadenwirkung auch zeigen mag, wissend, dass das alles von Gottes unfehlbarer Weisheit gelenkt wird. Die Suche nach aufregenden Empfindungen, nach Sensation, lässt die Göttliche Saat in der Seele nicht reifen, sondern verbrennen. Die Göttliche Saat soll unter einer beständigen Wärme reifen: der Wärme der aufrichtigen Liebe und des Verlangens, eins mit Mir zu sein und durch Mich, mit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit.

Baut euren Seelentempel nicht auf dem Sand. Baut ihn auf dem Felsen des Göttlichen Lebens. Sonst wird er in den Stürmen der Welt nicht aufrecht bleiben. Befolgt deswegen sämtliche Richtlinien, die Ich euch gebe. In allen Meinen Richtlinien, Offenbarungen und Schriften lehre Ich euch die Wissenschaft des Göttlichen Lebens. Studiert sie unter Anrufung der Ewigen Weisheit, damit eure Herzen und Geister für die unermesslichen Schätze aufgeschlossen werden, die alle Meine Worte über euch ausstreuen. Sucht in jeder Einzelheit auf eurem Lebensweg die Hand Gottes. Sucht in allem Meinen Herzschlag; denn sogar, ja vor allem in den Prüfungen des Alltags lasse Ich euch an dem strömenden Blut Meines Sohnes Teil haben, mit dem Ich kraft eines Göttlichen Erlasses im Herzen eins gemacht worden bin. Durch Meine vollendete Liebe und Meine uneingeschränkte Macht nähre Ich jede Zelle eurer Seele mit dem erlösenden Blut Christi und mit dem Sonnenlicht des Heiligen Geistes, so reichlich mit den Gnaden des Göttlichen Lebens geladen.

Jetzt könnt ihr noch nicht ganz begreifen, was die Herrin aller Seelen für euch bedeuten kann. Die größten Himmlischen Schätze trägt Sie in Sich. Sie ist mit einmaligen Strömen von Gnaden der Heiligung geladen. Die Herrin aller Seelen ist für diese Letzten Zeiten die große Antwort des schöpfenden, erlösenden und heiligenden Gottes an die Finsternis, über die Sie alle Macht erhalten hat. Schließt Mir euer Herz völlig auf, und Ich werde euch lehren, die wahre Liebe zu empfinden in allem, was auf euren Weg kommt. In dem Maße, wie Mich die Seele über sich herrschen lässt, bin Ich der Himmlische Filter, der alles reinigt, was die Seele betritt, der ihre inneren Prozesse solchermaßen steuert, dass die Seele durch alle ihre Erfahrungen geheiligt wird, und der all dasjenige filtert, was von ihr ausgeht. So mache Ich jede Seele zu einem heiligen Tempel, in dem sie sich zu Mir bekennt als ihrer Herrin und sich nach Mir sehnt als nach dem Vollmond in der finsteren Nacht ihres Gemütes.

Die Seele verwandelt sich in denjenigen oder diejenige, den oder die sie wirklich liebt. Benutzt diese Kenntnis, um von einem Grab der Finsternis in einen Vollmond Göttlichen Lebens umgewandelt zu werden. Meine eigene Fruchtbarkeit wird sich in der Seele auswirken, die wahrhaftig und aufrichtig verlangt, aus Mir neu geboren zu werden. Das Kind erbt die Eigenschaften des Vaters und der Mutter. Der Ewige Vater hat Seine Saat Göttlichen Lebens in euch gestreut; als Ewige Mutter bin Ich berufen, die Saat in euch fruchtbar zu machen, indem Ich euch in Mich aufnehme in dem Maße, wie ihr euch selbst danach sehnt. Verlangt nach Meinem Mutterschoß für eine Wiedergeburt aus Mir, damit eure spirituelle Fruchtbarkeit vollkommen wird. Alles, was Ich brauche, ist euren freien Willen. Ihr müsst die Wiedergeburt aus Mir wollen. Ihr müsst die Herrschaft des Lichtes über eure Finsternis wollen. Ihr müsst sehen, glauben und akzeptieren wollen, dass Gott Mich zu eurer Herrin erhoben hat, um euch in blühende Frühlingsgärten umzuwandeln und euch mit einander zu verketten zu einem ununterbrochenen Paradies, das die ganze Welt umspannen soll. Siehe also den Plan der Göttlichen Liebe, der von Christus unterschrieben ist und durch Mich zu seiner Krönung geführt werden soll. So hat es der Allerhöchste verfügt, aus Liebe zu euch.”

 

Maria und die Grotte der Seele
(
Dienstag, 28. April 2009)

“Liebe Seelen aus der Quelle der Göttlichen Liebe. Seht doch mal, wie Gott in Bildern zu euch spricht. Als Ich damals in Lourdes erschien, tat Ich dies in einer abgelegenen Grotte, an einem Ort, wo sogar Schlangen hausten. Ich gab Mich als ‘die Unbefleckte Empfängnis’ bekannt. Ich trug ein weißes Kleid, einen weißen Schleier und einen blauen Gürtel. Meine beiden Füße waren jeweils mit einer Rose bekleidet. In Meinen Händen trug Ich den Rosenkranz.

Seelen, begreift doch, was Ich euch auch ohne Worte habe sagen wollen. Seit der Erbsünde ist jede Seele eine Grotte an einem abgelegenen Ort: eine verdüsterte und mehr oder weniger kalte Höhle mit steinernen Wänden. Die Seele lebt unter der ständigen Versuchung, sich in den steinernen Mantel weltlicher Gedanken und Gefühle zu hüllen, lässt nur sporadisch einen Strahl von Gottes Licht bis in den Kern ihres Wesens vordringen und verliert sehr leicht die Wärme der wahren Liebe. Darüber hinaus liegt die Seelengrotte abgelegen, von Gott entfernt, in das Weltliche zurückgezogen, wie in eine Welt, die nicht mehr mit dem Herzen Gottes in Verbindung steht. Regelmäßig wird sie von Schlangen heimgesucht, die sich sogar in ihr einnisten möchten, als Symbol für die Versuchungen und für die Tatsache, dass die Seele zum Aufenthaltsort Satans wird.

In dieser Grotte erschien Ich, um anzudeuten, dass eine neue Ära angebrochen war: die Ära, in der Maria Ihre wahre Berufung im Kern der Menschenseele entfalten wird. Ich gab Mich als ‘die Unbefleckte Empfängnis’ bekannt, um Satan zu verkünden, dass Ich jede Seele guten Willens, die Mich in sich herrschen lässt, in den Zustand vor der Erbsünde zurückführen würde, in den Zustand der makellosen Verfassung der Seele, die eins mit dem Herzen Gottes war.

Ich trug ein weißes Kleid, um darauf hinzuweisen, dass die Herrin der Seelengrotte mit der höchsten Reinheit bekleidet ist. Mein weißer Schleier wies nach, dass der Geist der vollkommen reinen Seele mit Göttlichem Licht umhüllt ist und keinen einzigen düsteren Gedanken hegt. Der blaue Gürtel weist darauf hin, dass sich die vollkommene Seele mit dem absolut vollendeten Himmlischen Frieden gürtet. Ich habe dir früher bereits anvertraut, dass himmelblau die Farbe des vollendeten Friedens ist und dass aus diesem Grunde der Schöpfer die Erde mit einem blauen Firmament überwölbt hat, als Symbol für die Tatsache, dass die Erde dazu bestimmt war, Gottes Reich zu sein.

Jeder Meiner Füße war mit einer Rose geziert. Unter Meinen Füßen siehst du ein steinernes Plateau der Grotte, um anzudeuten, dass alles Weltliche Meiner Macht unterzogen ist und von der Seele zu Meiner Fußbank gemacht werden soll, damit Ich Meine uneingeschränkte Herrschaft über die Finsternis und alle ihre Werke frei entfalten kann.

Die Rose symbolisiert die Liebe. Es ist durch die vollendete Himmlische Liebe, dass Ich die Seele zu Gott zurück führe und dass Ich Satan unter Meinem Fuß zu Boden niederdrücken werde; denn seine Werke sind die absoluten Gegenpole der Liebe und aller ihrer Auswirkungen, und nur die Liebe besitzt die Macht, alle Finsternis zu verbannen. In der Liebe strahlt Gottes Licht und das Göttliche Leben. Dort, wo sie herrscht, wird dasjenige, was tot ist, aber für Gott brauchbar, zum Leben geweckt, und dasjenige, was sich selbst für den Tod entschieden hat – wie Satan und sein Gefolge –, völlig unwirksam gemacht.

Als Ich Meine liebe Tochter Bernadette bat, die Erde umzuwühlen, und Ich dort eine Quelle entspringen ließ, wollte Ich damit andeuten, dass Ich in jeder Seele, die bereit sein würde, an sich zu arbeiten, eine Quelle des Göttlichen Lebens aufschließe. Bernadette machte sich durch diese Handlung zum Gegenstand des Gespötts. Tatsächlich, die Seele, die den Mut hat, auf Meine Einladung hin an sich zu arbeiten, wird das Unverständnis der Welt ernten, aber sie wird vollkommen gewaschen werden im Wasser des Göttlichen Lebens, das in ihr entspringen wird, und Ich werde sie in eine Quelle des Heils und der Heilung für viele verwandeln, so wie Ich es in Lourdes vorabgebildet habe. An sich selbst zu arbeiten, heißt, die Erde aller weltlichen Einflüsse zur Seite zu schieben, um im Seelenboden den Keim der Heiligkeit wieder für das Licht Gottes zugänglich zu machen, das diesen Keim zum Blühen bringen muss.

Der Rosenkranz in Meinen Händen war ein Aufruf, nicht nur zum Beten des Rosenkranzes, sondern zu einer Wiedergeburt des Verlangens der Seele, sich jeden Augenblick des Tages und der Nacht mit Gott in Verbindung zu setzen. Gebet ist das Bauen einer Brücke zwischen der Seele und ihrem Schöpfer, es bedeutet, sich der Beseelung mit dem Göttlichen Leben  aufzuschließen, ebenso wie allen Winken, mit denen die Göttliche Vorsehung die Seele zu den Wegen zurück ruft, die zum Tor des Paradieses führen.

Seelen, erinnert euch, dass Gott die Seelen als die Brücke zwischen Seinem Herzen und der Schöpfung vorgesehen hatte. Gottes Herz lässt unaufhörlich die Göttliche Liebe, Trägerin des Göttlichen Lebens, über die ganze Schöpfung ausströmen. Sollte diese Strömung auch nur eine einzige Sekunde lang eingestellt werden, so verginge die ganze Welt. Vergesst nie, dass diese Strömung von Gott zur Schöpfung hin, über die Menschenseelen verläuft. Indem unzählige Menschenseelen so krank geworden sind, strömt nur noch ein Bruchteil der Göttlichen Liebe von den Menschenseelen zur Schöpfung außerhalb des Menschen durch. Dies, Meine Seelen, erklärt die Zerrüttung der Schöpfung, die ihr in der Natur an vielen Dingen feststellen könnt.

Lasst Mich die Seelen darauf hinweisen, dass sich auch die Raubsucht im Tierreich aus der Erbsünde und den weiteren von den Menschenseelen begangenen Sünden ergibt. Seht doch, wie sehr der Mensch, und er allein, für die in der Schöpfung herrschende Atmosphäre verantwortlich ist. Würden alle Menschenseelen die Strömung der wahren Liebe in sich und zwischen sich und der Schöpfung dadurch ungehemmt fließen lassen, dass sie sich von jeglicher Sünde abwenden und sich selbst gründlich von jeglicher Spur weltlicher Einflüsse reinigen, die in der Seele ein eigenes Leben zu führen versuchen, so würde sogar die Raubsucht in der Tierwelt in drei Tagen verschwinden.

Die Rückkehr in das Irdische Paradies  liegt in euren Händen. Ich bin die Herrin aller Seelen. Mir ist der Weg bekannt, Ich führe jede Seele guten Willens diesen Weg entlang und Ich habe die Macht, sämtliche Hindernisse auf diesem Weg zu beseitigen. Was Ich jetzt von jedem und jeder von euch verlange, ist die totale Weihe eurer Selbst und eures freien Willens an Mich, damit das Parfüm aus den Himmlischen Rosen auf Meinen Füßen Satan lähmen und Ich ihn durch die Macht der reinen Liebe vollkommen Mir und Meinem Gefolge unterwerfen möge.

Seelen Meines Herzens, Ich erinnere euch daran, dass jede Wallfahrt einen Großteil ihres Wertes verliert, wenn sie nicht mit einer Reise in die Grotte eurer Seele einhergeht. Ihr könnt Mir an einem Wallfahrtsort begegnen, aber die wahre Begegnung mit Mir, mit Meiner neu gestaltenden und tief heilenden Macht, vollzieht sich ausschließlich im Kern eurer Seele. Solange Ich dort nicht die Mir von Gott zugeteilte Rolle als wahre Königin und Herrin ausüben darf, kraft einer totalen Weihe eurer Selbst und eures freien Willens an Mich, kann Ich für euch wenig tun, was unvergängliche Saat für das Ewige Leben in euch hinterlassen kann; denn nur durch Meine Herrschaft in eurer Seelengrotte kann Ich den Keim der Heiligkeit in euch zum Blühen bringen. Dazu bin Ich berufen, und dazu hat Jesus Mich euch gegeben.”

 

Spiritueller Hintergrund von Marias Mutterschaft
(
Sonntag, 10. Mai 2009, Muttertag)

“Ich bin die Mutter aller Menschenseelen. Betrachtet die Tiefe von Gottes Plan, als Er Mich durch den Mund Seines Sohnes Jesus Christus zur Mutter aller Menschen machte, in der Stunde, in der vom Kreuz herab allen Seelen guten Willens der Zutritt zum Ewigen Reich erschlossen wurde. Ein Kind erbt seine Eigenschaften und Fähigkeiten vom Vater und von der Mutter. Gott ist für jede Seele Vater und Mutter zugleich, weil Sein Wesen allumfassend ist. Trotzdem hat Er Mich als die Mutter der Seelen vorgesehen. So wie jeder Göttliche Erlass ist diese Verfügung aus der Quelle der Göttlichen Weisheit und Liebe entsprungen.

Ich vertrete die absolut vollendete Blüte der Seelenblume. Der Ewige Vater hat in Mir das tiefe Wesen aller Äußerungen Seiner erschaffenden Macht angesammelt und diese zur absoluten Vollkommenheit gebracht durch Meine totale mystische Vereinigung mit dem Heiligen Geist, dem Heiligmacher und Beseeler allen seelischen Lebens, und durch Meine Mutterschaft über den Mensch gewordenen Sohn Gottes, den Messias und Gott-Menschen Jesus Christus. Dies ist die tiefe Bedeutung des Ausdrucks, dass Ich ‘voll der Gnaden’ bin: dass Gott Mich mit den Blüten aller möglichen Himmlischen Früchte bekleidet hat, die eine erschaffene Seele jemals in sich tragen kann und in sich bis ins Unendliche vervielfältigen lassen kann.

Eine der vielen einmaligen Blüten, mit denen Meine Seele geschmückt ist, ist die der Macht, Elemente im Inneren von Seelen ‘neu zu schaffen’ oder ‘umzugestalten’, das heißt, so zu bearbeiten, dass diese viel schneller für den Übergang in das Göttliche Leben bereit sind. Die einzige Bedingung ist die, dass Mir die Seelen ihren freien Willen unter die Füße legen, damit Ich Meine unendliche Macht dazu anwenden kann, ihre Vervollkommnung voranzubringen.

Der Ewige Vater legt in jede Menschenseele den Keim der Heiligkeit. Dieser Göttliche Keim enthält gleichsam das Erbpaket des Vaters der Seele. Es ist Gottes Verlangen, dass dieser Keim der Heiligkeit dadurch erschlossen wird, dass sich die Seele mit Mir, der geistigen Mutter der Seelen, vereint. In der Menschwerdung Jesu hat die Gottheit unter anderem dieses Verlangen zum Ausdruck gebracht, dass sich der Göttliche Keim mit Mir als Mutter für eine totale Vermählung zwischen dem Göttlichen und dem Mensch-Sein vereinigt. Totale Nachfolge Christi erhält deswegen ihre Krönung in der totalen, bedingungslosen Weihe an Mich.

Wenn sich die Seele im tiefsten Verlangen Mir hingibt, schließt ihr Keim der Heiligkeit gleichsam die höchste Ehe mit der Seele, die kraft Göttlicher Verfügung Trägerin der Göttlichen Mutterschaft ist. Aus dieser Vereinigung wird eine neue Frucht geboren. Der Keim der Heiligkeit blüht für das wahre Göttliche Leben auf. Begreift dieses Bild: Meine Seele, als Vertreterin der weiblichen Komponente der höchsten Fruchtbarkeit, empfängt den Keim der Heiligkeit, der in der Mir geweihten Seele als Träger der männlichen Komponente der höchsten Fruchtbarkeit zugegen ist. Ab jenem Augenblick trage Ich diese Frucht der höchsten Vereinigung in Mir. Dasjenige, was geboren wird, ist eine Seele mit blühendem Göttlichem Leben. Dieses Aufblühen soll unter Meiner Führung den Weg der Nachfolge Christi, des absolut vollkommenen Gott-Menschen, vollenden. Der Weg der Erlösung und Heiligung ist nichts anderes als das.

Die Seele kann die Vermählung zwischen ihrem Keim der Heiligkeit und Meiner Seele nur in dem Maß vollziehen, wie sie:

1. sich nach dieser Vermählung sehnt. Sie muss Mir gehören wollen;

2. beseelt ist mit dem Willen, in der wahren Liebe aufzublühen.

Das Verlangen nach innigster Einheit mit Mir kommt der Übertragung ihres menschlichen Willens an Mich gleich, mit dem Willen Gottes gleichförmig zu werden, mit dem Ich vollkommen eins bin.

Die Liebe ist der Kraftstoff für das Wachstum im Göttlichen Leben. Sie ist die treibende Kraft, welche die Seelenblume dazu befähigen muss, sich Blättchen um Blättchen vollkommen zu öffnen, wobei jedes Blättchen als eine Tugend zu betrachten ist.

Einheit mit dem Willen Gottes und vollkommenes Aufblühen in der wahren Liebe – nicht der menschlichen Liebe – sind die Bedingungen für die Vervollkommnung der Seele. In diesen beiden sind sämtliche Tugenden und seelischen Fähigkeiten, alle Bausteine der Heiligkeit, enthalten. Totale Weihe an die Herrin aller Seelen, von einem Leben in Meinem Dienst gefolgt, ist der goldene Weg zur Höchstfruchtbarkeit der Seele und die Verwirklichung ihres wahren Lebensziels: wahrhaft Kind Gottes zu sein, und Saat für neue Früchte des Göttlichen Lebens auszustreuen. Bedenkt das alles, wenn ihr Mich ‘Mutter’ nennt.

So bin Ich die geistige Mutter aller Seelen, die dieses Göttliche Geschenk annehmen. Die Mutter bin Ich, aber Mein Anteil an der ‘Göttlichen’ Fruchtbarkeit, der weibliche Faktor in der Erzeugung der Bausteine für Gottes Reich auf Erden, kann erst seine volle Wirkung entfalten – und Mich dadurch im wahren Sinne des Wortes ‘zur geistigen Mutter machen’ –, sobald sich eine Seele aus freiem Willen Mir hingibt in totaler, bedingungsloser und ewiger Weihe.

Begreift den Unterschied: Ich bin auf passive Weise geistige Mutter, indem Mich Gott mit dieser Eigenschaft bekleidet hat; Ich werde auf aktive Weise Mutter, sobald der menschliche Wille die Vermählung mit der Göttlichen Fruchtbarkeit eingeht, die Ich in Mir trage. Die Frucht dieser Vermählung ist eine Seele, die das Göttliche Leben lebt. Dazu ist Jesus Mensch geworden, dazu hat Er Sein erlösendes Leiden vollendet, dazu schickt Er den Heiligen Geist über jede Seele während der Taufe und dazu hat der Heilige Geist einst zum ersten Mal den Weg der totalen Weihe von Seelen an Maria in den Herzen erbaut. Die Allerheiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, verlangt nunmehr, dass alle Seelen diesen Weg finden, schätzen und lieben. Mich auf formellem Wege als Mutter zu erkennen, heißt ebenfalls: ein formelles Erkennen des tiefen Sinnes der Menschwerdung Jesu und des ganzen Weges, den Er den Seelen vorgelebt hat. Meine aktive Mutterschaft  in der Seele schenkt ihr die höchste Empfindung der Liebe, der Geborgenheit, der Führung und des Schutzes und den höchsten Unterricht und führt sie zur vollkommenen Vereinigung mit dem Vater, über Wege, die von Demjenigen bereitet wurden, Der als Erster geruht hat, Mich Seine Mutter zu nennen.”

 

Himmelfahrtsbotschaft Mariens
(Donnerstag, 21. Mai 2009)

“Liebe Seelen in Christus, Ich komme, euch heute daran zu erinnern, dass das Leben auf Erden weder ein Endpunkt noch ein Ziel an sich ist. Ihr seid auf Erden, um eure Seelen auf das wahre Leben im Himmel vorzubereiten.

Die Himmelfahrt Christi drückt die Tatsache aus, dass das Leben auf Erden im tiefsten Sinne des Wortes eine Reise in das Himmlische Leben ist. Wegen der Erbsünde ist das irdische Leben ein Weg von Prüfungen, welche die Seele zum Stande der Heiligkeit zurückführen sollen. Jede Prüfung, die von der Seele mit Liebe entgegengenommen wird, liefert einen Beitrag zur Erlösung von Seelen und somit zu der Aufnahme von Seelen in das wahre Himmlische Leben. Die liebevolle Hinnahme von Prüfungen ist wahre Nachfolge des Kreuz tragenden Christus, welche die Bürde der Sünden im Feuer der Liebe und des heiligen Verlangens, Erlösung und Heil zu erwirken, verzehren lässt. Die liebevolle Hinnahme der Prüfungen des irdischen Lebens lässt die Seele von Tag zu Tag mehr aus ihrer menschlichen Natur auferstehen, so dass sie das wahre Göttliche Leben in sich auftrinken kann und die Seele die Verherrlichung des Himmlischen Lebens bereits in sich erfährt. So trägt jeder Meter vom Kreuzweg des Lebens bereits die Auferstehung und die Himmelfahrt in sich, vorausgesetzt, die Seele geht ihren Kreuzweg mit Liebe.

Folgt Mir. Ich kenne den Weg. Ich habe den Weg, die Wahrheit und das Leben geboren; denn Er musste den Seelen das große Vorbild vorleben. Aus diesem Grunde mussten in Mir die Früchte der Erlösung, der Auferstehung und der Himmelfahrt bereits unter der Sonne des Ewigen Frühlings – der Fülle der Gnade – gereift sein. In Mir waren der Kreuzweg der Prüfungen und Schmerzen, die Auferstehung in Heiligkeit und die Himmelfahrt in die Fülle des Göttlichen Lebens also bereits während Meiner Lebenstage auf Erden völlig vereint. Ich habe die Macht erhalten, in euch die Fähigkeit zu entwickeln, aus jeder Prüfung eine Etappe einer Reise in den Himmel zu machen: Ich besitze die vollendete Liebe, Ich kann das Feuer dieser Liebe so hoch lodern lassen, dass in euch jedes Hindernis auf dem Weg der Erlösung und der Heiligung verbrennt.

Gebt euch Mir total hin, und Ich werde eure Kreuze mit den Blumen der Ermutigung und der wahren Hoffnung bekleiden; Ich werde euch aus Meinem Unbefleckten Schoß, diesem hochheiligen Garten vollendeter himmlischer Tugenden, neu gebären und Ich werde euer Leben in eine Reise in das Herz Gottes umwandeln. Jede Prüfung, die ihr in vollkommener Hingabe an Mich erfahrt, trägt in sich bereits einen Baustein eurer Auferstehung und eures Aufstiegs in den Himmel; denn Ich werde jede Prüfung zu einem Grab für eure Schwächen und zu einer dauernd fortschreitenden Loslösung eurer irdischen Anhänglichkeiten machen.

Tatsächlich, ihr könnt die Himmelfahrt als eine Einladung zur völligen Loslösung von der Erde betrachten. Seht doch die einmaligen Geschenke der totalen Weihe an Mich: Ich mache euren Kreuzweg zu einer Erfahrung purer Hoffnung und Liebe; Ich lasse euch aus euren menschlichen Schwächen gegenüber den Versuchungen der Welt auferstehen und Ich führe euch in das wahre Göttliche Leben hinein durch die Loslösung von allem, was euch mit weltlichem Denken und Verlangen verbindet und dadurch euren Aufstieg in das Himmlische unmöglich macht.

Seht also die einmalige Macht der Herrin aller Seelen. Sie lehrt die Seelen, die Schätze der Erlösung und Heiligung in sich selbst zu erschließen. Jesus hat diese Schätze in euch gelegt. Der Schlüssel zu diesen Schätzen ist euer eigener freier Wille zur Nachfolge des Lebens Jesu. Ich lehre euch, den Schlüssel umzudrehen und euch die Schätze für das Ewige Leben zu Nutzen zu machen.

Hört Mein Versprechen: Jede Seele, die sich total, bedingungslos und für ewig Mir hingibt, soll von Mir die Einsicht erhalten, die Prüfungen und Bürden ihres Lebensweges in einem völlig neuen Licht betrachten zu können, und die Kraft, diese mit einer völlig neuen Fruchtbarkeit zu tragen: mit wahrer Hoffnung, mit unerschütterlichem Mut und mit einer immer reiner werdenden Liebe.

Dies wird das Zeichen Meiner wahren Herrschaft in einer Seele sein: dass ihre Prüfungen sie nicht länger dadurch zum Sklaven machen, dass diese sie an weltliche und physische Sorgen fest ketten, sondern dass diese Seele zur Herrin ihrer Prüfungen werden soll, indem Ich in ihr herrsche und die unendliche Fruchtbarkeit Meiner vollendeten Heiligkeit in sie hinüber fließen soll. Die Seele, die wahrlich Mir gehört, wird die Wiedergeburt einer völlig neuen Betrachtung ihres irdischen Lebens erfahren.

Ich rufe die Seelen dazu auf, das nachfolgende Gebet zu beten:

1115. Bittgebet zu Maria um Bewusstwerdung

(durch “Myriam van Nazareth”)

Maria, mächtige Herrin aller Seelen,

erschließe in mir die Geheimnisse des Göttlichen Lebens.

Lass die Augen meiner Seele die Wahrheit durchschauen, damit das Vermächtnis Christi meine Seele zum wahren Reichtum der Erlösung und der Heiligung bringt.

Mögen die Seelen Mir dieses Gebet regelmäßig in tiefer Besinnung schenken. Im Maß ihrer Hingabe Mir gegenüber werden sie die Wunder Meiner Macht erfahren.”

 

Pfingstbotschaft Mariens
(Samstag, 30. Mai 2009)

“Liebe Seelen aus der Quelle des Ewigen Lebens, Ich komme, den Weg frei zu machen für den Triumphzug des Pfingstfeuers in jedem von euch. Weihnachten ist das Fest der Geburt, Ostern ist das Fest der Erlösung, Pfingsten ist das Fest der Heiligung. Seht die drei Meilensteine, die Gott für jede Seele vorgesehen hat: Geburt, Erlösung und Heiligung.

Pfingsten erinnert die Seele an den absoluten Sinn ihres Lebens auf Erden: die Heiligung. Das ganze Leben auf Erden soll ein bewusster Heiligungsprozess sein. Ich habe bereits wiederholt den Lebensweg mit dem Kreuzweg verglichen; er ist ebenfalls ein Weg der Heiligung. Die Kreuze des Lebens sollen die Seele zu ihrer Heiligung führen. Der Faktor, der den Kreuzweg zu einem Weg der Heiligung macht, ist die wahre Liebe, die Liebe, die von irdischen Bindungen und stofflichen Bedürfnissen losgelöst ist, die Liebe von Seele zu Seele und von Seele zu Gott. Der Heilige Geist ist die Quelle der allerreinsten Liebe, welche der Seele das wahre Göttliche Leben einhaucht. Der Heilige Geist ist die Quelle des Göttlichen Lichtes, das keine Schatten wirft, das alles so total umhüllt und so tief durchdringt, dass keine Spur von Finsternis zurückbleibt.

Das größte Geschenk, das der Heilige Geist jeder Seele zu Pfingsten geben will, ist das Licht der Selbstkenntnis, der Kenntnis von den Geheimnissen des seelischen Lebens. Schaut in euch selbst hinein. Wie viel Verwirrung herrscht in euch vor, wie viel Unruhe und Unfrieden. Diese Verwirrung, Unruhe und Unfrieden werden in euch von den Kräften der Finsternis geweckt. Je intensiver das Göttliche Licht in die Seele strahlt, umso freier wird sie, indem das Licht sie von aller Unruhe, von allem Unfrieden und von aller Verwirrung heilt. Einsicht in die Wahrheit über das seelische Leben und über den Kampf des Lebens bringt Ruhe, Frieden und unerschütterliches Verständnis.

Seht doch, wie der Fürst der Finsternis euren Seelenboden durch seine vielen Formen von schleichendem Gift verseucht, damit euer Boden keine guten Früchte einbringt, sondern Unkraut. Er hüllt euch in einen Nebel, der euch vom Licht des Heiligen Geistes trennt, so dass eure Wahrnehmung vom Leben um euch herum verzerrt wird: Ihr seht viele Dinge anders, als Gott sie sieht; denn viele Elemente von allem um euch herum bleiben euch verborgen und andere werden dadurch verzerrt, dass ihr sie nicht mit dem Herzen wahrnehmt – das von Gottes Geist gelenkt wird –, sondern mit dem Verstand, vor dem Hintergrund früherer Erfahrungen und bestimmter Erwartungen. Aufgrund dieser verzerrten Wahrnehmung trefft ihr Entscheidungen, vollbringt ihr Handlungen und sprecht ihr Worte, die nicht das wahre Licht in sich tragen. Ihr glaubt, das einzig Richtige zu tun oder zu sagen, aber eure Seele, welche die Spuren der Wahrheit und des Göttlichen Lichtes in sich bewahrt hat, erkennt eure Entscheidungen, Handlungen und Worte als Abweichungen vom Gesetz Gottes. So sind sie nicht immer beabsichtigt, aber oft haben sie diese Wirkung. Durch dieses ‘Erkennen’ wird in euch Unfrieden, Unruhe und Verwirrung hervorgerufen. Ihr werdet unzufrieden mit euch selbst und wisst nicht wieso. Dadurch werden auch alle eure guten Absichten gelähmt, und die Finsternis siegt ein zweites Mal.

Seelen, Ich bin Maria, die Braut des Heiligen Geistes. Ich trage den Brautstrauß von Demjenigen, der die Quelle des Göttlichen Lichtes und des Göttlichen Lebens ist, Demjenigen, aus dem tausend Herrlichkeiten strömen, welche die Seele an ihr wahres Lebensziel erinnern und sie dazu veranlassen können, allem Weltlichen, allem Verwirrenden den Rücken zuzuwenden, weil das alles vergänglich ist. Jede Blume aus Meinem Brautstrauß ist Trägerin der Fülle der Heiligkeit. Öffnet Mir weit das Tor eures Seelentempels, und Ich werde in euch die Samen der Blumen der wahren Heiligkeit ausstreuen. Die Allerheiligste Dreifaltigkeit hat Mir die unumschränkte Macht dazu geschenkt. Ich werde die wankenden Fundamente eures Tempels erneuern. Zu dem Zweck bin Ich euch gegeben worden. Ich bin die Herrin aller Seelen. Ich besitze die Fülle der Liebe, die heilt. Ich besitze unerschöpfliche Reichtümer Göttlichen Lichtes. Ich kann eure Finsternis vertreiben. Mein Göttlicher Bräutigam verweigert denjenigen, die Seine Braut auf Händen tragen und Ihr ungeteilt gehören wollen, nichts. So ist die wahre Liebe zu Mir Quelle der Glückseligkeit und Befreiung.

Gebt euch Mir total hin, damit Ich die Opfergabe eures freien Willens in der Quelle des Göttlichen Lebens untertauchen kann, die aus dem Herzen des Heiligen Geistes entspringt. Verlangt nach Mir, damit Ich euch an den unendlichen Strömen der Gnade trinken lassen kann. In Mir ist die Fülle des Lebens; denn Ich bin der Thron, auf dem der Heilige Geist in die Seele hineingetragen wird. Gebt euch Mir total hin, damit Mein Göttlicher Bräutigam in euch Sein Pfingstfeuer ausstreuen möge, das euch in der Göttlichen Liebe entbrennen lassen wird, die Entzückung bringt, und das in euch Lichtexplosionen hervorrufen wird, die alle Verwirrung, Unruhe und Unfrieden aus euch verbannen werden. Das Pfingstfeuer wird euch vom Nebel der Unwissenheit befreien und wird euch einsehen lassen, dass die Finsternis der Welt nichts mehr ist als Brennholz, dessen eure Seele bedarf, um sich ihres Ballastes zu entledigen und die wahre Heiligkeit zu verwirklichen. Heiligkeit ist wahre Freiheit der Seele und Befreiung aus den Fesseln der weltlichen Erfahrungen, die keine Macht mehr über diejenige Seele haben, die sich an dem wahren Licht orientiert hat.

Ich bin die Trägerin des Göttlichen Feuers. Nehmt Mich total in euch auf, lasst Mich über euer ganzes Wesen und euren Lebensweg herrschen, und der Geist des Göttlichen Feuers wird aus euch all dasjenige wegbrennen, das euch vom wahren Glück entfernt.

Seelen Meines Herzens, bittet den Heiligen Geist in Meinem Namen, und kraft der Verdienste des Erlösers:

um Selbstkenntnis,

Kenntnis einer jeden Spur von Finsternis in euren Handlungen, Gedanken, Gefühlen und Gewohnheiten und eurer tiefsten verborgenen Gesinnungen und

Kenntnis eurer Schwächen und Verführbarkeiten,

also Kenntnis von all demjenigen, was in euch zum Nährboden für die Finsternis wird.

Nur das Licht der Wahrheit und das Feuer der Liebe können diese Finsternis vertreiben und euch für das Göttliche Leben wiedergeboren werden lassen, die einzige Quelle unvergänglichen Glücks.

Folgt Mir, Ich bringe euch die Wissenschaft des Göttlichen Lebens, damit ihr selbst zu Trägern des Heiligen Geistes werden könnt.”

 

Der Seelenteich
(Mittwoch, 3. Juni 2009)

“Seelen Meines Herzens, damit ihr die Tiefen eures Wesens begreifen lernt, werde Ich die Seele mit einem Teich vergleichen. Der Seelenteich soll ein Ort von Fruchtbarkeit und Leben für Gottes Reich auf Erden sein.

Das Maß der Blühkraft und des Lebens in der Seele lässt sich aufgrund der wechselnden Verschiedenheit an Fischen im Wasser und an Vegetation an den Ufern und im Boden des Teiches nachweisen. Ich wies bereits früher auf den Fisch als Symbol der Freiheit der Seele hin. Die wahre Freiheit erwirbt sich die Seele in ihrer Heiligung. In dem Maß, wie die Seele an Heiligkeit wächst, wird sie freier: Sie löst sich von allem los, was sie bindet – Gewohnheiten, Schwächen, Verführbarkeiten, Erinnerungen, menschlichen Beziehungen.

Die Menge und die Lebenskraft der Fische und der Vegetation im Teich und an den Ufern des Teiches werden von der Qualität des Wassers bestimmt, ebenso wie von seiner Reinheit, seinem Gehalt an Göttlichem Leben und von seinem Gehalt an dem Sauerstoff der himmlischen Beseelung, die von der Seele akzeptiert und in ihrem Leben angewandt wird.

Der Teich nährt sich aus der unerschöpflichen Quelle des Heiligen Geistes, aus der unaufhörlich das Wasser des Göttlichen Lebens strömt. Gott hat Mich, die Herrin aller Seelen, als Bach vorgesehen, der das Wasser Göttlichen Lebens aus dem Herzen von Gottes Geist zu den Seelenteichen führt.

Auch die Seele, die weder Mir geweiht ist noch Mir einen besonderen Platz in ihrem Leben einräumt, erhält das Wasser des Göttlichen Lebens aus derselben Göttlichen Quelle durch den Bach Meiner Seele, weil Gott Mich als die Mittlerin aller Gnaden und die Brücke zwischen der Gottheit und den Seelen vorgesehen hat. Wo ist denn der Unterschied? Der Unterschied liegt in der Durchflussmenge der Strömung. Das Wasser des Göttlichen Lebens erreicht die Seele zügiger und in größeren Mengen in dem Grad, wie die Seele sich Mir hingibt, weil Gott diejenigen, die durch Mich, Seine Perle unter den erschaffenen Seelen, mit Ihm in Verbindung stehen wollen, außerordentlich begünstigt: Sie sind es, die die Fülle Seiner Liebe anerkennen, indem sie Meine Rolle und Position innerhalb des Heilsplans als das größte Zeichen von Gottes Verlangen, die Menschenseele zu verherrlichen und vollkommen zu heiligen, erkennen. Das Zeichen der Verherrlichung hatte Er zwar bereits in der Auferstehung und Himmelfahrt des Erlösers gesetzt, aber in Mir setzt Er es auf einmalige Weise als Auswirkung der Gnade, da Ich nicht von Natur göttlich bin. Um dies zu erkennen, muss die Seele an die Fülle von Gottes Liebe zum Erschaffenen glauben. Dieser Glaube wirkt wie ein Magnet auf das Wasser Göttlichen Lebens. Die Seele, die dieses Wasser durch die Führung der Herrin aller Seelen beziehen will, empfängt nicht nur die Gnaden Gottes durch Ihre Hände, sondern wird ebenfalls durch Sie zu den Gipfeln des Göttlichen Lebens geführt.

Das Wasser aus der Göttlichen Quelle ist mit den Gnaden des wahren Lebens, mit der Kraft der Erlösung und den Kräften der Heiligung geladen, mit anderen Worten: mit allem, was die Allerheiligste Dreifaltigkeit den Gesetzen Ihrer Weisheit und Vorsehung gemäß einer Seele zu jedem Zeitpunkt zukommen lassen will.

Dank Meiner Unbefleckten Empfängnis und der Verdienste Meines völlig sündenlosen Lebens ist das Bett Meines Baches so vollkommen und die Vegetation am Rand Meiner Ufer so himmlisch, dass das Wasser des Göttlichen Lebens durch Mich in absolut vollendetem Zustand die Seelenteiche erreichen kann. Sollte das Wasser des Göttlichen Lebens während eines einzigen Tages einen Seelenteich nicht erreichen, so würde die Lebenskraft des Wassers im Teich bereits merkbar abnehmen.

Der Seelenteich wird durch Zersetzung der Pflanzen in seinem Boden und an seinen Ufern verseucht. Diese Zersetzung wird durch jede Sünde hervorgerufen, durch jede Gelegenheit, bei der einer Versuchung nachgegeben wird oder eine Untugend begangen wird.

Die Fische im Wasser werden krank und sterben in dem Ausmaß, wie das Wasser im Teich an Reinheit verliert.

Im Seelenteich sammeln sich Steine an, die von den Ufern herstammen, indem das Wasser aus dem Teich die Ufer anfrisst. Die Ufer setzen sich aus sämtlichen weltlichen Einflüssen zusammen, welche die Seele umgeben. Je mehr Bindungen die Seele zur Welt hegt, je mehr sie weltlichen Ereignissen ihre Aufmerksamkeit entgegen bringt, je mehr sie an weltlichen Gewohnheiten festhält und je mehr sie auf ihre eigene Vergangenheit zurückblickt, umso mehr bröckeln die Ufer ab und hinterlassen sie Schotter im Teich.

Seht jetzt, was geschieht während das Wasser Göttlichen Lebens in den Teich fließt: Die Steine im Teich hemmen die Einströmung des Wassers Göttlichen Lebens, und um diese Steine herum ergeben sich Turbulenz und Wasserwirbel; die Seele gerät innerlich in Unruhe, Unfrieden, Kampf wegen der Kollision zwischen dem Wasser Göttlichen Lebens und dem Schotter aller weltlichen Einflüsse.

Ich lade die Seelen betont dazu ein, Mir sämtliche Steine, alles Weltliche in ihrem Leben und in ihrem Herzen und Geist zu weihen. Entfernt alles Weltliche möglichst vollkommen aus eurem inneren Leben dadurch, dass ihr es Mir bedingungslos hingebt und es anschließend loslasst. Demzufolge wird sich eine sanfte Einströmung vom Wasser Göttlichen Lebens ergeben und somit ein Seelenteich ohne Wasserwirbel: vollkommener Herzensfriede, Blühkraft, keine neue Anfressungen des Ufers, ein Teich mit Wasser und Ufern wie in einem Paradies.

Mögen die Seelen dieses Bild betrachten, um die Macht der tief gelebten totalen Weihe an Mich zu begreifen und zu sehen, wie sehr jegliches Interesse für weltliche Dinge ihrem Glück im Wege steht. Jegliche Hemmung des Planes, den Gott mit der Seele hat, hindert die Seele daran, den wahren Herzensfrieden zu finden. Gott weiß, wozu Er Mich den Seelen gegeben hat. Es ist Mein inniger Wunsch, dass auch die Seelen dies wissen und dass sie sich dieser Kenntnis gemäß verhalten.”

 

Totale Weihe – eine neue Einstellung zum Leben
(Freitag, 5. Juni 2009)

“Seelen Meines Herzens, jede Seele ist vom Schöpfer mit einem eingebauten Verlangen nach Gott und nach Seinem Gesetz ausgerüstet. Deswegen wird die Erfahrung des wahren Glücks von dem Maß bestimmt, in dem die Seele Gott wirklich in ihr Herz geschlossen hat und ihr Leben nach den Vorschriften von Gottes Gesetz ausrichten lässt, die sich tief ins Gewissen eingegraben haben und woran die Seele täglich durch jede Einflüsterung vom Heiligen Geist wiederholt erinnert wird.

Seht, der goldene Weg zu der Erfahrung von Gottes Nähe ist jener der totalen Weihe an Mich. Der Göttliche Schlüssel zum wahren Glück ist die totale Nachfolge Christi. Dieser Schlüssel muss täglich nachgeschliffen werden; denn die weltlichen Einflüsse machen ihn stumpf. Das Himmlische Messer dazu ist die totale Weihe an Mich, die Herrin aller Seelen.

Öffnet die Tür zu eurem Seelentempel dadurch, dass ihr euch inständig nach Mir sehnt. Betet dauernd zu Mir, teilt alles mit Mir, sprecht in der Stille eures Herzens zu Mir, in allen Situationen des Alltags, geht mit Mir Besorgungen machen, orientiert all eure Gedanken an Mir, ladet Mich zu eurem Tisch ein, beratet euch mit Mir über alle Lösungen für eure Schwierigkeiten und Fragen.

Je mehr die Seele Mich in ihren Alltag einbezieht, umso mehr kann Ich über ihr Leben herrschen. Ein Leben unter der totalen Herrschaft der Gottesmutter ist wie ein Weg, auf dem dauernd Unkraut gejätet und durch Blumen ersetzt wird. Ein Unkrautbüschel, das gejätet wird, wühlt ein kleines Bisschen Boden um. Das Herz kann darunter leiden; denn das Entwurzeln von etwas, das nicht zu der Entwicklung der Seele zum wahren Licht hin passt, kann für eine kurze Zeit schmerzhaft sein. Es ist jedoch notwendig, um den Seelenboden völlig gesund zu machen und ihn von Gottes Gegenwart zu erfüllen.

Seht, je intensiver und totaler Ich in der Seele herrsche, desto intensiver putze Ich die Fenster des Herzens, so dass die Seele ihre ganze Lebenswelt immer reiner anschauen kann und lernen kann, quer durch allen Schein zu sehen. Eine Seele, die sich ihre Lebenswelt und ihren Lebensweg durch die verstaubten Fensterscheiben weltlichen Denkens und Fühlens anschaut, sieht alles grau und finster. Die Seele, die sich alles von Meinem Herzen aus anschaut, sieht die Sonne, die über aller Finsternis, über allen Nebeln, über allen drohenden Wolken strahlt. Sie sieht, wie alles im strahlenden Sonnenlicht aus Meinem Unbefleckten Herzen badet. So wie auch an einem dicht bewölkten Tag in Wirklichkeit die Sonne scheint, diese jedoch euren Augen verborgen bleibt, so beleuchtet während eurer Prüfungen Gottes Licht auch weiterhin alles. Ich kann euch dies auch sehen lassen, vorausgesetzt, ihr akzeptiert Meine Herrschaft über euer Herz. Wiederholt immer wieder: “Maria, mächtige Herrin aller Seelen, lass Dein Herz in mir klopfen und lass mich alles durch Deine Augen sehen.”

Gebt Mir die Chance, euch das wahre Glück zu bringen, und Ich werde die Beweise Meiner Macht wie Himmlische Blumen über euren Lebensweg nieder regnen lassen. Ich kann euch keinen Weg ohne Disteln versprechen, aber durchaus die Sicherheit einer Himmlischen Hand, die jätet und Himmlische Saat über euren Lebensweg ausstreut. Folgt allen Meinen Worten, und zu Gottes Zeit werdet ihr die Rosen sehen.”

Eine Weile später fährt Maria fort: “Seht, jedes Wort, das Ich an die Seelen richte, ist neue Himmlische Saat, die Ich in ihren Boden ausstreue. Diejenigen, die diese Saat hegen und pflegen, werden ihre Seele jedes Mal wieder mit einer neuen Blume Ewigen Lebens bereichern.”

 

Wege in das Licht
(Samstag, 20. Juni 2009,
Fest des Unbefleckten Herzens Mariens)

“Blümchen Meines Unbefleckten Herzens, Mein Göttlicher Sohn Jesus Christus hat Sein Heiligstes Herz, die Schatzkammer der vollendeten, bedingungslosen und ewigen Göttlichen Liebe, am Kreuz von Golgatha für alle Seelen durchstechen lassen, damit sich die Quelle des Göttlichen Lebens über alle Seelen ausgießt.

Wo das Göttliche Leben strömt, ertrinkt alle Finsternis, alles Elend, alles Unglück. Seit den Tagen Jesu auf Erden hat der Fürst der Finsternis unzählige neue Mittel eingesetzt, um in den Seelen die Bächlein des Göttlichen Lebens durch das Feuer unaufhörlicher Versuchungen vertrocknen zu lassen. Der Böse hat sich als Mörder des Gott-Menschen aufgespielt, und durch die Jahrhunderte ist er Mörder von Seelen geblieben. Er ermordet das Gewissen, verbirgt jedoch sein Verbrechen dadurch, dass er die Seelen in Nebel einhüllt, so dass sie weder das Licht aus Gottes Herzen noch ihre eigenen inneren Gesinnungen sehen.

Jesus kennt alle Strategien Satans und Er kennt alle Schwächen der menschlichen Natur. Aus diesem Grunde bestand einer der letzten Gnadentropfen aus Seinem liebenden Herzen aus dem Geschenk Seiner Mutter an euch. Er hat euch Mich geschenkt als goldenen Schlüssel zu eurer Befreiung aus dem Kerker, in den die Welt euch eingesperrt hat.

Seht doch die Strategie des Mörders aller Liebe: Er blendet euch für seine eigenen Verbrechen und für die Wirkungen seines schleichendes Giftes, löscht das Licht in eurem Tempel und kettet euch an euren eigenen Schwächen und Verführbarkeiten fest. Er vergiftet euer Herz so lange, bis ihr davon überzeugt seid, dass das Leben nichts anderes zu bieten hat als Finsternis und dass Gott tot ist.

Schaut Mich an. Ich bin die Trägerin des Lichtes der aufgehenden Sonne. Gott hat der ganzen Schöpfung gezeigt, dass Ich die Morgensonne trage. Ich bin die Morgendämmerung eines neuen Lebens, des wahren Göttlichen Lebens. Zunächst schüttete Gott Sich so vollkommen in Mich aus, dass Meine Seele von einem Licht erfüllt war, das keine Seele jemals in sich getragen hatte. Auf diesem Bett vollzog der Heilige Geist an Mir die vollendete Himmlische Vermählung, um als Frucht die Mittagssonne zu gebären: Christus, das Licht der Erlösung.

Nun will die Mittagssonne dieses Mysterium in jeder individuellen Seele wiederholen und vollenden. Die Seele, die ihren freien Willen der Vollziehung von Gottes Gesetz und der Ausführung Seiner Pläne ausliefert und täglich wiederholt: “O Dreieiniger Gott, ich will, mach mich rein und befreie mich aus meinem Kerker. Lass in mir Dein Licht aufgehen, damit mein Kerker von Finsternis wieder zu einem Tempel von Licht wird.”, wird allem absterben, was sie bedroht. Verlangt nach Mir. Ich bin die Morgendämmerung des wahren Lebens. Ich besitze die Macht, die Mittagssonne Christi in euch zu gebären.

Seht, Ich trage das Licht der wahren Hoffnung. Euer Verlangen nach dem Licht ist der Glaube. Wo Hoffnung und Glaube die Vermählung feiern, wird die Liebe geboren. Die Liebe ist die Mittagssonne, das Zeichen des Sommers in der Seele. Ich bin gekommen, in jeder Seele das Feuer der Versuchungen mit dem Tau des Heiligen Geistes zu löschen und ein neues Feuer zu gebären, das nicht tötet, sondern das wahre Leben schenkt: die Sonne, die nie untergeht.

Seelen, sehnt euch nach dem Licht wie ein Ertrinkender nach dem Rettungsring. Gebt Mir euer Herz ganz und gar. Ich muss über euer Herz herrschen können, um das große Wunder zu vollziehen. Lasst euch nicht länger zum Gefangenen aller weltlichen Einflüsse machen. Je tiefer die unterschiedlichsten weltlichen Einflüsse, aber auch Erinnerungen aus eurer eigenen Vergangenheit auf euch einwirken, umso schwerer werden euer Geist und euer Herz. Diese Eindrücke sind es, die euch die Kraft nehmen, eure Ketten zu sprengen. Nährt euren Geist mit Himmlischer Nahrung. Nährt euer Herz mit Meinen Worten der Hoffnung, der Ermutigung und der Liebe. Je weniger Macht ihr der Welt schenkt, eurem Denken und Fühlen Richtung zu geben, umso freier werdet ihr innerlich werden. Richtet euren inneren Blick auf nichts anders als auf die erfreuliche Aussicht, völlig Mir zu gehören, und seid von der Wahrheit überzeugt, dass jede Prüfung, jedes tägliche Kreuz in Wirklichkeit Saat Göttlichen Lebens ist, vorausgesetzt, ihr nehmt diese widerstandslos hin. Das alles vermittelt euch den Schlüssel, um Mir das Tor eures Tempels von innen aus zu öffnen. Sobald Ich wirklich Herrin all eures Denkens und Fühlens sein kann, kann Ich euren Tempel mit dem Parfüm Meiner Macht tränken und kann Ich eure Fenster für das Licht des Heiligen Geistes weit öffnen. Die Blüte des neuen, ewigen Frühlings liegt bereits in der Saat eurer Prüfungen beschlossen. Lasst Mich über euren Boden laufen, und Ich werde die Saat zum Blühen bringen.

Mein Herz ist unbefleckt, weil alle Meine inneren Gesinnungen für ewig frei von Finsternis sind. Ich kann auch euer Herz von Finsternis befreien, von Entmutigung, Unzufriedenheit, Unglauben und anderen negativen Gefühlen, die euch lähmen und krank machen. Ich bitte euch um die nachfolgende Anstrengung:

1. Betrachtet jede Prüfung so, als wäre sie bereits überwunden. Das ist sie auch, sobald die Seele fest daran glaubt; denn dieser Glaube macht sie leicht, gibt ihr die Freude wieder und fängt damit an, die erste Finsternis im Herzen aufzuräumen;

2. Verringert in eurem Herzen die Wichtigkeit eines jeden weltlichen Einflusses und einer jeden negativen Erinnerung. Vergesst nie, dass alles vorüber geht. Nur die ewige Glückseligkeit bleibt für die Seele, die wirklich Kind des Lichtes sein will. Viele Seelen sind nicht mehr im Stande, die Einflüsse weltlichen Denkens und Fühlens und negativer Erinnerungen in sich unwirksam zu machen. Von ihnen verlange Ich, dass sie ihre Sehnsucht nach der Befreiung ganz und gar Mir anvertrauen und fest daran glauben, dass sie in dem Maß befreit werden, wie sie sich an positiven Gedanken, Gefühlen und Bildern orientieren und dadurch dazu beitragen, die Wege des negativen Denkens und Fühlens in sich unbegehbar zu machen;

3. Seid jeden Augenblick vom Sieg des Lichtes über die Finsternis überzeugt. Zu dem Zweck ist Jesus für euch am Kreuz gestorben, hat Er den Heiligen Geist herabsteigen lassen und bin Ich zur Herrin aller Seelen erhoben worden.

Ich trage die Morgensonne, das Licht der wahren Hoffnung. Die wahre Hoffnung ist die Fähigkeit, in der Überzeugung zu leben, dass das Göttliche Licht die Finsternis jetzt schon besiegt hat, auch im eigenen Leben. Der endgültige Sieg liegt bereits im Herzen Gottes und in Meinem Herzen beschlossen. Er ist schon da, nur könnt ihr ihn noch nicht sehen. Genau darin liegt eure Kraft und eure Befreiung. Bedenkt, dass kein Engel dem Stand der Gnade der Schöpfung etwas Wesentliches hinzuzufügen vermag; denn kein Engel besitzt die Saat der Prüfungen, der weltlichen Eindrücke oder der negativen Erinnerungen, die er durch Hoffnung und Glauben zum Blühen bringen kann. Die Menschenseele besitzt diese Schätze durchaus. Das Maß, in dem sie diese Saat dadurch zum Blühen bringen kann, dass sie diese Mir anvertraut und sich innerlich völlig am Licht orientiert, bildet die Verdienste ihres Lebens. Diese Verdienste sind es, die Licht bringen, wo es vorher Finsternis gab.

Die Welt wird die Befreiung aus aller Finsternis erst sehen, sobald eine ausreichende Zahl von Seelen durch die wahre Hoffnung das Himmelstor geöffnet haben. In Meinem Unbefleckten Herzen liegt der goldene Schlüssel. Er wurde im Liebesfeuer des Leidenden Herzens Jesu geschmiedet und unter Meine Obhut gestellt. Ich zeige euch den Weg zum Schlüsselloch.”

 

Der selbst gewählte Weg
(Montag, 20. Juli 2009)

“Seelen Meines Unbefleckten Herzens, Mir ist die Kenntnis von Gottes Absichten mit dem Lebensweg eines jeden von euch gegeben worden. Mir ist auch Macht über die Gestaltung dieses Lebensweges gegeben worden. Sobald sich die Seele Mir weiht, bin Ich ihre Landkarte. Ich führe sie ihren Lebensweg entlang und lehre sie die Bedeutung der Landschaften neben dem Weg, damit sie tief in ihrem Herzen spüren möge, was Gott von ihr erwartet.

Jeder Lebensweg ist als Weg in das Herz Gottes gemeint. Keine zwei Seelen werden auf genau denselben Weg gerufen, so dass die Landschaft neben dem Lebensweg für jede Seele verschieden ist. Keine zwei Seelen bekommen dasselbe Reisegepäck für unterwegs. Das Reisegepäck ist das Ganze der Befähigungen und Vermögen der Seele und ihre Nahrung, um den Weg zu einem guten Ende führen zu können.

Die Seele kann selbst das Gepäck wechseln, indem sie sich für Wege entscheidet, die von den Wegen ihrer eigentlichen Berufung abweichen. Im Grunde genommen begeht diese Seele Gott gegenüber einen Diebstahl; denn sie eignet sich Vorräte an, die sie nicht von Gott bekommen hat. Ich möchte diesbezüglich das nachfolgende Bild verwenden: Wenn Gott eine Seele mit einem Rucksack voller Äpfel losschickt, darf sie diesen nicht gegen einen Rucksack voller Birnen austauschen; denn Gott hat ihr die Äpfel geschenkt, weil sie diese auf ihrem Lebensweg brauchen wird, und nicht die Birnen. Falls sie trotzdem die Äpfel gegen die Birnen austauscht, wird sie auf ihrem Lebensweg verhungern und darüber hinaus nicht die Art von Früchten einbringen, die Gott von ihr erwartet. Auf einem Gepäck, das sich die Seele selbst sammelt, ruht nicht Gottes Segen. Die Seele empfindet dies früher oder später dadurch, dass die Aufgaben, zu denen sie nicht von Gott berufen ist, sie schwächen und sie sogar innerlich zerrütten.

Tief in jeder Seele liegt ein Keim von Gottes Ewiger Weisheit verborgen, welcher der Seele die Richtung, das Ziel und den Sinn ihres Lebensweges zeigt. Durch weltliche Einflüsse und durch den freien Willen der Seele wird dieser Keim sehr oft in seiner Blüte gehemmt und sogar erstickt. Eine der großen Zielsetzungen der vollkommenen Weihe an Mich ist es, dass Ich diesen Keim der Weisheit mit neuer Lebenskraft zu nähren versuche und Ich die Seele lehren will, sämtliche hemmenden Faktoren unwirksam zu machen.

Gottes Vorsehung hat es so verfügt, dass der Lebensweg jeder Seele viele Kurven zählt und an vielen Nebenwegen vorbei kommt. So erreicht die Seele viele Stellen, an denen sie Entscheidungen zu treffen hat. Dies ist für ihre Entwicklung, für ihre Reise zur Heiligkeit, die Gott für sie verlangt, notwendig. Deswegen bezeichne Ich den freien Willen der Seele als Schlüssel zum Paradies. Die Seele kann diesen Schlüssel entweder zu ihrem Vorteil oder zu ihrem Nachteil anwenden.

Seht, oft zeichnet sich die Seele selbst einen Weg, der besser zu ihr zu passen scheint. Ebenso oft folgt sie nicht den Kurven, die Gott für sie bestimmt, weil diese zwecks ihrer Vervollkommnung notwendig sind, sondern geht geradeaus und landet dadurch auf einem Weg ihrer eigenen Wahl. Sie glaubt, Gott dadurch zu dienen, dass sie geradeaus geht, bemerkt aber mit Verspätung, dass die Landschaft nicht mehr vom Segen Gottes befruchtet wird: Die Landschaft wird zu einer Wüste voller Schlangen und Skorpionen, voll tödlichen Giftes für das seelische Leben.

So oft entscheidet sich die Seele für einen Weg, der scheinbar zu ihr passt, aber der sie in Wirklichkeit jegliche Fruchtbarkeit verlieren lässt. Der Weg der wahren Berufung ist ein kurvenreicher Weg; denn er erfordert ständig Anpassungen und Flexibilität. Er ist ein blumenreicher Weg, aber manche dieser Blumen sind giftig. Die Seele lernt sie allerdings zu erkennen, solange sie den Wunsch hegt, Gottes Wahrheit in allem zu kennen. Um die Blumen herum tanzen Schmetterlinge: erfreuliche Elemente, die trotzdem unsicher sind; denn Sicherheiten sind die Feinde der Verdienste für die Seele: Sollte die Seele alles mit Sicherheit wissen und vorhersagen können, so könnte sie sich nicht die Verdienste des blinden Glaubens und der blinden Hingabe erwerben. Die Schmetterlinge entlang dem Lebensweg erregen die Aufmerksamkeit der Seele: Die Ungewissheiten schärfen das Gewissen. Sobald die Seele eigene Wege geht, kommt sie in Landschaften, aus denen sowohl die Blumen als auch die Schmetterlinge verschwinden: Das wahre Leben zieht aus der Seele weg, und das Gewissen wird allmählich weniger wirksam.

Liebe Seelen, gebt Mir die Gelegenheit, Führerin und Herrin eures Weges zu sein, damit Ich euch in den Zeichen der Landschaft unterrichten kann und Ich die Gesetze des Göttlichen Lebens in euch brennen kann. Habt Vertrauen zu Mir und gehorcht Meinen Winken in euren Herzen; denn Ich will euer Schild sein bis ans Tor des Paradieses. Merkt euch, dass der richtige Weg jener ist, wozu Gott die Seele ruft. Wenn die Seele eigene Wege wählt oder eigene Wünsche als ihre wahre Berufung betrachtet, wird es ihr an Triebkraft mangeln, diesen selbst gewählten Weg in der Freude und dem Frieden der Seele, die von Gottes Geist gelenkt wird, zu vollenden. Keine Saat kommt zum Reifen, wenn sie dem Säer nicht unmittelbar aus Gottes Hand übergeben wird und nicht zu Gottes Zeit an den von Gott angedeuteten Stellen ausgestreut wird.

Ich bin die goldene Stimme aus dem Paradies, Ich habe die Macht, den Seelen die Verfügungen von Gottes Vorsehung bekannt zu machen.“

 

Die Stimme der Ermutigung
(Sonntag, 9. August 2009)

“Jede Seele ist Trägerin eines wahren Reichtums an Himmlischer Saat. Haltet euch immer vor Augen: Jeder von euch ist für Gott und Seine Werke außerordentlich wertvoll. Wie könnte das denn anders sein, da doch jede Seele mit dem Herzen des Schöpfers in Berührung gewesen ist, im allmächtigen Blut des Erlösers untergetaucht worden ist und mit dem Kompass der Heiligkeit versehen ist, der jeden Augenblick ihres Lebens zum Tor des Paradieses weist.

Siehe, Ich bin die Verzückung des Göttlichen Herzens, die Schatzkammer Seiner Gnaden und Gaben, die Königin des Lichtes, das nie erlischt, die Herrin des Keimes der Heiligkeit, der in jeden von euch gesät ist. Dieser Keim ist Träger eines Göttlichen Programms, das die Seele auf einen Weg der Einheit mit Gottes Herzen führen kann. Aus diesem Grunde besitzt er die Fähigkeit, unendlich viele Blumen – heilige Früchte – zu erzeugen. Jedes Mal, wenn sich die Seele aufrichtig nach Meiner Führung sehnt, wird ihr Garten um eine Himmlische Blume bereichert. In dem Maß, wie sie Meinen Richtlinien folgt, verbreiten ihre Blumen Düfte einer zunehmenden Herrlichkeit und säen sie sich selbst weiter. Das ist wahre Nachfolge Jesu Christi.

Ja, Ich bin die Mutter der Hoffnung, der Ermutigung und der Liebe. Es sind die Hoffnung, der Mut und die Liebe derjenigen, die sich Mir vollkommen hingeben, wodurch Ich die Macht Meines Fußes über den Fürsten der Finsternis zur Geltung bringen kann. In der Seele, die Mich vollkommen als ihre Herrin angenommen hat, ist der Sieg über die Finsternis bereits besiegelt; denn durch die Mir geweihten Prüfungen dieser Seele erlebt der Fürst der Finsternis seinen Todeskampf unter Meinem Fuß.

Seelen des Lichtes, in jeder Prüfung, die Mir geweiht und mit wahrer Liebe hingenommen wird, wird das Kreuz Christi dem Satan erneut vor Augen gestellt. Seid dankbar für jede Prüfung, gebt euch Mir vollkommen hin und lernt von Mir die Wissenschaft des Göttlichen Lebens. Seht somit drei Türen zum wahren inneren Frieden: die Liebe zum Kreuz, die Hingabe an die Herrin aller Seelen und die Anwendung der Wissenschaft des Göttlichen Lebens.

In der Prüfung fühlt sich die Seele leicht als die Gefangene ihres Schicksals oder bestimmter Umstände in ihrem Leben. Liebe Seelen, den Geist der Welt um euch herum könnt ihr nicht dadurch besiegen, dass ihr aus diesem Geist selbst heraus an euer Leben herantretet. Gott hat Mich euch gegeben, damit ihr ein Widerwort gegen den Geist der Welt habt, der euch bedrückt und entmutigt. Die Seele, die Mich über ihr ganzes Leben und alle ihre inneren Gesinnungen herrschen lässt, betrachtet ihre Umgebung zunehmend aus Meinem Herzen heraus, diesem Ort der höchsten Heiligkeit, Liebe, Licht und Macht. Was hätte diese Seele noch zu befürchten? In ihr sind ja die Welt und ihre bedrängenden Einflüsse dem Tode geweiht? Durch die drohenden Wolken all ihrer Prüfungen scheint ja die Sonne der vollendeten Hoffnung, diese wunderbare Fähigkeit, bereits die vollkommene innere Ruhe des kommenden Sieges im Herzen zu spüren, wodurch trotz der Wolken das Gefühl des Ewigen Frühlings nicht vorüber geht und die Früchte des Ewigen Sommers voll blühen.

O Blümchen Meines Herzens, nehmt Mich wirklich in euer Herz auf und ihr werdet nie mehr allein sein. Wenn es stürmt in eurem Leben, werde Ich euer Schutzwall sein, und wenn es regnet, werde Ich das Wasser als Gnaden über eure inneren Gesinnungen fließen lassen, so dass ihr noch fruchtbarer werdet. Bei jedem Schauer werde Ich einen Regenbogen der Hoffnung und der Freude in eurem Herz erscheinen lassen; denn Meine Liebe ist wie eine Sonne, die unaufhörlich jede Wolke bestrahlt, die euch bedroht.

Ich bin die Herrin aller Seelen. Meine Aufgabe und Meine große Freude ist es, in euch den Keim der Heiligkeit voll zum Blühen zu bringen. Die Blütekraft dazu hat jeder von euch von Gott erhalten, der Weg ist durch das Leiden Jesu frei gemacht und Ich habe die Macht, jeden Stein auf eurem Weg unter Meinen Füßen zu zertrümmern. Alles was Ich brauche, ist eure ungeteilte Hingabe an Mich. Fürchtet euch vor nichts, weder vor der Welt noch vor den Stimmen oder den Sturmwinden der Finsternis; denn das alles ist Mir gegenüber machtlos. Aus Gottes Herzen heraus strahlt durch Mich das Licht der wahren Hoffnung euch entgegen; denn Gott Selbst hat Mir Macht gegeben, um euch innerlich völlig umzuwandeln, damit ihr nicht länger Sklaven der Welt seid. Jesus hat das Tor zum Paradies geöffnet. Ich mache euch bereit, damit ihr bei diesem Tor nachweisen könnt, dass ihr fertig seid, um in die ewige Glückseligkeit hinein zu steigen. Folgt deswegen all Meinen Anweisungen; denn sie enthalten euer Gepäck für das ewige Reich.”

 

Die Blumen für Gottes Reich
(Donnerstag, 20. August 2009)

“Seelen Meines Herzens, in dieser Jahreszeit der Verherrlichung Gottes aufgrund der einmaligen Vorrechte, die Er Mir geschenkt hat, ist Mein Herz so sehr entbrannt im Verlangen, dass ihr Mein eigenes Liebesfeuer über die ganze Welt entzündet.

Seht, Ich bin die Gärtnerin von Gottes Reich. Der Allerhöchste hat Mich Selbst zu einem Paradies Seiner eigenen Schönheit, Seiner eigenen Herrlichkeiten und der Blumen Seiner vollendeten Göttlichen Liebe gemacht. Alle Seine Gnaden strömen wie paradiesische Düfte durch Mich zu euch hin. Betrachtet das Bild: Ich bin die Wiedergeburt des Irdischen Paradieses, Trägerin Himmlischer Blumen, die in Ewigkeit nicht aufhören, sich zu vervielfältigen. Die Brise des Heiligen Geistes verbreitet die verzückenden Düfte dieser Blumen ständig über die Seelen. Diejenigen, die Mich wahrhaftig lieben, werden im Mittelpunkt ihrer Seele durch Mein Parfüm zur Ruhe und zum Frieden gebracht.

Das Parfüm der Göttlichen Liebe versucht, die Erde in eine Wolke von Seligkeiten zu hüllen. Dazu ist notwendig, dass die Menschenseelen sich in Himmlische Gärten umgestalten lassen. Ich bin die Gärtnerin. Gebt Mir euren Boden und sehnt euch nach den Himmlischen Blumen, und Ich werde euch in Lustgärten des Heiligen Geistes umwandeln. Die Keimkraft ist vom Ewigen Vater in euch gelegt. Das Blut des Sohnes hat euren Boden getränkt und wird ihn für ewig nähren, in dem Maße, wie ihr mit Liebe und Hingabe davon trinkt. Über der Oberfläche eures Bodens wiegt sich die Brise des Heiligen Geistes, die den Sauerstoff des Lebens für die Blumen der Tugend übermittelt. Mir sind die Macht, die Weisheit und die Liebe geschenkt worden, um eure Menschlichkeit in eine Kraft zu verwandeln, die neues Leben bringt.

Ich bin gekommen, euch dazu einzuladen, mit Mir am Paradies Gottes auf Erden zu bauen. Zu diesem Zweck benötige ich drei Rohstoffe:

1. eure selbstverleugnende Liebe;

2. eure Leiden und Prüfungen;

3. euren Willen, eure eigenen Schwächen zu überwinden.

Lebt ganz bewusst und benutzt jede Chance, die euch Gottes Vorsehung durch sämtliche Ereignisse des Alltags schenkt, um Menschenseelen und Tieren gegenüber Taten selbstverleugnender Liebe zu vollbringen. Ihr könnt dies tun durch:

- jede Hilfeleistung an euren Nächsten oder an Tieren;

- jedes Wort der Ermutigung oder der Hoffnung;

- jedes Opfer, das ihr darbringt;

- jeden Akt der Abbüßung;

- jede Gelegenheit, wobei ihr auf etwas verzichtet, damit es einem Mitmenschen oder einem Tier besser geht;

- jede Handlung der Liebe oder der Betreuung einem Mitmenschen oder einem Tier gegenüber;

- jede Unterstützung zugunsten eines Mitmenschen oder eines Tieres in welcher Form auch immer.

Ihr sollt das alles jeweils als eine Blume betrachten, die ihr auf dieser Welt aufblühen lasst.

Weiht Mir alle eure Leiden und Prüfungen. Jeden Schmerz, jede Ermüdung, jede Unbequemlichkeit, jede Beschwernis oder innerliche Qual, die ihr ausdrücklich mit Mir teilt und bei denen ihr euch inständig danach sehnt, dass sie dazu benutzt werden, Gnaden für die Seelen zu erzeugen, sollt ihr ebenfalls als eine neue Blume betrachten, die irgendwo auf dieser Welt aufblüht.

Betet zum Heiligen Geist, während ihr Meine Macht verherrlicht, damit Er euch Verständnis von den tiefsten Geheimnissen eures Wesens schenkt. Der Heilige Geist ist außerordentlich empfindlich für die Verherrlichung Seiner Braut. Entdeckt eure Schwächen und unheilsamen Neigungen und bittet Mich jeden Tag wieder darum, dass Ich Meine eigene vollkommene Tugendhaftigkeit und Meine unüberwindliche Macht über alle Versuchungen in euch hinüber fließen lassen kann. Jedes Mal, wenn ihr einer Versuchung nicht nachgebt und dabei diese Anstrengung ausdrücklich Mir aufopfert, blüht irgendwo auf der Welt eine neue Himmlische Blume.

Auf diese Weise kann jeder von euch Mir jeden Tag viele Blumen anbieten, die Ich sammeln kann und durch welche Ich auf dieser Welt das Unkraut der Untugend und allen Elends ersticken kann. Haltet euch vor Augen, dass dies alles zu einer wahrhaftig heiligenden Lebensweise wachsen kann, wobei ihr euch so kräftig an der Erschaffung Himmlischer Blumen orientieren könnt, dass zur gleichen Zeit der Saat des Unkrauts in euch allmählich alles Leben entnommen wird. Begreift dies richtig: Die Seele, die sich dauernd für das Aufblühen von Gottes Reich einsetzt, wird dadurch auch selber in der Tiefe gereinigt werden. Eine gereinigte Seele ist eine friedliche und frohe Seele, die nicht länger durch Kampf und Prüfungen zerrüttet wird.

Seelen, gebt Mir die Chance, mit eurer aktiven Mitwirkung diese Welt in ein Paradies Himmlischer Blumen zu verwandeln. Ihr selbst werdet die Ersten sein, die ihr durch ihr Parfüm zum wahren inneren Frieden gelangen werdet. Ich gewährleiste euch, dass jede Blume, die ihr auf dieser Welt aufblühen lasst, zur gleichen Zeit eine Blume in den Garten sät, der euch im Ewigen Leben erfreuen wird. Die Gründung von Gottes Reich auf Erden ist nichts anderes als das Aufblühen eines unvergänglichen Frühlings in einer Himmlischen Blumenpracht. Ihr tragt die Saat in euren Seelen. Gebt sie Mir, Ich habe die Macht erhalten, sie zum Blühen zu bringen unter der Sonne des Ewigen Wortes und dem Tau der Gnade.

Als Spiegel von Gottes Herzen strahle Ich das Göttliche Licht Tag und Nacht in eure Seelen. Trinkt davon, damit euer Garten die Blüte kennt, wozu Gott ihn erschaffen hat. Bedenkt: Die Verwirklichung von Gottes Heilsplan für die Seelen ist die Vollendung des Paradieses des Göttlichen Lebens auf Erden. Helft Mir, Garten für Garten für Mich aufzuschließen, damit das Göttliche Blut Christi in jedem Boden seine volle Wirkung entfalten kann. Dazu bin Ich gerufen, jede Seele in den Stand zu versetzen, sich das Blut der Erlösung wahrhaftig zu Nutze zu machen in der Weise, wie es die Allerheiligste Dreifaltigkeit so sehr verlangt: durch die Besiegelung des Bundes zwischen Gott und den Seelen durch Mich, die Brücke zwischen Himmel und Erde, das heißt, indem ihr ALLES mit Mir gemeinsam tut, damit Ich eure Seele innigst mit Gott verbinden kann.“

 

Marias Fuß und die Schlange
(Samstag, 29. August 2009)

(Ich sehe Maria, glänzend vor Schönheit, strahlend vor Macht. Eine Schlange kriecht auf Sie zu, Sie fängt diese aber unter Ihrem Fuß. Dann spricht Maria:)

“Schau Mich an. Anfangs kroch die Schlange, wohin sie wollte. Unter Meinem Fuß aber liegt sie, wo Ich will. Sie windet sich und zuckt zusammen vor Machtlosigkeit, weil ihre Freiheit durch Meinen Willen eingeschränkt wird und sie ihre Werke von Finsternis nicht vollenden kann.

Ich komme, um den Seelen den tiefen Sinn der Weihe an Mich zu lehren. Der Lebensweg einer jeden Seele wird regelmäßig von den Schlangen finsterer Einflüsse gekreuzt. Die Schlange erregt in der Seele Ekel und Angst. Sie erfüllt die Sinne mit Gefühlen von Unsicherheit und Bedrohung. Alle diese Gefühle werden in der Seele guten Willens geweckt, wenn sie mit Finsternis, mit Unfrieden, mit weltlichem Denken, mit Lieblosigkeit, mit Materialismus und mit Bösem in allen denkbaren Formen in Berührung kommt.

Ich habe Macht über alle Finsternis. Gott hat Mir die Füße mit Öl aus Seinem eigenen Herzen gesalbt. Dieses Öl enthält die Essenz der Göttlichen Liebe, des Göttlichen Lebens, aber auch der Göttlichen Macht. Damit Ich Meine Macht über die Schlange zur Geltung bringen kann, muss sie Mir aber ausgeliefert werden. Ich bin die Königin von Himmel und Erde und die Herrin aller Seelen. Das Gesetz der Göttlichen Gerechtigkeit hat es so verfügt, dass Ich nicht nach der Schlange jagen sollte, sondern dass diese Mir ausgeliefert werden soll, durch den freien Willen der Menschenseelen. Ich verlange so sehr, dass jeder von euch jeden Tag wieder jede Äußerung von Bösem und von Finsternis in seinem Leben Mir weiht. Jedes Wort der Weihe von Bösem und von Finsternis an Mich ist nichts weniger als die Auslieferung einer Schlange an Meine Macht.

Durch die Weihe einer Äußerung von Bösem oder von Finsternis wird kraft eines Göttlichen Gesetzes eine Schlange – ein Element der Finsternis – so sehr unter den Einfluss des Göttlichen Lichtes gebracht, dass sie nicht anders kann, als zu Meinen Füßen hin zu kriechen, um dort der Demütigung unterzogen zu werden, die Sklavin Meiner Macht zu werden. Das ist das Bild, das du gerade mit eigenen Augen geschaut hast.

Sage den Seelen, dass sie Böses und Finsternis nicht dadurch nähren sollen, dass sie selber negative Gefühle und Gedanken in sich zulassen, weder über die Situation selbst noch über die Seelen, die dieser Situation Vorschub geleistet haben oder aber diese verschlimmert haben, sondern dass sie die Schlange Mir ausliefern. Dies ist der Weg, der kraft Göttlichen Gesetzes die Sonne des wahren Lichtes aufgehen lässt, die jegliche Finsternis beschämt.

Seht, Ich kann die Schlange nicht zu Meiner Gefangenen machen, wenn sie nicht zunächst auf eurem Lebensweg erscheint. Deswegen bilden die Prüfungen unentbehrliche Elemente von Gottes Heilsplan. Das Böse, jede Prüfung, jeder Rückschlag, jede Äußerung der Finsternis in eurem Leben erfüllt euer Herz mit Gefühlen der Abneigung und droht euch zu lähmen. Für die Seele, die jede Erfahrung von Bösem und von Finsternis ausdrücklich mit Mir teilt, bekommt dies alles einen tiefen Sinn. Die Seele, die also auf eine positive Weise mit der Finsternis in ihrem Leben umgeht, wird bemerken, dass jede Prüfung in sich einen Schlüssel trägt, der in die Tür zur Schatzkammer der Göttlichen Gnaden passt.

Jede Schlange, die durch eure negative Einstellung genährt wird, wird euch in die Seele beißen, sie vergiften und sie krank und unfruchtbar machen. In einer kranken Seele kann der wahre innere Friede keine Wurzeln mehr schlagen. Jede Schlange jedoch, die in euch ein Herz voller Hoffnung und Vertrauen findet, wird durch die Kraft des Lichtes, das zu jenem Zeitpunkt aus euch heraus strahlt, verwirrt. Wenn ihr sie dann Mir anvertraut, wird sie durch dieselbe Kraft dazu gezwungen, zu Meinen mächtigen Füßen hin zu kriechen, um dort unwirksam gemacht zu werden.

So kann die Seele jegliche Prüfung besiegen, wird sie nicht von der Schlange gebissen, aber macht sie diese zu Meiner Gefangenen.

Seelen, die ständige Anwesenheit der Schlangen auf eurem Lebensweg erregt in euch Übermüdung und führt viele von euch zur Lustlosigkeit und Mutlosigkeit. Verliert nie den Mut. Der Seele, die wahrhaftig Mir gehören will, werden im Leben genau diejenigen Dinge zuteil, die sie braucht, um der Vollendung immer näher zu kommen. Ich habe die Macht, jeder Seele, die sich wahrhaftig Mir weggeschenkt hat, Herrin der Göttlichen Vorsehung zu sein. Seid euch dessen bewusst, dass Gottes Vorsehung ein System mit vollkommener Wirkung ist, das jede Seele an sich und in ihren Beziehungen zu allen anderen Geschöpfen genau dasjenige erfahren lässt, was sie zum Höchstmaß an Verdiensten und ewigem Glück führen kann. Nehmt deswegen alles mit Liebe hin; denn nichts ist sinnlos, vor allem nicht dasjenige, was ihr als negativ empfindet.

Ich betone, dass ihr den Schlüssel zum wahren Herzensfrieden in euch tragt. Der Keim der Heiligkeit, den Gott in jeden von euch gelegt hat, trägt das Licht der wahren Hoffnung. Gebt nie die Hoffnung auf; denn die Seele, die sich ununterbrochen dem Licht öffnet, wird allmählich so sehr von Licht erfüllt, dass keine Finsternis sie noch wirklich berühren kann. Lasst euch nicht vom Anblick der Schlangen neben und auf euem Weg beunruhigen. Richtet euren Blick vielmehr auf Mich, und ihr werdet ungeahnte Kräfte in Betrieb setzen. Die Schlangen können euch nur in dem Maße wirklich schaden, wie ihr selbst noch Finsternis in eurem Herzen zulasst. Ein Herz, das unentwegt an die Allmacht des Lichtes glaubt, wird noch vielen Schlangen begegnen, aber diese werden alle unwirksam bleiben, das heißt: Sie werden die Seele nicht mehr krank machen können.

Seht, ein Herz, das ständig von der wahren Hoffnung erfüllt ist, weiß ganz tief innerlich, dass die Finsternis in seinem Leben jetzt bereits überwunden ist... in Gottes Herzen. Deshalb lasse Ich Meine Augen mit Gelassenheit auf den Schlangen ruhen, die zu Meinen Füßen kriechen. Ich weiß, dass sie jetzt schon die Gefangenen Meines Willens sind. Sie sind bereits vollkommen in Meiner Macht, aber Gott kann ihr Wirken noch für den Triumph Seines Heilsplans gebrauchen; denn sie haben den Seelen noch manches zu lehren: Lektionen der Hingabe, der Weihe und des Vertrauens auf Gottes Zeit.

Ich bin die Herrin aller Seelen. Mir ist Macht gegeben worden über alles, über jeden Lebensweg, über jegliche Situation, die mit Finsternis behaftet ist. Was Ich brauche, um Meine Macht zur Geltung zu bringen, ist nur die wahre Hoffnung und das unerschütterliche Vertrauen der Seele zu Mir.

Jede Prüfung auf eurem Weg ist eine Gnade, welche die Göttliche Vorsehung euch bereitet; denn jedes Mal, wenn ihr eine Prüfung mit Licht in eurem Denken und Fühlen beantwortet, entspringt in eurer Seele eine Himmlische Blume und wird die Schlange zu Meinen Füßen geführt, um dort gedemütigt zu werden. Glaubt an Mich, so wie Ich an euch glaube, und ihr werdet die Liebe Gottes erfahren, die Mich als Herrin aller Seelen euch hat schenken wollen, damit ihr bemerkt, dass das wahre Glück bereits auf euren Acker gesät worden ist. Ich bin die Himmlische Gärtnerin. Gebt Mir die Gelegenheit, den ewigen Frühling in euch vorzubereiten.”

 

Der Anblick des Seelengartens
(Montag, 31. August 2009)

„Seelen Meines Herzens, es gehört zu Meiner Aufgabe, euer Herz so sehr mit Licht zu erfüllen, dass auch eure Augen lernen, sich mehr das Licht als die Finsternis anzuschauen.    

Seht doch, wie sehr das Leben in der Welt eure Sehensweise verunstaltet hat. Ich werde die Seele mit einem Garten vergleichen, in dem Blumen blühen, aber auch Steine auf dem Boden herumliegen.

Die Blumen können zu vielen Gattungen gehören. Sie bringen eure positiven Punkte zum Ausdruck: eure Begabungen, Talente und die Art und Weise, wie ihr mit diesen umgeht, ebenso wie die Art und Weise, wie ihr mit allen euren täglichen Situationen, mit euren Mitmenschen, mit den Tieren, mit Gottes Natur und mit eurer persönlichen Vergangenheit und eurer Zukunft umgeht.

Diese Blumen bestimmen also weitgehend die Aussicht eures Seelengartens, ebenso wie das Maß, in dem er in Gottes Herzen Freude erregt oder eben nicht.

Die Blumen verbreiten die unterschiedlichsten Düfte, und zwar in einem unterschiedlichen Ausmaß und in einer unterschiedlichen Intensität. Das Parfüm im Garten wird durch die gegenseitigen Verhältnisse seiner Blumengattungen bestimmt, ebenso wie durch die Intensität, mit der die Seele ihre positiven Fähigkeiten für Gottes Heilsplan einsetzt. So sollt ihr es verstehen, wenn die Rede ist von ‘dem Duft der Heiligkeit’: Eine heilige Seele ist eine Seele, die imstande ist, die Verwirklichung von Gottes Heilsplan kräftig zu fördern. Gott, Ich Selbst und sämtliche Himmelsbewohner, ebenso wie die Empfindlichsten unter den Menschenseelen, nehmen auf nichtsinnlicher Ebene den Duft dieser Seelen wahr. Dieses Phänomen sollte allerdings nicht mit dem Duft verwechselt werden, der sich manchmal in der Nähe einer Seele wahrnehmen lässt und der auf Meine Gegenwart hinweist, die Ich vorübergehend aus einem Grunde spüren lasse, der nur Gott und Mir Selbst bekannt ist. Die Wahrnehmung des Parfüms, wie Ich dies für die Zwecke dieser Offenbarung meine, ist eine Wahrnehmung, die sich im Mittelpunkt der Seele vollzieht, wo vollkommen unbewusst die Nähe der Heiligkeit festgestellt wird.

In jedem Seelengarten findet ihr auch Steine vor, ebenfalls in dem unterschiedlichsten Ausmaß. Sie bringen die negativen Elemente der Seele zum Ausdruck: nicht gebeichtete Sünden, Untugenden, Verführbarkeiten, Neigungen zur Verirrung, Schwächen, jede Unfähigkeit, Gottes Werke zu tun.

Schaut euch jetzt den Seelengarten an. Derselbe Garten kann ganz verschieden aussehen, je nach dem Blickwinkel, aus dem man ihn betrachtet. Trotzdem handelt es sich um denselben Garten, mit denselben Blumen, denselben Steinen, das alles in denselben Mengen und denselben gegenseitigen Verhältnissen. Aus dem einen Blickwinkel aber seht ihr vielleicht mehr Blumen und weniger Steine. Aus einem anderen Blickwinkel vielleicht nur Blumen oder nahezu ausschließlich Steine.

Seelen, ich komme, um euch ans Herz zu legen, wie wichtig es ist, dass ihr die Blumen in eurem Seelengarten im Blick behaltet. Die Steine sollt ihr allerdings kennen: wo sie liegen, wie sie aussehen, wie groß sie sind, wie viele es gibt. Das alles sollt ihr wissen, weil die Steine euch an die ständige Notwendigkeit erinnern sollen, an euch selbst zu arbeiten, und weil sich unter den Steinen oft die Schlange der Versuchung verbirgt, welche die Seele mit ihrem Gift krank zu machen und sogar zu töten versucht. Aber... sobald ihr das alles wisst und ihr mit den Pflege- und Reinigungswerken angefangen habt, sollt ihr euch vor allem die Blumen anschauen.

Die Seele, die in sich nur die Steine ihrer negativen Punkte sieht, bleibt unglücklich, findet nie den inneren Frieden und wird sich selbst auf die Dauer hassen oder verabscheuen. Das alles bremst die Werke, wozu Gott die Seele gerufen hat, und zerstört ihre Fruchtbarkeit; denn in der Seele haben auch die Steine die Neigung, sich zu vervielfältigen. Tatsächlich, der Boden, aus dem sich die Blumen zu ernähren versuchen, trocknet manchmal aus durch Erstarrung, durch Mangel an Offenheit für das Sonnenlicht der Weisheit – während der Untergrund gerade durch das Fieber von unzähligen Versuchungen überhitzt ist – und dadurch, dass der Regen der Gnade verschmäht wird. Der Boden trocknet dann aus und versteinert.

Wenn die Seele jedoch den Blick auf ihre positiven Eigenschaften richtet, vervielfältigen diese sich leichter: Die Seele ernährt sich dann an der Hoffnung und dem Mut, erinnert sich selbst dauernd an Gottes Liebe und trinkt in vollen Zügen von der Sonne von Gottes Weisheit und Liebe und von dem Regen der Gnaden, um neues Leben aus all dem zu schöpfen.

Seelen, es gibt keine größere Verherrlichung an Gottes Liebe, die euren Garten erschaffen hat und ihn täglich zu nähren versucht, und an Mich, die Ich die Aufgabe habe, euren Garten aufgrund eurer Hingabe an Mich und eurer Mitwirkung zur Vollkommenheit zu führen, als diese: dass ihr alle eure Anstrengungen an der Vervielfältigung der Blumen – des Lebens – und an der Steigerung ihrer Blühkraft, Fruchtbarkeit und ihres Duftes orientiert und dadurch verhindert, dass die Steine der Leblosigkeit euren Garten überwuchern. Lasst euch nicht wegen eines jeden Steines entmutigen. Lernt, euch die Blumen anzuschauen, und schöpft daraus die Kraft, immer besser zu werden.

Dies ist Mein Auftrag an euch: Lernt eure Steine kennen, gebt sie Mir durch Weihe und lasst Mich diese Steine unter Meinen Füßen im Prozess der Umgestaltung zermalmen, dem Ich euch unterziehen will. Lasst anschließend euren Boden im Sakrament der Versöhnung bereinigen und ihn in euren Tränen aufrichtiger Reue waschen. Gebt euch zum Schluss in erster Linie der Betreuung eurer Blumen hin. Das ist es, was Ich meine, wenn Ich sage, dass ihr lernen sollt, an euch selbst zu glauben.

Jeder von euch trägt in sich den Keim der Heiligkeit, ein Element Göttlichen Lebens. Betrübt Jesus und Mich nicht länger dadurch, dass ihr euch selbst für wertlos haltet und dadurch euer eigenes Aufblühen verhindert. Bittet Mich um ein gesundes Selbstvertrauen, das auf dem Boden einer Begeisterung aufblüht, die ständig durch die Demut genährt wird, und das euren Garten zu einem Paradies wird aufblühen lassen. Die Samen liegen in euch, die Keimkraft wird vom Heiligen Geist genährt, Ich kann das Ganze duften lassen zur Verzückung von Demjenigen, der die Liebe erschaffen hat.”

 

Der Baum des Kreuzes
(Montag, den 14. September 2009, Fest Kreuzerhöhung)

“Liebe Seelen, Ich komme, euch dazu aufrufen, das Kreuz eurer täglichen Prüfungen aufzurichten. Lasst Mich das Kreuz der Prüfungen des Lebens mit einem Fruchtbaum vergleichen. Solange ihr die Prüfungen als Bürden betrachtet, denen ihr wider Willen zum Opfer fallt, ist euer Kreuz ein Baum, der auf euch liegt und unter dessen Last ihr zerschmettert werdet.

Seht das Bild: Dieser Baum drückt euch zu Boden, das heißt, er hält euch an weltlichen, irdischen Weisen des Fühlens, des Denkens, des Wahrnehmens  und des Empfindens fest. Sobald ihr die Prüfungen in Liebe hinnehmt und sie für Jesus und für Mich ertragt, erhöht ihr das Kreuz eurer Prüfungen. Ihr verherrlicht dann den gekreuzigten Christus in allen Seinen Werken der Erlösung und Mich, die Schmerzensreiche Mutter und Miterlöserin, die Ich unendlich viel inniger mit dem Kreuz verbunden bin, als ihr euch das vorstellen könnt.

Seelen, ein liegender Baum kann nicht blühen und keine Früchte tragen; denn er ist nicht im Boden verwurzelt. So ist auch das Kreuz der täglichen Prüfungen unfruchtbar, solange es wie eine Bürde auf euch liegt. Sobald ihr die Prüfungen mit Liebe hinnehmt und sie Mir als Liebesgeschenke an den Erlöser und die Miterlöserin weiht, wird euer Kreuz verherrlicht und erhöht, es schlägt Wurzeln in dem Boden Meines Schmerzensreichen und Unbefleckten Herzens und es bringt Frühlingsblüten und Sommerfrüchte.

Seht doch, wie Gott alles als Geschenke vollkommener Liebe vorgesehen hat. Sobald ihr die Kreuze des Alltags mit Liebe und in inniger Einheit mit Jesus und Mir tragt, bringt euer Baum Früchte ein. Diese Früchte enthalten auch selbst neue Samen, die ihrerseits Seelengärten befruchten können.

Die Seele, die ihr tägliches Kreuz erhöht, legt sich im Land des Ewigen Frühlings einen Garten an und sät auf Erden die Himmlische Saat neuer Fruchtbäume. Wie sehr sehnt Sich Gott nach dem Tag, an dem Er sehen kann, wie sich die Welt in einen einzigen, allumfassenden Obstgarten verwandelt. Die Saat ist euch gegeben worden und sie wird jedes Mal dann genährt, wenn sich die Seele Mir vollkommen hingibt.

Seid Mein, so wie Ich seit Meiner Unbefleckten Empfängnis euch gehöre. Richtet euer Kreuz auf, so dass es zu einem blühenden Fruchtbaum wird, der die Engel in Verzückung versetzt; denn kein Engel wurde jemals mit den Frühlingsblüten und den Sommerfrüchten aus der Saat des Heiligen Kreuzes geschmückt.”

 

Die Offensive der Liebe
(Sonntag, den 20. September 2009)

“Liebe Seelen, Ich bin das Spiegelbild der vollendeten Liebe, der Vollmond in der Finsternis, die diese Welt zudeckt. Der Vollmond erinnert euch daran, dass die Finsternis keine Herrin sein kann, solange das Licht – die Sonne, Gott, die Quelle allen Lebens – die Schöpfung bestrahlt. So wie der Vollmond eine Widerspiegelung des Sonnenlichtes ist, das während der Nacht unsichtbar ist, so bin Ich der Vollmond in der Nacht der Seelen. Unzählige haben die Sonne aus ihrem Leben verbannt, oder finden sie nicht mehr wieder. Nun denn, Ich bin das Große Zeichen Gottes am Firmament der Seelen, die jetzt vielmehr die Nacht als den Mittag erleben. Gott hat Mich zur Herrin über alle Finsternis gemacht. Ich will euch die wahre Bedeutung davon ins Bewusstsein bringen.

Seht, jede Seele trägt in sich einen außerordentlichen Reichtum an Saat neuen Lichtes für die Schöpfung. Diese Saat liegt im Keim der Heiligkeit geborgen.

Seelen, so viele werden beim Anblick der Finsternis auf dieser Welt entmutigt. Das Übermaß an weltlichen Einflüssen hat ihnen ihre seelische Blütekraft genommen, und sie sind vollkommen blind für die nicht erschlossenen Quellen an Lichtkraft, die sie im Mittelpunkt ihres eigenen Wesens tragen, in der Kammer, in der Gott Seine Unterschrift gesetzt hat und in der Ich, nach tiefster Weihe der Seele an Mich, Meinen Thron errichte.

Seid euch der Tatsache bewusst, dass jede Tat, jedes Wort, jeder Gedanke, jedes Gefühl und jeder Wunsch einer Seele Folgen für die ganze Schöpfung hat. Ihr seht das nicht, weil alles sich auf einer Ebene der Wirklichkeit vollzieht, die nur Gott in ihrer Fülle wahrnimmt und in die auch Ich unbeschränkt Einsicht erhalten habe, weil Ich diese Kenntnis für die Verwirklichung Meiner ewig dauernden Berufung als Königin der Schöpfung und Herrin aller Seelen benötige.

Schaut, jeden Augenblick eines jeden Tages werden überall auf der Welt Sünden begangen. Jedes Mal, wenn ein Mensch oder ein Tier misshandelt wird, einem Menschen Schaden an Leib, Seele oder Besitz zugefügt wird, oder in irgendwelcher Weise gegen das Gesetz der Liebe verstoßen wird, kommt neue Finsternis über die Schöpfung. Ihr sollt euch jeden Mangel an Liebe, jede Tat oder jedes Wort des Hasses, der Aggression oder der Gleichgültigkeit gegenüber einem Mitmenschen oder einem Tier und jede Nachlässigkeit in der Hilfe für einen Mitmenschen oder für ein Tier, als eine Rauchschwade vorstellen, die sich über die Welt ausbreitet. Diese Milliarden von neuen Rauchschwaden pro Tag schmelzen zu einem dichten dunklen Nebel zusammen, der es der Sonne des Göttlichen Lichtes erschwert, noch zu den Seelen vorzudringen. So bekommen immer mehr Seelen das Gefühl, dass sie nicht mehr frei atmen können: Sie ersticken allmählich aus Mangel an Sauerstoff des Heiligen Geistes.

Seelen, Ich bin gekommen, euch eine Botschaft der Hoffnung zu bringen. Ich bitte euch betont, dass jeder von euch ab heute mit Mir einen Bund schließt, der darin besteht:

·        dass er möglichst viele Opfer darbringt;

·        dass er möglichst viele Taten aufrichtiger Liebe gegenüber Mitmenschen und Tieren vollbringt;

Jedes Mal, wenn sich eine Seele etwas versagt, was sie gerne hätte oder gerne täte, jedes Mal, wenn sie die Bedürfnisse eines Mitgeschöpfes ihren eigenen Bedürfnissen vorzieht, oder jedes Mal, wenn sie aus der Tiefe ihres Herzens – und niederkniend, falls sie niederknien kann – bittet:

“Maria, mächtige Königin der Schöpfung,
erwirke den Seelen einen Strahl aufrichtiger Liebe”

wird auf der unsichtbaren Ebene von Gottes Wirklichkeit eine neue Blume geboren. Je mehr Blumen ihr gemeinsam sammelt, desto mehr Sauerstoff des Heiligen Geistes und desto mehr Blütenstaub des Göttlichen Lebens werden sich über die Schöpfung verbreiten, desto mehr wird die dichte Schicht der Finsternis abgebaut und desto mehr werden die von Gott vorgesehenen Gärten Seines Reiches auf Erden aufblühen.

Seht, Ich bin die Königin der Himmlischen Blumen. Ich habe die Macht, die Auswirkungen der Göttlichen Barmherzigkeit im Hinblick auf die Bekehrung verfinsterter Seelen tausendfach zu erhöhen. Alle Blumen eurer Opfer, Abtötungen und Taten, Worte und Gedanken von Liebe sammle Ich in dem goldenen Blumenkorb Meiner ewig sündenlosen Seele, die wegen ihres unversehrten Zustandes eine uneingeschränkte Macht auf Gottes Herz entfalten kann. Aus diesem Ganzen bereite Ich ein Himmlisches Parfüm, das Ich der Allerheiligsten Dreifaltigkeit darbiete. Diese Opfergabe erschließt Wasserfälle Göttlicher Gnaden; denn alles, was aus Meinen Händen kommt, versetzt Gottes Herz in Verzückung.

So weit reicht Meine Macht. Benutzt sie dadurch, dass ihr alles Mir weiht, jeden Meter eures täglichen Weges mit Mir gemeinsam zurücklegt. Erzählt Mir alles, bittet Mich um alles, bezieht Mich in alles mit ein. Ich will mit euch eine Offensive der Liebe über die Welt bringen. Ich habe die Macht, Satan in die Knie zu zwingen und alle seine Werke von Finsternis, von Hass und Vernichtung vollkommen unwirksam zu machen. Ich bin die Frau, Ich bin dazu berufen, den Bösen unter Meinem Fuß zu zähmen. Ich bin die Frau, vor der nicht nur die Engel niederknien, sondern vor der auch der Teufel niederknien muss.

Ich habe von Gott den Schlüssel des Tores zur neuen Welt erhalten. Einem Göttlichen Erlass Folge leistend, werden die Engel auf Meinen Befehl hin an dieses Tor die Urkunde annageln, in der das Ende vom Reich des Satans verkündet wird. Die Nägel werden jene des Kreuzes Christi sein. Die Buchstaben der Urkunde werde Ich mit dem Parfüm schreiben, über das Ich vorhin sprach, und sie wird die Namen von allen Seelen tragen, die sich mit dem leidenden Christus vereinigt haben, und von denjenigen, die mit Mir den Bund geschlossen haben, unter Meiner Führung zu kämpfen für den endgültigen Sieg der wahren Liebe auf dieser Welt.

Reicht euch nun die Hand in der letzten Offensive des Lichtes und der Liebe und legt jedes Element von Finsternis unter Meinen Fuß, wo die Finsternis sich in allen ihren Werken des Verderbens dem Gott von Liebe und Frieden übergeben wird.

So werdet ihr gemeinsam die Fundamente vom Neuen Reich erbauen, vom Reich Gottes auf Erden. Gebt Mir täglich Opfer, Taten warmer Liebe und Hilfsbereitschaft und einen festen Glauben an das baldige Kommen Meines endgültigen Triumphes und von Gottes Reich auf Erden. Vergesst nie: Gerade die Taten aufrichtiger Liebe, die Opfer und der Glaube an die Allmacht des Lichtes – ungeachtet dessen, was geschieht und euch wanken lassen könnte –  machen euch zu Christen.

Unterschreibt jetzt mit Mir den Bund, der euch den wahren inneren Frieden und der ganzen Schöpfung viel Glück bringen wird. Unzählige Geschöpfe können noch aus ihrem Elend befreit werden. Es ist die Berufung jeder Seele, bei ihrem Verscheiden der Schöpfung ein Vermächtnis von Liebe zu hinterlassen. Selig die Seele, von der Gott in der Stunde des Lebensgerichtes feststellen kann, dass sie ihr Leben auf Erden dazu benutzt hat, die Leben von Mitmenschen und Tieren mit ihrer Liebe zu bereichern. Selig die Seele, zu der Er sagen wird: ‘Die Leben vieler Menschen und Tiere sind dadurch besser gewesen, dass du auf ihrem Pfad warst.’ Selig sie, die Liebe und freiwillige Opfer gesät haben; denn sie werden Himmlische Gärten und die süßen Früchte der ewigen Glückseligkeit ernten.”

 

Loskauf unserer Seelen
(Donnerstag, den 24. September 2009
Fest Maria, Loskauf der Gefangenen)

“Liebe Seelen, Ich bin der Loskauf der Gefangenen. Gebt Mir heute euer Selbst ohne jegliche Zurückhaltung. Ich kann alle eure Leiden an Leib und Seele für die Befreiung eurer Lieben und von euch selbst aus den Fallen der Finsternis gebrauchen.

Gott hat Mir eine uneingeschränkte Macht über den Bösen geschenkt. Diese  Macht ist wie ein Schlüssel auf der Tür zu eurem wahren inneren Frieden und der Erfahrung einer wahren Freiheit.

Um diesen Schlüssel in einer Seele umzudrehen, muss Ich in Gottes Herzen die Urkunde des Bundes zwischen dieser Seele und Mir Selbst hinterlegen können, des Bundes, der von Jesus erstellt und mit Buchstaben aus Göttlichem Blut geschrieben wurde, von Mir mit Meinen Tränen als Miterlöserin unterschrieben wurde und nun auf eure Unterschrift wartet, durch die vollkommene und vertrauensvolle Hingabe von all eurem Leid an Mich. Sobald dies erfolgt, kann Mein Fuß die Schlange, die euren Seelentempel und den Seelentempel eurer Lieben unsicher macht, Meiner Macht und Meiner Herrlichkeit unterwerfen.

Wer Mir wahrhaftig gehört, kann kein Sklave der Finsternis bleiben; denn Ich bin für ewig der Tabernakel des Lichtes Christi.

Glaubt bedingungslos an Mich; denn Ich will Mich Selbst der Barmherzigkeit Gottes anbieten als Lösegeld für irrende und getäuschte Seelen. Mein Wert als Lösegeld ist in Gottes Augen unendlich. Allerdings kann dieser Wert nur in dem Maße zu Geld gemacht werden, wie ihr euch Mir vertrauensvoll und vollkommen hingebt.

Für eure Lieben, die Mir nicht gehören wollen, will Ich Mich Selbst der Barmherzigkeit Gottes darbieten, damit die Stimme der Liebe in ihnen die Misstöne der Welt vertreiben möge und ihre Umkehr vorangebracht werden kann. Gebt euch Mir total, damit Ich das Licht eurer Seele leuchtender machen kann und durch euch die welkende Blume eurer Lieben auf das große Licht vorbereiten kann, das Ich ihnen erwirken werde.

Lasst die Seelen dieses Gebet an Mich richten...”

(Es wird das Gebet Nr. 1134 geboren)

 

1134. Bittgebet zu Maria, Loskauf der Gefangenen

(durch “Myriam van Nazareth”)

O Maria, mächtige Brücke zwischen Himmel und Erde, Miterlöserin der Seelen,

in meiner Not bitte ich Dich flehentlich um die Befreiung meiner Lieben und meiner Selbst aus der Sklaverei der Finsternis.

Ich gebe Dir alle meine körperlichen Leiden und mein ganzes Herzeleid als Lösegeld für die Seelen, die ich Dir jetzt auf besondere Weise anvertraue.

Geruhe, in allen diesen Seelen den Teufel der Sünde, der Untugend, der Verirrung, der Versklavung und der Süchtigkeit in die Knie zu zwingen, damit er Dir seine Beute ausliefert.

Du, die Du der Vollmond in der Nacht der Seele bist, brich doch in diesen Seelen die Macht der Finsternis.

Geruhe, ihnen den Lichtstrahl zu erwirken, der Saul auf dem Weg nach Damaskus für die Werke des Lichtes gewonnen hat.

Geruhe, die Unvollkommenheit meiner Selbstaufopferung mit dem unendlichen Wert Deiner vollendeten Liebe zu ergänzen, deren Macht über Gottes Barmherzigkeit Unzählige aus den Fallstricken des Bösen und der Verirrung befreit hat; denn Ich will Dir heute mein Leben und mein Sterben geben, für die Wiedergeburt dieser Seelen, für ein Leben von Licht und Liebe.

 

Die Stimme von Gottes Liebe in der Natur
(
Samstag, den 26. September 2009)

“Seelen Meines Herzens, Ich bringe euch eine Botschaft von Liebe gegenüber Gottes Vorsehung. Die Erbsünde hat euch blind für dasjenige gemacht, was von Gott kommt. Eure Augen haben sich aufgrund der zahllosen Einflüsse von Seiten der Finsternis so sehr vom Licht abgewendet, dass ihr die Wohltaten des Lichtes kaum noch erkennt. Die meisten Seelen wagen es nicht mehr, ihr Herz vollkommen zu öffnen, weil es durch die Finsternis so leicht verwundet wird.

Schaut um euch herum. Gottes unendliche Liebe zu euch flüstert himmlische Hymnen durch all dasjenige, was euch gegeben wird. Betrachtet das Wunder einer jeden Blume. Jede Blume ist an sich ein Wunder der Göttlichen Weisheit, Intelligenz, Macht und Liebe. Kein Mensch, keine Wissenschaft, keine Technik kann auch nur eine einzige Blume herstellen und diese gemäß den unfehlbaren Gesetzen Gottes blühen lassen. Welche Kraft ist es, die der Blume ihren spezifischen Stoffwechsel vermittelt und ihren spezifischen Duft? Es ist die Liebe Gottes, und diese Quelle allen Lebens hat davon Milliarden von Gattungen erschaffen, mit keinem anderen Zweck als diesem, das Herz der Menschenseele zu erfreuen und es in den Stand zu versetzen, in einer Atmosphäre zu leben, die Gottes Gegenwart atmet.

Jede Blume trägt in sich die Geschichte von Gottes Liebe. Geht nicht achtlos darüber hinweg. Lernt, euch wieder über all diese Schönheit zu wundern. Die Natur liegt nicht wie eine schweigende, tote Materie auf den Feldern, in den Wäldern und auf den Berghängen: Sie bildet ein außerordentlich geniales System von Elementen von Leben, in dem Gott Seine Liebe zu euch besingt in Tausenden von Symphonien.

Betrachtet die Vögel. Auch sie sind dazu erschaffen, euch Gottes Liebe zu beweisen. Während sie singen, ist ihr Herzchen auf das Herz Gottes ausgerichtet. Geht nicht achtlos darüber hinweg; denn sie vertreten Gottes Liebe zu euch. Gebt ihnen zu essen, wenn sich die Natur zudeckt für ihren Winterschlaf. Lasst jeden Brotkrümel, den ihr für die Vögel ausstreut, Gott die Botschaft bringen, dass ihr Ihn liebt und die Botschaft Seiner Liebe in euer Herz geschlossen habt. Betrachtet es so, als gäbet ihr Ihm Selbst zu essen. Liebt Gott nicht nur im Gebet und im Gottesdienst, liebt Ihn auch in Seinen Geschöpfen. Eine tiefe Freude wird euer inneres Licht werden. Bittet Gott darum, immer mehr Facetten Seiner Liebe sehen, erkennen und begreifen zu können, Tag für Tag mehr und tiefer. Ihr werdet erfahren, wie sehr sich euer Herz wieder öffnet und welche Wogen seligen Friedens euch mit dem wahren Glück erfüllen werden. Liebt jede Blume, liebt jeden Vogel, liebt jeden Schmetterling, und ihr werdet immer weniger von innerer Finsternis beklemmt werden.

Betrachtet eure Haustiere, von welcher Gattung auch immer. Gott hat sie unter eure Obhut gestellt, um euren Lebensweg zu bereichern. Begreift doch, welche Schätze sie in sich tragen. Sie heften sich an euch und suchen Gottes Liebe in euch. Sie denken nicht darüber nach, sie folgen dabei lediglich ihrem Herzen, in dem sich Gottes Gesetz spürbar macht. Gott Selbst hat es so verfügt. Gott hat sie unter eure Obhut gestellt, damit ihr eurerseits ihnen Gottes Liebe bekundet. Sie dienen euch zur Vervollkommnung in so vielen Tugenden: Liebe, Geduld, Verständnis, Sorgsamkeit, Toleranz. Die vollkommene Weisheit hat die Tiere als Werkzeuge der Heiligung für die Menschenseele erschaffen. Eure Haustiere lehren euch, dass die menschliche Intelligenz nicht die einzige Form von Intelligenz ist, die von Gott erschaffen worden ist. Eure Haustiere sind Geschenke Gottes. So oft geht ihr darüber hinweg.

Liebe Seelen, lasst es doch mal still in eurem Herzen werden, damit das Getöse der Welt von den vollkommenen, melodiösen Gesängen von Gottes Liebe übertönt werden kann. Er spricht nicht in den aufdringlichen Eindrücken des weltlichen Lebens zu euch, sondern in jeder Blume, in jedem Tier, sogar in den Jahreszeiten. Dies alles enthält sozusagen Tonbandaufnahmen von Gottes Belehrungen und Gottes Liebe für euch. Ganze Kapitel aus der Wissenschaft des Göttlichen Lebens sind in der Natur geborgen, ja auch in euren Haustieren. Viele Menschenseelen sind zu weit von Gottes Gesetzen abgewichen, um imstande zu sein, diese Goldminen zu erkennen und Schritt für Schritt zu ergründen.

Seht die Wechselwirkung zwischen Gott und den Seelen: In dem Maß, wie sich eure Seele aufschließt, wird sie damit anfangen, Gottes Liebe in den unzähligen Wundern zu sehen, die in der Natur geborgen sind, und umgekehrt wird die Liebe für jede Blume und jedes Tier der Seele dabei helfen, sich für die vollendete Weisheit, Intelligenz und Liebe aufzuschließen.

Im Leben von Pflanzen und Tieren lehrt Gott euch die Gesetze und Mysterien Seiner Liebe. Öffnet euer Herz aufs Neue für diese unabschätzbaren Reichtümer; denn sie tragen einen Himmlischen Schlüssel zur Weisheit, die nicht von dieser Welt ist und die euch den Weg zum wahren Göttlichen Leben lehren will, zum Leben nach dem Herzschlag des Schöpfers. Das Gesetz des wahren Glücks sucht seine Erfüllung in jedem Menschenherzen. Es kann nur erfüllt werden, sobald ihr gelernt habt, im Herzen und im Geist den Rhythmus von Gottes Herzen zu erkennen. Öffnet euer Herz für Seine verzückende Liebe, die zu euch kommt in jeder Blume, in jedem Tier, und ihr werdet erfahren, was es wirklich heißt, Kinder Gottes zu sein. Ihr werdet einen kleinen Vorgeschmack der wahren Glückseligkeit erfahren.”

 

Die Rosen des Kreuzes
(Dienstag, den 20. Oktober 2009)

“Liebe Seelen, Ich bin die Rose der wahren Hoffnung, die aufgeblühte Saat aus Gottes Herzen, der Spiegel Seiner unendlichen Liebe. Ich komme, auch eure Himmlische Saat zum Blühen zu bringen; denn seht, in jeden von euch ist mit dem Neuen Bund ein Tropfen des erlösenden Blutes Meines Sohnes gelegt worden. Ich komme, diesen Tropfen von allem Staub zu befreien, der ihn auf eurem Lebensweg zugedeckt hat.

Liebe Seelen, Ich komme, euch die Tatsache bewusst zu machen, dass alles, was in euch vorgeht, und alles, was von euch ausgeht, ein Gegenstück in den Himmlischen Sphären hat.

Jede Prüfung, die ihr durchmacht, trägt bereits die Befreiung eures Herzens und eurer Seele in sich.

Jede Finsternis, die euch bedroht, trägt bereits den Sieg des Lichtes in sich.

Jedes Herzeleid, das euch quält, trägt bereits Gottes überwältigende Liebe in sich, die dabei ist, eure ewige Verzückung vorzubereiten.

Jeder Schmerz, der euren Leib heimsucht, kann zu einem Messerstich durch ein Werk Satans werden.

Jede Krankheit, die ihr durchsteht, enthält ein Arzneimittel für Seelen, die dadurch erkrankt sind, dass sie das wahre Leben nicht mehr in sich aufnehmen können.

Der Kern eurer Seele enthält eine Schatztruhe voller Schlüssel, mit denen ihr sämtliche Schlösser des Tores zu den Gärten der Himmel aufschließen könnt, für euch selbst, aber auch für viele andere. Alles, was in euch vorgeht, und alles, was von euch ausgeht, enthält Saat mit einer Fruchtbarkeit, wie nur Gott diese schenken kann. Damit das alles tatsächlich wirksam wird, sollt ihr euch Mir anvertrauen, total, bedingungslos und für ewig. Dann beginnt der Tropfen von Jesu Blut, der in eurer Seele liegt, wahrhaftig seine Göttlichen Werke zu entfalten.

Seelen, ihr könnt euch nicht vorstellen, welche Macht in euch verborgen liegt. Schaut Mich an und werdet euch dessen bewusst, dass Meine Macht deswegen keine Grenzen kennt, weil in Mir die unendliche Macht der wahren Heiligkeit ihren absoluten Gipfel erreicht hat. Lähmt euch selbst nicht länger, indem ihr meint, dass ihr die befreiende Wirkung der wahren Heiligkeit nicht erfahren könnt, weil eure Seele mit der Erbsünde befleckt ist. Würde der Gott  der absolut vollendeten Liebe nur halbes Werk tun? Hat Er euch nicht für die wahre Heiligkeit geschaffen? Würde Er denn Seine Meinung ändern, Er, Welcher die Fülle der Weisheit verkörpert und somit nur vollendete Ratschlüsse erlässt? Bedenkt doch, liegt in all dem nicht der absolute Gipfel der wahren und ewig dauernden Hoffnung geborgen?

Seelen, nichts, was von Gott ausgeht, vergeht. Die Geltung und Auswirkung davon sind ewig dauernd und verringern sich nie, ganz im Gegenteil, sie vervielfältigen sich ewig dauernd.

Alle Finsternis liegt Mir zu Füßen. So kann es auch in eurem Leben werden. Schließt Mich vollkommen in euer Herz, ohne die geringste Zurückhaltung. Für all dasjenige, was ihr Mir gebt, bekommt ihr das Hundertfache an Kraft, Liebe und innerem Frieden zurück. Jede Investition in Mich bringt euch unvorstellbare Zinsen ein. Nehmt Mich vollkommen in euer Herz auf, und Meine Macht wird in euch über alles herrschen, was euch quält oder bedrängt.

Liebe Seelen, betet um die Gunst, bewusster zu leben. Seht, jedes Mal, wenn ihr ein Gebet verrichtet, ohne dass ihr euch wirklich desjenigen bewusst werdet, was ihr sagt, sind eure Worte wie Luft: Sie verwehen. Jedes Wort aber, das in bewusster Liebe zu Gott, zu Jesus, zu Mir gesprochen wird, ist wie eine Rose, die sich in eurem Herzen entfaltet und dort einen Himmlischen Duft zu verbreiten beginnt. Diese Rose trinkt von dem Tropfen von Jesu Blut in eurer Seele. Dieser Tropfen wird nie kleiner und trocknet nie auf; denn alles, was Göttlich ist, ist unvergänglich. Dieser Himmlische Duft verjagt aus eurem Herzen all dasjenige, was den wahren Frieden in der Prüfung bedroht.

Liebe Seelen, Ich darf nicht immer eure Kreuze von euch wegnehmen, auch wenn Ich dazu die Macht erhalten habe. Ich würde euch damit einen schlechten Dienst erweisen; denn eure Kreuze sind das Gold, womit ihr das Ewige Leben bezahlt. Was Ich durchaus tun darf – und das ist gerade, was Ich in jeder Seele tun will – ist: euch lehren, wie ihr eure Kreuze tragen sollt. Leiden kann einen solchen inneren Frieden schenken, dass die Seele es so betrachten lernen kann, als wäre es Arbeiten im Garten der Himmel. Jede Empfindung des Leidens wird dann im Herzen auf den Wellen der Brise des Heiligen Geistes getragen. Diese Brise besteht aus purer Liebe.

Bittet Mich darum, eure Fähigkeit zu lieben zu vergrößern, und der Heilige Geist wird Seinen Göttlichen, Leben bringenden Atem über alle eure Kreuze hauchen. Die Erfahrung des Lebens in der Welt lässt die Seele nach Atem schnappen, aber dort, wo Ich herrsche, gibt es Sauerstoff im Überfluss; denn Ich bin der Thron des Heiligen Geistes.

Liebe Seelen, lasst die Rosen in eurem Herzen blühen. Sie können nicht verwelken, solange ihr es Mir erlaubt, die Gärtnerin eurer Seele zu sein. Stellt euren Garten unter Meine Herrschaft und betretet nicht die Beete, die Ich bearbeite, damit kein weltliches Denken die Werke Meiner Hände beeinträchtigt. Ich meine, dass ihr alle Prüfungen, Schwierigkeiten und Bürden mit Mir teilen und sie anschließend loslassen sollt, in der Sicherheit, dass Ich dann alles tue, was das Heil eurer Seele am meisten fördert.

Werdet euch der Himmlischen Schätze bewusst, die durch jegliche peinliche, schmerzhafte oder unangenehme Erfahrung erschlossen werden, wenn ihr diese ganz und gar mit Mir teilt. Ihr teilt etwas ganz und gar mit Mir, wenn Ich, um ein Problem zu seiner bestmöglichen Lösung im Rahmen von Gottes Heilsplan führen zu können, inzwischen vollkommen Besitz von eurem ganzen Wesen nehmen darf. Lebt für Gottes Werke; denn nur ihre Wirkungen sind ewig dauernd. Lasst Mich dadurch aus allen euren Werken Gottes Werke machen, dass ihr sie vollkommen Mir weiht und ihr in eurem Herzen die inneren Wegweiser betrachtet, die Ich in ihm pflanzen werde.

Glaubt echt an Meine Macht und Meine Liebe, und ihr werdet das Parfüm der Rosen in eurem Herzen noch hier auf Erden wahrnehmen.”

 

Befreiung aus der Macht der Schlange
(
Dienstag, den 3. November 2009)

“Seelen Meines Herzens, Ich bin zu euch in der Absicht gesandt worden, die Werke Christi in jeder Seele zu versiegeln und diese Werke zu der Fruchtbarkeit zu bringen, die Gott für sie vorgesehen hat.

Seht, Ich rufe jeden von euch dazu auf, wahrhaftig Diener des Lichtes zu werden und zu bleiben; denn das ist die Berufung, die euch die volle Fruchtbarkeit des Lebens auf Erden schenkt. Ich will in jedem von euch zwei Himmlische Früchte zum Reifen bringen. Selig die Seele, die Gott in der Stunde ihres Übergangs zum Ewigen Leben diese beiden Früchte in einem Stande fortgeschrittener Reife zeigen kann; denn sie wird die Ewigen Obstgärten erobern für alle Ewigkeit.

Die erste Frucht ist diese der Selbstüberwindung, des Sieges über eure eigenen Schwächen. Die zweite Frucht ist jene der Selbstaufopferung zugunsten der Verwirklichung von Gottes Heilsplan, der seine Krönung in der Gründung von Gottes Reich des Friedens und der Liebe auf Erden sucht.

Die höllische Schlange hat den Machtkampf mit dem Gott der Liebe im Irdischen Paradies angefangen und hat jetzt scheinbar die Erde in ihrer Macht. Was ihr jedoch nicht sehen könnt, ist, dass den Auswirkungen ihrer Macht Grenzen gesetzt sind. Durch das Leiden, den Tod und die Auferstehung Jesu Christi liegt das Reich Satans im Schatten des Kreuzes, des Zeichens des ewig währenden Sieges des Lichtes über die Finsternis. Die uneingeschränkte Macht, die Mir als Königin und Herrin aller Seelen geschenkt ist, ist die Macht als Säerin der Saat des Ewigen Lichtes. Ich bin dazu gesandt, die Saat des Kreuzbaumes in jeder Seele zum Reifen zu bringen. Dazu brauche Ich die volle Verfügung über euren Seelenacker, damit der Kreuzbaum in jedem von euch aufschießen möge und Blüten und Früchte tragen möge.

Die höllische Schlange liegt bereits unter Meinem von Gott gesalbten Fuß. Jede Seele kann Meinen Fuß dazu veranlassen, die Macht der Schlange auf Erden zu entkräften. Ich komme, euch heute einen Weg zu zeichnen, auf dem ihr selber die Schlange zu Meinem Fuß leiten könnt.

Jeder von euch wird von Seelen gequält, deren Verhalten euch im Mittelpunkt eures Wesens Schmerzen oder Herzeleid zufügt oder Ärger in eurem Herzen wecken kann. Ich bitte euch als Herrin aber auch als Mutter aller Seelen: Springt ab heute über euren eigenen Schatten und reinigt euren Geist von jeglichem negativen Gedanken und euer Herz von jeglichem negativen Gefühl gegenüber den Seelen, die euch Schmerzen oder Herzeleid zufügen, oder Ärger in euch wecken. Betet inständig zu Mir, damit Ich Meine Macht dazu anwenden kann, diese Seelen aus dem Griff der Schlange zu befreien, die sie in der Untugend festhält. Euer Gebet ermöglicht es Mir, die Schlange von diesen Seelen wegzuziehen und sie unter Meinem Fuß zu erniedrigen.

Die Seelen, die euch leiden lassen, sind nicht eure wahren Feinde. Die Seele hat nur einen einzigen Feind: Satan, die höllische Schlange. Eine Seele, die euch Leiden zufügt, ist ebenso wie ihr selbst ein Edelstein aus Gottes Herzen. Jeglicher negative Gedanke und jegliches negative Gefühl, das ihr einer solchen Seelen zukommen lasst, verlangsamt nicht nur deren Bekehrung, sondern ist ebenfalls wie ein Messerstich in Gottes Herzen; denn negative Gedanken und Gefühle sind wie Versuche, an etwas Schaden zuzufügen, das von Gott erschaffen worden ist und Ihm gehört.

Bittet Mich nicht um Befreiung aus euren eigenen Lasten, sondern um Befreiung der Seelen, die euch Leiden zufügen. Es gibt keinen größeren Akt der Liebe und der Verherrlichung als diesen. Jede Seele, die ihr als euren Feind betrachtet, die aber durch euer Gebet befreit werden kann, wird in Wirklichkeit zu eurem Freund; denn in ihr wird Christus auferstehen, nachdem Er in ihr von Satan gegeißelt und gekreuzigt wurde.

So werdet ihr euch selbst befreien und den Weg für die Befreiung der ganzen Menschheit aus der Macht der Schlange räumen.

Glaubt an Mich; denn Ich bin die Herrin aller Seelen. Auch Satan und sein Gefolge sind Seelen und folglich Meiner Macht unterworfen. Ich kann über alle ihre Werke herrschen. Allerdings, aufgrund des Gesetzes der Göttlichen Gerechtigkeit kann Ich dies nur in dem Ausmaß tun, wie jeder von euch seinen eigenen Tempel von jeglicher Spur der Schlange reinigt. Selig die Seele, in der Ich Mich aufgrund ihrer totalen Weihe an Mich von Meinem Thron erhebe; denn sie wird die Sonne des Göttlichen Lichtes aufgehen sehen, in der Fülle Ihrer Herrlichkeit.”

 

Über die Verbreitung von Angst und Unruhe —
Erste der Offenbarungen vom Palmsonntag 2007 (1. April 2007)

„Die Verbreitung von Angst und Unruhe gibt der Untugend des Mangels an Vertrauen in Gottes Vorsehung Ausdruck. Eine Seele, die Angst und Unruhe verbreitet, dient den Werken der Finsternis. Ich verbreite nichts anderes als Hoffnung, Mut und Vertrauen.”

 

Nicht Gott straft, sonder der Mensch straft sich selbst -
(17. August 2007)

„Gott straft nicht. Während des Alten Bundes erzwang Gott die Einhaltung des Gesetzes Seiner Gerechtigkeit. Seit dem erlösenden Leiden Jesu und dem Kreuzestod Jesu gilt der Neue Bund, für den die erste Saat im Grunde genommen bei Meiner Unbefleckten Empfängnis ausgestreut worden ist und der durch Jesus endgültig in Kraft gesetzt wurde. Ab jenem Augenblick gilt, dass Gott nicht einmal mehr das Gesetz Seiner Gerechtigkeit erzwingt. Aus diesem Grunde ist nun die Rede von dem Reich der Barmherzigkeit.

Gott bestraft auch nicht im eigentlichen Sinne des Wortes den unverbesserlichen und nicht reumütigen Sünder. Dieser wird zur Wiedergutmachung seiner unlauteren Handlungen, Nachlässigkeiten, Worte, Gedanken, Gefühle und Anstrebungen gezwungen durch die Auswirkungen des ewig gültigen Gesetzes der Gerechtigkeit, das von Gott für alle Zeiten eingesetzt wurde als unfehlbarer Mechanismus für die Instandhaltung der Schöpfung, der Strömung der wahren Liebe und des wahren Lebens.

Sogar wenn eine Seele nach ihrem Dahinscheiden im irreparabelen Stand der Ungnade vor dem Lebensgericht erscheint, wird sie nicht von Gott bestraft, sondern von den Auswirkungen des ewigen Gesetzes automatisch in die ewige Finsternis verwiesen. Trotzdem bietet, sogar noch in jener Stunde, Gottes Barmherzigkeit der Seele die Chance, sich für die Liebe zu entscheiden. Im wirklichen Sinne des Wortes bestraft Gott keine einzige Seele. Es ist die Seele, die sich selbst verdammen kann.

Ähnliches gilt für die Natur, die in diesen Zeiten so schwer durcheinander gebracht wird: Es handelt sich dabei nicht um Strafen von Gottes Wegen, sondern um die logischen Auswirkungen der Sünde. Der Mensch ist damit beschäftigt, sich selbst dadurch zu vernichten, dass er den Einflüsterungen der Finsternis Folge leistet. Der Mensch braucht nicht Gott zu fürchten, sondern sich selbst.

 

Immaculatabotschaft
(Dienstag, 8. Dezember 2009, Fest der Unbefleckten Empfängnis)

“Kinder des Paradieses, Erben Jesu Christi, Ich bin die Unbefleckte Empfängnis, der vollendete Spiegel von Gottes Willen. Ich bin der verkörperte Sieg über die Erbsünde.

Die Erbsünde ist die ursprüngliche Quelle allen Elends auf der Welt und in eurem Leben. Wegen der Erbsünde befindet sich in jeder Seele eine undichte Stelle, durch welche die Seele Ströme von Göttlichem Leben verliert.

Vor der Erbsünde war die Menschenseele eine vollkommene Burg der Kraft gegen alle Finsternis. Das erste Menschenpaar hat den heiligen freien Willen nicht dazu benutzt, diese Burg als Tempel zur Verherrlichung vom Gott der Liebe zu bewahren, sondern als Schlüssel, der das Tor der Burg endgültig für die Werke der Finsternis öffnete.

Die Erbsünde war die Sünde des Ungehorsams gegenüber dem Willen Gottes. Ungehorsam verursacht in der Burg der Seele eine undichte Stelle, wodurch die Kraft des Göttlichen Lebens nicht mehr vollkommen in der Seele festgehalten werden kann.

Schaut Mich an. Ich bin die völlig unversehrt gebliebene Burg Göttlichen Lebens. Mein Wille ist der Schlüssel, der Meine Seele gegen alle Finsternis versiegelt hat. Ich habe Meinen Willen ein ganzes Lebens lang zu nichts anderem benutzt, als zur Verwirklichung einer jeden Göttlichen Inspiration in Mein Herz. So konnte Ich ein absolut vollkommenes Werkzeug von Gottes Willen sein, jeden Augenblick eines jeden Tages und einer jeden Nacht. Wegen Meiner ständigen vollkommenen Einheit und Harmonie mit dem Herzschlag von Gott Selbst bin Ich nach Meinem irdischen Leben zur Königin und Herrin von allem Geschaffenen gekrönt worden. Ich bin die Neue Eva, die wiederhergestellte, vollkommen heilige Seele, zu deren Füßen Satan seine Machtlosigkeit hat bekennen müssen.

Vollendete Heiligkeit heißt Einheit mit Gottes Herzen. Ich habe als einzige erschaffene Seele das Vorrecht genossen, für die Finsternis unbesiegbar zu sein und somit Gottes Macht in Mir zu tragen. Dennoch habe Ich dieses Vorrecht, das aus der Unbefleckten Empfängnis hervorging, durch ein Leben unter den schwersten Angriffen von Seiten Satans besiegeln müssen. Es war Mein fester Wille, vollkommen eins mit Gottes Willen zu bleiben, der Meine Macht über die Finsternis vollkommen gemacht hat. Der Allerhöchste hat Mich somit nicht wegen Meiner Unbefleckten Empfängnis zur Herrin aller Seelen erhoben — denn daran habe Ich keinen Verdienst —, sondern wegen des absolut heiligen Gebrauchs Meines freien Willens zugunsten der Verwirklichung einer ewig dauernden Einheit mit Gottes Willen: ein Leben ohne die geringste Abweichung von Gottes Gesetz.

Seht, Ich bin von Gott zu einem ewigen Zeichen des Anstoßes für Satan gemacht worden, und zu einem ewigen Vorbild für alle Seelen. Gott hat Mich zum Meisterwerk der unsterblichen Hoffnung gemacht. Obgleich jeder von euch mit dem Brandmal der Erbsünde, der undichten Stelle in eurer Burg, geboren ist, weise Ich euch auf das einzige Mittel hin, durch welches diese undichte Stelle immer kleiner gemacht werden kann und so die Macht des Göttlichen Lebens sich in euch vervielfältigen kann: den tadellosen Gehorsam gegenüber Gottes Willen.

Seelen, Gottes Sterne der Hoffnung in diesen Letzten Zeiten, Ich bin die Vertreterin unseres Gottes auf eurem Weg zur Vervollkommnung, zur Heiligung, den Weg zum Tor des Reiches der Glückseligkeit. Fühlt euch weder verloren noch verwaist. Die große Wirkung der Erbsünde ist eure Verführbarkeit durch die Sünde. Jede Sünde ist eine Äußerung des Ungehorsams gegenüber Gottes Willen. Seht aber, Ich bin euch in der Eigenschaft als Herrin aller Seelen als ein unschätzbares Geschenk von Gottes Barmherzigkeit gegeben worden, um euch den Weg zu einem vollkommenen Gehorsam, zur Wiedergeburt einer vollendeten Harmonie mit dem Willen Gottes zu lehren:

Gebt euch Mir vollkommen hin in der innigsten, tief gelebten Weihe, und folgt jedem Wort nach, das Ich durch diesen Kanal zu euch spreche. In dieser Weihe und in dieser Nachfolge liegt der Weg verborgen, um euren freien Willen mit dem Gold der wahren Heiligkeit zu bekleiden. Gebt euch Mir vollkommen hin und setzt Meine Worte in die Praxis eures Alltags um; denn dies sind die beiden Schritte zur Versiegelung eurer Burg und zur Behebung der Wirkungen der Erbsünde in eurer Seele.

Jede Seele auf Erden ist auf der Suche nach dem wahren Glück. Das wahre Glück ist eine Himmlische Schatzkammer. Als die Herrin aller Seelen bring Ich euch den Schlüssel, in all Meinen Worten, Belehrungen und Anweisungen. Gottes Liebe ruft zu euch in all den Worten, die Ich als Herrin aller Seelen an euch richten darf.

Ich will mit euch gemeinsam die undichte Stelle in eurer Burg abdichten. Ich habe dazu die Macht, die Weisheit und die Kenntnis erhalten. Folgt Mir nach. Ungeahnte Schätze warten auf euch, wenn es euch gelingt, eure eigenen Wünsche zu verleugnen in der vollkommenen Hingabe eures Selbst an Mich. Glaubt und hofft; denn Ich bin die Goldene Stimme aus der Quelle der Ewigen Glückseligkeit. Der Allerhöchste hat Mich mit Sich Selbst bekleidet, weil Sein Wille in Mir sein vollendetes Echo gefunden hat. Lasset Mich vollkommen in euch herrschen, und Ich werde auch eure Seele in pures Gold verwandeln.

Wiederholt unaufhörlich zu Mir Mein eigenes “Mir geschehe, wie Du es gesagt hast”, und Ich werde euch ebenfalls eins mit Gottes Willen machen, wie Ich es war, bin und für alle Ewigkeit sein werde. Ich werde die undichte Stelle, welche die Erbsünde in euch verursacht hat, mit den Blumen Meiner Tugenden füllen, damit das Wasser des Göttlichen Lebens, das durch diese Stelle eure Seele zu verlassen droht, für eine üppige Blüte der Blumen der wahren Heiligkeit in eurer Seele benutzt werden kann. Sagt jetzt zu Mir “Mir geschehe, wie Du es gesagt hast”, und Ich werde Jesus Christus in euch gebären; denn alles, was ihr zu Mir sagt, für Mich tut und Mir versprecht, schlägt Wurzeln im Herzen von Gott Selbst.”

 

Das Gleichnis vom Wald des Reiches Gottes
(
Sonntag, 20. Dezember 2009)

“Liebe Seelen, jeder von euch hat es schwer. Die Finsternis nimmt nicht nur in der Natur zu, sondern vor allem in den Herzen. Die Anhänglichkeiten in Bezug auf all dasjenige, was weltlich und somit vergänglich ist, haben die Welt in ein Chaos versetzt, welches das Leben in der Welt sinnlos erscheinen lässt. Trotzdem hat alles für Gott einen tiefen Sinn, und jeder von euch kann lernen, zu sehen, dass alles, was ihr erlebt, einen festen und notwendigen Platz innerhalb des großen Planes hat, den Gott für das ewige Heil einer jeden Seele hat, die sich bereit macht, eine Wiege für die Geburt des wahren Lichtes zu sein. Ich will euch ein Gleichnis vorhalten:

Gottes Reich ist wie ein riesiger Wald mit unzähligen Bäumen, die mit allen ihren Samen, Blüten und Früchten Gottes Größe bezeugen. Jedes Mal, wenn auf der Welt eine Sünde begangen wird, stürzt ein Baum oder ein Bäumchen zu Boden. Jeder Baum ist Träger der Kraft des Göttlichen Lebens. Durch die Sünde wird die Strömung des Göttlichen Lebens in der Schöpfung gehemmt und verliert ein Baum seine Lebenskraft.

Weil der Wald von Gottes Reich ständig gereinigt werden muss, sucht Gottes Vorsehung für jeden abgestürzten Baum eine Seele, die diesen Baum als Geschenk bekommt, damit sie etwas damit tut für ihre eigene Heiligung, für die Vollendung der Erlösung anderer Seelen, für die Instandhaltung der Strömung des Göttlichen Lebens und zur Verherrlichung von Gottes Größe. Dieses Geschenk heißt ‘Prüfung’ und trägt die Unterschrift des Göttlichen Erlösers, Jesus Christus.

Jedes Mal, wenn eine Seele einen abgestürzten Baum zugeteilt bekommt, erfährt sie dies wie ein Kreuz, eine Bürde. Falls sie mit diesem Göttlichen Geschenk nichts macht, bedrückt sie diese Bürde weiterhin. Falls sie dieses Geschenk dadurch annimmt, dass sie bereit ist, damit etwas zu tun für ihr eigenes Heil und für das Heil der ganzen Schöpfung, dann ist es, als ob sie diesen Baum zu Klötzen hackt. Dadurch wird die Bürde bereits leichter, weil jeder Klotz Brennholz bereits handlicher ist. Wirklich nützlich wird es jedoch erst, wenn diese Holzklötze in den Ofen geworfen werden. Dies geschieht, sobald die Seele eine Prüfung in das Feuer der wahren Liebe zu Gott und zu allen Geschöpfen hüllt. Eine Prüfung wird von den Elementen der Sündhaftigkeit, die durch sie abgebüßt werden sollen, mit erschwert.

So kann die Seele Klotz für Klotz, Baum für Baum ihrer Prüfungen durch Liebe, Hingabe und Weihe aufbrennen lassen. Das Ergebnis ist die Erzeugung von Wärme und Licht, wodurch die Seele selbst einen zunehmenden inneren Frieden und eine zunehmende Geborgenheit erfährt und darüber hinaus die Kälte und Finsternis in anderen Seelen bekämpft werden.

So wird die Seele, die in wahrer Weihe an Mich lebt, erfahren, wie sehr Ich das Feuer ihres guten Willens und ihrer Hingabe mit den Flammen aus Meinem eigenen Herzen anfache, um aus ihr eine Quelle von Feuer zu machen, das nie mehr erlischt.

Selig die Seele, die von Gott als ein Feuer vorgefunden wird, dem Er Baum für Baum anvertrauen kann zum Ausgleichen der Sünden der Welt; denn diese Seele trägt zur Reinigung der Schöpfung und zur Erwärmung und Erleuchtung von Gottes Reich auf Erden bei. Das Feuer der Liebe und der Weihe bringt Wärme und Licht über die Schöpfung, und zusammen mit den Baumstämmen kann die Seele ebenfalls ihre eigenen Unzulänglichkeiten und Fehltritte diesem Feuer anvertrauen. Die nach der Verbrennung zurückbleibende Asche wird im Wald von Gottes Reich ausgestreut; denn sie trägt die Saat der Liebe und des guten Willens zur Befruchtung von Seelen.

Seelen, eure Prüfungen sind nicht sinnlos. Lasst Mich euch helfen, dadurch Öfen heiligen Feuers zu werden und zu bleiben, dass ihr alle eure Prüfungen an Mich weiht. Jetzt seht ihr noch nicht, was dies bedeutet. Später werdet ihr sehen, wie viel Bäume ihr für Gott verbrannt habt, durch die Hinnahme und Weihe aller eurer Kreuze und durch die Liebe zu Gottes Plänen und Werken.”

 

Weihnachtsbotschaft
(
Donnerstag, 24. Dezember 2009)

“Liebe Seelen, alle Jahre wieder gedenkt die Kirche Christi der Geburt vom Licht der Welt. Ich lehre euch immer wieder, dass die wahre Fruchtbarkeit der Seele für Gottes Werke daraus besteht, dass sie alles, was Gott ihr geschenkt hat und noch jeden Tag schenkt, dazu benutzt, Christus nachzufolgen.

Wahre Heiligkeit heißt: Alle Handlungen und Gesinnungen, durch welche Gott Heil über die Seelen gebracht hat, genauestens im eigenen Leben anzuwenden und zu wiederholen, in strikter Nachfolge der Inspirationen und Richtlinien, die Gott der Seele auf ihrem Lebensweg zukommen lässt, durch die Lehre Jesu Christi, durch Meine Belehrungen in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens und durch die Werke von Gottes Vorsehung.

Wie kann die Seele die Fülle des Heils aus dem Weihnachtsgeschehen in sich verwirklichen?

Seht, Weihnachten ist eine Zeit, in der die Seele sich für die Geburt des Lichtes in sich bereit machen soll. Jede Seele ist eine Grotte, von der Finsternis und Kälte der unzähligen weltlichen Einflüsse erfüllt, in einem öden winterlichen Bergland in Gottes Reich. Ich will die Seelen aus der vorherrschenden Macht dieser weltlichen Einflüsse über das Herz befreien und ihre Grotten zu Tempeln umgestalten, die durch Meine Himmlische Ausstrahlung erwärmt und erhellt sind, ebenso wie durch die vollendete Liebe, von der Ich so durchdrungen bin wie ein Schwamm vom Wasser.

Aus eurer Grotte flieht jede Schlange beim Anblick Meiner Füße, sobald Ich fest in euch wohnen kann und jeder Einzelheit eures Lebens Richtung geben kann. Ich säubere die Wände und mache sie frei von allem Staub, indem Ich euch vom Ballast eurer Erinnerungen, eurer weltlichen Gedanken und all eurer Elemente von Furcht und Zweifel loslösen helfe. Ich will euer Herz zu einer Krippe machen, mit dem warmen, frischen Stroh der wahren Tugendhaftigkeit gefüllt. Sehnt euch inständig danach, dass euer inneres Wesen die richtige Gesinnung bekommt, damit Ich in euch das Göttliche Kind gebären und es der Geborgenheit der Krippe eures Herzens anvertrauen kann. Ihr könnt euch diese Gesinnung dadurch erwerben und diese dadurch festhalten, dass ihr eure Seele mit der wahren Hoffnung und dem Glauben an Meine Berufung, euch zu heiligen, nährt. Schaut nach vorne und nach oben, zum Stern, der von Gott über eurem Lebensweg als Zeichen Seiner Gegenwart gepflanzt worden ist.

Die gebärende Frau braucht Wärme, Liebe, Reinheit, Licht und tiefen Frieden. Bittet Mich inständig um dies alles, und der Himmel wird sich öffnen, um Mich in den Stand zu versetzen, das Geschenk der Geschenke in eure Krippe zu legen. In Bethlehem habe Ich den kleinen Jesus in der tiefsten Verzückung geboren, trotz der winterlichen Kälte und der armseligen Umgebung. Gott sehnt Sich danach, dass Er Mich in jedem von euch dieses Wunder wiederholen lassen kann. Der Mensch guten Willens ist eine Seele, die über alles Gottes Wünsche befriedigen will. Schließt deshalb jetzt mit Mir den heiligen Bund, durch den Ich das Licht der Welt in eurem Herzen gebären kann wie in einem Ort von Wärme und Licht, trotz der winterlichen Kälte der weltlichen Einflüsse und der Armseligkeit eurer menschlichen Schwächen. Meine Verzückung in euch wird jene der Frau sein, die weiß, dass Sie die Herrin eures Herzens ist, und dadurch Gottes Wunderwerke in euch wiederholen kann.

Meine Berufung ist ewig dauernd. Ich bin nicht dazu berufen, Jesus ein einziges Mal der Welt zu geben, Ich bin dazu berufen, dies weiterhin zu tun, in jeder Seele, die dieses Geschenk anzunehmen bereit ist, um zu einem Tempel zu werden, in dem das Licht der Welt Seine Wunderwerke vollbringen kann. Ich bin die Brücke zwischen Himmel und Erde. Gott hat Mich auserkoren, den Himmel zur Erde zu bringen. Lasset Mich nun Diejenige sein, Die in euch das Irdische zum Göttlichen führt für eine spirituelle Ehe, die unzerbrechlich ist.”

 

Botschaft während der Lichtmess-Weihe für die gerade an Maria geweihten Seelen
(Dienstag, 2. Februar 2010)

12 Uhr: In seelischer Verzückung empfängt Myriam von Maria die Einladung, die strikten Gelübde als Apostel der Herrin aller Seelen zu erneuern. Maria bittet Myriam um die Einwilligung in einen zusätzlichen Auftrag. Nach Myriams Jawort folgt eine Vision, in der sämtliche an Maria zu weihenden Seelen beschlossen liegen. Wegen der tiefen Verzückung ist Schreiben unmöglich. Maria sagt aber: “Ich werde dir alles wortwörtlich in Erinnerung bringen. Unterziehe dich einfach demjenigen, was Ich in dir auswirke. Ich brauche ein vollkommenes Opfer.”

Während der Bilder verlangt Maria von mir, dass ich Ihr, wie immer, ununterbrochen tief kniend zu Füßen liege. Die Liebe, die von Ihr über mich und über sämtliche zu weihenden Seelen ausströmt, ist versengend, kaum durchzuhalten. Während dieser langen Vision bringe ich die vollständige Aufopferung der Lebenswege und der Wesen aller Seelen dar, die sich heute durch diesen Kanal an Maria haben hingeben wollen.

Nach 13 Uhr sagt Maria: “Schreibe jetzt die Worte auf, an die Ich dich erinnere. Ich spreche durch dich zu jeder Seele.” Ich höre wieder alle Worte, die ich während der Vision gehört habe, als ich Maria und viele Seelen sehen durfte, ebenso wie lange Reihen abstrakter Bilder, in denen Göttliche Mysterien verborgen liegen:

Die Herrin aller Seelen: “Ich bin das Tor des Himmelreichs und Ich öffne Mich, um in euch die Himmlische Saat des allerheiligsten Bundes der vollkommenen Weihe an Mich, die Herrin aller Seelen kraft Göttlicher Verfügung, auszustreuen.

Durch Meine Myriam, die von Mir erwählte Brücke, über die Ich zu euch komme, soll durch ein Göttliches Mysterium auch jeder und jede von euch zu Mir kommen können. Meiner Myriam habe Ich die tiefe Bedeutung dieser Worte, dieser großen Verheißung, offenbart.

Durch Meine Myriam spreche Ich nun zu jedem und jeder Einzelnen von euch in der Saat, die Ich je nach euren individuellen Nöten und Bedürfnissen in jede Seele ausstreue.”

(zu Myriam): “Ich will, dass du dich jetzt einfach Meinem Wirken uneingeschränkt unterziehst. (...) Ich bediene Mich deines ganzen Wesens, um dasjenige, was Ich dir jetzt zeige, den Seelen gegenüber vollziehen zu können. (...) Unterziehe dich willenlos... Nachdem du dies für Mich vollzogen hast und du Meinen Willen vollkommen in den Kern deiner Seele aufgetrunken hast, werde Ich durch dich zu jeder Seele sprechen. Jede Seele soll die Saat Meiner Worte und Werke eingegossen bekommen, und in dem Maße, wie sie sich aufrichtig und verlangend Mir hingibt und sich danach sehnt, ihr Leben in Meinem Dienst zu führen, soll sie diese Saat blühen sehen und im Mittelpunkt ihres Wesens die Düfte der Himmlischen Blumen wahrnehmen. Schreibe jetzt die Worte auf, die Ich mit dem Feuer Meiner Liebe in jede Seele brenne, die du Mir hingegeben hast:”

(Maria spricht jetzt zu jeder Seele und will, dass jede Ihr geweihte Seele sich in diesen Worten persönlich angesprochen fühlt): “Seele Meines Herzens, als Ich Mich Selbst im Tempel dem Gott von Israel darbot, stellte Mich der Schöpfer zur Vorabbildung des Mysteriums der Weihe an Ihn im Rahmen des Neuen Bundes. Mir wurde das Vorrecht erteilt, dieses große Mysterium als Erste dadurch zu gestalten, dass Ich Jesus durch Meine Hände Gott weihte. Gottes Sohn wird von Menschenhänden dem Ewigen Vater dargeboten! Dreiunddreißig Jahre später sollte Jesus vom Kreuz herab das große Mysterium der Weihe dadurch endgültig krönen, dass Er Mich den Seelen, und die Seelen Mir anvertraute. So bin Ich für ewig die Goldene Brücke zwischen Gott und den Seelen geworden.

Heute freue Ich Mich über die Seelengärten, die sich der Saat öffnen, die Ich durch Meinen Apostel in sie ausstreuen will. Ich will an dir das Wunder der Himmlischen Fruchtbarkeit vollziehen. Mein Apostel hat dein ganzes Wesen, deinen ganzen Lebensweg, alle deine Schmerzen und Freuden und so vieles mehr Mir in der inbrünstigsten Liebe zu Füßen gelegt. In dir will Ich das einmalige Wunder Meiner Macht dadurch sichtbar machen, dass Ich dich auf dem Weg zum Ewigen Reich begleite. Ich bin die Goldene Brücke. Wer sich mit Mir verbindet, kommt sicher an die andere Seite der Kluft, die Himmel und Erde trennt. Ich bin auch das Goldene Tor. Wer sich mit Mir verbindet, lebt ständig am Rande der größten Mysterien von Gottes Schöpfung, insbesondere derjenigen, die sich oft unmerkbar in der Seele selbst vollziehen.

Ich gehe heute die Verpflichtung ein, dich ins Ewige Reich zu begleiten. Ich kann dir keinen einfachen Weg versprechen; denn Mein Auftrag besteht darin, deine Verdienste für Gottes Heilsplan möglichst groß zu machen, und die schönsten Blumen blühen auf dem Boden der Prüfungen. Ich kann dir jedoch auf jeden Fall eine andere Art erwirken, die Landschaft unterwegs zu betrachten, ebenso wie die mächtige Unterstützung von dem wahren inneren Frieden der Seele, die sich Meiner Führung hingegeben hat. An diesem Tag vor so vielen Jahrhunderten wurde Mir von Simeon im Tempel vorhergesagt, dass Mein Herz von einem Schwert von Schmerzen durchstochen werden soll. Das Schwert wurde zu Meinem festen Gefährten. Immer noch wird Mein Herz vom Schwert der Schmerzen durchstochen, in jeder Sünde, die Seelen begehen. Die Seele, die ihren Lebensweg und ihr ganzes Wesen Mir übertragen hat, hilft in ihrem eigenen Wesen die Stiche vom Schwert der Schmerzen tragen. Du sollst aber wissen, dass jedes Mal, wenn das Schwert der Prüfung dich trifft, in Wirklichkeit nur die Spitze des Schwertes dich treffen wird, weil Ich immer zwischen dir und dem Schwert stehen werde.

Ich werde die Sonne im Mittelpunkt deiner Seele sein; denn Ich trage das Licht der Welt in Mir. Trotzdem wird es auf deinem Weg auch regnen. Sei dir dann dessen bewusst, dass der Regen eine große Gnade ist; denn ein Boden, der keinen Regen bekommt, verliert seine Lebenskraft, und Ich habe Gott das Geschenk von Seelen versprochen, in denen der Keim des wahren Göttlichen Lebens blüht, während der Göttliche Richter die Seele nach ihrem irdischen Leben richtet. So wirst du Mich ehren für das Vorrecht Meiner Einwohnung und Herrschaft in dir.

Folge Mir. Ich werde dich ständig führen, solange du Meine Führung annimmst. Sei dir dessen bewusst, dass Jesus Selbst dich zu Mir gerufen hat und dass Ich dir Myriam gegeben habe, so wie Myriam sich Mir hingegeben hat. So baue Ich die Kette, mit der Mein Gegner gefesselt Meinen Füßen ausgeliefert werden soll.

Ich habe dich inständig lieb. Liebt euch, so wie Jesus es euch vorgelebt hat. Sei Mein, so wie Ich dir gehöre, damit der Vater sehen möge, dass die Saat aufblüht und der Ewige Frühling auf Erden angenommen wird.”

 

Botschaft eigens für die an Lichtmess an Maria geweihten Seelen in MEXIKO, erhalten um 12.10 Uhr mexikanische Zeit
(Dienstag, 2. Februar 2010)

Vorbemerkung von Myriam

Auf die Mitteilung hin, es möchten sich Seelen in Mexiko an der besonderen Weihe zur Mittagsstunde am 2. Februar beteiligen, diese Seelen wären sich wegen des Zeitunterschiedes aber nicht sicher, wann sie sich seelisch auf die Weihe einstellen sollten, bat ich Maria um Erlaubnis, um 19 Uhr (Mittagsstunde nach mexikanischer Zeit) die Weihe eigens für Mexiko wiederholen zu dürfen. Maria stimmte mit Freude darin zu. So sprach Sie um 19.10 Uhr – 12.10 Uhr mexikanische Zeit – die nachfolgenden Worte.

„Liebe Blumen aus Gottes Hand. Ich freue Mich sehr, euch hier zu Meinen Füßen sehen zu dürfen, euch danach sehnend, Mir ab heute mit der Gabe eures Herzen an Mich zu dienen. Ich habe euch alle besonders lieb, wegen der Aufrichtigkeit eurer Liebe zu Mir.

Euer schönes Land wurde Mir gegeben, in Meiner Eigenschaft als die Heilige Jungfrau von Guadalupe. In dieser Eigenschaft bin Ich die mächtige Beschützerin des Lebens, des großen Geschenkes Gottes an jede Seele.

Trotzdem kann die individuelle Seele Mir nur vollkommen gehören, sobald sie sich Mir persönlich aus freiem Willen hingibt.

Das ist gerade, was ihr jetzt durch Meine Myriam, die von Mir erwählte Apostelin Meiner uneingeschränkten Macht und Meiner wahren Herrlichkeit, getan habt.

Ich offenbare Mich euch durch Meine Myriam als die Herrin aller Seelen.

Seht, als die Heilige Jungfrau von Guadalupe habe Ich Mich euch als die Beschützerin allen Lebens bekannt gegeben. Als die Herrin aller Seelen verkünde Ich euch die Geheimnisse des Lebens. Folgt Mir und macht Mich als die Herrin aller Seelen bekannt, damit Ich die Heiligkeit dieses schönen Landes leuchten lassen kann.

Meine Macht ist grenzenlos. Ich regiere die Seelen, die Mir vollkommen geweiht sind, mit der Macht der wahren Liebe, welche diese Seelen in Blumengärten umwandelt, in denen Gott für ewig wohnen will. Glaubt an Mich, so wie Ich an euch glaube, weil Ich weiß, wie groß eure Liebe ist, trotz des schweren Lebens, das viele von euch geführt haben.

Die Kranken unter euch bitte Ich um die Aufopferung ihrer Leiden für die Bekehrung derjenigen, die euch etwas zuleide getan haben.

Legt Mir alles, euren ganzen Lebensweg, alles, was ihr seid und habt, allen Kummer und all eure Hoffnung, zu Füßen; denn vor Meinen Füßen blühen die wunderschönen, duftenden Blumen des Paradieses. Dort verwandelt sich alles in Schönheit und Frieden für eure Seele. Dort bekommt alles einen tiefen Sinn. Dort bleibt kein Leiden sinnlos; denn es gehört Mir, der Mutter Jesu.

Ich will mit euch den Weg zum Himmelstor gehen. Ich will aber nicht neben euch laufen, sondern in euch leben und herrschen, damit ihr das wahre Glück in eurem Herzen finden mögt, wo Ich Meinen Thron gründen will.

In dem Maße, wie ihr Mich in eurem Leben und in der Tiefe eurer Seele herrschen lasst, werdet ihr Mich über eure Umgebung ausstrahlen und werdet ihr Licht in andere Seelen bringen.

Ich erwirke euch die Fülle von Gottes Segen. Lebt ab heute jeden Augenblick im vollen Bewusstsein dessen, dass ihr Mir gehört, dass Ich mit allem, was euch zustößt, etwas tun kann, sobald ihr es mit Mir teilt, und dass Ich euch ständig mit Meiner vollendeten Liebe und Meiner Himmlischen Macht umhülle.

Ich habe euch sehr lieb, für ewig.“

 

Die wahre Liebe und der Geist der Welt
(Dienstag, den 16. März 2010)

“Liebe Seelen, die Wissenschaft des Göttlichen Lebens führt euch in die Schatzkammern der Geheimnisse des wahren Lebens hinein, des Lebens, das unvergänglich ist und das sich selbst innerhalb der Seele dauernd vervielfältigt, so wie alles, was aus Gottes Herzen strömt.

Die Kraft, die das Göttliche Leben in die Lage versetzt, sich unaufhörlich zu vervielfältigen, ist die Liebe. Ich könnte die wahre Liebe als “das Gen Gottes” bezeichnen: Überall, wo die Liebe die Gelegenheit bekommt, sich zu entfalten, wird etwas Heiliges geboren, das an sich wiederum Quellen Göttlichen Lebens in sich trägt.

Wahre Liebe ist Liebe, die keine menschlichen, weltlichen Merkmale in sich trägt. Sie bezweckt ausschließlich die Erzeugung Göttlichen Lebens in demjenigen, an dem sie orientiert ist. Seht:

Menschliche Liebe sucht sich selbst, die eigene Befriedigung, die Entwicklung des weltlichen Wohlbefindens, die Befriedigung von Bedürfnissen, die nur mit dem vergänglichen weltlichen Leben im Zusammenhang stehen. Die wahre, Göttliche Liebe dahingegen sucht die Zeichen von Gottes Gegenwart und Wirkung überall zu betonen und dadurch alles zu neuem Leben zu erwecken oder das Niveau des Lebens zu erhöhen, es tiefer in die Existenzsphäre des Herzens von Gott Selbst hinein zu ziehen. Die wahre Liebe verabreicht dem Lebenden eine Injektion mit den Verfassungen von Gott Selbst.

Ich habe bereits so oft gesagt, dass die wahre Liebe als Trägerin des Göttlichen Lebens aus Gottes Herzen strömt und durch die ganze Schöpfung weiter strömen will, um ununterbrochen das wahre Leben zu erneuern und zu bekräftigen. Diese Strömung vollzieht sich folgendermaßen:

Die Seele, die die wahre Liebe in sich aufnimmt, diese in sich zum Blühen zu bringen versucht und diese an andere Geschöpfe – Menschenseelen und Tiere, sogar an die Welt der Pflanzen – weiterleitet, sät gleichsam die wahre Saat des Göttlichen Lebens in diese anderen Geschöpfe. Wenn auch diese wiederum dasselbe tun, entsteht eine Kette Göttlichen Lebens, die um sich herum eine Atmosphäre der Heiligkeit ausstrahlt, die sämtliche Werke der Finsternis lähmt. Dies ist die Strömung, welche die ganze Schöpfung heiligen soll.

Seelen, der große Feind dieser Strömung ist die Welt mit all ihren Elementen, die nicht das wahre Leben in sich tragen. Das rein Weltliche ist Träger von Selbstsucht, Gewinnsucht, Genusssucht und Hochmut, mit ihren unzähligen Äußerungen und Folgen, die das Verhalten und die inneren Gesinnungen von Seelen vergiften. Diese Merkmale verschlucken die Wirkung des wahren Lebens. Menschliche Kontakte, die von menschlichen, weltlichen Anstrebungen und Zielsetzungen getragen werden, sind wie schwarze Löcher: Sie absorbieren alle wahre Liebe, die volle Kraft des Göttlichen Lebens, und benutzen diese für menschliche Ziele, die weder mit der Blüte der Seele noch mit der Verwirklichung von Gottes Heilsplan zu tun haben. Dadurch wird die Strömung der wahren Liebe auf Erden täglich in unzähligen Millionen Punkten unterbrochen und unwirksam gemacht.

Seht doch das Bild: Unzählige Millionen von schwarzen Löchern, in die alles Licht verschwindet, das von Gott in Seine Schöpfung gestrahlt wird. Begreift so die Tiefe der Finsternis, in welche die Welt gehüllt ist.

Seelen, eine Seele, die in sich die Kraft des wahren Lebens für die Befriedigung menschlicher, weltlicher Bedürfnisse benutzt — welche sie durch die Selbstsucht, die Gewinnsucht, die Genusssucht und den Hochmut zu befriedigen versucht —, verliert die Blühkraft des Göttlichen Lebens. Sie wird zu einer wandernden Wüste voller Dürre unter der brennenden Sonne von Sünde und Versuchung und eine Brutstätte für Schlangen: einem Ort der Unfruchtbarkeit, Verwirrung, Aussichtslosigkeit und des Todes.

Die Seele, die die wahre Liebe in sich blühen lässt und sich zum Ziel setzt, alle ihre Mitgeschöpfe die Gegenwart und Wirkung Gottes spüren zu lassen, erbaut sich einen Lebensweg, der wie ein Wanderweg durch einen Obstgarten aussieht: Überall sät sie die Saat des Göttlichen Lebens, die ihren Lebensweg in einen Pfad voller Blüten und Früchte verwandelt, die jedem Geschöpf – Menschenseele und Tier –, mit dem sie in Berührung kommt, Leben, Glück, Frieden und Vertröstung schenkt.

In der Wissenschaft des Göttlichen Lebens schenke Ich jedem und jeder von euch einen Überfluss an Göttlicher Saat. Lasst euch nicht die Saat durch häufige menschliche Kontakte, durch häufige Berührung mit weltlichen Nachrichten oder durch Verseuchung durch den Geist der Welt rauben: die Kultur des Körpers und des Materialismus, die Anbetung des Vergänglichen. Sät die Himmlische Saat dadurch, dass ihr aufrichtige Liebe verbreitet und Meine Worte von Licht bekannt gebt.

Meine Berufung in diesen Letzten Zeiten ist diese: das Unkraut von Finsternis, Unwissenheit, Verwirrung, Täuschung, Irreführung und Lügen durch die Blumen von Licht, Kenntnis von Gottes Wahrheit und die Entlarvung der unzähligen Lügen zu ersetzen, welche die Seelen in dieser Zeit unwirksam machen. Glaubt an Mich und lasst Mich die Gärtnerin sein, die die Saat in ihrem Wachstum bis hin zum Zustand Himmlischer Früchte begleitet.”

 

Frühlingsbotschaft
(Sonntag, 21. März 2010)

“Meine Blüte, du hast Mir das stürmische Wetter der vergangenen Nacht mit dem Bittgebet geweiht, dass es ein Symbol für einen Sturm des Lichtes in den Seelen gewesen sein möge. Ich bin es, die diese Worte, dieses Bild in dein Herz gelegt habe, weil Ich genau diese Worte hören wollte. Die Herrin aller Seelen ist in diesen Letzten Zeiten berufen, einen Sturm von Licht zu bringen, der, wie du es ausgedrückt hast, die beklemmende Luft der Sünde, der Versuchung und des Irrtums aus den Seelen entfernt und diese durch den Sauerstoff des Heiligen Geistes ersetzt, der Weisheit, Widerstand gegen Versuchung und gegen eigene Schwächen und Liebesfeuer in die Seelen bringt.

Heute beginnt der Frühling. Ich will den Seelen einen spirituellen Frühling ankündigen. An den kahlen Zweigen der spirituellen Dürre will Ich Blüten entspringen lassen, Zeichen Göttlichen Lebens in einer Schönheit, die die Engel verzückt, und mit einem Duft, der nur aus dem Saft purer Heiligkeit gebildet werden kann.

Seelen, gebt euch mit all euren Möglichkeiten und vor allem mit all euren Verführbarkeiten und Schwächen restlos an Mich, damit Ich die Wurzel von dem Baum eures Herzens werden kann. Ich werde euch in dem Boden von Gott Selbst verwurzeln, sodass ihr mit den Grundstoffen genährt werdet, aus denen Ich in euch die wahre Heiligkeit bereite. Ich werde in euch die Frühlingsblüten der Tugend entspringen lassen, die in die Früchte eines heiligen Lebens in Mir übergehen sollen.

Worauf wartet ihr noch, um jedes Detail eures Lebens in Meine Hände zu legen? Die Seele, die ständig nach Art der Welt denkt, fühlt und verlangt, bleibt ein kahler Baum, Zeuge von innerer Leere, von Stillstand des wahren Lebens, von Unfruchtbarkeit, von Mangel an Himmlischer Schönheit. Zeigt Mir nur einen einzigen Funken des Verlangens, vom weltlichen Leben loszukommen, und Ich werde in euch einen Brand von Liebe entzünden, der alle Spuren gebeichteter früherer Sünde und weltlichen Denkens, Fühlens und Verlangens verbrennen wird.

Beklagt euch nicht länger über eure Prüfungen, legt sie zu Meinen Füßen nieder, und Ich werde die Ketten zertrümmern, womit sie euch an der Welt festhalten.

Erwartet von Mir nicht nur weltliche Wunder; denn Meine Aufgabe ist nicht, euch in dem Weltlichen glücklich zu machen, sondern euch über das Weltliche hinaus zu erheben. Es ist nicht Meine Aufgabe, euch innerhalb des Reiches von Satan wachsen zu lassen, sondern euch für das Reich Gottes wachsen zu lassen. All das Weltliche in euch will ich aushungern, nicht nähren, indem Ich euch weltliche Wunder schenke. Ich will euch zu säuselnden Feuerbällen machen, die Spuren von Licht und Wärme ziehen, dürre leblose Sträucher verbrennen und schlafende Seelen auf der Asche der Verbrennung ihres alten weltlichen ‚Ich’ zu neuem Leben wecken.

Ich bin die Verheißung des neuen Frühlings, die Morgendämmerung von Gottes Reich auf Erden. Als der Engel Mir verkünden kam, dass Ich die Mutter des Erlösers sein soll, blühten in Meiner Kammer Kirschblüten aus Meinem Garten. Sie symbolisierten die Verheißung der Fülle des Göttlichen Lebens in der Welt durch die Ankunft des Messias; denn in Mir schloss Gott die höchste Hochzeit zwischen Ihm und den Seelen. Gebt Mir die Chance, das Wunder der Menschwerdung in euch zu wiederholen. Gebt Mir dazu den Baum eurer Seele, damit Ich Blüten erwecken kann, die die Fülle des Göttlichen Lebens in euch ankündigen sollen. Es wird sich auf der Asche eures weltlichen Elends erheben. Beklagt euch nicht darüber, gebt es Mir, und Ich werde euch lehren, euch durch die wahre Liebe zum Kreuz auf eurem eigenen Lebensweg selbst zu befreien.“

 

Die Menschwerdung Jesu in der Maria geweihten Seele
(Donnerstag 25. März 2010, Botschaft während der Weihe für den Festtag an die soeben an Maria geweihten Seelen)

“Liebe Seelen, Ich habe euch zu Mir gezogen, weil Ich euren Garten fruchtbar machen will. Jeden Garten, der sich für Meine heiligen Werke bereit macht, will Ich zum Höhepunkt der Fruchtbarkeit für Gottes Reich führen. Ich habe eure Gärten mit den heiligen Düften Meiner Liebe besprengt, und sie haben sich geöffnet, weil Gottes Weisheit sie empfänglich gemacht hat für die Wünsche von Jenem, Der sie geschaffen hat.

Gottes Reich auf Erden scheint unter dem Tod des Winters zu seufzen. Mit Jesu Worten will Ich euch aber versichern: ‚Es ist nicht tot, es schläft nur.’ Unzählige Seelen sind spirituell eingeschlafen. In ihnen ruht ein gewaltiges Potential Göttlichen Lebens, das Gott in sie ausgegossen hat und das Er nicht verloren gehen lassen will. Gott erschafft nichts, damit es unfruchtbar bleiben soll, sondern, damit es Seine Werke der Liebe vollenden helfen soll.

Heute gedenkt die Kirche Meines Sohnes der Menschwerdung Jesu. Wie Jesus in Meinem Schoß Mensch wurde, so will Gott in jeder Seele die Menschwerdung Jesu durch Mein Eingreifen wiederholen. Dazu muss die Seele sich selbst Mir total hingeben. Die Menschwerdung Jesu Christi kann als der Frühling von Gottes Reich auf Erden betrachtet werden. Damit dieser Frühling die Früchte des Sommers vorbereiten kann, muss er in möglichst vielen Seelen zum Blühen kommen können. Daher will Ich heute viele Seelengärten für die Menschwerdung Jesu in ihnen bereit machen. Ich will diese Gärten für die Sonne der wahren Liebe und den Regen der Gnade erschließen. Sie werden sich in der Seligkeit Meiner Gegenwart hegen, aber sie werden auch den Pflug der Prüfungen auf ihrem Boden zulassen müssen. Sie müssen aber wissen, dass der Pflug der Prüfungen, die Mir geweiht werden und in tiefer Einheit mit Mir getragen werden, ein goldener Pflug ist, welcher der Seele die Verzückung bringt zu sehen, wie sie von allem Ballast und Unreinheiten befreit wird, die ihre Fruchtbarkeit behindern.

Seelen, gebt Mir ab heute die Chance, euren winterlichen Boden unter den Strahlen der Frühlingssonne, die Ich aus Gottes Herz zu euch hin bringe, auftauen zu lassen. Lasst Mich euren Boden mit der reichen Nahrung nähren, die Ich euch durch Mein Apostolat täglich anbiete, und freut euch jetzt bereits auf die Sommerfrüchte, die euer Boden in dem Maße abwirft, in dem ihr bereit sein werdet, alles zu tragen, was von euch verlangt wird. In der Tat, jedes Mal, wenn der Pflug durch euch hindurch zieht, Unkraut aus eurem Boden entfernt wird oder der Regen euch trifft, bringe Ich euch auf euer Jawort hin einen Schritt näher zu dem Sommer, der niemals mehr vorüber gehen wird.

Ich bin die Trägerin der Himmlischen Saat, des Christus, der Sein Leben in euch fortsetzen will und der in euch auch Sein Kreuz weiter tragen will und zu Gottes Zeit in euch aufs Neue verherrlicht werden wird. Dies alles ist die Vollendung des Göttlichen Lebens.

Durch Meine Herrschaft in euch will die Kraft des Allerhöchsten auch euch überschatten, um die wahre Hochzeit auch an euch zu vollziehen. Ich werde zu euch gesandt, um euch auf dieses höchste Gut vorzubereiten. So bin Ich seit der Menschwerdung Jesu Christi in Meinem Schoß die Botschafterin der wahren Hoffnung, und das werde Ich bis zum Ende der Zeiten bleiben. Die Seele, die mit Mir den Heiligen Bund der vollkommenen Weihe schließt und diesen Bund täglich durch die Befolgung Meiner Unterrichtungen aktiv lebt, trinkt diese Hoffnung, bis in ihr der wahre Friede Christi herrscht. So gebäre Ich in dieser Seele das Herz Jesu, das ihr helfen wird, das Kreuz zu lieben, bis zur Stunde ihrer eigenen Verherrlichung.“

 

Aufruf zu spirituellen Solidaritätsaktionen bei Naturkatastrophen
(Montag, 9. August 2010)

Zur Einleitung:

Die Himmlische Königin wies früher bereits darauf hin, dass ein Zusammenhang zwischen den vielen Naturkatastrophen in der Welt und dem stark herabgesetzten Gnadenstand der Menschheit als Ganzen besteht.

Das Übermaß an Sünden, das die Menschheit betrifft, hat ihren Niederschlag auf die Natur. Die Sünde des Menschen zerstört in vielerlei Hinsicht das Gleichgewicht innerhalb der Schöpfung. Dies kommt unter anderem in Naturkatastrophen zum Ausdruck. In letzter Zeit wird die Welt immer schlimmer von diesen Katastrophen heimgesucht. Die Sündhaftigkeit der Menschheit als Ganze hat denn auch noch nie zuvor einen solchen Stand erreicht wie in unserer Zeit.

Die Heilige Jungfrau weist darauf hin, dass es zwischen Orten, wo eine Naturkatastrophe stattfindet, und Orten, wo schwere Sünde verübt wird, keinen Zusammenhang geben braucht: Obschon das Gesetz von Gottes Gerechtigkeit in bestimmten Fällen in Gebieten das Gleichgewicht wieder herzustellen versucht, wo mehr und schwerer gesündigt wird als woanders, dürfen die Seelen nicht den allgemeinen Schluss ziehen, dass ein Katastrophengebiet von Seelen bewohnt wird, die sündhafter sind als andere Seelen.

Die Herrin aller Seelen will die Seelen zu dem Bewusstsein wecken, dass sie für Naturkatastrophen ein spirituelles Gegengewicht bieten können, indem sie diese Katastrophen Ihr mit bestimmten Intentionen weihen. Daher die nachfolgende Einladung Mariens, wobei Sie die Seelen an die immense umgestaltende Macht erinnert, die Sie von Gott bekommen hat. Maria spricht am Montag, dem 9. August 2010, wie folgt:

 

“Gib Mir Überschwemmungen und Flutwellen mit dem Bittgebet, dass Ich dieses Hochwasser auf der spirituellen Ebene in Ströme von Wasser Göttlichen Lebens für viele Seelen umwandle. Das Wasser Göttlichen Lebens ist das Bild für die außergewöhnlich reinigende und lebenschenkende Macht des Göttlichen Lebens in der Seele. Das Göttliche Leben ist das Leben, wie Gott dies für die Menschenseele vorgesehen hat, in wahrer Heiligkeit.

Gib Mir Brände in der freien Natur und Hitzewellen mit dem Bittgebet, dass Ich dieses Feuer auf der spirituellen Ebene in heiliges Feuer wahrer Liebe für viele umwandle, welches das verzehrende Feuer vieler Versuchungen aus Seelen verjagen kann.

Gib Mir Erdbeben und Erdrutsche mit dem Bittgebet, dass Ich diese auf der spirituellen Ebene in die Gnade umwandeln möge, in vielen Seelen die Macht weltlicher Anhänglichkeiten und Bedürfnisse zu brechen. Die Erde steht symbolisch für die Verbundenheit mit der Welt und für das Unvermögen oder den Unwillen, zum Göttlichen Leben hinzuwachsen. All das Irdische ist brüchig. Ich will es in den Seelen brechen lassen.

Gib Mir Tornados, Sturmwinde und Stürme auf dem Meere mit dem Bittgebet, dass Ich diese auf der spirituellen Ebene in die Winde des Heiligen Geistes umwandeln möge, die Weisheit in Seelen gießen, sie zur Vergeistigung führen und in ihnen die Stürme von allerlei Leidenschaften und Süchten besänftigen.

Gib Mir anhaltende Dürre mit dem Bittgebet, dass Ich diese auf der spirituellen Ebene in große Fruchtbarkeit für dürre Seelenböden umwandeln möge. Dürre ist ein Symbol für einen Mangel an Aufnahme des Regens der Gnaden in die Seele, wodurch die Seele keine Früchte für Gottes Reich hervorbringt.

Gib Mir anhaltenden dichten Nebel mit dem Bittgebet, dass Ich diesen auf der spirituellen Ebene in Einsicht und Bewusstwerdung für viele Seelen umwandeln möge, damit sie die Ewige Wahrheit sehen, erkennen und annehmen mögen, aus ihrer Verblendung befreit werden und zur Umkehr kommen mögen.

Gib Mir Schneestürme, Lawinen und äußerste Kälte mit dem Bittgebet, dass Ich diese auf der spirituellen Ebene in Tauwetter für gefrorene Herzen und in eine vollkommene Wiedergeburt umwandeln möge. Schnee steht symbolisch für das Bedecken des Alten und ein Umgestalten zu einem vollkommen neuen Bild.

 

Mit diesem Aufruf zeigt Maria nochmals, dass die Sünde niemals das letzte Wort hat, dass nämlich durch intensive Weihe an Sie ihren Auswirkungen entgegengewirkt werden kann. Mit dieser Offenbarung richtet Sie daher einen Aufruf an Ihre Geweihten, eine Kette von Licht zu bilden, damit ihre gemeinsames Gebets- und Weiheanstrengungen ein spirituelles Gegengewicht für die Naturkatastrophen bilden werden, die Betroffenen dadurch unterstützt werden mögen und der Stand der Gnade der ganzen Menschheit angehoben werden möge.

 

Aufruf der Königin des Himmels — Sonntag, 22. August 2010
(Festtag Maria Königin und Herrin aller Seelen)

“Liebe Seelen, Gott hat Mich zur Königin und Herrin von all dem Geschaffenen gekrönt:

1. als ein logisches Ergebnis des Gesetzes Seiner Gerechtigkeit, die ein Leben in Heiligkeit mit einem entsprechenden Seinszustand in der Ewigen Glorie des Himmels belohnt: Je heiliger die Seele gelebt hat, desto größer wird ihre Glorie im Ewigen Leben.

2. als eine Äußerung der einzigartigen Macht, die Er Mir für die Vollendung der Erlösung in individuellen Seelen schenken wollte. Dadurch wollte der Allerhöchste zeigen, dass innerhalb Seines Gesetzes die Werke Seines Christus und jene der auserkorenen Mutter Gottes einander auf vollkommene Weise ergänzen, damit die Finsternis sehen möge, dass das Heil aus dem vollkommenen Zusammenwirken zwischen der Göttlichen Natur und der menschlichen Natur geboren wird.

Wie Ich bereits früher erwähnt habe, bedeutet dies nicht, dass die Seele die Erlösungswerke nicht in sich zur Vollendung bringen kann, ohne dass sie sich Mir weiht. Es bedeutet allerdings, dass der Weg der totalen Weihe an Mich der Weg der höchsten Fruchtbarkeit ist. Der Allerhöchste hat Mir die Liebe, die Weisheit und die Macht geschenkt, jede Seele, die sich Mir freiwillig weiht, auf jedem Meter ihres Lebensweges genau durch die Erfahrungen und die inneren Empfindungen hindurchzuführen, die sie im Augenblick braucht, um das Kreuzesopfer Jesu Christi in ihrem Leben zur vollen Blüte zu bringen. So kann die Seele diesem Kreuzesopfer seine höchstmögliche Verherrlichung schenken.

So hat die Allerheiligste Dreifaltigkeit es gewollt: In der totalen und tief gelebten Weihe an Mich bekommt die Erfahrung des Christseins ihre Vollendung. Dies alles liegt in einem tiefen Mysterium verborgen. Damit dies alles wirklich fruchtbar sein möge, brauche Ich die unbegrenzte Aufopferung des Freien Willens der Mir geweihten Seele.

3. um den Seelen zu zeigen, dass Ich das Meisterwerk der Schöpfung bin, die ewig lebende Vollkommenheit der geschaffenen Seele. In Mir setzt der Allerhöchste das Zeichen der Glorie, welche das Gesetz der Gerechtigkeit einer Seele zukommen lassen kann, und in Mir will Er ein Vorbild geben, an dem die Seelen sich orientieren können. In Mir sieht die Seele die absolute Vollendung von demjenigen, was der Schöpfer von einer Menschenseele verlangt. Er stellt Mich den Seelen als „die Seele nach dem Göttlichen Ideal“ vor.

Ich werde den Seelen bald durch Meine Myriam eine Unterrichtung schenken, die ihnen zeigen wird, wie Ich als Mensch war, damit sie das Bild der Verhaltensweise und der Art des Seins vor Augen bekommen, das der Göttlichen Gerechtigkeit die vollkommene Ergänzung schenkt und dadurch die allerhöchsten Gnaden freimacht.

Ich lade jede Seele ein, sich jene Richtlinie in das Herz zu prägen und sich bis zum Äußersten einzusetzen, diese in sich selbst zur Nachahmung zu bringen.

Liebe Seelen, Königin bin Ich kraft Gottes Gesetz. So allumfassend ist die Liebe des Allerhöchsten, dass Er die konkrete Auswirkung der Gründung Seines Reiches in den Seelen einer geschaffenen Seele anvertraut hat: der Frau, durch Welche Er den großen Feind Seines Reiches besiegen lassen wird, damit dieser nicht nur von Gott, sondern vor allem von dem Menschen besiegt sein wird. Dazu hat Er Sein Reich in den Seelen sogar mit Mir teilen wollen und vertrete Ich die Liebe und die Macht der Ewigen Liebe in jeder Seele, die sich an Mich weggibt. Die totale Hingabe an Mich ist der Schlüssel, mit dem die Seele das Tor der wahren Fruchtbarkeit innerhalb von Gottes Heilsplan öffnet. Dadurch erlaubt die Seele Mir, ihr ganzes Sein und ihr ganzes Tun und Lassen in Saat umzuformen, aus der der Ewige Frühling des Reiches Gottes auf Erden blühen muss.

Liebe Seelen, Ich bin eure Königin und Herrin. Die Früchte Meiner Macht kann jeder von euch in dem Maße pflücken, in dem er oder sie sich von Mir in ein Stückchen Himmel umgestalten lässt, in dem Ich denselben Thron aufrichten kann wie jenen, welchen Ich im Himmel besitze. Von diesem Throne herab will Ich in der Seele Gottes Gesetz der Liebe verkünden und die Seele zu einem Reich der Liebe, einen Tempel der Heiligkeit, einen Vorhof des Ewigen Paradieses umgestalten.

Ich habe euch unendlich lieb und bitte jetzt um eure Hingabe, damit Ich Meine Liebe, Weisheit und Macht anwenden kann, um alles, was euch bedrückt, in den Ofen von Gottes Herz zu werfen, wo die Quelle des Göttlichen Lebens entspringt, das alle Finsternis in Licht umgestaltet. Schenkt Mir die Gelegenheit, euch zu zeigen, dass ich Königin bin, um euer Glück zu vergrößern. Lasst Mich in jedem von euch das Wunder der Wunder vollziehen: die totale Heiligung, die euch zeigen wird, wofür ihr geboren seid. Ja, Ich kann jeden von euch erfahren lassen, wie sinnvoll es ist, ein Leben in Meinem Dienste zu führen.“

 

Freitag, 8. September 2006 (Fest Mariä Geburt)

“Sobald die Allerheiligste Dreifaltigkeit den Göttlichen Erlass verkündet hatte, die Menschheit sollte durch die Menschwerdung von Gottes Sohn von der höchst dramatischen Folge der Erbsünde erlöst werden, leitete Sie die Vorbereitung der konkreten Auswirkung dieses Heilsplans in die Wege, dessen Verwirklichung bis ans Ende der Zeit, wie die Menschheit diese kennt, dauern sollte.

Der erste konkrete Schritt war die Wahl der menschlichen Mutter, der Frau, die Gottes Sohn als Kind tragen und zur Welt bringen sollte. Die Gottheit hatte Mich schon lange Zeit vor Meiner Empfängnis in Ihren Gedanken. Ich sollte die vollkommene Frau werden, die absolute Krönung der Menschheit, die Frau, in der sämtliche Züge und Elemente der vollständigen, vollkommenen Heiligkeit und Schönheit vertreten und vollendet sein sollten.

Zu der von Gott geplanten Zeit wurde Meine Seele unbefleckt empfangen, und neun Monate später wurde Ich im Fleisch geboren. Die Engel besangen dieses Ereignis wie die Morgendämmerung der Erlösung der Menschheit. Das Kind Maria war die fleischgewordene Heiligkeit, die zum ersten Mal seit Adam und Eva vor ihrem Sündenfall all dasjenige verkörperte, was an Göttlichen Eigenschaften in einem menschlichen Körper in die Welt kommen konnte.

In der Stunde Meiner Geburt wurde die ganze Schöpfung von einem Licht durchstrahlt, dass sogar die Hölle ins Zittern versetzte. Satan wusste, dass die Menschheit irgendwann mal erlöst werden sollte. Es war ihm jedoch weder bekannt, dass das soeben in Nazareth geborene Mädchen, deren Geburt solche Kräfte in der Schöpfung in Bewegung setzte), diejenige war, die den Messias, den Sohn Gottes, als Mensch zur Welt bringen sollte, noch, dass Sie diejenige war, die ihm als Königin und Herrin über alles gezeigt worden war, als er noch ein Engel und Ich Selbst noch nichts anderes als ein Keim in Gottes Gedanken war. Von diesem kleinen Mädchen ging eine so einmalige Macht und Schönheit aus, dass sämtliche Teufel größter Verwirrung zum Opfer fielen. Siehe, betrachte und verehre deine neugeborene Herrin.“

In einer Vision sehe ich ein bildhübsches Kind, von einem Lichtkranz umgeben, über dem Köpfchen ein wundervoller Regenbogen. Der Schoß sieht aus wie ein bunter Strauß wunderbarer Blumen. Das Herz sieht einer Kugel blendend goldenen Lichtes ähnlich, aus der Strahlen in alle Richtungen hervortreten. Um Sie herum liegen große Mengen von Engeln auf den Knien. Maria sagt mir:

“Ja, Ich war damals schon die Herrin und Königin der Engel. Mein Mutterschoß war ein geschlossener Garten, Gott allein zum Zweck der Vollziehung des größten Mysteriums vorbehalten: der Menschwerdung von Gottes Sohn. Mein ganzes Wesen war das zutage treten der größten Hoffnung für die Menschenseelen.

Diese Hoffnung ist durch den Regenbogen dargestellt. Das glänzende goldene Herz ist das Symbol für die größte Heiligkeit. Du siehst, wie Strahlen von Gnaden über die Welt verbreitet werden und Strahlen von Gebet zum Himmel aufsteigen. Lediglich durch Meine Anwesenheit in vollkommener Heiligkeit habe Ich vom Augenblick meiner Geburt an den Himmel mit Gebet bestürmt. O, wenn die Seelen wüssten, welche Macht von Mir von der Stunde Meiner Geburt an ausging. Lediglich durch Meine Gegenwart auf der Welt wurde Gottes Herz unaufhörlich gezwungen, Ströme von Gnaden über die Welt auszugießen. Ohne Meine Anwesenheit würde die Welt unter dem zerstörenden Einfluss der Sünden untergegangen sein.

Niemals in der Geschichte der Menschheit hat eine Seele bereits als Neugeborene eine derartige, überwältigende Macht ausgeübt.

Du siehst alle diese Engel um Mich herum kniend nieder liegen. Es war ihnen bekannt, dass Ich ihre Herrin war. Sie waren in Erwartung Meiner Befehle. Du sollst wissen, dass Ich schon als Neugeborene vollkommen war und die Fähigkeit besaß, bewusst zu denken, zu fühlen und innerlich zu den Engeln und zu allen Seelen zu sprechen. Schon damals erteilte Ich den Engeln Befehle; denn Ich besaß die angeborenen Kenntnisse über Meine Eigenschaft als ihre Herrin und über die Tatsache, dass Ich eine absolute und unantastbare Macht über sie besaß. Ich erfuhr auch, dass sie allen Meinen Worten blitzartig gehorchten, dass sie alle Meine Wünsche im Nu erfüllten und dass sie gleichsam untereinander um Meine Gunst wetteiferten. Ich sah die Engel mit den Augen Meiner Seele, und regelmäßig nahm Ich sie auch tatsächlich in sichtbarer Gestalt wahr. Sehr oft kam es vor, dass Ich, als Ich noch ein kleines Mädchen war, Engel zu Meinen Füßen liegen sah. Sie dienten Mir, so wie Sklaven das tun.

Die Kenntnis über Meine Auserwählung wurde Mir nicht auf einmal in ihrer Fülle bewusst. Gott brachte Mir diese Kenntnis allmählich ins Bewusstsein. So wusste Ich als kleines Mädchen nicht, dass Ich die Mutter des Messias werden sollte. Allerdings wusste Ich, dass Meine Macht außerordentlich und einmalig war. Ich bin die Morgendämmerung vom Reich des Lichtes, das mit Jesus Christus endgültig zu blühen anfangen sollte. Dies sollte sogar buchstäblich verstanden werden; denn mit Meiner Geburt begann ein blendendes Licht die Schöpfung zu durchstrahlen.

(Maria schenkt mir jetzt eine neue Vision:)

Bei der Schöpfung des ersten Menschenpaares badete die ganze Schöpfung in einem blendenden Licht. Beim Sündenfall, als die Erbsünde begangen wurde, kam ein Schleier der Dämmerung über die Schöpfung, wodurch die Wahrnehmung von Gottes Licht durch die Seelen nebelhaft wurde. Bei Meiner Geburt durchstrahlte ein neues blendendes Licht die Schöpfung. Meine Geburt war die Morgendämmerung nach einer Nacht, die Jahrhunderte lang gedauert hatte.

Mit der Geburt Christi aus Meinem Leib sollte die Sonne wirklich aufgehen, um beim Kreuzestode ihren höchsten Stand zu erreichen. Die Menschheit hat dies jedoch nie wahrnehmen können, weil Satan Unmengen von Staub in Form von unzähligen Versuchungen, Irreführungen und Irrlehren in die Seelen ausgeschüttet hat. Indem sie diesen Versuchungen und Irreführungen Folge leisteten, haben die Seelen diesen Staub zu dichten Wolken werden lassen. Nur heilige Seelen haben es vermocht, diese Phänomene zu spüren.”

“Ich bin der abgeschlossene Garten der Gottheit. Ich bin der einzige Mensch, der sowohl körperlich als seelisch die Fülle Gottes hat berühren dürfen. Eine uneingeschränkte Macht ist Mir gegeben worden, weil Ich damit einverstanden war, Mein ganzes Leben in den Dienst von Gottes Heilsplan zu stellen. Siehe, Gott respektiert Seine eigene Schöpfung grenzenlos. Er hat dem Menschen einen freien Willen geschenkt und betrachtet diesen als heilig und unantastbar, auch wenn der freie Wille von allen Seelen bei jeder begangenen Sünde missbraucht wird. Aus diesem Grunde hat Er auch in tiefstem Respekt für Meinen Willen gefragt, ob Ich die Mutter Seines Sohnes werden wollte, sogar dann, wenn dies für Mich bedeuten sollte, dass Ich Mein ganzes Leben und alle menschlichen Bedürfnisse vollkommen verleugnen sollte, um die allerhöchste Heiligkeit zu bewahren, die notwendig war, die Mutter Gottes sein zu können.

Als Dank für Meine Zustimmung gab Er Mir eine uneingeschränkte Macht über sämtliche Geschöpfe.

Ich war vorherbestimmt, die Macht in die Hände zu bekommen; denn daher war auch Luzifer, der spätere Satan, gezwungen gewesen, zutiefst zu Meinen Füßen niederzuknien. Diese Macht war für Mich alleine vorbestimmt.

Die Fülle des Rechtes, diese Macht anzuwenden, erhielt Ich aber bei Meinem Jawort. Das ist die vollkommene Liebe Gottes, Seine Treue gegenüber den Seelen. Vollkommene Heiligkeit ist auch die Erfüllung von Versprechen durch die Jahrhunderte hindurch. Deshalb siehst du jetzt das mächtigste Mädchen, das je geboren wurde (Maria sagt dies, weil diese Offenbarung gesprochen wird, während eine Vision läuft), die Fleisch gewordene Herrin über alles.

Satan bemerkte Meine ungewöhnliche Heiligkeit. Völlig verdutzt und neidisch sah er, wie Mir Engel zu Füßen lagen und welche Macht Ich über sie ausübte. (Mit diesen Worten verweist Maria auf eine Reihe von Visionen, die Sie mir früher geschenkt hat und in denen das Verhalten von Engeln gegenüber Ihr gezeigt wurde.) Gleich richtete er gegen Mich seine Angriffe, die bald immer verwegener wurden. Er musste auch seine Machtlosigkeit Mir gegenüber feststellen. Trotzdem bleibt er in Bezug auf Meine wahre Natur verwirrt und im Ungewissen, weil Meine Demut ihn irreführte. Er konnte nicht verstehen, dass eine Frau, die eine so zerschmetternde Macht besaß, diese Macht nicht dazu anwendete, über die ganze Welt zu herrschen zu Ihrem eigenen Nutzen und Vorteil. Ich habe Meine Macht tatsächlich kaum sichtbar angewandt. Dies hat Satan dazu veranlasst, daran zu zweifeln, dass Ich überhaupt die Herrin sein könnte, zu deren Füßen er eines Tages aufs Tiefste gedemütigt werden soll. Erst beim Kreuz von Golgatha hat er diesbezüglich Gewissheit erhalten.”

“Mein Schoß war dazu bestimmt, der allerreinste Kelch zu sein, worin der Mensch gewordene Gott empfangen und getragen werden sollte, der Kelch für die umfassende Opfergabe des Göttlichen Lammes. Der Kelch sollte Schritt für Schritt über einen Regenbogen der größten Hoffnung für die Seelen zum Altar Meines Herzens überbracht werden. Der Regenbogen ist durch die Vermischung — Mein ganzes Leben lang — des Göttlichen Lichtes und der vollkommenen Heiligkeit Meiner Unbefleckten Empfängnis mit Meinen menschlichen Tränen gebildet worden. Beim Kreuz von Golgotha zog dann das Opfer der Opfer von Meinem Herzen heraus in Einheit mit dem Herzen Jesu zum Ewigen Vater hin.

Ich musste in die Welt kommen, um das Kommen des Erlösers möglich zu machen. Durch Mich ist Er zu den Seelen gekommen. Um Jesus wirklich nachfolgen zu können, muss die Seele ihrerseits aus Mir wiedergeboren werden und aus Meinem Herzen Gott aufgeopfert werden. Die Seele kann die Fülle des Heils erst in totaler Weihe an Mich, in einer totalen Opfergabe von sich selbst in vollkommener Einheit mit Mir erwerben. Daher bin Ich die wahre und absolute Herrin der Seelen und daher ist Mir alle Macht über die Seelen gegeben. Wenn die Seele ihr Leben führt, ohne sich zu Meinen Füßen auszuliefern, ist es so, als ob sie den für sie bereit gemachten Weg ignoriert, um ihre Reise durch ein undurchdringliches Gestrüpp zu vollziehen.“

(Maria – 8. September 2006 - in Anschluss an eine Vision mit Bezug auf die Geburt Mariens und auf Maria als kleines Mädchen): “Ja, Ich war damals schon die Herrin und Königin der Engel. Mein Mutterschoß war ein geschlossener Garten, Gott allein vorbehalten zum Zweck der Vollziehung des größten Mysteriums: der Menschwerdung von Gottes Sohn. Mein ganzes Wesen war die Vertretung der größten Hoffnung für die Menschenseelen. (...). Niemals in der Geschichte der Menschheit hat eine Seele bereits als Neugeborene eine derartige, überwältigende Macht ausgeübt. Du siehst alle diese Engel um Mich herum kniend nieder liegen. Es war ihnen bekannt, dass Ich ihre Herrin war. Sie waren in Erwartung Meiner Befehle.

Du sollst wissen, dass Ich schon als Neugeborene vollkommen war und die Fähigkeit besaß, bewusst zu denken, zu fühlen und innerlich zu den Engeln und zu allen Seelen zu sprechen. Schon damals erteilte Ich den Engeln Befehle; denn Ich besaß die angeborenen Kenntnisse über Meine Eigenschaft als ihre Herrin und über die Tatsache, dass Ich eine absolute und unantastbare Macht über sie besaß. Ich erfuhr auch, dass sie allen Meinen Worten blitzartig gehorchten, dass sie alle Meine Wünsche im Nu erfüllten und dass sie gleichsam untereinander um Meine Gunst wetteiferten. Ich sah die Engel mit den Augen Meiner Seele, und regelmäßig nahm Ich sie auch tatsächlich in sichtbarer Gestalt wahr. Sehr oft kam es vor, dass Ich, wenn Ich noch ein kleines Mädchen war, Engel zu Meinen Füßen liegen sah. Sie dienten Mir, so wie Sklaven das tun. Die Kenntnis über Meine Auserwählung wurde Mir nicht auf einmal in ihrer Fülle bewusst. Gott brachte Mir diese Kenntnis allmählich ins Bewusstsein. So wusste Ich als kleines Mädchen nicht, dass Ich die Mutter des Messias werden sollte. Allerdings wusste Ich, dass Meine Macht außerordentlich und einmalig war. Ich bin die Morgendämmerung vom Reich des Lichtes, das mit Jesus Christus endgültig zu blühen anfangen sollte. Dies sollte sogar buchstäblich verstanden werden; denn mit Meiner Geburt begann ein blendendes Licht die Schöpfung zu durchstrahlen.

(Maria schenkt mir jetzt eine neue Vision.)

Bei der Schöpfung des ersten Menschenpaares badete die ganze Schöpfung in einem blendenden Licht. Beim Sündenfall, als die Erbsünde begangen wurde, kam ein Schleier der Dämmerung über die Schöpfung, wodurch die Wahrnehmung von Gottes Licht durch die Seelen nebelhaft wurde. Bei Meiner Geburt durchstrahlte ein neues blendendes Licht die Schöpfung. Meine Geburt war die Morgendämmerung nach einer Nacht, die Jahrhunderte lang gedauert hatte. Mit der Geburt Christi aus Meinem Leib sollte die Sonne wirklich aufgehen, um beim Kreuzestode ihren höchsten Stand zu erreichen. Die Menschheit hat dies jedoch nie wahrnehmen können, weil Satan Unmengen von Staub in Form von unzähligen Versuchungen, Irreführungen und Irrlehren in die Seelen ausgeschüttet hat. Indem sie diesen Versuchungen und Irreführungen Folge leisteten, haben die Seelen diesen Staub zu dichten Wolken werden lassen. Nur heilige Seelen haben es vermocht, diese Phänomene zu spüren.”

 

Samstag, 8. September 2007 (Fest Mariä Geburt)

“Meine Geburt war die Morgendämmerung des Sommertages, der Vogelgesang am Frühlingsmorgen, die Aufheiterung zwischen den Wolken, ein Moment der Verzückung in den himmlische Regionen, Ein Zeitpunkt neuen Lebens für die Menschenseelen und ein Anzeichen des Unheils für die Hölle. Als Ich geboren wurde, wurden die Menschenseelen von einer Empfindung der Freude und der Hoffnung überwältigt, deren Herkunft ihnen nicht bekannt war. Die Engel empfanden tausendfache Entzückungen, und die Hölle wurde unter Donner und Blitz in ihren Grundfesten erschüttert. Meine Geburt säte unzählige Blumen in die Kluft, die damals noch den Himmel von der Erde trennte und die durch den Kreuzestod Jesu geschlossen werden sollte.”

“Die Seelen haben vom Schöpfer einen stofflichen Leib als ein Instrument mit zwei Funktionen bekommen: die Seele durch das irdische Leben zu begleiten und dabei zugleich den weltlichen Lebensunterhalt zu bestreiten und Gott zu dienen und zu verherrlichen durch Buße, Leiden, Prüfungen und alle Lasten des Lebens in einem stofflichen Leib.

Schau tief in dein Herz und erzähl Mir, was du fühlst.“

Myriam:

“Ich fühle die Notwendigkeit, dass jede Seele jeder Sekunde ihres Lebens zujubeln soll als einer Gelegenheit zu säen: die Saat auszustreuen, die sie bei ihrer Schöpfung bekommen hat, und dies mit soviel Feuer zu tun, dass sie bei jedem Samenkorn, das sie ausstreut, ein Stückchen weiter in dem Feuer von Liebe, Freude und Dankbarkeit um jede Gelegenheit, das Allerbeste von sich selbst zu geben, verzehrt wird. Die Seelen leben für nichts anderes als für die totale Aufopferung von sich selbst, und jedes Samenkorn, das in dem Boden Deines Herzens vergeht und dadurch die Seele sich selbst tiefer und tiefer hingibt, gibt der eigenen Seele und vielen anderen Leben und Wiedergeburt. Die absolute Verwirklichung von dem Sinn des Lebens auf Erden liegt in dem restlosen Selbstopfer an Dich; denn dieses entwickelt Feuer und Licht, dadurch dass es Gottes Herz aufbricht: Es ist vollkommene Nachfolge Seines Kreuz tragenden Sohnes.“

Maria: “Du hast aus dem Buch Meiner Seele gelesen. Du wirst weiterhin lesen, Blatt für Blatt, und jeder Buchstabe wird ein Samenkorn sein, das Ich in dich lege, um es auszustreuen, bis die Stunde kommt, in der du nichts Stoffliches mehr auszustreuen hast. In dieser Stunde werden die Blumen in deinem Herzen sprechen.“

Die Erwägung dieser Worte führte mich zu dem Empfinden, dass Maria hier eigentlich über die Stunde des Hinscheidens aus der Welt spricht. Ohne Worte frage ich Sie, ob mein Empfinden richtig ist. Als Antwort bekomme ich eine tiefe Freude in mein Herz. Mit „den Blumen in deinem Herzen“ weist Maria auf alle „Myriam-van-Nazareth-Schriften hin.

 

Dienstag, 5. Februar 2008
(über den 8. September, Fest Mariä Geburt)

An diesem Tag wird im Himmel Meiner Geburt im Fleische gedacht und werde Ich wegen des unendlichen Beitrags gepriesen, den Ich bei der Entwicklung von Gottes Heilsplan geleistet habe. Alle Engel und Glückseligen geben ihrer tiefen Freude und Dankbarkeit Gott gegenüber Ausdruck, weil Er Mich als Königin und Herrin von all dem Geschaffenen vorgesehen hat.

 

Botschaften zum Fest vom 12. September —
Der Hochheilige Name von Maria

Maria – 15. Mai 2006

“Wie oft schon hast du die Erfahrung gemacht, dass du beim Aussprechen oder beim Hören Meines Namens oder beim Aussprechen der Worte ‘Meine Herrin’, während du dich an Mich wendest, in deinem Herzen und sogar an deinem Körper ein intensives Zucken verspürst, welches das Feuer deines ganzen Wesens so stark in den Mittelpunkt deines Herzens zusammenzieht, dass es dir vorkommt, als würde dein Körper ausgeschaltet? Ich habe diese Gefühle in dir erweckt, weil Ich will, dass du Zeuge der Göttlichen Kraft wirst, die beim Erklingen Meines heiligen Namens in die Seele hineinströmt. (...)”

 

Mittwoch, 21. Juni 2006

(Ich höre innerlich, immer langsam wiederholt, den Namen “Myriam”. Ich höre den Namen sanft, unbeschreiblich schön aber zur gleichen Zeit beeindruckend aussprechen, als ob er von einem sanften Wind getragen würde.) Maria sagt:

“Ich lasse dich Meinen himmlischen Namen mit den Ohren deiner Seele hören, damit du fühlen kannst, welche unendliche Macht von ihm ausgeht. Du hörst ihn so, wie er in Meiner Muttersprache ausgesprochen wurde, aber du hörst ihn unmittelbar aus dem Herzen Gottes strömen.

Mein Name ist Träger einer ungekannten Macht. Er setzt sich aus einer Folge von Tönen zusammen, die zusammen wahrhaftig Göttliche Kräfte erwecken. Das Wort ‘Myriam’ oder ‘Maria’ bildet an sich bereits ein vollwertiges Gebet; denn es erweckt das Herz Gottes in der Fülle Seiner Majestät. Eigentlich ist dieses Wort ‘Myriam’ oder ‘Maria’ gar kein menschliches Wort, es ist von Gott Selbst erschaffen worden. Das Wort trägt mehrere Bedeutungen, unter anderen ‘Meer der Gnaden’, ‘Ozean der Macht’, ‘Ozean der Schönheit’. Mein Name bringt eigentlich den Überfluss Göttlicher Eigenschaften zum Ausdruck, die in Mir versammelt sind. Er birgt in sich den Schlüssel Meines Ursprungs: Er deutet an, dass Ich unmittelbar aus dem Herzen Gottes entstanden bin, von Eigenschaften erfüllt, die Mich mit einer Natur ausstatten sollten, die unendlich näher zum Göttlichen als zum Menschlichen steht.

Ich habe gewollt, dass du Meinen Namen als spirituellen Decknamen trägst, um dich instand zu setzen, zu einer Frucht nach Meinem Wohlgefallen aufzublühen. Ich will in dir weiterleben können. Daher habe Ich Meinen Namen wie einen Mantel von Blumen um deine Seele herum geschmeichelt. Trage ihn mit Würde und in demütiger Dankbarkeit.“

Myriam: “Meine mächtige Herrin, hat Gott Dir diesen wunderbaren Namen vorbehalten?”

Maria: “Mein Name wurde schon vor Meiner Geburt im Fleisch von Seelen getragen. Gott sucht für alle großen Dinge Abbilder von dem vorauszuschicken, was Er verwirklichen will. Erleuchtete Seelen fangen an Hand dieser vorausgeschickten Abbilder später damit an, die Größe von Gottes Plänen zu begreifen, indem sie bei der Verwirklichung dieser Pläne die Krönung und Vollendung der vorausgeschickten Abbilder feststellen können. Der Allerhöchste hat in Mir ungekannte Ozeane von Mysterien erschlossen. In Meinem Namen hat Er die Existenz dieser Ozeane für die Herzen zum Ausdruck gebracht, die sich danach sehnen, das wahre Licht hinter den Dingen zu sehen.“

“Gott hat in Meiner Seele unendliche neue Welten aufgeschlossen, Paradiese erfüllt von Mysterien, Weisheit, Liebe, Macht, Heiligkeit, Schönheit und Gnadenschätzen. Das alles hat Er unter Meine ausschließliche Macht und Verfügung gestellt. Kein menschlicher Verstand kann Mich in der Fülle Meines Wesens fassen. Mein ganzes Wesen ist wie eine einzige verkörperte Verherrlichung der Größe und der Schöpfungsmacht des Allerhöchsten. Gerade deswegen ist es, gemäß dem Gesetz der Göttlichen Gerechtigkeit, eine absolute Notwendigkeit, dass Mir die Seelen die allertiefste Ehrfurcht entgegenbringen. (…)

Siehe, Gott hat Mir Macht über alles gegeben. Diese Göttliche Macht war seit der Schöpfung für Mich vorgesehen. Sie existierte bereits als ein Mysterium in Gottes Herzen. Ich offenbare dir, dass, gerade so, wie Gottes Sohn dazu vorherbestimmt war, König der Seelen zu sein und diese Königswürde in einem Leben als Gottmensch auf Erden zu besiegeln, Ich, Maria, von Anfang an dazu vorherbestimmt bin, Königin und Herrin der Seelen zu sein. In dieser Eigenschaft hat Gott Mich den Engeln vorgestellt.

Bei Meiner Unbefleckten Empfängnis wurde Meine Königswürde zum ersten Mal mit der Materie verbunden, mit dem Keim des menschlichen Daseins. Bei Meiner Geburt wurde das Siegel Meiner Königswürde in die Erde gedrückt.

Am Tag der Empfängnis Jesu als Gottmensch, als der Engel Gabriel Mir die Botschaft von Seiten Gottes übermittelte, vollzog der Heilige Geist auf formelle Weise die mystische Ehe zwischen der Gottheit und Meinem Wesen und wurde Meine Herrschaft endgültig besiegelt.

Bei der Aufnahme Meines Körpers und Meiner Seele in den Himmel und Meiner Krönung zur Königin erhielt der Himmlische Hof den konkreten Beweis Meiner erhabenen Königswürde. Nun nähert sich die Stunde, in der alle Seelen die Offenbarung Meiner unumschränkten Herrschaft in unverkennbarer Weise erhalten werden.

Ja, all das Geschaffene wird bald seine Herrin kennen lernen und Ihre Füße mit der tiefsten Ehrerbietung streicheln. In dieser Stunde wird Gottes Verherrlichung vollkommen sein.

So siehst du, dass buchstäblich alle Seelen, vom ersten Menschen an, unter das Zeichen Meiner Herrschaft fallen. Auch wenn dieses Göttliche Mysterium den Seelen des Alten Bundes nicht bekannt war, in Gottes Herzen war ihre Herrin bereits auf den für Sie vorherbestimmten Platz gesetzt worden. Daher ist es gerechtfertigt, alle Seelen aller Zeiten zu Meinen Füßen niederzulegen. Gottes Verherrlichung von den Menschenseelen her kann nicht vollkommen sein, wenn nicht alle Seelen zu Füßen ihrer von Gott eingesetzten Herrin niedergelegt worden sind, zumindest auf stellvertretende Weise. (…)“

“Jedes Partikelchen, jedes winzige kleine Teilchen der konsekrierten Heiligen Hostie umfasst die Fülle des Leibes Christi. Auf irgendwie vergleichbare Weise könntest du die Menschheit aller Zeiten als Ganze als eine allumfassende Hostie betrachten, ein allumfassendes Ganzes von Möglichkeiten, Opfer zu bringen, die für die Verwirklichung von Gottes Heilsplan für die Seelen eingesetzt werden können. Jede dieser Seelen enthält an sich einen Keim von Heiligkeit, ein Partikelchen des Göttlichen. So wie Gott darum besorgt ist, dass kein einziges Partikelchen der Heiligen Hostie verloren geht oder verkannt wird, so ist Er ebenso sehr darum besorgt, dass keine einzige Seele verloren geht; denn jeder Verlust einer Seele bedeutet die Trennung eines Zweiges vom Lebensbaum, der für Gottes Pläne und Werke Früchte tragen muss.

Ich habe gestern zu dir gesprochen über die Vereinigung zwischen einerseits dem Opfer des Göttlichen Lammes und andererseits den Opfern von Menschenseelen durch geweihte Kreuze und Prüfungen. Auf ähnliche Weise bildet jeder Verlust eines Partikelchens der Heiligen Hostie und einer einzigen Menschenseele ein Hemmnis für die Verwirklichung des globalen, allumfassenden Opfers an die Allerheiligste Dreifaltigkeit. Es ist Meine Aufgabe als die Herrin der Seelen, alle Seelen zueinander zu bringen und in Bindung von Liebe und Friede zu halten und sie in Verbindung mit dem Baum des Lebens, Jesus Christus zu halten.

Ich habe dazu die Fülle der Göttlichen Macht, doch gemäß einer Verfügung des Gesetzes der Göttlichen Gerechtigkeit muss der freie Wille der Seele respektiert werden. Durch die totale Opfergabe von dir selbst zu Meinen Füßen musst du helfen, Brücken zu schlagen zwischen einerseits dem freien Willen aller Seelen und andererseits dem Willen von Gott Selbst, damit die Seelen sich selbst mit Gottes Plänen in Übereinstimmung bringen lassen und Ich die Fülle Meiner Macht als Herrin der Seelen entfalten kann zur Gründung von Gottes Reich der Liebe auf Erden.“

"Sei ein Vorbild für die Seelen, auch zur Genugtuung gegenüber der Göttlichen Gerechtigkeit. Sprich Mich nie als deine Herrin an, ohne dabei tief vor Mir niederzuknien (diese Anweisung hat Maria in erster Linie für “Myriam” gemeint; sie ist Teil einer ausführlichen Gehorsamsdisziplin, der Maria “Myriam” ständig unterzieht), und sprich Meinen hochheiligen Namen mit der Ehrfurcht und der Liebe aus, die all demjenigen gebührt, was aus Gottes Herzen stammt."

 

Dienstag, 12. September 2006 (Fest Mariä Namen)

“(...) Sage den Seelen, dass sie von all ihren Lasten befreit werden können, indem sie Mich Herrin über ihr Leben sein lassen. Ich kann alles derart regeln, dass die täglichen Aktivitäten der Seelen wie ein Wunder verlaufen, weil sie den Rhythmus, die Aufeinanderfolge und die gegenseitige Harmonie annehmen, die mit Meinem Willen übereinstimmen. (…)“

 

Dienstag, 3. Oktober 2006

Um 22:10 Uhr, während des Gebets des letzten Gesätzes des Rosenkranzes, der Krönung von Maria, sehe ich in einer Vision plötzlich in Buchstaben aus Feuer den Namen MARIA wie ein Akronym, wobei jeder Buchstabe des Namens meiner Herrin den Anfangsbuchstaben eines lateinischen Wortes darstellt). Maria sagt:

“Betrachte die tiefe Bedeutung Meines hochheiligen Namens. Er schließt in sich Meine wahre Berufung.”

Maria

Augustissima

Regina

Imperatrix

Animarum

Der Name MARIA setzt sich also zusammen aus

“MARIA AUGUSTISSIMA REGINA IMPERATRIX ANIMARUM”,

was auf Deutsch heißt:

“Maria, höchsterhabene Königin und Herrscherin über die Seelen”.

(Einige Augenblicke nach dieser Vision sagt Maria:) “Das Aussprechen dieser fünf Wörter nacheinander bildet bereits ein außergewöhnlich kräftiges Gebet.“

 

Fest der Reinheit der Heiligen Jungfrau
Montag, 16. Oktober 2006 (Fest der Reinheit der Heiligen Jungfrau)

“Heute wird Meine Reinheit gefeiert. Echte Reinheit ist ein vollkommen offenes Fenster zu Gottes Licht hin. Reinheit ist die Verfassung, wodurch die Seele Gottes Licht in sich aufnehmen kann und es so getreu wie möglich an andere Seelen weitergeben kann. Die größten Gradmesser der Reinheit einer Seele sind die Sanftmut, der Frohmut und der Friede des Herzens. Eine reine Seele nimmt Gottes Kraft und Eigenschaften in getreuer Form in sich auf und verarbeitet diese in sich selbst, um dadurch ganz und gar umgestaltet zu werden.

Reinheit und Liebe bilden die wahren Bausteine für die Heiligung. Diese beiden geben dem Schöpfer und Mir, der Herrin der Seelen, eine außergewöhnliche Verherrlichung; denn eine Seele, die die wahre Liebe und eine große Reinheit in sich zur Reifung kommen lässt, lässt sich dadurch im wahrsten Sinne des Wortes zu Gottes Bild und Gleichnis formen und kneten und gleicht immer mehr Mir, wodurch in Gottes Herz große Verzückungen zustande gebracht werden. Reinheit ist die Verfassung, worin die Seele handelt, spricht, denkt, fühlt und verlangt, wie Gott Selbst und Ich Selbst dies tun würden. Reinheit macht dadurch die Seele im Tun und Lassen Gottes Idealbild von der Seele gleichförmig.“

“Wenn du eine lange Reihe aufeinander folgender Geschehnisse betrachtest, kannst du es so sehen, dass das zweite Element, das zehnte, das zwanzigste, usw. letztendlich immer aus dem ersten der Reihe hervorgebracht worden ist. Auf gleichartige Weise sind alle Menschen letztendlich das Produkt von Eva, der ersten Frau. Jede Menschenseele ist daher die Frucht der Erbsünde.

Gott hat der Menschheit nicht nur in Seinem und Meinem Sohn Jesus Christus die Erlösung geschenkt. Er hat allen Seelen auch die Gelegenheit einer Wiedergeburt in der Seele aus Mir, der Frau und Herrin aller Seelen, der neuen Eva, der neuen Mutter der wahren Heiligkeit angeboten. In Eva ist die Reinheit in Verunreinigung geraten. In Mir ist die Reinheit zu Gottes Bild und Gleichnis „neu erschaffen’ und vollkommen instand gehalten worden. Eine Wiedergeburt aus Mir ist eine neue Geburt der wahren Heiligkeit.

Die Seelen können es so betrachten, dass sie durch den Heiligen Geist zur Wiedergeburt in der Reinheit berufen werden, dass ihnen dabei die Inspiration eingegossen wird, dass dies nur geschehen kann, indem sich die Seelen an die Herrin der Seelen ausliefern, und dass sie die Wahl haben, auf diese Göttliche Anregung einzugehen oder nicht. Wenn sie dies tun, werden sie erachtet, sich in Hingabe zu den Füßen ihrer Herrin niederzulegen, um in Ihren Schoß geschlossen zu werden, in Ihr neu gestaltet und neu geknetet zu werden und danach aus Ihr aufs Neue als wahre Diener des Lichts geboren zu werden.

Wenn sie ihre neue Verfassung als Kind der Herrin nicht ehren, verfallen sie in der Seele aufs Neue in ihren Status des Kindes von Eva, die Sklavin der Sünde geworden ist. Das Kind der Sklavin bestimmt sich selbst zu einem Leben als Sklave vor. Das Kind der Herrin hingegen, das seine Mutter nicht nur als Mutter sieht, sondern Ihr als seiner Herrin dient, bestimmt sich selbst zu einem Leben als Prinz oder Prinzessin der wahren Tugenden vor. Dies kann nur geschehen durch totale, bedingungslose, ewig dauernde und tief gelebte Weihe an die Neue Eva, Maria, die Herrin der Reinheit, die die Folgen der Erbsünde unter Ihren Füßen gehalten hat und dieselbe Macht über die Folgen der Erbsünde in Ihren Kindern und Dienern ausüben kann.“

“Lass Meine Worte und jene von Jesus deine Wirklichkeit bilden. Diese Worte entfalten in deinem Herzen die wahren Mysterien des Lebens. Jedes Herz, das sich wahrlich zu Meinen Füßen legt und Mich über sich herrschen lässt, wird verstehen. In diesen letzten Zeiten ist nur Mir die Aufgabe und die Macht gegeben, die wahre Göttliche Weisheit in den Herzen zu entfalten. Du sollst wissen, dass du selbst außergewöhnlich bevorrechtigt bist, die Göttliche Wirklichkeit aus dem Mund der Herrin aller Seelen zu lernen.“

 

Sonntag, 12. November 2006

“Viele Seelen sind wie ein Bunker von Beton. Ich will die Seelen aber als Tempel, von dem die Steine aus Tugenden und Verdiensten bestehen und der Zement aus dem festen Willen, stark zu sein in Heiligkeit. Wenn Ich einen einzigen Finger auf die meterdicken Wände eines Bunkers lege, fällt dieser in einem Nu zu Staub ineinander, nicht um eine Ruine von Schutt und Leere zu hinterlassen, sondern um gleichzeitig zu einem Tempel nach Meinem Wohlgefallen umgestaltet zu werden.

Um eine einzige Sache bitte Ich: das Verlangen des Bunkers, Tempel zu werden. Bedenke, dass der Bunker für die Sonne, das Licht und die Wärme verschlossen ist, während der Tempel in den herrlichen, farbigen Strahlen der Sonne lebt, die durch seine Fenster hindurch nach innen scheinen. In einem Tempel will Gott leben; denn Er erkennt dort Beschaffenheiten Seines eigenen Himmels wieder. Der Bunker hingegen ist eine Festung von Finsternis, Kälte und Schimmel. Glück und Frieden können nur in dem Tempel eines Herzens blühen, das für die Gaben von Gottes Geist offen steht.“

Die Menschenseele ist unvollkommen in der Auswirkung. Dies bedeutet, dass sie als Werk von Gottes Händen vollkommen ist, doch verunreinigt worden ist. Die menschliche Unvollkommenheit stammt aus der Erbsünde, die große Teile der Ströme des wahren Lebens für die Seele abschneidet. Die Erbsünde hat in der Seele gleichsam den Effekt einer bodenlosen Grube: Viele Gnaden und ein großer Teil der wahren Göttlichen Lebenskraft werden dadurch gleichsam aufgesaugt, sodass sie in der Seele nicht ihre volle Auswirkung bekommen können.

Die Folgen siehst du täglich um dich herum: die menschlichen Schwächen, das Nachgeben gegenüber Versuchungen, Mangel an Lebenslust und Begeisterung. Dies alles gab es nicht vor dem Sündenfall des ersten Menschenpaares. Dies alles hat es auch in Mir nicht gegeben, die Ich unbefleckt empfangen bin.

Ich habe bereits früher gesagt, dass die Herrin der Seelen den Auftrag hat, die Menschenseelen durch ihre totale Herrschaft über sie zu der wahren Heiligkeit zu führen. Ich will die Effekte, die Auswirkungen der Erbsünde in den Seelen so sehr bezwingen, dass die Menschheit zu einem Stande der Gnade zurückkehren kann, der jenem von Adam und Eva ähnlich ist, bevor sie die Erbsünde begingen. Jesus hat die Möglichkeit dazu am Kreuz erkauft, Ich Selbst will von Seinen Perlen von Blut die Krone machen, die der Menschheit aufs Neue die Ausstrahlung gibt, die Gottes Glorie bis an die Pforten der Hölle leuchten lässt.“

Maria: „Mein Name [ist] so heilig, so erfüllt von einer Macht, die keine Seele fassen kann.”

 

Montag, 3. Dezember 2007

Ich höre, wie eine wundervolle Frauenstimme einige Male langsam und sanft Marias Name in Ihrer Muttersprache (Aramäisch) ausspricht. Der Name klingt wie “Mär-i-am”. Anschließend spricht Maria:

“Mein Name ist von Gott Selbst erschaffen und inspiriert. Er ist Träger einer Macht, die kein Mensch durchschauen kann. Die allertiefste Bedeutung von ‘Myriam’ ist ‘Ozean Gottes’. Der Allerhöchste hat diese Töne mit Bedeutungen geladen, die auf sämtliche Eigenschaften Gottes hinweisen: Ozean von Macht, Ozean von Tugenden, Ozean der Gnaden, Ozean von Herrlichkeit, Ozean von Schönheit, Ozean von Heiligkeit, Ozean von Liebe und noch viele andere Bedeutungen.

Das alles verweist auf Meine ewige Berufung, auf die Absicht, in der Gott Meine Seele erschaffen hat: Ich bin der Ozean, in den Sich der Allerhöchste Selber ausgeschüttet hat. Die Seele, die aus Mir trinkt, trinkt aus Gottes Herzen und labt sich an all demjenigen, was aus Gott strömt und was von einer geschaffenen Seele aufgenommen werden kann. Begreife das Bild richtig: deine Herrin ist der Ozean Gottes. Deshalb lade Ich dich so oft dazu ein, dich ‘in Mich versinken zu lassen’.

 

Botschaften zum Fest vom 15. September
Maria, Mutter der Schmerzen

Freitag, 19. Mai 2006

“So viele negative Gefühle herrschen Mir gegenüber. Viele Seelen sind gleichgültig. Viele kommen in der Hoffnung zu Mir, dass Ich ihnen ihre Kreuze wegnehmen werde. Andere beneiden Mich, weil sie sich vorstellen, dass Mir alles nur so in den Schoß gefallen ist. Zwar habe Ich während Meines Lebens auf Erden an den Auswirkungen der unermesslichen Herrlichkeiten teilgehabt, mit denen Gott Mich bekleidet hatte, aber trotzdem habe Ich in Meinem Herzen in einem Maße gelitten, das das menschliche Fassungsvermögen weit übersteigt.

Mein Kreuz war das Kreuz der Vollkommenheit in der Liebe. Tatsächlich, vollkommene Liebe geht mit vollkommenem Leiden einher; denn je brennender die Liebe, umso empfindlicher wird das Herz gegen die unvorstellbaren Verletzungen, die dem Herzen Gottes wegen der unzähligen Sünden der Menschheit zugefügt werden, Tag für Tag, Jahr für Jahr, Jahrhundert für Jahrhundert.

Milliarden und Milliarden von Beleidigungen, Sakrilegen, Verletzungen, Gleichgültigkeiten, Undankbarkeiten. Ich habe sie alle gespürt.

Die Tatsache, dass Ich die Herrin aller Seelen bin, ist auch dadurch begründet, dass Ich die einzige Seele bin, die das menschliche Herz und den menschlichen Geist, die menschlichen Wünsche und jegliche Form der Versuchung, der Irreführung und der Verführung durch und durch ergründet hat. Mir ist alles offenbart worden. Der Allerhöchste hat Mir diese Kenntnisse eingegossen und hat Mir einen inneren Blick geschenkt, der alles sieht. Ich besaß diese Gaben bereits, als Ich noch auf Erden lebte, sogar schon als junges Mädchen.

Es bedarf einer vollkommenen Liebe, um unter der Bürde dieser übernatürlichen Kenntnisse und Erleuchtung noch mit Menschenseelen umgehen zu können und jeden Augenblick des Tages für die Menschheit zu beten, zu opfern und abzubüßen. Ja, Ich habe ein Leben unvergleichlicher Abbüßung geführt. Die Unermesslichkeit Meines Lebenskreuzes verbarg sich hinter Meiner angeborenen Sanftmut und Meines angeborenen Frohmuts. Was die Leute, die Mir begegneten, vor sich sahen, war eine Frau, die vor Zärtlichkeit, Sanftmut, Freude, Zuvorkommenheit, Hilfsbereitschaft strahlte. Viele waren auf den ersten Blick tief von Meiner Erscheinung beeindruckt, weil das Übermaß an Göttlicher Liebe aus Meiner Seele über diese hinströmte.

Hinter Meinen sanften, nahezu wehmütigen, vor Liebe strahlenden Augen verbarg sich das Kreuz der Welt. Ich habe dieses Kreuz Mein Leben lang in Meinem Herzen getragen, Jesus hat es an Seinem Körper und in Seinem Herzen abgebüßt. Auch Ich habe sehr viel körperlich gelitten; denn das ganze Herzeleid suchte sich Auswege in körperlichen Leiden und Ermüdungen. Trotzdem merkten nur wenige etwas davon; denn der Mantel der Göttlichen Liebe verlieh Mir eine himmlische Ausstrahlung, eine sanfte, verzaubernde Schönheit. Die Menschheit begreift die wahre Tiefe Meiner Eigenschaft als die Schmerzensreiche Mutter nicht.

Ebenso wenig versteht sie, wo Ich „das Recht hernehme, Mich Herrin der Seelen nennen zu lassen“. Es ist das Gesetz der Göttlichen Gerechtigkeit, die für Mich diesen Titel vorgesehen hat. Es sind die menschliche Kurzsichtigkeit und der schreiende Mangel an Kenntnis von Gottes Wahrheit, die in den Menschenherzen diesen Widerstand aufkommen lassen.

Die Frau neigt manchmal dazu, sich aus einer gewissen Missgunst gegen meine Herrschaft zu widersetzen, weil eine Geschlechtsgenossin so viel Macht hat und so unermesslich hoch über alles erhoben worden ist. Der Mann widersetzt sich, weil er es als eine Demütigung und eine Unehre empfindet, zu den Füßen einer Frau niederknien zu müssen und total in Ihrer Macht zu sein. Nur die Augen erleuchteter Seelen werden die Ausstrahlung Meiner Göttlichen Gaben erkennen.“

“(…) Gnaden können nur in dem Maße fruchtbar werden, wie die Seele tiefer durch die dazu gehörenden Prüfungen reist. Die wahren Früchte der Gnade wachsen in einem Obstgarten, den die Seele erst über einen Weg von Kies und Dornen erreicht. Ich bin die Aufseherin des Obstgartens. Das Maß der Liebe, welche die Seele Mir gegenüber aufbringt, wird die Ausdauer und den Willen bestimmen, mit denen sie diese schwere Reise vollendet.“

 

Freitag, 15. September 2006
(
Gedenktag Maria, Mutter der Schmerzen)

“(...) Betrete mit Mir das Reich der Erlösung. Wirf dich vor Meine Füße auf Golgotha, dem Thron von Gottes Reich auf Erden, nieder, wo die Mutter der Schmerzen mit dem Göttlichen Erlöser als die Königin herrscht, bekleidet mit der Göttlichen Schönheit der Sündenlosigkeit. Der raue Boden unter dem Kreuz und unter den Füßen der Königin des Kreuzes ist die Härte der Menschenherzen, in denen die Sünde wuchert; denn jede Sünde ergibt sich aus Mangel an wahrer Liebe. Die Sünde ist die einzige Frucht des dürren und harten Felsenbodens des Herzens, das von der Erbsünde gezeichnet ist und das das Wasser der Gnade unzureichend in sich aufgenommen und gehegt hat.

Siehe, wie der Schöpfer die Sünde unter Meine Füße gelegt hat. Er hat Meine Seele vollkommen unbefleckt geschaffen, Er hat sie dem Heiligen Geist zur Vermählung gegeben und Er hat Sie den Göttlichen Erlöser gebären lassen. Als die Frucht Meiner Göttlichen Hochzeit den Menschenseelen zu Essen gegeben wurde, stand die Tafel dieser Himmlischen Mahlzeit hoch erhoben auf dem Berg der Sünden. Der Allerhöchste hat Mich zusammen mit der heiligen Tafel aufrecht hingestellt, mit allen Sünden der Jahrhunderte als besiegt und allen sündhaften Seelen als geheiligt unter Meinen Füßen.

Drei Stunden lang habe Ich dort mit Gott Selbst geherrscht: die Stunde der Ehrenbezeugung an die Schöpfung, die Stunde für die Erlösung und die Stunde für die Heiligung. Preise Mich, herrschend auf diesem Berg, wo unter Meinen von Gott gesalbten Füßen die Dürre der Lieblosigkeit, die Steine der Sünde und zwischen all diesen Steinen die Schlangen aller Versuchungen aller Jahrhunderte liegen. Ich bin die Königin von Feuer und Tränen. Das Feuer Meiner Liebe verbrennt alle Unreinheit unter Meinen Füßen. Die Tränen von Meinem Schmerz gießen unendliche Ströme von Gnaden von neuem Leben in diesen Boden.“

“Ich bin die weinende Allmacht. Meine Tränen sind das farblose Blut aus Meinem Unbefleckten Herzen, das sich für alle Jahrhunderte mit dem Blut Christi für die Erlösung der Seelen vermischt. In Meinen Tränen werden Herzen von der Sünde gereinigt. Schmerzen, die Gott zu dem Zweck aufgeopfert werden, dass sie die Verwirklichung Seines Heilsplans fördern mögen, sind keine Zeichen der Schwäche, sondern Kugeln, welche die Burg Satans beschießen.

Schmerzen, die nicht aufgeopfert und Mir nicht geweiht werden, ersticken die Seele. Die Tränen aus solchen Schmerzen verseuchen den Boden der Seele und führen unheilsame, selbstvernichtende Gesinnungen herbei: Bitterkeit, Groll, Mangel an Vergebung, Selbstbemitleidung, Sarkasmus, Depressionen. In einer Seele mit einer solchen Gesinnung wird das Feuer gelöscht und dringt Gottes Licht nicht länger hinein. Schmerzen hingegen, die Mir geweiht werden, verschmelzen sich mit Meinen Tränen und fließen in ein Meer zusammen, in dem die Pläne Satans ertränkt werden.

Die Schmerzensmutter ist nicht gekommen, die Seelen zu lehren, wie sie an ihrer Trübsal und ihrer Traurigkeit festhalten können. Sie kommt, die Seelen vielmehr zu lehren, wie sie diese Gesinnungen als eine Waffe zur Befreiung von sich selbst und von anderen benutzen können. Die Seele braucht sich nicht zu fragen, wie das vor sich geht: Die volle Ausschöpfung ihrer Weihe steht in Meiner Macht. Die Schmerzensmutter kommt auch, die Seelen zu lehren, nicht über weltliche Dinge zu weinen, sondern in Ihrer Nachfolge nur über die Sünde und über die Dinge zu weinen, welche die Seele betreffen.

Siehe doch, wie mächtig die Mutter der Schmerzen ist. Durch ein Leben ständiger Aufopferung endloser Schmerzen, Prüfungen und Kreuze hielt Ich die Teufel unter Meinen Füßen. Wie sehr sie auch wüteten, dort sind sie geblieben: unter Meinen Füßen, als Meine Sklaven, nichts gegen Meine Macht vermögend. Auf Golgotha stand Ich, wie in einem Himmlischen Symbol, als eine regierende Königin, aufrecht mit allen Auswirkungen Satans, der Sünden der Welt, unter Meinen Füßen, so wie Sklaven der absoluten und unbegrenzten Macht ihrer Herrin ausgeliefert. Jetzt, in diesen letzten Zeiten, offenbare Ich Mich durch dich als die mächtigste Herrin aller Seelen. (…)

Die Mutter der Schmerzen ist Miterlöserin geworden: Sie hat gemeinsam mit Gott Selbst die Menschheit erlöst. In dieser Eigenschaft ist Ihre Macht über das Böse in seiner Gesamtheit zur Äußerung gekommen. Als die mächtigste Herrin der Seelen bekommt Sie nun die Gelegenheit, die Göttliche Verfügung umzusetzen, kraft welcher Ihre totale, absolute und souveräne Macht über alles, also auch über die Teufel bekannt gemacht wird. (…)

Verstehe dies richtig: Je niedriger die Seele sinkt, desto nichtiger ist sie im Vergleich mit demjenigen, was von Gott mit dem Seinigen bekleidet ist. Der Allerhöchste hat es so verfügt, dass da eine himmelweite Kluft besteht zwischen Maria, Perle und Krone der Schöpfung, und allen anderen Geschöpfen. Unter diesen anderen Geschöpfen aber bestehen auch große Unterschiede. Die Engel stehen am nächsten bei mir, aber sind dennoch in Gottes Augen nicht mehr als ein Sandkorn unter Meinen Füßen. Die Menschenseelen sind von Gott so gemacht, dass sie aufgrund heiligender Verdienste sogar über die Engel hinaussteigen können, bleiben jedoch im Allgemeinen weit unter der Ebene der Engel. Die Teufel sind Seelen in absoluter Entartung. (…)“

 

Donnerstag, 29. Juni 2006

“Durch Mein Jawort hat sich die Heilsgeschichte völlig verändert. Der Allerhöchste hat Mir ein alles verzehrendes Verlangen nach dem Kommen des Messias ins Herz gelegt. Als der Erzengel Gabriel zu Meinen Füßen niederkniete, um von Mir die Zustimmung zu erbitten, den Keim des Körpers Christi in Mich zu legen, der die Menschheit aus dem Todesurteil erlösen sollte, das durch den Sündenfall des ersten Menschenpaares über die Seelen verhängt worden war, begriff Ich in einigen Augenblicken, welch einmaliges Kreuz Mein Jawort Mir auferlegen würde. Ich sah jedoch auch den unvorstellbaren Einfluss vorher, den diese Zustimmung auf das Schicksal der Menschheit ausüben würde. Bei der Verkündigung von Seiten des Engels wurde Mir somit eine uneingeschränkte Macht über das Schicksal aller Seelen anvertraut. Gewissermaßen ist in jener Stunde zwischen Gott und Meiner Seele der heilige Bund unterschrieben worden, kraft dessen Ich für ewig die Herrin aller Seelen sein sollte.

 

Botschaften zum Fest vom 15. September
Maria, Miterlöserin

Dienstag, 20. Juni 2006

“Jeden Tag wird das Opfer Jesu auf den Altären Seiner Kirche erneuert. Dasjenige, wonach Er Sich jedoch so inständig sehnt, ist, dass außer mit Seinem Leib und Blut viele Kelche auch mit den liebevollen Opferungen von Seelen gefüllt werden mögen. Viel mehr Seelen sollen sich selbst, alle ihre Kreuze und Prüfungen und all ihre Liebe in den allerheiligsten Kelch Meines Schmerzensreichen und Unbefleckten Herzens ausschütten, um ihre Aufopferung durch Meine mächtigen Hände zum Himmel heben zu lassen. Keine Seele kann fassen, welche Lichtkraft von der gemeinsamen Aufopferung des Leibes und Blutes Christi mit der totalen Selbsthingabe einer Seele ausgeht. Jede Seele könnte die Hölle auf ihren Fundamenten erbeben lassen, wenn sie sich Mir in allen Prüfungen, Leiden, Schmerzen und allem Kummer inständig zu Füßen werfen würde mit der Bitte:

O Maria, mächtige Herrin der Seelen und Miterlöserin der Menschheit, lass alle meine Leiden, Kreuze und Prüfungen und die ganze Liebe, mit der ich diese für Dich trage, in den Kelch Deines Herzens überfließen und geruhe, sie in Einheit mit dem Leib und dem Blut Christi Gott aufzuopfern, damit Sein Reich auf Erden gegründet werden kann.

Der Seele, die sich bis in ihren Leib mit ihren sämtlichen Leiden und allem Kummer total und völlig Mir, der mächtigen Herrin alles Erschaffenen, hingibt, kann durch eine solche Aufopferung die unendliche Erlösungsmacht Christi und Sein Göttliches Leben zuteil werden. Ich bin die wahre Miterlöserin der Menschheit, und diese Funktion findet ihre Krönung in der Ausübung Meiner Funktion als die Herrin aller Seelen. Die Herrin aller Seelen wird Ihre uneingeschränkte, totale Macht über die Seelen, die sich Ihr als Diener oder Sklaven Ihrer Liebe hingeben, dazu anwenden, das Erlösungsmysterium zu seiner vollen Verwirklichung zu führen.

So bringe Ich das Opfer Christi mit dem Opfer der Seele in Verbindung, die sich vollkommen Mir hingegeben hat. In der Vereinigung zwischen diesem Göttlichen Opfer und dem menschlichen Opfer, verschmolzen im Kelch des Herzens der Herrin der Menschheit, wird die Quelle desjenigen Lebens entspringen, das die Seelen tatsächlich befreien wird. Der Leib und das Blut Christi besitzen diese Macht bereits aus sich selbst, aber genauso wie Gott Mich für die Menschwerdung nötig haben wollte, will Er jede Seele verwenden, um der Menschwerdung ihre wahren Früchte zu schenken. So wie in allem kommt Meine Berufung als die Brücke zwischen dem Himmel und der Erde auch darin zum Ausdruck. So hat es der Allerhöchste verfügt: Maria, die mächtige Herrin aller Seelen, soll die Göttlichen Mysterien in ihren konkreten Auswirkungen gegenüber den Seelen vollenden.”

 

Samstag, 19. August 2006

“Eine der Früchte der Werke Satans besteht darin, dass es sehr vielen Seelen schwer fällt, Mich als die Miterlöserin der Menschheit zu akzeptieren. Bedenkt, dass der Allerhöchste Seine Werke erst als vollendet betrachtet, wenn die Gottheit und die Menschenseele sich in diesen Werken vollkommen aneinander schließen. Die Gottheit und die Menschenseelen sind wie ein Schlüssel und ein Schloss: Die beiden Elemente müssen vollkommen ineinander passen und anschließend durch einen vollkommen ineinander überfließenden Willen ineinander umgedreht werden, um die Tür zu öffnen.

Jesus war als Sohn Gottes die Mensch gewordene Gottheit. Ich Selbst war als die Unbefleckte Empfängnis gleichsam die ‘vergöttlichte’ Menschheit. Jesus war von Natur aus Gott und wurde zum Menschen zwecks der Erlösung. Ich dahingegen war von Natur aus Mensch und wurde auf nahezu Göttliche Ebenen erhoben. In den Vereinten Herzen Jesu und Mariens sind die Worte in der Heiligen Messfeier besiegelt: ‘Lasse uns dieser Kelch teilhaben an der Gottheit Christi, die unsere Menschennatur angenommen hat.’

Ich erinnere ebenfalls an die Bibelworte, dass am Ende die Macht an Jesus übertragen werden soll. Er wird die Seelen richten. Dieses Privileg steht Ihm zu, weil Er die Seelen in Gottes Wahrheit unterrichtet hat und sie in Seinem Fleisch und Blut erlöst hat. Ich weise darauf hin, und dies offenbare Ich zum ersten Male durch dich als Apostel Meiner Macht, dass Ich bei diesem Urteil an Seiner Seite stehen soll und dass sämtliche Seelen in jener Stunde nicht alleine vor Ihm niederknien werden, sondern vor den Vereinten Herzen Jesu und Mariens. Der Allerhöchste wird von der Göttlichen Macht Zeugnis ablegen, die in Mich gelegt worden ist und wodurch in Mir die Vollkommenheit Seiner Werke ihren vollen Glanz erhalten hat.

Der Apostel Johannes wurde als ‘Apostel, den Er liebte’ angedeutet. Die von Jesus gehegte besondere Vorliebe zu Johannes ging in hohem Maße aus der Tatsache hervor, dass dieser Apostel Mir gegenüber die Gesinnung eines richtigen Sklaven besaß. Er hat dadurch die Grundlage eines der größten Göttlichen Mysterien durchschaut. Bereite die Seelen auf diese Wahrheit vor: Die Rettung der Menschheit kann nicht vollendet werden, solange sie nicht ungeteilt vor Maria niederkniet. Gottes Größe liegt in Seiner Macht. Diese Macht hat Er Mir zuteil werden lassen, mit Ausnahme der schöpferischen Macht, die das Wesen der Gottheit Selbst ausmacht und somit Sein einmaliges Privileg ist. Die größte Verherrlichung Gottes aber vollzieht sich zu Meinen Füßen. (...)”

 

Mittwoch, 4. April 2007

“Immer noch machen sich feindliche Stimmen hörbar, wenn von Maria als Miterlöserin die Rede ist. Ich betone, dass diese Stimmen von Satan inspiriert werden, der die Fülle von Gottes Wahrheit für die Seelen zu verschleiern versucht. Der Schlüssel zu Gottes Heilsmysterium, das durch den großen Erlösungsplan erschlossen werden musste, war von einer Menschenhand zu bedienen. So hat es Gottes Gesetz von Anfang an verfügt.

Ohne Mein ‘Ja’ konnte die Erlösung nicht vollzogen werden; denn gemäß dem Gesetz Gottes wäre sie in diesem Fall nicht vollkommen gewesen. Gottes Gesetz verfügt, dass alles, was zwischen dem Himmel und der Erde geschieht und im Interesse der Seelen ist, mit ihrer Mitwirkung verwirklicht werden soll. Genau das ist das tiefe Wesen des Neuen Bundes.

Es gäbe gar keinen Neuen Bund ohne menschlichen Beitrag. Aus diesem Grunde musste Jesus die Menschenseelen in einem menschlichen Körper erlösen und musste der Schlüssel zur Eröffnung dieses Bundes von der Hand eines weiblichen Menschen bedient werden. Ohne Mein ‘Ja’ konnte es also keine Erlösung geben. Deshalb bin Ich in der Fülle die Miterlöserin der Seelen.”

 

Loskauf unserer Seelen —
Donnerstag, den 24. September 2009
(Fest Maria, Loskauf der Gefangenen)

“Liebe Seelen, Ich bin der Loskauf der Gefangenen. Gebt Mir heute euer Selbst ohne jegliche Zurückhaltung. Ich kann alle eure Leiden an Leib und Seele für die Befreiung eurer Lieben und von euch selbst aus den Fallen der Finsternis gebrauchen.

Gott hat Mir eine uneingeschränkte Macht über den Bösen geschenkt. Diese Macht ist wie ein Schlüssel auf der Tür zu eurem wahren inneren Frieden und der Erfahrung einer wahren Freiheit.

Um diesen Schlüssel in einer Seele umzudrehen, muss Ich in Gottes Herzen die Urkunde des Bundes zwischen dieser Seele und Mir Selbst hinterlegen können, des Bundes, der von Jesus erstellt und mit Buchstaben aus Göttlichem Blut geschrieben wurde, von Mir mit Meinen Tränen als Miterlöserin unterschrieben wurde und nun auf eure Unterschrift wartet, durch die vollkommene und vertrauensvolle Hingabe von all eurem Leid an Mich. Sobald dies erfolgt, kann Mein Fuß die Schlange, die euren Seelentempel und den Seelentempel eurer Lieben unsicher macht, Meiner Macht und Meiner Herrlichkeit unterwerfen.

Wer Mir wahrhaftig gehört, kann kein Sklave der Finsternis bleiben; denn Ich bin für ewig der Tabernakel des Lichtes Christi.

Glaubt bedingungslos an Mich; denn Ich will Mich Selbst der Barmherzigkeit Gottes anbieten als Lösegeld für irrende und getäuschte Seelen. Mein Wert als Lösegeld ist in Gottes Augen unendlich. Allerdings kann dieser Wert nur in dem Maße zu Geld gemacht werden, wie ihr euch Mir vertrauensvoll und vollkommen hingebt.

Für eure Lieben, die Mir nicht gehören wollen, will Ich Mich Selbst der Barmherzigkeit Gottes darbieten, damit die Stimme der Liebe in ihnen die Misstöne der Welt vertreiben möge und ihre Umkehr vorangebracht werden kann. Gebt euch Mir total, damit Ich das Licht eurer Seele leuchtender machen kann und durch euch die welkende Blume eurer Lieben auf das große Licht vorbereiten kann, das Ich ihnen erwirken werde.

Lasset die Seelen dieses Gebet an Mich richten...”

(Es wird das Gebet Nr. 1134 geboren)

 

1134. Bittgebet zu Maria, Loskauf der Gefangenen

(durch “Myriam van Nazareth”)

O Maria, mächtige Brücke zwischen Himmel und Erde, Miterlöserin der Seelen,

in meiner Not bitte ich Dich flehentlich um die Befreiung meiner Lieben und meiner Selbst aus der Sklaverei der Finsternis.

Ich gebe Dir alle meine körperlichen Leiden und mein ganzes Herzeleid als Lösegeld für die Seelen, die ich Dir jetzt auf besondere Weise anvertraue.

Geruhe, in allen diesen Seelen den Teufel der Sünde, der Untugend, der Verirrung, der Versklavung und der Süchtigkeit in die Knie zu zwingen, damit er Dir seine Beute ausliefert.

Du, die Du der Vollmond in der Nacht der Seele bist, brich doch in diesen Seelen die Macht der Finsternis.

Geruhe, ihnen den Lichtstrahl zu erwirken, der Saul auf dem Weg nach Damaskus für die Werke des Lichtes gewonnen hat.

Geruhe, die Unvollkommenheit meiner Selbstaufopferung mit dem unendlichen Wert Deiner vollendeten Liebe zu ergänzen, deren Macht über Gottes Barmherzigkeit Unzählige aus den Fallstricken des Bösen und der Verirrung befreit hat; denn Ich will Dir heute mein Leben und mein Sterben geben, für die Wiedergeburt dieser Seelen, für ein Leben von Licht und Liebe.

 

Fest der Heiligen Erzengel

Donnerstag, 28. September 2006,

“Morgen werden die heiligen Erzengel gefeiert. Ich will dich in einige Mysterien in Bezug auf ihr Wesen und ihre Aufgaben einführen (...).

Der Heilige Erzengel MichaEl ist der oberste Fürst des Himmlischen Hofes. Er war der Führer der Engelscharen, die Gott treu blieben, als sich Luzifer, der später Satan heißen sollte, gegen Gottes Pläne und Werke auflehnte und große Engelscharen mit sich in den Ungehorsam hinein zog und in die Verweigerung, Mich als die spätere Königin und Herrin aller Seelen, einschließlich der Engel, zu akzeptieren. Michael ist für alle Jahrhunderte der Führer der kämpfenden Engel. Ihm wurde der Auftrag anvertraut, über das Seelenheil der Menschenseelen zu wachen, und sie vor sämtlichen finsteren Einflüssen zu schützen, welche dieses Seelenheil durch Versuchungen und unmittelbare Angriffe von Seiten der Teufel bedrohen können.

Ich möchte, dass die Menschenseelen Michael das Heil und den Schutz ihrer Seele anvertrauen. So wie er für alle Jahrhunderte über die reine Kampfkraft sämtlicher Engel für den Sieg des Lichtes wacht und für die Gehorsamsdisziplin unter den Engeln zuständig ist, kann er das ebenfalls in den Menschenseelen tun.

Der Heilige Erzengel RaPHaEl begleitet die Engel, die Heilungsaufgaben haben. Ihm wurde die Aufgabe anvertraut, die Menschenseelen am Körper und in ihren geistigen Fähigkeiten zu unterstützen. Er begleitet die Menschenseelen, die ihn darum bitten, so dass sie ihren Körper in gehöriger Weise in den Dienst von Gottes Heilsplan stellen können, dass Krankheiten in dem Maß und in dem Sinne geheilt werden, wie dies für die Seele und für Gottes Pläne zweckdienlich oder notwendig ist, und dass die Menschenseele ihre geistigen Fähigkeiten dazu benutzt, Gottes einziger Wahrheit zu dienen.

Ruft Raphael an, die Kirche vor den Verirrungen sämtlicher Ketzereien und des Modernismus zu bewahren, die das Christentum wie durch einen Krebs unterminieren. Er hilft der Menschenseele dabei, ihren Verstand völlig darauf zu verwenden, Gottes Pläne und Werke zu verwirklichen und ein gesundes Gleichgewicht in sämtlichen Angelegenheiten des Körpers und des Geistes zu finden, jedes Mal im Hinblick auf Gottes Bedürfnisse.

Der Heilige Erzengel GABRIEL begleitet die Engel, die eine dienende Aufgabe zu erfüllen haben. Er überwacht den Tiefgang und die Reinheit der Andacht und der Ausführung sämtlicher Befehle, die von Gott und von Mir den Engeln erteilt werden. Seine Aufgabe ist es ebenfalls, die Menschenseelen im Herzen zu reinigen, damit sie sich vollkommen für jeden Kontakt zu Gott und zu Mir aufschließen können. Er unterstützt und reinigt die Menschenseelen, die ihn darum bitten, damit sie die himmlischen Eingebungen und Botschaften so entgegennehmen und verstehen, wie diese gemeint sind, und er kann die Gebete, die Bitten und den Dienst von Seelen an Gott und an Mich in der möglichst besten Form vor Gott und vor Mich bringen. Er kann dazu beitragen, dass die wahre Kommunikation zwischen Menschenseelen optimal verläuft, indem er die Herzen reinigt und sie auf einander einstellt.

Die Seelen können ihn zur Hilfe bitten, um den Frieden unter sich wiederherzustellen oder zu fördern. Gabriel ist auch der Engel der wahren, tiefen Weihe an Mich, der Reinigung und Begleitung der mystischen Empfindung und der reinen Empfindung des Göttlichen. (...) Er verstärkt in den Mir geweihten Seelen das Verlangen, Mir auf das Äußerste zu dienen. Er hat die Aufgabe, in den Menschenherzen die Wahre, Himmlische Liebe dermaßen anzufachen, dass sie über das Menschliche hinaussteigen können. Er ist auch der Erzengel, der den Menschenseelen dabei helfen kann, sich vollkommen von den weltlichen Dingen loszulösen. Zusammen mit Raphael kann er dabei behilflich sein, jegliche Form der Sucht zu überwinden (...)”.

“Falls Mich die Seelen öfter und inständiger um die Unterstützung von Seiten der Engel bitten würden, so würden auf Erden große Wunder geschehen. In dem Falle könnte Ich die Engel noch viel zweckmäßiger für die Verteilung der Gnaden unter den Menschenseelen einsetzen. Der Alltag der Seelen auf Erden würde dann hochgradig mit Gottes Plänen in Übereinstimmung gebracht werden. All demjenigen, was Ich den Engeln befehle, wird blitzartig Folge geleistet.

Täglich werden jedoch Millionen von Befehlen nicht erteilt, weil Mich die Menschenseelen NICHT darum bitten oder aber Mich nicht in der angebrachten Weise oder nicht in der richtigen Absicht darum bitten. So werden täglich viele Millionen von möglichen Gunsterweise NICHT gewährt und finden die Teufel viele Millionen von Gelegenheiten, um Situationen und Ereignisse für ihre Zwecke auszunutzen; denn die Seelen leisten ihnen nur wenig Widerstand.

Ich betone die Notwendigkeit für die Seelen, die Erzengel um Hilfe zu bitten. Diese Fürsten des Himmlischen Hofes werfen sich täglich zu Meinen Füßen nieder, um Mir in inständigen Bitten die Bedürfnisse der Menschenseelen anzuvertrauen und Meine Befehle entgegenzunehmen, damit sie die Engel in ihrem Dienst dazu organisieren können, die von Mir erhaltenen Aufträge auszuführen. Die Erzengel überwachen genauestens die Ausführung der Aufträge durch die Engel, damit diese Ausführung dem Wortlaut Meiner Befehle buchstäblich entspricht, genau so, wie Ich es will, und zum von Mir gewollten Zeitpunkt. Ich will den Seelen eine Anzahl von Absichten bekannt geben, welche sie Frucht bringend den Erzengeln anvertrauen können:

1. Betet um das Einschreiten des heiligen Erzengels MICHAEL bei:

- jedem Fall von Kriminalität

- Bedrohung des Körpers und der geistigen Verfassung (geistigen Angriffen)

- Angst, die auf das Verhalten oder die Worte eines Mitmenschen zurückzuführen ist

- jeglicher Versuchung

- Misshandlung

- jeder Situation der Gewalt, der Folterung und der körperlichen oder geistigen Quälung

 

2. Betet um das Einschreiten des heiligen Erzengels RAPHAEL bei:

- schwerer Ermüdung

- körperlicher Unfähigkeit, um spezifische Aufgaben zu erfüllen oder spezifischen Verpflichtungen nachzukommen

- jeder körperlichen Schwäche

- Neigung zur Unkeuschheit

- geistiger Verwirrung

- Unruhe im Geist, Zweifel und Unsicherheiten

- Neigung zur Schwermütigkeit

- jeglicher Sucht nach Genuss- oder Nahrungsmitteln

- schlechten Gewohnheiten

- Neigung zum Grübeln, zum übermäßigen Analysieren, zum Leben aus dem Verstand heraus

 

3. Betet um das Einschreiten des heiligen Erzengels GABRIEL bei:

- jeglicher Äußerung des Unfriedens, der Uneinigkeit, des Grolls, der Bitterkeit, der Unversöhnlichkeit

- Unfähigkeit, zu vergeben

- Lauheit im Gebet

- Gleichgültigkeit gegenüber Gott, gegenüber Mir, gegenüber den Mitgeschöpfen

- Unfähigkeit, sich mit seinem Schicksal abzufinden

- Neigung zum Materialismus

- überwiegender Aufmerksamkeit für die weltlichen Dinge und Ereignisse

- Bittet ebenfalls um seine Hilfe für den Weltfrieden”.

 

Freitag 29. September 2006 (Fest der Heiligen Erzengel)

Der Heilige Erzengel Michael: “Sklave der Herrin aller Seelen, ich bin der oberster Fürst der Engel. Ich komme, den Menschenseelen gegenüber die unbegrenzte Macht unserer Königin zu bezeugen, ebenso wie die totale Unterwerfung, die alle Seelen Ihr schulden. Ich lege dieses Zeugnis in meiner Eigenschaft als Wortführer des Himmlischen Hofes ab, als Erster im Rang unter Maria, unserer unantastbaren und allermächtigsten Herrin. Täglich erscheine ich zusammen mit den anderen Erzengeln zur Mittagsstunde und zu Mitternacht vor unserer hocherhabenen Herrin wie in einer himmlischen Audienz, wobei ich mich im Namen sämtlicher Engel neunmal zu Ihren allermächtigsten Füßen niederwerfe und Ihr beide Füße küsse. Ich betrachte diese äußerste Ehrerweisung nicht als eine Erniedrigung, sondern als ein außergewöhnliches Privileg, das in mir Quellen der tiefsten Entzückung erschließt…

Zeugnis des hl. Erzengels Michael in Bezug auf die Macht von Maria und seine Unterwerfung Ihr gegenüber, (Offenbarung vom 29. September 2006)

Ich bezeuge, dass ich, oberster Fürst des Himmlischen Hofes, vor Sehnsucht glühe, unserer Herrin diesen Akt der Unterwerfung und Ergebenheit Ihr gegenüber zu Füßen legen zu dürfen.

Sollte Sie es wollen, so könnte Sie uns durchaus dieses Privileg verweigern. Diese Verweigerung würde allerdings sämtliche Engel in tiefste Trauer tauchen; denn in diesem Akt der Übergabe bekräftige ich unseren vollkommensten Gehorsam und unsere totale Unterwerfung unter Ihre unbeschränkte Macht. Mögen die Menschenseelen aus dieser Verfassung der Engel begreifen, wie unvorstellbar und allumfassend die Macht Derjenigen ist, die auch ihre Herrin ist: ich, der oberste Fürst der Engel, der von unserem Gott als Führer des ganzen Himmlischen Hofes vorhergesehen war, nachdem der ursprüngliche oberste Fürst, Luzifer, aus dem Himmel verbannt worden war, werfe mich zu den Füßen der Menschentochter nieder, küsse Ihr die Füße und bitte Sie tief kniend flehentlich um Ihre Befehle.

Menschenseelen, öffnet eure Augen, damit ihr die erhabene Größe, die unaussprechliche Majestät und die unübertreffbare Macht von Maria, der Herrin von allem Geschaffenen, seht. Dient Ihr bis auf das Äußerste. Sie besitzt die Macht, um über euer Schicksal zu entscheiden, sowie Sie alle Macht über uns Engel hat. Kein Mensch noch Engel ist Ihr gegenüber mehr wert als ein Sandkorn unter Ihren Füßen. Gebt in der innigsten Weihe und Selbstverleugnung, Liebe und Unterwerfung euer Leben für Sie. Benutzt dieses unschätzbare Geschenk, das ihr besitzt, doch wir Engel niemals bekommen können - das Leiden in einem Körper -, um Ihre Macht bis auf das Äußerste zu verherrlichen.

So könnt ihr in sinnvoller und äußerst wertvoller Weise ergänzen, was unserer brennenden Liebe und unserem makellosen Gehorsam fehlt. Im Namen der unzähligen Engelscharen, über die ich die Führung habe und die ich jeden Tag und jede Nacht zu den mächtigsten Füßen außer Gott niederlege, richte ich einen Aufruf an alle Menschenseelen, mit uns Engeln einen heiligen Bund zu schließen, zur Verwirklichung der wunderbaren, für euch unfassbaren Pläne Gottes für das ewige Glück der Menschenseelen, und zwar durch eine restlose Selbstverleugnung, eine unbeschränkte, brennende Liebe und die tiefste Selbsterniedrigung zu Füßen der Herrin aller Seelen.”

Maria: “Das Fest der heiligen Erzengel ist unter anderem die Gelegenheit, bei der im Himmel des großen Sieges der Himmlischen Heerscharen unter Anführung des Heiligen Erzengels Michael über Luzifer und sein Gefolge, die aufständischen oder gefallenen Engel, gedacht wird. Der Kampf war ein Kampf um die Ehre Gottes, aber auch um die Ehre der Herrin der Seelen. Luzifer und die Seinen weigerten sich, sich vor einer Frau zu demütigen, einer Menschenseele, Maria, damals noch nicht im Fleische geboren, doch bereits lebend im Keim von Gottes Heilsplan für die Seelen als die letztendliche Ausführerin davon in den Seelen.

Luzifer als der oberste Fürst des Himmels kannte in großen Zügen Gottes Absicht mit Mir: Er, der nur Gott über sich hatte, sollte künftig ein Diener zu Füßen der Frau werden. Er reagierte auf die Verkündigung dieser Göttlichen Verfügung mit Hass gegenüber Gott, gegenüber Mir und gegenüber allen Seelen, die Mir trotzdem dienen werden. Für ihn war es undenkbar, dass er Untertan einer Herrin werden sollte, die eine absolute Macht über ihn haben würde und deren Willen er bedingungslos würde ausführen müssen.

Meine Ehre wurde von Michael und den Engeln, die seine Gefühle teilten, verteidigt. Die treuen Engel wurden von Liebe für Mich entflammt und wurden im Grunde genommen Meine ersten Geweihten. Heute genießen die treuen Engel auf eine besondere Weise die Verzückungen Meines Antlitzes und Meiner Gegenwart im Leuchten Meiner unvergleichlichen Schönheit und Macht. Ich will diese Gunst auch über Meine treuen Geweihten auf Erden ausströmen lassen, um sie für den Dienst zu Meinen Füßen glühender zu machen. (…)“

„Der oberste Fürst Meiner Diener, der Heilige Erzengel Michael, hat heute Morgen zu dir über Mich als ‘die Menschentochter’ gesprochen. Mit dieser Bezeichnung, die noch nie vorher benutzt wurde, hat der Führer der Engelscharen Mich im tiefsten Wesen Meiner Natur verkündet. Jesus wurde der Menschensohn genannt. Er war der Sohn Gottes, von Natur aus göttlich, jedoch im Fleisch geboren aus Meinem Leibe und Meinem Blut.

Wenn Michael Mich als ‘die Menschentochter’ bezeichnet, verweist er damit auf den vergöttlichten Keim, aus dem sich Mein Wesen gebildet hat. Meine Seele ist anders geschaffen worden als die übrigen Menschenseelen. Meine Seele ist aus der Quelle des Lebens gebildet worden, allerdings mit Beimischungen der göttlichen Natur, die sich nicht mehr von der menschlichen Natur scheiden ließ, ebenso wenig als sich Milch und Wasser nach ihrer Vermischung noch voneinander scheiden lassen: man sieht, schmeckt und riecht nach wie vor die Natur der Milch, und die Mischung verhält sich in jeder Hinsicht wie Milch. So wurde Meine Seele in den Keim eines menschlichen Körpers hineingepflanzt.

Jede Menschenseele, die erschaffen wird, wird mit der menschlichen Natur verkleidet, das heißt, dass sie sämtliche Wesenszüge des ‘Menschen’ zum Träger bekommt. Diese Wesenszüge setzen sich aus den Eigenschaften zusammen, die Gott als kennzeichnend für das Wesen des ‘Menschen’ vorhergesehen hat, erhalten aber ihre endgültige Form unter Einfluss aller möglichen Änderungen, denen diese Eigenschaften unter Einwirkung des Standes der Gnade, in dem sich die Menschheit als Ganze befindet, unterliegen. Dazu kommen noch die erblichen Eigenschaften, die die Verfassung des materiellen Körpers bestimmen, und die wiederum mit den Merkmalen der Seele in Wechselwirkung treten, um zusammen das Wesen des Individuums zu bestimmen.

Die größte Änderung ist diese, welche von der Erbsünde ausgeht. Indem der Schöpfer Meine Seele bei Ihrer Schöpfung von diesen Einflüssen von Seiten des herabgesunkenen Standes der Gnade der ganzen Menschheit loslöste, konnte Er Meine Seele vor einer Unmenge von verunstaltenden menschlichen Zügen bewahren und war Meine Seele von Anfang an Trägerin eines außerordentlich großen Anteils lauterer, unbefleckt heiliger, sogar unversehrt göttlicher Merkmale.

Der Erzengel weist darauf hin, indem er seine Herrin ‘die Menschentochter’ nennt: Sie, die in einmaligem ‘vergöttlichtem’ Zustand in das Fleisch eines Menschen eingebettet wurde und also die ‘Tochter des Menschen’ wurde, während Sie nach wie vor einen einmaligen Anteil göttlicher Eigenschaften in sich trug, unantastbar für jeglichen schwächenden und verunreinigenden Einfluss, weil Sie zum allertiefsten Kontakt, zur vollkommenen Verschmelzung mit der Fülle der Gottheit von Jesus und vom Heiligen Geist vorbestimmt war.

Jesus war der Menschensohn, weil Er als Gott aus einem Menschen für das Leben in einem materiellen Körper geboren wurde. Ich bin die Menschentochter, weil Ich auf die allerreinste Art und Weise aus der Quelle der Göttlichen Macht hervorquellend mit einem Mindestanteil menschlicher Merkmale, gerade noch reichend, damit Ich als Mensch wieder erkennbar bleibe, im Fleisch geboren bin. Meine Natur ist menschlich, allerdings in einem so außerordentlichen Ausmaß mit der Gottheit bekleidet, dass Ich auf der Ebene der höheren Vermögen der Seele, des Herzens und des Geistes als ‘die Tochter Gottes, im Fleisch aus einem Menschen geboren’ betrachtet werden konnte.

Die Bezeichnung ‘Menschentochter’ weist auf eine einmalige Einheit von einerseits göttlichen Einflüssen in unversehrter Form und andererseits dem notwendigen Mindestmaß an Wesenszügen eines weiblichen Menschen hin, vollkommen oder ‘vergöttlicht’ bis hin zu bestimmten körperlichen Merkmalen. Aus diesem Grunde bin Ich vollkommen heilig.

‘Heilig’ sollst du verstehen als ‘in vollkommener Übereinstimmung mit dem von Gott mit dem Heil bezweckten Endziel’. Eine vollkommen heilige Seele ist eine Seele, in der die Zielsetzungen von Gottes Heilsplan vollkommen verwirklicht sind. Diese Seele ist in einem so hohen Ausmaß jeglicher Hemmungen der menschlichen Natur entledigt, dass sie sich den Wesenzügen von Gott Selbst immer mehr nähert. In den wahren Heiligen verwirklicht sich dieser Zustand im Laufe ihres irdischen Lebens. In Mir hatte sich dieser Zustand bereits vor Meiner Geburt im Fleisch verwirklicht, und sämtliche Züge der Gottheit entfalteten sich in Mir unaufhörlich weiter in dem Maße, wie sämtliche Göttlichen Mysterien in Mir weiter aufblühten und sich vollkommen erfüllten.

Diese Entwicklung konnte sich in Meiner Seele blitzschnell vollziehen, weil Ich in Mir nicht den hemmenden Einfluss der Erbsünde trug. Das alles erklärt, weshalb das Wesen der Gottheit, das unergründlich ist, nur über den Weg der Kenntnisse über Mein Wesen einigermaßen erfasst werden kann. Dasjenige, was in Gott nicht ausfindig gemacht werden kann, weil es gleichsam in die Unendlichkeit hinaus fließt, kann in Meinem Wesen aufgrund Meiner Berührungspunkte mit der menschlichen Natur gerade noch im Keim gefasst werden.

Trotzdem sind diese Kenntnisse nie zuvor offenbart worden, und sie werden nur von den Seelen verstanden werden, von denen Ich will, dass sie sich Mir wirklich nähern. Alle Kenntnisse von großen Mysterien bringen für die wissende Seele Verantwortlichkeiten mit sich. Diese Verantwortlichkeiten können nur dann nicht schädlich werden, wenn die Seele die Kenntnisse für ihr Wachstum in der Liebe benutzt, in der Unterwerfung und in der totalen Weihe, auch im Leiden, also in der Heiligkeit, oder in einer Weise, die der Verwirklichung der Zielsetzungen des Heiles zuträglich ist”.

 

Samstag, 30. September 2006

“Weil sogar für viele Meiner Diener die Bedeutung Meiner Worte der vorigen Nacht verschleiert bleiben wird, werde Ich sie mit einem Bild erläutern. Die Menschentochter ist nicht Gott, aber Sie trägt in Sich die Merkmale der höchst möglichen „Vergöttlichung“. Wenn du einen erleuchteten Raum betrachtest, siehst du die Auswirkungen des Lichts, während das Licht selbst in seinem Wesen nicht greifbar bleibt. Wenn du den prächtigen Regenbogen siehst, der durch ein Prisma, durch welches das Sonnenlicht scheint, auf eine Mauer oder auf einem Fußboden gezaubert wird, siehst du verschiedene Elemente, woraus das Sonnenlicht besteht, während das Licht selbst nicht greifbar bleibt.

Nicht nur das tiefe Wesen des Lichts bleibt verborgen, darüber hinaus kann ohne das Dazwischenfügen des Prisma nicht ermittelt werden, dass dieses Licht aus einer Anzahl unterschiedlicher Farben aufgebaut ist. So fühlst du auch die Wärme des Sonnenlichts, ohne dass die Quelle von diesem allen und das Wesen von dieser Wärme ganz und gar bis in den Kern ergründet werden können. Niemals können alle Fragen über das tiefe Wesen davon gelöst werden; denn letztendlich scheitert der Verstand an dem Unfassbaren, Nichtstofflichen, dem Mysterium, das eine unsichtbare Hinzufügung von Gottes Hand ist.

So ist es auch mit Meinem Wesen: Ich mache das Göttliche für die Seelen greifbar, ohne dass das tiefste Geheimnis Meines Wesens auf menschliche Weise erklärt werden kann. (…)“

 

Schutzengelfest

Montag, 2. Oktober 2006

“Ja, die sechs Milliarden Schutzengel der Menschenseelen, die auf Erden leben, bilden einen der Pfeiler Meiner Macht. Füge die unzähligen anderen Engel im Himmel hinzu und du hast einen ersten Bruchteil eines Bildes der Macht von der Herrin aller Seelen: Etliche Milliarden Engel, die zu Meinen Füßen liegen, wartend auf Meine Befehle. Du sollst wissen, dass dies alles in der Tat nur einen kleinen Teil Meiner Macht ausmacht. Du weißt, dass Ich auch die unzähligen Teufel in Meiner Macht habe.

Wenn die Menschenseelen ein aufrichtiges Verlangen nach Befreiung zu erkennen geben würden, würde Ich mit einem einzigen Befehl die ganze Erde in wenigen Augenblicken durcheinander schütteln. Nichts würde Mir eine tiefere Genugtuung geben als diese Demonstration Meiner Macht; denn die Macht ist Mir zugunsten der Verwirklichung und totalen Erfüllung von Gottes Heilsplan gegeben worden.“

“Ich habe dir gesagt, dass Gott als große Funktion der Frau vorgesehen hat, dass sie Trägerin des Lebens sein soll und das Geschaffene zu seiner vollen Entfaltung bringen soll. So soll die Frau die notwendige Krönung auf all das Geschaffene bilden. Eva, die erste Frau, war als Stammmutter und Königin des menschlichen Geschlechts geschaffen worden. Sie war vorherbestimmt, um auf vollkommen heilige Weise das Leben in ihrem Schoß zu empfangen und die Heiligkeit dieser Keime instand zu halten. Die Frau sollte in der Tat die Bewahrerin der Heiligkeit unter den Seelen werden.

Satan hat diesen Plan vereitelt, indem er Eva den ersten Ungehorsam gegenüber Gott einflüsterte. Er hatte mit seinem zerstörerischen Plan Erfolg, indem er Eva mit Machtgier befleckte. Er schürte in ihr den Hochmut an und wusste sie davon zu überzeugen, dass die Frau über den Mann Macht ausüben kann, welcher der Mann keinen Widerstand bieten kann, dass sie über ihren Gefährten eine solche Macht besaß, dass dieser ihr statt Gott gehorchen werde. So hat sie ihren Mann zur Erbsünde verführt.

Dies hat Anlass zu einem Göttlichen Seelengesetz gegeben, gemäß dem die Frau als unrein betrachtet werden sollte. Obschon Gott die Frau weiterhin als dem Manne gleichwertig betrachtete, sollte sie von der Ausübung des Gottesdienstes ausgeschlossen werden und sollte sie auch nach dem Erlösungswerk Jesu in der Kirche Christi keinen Zugang zu der Handhabung der Sakramente bekommen. Dies bedeutet zwar nicht, dass die Frau in Gottes Augen in Dingen des Seelenlebens minderwertig sein würde, sondern diese Verfügung ist von dem Schöpfer als eine ewig dauernde Wiedergutmachung für den Anteil der ersten Frau an der Erbsünde vorgesehen.

Wohl hat Gott die Frau selbst in der Ordnung des Seelenlebens wieder zur Ehre gebracht, indem Er Mich als die neue Eva auf die Erde sandte, unbefleckt empfangen, in allem der ersten Frau entgegengesetzt. Maria wurde mit einer Macht bekleidet, die tausendfach jene von Eva übertraf und die den Anstifter des Falls von Eva, Satan, zu Ihren Füßen bringen sollte. Satan wusste Eva von ihrer Macht über ihren Gefährten zu überzeugen. Gott hat Mich von Meiner Macht über Satan überzeugt.

Warum denn bleibt die Frau von der Handhabung von Gottes Sakramenten ausgeschlossen, während doch die „Frau“ die Macht über all das Geschaffene, also auch über alle Männer, bekommen hat? Weil Gott die Sakramente nicht einer Verunreinigung preisgeben kann, die noch immer auf die Erbsünde hinweist. Siehe, Satan setzt seine Werke in der Frau fort: Noch immer verbreitet er in der Frau das Gift der Machtgier, die sich noch immer in großem Umfang auf dem Gebiet der Erotik, der Sexualität, der leiblichen Eitelkeit auswirkt.

Ich bin die Frau, in welcher die Ausübung der Macht auf das Brechen der Macht von jenem gerichtet ist, der Gottes Plan mit der Frau als Trägerin des wahren Göttlichen Lebens hat vereiteln wollen. Ich bin die Trägerin des wahren Lebens, Christus, in allen Seelen auf Erden und von der Macht zur Heiligung. Daher gibt es für ewig Feindschaft zwischen der Frau und Satan.“

 

Botschaft von Maria, 14. September 2010, Fest Kreuzerhöhung, 21.40 Uhr, über das Gemälde der Herrin aller Seelen

“Das Gemälde, das der Vision Ausdruck gibt, die Ich dir geschenkt habe, in der Meine Erhabenheit als Herrin aller Seelen zum Ausdruck gebracht wird, nenne Ich ein Gnadenbild, weil Ich durch dieses Gemälde große Gnaden in Seelen ergießen werde.

Es wird Seelen zum wahren Glauben an Gottes Glorie bringen und an die Wahrheit Seiner Verheißung über den endgültigen Sieg der Frau und Ihres Gefolges über die Schlange und all ihre Werke von Finsternis.”

 

Aufruf der Königin des Rosenkranzes — Donnerstag, den 7. Oktober 2010

“Ich bin die Königin des Rosenkranzes. Ich bin dazu berufen, den Seelen zu helfen, ihren Lebensweg zu einem Weg von Rosen zu machen. Die Rose ist das Symbol der Liebe. Ich bin die Rose aus dem Himmlischen Paradies. Je mehr die Seele sich nach Meiner Gegenwart in ihrem Leben sehnt, desto mehr können Meine Verfassungen in ihr blühen.

Für Gott ist jeder Lebensweg ein abgeschlossenes Ganzes. Anfang und Ende dieses Weges schließen sich aneinander an, so dass sich der Lebensweg mit einem Kranz vergleichen lässt: Von Gott geht die Seele aus, zu Gott muss sie zurückkehren, nachdem sie die Rosen ihrer Liebe entlang ihrem Weg zum Blühen gebracht hat. So soll jeder Lebensweg zu einem Kranz Himmlischer Rosen werden. Jeder Weg, über den Ich herrschen darf, wird zu einem Weg von Rosen, einem Weg von Liebe und dadurch von Himmlischer Fruchtbarkeit und ewigem Heil.

Jeder von euch ist dazu berufen, zu einem Rosengarten der Tugendhaftigkeit auszuwachsen. In dem Maße, in dem ihr Meine Worte in eurem Leben anwendet, werdet ihr um euch herum neue Rosengärten zum Blühen bringen; denn Meine Worte sind Himmlische Rosenzwiebeln. Pflanzt sie auf und neben eurem Lebensweg, und die Rosenkränze werden zu ausgedehnten Rosenfeldern werden, zu Orten der Heiligkeit, wo Ich das Parfüm für Gottes Reich der vollendeten Liebe und des vollendeten Friedens bereiten kann.

Liebt Gott und alle eure Mitgeschöpfe mit einer selbstverleugnenden Liebe, und in euch wird ein Feuer brennen, dass die Dornen der Prüfungen verbrennen wird zur Erwärmung gekühlter Herzen. Je mehr Dornen der Prüfung in euch im Feuer der wahren Liebe verbrennen können, desto mehr wird euer Weg mit reinen Rosenblättchen besät, als sichtbare Zeichen dafür, dass eure Seelen die Unterschrift Gottes in sich tragen.

Ich bin Diejenige, die diese Rosenblättchen in das Rosenparfüm der wahren Heiligkeit umwandeln kann. Folgt Mir, sehnt euch nach Mir und lasst Mich die Vollendung des Weges der Glückseligkeit sein, zu dem Gott euch gerufen hat.”

 

Festtag Maria, Mutter der Göttlichen Vorsehung

Mittwoch, 12. Juli 2006

“Jede Seele ist für ein Leben im Dienste der Dinge der Seele geschaffen worden, nicht für ein Übermaß an Aufmerksamkeit für die Dinge des stofflichen Lebens. Sage den Seelen, dass es eine Versuchung ist, wenn sie den Einflüsterungen nachgeben, im Geiste mit vergänglichen Geschehnissen beschäftigt zu sein. Überlass dies alles Mir, Ich bin die Herrin der Göttlichen Vorsehung. Je mehr die Seelen von allem, was in ihrem Leben geschieht, Abstand nehmen, desto mehr kann Ich alles in die rechten Bahnen leiten. Von den Seelen wird nichts anderes erwartet, als dass sie sich Mir total hingeben, alle täglichen Geschehnisse loslassen und das wahre Göttliche Leben in sich hineinlassen.

Ich herrsche nicht wahrlich in einer Seele, die im Geiste mit allen Geschehnissen, Aussagen, Entwicklungen und menschlichen Kontakten beschäftigt bleibt. Unmittelbar nachdem die Seele diese erfahren hat, gleiten sie bereits in ihre Vergangenheit über, also in ein Niemandsland, das keine Bedeutung mehr hat. Jedes Geschehnis im Leben und jeder Kontakt mit einem Mitmenschen ist nichts anderes als ein Inhaltselement des Lebens, das die Seele in die stoffliche, vergängliche Welt führt, weil die Göttliche Vorsehung dieses Inhaltselement für diesen ganz bestimmten Augenblick vorgesehen hat.

In jenem Augenblick hat dies alles eine Bedeutung für die Bildung der Seele und für die Auswirkung von Gottes Plänen mit der ganzen Menschheit. Danach wird dies alles in das Zeitlose aufgenommen und die Seele muss sich davon reinigen, indem sie Mir alles anvertraut. Ich lege es unter Meine Füße, wo es einen endgültigen Tod stirbt. Habe Ich nicht bereits früher gesagt, dass Ich Macht über die Zeit habe? Auch Meine Herrschaft über alle vergangenen Dinge, die Mir übergeben wurden, zeugt davon.

 

Dienstag, 14. November 2006

“Die Seelen sollen sich immer vor Augen halten, dass die Zeit nur Gott gehört. Die Seelen haben die Zeit nur als Leihgabe. Gott organisiert den Gebrauch der Zeit durch die Wirkungen Seiner Vorsehung. Er hat Mich zur Herrin der Göttlichen Vorsehung ernannt. Sobald eine Seele dazu bereit ist, sich Mir hinzugeben, herrsche Ich über die Gestaltung ihrer Zeit.”

Die Zeit ist für den Menschen oft wie ein Gut, das er in einer Tasche bei sich trägt und wovon er nach Belieben Gebrauch macht. Wenn die Seele aber bittet, zu Meinem Thronsaal zugelassen zu werden, indem sie sich an Mich weiht, wird sie in der Vorkammer entkleidet und in Meine Kleidung gehüllt, die Kleidung von Meinen Dienern oder, nach Meiner Wahl, von Meinen Sklaven. Sie wird dann auch gebeten, ihre Reisetasche unter Meine Obhut zu stellen. Ihre Zeit wird Meine Zeit, was sie in Wirklichkeit auch ist; denn Ich bin Herrin über Gottes Vorsehung.

Aus diesem Grunde könnte die Seele es als einen Diebstahl gegenüber Gott und gegenüber Mir als Seine Bevollmächtigte betrachten, wenn sie ihre Zeit auf eine Weise gebraucht, die von Gottes Plänen abweicht durch Weitschweifigkeit, unnötiges Argumentieren, Gegrübel, endloses Wiederkäuen der Vergangenheit, rein weltliche Beschäftigungen. Mögen die Seelen Mich über alles herrschen lassen, damit sie vollkommen in Übereinstimmung mit den Werken der Göttlichen Vorsehung kommen.“

 

Samstag, 18. November 2006 (Festtag Maria, Mutter der Göttlichen Vorsehung)

“Ich bin die Herrin der Göttlichen Vorsehung. (…) [Es gibt] zahllose Seelen, die andere Wege gehen als jene, welche ihnen von Gottes Vorsehung bezeichnet werden, weil sie ihre eigenen Bedürfnisse, oder was sie als Bedürfnisse betrachten, zu den einzigen Herren ihres Lebens machen. Diese Seelen verletzten sich die Füße an dem Schotter dieser Wege, die nicht für die Gesundheit der Seele geeignet sind, sie werden durch und durch kalt, weil solche Wege nicht von der Sonne bestrahlt werden, die das Göttliche Licht verbreitet, und sie werden vergiftet, dadurch, dass sie auf diesen Wegen von den Früchten essen, die sie am Wegrand finden und die vergiftet sind, weil entlang aller Wege, die nicht von Gottes Vorsehung für die Seelen verfügt sind, alles auf einem Boden wächst, der nicht mehr unter Gottes Obhut steht, sondern von Satan bearbeitet wird. (…)“

 

Mittwoch, 10. Januar 2007

“Zu einem gewissen Zeitpunkt in ihrer geistlichen Entwicklung kann sich die Seele die Frage stellen: ‘Was kann ich Gott zurückgeben für all dasjenige, was Er mir geschenkt hat und noch täglich schenkt?’ Die Antwort, die Gottes Geist der Seele geben wird, lautet dann: ‘Akzeptiere den Kelch des Heils.’ Das heißt, dass das größte Geschenk von Seiten der Seele an Gott daraus besteht, dass sie sämtliche Verfügungen der Göttlichen Vorsehung in ihrem Leben, also sämtliche Prüfungen, in Hingabe akzeptiert, um auf diesem Wege den Kelch der Erlösung der Seelen zusammen mit Christus zu trinken. Wie groß ist doch in Gottes Augen die Seele, die das tut.

Was kann die Seele Mir als Geschenk der Geschenke geben? Genau dasselbe: alles zu akzeptieren, was Gottes Vorsehung ihr auf den Weg bringt. Ich bin die Herrin der Göttlichen Vorsehung. Eins nur wünsche Ich: totale, ungeteilte, bedingungslose Weihe und Hingabe Mir gegenüber. Das ist nichts Anderes als die Akzeptierung vom Kelch des Heils. Ja, totale Weihe und Hingabe Mir gegenüber ist identisch mit der vollkommenen Nachfolge Christi.”

 

Freitag, 20. Juli 2007

“Ich habe den Seelen gesagt, dass sie ihre Weihe derart leben müssen, dass sie alles mit Mir teilen, Mich in alles einbeziehen, allerdings noch immer durch eigenen Einsatz Verdienste erwerben müssen. Ich will dabei zwei Dinge klar stellen:

1. Ich habe gesagt, dass “ein Problem an Maria abgeben” nicht bedeutet, dass Ich das Kreuz der Seele tragen muss. Ich meine damit nicht, dass sich Meine Rolle lediglich auf Beaufsichtigung beschränkt. Mögen die Seelen nicht vergessen, dass Ich die Mutter der Göttlichen Vorsehung bin.

Wenn eine Seele ein Problem mit Mir teilt, sind zwei Entwicklungen möglich: Entweder Ich Selbst erwirke ihr tatsächlich die Gnade einer totalen Lösung oder Ich leite Kräfte in die Wege, aus denen sich Situationen entwickeln können, welche den Seelen als Zeichen gelten, wodurch sie wissen oder spüren können, dass der Augenblick gekommen ist, einen bestimmten Schritt zu unternehmen. So begleite Ich Seelen zu der Lösung ihrer Probleme.

Sie müssen dabei eine große Offenheit entwickeln und mit Weisheit und Geduld zu Werke gehen; denn manche Geschehnisse sind keine Himmlischen Zeichen, sondern weltliche Fallstricke. Genau daher bedeutet wahre Weihe, jede Situation, jedes Geschehnis oder jede Verfassung mit Mir zu teilen und ab diesem Augenblick im beharrlichen Gebet und mit Geduld und Vertrauen für die nötigen Veränderungen offen zu stehen und die Wege zu akzeptieren, die sich ankündigen, um zu einer Veränderung zu kommen.

Je intensiver die Seele auf Mich ausgerichtet lebt, desto zielsicherer werden ihre Handlungen zur Lösung ihrer Schwierigkeiten werden; denn die Seele wird erfahren, dass sie in aller Ruhe wie durch eine unsichtbare Hand zu der Lösung geführt wird. Die Annahme des Weges zu der Lösung ist dann das wahre Kreuz, die wahre Anstrengung und die wahren Verdienste der Seele. Darin liegt die Wichtigkeit des Erstrebens einer Verfassung anhaltenden Gebets und inneren Friedens.

2. Wenn Ich sage, dass die Seele letztendlich selbst den letzten Schritt setzen muss, meine Ich damit ebenso wenig, dass sie ihr Problem festhalten muss, ganz im Gegenteil. Sie muss es mit Mir teilen, indem sie es im Boden Meines Herzens begräbt und sich nicht mehr darum kümmert. Wie kann sie letztendlich zu einer Lösung kommen? Dadurch dass Ich sie in dem Maße desto leichter zu der Lösung führen kann, wie sie das Problem aus ihrer Denkwelt entfernt.

Dies ist die goldene Regel:

a) Die Seele erfährt eine Schwierigkeit.

b) Sie weiht Mir die Schwierigkeit.

c) Sie betrachtet die Schwierigkeit bereits als gelöst und vermeidet dadurch, noch weiter daran zu denken.

d) Dadurch dass die Seele die Schwierigkeit aus ihrem Geist loslässt, setzt sie Mir gegenüber einen Akt von Vertrauen und Hingabe und Ich kann in ihrem Herzen eine Öffnung finden, die sie benötigt, um in aller Freiheit und Unbefangenheit die wahren Zeichen für eine Lösung sehen zu lernen. Solange die Seele ihr Problem ständig erörtert oder ihr ganzes Verhalten dadurch beeinflussen lässt, ist es so, als ob sie die Zugangstür zu ihrem Herzen krampfhaft schließt.

Loslassen und Hingabe ist Entspannung des inneren Lebens und öffnet die Tür für die Winde von Gottes Geist, die Herz und Geist erfrischen und neues Leben einhauchen. Das wahre Göttliche Leben ist Freiheit von Herz und Geist. Sobald die Winde von Gottes Geist die Seele betreten können, nimmt die Seele auch an den Erkenntnissen von Gottes Geist teil. Bedenke dabei, dass es für Gottes Geist keine unlösbaren Probleme gibt.

e) In dem Maße, wie die Seele sich mehr und tiefer auf Mich ausrichtet und intensiver nach Einheit mit Mir verlangt und also die wahre totale Weihe praktisch lebt, lernt sie mehr aus Meinem Herzen zu fühlen. Bedenke, dass die Lösung für ihre Probleme genau in Meinem Herzen ausgewirkt wird, weil die Seele diese Probleme Mir geweiht hat.

f) Dadurch sieht die Seele zu Gottes Zeit gleichsam die Lösung für ihre Schwierigkeiten vor Augen, als ob sie diese Lösung aus dem Buch der Weisheit, das sie in Meinem Herzen geöffnet sieht, ablesen würde.

Ich betone: Die Seele, die ihre Schwierigkeiten auf rechte Weise mit Mir teilt, wird selbst die Lösung sehen, die Ich als Herrin der Vorsehung für sie bereitet habe. Sie wird es in dem Maße sehen, in dem sie ihre Schwierigkeiten loslässt und darauf vertraut, dass Ich im Verborgenen ihren Lebensbereich beeinflusse. Das Einzige, was Ich von einer Seele bei der Weihe einer Schwierigkeit verlange, ist, dass sie diesem Leitfaden folgt:

Weihe — Vertrauen — Loslassen — Offenheit von Herz und Geist.

Sage den Seelen, dass sie auf ein Wunder hoffen dürfen, doch keines erwarten dürfen. Die Berücksichtigung der gegebenen Leitlinie ist das wahre Kreuz von Verdiensten. Wenn die Seele darin ausdauernd ist, wird sie Verdienste erwerben, die ein Wunder ihr nicht geben würde.“

 

Donnerstag, 2. August 2007

“(...) Erinnere die Seelen daran, dass Gott Mich ihnen als Herrin und als Führerin gegeben hat. Ich bin das Geschenk der Geschenke Gottes an die Seelen, Ich diene ihnen als Vorbild für ihr Leben als Mensch und Ich bin die Königin, welche die ausführende Macht in Gottes Reich in Händen bekommen hat. Dies bedeutet, dass Ich die Seelen zu einem vollkommenen Verständnis von Gottes Gesetz und einer vollkommen Nachfolge davon führen soll. Dazu bin Ich von Gott als die Herrin der Seelen berufen worden.

Ich habe die Macht, Seelen zur vollkommenen Nachfolge von Gottes Gesetz zu kneten und zu formen, damit das Ewige Reich der Liebe in den Seelen gegründet wird. Ich brauche die volle Mitwirkung und Offenheit von Seelen. (…)“

„Von der Stunde deiner Geburt an habe Ich niemals aufgehört, Meine Saat in dich auszustreuen; denn Ich habe dich zu Meinem Dienst bestimmt. Seit zehn Jahren habe Ich Mich in der Fülle Meines Wesens in dich ausgegossen und habe Ich Meine Welt in all ihrer Schönheit vor dir entfaltet.

In sämtlichen Schriften, die Ich in dein Herz gesät habe, habe Ich Gottes Wahrheit aufgeschlossen, das Gesetz von Gottes Reich, so viele Mysterien, die nie zuvor Menschenseelen bekannt gegeben worden sind. Diese Samen besitzen eine Keimkraft, die nicht von dieser Welt ist. Gerade deshalb sind sie den Kräften der Finsternis ein Anstoß.

Aus diesem Grunde erlebst du einen heftigen Gegenwind. Die Gnaden der Heiligung und Erlösung, die von Meiner Saat ausgehen, sind so unschätzbar, dass sie den Zorn des Drachen in ungesehenem Maße geweckt haben. Weil Meine Himmlische Saat, die aus deinem Herzen den Seelengärten anvertraut wird, so einzigartig ist und also niemals verloren gehen darf, treibe Ich dich bis zu der Grenze deiner Möglichkeiten, um für alle Seelen, die mit den Schriften und Offenbarungen in Berührung gebracht werden, die Gnaden der Erkenntnis, der Standfestigkeit, des Durchsetzungsvermögens und der Selbstüberwindung zu erwirken (…), damit in immer mehr Seelen das Bewusstsein Wurzeln schlagen möge, dass diese Worte einmalig in der Heilsgeschichte sind. Auf jene gelten die Worte Jesu: Viele Propheten haben verlangt, diese Dinge zu hören und zu sehen, aber sie haben sie nicht gehört und nicht gesehen.“

“Für die Seelen ist nun eine einmalige Epoche in der Heilsgeschichte eröffnet worden; denn die Schriften und Offenbarungen, die Ich dir eingebe, enthalten nie zuvor bekannt gegebene Wahrheiten, die beabsichtigen, die Fülle der Wahrheit über Mich, Herrin der Seelen kraft Göttlicher Vollmacht, zu offenbaren. Dadurch hat der Allerhöchste die letzte Phase der Erschließung von Gottes Reich für die Seelen eingeläutet. (…)”

“Ich bin die Herrin der Göttlichen Vorsehung. Die Seelen, die sich Mir völlig hingegeben haben und ihre Weihe unter Berücksichtigung sämtlicher Regeln und Belehrungen leben, die Ich ihnen gegeben habe, erschließen sich selbst die Schatzkammer des Glücks auf Erden in dem Maße, in dem sie Mir völlige Herrschaft über ihr Leben gewähren. Ich setze Mir die Aufgabe, für jede Seele das Lebenskleid zu weben, das am besten zu ihrer Berufung und ihrer Lebensaufgabe passt. Ich bin die Weberin, die Seele liefert Mir die Wolle durch die Weihe ihrer Handlungen, Gedanken, Gefühle, Worte, Wünsche und ihres freien Willens und durch den entschlossenen Kampf gegen ihre eigenen Schwächen, Untugenden und Seelen schädigenden Gewohnheiten.

Es ist notwendig, dass Ich nach Meinen Auffassungen weben kann; denn die Seele kennt nicht das Muster des Kleides, das Ich für sie vorgesehen habe. Es ist ebenfalls notwendig, dass Mir die Seele kein einziges Büschel Wolle vorenthält; denn in jenem Falle kann Ich Meine Aufgabe nicht vollenden. Mit anderen Worten: Ich will alles, jede Einzelheit der alltäglichen Erfahrungen der Seele, zu Meinen Füßen niedergelegt wissen. Selig die Seele, die sich nach der Aufopferung von allen diesen Dingen nicht mehr nach denselben umschaut, im Bewusstsein, dass die Herrin dabei ist, ihr ein Wunderwerk zu bereiten.”

 

Dienstag, 11. September 2007

“Ich habe als einziges Geschöpf das einzigartige Vorrecht genossen, bereits ab Meiner Geburt eine vollständige Kenntnis aller Geschöpfe aller Zeiten zu tragen. Von jedem Menschen und jedem Tier, jedem Wesen, das einst auf Erden gelebt hat und noch leben wird, waren mir die inneren Verfassungen bekannt. Ich habe dieses Vermögen bekommen, weil Gott Mich vorherbestimmt hat, Herrin aller Geschöpfe zu sein. Diese Kenntnis sollte Mir für eine vollkommene Ausübung Meiner Aufgabe zu Diensten stehen, um alle Geschöpfe an sich und ihre Beziehungen untereinander in dem Maße zu begleiten, in dem Mir dies möglich gemacht wurde und Ich darum gebeten werde.

Sämtliche Verfügungen der Göttlichen Vorsehung können von Mir verwaltet werden, um ihre volle Fruchtbarkeit zu erwirken. Aus diesem Grunde kann Ich Menschenseelen zueinander führen oder Tiere zu Menschenseelen führen, in der Absicht, sie mögen ihre Lebenswege zusammen weiter absolvieren. Indem alle Verfassungen sämtlicher Geschöpfe Mir bekannt sind, bin Ich in der Lage zu beurteilen, was Geschöpfe sich gegenseitig bieten können, dies alles im Hinblick auf die Verwirklichung des Göttlichen Heilsplans für die Seelen.

Wenn Geschöpfe einander gefunden haben und eine intensivere Beziehung miteinander eingehen, schließen sie dadurch irgendeine Form eines Bundes. Es gibt verschiedene Arten von Verbindungen: die Ehe, die Beziehung zwischen Eltern und Kind, die Beziehung zwischen einer sorgenden Menschenseele und einem Haustier. Sobald eine Menschenseele die Entscheidung trifft, eine gewisse Beziehung mit einer anderen Menschenseele oder mit einem Tier einzugehen, verpflichtet die Seele sich Gott gegenüber, der Verantwortung nachzukommen, die mit dieser Beziehung einhergeht, und den Verpflichtungen, die die Förderung von Gottes Plänen im Auge haben.

Die größten Verpflichtungen sind jene der Liebe und der Fürsorglichkeit. Die Seele, die eine Beziehung mit einem anderen Geschöpf eingeht, nimmt dadurch auf sich, Gott diesem anderen Geschöpf gegenüber zu vertreten. Dies bedeutet an erster Stelle, dass zu diesem anderen Geschöpf Liebe und jeglicher Baustoff für Vertrauen und Geborgenheit strömen muss, damit alle Wesen, die an der Beziehung teilhaben, ihre Aufgabe innerhalb Gottes Plan uneingeschränkt vollbringen können.“

 

21. November
Festtag Aufopferung von Maria im Tempel

Dienstag, 21. November 2006 (Festtag Aufopferung von Maria im Tempel)

“Als Ich als ganz kleines Mädchen im Tempel Gott geweiht wurde, war Ich bereits mit einem Verständnis vieler Göttlicher Mysterien begnadet. Aufgrund dieser außerordentlichen Kenntnisse war Ich in der Lage, diese Weihe völlig bewusst und wohlüberlegt zu begreifen und zu empfinden. Für Mich begann ein Lebensabschnitt, den man als Mein ‘verborgenes Leben’ bezeichnen könnte: zwölf Jahre von zurückgezogenem Leben im Tempel, einer Umgebung, die es Mir ermöglichte, den besonderen Gesinnungen Meines Herzens ihre volle Auswirkung zu vergönnen.

Nach diesem Lebensabschnitt sollte bald der Tag kommen, an dem Ich vom Erzengel Gabriel besucht wurde, wobei Ich Meine Rolle als Mutter aller Mütter antreten sollte. Auch Jesus sollte Seine große Mission von einem relativ abgeschiedenen Leben vorangehen lassen: Seinem Verborgenen Leben.

Sklave Meiner Liebe, sämtliche großen Verwirklichungen, welche die Seele im Rahmen von Gottes Heilsplan zustande bringen kann, müssen von einem Zeitabschnitt der Zurückgezogenheit eingeleitet werden. Es ist nicht immer möglich, sich aus den weltlichen Einflüssen zurückzuziehen. Trotzdem kann sich die Seele mit Meiner Hilfe so weit in das eigene Herz zurückziehen, dass gleichsam nur noch Himmlische Einflüsse zu ihr zugelassen werden. Das ist das Geheimnis der Vereinigung mit Mir: sogar in richtig bewegten Zeiten kann es die Seele lernen, sich in sich zurückzuziehen, um im Tempel ihres tiefsten Wesens mit Gott und mit Mir zu leben. Jesus und Ich haben es den Seelen vorgelebt.

Mögen die Seelen zu Mir um die Fähigkeit beten, Mich immer in ihrem Inneren für ein ‘verborgenes Leben’ zu finden, das sie reinigt und heiligt und das sie auf alle großen Dinge vorbereitet, die Ich von ihnen verlangen kann. Die Seele kann erst in dem Maß vollkommen geheiligt werden, wie sie ein inneres Leben anstrebt. Sämtliche Einflüsse, sämtliche Stürme in ihrer Umwelt werden dann bald als banal und unwichtig empfunden; denn die Seele wird lernen, dass sich das wahre Leben in ihrem Inneren vollzieht, in der innigen Beziehung zu Gott und zu Mir.”

“In wahrer Verzückung betrat Ich als kleines Mädchen den Tempel, um dort Gott geweiht zu werden. Mit ähnlichen hochgespannten Erwartungen betrete Ich jeden Tag wieder die Tempel der Mir geweihten Seelen, in der Hoffnung, dort das Göttliche vorzufinden. Welche Freude bereitet es Mir, wenn Ich feststellen darf, dass Meine Fußspuren nicht durch die Spuren der Schlange verwischt sind. Wo Meine Füße den Boden berührt haben, glänzt ein für die Seelen unsichtbares Licht. Dieses Licht erlischt allmählich in dem Maße, wie es verunreinigt wird. Hegt Meine Fußspuren und haltet eure Tempel heilig, badend in Meinem Licht.”

 

Mittwoch, 21. November 2007 (Festtag Aufopferung von Maria im Tempel)

“Ich bin die Arche des Neuen Bundes. In Mir hat der Allerhöchste die menschliche Natur erstmalig seit Adam und Eva mit der vollkommenen Heiligkeit bekleidet. Mein Sohn Jesus Christus sollte dieser Vereinigung zwischen der menschlichen Natur und der vollkommenen Heiligkeit noch die vollkommene Göttlichkeit hinzufügen, die sich selbst neu schaffende Kraft, die Ihn befähigen sollte, die menschliche Natur sich aus dem Tod erheben zu lassen und zum Himmel aufsteigen zu lassen ohne Einmischung einer Kraft von außen her. Gott verlangt so sehr, dass Mein Geist in der menschlichen Natur weiterleben darf. Dies kann geschehen, wenn Meine Getreuen, die Seelen, die Ich zu Meiner Nachfolge rufe, ihre Natur von Mir vollkommen beseelen lassen.

Heute gedenkt die Kirche Meiner totalen Weihe im Tempel. Der Tempel muss im erweiterten Sinne als das Herz Gottes, als die Göttliche Natur, das Göttliche Leben verstanden werden. Daher ist dies der Tag, an dem Ich verlange, dass Meine Diener sich mit ihrem ganzen Wesen und mit ihrem ganzen Leben dem Göttlichen Leben im Tempel Meines Herzens weihen sollen, dass sie sich selbst total aufopfern sollen in dem Tempel Meines Wesens, das vom Allerhöchsten ‚vergöttlicht’ worden ist in Vorbereitung auf die totale Vereinigung Meiner Natur mit dem Sohn Gottes.

Meine Diener und Sklaven Meiner Liebe, tretet ein in die allerheiligste Arche des Neuen Bundes, das Tabernakel der Tabernakel, das ‚Maria’ heißt, und lasst euch in den Opferkelch überfließen, in dem Ich die ganze Menschheit aller Zeiten trage. Legt euren Willen unter Meine Füße, damit Ich über euch nach Meinem Wohlgefallen herrschen kann; denn alles, was unter Meinen Füßen stirbt, geht zum Göttlichen Leben über. (…)“

“Nach Meiner totalen Weihe im Tempel in Jerusalem lebte Ich zwölf Jahre lang Tag und Nacht im Tempel. Dies geschah nicht ohne Grund. Zwölf ist eine Zahl, die ein vollendetes Ganzes andeutet. Deswegen setzte sich das Israel des Bundes aus zwölf Stämmen zusammen, wählte sich Jesus zwölf Jünger, hat die Gottesstadt zwölf Tore, setzt sich Meine persönliche Leibwache aus zwölftausend Engeln zusammen(*), bin Ich mit zwölf Sternen gekrönt als Symbol für Meine Macht, wurde der jüdische Junge im Alter von zwölf Jahren zum vollwertigen Mitglied des Gottesvolkes und lebte Ich also zwölf Jahre lang im Tempel. Diese Zahl deutet die absolute Vollkommenheit Meiner Weihe an, zumal da Gott Selber die Dauer Meines Aufenthaltes im Tempel verfügt hatte und sich Mein verborgenes Leben nach zwölf Jahren in ein Leben außerhalb der Tempelmauern verwandelte. Meine Seele war ein Tempel an und für sich; denn Ich habe immer in mystischer Hochzeit mit Gott gelebt, ohne jegliche Verbindung mit der Welt.”

(*) Bei verschiedenen Gelegenheiten sprach Maria über die 12.000 Engel, die Sie als Ihre “persönliche Leibwache” bezeichnete, z.B. am 31. Oktober 2007: “Als Meine Seele für Mein Leben auf Erden mit einem Körper vereint wurde, hatte Mir der Allerhöchste bereits 1000 persönliche Engel zugewiesen, mit keiner anderen Aufgabe außer dieser: Mir zu dienen. Bei Meiner Krönung im Himmel wurde diese persönliche Leibwache auf 12.000 Engel erweitert. Gott hat sie Mir zugeteilt, als Meinen Besitz und Mein Eigentum”. In einer anderen Offenbarung deutete Maria die Zahl 12 als Symbol der Vollkommenheit an und 1000 als Symbol der Göttlichen Unendlichkeit.

 

(Maria — 21. November 2008): „Ich habe Mich Selbst im Tempel total an Gott und Seine Werke geweiht. Anschließend habe Ich zwölf Jahre lang ein verborgenes Leben als Tempeljungfrau geführt. Diese Periode der Einheit von Herzen mit Gott bot Mir die vollkommene Vorbereitung zum Empfang von Gottes Sohn in meinem makellos reinen Schoß.

Heute rufe Ich alle Seele dazu auf, sich ganz Mir zu weihen, damit Ich sie in einem Leben ausbilden kann, das völlig im Dienst von Gottes Werken steht. So werde Ich ihnen die vollkommene Vorbereitung auf die wahre Einheit mit Gott in ihren Herzen bieten können.

Seelen, gebt euch Mir total hin und werdet wie Tempeljungfrauen: Seelen, die es der Welt nicht länger erlauben, innerhalb ihrer Mauern das Göttliche Leben zu stören. So werde Ich, die Ich euch von Gott zur Himmlischen Herrin gegeben worden bin, in euch dasjenige vollenden können, wozu ihr von Gott berufen seid: die Geburt Christi in euch, zur Vervollkommnung der Einheit mit Gott. Dazu brauche Ich: euer aufrichtiges Sehnen nach dem Göttlichen Leben, euren Willen, unter Meinen Händen nach dem Bilde Gottes gestaltet zu werden, und eure tägliche Ausdauer im Kampf gegen sämtliche weltlichen Einflüsse.”

Etwas später fährt Maria fort:

„Seelen Meines Herzens, als Herrin aller Seelen und Mittlerin aller Gnaden komme Ich heute, um an eure Solidarität zu appellieren. Ich lade euch dazu ein, während des Advents mit Mir eine große Offensive gegen die Finsternis zu entfesseln. Der Advent soll eine Periode des innigsten Sehnens nach der Ankunft des Lichtes sein. Die Seelen können Mir dabei helfen, Jesus Christus tatsächlich erneut in der Welt zu gebären. Ihr gehört zu der streitenden Kirche und ihr bestimmt somit die weitere Entwicklung der Heilsgeschichte.

Ich bin die Brücke zwischen den Seelen und Gott. Ich habe Meinem Apostel ein Gebet eingegeben (Maria verweist hier auf das Gebet Nr. 1083), das Ich euch während des Advents täglich beten hören möchte. Durch dieses tägliche Gebet könnt ihr viele der Auswirkungen von Siegen, die Satan durch die Jahrhunderte errungen hat, jetzt noch zunichte machen.

Ich erinnere an eine frühere Offenbarung, die Ich den Seelen durch den Apostel der Herrin aller Seelen gegeben habe (Maria verweist hier auf zwei Offenbarungen, die Sie am 28. Mai 2006 gegeben hat — siehe weiter *). Ich will dabei betonen, dass die Finsternis nie das letzte Wort hat und dass die Seelen auf Erden dafür sorgen können, dass der Endsieg des Lichtes vorangebracht wird. Der goldene Weg, um das zu erreichen, ist dieser: zusammen mit Mir und unter Meiner Führung.

Ich lege alle eure Mir geweihten Prüfungen in der Fülle der Heiligkeit zum Fuß des Kreuzes. Der Endsieg des Lichtes muss durch euren Sieg über eure eigenen Schwächen und durch die gründliche Reinigung der Vergangenheit der ganzen Menschheit vollendet werden. Das alles könnt ihr jetzt noch verwirklichen. Ich bitte euch inständigst: Folgt Mir. Vergesst nicht, es geht dabei um eure Befreiung aus allem Elend des irdischen Lebens, das von unzähligen Elementen von Finsternis beherrscht wird.

* Zur Erinnerung: Am 28. Mai 2006 sagte die Herrin der Seelen unter anderem Folgendes zum enormen Wert der Wiedergutmachung. Die Beispiele von Wiedergutmachungsakten, die Sie bei jener Gelegenheit gab, waren im Rahmen besonderer Aufgaben zu verstehen, die Sie Ihrem Apostel aufgetragen hatte. Einen ähnlichen Wert haben selbstverständlich auch andere Akte und Gebete zur Wiedergutmachung, die an Jesus, die Allerheiligste Dreifaltigkeit, das Heilige Kreuz oder die Allerheiligste Jungfrau Maria gerichtet sind:

 

(Maria — 28. Mai 2006): „Betrachte dasjenige, was der Schöpfer von den Menschenseelen erwartet, als einen großen Teich. Jede Kniebeuge und jeder Kniefall vor Mir, jeder Fußkuss, jede Selbsterniedrigung wegen einer Seele vor Mir lässt einen Tropfen in diesen Teich fallen. Sollte keine einzige Seele diese Akte mehr darbringen, so stünde der Teich eines Tages trocken, weil aus diesem Teich Gnaden für die Seelen bereitet werden. Dies würde das Ende der Welt bedeuten, es sei denn, ein Übermaß an Liebe der Göttlichen Barmherzigkeit würde das Gesetz der Gerechtigkeit sosehr abändern, dass es gerechtfertigt wäre, die Menschheit ganz und gar von dem Übermaß an Schuld gegenüber Gott freizusprechen (...)

Gott ist Herr der Zeit. Das alles ist ein Mysterium. Du sollst jedoch wissen, dass, weil Gottes Heilsplan nicht an die menschliche Auffassung über die Zeit gebunden ist, Satan noch heute bestraft werden kann, indem ein Sieg, den er zum Beispiel vor Jahrhunderten dadurch errungen hat, dass er eine Seele zum Ungehorsam oder zum Versäumnis der Ehrerbietung [Gott oder Maria gegenüber] verführt hat, jetzt noch seiner verderblichen Wirkungen gegenüber der Göttlichen Gerechtigkeit beraubt werden kann, wenn ein Akt der totalen Selbstdemütigung von einer Seele Mir gegenüber — der mächtigen Herrin aller Seelen — dargebracht wird. Wenn du Mir mit brennender Liebe die Füße küsst, verliert Satan sogar jetzt noch ein Element der Auswirkungen der Macht, die er vor Jahrhunderten über eine Seele ausgeübt hat, indem er diese zu einer Sünde, einer Untugend oder einem Versäumnis der Ehrerbietung [Gott oder Maria gegenüber] verführt hat.

Betrachte nun einen anderen Teich: Jede erfolgreiche Versuchung fügt dem Teich der Macht und der Siege der Teufel über die Menschenseelen einen Tropfen hinzu. Dieser Teich setzt sich aus sämtlichen Siegen der Teufel über alle Seelen durch alle Jahrhunderte zusammen. Wenn du dich heute mit Feuer im Herzen zu Meinen Füßen niederwirfst, veranlasst das Feuer deiner Liebe und deiner Unterwerfung Mir gegenüber einen Tropfen aus dem Teich der Teufel dazu zu verdunsten, während dieser Akt der Liebe und der Unterwerfung den Teich Meiner Macht in demselben Feuer glänzen lässt. Die Macht der Herrin aller Seelen kann nicht ergänzt werden; denn sie ist unendlich: Aber ihre Ausstrahlung in den Auswirkungen von Gottes Heilsplan kann durchaus zum Heil der Seelen betont werden. (...)”

 

Christkönigsfest

Sonntag, 25. November 2007 (Christkönigsfest)

“Freue dich; denn Ich kann die Schlangen nur zertreten, wenn sie hervorkommen. So hat der Allerhöchste es verfügt, weil dies Ihm die höchste Verherrlichung und die tiefste Verzückung schenkt. Sage daher auch den Seelen, dass sie sich über jede schmerzliche Erinnerung, die sich ihnen plötzlich aufdrängt, freuen sollen: Jeder dieser Zustände bringt einen Augenblick zum Ausdruck, in dem eine alte Schlange ihr verborgenes Loch in der Seele verlässt. Mögen die Seelen dessen versichert sein, dass in solchen Stunden Mein Fuß ganz nahe ist. Er findet sein Opfer, sobald die Seele diesen Moment von Schmerz Mir intensiv aufopfert und verlangt, ihn total in Mich überfließen zu lassen.“

“Schau Meine Rolle innerhalb von Gottes Heilsplan: Christus König wird zu vielen in der Stunde ihres Gerichts sagen: ‚Ich hatte Hunger und du hast Mir nicht zu essen gegeben.’ Nun denn, Ich gebe den Seelen die Baustoffe, die sie brauchen, um die Nahrung zu machen, dass sie Jesus zu essen geben können; denn eine liebende Seele, das heißt, eine Seele, die sich bemüht, die Wege des Lichts zu gehen, ist Nahrung für Jesus. Das ist es, wozu Ich gekommen bin, als Herrin der Seelen, auch dazu bin Ich gesandt. Selig sind jene, die verlangen, Meine Diener zu sein, jede Stunde ihres Lebens; denn in ihnen kann Ich dieses Wunderwerk vollbringen: Nahrung zu sein für einen Gott, der dennoch alles in Sich trägt und dem also nichts fehlt. Ein einziges Bedürfnis hat sogar Gott: jenes nach der Liebe Seiner Geschöpfe.“

 

608. Gebet zu Christus König

O Jesus, Sohn Gottes, in die Welt gesandt, um den Fürsten der Finsternis zu entthronen, wie schwach sind doch die Grenzen Deines Reiches in vielen Herzen geworden.

Zu welchem Preis hast Du Deine Kirche als Fundament für Gottes Reich gegründet.

Auf Kosten von wie viel Blut hast Du die Seelen erobert, die Schildwachen gegen den Feind werden sollten, der die Tore Deines Reiches weiterhin bestürmt.

O König der Liebe, wie fruchtbar ist doch der Boden Deines Landes für diejenigen, die die Saat Deines ewigen Gesetzes mit ihrem Verlangen nach dem Reich ohne Ende besprühen.

Bekleide mich mit dem Purpur Deines königlichen Gewandes, damit ich eine Burg errichten kann rund um Dein unüberwindliches Kreuz in meinem Herzen.

Rüste mich mit dem Schwert Deiner heilig machenden Tugenden aus, damit ich den Horizont Deines Reiches erweitern kann.

Mache mich zu einem Ritter des Ewigen Lichts, damit ich den Palast Deines Herzens bewohnen kann.

O Jesus, König des Reiches, das durch die Pforten der Hölle nicht überwältigt werden wird, komme jetzt, triumphiere und herrsche auf ewig.

* * *

"Leib und Blut von Christus König, rette mich, lass mich doch an Deinem Reich teilhaben." (Myriam nach der Heiligen Kommunion, Heilige Messe, 23. November 2003, Christkönigfest)

* * *

Jesus Christus ist der König des Universums. Dazu ist Er berufen, dazu ist Er in die Welt gesandt und so wird Er auch von der Seele erkannt, die auf der Suche nach dem wahren Licht ist. Der Christus ist der einzige Messias, ist der König von Gottes Reich. Dieses Reich ist dazu bestimmt, nicht nur im Himmel zu bestehen, sondern auch in der Welt errichtet zu werden. Die Fundamente dieses Reiches sind die Opfer, die jeder Christ Gott anbietet; denn auf den Verdiensten wird das Reich Gottes gebaut werden. Der Boden, der dieses Reich tragen wird, ist Maria, die Heiligste, die Tugendhafteste. In Sie müssen wir unsere Leiden, Prüfungen, Opfer, Gebete und guten Absichten säen als Saat, die unter den Strahlen des Heiligen Geistes zu Früchten reifen wird, die bleibend sein werden. So wird derjenige, der sich aufrichtig Maria weiht, in die Kette von Licht aufgenommen, worin der Dreifaltige Gott, Maria und geweihte Christen ineinander überfließen in der Kraft von einem der wundervollsten Göttlichen Mysterien: der Einheit von Seelen. Geben wir unser ganzes Leben Maria, lassen wir Sie ungehemmt in uns arbeiten, und das Licht wird jetzt bereits aus uns strahlen.

 

Die Schlüssel zur Erschließung der Heiligkeit in der Seele

(durch “Myriam van Nazareth”)

Am 3. Juni 2006, dem Vorabend von Pfingsten, verkündete mir die Allerheiligste Jungfrau Maria in Ihrer Eigenschaft als die Herrin aller Seelen die nachfolgende Offenbarung:

Ich gebe dir Meine Zehn Schlüssel zur Erschließung der Heiligkeit in der Seele, um sie zur Quelle des Lichtes für die Welt zu machen. Die Seele kann sich dieser zehn Schlüssel bedienen, indem sie den Richtlinien folgt, die Ich ihr für jeden von ihnen gebe. Wenn die Seele die Richtlinien in ihren Alltag einzubauen weiß, wird sie dadurch zur Vollkommenheit geführt werden, und wird sie in den Stand versetzt werden, dazu beizutragen, das Antlitz der Welt zu verändern. Bedenke, dass die Ausdauer in der Nachfolge dieser Richtlinien der Seele den wahren Weg zur ewigen Glückseligkeit erschließt.

Nachfolgend die 10 Schlüssel, mit Marias Anweisungen, die ich mit Ihnen teilen darf. Lesen Sie diese regelmäßig durch, sie werden Ihr Leben und das Heil Ihrer Seele ändern.

1. Abbüßung sämtlicher Spuren der Sünden Ihres ganzen Lebens. Jede Sünde verwundet die Seele. Die Wunde kann erst nach Vergebung im Sakrament der Einzelbeichte zur Heilung kommen. Nach der Vergebung hinterlässt die Sünde jedoch noch eine Spur in der Seele. Diese Spur ist mit einer Narbe vergleichbar. Diese Narbe bildet gleichsam ein ständiges Hindernis in der Durchströmung von Gottes Liebe, der wahren Lebenskraft in der Seele. Aus diesem Grunde müssen Sie versuchen, sämtliche Spuren von Sünden aus Ihrer Seele zu entfernen, damit sich diese Letztere völlig entfalten und sie alle ihre von Gott erhaltenen Fähigkeiten voll benutzen kann.

Wie?

Auf dem Wege einer aufrichtigen Reue über jede Sünde Ihres Lebens. Nach einer Lebensbeichte (nötigenfalls in mehreren Malen abgelegt) kann das Auslöschen sämtlicher Spuren erst vollkommen sein durch:

·        das Leisten von Abbüßung zwecks Wiedergutmachung;

·        die Weihe von Aufopferungen in dieser Absicht an Maria;

·        inständiges Gebet in dieser Absicht;

·        einen regelmäßigen und ehrfürchtigen Gebrauch der Sakramente.

2. Vergebung an und Versöhnung mit allen Mitmenschen, die Ihnen je ab Ihren Kinderjahren bis zum heutigen Tag in irgendwelcher Weise Schaden, Schmerz oder Leid zugefügt haben oder Sie in irgendwelcher Weise je verletzt haben.

Wie?

Sie müssen tief in Ihrem Herzen mit allen diesen Mitmenschen ins Reine kommen. Weiterhin sollen Sie:

·        immer einen Geist der Toleranz und Sanftmut anstreben;

·        keinen einzigen Mitmenschen beurteilen noch verurteilen;

·        keinen Groll wegen irgendeines Ereignisses oder gegen irgendeinen Mitmenschen hegen;

·        Gebete, Aufopferungen und Buße als Akte der Vergebung und der Versöhnung anbieten, und das in der Absicht, die Gnade einer bedingungslosen Versöhnungsbereitschaft zu erhalten.

3. Sich von Ihrer Vergangenheit loslösen. Durch Erinnerungen und indem Sie im Herzen und im Geist zu viel in der Vergangenheit leben, kann Ihre Seele daran gehindert werden, für Ihr weiteres Leben fruchtbar zu sein. Sie müssen sich aus dieser Verfassung befreien lassen.

Wie?

·        Indem Sie Ihre Vergangenheit ausdrücklich und inständig an Maria weihen (“Maria, sei die Herrin meines ganzen Lebens, ich schenke Dir alle meine vergangenen Stunden, ab meiner Geburt bis zum heutigen Tag.”);

·        Indem Sie sich selbst davon überzeugen, dass die Vergangenheit endgültig vorüber ist, dass sie heute vollkommen unwichtig ist und dass sich Ihre Vergangenheit nur aus einer Reihe von Ereignissen zusammensetzt, die Gott zu den respektiven Zeitpunkten für Ihr Leben und Ihre Entwicklung für notwendig gehalten hat;

·        Indem Sie beten und opfern, um die beiden vorangehenden Absichten fruchtbar zu machen.

4. Loslösung von weltlichen Einflüssen. Darunter sind zu verstehen: sämtliche Gewohnheiten, Bedürfnisse, die nicht lebensnotwendig sind, Verbindungen mit der Welt, jede Äußerung von Materialismus, jegliches überflüssige Interesse für die Dinge des Körpers, jede Genusssucht.

Wie?

·        Durch ein enthaltsames und einfaches Leben, in dem Gott und Maria im Mittelpunkt stehen;

·        Indem Sie die Kontakte zur Welt (Besuche, inhaltsarme Gespräche mit Menschen, Fernsehen, Zeitungen und sonstige Medien...) so viel wie möglich vermeiden;

·        Indem Sie durch Gebet und Buße Maria inständig darum bitten, Sie möge alles Überflüssige aus diesen Verbindungen entfernen;

·        Indem Sie Werbemitteilungen als Fallen für die Seele und Quellen der Verirrung und der Versuchung zu betrachten lernen;

·        Indem Sie Maria darum bitten, Sie Selbst möge über Ihren Körper und seine Bedürfnisse herrschen und Ihnen im Bereich der materiellen und körperlichen Bedürfnisse eine große Selbstbeherrschung erwirken.

5. Akzeptierung sämtlicher Kreuze und Prüfungen. Alle Ihre Kreuze, Prüfungen, Missgeschicke, Schmerzen, Krankheiten, Bürden und Augenblicke der Müdigkeit ohne Protest oder Widerstand zu akzeptieren und diese ausdrücklich an Maria zu weihen, kommt dem Akzeptieren einer jeden Verfügung der Göttlichen Vorsehung in Ihrem Leben gleich.

Wie?

·        Seien Sie davon überzeugt, dass jegliche Leiden, jegliche Prüfungen, jegliche Kreuze Ihres Lebens die wahren Träger sämtlicher Gnaden für Ihre ewige Glückseligkeit sind;

·        Lernen Sie, jegliche von ganzem Herzen akzeptierte Prüfung als einen vollkommenen Akt der Liebe zu Jesus und Maria zu betrachten, ebenso wie als eine gnadenvolle Teilnahme am Kreuzweg und an der Kreuzigung Jesu und an den Schmerzen Mariens, welche die wahre Freiheit der Seelen für die Ewigkeit ermöglicht haben.

6. Bekämpfung der eigenen Schwächen und Befreiung aus denselben. Versuchen Sie vor allem in den Prüfungen Ihr eigenes Verhalten, Ihre eigenen Reaktionen, Ihre Gedanken und Gefühle zu beobachten. Sie werden vieles über Ihre Fehler oder Ihre schwächeren Seiten in Erfahrung bringen. Arbeiten Sie demnächst an deren Ausrottung.

Wie?

·        Indem Sie diese Schwächen inständig zu Marias Füßen niederlegen und Sie um die Kraft bitten, sie zu bekämpfen: (“Maria, Herrin aller Tugenden, schenke mir Einsicht in meine Schwächen, Fehler und Mängel und geruhe, diese mit mir zusammen zu bekämpfen.”);

·        Indem Sie um eine größere Fähigkeit zum Lieben beten. Ganz tief beruht jede Schwäche auf einem Mangel an wahrer Liebe.

7. Bekämpfung jeglicher Äußerung der Eigenliebe. Ihre Seele lebt nicht für sich allein, sondern nur für das Heil der Gemeinschaft der Seelen. Lernen Sie, Ihre eigenen Bedürfnisse hinter Gottes Bedürfnisse und hinter die Bedürfnisse des Mitmenschen zu stellen, durch Selbstverleugnung und Bekämpfung von Selbstbezogenheit und Selbstsucht.

Wie?

·        Indem Sie die Demut anstreben: lernen Sie, sich selbst in Vergleich zu Ihrem Mitmenschen als unwichtiger zu betrachten;

·        Indem Sie den Gehorsam anstreben: lernen Sie, sich mit sämtlichen Verfügungen der Göttlichen Vorsehung in Ihrem Leben abzufinden. Durch alle Ereignisse sprechen Gott und Maria in Ihrem Herzen;

·        Üben Sie die Selbstverleugnung, indem Sie in erster Linie für Ihre Mitgeschöpfe sorgen und erst dann für Ihre eigenen Bedürfnisse;

·        Indem Sie sich total Maria weihen. Tief gelebte, totale Weihe an Maria bildet eine ausgezeichnete Schule der Selbstverleugnung; denn Sie lernen Marias Bedürfnisse zu sehen und für Sie zu leben.

8. Förderung des Guten. Jeder Seele obliegt die Verpflichtung, mit Gottes Plänen mitzuwirken.

Wie?

·        Indem Sie jegliche negativen Verfassungen, die in Ihrem Herzen Ihrem Mitmenschen gegenüber herrschen, bekämpfen. Vermeiden Sie jede Äußerung der üblen Nachrede, der Verleumdung, der Verdächtigung, des Neides, der Eifersucht, des Grolles, des Ärgers, des Hasses und negativer Gedanken (all dasjenige, was von der wahren Nächstenliebe abweicht).

·        Indem Sie Ihre Mitmenschen dauernd dazu anregen, Gutes zu tun, positive oder von Liebe erfüllte Gedanken und Gefühle zu hegen und negativ geladene Worte zu vermeiden;

·        Indem Sie jegliche Äußerung des Bösen in Ihrem Leben und in der Welt bekämpfen, vorzugsweise durch Gebet, Buße, Aufopferungen, Abtötung von materiellen Bedürfnissen, und indem Sie Misszustände und irrende Menschenseelen an Maria weihen.

9. Förderung des Herzensfriedens in sich selbst und im Mitmenschen.

Wie?

·        Indem Sie für Ihren Mitmenschen eine Sonne sind, indem Sie ihnen gegenübertreten in aufrichtigem Frohmut und Sanftmut in Ihrem ganzen Verhalten, Sprechen und in Ihrer Lebensweise;

·        Indem Sie in allem eine positive Einstellung anstreben: ermutigen Sie Ihren leidenden oder schwermütigen Mitmenschen, beruhigen Sie ihn, lehren Sie ihn, an Gott und an die Macht Mariens zu glauben, machen Sie ihm ständig neue Hoffnung. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Gegenwart Ihrem Mitmenschen immer etwas Positives ausmacht. Vermeiden Sie jegliche Äußerung des Pessimismus;

·        Indem Sie unaufhörlich dafür beten, Ihre Liebe möge sich vermehren:

Je nachdem sie in Liebe zu Gott und zu Maria entflammen, wird Ihr Herz ruhiger, friedlicher, vertrauensvoller und freudiger, und werden die Leidenschaften gestillt (jegliche Gefühle, die unruhig machen weil sie von Gottes Plänen und Erwartungen abweichen). Darüber hinaus werden dann ebenfalls Ihr Glaube und Ihre Hoffnung so stark, dass sämtliche Gefühle der Unsicherheit und des Zweifels aus Ihrem eigenen Herzen verbannt werden. Ihr Mitmensch wird sich an Ihrem Vertrauen aufrichten und sich auch selber breiter der Gnade öffnen, dem Weg des Heils zu folgen.

10. Förderung der Einheit und des Friedens. Die Seele, die Einheit und Frieden bringt, lebt in Christus. Derjenige, der Spaltung, Uneinigkeit, Streit und Unfrieden bringt oder der Menschen gegeneinander aufstachelt, dient nur den Plänen Satans. Hüten Sie sich besonders davor, nicht durch bestimmte Verhaltensweisen oder Aussagen Anlass zu Missverständnissen zu geben oder Verwirrung zu stiften: jegliche Verwirrung schafft Unfrieden in den Herzen und kann eine Spaltung zwischen Menschenseelen herbeiführen. Vermeiden Sie, Misstrauen zwischen Seelen auszulösen oder zu fördern, und geben Sie Ihrem Mitmenschen keinen Anlass zum Misstrauen gegenüber einem anderen Mitmenschen (es sei denn, eine Warnung ist unbedingt notwendig – in diesem Fall dürfen Sie es nicht unterlassen, diese Seele an Maria zu weihen: “O Maria, befreie diese Seele aus der Finsternis.”)

Wie?

·        Indem Sie gegenüber jedem Mitmenschen eine positive Einstellung anstreben;

·        Indem Sie sich nie zu einem Streit verführen lassen;

·        Indem Sie sich nicht von irgendwelchen negativen Urteilen über eine Seele beeinflussen lassen;

·        Indem Sie sich anstrengen, jedes Missverständnis eindeutig auszurotten, jeden Meinungsunterschied unverzüglich zu schlichten und Versöhnung zwischen Seelen herbeizuführen, die in Unfrieden leben;

·        Indem Sie, falls ein unmittelbares Einschreiten diesbezüglich schwierig oder nicht risikofrei ist, inständig zu Maria in Ihrer Eigenschaft als Königin des Friedens beten und Ihr Aufopferungen und Buße anbieten.

Heiligung ist die Frucht eines ununterbrochenen Kreuzzuges gegen all dasjenige, was die Seele von Gott entfernt, und eines totalen Sieges über sich selbst.

 

Erster Adventsonntag

Donnerstag, 29. November 2007

“Der Advent ist die Zeit, in der die Seelen dem Kommen des Lichtes entgegen sehen. Seelen Meines Herzens, das Licht Gottes ist für euch Mensch geworden. Dasselbe Licht sehnt sich danach, in jeder einzelnen Seele wieder geboren zu werden. Es will jede Seele aus ihrer Finsternis befreien, aus dem Gefängnis ihrer Verbindungen mit der Welt, von ihren Anhänglichkeiten, von ihren unheilsamen Gewohnheiten, von den Ketten der Verführbarkeit und der Sünde. Um die Seele aus ihrer Finsternis zu befreien, muss das Licht in der Seele eine offene Tür finden: ein aufrichtiges Verlangen nach Befreiung.

Dasjenige, was sich zur Zeit der Geburt Jesu in Bethlehem ereignet hat, will sich in jeder Seele wiederholen; denn das ganze Ereignis ist den Wegen gefolgt, die Gottes Vorsehung dazu verfügt hatte. Jede Seele ist eine Grotte. Ich bin die Trägerin des Göttlichen Lichtes. Durch ein winterliches Bergland weltlicher Einflüsse rund um die Seele suche Ich Meinen Weg zur Grotte, um dort das Licht zu gebären.

Wie wunderbar ist doch in der Seele die Geburt des Lichtes. Wie groß ist das Weihnachtsfest im Himmel, wenn das Licht auf Erden neue Grotten gefunden hat, um in sie das Göttliche Leben zu ergießen und von ihnen aus jedes Mal eine ganze Lebenswelt zu durchstrahlen. Ich sehne Mich inständig danach, wieder die Reise nach dem Bethlehem vieler Seelen anzutreten.

Diener Mariens, lasset jetzt aus euren Herzen den Stern des Verlangens nach Gottes Licht aufsteigen, damit Meine Füße eure Seelengrotte betreten mögen. Lasset Mein Herz in der Adventszeit täglich in euren Herzen das nachfolgende Gebet lesen, wie einen Akt des Verlangens nach der Geburt des Lichtes in eurer Seele. Schenkt Mir die Freude, Meine erhabene Mutterschaft in jedem von euch erneuern zu können.” (Am Morgen des nächsten Tages inspirierte Maria das Gebet Nr. 1007, das sich auf diese Worte bezieht.)

 

29. November
Fest Unsere Liebe Frau von Beauraing

Mittwoch, 29. November 2006

“Wenn die Gründung von Gottes Reich auf Erden von dem Verhältnis zwischen der Anzahl wahrer Gläubiger und der Anzahl Verirrter abhängen würde, würde das Reich niemals kommen; denn die Anzahl der wahren Gläubigen wird immer kleiner und die Anzahl der Verirrten immer größer.

So ist es aber nicht. Meine Macht ist so unbegrenzt, dass sogar eine Handvoll glühender Diener der Herrin der Seelen das Kommen von Gottes Reich beschleunigen können. Dies ist der Schlüssel: Tue alles mit Inbrunst, tue es für Mich und tue es im Namen aller Seelen aller Zeiten. Solche Opfergaben von sogar den banalsten Handlungen werden in den Kern Meines Herzens aufgenommen, dort mit Meiner unbegrenzten Macht befruchtet und so vor Gott niedergelegt. Die Kraft von solchen Opfergaben kann vom menschlichen Verstand nicht erfasst werden.

Du sollst wissen, dass die Engel sogar eine Übermacht von Teufeln bezwingen können, indem sie Mich während ihres Kampfes gegen diese Verdammten laut und mit Inbrunst preisen und verherrlichen. Sie bekämpfen ihren Widersacher unter der Anrufung der Macht von Jesus Christus, des Kreuzes und der Herrin und Königin von all dem Geschaffenen. Folge ihnen nach…

... Präge allen Seelen diesen Kampfplan ein, dass sie sich mit einem Schild von Licht bekleiden und mit einem Schwert von Feuer umgürten sollen. Mit dieser Waffenrüstung werden sie das Reich Gottes sich auf dieser hinfälligen Erde erheben lassen.

1. Lass keine Chance vorübergehen, einem Mitmenschen mit Taten und mit Worten zu dienen, tue dies aus Liebe zu Mir und tue es mit Feuer und im Namen aller Seelen aller Zeiten. Sage bei allem, was du täglich tust: „Maria, mächtige Herrin der Seelen, ich tue dies aus Liebe zu Dir und im Namen aller Seelen aller Zeiten.“

2. Wiederhole täglich mehrmals: “Gepriesen sei die Allmacht von Jesus Christus, von Seinem Kreuz der Erlösung und von Maria, der Königin und Herrin von all dem Geschaffenen. (*)

Ich betone, dass dies die Schlüssel sind, womit die Seelen die Pforten des Reiches Gottes auf Erden öffnen sollen.

Meiner wird heute feierlich gedacht in Meinen Erscheinungen in Beauraing als die Königin mit dem goldenen Herzen. Mein Herz besteht aus dem reinsten Gold der vollkommenen Heiligkeit. Dieses Gold ist ebenfalls Symbol für das Göttliche. Ich offenbare dir darum, dass Ich mit dem Bilde des goldenen Herzens nicht nur nachweisen wollte, dass Meine Liebe unbegrenzt und vollkommen ist, sondern auch, dass der Kern Meines Wesens vollkommen von der Göttlichen Macht durchtränkt ist, ebenso wie von der Fülle der Heiligkeit, welche die vollkommene Aufnahme von Gottes Willen in die eigene Seele ermöglicht. Gerade dadurch beteiligt diese Seele sich an der Göttlichen Macht. Die Herrin aller Seelen ist die Vollendung von Gottes Werken.

(*) Bemerkung: Wenn Maria Sich Selbst “allmächtig” nennt, weist Sie damit auf die Tatsache hin, dass Gott Ihr nichts verweigert, weil Sie vollkommen eins mit Seinem Willen ist. Daher ist die Wirkung von allem, was Maria will, für die ganze Schöpfung jener eines Göttlichen Befehls ähnlich (siehe u. a. das Manifest ‚Die Morgendämmerung von Gottes Reiches auf Erden’).

 

Freitag, 7. Dezember 2007

“Das Leben in totaler Weihe an Mich ist nicht ein Leben ohne Sorgen oder Schmerzen. Ein Leben ohne Sorgen oder Schmerzen würde ohne Verdienst und unfruchtbar sein; denn der Neue Bund zwischen Gott und den Seelen macht das Leiden notwendig als Instrument der Erlösung und Heiligung für die Seelen und von Wiedergutmachung gegenüber dem Herzen Gottes, das durch die schreckliche Sündenlast der Menschheit schwer verletzt ist. Das Leben in totaler Weihe an Mich ist aber schon ein Leben im wahren Frieden des Herzens und der wahren Ruhe im Geist, weil der wahre Geweihte von Maria immer inniger Meine eigenen Verfassungen teilt.

Mein Herz ist eine friedliche Landschaft an einem herrlichen Frühlingstag, Mein Geist ein glattes Meer. Dieser Friede und diese Ruhe stammen aus Meiner unerschütterlichen Einheit mit Gottes Willen, Gottes Gesetz und Gottes eigenen Verfassungen. In der wahren totalen Weihe an Mich steigt die Seele über die Unruhe erweckenden Einflüsse des weltlichen Lebens hinaus: Sie beginnt an dem Frieden und der Ruhe der Seele Anteil zu haben, die Macht über alles hat, was vergänglich ist, indem sie bereits die Verfassungen des Ewigen Lebens, des Göttlichen Lebens, in sich zur Entwicklung kommen fühlt.

Das Ewige Leben ist ein Seinszustand, der vollkommen unantastbar ist: Keine einzige Macht außerhalb jener von Gott Selbst hat darauf Einfluss. Daher erfährt die Seele in totaler Weihe an Mich die innere Sicherheit, dass alles gut ist, dass nämlich alle Finsternis, jede Prüfung, einen notwendigen Zwischenschritt bildet, dadurch dass die Finsternis des vergänglichen Lebens jedes Mal aufs Neue durch das wahre Licht, das seinen Thron in der Seele sucht, besiegt werden muss. Jeder Sieg über eine Prüfung verstärkt die Macht des Lichts in der Seele.

Dies ist der wahre, spirituelle Grund, warum die Prüfungen den Menschen stärker machen. Daher sollte die geweihte Seele sich über jede Prüfung als über eine neue Gelegenheit freuen, die Macht des Lichts in ihr zu vergrößern. Der Weg des Kreuzes ist wahrlich ein Triumphzug des Lichts in der Seele und führt daher zu der wahren Heiligkeit. Voraussetzung dazu ist aber, dass die Seele diesen Weg mit Liebe annimmt und total mit Mir teilt, damit sie jede Prüfung tatsächlich jedes Mal mit einer neuen Woge Göttlichen Lichts umhüllen kann. In der wahrlich total an Mich geweihten Seele ist der Weg des Kreuzes ein Weg unaufhörlicher Demütigung der Finsternis. Dieser Weg erschließt in der Seele unsichtbare Schätze. Unbeschreiblich ist die Verzückung der Seele in der Stunde, in welcher diese Schätze für sie sichtbar gemacht werden.“

“Gott ist ein Einziger und unteilbar. In jedem Partikelchen der Heiligen Hostie ist die Fülle der Gottheit anwesend. In jeder Heiligen Kommunion ist Gott also ein Einziger und unteilbar vergegenwärtigt. Dennoch besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen dem Wert einer Heiligen Kommunion, die in einer Heiligen Messe empfangen wird, die strikt gemäß den Vorschriften, wie sie vom Heiligen Geist inspiriert worden sind, aufgeopfert wird, und einer Heiligen Kommunion, die in einer Heiligen Messe empfangen wird, die durch modernistische Abweichungen entwertet ist.

Mögen die Seelen dies wie folgt verstehen: Nur die Heilige Messe, die gemäß den Vorschriften von Gottes Geist aufgeopfert wird, besitzt die volle Macht zur Erschließung der Seelen für das Empfangen des Lichts, das die Gottheit in sie gießen will. Aus diesem Grunde kann eine Heilige Kommunion, die während einer modernistischen Heiligen Messe empfangen wird, mit einem engen Tropfenzähler verglichen werden, über den eine Tonne Wasser ausgegossen wird: Ein paar Tropfen laufen in den Tropfenzähler, während viele Millionen Tropfen daneben wegströmen.

Verstehe dies gut: Eine Heilige Messe, die nach dem Ritual und der Liturgie, die dem modernistischen Ritus eigen geworden sind, aufgeopfert wird, hat in Gottes Augen denselben Effekt, als ob Sein kostbares Blut in Strömen auf dem Boden ausgegossen würde, statt in tiefer Ehrerbietung von den Seelen aufgenommen werden zu können.“

 

Mittwoch, 8. August 2007

Manchmal wartet Maria einen bestimmten Zeitpunkt ab, bevor mir die Erlaubnis gegeben wird, private Offenbarungen bekannt zu machen. Das ist es, was Sie jetzt im Zusammenhang mit einer Vision tut, die mir bereits in der Karwoche des Jahres 2005 geschenkt worden ist. Damals offenbarte Sich Maria noch nicht als die Herrin der Seelen, aber das Thema der Vision passt ganz gut dazu. Maria erachtet die Zeit jetzt für geeignet, um sie hier wiederzugeben. Aus Gehorsam zitiere ich daher hier aus meinen Aufzeichnungen des Abends vom 21. März 2005, Montag in der Karwoche:

Ich sehe eine symbolische Vorstellung der Verdienste von Seelen. Ich sehe Seelen als Zusammenstellungen von Edelsteinen. Die eine Seele enthält sehr viele, eine andere weniger, usw. Ich sehe auch enorme Variationen von Farben sowie Lichtintensität. Die Farbunterschiede haben mit den unzähligen unterschiedlichen Verdiensten zu tun, die Menschen in Worten, Taten, Gedanken, Gefühlen, Wünschen und Bestrebungen erwerben können. Das Ganze all dieser Steinchen mit ihren verschiedenartigen Farben bildet letztendlich den Farbton, den die Seele als Ganze bekommt.

Ich sehe, wie bestimmte Seelen zwar viele schöne Steinchen in vielen schönen Farben beinhalten, jedoch trotzdem wenig Licht ausstrahlen. Der Grund ist, dass diese Seelen viele gute Taten verrichtet haben, diese jedoch nicht in Vereinigung mit Jesus und Maria verrichtet haben (also diese nicht geweiht haben). Jesus und Maria sind wie Lichtquellen, die in die Seelen strahlen und die farbenprächtigen Steinchen glänzen lassen. Ich sehe, wie Jesus gleichsam wie eine Sonne von außen herab in die Seele strahlt, während Maria innerhalb der Seele Spiegel anbringt, wodurch das Licht von Christus in alle Richtungen strahlt und die Seele ganz und gar aufhellen lässt. (Göttliches Licht wirft keine Schatten, wie Maria mich in früheren Offenbarungen bereits hören und sehen ließ.)

Diese Spiegel sind die Heiligkeit und Tugenden von Maria, welche die Seele in sich zugelassen hat, sobald diese sich bewusst mit Jesus und Marie hat vereinigen wollen. Die Spiegel werden in dem Maße zahlreicher, wie die Gnade von Marias Fürsprache in die Seele aufgenommen und benutzt wird.

Sobald die Seele beginnt, aktiv bei dieser Heiligung mitzuwirken und also durch bewusste Nachfolge von Jesus und Maria der Gnade entspricht, ist sie nicht mehr nur im Inneren erleuchtet, sondern beginnt sie, das in ihr entwickelte Licht auch auszustrahlen und beginnt sie, ihre Umgebung in die Art Licht zu tränken, wovon sie selbst durchdrungen ist. In dem Maße, wie die Heiligung in der Seele vielseitiger wird, wird ihre Ausstrahlung umfassender.

Dieser Mechanismus bildet die unsichtbare Basis für das Phänomen, das manche begabten Seelen bei anderen Seelen wahrnehmen und empfinden können: die Ausstrahlung einer Seele und die Art dieser Ausstrahlung. Seelen, die spirituell wahrlich fortgeschritten sind, können eine Ausstrahlung erwerben, die sie gleichsam scheinbar „im übernatürlichen Licht baden“ lässt — Ende der Aufzeichnung.

“Bei seiner Weihe geht der Priester die Ehe mit Meinem Sohn ein. Diese heilige Hochzeit wird jedes Mal aufs Neue während jeder Heiligen Messe vollzogen, die der Priester aufopfert, mit der Konsekration als Höhepunkt. Gott verlangt, dass die Hochzeit zwischen Christus und Seinen Priestern fruchtbar sein soll. Dazu erwartet Er von Seinem Priester an erster Stelle, dass dieser täglich mindestens ein Mal die Heilige Messe aufopfert.

Damit die wiederholte Vollziehung der heiligen Hochzeit zwischen Christus und dem Priester jedes Mal wieder Frucht trägt, muss die Heilige Eucharistie außerdem in strikter Übereinstimmung mit dem Ritus aufgeopfert werden, wie dieser von Jesus eingesetzt und durch den Heiligen Geist bestätigt worden ist. Jede Abweichung davon, die Züge von Beeinflussung durch weltliches Denken und durch weltliche Zielsetzungen in sich trägt, ist Modernismus. Jedes Nachgeben seitens des Priesters gegenüber modernistischen Einflüssen auf die Gestaltung oder den Inhalt der Heiligen Messe macht seinen Bund mit Christus zu einer Scheinehe.

Eine Heilige Messe, die nicht in strikter Übereinstimmung mit dem von Gott verlangten Ritus aufgeopfert wird, macht nicht die Fülle der von Gott vorgesehenen Gnaden frei, weil die Früchte einer Scheinehe nicht legal sein können. Dennoch trägt nur der Priester dafür die Verantwortung. In vielen Fällen wird diese Verantwortung mit bestimmten Elementen aus der kirchlichen Obrigkeit geteilt. (Maria meint an erster Stelle mit Bischöfen.)

Für die Seelen, die an einem Heiligen Messopfer teilnehmen, das durch modernistische Einflüsse entwürdigt wird, gilt als Grundregel, dass die Göttliche Barmherzigkeit den Verlust an Gnaden in dem Umfang ergänzt, dass diese Seelen den Vorteil des Sakramentes empfangen. Alle übrigen Gnaden, wie Gott diese ab der Einsetzung der Eucharistie als Auswirkungen des Heiligen Messopfers vorgesehen hat, werden den Seelen in dem Maße ihres Verlangens zuteil, tatsächlich mit dem leidenden Jesus, Seinem Leib und Blut eins zu werden und die Auswirkungen der Erlösung in sich aufzunehmen.

Sage den Seelen, dass sie gut daran tun, die Teilnahme an einer Heiligen Messe mit modernistischem Einfluss zu vermeiden, doch dass sie im Falle höherer Gewalt dennoch durch die Göttliche Barmherzigkeit als Sakrament mit der Fülle der Gnaden angenommen wird, in dem Maße, in dem die Seele in der rechten Verfassung des Herzens an einem solchen Messopfer teilnimmt. Ich werde darauf zurückkommen. Im Zweifelsfalle bitte Ich die Seelen, dass sie sich regelmäßig Mir zuwenden in Meiner Eigenschaft als Mutter der Kirche und Mutter der Eucharistie. (…)“

 

8. Dezember — Festtag Unbefleckte Empfängnis von Maria

Fest der tiefen Besinnlichkeit und Beschauung über die Wunder von Gottes Schöpfung

Mittwoch, 7. Dezember 2005

“Die Welt ist ein Tränental, ein Ort von Leiden. Jedes Leiden ist eine Blume. Wie viele Blumen stehen auf den Feldern und verwelken. Wie sehr verlangt Mein Mutterherz nach diesen Blumen. Pflücke sie für Mich, bevor sie verwelken. Lege sie vor meine Füße nieder, damit Ich sie für ewig zum Leben erwecke. In Meinem Herzen, und dort alleine, werden die Rosen der Leiden zu ewigem Leben geheiligt. Erfreue Mich, küsse Meine Füße durch die Weihe aller Leiden. Lass Mich die Freude kosten, dass durch die Weihe von allem Leid im Herzen und im Körper ausgedehnte Blumenfelder vor Meinen Füßen ausgebreitet werden. Ich bin Königin der Himmlischen Blumen. Gib Mir Tempel von Herzen und Gärten von Schmerzensblumen. Alle Felder, die nicht unter Meinen Füßen ausgebreitet werden, vergehen zu dürren Äckern, voller Unkraut, zwischen dem sich die Schlange verbirgt.“

„Die Göttliche Macht kommt in drei großen Komponenten zum Ausdruck: die schöpfende, die erlösende und die heiligende Macht. Die schöpfende Macht Gottes ist die einmalige Eigenschaft, durch die nur der Ewige Vater Sich offenbart. Die erlösende Macht ist dem Sohn, Jesus Christus, anvertraut, während die heiligende Macht zum Wirkungsbereich des Heiligen Geistes gehört. Gott hat Mich als einziges Geschöpf mit Seiner Macht bekleidet. Als Miterlöserin habe Ich Teil an der erlösenden Macht, als Braut des Heiligen Geistes habe Ich Teil an der heiligenden Macht. Die schöpfende Macht beruht beim Vater.

Insbesondere für diese Letzten Zeiten hat Gott Mich mit der neu gestaltenden Macht bekleidet: Ich besitze die unumschränkte Macht, Leben neu zu gestalten, mit anderen Worten: gründlich zu ändern oder zu heilen. Bisher ist der Menschheit an und für sich nicht offenbart worden, dass Ich, Maria, diese Macht besitze und das ewig geltende Recht erhalten habe, sie in souveräner Weise auszuüben, das heißt, entsprechend Meinem eigenen Willen. Dieses Privileg genieße Ich kraft Meiner Unbefleckten Empfängnis und Meiner ewigen Sündenlosigkeit.

Diese beiden Eigenschaften sind dafür verantwortlich, dass Mein Wesen dem Idealbild ‘des Seins und des Lebens nach dem Bilde Gottes’ entspricht: Ich bin ein Geschöpf, und somit nicht Göttlich von Natur aus. Gott hat Mich aber ‘vergöttlicht’ in der Ordnung der Gnade. Das heißt, dass Er Mir das einmalige Privileg geschenkt hat, Seinem Wesen so nahe zu kommen, dass Ich, obgleich Ich kein Anteil an Seinem Göttlichen Wesen habe, trotzdem mit den Zügen Seines Wesens bekleidet bin, ebenso wie mit der mit diesen Zügen verbundenen Macht. Das Gottesbild, so wie es unter den Christen bekannt ist, hat bisher nicht zugelassen, dass Mein Wesen als Träger dieser Göttlichen Macht betrachtet würde, weil Ich ein Geschöpf aus Gottes Hand bin. Dir offenbare Ich diese Tatsache als Wahrheit. Nein, es ist weder ein Sakrileg noch eine Ketzerei zu glauben, dass Maria, die Unbefleckte Mutter Christi, mit Göttlicher Macht ausgestattet ist. Jesus Selbst sehnt Sich nach der Stunde, in der jede Seele sich zu Meinen Füßen niederwerfen und in Mir Gottes Erhabenheit verherrlichen wird. Der Mensch, der bezweckt, Jesus die Fülle Seiner Freude als Gott erfahren zu lassen, möge sich darüber im Klaren sein, dass er Ihm dieses Geschenk nur geben kann, indem er vor Mir niederkniet und Mich als seine Herrin, als die Vertreterin Gottes und das vollkommene Instrument Seiner Macht anerkennt.”

Dir trage ich auf, die Herzen auf das Empfangen und Bekennen dieser Wahrheit vorzubereiten. Maria ist die souveräne Herrin der Seelen. (…)“

 

Aus der Botschaft vom Donnerstag, 15. Dezember 2005

"... Der Allerhöchste wünscht in diesen Letzten Zeiten die Offenbarung der grenzenlosen und unumschränkten Macht Mariens, der Unbefleckten Empfängnis, als die Herrin aller Seelen. Er will die Macht offenbaren, die Ich über die Menschenseelen ebenso wie über Satan und sein Gefolge ausübe. (…)"

 

Aus der Botschaft vom 21. März 2006

“An Mir ist die vollendete Hochzeit zwischen der Gottheit und einer Menschenseele vollzogen worden. Der Allerhöchste hat Zeugnis davon abgelegt gegenüber den Engeln, noch vor Meiner Empfängnis als Mensch. Er hat es wiederholt anlässlich Meiner Unbefleckten Empfängnis, bei der Menschwerdung Meines Sohnes in Meinem Leib, bei Meiner Aufnahme in den Himmel mit Leib und Seele, bei Meiner Krönung als Königin von Himmel und Erde, und Er wird es noch einmal wiederholen, wenn Er Mich den Seelen vorstellen wird als Diejenige, die ihre Herrin war vor allen Zeiten und die es bleiben wird für alle Ewigkeit. Die Seele, die in das Göttliche Leben aufgenommen zu werden wünscht, wie es der Allerhöchste vorgesehen hat, soll dies deshalb vorbereiten, indem sie es Mir ermöglicht, sie in Mich aufzunehmen und an Meiner Stelle total in ihr zu herrschen und zu leben. Dieses Privileg steht Mir zu, als ihre Herrin und Königin und Vertreterin Gottes, Trägerin und Ausführerin Seiner Macht.

Die Engel im Himmel erfahren dieses Mysterium jeden Tag in seiner Fülle, und Ich schenke dieses Vorrecht bereits Meinen auserkorenen Sklaven (*) in dem Maße, in dem die Menschenseele auf Erden imstande ist, dieses Vorrecht in sich zur Auswirkung bringen zu lassen. (…)“

(*) Unter “Meinen auserkorenen Sklaven” versteht Maria die Seelen, die durch Gottes Vorsehung dazu berufen sind, sich ganz in den Dienst Mariens zu stellen. Totale Marienweihe kann tatsächlich zu einer Lebensaufgabe werden. Die Seelen, die diesem Ruf Folge leisten, sind die so genannten “Liebessklaven” Mariens.

 

Aus der Botschaft vom 4. April 2006

“Jede Seele kann über das Herz Gottes Macht erwerben, und zwar in dem Maße, wie diese Seele heilig ist. Je heiliger eine Seele ist, desto größer ist die Übereinstimmung ihrer Wünsche mit den Wünschen Gottes und deshalb desto größer ist auch die Macht ihres Gebetes und ihrer Fürsprache.

Die Grundlage Meiner einmaligen Macht liegt darin:

1. Meine Heiligkeit war ab Meiner Unbefleckten Empfängnis vollkommen, und aus diesem Grunde war Mein Wille vollkommen identisch mit dem Willen Gottes.

2. Gott hat an Mir viele einmalige Mysterien vollzogen, die Mich unendlich hoch über die gewöhnliche menschliche Seinsebene hinaus erhoben haben.

3. Gott hat Mich erschaffen in der Absicht, dass Ich Königin von Himmel und Erde und Herrin über alles sein sollte. Er hat Mir alles unter die Füße gelegt, für ewig.

Bedenke, dass der Ruf in einer Seele, sich Mir zu weihen, eine unaussprechliche Gnade und ein außergewöhnliches Vorrecht ist. Wenn die Seele, die Meinen erhabenen Status kennt und weiß, dass Gott Mich in eine Position gesetzt hat, die unendlich erhaben über alles ist, was lebt, von Menschenseelen bis einschließlich der höchsten Engel, Mir dennoch nicht treu zu dienen weiß und es nicht vermag, sich resolut für Mich zu entscheiden, über alles, was zur Welt und zum irdischen Leben gehört hinaus, begeht diese Seele einen sehr großen Irrtum und macht sich eines Mangels an Liebe gegenüber ihrer Herrin schuldig.

Verstehe gut, dass Mangel an Liebe zu Mir in Gottes Augen gleich schmerzlich ist wie Mangel an Liebe zu Ihm Selbst, weil Er Mich zu Seiner Stellvertreterin für die Seelen gemacht hat und Mich mit Seiner Macht und unzähligen Eigenschaften bekleidet hat. Untreue Meiner Diener Mir gegenüber bedeutet das Brechen eines Himmlischen Bundes und steht in Gottes Augen mit der Abweisung einer außergewöhnlichen Gnade gleich: einer Gnade, die, vorausgesetzt, dass sie vollauf angenommen wird, ein goldener Schlüssel zur ewigen Glückseligkeit und zur Rettung anderer bedeutet. Der Geweihte, der sich nicht bedingungslos und unter allen Umständen für Mich zu entscheiden weiß, ist für Gott ein Diener, der nicht zu Füßen seiner von Gott eingesetzten Herrin kniet, was für Ihn einer schmerzlichen Beleidigung und einem Mangel an Anerkennung von Gottes Güte gleichkommt. (…)“

 

Aus der Botschaft vom 6. April 2006

“(...) Meine Füße sind vom Allerhöchsten geweiht und unter den Augen des ganzen Himmlischen Hofes gesalbt als die Symbole Meiner Macht schlechthin. Auch aus diesem Grunde habe ich gezeigt, dass der Erzengel Michael Mir jeden Tag die Füße küsst zum Zeichen totaler Unterwerfung des ganzen Himmlischen Hofes an Mich; denn er, der Fürst der Engel, setzt diese Handlung im Namen der unzähligen Engelscharen.

Bereits als der Allerhöchste Mich den Engeln als ihre Königin vorstellte, noch bevor Ich als Mensch geschaffen wurde, hatte Er Meine Füße mit der Macht bekleidet, unbegrenzt über den Himmlischen Hof zu herrschen. Bei Meiner Unbefleckten Empfängnis wurden Meine Füße mit der Macht bekleidet, Mir die Teufel restlos zu unterwerfen. Bei Meiner Krönung im Himmel, nach der Vollendung Meiner irdischen Reise, wurden Meine Füße gesalbt als die tiefste und einzigartige Verehrung Meiner grenzenlosen Macht über den Himmlischen Hof, die Menschenseelen und die Teufel.

Meine Füße sind bestimmt, Satan unter dem Druck Meiner Macht zu zerschmettern. Für ihn wird die ultimative Demütigung daraus bestehen, dass seine Macht über die Menschheit endgültig gebrochen sein wird, nicht direkt durch eine Handlung Gottes, sondern unter den Füßen einer Frau. In Mir sind alle wirklichen Interessen der ganzen Menschheit vereint. Jeden Tag werden diese Füße, Symbole Göttlicher Macht, von niedrigen weltlichen Handlungen, Gedanken, Gefühlen. Bestrebungen, Wünschen und Worten beschmutzt. Die Ansicht Meiner Füße lähmt Satan vor Angst, weil er weiß, wozu Mein Wille sie gebrauchen wird, sobald die Menschheit sie aufs Tiefste verehrt. (…)“

 

Freitag, 7. April 2006

“Es ist ein wesentlicher Teil deiner Lebensaufgabe, die Seelen über die richtige Position Mariens innerhalb Gottes Plan zu belehren. Zu dem Zweck werden dir Kenntnisse offenbart, die durch die Jahrhunderte unbekannt geblieben waren. Auch dies wird viel Unglauben und Misstrauen erwecken.”

 

Aus der Botschaft vom 6. Mai 2006

“Heute ist der erste Samstag des Monats. Es ist Mein Tag, Symbol für den Sieg Meiner Unbefleckten Empfängnis über alles Böse. Daher will Ich die Seelen besonders unterrichten, damit Meine Werke in ihnen einen fruchtbaren Boden finden.

Welche Zeichen weisen darauf hin, dass eine Seele dabei ist, das wahre Leben zu verlieren, und dass sie also die Krankheit in sich trägt? Sie bröckelt in ihren drei größten Pfeilern ab: in der Liebe, dem Glauben und der Hoffnung."

 

Aus der Botschaft vom 13. Mai 2006

"Welchen Unterschied gibt es zwischen den Heiligen und Mir? Wieso kann kein einziger Heiliger Mir an Macht gleich sein und wieso kann das auch niemals der Fall sein?

1. Weil Mein Wille ab Meiner Empfängnis absolut, vollkommen und total mit dem Willen Gottes im Einklang war. Dies ist bei keinem einzigen Heiligen der Fall und kann auch nie der Fall sein.

2. Weil die Macht einer Seele auch von ihren Verdiensten bestimmt wird und Meine Verdienste die von allen Heiligen weit übersteigen. Verdienste sind die Wirkungen von Handlungen, Worten, Opfern, Gebeten, Gedanken, Wünschen und Bestrebungen, die zur Verwirklichung von Gottes Plänen mit den Seelen beitragen. Allein schon wegen Meiner Mutterschaft gegenüber dem Erlöser übersteigen Meine Verdienste diese aller anderen Seelen.

3. Weil Ich als einzige Seele unbefleckt empfangen bin. Die Unbefleckte Empfängnis macht Meine Seele zu einem Spiegel Gottes und wirkt gleichsam wie ein Magnet, der unaufhörlich die Eigenschaften Gottes zu Mir hinzieht und diese in Mich hineinströmen lässt.

4. Weil Ich kraft einer Willensverfügung des Allerhöchsten für alle Zeiten unerreichbar weit über allem und allen Seelen erhaben bin.”

 

Aus der Botschaft vom 18. Mai 2006

“... Bedenke dabei, dass die Liebe das Wesen der Kraft Gottes ist und dass der Wille Gottes der Motor ist, der diese Kraft in Bewegung setzt, und du wirst begreifen, dass Mich Meine Unbefleckte Empfängnis mehr Gott ähnlich als den Menschen ähnlich macht. Aus diesem Grunde bin Ich mit Recht dazu vorherbestimmt, die Herrin aller Seelen zu sein. Eine Seele, die sich keine einzige Verletzung zugezogen hat, weder bei ihrer Empfängnis noch nachher, ist eine Seele, die von jeglicher menschlichen Schwäche frei ist, also eine Seele, die wirklich an allem Göttlichen beteiligt ist.”

“Meine Geliebte, Ich bin die Unbefleckte Empfängnis. Ich bin die einzige Seele, die von Gott in einen irdischen Körper gesandt worden ist, ohne Trägerin der Erbsünde zu sein. Adam und Eva, die ersten Menschenseelen, waren bei ihrer Schöpfung ebenfalls unbefleckt. Gott unterzog sie im irdischen Paradies einer einzigen Beschränkung. Sie wurden von Satan dazu verführt, diese Beschränkung nicht zu beachten, und gaben der Versuchung nach. Die Sünde, die sie dadurch begingen, war die erste Sünde des menschlichen Geschlechts. Sie begingen die Sünde des Ungehorsams gegenüber dem Gesetz Gottes; denn sie verstießen gegen das einzige Gebot, dem Gott sie unterzogen hatte.

Diese Sünde fügte ihren Seelen schweren Schaden zu; denn es ergab sich dadurch ein plötzlicher Bruch in der Übereinstimmung zwischen den Wünschen Gottes und den Wünschen der Menschenseele. Der Mensch verlor also ein Element der Ähnlichkeit mit Gott, das ihm als Erbrecht zugeteilt worden war. Dadurch wurde die Übertragung dieses Rechtes auf Ähnlichkeit mit dem Bilde Gottes in den Menschenseelen von Geschlecht auf Geschlecht endgültig unterbrochen. Es ist dabei die Rede von der Erbsünde. Nur in Meiner Seele wurde diese Unterbrechung aufgehoben: Meine Seele wurde vollkommen heilig und unversehrt mit einem Körper verbunden, so dass sie ihre vollkommene Ähnlichkeit mit dem Bilde Gottes bewahrte.

Darin liegt die erste Grundlage Meiner Erhabenheit und Meiner Macht. Ich bin das erste Geschöpf, in dem sich die Durchströmung der Liebe immer vollkommen und ungehemmt vollzogen hat. Weil sämtliche Tugenden letzten Endes aus der Liebe entspringen und sämtliche Tugenden zusammen den Grad der Heiligkeit bestimmen, heißt dies, dass Meine Seele als Einzige vollkommen heilig war. Indem die Einheit Meiner Wünsche mit den Wünschen Gottes ab Meiner Unbefleckten Empfängnis vollendet war, war Mein Wille identisch mit dem Willen Gottes. Diese vollkommene und absolute Einheit vom Willen zusammen mit der vollkommenen Durchströmung der Liebe zwischen Gott und Mir in beide Richtungen hat Mich daran gehindert, während Meines Lebens auf Erden auch nur die geringste Sünde zu begehen.

 

Aus der Botschaft vom 19. Mai 2006

“Aufgrund Meiner Weigerung, Mein ganzes irdisches Leben lang den zahllosen Versuchungen und Angriffen seitens Satans nachzugeben, behielt Ich meine absolute Macht über ihn. Diese Macht empfing Ich bereits vor Meiner Empfängnis, als Gott den Entwurf Meiner Seele den Engeln vorstellte und ein Teil der Engel sich weigerte, Mich als ihre Herrin anzuerkennen. Ihr Anführer, Luzifer, später Satan genannt, war also bereits vorbestimmt, in Meiner Macht zu sein.

Nach Meiner Unbefleckten Empfängnis wurde er in Mir mit einer Seele konfrontiert, über welche er keinerlei Einfluss bekommt."

 

Aus der Botschaft vom 30. Mai 2006

"Ich weise jede Seele, welche die totale Hingabe an Mich und die totale Unterwerfung Mir gegenüber in Meiner Eigenschaft als Herrin der Seelen verleumdet, darauf hin, dass sie sich der Undankbarkeit gegenüber Gottes Verfügungen schuldig macht, da Gott ihr durch diese Verfügungen ja eine unverdiente Liebe entgegenbringt, und dass sie dadurch die Göttliche Gerechtigkeit herausfordert.

Diejenigen, die glauben und verlautbaren, dass die tiefste Verehrung und der totale Gehorsam zu den Füßen der Herrin aller Seelen Ausdruck einer Irrung oder gar eines Sakrilegs gegenüber der Allerheiligsten Dreifaltigkeit wäre, rufe Ich betont dazu auf, sich tiefstens zu besinnen. Diesen Seelen sage Ich nachdrücklich, dass die Seele, die sich weigert, sich zu Meinen Füßen zu demütigen, deswegen vor dem Thron der Gerechtigkeit Gottes zur Rechenschaft gezogen werden soll. Ich wiederhole, dass der Allerhöchste Selbst Mich, Maria, die Unbefleckte Empfängnis und Miterlöserin der Seelen, erhoben und zur Ausführerin Seiner Macht in diesen letzten Zeiten bezeichnet hat und dass Er zu dem Zweck wünscht, dass Mich sämtliche Seelen verehren und Mir gehorchen und dienen als der mächtigen Herrin der Seelen. (...)”

 

Aus der Botschaft vom 31. Juni 2006

"Bei Meiner Unbefleckten Empfängnis wurde Meine Königswürde zum ersten Mal mit der Materie verbunden, mit dem Keim des menschlichen Daseins. Bei Meiner Geburt wurde das Siegel Meiner Königswürde in die Erde gedrückt."

 

Aus der Botschaft vom 2. November 2006

"Ich lege den Seelen ans Herz, dass Ich auch durch die unermesslichen Auswirkungen Meiner Fürsprache während des Gerichts der Göttlichen Gerechtigkeit über alle Seelen unmittelbar nach ihrem irdischen Leben mit Recht Miterlöserin der Menschheit genannt werden muss; denn unzählige Millionen werden durch Meine Fürsprache vor dem ewigen Tod gerettet. Das Fundament dieser Macht beruht auf Meiner Unbefleckten Empfängnis, Meiner ewig dauernden Schmerzen und Verdienste, Meiner sich selbst unaufhörlich vervielfachenden Glorie und Herrlichkeiten und auf den unendlichen, ewig dauernden Verdiensten des Erlösungswerks Jesu Christi, Sohn des Allerhöchsten, und von Mir."

 

Aus der Botschaft vom 4. Dezember 2006

“(...) Sag den Seelen, dass der 8. Dezember ein Fest der tiefen Besinnlichkeit und Beschauung über die Wunder von Gottes Schöpfung sein sollte und dass sie die unendliche Schönheit des Wunderwerkes, das Maria heißt, nur einigermaßen begreifen können, wenn sie an diesem Feiertag besonders inständig um Verständnis von Sünde und Untugend, von Tugend und Heiligkeit beten und wenn sie jeden Augenblick der stillen Betrachtung wie einen Schatz aus dem Himmel hegen. Nur so kann Ich die Seelen zu der Weisheit führen, die ihnen Gottes Wahrheit zeigen wird und es ihnen ermöglichen wird, diese Wahrheit in ihr Leben einzufügen.”

Botschaft vom 8. Dezember 2006

“Meine Unbefleckte Empfängnis war das erste überwältigende Zeugnis des Lichtes gegenüber der Finsternis. Sie war bereits vor der Schöpfung des Menschen den Engeln verkündet worden, obwohl ihnen zu dem Zeitpunkt noch nicht die Tiefe des Mysteriums offenbart wurde. Sie war der wahre Anfang des Heilsmysteriums, des großen Erlösungsplanes.

Zunächst musste eine Menschenseele total vom Göttlichen Licht erfüllt werden und dadurch vollkommen und für Zeit und Ewigkeit vor aller Finsternis bewahrt werden, damit aus diesem Ozean Göttlichen Lichtes, der schon zur gleichen Zeit Mensch und gleichsam ‘vergöttlicht’ war, das Licht der Welt, Jesus Christus, die Erlösung vollziehen konnte. In Meiner Unbefleckten Empfängnis war Ich der ‘vergöttlichte’ Mensch; aus Mir wurde der menschgewordene Gott geboren. Die vollkommene Hochzeit zwischen Gott und dem Menschen wurde somit in Mir angefangen, im menschgewordenen Jesus vollendet und soll in Mir als Herrin aller Seelen für ewig bestätigt werden.”

“Jede Seele begegnet auf dem Weg zur Vollendung des Göttlichen Lebens drei Meilensteinen: der Schöpfung, der Erlösung und der Heiligung. In Mir waren diese drei bereits bei Meiner Unbefleckten Empfängnis total verschmolzen. Meine Unbefleckte Empfängnis verkörpert die absolute Vollendung der Seele. Es ließe sich somit sagen, dass das Göttliche Leben in Mir bereits vor Meiner Geburt im Fleisch vollendet war. Deswegen brauchte Ich nicht ein Leben zur Verwirklichung jenes Zieles zu führen, wozu jede Seele erschaffen wird: zu ihrer Teilnahme an der Vollendung des Planes, den Gott mit ihr hat.

Mein Leben auf Erden hatte nur einen einzigen Zweck: Ich sollte den Erlöser gebären, damit alle Seelen durch Annahme des zweiten Schrittes, der Erlösung und Mitwirkung an derselben, zum dritten Schritt, der Heiligung, hinaufsteigen konnten.

Bei Meiner Unbefleckten Empfängnis hatte Ich vom Allerhöchsten all dasjenige erhalten, was für Meine einmalige Lebensaufgabe notwendig war. Ich sollte es aber selber durch Mein Ja-Wort gegenüber dem Erzengel Gabriel bestätigen. ‘Mir geschehe, wie du es gesagt hast’ waren die Worte, mit denen Ich den heiligen Vertrag unterschrieb, der die Göttliche Schatzkammer Meiner Unbefleckten Empfängnis zu ihrem vollständigen Ertrag führen sollte. Mein Ja-Wort war der Akt, durch den Ich Meine gleichsam hochgradig ‘vergöttlichte’ Seele total mit der Fähigkeit Meines menschlichen Körpers, für das Heil der Seelen zu leiden, verschmelzen ließ.

Ich hätte das Leben einer Königin führen können. Ich war unbefleckt empfangen, vollkommen heilig, und bedurfte somit nicht einmal der Erlösung. Millionen und abermals Millionen von Engeln waren Mir als Diener unbeschränkt zu Füßen gelegt worden. Ich hatte Macht über alles erhalten, über Seelen und die unbeseelte Natur. Durch Mein Ja-Wort habe Ich aber, genauso wie Jesus es später tun sollte, ein Leben der Dienstbarkeit angenommen. Ich brauchte Mein irdisches Leben nicht, um Verdienste für eigene Erlösung und Heiligung zu erwerben, Ich wollte es einzig und allein für das Heil aller anderen aufopfern. In alledem ist Mein Leben und der Sinn und Zweck Meines Lebens vollkommen mit dem von Jesus vergleichbar.

Für die himmlischen Regionen war Ich aber auch damals schon die Königin. Meine Unbefleckte Empfängnis war das goldene Zepter Meiner Macht. Die Krone sollte Ich später erhalten, bei Meiner Aufnahme in den Himmel. Sie sollte eine Krone sein, die auch mit den Edelsteinen des Leidens am Körper, im Herzen und im Geist besät war.

Das alles hat Mich unendlich und unerreichbar hoch über alle Engel erhoben: Die vollendete Heiligkeit der Unbefleckten Empfängnis wurde in Mir gleichsam noch vervielfältigt durch die Verdienste eines irdischen Lebens des Leidens, der Schmerzen, der Sündenlosigkeit und der vollkommenen Selbstverleugnung. Die Engel konnten diesen letztgenannten Verdiensten nicht gleichkommen, weil sie kein Leben in einem materiellen Körper führen und in einer Umgebung, die von der Sünde und der Versuchung unter Tausenden von Formen beeinflusst wird (...).”

„Das Ungewöhnliche der Schöpfung Meiner Seele liegt im Folgenden: Auf jede Menschenseele wendet Gott bei ihrer Schöpfung das Gesetz Seiner Gerechtigkeit an. Die Göttliche Gerechtigkeit ist durch die Erbsünde hochgradig verzerrt worden, und diese Verzerrung hat durch sämtliche späteren, unzähligen Sünden der Menschheit weiter zugenommen. Kein Menschenherz würde es eine einzige Sekunde überleben, wenn es den Berg aller Sünden von allen Zeiten zu Sicht bekäme, so wie Gott diesen sieht oder so wie Ich diesen sehe, und deren scheußlichen Gestank wahrnehmen sollte.

Jede Seele wird in die Welt geschickt, um in einem materiellen Körper das Leiden und die Lasten zu erfahren, die dazu beitragen sollten, diese Verzerrungen rückgängig zu machen und den Berg der Sünden zu schlichten. Aus diesem Grunde versieht Gott jede von Ihm geschaffene Seele mit einem Merkmal, das mit einer Narbe verglichen werden kann, ähnlich einer Spur der ursprünglichen Wunde, die das erste Menschenpaar in seiner als vollkommen heilig geschaffene Seele angebracht hat.

Die ersten Menschenseelen haben der Menschheit eine Schuld aufgebürdet, die von Generation zu Generation weitergeleitet wird und also auf dem ganzen menschlichen Geschlecht ruhen bleibt und wofür jedes Mitglied der Menschheit die Verantwortung trägt. Gott hat mit diesem Merkmal die Notwendigkeit verbunden, bestimmte Verdienste zu erwerben, damit die Wirkungen dieses Merkmals in der eigenen Seele ausgelöscht werden können und damit zur gleichen Zeit Genugtuung wegen der groben Beleidigung von Gottes Liebe durch die Erbsünde geleistet wird.

Jede Seele hat ihren eigenen Beitrag zu leisten, damit die ganze Menschheit aller Jahrhunderte zum Stand der vollkommenen Gnade zurückgeleitet werden kann. Bei der Schöpfung Meiner Seele hat Gott allerdings dieses Merkmal nicht angebracht. In dieser Weise befreite Er Mich ganz und gar dieser Notwendigkeit, Meine eigene Heiligung durch das Leiden zu erwirken. So verfügte Er es, in der Absicht, Satan ein Zeichen, ein Widerwort zu setzen und ihm zu zeigen, dass Er, der Gott des Lebens und der Liebe, eine Frau erschaffen hatte, die eine absolute Macht über sämtliche gefallenen Engel und über ihre Werke und Pläne haben sollte. Deshalb wurde Meine Seele aus ‘Grundstoff’ der Dreifaltigen Gottheit erschaffen:

In Meine Seele wurden ergossen:

1. die Fülle von Gottes Willen, mit sämtlichen von diesem Willen ausgehenden Wirkungen, nämlich der Göttlichen Macht. Der Schöpfer behielt Sich Selbst nur eine Auswirkung dieser Macht vor: die Macht, Seelen zu erschaffen. Er tat dies mit Recht; denn Gott allein hat weder Anfang noch Ende. Er allein ist das Grundprinzip von allem Lebendigen.

2. die Fülle der Göttlichen Liebe, also der Essenz des Göttlichen Lebens. Die Fülle des Göttlichen Lebens heißt eine totale Abwesenheit von allem, was das Leben beeinträchtigt und es an Kraft einbüßen lässt, nämlich jede Form der Untugend. Ich war also von Anfang an vollkommen an Tugenden und Heiligkeit und frei von jeglicher Sünde und jeglichen sündigen Neigungen.

3. die Fülle der Göttlichen Weisheit, das Vermögen der vollkommenen Kenntnisse, der Allwissenheit zusammen mit den vollkommenen Wegweisern für sämtliche Verhaltensweisen, Gedanken, Gefühle, Worte und Bestrebungen. Diese dritte Ergießung wurde Mir in aufeinander folgenden Etappen ins Bewusstsein geprägt, so dass Ich Mir dieser Etappen im Laufe Meines irdischen Lebens vollkommen bewusst wurde.

Aufgrund dieser dreifachen Ergießung wurde Ich zur Trägerin der Göttlichen Eigenschaften, der Göttlichen Macht, der vollkommenen Heiligkeit und Weisheit.”

„Höre die Worte, die der Allerhöchste bei der Schöpfung Meiner Seele sprach:

Die Allerheiligste Dreifaltigkeit:

„Betrachtet die Menschenseele in ihrem ursprünglichen Stand der Heiligkeit, wiederhergestellt und gekrönt mit dem Feuer Unserer Gottheit. Die Frau soll Sie sein. Aus Feuer Unseres Feuers erschaffen Wir Sie. Das tiefe Wesen von allem, was Wir erschaffen haben und noch erschaffen werden, soll in Ihr in dem höchsten Maße der Vollkommenheit zugegen sein. Sie soll Macht haben über alles Geschaffene, Sie soll die Fülle des Lebens tragen, Sie soll Unsere Mysterien durchschauen.

Das Große Zeichen soll Sie sein, Anstoß und Erniedrigung für die Finsternis; denn das Licht soll in Ihr wohnen und Ihrem Herzen entfließen. Alles Beseelte soll Ihre Füße verherrlichen; denn sämtliche Werke der Finsternis sollen unter Ihren Füßen zu Staub vergehen. Lebe und herrsche, Feuer Unseres Feuers; denn in Dich soll kommen, der IST. In Dir soll Er sein, und Du in Ihm. Marjam soll Dein Name sein: Ozean Göttlicher Macht, Göttlichen Reichtums und Göttlicher Herrlichkeit.”

(P.S.: So wie ich es aussprechen höre, liegt der Ton des ersten “a” in “Marjam” irgendwie in der Mitte zwischen „a“ und unserem „i“. Es klingt beinahe wie „Mèr-jam“.)

 

Aus der Botschaft vom 24. Dezember 2006

“Die Fülle Meines Lebens als Seele fing an, als der Keim Jesu in Mich gelegt wurde. Der Heilige Geist kam über Mich und ergoss die Fülle des Göttlichen Lebens in Mich. Aufgrund Meiner Unbefleckten Empfängnis war Ich ein vollendeter Tabernakel, ein vollendeter Palast für die Gottheit..."

 

Aus der Botschaft vom 1. Januer 2007

“Der Allerhöchste hat Mich durch Meine Unbefleckte Empfängnis zu einem Tabernakel für Sich Selbst gemacht."

 

Aus der Botschaft vom 8. Januer 2007

"Nun vollendet der Schöpfer den Kreis Seiner Werke: Er schuf Meine Seele mit der einmaligen Unbefleckten Empfängnis, Er schickte Seinen Sohn Jesus Christus in die Welt, um die Erlösung zu vollziehen, Er goss den Heiligen Geist über die Kirche aus, und nunmehr zeigt Er den Seelen den Weg zu den Füßen der Unbefleckten, deren wahre Größe Er bis zu diesen allerletzten Zeiten verschleiert gehalten hat, weil die Erfüllung der Zeit für die Offenbarung der Offenbarungen noch nicht angebrochen war.

Nun hat Er verfügt, dass die Stunde für die Offenbarung der Fülle Seiner Pläne geschlagen hat. Und Er offenbart den Seelen ihre wahre Herrin, die infolge Ihrer ewig dauernden Verdienste und kraft Ihrer Unbefleckten Empfängnis und der Ihr bei Ihrer Krönung geschenkten Fülle der Macht nunmehr aufsteht als die Herrscherin, die die Seelen zu der Vollendung der Heiligung, Weisheit und Kenntnis Seiner großen Werke und Pläne führen soll, damit sie durch ihr Fiat zu Füßen der Herrin der Seelen im Glanz ihrer Übergabe Ihre Macht strahlen lassen zu Ihrem endgültigen Sieg über den Fürsten der Lüge, des Betruges und der Irreführung.

Volk von Christus, steh auf und erwache für die Größe der Dinge, die Ich in und für euch vollziehe. Die Stunde der Wahrheit hat geschlagen.

 

Aus der Botschaft vom 10. Januar 2007

“Die Engel nennen Mich ‘drei Mal heilig’ und weisen dadurch auf die vergöttlichte Natur Meines Wesens hin:

“Ich bin mit den Eigenschaften des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes verschmolzen, und jede der Göttlichen Personen hat Sich in Mir ergossen, bis an die Grenzen von dem, was in der Hochzeit zwischen Gott und einer erschaffenen Seele überhaupt möglich ist. Der Vater hat Mich erschaffen in der Herrlichkeit der Unbefleckten Empfängnis, der Sohn ist mit Mir verschmolzen im Mutterschoß und der Heilige Geist hat die Menschwerdung Christi in Mir vollzogen durch eine vollkommene Heirat mit Mir in der Seele, im Herzen, im Geist und im Körper. Ich bin der Tabernakel der Heiligen Dreifaltigkeit (...).

Worin liegt der Unterschied zwischen Meiner Natur und der Natur Gottes? Der Unterschied liegt darin, dass Gott keinen Anfang hat, doch aus Sich Selbst besteht, während Ich durchaus einen Anfang habe und dass dieser Anfang Mir vom schöpfenden Gott gegeben worden ist. Gott ist aus nichts außerhalb Sich Selbst entstanden, Ich dahingegen bin aus Gott entstanden. Gottes Herrlichkeit existiert an sich und ist von Ihm Selbst ausgegangen, Meine Herrlichkeit ist ‘vergöttlicht’ und also ebenfalls unendlich, aber Meine Herrlichkeit hat einen Anfang: Sie ist in Gottes Gedanken entstanden und hat ihre Saat in Meiner Unbefleckten Empfängnis erhalten.”

 

Botschaft vom 11. Februar 2007

“Als Ich in Lourdes erschien, sagten die Verfolger Meiner lieben Tochter, der Heiligen Bernadette, dass es unmöglich wäre, dass eine so wunderschöne Dame zu Massabielle, einem Herd von Schlangen, erscheinen würde. Dennoch habe Ich dort den Kern des Mysteriums der totalen Befreiung und Heiligung der Seelen deutlich gemacht: Die Frau, die mitten in der Otternbrut Satans erscheint, um ausgerechnet an diesem Ort zu verkünden, dass Sie die Unbefleckte Empfängnis ist, die Verkörperung der vollkommenen Heiligkeit. Meine Füße, die Instrumente von Qual und Demütigung der Teufel, waren mit Rosen geschmückt. Die Rose ist die Königin der Blumen, Symbol von Leben, und sie vergegenwärtigt die Liebe. Seelen, versteht die Zeichen.“

 

Aus der Botschaft vom 13. Februar 2007

“Verstehe dies richtig: Die Seele, die ihre Fehler, Unzulänglichkeiten, Nachlässigkeiten und Sünden verarbeitet, fällt unter die Auswirkungen des Gesetzes der Göttlichen Gerechtigkeit. Sobald diese Seele ihren Kampf und ihre Lasten Mir zur Gutmachung weiht, füge Ich diesem allen sowohl das unermessliche Feuer Meiner unbefleckten Liebe als auch all Meine Verdienste seit Meiner Unbefleckten Empfängnis hinzu. Diese Hinzufügung sorgt für eine Verarbeitung, eine Neuschöpfung des Opfers der Seele. Die Tatsache, dass ihr Opfer durch Mein Herz hindurch in Gottes Heilsplan eingebaut wird, schaltet das Gesetz der Göttlichen Barmherzigkeit ein. Um dieser Neuschöpfung ihre volle Kraft zu verleihen, ist es aber ratsam, dass die Seele so bald wie möglich eine sakramentale Beichte spricht. Man könnte es so sagen, dass die Beichte das Buch der Gerechtigkeit im Zusammenhang mit dem Gebeichteten für immer schließt.“

 

Aus der Botschaft vom 27. Februar 2007

"Ich bin an Leib und Seele aus den größten Schätzen aus Gottes Hand erschaffen worden. Die Heiligung der Seele ist ein ununterbrochener Kampf gegen die Wirkungen der Erbsünde. Ich bin die Unbefleckte Empfängnis, in Mir ist die Fülle der Heiligkeit in der Ordnung der Gnade. Deshalb bin Ich die Herrin aller Seelen, Diejenige, in der die Göttliche Macht gegenüber den Seelen, die sich für Sie aufschließen, konkret gestaltet wird."

 

Aus der Botschaft vom 25. März 2007

"So wie der Ehering aus Gold besteht, so sollte Ich eine Seele und ein Herz aus Gold besitzen, um diese Ehe möglich zu machen. Das Gold Meiner Seele ist Meine Unbefleckte Empfängnis, aus der Meine Vollkommenheit in der Heiligkeit entsprang. Jeder Versuch, Meine Rolle in der Heilsgeschichte zu minimieren, ist gleichbedeutend mit dem Wegwerfen des Ringes, bevor man zur Hochzeit geht.“

 

Aus der Botschaft vom 28. April 2007

"Mein eigenes Jawort war genau das: ein heiliger Tabernakel für Meinen Bund mit Gott. Nur gab es bei Mir aufgrund Meiner Unbefleckten Empfängnis nicht die Notwendigkeit, Schwächen und Untugenden zu überwinden. Ich betone, dass Seelen, die nicht unbefleckt empfangen sind, heilig werden können, so dass diejenigen, die von Mir berufen sind, auch zur wahren Heiligkeit berufen sind. Damit Ich Ihnen tatsächlich helfen kann, verlange Ich von ihnen:

1. eine ganz bewusstes und tief erlebtes Jawort;

2. einen beharrlichen Kampf gegen ihre Schwächen und Untugenden;

3. das Einbauen Meiner Richtlinien und ihres Bewusstwerdens ihrer Schwächen in ihr Leben. (...)"

 

Aus der Botschaft vom 3. Juli 2007

"Daher kann die Heilige Kommunion als ein Schlüssel betrachtet werden, der auf das Tor des Gefängnisses passt, das die Seele durch die Sünde und durch jede Gesinnung von Unfrieden für sich selbst baut. Durch ein Göttliches Mysterium sind in der Heiligen Kommunion ebenfalls die Fülle des Heiligen Geistes, das Herz des Ewigen Vaters und die vollkommene Heiligkeit Meiner Unbefleckten Empfängnis und Sündenlosigkeit enthalten."

 

Aus der Botschaft vom 14. Juli 2007

"Der Samstag ist Mir geweiht. Der Tag Meiner Unbefleckten Empfängnis war ein Samstag. Der Tag Meiner größten Schmerzen war ebenfalls ein Samstag.

Während des Alten Bundes verehrten die Juden die Arche des Bundes, eine Art von Tabernakel, in dem sie das Symbol von Gottes Wahrheit aufbewahrten. Bei Meiner Unbefleckten Empfängnis wurde Ich dazu vorherbestimmt, die lebendige Arche des Neuen Bundes zu werden: Ich sollte den lebendigen Gott Selber in Meinem Leib tragen. Diese Vorherbestimmung erfolgte bei der Empfängnis Meiner Seele als das Meisterwerk von Gottes Schöpfungstaten. Deshalb sollte der Samstag für alle Jahrhunderte eine außergewöhnliche Heiligung erhalten.

Selig die Seelen, die den Samstag ehren als den Tag der Verherrlichung des Neuen Bundes und als den Tag der Königin der Stille und der heiligen Tugend.”

 

Aus der Botschaft vom 17. August 2007

„... Während des Alten Bundes erzwang Gott die Einhaltung des Gesetzes Seiner Gerechtigkeit. Seit dem erlösenden Leiden Jesu und dem Kreuzestod Jesu gilt der Neue Bund, für den die erste Saat im Grunde genommen bei Meiner Unbefleckten Empfängnis ausgestreut worden ist und der durch Jesus endgültig in Kraft gesetzt wurde. ...”

 

Aus der Botschaft vom 16. September 2007

“Die Erbsünde hat die Seelen verwundet. Daher ist kein Mensch je vollkommen frei von Sünde und Untugend gewesen mit Ausnahme von Mir Selbst, weil Ich Unbefleckt empfangen bin und Mein ganzes Leben lang durch einen alles beherrschenden Willen angetrieben worden bin, ohne Sünde zu bleiben."

 

Aus der Botschaft vom 8. Dezember 2007

“Neun ist eine heilige Zahl: Sie wird gebildet, indem die Drei — die Zahl der Allerheiligsten Dreifaltigkeit — mit sich selbst vervielfacht wird. Aus diesem Grunde bereitete Ich während Meines Lebens auf Erden alle großen Göttlichen Festtage während einer Periode von neun Tagen vor, manchmal während neun Wochen. Neun Tage, neun Wochen, neun Monate: Diese Zeitspanne deutet jedes Mal eine Zeit der Vorbereitung oder Reifung der Gnade an. (…)“

 

Aus der Botschaft aus der Nacht vom 2. auf den 3. März 2009

Maria und die absolute Krönung von Gottes Werken in den Seelen

"(...) Der Unterschied ist somit der, dass die Seele, die sich für die totale Weihe an Mich als vollendeten Weg zur Vervollkommnung des Göttlichen Lebens in sich entscheidet, dadurch ein ungehemmtes Kredo in Bezug auf die totale Vermählung, die totale Vereinigung, der menschlichen Natur mit Gott ausspricht. In Mir war diese Vermählung ab Meiner Unbefleckten Empfängnis vollendet. In der Erlebung der totalen Weihe an Mich vollzieht die Seele die Vermählung mit der Vollkommenheit von Gottes Werken und weist sie Ihrem Schöpfer gegenüber ihren Glauben an die Tatsache nach, dass auch sie, durch die Fülle ihrer Mitwirkung, vollkommen aufblühen kann."

 

Aus der Botschaft vom 19. März 2009

Totale Weihe an Maria als das Herz der Seele

"Die Seele, die sich Mir total und bedingungslos weiht, trinkt aus der Quelle der Unbefleckten Empfängnis, einer einmaligen Quelle von Wasser totaler Heiligung, Wasser, das der Heilung der Narbe der Erbsünde förderlich ist und dadurch die Anfälligkeit gegen Versuchung, Sünde und Untugend Schritt für Schritt verringert."

 

Aus der Botschaft vom 24. März 2009

Die richtige Nahrung für die Seele

“Seelen im Schatten des Kreuzes Jesu Christi, Ich bin die Herrin aller Seelen. Ab Meiner Unbefleckten Empfängnis wird Mein ganzes Wesen für ewig unaufhörlich mit nie zuvor gesehenen Strömen Göttlicher Liebe, Göttlicher Weisheit und Göttlicher Macht beflossen. Die Allerheiligste Dreifaltigkeit hat Mich mit der Sonne bekleidet und hat Mir den Mond unter die Füße gelegt. Das heißt, dass Sie Mich an Sich – der Sonne – hat Teil haben lassen, in einem Grad, der innerhalb der ganzen Schöpfung für ewig wahrhaft einmalig ist und bleiben wird und dem kein einziges anderes Geschöpf je nahe kommen könnte. Das heißt weiterhin, dass Sie Mir Macht gegeben hat über die Ausführung Ihrer Werke – der Mond als Spiegel der Werke des Göttlichen Lichtes – ebenso wie über die Werke der Finsternis. Ich erinnere die Seelen an dieser Stelle an dasjenige, was Ich in diesem Zusammenhang bereits früher gesagt habe."

 

Aus der Botschaft vom 26. März 2009

Die Demut als Quelle des Heils

"Wie kann die Seele groß werden in der Demut? Indem sie sich vor Gott erniedrigt. (...)

Die Seele kann sich ebenfalls vor Gott in Seinen Werken erniedrigen. Das größte, absolut vollendete Werk Gottes bin Ich, Maria, die Unbefleckte Empfängnis. Die Seele, die sich Mir gegenüber dadurch erniedrigt, dass sie tief vor Mir niederkniet, verherrlicht dadurch das Meisterwerk aus Gottes Hand. Der erlösende und heiligende Wert der tiefen Demütigung Mir gegenüber in Meiner allerhöchsten Eigenschaft – der Herrin aller Seelen – entfaltet in Gottes Augen eine Wirkung, die identisch ist mit derjenigen der direkten Selbsterniedrigung gegenüber der Gottheit."

 

Aus der Botschaft vom 10. April 2009

Karfreitag — Vermählung zwischen Gott und den Seelen

"Für die Vermählung zwischen Gott und den Seelen wurde Ich zur Vertreterin der menschlichen Natur auserwählt. Gott wählte Mich aus allen Menschenseelen. Meine Unbefleckte Empfängnis war gleichsam das goldene Kleid auf dem Brautbett. Die Menschwerdung Jesu in Meinem Schoß war der Vollzug der Vermählung. Auf dem Kreuz vollzog Jesus, Gottes Sohn und Mein Sohn, die Vermählung im weiteren Sinne an allen Seelen. Aus diesem Grunde gab Er wenige Minuten vor Seinem Tod die Menschenseelen Mir - und Mich den Menschenseelen."

 

Aus der Botschaft vom 28. April 2009

Maria und die Grotte der Seele

“Liebe Seelen aus der Quelle der Göttlichen Liebe. Seht doch mal, wie Gott in Bildern zu euch spricht. Als Ich damals in Lourdes erschien, tat Ich dies in einer abgelegenen Grotte, an einem Ort, wo sogar Schlangen hausten. Ich gab Mich als ‘die Unbefleckte Empfängnis’ bekannt. Ich trug ein weißes Kleid, einen weißen Schleier und einen blauen Gürtel. Meine beiden Füße waren jeweils mit einer Rose bekleidet. In Meinen Händen trug Ich den Rosenkranz. ...

... In dieser Grotte erschien Ich, um anzudeuten, dass eine neue Ära angebrochen war: die Ära, in der Maria Ihre wahre Berufung im Kern der Menschenseele entfalten wird. Ich gab Mich als ‘die Unbefleckte Empfängnis’ bekannt, um Satan zu verkünden, dass Ich jede Seele guten Willens, die Mich in sich herrschen lässt, in den Zustand vor der Erbsünde zurückführen würde, in den Zustand der makellosen Verfassung der Seele, die eins mit dem Herzen Gottes war."