Sievernich
Vorwort zu den Botschaften

 

Sievernich Manuela Strack aus Düren

Aktuelles in Sievernich    Botschaften 2005      LETZTE BOTSCHAFT 3 Okt.

 

  
  





 

 

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Empfängerin dieser Texte ist eine einfache junge Familienmutter, Manuela Strack aus Düren, auch als Seherin von Sievernich bekannt. Ihr erscheint seit einigen Jahren, wie sie sagt, die Muttergottes. Gerade in letzter Zeit spricht immer wieder auch die hl. Teresa von Avila zu ihr, belehrt sie und schenkt ihr Gebete von einer erstaunlichen Tiefe. Es ist undenkbar, dass eine einfache Frau wie Manuela Strack sich diese Texte ausdenken kann.

Der Bischof von Aachen hat noch vor dem tragischen Unfalltod von Pfarrer Kleemann, dem Ortspfarrer von Sievernich, Pfarrer Dr. Johannes Bündgens von Heimbach beauftragt, Manuela Strack als Seelenführer zu begleiten.

Am 8. November 2004 wurde die Glaubwürdigkeit von Frau Strack durch ein eucharistisches Zeichen während der Anbetung des ausgesetzten Allerheiligsten in der Sievernicher Kirche eindrucksvoll bestätigt. Ca. 50 Gläubige bestätigten, dass sie während der Anbetung das Jesuskind in der Monstranz wirklich gesehen haben.

Von Juni 2000 bis Okt. 2005 erschienen in Sievernich die Gottesmutter, verschiedene Heilige, Papst Pius XII. und der hl. Erzengel Gabriel einer jungen, einfachen Familienmutter mit dem Namen Manuela. Die Gottesmutter ist am 3. Oktober 2005 zum letzten Mal erschienen. Sie versprach aber, immer in Sievernich anwesend zu sein. Sievernich liegt ca. 30 km süd-westlich von Köln nahe Zülpich und gehört zum Bistum Aachen. en.  

Die Botschaften: Manuela erhält Botschaften von der Gottesmutter, von Heiligen, hin und wieder auch von Jesus selber. Diese Botschaften sind sehr unterschiedlich, gehen aber nicht über die von der katholischen Kirche schon immer gelehrten Wahrheiten hinaus. Es können hier nur einige Schwerpunkte genannt werden: Die Gottesmutter ruft uns auf, uns zu bekehren, zu opfern und Buße zu tun. Wir sollen häufig vom Bußsakrament Gebrauch machen und den Heiland in der Eucharistie würdig, das heißt ohne schwere Sünde empfangen. Wir sollen vor Liebe zu Gott brennen und auch unseren Nächsten nicht vergessen. Ein besonderes Anliegen ist ihr, dass ihrem göttlichen Sohn die Ihm gebührende Ehrfurcht entgegengebracht wird. So will Sie, dass Er von uns oft und innig angebetet wird. Ja, wir sollen ohne Unterlass beten. Sie wünscht, dass wir in allem unserem Tun klein und demütig bleiben. Ihre Priestersöhne ruft sie auf, umzukehren und ihrem göttlichen Sohne zu folgen. Auch Prophezeiungen gehören zu den Botschaften.

Kirchliche Leitung: Der zuständige Bischof hat Manuela einen Priester als Seelenführer zur Seite gegeben.

Die heilige Teresa von Avila, die große spanische Mystikerin und Kirchenlehrerin, gibt Manuela Ratschläge und schenkt ihr Gebete von ungewöhnlicher Tiefe. Wer die Schriften der hl. Teresa gelesen hat, erkennt deutlich ihre Ausdrucksweise und ihr Temperament in den offenbarten Texten wieder.

Das Eucharistische Zeichen: Während der Anbetung des ausgesetzten Allerheiligsten Altarssakramentes beim Gebetstreffen am 8. November 2004 in Sievernich sahen viele Leute 15 Minuten lang vor der heiligen Hostie das kleine Jesuskind. Mit der Wegnahme der Hostie aus der Monstranz durch den Priester verschwand auch das Jesuskind.

Die drei „Schlüssel“: Am 7. Oktober 2002 sagte die Gottesmutter zu Manuela: „...Meine kleine Gebetsperle, hier überreiche ich dir die Schlüssel meines geliebten göttlichen Sohnes Jesus Christus. Schweige darüber, schweige! Die Schlüssel dienen dir als Waffe gegen alle Finsternis. Du weißt nun, was geschieht. ... Nur deinem Heiligen Vater in Rom, meinem geliebten Hirten, gebe die Schlüssel. Bitte schweige, man wird dir keinen Glauben schenken. Doch so wird sich alles erfüllen.“ Diese Geheimnisse wurden dem Heiligen Vater am 11. Februar 2004 übergeben.

Die Forderungen des Himmels für Sievernich: Die Gottesmutter wünscht in Sievernich einen Immaculata-Brunnen zur Linderung der Leiden. Dringendster Wunsch des Himmels ist aber, dass in Sievernich ein Geistliches Zentrum entsteht. Jesus selbst sagt am 19.05.2003: „Dieser Ort ist Mir und Meiner Mutter vorbehalten. Ich will, dass Menschen an diesem Ort ein Zentrum errichten, welches der Kirche, Meinem Leib, und somit Mir dient. Dient dem Vater im Himmel, Mir, dem Sohn, und Seiner Mutter treu und redlich. Dort soll geschehen, was Ich euch lehrte, was euch die Kirche sagt. ... Was Ich will, geschieht, Ich siege!“ Die Gottesmutter sagt am 02.06.2003: „Ich wünsche es so, mein Sohn Jesus wünscht es. Ich wünsche ein Zentrum des Glaubens an diesem Ort. Satan wird seine Wut zum Ausdruck bringen. Ich bin bei euch.“  

Manuela Strack, die Seherin von Sievernich,  und Kardinal Ratzinger, heute Papst Benedikt XVI.
(Begegnung am 12. Februar 2004 Campo Santo Teutonico in Rom)

 

 Januar 2009

 

Mutter durch den Glauben

von P. Raniero Cantalamessa

ROM, 31. Dezember 2007 (ZENIT.org).- Die Gottesmutterschaft Mariens ist „das Größte“, bekräftigt der Prediger des Päpstlichen Hauses, P. Raniero Cantalamessa OFM Cap., in seinem Kommentar zum Hochfest vom 1. Januar (Num 6,22-27; Gal 4, 4-7; Lk 2,16-21). Das „unvergleichliche Privileg“, das der Jungfrau zuteil wurde, finde sein Gegenstück in ihrem demütigen Glauben, den jeder Christ nachzuahmen aufgerufen ist.

Mutter durch den Glauben

Am ersten Januar feiert die Kirche das Hochfest der allerseligsten „Gottesmutter“ Maria: ein Titel, der eines der größten Geheimnisse und – für den Verstand – eines der größten Paradoxe des Christentums darstellt. Es hat die Liturgie der Kirche mit Erstaunen erfüllt und sie ausrufen lassen: „Jener, den die Himmel nicht fassen können, ist in Deinem Schoß geborgen, ist Mensch geworden!“

Es hat seine Richtigkeit, dass die Kirche uns dieses Fest der Mutter Gottes in der Weihnachtsoktav feiern lässt. Denn es war zu Weihnachten, in dem Augenblick, als Maria „Ihren Sohn gebar, den Erstgeborenen“ (vgl. Lk 2,7) – und nicht davor –, dass Maria wahrhaft und vollends zur Mutter Gottes wurde. Mutter ist kein Titel wie die anderen, die uns gegeben werden und unser Sein nicht wirklich prägen. Mutter wird man, indem man eine Reihe von Erfahrungen durchmacht, die für immer Spuren hinterlassen und nicht lediglich den Leib der Frau verändern, sondern auch das Bewusstsein ihrer selbst.

Wenn in der Heiligen Schrift von der göttlichen Mutterschaft Mariens gesprochen wird, werden stets zwei Elemente beziehungsweise grundlegende Momente hervorgehoben, die übrigens jenen entsprechen, die die allgemeine menschliche Erfahrung als wesentlich erachtet, damit man von einer wahren und vollen Mutterschaft sprechen kann: Es handelt sich um Empfängnis und Geburt.

„Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst Du gebären“ (Lk 1,31). Derjenige, der in Ihr „gezeugt“ worden ist, stammt vom Heiligen Geist, und Sie wird einen Sohn „gebären“ (vgl. Mt 1,20f). Die Prophezeiung Jesajas, in der alles vorausgesagt wurde, lautet ähnlich: „Die Jungfrau wird ein Kind empfangen, Sie wird einen Sohn gebären“ (Jes 7,14). Das ist der Grund, weshalb Maria zu Weihnachten, gerade zu dem Zeitpunkt, als sie Jesus zur Welt bringt, in vollem Sinne Mutter Gottes wird. Das erste Moment, die Zeugung, haben Vater und Mutter gemein, während das zweite, die Geburt, ausschließlich der Mutter angehört.

„Gottesmutter“ ist der älteste und wichtigste dogmatische Titel der Madonna. Er stellt das Fundament Ihrer gesamten Größe dar. Durch ihn ist Maria im Christentum nicht nur Gegenstand der Verehrung, sondern auch der Theologie; Sie ist Teil der Abhandlung, die Gott zum Thema hat, weil Gott direkt mit der göttlichen Mutterschaft Mariens verwickelt ist. Es handelt sich auch um den ökumenischsten Titel, den es gibt, da er zumindest grundsätzlich unterschiedslos von allen christlichen Konfessionen geteilt und angenommen wird.

Im Neuen Testament finden wir den Titel „Gottesmutter“ für Maria nicht ausdrücklich vor. Wir finden jedoch Bezeugungen, in denen im Licht der aufmerksamen Betrachtung der Kirche und unter der Führung des Heiligen Geistes deutlich wird, dass sie eine solche Wahrheit bereits im Kern enthalten: Maria wird in den Evangelien häufig „Mutter Jesu“, „Mutter des Herrn“ oder einfach nur „die Mutter“ und „Seine Mutter“ genannt. Diese Tatsachen stellten für die Kirche den Ausgangspunkt dar, um im ökumenischen Konzil von Ephesos im Jahr 431 die göttliche Mutterschaft Mariens und den Titel „Theotokos“, Gottesmutter, zu definieren.

 Die Waagschalen

Was meine Großmutter uns aus der Bibel erzählte, das lebte sie uns im täglichen Leben vor. Sie war still, sonnig, immer freundlich und war eine treue Beterin. Ihr ganzes Leben war ein einziges Lieben und Ertragen von unsagbaren Nöten. Sie lebte an der Seite eines Mannes, der gerade das Gegenteil war: Hart, undankbar, ich-süchtig, ein Flucher, der nie zufrieden war. Hatte er seinen „schlimmen" Tag, so mussten wir eilends das Haus verlassen.

Schon unter der Tür klärte sie uns liebend auf und meinte: „Kinderchen, geht schnell, der Nordwind weht! Betet für den Großvater, er geht sonst verloren!" Oft verstanden wir das Großmütterli nicht mehr und sagten: „Wenn er so ist, dann hat er es auch nicht anders verdient!"

Als ich einmal zu ihr sagte: „Großmutter, gib doch dein Beten für den Großvater auf, es hat doch keinen Sinn, er wird ja immer noch schlimmer zu dir", da nahm sie mich an die Hand und führte mich in die Küche. Dort stellte sie eine Küchenwaage auf den Tisch und gab mir folgende Erklärung: „Diese Küchenwaage hat zwei Waagschalen. Nun stell dir einmal vor, Gott habe eine solche Waage für uns bereit. Hier wird alles, was wir tun, gewogen. Und nun denke dir, in der einen Waagschale sitzt dein schwer gebundener, hartherziger Großvater. Er hat mit seinem steinernen Herzen ein ganz beachtliches Gewicht. In der anderen Schale aber liegen die schwachen Gebete deiner Großmutter und die von euch Kindern. Vergleichst du so ein Gebet mit dem Gewicht eines Kalenderzettels, so ist dies, im Vergleich zu dem schweren Großvater, gar nichts! Nimmst du aber einen Jahreskalender mit 365 Zettelchen auf die Hand, dann ist es schon ein wenig schwerer. Und nun denke dir 50 ganze Kalender! Die sind schon gehörig schwer! So lange bete ich jetzt für den Großvater. Ich bin überzeugt, es kann nicht mehr viel fehlen, bis unsere Gebete mehr wiegen als Großvater, und sie werden ihn zum Himmel emporziehen. Wäre es nicht schade, wenn wir jetzt müde würden in unserem Beten? Wenn du täglich treu mitbetest, wird Gott uns erhören."

Und so betete ich noch sieben Jahre mit der Großmutter um die Errettung des Großvaters. Nachdem sie 57 Jahre im Gebet für ihren armen Mann durchgehalten hatte, nahm der Herr Jesus sie zu sich. Sie starb, ohne die Freude der Bekehrung des Großvaters erlebt zu haben.

Erst am Sarge der Großmutter brach der hartherzige Großvater zusammen und übergab sein Leben dem Heiland mit unbeschreiblichen Reuetränen. Gerade ich, die vor sieben Jahren der Großmutter noch den Rat gab, nicht mehr zu beten, durfte mit dem 83jährigen Greis niederknien und seine Umkehr erleben. Der einst so gefürchtete Tyrann wurde zu einem sanften, liebenden treu betenden Großvater, der jeden seiner Besucher unter Tränen ermahnte, sein Leben dem Herrn zu geben. Das Gewicht der Gebetswaagschalen hatte also den alten Großvater doch noch nach oben gezogen. Und Großmutter darf nun im Himmel dafür dankenCH. Spurgeo

Gebete werden nach dem Gewicht
und nicht nach der Länge gemessen.

 Gebet zu Maria, Königin des Friedens

Liebe Mutter Maria,

Gottes Schöpfung ist befleckt durch Krieg, Uneinigkeit, Streit, Unverständnis, Hass, Intoleranz, Missgunst, Neid, Eifersucht, Bruderzwist, Mord, Totschlag, Zerstörung, Quälerei, Folter, Verachtung und alles Leid, das Menschen einander antun.

Ich bitte Dich, lass das Licht aus Deinen zärtlichen Augen uns Menschen den Wege zum Keim der Heiligkeit in unseren Seelen zurückfinden. Möge die Kraft Deiner Liebe die vereisten Herzen der Menschen auftauen und damit den Antichrist, den ewigen Meister des Hasses, entwaffnen.

O Königin des Friedens,

lass uns, deren Herzen durch die Folgen der Erbsünde, des Verstoßes gegen Gottes Plan, zerrissen wurden, Deine Friedensapostel sein, damit wir gemeinsam mit unserer Himmlischen Herrin das Kommen der Friedensära einleiten können.

Papst Benedikt XVI. setzt Zeichen

19. Juli 2008, Weltjugendtag: Papst Benedikt wünscht Mundkommunion

Alle, die bei der Abschlussmesse am Sonntag von Papst Benedikt die Hl. Eucharistie empfangen wollen, müssen diese als Mundkommunion und in kniender Körperhaltung empfangen. Vatikan (www.kath.net)

Papst Benedikt XVI. wünscht, dass bei der großen Abschlussmesse beim Weltjugendtag all diejenigen, die von ihm selbst die Hl. Eucharistie empfangen, diese als Mundkommunion in kniender Körperhaltung empfangen. Dies bestätigte P. Mark Podesta, der Sprecher des Weltjugendtags in Sydney, gegenüber australischen Medien.

"Der Heilige Vater hat gebeten, dass alle, die von ihm selbst die Hl. Eucharistie erhalten werden, knien sollen. Außerdem wünscht der Hl. Vater, dass die Eucharistie mit dem Mund empfangen wird. Der Papst ist besorgt, was die Frage der Ehrfurcht betrifft. Der stehende Empfang der Hl. Eucharistie und die Handkommunion können zu mangelnder Ehrfurcht führen", erklärt Podesta.

 

29. Oktober 2008, "Radio-Vatikan-Interview mit dem päpstlichen Zeremonienmeister Guido Marini: Vatikan (kath.net/RV)

Mundkommunion ist die gewöhnliche Form der Kommunionspendung

 RV: Monsignor Marini, wie würden Sie den liturgischen Stil von Papst Benedikt definieren?

Marini: Das ist keine einfache Frage, weil der liturgische Stil sowohl die äußere als auch die innere Dimension des Zelebrierens umfasst - und natürlich das jeweilige Liturgieverständnis. Ich denke, der liturgische Stil Papst Benedikts betont sowohl die rechte Nüchternheit, die seit jeher die römische Liturgie kennzeichnet, als auch den Sinn für das Mysterium und das Heilige. Und dann sehe ich eine starke Hinwendung zum Herrn, der schließlich in jedem Moment des Zelebrierens anwesend ist.

RV: Im Lauf der Monate bekamen die Gläubigen bei den Papstmessen nach und nach liturgische Elemente zu Gesicht, die sie lange nicht gesehen hatten: alte goldgewirkte Messgewänder und Mitren, das Kreuz in der Mitte des Altares, Mundkommunion für alle, die den Leib des Herrn aus den Händen des Papstes empfangen; beim Fest der Taufe des Herrn in der Sixtinischen Kapelle zelebrierte Papst Benedikt „ad orientem“, und seit Palmsonntag trägt er einen Kreuzstab aus dem 19. Jahrhundert, während der moderne Kreuzstab Papst Paul VI. zurück in die päpstliche Sakristei wanderte. Sind diese Elemente nun definitiv für die Papstmesse?

Marini: Ich würde sagen – ja, zumindest gilt das für einige der bedeutendsten Elemente, die in diesem Jahr eingeführt wurden; einige davon haben Sie eben genannt.

 

26. Juni 2008, Päpstlicher Zeremonienmeister: Papst bevorzugt Mundkommunion

Guido Marini: Benedikt möchte im Vatikan den Empfang der Hl. Eucharistie in kniender Form fördern - Auch die Mundkommunion soll die übliche Praxis werden - Mundkommunion hebe besser die "Wahrheit der Realpräsenz in der Eucharistie" hervor.

Vatikan (www.kath.net/RV/red)

Bei zukünftigen Papstmessen wird sich die Mundkommunion in kniender Körperhaltung durchsetzen. Diese Einschätzung äußerte der päpstliche Zeremonienmeister Guido Marini in einem Interview mit der Vatikanzeitung „L’Osservatore Romano“ vom Donnerstag. Marini betonte wörtlich: „Es ist notwendig, dass man nicht das Faktum vergisst, dass die Verteilung der Kommunion auf die Hand vom juristischen Standpunkt aus eine Ausnahme (Indult) des universalen Gesetzes ist, der vom Heiligen Stuhl denjenigen Bischofskonferenzen zugestanden wurde, die das verlangt hatten.“

Zu den Ländern, denen diese Ausnahmen gewährt wurden, gehören neben Deutschland, Österreich und der Schweiz auch Länder wie die USA, Kanada und Mexico. Marini sagte, dass der Papst mit den jetzigen liturgischen Maßnahmen ein Beispiel für die Kirche geben möchte. „Diese Form, die von Benedikt XVI. angenommen wurde, soll die Kraft dieser gültigen Form für die ganze Kirche unterstreichen.“

Laut Marini möchte der Papst auch darauf hinweisen, dass der kniende Empfang der Heiligen Eucharistie besser die „Wahrheit der Realpräsenz in der Eucharistie“ hervorhebt. Dies helfe der Andacht der Gläubigen und führe leichter in den Sinn des Mysteriums ein.

Zuletzt bei der Reise Benedikts XVI. nach Apulien wurden eigens Kommunionbänke zur Spendung der Eucharistie aufgestellt, wie auch schon bei der Messe zum Fronleichnamsfest.

Zudem wies Marini auf die große Bedeutung der Orientierung bei der Liturgie hin, „auch in praktischer Hinsicht“. In der Zelebrationsrichtung vermittle sich nämlich „eine grundlegende theologische, anthropologische und ekklesiologische Tatsache“.

„Vom Herrn kommt das Heil, er ist der Osten, die aufgehende Sonne, auf die wir unseren Blick richten müssen, und von der wir die Gabe der Gnade empfangen müssen“, so Marini wörtlich. Deshalb habe Papst Benedikt am Fest Taufe des Herrn in der Sixtinischen Kapelle am Altar gefeiert.

Marini stellte klar, dass es nicht darum gehe, „den Gläubigen den Rücken zuzuwenden“, sondern vielmehr darum, sich gemeinsam mit ihnen dem Herrn zuzuwenden. Es gebe besondere Umstände, in denen „die künstlerische Ausgestaltung des Sakralraumes und seine einzigartige Schönheit und Harmonie“ eine Feier am alten Altar wünschenswert erscheinen lassen.

Das sei heute im Petersdom bereits der Fall, wo jeden Morgen zahlreiche Priester nach dem ordentlichen Ritus, aber an traditionellen Altären zelebrierten. Ob der Heilige Vater auch einmal einen Gottesdienst nach den alten Büchern feiern werde, ließ Marini offen.

Der Zeremonienmeister übte Kritik am „ideologischen“ Gebrauch der Ausdrücke „vorkonziliar“ und „nachkonziliar“. Nicht alles, was neu sei, sei wahr, dasselbe gelte aber auch für das, was alt sei. Das Motu Proprio, mit dem der Papst vor einem Jahr den Gebrauch des alten Messritus wieder großzügiger erlaubte, beabsichtige jedenfalls eine gegenseitige Bereicherung der beiden Formen des römischen Ritus.

 Lobpreis an Maria

O Glut aus tausend Sonnen, kein vereistes Herz hält stand, nachdem Dein Fuß es betreten hat.

O Licht aus tausend Sternen, keine blinden Augen verlieren mehr den Weg, nachdem sie Dich angeschaut haben.

O Klang wie von tausend Engeln, keine gequälten Ohren bleiben noch gleichgültig, nachdem sie Deine Stimme gehört haben.

O Zärtlichkeit von tausend Mutterhänden, keine Seele bleibt ungerührt, nachdem Du ihr liebkosend das Kreuz gezeigt hast.

O Macht, unendlich größer als die von tausend Dämonen, kein Teufel, der nicht zittert beim Hören Deines süßen Namens.

O Duft wie von tausend Blumen, kein Gestank der Sünde, der nicht weicht, wo Dein Atem wogt.

O Himmlische Herrin Maria, tausend Mal habe ich mich selbst an Dich gegeben, keine Faser meines Herzens und meiner Seele, die nicht Dir gehört.

 

 

Ostermontag, 28.03.2005

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila:

„Betrachte mit mir unseren Herrn Jesus, den Gekreuzigten, Sein Leiden, das Kreuz. Wie stark und schwer ... jedoch wie kurz ist diese Zeit gemessen an der großen Freude, die der Herr uns immerwährend schenkt.

Halleluja, Er ist wahrhaft auferstanden, überwand die Welt mit ihrem Leid, mit ihrem Schmerz. Durch das Kreuz mit unserem Herrn Jesus werden die Menschen Heil erfahren. (Anmerkung: Nur wenn wir unser Tun, Opfern und Leiden mit den Verdiensten Jesu vereinen und dem Himmlischen Vater aufopfern, bringt uns dies Heil für unsere Seelen. Ohne Christus gibt es kein Heil. Joh 15, 4-6: Bleibet in Mir, und Ich bleibe in euch. Wie die Rebe von sich selbst keine Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in Mir bleibet. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in Mir bleibt und in wem Ich bleibe, der bringt viele Frucht, denn getrennt von Mir könnt ihr nichts tun.)

Betrachte mit mir den Auferstandenen. Welch’ große Freude legt Er mit Seiner frohen Botschaft in unser Herz hinein. Wir dürfen Ihm folgen und in Ihm auferstehen. Jesus verlässt uns nicht, Er bleibt bei uns mit dem Heiligen Geist, weil Er auferstanden ist.

All jenes hat Er für dich getan, lieber Leser, vergiss es nicht! Du bist von Anfang an von Ihm geliebt, ein Teil von Ihm und Er wünscht, dass du zu Ihm findest, wie es deine Bestimmung ist. Freut euch, denn Seine Auferstehung ist die unsrige! Werdet nicht müde in der Liebe zu Ihm, in der Freude, folgt Ihm nach!"

Sie betete mir vor:

„Gehe ich durch Dunkelheit und Leiden,
Du bist mir vorausgegangen.

Ich kenne Deinen, Du meinen Weg.
Du, Herr, wirst mich nicht ins Ungewisse gehen lassen
und mich auffangen.

Das Kreuz betrachte ich,
jedoch nicht ohne Dich, mein Herr.

Du bist glorreich auferstanden.
Mit Deinem siegreichen Licht
hast du die Freude zu uns gebracht.

Mein Herz brennt nach Dir, dem Auferstandenen!

Lass mich, o Herr,
jeden Tag in Dir auferstehen,
zeige mir Dein siegendes Osterlicht."

 

Montag, 16.02.2004

Am Montag, 16.02.2004, während des Rosenkranzgebetes, nahm ich ein leises vorbeiziehendes Zischen mit einem leichten angenehmen Wind an meiner linken Seite wahr. Gerade beteten wir das Gesätz „der uns den Heiligen Geist gesandt hat", als links neben dem Altar ein kleines helles Licht, ein Stern, erschien. Dann stand ein wunderschöner schlanker großer Engel in einem weißen Gewand mit himmelblauer Schärpe um die Hüfte bekleidet neben dem Stern. Der Stern befand sich von mir aus gesehen links von dem Engel entfernt, ein klein wenig über seinem Kopf. Die Schärpe hing an seiner linken Seite herab, beide Teile waren mit Gold bestickt und auch die Enden der Schärpe waren Franzen aus gedrehtem Gold (eig. Anmerkung: anders kann ich es nicht erklären). Das oberste Tuch der Schärpe zeigte ein in Gold gesticktes Kreuz, darunter ein goldener Kreis von zwölf Sternen, der in seiner Mitte ein goldnes M hatte. Das unterste Tuch der himmelblauen Schärpe zeigte die in Gold gestickte Papstkrone (Tiara). Der Engel trug dunkelblondes, kurzes, nur etwas gelocktes Haar, welches ganz aus seinem Gesicht nach hinten fiel. Sein Gesicht war jung und schmal, die Augen blau. Seine Hände waren zum Gebet gefaltet. Er sprach:

„Der Auftrag unserer Königin ist erfüllt."

Er öffnete seine gefalteten Hände halb zu uns hin und in seinen Händen erschien ein goldenes Kreuz mit dem Corpus von Jesus aus hellem Licht, welches zu uns herüberstrahlte. Etwas später kniete er sich zum Altar hin und betete mit uns weiter den Rosenkranz.

 

23.08.2004 – Das Vater Unser

Ich hörte die Stimme Teresas (von Avila): „Geduld ist die Wiege der Heiligen!"

Später nach dem Rosenkranzgebet in der Sievernicher Kirche kniete die heilige Teresa von Avila vor dem Tabernakel. Sie sprach zu mir: „Mein Kind, bete mit mir!" Sie begann das Vaterunser: „Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name..."

Ich betete das Vaterunser alleine weiter und fügte den Zusatz „denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit" von mir aus hinzu, weil ich das Vaterunser so aus der Heiligen Messe kenne. Die hl. Teresa gab mir zu den einzelnen Sätzen des Vaterunser die folgenden Belehrungen.

(Ich konnte leider im Augenblick nichts Schriftliches festhalten, da ich weder Papier noch Stift bei mir hatte. Erst zu Hause konnte ich alles aufschreiben und hoffe, nichts ausgelassen bzw. verändert zu haben.)

Vater unser im Himmel ...

„Bedenke, dass du einen Vater im Himmel hast, der allmächtig ist und für dich sorgt. Er, der alles ist, sorgt für dich, denn du bist Sein Kind. Ruf den Vater und sprich mit dem Ewigen. Gott, unser Vater, liebt dich, du bist Sein Geschöpf. Die ganze Schöpfung liegt in Seiner Hand."

geheiligt werde dein Name ...

„Lobe, preise, heilige den Namen unseres Vaters im Himmel. Seine Augen werden auf dir ruhen, und der Heilige Geist wird dich stärken und leiten. Gott hat dich auf Sich hin geschaffen, damit du in Ihm die Erfüllung findest. Spricht das Kind in Liebe und Ehrfurcht mit seinem Vater, umso mehr wird es von Seiner Liebe beschenkt."

dein Reich komme ...

„Sehne dich nach dem Reich des himmlischen Vaters. Miss dem Vergänglichen den Platz der Notwendigkeit zu. Dem Reich des Vaters jedoch öffne ganz dein Herz und achte das ewige Königreich."

dein Wille geschehe ...

„Nicht mein Wille, Vater, Dein Wille geschehe! Vater, in Deine Hände lege ich mich hinein. In ihnen bin ich geborgen, wenn ich mich Dir ganz schenke. Was Du willst, ist die Liebe allein, und nur wenn ich mich Dir hingebe und ganz lasse, kannst Du Deinen Willen an mir vollziehen. So kann ich Dir dienen. Mein Wille ist schwach, und ich bin elend. Bin ich denn ohne Dich nicht ganz und gar in der Sünde gefangen? Deshalb sage ich froh: Nicht mein, Dein Wille geschehe!"

wie im Himmel so auf Erden...

„Himmel und Erde? Sind es denn nicht zwei verschiedene Welten, das Ewige und das Vergängliche? Bedenke: Gott, unser Vater, regiert im Himmel wie auf der Erde. Alles ist aus Ihm hervorgegangen, alles ist in Ihm, alles wird zu Ihm zurückkehren. Suche Ihn mit deinem Herzen. In deinem Herzen werden sich Himmel und Erde berühren."

unser tägliches Brot gib uns heute ...

„Der Vater sorgt für Seine Kinder. Bete und arbeite, dabei vergiss deinen Nächsten nicht!"

und vergib’ uns unsere Schuld ...

„Gott, unser Vater, ist barmherzig, wenn wir Ihn voll Reue um Vergebung bitten. Die Vergebung ist unsere Befreiung, unser Heil. Suche oft danach, und du wirst das Gericht nicht auf dich ziehen."

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern ...

„Wie der Vater dir Barmherzigkeit erweist, so versage sie auch deinem Nächsten nicht. Binde ihn nicht durch die Schuld an dich. Vergib, befreie dich und ihn. Durch die gelebte Liebe legst du dich und deinen Schuldner in die Hand Gottes."

und führe uns nicht in Versuchung ...

„Gott, die Liebe, versucht nicht. Gott, unser Vater, lässt Prüfungen zu. In dieser Zulassung sollst du reifen und erkennen, wie groß Er ist und wie gering du bist. Diese Läuterungen dienen dir zum Heil. Nimm sie geduldig an!"

sondern erlöse uns von dem Bösen ...

„Meide das Böse, und lass dich nicht auf die Finsternis ein. Hast du Böses getan, so suche die Vergebung in Gott. So wirst du erlöst von dem Bösen."

denn dein ist das Reich ...

„Es gibt nur ein königliches ewiges Reich, das des himmlischen Vaters."

und die Kraft ...

„Was vermag ich aus Gottes Kraft zu tun? Alles. Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist sind meine Stärke."

und die Herrlichkeit ...

„Gott, wer kann Deine Herrlichkeit ermessen, wer von uns kann sie ertragen? Es gibt niemanden, der sie gerecht in Wort und Bild fassen könnte."

in Ewigkeit. Amen.

„Ewig bist du allein, mein Herr und Gott!"

 

 

 

Sievernich, 03.01.2005, ca. 17.20 Uhr


Ich spürte eine große Hitze, dann sah ich das große ovale Licht der Makellosen links neben dem Altar. Aus dem Licht kam die Gottesmutter als Makellose zu uns; ganz in Weiß gekleidet. Auf ihrem Kopf trug sie eine goldene Krone, in ihren Händen das Skapulier vom Berge Karmel und einen weißen Rosenkranz, der aus weißen Rosen bestand. Die Mutter Gottes stand mit ihren Füßen auf der Erdkugel. Sie neigte ihren Kopf seitlich herab und weinte leise. Ich sprach zu ihr: "Ich grüße dich, Heilige Jungfrau Maria!

Nun sah sie uns alle an und sprach:
"Liebe Kinder, betet, betet, betet! Betet und sühnt, auf dass mein geliebter göttlicher Sohn nicht mehr so oft von den Menschen beleidigt wird. Wie oft wird Seine Liebe von den Menschen zurückgewiesen. Euch habe ich gerufen, damit euch Seine Gnade zuteil wird."
Nun durfte ich mein Anliegen vortragen. Oft wurde ich eingeladen, an verschiedenen Orten bzw. Ländern, Vorträge über die Erscheinung der Gottesmutter in Sievernich zu halten. Ich sagte dies der Makellosen und fragte sie, ob dies denn mein Auftrag sei. Sie antwortete mir:
"Tue dass, was ich dir sage, was mein göttlicher Sohn von dir wünscht. Was ist hier geschehen?"
Ich sagte ihr, dass sie mir mit ihrem Sohn Jesus hier in der Sievernicher Kirche erschienen ist.

Dann sprach sie:
"Du brauchst nicht für meinen Sohn und mich zu reisen. Was in dieser Kirche geschieht, das ist es, was mein geliebter Sohn wünscht. Er gewährt euch seine Gnade. Diese wird für sich sprechen. Dein Auftrag ist das Geistliche Zentrum. Hilf den Menschen den Glauben zu leben. Schaue auf meinen Sohn Jesus."
Ich durfte der Makellosen mein zweites Anliegen vortragen. Ein Mann sorgte sich um die Gültigkeit eines Gesätzes des lichtreichen Rosenkranzes. Die Bischöfe kürzten das Gesetz, welches vom Papst vorgeschlagen worden war. Nun wusste er nicht, wie er es beten solle. Die Gottesmutter antwortete mir: "Sage ihm, er möge im Gehorsam der Kirche bleiben. Er möge es in der Gemeinschaft so beten, im Gehorsam der Bischöfe."
Die Makellose beugte sich über uns mit dem Skapulier vom Berge Karmel, segnete uns und die Rosenkränze. Einige Kranke wurden von ihr einzeln gesegnet. Ich durfte ihren linken Fuß berühren.

Montag, 17.01.05

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila:
"Schaust du in der Stille auf den Herrn, so bist du ganz in Seiner Hand geborgen. Er selbst will, das deine Seele in Ihm geborgen ist. Dein Herz will Er wandeln. Er, die Liebe selbst, will dein Herz zu Seinem Thron bereiten. Gewähre Ihm Einlass, bete und gehe in die Stille, damit Sein Wille an dir geschehe."
Sie betete mir vor:
"In der Stille bin ich ganz in Dir geborgen, o Herr Jesus, du mein Retter. Die Stille stillt mein Verlangen nach Dir, dort bist Du verborgen.
Die Stille stillt den Durst meiner Seele, Du bist mein lebendiges Wasser. Die Stille stillt den Hunger meines Herzens, Du bist mein lebendiges Brot. Die Stille stillt mein Denken, ich überlasse mich Dir. Die Stille stillt mein Handeln, Du handelst in mir. Die Stille stillt mein Hören,  nur Dein Wort möchte ich empfangen. Die Stille stillt mein Sehen, ich möchte Dich schauen und bei Dir verweilen.  Die Stille stillt mich in Dir!"

 

Mittwoch, 02.02.05, Darstellung des Herrn

Die heilige Teresa von Avila sprach nach dem Gebet zu mir:

„Betrachte mit mir unseren Herrn, das makellose Lamm, den König der Könige, allmächtig und für unsere Sünden geopfert. Wie kann dies geschehen? Ist es nicht töricht von Ihm, dem Allweisen? Aus Seiner unendlichen Liebe zu uns geht Er als Opferlamm hervor, damit wir nicht verloren gehen.

Entsagung – Ein Wort, was jedem Menschen missfällt, sofern er nicht im Herrn gefestigt ist. Die Heiligste Jungfrau Maria entsagt dem Eigenleben und öffnet sich ganz für das Wirken der Allmacht Gottes bei der Begegnung des Engels.

Josef entsagt einer gesellschaftlichen Ordnung seinerzeit. Als Mensch, den Folgen der Erbsünde ausgesetzt, wird er versucht. Aus der Versuchung heraus führt ihn die Liebe zu Maria und Gott. Diese Liebe lässt Gott ein Zeichen wirken. Josef, ein wohlgeratener Mann, älter als Maria es war, klug, entsagt nicht nur seiner Rechte, er entsagt dem weltlichen Leben.

Der heilige Josef und die Heiligste Jungfrau Maria, wunderbar in der Betrachtung - in der Entsagung der Welt liegt ihre Stärke!

Wie oft habe ich meinen Schwestern empfohlen, sich in allen Angelegenheiten, besonders in der Versuchung, im Gebet an den heiligen Josef zu wenden. Wenn der himmlische Vater ihm seinen einzigen Sohn auf Erden anvertraute und dazu noch das Leben der Heiligsten Jungfrau, umso mehr dürfen wir auf seine Hilfe hoffen und uns vertrauensvoll an ihn wenden. Dem heiligen Josef habe ich mich täglich anempfohlen, da ich um seine Größe wusste. So wie der Herr sich vertrauensvoll in Josefs Obhut begab, so begibt Er Sich täglich in die Hände Seiner Priester. Ihnen darf ich wohl das tägliche Gebet zum heiligen Josef empfehlen. Er wird sie in aller Bedrängnis stärken und aus der Not führen, weil er selbst die Entsagung der Welt gelebt hat.

Geistliche Väter, sucht nicht Rat bei jenen, die das weltliche Leben lieben; jene kennen die Entsagung nicht und halten sie für töricht. Sucht vielmehr Trost bei jenen, die es euch vorlebten und heute noch leben. Die Entsagung der Welt öffnet eure Seele für Seine Majestät. Der Mensch, der nicht entsagt, erkennt weder die Welt noch das Wirken Seiner Majestät."

 

Freitag, 11.02.2005

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila nach dem Morgengebet:

„Meine Freundin, sorge dich nicht um jene, die danach suchen, dir Fallstricke zu legen. Liebe jene, vergib ihnen, bete für diese. Du schaue nur auf unseren Herrn, Seine göttliche Majestät und Seine himmlische Mutter. Alles andere gehört nicht in dein Herz, denn Er selbst, unser Herr, verlangt danach, in deinem Herzen zu wohnen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass selbst fromme Seelen dem Stolz und der Eifersucht erliegen, auf dich Kleine schauen und alles für nichtig erklären. Unwürdig bist du, jedoch was sie vergessen, ist, dass der Herr, Seine Majestät, alles so gewollt hat. Du lebst in Seiner Schule. Jene sehen nicht auf sich selbst und vergessen sich ganz. Lasse Gott wirken! Sorge dich nicht. Gottes Wille geschieht. Achte nur darauf, treu der Kirche zu dienen. Höre auf die Worte der erhabenen Majestät und unserer himmlischen Mutter, diene der Kirche."

 

Sievernich, 07.03.2005, ca. 17.25 Uhr

Ein achtstrahliger Stern aus hellem weißen Licht schwebte in der Luft vom Kircheneingang ausgehend durch den Mittelgang in den Chorraum der Kirche und hielt (von mir aus gesehen) links neben dem Altar schwebend in der Luft an. Ein leises Summen begleitete diesen Stern, welcher an uns vorüberzog. Sein Durchmesser betrug ca. 60 cm. Etwas seitlich darunter erschien ein helles weißes Licht, aus dem der heilige Erzengel Gabriel hervortrat. Er war ganz in Weiß gekleidet und trug eine blaue Schärpe um seine Hüfte. Die Schärpe war mit zwei goldbestickten Motiven versehen. Das obere Ende der Schärpe zeigte ein Kreuz, welches als Fuß den Buchstaben M hatte und umringt von zwölf Sternen war. Das untere Ende der Schärpe zeigte die Tiara.

Der heilige Erzengel Gabriel betete:

„Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist..."

Ich durfte zu Ende führen: „Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen."

Er sprach: „Betet, opfert, tut Buße!"

In seinen Händen hielt er nun zwei Schalen. In seiner linken Hand eine dunkle, in seiner rechten Hand eine goldene Schale. Er fragte mich, welche Schale ich wähle. Die dunkle enthielt die irdischen Freuden, die goldene Schale die himmlischen Freuden.

Ich wählte die Schale mit den himmlischen Freuden und er sprach zu mir, dass ich dafür einiges erleiden müsse.

Er kam näher zu mir und sprach:

„Folge mir!"

Ich wusste nicht wohin. Er kam wieder etwas näher und gab mir die Anweisung, im Mittelgang der Kirche vor dem Altar und Tabernakel zu knien und ihm nachzusprechen. Dies tat ich nach seiner Weisung, so dass ich direkt auf den Altar und Tabernakel blickte und den heiligen Erzengel Gabriel ganz nah an meiner Seite sah.

Er betete vor und ich sprach nach:

„Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das kostbare Blut Deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, damit alle Gleichgültigkeiten gegen das Allerheiligste Sakrament gesühnt werden."

(Eigene Anmerkung: Ich hoffe, den genauen Wortlaut des Gebetes wiedergegeben zu haben, da ich dieses Gebet erst nach der Erscheinung aufschreiben konnte.)

Weiter sprach er:

„Der himmlische König und die himmlische Königin wünschen, dass dieser Ort ein Ort der Anbetung und Umkehr wird."

Nun gab er mir die Anweisung, dreimal an dieser Stelle, vor dem Altar und Tabernakel, den Boden zu küssen. Er sprach:

„Für die Bekehrung der Sünder."

Ich küsste daraufhin das erste Mal den Boden.

Weiter sprach er:

„Für die Priester."

Das zweite Mal küsste ich den Boden.

Dann sprach er:

„Als Sühne für die Schmähungen, Entweihungen und Gleichgültigkeiten gegenüber den Sakramenten."

Ein drittes Mal küsste ich den Boden.

Danach sprach er:

„Ihr dürft hier die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erfahren. Dies ist eine wunderbare Gnade."

Zuletzt segnete er uns alle, die Briefe und Rosenkränze im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und sagte zu, er werde alle Anliegen vor die Gottesmutter tragen.

Seine letzten Worte waren:

„Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit. Amen."

Dann verschwand er im Licht. Das Licht und der Stern wurden kleiner und verschwanden.

 

Ostermontag, 28.03.2005

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila:

„Betrachte mit mir unseren Herrn Jesus, den Gekreuzigten, Sein Leiden, das Kreuz. Wie stark und schwer ... jedoch wie kurz ist diese Zeit gemessen an der großen Freude, die der Herr uns immerwährend schenkt.

Halleluja, Er ist wahrhaft auferstanden, überwand die Welt mit ihrem Leid, mit ihrem Schmerz. Durch das Kreuz mit unserem Herrn Jesus werden die Menschen Heil erfahren. (Anmerkung: Nur wenn wir unser Tun, Opfern und Leiden mit den Verdiensten Jesu vereinen und dem Himmlischen Vater aufopfern, bringt uns dies Heil für unsere Seelen. Ohne Christus gibt es kein Heil. Joh 15, 4-6: Bleibet in Mir, und Ich bleibe in euch. Wie die Rebe von sich selbst keine Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in Mir bleibet. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in Mir bleibt und in wem Ich bleibe, der bringt viele Frucht, denn getrennt von Mir könnt ihr nichts tun.)

Betrachte mit mir den Auferstandenen. Welch’ große Freude legt Er mit Seiner frohen Botschaft in unser Herz hinein. Wir dürfen Ihm folgen und in Ihm auferstehen. Jesus verlässt uns nicht, Er bleibt bei uns mit dem Heiligen Geist, weil Er auferstanden ist.

All jenes hat Er für dich getan, lieber Leser, vergiss es nicht! Du bist von Anfang an von Ihm geliebt, ein Teil von Ihm und Er wünscht, dass du zu Ihm findest, wie es deine Bestimmung ist. Freut euch, denn Seine Auferstehung ist die unsrige! Werdet nicht müde in der Liebe zu Ihm, in der Freude, folgt Ihm nach!"

Sie betete mir vor:

„Gehe ich durch Dunkelheit und Leiden,
Du bist mir vorausgegangen.

Ich kenne Deinen, Du meinen Weg.
Du, Herr, wirst mich nicht ins Ungewisse gehen lassen
und mich auffangen.

Das Kreuz betrachte ich,
jedoch nicht ohne Dich, mein Herr.

Du bist glorreich auferstanden.
Mit Deinem siegreichen Licht
hast du die Freude zu uns gebracht.

Mein Herz brennt nach Dir, dem Auferstandenen!

Lass mich, o Herr,
jeden Tag in Dir auferstehen,
zeige mir Dein siegendes Osterlicht."

 

Sievernich, 04.04.2005, Verkündigung des Herrn

Ich spürte eine große Hitze. Von mir aus gesehen links vom Altar erschien das ovale helle strahlende Licht der Gottesmutter. Die Makellose trat aus diesem Licht hervor. Sie war ganz in Weiß gekleidet, auf ihrem Haupt trug sie eine strahlende goldene Krone. In ihren Händen hielt sie einen goldenen Rosenkranz. Über ihrem Arm lag das braune Skapulier vom Berge Karmel. Sie stand barfuß auf einer Wolke, sah alle Menschen an und lächelte. In meiner großen Freude über ihr Kommen sprach ich sie an: „Ich grüße Dich, Heilige Jungfrau, dass Du heute gekommen bist... endlich bist Du da!"

Darauf tröstete sie mich und sprach:

„Ich hatte mich noch nicht verabschiedet."

Ihre Worte wiederholte ich voller Freude: „Ja, Du hattest Dich noch nicht verabschiedet."

Dann sprach sie:

„Liebe Kinder, ich grüße und segne euch im Namen meines geliebten Sohnes Jesus Christus. Mein Sohn wünscht, dass ihr euch ganz meinem Unbefleckten Herzen weiht."

Sie schwebte näher zu mir und gab mir per Handzeichen zu verstehen, dass ich mich ganz auf den Boden in den Mittelgang legen solle. Dies tat ich Ihrem Wunsch gemäß und sprach nach, was Sie mir sagte:

„O mein Jesus, ganz und gar gehöre ich dir. Maria, ich weihe mich ganz deinem Unbefleckten Herzen. O Jesus, erbarme Dich meiner. O Jesus erbarme Dich unser!"

Nun nahm ich meinen Platz wieder in der Kirchenbank ein. Sie sprach zu mir:

„Das Wort ist Fleisch geworden. Dies sei der Festtag dieses Ortes!

Meinen lieben Sohn werde ich bald zu mir in den Himmel nehmen. Er wird euer Fürsprecher sein."

(Anmerkung: Diese Worte galten unserem zwei Tage zuvor verstorbenen Papst Johannes Paul II. Sie sind so zu verstehen, dass er ganz nahe der Gottesmutter ist, nachdem unser Herr ihn in den Himmel aufgenommen hat.)

„Betet, betet, betet! Betet für alle Nationen!"

Dann segnete sie die Rosenkränze im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und nahm uns alle unter ihren schützenden Mantel. Wir waren alle darin geborgen. In ihrem Mantel sah ich für kurze Zeit ein wunderbares Licht, in welchem eine Schar weiß gekleideter Personen standen, die ich jedoch nicht erkannte.

Sie sprach:

„Euch schenke ich die Gnade meines Sohnes Jesus. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist,..."

Ich antwortete: „... wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen."

Dann ging die Makellose behutsam zurück und verschwand im Licht.

 

Botschaft an Manuela Strack, Sonntag, 17.04.2005, Weltgebetstag für geistliche Berufe

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila: "Gott gab den Menschen Sein wichtigstes Werkzeug: Die zu Ihm in Liebe aufgerichteten betenden Hände. Betende Hände sind liebende Hände. Liebende Hände sind helfende Hände. Deine in Liebe zu Ihm aufgerichteten betenden Hände sind die Brücke zum Herrn. Eine Brücke, die keinen Anfang und kein Ende kennt, die alle Grenzen überwindet, standhaft und stark im Herrn ist, weil sie zu Ihm führt und Er es ist, der uns gelehrt hat, sie zu bauen. Deo gratias!"

 

Sievernich, 02.05.2005, ca. 17.30 Uhr


Ich spürte eine große Hitze. Dann sah ich das ovale helle Licht der Gottesmutter, von mir aus gesehen links vom Altar. Die Gottesmutter kam aus diesem Licht als Makellose hervor. Sie war ganz in Weiß gekleidet und trug auf ihrem Kopf eine goldene Krone. In ihren zum Gebet aufgerichteten Händen hielt sie einen goldenen Rosenkranz und das Skapulier vom Berge Karmel. Die Makellose stand barfuß auf einer Wolke, vor ihrem linken Fuß lag eine goldene geöffnete Rose. Das schöne Licht blieb im Hintergrund. Sie sprach: "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!" Sie schwebte näher zu uns. Sie sprach zu uns:
"Liebe Kinder, ich grüße und segne euch im Namen meines geliebten Sohnes Jesus Christus. Ihr habt Gnaden vom Himmel erbeten. Mein lieber Sohn schenkte euch Johannes Paul II. und Benedikt den XVI. Dies ist die Antwort meines Sohnes auf euer Gebet. Liebe Kinder, der Glaube soll ein Herzensglaube sein. Mein Sohn Jesus wird euch Zeichen schenken, jedoch keinen Beweis. Er will, dass ihr in Liebe aus eurem freien Willen zu Ihm findet. Alle seid ihr gerufen. Er lädt euch alle ein."
Die Makellose lächelte. Sie öffnete ihren Mantel und aus ihm ging ein Licht hervor. Johannes Paul der II. stand unter dem Mantel Mariens. Er lächelte, sah viel jünger aus, nicht mehr krank und gebrechlich. Er sprach: "Weil ich Jesus nachgefolgt bin, darf ich nun an Seinem Tisch sitzen - nicht meiner Leiden, sondern Seiner Leiden wegen!" Die Makellose sprach:
"Betet für die Kirche, dies ist sehr wichtig! Ich bin heute zu euch gekommen, um euch die Gnade meines Sohnes Jesus zu schenken. Mein Kind, ich überlasse euch nun dem eucharistischen Herrn. Bald ist es an der Zeit, Abschied zu nehmen."
Sie segnete alle Menschen und ging behutsam in das wunderbare Licht zurück.

 

Sievernich, 06. Juni 2005, ca. 17.22 Uhr

Die Gottesmutter kam aus dem ovalen wunderbaren hellen Licht als Makellose hervor. Sie war ganz in Weiß gekleidet und trug auf ihrem Haupt eine goldene Krone. In ihren zum Gebet aufgerichteten Händen trug sie einen Rosenkranz, welcher aus blauen Rosen bestand, mit goldenem Kreuz daran. Sie war barfuß, und zu ihren Füßen lag eine rote Rose. Sie lächelte sehr und segnete uns alle: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes." Sie schwebte näher zu uns, und auf uns alle fielen goldene Strahlen herab, welche von dem sie umgebenden Strahlenkranz aus Licht ausgingen. Diese Strahlen erreichten sogar den Ausgang der Kirche. Sie sprach:

„Liebe Kinder, ich grüße und segne euch im Namen meines geliebten Sohnes Jesus Christus! Betet, betet, betet! Kinder, wisst ihr, warum euch so viele Heilige begleiten, weshalb sie in Sievernich erschienen sind? Der heilige Josaphat, die heilige Schwester Faustina, der heilige Charbel, Mirjam von Abellin, Pfarrer Alef?"... (Sie zählte Heilige und religiös bedeutende Personen auf, die in Sievernich erschienen sind).

„Sie beten für die Einheit der Kirche in der Wahrheit. Es kann nur eine Einheit in der Wahrheit geben.

Ich bin vom Himmel zu euch gekommen, um euch zu segnen und zu stärken, damit ihr meinem Sohn nachfolgen könnt."

Ich trug ihr mein Anliegen vor und sagte: „Liebe Gottesmutter, dein Sohn Jesus und du, ihr habt mir den Auftrag eines geistlichen Zentrums der Anbetung in Sievernich gegeben. Jedoch kann ich ihn nicht erfüllen, wenn die Priester dies nicht wollen. Was kann ich tun? Ich bitte dich um deine Hilfe."

Sie sprach:

„Mein Kind, bete und tue alles, was ich dir sage. Wer auf mein Wort nicht hört, wird dies vor meinem Sohn verantworten müssen. Liebe und bete!

Vergebt einander! Seht was mein Sohn Jesus für euch tat. Sucht Zuflucht in Seinem Heiligsten Herzen. Duldet große Veränderungen, seid stark in meinem Sohn. Liebt, duldet, vergebt, seid barmherzig!"

Sie schwebte nach draußen, um auch dort die Menschen zu segnen. Nach einigen Minuten kam sie wieder zurück, segnete und nahm alle Anliegen mit ihrem geöffneten Herzen entgegen. Ich hatte etwas Furcht, dass sie heute zum letzten Mal in Sievernich erschienen ist. Sie sagte mir zu, dass dies nicht ihre letzte Erscheinung sei. Sie segnete uns nochmals zum Abschied, sprach das „Ehre sei dem Vater ..." und verschwand im Licht.

 

 

16. Mai 2005, Pfingstmontag

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila:

„Ersuchen viele Menschen dich um Rat, meine Freundin, da sie von sich sagen, in übernatürlichen Angelegenheiten Gott zu erfahren, so höre und lass dich nicht aus der Ruhe bringen. Der wahrhaftige Geist Gottes weht, und wo Er weht, haucht Er der Seele Demut und wahrhaftes Dienen ein.

In rechter Gesinnung wird sich die Empfangende rechter Gaben Gottes an die Kirche, an einen Seelenführer und Beichtvater wenden. Ist dies alles nicht gegeben, so rate der Empfangenden, sich an die Kirche zu wenden. Ohne geistlichen Beistand wird die Seele in die Irre gehen, denn die Gaben Gottes wollen sich in der Kirche verstanden wissen; und es bedarf einiger Erfahrung, zu trennen, was von Gott und was von anderer Seite stammt.

Unterwirft die Empfangende sich nicht dem kirchlichen Urteil, so ist dem Ganzen kein Glaube zu schenken. Woher soll sie die Demut und Ehrfurcht Gott gegenüber in sich tragen? Hätte der Geist es ihr nicht mitteilen müssen?

Spricht also jener Mensch zu dir von seinen Gaben, so empfiehl ihm rasch, sich einem Seelenführer anzuvertrauen. So wie du dich dem Urteil der Kirche unterwirfst, so will Gott, dass es auch jener Mensch tut und erst dann nach Prüfung der Kirche seine empfangenen Gaben kundtut. Tut jener Mensch dies nicht, so ist es der Stolz in ihm, der es ihm verweigert. Dann sollte er schweigen.

Dieses Gesetz ist Gottes Wille, weil es gut ist. Die Theologie und die Gotteserfahrung gehören zusammen."

 

Sievernich, 06. Juni 2005, ca. 17.22 Uhr


Die Gottesmutter kam aus dem ovalen wunderbaren hellen Licht als Makellose hervor. Sie war ganz in Weiß gekleidet und trug auf ihrem Haupt eine goldene Krone. In ihren zum Gebet aufgerichteten Händen trug sie einen Rosenkranz, welcher aus blauen Rosen bestand, mit goldenem Kreuz daran. Sie war barfuß, und zu ihren Füßen lag eine rote Rose. Sie lächelte sehr und segnete uns alle: "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes." Sie schwebte näher zu uns, und auf uns alle fielen goldene Strahlen herab,
welche von dem sie umgebenden Strahlenkranz aus Licht ausgingen. Diese Strahlen erreichten sogar den Ausgang der Kirche. Sie sprach:
"Liebe Kinder, ich grüße und segne euch im Namen meines geliebten Sohnes Jesus Christus! Betet, betet, betet! Kinder, wisst ihr, warum euch so viele Heilige begleiten, weshalb sie in Sievernich erschienen sind? Der heilige Josaphat, die heilige Schwester Faustina, der heilige Charbel, Mirjam von Abellin, Pfarrer Alef?"... (Sie zählte Heilige und religiös bedeutende Personen auf, die in Sievernich erschienen sind).
"Sie beten für die Einheit der Kirche in der Wahrheit. Es kann nur eine Einheit in der Wahrheit geben.
Ich bin vom Himmel zu euch gekommen, um euch zu segnen und zu stärken, damit ihr meinem Sohn nachfolgen könnt."
Ich trug ihr mein Anliegen vor und sagte: "Liebe Gottesmutter, dein Sohn Jesus und du, ihr habt mir den Auftrag eines geistlichen Zentrums der Anbetung in Sievernich gegeben. Jedoch kann ich ihn nicht erfüllen, wenn die Priester dies nicht wollen. Was kann ich tun? Ich bitte dich um deine Hilfe."
Sie sprach:
"Mein Kind, bete und tue alles, was ich dir sage. Wer auf mein Wort nicht hört, wird dies vor meinem Sohn verantworten müssen. Liebe und bete! Vergebt einander! Seht was mein Sohn Jesus für euch tat. Sucht Zuflucht in Seinem Heiligsten Herzen. Duldet große Veränderungen, seid stark in meinem Sohn. Liebt, duldet, vergebt, seid barmherzig!"
Sie schwebte nach draußen, um auch dort die Menschen zu segnen. Nach einigen Minuten kam sie wieder zurück, segnete und nahm alle Anliegen mit ihrem geöffneten Herzen entgegen. Ich hatte etwas Furcht, dass sie heute zum letzten Mal in Sievernich erschienen ist. Sie sagte mir zu, dass dies nicht ihre letzte Erscheinung sei. Sie segnete uns nochmals zum Abschied, sprach das "Ehre sei dem Vater ..." und verschwand im Licht.

 

 

Freitag, 17.06.05, 15.00 Uhr

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila:

„Die dem Herrn nahe sind und sich Seiner Liebe erfreuen, werden von Ihm Leiden auferlegt bekommen - nicht des Leidens an sich wegen. Das Leiden als solches wäre sinnlos. Es ist für den Menschen nicht erstrebenswert.

Sie vereinen sich mit dem Gekreuzigten, und Seiner Leiden wegen werden sie mit Ihm leiden. Sie leiden für diejenigen, die fern von Ihm in der Sünde leben. Sie leiden, damit jene lauen und gottfernen Menschen und solche, die im geistlichen Leben den Herrn immerfort beleidigen, erlöst werden. Der Auferstandene wird ihnen die Erlösung schenken: Die Erlösung der Leidenden Seiner Liebe und der Sünder Seiner Barmherzigkeit wegen.

Du bist mein Hirte, Herr Jesus, 
in einer Zeit,
in der Deine Schafe oft alleine gelassen werden.

Du sagst uns: Haltet fest an Mir,
denn Ich komme als eucharistischer Heiland zu euch!
Durchlebt diese Zeit mit mir!

Ihr, Meine Schafe, seid eine Herde,
damit euch die Irrlehrer nicht auseinander treiben.
Ich will für euch sorgen und sehe ein jedes von euch.

Kommt zu Mir,
Ich erwarte euch in den Sakramenten Meiner Kirche.
Dort bin Ich für euch ganz gegenwärtig.

Spürt und erfahrt Meine Liebe!

Dies, Herr Jesus, göttliche Majestät,
will ich befolgen und bei Dir sein.

So oft ich Dich in Deiner Kirche besuche,
gibst du mir Kraft in meinem Leben.
Du leuchtest mir in meinen Alltag hinein.

Du sagst,
du schenkst uns durch die Anbetung geistliche Früchte,
die Reben Deines Weinstocks, unsere Hirten.

Sende sie uns Herr!

Gerne wollen wir Dir diese Gunst erweisen
und für sie bitten,
damit Deine Herde geführt wird von Hirten,
die in Deiner Liebe leben.“

 

 

Sievernich, 04.07.2005, ca. 17.24 Uhr

Ich spürte eine große Hitze; dann sah ich ein ovales weißes helles Licht. Aus diesem Licht kam die Gottesmutter als Makellose hervor. Sie war ganz in Weiß gekleidet, auf ihrem Kopf trug sie eine goldene Krone. In ihren Händen hielt sie einen Rosenkranz, welcher aus blauen Rosen bestand. Auf ihrem Arm trug sie das Skapulier vom Berge Karmel. Sie schwebte auf einer Wolke. Zu ihren Füßen lag eine goldene Rose. Sie lächelte und schwebte näher zu uns.

Zuerst gab sie eine private Botschaft.

Sie sprach:

„Liebe Kinder, ich grüße und segne euch im Namen meines geliebten Sohnes Jesus Christus. Legt eure Sorgen in mein unbeflecktes Herz hinein. Mein Sohn Jesus liebt euch und ist barmherzig. Ich will den Leidenden Linderung verschaffen, so wie mein göttlicher Sohn es mir erlaubt.“

Gehe an die Stelle, an der ich dir die Geheimnisse schenkte. Dort errichte einen Brunnen. Tief in der Erde wirst du Wasser finden, was den Leidenden Linderung schenkt.

„Ich wünsche, dass alle Nationen mich an diesem Ort besuchen. Nicht zu meiner Ehre, mein Sohn Jesus soll hier angebetet werden!“

Auf uns alle kamen blaue Strahlen von ihr ausgehend hinunter.

Ich trug ihr meine Sorgen vor. Sie sprach zu mir:

„Wenn mein Sohn Jesus dir keine Leiden schenkt, wie sollst du dann zu mir in den Himmel gelangen?“

Sie schwebte nach draußen, segnete dort die Beter, kehrte zurück und segnete uns alle und die Rosenkränze „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Sie verschwand langsam im Licht.

 

 

Sievernich,  01.08.2005, ca. 17.24 Uhr

Ich spürte eine große Hitze und sah links neben dem Altar, von mir aus gesehen, ein wunderbares helles ovales Licht. Aus diesem Licht kam die Gottesmutter als Makellose hervor. Sie war ganz in Weiß gekleidet. Auf ihrem Haupt trug sie eine goldene Krone. In ihren Händen hielt sie einen Rosenkranz, welcher aus weißen Rosen bestand. An ihrem Arm trug sie das Skapulier vom Berge Karmel. Zu ihren Füßen lagen drei Rosen: Eine weiße, eine goldene und eine rote Rose. Sie schwebte auf einer Wolke näher zu uns und lächelte. Ich sagte: „Ich grüße dich, heilige Jungfrau Maria!“

Sie sprach:

„Gebet, Frieden, Gebet!

Liebe Kinder, ich grüße euch im Namen meines geliebten Sohnes Jesus Christus. Vom Himmel bin ich zu euch gekommen - nicht, um euch mächtig werden zu lassen. Mein göttlicher Sohn Jesus wünscht, dass ihr liebende Menschen werdet. Liebende Menschen danken und bitten, sie fordern nicht. Kommt zu meinem Sohn Jesus. Spürt, wie Er euch liebt.“

Sie segnete uns alle „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ und wunderbare Strahlen gingen von ihrem Herzen zu uns. Nun breitete die heilige Jungfrau ihren Mantel über uns aus, der über die Mauern der Kirche hinausreichte.

Sie sprach:

„Sage deinem Seelenführer, dass mein Wunsch die Errichtung des Immaculata-Brunnens ist!“

Es erfolgte eine persönliche Botschaft.

Dann schwebte sie durch die Kirche nach draußen zu den Menschen, welche alle von ihr gesegnet wurden. Sie sprach:

Heute bin ich zu euch gekommen, um eure Leiden zu lindern. All eure Sorgen legt in mein unbeflecktes Herz.“

Sie segnete uns noch einmal „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Ich dankte ihr von ganzem Herzen und die Gottesmutter verschwand langsam im Licht.

 

 

16.07.2005 - Über die Schwachheit

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila:

„Nennst du dich Herr über die Sünde, so fällst du auf geradem Wege in diese hinein. Spiele nicht mit der Versuchung, meide sie; denn wie schnell wird sie dir zur Fessel. Erkennst du in deiner Schwachheit die Größe des Herrn, so wird Er dich unentwegt stärken. Er, der Erhabene, weiß, dass du unter den Folgen der Erbsünde leidest und jeden Tag aufs Neue fällst. So richtet Er dich immer und immer wieder auf, ... Er, ...die unendliche Liebe selbst!

Wer wahrhaft seine Schwachheit erkennt, lebt im Herrn, weil er sich ganz Ihm überlässt. Nenne dich schwach und nehme dich selbst leicht, lebe in Ihm, dann wird Er dich ohne Maß beschenken und stärken.“

Dann betete sie mir ein Gebet vor, welches sie mir zum inneren Beten empfahl:

„Herr,
ich bin schwach.
Stärke mich,
denn ich falle
ohne Dich.

Ich falle
in die Not,
ausweglos,
so sehe ich.

Rufe Dich
immerzu,
hoffend
und vertrauend.

Betend
falle ich
in Deine Hände,
bin geborgen.

Du hörst
mein Rufen,
liebst Dein Kind.“

 

27.08.2005 – Die Liebe überwindet die Sünde in der Welt

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila:

„Gott ist die ewige Ordnung. Alles ist in Ihm wohlbemessen. Seine Ordnung währt ewig und ich nenne sie dir mit einem Wort: Liebe! Der Herr selbst ist die vollkommene Liebe. Alles, was aus dieser Ordnung herausfällt, ungeordnet ist, ist Sünde. So ist die Sünde das Sich-Entfernen vom Herrn, der Liebe selbst. Die ganze Schöpfung unterliegt Seiner Ordnung ... und so wird die Welt, die entfernt von Ihm lebt und Ihn nicht erkennt, nur durch Seine Liebe geheilt, geheiligt werden können.

Wie Seiner erhabenen Majestät dies gelingen will? In diese Welt sendet Er Sein Licht, die Seinen, welche Sein Wort verkünden und brennend vor Liebe tun, was der Herr ihnen sagte. Es genügt nicht, alleine im Herzen zu brennen. Die Menschenfurcht zu überwinden und das zu tun, was uns der Herr sagt, ist die Erfüllung Seiner Worte. Ob jene nicht in der Welt verbrennen, fragst du kleingläubig...?

Gottes Liebe brennt, sie verbrennt nicht. Des Herren Licht will in deinem Herzen geborgen getragen werden. Diese Flamme möchte sich gar in Stille und Gebet entfalten können. Bedenke: Es ist das kostbare Licht des Herrn, die Flamme Seiner Liebe, die Er in dir und deinem Nächsten entzünden möchte.“

Sie lehrte mich folgendes Gebet:

„Herr,
in der Dunkelheit
meines Herzens,
entzünde Dein Licht.

Dein Licht:
In der Stille sich entfaltend,
flammend im Gebet,
zündend meinen Nächsten,
gibt Wärme und Geborgenheit.

Mein Gott,
alles in allem
und alles in einem,
alles eins,
nur Liebe.“

 

 

 

Sievernich, 05.09.2005, ca. 17.24 Uhr

Ich spürte eine große Hitze. Nach einiger Zeit sah ich das wunderbar helle weiße ovale Licht, von mir aus links gesehen, neben dem Altar. Aus diesem Licht schwebte die Gottesmutter als Makellose hervor. Sie trug eine goldene Krone und war ganz in Weiß gekleidet. In ihren Händen hielt sie einen langen Rosenkranz, welcher aus weißen Rosen bestand. Das Kreuz des Rosenkranzes endete jeweils in einem Dreiblatt. Sie stand mit ihren nackten Füßen auf der Erdkugel. Das untere Dreiblatt des Rosenkranzkreuzes berührte die Erdkugel. An ihrem linken Arm trug die Makellose das Skapulier vom Berge Karmel. Die Gottesmutter hatte einen gütigen, aber ernsten Gesichtsausdruck und schwebte näher zu uns.

Ich sprach zu ihr: „Ich grüße dich, heilige Jungfrau Maria. Ich danke dir, dass du heute zu uns gekommen bist.“ Sie antwortete:

„Liebe Kinder, betet, betet, betet! Diesen Ort habe ich erwählt und gesegnet. Dies ist der Wille meines Sohnes Jesus Christus. Liebt meinen Sohn und seid dankbar. Vieles wird auf Erden geschehen, doch euch habe ich unter meinen schützenden Mantel genommen. Betet und lasst nicht nach! Mein Kind, schaue nicht auf die Widerstände, schaue auf meinen Sohn Jesus. Bald ist die Zeit des Abschieds gekommen. Empfange mich mit einer gesegneten Kerze.“

Sie segnete uns alle, besonders auch die Kranken „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Sie sprach:

„Betet besonders für jene, die meinen Sohn nicht lieben. Taucht sie in das kostbare Blut meines Sohnes Jesus. Mein geliebter Sohn ist die Quelle aller Gnaden. Ihm sollt ihr danken!“

Dann durfte ich kurz das Skapulier der Gottesmutter berühren. Nun schwebte sie nach draußen und segnete alle Pilger. Anschließend kam sie zurück und sprach:

„Unser Wiedersehen wird unser Abschied sein. Ich segne euch liebe Kinder und wünsche, dass ihr in Dankbarkeit, Frieden und Liebe miteinander lebt!

Gelobt sei Jesus Christus!“

Sie entschwindet segnend im Licht.

+ + +  

 

 

Samstag, 17.09.05

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila:

„In Gottes Garten steht ein verwachsener Feigenbaum. Der Gärtner pflegt ihn, da der Boden gut ist, in welchem er verwurzelt ist, und wartet bis zur Zeit der Ernte. Als die Erntezeit gekommen ist, sieht er, dass der Baum nur verdorrte Früchte hervorbringt. Da dieser Baum ohne gute Frucht bleiben wird und kaum noch Leben in sich trägt, haut der Gärtner ihn um und reißt seine Wurzeln aus dem Boden. Er bearbeitet den guten Boden und pflanzt einen jungen Feigenbaum, spricht seinen Segen über ihn und lässt ihn wachsen. Er wächst und gedeiht unter seiner Obhut und zur Zeit der Ernte trägt er reiche Frucht.

Bedenke, meine Freundin, der junge Baum kann nicht neben dem alten verwachsenen Baum gedeihen. Der alte nutzlose Baum mit seinen verdorrten Früchten hätte dem jungen Baum die Kraft aus dem Boden und das Licht des Himmels genommen. Beides kann also nicht nebeneinander bestehen bleiben. Weder der alte Baum haut sich selbst ab, noch der junge Baum pflanzt sich, auch der Boden bearbeitet nicht sich selbst ... Viele vergessen, dass dies die Aufgabe des Gärtners ist, der den Garten Gottes bearbeitet.

Der Herr hat Seinen Segen über dich ausgesprochen und Seine Mutter zu den Menschen gesandt. Bete und rufe nur! Schaue auf unseren Herrn, nicht auf jene verdorrten Früchte des verwachsenen Baumes. Bedenke, der Herr hat auch diesen Baum gepflegt bis zur Zeit der Ernte. Doch was ohne Frucht bleibt, verwirft Er, damit der gesegnete junge Baum nicht daran gehindert wird, reiche Frucht zu tragen.“

Sie betete mit mir:

„Herr, sei mir ein Segen,
lasse mich wachsen in Dir.
Sei mein Boden, mein Wasser,
mein Licht.

Ich will Dein Baum sein,
Dir segensreiche Frucht schenken.

Herr, sei mir ein Segen,
Schutz vor jedem Unwetter
und vor aller Gefahr.

Du, Herr, bist der Gärtner,
der pflanzt, der mich hegt und pflegt.

Ich schenke Dir mein Leben.
Nimm es für Dich hin,
damit ich in Dir wachsen kann.“

+ + +

Samstag, 01.10.2005

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila:

„Loslassen aus deinen Händen,
alles in die Hand Gottes legen.
Habe keine Furcht, vertraue Ihm,
der dich in Seiner Hand geborgen trägt
und in Seiner Liebe hält.

Vertraue Ihm alleine.
Und die Menschen reden lassen,
deren Urteil sie über sich selbst verhängen.
Bekenntnis, Mut und Demut in sich tragen
und alles Gewesene zur Frucht reifen lassen.

Gutes sehen, damit du wächst.
Schlechtes erfahren, um daran zu reifen.
Das Leben als Schule Gottes,
die Liebe und Leid in sich birgt;
das Wagnis, den Weg des Herrn zu gehen.
Wage es, habe keine Angst.
Wie dumm wäre es,
diesen Weg nicht zu gehen.

Das Licht der Welt ist vergänglich
und nur ein schwacher Schein
gegen das ewige Licht, Gott selbst.
Öffne deine Augen, deine Ohren, dein Herz
und schaue in deinen Alltag.

Du siehst recht, denn dort wartet unser Herr auf dich,
um mit dir gemeinsam den Weg zum Vater zu gehen.

Geborgen auf ewig in Seinen Händen,
die waren, sind und sein werden.

Niemand wird dich so trösten,
aufrichten und halten, wie der Herr.“

Gemäß den Vorschriften wird diese Botschaft bekannt gegeben, ohne dem Urteil der römisch-katholischen Kirche vorgreifen zu wollen. Nur zur persönlichen Weitergabe!Ó

 

Sievernich, 03.10.2005, ca, 17.26 Uhr   / LETZTE BOTSCHAFT der Gottesmutter

Heute möchte ich mich von euch verabschieden

Ich spürte eine große Hitze, dann sah ich das helle ovale Licht der Gottesmutter. In der Mitte des Lichtes sah ich etwas wie unzählige kleine flimmernde Goldpartikel. Die Makellose kam aus dem ovalen Licht hervor. Sie war ganz in Weiß gekleidet und trug auf ihrem Haupt eine goldene Krone. In ihren Händen trug sie einen Rosenkranz, welcher aus weißen Rosen bestand. Über ihrem Arm trug sie das Skapulier vom Berge Karmel. Die Gottesmutter stand barfuß auf der Weltkugel. Mit ihren beiden Füßen stand sie auf Deutschland. Zu ihren Füßen ordneten sich drei Rosen halbkreisförmig an. In der Mitte eine rote Rose, links eine goldene und rechts (von mir aus gesehen) eine weiße Rose. Sie lächelte und schwebte näher zu mir. Nun segnete sie uns: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!“ Sie sprach:

„Liebe Kinder, wie sehr freue ich mich über euer Gebet. Wie viele Worte sagte ich schon zu euch! Wie oft habe ich euch besucht. Es ist an der Zeit, dass das Wort nicht nur ausgesprochen, sondern gelebt wird. Ich wünsche, dass jeder von euch ein wahrhaftiger Zeuge meines Sohnes Jesus Christus wird. Euch reiche ich meine Hand. Ich will euch zu meinem geliebten Sohn Jesus führen.

Betet für alle Nationen, denn ich will nicht, dass meine Kinder verloren gehen. Mein göttlicher Sohn Jesus liebt euch so sehr!“

Die heilige Jungfrau schwebte nach draußen und segnete uns wieder. Nach einiger Zeit schwebte sie zu uns zurück und öffnete ihren Mantel, in welchem wir alle geborgen waren. Plötzlich sah ich zu ihren Füßen ein weiteres kleineres Licht. Aus diesem Licht kam ein Mönch in hellem Ordensgewand mit Kapuze und Bart hervor. Seine Hände hielt er aufrecht zum Gebet gefaltet. Dann öffnete er sie und ich sah in seinen Händen eine Medaille mit einem Kreuz darin. Auf meine Frage, wer er denn sei, stellte er sich als Benedikt von Nursia vor. Er betete mit uns.

Nun forderte uns die Makellose auf, mit ihr gemeinsam das Magnificat zu beten. Sie stimmte an: „Meine Seele preist die Größe des Herrn ...“

Als wir das Gebet beendeten sprach sie:

„Mein Kind, segne deine Verfolger, meide das Böse, ich werde bei dir sein.

Heute möchte ich mich von euch verabschieden. Immer werde ich an diesem Ort bei euch sein. Alles habe ich gesagt. Lebt das Evangelium und denkt an meine Worte. Mein geliebter Sohn Jesus sandte mich zu euch, damit ihr lebendige Zeugen Seiner Liebe werdet. Betet, liebt und tut das, was mein Sohn Jesus euch sagt, denn das Wort ist ewig und lebt. Lasst es in euren Herzen leben. Gerne möchte ich euch alle im Himmel wiedersehen.“

Die Gottesmutter segnete uns alle ein letztes Mal. Durch den Segen der Makellosen trugen alle Beter ein kleines Lichtkreuz auf der Stirn. Sie hielt mir das Skapulier vom Berge Karmel hin, so dass ich es berühren durfte. Die heilige Jungfrau Maria nahm alle unsere Anliegen in ihrem Herzen mit, so versicherte sie es mir. Dann schwebte sie rückwärts lächelnd in das Licht und entschwand, ebenso der Mönch namens Benedikt.

Gemäß den Vorschriften wird diese Botschaft bekannt gegeben, ohne dem Urteil der römisch-katholischen Kirche vorgreifen zu wollen. Nur zur persönlichen Weitergabe!

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Informationsblatt der Blauen Gebetsoase

in Sievernich

 Januar 2008

 Wer ist wie Gott?

Das alte Jahr ist vergangen und wir gehen in ein neues Jahr hinein. Doch wie gehen wir, wie sehen unsere Schritte aus? Eilig, hastig, schnell, langsam, vorsichtig, bewusst? Welcher Schritt ist richtig ...?

Sind unsere Wünsche und Sehnsüchte im vergangenen Jahr erfüllt worden? Habe ich noch Wünsche offen, hoffe ich noch?

Unverändert die frohe Botschaft: Jesus wird auch heute noch an jedem Weihnachtsfest in unserem Herzen Mensch, wenn wir dies zulassen und einfach „Ja“ sagen. Er wird unsere Wünsche und Sehnsüchte mit Seiner Liebe verwandeln und stillen. Ihm dürfen wir uns anvertrauen, der Liebe selbst.

Denken wir nach diesen gnadenreichen Tagen doch einmal an einen Spiegel des Heiligen Erzengel Michael. Früher wurde er oft von Künstlern mit einer großen Waage und einem Schwert dargestellt. „Wer ist wie Gott?“, so lautet sein Ruf an uns. Wagen wir einen kurzen Blick in seinen Spiegel, so sehen wir uns selbst, unser menschliches Bild, verbunden mit seinem himmlischen Ruf „Wer ist wie Gott?“ Sein Ruf zeigt uns die unbegreifbare Größe Gottes in der Menschwerdung des kleinen Jesuskindes. Unser menschliches Sein hingegen bewahrt uns vor Selbstgerechtigkeit und Hochmut, betrachten wir unser Bild etwas genauer. Einen Blick in den Spiegel des Heiligen Michael möchte ich von nun an jeden Tag werfen. Er lehrt mich Demut und schenkt mir Mut, mich selbst zu spiegeln. „Wer ist wie Gott?“

Die Augen des Jesus-Kindes spiegeln uns Liebe und Barmherzigkeit wieder. Die Augen dieses Kindes möchten uns bewegen, genauer hinzuschauen, zu betrachten und selbst zu lieben.

Da ist mir doch neulich etwas Merkwürdiges passiert: In den Augen meines Nächsten spiegelten sich die Augen des Jesus-Kindes wider .... immer und immer wieder.

Gott ist uns nah - Wer ist wie Gott?

 

Demut in der äußeren Haltung

Aus der Philothea des Hl. Franz von Sales

Elischa sagte zu einer Witwe: „Leih dir viele leere Gefäße und gieße Öl hinein“ (2 Kön 4,3). Um die Gnade Gottes in unser Herz aufnehmen zu können, darf dieses nicht voll von uns selbst sein. Der Turmfalke schreckt die Raubvögel durch seinen Schrei und seinen Blick; deshalb lieben ihn die Tauben vor allen anderen Vögeln und nisten in seiner Nähe in Sicherheit. So vertreibt auch die Demut den Teufel und bewahrt in uns die Gnaden und Gaben des Heiligen Geistes. Deshalb haben auch die Heiligen, besonders aber der König aller Heiligen und Seine gebenedeite Mutter diese erhabene Tugend mehr als alle anderen sittlichen Tugenden geschätzt und geliebt.

Eitlen Ruhm nennen wir, wenn man sich etwas einbildet auf eine Sache, die nicht in uns ist, oder wenn in uns, dann nicht unser Eigen, oder wenn in uns und unser Eigentum, dann unwert, dass man sich ihrer rühme. Adelige Geburt, Fürstengunst, Volksgunst sind Dinge, die nicht an uns liegen, sondern an unseren Vorfahren oder in der Meinung anderer. Manche sind stolz und eingebildet, weil sie ein schönes Pferd reiten, weil sie eine Feder auf ihrem Hut tragen oder prunkvoll gekleidet sind. Was für ein Unsinn! Wenn darin ein Ruhm liegt, dann steht er dem Pferd zu, dem Vogel oder dem Schneider. Wie kläglich, seine Ehre von einem Pferd, einer Feder oder einem Stück Tuch herzuleiten! - Andere brüsten und zieren sich wegen eines aufgezwirbelten Schnurrbartes, eines gepflegten Bartes, wegen ihrer gekräuselten Haare oder zarten Hände, oder weil sie tanzen, spielen, singen können. Wie armselig, sich auf so verrückte und kindische Dinge etwas einzubilden und sich ihretwegen für etwas Besonderes zu halten! - Wieder andere wollen für ein wenig Wissen geehrt und geschätzt sein; alle sollen von ihnen lernen und sie als ihre Meister betrachten; man nennt sie deshalb auch Pedanten. - Andere stolzieren daher wie Pfaue und meinen, jeder müsste ihrer Schönheit wegen ihnen den Hof machen. All das ist außerordentlich eitel, dumm und anmaßend; demnach heißt auch der Ruhm, den man von diesen nichtigen Dingen ableitet, eitel, dumm und leichtfertig.

Echten Wert erkennt man wie echten Balsam. Man prüft den Balsam, indem man ihn ins Wasser tropfen lässt; sinkt er unter und bleibt am Boden, so gilt er als besonders fein und kostbar. Will man erkennen, ob ein Mensch wirklich weise, gelehrt, hochherzig und edel ist, dann muss man prüfen, ob diese Eigenschaften mit Demut, Bescheidenheit und Duldsamkeit gepaart sind; denn dann sind sie echte Werte. Wenn sie aber obenauf schwimmen, wenn sie zur Schau gestellt sein wollen, dann werden sie umso weniger echte Werte sein, je mehr sie scheinen wollen. Perlen, die im Brausen des Sturmes und unter dem Krachen des Donners entstehen, sind hohl und haben nur eine schöne Schale aber keinen Kern. So haben auch die guten Eigenschaften und Tugenden der Menschen nur den Schein des Guten ohne Mark, Saft und Kraft, wenn sie unter Hochmut, Prahlerei und Eitelkeit entstehen und wachsen.

Ehre und Würde sind dem Safran vergleichbar; er gedeiht kräftig und entwickelt sich üppig, wenn er mit Füßen getreten wird. Es ist keine Ehre, schön zu sein, wenn man sich damit brüstet; soll Schönheit angenehm wirken, dann darf sie nicht zur Schau getragen werden. Wissen entwürdigt, wenn es sich aufbläht und in Schulmeisterei entartet. Wer auf seinen Rang, auf seine Stellung und seinen Titel erpicht ist, setzt seine Forderungen genauester Prüfung und Kritik aus, macht sich verächtlich und gemein. So schön die Ehre ist, wenn sie uns als Geschenk zufällt, so hässlich wird sie, wenn man sich um sie bemüht, nach ihr verlangt und sie fordert. Wenn der Pfau sein Rad schlägt und die Federn spreizt, enthüllt er zugleich das Niedrigste. Die Blumen blühen, solang sie im Boden wurzeln; in der Hand verwelken sie. Die Alraune duftet lieblich von weitem; kommt man ihr aber nahe, dann wird man von ihrem Geruch betäubt und krank. So erfreut auch eine Ehrung, wenn man sie nur von weitem gewahrt, ohne sich dabei aufzuhalten oder um sie besorgt zu sein; hängt man aber an ihr, bläht man sich damit auf, dann wird sie hässlich und widerlich.

Das Streben nach Tugend und die Liebe zu ihr machen uns allmählich selbst tugendhaft; das Streben nach Ehre und die Anhänglichkeit daran machen uns verächtlich und lächerlich. Vernünftige Menschen befassen sich nicht mit all dem kindischen Getue von Rangstufen, Ehren und Titeln. Sie haben anderes zu tun und überlassen das den Nichtstuern. Wer Perlen haben kann, behängt sich nicht mit Muscheln; wer nach Tugend strebt, kümmert sich nicht um äußere Ehren.

Gewiss kann jeder, ohne die Demut zu verletzen, seinen Rang einnehmen und behalten, wenn er darauf kein besonderes Gewicht legt und nicht deswegen einen Streit anfängt. Die Geschäftsleute bringen aus Peru Gold und Silber mit, aber auch Affen und Papageien; sie kosten nicht viel und belasten das Schiff kaum. So nehmen auch Menschen, die nach Tugend streben, Rang und Ehren an, die ihnen zustehen, wenn sie darauf nicht viel Sorge und Aufmerksamkeit verwenden müssen, wenn es weder Unruhe, Aufregung noch Streit verursacht. Ich meine damit freilich nicht Persönlichkeiten, deren Würde die Öffentlichkeit betrifft, noch bestimmte Fälle, die wichtige Folgen haben können; dann muss man freilich auf dem bestehen, was einem gebührt, aber mit Klugheit und Takt, gepaart mit Liebe und Höflichkeit.

 

Sievernich: Botschaft vom 13.05.2002

Jesus: „Meine Kleinen, liebt einander. Die Liebe ist es, die euch zu Mir führt. Der Kleinste unter euch wird in den Himmel eingehen. Es gibt keine Hindernisse, die ihm diesen Weg versperren werden. Darum achtet nicht danach, groß zu sein in der Welt, achtet danach, klein zu sein und ganz Mir zu gehören. Bleibt ganz in Mir!“

Jesus: „Ihr Kleinen, achtet auch ihr die Kleinen und Schwachen. Ihnen werde Ich selbst die Pforte des Himmels öffnen. Ihr Hochmütigen, euch demütige Ich, wenn Ich zu euch als Kind spreche. Ihr nehmt dies nicht an. Doch Ich kann als König, wie auch als Kind zu euch kommen. Alles ist in Mir. Alles ist im Vater, aus dem Ich zu euch komme. Ich bin eins mit Ihm. Wie könnt ihr Mich verstehen, wenn ihr nicht selbst wie die Kinder werdet! Dies ist Mein Aufruf auch an Meine Priester und Ordensleute: Werdet ganz klein, brennt vor Liebe, damit Ich bei euch sein kann; damit Ich euch im Vater die Krone des Lebens schenken kann. Amen.“

Muttergottes: „Habt ihr die Worte meines Sohnes Jesus verstanden? Führt sie euch zu Gemüte. Wer ist schon von euch um Jesu Willen klein? Ich helfe euch, wenn ihr es versucht. Wenn ihr klein sein wollt, so geht ihr den Weg des Heils. Dieser Weg führt zu meinem Sohn. Achtet nicht die Welt, achtet nicht Ruhm und Ehre. Richtet euren Blick auf meinen geliebten Sohn Jesus Christus.“

 

Sühne und Heiligung

Kongregation für den Klerus schreibt an Diözesanbischöfe: Eucharistische Anbetung und „geistige Mutterschaft“ für Klerus - Anbetungkette zur Sühne für Mängel der Priester und zur Heiligung der Kleriker

Rom (kath.net/Zenit.org, 11. Dezember 2007)

Zur geistigen Erneuerung des Klerus und zur Förderung von Priesterberufungen hat die Kongregation für den Klerus eine neue Kampagne gestartet: Auf der ganzen Welt soll die eucharistische Anbetung und der Sinn der „geistigen Mutterschaft“ für die Heiligkeit der Seelsorger wiederbelebt und gestärkt werden. Claudio Kardinal Hummes und Erzbischof Mauro Piacenza, Präfekt und Sekretär der Kongregation, stellen die Kampagne in einem gemeinsamen Schreiben vom 8. Dezember, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, vor.

Die Initiative sei ein „geistiger Impuls“ und ziele darauf ab, „das Bewusstsein hinsichtlich des ontologischen Bandes zwischen Eucharistie und Priestertum und hinsichtlich der speziellen Mutterschaft, die Maria gegenüber den Priestern ausübt“, vertiefen. „Wir wollen mit Hilfe der ewigen Anbetung eine ununterbrochene Gebetskette schaffen und auf diese Weise für Unzulänglichkeiten und Mängel der Kleriker Sühne leisten, zu ihrer Heiligung beitragen und einen Anstoß dazu geben, dass gottgeweihte Damen – nach dem Vorbild der Allerseligsten Jungfrau, der Mutter des Ewigen Hohenpriesters und Mitarbeiterin an Seinem Erlösungswerk – geist­li­cher­weise Priester ‚adoptieren‘, um ihnen durch Selbstaufopferung, Gebet und Buβe beiseite zu stehen.“

Die Priester wolle man in ganz besonderer Weise Maria, der Mutter des Ewigen Hohenpriesters, anvertrauen – „indem wir in der Kirche einer Gebetsinitiative ins Leben rufen, in deren Zentrum die ewige eucharistische Anbetung steht, so dass fortlaufend aus jedem Teil der Erde die Stimme der anbetenden Kirche zu Gott aufsteigt, Dankgebete, Lobpreis und Sühneopfer mit dem spezifischen Anliegen dargebracht werden, eine ausreichende Anzahl von Priesterberufungen zu erwecken“.

 

Botschaft von Sievernich, 09.05.2005

„Ich bin der Herr, dein Gott. Ich bin mit dir. Was dir fehlt, schenke Ich dir. Ich bin die Liebe selbst, und nur die Liebe vermag alles Böse zum Schweigen zu bringen. Ich bin dein Heiland, vertraue Mir.

Ich will euch in Mein Heiligstes Herz tauchen, damit ihr durch Mein kostbares Blut gereinigt werdet von aller Sünde. Opfere Mir das kostbare Blut besonders für Meine Nachfolger, die Priester, auf.

Meine Liebe siegt! Amen.“

 

Jes 41, 8-10

 

Du, mein Knecht Israel,

du Jakob, den ich erwählte,

Nachkomme meines Freundes Abraham:

Ich habe dich von den Enden der Erde geholt,

aus ihrem äußersten Winkel habe ich dich gerufen.

 

Ich habe zu dir gesagt:

Du bist mein Knecht,

ich habe dich erwählt und dich nicht verschmäht.

 

Fürchte dich nicht,

denn ich bin bei dir;

hab keine Angst,

denn ich bin dein Gott.

Ich helfe dir,

ja, ich mache dich stark,

ja, ich halte dich

mit meiner hilfreichen Rechten.

 

Hinweis

Auf mehrfache Anfrage hin teilen wir mit: Die Kollekte am Gebetstag in der Sievernicher Kirche kommt der Pfarrgemeinde Sievernich zugute und nicht der Blauen Gebetsoase oder dem Förderverein für das Zentrum des Glaubens. Natürlich kommt auch das Geld für die Messintentionen und das Kerzengeld nicht der Blauen Gebetsoase zugute.

 

Wir suchen Personen, die folgende Musikinstrumente spielen können: Querflöte, Geige, Klarinette, Gitarre, Kybord und ähnliche Instrumente. Tel. 02236 31651

Gebetsaufruf

Der Himmel wünscht in Sievernich ein Zentrum des Glaubens.

Der Hl. Erzengel Gabriel sagte am 7.03.2005 in Sievernich:

„Der himmlische König und die himmlische Königin wünschen, dass dieser Ort ein Ort der Anbetung und Umkehr wird.“

Die Gottesmutter sagte am 02.06.2003 in Sievernich:

„Ich wünsche es so, mein Sohn Jesus wünscht es. Ich wünsche ein Zentrum des Glaubens an diesem Ort. Satan wird seine Wut zum Ausdruck bringen. Ich bin bei euch.“

Bitte beten Sie weiterhin, dass sich der Wille des Himmels in Sievernich erfüllen möge. Bitte beten Sie vor allem um eine gute geistliche Begleitung für die Blaue Gebetsoase, um einen Priester nach dem Herzen Gottes, einen Hirten, dem die Gnade verliehen ist, die Herde mit geistlicher Nahrung zu versorgen und sie in Richtung Ewige Erlösung zu führen.

Um das Gebet für Sievernich zu unterstützen, wurde von der Blauen Gebetsoase ein Novenenheft an Maria, die Makellose mit Betrachtungen aus den Botschaften von Sievernich zusammengestellt. Dieses Heft kann gegen Spende von der Blauen Gebetsoase (Anschrift s.u.) bezogen werden.

 Gebet zur schmerzhaften Mutter

vom hl. Johannes B. Vianney, Pfarrer von Ars

O Mutter Jesu, durch deine unermesslichen Schmerzen beim Leiden und Sterben deines göttlichen Sohnes und um der bitterem Tränen willen, die du vergossen hast, bitte ich dich, opfere den heiligen, mit Wunden und Blut bedeckten Leib unseres göttlichen Erlösers in Vereinigung mit deinen Schmerzen und Tränen dem himmlischen Vater auf, zur Rettung der Seelen und, um die Gnade zu erlangen …

Diese kostbare Aufopferung pflegte der heilige Priester besonders und sagte, dass man dadurch besondere Gnaden erlange.

 

Spenden für das Zentrum des Glaubens

zahlen sie bitte an: Förderverein Sievernich, Kto. 31853010 • Pax-Bank Köln • BLZ 37060193 BIC = GENODED1PAX; IBAN = DE20 3706 0193 0031 8530 10

 

Die nächsten Gebetstreffen in Sievernich:

Montag, 7. Januar 2008

Der Termin für den Februar wird noch bekannt geben.

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Schattenbildung in der ausgesetzten Hostie

In der während der Anbetung bei den Gebetstreffen ausgesetzten Hostie zeigt sich, wenn die Monstranz auf dem vorderen Altar steht, regelmäßig eine schwache Schattenbildung (Dreieck mit einem kleinen hellen Punkt an der Dreieckspitze), die als schemenhafte Darstellung des Prager Jesuleins interpretiert werden könnte. Wir möchten darauf hinweisen, dass diese regelmäßige Schattenbildung alleine aus der Altarbeleuchtung resultiert und dementsprechend nicht mit den Erscheinungen des Jesuskindes bzw. der Gottesmutter in bzw. vor der ausgesetzten Hostie zu tun hat, die bei einzelnen Gebetstreffen von verschiedenen Betern wahrgenommen wurden.

 

Zeugnis von Sievernich

Nach langer Krankheit war ich am Montag, dem 1. Mai 2006, wieder zum Gebetstreffen in der Pfarrkirche zu Sievernich. Die Kirche war dicht besetzt und es wurde viel gebetet. Und ich muss sagen, in Sievernich verstehen die Menschen wirklich noch zu beten. (Welch ein Glück!)
Die Hl .Messe in Sievernich mitzufeiern, ist wunderbar. Tiefer Friede kehrte in meine Seele ein. Ich dachte an nichts, war nur froh, bei unserm lieben Herrn zu sein. Ich empfing die Hl. Kommunion und sprach mit dem Heiland, den ich nun bei mir trug. Alsdann wurde das Allerheiligste Sakrament in der Monstranz auf den Altar gestellt, und wir beteten dieses schöne Gebet: Jesus, Du bist hier, Jesus, Du schaust mich an. Jesus, ich schaue Dich an, usw. Ja, ich tat wirklich das, wie wir beteten. Ich spürte den Heiland. Und plötzlich sehe ich ein holdseliges Kindlein vor der Hostie, und zwar in natürlichen Farben.
Zwischenwort: Wir wissen, unsere Priester holen den Heiland bei der Wandlung wirklich vom Himmel herab.
Dieses Kind trug ein weißes Kleidchen,
hellblonde Locken auf dem Haupt und ein liebevolles Lächeln auf den Lippen. - Dieses goldige Wesen hätten wir alle ans Herz drücken können. - Es fehlen einem einfach die Worte über diese Anmut! (Schönheit) Dann kam es ein wenig aus der Monstranz hervor - also nach vorn gebeugt, breitete mit diesem liebevollen Lächeln seine Arme aus und verschwand wieder in der Hl. Hostie. Und ich möchte sagen, an uns alle hat dieses holde Kind seine Arme ausgebreitet.
Tief ergriffen denke ich so oft an dieses wunderbare Kind, und an ein Lied im Gotteslob, das so viele von uns kennen: Es ist (Nr. 546) Gottheit tief verborgen... von Thomas von Aquin.
Für die Wahrheit dieser Aussage verbürge ich mich in Namen dieses Kindes, welches ich sah.

E. P., Bonn

Die Gründe für das priesterliche Zölibat

Die Eucharistie ist eng mit dem Priesteramt verbunden. Das ist der Wille Gottes. Der Priester hat eine herausgehoben Stellung in der Kirche. Selbst die Engel oder gar die Gottesmutter besitzen nicht die Vollmachten, die ein gültig geweihter Priester hat. Ohne den Priester gibt es keine Eucharistie. Mit dem zunehmenden Mangel an Priestern geht auch die eucharistische Gegenwart des Herrn zurück. Da der Priester eine solch bedeutende Stellung hat, muss er auch ganz für Christus zur Verfügung stehen. Nicht ohne Grund hält daher die Kirche am Jahrhunderte lang praktizierten Zölibat fest.

ROM, 13. Juli 2006 (ZENIT.org) Kardinal Jean-Pierre Ricard, Erzbischof von Bordeaux und Vorsitzender der französischen Bischofskonferenz, legte im Rahmen einer Videokonferenz der Kongregation für den Klerus die Gründe für den priesterlichen Zölibat dar.

In seinem Beitrag „Fruchtbarkeit einer Liebe, die sich im priesterlichen Zölibat hingibt„, wies er unter anderem darauf hin, dass der Zölibat nur im Glauben nachvollziehbar und verstehbar sei. „Er setzt voraus, dass man die Fruchtbarkeit eines apostolischen, völlig hingegebenen Lebens erkennt. Schon Jesus hat dies Seinen Jüngern gegenüber hervorgehoben: 'Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist. Wer es erfassen kann, der erfasse es!' (Mt 19,11.12). Rein menschlich gesehen übersteigt das unsere Kräfte. Allein die Gnade Gottes vermag dies in uns zu realisieren. Was vom Priester verlangt wird, ist, dass er immer um diese Gnade bittet und sich darauf vorbereitet, sie zu empfangen, indem er treu alle Mittel der Heiligung ausnutzt, die ihm sein eigener Dienst an die Hand gibt: Gebet, Hören der Schrift, Feier der Eucharistie und der übrigen Sakramente, regelmäßiger persönlicher Empfang des Bußsakramentes, Seelsorge, Wachsamkeit, die das eigene Lebensgleichgewicht im Auge bewahrt, gesunde Organisierung der Freizeit, Klugheit im Umgang mit Menschen.“

Der sich Christus völlig hingebende Priester sollte wie der heilige Paulus sagen können: „Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir“ (Gal 2,20). Ganz in diesem Sinn seien alle Priester zur Heiligkeit aufgerufen: „Um die pastoralen Ziele einer inneren Erneuerung der Kirche, der Ausbreitung des Evangeliums über die ganze Erde und des Dialoges mit der heutigen Welt zu verwirklichen, mahnt diese Heilige Synode alle Priester inständig, mit Hilfe der von der Kirche empfohlenen entsprechenden Mittel nach stets größerer Heiligkeit zu streben, um so immer geeignetere Werkzeuge für den Dienst am ganzen Gottesvolk zu werden“ (Presbyterium ordinis, 12; vgl. auch 14 und 18).

Kardinal Ricard unterstrich abschließend, dass der „eigentliche und tiefe Beweggrund für die Zölibatsweihe 'die Option für eine intimere und vollständigere persönliche Beziehung zum Geheimnis Christi und der Kirche zum Wohl der ganzen Menschheit ist'„ (Paul VI., „Sacerdotalis coelibatus“, 54).

 

Über die priesterliche Kleidung

Partikularnorm der deutschen Bischofskonferenz zu c. 284 CIC
- Kirchliche Kleidung der Geistlichen

 

Der Geistliche muss in der Öffentlichkeit durch seine Kleidung eindeutig als solcher erkennbar sein. Von dieser Bestimmung sind die Ständigen Diakone mit Zivilberuf ausgenommen. Als kirchliche Kleidung gelten Oratorianerkragen oder römisches Kollar, in begründeten Ausnahmefällen dunkler Anzug mit Kreuz.

Wegen der hohen Bedeutung des priesterlichen Amtes verlangt die Kirche, dass Priester an ihrer Kleidung erkennbar sind. Die Priesterkleidung hat mehrere Funktionen:

  • ·    Sie bedeutet ein mutiges und klares Bekenntnis des Priesters zu Jesus Christus in dieser Zeit des großen Glaubensabfalls.

  • ·    Sie signalisiert Gehorsam gegen Papst und Bischof in dieser Zeit des weit verbreiteten Ungehorsams in der Kirche.

  • ·    Sie bietet dem Priester Schutz gegen negative weltliche Einflüsse und Angriffe gegen das Zölibat.

  • ·    Sie hilft dem Priester, eine seinem hohen Amt angemessene Distanz zu wahren.

  • ·    Sie betont, dass der Priester eben nicht einer von vielen ist, der in der Masse untergeht.

  • ·    Sie signalisiert Hilfe suchenden Menschen, dass sie einen katholischen Priester vor sich haben. Dies kann für den einzelnen Menschen von entscheidender Bedeutung für sein Seelenheil sein.

  • ·    Priesteramt und Eucharistie sind eng miteinander verbunden. Die Priesterkleidung verdeutlicht das herausragende Amt des Priesters und trägt somit letztlich auch zu mehr Ehrfurcht vor der Eucharistie bei.

Dringender Gebetsaufruf

Der Himmel wünscht dringend in Sievernich ein Geistliches Zentrum und einen Immaculatabrunnen zur Milderung der Leiden. Die Verwirklichung dieser Pläne des Himmels ist ganz sicher auch abhängig von unserem Gebet. Bitte beten Sie viel, dass sich der Wille des Himmels für Sievernich gegen alle Widerstände zum Heile der Menschen durchsetzen möge. Das gläubige Gebet ist eine gewaltige Macht, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Vergessen Sie bitte auch nicht, für Weihbischof Dr. Bündgens zu beten.

 

 

Video's Sievernich

 

Video Sievernich 6 Juni 2005
Video Sievernich 3 Okt. 2005

Video 6 Juni 2005
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Video 3 Oktober 2005
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Video vom Gebetstag am 6. November 2006 in Sievernich mit Weihbischof Dr. Johannes Bündgens

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Video vom Gebetstag am 2. Oktober 2006 in Sievernich

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