Fra Elia

   
   





 

  

Der stigmatisierte Fra Elia

Von Maria Branse, Laufen

Wem kommt nicht Padre Pio in den Sinn, wenn er von dem stigmatisierten Fra Elia in Italien hört, der im deutschsprachigen Bereich noch kaum bekannt ist. Fra Elia war sechs Jahre alt, als Pater Pio im Jahr 1968 starb. Nach seinen Angaben hatte er schon als Kind von sieben Jahren Erscheinungen von seinem Schutzengel und von anderen Engeln. Es erinnert einen an Anna Katharina Emmerich, die schon als Kleinkind Umgang mit Engeln hatte und mit dem «Jüngsken», mit Jesus als Kind, und mit «Hännesken », dem heiligen Vorläufer Jesu, Johannes dem Täufer, spielte.

Fra Elia während seines Passionsleidens

Fra Elia trägt seit einigen Jahren die Wundmale Christi, die jeden Freitag und vor allem in den Kartagen bluten. Die ganze Fastenzeit nimmt er nichts anderes als Wasser zu sich. Fast jede Nacht von Donnerstag auf Freitag erlebt er Ekstasen, spricht mit Engeln, erhält Botschaften von Jesus und sieht regelmässig Maria, die Mutter Jesu. Wie A. K. Emmerich, Therese Neumann, Martha Robin und andere Begnadete, welche die Wundmale des Herrn trugen, musste Fra Elia zahlreiche Untersuchungen von Ärzten über sich ergehen lassen, da der «Welt» so aussergewöhnliche Ereignisse wie die Wundmale Jesu am Körper auserwählter Personen unglaublich erscheinen und die untersuchenden Ärzte in Amerika und Italien eher auf Betrug schliessen statt mit Ehrfurcht und Staunen anzuerkennen, dass Gott in seiner Barmherzigkeit heute einer im Glauben erkalteten Welt Zeichen gibt, um zum Glauben zu helfen. Fra Elia hat, wie er sagt, das Charisma der Bilokation und der Krankenheilungen wie auch der Herzensschau. Bilokation bedeutet, dass er in gewissen Fällen an zwei Orten weilen kann. Es strömen viele Hilfesuchende herbei, die jedoch zur Zeit nur an wenigen Tagen Ende des Monats empfangen werden können. Seit dem Jahr 2003 lebt Fra Elia mit zwei Mitbrüdern

und einigen Helfern in einem Ort in Umbrien in einem teils verfallenen Kloster, mit dessen Wiederaufbau er und seine Helfer beschäftigt sind. Er gründete auf Anweisung seines Schutzengels die Kongregation «Von den Aposteln», der bis jetzt ausser ihm neun weitere Mitbrüder angehören. Es liegen Anmeldungen von zehn weiteren Interessenten vor, die nach Beendigung der Bauarbeit ca. 2006 eintreten wollen. Im Vertrauen auf die göttliche Vorsehung kommen ihm und seiner Gemeinschaft immer genügend Mittel für den Lebensunterhalt zu. Der Leitspruch der Kongregation ist «Ora et Labora», wie er von dem hl. Benedikt für seinen Orden vorgegeben ist. Überdies lassen sie sich vom Geist des heiligen Franziskus leiten und wollen Familien und jungen Menschen in Not durch Gebet und gastliche Aufnahme und Betreuung helfen. Fra Elia wird mit Erlaubnis seines Bischofs und anderer Bischöfe zu Vorträgen im In- und Ausland eingeladen. Der namhafte französische Mariologe und Hagiograph Professor René Laurentin schrieb eine Biografie über ihn. Eine andere, aus dem Italienischen übersetzte Biografie von Fiorella Turolli, ins Deutsche übertragen von Ingrid Maltzahn, ist unter dem Titel «Fra Elia, der Engel mit den Wundmalen Christi» erschienen.  Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Christiana Verlag.  Bücher am Ende dieser Seite.

 

Bruder Elia, Charismen und Wundmale

Von Christian Parmantier

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Parvis Verlag

Wir haben Bruder Elia mit seinen Stigmata und seinen zahlreichen Charismen durch zwei Bücher von Fiorella Turolli kennen gelernt, die beim Parvis-Verlag im Februar auf Französisch unter folgenden Titeln erscheinen: «Frère Elie, charismes et stigmates» (Bruder Elia, Charismen und Wundmale) (Band 1) und «Frère Elie des Apôtres de Dieu» (Bruder Elia von den Aposteln Gottes) (Band 2).
Bevor wir uns mit diesem Bruder trafen, wollten wir die Autorin kennen lernen: Sie ist eine bevorzugte, von Gott erwählte Zeugin, die ihn bei seiner Sendung begleitet. In diesem ersten Teil berichtet sie von den Umständen, die zu dieser außergewöhnlichen Begegnung geführt haben, sowie von dem, was sie überrascht hat.

Als sie Bruder Elia zum ersten Mal am 8. und 9. September 2000 begegnete, hatte Fiorella Turolli unzählige Probleme mit ihrem Kosmetikladen und ihrer Familie. Dieser Bruder sprach sofort mit ihr, wie wenn er sie schon immer gekannt hätte und nannte ihr die Gründe für diese Krise. Ihr Mann war verblüfft, aus dem Mund des Bruders Dinge zu hören, die nicht einmal seine Frau wusste. Das Auftauchen dieses Bruders im Leben dieser Familie sollte alles umkrempeln und ihnen durch eine Vielzahl kleiner überraschender Ereignisse Licht und Frieden bringen: Gegenwart von Engeln, Gegenstände, die sich fortbewegen, überraschende Besuche durch Bilokation, Hörnerklänge usw.
Bevor Fiorella Bruder Elia begegnete, stand sie der Kirche fern. Sie suchte Gott eher durch Bücher orientalischer Art und meinte, mit dem Göttlichen Prinzip in ihr in Berührung zu sein.
Als kleines Kind ging sie in die Kirche und sogar ein bisschen in den Religionsunterricht, doch ohne je in die Geheimnisse des Glaubens einzudringen. Bis zum Alter von 18 Jahren hatte sie die katholische Schule in Menzingen in der Schweiz besucht, aber sie erlebte die Religion als eine lästige Pflicht…
Sie gibt jedoch zu, dass sie von Gott viele Gnaden empfangen hat. (Er hat insbesondere einen Sohn geheilt, der Krebs im Endstadium hatte, sowie zwei weitere Kinder von Drogen befreit.) So rief sie eines Tages aus: «Herr, du hast so viel für mich getan, dass ich gern etwas nur für dich tun möchte, um dir zu danken!» In der darauffolgenden Woche begegnete sie Bruder Elia!

Fiorella, wie sind Sie Bruder Elia begegnet?

Mein Mann und ich fuhren in den Ferien gewöhnlich auf die karibischen Inseln. Doch da der Hund krank war, beschloss mein Mann im August 2000, die Ferien in Italien zu verbringen. Einer unserer Freunde hat uns eine Ferienwohnung in Apulien am Ionischen Meer angeboten.
Am Strand teilte ich meine Zeit zwischen Entspannung und Lektüre auf. Während ich mich mit meinem Mann unterhielt, fragte mich Maria, eine Frau, die neben mir saß, unvermittelt:
Sie kommen also aus Bergamo?
Ja.
Haben Sie nie etwas von Bruder Elia gehört?
Nein.
Wissen Sie, er trägt die Wundmale…
Nein, ich habe nie von ihm gehört und ich stehe diesen Dingen fern, auch wenn ich manchmal eine Wallfahrt gemacht habe. Ich habe nichts mit Charismatikern zu tun. Das interessiert mich nicht.
Doch diese Dame blieb hartnäckig:
Mir ist es nie gelungen, ihn zu sprechen, weil er oft den Ort wechselt. Wenn ich nach Bergamo ginge, würden Sie mich begleiten?
Wenn Sie wollen. (Das sagte ich aus Höflichkeit.)
In der Zwischenzeit kamen ehemalige Schulgefährten von Bruder Elia an den Strand.
Sehen Sie, mein Neffe war ein Schulfreund von diesem Bruder Elia. Er wird Ihnen alles erzählen.
Mich interessierte diese Geschichte nicht. Aber sie fuhr fort:
Wissen Sie, Padre Pio spricht mit ihm, er hat die Gabe der Bilokation, liest in den Seelen, von ihm geht ein Duft aus, und wer zu ihm kommt, kann Kinder bekommen wie mein Neffe.
Daraufhin erzählte sie mir ihre ganze Geschichte.
Am Ende der Ferien kamen am Tag meiner Abreise zwischen mehreren Telefonaten zwei junge Frauen von Bruder Elia zu mir. Sie brachten mir die Telefonnummer seines Handys. Erstaunt fragte ich sie warum.
Nun, wir haben ihm erzählt, dass wir eine Dame aus Bergamo kennen gelernt haben… Und er hat uns sofort gefragt, ob sie klein sei. Als wir das bestätigten, hat er uns die Telefonnummer seines Handys für Sie gegeben.
Ich wusste nicht, was ich damit anfangen sollte. Probleme hatte ich auch… Aber nach meiner Rückkehr nach Hause habe ich ihn nicht angerufen. Ich hatte viel zu tun, wir bereiteten eine Ausstellung vor. Drei Tage vor der Eröffnung rief Maria mich an: «Höre, ich habe erfahren, dass Bruder Elia nach Bergamo zurückgekommen ist. Ich wollte zu ihm gehen, aber ich habe mir den Fuß gebrochen und kann nicht hingehen. Ich habe unseren Termin abgesagt, aber du kannst hingehen.» Ich antwortete ihr jedoch: «Wenn ich von der Ausstellung zurückkomme, wird es dir besser gehen, dann hole ich dich ab und wir gehen gemeinsam hin. Jetzt kann ich nicht.» Zwei Minuten später rief sie mich wieder an: «Bruder Elia hat gesagt, dass du sofort anrufen sollst, es ist dringend.»
Ich war ein bisschen erschrocken. Aber mein Mann, der da war, bestand darauf: «Rufe ihn an, rufe ihn an!»
Ich fragte mich, was er mir so dringend sagen wollte. Er hat mich gesucht.
Ich rief an und hörte: «Ciao! Wie geht es dir? Sage mir, was ich tun soll…» Er machte mir Angebote für die Ausstellung, als würde er mich gut kennen, dabei hatte niemand ihm von mir erzählen können. Ich wusste, dass er Seher ist und dass er jenes Charisma der Seelenkenntnis besitzt. Er wusste alles über mich, er hat mir sofort mein Alter gesagt… Er weiß, was ich denke! Selbst unbedeutende Dinge. Ich habe mich daran erinnert, dass er einmal in meinen Gedanken etwas über Bierschaum gelesen hatte und mich lächelnd befragt hatte! Er erfasst und versteht die Worte, die ich gern sagen möchte. Bei anderen weiß er, ob sie lügen…
Wenn er einer Person sagt: «Du solltest das und das tun», muss man aufmerksam zuhören. Doch da die Person die Dinge nicht so sieht, macht sie es, wie sie es für richtig hält. Mit der Zeit erweist sich jedoch das als richtig, was er gesagt hatte; er täuscht sich nie. Der Grund dafür liegt darin, dass unser Maß die Zeit ist. Aber in den Gedanken Gottes ist alles Gegenwart. Bruder Elia ist also nicht an unsere Zeit gebunden. Zum Beispiel hat er mir den Krieg im Irak genau ein Jahr zuvor angekündigt, ohne es jedoch zu verstehen.
Ich holte ihn mit dem Auto ab. Er hat mich sofort erkannt. Ich habe gesehen, wie er die Straße überquerte. Er hat ein rundes Gesicht und lächelt mit seinen großen, dunklen Augen. Ich hatte mir einen mageren Mann vorgestellt wie den heiligen Franziskus. Er aber war rundlich, klein, trug ein rotes Trikot und Sandalen. Ich öffnete die Autotür und wir fuhren auf das Haus zu. «Weißt du, ich bin ein Kräuterhändler wie du.»
Nach einer Vision hatte er mich in allen Parfümerien von Bergamo gesucht, während ich in einem Labor arbeite. Sein Engel Lechitiel hatte ihm gesagt: «Du wirst eine Person kennen lernen, die ungewöhnlich klein ist. Sie wird dir folgendes Handzeichen geben — das ich dann auch tatsächlich gemacht habe — und durch diese Person werden sich alle Türen öffnen.»
Im Auto sprach Bruder Elia über meinen Mann Gualtiero mit mir, wie nur ich allein ihn kennen konnte. Als wir zu Hause angekommen waren, sprach der Bruder unbefangen zwei Stunden lang immer tiefer und persönlicher mit ihm.
Dann stellte er sich vor, zeigte uns sogar die Spuren der Passion auf seinem Leib. Wir haben keinen einzigen Augenblick an seinen Worten gezweifelt.
Als ich ihn nach Hause zurückbrachte, kam mir der Gedanke, ihn zu fragen, ob jemand bereits seine Geschichte geschrieben habe. — Aber der Bruder wollte weder von Bekanntheit noch von Werbung etwas wissen. Er widersetzte sich diesem Gedanken. — Ich musste argumentieren, dass das den Leuten helfen würde zu glauben, wenn sie wissen, dass Gott jedem nahe ist, dass er benützt, wen er will… Und schließlich hat er akzeptiert, dass ich dieses Buch schreibe.
Bei der darauffolgenden Begegnung sagte der Bruder: «Ich habe viel über unsere Begegnung nachgedacht… Und es ist mir nicht gelungen zu erklären, warum ich zu euch gesandt wurde. Ich dachte, dass ihr vielleicht etwas Großes zu vollbringen habt und ich euch dabei helfen könnte.» Aber ich antwortete ihm, dass eher wir ihm helfen könnten, etwas Großes zu vollbringen. Am nächsten Tag sagte er uns: «Ich hatte Visionen, als ich an euch dachte. Ich befand mich an anderen Orten, an denen es viele Kranke gab… Du, Fiorella, hast die Ärmsten bekleidet, während ich die Kranken in ein großes Marmorbecken tauchte… Nach dem Bad waren viele geheilt. Mir wurde ein Stück des Lebens gezeigt, das wir zusammen zu leben haben. Heute ist es, als hätte ich euch wiedergefunden. Zwischen uns gibt es ein Band, das über Zeit und Raum hinaus besteht. Ich weiß jetzt, dass ihr unter allen Personen, die ich gekannt habe, das Gespann für mein zukünftiges Leben seid. Das wurde mir gesagt…»

Und haben Sie ihm sofort vertraut?

Da ich mir trotz allem Fragen über ihn stellte und nicht von einem Simulanten getäuscht werden wollte, bat ich eine charismatisch begabte Freundin, die in Verbindung mit den Engeln steht, ob diese nicht etwas über ihn sagten, was ich wissen sollte. Am nächsten Tag bekam ich folgende Antwort: «Diese Person ist ein Geschöpf des Lichtes. Sie ist wie wir», haben mir die Engel gesagt, und das weißt du, Fiorella! Und sie fügte hinzu: «Er ist zu dir gesandt worden… Es gibt eine oder zwei Personen auf der Welt wie er, und ich verstehe nicht warum, aber sie haben mir gesagt, dass er von Gott gezeichnet wurde. Was wollten sie damit sagen?» Die Botschaft der Engel bestätigte die Wundmale.
Da Elia nicht wusste, was er mit seinen Charismen anfangen sollte, legte er ein Diplom in Reflexologie ab. Er sagte: «Wenn ich ein Heiler bin, dann heile ich auch.» Er ging zu Professor Margnelli1, um dies bestätigen zu lassen. Und der Professor hat sofort gemerkt, dass er die Wundmale trägt. Solange er die Fotos überprüfen ging, verschwand Bruder Elija, weil er nichts von Wundmalen hören wollte. Margnelli hat die Fotos (siehe Buch). Ihn selbst aber hat er erst wiedergesehen, als er die Sendung «Miracoli» sah. In der Karwoche 2002 hat er mit Elektroden die Ekstase untersucht… und konnte bestätigen, dass Bruder Elia nicht auf der Erde war.
Bevor der Bruder im Oktober 2000 ins Kloster eintrat, fragte ich ihn:
Bist du in den fünften Himmel gegangen?
Und er antwortete auf einen ganz gewöhnlichen Ton:
Ja, aber auch in den siebten.
Und wie ist der siebte Himmel?
Er beschrieb mir eine Spirale, die von unten nach oben geht:
Es ist ein blendendes Licht, das immer in Bewegung ist… Als ich all das gesehen habe, wollte ich nicht auf die Erde zurückkommen…
Und wie ist es dir gelungen, aus dem siebten Himmel zurückzukommen…?
Mein Schutzengel Lechitiel hat mich mit Gewalt zurückgebracht… Er wurde sogar böse, weil ich ihm Widerstand leistete.
Bruder Elia trat dann ins Kloster ein, und ich fragte mich, was ich schreiben sollte. Ich begann damit, die Leute zu befragen, die ihn gekannt haben, sowohl in Apulien als auch in Bergamo. Ich habe auch viel über Wundmale gelesen… Ich habe das Zertifikat von Professor Margnelli geholt, weil ich es nicht kannte und Gewissheit brauchte, auch wenn er mich sofort angezogen hatte. Wir haben uns praktisch am Telefon besser kennen gelernt. Vom Kloster aus rief mich Bruder Elia von Zeit zu Zeit an.
Dann traten alle charismatischen Erfahrungen ein. Er vermittelte mir intensive Düfte, ohne sich zu verraten. Er versuchte, mein Vertrauen zu gewinnen, denn ich fürchtete immer noch, dass mein Erlebnis eine Projektion meines Geistes sei. Er gab mir auch genaue Anweisungen für das Buch oder ich stellte ihm Fragen. Dann erhielt ich Briefe mit den Zeugnissen seiner Freunde aus Apulien, denn sie hatten erfahren, dass ein Buch über Bruder Elia geschrieben wurde.
Wir haben ihn im Kloster besucht… Es war der Missionstag und Bruder Elia sagte uns:
Die Engel haben mir gesagt, dass auch dein Buch missionieren wird.
Das verstehe ich nicht.
Ich sage, dass es in zahlreiche Sprachen übersetzt und auf der ganzen Welt verbreitet werden wird. Und du wirst noch drei weitere schreiben.
Eines Tages kündigte mir Bruder Elia vom Kloster aus an, dass er endlich seine Berufung entdeckt und verstanden hat:
Mein Platz ist bei den Leuten… Es gibt zu viele gute Seelen, die verloren gehen, zu viele Familien, die in die Brüche gehen… zu viele Menschen, die die Lehre Christi nicht verstanden haben…
Das Christentum ist eine Schule, in der wir lieben lernen. Es ist gegenseitige Liebe. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren…»
Wie willst du das alleine machen?
Ich bin nie allein… In Kürze werde ich in einem großen Haus wohnen, in das ganze Familien kommen werden… Sogar die verlorenen Schafe… Die anderen sind bereits in Sicherheit… Aber ich muss sie alle sammeln… In unserem Haus wird gearbeitet und gebetet werden… Bei uns wird es auch Heilungen geben…»
Knapp zwei Monate nach seinem Eintritt ins Kloster kehrte Bruder Elia nach Bergamo zurück. Wir haben ihn bei uns aufgenommen, bis er eine Wohnung gefunden hatte. (Fortsetzung folgt.)

Anmerkung:
1. Chirurg, Leiter des Studien- und Forschungszentrums über Psychophysiologie der Bewusstseinszustände. Er hat auch mystische Ekstasen untersucht insbesondere bei den Sehern von Medjugorje, sowie das Phänomen der Wundmale.

 

Bruder Elia
von den Aposteln Gottes 

Von Christian Parmantier

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Parvis Verlag

 

Nachdem wir über die wunderbar gefügte Begegnung von Fiorella Turolli mit Bruder Elia berichtet haben, spricht sie hier nun über die Charismen und die Persönlichkeit dieses «Apostels Gottes».

Bruder Elia hat Sie bei der Vorstellung Ihres Buches erstaunt?
Der Herausgeber hat mich gebeten, zusammen mit Bruder Elia zur öffentlichen Vorstellung meines Buches Frère Elie, charismes et stigmates zu kommen. Er wollte aber nicht kommen, ich musste darauf bestehen. Er schlief die ganze Nacht nicht. Er hatte Angst vor den Leuten, und während ich das Buch vorstellte, wartete er in einem kleinen Raum nebenan. Die Leute fragten: «Wo ist denn Bruder Elia?»…
Am nächsten Tag haben wir das Buch in Spinea in der Nähe von Venedig vor 500 Personen vorgestellt. Der Herr wollte, dass sein Charisma offenbart wird. Als er sich in einen Raum hinten zurückgezogen hatte und ich begonnen hatte, das Buch vorzustellen, verließ er unvermittelt jenen Raum und bat mich, den Leuten zu sagen, dass sie an ihrem Platz bleiben sollten, weil er zu ihnen herabkommen würde. Ich hatte noch nicht zu Ende gesprochen, da war der Bruder bereits mitten unter den Leuten, die sich nicht bewegten, gefolgt vom Priester und einem Diakon. Da vernahm man plötzlich ein entsetzliches Gebrüll, der eine schreckliche Männerstimme folgte, die schrie: «Du machst mich verrückt… wie du stinkst! Ich verspreche dir, dass ich dich umbringen werde.. Geh weg! Geh weg!» Und in einer maßlosen Wut entfesselte sich die Frau gegen Bruder Elia, versuchte ihn zu kratzen und stieß dabei eine grünliche Flüssigkeit aus, während die Männer vom Ordnungsdienst versuchten, sie festzuhalten. Aber der Bruder ließ sich nicht beeindrucken; er legte ihr ruhig sein Kreuz auf den Hals. Er sah nichts, hörte die Beschimpfungen nicht, die aus diesem Mund kamen, er fühlte nicht, wie er angespuckt wurde. Nach einem harten und anstrengenden Kampf brach die Frau erschöpft zusammen. Während alle einen lieblichen Rosenduft wahrnahmen, der von Bruder Elia ausging, setzte er seinen Gang zu anderen Personen fort, sieben an der Zahl. Sie wehrten sich, spuckten usw. Er aber hielt sie fest, legte sie auf den Boden unter sein Knie und befreite sie durch seine exorzistische Gabe vom Teufel.

Der Herr hat ihm die Feuertaufe gespendet!
Ich war erschüttert, ich hatte nie Besessene reagieren sehen. Die ganze Versammlung hat aber eine Person gesehen, die flog und mit ihrem Bauch gegen die Decke schlug! Alle haben eine Frau mit einer männlichen Stimme sprechen hören. Eine andere machte Verrenkungen, wieder eine andere rannte durch den ganzen Saal und fiel dann vor mir auf den Boden. Ich habe genau gesehen, wie er diese Person befreite, indem er mit Kraft sein Knie auf sie setzte.
Bis dahin hatte Bruder Elia nur bei einzelnen Personen einen Exorzismus durchgeführt. Er wusste nicht, dass er es auch so machen konnte, weil er nichts über dieses Thema wusste.
Dann begann er, vor den Leuten zu sprechen. Es war das erste Mal, dass ich ihn sprechen hörte — der doch behauptete, nicht sprechen zu können! Er erklärte, dass besessene Menschen, wenn sie gestört werden, Dinge vollbringen, die menschlich gesehen unmöglich sind: Ihre Stimme verwandeln, sogar in Tierstimmen; eine außerordentliche Kraft entwickeln; außergewöhnliche Gesichtsausdrücke annehmen usw.
Dann betete er zum Dank und sagte den Versammelten: «Jesus ist hier mitten unter uns, er streichelt Ihren Rücken… Fühlen Sie den warmen Schauer auf Ihrem Rücken… Nehmen Sie seine Liebkosung mit Freude an… Manche von Ihnen werden geheilt werden…»

Konnten Sie das überprüfen?
In der Tat fühlten einige Personen, dass sie von ihrem Leiden befreit waren, aber sie hatten nicht den Mut, sofort Zeugnis zu geben, weil sie fürchteten, dass ihre unerwartete Besserung von einer Suggestion herrühre. Aber als sie wieder zu Hause waren, telefonierten sie mir und sagten, dass sie das nächste Mal Zeugnis geben würden: Die Leukämie hatte aufgehört; eine Korsage konnte abgenommen werden; der Frieden kehrte wieder; ein Tumor bildete sich zurück; ein Kranker konnte sich von seinem Bett erheben usw.
Und im folgenden Monat gab eine Frau, die bei der ersten Versammlung dabei gewesen war, auch tatsächlich Zeugnis: «Seit dreißig Jahren litt ich schwer unter Schmerzen in den Knochen und unter Osteoporose, vor allem an der Hüfte. Trotz der zahlreichen Behandlungen, die ausprobiert wurden, trat keinerlei Besserung ein. Als Bruder Elia mich anschaute und dabei sagte, dass einige geheilt würden, fühlte ich einen starken Duft und zugleich einen warmen Schauer auf dem Rücken. Aber ich glaubte nicht, dass das mir gelten könne, ich fühlte mich dessen nicht würdig… Plötzlich fühlte ich mich wohl, und am Abend war ich mir meiner Heilung sicher: Ich fühlte keinerlei Schmerzen mehr.
Alle wollten von Bruder Elia mit einem kleinen Kreuzzeichen gesegnet werden. Manche hielten ihm Fotos von ihren Angehörigen hin.

Und was hat der Bruder nach dieser Erfahrung des Heiligen Geistes gesagt?
Bei der Rückkehr von dieser «Premiere» setzte sich Bruder Elia ans Steuer und fragte mich einfach:

Also, wie war es?
Ich habe ihn sofort gefragt:
Wie hast du das gemacht, Elia, um in der Menschenmenge direkt diese gestörten Leute zu entdecken?
Weil ich vom Altar aus Flammen hinter ihnen sah. Als ich bei der letzten Person ankam, die vor dir auf den Boden gefallen ist, habe ich hinter mir eine Stimme gehört, die sagte: «Verschwinde, scheußliches Tier!»
Das habe ich gedacht, als ich sah, dass sie versuchte zu beißen.
Das darfst du nie mehr machen, denn wenn ich mich ablenken ließe, würde er mich umbringen! Ich muss gegenwärtig sein.

Wie machst du es, um gegenwärtig zu sein?
Ich sah nur einen Kreis aus blendendem Licht, der mich von vorne führte, dann nahm ich die Leute bei der Hand… Wenn ich diese Konzentration verliere, wirft er mich hinaus.

Was haben Sie von seinen Charismen gesehen?
Am Tag nach Aschermittwoch, sagte er mir: «Ich muss mich wohl erkältet haben, denn ich kann nicht mehr richtig verdauen!» Er hatte vergessen, dass die Fastenzeit begonnen hatte und dass er nicht mehr essen konnte.
Im Jahr 2003 hatte ihm der Engel gesagt, dass er Brot und bittere Kräuter essen könne. Aber er konnte kein Weißbrot behalten, wir mussten Vollkornbrot für ihn finden.
Er ist kein Mann, der den Asketen spielt und sagt: «Ich lebe vom Gebet»! Er würde gern essen. Er ist ein fröhlicher Mann mit einem starken Charakter. Und wenn er in Form ist, bringt er dich ständig zum Lachen. Er ist wirklich sympathisch.
Am Morgen der Karwoche musste ich ihm beistehen. Ich war von Hörnerklang geweckt worden.
Was mich wirklich überzeugt hat, sind nicht so sehr die Wundmale, sondern die Auspeitschung, als er an der Säule gegeißelt wurde, dann die Dornenkrone, die sich mit diesem Loch im Ohr bildete, das Blut, das überall hervorquoll. Ich habe begriffen, dass sie eher die Form einer Kappe hatte, die den ganzen Kopf bedeckte, weil er überall Dornen spürt. Und er zieht sie sich nicht nur an der Seite heraus, sondern überall.
Und von Zeit zu Zeit sagt er: «Oh dieses Licht, das mich blendet…» Und während einer oder zwei Stunden wird er wie von einem starken Licht umgeben, das ihn vermutlich am Leben hält.
Dann, nach Mitternacht am Gründonnerstag, öffneten sich die Wundmale. Er verbrachte die Nacht damit, sich zu erfrischen, weil es brannte. Man roch den Duft. Dann, am Freitag und Samstag, vernarbten die Wunden. Die ganze Fastenzeit über fastet und leidet er noch mehr. In der Karwoche macht er eine intensive, blutige Passion durch.
Wenn er für ein Anliegen betet, ergreift ihn der Engel und sagt ihm, was er tun soll. Der Bruder entscheidet nichts aus eigenem Antrieb. Er steht im Dienst des Herrn. Engel führen ihn zu bestimmten Personen und bewegen ihn, an bestimmten Orten und für bestimmte Anliegen zu beten.

Hat er auch die Gabe der Bilokation?
Ich habe ihn drei Mal in Bilokation gesehen. Einmal trug er seinen Habit als Bruder. Einmal haben ihn acht Personen gemeinsam in einem Wohnzimmer gesehen.
Das erste Mal war ich vor dem Fernsehen, aber ich sah den Fernseher nicht, sondern ihn, wie er vor mir stand und mir sagte: «Sorge dich um nichts, ich habe alles in Ordnung gebracht.» Ich begriff sofort, dass er nicht wirklich da war, obwohl sein Gesicht und seine Kleider normal waren, aber ich sah eine goldene Aura, die seinen ganzen Leib umgab. Das zweite Mal habe ich ihn durch einen Widerschein hinter meinem Rücken eintreten und ganz langsam weitergehen sehen, während ich am Telefon war. Da er von Zeit zu Zeit einen Jux machte, führte ich das Gespräch weiter und tat so, als habe ich nichts gesehen. Und als ich mich umdrehte, war niemand mehr da. Die, die ihn gesehen haben, hörten ihn nicht sprechen. Sondern er hat sich ihrem Gebet angeschlossen und ist dann verschwunden. Sie haben ihn gesucht, aber niemanden gefunden.

Gibt es auch Heilungen?
Bruder Elia hat eine Heilungsgabe. Er hört zu und betet nur, übermittelt ein Wort, aber er legt den Kranken selten die Hände auf. Kürzlich ist er zu einer schwangeren Frau gegangen, deren Arzt eine Krankheit beim Fötus diagnostiziert hatte. Diese Frau wollte die Kraft bekommen, keine Abtreibung vorzunehmen. Bruder Elia legte seine Hand auf ihren Bauch und sagte nur: «Geh, geh.» Und das Baby kam gesund zur Welt. Gewöhnlich treten die Heilungen durch das Gebet ein. Er macht vielleicht eine Geste oder ein Kreuzzeichen oder berührt aus Mitleid, aber nicht wie ein Heiler. Gott handelt: Er weiß, was zu tun ist und was Er tun will. Wenn er einen Schwerkranken zu Hause besucht, legt er ihm die Hände auf. Wenn er aber bei einer Mission ist, predigt er nur, legt jedoch nicht die Hände auf. Er sagt, dass er nicht den Heiler spielt. Er begnügt sich damit zu beten.

 

Fra' Elias Blutzeichen

Kreuzigung

von Paul Badde

Frühling in Italien. In Apulien hat die Mandelblüte eingesetzt. Mimosensträucher leuchten an der Landstraße. In einer Straße in Francavilla aber duftet es vor der Hausnummer 51 intensiv nach Rosen. Der Rohbau ist allerdings kein Blumenladen. Fra' Elia aus Umbrien ist für die Zeit der Karwoche zu seinen alten Eltern zurückgekommen, um dem Medienrummel zu entgehen, der sich in den letzten Jahren vor Ostern um seine Person ergeben hat. Ganze Busse waren da neben Fernsehreportern vor der kleinen Mönchsgemeinschaft vorgefahren, wo der 42jährige lebt. Denn Fra' Elia ist stigmatisiert, wie es erstmals vom heiligen Franziskus überliefert wurde. Das heißt: Er trägt an seinem Leib die Wunden Christi an den Händen, Füßen und an der Brust, die jeden Karfreitag von neuem aufbrechen - und die nicht nach Blut riechen, sondern nach Rosen duften.

Das gleiche Phänomen wurde auch von Pater Pio berichtet, der 1968 gestorben ist. Fra' Elia ist machtlos gegen die aufbrechenden Wunden und den starken Duft; und normalerweise lächelt er nur scheu darüber. In der Woche vor Ostern aber lächelt er nicht, sondern erleidet bis zum Karfreitag die Passion Christi am eigenen Körper mit. Mit glasigen Augen wälzt er sich im Bett. Er schwitzt Blut. Auf der Stirn und im Kopfhaar bilden sich Ödeme und offene Wunden.

Die Kirche untersucht die Vorgänge sehr kritisch. 2004 hat der Vatikan Ärzte und Psychiater zur seiner Beobachtung vorbei geschickt, die ohne Erklärung zurückkehrten. Für die nächste Karwoche hat der zuständige Oberhirt verfügt, daß sich Fra' Elia in die Abgeschiedenheit des Bischofssitzes zurückziehen soll. Gestern aber kamen die Bewohner Francavillas noch einmal behutsam in sein Elternhaus, um sich auf Zehenspitzen in das Schlafzimmer geleiten zu lassen, wo sie im Halbdunkel um den Gepeinigten den Rosenkranz beteten. Seine Passion dauert genau bis Karfreitag um drei Uhr nachmittags. Am Samstag heilen die Wunden vollständig aus. Am Ostermorgen strotzt Fra' Elia wieder vor Gesundheit.

 

 

 

Bruder Elia und Jean-Marc

Keiner von uns kannte die heilige Thekla, eine Jungfrau und Märtyrerin

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Parvis Verlag

Bruder Elia war vom 22. - 23. Oktober 2005 nach Brüssel gereist und wurde von Guillaume empfangen, der diese Reise organisiert hatte. Dort wartete eine Überraschung auf Bruder Elia: Seine Gastgeber schenkten ihm vier prächtige alte Reliquienkästchen der „unschuldigen Märtyrer“. Bruder Elia hatte schon lange gehofft, einmal in ihren Besitz zu kommen.

Fiorella Turolli berichtet:1
Eines Tages, als Bruder Elia die jungen unschuldigen Märtyrer anrief, empfing er eine Botschaft von der Stimme, die ihn üblicherweise führt: “Mach dir keine Sorgen, die heilige Thekla wartet auf dich…” Bruder Elia verstand den Sinn dieser Worte nicht, er kannte diese Heilige nicht einmal.
Anfang Oktober 2005 befand sich Guillaume in Begleitung von Jean-Marc, als dieser ihn plötzlich um Papier um Bleistift bat, weil er eine Botschaft empfangen würde, die ihn betraf. Die heilige Thekla stellte sich als Jungfrau und Märtyrerin vor. Eine Krone aus roten Rosen, das Symbol der Märtyrer, lag auf ihrem leichten Schleier.
Guillaume bezeugt folgendes: „Keiner von uns kannte diese Heilige, und Jean-Marc war überrascht, dass diese Heilige gerade mit ihm sprechen wollte. Sie sagte, dass es dem Herrn nicht gefällt, dass die Reliquien in Vergessenheit geraten und die Leute nicht mehr wissen, dass sie große Macht haben zu heilen. Dann informierte sie uns, dass Bruder Elia am 22. und 23. Oktober nach Brüssel kommen würde und wir sehr bald Reliquien der Jungfrauen und Märtyrer finden würden, die für ihn bestimmt sind. Guillaume fährt fort: „Nach dieser Botschaft waren Jean-Marc wie auch ich ratlos – sowohl was die Botschaft selbst anlangt als auch was die Identität der Heiligen betrifft, von der wir nicht einmal wussten, dass es sie gegeben hat.
Wir warteten ab. In der folgenden Woche bekam ich einen Anruf von dem Priester einer Kirche, in die ich nicht gehe. Er sagte mir, dass er gehört habe, dass ich eine Gebetsgruppe und Wallfahrten organisiere. Er sagte mir, dass er sehr viele Reliquien von unschuldigen Märtyrern habe, die in Vergessenheit geraten seien, und dass er sie gern weitergeben wolle.
Ich erinnerte mich an die Botschaft der heiligen Thekla, habe also die Reliquien mit den Reliquienkästchen in Empfang genommen und habe sie nach Hause mitgenommen, um sie Bruder Elia zu schenken…
„Hier, Bruder Elia, die sind für dich!“
Bruder Elia hörte aufmerksam auf jedes Wort, und als er den Namen der heiligen Thekla hörte, jubelte er: „Ich wusste es, die Stimme hatte es mir angekündigt, aber ich hatte es nicht verstanden.“
„Ich muss dir noch etwas sagen, Bruder Elia“, fuhr Guillaume fort, „die heilige Thekla hat Jean-Marc gesagt, wie du die Reliquien benützen sollst…2 Alles ist hier aufgeschrieben.“ Und er übergab ihm ein Blatt Papier, das ich, Fiorella, sofort übersetzt habe.

Wie soll man die heiligen Reliquien benützen, die eine Quelle von Heilung sind?

Folgende Botschaft der heiligen Thekla wurde unserer Redaktion von Jean-Marc übermittelt:
Lisieux, den 9. Oktober 2005
Die heilige Thekla (Jungfrau und Märtyrerin aus dem 1. Jahrhundert, deren Fest die katholische Kirche am 24. September feiert) offenbarte sich zunächst durch einen jasminähnlichen Duft. Sie war in reines Weiß gekleidet und trug einen weißen, duftigen Schleier auf dem Kopf. Sie hielt in der rechten Hand einen goldenen Palmzweig. Sie wird uns von Gott gesandt, um uns zu lehren, wie wir die Reliquien der Heiligen, der Märtyrer und die Reliquien Unseres Herrn verehren sollen, und welche Macht der Heilung sie haben.
Die heilige Thekla:
Die Reliquien der Jungfrauen und Märtyrerinnen sind nützlich bei unfruchtbaren Frauen und für Frauen, die abgetrieben haben.
Die Reliquie des Heiligen Kreuzes muss den Kranken und den erkrankten Körperteilen aufgelegt werden. Dabei betet man ein Vater unser, ein Gegrüßet seist du Maria und ein Ehre sei dem Vater.
Man kann die Reliquien auch auf Fotos der Kranken legen.
Dabei betet man folgende Anrufung: «Heiliges Kreuz, rette uns!»
Man macht dann mit der Reliquie ein Kreuzzeichen, und der Kranke kann die Reliquie auch küssen.
Die Reliquien des heiligen Kreuzes kann man bei Personen einsetzen, die an Aids oder an Krebs erkrankt sind. Besonderes Gebet: 3 Vater unser, 3 Gegrüßet seist du Maria, 3 Ehre sei dem Vater. Wenn nötig, das Ganze drei mal beten.
Die Reliquien müssen in ein weißes Tuch eingeschlagen werden. Dieses Tuch kann dann zerschnitten werden und den Kranken als sekundäre Reliquie hinterlassen werden.
Die heiligen Reliquien der Passion können für die Krankheiten des Gehirns, der Seele und bei dämonischen Problemen verwendet werden.
Die Reliquien der heiligen Kirchenlehrer müssen bei Personen eingesetzt werden, die Probleme der Haut, der Leber und des Herzens haben.
Die Reliquien der heiligen Apostel sind für Personen bestimmt, die unter Nervenkrankheiten und Depressionen leiden. Diese Reliquien haben eine Ausstrahlung und vermitteln den Frieden des Herrn.
Die Reliquien der Heiligen Jungfrau und des heiligen Joseph sind bei allen Krankheiten nützlich. Bei Sterbenden soll man die Reliquie des heiligen Joseph auflegen und Gebete für die Seelen im Fegefeuer sprechen.
Die Reliquien der großen Prediger und Glaubenszeugen: der heiligen Theresia vom Kinde Jesus, des heiligen Pfarrers von Ars, der seligen Mutter Teresa, des heiligen Charles de Foucauld… Für die Bekehrung der Seelen legt man die Reliquie auf das Herz der betreffenden Person. Die Reliquien der heiligen Theresia vom Kinde Jesus sind für kleine Kinder hilfreich.
Man kann Bilder der Heiligen weitergeben, nachdem sie mit den Reliquien berührt wurden, dann können die Kranken sie bei sich tragen.
Wenn möglich soll der Kranke niederknien und zunächst den Reueakt beten. Eine gute Beichte zuvor ist wünschenswert.
Sehr wichtig: Eine Kerze vor einem Kruzifix anzünden. Die Reliquie auflegen, während der Kranke das Kreuz betrachtet.
Die Reliquien der heiligen Büßer kann man bei Problemen mit Alkohol, Drogen und Tabak einsetzen…
Die Person muss folgendes sprechen: «Ich verspreche vor Gott (auf Tabak, Alkohol, Drogen…) zu verzichten. Gib mir die Kraft, der Versuchung zu widerstehen.»
Jede Reliquie hat eine besondere Ausstrahlung der Liebe, des Friedens und der Heilung. In den Häusern, in denen die Reliquien verehrt und einen Platz in der Gebetsecke haben, ist ein ständiger Segen Gottes gegenwärtig.
Man soll vertrauensvoll und mit Glauben zu Gott beten, erfüllt von Hoffnung und von der Hingabe an den Willen Gottes.
Um mehr Gnaden zu empfangen, ist es wünschenswert, die Heiligenlitanei vor den Reliquien zu beten und den Namen des Heiligen oder des Märtyrers hinzuzufügen (wenn er nicht schon in der Litanei enthalten ist).
Ich bezeichne euch im Auftrag Unseres Herrn Jesus Christus mit dem Kreuzzeichen.
Jean-Marc: «Wer bist du?»
Ich bin die heilige Thekla, die Jungfrau und Märtyrerin.
Es sei noch hinzugefügt, dass Jean-Marc, der nichts von dieser Heiligen wusste, Dokumente über das Leben und das Martyrium der heiligen Thekla erhalten hat und wenig später ein Reliquienkästchen mit einer Reliquie der heiligen Thekla!

 

Bücher:

Folgende Bücher sind im Christiana Verlag über Fra Elia erschienen: 

- Turolli / Fra Elia, der Engel mit den Wundmalen Christi, Bd 1 (Fr. 33.40 / Euro 18.90) 
- Turolli / Das Mysterium des Lichts, Frau Elia von den Aposteln Gottes, Bd 2 (Fr. 33.40 / Euro 18.90) 

Christiana-Verlag 
Rietstrasse 45 
CH-8260 Stein am Rhein 
Von der Schweiz: Tel. 052 / 741 41 31 
Vom Ausland Tel.: 0041 52 741 41 31

Folgende Bücher sind im Parvis Verlag über Fra Elia erschienen:

Zwei Bücher von Fiorella Turolli 

- «Frère Elie, charismes et stigmates» (Bruder Elia, Charismen und Wundmale) (Band 1)
«Frère Elie des Apôtres de Dieu» (Bruder Elia von den Aposteln Gottes) (Band 2)

Parvis-Verlag
CH - 1648 Hauteville
Tel. 026 915 9393
Von ausserhalb der Schweiz: 0041 26915 9393

 

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