Das Gottesbild im Koran 
und in der Bibel

   
   





  
Video von Pfr. Konrad Sterninger
Korantexte zum Glaubenskampf
Zur geistigen Auseinandersetzung mit dem Islam
Die wahre Bedeutung der Minarette
Der Griff des Islam nach Europa
Islamische "Fauenrechtlerin" fordert christliche Sex-Sklavinnen für Moslems
 
Islam und Christentum

 

Wo ist die Wahrheit? Das Gottesbild im Koran und in der Bibel mit Pfarrer Konrad Sterninger

Sei es in den Nachrichten oder im Alltag - wir sind heute immer mehr mit dem Islam konfrontiert. Deshalb ist es umso wichtiger, seine Glaubensinhalte zu kennen und vor allem auch den eigenen Glauben.

Ist Allah der Gott der Bibel? Wie ist das Gottesbild im Islam und in der Bibel? Pfarrer Sterninger erklärt den Begriff Religion und erzählt aus der Entstehungsgeschichte des Islam.

 

Pfarrer Sterninger spricht über die Entstehung des Islams und über das Leben von Mohamed und zeigt uns das der Gott von Mohamed der Allah genannt wird nicht der Gott der Bibel ist.
Der Islamische Gott Allah verhält sich ganz anders als der Gott der Bibel und zwar wie ein diktatorischer Herrscher, ihm müssen die Moslems restlos untertan sein.
Allah der Gott Mohamends sagt "was kümmert's mich ob ein Mensch ins Paradies oder in die Hölle geworfen wird".
Unserem Gott, dem Vater im Himmel ist es nicht egal ob ein Mensch ins Paradies oder in die Hölle kommt, Er fühlt unsere Not mit, Er leidet an unserer Sünde, Er ist traurig wenn wir nicht zu ihm kommen und wenn wir durch unsere Sünden ins verderben rennen.
Gott unser Vater hat ein Herz, dieses Herz fehlt Allah.

Video  92 Min.
Das Gottesbild im Koran und in der Bibel mit Pfarrer Konrad Sterninger

 


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Korantexte zum Glaubenskampf
OH-Dokumentationen - orientierung-heute.de/oh033.pdf - Stand: 21.10.2010

Der Koran fordert zum Glaubenskampf mit Waffengewalt auf. Inhaltsverzeichnis

1. Allah ist der Kämpfende
Nicht ihr habt sie erschlagen, sondern Allah erschlug sie. Und nicht du hast geschossen, sondern Allah gab den Schuß ab; und prüfen wollte Er die Gläubigen mit einer schönen Prüfung von Ihm. Wahrlich, Allah ist Allhörend, Allwissend.[8:17] Dies - und (wisset), daß Allah die List der Ungläubigen kraftlos machen will [8:18]. Verlangt ihr eine Entscheidung, dann ist die Entscheidung schon zu euch gekommen. Und wenn ihr absteht, so ist es besser für euch; kehrt ihr jedoch (zur Feindseligkeit) zurück, werden auch Wir (zu ihr) zurückkehren, und eure Menge soll euch nichts nützen, so zahlreich sie auch sein mag; denn (wisset), daß Allah mit den Gläubigen ist.[8:19]

2.Aufforderung an Mohammed zum Glaubenskampf
Kämpfe darum für Allahs Sache - du wirst für keinen verantwortlich gemacht außer für dich selbst - und feuere die Gläubigen zum Kampf an... [4:84]
Da gab dein Herr den Engeln ein:"Ich bin mit euch; so festigt denn die Gläubigen. In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken werfen. Trefft (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen jeden Finger ab!" [8:12] Dies (war so), weil sie Allah und Seinem Gesandten trotzten. Wer aber Allah und Seinem Gesandten trotzt - wahrlich, Allah ist streng im Strafen.[8:13]
O Prophet, kämpfe gegen die Ungläubigen und die Heuchler. Und sei streng mit ihnen. Ihre Herberge ist
Dschahannam, und schlimm ist das Ende.[9:73]


O Prophet! Bekämpfe die Ungläubigen und die Heuchler, und sei streng gegen sie. Ihre Herberge wird
Dschahannam sein, und dies ist ein schlimmes Ende![66:9]

3. Mohammed soll zum Kampf auffordern
O Prophet, feuere die Gläubigen zum Kampf an. Sind auch nur zwanzig unter euch, die Geduld haben, so sollen sie zweihundert überwältigen; und sind einhundert unter euch, so werden sie eintausend von denen überwältigen, die ungläubig sind, weil das ein Volk ist, das nicht begreift [8:65]. Jetzt aber hat Allah euch eure Bürde erleichtert; denn Er weiß, daß ihr schwach seid. Wenn also unter euch einhundert sind, die Geduld haben, so sollen sie zweihundert überwältigen; und wenn eintausend unter euch sind, so sollen sie zweitausend mit der Erlaubnis Allahs überwältigen. Und Allah ist mit den Geduldigen [8:66].

4. Aufforderung zur Rüstung zum Glaubenskampf
Und rüstet gegen sie auf, soviel ihr an Streitmacht und Schlachtrossen aufbieten könnt, damit ihr Allahs Feind und euren Feind - und andere außer ihnen, die ihr nicht kennt - abschreckt; Allah kennt sie (alle). Und was ihr auch für Allahs Sache aufwendet, es wird euch voll zurückgezahlt werden, und es soll euch kein Unrecht geschehen [8:60].

Wahrlich, Allah liebt diejenigen, die für Seine Sache kämpfen, (in eine Schlachtordnung) gereiht, als wären sie ein festgefügtes Mauerwerk.[61:4]

5. Aufforderung zum Glaubenskampf
Und kämpft auf dem Weg Allahs gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht. Wahrlich, Allah liebt nicht diejenigen, die übertreten.[2:190] Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten. Und kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie aber gegen euch kämpfen, dann tötet sie.[2:191] Wenn sie aber aufhören {zu kämpfen}, so ist Allah Allverzeihend, Barmherzig.[2:192] Und kämpft gegen sie, bis es keine Verwirrung (mehr) gibt und die Religion Allah gehört...
.[2:193] Der heilige Monat ist für den heiligen Monat, und für die geschützten Dinge ist Wiedervergeltung (bestimmt). Wer nun gegen euch gewalttätig handelt, gegen den handelt in gleichem Maße gewalttätig, wie er gegen euch gewalttätig war, und fürchtet Allah und wisset, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist.[2:194]

Und kämpft auf dem Weg Allahs und wisset, daß Allah Allhörend und Allwissend ist.[2:244]

...Und bekämpft die Götzendiener allesamt, wie sie euch allesamt bekämpfen; und wisset, daß Allah mit denjenigen ist, die Ihn fürchten.[9:36]

Wenn ihr nicht auszieht, wird Er euch mit schmerzlicher Strafe bestrafen und wird an eurer Stelle ein anderes Volk erwählen, und ihr werdet Ihm gewiß keinen Schaden zufügen. Und Allah hat Macht über alle Dinge.[9:39] Wenn ihr ihm nicht helft, so (wisset, daß) Allah ihm damals half, als die Ungläubigen ihn vertrieben haben, wie sie da beide in der Höhle waren und er zu seinem Begleiter sagte:"Sei nicht traurig; denn Allah ist mit uns." Da ließ Allah Seinen Frieden auf ihn herab und stärkte ihn mit Heerscharen, die ihr nicht saht, und erniedrigte das Wort der Ungläubigen; und Allahs Wort allein ist das höchste. Und Allah ist Erhaben, Allweise.[9:40]

Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen - von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten.[9:29]

6. Aufforderung zum Kampf gegen Verführer
Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft,) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist. Stehen sie jedoch (vom Unglauben) ab, dann, wahrlich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun [8:39]. Und wenn sie (euch) den Rücken kehren, dann wisset, daß Allah euer Beschützer ist; welch bester Beschützer und welch bester Helfer ist Er![8:40]

7. Aufforderung zum Kampf gegen Vertragsbrüchige
Wenn sie aber nach ihrem Vertrag ihre Eide brechen und euren Glauben angreifen, dann bekämpft die Anführer des Unglaubens - sie halten ja keine Eide -, so daß sie (davon) ablassen [9:12]. Wollt ihr nicht gegen Leute kämpfen, die ihre Eide gebrochen haben und die den Gesandten zu vertreiben planten - sie waren es ja, die euch zuerst angegriffen haben? Fürchtet ihr sie etwa? Allahs Würde geziemt es eher, daß ihr Ihn fürchtet, wenn ihr Gläubige seid [9:13]. Bekämpft sie; so wird Allah sie durch eure Hand bestrafen und demütigen und euch gegen sie helfen und den Herzen eines gläubigen Volkes Heilung bringen; und Er wird die Wut aus ihren Herzen bannen [9:14]. Meint ihr etwa, ihr würdet (in Ruhe) gelassen, wo Allah doch noch nicht jene von euch gezeichnet hat, die (in Seiner Sache) kämpfen und sich keinen zum Vertrauten nehmen außer Allah und Seinen Gesandten und die Gläubigen? Und Allah weiß recht wohl, was ihr tut.[9:16]

8. Aufforderung zum Vertragsbruch
Wahrlich, schlimmer als das Vieh sind bei Allah jene, die ungläubig sind und nicht glauben werden [8:55]; es sind jene, mit denen du einen Bund geschlossen hast; dann brechen sie jedesmal ihren Bund, und sie fürchten (Allah) nicht [8:56]. Darum, wenn du sie im Kriege anpackst, verscheuche mit ihnen diejenigen, die hinter ihnen sind, auf daß sie ermahnt seien [8:57]. Und wenn du von einem Volk Verrat fürchtest, so verwirf (den) gegenseitigen (Vertrag). Wahrlich, Allah liebt nicht die Verräter [8:58]. Laß die Ungläubigen nicht meinen, sie seien Uns entkommen. Wahrlich, sie können nicht siegen.[8:59].

9. Erlaubnis des Umhauens von Palmen
Was ihr an Palmen umgehauen habt oder auf Wurzeln stehen ließet - es geschah mit Allahs Erlaubnis und (deswegen,) damit Er die Übertreter in Schmach stürzen ließ.[59:5] Und was Allah Seinem Gesandten als Beute von ihnen gegeben hat - ihr brauchtet weder Pferde noch Kamele dazu aufzubieten; aber Allah gibt Seinen Gesandten Gewalt über wen Er will; und Allah hat Macht über alle Dinge.[59:6]

10. Aufforderung zum Glaubenskampf trotz innerer Abneigung
Zu kämpfen ist euch vorgeschrieben, auch wenn es euch widerwärtig ist. Doch es mag sein, daß euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist, und es mag sein, daß euch etwas lieb ist, was übel für euch ist. Und Allah weiß es, doch ihr wisset es nicht [2:216]

11. Aufforderung zur Friedensbereitschaft
Und wenn sie jedoch zum Frieden geneigt sind, so sei auch du ihm geneigt und vertraue auf Allah. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Allwissende [8:61]. Wenn sie dich aber hintergehen wollen, dann laß es dir an Allah genügen. Er hat dich mit Seiner Hilfe und mit den Gläubigen gestärkt [8:62]. Und Er hat zwischen ihren Herzen Freundschaft gestiftet. Hättest du auch alles aufgewandt, was auf Erden ist, du hättest doch nicht Freundschaft in ihre Herzen zu legen vermocht, Allah aber hat Freundschaft in sie gelegt. Wahrlich, Er ist Erhaben, Allweise [8:63]. O Prophet, Allah soll dir vollauf genügen und denen, die dir folgen unter den Gläubigen [8:64].

12. Aufforderung zur Härte im Glaubenskampf
Wenn ihr auf die stoßt, die ungläubig sind, so haut (ihnen) auf den Nacken; und wenn ihr sie schließlich siegreich niedergekämpft habt, dann schnürt ihre Fesseln fest. (Fordert) dann hernach entweder Gnade oder Lösegeld, bis der Krieg seine Lasten (von euch) wegnimmt. Das ist so. Und hätte Allah es gewollt, hätte Er sie Selbst vertilgen können, aber Er wollte die einen von euch durch die anderen prüfen. Und diejenigen, die auf Allahs Weg gefallen sind - nie wird Er ihre Werke zunichte machen.[47:4]
Wahrlich jene, die ungläubig sind und die sich von Allahs Weg abwenden und dann als Ungläubige sterben - ihnen wird Allah gewiß nicht verzeihen.[47:34] So laßt (im Kampf) nicht nach und ruft nicht zum Waffenstillstand auf, wo ihr doch die Oberhand habt. Und Allah ist mit euch, und Er wird euch eure Taten nicht schmälern.[47:35]

O ihr, die ihr glaubt, kämpft gegen jene, die euch nahe sind unter den Ungläubigen, und laßt sie euch hart vorfinden; und wisset, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist [9:123].

13. Aufforderung zum Töten
Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft:Sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und werden getötet; eine Verheißung - bindend für Ihn - in der Thora und im Evangelium und im Qur'an. Und wer hält seine Verheißung getreuer als Allah? So freut euch eures Handels, den ihr mit Ihm abgeschlossen habt; denn dies ist wahrlich die große Glückseligkeit.[9:111]

Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf. Wenn sie aber bereuen und das Gebet verrichten und die Zakah entrichten, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Barmherzig; [9:5]


14. Aufforderung zum Vergießen des eigenen Blutes
Zieht aus, leicht und schwer, und kämpft mit eurem Gut und mit eurem Blut für Allahs Sache! Das ist besser für euch, wenn ihr es nur wüßtet! [9:41] Hätte es sich um einen nahen Gewinn und um eine kurze Reise gehandelt, wären sie dir gewiß gefolgt, doch die schwere Reise schien ihnen zu lang. Und doch werden sie bei Allah schwören:"Hätten wir es vermocht, wären wir sicherlich mit euch ausgezogen." Sie fügen sich selbst Schaden zu; und Allah weiß, daß sie Lügner sind.[9:42]

Ihr sollt an Allah und an Seinen Gesandten glauben und euch für Allahs Sache mit eurem Gut und eurem
Blut eifrig einsetzen. Das ist besser für euch, wenn ihr es nur wüßtet.[61:11]

Diejenigen unter den Gläubigen, die daheim bleiben - ausgenommen die Gebrechlichen -, und die, welche für Allahs Sache ihr Gut und Blut im Kampf einsetzen, sind nicht gleich. Allah hat die mit ihrem Gut und Blut Kämpfenden über die, die daheim bleiben, im Rang um eine Stufe erhöht. Jeden von beiden aber hat Allah Gutes verheißen; doch die Kämpfenden hat Allah vor den Daheimbleibenden durch großen Lohn ausgezeichnet,[4:95]

Wahrlich, diejenigen, die geglaubt haben und ausgewandert sind und mit ihrem Gut und ihrem Blut für Allahs Sache gekämpft haben, und jene, die (ihnen) Herberge und Hilfe gaben - diese sind einander Freund. Für den Schutz derjenigen aber, die glaubten, jedoch nicht ausgewandert sind, seid ihr keineswegs verantwortlich, sofern sie (nicht doch noch) auswandern. Suchen sie aber eure Hilfe für den Glauben, dann ist das Helfen eure Pflicht, (es sei denn, sie bitten euch) gegen ein Volk (um Hilfe), zwischen dem und euch ein Bündnis besteht. Und Allah sieht euer Tun.[8:72]

Wollt ihr etwa die Tränkung der Pilger und die Erhaltung der heiligen Moschee (den Werken) dessen gleichsetzen, der an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt und auf Allahs Weg kämpft? Vor Allah sind sie nicht gleich. Und Allah weist nicht den ungerechten Leuten den Weg.[9:19] Diejenigen, die glauben und auswandern und mit ihrem Gut und ihrem Blut für Allahs Sache kämpfen, nehmen den höchsten Rang bei Allah ein; und sie sind es, die gewinnen werden.[9:20] Ihr Herr verheißt ihnen Seine Barmherzigkeit und Sein Wohlgefallen und Gärten, in deren ewiger Wonne sie sein werden.[9:21] Dort werden sie auf ewig und immerdar verweilen. Wahrlich, bei Allah ist ein riesiger Lohn.[9:22]

Allah verzeiht dir! Warum erlaubtest du ihnen (zurückzubleiben), bis die, welche die Wahrheit sagten, dir bekannt wurden und du die Lügner erkanntest?[9:43] Diejenigen, die an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, bitten dich nicht um Erlaubnis, nicht mit ihrem Gut und ihrem Blut kämpfen zu müssen, und Allah kennt diejenigen recht wohl, die (Ihn) fürchten.[9:44]

Jedoch der Gesandte und die Gläubigen mit ihm, die mit ihrem Gut und mit ihrem Blut kämpfen, sind es, denen Gutes zuteil werden soll; und sie sind es, die Erfolg haben werden.[9:88]

15. Warnung vor Verweigerung des Glaubenskampfes
Dies sollt ihr kosten; und (wisset), daß für die Ungläubigen die Feuerspein bestimmt ist.[8:14] O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr auf die Ungläubigen stoßt, die im Heerzug vorrücken, so kehrt ihnen nicht den Rücken.[8:15] Und derjenige, der ihnen an solch einem Tage den Rücken kehrt, es sei denn, er schwenke zur Schlacht oder zum Anschluß an einen Trupp ab, der lädt wahrlich Allahs Zorn auf sich, und seine Herberge soll Dschahannam sein; und schlimm ist das Ende! [8:16]
Sprich:"Wenn eure Väter und eure Söhne und eure Brüder und eure Frauen und eure Verwandten und das Vermögen, das ihr euch erworben habt, und der Handel, dessen Niedergang ihr fürchtet, und die Wohnstätten, die ihr liebt, euch lieber sind als Allah und Sein Gesandter und das Kämpfen für Seine Sache, dann wartet, bis Allah mit Seiner Entscheidung kommt; und Allah weist den Ungehorsamen nicht den Weg."[9:24]

Nur die werden dich um Erlaubnis bitten, (dem Kampf fernzubleiben,) die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und deren Herzen voller Zweifel sind; und in ihrem Zweifel schwanken sie.[9:45] Wären sie aber zum Ausmarsch entschlossen gewesen, hätten sie sich doch gewiß für ihn gerüstet; doch Allah wollte ihren Abmarsch nicht. So hielt Er sie zurück, und es wurde gesagt:"Sitzet (daheim) bei den Sitzenden."[9:46] Wären sie mit euch ausgezogen, hätten sie nur eure Sorgen vermehrt und wären in eurer Mitte hin- und hergelaufen und hätten Zwietracht unter euch erregt. Und unter euch sind manche, die auf sie gehört hätten, aber Allah kennt die Frevler wohl.[9:47] Schon vorher trachteten sie nach Verwirrung und schmiedeten Pläne gegen dich, bis die Wahrheit kam und Allahs Wille durchgesetzt wurde, obgleich es ihnen zuwider war.[9:48] Und unter ihnen ist so mancher, der sagt:"Erlaube mir (zurückzubleiben), und stelle mich nicht auf die Probe." Hört! Ihre Probe hat sie ja schon ereilt. Und wahrlich, Dschahannam wird die Ungläubigen einschließen.[9:49] Geschieht dir etwas Gutes, so betrübt es sie; doch wenn dich ein Unheil trifft, sagen sie:"Wir hatten uns ja schon vorher abgesichert." Und sie wenden sich voller Freude ab.[9:50]


16. Warnung vor Integration
Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer [4:89], mit Ausnahme derer, die zu Leuten gelangen, mit denen ihr ein Bündnis habt, und die zu euch kommen, weil ihre Herzen davor zurückschrecken, gegen euch oder gegen ihr eigenes Volk zu kämpfen. Und wenn Allah es gewollt hätte, hätte Er ihnen Macht über euch geben können; dann hätten sie sicherlich gegen euch gekämpft. Darum, wenn sie sich von euch fernhalten und nicht gegen euch kämpfen, sondern euch Frieden bieten; dann hat Allah euch keinen Grund gegen sie gegeben. [4:90] Ihr werdet andere finden, die vor euch und vor ihren Leuten Sicherheit haben wollen. Sooft sie wieder zur Feindseligkeit verleitet werden, stürzen sie kopfüber hinein. Wenn sie sich also weder von euch fernhalten noch euch Frieden bieten noch ihre Hände zügeln, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet. Denn gegen diese haben Wir euch volle Gewalt gegeben. [4:91]

17. Schlacht bei Badr
Und damals verließest du deine Familie in der Frühe, um die Gläubigen in die Stellungen des Kampfes einzuweisen; und Allah ist Allhörend, Allwissend.[3:121] Da verloren zwei Gruppen von euch beinahe den Mut, und Allah war beider Beschützer. Und auf Allah sollen sich die Gläubigen verlassen.[3:122] Und Allah verhalf euch bereits bei Badr zum Sieg, als ihr schwach und verachtet wart; darum fürchtet Allah; vielleicht werdet ihr dankbar sein.[3:123] Als du zu den Gläubigen sagtest:"Genügt es euch denn nicht, daß euer Herr euch mit dreitausend herniedergesandten Engeln hilft?[3:124] Ja, wenn ihr geduldig und gottesfürchtig seid und sie sofort über euch kommen, wird euer Herr euch mit fünftausend Engeln in Kampfbereitschaft helfen."[3:125] Und dies machte Allah allein als frohe Botschaft für euch, und auf daß eure Herzen ruhig wären - denn der Sieg kommt nur von Allah, dem Allmächtigen, dem Allweisen,[3:126] auf daß Er den Ungläubigen einen Teil (ihrer Macht) abschneide oder sie niederwerfe, so daß sie enttäuscht heimkehren.[3:127]

18. Schicksal der Gegner des Islam
Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, daß sie getötet oder gekreuzigt werden oder daß ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder daß sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.[5:33] Ausgenommen davon sind jene, die bereuen, noch ehe ihr sie in eurer Gewalt habt. So wisset, daß Allah Allvergebend, Barmherzig ist.[5:34] O ihr, die ihr glaubt, fürchtet Allah und trachtet danach, Ihm nahezukommen und kämpft auf Seinem Wege, auf daß ihr Erfolg haben möget.[5:35]
Wahrlich, Wir haben für die Ungläubigen Ketten, eiserne Nackenfesseln und einen Feuerbrand bereitet.[76:4]

19. Verteilung der Beute
Und wisset, was immer ihr erbeuten möget, ein Fünftel davon gehört Allah und dem Gesandten und der Verwandtschaft und den Waisen und den Bedürftigen und dem Sohn des Weges, wenn ihr an Allah glaubt und an das, was Wir zu Unserem Diener niedersandten am Tage der Unterscheidung, dem Tage, an dem die beiden Heere zusammentrafen; und Allah hat Macht über alle Dinge.[8:41]

20. Belohnung für Glaubenskämpfer
Und denjenigen, die um Allahs willen auswandern und dann erschlagen werden oder sterben, wird Allah eine stattliche Versorgung bereiten. Wahrlich, Allah - Er ist der beste Versorger.[22:58] Er wird sie gewiß in einen Ort eingehen lassen, mit dem sie wohl zufrieden sind. Und Allah ist wahrlich Allwissend, Nachsichtig.[22:59] Das (soll so sein). Und dem, der Vergeltung in dem Maße übt, in dem ihm Unrecht zugefügt worden ist, und dann (wiederum) Unrecht erleidet -, dem wird Allah sicherlich zum Sieg verhelfen. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Allverzeihend.[22:60]

21. Weg der Glaubenskämpfer ins Paradies
Und diejenigen, die auf Allahs Weg gefallen sind - nie wird Er ihre Werke zunichte machen.[47:4] Er wird sie rechtleiten und ihren Stand verbessern [47:5] und sie ins Paradies führen, das Er ihnen zu erkennen gegeben hat.[47:6]

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Ein deutscher Pfarrer

Zur geistigen Auseinandersetzung mit dem Islam

Da die westliche Kultur neben anderen auch starke jüdisch-christliche Wurzeln hat, ist bei der heute gebotenen Auseinandersetzung mit dem Islam unbedingt der theologische Aspekt mit einzubeziehen. Das jüdisch-christliche  Gottes-, Welt- und Menschenbild ist nicht kompatibel mit dem des Islam. Einige wesentliche Hinweise seien genannt:

  1. Allah ist nach dem Koran und der Sunna der ferne Gott, der unendlich hoch über den Menschen steht und sich nicht persönlich an Menschen bindet wie der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs bzw. der Vater Jesu Christi, der in Jesus Mensch geworden ist. Die biblischen Bezeichnungen Gottes als „Vater” und als „Liebe” fehlen unter den 99 schönsten Namen Allahs.
  2. Das für die Bibel konstitutive Gottesbild der Trinität Gottes lehnt der Islam als polytheistisch ab, abgelehnt werden  auch das Kreuz und die Auferstehung Jesu Christi. Allah verflucht denjenigen, der dies glaubt. Jesus Christus ist nicht Gottes Sohn und Erlöser, sondern als Prophet nur ein Mensch, nur ein Vorgänger Mohammeds, der das „Siegel” aller Propheten ist.
  3. Eine individuelle Heilsgewißheit wie in der Bibel gibt es für den Menschen im Islam nicht. Die Garantie einer Heilszusage würde die Souveränität Allahs einschränken. Nach Sure 19,71f schickt Allah sogar jeden, der an ihn glaubt, in die Hölle und nimmt nur den wieder heraus, der fromm war. Wer aber ist fromm genug? Zu Beginn aller Suren des Koran (außer der 9.Sure) wird Allah der „Erbarmer” und „Barmherzige” genannt. Eine Tat des Erbarmens und der Barmherzigkeit wie in der Bibel durch den Tod Jesu Christi gibt es aber nicht.
  4. Aufgrund der völlig konträren Gottesaussagen ist Allah nicht identisch mit dem Gott der Bibel. Allahs Selbstaussage als der listigste aller Listenschmiede (Sure 3,54) trifft nach der Bibel nur auf die Schlange zu (Sündenfall, Gen. 3,1). Da der Koran  Wort für Wort als von Allah inspiriert gilt (im Gegensatz zur Bibel, die nach islamischer Auffassung gefälscht ist), muß diese Selbstaussage Allahs als voll gültig angesehen werden.
  5. Der Mensch ist nach islamischer Auffassung nur Sklave Allahs (Islam: Unterwerfung, Kapitulation, woraus dann Frieden mit Allah erhofft wird). Er ist demnach nicht wie in der Bibel Gottes Ebenbild oder Gottes Kind , d.h. Gottes wichtigstes Geschöpf, ausgestattet mit Ehre und Herrlichkeit, nur wenig niedriger als Gott selbst (Psalm 8,6).
  6. Allah fordert strikte Unterwerfung unter seinen Willen. Das gilt für die gesamte Menschheit. Nach dem „Warum” zu fragen, steht dem Menschen nicht zu. Das Gottesgesetz der Scharia regelt alle religiösen und weltlichen Angelegenheiten. Freiheit erlangt im islamischen Sinne nur der, der sich Allahs Gesetzen unterwirft. Die biblische Vorstellung vom autonomen Menschen, der sich freiwillig Gott zuwendet (Gleichnis vom verlorenen Sohn), ist dem Islam fremd.
  7. Der gesellschaftliche Status des Menschen definiert sich im Islam in drei Kategorien:
     
    • Mit vollen Rechten und voller Wertigkeit ausgestattet ist nur der freie muslimische Mann, der Frau kommt nur die halbe Wertigkeit zu.
    • Juden und Christen stehen als „Schriftbesitzer” unter ihnen, und zwar in der Position der Dhimmis, d.h. Menschen zweiter Klasse. Im Koran und in der Sunna gibt es zahlreiche antijüdische und antichristliche Aussagen.
    • Ein „Nicht-Mensch” der noch unter dem Vieh steht, ist der Polytheist und der Konvertit (Sure 8,20-22,55).


    Nach der Bibel bezieht sich die Gottesebenbildlichkeit des Menschen dagegen auf alle Menschen, gleicherweise auch auf Mann und auf Frau, wobei die Frau Gehilfin des Mannes ist, und der Mann Verantwortung für die Frau hat, die in der Ehe wahrzunehmen bis hin zum Einsatz des eigenen Lebens des Ehemannes führen kann (Eph. 5,25ff).

  8. Der Islam bevorzugt nicht das Individuum, sondern absoluten Vorrang hat das Kollektiv der Umma (weltweite islamische Gemeinschaft). Der einzelne ist über die Struktur der Familie fest in sie eingefügt, Väter, Brüder, Onkel usw. vertreten Allahs Autorität auf Erden. Unbedingter Gehorsam ihnen gegenüber ist gottgegeben. Die biblische Aussage:  „Ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn.” ( Eph, 6,4) ist islamischem Denken  fremd.
  9. Dem biblischen Auftrag  „Macht euch die Erde untertan.” wird im Islam die  Verheißung  gegenübergestellt , die ganze Erde werde dem „ Haus des Islam” unterworfen werden. Eine welt- und gesellschaftliche Kompetenz gesteht Allah dem Menschen nicht zu. Idealziel ist die islamische Theokratie. Die Aussage Jesu, Gott zu geben, was Gottes ist, und dem Kaiser, was des Kaisers ist (Matth. 22,21), ist im Islam undenkbar. Religion und Politik sind untrennbar verbunden.
  10. Im Bemühen auf dem Wege zur Weltherrschaft, die zu erreichen dem Moslem als Gebot Allahs aufgetragen ist (dschihad, heiliger Krieg, im Sinne von Eifer und Anstrengung und ebenso im Sinne des militärischen Kampfes), darf dieser in Zeiten der Bedrängnis für Allah lügen (arab: taqiya, Sure 16,106 u.a.), darf seine wahren Absichten übermächtigen Gegnern gegenüber verschleiern. Dem steht die Aussage Jesu in der Bibel entgegen, das Reich Gottes sei nicht von dieser Welt, zudem untersagen die Zehn Gebote und die Bergpredigt jede Lüge. Für die Erringung der Weltherrschaft darf der Moslem auch töten(Sure 8,17 u.a.). Den heiligen Krieg des Alten Testaments dagegen hat Jesus durch sein Wort aufgehoben: „Wer das Schwert nimmt, soll durch das Schwert umkommen.” (Matth. 26,52)  Im Koran werden genau entgegengesetzt zur Bibel die Friedensverse der Mekka-Zeit  durch den Schwertvers Sure 9,5 aus  der späteren Medina-Zeit Mohammeds aufgehoben ( Prinzip der Abrogation, arab: naskh). Grundsätzlich gültig sind daher die Kriegsverse der Medina-Zeit, die Friedensverse der Frühzeit Mohammeds gebraucht man, solange der Islam noch schwach ist.

 

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Die wahre Bedeutung der Minarette

Zu Lebzeiten des 632 nach Christus verstorbenen Mohammed hat es nirgendwo in der heute islamischen Welt auch nur ein Minarett gegeben. Islam-Gründer Mohammed hat in seinem ganzen Leben nicht ein Minarett gesehen. Das Wort »Minarett« bedeutet übersetzt »Leuchtturm«. Und in den ersten Jahrhunderten des Islam (nach Mohammeds Tod) wurden in neu dem Islam unterworfenen Gebieten Leuchttürme errichtet, von denen aus man eroberte Gebiete bewachte. Sie dienten zugleich mit ihrem nächtlichem Feuerschein auch den Karawanen als Signaltürme. Später haben die Wächter von diesen Türmen, auf denen nachts Fackeln brannten, dann im Morgengrauen auch die Menschen mit Rufen geweckt. Das Minarett hat also nichts mit der ursprünglichen Islam-Religion, sondern vielmehr mit der Eroberung neuer Gebiete zu tun. Für gläubige, friedfertige Muslime verkörpert ein neu errichtetes Minarett heute die Stein gewordene Überzeugung, dass man in einem dem Islam unterworfenen Gebiet lebt – auch wenn ein Teil der Bewohner das noch nicht mitbekommen haben mag. Minarette sind nüchtern betrachtet nichts anderes als Siegessäulen des Islam.

 

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Der Griff des Islam nach Europa

1.   Einleitung

Bei der Beschäftigung mit dem „Griff des Islam nach Europa“ dürfen wir nicht übersehen: Der Islam hat ein Programm für Europa, und zwar nicht nur ein religiöses, sondern auch ein gesellschaftspolitisches und wirtschaftliches Programm. Die Europäer haben weitgehend noch nicht verstanden, dass der Islam eine umfassende, fast totalitär zu nennende Lebensordnung ist. In diesem Sinne definierte der Islamrat für Europa 1980 in London in einer Erklärung den Islam folgendermaßen: „Der Islam ist ein Glaube, eine Lebensweise und eine Bewegung zur Aufrichtung der islamischen Ordnung in der Welt.“ Universal Islamic Declaration, veröffentlicht am 28.4.1980 in der islamischen Zeitschrift New Horizon in London, deutsche Übersetzung abgedruckt im Materialdienst der Ev. Zentralstelle für Weltanschauungsfragen der EKD Nr.7 Stuttgart, 1.7.1980, S. 181-184. Hier wird klar ausgedrückt, dass der Griff des Islam nach Europa nicht nur religiös, sondern auch politisch zu verstehen ist.

 

2.   Wer ist Träger des „Griffs nach Europa“?

Der Islamrat für Europa spricht von einer „Bewegung“, und das trifft die Sache recht gut. Der Islam ist keine Supraorganisation, vergleichbar etwa mit der römisch-katholischen Kirche. Nur unter den ersten vier Kalifen war der Islam ein einheitlicher religiös-staatlicher Herrschaftsraum, für den man auch den Ausdruck „Haus des Islam“ verwendete. Im Laufe der Geschichte hat sich der Islam aber in eine Fülle unterschiedlich geprägter politischer Herrschaften, religiöser Sekten, theologischer und juristischer Institutionen und bruderschaftlich organisierter Basis-Bewegungen aufgesplittert. Die werbemäßigen Aktivitäten gingen meistens vom nichtstaatlichen Islam aus. Das waren erstens die jeweiligen oppositionellen Gruppen, z.B. die schiitischen Absplitterungen; es waren zweitens die Bruderschaften, die zunächst ein religiöses Anliegen hatten, dann aber teilweise politisiert wurden. Inzwischen wurden auch moderne Organisationsformen übernommen. Weltweit werden Vereine, Verbände, Konferenzen usw. gegründet. Es sind vor allem die nichtstaatlichen Organisationen, die Träger der islamischen Expansion sind. Es gibt aber einige wichtige Ausnahmen: Der iranische Staatsislam, der auf dem sogen. Zwölfer-Schiismus basiert, und der staatliche Wahhabismus in Saudi-Arabien setzen sich weltweit mit viel Geld für die Ausbreitung des Islam ein. Auf der politischen Bühne geht zunehmender Einfluss von der Islamic Conference Organisation (OIC) aus, dem politischen Zusammenschluss der islamischen geprägten Staaten. Die OIC ist jedoch ein schwerfälliges Gebilde, während die nichtstaatlichen Organisationen sehr mobil agieren. Im Sinne des am Anfang Gesagten haben aber auch die nichtstaatlichen Organisationen eine politische Agenda.

 

3.    Der Griff nach Europa ist ein genuin islamisches Anliegen

Es ist verkehrt zu meinen, dass nur der moderne Islamismus ein islamisches Europa wolle. Das Ziel eines islamischen Europa basiert vielmehr auf dem Koran, nach dem der Islam die wahre Religion für alle Menschen ist. Bereits der Koran lädt auch Christen und Juden und natürlich alle sogen. Heiden ein, Muslime zu werden. Am Überlegenheitsanspruch des Islam gibt es in keiner islamischen Richtung einen Zweifel. Der moralisch dekadente Zustand Europas nährt diesen Anspruch. Für viele Muslime ist Europa ins Heidentum zurückgefallen, und deshalb wird der Islam als Lösung für die Probleme Europas angesehen.

In diesem Zusammenhang sind die koranischen Konzepte von Dau'wa und Djihâd zu nennen. Dau°wa ist die Einladung, den Islam anzunehmen, und als solche ist sie ein Teil des Djihâd, d.h. des Einsatzes für Allah. Der Djihâd ist umfassend und meint sowohl den Einsatz für den Islam als Allah-Verehrung als auch für den Islam als öffentlich-politische Ordnung: Menschen, die den Islam nicht freiwillig annehmen, können und sollen durch wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Druck dazu bewegt werden. Ziel des Djihâd ist es, politische Verhältnisse zu schaffen, in denen nichts mehr dem Islam entgegensteht. Früher eroberte man mit dieser Begründung riesige Gebiete - auch in Europa. Heute ist man sich darüber im klaren, dass eine militärische Eroberung Europas keine Option ist, aber man sieht eine Fülle anderer Mittel, dasselbe Ziel zu erreichen (s.u.).

Das Ziel ist also eindeutig, aber die Begründungen, die Erwartungen und die Methoden können bei den einzelnen muslimischen Gruppen sehr unterschiedlich sein. Ich will sie kurz skizzieren:

a.  Im ‚frommen Islam’ geht man davon aus, dass Allah selbst Europa zum Islam bekehren werde, wenn und wann er es will, und dass es den Menschen nicht zustehe, das zu bewerkstelligen. Es ist dieser quietistische Islam, der die ganze Geschichte des Islam begleitet hat und der auch heute viele Muslime prägt. Er wird aus den mekkanischen Korantexten gespeist, aber auch aus vielen negativen Erfahrungen, da der Islam im Laufe seiner Geschichte bis heute von vielen Machthabern für ihre eigenen Belange missbraucht worden ist.

b. Die entgegengesetzte Richtung ist der aktivistische Islam, der sich von den kämpferischen medinensischen Texten des Koran zu Dau°wa und Djihâd inspirieren lässt. Er wurde oft durch Angriffe auf den Islam provoziert, z.B. durch die Kreuzzüge, durch die Vertreibung der Muslime aus Spanien, durch den Kolonialismus, durch die christliche Mission, durch den Kommunismus, durch die Verbreitung liberaler und dekadenter westlicher Kultur und nicht zuletzt durch die Existenz Israels im Herzen der arabischen Welt. Seit über 100 Jahren ist dieser Islam auf dem Vormarsch und prägt heute das Erscheinungsbild des Islam.

c. Es ist nötig zu sehen, dass der islamische Aktionismus bzw. der sogen. Islamismus der Gegenwart viele Gesichter hat. Zwei möchte ich skizzieren. Erstens gibt es Islamisten, die grundsätzlich der Meinung sind, dass alle Aktion von der islamischen Gemeinschaft und ihrer Leitung, d.h. möglichst vom islamischen Staat, ausgehen müsse. Dieser Islamismus ist gekennzeichnet durch langfristige Ziele und einen langen Atem: Seine bevorzugten Mittel sind friedliche Werbung für den Islam, Durchdringung der Gesellschaft, wirtschaftliche Maßnahmen und politische Lobbybildung.

Die andere Variante des Islamismus nimmt ein Eigenrecht zum Handeln für sich in Anspruch, d.h. ein Kämpfen für den Islam unabhängig vom islamischen Staat. Man wirft den muslimischen Staaten und ihren Führern, aber auch den moderaten Gruppen und Verbänden Feigheit, Anbiederung an den Westen aus Eigennutz und damit Korruption vor. Diese radikalen Islamisten kämpfen also einen Zweifrontenkampf, einerseits gegen den aus ihrer Sicht korrupten Islam und andererseits gegen die Feinde des Islam. Vorbild ist ihnen – und das nicht zu Unrecht - Muhammad, der in Medina nach innen gegen die sogen. „Heuchler“ und nach außen gegen die Gottlosen in Mekka kämpfte. Die Methoden dieser radikalen Islamisten sind Revolution und Terror, und sie begründen das damit, dass ihnen als kleiner Minderheit keine andere Wahl bleibt. Sie wollen also die Herrschaft in einem Land durch gewaltsamen Umsturz erreichen, oder, wo das nicht möglich ist, ein Land durch Terror einschüchtern und erschüttern.

d. In Europa agieren bis jetzt vor allem die friedlichen Aktivisten, aber die radikalen Islamisten sind präsent und jederzeit zum Zuschlagen bereit, wie die Terrorakte in Spanien gezeigt haben.

 

4.    Die Ziele und Methoden von Dau'wa und Djihâd in Europa

a. Die islamische Dau°wa stellt den Islam als die überlegene religiöse und gesellschaftliche Ordnung dar: Der Islam schaffe Frieden im Leben des Einzelnen und der Gesellschaft und löse die Probleme Europas. Das Christentum dagegen habe in Europa offenkundig versagt.

Diese Meinung wird in vielen Broschüren und Büchern auf den Markt gebracht. Man nützt Dialoge, Fernsehinterviews und Talkshows für die Dau°wa. Islamische Radio- und Fernsehsender verbreiten diesen Islam, und man kämpft um Sendezeit in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten.

b. Die Dau'wa kämpft gleichzeitig gegen das überwiegend negative Image des Islam in Presse, Fernsehen und Literatur. Man erhebt den Vorwurf der Unkenntnis und der bösartigen Fälschung und bekräftigt den Anspruch, dass nur Muslime das Recht hätten, den Islam darzustellen. Die kritische Darstellung des Islam wird als „Islamphobie“ etikettiert, und man fordert Gesetze gegen die „Diskriminierung“. Damit wird im Grunde eine Einschränkung der Meinungsfreiheit gefordert.

c. Die Dau'wa-Gruppen arbeiten strategisch vgl. Dazu das Strategiepapier von Khurram Murad, Islamic Movement in the West: Reflection on some Issues, The Islamic Foundation, Leicester 1981 und zielstrebig, indem sie Journalisten, Pädagogen und Juristen ausbilden, wobei ihnen große Geldsummen aus Saudi-Arabien und anderen Ländern zur Verfügung stehen. Man versucht, Medienunternehmen aufzukaufen und die öffentliche Meinung im Sinn des Islam zu beeinflussen. Natürlich ist es ein Ziel, die Eliten der Zukunft mitzuprägen.

d.  Ein genuin islamisches Aktionsfeld ist der Kampf um die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für das praktische Ausleben des Islam, also das, was unter „islamischer Lebensweise“ verstanden wird. Die europäischen Staaten sollen die islamische Kleiderordnung auch im öffentlichen Bereich erlauben, islamische Speisegesetze berücksichtigen, muslimische Feiertage als staatliche Feiertage zulassen sowie das rituelle Gebet während der Arbeitszeit, die Teilnahme am Freitagsgebet während der Arbeitszeit, den Muezzin-Ruf per Lautsprecher, den Bau von Moscheen im Stadtzentrum, das Zinsverbot im Bankwesen usw. genehmigen. Die Liste ist lang, aber auf vielen dieser Gebiete gibt es eine Kollision mit der europäisch-christlichen Tradition, die den weltlichen Bereich und den geistlichen Bereich zwar nicht trennt, aber doch als unterschiedliche Sphären betrachtet. „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist“ (Mt. 22,21) – dieses Gebot Jesu lehnt der genuine Islam ab. Der Islam will vielmehr die Einheit von religiöser und weltlicher Ordnung. Dies kann konkret nur entweder die Islamisierung eines Staates oder die Schaffung einer islamischen Parallelgesellschaft innerhalb eines säkularen Staates mit dem Ziel der langsamen Ausweitung des islamischen „Herrschaftsbereiches“ bedeuten. - M.E. muss der säkulare Staat beidem widerstehen, um den Grundsatz der Gleichheit aller Bürger zu wahren. Denn sonst gibt es bald zweierlei Recht in einem Staat, und dies wäre eine Benachteiligung der Nichtmuslime. Dazu ein Beispiel: Würde das islamische Recht in einer muslimischen Subgesellschaft gelten, wäre es für Muslime verboten, den Islam zu verlassen. Das aber würde eindeutig dem Grundsatz der Religionsfreiheit widersprechen. Dieser Grundsatz gilt nicht nur für Deutschland, sondern für ganz Europa, in dessen Verfassung es heißt: „Jeder Mensch hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. Dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung zu wechseln…“ II-10(1). (d. Red.)

Es ist klar, dass das Ringen des Islam um Islamisierung der europäischen Gesellschaften ein harter Kampf sein wird. Wir sind mitten in ihm drin, und er wird vermutlich Europa das ganze 21. Jahrhundert hindurch in Atem halten. Muslime überziehen unsere Gerichte mit einer Fülle von Gerichtsverfahren und haben bereits manche juristische Schlacht gewonnen. Dabei argumentieren sie mit der Religionsfreiheit und nutzen die liberale Ordnung für ihre eigene Belange aus. Im Grunde wird die liberale Ordnung benutzt, um diese langfristig abzuschaffen. Es ist schon eine Ironie, dass Muslime gerade das instrumentalisieren, was sie weitgehend ablehnen. Manche Kenner sehen den Kampf schon als für das freiheitliche und christlich geprägte Europa verloren an. Es wird darauf ankommen, ob sich Europas nichtmuslimische Eliten der Geschichte Europas und seiner Werte besinnen und den geistigen, geistlichen und juristischen Abwehrkampf aufnehmen. Die Nichtmuslime dürfen sich nicht länger von den muslimischen Lippenbekenntnissen zu den europäischen Verfassungen täuschen lassen. Die in Europa lebenden muslimischen Intellektuellen haben längst begriffen, dass jede Verfassung sich mit entsprechenden Mehrheiten ändern lässt.

e. Der Islam bemüht sich um wirtschaftliche Einflussnahme durch das immense muslimische Kapital aus den Erdöleinnahmen. Leider sind die Europäer im Allgemeinen so materialistisch geworden, dass sie um kurzzeitiger Vorteile willen das islamische Kapital in Anspruch nehmen und den damit verbundenen islamischen Einfluss akzeptieren.

f. Politischer Druck auf Europa wird heute vor allem im Rahmen der UNO durch die in der OIC zusammengeschlossenen islamischen Länder ausgeübt. Dabei arbeitet die Uneinigkeit der europäischen Länder und die Uneinigkeit des Westens den Muslimen in die Hände. Sie haben es leicht, nach der Methode "divide et impera" Keile zwischen Europa und Amerika und zwischen die Europäer zu treiben.

g.  Diese Taktik wird auch erfolgreich auf die Christen und die Kirchen angewandt. „Gute Christen“ sind aus islamischer Sicht solche, die den Islam unterstützen, den christlichen Glauben relativieren, auf die Gottessohnschaft Jesu und die Erlösung durch ihn verzichten, die Gemeinsamkeit der so genannten „abrahamitischen Religionen“ fördern sowie den Islam als Heilsweg, Muhammad als Propheten und den Koran als Wort Gottes anerkennen. „Böse Christen“ sind aus islamischer Sicht dagegen solche, die an Bibel und Bekenntnis festhalten, missionarisch denken und handeln und den Islam als Heilsweg ablehnen.

h. Schließlich nenne ich noch die demographische Katastrophe Europas als Folge seiner Abwendung von Gott. Der Geburtenüberschuss bei muslimischen Bevölkerungsgruppen und die stetige Zuwanderung von Muslimen lassen ihren Anteil an der europäischen Bevölkerung ständig wachsen.

 

5.    Wird der Islam seine Ziele erreichen?

Prognosen können von Christen nur unter dem Vorbehalt gemacht werden, dass die Zukunft von Gott bestimmt wird und er es ganz anders fügen kann, als wir es ahnen oder befürchten.

a. Menschlich gesprochen, werden wir es in Zukunft in Europa mit einem starken und selbstbewussten Islam zu tun haben. Wir müssen davon ausgehen, dass die Muslime ihre Organisationsstrukturen weiter ausbauen und vereinheitlichen. Der Islam dürfte zu einer starken gesellschaftlichen und politischen Kraft in Europa werden.

b. Offen erscheint mir die Frage, ob der Islam sein genuines Anliegen, d.h. die Einheit von Glaube und Staat, langfristig mehrheitlich aufgeben und sich auf seine religiöse Seite reduzieren lassen wird. Viele europäische Politiker hoffen das und träumen von einem humanistischen Euro-Islam, wobei ihnen offensichtlich das weitgehend zu Humanismus gewordene europäische Christentum als Vorbild dient. Mir scheinen das aber trügerische Hoffnungen zu sein. So wie das Christentum sein Proprium nicht aufgeben kann und darf und wir eine Neubesinnung auf das biblische Christentum von Gott erwarten, so sollten Europäer auch nicht meinen, dass der Islam als eine politische Weltreligion so einfach sein Proprium aufgeben könnte und würde.

c. Ist der Islam attraktiv für Europäer? Bis jetzt werden viele Europäer von dem gesetzlichen und kämpferischen Islam abgestoßen. Dagegen wecken der religiöse Islam und seine Kultur, besonders aber der Sufismus, bei manchen Europäern eine nicht geringe Sympathie. Der Islam erscheint attraktiv für alle Menschen, die das Christentum mit seiner Lehre vom dreieinigen Gott, von der Verlorenheit des Sünders und von der Versöhnung durch Christus ablehnen und gleichzeitig sogen. Spiritualität suchen, für Menschen also, die nur eine allgemeine Gottgläubigkeit und eine persönliche Religiosität wollen. Leider müssen wir auch sehen, dass eine christliche Theologie, die den christlichen Glauben auf Humanismus und Spiritualität reduziert und dabei die alten Propria des christlichen Glaubens preisgibt, eine große Affinität zum Islam hat. Wir dürfen auch nicht übersehen, dass der verunsicherte moderne Mensch in der Gesetzlichkeit des Islam einen inneren Halt finden kann. Der Islam hat also auch als Religion in Europa Chancen.

d. Es könnte aber auch sein, dass das alte Europa starke Gegenkräfte gegen den Islam entwickelt und sich (a) auf seine christlichen Wurzeln und Werte besinnt. Es könnte (b) zu einem Kampf um eine freiheitliche Gesellschaft gegen den islamischen Totalitarismus kommen. Es könnte auch im Blick auf die Kinderfreundlichkeit eine Wende geben. All das ist momentan nicht in Sicht, aber es kann von Gott erbeten werden.

e. Die Zukunft von Europa wird sehr davon abhängen, ob es eine neue Reformation im biblischen Sinne in den europäischen Kirchen geben wird, d.h. eine biblische Erneuerung der Theologie, eine geistliche Erweckung der Gemeinden und eine Neubesinnung auf die Mission in Europa. Wenn dies geschieht, könnten viele Muslime Christen werden, denn es gibt unter Muslimen durchaus Offenheit für das Evangelium und Enttäuschung am Islam. Der Islam hätte es dann wesentlich schwerer, seine Ziele zu erreichen.

 

6.    Ist der Islam ein Bußruf Gottes für Europa ?

Diese Frage ist nicht neu, sondern immer wieder gestellt worden, besonders auch von den Reformatoren. Vgl. dazu Andreas Baumann, Der Islam – Gottes Ruf zur Umkehr? Eine vernachlässigte Deutung aus christlicher Sicht, Basel/Gießen 2003 Hinter dieser Frage steht die Erkenntnis, dass Gott auch der Herr über den Islam ist und der Islam einen Platz im Geschichts- und im Gerichtshandeln Gottes hat. Er hat es zugelassen, dass die Iberische Halbinsel für fast 500 Jahre überwiegend muslimisch war. Er hat es zugelassen, dass der Balkan ab dem 14. Jahrhundert islamisiert wurde, er hat es aber auch gefügt, dass die Türken 1529 und 1683 vor Wien zurückgeschlagen wurden. Was will Gott mit dieser Geschichte den europäischen Christen sagen? Werden Europäer den Bußruf Gottes hören, der in dieser Geschichte liegt?

Ist der neuerliche „Griff des Islam nach Europa“ nicht ein neues Gericht Gottes und damit ein neuer Bußruf an die Europäer, aus ihrer Gottlosigkeit umzukehren? Ist das neue Vordringen des Islam aber nicht auch Gericht und Bußruf für eine Kirche, die den Boden des Evangeliums in vielen Bereichen verlassen hat? Der Synkretismus, die Reduktion der biblischen Botschaft auf das Diesseitig-Soziale und Persönlich-Individuelle, der moralische Zerfall bei Einzelnen und in Familien – all das macht ja vor der Kirche nicht Halt! - Wird die Christenheit, werden die einzelnen Christen umkehren? Nur so wird sich ein Gericht Gottes durch den Islam abwenden lassen!

 

7.    Was ist konkret zu tun?

a. Jeder europäische Christ ist als Staatsbürger, d.h. in seiner Verantwortung für die Gesellschaft, gefordert. Der Umgang mit dem Islam ist auch eine politisch-rechtlich Aufgabe. Der Staat muss den Islam, sofern er totalitäre Forderungen erhebt, in seine Grenzen weisen und die Gleichheit und Freiheit aller Bürger verteidigen. Um der Gleichheit aller Bürger willen darf der Islam keine Sonderrechte genießen. Um der Freiheit aller Bürger willen muss auch der Islam, wie alle anderen gesellschaftlichen Gruppen, Einschränkungen seiner Freiheit akzeptieren. Um damit richtig umgehen zu können, brauchen wir islamwissenschaftlich geschulte christliche Politiker, Juristen, Journalisten, Pädagogen und Theologen. Wir brauchen Organisationen, die durch Stipendien bekenntnistreue Christen auf dem Gebiet der Islamwissenschaften ausbilden helfen.

b. Die geistliche Erneuerung der europäischen Kirche können wir nur erbitten. Aber wir können helfen, dass bekenntnistreue Theologen Islamwissenschaften studieren und sich der theologischen Auseinandersetzung mit dem Islam widmen. Die theologische Apologetik im Blick auf den Islam ist nachhaltig zu fördern.

c. Die europäische Christenheit muss in einer Zeit der Auflösung aller ethischen Werte um die Formulierung ethischer Standards ringen. Es ist nötig, einen ethischen Konsens in einprägsame Formulierungen zu fassen, wie das Luther für seine Zeit im Kleinen Katechismus getan hat. Muslime, die sich für den christlichen Glauben öffnen, müssen wissen, dass christlicher Glaube nicht nur Versöhnung mit Gott ist, sondern auch das Leben nach den Geboten Gottes.

d. Die christliche Mission unter Muslimen muss zu einer Aufgabe aller Gemeinden in Europa werden. Sie kann nicht nur Anliegen einiger Weniger sein, sondern muss ins Bewusstsein der europäischen Christenheit als fundamentale Aufgabe treten.

e. Die christlichen Gemeinden müssen offen werden für die Aufnahme bekehrter Muslime. Das erfordert Offenheit für Menschen aus anderen Kulturräumen und ein Überdenken der gottesdienstlichen Formen und des gemeindlichen Lebens. Dies wird die eigentliche Jahrhundertaufgabe für die europäische Christenheit sein. 

Der Autor

Dr. Eberhard Troeger, Wiehl (NRW), ist ein ausgewiesenem Kenner des Islam und der islamischen Welt. Pfr. i.R. Dr. Troeger war 9 Jahre als Missionar in Oberägypten und danach 23 Jahre als Leiter dieser Missionsgesellschaft „Evangeliumsgemeinschaft Mittlerer Osten“ tätig. Er ist tätig im Vorstand des „Instituts für Islamfragen“ der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA).

Signatur: troeger2004
Fachgebiet: Islam
Autor: Tröger, Eberhard
Titel Der Griff des Islam nach Europa
Quelle: Vortrag 7. Europäischer Bekenntniskongreß Freudenstadt 13.-15.10.2004; Diakrisis: 2/2005
Internet: www.beter-im-aufbruch.de/polseite/ps2005januar.htm

 

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Islamische "Fauenrechtlerin" fordert
christliche Sex-Sklavinnen für Moslems

Islamische "Frauenrechtlerin" fordert Verskavung von Christinnen, um sie als Sex-Sklavinnen moslemischen Männern zuzuführen(Kuwait) Der Islam erlaubt es, sich Sex-Sklavinnen zu halten. Oder besser gesagt: der Islam erlaubt es Moslems, sich christliche Sex-Sklavinnen zu halten. Eine kuwaitische „Frauenrechtlerin“ machte diese dunkle Seite der koranischen Religion bekannt. Nicht etwa als Anklage, sondern als begeisterte Verfechterin, christliche Frauen als Sex-Objekte für moslemische Männer zu versklaven. Salwa el-Matayri trat mit ihrer frauen- und christenverachtenden Meinung mit einem Video an die Öffentlichkeit. Darin beruft sich el-Matayri, die selbst Moslemin ist, auf sunnitische Religionsgelehrte.

Die „Frauenrechtlerin“ berichtet von einem moslemischen Geschäftsmann, der ihr erzählte, daß ihm sein Vater eine Sex-Sklavin geschenkt hatte und daß er diese zu behalten gedenke, denn der Islam erlaube Sex-Sklavinnen. Die Enthüllung schockierte die Moslemin ganz und gar nicht.
Salwa el-Matayri hatte bereits einige Jahre zuvor wegen der starken sexuellen Begierde eines verheirateten moslemischen Mannes nach Frauen einen Mufti, einen sunnitischen Religionsgelehrten aufgesucht, um eine islamkonforme Lösung für den Mann zu finden. Vom Mufti wollte el-Matayri Auskunft über Sex-Sklavinnnen im Islam erhalten.

Der Mufti erklärte ihr, es war das Jahr 2009, am Beginn des 21. Jahrhunderts: Die Art und Weise, um im Islam Sklaven zu bekommen, ist es, ein christliches Land oder ein anderes nicht-muslimisches Land anzugreifen und Gefangene zu machen, die als Sklaven mitgenommen werden. Im Islam bekommt eine Frau einen Ehevertrag. Eine Sklavin aber wird gekauft und verkauft und ist daher ein Gegenstand. Während eine moslemische Frau sich in der Öffentlichkeit nicht zeigen darf und nur ganz nahestehende Personen ihr Gesicht und andere Körperteile sehen dürfen, können Sklavinnen der Öffentlichkeit auch nackt präsentiert werden.

Auf die Nachfrage von el-Matayri versicherte der Mufti, daß der einzige Weg des Islam, um einen Mann vom Ehebruch abzuhalten, es ist, ihm eine Sex-Sklavin zu kaufen. El-Matayri selbst spricht sich begeistert für diese Lösung aus und fordert, daß Kuwait die Haltung von Sex-Sklavinnen auch per Staatsgesetz erlauben soll. Wörtlich sagt el-Matayri: „Persönlich hoffe ich, daß Kuwait die sexuelle Sklaverei legalisiert“. Die islamische „Frauenrechtlerin“ begründet ihre Forderung damit, daß es „nicht toleriert werden kann, daß unsere Männer in die Falle des ekelhaften Ehebruchs geraten“. Aus diesem Grund sei es „besser, ihnen Sex-Sklaven zu kaufen“.

El-Matyri wird gleich konkret: Aus Tschetschenien dürfte es „sicherlich“ möglich sein, „Kriegsgefangene zu kaufen“. Der Zynismus der Moslemin hat noch immer eine Steigerungsform: „Ist es nicht besser, wenn diese Sklaven gesetzlich geregelt über kuwaitische Händler gekauft werden statt über illegale?“

Für die islamische „Frauenrechtlerin“ Salwa el-Matayri sind Sklaverei, die Versklavung von christlichen Frauen und die Haltung von Sex-Sklavinnen durch moslemische Männer „ganz normal“, denn die Geschichte des Islams biete zahlreiche Beispiele dafür, weiß el-Matayri zu berichten. Ein „sicheres Beispiel eines Besitzers von Sex-Sklavinnen“ sei zum Beispiel der Kalif Harun al-Rashid gewesen, so el-Matayri: „Als er starb, wurde bekannt, daß er 2000 Sexsklaven hatte.“ El-Matayri brüstet sich mit dieser Erkenntnis sogar: „Es ist etwas, worauf wir stolz sein können! Unsere Scharia erlaubt es! Und Allah sei dank, hat unser Land viele fromme Händler, die an dieser Art von Geschäft interessiert sind. Ich wünsche mir immer die beste Zukunft für Kuwait!“

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Muslimische Demografie - Schluss mit der Islamisierung - Verteidigt unsere Freiheit

 

 

 

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