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Das Geldsystem

   
   




 

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Realität
Geld aus dem Nichts entstehen lassen
Wie geht diese Geldschöpfung vonstatten?
Worauf beruht die Macht der EZB
Wie funktioniert die Inflation?
Anhäufung von Gold ist Anhäufung von Macht
Macht, Maschine und Mensch
Die große Veränderung

 

Das Geldsystem

 

Der finale Countdown läuft – unsere letzte Chance?

Die Weltwirtschaft strauchelt, unsere ach so stabilen Währungen liegen im Sterben, die Menschen sammeln sich überall vermehrt zu Aufständen und die Gerüchte von Kriegen sind nicht mehr zu überhören.

Parallel dazu entwickeln sich Dekadenz, Gier, Gewalt und Gottlosigkeit in nie gekanntem Ausmaß und selbst die Natur zeigt mittels ihrer zahlreichen Katastrophen, dass sie uns warnen möchte. Was ist los mit dieser Welt? Ist sie noch zu retten?

Nein, definitiv nicht, es ist aus. Dieses Mal endgültig. Was viele wache Menschen seit Jahren prognostizieren, steht nun tatsächlich unmittelbar vor der Türe: Der finale Zusammenbruch des weltweiten Geld- und Wirtschaftssystems mit katastrophalen Folgen für Milliarden von Menschen – und die meisten von ihnen ahnen nach wie vor nicht das Geringste davon, was ihnen bald bevorsteht.

 

Realität

„Die Erschütterung über die Wahrheit ist proportional dazu, wie sehr man an die Lüge geglaubt hat. Die Menschen waren nicht beunruhigt, weil die Welt eine Kugel ist. Sie waren beunruhigt, weil sie keine Scheibe ist. Wenn man den Menschen ein gut verpacktes Lügengebilde über mehrere Generationen hinweg verkauft, dann erscheint ihnen die Wahrheit grotesk und ihr Befürworter wie ein wahnsinniger Irrer." (Dresden James)

Jeder und jede von uns lügt einmal. Wir fangen schon in unseren Kinderalter damit an und wir erschrecken uns, wenn unsere Kinder uns wiederum anlügen, Diese Lügen sind nicht sehr verworren und sehr leicht zu durchschauen. Wir sprechen darüber, denken nicht weiter darüber nach und sagen uns, das legt sich schon wieder. Verworrene Lügen hingegen erkennen wir nicht so leicht. Das gilt insbesondere dann, wenn sie in unsere Nachrichtenwelt oder unsere "Geschichtsschreibung" eindringen. Um diese Lügen zu durchschauen, muss man viel Einsicht mitbringen und Zeit investieren. Zeit haben wir aber nicht. Unser tägliches Leben wird von Arbeit, laufenden Kosten, Staus und Fußball bestimmt. Vielleicht bleibt zwischendurch ein kurzer Moment für einen Blick in die Zeitung. Sobald die Ferienzeit beginnt, sorgen wir alle dafür, dass wir weg kommen. Und wenn wir dann lesen, dann lesen wir am liebsten einen Thriller oder einen Roman.

Unsere Staatsoberhäupter sind sich dessen nur allzu bewusst und machen es sich zunutze. Heimlich wird eine Agenda durchgesetzt, ohne dass wir davon auch nur den blassesten Schimmer haben. Unsere Presse und unsere Lokalpolitiker machen uns sicher auch nicht klüger, als wir schon sind.

In der hier beschriebenen Situation ist es besonders einfach, eine Lüge zu verkaufen. Wenn Sie sich die Zeit nehmen und alles etwas genauer betrachten und analysieren, dann erwartet Sie sicherlich die eine oder andere überraschende Erkenntnis.

Kriegsverursacher benötigen immer einen Anlass, um die Zusage von den Völkern für große militärische Operationen zu bekommen. Dazu ist die psychologische Beeinflussung ein gängiges Instrument. In diesem schnellen Kommunikationszeitalter stehen ganz bestimmte "Consultants" auf den Lohnlisten: Spindoctors. Sie sind speziell ausgebildete Medienberater, die im Namen unserer Regierungen alles verkaufen. Krieg im Irak oder in Afghanistan? Kein Problem!

Unsere Herrscher können lügen, Tag ein Tag aus, da wir dank unserer Geschichtsschreibung und der Presse ein Bild von der Wirklichkeit bekommen haben, das ihnen zuspielt. Diese Wirklichkeit ist in subtilen Grautönen gezeichnet, in der die Grenze zwischen Wahrheit und Lüge verschwimmt.

Man bevorzugt verworrene Lügengebilde. Simple Lügen werden nur dann verwendet, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt, beispielsweise vor einem Untersuchungsausschuss. Dann greift man auf Antworten wie .Daran kann ich mich nicht mehr erinnern", "Das habe ich so nicht gemeint" oder "Ich wurde falsch informiert" zurück. Oder, wenn man wirklich keinen anderen Ausweg mehr sieht, sagt man "Entschuldigung!". Auf diese folgt noch ein "Wir dürfen nicht so sehr auf die Vergangenheit blicken, sondern in die Zukunft schauen!" und schließlich geht man wieder zur normalen Tagesordnung über.

Man verwendet bevorzugt Konzepte und Mythen. Sie überdauern die Generationen und man kann sie so kompliziert gestalten, wie man es möchte. Indem man die Schwerpunkte verändert, kann man den Fokus seiner Zielgruppe beeinflussen und diesen später ganz einfach über das Bildungssystem, die Medien oder die Lokalpolitiker, die oft nicht viel mehr wissen als wir selbst, verbreiten.

Die wichtigste Eigenschaft von Konzepten und Mythen ist die, dass man mit ihrer Hilfe ein Weltbild kreiert. Aus ihnen entstehen Schemata, die unser Denken begrenzen, ohne dass wie es merken, und so unser Leben bestimmen. Ein anschauliches Beispiel dafür, wie man auf hohem Posten denkt, ist die Äußerung eines anonymen Beraters von Präsident Bush, die einer Veröffentlichung des Journalisten Ron Suskind in der New York Times vom 17. Oktober 2004 entnommen wurde:

"Der Berater sagte zu mir, dass sich Menschen wie ich (Journalisten) in dem befänden,,was wir eine wahrheitsbezogene Gesellschaft' nennen. Er definierte diese als jene Menschen, die daran glauben, dass Lösungen aus unserer sorgfältigen Analyse der erkennbaren Realität entstünden. So funktioniert die Welt heute nicht mehr. Wir sind ein Imperium und wenn wir handeln, dann sind wir es, die die Realität erschaffen. Und während Sie diese Realität analysieren - sorgfältig wie Sie sind - handeln wir weiter und erschaffen neue Realitäten, die Sie wieder analysieren können. So laufen die Dinge. Wir schreiben die Geschichte und Sie, Sie alle, analysieren lediglich das, was wir tun.:"
(, The New York Times vom 17. Oktober 2004 (Without a Doubt: Faith, Certainty and the  Presidency of' George W. Bush).

Da sehen Sie es in einem einzigen Satz. Wir laufen den Fakten hinterher - Fakten die wir nicht begreifen, die aber dennoch unser Leben bestimmen.

Doch was können wir daran verändern?

Zunächst einmal müssen wir lernen, unserem eigenen Denken kritisch gegenüberzustehen. Wir sind es gewohnt - bereits seit unserem ersten Schultag - Informationen auf eine passive Art und Weise hinzunehmen, zu akzeptieren, die uns der Lehrer erzählt, der selbst auch einmal ein Schüler gewesen ist und der sich bei der Informationsweitergabe selbst auch auf die Autoritäten verlässt. Fragen stellen? Lieber nicht. Das verzögert den Unterricht. Schüler, die viele Fragen stellen, werden als störend wahrgenommen. Wenn man auf diese passive und kritiklose Art und Weise Jahr für Jahr sein Weltbild aufbaut, so wird einem das selbstständige Denken automatisch abgewöhnt.

Fragen stellen bedeutet zeigen, dass die eigene Einsicht begrenzt ist. Das Eingeständnis dieser Begrenzung durch die Frage ist eine offene Bitte an den Lehrer darum, diese Einsicht zu vermitteln. Im Laufe der Zeit gewöhnen wir  uns ab, Fragen zu stellen, und fangen an, brav in der Maschinerie zu funktionieren. Und wenn man nach der Schule nach Hause kommt, dann steht dort der Fernseher. Die Fortsetzung des gleichen Prozesses.

Seien wir ehrlich zu uns selbst. So werden wir geformt. Und wenn doch einmal eine Meinung geäußert wird, die den geltenden Moralvorstellungen widerspricht, dann ist dies die Meinung eines Rebellen, eines Ketzers oder eines Verschwörungstheoretikers - in jedem Fall eine Meinung, die uns Kopfschmerzen bereitet und für die wir keine Zeit übrig haben, insbesondere dann nicht, wenn diese Meinung unser Weltbild infrage stellt. Jenes Weltbild, mit dem wir aufgewachsen sind und in dem wir uns sicher fühlen.

Informationen werden uns in einfachen, mundgerechten Happen vorgelegt. Unkonventionelle Meinungen müssen wir auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen - etwas, in dem wir sehr schlecht sind, denn das lernt man nicht in der Schule oder in den Medien. Versuchen wir es trotzdem, dann erweist es sich als so schwierig, dass wir die Orientierung verlieren und es schließlich doch sein lassen.

Versucht jemand, uns deutlich zu machen, dass wir möglicherweise manipuliert werden, dann werden wir sauer und streiten es ab, mit "Was denkst du eigentlich, wer du bist?", "Du meinst wohl, dass du alles weißt" und so weiter. Die betreffende Person wird in eine Schublade gesteckt und wir haben wieder unsere Ruhe.

Was wir als Wahrheit akzeptieren, entstammt dem, was wir als eine "offizielle Quelle" bezeichnen: dem Bildungssystem und den täglichen Medien. Während diese "offiziellen Quellen" über jede Beweislast erhaben zu sein scheinen, so muss der "Fantast" mit seiner unkonventionellen Meinung alles "beweisen". Wenn dies dann gelingt, schenkt man ihm dennoch keine Beachtung und zieht ihn ins Lächerliche. Für unsere Herrscher ist es so natürlich ein Leichtes, uns zu manipulieren.

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Geld aus dem Nichts entstehen lassen

„Geld ist in unserer neuzeitlichen Gesellschaft ein Tabu, das noch nie wirklich hinterfragt wurde."  (Ehemaliger belgischer Zentralbankier und Währungshändler Professor Bernard Lietaer)

Für alle, die sich irgendwo für eine bessere Welt engagieren, ist es von grundlegender Bedeutung, sich über die Wurzeln der Macht bewusst zu werden.

Thomas Jefferson sagte einst: "Wenn es dem amerikanischen Volk jemals gestattet  sein wird, Privatbanken zur Kontrolle ihrer Geldangelegenheiten zu errichten - zunächst mittels Inflation, später mittels Deflation -, dann werden die Banken und Unternehmen, die an ihrer Seite entstehen, die Menschen jedes Eigentums entledigen, bis dass ihre Kinder eines Tages obdachlos auf dem Kontinent aufwachen, den ihre Väter einst eroberten."

Wie wir sehen werden, ist die staatliche U'S-Notenbank (die Banken des Federal Reserve Systems) eine Privatbank, die dem Staat Geld im Tausch gegen Staatsanleihen gibt. Dieses Geld, welches im Tausch angeboten wird, wird "geschöpft", das heißt aus dem "nichts" erzeugt. Banknoten werden gedruckt und gegen Staatsanleihen getauscht.

Das Geldsystem kam 1694 in England "zur Welt". Die Betreffenden versprachen 1688 dem holländischen Prinzen von Oranien die englische Krone unter der Voraussetzung, dass er ihnen das Recht der Geldherausgabe übertrug. Um seine Bedenken aus dem Weg zu räumen, versprachen sie ihm außerdem, seinem Schwiegervater James II.. kein Leid anzutun und ihm selber jede Summe Geld zu 8 % Zinsen auszuleihen. Sechs Jahre später wurde die Bank of England gegründet. Dies war natürlich nur der erste Schritt. Das System sollte selbstverständlich künftig die ganze Welt (One World) umspannen. 1863 schrieben die Londoner Rothschilds an befreundete Bankiers, die Herren Ikelheimer, Morton und Vandergould, in New York, um ihnen dieses System zu empfehlen, das genauso einträglich wie undurchschaubar sei und das von ihnen selber für die amerikanischen Verhältnisse ausgearbeitet worden sei. Man hatte es sich zum Ziel gemacht, in New York eine .Nationalbank" zu errichten.

DER BRIEF DER ROTHSCHILDS

Sehr geehrte Herren,

ein gewisser Mr. John Sherman hat uns geschrieben über Gewinne, die durch Geschäfte der Nationalbank realisiert werden können dank eines neueren Dekrets Ihres Kongresses. Offensichtlich wurde dieses Dekret, entsprechend einem von der britischen Bankiersvereinigung ausgearbeiteten und den amerikanischen Freunden empfohlenen Plan beschlossen und wenn es Gesetzeskraft erhielte, würde es große Profite für die Brüderschaft aller Bankiers der ganzen Welt zur Folge haben. Mr. Sherman meint, dass es noch nie solch eine Chance für die Kapitalisten gab, große Geldsummen zu häufen, wie mit diesem neuen Gesetz. Es gibt der Nationalbank beinahe absolute Vollmachten über die Finanzen der Nation.

Die Wenigen, die dieses System verstehen, sagt er weiter, werden entweder an den Gewinnen beteiligt sein oder aber abhängig von den Vorteilen, womit von dieser Schicht keine Opposition zu erwarten sei, während auf der anderen Seite die große Masse des Volks intellektuell gar nicht in der Lage wäre, die großen Vorteile zu begreifen, die das Kapital aus diesem System schlagen kann. Das Volk wird auch diese zusätzliche Last tragen, ohne zu murren und zu ahnen, dass dieses System gegen seine eigenen Interessen gerichtet ist.

Ihre ergebenen Diener, die Gebrüder Rothschild'

 

Erläuterung: Es handelt sich hierbei um einen Brief einer der bedeutendsten Banken der Welt, der Londoner Rothschild-Bank. Mr. Sherman, von dem hier die Rede ist, war von 1860 bis 1890 Mitglied des Kongresses in Washington und war maßgeblich an der Durchsetzung des damaligen Bankengesetzes beteiligt.

 Zitiert nach: William Guy Carr, Pawns in the Game, Palmdale 1958, 55. Colonel Ely Garrison, Freund und Finanzberater der Präsidenten Th. Roosevelt und W. Wilson, bestätigt den Inhalt dieses Briefs in seinem biografischen Werk Roosevelt, Wilson and the Federal Reserve Law, Boston 1931. Das Original befindet sich in den Washington State University Libraries, zu finden unter WSU MASC, Fach 4194.

Dieser Brief ist bedeutungsvoll, da er in nur wenigen Sätzen dessen Kernaussage zusammenfasst: GELDANGELEGENHEITEN SPIELEN SICH IM VERBORGENEN AB. WER DIE REGELN KENNT, DER SETZT ALLES DARAN,  DASS DIES AUCH SO BLEIBT - UM JEDEN PREIS.

Es geht hier um uns als breite Masse. Wir, die geistig nicht dazu in der Lage sind, all dies zu begreifen, die wir die Konsequenzen ohne Murren auf uns nehmen und mit großer Wahrscheinlichkeit nicht ahnen, dass es gegen unsere Interessen geht. Unser Verständnis und unsere Auffassungsgabe reichen hier nicht aus. Dieser Brief ist zugleich bezeichnend für die Arroganz, mit der diese Menschen uns und unseren Vorfahren entgegentraten und noch immer begegnen, zumal die Spielregeln, wenn deutlich erklärt, selbst für ein Kind zu durchschauen sind.

Hieraus lässt sich des Weiteren schlussfolgern, dass das von uns hochgelobte Bildungssystem und die Demokratie neu überdacht werden müssen, da sie in ihrer jetzigen Form irreführend und bedeutungslos sind. Dies sind große Worte, werden Sie denken. Doch unsere Herrscher, die ebenso menschlich sind wie wir, haben mit diesen Worten angefangen. Große Worte dienen einem Zweck, nämlich etwas aus dem Blickpunkt der Menschen verschwinden zu lassen.

Es ist letztendlich unvermeidbar, dieser bedeutsamen Angelegenheit in die Augen zu sehen und unser Handeln dementsprechend anzupassen.

"DER KAMPF, DER SICH ÜBER DIE JAHRHUNDERTE HINWEG ANGEBAHNT HAT UND DER FRÜHER ODER SPÄTER GEKÄMPFT WERDEN MUSS, IST DER KAMPF DER MENSCHEN GEGEN DIE BANKEN. „

Der Nobelpreisträger John Kenneth Galbraith ist Wirtschaftler und hat ungefähr 50 Bücher veröffentlicht. Er sagt über das allgemeine Verständnis von Geld Folgendes:

"Die Lehre des Geldes ist mehr als alle anderen Teilbereiche der Wirtschaft, ein Bereich, in dem Komplexität dazu dient, die Wahrheit zu vertuschen, ihr aus dem Weg zu gehen,
SIE IN JEDEM FALL NICHT PREISZUGEBEN. DER PROZESS, MIT DEM BANKEN GELD ERSCHAFFEN, IST SO EINFACH, DASS DER MENSCHLICHE VERSTAND GEBLENDET WIRD. Hinter etwas so Wichtigem muss sich ein größeres Geheimnis verbergen." 

Zitiert nach Lord Acton (1834-1902), Oberrichter in England um 1875.

In den Medien werden wir Nichteingeweihte regelmäßig mit zentralen Personen aus dem Bankwesen konfrontiert, die gestikulierend und mit beschwörendem Blick mittels Zinssenkungen oder -erhöhungen den Markt kontrollieren. Ihre Ansprachen sind oft so undurchsichtig, dass allein hartgesottene Experten einen näheren Einblick verschaffen können. Vollkommene Klarheit kann man jedoch auch von ihnen nicht erwarten, da sie sich sonst als überflüssig erweisen und ihren Job riskieren würden.

Wir, die Nichteingeweihten, denken schnell, Banken und Wirtschaft sind langweilige Themen, und schalten um. Diese Männer übernehmen das Denken schon für uns und solange wir regelmäßig unser Gehalt bekommen, ist alles in Ordnung. Erkennt man jedoch an, dass die Kontrolle über den Geldverkehr die Grundlage jeder WIRKLICHEN Macht ist, so könnte unser Interesse ruhig etwas größer sein. Diese wirkliche Macht lässt die Wirtschaft wachsen oder verursacht Depressionen, lässt Kriege entstehen, Inflationen und kann selbst Nationen und Kulturen zugrunde richten. Dies sind weder Naturkatastrophen noch der Wille Gottes, dies sind bewusst erzeugte Ereignisse.

Henry Ford, amerikanischer Autofabrikant und Teil der globalen Elite, sagte einst: "Es ist gut, dass die Menschen dieser Nation unser Banken- und Finanzsystem nicht verstehen, denn wenn sie es täten, da bin ich mir sicher, gäbe es noch vor dem Morgengrauen eine Revolution."

Mit anderen Worten: Wir werden betrogen. Die Lüge ist im Laufe der Jahre so allumfassend und kompliziert geworden, dass unsere Auffassungsgabe hier an ihre Grenzen stößt. Als Folge dessen gestaltet sich die Situation nun wie folgt: Ein verhältnismäßig kleiner Anteil der Weltbevölkerung hält dank dieser Täuschungen die Fäden in den Händen. Wenn wir einen Einblick in das Finanzsystem haben, dann können wir unsere eigene Zukunft bestimmen. Ohne Mangelwirtschaft und Krieg.

„GELD IST DER WICHTIGSTE GEGENSTAND, DEN DIE INTELLEKTUELLEN ERFORSCHEN UND BEGREIFEN KÖNNEN. ER IST DERART WICHTIG, DASS UNSERE MODERNE ZIVILISATION ZUSAMMENBRICHT, WENN WIR IHN NICHT BALD VERSTEHEN UND SEINE FEHLER BEHEBEN“

Der zentrale Punkt, um den es hier geht, ist der, dass Banken Geld aus dem Nichts erschaffen können. Würden wir dasselbe tun, wir würden als Geldfälscher und Betrüger bezeichnet werden. Unsere Zentralbanken sind jedoch gesetzlich dazu befugt. Wenn man sich nun noch vor Augen hält, dass diese Banken von der bereits genannten kleinen Gruppe, unseren Herrschern, der globalen Elite, kontrolliert werden, dann fragt man sich, was Dinge wie Demokratie überhaupt noch bedeuten.

Was haben die Banken selbst über "ihr" Geld zu sagen?

„Weder Papierwährungen noch Bankguthaben haben einen Gegenwert, wie Verbrauchsgüter ihn haben. In Wirklichkeit ist eine Dollarnote nichts anderes, als ein Stück Papier und ein Bankguthaben nichts anderes als ein Eintrag in einem Buch.“

Diejenigen, die dies veröffentlichen, bestimmen unser tägliches Leben durch die Festsetzung von Zins- und Inflationsraten.

Tagein, tagaus werden wir in den Medien mit Berichten und Statistiken bombardiert, aus denen immer wieder hervorzugehen scheint, dass für absolut alles zu wenig Geld zur Verfügung steht: für das Gesundheitswesen, das Bildungswesen, den sozialen Wohnungsbau, angemessene Löhne, um den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten, Forschung und Innovation in alternativen Energien, biologische Landwirtschaft und Viehzucht usw. Genug  Platz, genug Arbeitskräfte, genug Kreativität, genug Köpfe - von allem ist genug da. Nur das Geld, von dem gibt es nicht genug (und wenn die Renten erhöht werden, gibt es noch weniger Geld). Man verteidigt sich mit lapidaren Ausreden wie Lohnerhöhung ist Inflation.

Robert Hemphill, Kreditmanager der US-Notenbank in Atlanta, Vorwort zum Buch 100% Money (New York 1935) von Irving Fischer. Modern Money Mechanics: A Workbook on Bank Reserves and Deposit Expansion, veröffentlicht von der US-Notenbank, Filiale Chicago, 1961,3.

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Die Gretchenfrage lautet also:
                                               
Wie geht diese


Geldschöpfung vonstatten?

Ein Beispiel: Sie kaufen ein Haus oder nehmen eine Hypothek auf. Es passiert Folgendes: Sie wollen 200.000 Euro. Der Computer der Bank schreibt diese Ziffern - denn nichts weiter ist dies heutzutage - Ihrem Konto gut. Um diese Summe abzubezahlen, müssen Sie sich jetzt dreißig Jahre abrackern. MIT ZINSEN. Die Bank hängt eine fiktive Zahl an Ihren Namen und Sie müssen nun dreißig Jahre lang arbeiten. Die Bank hat Ihr Haus nicht gebaut und die Bank hat auch nicht die Materialien bezahlt. Das haben Menschen wie Sie und ich getan, die sich auch abrackern müssen, weil auch sie eine Hypothek aufgenommen haben (oder ihre Miete bezahlen müssen. Letztendlich gibt es keinen Unterscheid, bis auf den, dass sie die Miete wirklich bis in den Tod bezahlen müssen). Und wenn Sie dann tot sind, müssen sich Ihre Kinder abrackern: Erbschaftssteuer! Man könnte allein zu diesem Zweck wieder eine neue Hypothek aufnehmen.

Ein anderes Beispiel dafür, wie die Bank Geld aus dem Nichts entstehen lässt: Von selbiger Bank leihen Sie sich 1000 Euro und bezahlen ein Jahr später, mit Zinsen, 1100 Euro zurück. Die zusätzlichen 100 Euro kommen aus der Gesellschaft. Das funktioniert nur dann, wenn die totale Geldmenge zunimmt. Die Erhöhung der totalen Geldmenge. die Inflation, geschieht mittels der Geldschöpfung der Banken. Mit anderen Worten: Zinszahlungen sind eine indirekte Form der Geldschöpfung. Alles Geld, das existiert, hat seinen Ursprung in der Bank.

Dieses ganz besondere Phänomen wurde von Robert Hemphill, Kreditmanager der US-Notenbank in Atlanta, wie folgt beschrieben: "Wenn alle Bankdarlehen bezahlt werden würden, wäre kein einziger Dollar mehr im Umlauf. Ein erschütternder Gedanke. Wir sind voll und ganz abhängig von den kommerziellen Banken. Jeder Dollar, der sich im Umlauf befindet, bar oder als Kredit, muss zuvor von jemandem geliehen worden sein. Wir sind wohlhabend, solange die Banken ausreichend künstliches Geld erschaffen. Wir verhungern, wenn sie es nicht tun. Uns fehlt ein sicheres Finanzsystem. Wenn man das Bild im Gesamten betrachtet, dann ist die tragische Absurdität unserer hoffnungslosen Situation kaum zu fassen. Doch so sieht die Wirklichkeit aus."  Aus dem Vorwort von Irving Fishers 100 % Money, New York 1935.

Zinssätze verlangsamen das Wirtschaftswachstum, solange kein zusätzliches Geld geschaffen wird. Geschieht dies nicht, kommt es zu Geldknappheit und somit zu einer Rezession/Depression, denn ohne Geld können wir unsere Geschäfte nicht mehr am Laufen halten.

Milton Friedman wird neben John Maynard Keynes als der einflussreichste Ökonom des zwanzigsten Jahrhunderts angesehen. Er erhielt 1976 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine Leistungen auf dem Gebiet der Analyse des Konsums, der Geschichte und der Theorie des Gelds und für seine Demonstration der Komplexität der Stabilitätspolitik. In einem Radiointerview mit dem Sender Radio Australia am 17. Juli 1998 rechnet Herr Friedman mit der US-Notenbank ab:

"Die US-Notenbank hat zweifellos die Große Depression verursacht, indem sie die Geldmenge zwischen 1929 und 1933 um ein Drittel reduziert hat."

"Alle Banker der Zentralbanken beteuerten, dass sie eine Politik des billigen Gelds verfolgten und dass die Wirtschaft trotz und nicht etwa wegen ihres Handelns schrumpfte."

„Die Geldmenge in den USA verringerte sich zwischen 1929 und 1933 um ein Drittel. Ähnliches geschah auch in Großbritannien, wo sich die Geldmenge verringerte, bis man sich 1931 vom Goldstandard löste."

"Die US-Notenbank hatte zu jedem Zeitpunkt in den Jahren 1929 bis 1933 die Macht und die Fähigkeit, den Rückgang in der Geldmenge zu verhindern und die Geldmenge IN JEDER BELIEBIGEN RATE zu erhöhen."

„Als der Federal Reserve Act 1913 verabschiedet wurde, diente er hauptsächlich dem Zweck, sogenannte Bankenpaniken, zeitweilige Krisen, die sich in den USA im Jahr 1907 und auch früher schon ereignet hatten, zu verhindern. Stattdessen thronte er jedoch über der schlimmsten Bankenkrise, die es jemals in den USA gegeben hatte. Nicht nur, dass sich die Geldmenge um ein Drittel verringerte, auch ein Drittel der Banken ging bankrott. Im Frühjahr 1933 schloss das Federal Reserve-System, das errichtet worden war, um Bankenpaniken zu verhindern, schließlich seine Tore und stellte seine Aktivitäten ein. Was für eine Schmach ..“

Eine Mitschrift befindet sich auf der Website Money, Markets & The Economy.

Die Aktienbesitzer der Federal Reserve-Banken waren die Rockefellers, die Rothschilds, J.P. Morgan, Lazard Freres, Schoellkopf, die Warburgs, Kuhn- Loeb, die Lehman Brothers sowie Goldman und Sachs.

Am 8. November 2002 hielt der derzeitige Vorsitzende der US-Notenbank, Ben Bernanke, eine Ansprache zum Anlass von Milton Friedmans neunzigstem Geburtstag, in der er Folgendes zugab:

"Ich würde gerne zu Milton sagen:
Was die Große Depression angeht, haben Sie recht. Wir waren schuld. Es tut uns sehr leid. Aber dank Ihnen wird uns das kein zweites Mal passieren?"

Welche Position nimmt die Regierung der Vereinigten Staaten in dieser Angelegenheit ein?

Alan Greenspan, der ehemalige Direktor der US-Notenbank:          
"Die US- Notenbank ist zunächst einmal ein UNABHÄNGIGES INSTITUT. Im Grunde genommen bedeutet dies, dass kein anderes Institut und keine Regierung die von uns getroffenen Entscheidungen für ungültig erklären können. Solange dies gilt und es nicht bewiesen ist, dass die Behörden, der Kongress oder irgendjemand anderes Dinge von uns verlangt, die wir für nicht richtig erachten, solange ist es offen gestanden egal, wie die Beziehungen sind.'''

Kurz gesagt, wir sind niemandem Rechenschaft schuldig. Die Börsenkrise, die die Große Depression einläutete, ist nicht einfach aus dem Nichts entstanden. Geld, das verspekuliert wird, muss vorher geschaffen worden sein. Bernard Baruch, Wallstreet-Fachmann und Berater der Präsidenten Woodrow Wilson und Roosevelt, veröffentlichte 1960 seine Memoiren Baruch: The Public Years, in denen er auch vom Neuanfang nach dem Börsencrash erzählt:   
"Nichts hat den Boom auf dem Aktienmarkt stärker vorangetrieben als die Entscheidung der New Y orker Notenbank im Frühjahr 1927, den Diskontsatz zu senken. Benjamin Strong, der Gouverneur der Bank, war der Hauptbefürworter dieser unklugen Maßnahme, die größtenteils AUF GEHEISS VON MONTAGU NORMAN VON DER BANK VON ENGLAND durchgeführt worden war."

Die vollständige Ansprache finden Sie auf der Website des Federal Reserve Board. 15 PBS News Hour, Interview mit Jim Lehrer am 18. September 2007.

Diese Entscheidung hatte zur Folge, dass der Geldzuwachs stark zunahm. „Von diesem Moment an geriet der Markt völlig außer Kontrolle. Als die Bank diese Maßnahmen traf, warnte ich vor den Konsequcnzen." Bernard Baruch, Baruch: The Public Years, Londen 1960,221.

Jeder Mensch, der bei klarem Verstand ist, kann sich im Voraus ausmalen, wie der Verlauf der Dinge sein wird, also auch die Bankdirektoren in New York und London. Das Motiv? Massenweise Banken gingen pleite und aus den Ruinen dieses Kartenhauses sind die großen Geschäftsbanken der Vereinigten Staaten hervorgegangen. Bündelung der Macht. Wie schon von Greenspan gesagt: „Die Regierung wird hier außen vor gelassen. Wozu Demokratie, die Macht dem Volk überlassen? Sie erkennen, wir kommen so nicht weiter. Und genau das ist der Sinn der Sache. Wir sitzen in der Klemme, weil uns ein Institut an der Leine hat, das gesetzlich dazu befugt ist, ungedeckte Schecks auszustellen! Wenn sich dann eine einzige wagemutige Menschenseele (ein Krimineller) das alles nicht mehr gefallen lässt, zu den Waffen greift und den Safe ausräumt, dann findet sie zu ihrem Entsetzen NICHTS. Vielleicht einen ratternden Computer, der ein paar Zahlen ausspuckt!

Wie konnte es so weit kommen?

Wollen wir zuerst einmal definieren, was Geld eigentlich ist.

Über die Jahrhunderte hinweg sind immer wieder Kulturen entstanden und zugrunde gegangen. Da es in einer Kultur um eine Gemeinschaft von Menschen geht, muss es als Fundament dieser Gemeinschaft verbindende Faktoren zwischen den Menschen geben. Etwas, das von allen erkannt und auch anerkannt wird. Diese verbindenden Faktoren sind im Wesentlichen für jeden Menschen gleich: Bedürfnisse, wie etwa ein Dach über dem Kopf oder etwas zu essen sowie die nötige Kreativität, um diese Bedürfnisse zu stillen. Diese Kreativität äußert sich in Arbeit und dem Streben, die Arbeitsleistung zu optimieren, um auf diese Weise mehr Wohlstand und Freizeit zu schaffen. In dieser Situation ist man abhängig von- und loyal zueinander.

Da sich diese Kreativität jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich äußert, braucht man ein gemeinsames Tauschmittel, um die verschiedenen Fähigkeiten aufeinander abzustimmen. Ein Tauschmittel, eine Verkörperung des gemeinschaftlichen Vertrauens ineinander. Ein Tauschmittel, das es allen ermöglicht, eigenständig an der Gesellschaft teilzuhaben. Ein Tauschmittel also, mit dessen Hilfe man die eigenen Bedürfnisse und Fähigkeiten aufeinander abstimmen kann. Dieses Tauschmittel - in der heutigen Zeit sprechen wir hier von Geld - kann auch als Widerspiegelung des Werts unserer Arbeit gesehen werden: Brot, Möbel, Häuser usw.

Der Wert des Geldes kann im Wesentlichen, genau wie der Wert unserer Arbeit, als eine Konstante betrachtet werden. Fehlt es uns nicht an Arbeit, dann fehlt es uns auch nicht an Brot oder Häusern. Diese Stabilität ist gegeben, da wir sowohl die Arbeit als auch die Güter kontrollieren. Hieraus lässt sich schlussfolgern, dass auch das gemeinschaftliche Tauschmittel, das Geld, einen konstanten Wert besitzen muss. Das ist reine Logik. Unser gemeinschaftliches Tauschmittel, das Geld, ist also der Lebensstrom unserer Gesellschaft. Das nennt man Wirtschaft.

Unsere Obrigkeiten wussten schon vor langer Zeit: Wer dazu in der Lage ist, diesen Strom mittels Banken zu monopolisieren und mittels Inflationen und Zinsen zu manipulieren, der ist im Besitz der ABSOLUTEN MACHT. Diese beruht auf der simplen Tatsache, dass der einzelne Mensch dieses System nicht überblickt und demnach auch nicht begreift. Solange dieser Zustand anhält, bleiben die Macht und die Positionen unserer Obrigkeiten gewahrt.

Was haben unsere Herrscher bis heute mit dieser Macht angestellt? Kriege, Revolutionen, die Vernichtung von Kulturen usw. mit einer immer größer werdenden Zentralisierung der Macht als Konsequenz. Unsere Oberhäupter nennen dies die "zivilisierte Welt", die "freie Welt" oder aber die "internationale Gemeinschaft".

Wenn man versucht, sich eine Vorstellung vom Geldstrom zu machen, dann kann man sich eine Bank wie einen Damm mit Schleusen vorstellen. Der Bankdirektor ist in diesem Fall eine Art Wärter, der die Schleuse weiter öffnen und mehr Geld hindurchfließen lassen kann (Inflation) oder aber die Schleusen weiter schließen und den Strom verringern kann (Verzinsung). Die Gemeinschaft, die von diesem (Geld- ) Strom abhängig ist, kann durch die Macht des Schleusenwärters entweder ertrinken (wie in Deutschland in der Weimarer Republik 1923) oder trockengelegt werden (wie in den USA während der Großen Depression in den Dreißigerjahren).

Man erkennt schnell, dass man mit diesen einfachen Mitteln in den sozialen Strukturen der betroffenen Gemeinschaft oder Nation Katastrophen auslösen oder aber diese Strukturen gleich vollständig zerstören kann.

Deutschland verlor in sehr kurzer Zeit all seine Besitztümer, da diese für einen Spottpreis von Ausländern aufgekauft wurden. Man konnte sein Gehalt mit der Schubkarre abholen, wenn man denn noch Arbeit hatte. Es kam zu einer Hungersnot, während der 1,5 Millionen Menschen ihr Leben ließen. Unsere Herrscher haben so den Weg geebnet für einen ihrer Hauptdarsteller: Adolf Hitler.

Ein weiteres aktuelleres Beispiel: Simbabwe.

Auch hier findet ein Krieg gegen die eigene Bevölkerung statt. Man hat alles verloren und eine Hungersnot ist nur noch eine Frage der Zeit. In der niederländischen Nachrichtensendung NOS-journal wurde am 3. August 2007 ein Bürger Simbabwes interviewt. Auf die Frage, wer der Initiator der wahnsinnigen Preiserhöhungen sei, antwortete er:
"Normalerweise steigen die Preise dann, wenn ein neuer Geldschein auf den Markt kommt."

Da haben Sie es: Die Inflation triff die Bürger wie eine Naturkatastrophe. Unmöglich, denn das Geld, das zur Preiserhöhung benötigt wird, muss schließlich irgendwo hergestellt werden. Ladenbesitzer erhöhen die Preise nicht aus Lust und Laune, sondern um ihren eigenen Lebensunterhalt zu decken. Die Regierung hat sie kürzlich noch weiter in die Klemme gebracht, indem sie jeden Laden, der die Preise weiter erhöht hatte, unverzüglich von der Polizei schließen ließ.

Das Ergebnis: Der Mittelstand des Landes ist völlig zerstört. Mit Absicht! Der Präsident von Simbabwe stellt sich hierbei sehr geschickt an, denn man lässt ihn ungestraft schalten und walten. Wenn unsere Herrscher jemanden wirklich loswerden wollen, dann wird ein Staatsstreich oder Krieg angezettelt.

Die Große Depression in den USA hatte mit Zinserhöhungen zu tun, der systematischen Austrocknung des Geldstroms (Einschränkung des Kreditmarkts): Bei hohen Zinssätzen muss mehr Geld zurückbezahlt werden, als ursprünglich verliehen wurde. Woher bekommt man dieses Geld? Voneinander. Auch Gegeninitiativen wie Investitionen werden unmöglich gemacht. Die Konsequenz: Massenarbeitslosigkeit. All das kommt sehr gelegen, wenn man für die darauf folgenden Jahre einen Weltkrieg geplant hat: ausreichend Soldaten, ausreichend Arbeiter, die hoch motiviert sind, um endlich wieder arbeiten zu können, um Bomben und Granaten herzustellen. Die Miete muss schließlich bezahlt werden.

Sie sehen, alles ist möglich, und das nur aus dem einfachen Grund, dass wir unsere Geldschleusen von Menschen bedienen lassen, die wir nicht kennen, nicht gewählt haben und die wir auch nicht kontrollieren können. Wir werden in den Medien mit Bankpräsidenten konfrontiert, die sich wie ein Pfarrer oder ein Orakel präsentieren, um uns die nächsten Maßnahmen (Zinserhöhungen oder -senkungen) zur Lösung jener Probleme vorlegen, die sie selbst mit Absicht geschaffen haben! Sollte sich schließlich herausstellen, dass sie selbst den Schaden verursacht haben, behaupten sie felsenfest, dass ihnen Fehleinschätzungen unterlaufen sind und der Markt sich ungewöhn- lich entwickelt hat. Sie geben vor, verzweifelt nach Mitteln und Wegen zu suchen, um die drohende Krise abzuwenden oder abzuschwächen. Diese Schleusenwärter, die sich in unserer Gesellschaft alles herausnehmen können, haben sich mit unserer Zustimmung - denn wir leben in einer Demokratie - in einem zentralen System vereinigt: der Europäischen Zentralbank. Als Nation stehen wir nun hilflos da, denn selbst unser Finanzminister ist nichts weiter als ein Botenjunge. Das Orakel befindet sich nun in Frankfurt.

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Worauf beruht die Macht

der Europäischen Zentralbank (EZB)?
 

Sie hat das alleinige Recht, Geld für die Gesellschaft zu erschaffen - in diesem Fall für die Euroländer. Nur sie weiß, wo sich das Gold befindet. Hierauf kommen wir aber später noch zurück.

Durch die Bewilligung oder Verweigerung von Investitionskrediten bestimmt sie, wo Arbeitsplätze geschaffen werden und wo sie verschwinden. Sie entscheidet darüber, wie viel Geld sich im Umlauf befindet, und setzt die Raten der Inflation fest, die sie selbst verursacht hat. Sie ist die Machtfigur, die weiß, wie viel Geld es gibt, und allein sie weiß, ob die Inflationsraten korrekt sind. Die Preissteigerungen in unserem täglichen Leben sind alle eine Folge der Inflation. Wenn durch ihre Geldschöpfung die Inflationsraten steigen, dann bestimmt sie die Zinserhöhungen. Sie weiß, was sich in den Tresoren befindet. Auch hierauf kommen wir später zurück. Sie lenkt die Wirtschaft und somit die Völker. Sie kann sie erschaffen und vernichten und frei nach Belieben Krisen oder Kriege anzetteln.

Das Ausmaß ihrer Macht zeigt sich darin, dass sie weder von unserer Regierung noch von der Presse infrage gestellt wird. Menschen, die all dies durchschauen, werden ignoriert. Wir müssen unwissend bleiben.

Erinnern Sie sich noch an die Einführung des Euros? Wir wurden nicht gefragt. Ein Volksentscheid war nicht nötig. Und nun verstehen Sie auch warum. Ein Staatsstreich wird für gewöhnlich nicht mit einem Volksentscheid angekündigt. Was bot man uns stattdessen? Vollendete Tatsachen und debile Werbespots. in denen man uns singend und jubelnd zu verstehen gab, dass wir uns über den Euro, den Höhepunkt der zentralisierten Macht, freuen sollten, So sieht also das Bild aus, dass unsere Herrscher von uns haben:

Idioten, denen man alles auftischen kann. Der Standpunkt unserer Regierung Ist deutlich.

Dass selbst unser Bildungssystem hier kein Licht ins Dunkel bringen kann, sollte uns eine Warnung sein. Wie im weiteren Verlauf noch deutlich werden wird, haben uns führende Wirtschaftler oft schon vor Jahrhunderten wieder und wieder gewarnt, doch ihre Bücher wurden von unserem Bildungssystem ignoriert und liegen nun als Staubfänger in den Bibliotheken,

Wie genau funktioniert diese Geldschöpfung? Hierfür benötigt man als Banker zunächst eine Ausrede. Der Anlass zur erhöhten Geldschöpfung ist der, (lass unsere Regierung ihre Zielsetzungen erfüllen muss. Wir kommen später darauf zurück, welche Ziele dies sind. Mit der Geldschöpfung steigen die Investitionen und somit erhöht sich auch die Zahl der neuen Arbeitsplätze.

Eine Ausrede zur Geldschöpfung begegnet uns fast täglich: steigende Immobilienpreise, Umschuldung von Hypotheken und niedrige Zinssätze. Doch warum sind die Immobilienpreise in den letzen Jahren so stark angestiegen? Die Antwort auf diese Frage ist einfach: In den Neunzigerjahren rollte eine Automatisierungswelle über uns hinweg und Ehefrauen mussten hinter dem Herd hervorkommen. Bei der Aufnahme einer Hypothek nutzte man nun den Vorteil, dass viele Haushalte aus Doppelverdienern und -verdienerinnen bestanden. Die Folge: Die Nachfrage stieg und mit ihr auch die Preise. Durch die Preissteigerungen entstand bei den bestehenden Immobilien ein Mehrwert, der mittels der Umschuldung von laufenden Hypotheken zu Geld gemacht werden konnte. So schufen die Banken mehrere Milliarden aus dem Nichts.

Die Menschen gaben ihr Geld aus, beispielsweise für Autos und natürlich für die daraus resultierenden Staus. Das nennt man dann "Wirtschaftswachstum". Und die Opfer? Das sind unsere Familien, da eine Familie mit nur einem Verdiener oder einer Verdienerin aufgrund dieser Preissteigerungen heutzutage kein Haus mehr kaufen KANN. Unserer Regierung sei Dank.

Und was sagt unser Schleusenwärter zu diesem Geldwachstum? Regelmäßig erscheinen Berichterstattungen der EZB, dass dieses Wachstum doppelt so hoch ist, als ursprünglich vorgesehen war. Mit eiserner Miene wird dann bekannt gegeben, dass die Wachstumsrate des Gelds bei 11,5 % und die Inflationsrate bei 2,5 % liegt. Bankenbeobachter weisen maximal darauf hin, dass bei der Berechnung dieser Werte bestimmte Faktoren nicht mit einbezogen wurden. Wir denken uns, es wird schon stimmen, und schalten weiter.

Im August 2008 kam es schließlich zu der von vielen Menschen bereits seit Jahren erwarteten Krise auf dem amerikanischen Immobilienmarkt. Banken hatten ihren Kunden Kredite gewährt, ohne vorher deren finanzielle Situation zu überprüfen!

Glauben Sie daran? Die Hierarchie einer Bank gleicht der beim Militär. Warum? Um die Wirtschaft am Laufen zu halten und soziale Unruhen zu vermeiden. Menschen, die sich abschuften, haben schließlich keine Zeit für Demonstrationen.

Es interessiert die Banken kein Stück, ob die Hypotheken bezahlt werden. Die Immobilien gehören schließlich ihnen und laufen nicht weg. Sie befinden sich in der angenehmen Position, jederzeit die Reißleine ziehen zu können, wenn ihnen danach ist. "Die Aufsicht der Banken hat versagt", behauptete der Untersuchungsausschuss nach dem Ausbruch der Krise.

Wie kann das passieren? Banken, die Geld an Hauskäufer und -käuferinnen verleihen, holen sich das benötigte Geld von anderen Banken, die sich wiederum dieses Geld von der amerikanischen Zentralbank leihen. Diese Bank, die  Federal Reserve, hat das alleinige Recht auf Geldschöpfung in den USA und hat in den letzten Monaten, wie auch die EZB, mehrere Milliarden aus Ihren Computern hervorgezaubert, um die Krise zu bremsen.

Durch den Crash in den Vereinigten Staaten befindet sich die Welt seit 2009 in einer Kreditkrise. Firmen können ihre Arbeit nicht verrichten, weil ihnen keine Kredite gewährt werden" Regierungen sprechen über Sparmaßnahmen, die Arbeitslosigkeit nimmt überall zu und in vielen Ländern, wie beispielsweise in Spanien, leiden die Menschen immer öfter Hunger.

Doch was ist die tatsächliche Ursache dieser Krise? Die Krise ist aus einem Mangel an Geld entstanden. Am 11. September 2008 zogen unsere hohen Herren Milliarden aus dem Zahlungsverkehr. Dies ist die Ursache für die Krise, und zwar die einzige Ursache.

Wacht auf! Diejenigen, die Geld durch einen einzigen buchhalterischen Eintrag erschaffen können, können dieses Geld ebenso einfach wieder vernichten. Diejenigen, die eine Zeit des "einfachen Gelds" geschaffen haben, können mit den gleichen Mitteln auch eine Zeit des "Mangels" erschaffen.

WENN SIE HOFFEN, DASS GELD SIE UNABHÄNGIG MACHT, DANN WERDEN SIE NIE UNABHÄNGIG SEIN." (Henry Ford)

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Wie funktioniert die Inflation?

In unserem täglichen Leben nehmen wir sie fast wie ein Naturschauspiel wahr und unsere Herrscher lassen uns in diesem Glauben.

Stellen Sie sich vor, Sie wären so reich wie Dagobert Duck, mit einem Speicher voll Geld. Aber trotzdem ist es nur Geld. Wenn Sie es ausgeben, ist es nur genau das wert, was Ihnen jemand dafür bietet. Was dieser Jemand bietet, bestimmt die Bank. Wenn sie die Inflationsraten hochschraubt, bekommen Sie immer weniger für Ihr Geld.

Dass die großen Bosse in Frankfurt 2001 beispielsweise beschlossen, dass man für einen niederländischen Taler (2,50 Gulden) einen niederländischen Gulden (einen Euro) bekam - ein schlechter Tausch - machte eines deutlich: Wer vom Geld abhängig ist, hat einen sehr schlechten Stand.

Geld kann weder Unabhängigkeit noch Sicherheit bieten. Auch Dagobert Duck hat einen Abfluss in seinem Geldspeicher und er ist nicht in der Lage, ihn zu schließen.

Diese künstlich am Leben erhaltene Verwirrung entsteht so: Man spricht bei steigenden Löhnen und Preisen von Inflation, doch diese ist eine Folge der Geldschöpfung unserer Banken. Sie erschaffen Geld aus dem Nichts, indem sie Kredite und niedrige Zinssätze in die Gesellschaft pumpen. Man könnte dies auch als Diebstahl bezeichnen.

Der Wirtschaftler John Maynard Keynes war ein britischer Ökonom, Politiker und Mathematiker. Er zählt zu den bedeutendsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts und ist Namensgeber des Keynesianismus. Seine Ideen haben bis heute Einfluss auf ökonomische und politische Theorien.

In seinem 1920 erschienenen Buch The Economic Consequences of the Peace (Die wirtschaftlichen Folgen des Friedensvertrages, München 1920) schreibt er Folgendes:                                         
"Durch einen kontinuierlichen Prozess der Inflation kann die Regierung heimlich und unbemerkt den Reichtum ihrer Bürger konfiszieren. Auf diese Weise konfisziert man nicht einfach, nein, man konfisziert willkürlich. Während dieser Prozess viele Menschen verarmen lässt, bereichert er doch EINIGE WENIGE." (Mit EINIGE WENIGE ist in diesem Fall unsere Machtselite gemeint).

Er schreibt weiter: "Es gibt keinen subtileren und sichereren Weg, an den bestehenden Grundfesten unserer Gesellschaft zu rütteln, als den, ihre Währung zu verderben. Auf diese Weise vereint man alle versteckten Kräfte des Wirtschaftsrechts, um sie zur Zerstörung einzusetzen, und zwar so, dass es für niemanden zu durchschauen ist."

Die wirtschaftlichen Folgen des Friedensvertrages, Duncker & Humblot, München 1920,22l.

Inflation: Durch Katastrophen wie zum Beispiel in Simbabwe sind wir Bedrohungen ausgesetzt, die bis in die Grundfesten unseres Daseins hineinreichen. Diese Angst kann man sich zunutze machen: Wenn das gemeine Volk die immensen Lohnerhöhungen der höheren Staatsdiener bemerkt und Mut aufbringt, Einsicht in die Gehaltstabellen zu verlangen, wird diese Initiative im Keim erstickt und arrogant beiseitegeschoben, mit der Mitteilung, dass die Inflation unverantwortbar hoch ausfallen und unsere Wirtschaft überlastet wird. (Unsere Wirtschaft ist schon mit 3 % überlastet, während das Wirtschaftswachstum in China bereits seit mehreren Jahren bei 10 bis 11 % liegt, aber dies nur am Rande).

„Wir müssen unseren Platz kennen und Verantwortung übernehmen!" wird uns von den höheren Staatsdienern immer wieder gesagt. Der Direktor der EZB Trichet, nennt dies den .Zweitrundeneffekt": Wenn das arbeitende Volk in Lohnverhandlungen aufgrund gestiegener Lebenshaltungskosten höhere Forderungen stellt, verursacht dies eine Inflation und bedroht die wirtschaftliche Stabilität. Und dann wird ein Machtwort gesprochen:

„Wir werden nicht dulden, dass sich die Zweitrundeneffekte materialisieren.“ 
In der niederländischen Tageszeitung Financieel Dagblad vom 27. Dezember 2007: Wahrscheinlichkeit auf Zinssenkungen der EZB geschrumpft.

Eine deutliche Botschaft an die Lokalpolitiker, Gewerkschaften und Arbeitgeber im Eurogebiet. Mit anderen Worten: "Tut, was wir sagen, ansonsten spürt ihr die Konsequenzen“ (Zinserhöhungen).

Der Direktor der EZB steht seit der Einführung des Euros offiziell an oberster Stelle der Rangordnung.

Und dann gibt es noch die höheren Staatsdiener selbst: Sie arbeiten nicht, sie pflegen lediglich Kontakte. Inflation ist ein willkommenes Mittel, um zu verhindern, dass wir zu reich werden. Und sollten wir doch einmal zu hohe Lohnerhöhungen bekommen haben, werden wir sofort mit der Festsetzung höherer Inflationsraten - und somit mit höheren Mieten, Energiekosten, usw. - bestraft.

Leiden die höheren Staatsdiener denn nicht auch unter der Inflation? Hierfür gibt es eine bekannte Lösung: ZINSEN.

Zinsen sind ein Mittel, um das Vermögen der Kapitalkräftigen zu beschützen. Einfache Menschen wie wir müssen sich Geld leihen, wenn sie investieren oder ein Haus kaufen wollen. Je höher die Zinsen, desto kleiner sind also unsere Möglichkeiten. Höhere Staatsdiener müssen sich kein Geld leihen. Wenn doch, dann gibt es hierfür spezielle Regelungen. Je mehr Geld, desto mehr Möglichkeiten. Man denke nur an Steuerparadiese oder Briefkastenfirmen.

Abzüge von Hypothekenzinsen in beispielsweise den Niederlanden oder hierzulande sind eigenartig: Warum berechnet die Bank diese Abzüge nicht selbst? Wir müssen einander also auf steuerlichem Weg auf der Tasche liegen. Was unseren Kontostand angeht, macht es für uns keinen Unterschied. Nur die Immobilienpreise schießen in die Höhe, denn die Nachfrage steigt.

Die Zinsen steigen, wenn die Inflation steigt, sagt man. Sieht man sich die tatsächlichen Zahlen an, sofern man sie denn zu Gesicht bekommt, dann fällt auf, dass dieser Zusammenhang relativ ist. Da die tatsächliche Geldmenge nur der Bank bekannt ist, steht der Manipulation hier nichts im Weg.

Das Zins-und-Inflationsmodell ist eine brillante Idee: Arbeitskraft ist der Motor unserer Wirtschaft. An diese hat man den Begriff Inflation gekoppelt: Was man sich heute durch harte Arbeit verdient hat, kann morgen schon an Wert verloren haben.

Das Kapital, das durch UNSERE Arbeit verdient wird, ist im Wesentlichen ein statistischer Faktor. Ohne Arbeit steht der Markt still und man kann es genauso gut verbrennen. Aber hier verschafft die Zinssetzung Abhilfe. Das Kapital wächst von ganz al1eine. Man könnte dies auch als eine Form des Parasitismus bezeichnen. Der Besitzer des Kapitals arbeitet natürlich nicht, denn das tun wir für ihn. Er beschränkt sich darauf, den Geldstrom dorthin zu lenken, wo die Arbeitskräfte am günstigsten sind. Durch den Zinsmarkt ist seine Position sicher - Generation für Generation.

"Zinsen schlafen nicht. Weder werden sie krank noch sterben sie. Sie gehen nicht ins Krankenhaus und arbeiten auch an Sonn- und Feiertagen. Sie nehmen keinen Urlaub, machen keine Ausflüge und verreisen auch nicht. Sie haben keinen Spaß und werden nicht entlassen. Sie leisten keine Kurzarbeit. Ihnen gehen nie die Mittel aus und sie erleben auch keine Durststrecken. Sie zahlen keine Steuern. Sie kaufen kein Essen und auch keine Kleidung. Sie sind ohne Wohnraum, müssen keine Reparaturen erledigen, keinen Klempner rufen und auch nicht streichen. Sie haben weder Frau noch Kinder, keinen Vater, keine Mutter und auch keine Angehörigen, um die sie sich kümmern müssen. Sie haben keine Lebenshaltungskosten. Sie haben keine Hochzeiten, Geburten oder Todesfälle. Sie haben weder Liebe noch Sympathie. Sie sind unbarmherzig und hart wie Granit. Einmal in den Miesen werden Zinsen zum ständigen Begleiter, Tag und Nacht. Man kann ihnen nicht aus dem Weg gehen oder ihnen entkommen. Man kann sich nicht von ihnen trennen. Sie reagieren weder auf Flehen noch auf Bitten oder Befehle. Und wann immer man sich ihnen in den Weg stellt, ihren Weg kreuzt oder ihren Forderungen nicht nachkommt, zerstören sie einen“.

J. Reuben Clark, April 1938 (Clark war Under Secretary of State und amerikanischer Botschafter in Mexiko unter Präsident Calvin Coolidge).

„Zinsen sind ein Werk des Teufels." (Thomas A. Edison)23

Zinsen sind der Motor, der die Kluft zwischen Arm und Reich wachsen lässt: Je höher die Zinsen, desto schneller weitet sich diese Kluft aus. Durch den Internationalen Währungsfond (IMF) und die Weltbank wird auf diese Weise die Dritte Welt geplündert, indem man sie die Zinsen auf ihre Schulden in Rohstoffen begleichen lässt. Der Zweck der Armut? Arme kann man unwissend lassen. Sie sind wehrlos und denken nicht weiter als bis zur nächsten Mahlzeit. Überleben, das ist alles. Armut erfüllt, genau wie Krieg, einen wirtschaftlichen Zweck.

Und wir? Wir bekommen Schuldgefühle und engagieren uns in der "Entwicklungshilfe". Das ist für unsere Regierungen natürlich ein wichtiger Punkt auf der Agenda, da wir so von der wirklichen Ursache abgelenkt werden: dem Finanzsystem.

Aristoteles hatte in Politik über Zinsen Folgendes zu sagen: "Zinsen sind Geld, das aus Geld entsteht, und damit die widernatürlichste Form der Erwerbskunst, "

Nicht nur die Bibel, sondern auch der Prophet Mohammed verbietet Zinsen. Mohammed war in seiner Jugend Kaufmann und verstand den Handel. Er ließ Zinsen verbieten, da aus ihnen Machtkonzentrationen hervorgehen können, die den Interessen des Handels zuwider sind und ihn kontrollieren oder manipulieren können. Mohammed erkannte das Potenzial der Zinsen als Machtfaktor.    

 5. Buch Mose: Gebote für das Leben des Volkes (Deuteronomium 5:20,23

Zinsen erzeugen Überfluss bei den Reichen und Kargheit bei den Armen. Für unsere Herrscher sind sie ein Instrument der Macht. Sie setzen Zinserhöhungen ein, um Knappheiten zu kreieren, und Zinssenkungen, um Wachstum und Wohlstand voranzutreiben (die "Goldenen Zwanziger").

Es folgt ein anschauliches Beispiel dafür, wie unsere Herrscher wirklich mit Geld umgehen:
"DER IRAK WAR EINE GELDDUSCHE. WIR KONNTEN MIT ,BRICKS' VON 100-DOLLAR-SCHEINEN FUSSBALL SPIELEN.,. 
The Guardian, 20. März 2006. Bricks sind eingeschweißte Pakete mit 16.000 Scheinen ä 100 Dollar, also 1,6 Millionen pro Paket.

Bei der US-Notenbank in New York war das Guthaben des Iraks verwahrt. Im ersten Jahr der amerikanischen Besetzung unter der Übergangsregierung von Paul Bremer wurden insgesamt 363 Tonnen 100-Dollar-Scheine palettenweise mit C-130-Flugzeugen nach Bagdad gebracht. Diese Transporte fanden alle zwei Wochen statt, mit dem größten beförderten Betrag am 22.Juni 2004 mit 2.401.600.000 Dollar, der größte Transport von Bargeld in der Geschichte der US-Notenbank. Der Gesamtbetrag belief sich auf etwa 20.000.000.000  (20 Billionen) Dollar.

Die Angelegenheit wurde von einem obskuren Wirtschaftsbüro namens North Star Consultants Inc. abgewickelt, das laut Stuart Brown, einem Assistenten Bremers, in einer Privatwohnung in San Diego betrieben wurde. Noch besser: "Es wurde berichtet, dass die gesamte CPA - Buchhaltung von einem einzigen Anbieter durchgeführt wurde, dessen Aufgabe es war, die Excel-Dateien auf dem neusten Stand zu halten. Eine Person verantwortlich für 20 Billionen. ,,  
Zitiert nach Senator Henry Waxman, Democratic Policy Comrnittee Hearing, am 14. Februar 2005.

Im Jahr 2003, nach dem Einfall der Amerikaner im Irak, wurden die UN- Sanktionen aufgehoben, sodass die 20 Billionen zur freien Verfügung standen. Es bedarf keiner weiteren Erklärung, dass das, was sich hier ereignete, mit böser Absicht geschah. Es passt in die Strategie unserer Herrscher, die irakische Bevölkerung wirtschaftlich und sozial zu zerrütten. Dies ist der Beweis dafür.

Es war in einigen Kreisen bekannt, dass dieses Geld existierte und dass man hiermit die Wirtschaft hätte aufbauen und die Bevölkerung mit Trinkwasser und Medikamenten hätte versorgen können. Man hatte jedoch andere Pläne mit diesem Geld und so geschah es, dass dieses Geld einfach aus dem Flugzeug auf die Landebahnen geworfen wurde. Die Verantwortlichen hierfür konnten von der Waxman-Kommission natürlich nicht mehr ausfindig gemacht werden. Es war die Übergangsregierung Paul Bremers, die diese Geldtransporte angeordnet hatte und auch den allergrößten Transport am 22. Juni veranlasste - kurz bevor die Regierungsgeschäfte wieder an das irakische Volk übertragen wurden. Der letzte Transport ereignete sich am 25. Juni 2004 mit 1.600.000.000 Dollar.

Man manipulierte die Verteilung des Gelds, um eine ordnungsgemäße Zuweisung zu verhindern. Anders als bei Bankkonten kann man bei der Verteilung mittels C-130-Transportflugzeugen nicht nachweisen, wo das Geld gelandet ist. Es kann also niemand beweisen, dass die Iraker ihr Geld nicht bekommen haben. Das Wirtschaftprüfungsunternehmen KPMG erhielt den Auftrag, die Bücher zu kontrollieren, was aufgrund der von der Übergangsregierung getroffenen Maßnahmen jedoch nur teilweise gelang.

Auch Herr Bremer wurde von der Waxman-Kommission zu diesen Ereignissen befragt. Seine Antwort? "Die Prüfer nehmen an, dass der Bund Standards zur finanziellen Transparenz und Genauigkeit der Bücher gewährleisten kann, die selbst friedliche westliche Länder innerhalb eines Jahrs schwer erfüllen können, besonders wenn sie sich mitten im Krieg befinden."

Herr Bremer, zuvor amerikanischer Botschafter in Den Haag, spielte den Ball zurück und wies jede Verantwortung von sich. Seine Aussagen widersprechen jedoch dem Tempo und der Art und Weise, mit der die Transporte stattgefunden haben. Wäre die Situation wirklich so undurchsichtig gewesen, wie er es vorgibt, dann hätte man doch zumindest erwarten können, dass er präventive Maßnahmen ergreifen würde, um solch ein Chaos zu verhindern.

Diese Geschichte lehrt uns etwas über die Mentalität der Menschen, mit denen wir es hier zu tun haben, und darüber, wie sie Geld sehen: als Waffe. In diesem Fall wurde der Irak auf wirkungsvolle Art und Weise seines Reichtums beraubt und die Sintflut an Geld, die über ihn hereinbrach, diente einzig und allein dem Zweck, ihn tiefer ins Elend zu reißen. Man schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. (Die Waxman-Kommission hat in ihrer Berichterstattung weiter mitgeteilt, dass die Firma Halliburton, die unter anderem auch für das Weiße Haus tätig ist, insgesamt 10,8 Billionen Dollar bekommen hat. Natürlich nicht korrekt verbucht.)

Es ist schon seltsam, dass genau diese amerikanische Regierung bereits seit geraumer Zeit Nordkorea beschuldigt, 100-Dollar-Scheine zu fälschen. Diese merkwürdige Geschichte ist allein aufgrund von Bildern gestapelter Paletten mit Dollarscheinen entstanden und publik geworden - eine Menge, die für einen normalen Menschen kaum vorstellbar ist.

Stellen Sie sich die gleiche Situation als eine virtuelle Transaktion am Computer vor. Es hätte kein Hahn danach gekräht. In diesem Fall wäre es ein Leichtes gewesen, den Verbleib des Geldes zu kontrollieren. Doch das war nicht der Plan: Mit Bargeld verursacht man Chaos und entzieht sich dann der Verantwortung.

Man muss sich natürlich darüber im Klaren sein, dass diese Machenschaften auf globalem Niveau Peanuts sind und, wenn sie mit dem Computer getätigt werden, nicht weiter auffallen. Regeln gelten nur für uns, nicht für unsere Herrscher.

Die Frage "Was ist Geld?" ist für unser Auffassungsvermögen vergleichbar mit der Frage "Ist die Erde eine Kugel oder eine Scheibe?". Es geht hier um eine grundlegende Erkenntnis: Wie nehmen wir Geld wahr? Für unsere Staatsoberhäupter ist es einfach: Geld ist ein Mittel, um die eigenen Ziele zu erreichen. Man stellt es kiloweise her und überlässt die Buchhaltung seinen Freunden, wie etwa den "Großen Vier": KPMG, PricewaterhouseCoopers, Deloitte Touche und Cap Gemini. Man benutzt Geld im bildlichen Sinne als Köder. Wir werden schon anbeißen, unsere Kinder brauchen schließlich etwas zu essen. Es würde uns im Traum nicht einfallen, dass dieses Geld ein Köder ist und dass jemand am anderen Ende der Angel sitzt und uns so in eine bestimmte Richtung lenkt. Und die Richtungen, in die man uns bis heute gelenkt hat, verheißen nichts Gutes: Man hat ein globales Imperium errichtet.. Es gibt Hungersnöte, Kriege, Krankheiten und Verschmutzung.

WENN GELD AUS DEM NICHTS ERSCHAFFEN WERDEN KANN, DANN IST ES NUR LOGISCH, DASS MAN ES NUTZT, UM DEN MENSCHEN EIN NORMALES LEBEN ZU ERMÖGLICHEN.

Das sind wir als Menschen uns gegenseitig schuldig.

Diejenigen, die an der Macht sind, lassen ihren Worten doch keine Taten folgen. Was sie jedoch sehr wohl mit dem Geld tun, ist, uns gegeneinander aufzuhetzen, um uns gegenseitig zu bekriegen. Für sie ist die Welt nichts weiter als eine große Arena. Um uns zum Kämpfen zu motivieren, säen sie in den Medien Angst, Hass und Unsicherheit und erzeugen mittels der Wirtschaft Knappheiten. Das, was uns als Menschen miteinander verbindet, unser gemeinschaftliches Tauschmittel Geld und unsere Kreativität, verwendet man gegen uns. Solange wir uns so missbrauchen lassen (durch unsere Angst, Dummheit oder einfach unseren Mangel an Selbstvertrauen), wird sich dieser Prozess fortsetzen und uns alle seine grausamen Konsequenzen spüren lassen. Wir werden sehen, dass es hier um einen Plan geht, der auf mehrere Jahrhunderte ausgelegt ist. Er hat, wie später erklärt wird, einen Anfang und ein Ende.

Jacques Attali, hoher Berater unter Francois Mitterrand während dessen Präsidentschaft in Frankreich und einer der einflussreichsten Menschen in der europäischen Spitze, behauptet in seinem Buch Millennium, Winners und Losers in the Coming World Order Folgendes:
"In der Vergangenheit dachten Oberhäupter oder Regenten in Jahrhunderten, nicht in Quartalseinnahmen oder Legislaturperioden."

Für unsere globale Spitze gilt dies noch heute: Sie hat über die Jahrhunderte hinweg eine Maschinerie aufgebaut, mit dem Ziel, eine Neue Weltordnung durchzusetzen. Jacques Attali ist ein Eingeweihter und der Titel seines Buchs impliziert, dass diese Ordnung nicht nur Gewinner hervorbringen wird.

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Anhäufung von Gold
ist Anhäufung von Macht

Wenn man ein Machtspiel spielt, mit der gegenseitigen Abhängigkeit der Menschen voneinander und ihren Bedürfnissen als Einsatz, dann muss man dafür sorgen, dass dieses Spiel für sie nicht zu durchschauen ist. Gemeinschaften gehen aus der gegenseitigen Abhängigkeit der Menschen voneinander hervor. Die grundlegendste Strategie, um Macht zu erlangen ist es, diese' gegenseitige Abhängigkeit zur gemeinschaftlichen Abhängigkeit von einem von oben auferlegten System zu machen. Die Methode ist simpel: Man besitzt ein knappes Gut, dem die Gemeinschaft einen universellen Wert beimisst. Je größer die Abhängigkeit vom Anführer und seinem System, desto größer ist die Macht.

Eine Alternative: Hierzu benötigt man einen Gegenstand, den nur man selbst besitzen und beherrschen kann, der knapp ist, der in großen Mengen gut bewacht und aufbewahrt werden kann, der nicht verderben kann und der eine unbegrenzte Lebensdauer besitzt. Wenn es gelingt das, was die Menschen selbst kontrollieren, wie beispielsweise Wasser, Nahrung, Vieh usw., an diesen zentralen Gegenstand zu binden, dann hat man sein Ziel erreicht- und das, so zeigt die Geschichte, für viele kommende Generationen.

Dieser zentrale Gegenstand ist, wie Sie bemerkt haben werden, GOLD.

So wie das Konzept "Gott" der Kirche Autorität verleiht, so verleiht das Konzept "Gold" den Banken Autorität.

Aber wie beständig ist diese Autorität?

Zunächst einmal muss man dafür sorgen, dass man dieses Gold besitzt. Da es sich hierbei um einen festen physischen Gegenstand handelt, kann man seine genaue Menge bestimmen und ihn an einem oder mehreren bewachten Orten aufbewahren. Das nennt man Kontrolle.

Als Nächstes folgt Schritt drei, der wichtigste Schritt: die Mythologisierung. Das Konzept "Gold" ist somit das weltliche Pendant zum Konzept "Gott".

Gold ist selten und seine Qualität ist von Dauer. Es ist somit die perfekte Grundlage der Macht für jene, die es kontrollieren.

Ein Beispiel für eine solche Mythologisierung?

In der Vergangenheit maßten sich die Vorgänger unserer heutigen Oberhäupter einen göttlichen Status an und machten diesen deutlich, indem sie sich mit Gold umgaben: an ihren Körpern, an ihren Gebäuden und an ihren Tempeln.

Auch in der Bibel gibt es ein anschauliches Beispiel hierzu: das Kalb, Im Buch Exodus, Kapitel 32, befiehlt Aaron dem Volk Israels, alle goldenen Gegenstände auszuhändigen, um sie zu schmelzen und ein goldenes Kalb aus ihnen zu gießen. Als das Goldene Kalb errichtet war, jubelte das Volk und rief: "Dies sind deine Götter, Israel, die dich aus dem Land Ägypten hinausgeführt haben." Hier wird dem Gold eine Bedeutung beigemessen: Wo das Gold hingeht, dort geht auch das Volk hin.

Dies hat sich bis zum heutigen Tag nicht geändert: Unsere globalen Oberhäupter und Banker können uns mittels Gold (oder dem hiervon abgeleiteten Geld) überall hinschicken, wohin sie möchten. Die Kontrolle über das Gold ist somit nicht der Zweck, sondern das Mittel zum Zweck. Der eigentliche Zweck ist die Kontrolle über unseren Geist, unseren Willen und über das, was uns ausmacht, das, was uns zu Menschen macht. Wenn dieses Ziel erreicht ist - und es ist beinahe so weit -, dann ist der göttliche Status unserer Herrscher gesichert.

Welchen Einfluss hat diese Mythologie auf uns Menschen?

Jeder und jede von uns hat sicher schon einmal vom Goldrausch gehört: Ganze Volksstämme tauchten in der amerikanische Wüste unter, um wie Maulwürfe den Boden zu durchsieben in der Hoffnung auf '" Ja, auf was eigentlich? Ein besseres Leben? Kann man Gold essen oder darin wohnen? Man kann mit Gold selbst nichts machen, aber man kann dafür sorgen, dass andere Menschen etwas für einen machen. All dies hat unvorhersehbare Folgen.

Die Bereicherung des einen ist der Untergang des anderen oder im darwinistischen Gesetz: das Recht des Stärkeren. Und der Stärkere ist der, der den meisten Besitz hat. Heutzutage nennt man dies "Konkurrenz" oder den „Freien Markt“. Und dieser Besitz wird durch eben diesen Prozess automatisch vergrößert. Das gewonnene Gold landet schließlich automatisch mittels des Geldsystems in den Bankschließfächern.

Jeder der Gold gefunden hat, tauscht es gegen das gängige Zahlungsmittel ein: Papiergeld. Diese Scheine werden von unseren Herrschern über die Banken in Umlauf gebracht und so kommt das Gold automatisch zu ihnen. Gleiches geschieht genauso in der Dritten Welt: Goldminen in Südafrika oder Brasilien werden vom Volk geplündert. Das Gold "verkaufen" sie dann für ein paar Dollarscheine an unsere Herrscher. Es liegt nun sicher in Schießfächern in der Schweiz, in London usw.

Vor einiger Zeit wurde im Fernsehen ein Interview mit einigen südafrikanischen Arbeitern der Kimberley-Diamantmine ausgestrahlt: Die Mine war erschöpft und man sah nichts als ein großes Loch im Boden. Die Arbeiter waren arbeitslos und die Diamanten lagen nun in Antwerpen und London. Die Männer hatten weder eine Rente noch andere Unterstützungen. Das war nicht mehr drin. Arbeit gab es keine mehr. Die logische Konsequenz: Der Reichtum war weg und die Arbeiter konnten nun zwischen Alkoholsucht und  Kriminalität wählen.

Das Papiergeldsystem tut also zwei Dinge für uns: Es beraubt uns unserer Rohstoffe und zerstört unsere lokale Wirtschaft und Gesellschaft.

Das von unseren Herrschern sichergestellte Gold kann mittels des hiervon abgeleiteten
(Papier- )Geldsystems überall seinen Einfluss geltend machen. Der lange Arm des Dollars reicht in jeden Winkel unseres Planeten. Man nimmt unseren Planeten nicht mit Waffen ein, man nimmt ihn mit Scheinen ein.

Die Mythologie rund um das Gold wird bis zum heutigen Tage aufrechterhalten. Auf der Website der US-Notenbank in New York steht ein Dokument, das Informationen über die Goldreserven dieser Bank und deren Aufbewahrungsort, den "Vault" in Manhattan, enthält. Das Dokument beginnt mit einem Zitat des ehemaligen französischen Staatschefs Charles de Gaulle:

"Es gibt keinen anderen Maßstab und keinen anderen Standard als Gold. Ja, Gold, das sich niemals verändert, das in Blöcke, Barren und Münzen gegossen werden kann, das keine Nationalität besitzt und das auf ewig als die universell akzeptierte, unveränderliche Finanzwährung par excellence akzeptiert werden wird."

In der Tat eine Binsenweisheit. Doch eine Frage bleibt: Ist es für jeden Stamm, jedes Volk und jede Gemeinschaft eine Notwendigkeit, dieses Dogma beizubehalten, um die eigene finanzielle Zukunft abzusichern? Es gibt Flecken auf unserer Erde, auf denen kein Gold zu finden ist und es keinen Wert besitzt. Man benötigt nicht zwangsweise einen Goldstandard, um eine funktionierende Wirtschaft zu begründen.

Unseren Herrschern ist dies bewusst, doch sie behalten dieses Dogma bei, da ihnen ohne den Goldstandard keine Möglichkeit mehr bliebe, die Macht zu bündeln und die Spielregeln zu bestimmen. Unsere Herrscher glauben an dieses Dogma, da ihre Existenz davon abhängt. Und es kommt ihnen natürlich gelegen, wenn auch wir daran glauben.

Unsere Geschichte lehrt uns dass wir, wenn wir diesem dogmatischen System nicht hörig sind - sei es durch Unglauben, sei es durch den Drang nach wirtschaftlicher Unabhängigkeit - unsere Herrscher Mittel und Wege kennen, um einzugreifen: Kolonisation, Kriege, Staatsstreiche usw. Heutzutage nennt man diese Mittel und Wege "Globalisierung". Ihr Ziel ist die Weltdiktatur. Dieser Prozess kann gestoppt werden, doch dann muss man sich von unserem Mythos verabschieden. Uns gegenüber wird die Globalisierung als "Fortschritt" verkauft. Man spricht von einer "Weltgemeinschaft", einem "globalen Dorf' und anderen großen Worten. In Wirklichkeit aber geht es um die Zentralisierung von Macht und Reichtum, die den gesamten Erdball umspannt. Dieser Prozess ist bereits so weit fortgeschritten, dass in einem Bericht der Vereinten Nationen, The World Distribution of Household Wealth" vom 5. Dezember 2006, Folgendes festgestellt wird: 2 % der erwachsenen Menschen besitzen mehr als die Hälfte des vorhandenen Reichtums. Ausgehend davon, dass dieser Reichtum dazu verwendet wird, Menschen zu kontrollieren, ist der Einfluss dieser Menschen nahezu allumfassend. Wie es dazu kommen konnte, lesen Sie im weiteren Verlauf.

Vielleicht haben Sie den Film Das Geheimnis gesehen. In diesem wird behauptet, dass 1 % der Menschheit 96 % des vorhandenen Geldes besitzt. Man erklärt diese Situation damit, dass sie aus einem geheimen Plan hervorgegangen ist, den einzig und allein dieses eine Prozent kennt: dem Gesetz der Anziehung. Positive Gedanken erzeugen positive (im-)materielle Dinge: Ein neues Auto, eine glückliche Beziehung usw. Konzentriere dich darauf und es wird dir (in-)direkt widerfahren! Sie sind also nur deshalb so reich, weil sie so schlau sind und wir so dumm.

Diese teure Produktion, Das Geheimnis, überall im Handel erhältlich, versucht, uns deutlich zu machen, dass wir die Ursache für unsere Probleme in uns selbst suchen müssen (Erzählen Sie das den Menschen in Darfur). Des Weiteren dürfen wir nicht auf die Idee kommen, dass die reichsten ein Prozent von ihren Besitz durch Kriege, Raub, Lügen und Manipulation erlangt haben. Dieser Film zeichnet ein Bild der globalen Elite, das nicht der Wirklichkeit entspricht. Um beim Thema Krieg und Raub zu bleiben: Alle großen Feldzüge der Geschichte, von Dschingis und Kublai Khan bis zu Alexander dem Großen, beinhalteten die gewaltsame Ansammlung von Gold. Mit Gold finanziert man Feldzüge und je mehr man besitzt, desto weiter reicht die Logistik. Und wenn der Feldzug beendet und der Sold bezahlt ist, dann wird gefeiert und der Sold im Herrschaftsbereich des Feldherrn wieder ausgegeben. Die Besteuerung tut ihr Übriges dazu, um das Geld schlussendlich wieder zu seinem Ausgangspunkt zurückzubringen.

Alexander deI Mar und Stephen Zarlenga haben diese Abläufe umfassend untersucht und Bücher darüber geschrieben. In diesen wird deutlich, dass die Goldkonzentration über die Jahre hinweg ihren definitiven Schwerpunkt im relativ kleinen Westeuropa fand: einem zentralen Punkt auf der Landkarte, auf drei Seiten vom Meer begrenzt. Das derzeitige globale Imperium wird von hier aus errichtet werden.

Während des Regimes Alexanders des Großen schlug die gleichmäßige Konzentration des Golds definitiv zugunsten des Westens um. Neben Feldzügen gab es noch einen weiteren bedeutsamen Faktor in diesem Prozess: die Bestimmung des Werts von Gold im Vergleich zu Silber. Gold war im Westen grob geschätzt 15-mal mehr wert als Silber, im Osten (Indien) etwa siebenmal so viel. Hieraus ergibt sich, dass Silber aus Europa im Osten doppelt so viel Gold einbrachte wie im Westen. Gleichzeitig bedeutete dies auch, dass Gold aus dem Osten doppelt so viel Silber einbrachte. Die Handelsrouten verliefen von Ägypten bis nach Ostindien - ein Gebiet, das schlussendlich vollständig unter der Herrschaft Alexanders des Großen war.

In seinem Buch The Grand Chessboard misst Zbigniew Brzezinski, Globalisierungsbefürworter, diesem Gebiet erneut große Bedeutung zu und bezeichnet es als den "Eurasischen Balkan".

Nach Alexander dem Großen, zu Zeiten des Römischen Reichs, spielte Gold erneut eine zentrale Rolle: Unter der Herrschaft diverser Kaiser wurden Goldvorräte, beispielsweise aus Ägypten, nach Italien geschafft. Im Byzantinischen Reich wurde das Gold in Konstantinopel zentralisiert. In Westeuropa fand um das Jahr 1200 die größte Gehirnwäsche aller Zeiten statt: Man rief die Kreuzzüge ins Leben. Ihre Ziele waren Macht und Plünderung. Im Jahr 1204 musste Konstantinopel dran glauben: "Der Ertrag dieser Plünderungen bedeutete einen immensen Aufschwung für das Leben in Europa und war höchstwahrscheinlich der wichtigste Faktor dafür, dass Europa schlussendlich die magische Schwelle überschritten und die entscheidende Geldmenge in seinen Besitz gebracht hatte, um ein wahrhaft fortgeschrittenes Geldsystem zu errichten.

Stephen Zarlenga, The Lost Science of Money: The Mythology of Money - The Story of Power, Valatie 2002,574

Es ist bemerkenswert, dass das Gold in Konstantinopel lediglich aufbewahrt und nicht etwa dazu verwendet wurde, um ein wirksames Verteidigungssystem zu errichten. Verwahrung bringt keinen Gewinn ein. Es lag einfach nur da und wartete darauf, dass jemand brutal genug war, zuzuschlagen, wie in diesem Fall die Tempelritter. Die Stadt wurde verwüstet. Der Machtfaktor hatte seinen Dienst bewiesen und wurde beiseite geräumt. Nach diesem Überfall besaß Europa genug Gold, um die Wirtschaft in Gang zu bringen und die Maschinerie aufzubauen, die ihr Ziel am heutigen Tage beinahe erreicht hat.

Einmal in Westeuropa angekommen wusste man genau, was man mit all Gold anstellen würde: In Venedig nutzte man es zu kommerziellen Zwecken, die Königshäuser verwendeten es, um ihr Reich zu regieren, und die Kirche verlieh ihrer spirituellen Macht und ihren Doktrinen Nachdruck, nach dem Motto "Gott ist groß, der Mensch ist klein".

"Nach dem Niedergang von Konstantinopel wurde in ganz Europa durch die lokalen Obrigkeiten Gold in Form von geprägten Münzen in Umlauf gebracht, das in ihren Herrschaftsgebieten als Zahlungsmittel verwendet wurde. Über die Kreuzritter, die sich mehr mit Gold als mit Gott beschäftigten, hielten die ersten Formen des modernen Bankwesens Einzug in Europa. Die Vorfahren unserer modernen Herrscher, die Fürstentümer und die Oberhäupter der Kirche in Rom, hatten ihre Macht gegen Ende des vierzehnten Jahrhunderts so weit gefestigt, dass sie mit Segelschiffen und Waffen den Ozean überqueren und dort das Gold einsammeln konnten. Gegenüber unserem technologischen Vorsprung und der Organisation hatten die Bewohner dort nicht die geringste Chance.

Nun, da die wichtigste Phase, die Ansammlung der entscheidenden Menge Gold in Westeuropa, vollbracht war und man den globalen wirtschaftlichen Schwerpunkt vor Ort sichergestellt hatte, konnte man sich den darauf folgenden Maßnahmen widmen: der Vorbereitung der westeuropäischen Bevölkerung auf die Weltherrschaft. Dies geschah mittels Religion, der Einführung des Dezimalsystems sowie der Erschaffung der Konzepte Nation und Staat. Mithilfe des Banknetzwerks und des Wirtschaftssystems wurden die Bürger in eine Abhängigkeitsbeziehung manövriert, in der das Credo galt: "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing". Sei es für den Bauern, sei es für den  Soldaten, den Seemann, oder andere Bevölkerungsgruppen - unsere Herrscher pfeifen und wir springen.

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Macht, Maschine und Mensch

Unser heutiges globales System beruht auf dem zehnstelligen Dezimalsystem. Dieses haben wir uns nicht ausgesucht, es wurde uns auferlegt. Es geschah durch List, Betrug und die Vernichtung von Kulturen. Es wurde bereits beschrieben, wie der Mittelpunkt des bevorstehenden monetären Weltsystems mithilfe von Goldansammlungen in Europa angesiedelt wurde. Hieraus lässt sich schlussfolgern, dass auch die anderen Grundsteine des globalen Systems in Westeuropa verankert sind.

1668 wurde von John Wilkins in der von ihm gegründeten Royal Society in London ein universeller Maßstab vorgestellt. Aus ihm sollte später das internationale Einheitssystem hervorgehen. Die Royal Society setzte sich aus Mitgliedern der englischen Elite zusammen: Wissenschaftlern, Philosophen, Banker und politische Größen. Die Wissenschaft war ihr wichtigster Zweig. Mitglieder wie Isaac Newton gingen von einem logischen, mechanischen Weltbild aus, getragen von mathematischen Prinzipien und dem Verstand. Die Folgen dieser Annahmen spüren wir heute in unserem täglichen Leben. Das Ziel war es, einen globalen Standard für alle Aspekte unserer Realität zu schaffen, hergeleitet aus einem Dezimalsystem.

Es gibt sieben Basiseinheiten:

Meter                                                 Länge

Kilogramm                                        Gewicht

Sekunde                                             Zeit

Ampere                                              elektrischer Strom

Kelvin                                               Temperatur

Mol                                                    Stoffmenge

Candela                                             Lichtstärke

Diese Grundlagen unserer Realität sind genau bestimmt. Unsere Herrscher haben jedoch eine achte Variable hinzugefügt: das monetäre System. Durch die Kontrolle von Nummer acht können die vorangegangenen sieben Variablen beeinflusst und gesteuert werden.

Ein Beispiel in einer regionalen Gemeinschaft, Kultur oder Wirtschaft:

Herr A verkauft Herrn B ein Kilo Reis. Beide sind sich über das Gewicht einig. Es ist messbar und für beide ersichtlich. Der Preis wird in einer regionalen Münzeinheit bestimmt, über die sich beide aufgrund ihres kulturellen und sozialen Hintergrunds ebenfalls einig sind. Der Preis beruht ausschließlich auf regionalen Gegebenheiten: der Menge und dem Wert der Münzeinheit, dem gemeinschaftlichen Tauschmittel. Diese Transaktion beruht auf  Überschaubarkeit, Stabilität und Vertrauen ineinander, wie es eine regionale Gemeinschaft braucht.

In der internationalen Gemeinschaft" (der EU, dem Eurogebiet usw.) finden vergleichbare Transaktionen statt. Alles ist gleich, nur ein Faktor variiert der Wert der Münzeinheit - Zinsen oder Inflation. Die vorangegangenen Ausführungen haben deutlich gemacht, dass dieser Faktor die wirtschaftliche Stabilität bedroht und somit auch den sozialen Zusammenhalt. Für Herrn A und Herrn B ist die Situation nicht mehr zu durchschauen und zu begreifen. Man richtet sich einzig und allein noch nach den Informationen  der wirtschaftlichen Autoritäten. Man hat die Kontrolle über seine eigene Lebenslage verloren. Alles, was in Geld ausgedrückt wird, ist Teil des globalen Wirtschaftssystems und ist diesem untergeordnet. Länder in der Dritten Welt werden auf diese Weise ausgenommen, ihre Kulturen werden zerstört. Indem sie die Geldströme umleiten, können unsere Herrscher Krisen erzeugen, Wirtschaftswunder herbeizaubern, wie in China und Indien, und Revolutionen finanzieren, wie 1917 in Russland.

Die Bank von England, die globale Zentralbank, besaß bei ihrer Gründung (1694) 1400 Anteilhaber. Die Festsetzung der Standards und die Erschaffung des Finanzsystems ebneten den Weg für das, was die industrielle Revolution in Wirklichkeit ist, eine globale Sklaverei. Der Kern der industriellen Revolution ist der, dass eine Verbindung zwischen den Basiseinheiten Zeit und Geld geschaffen wurde. Seit jener Zeit gilt das Motto "Zeit ist Geld". Für die einfachen Bürger waren ihre Folgen von großem Ausmaß: Menschen arbeiteten nun zu einem festen Stundenlohn in Fabriken und man fand  sich plötzlich in einer Struktur wieder, in der man zu einer Art Roboter degradiert  worden war. Die eigenen Fähigkeiten und Talente gingen binnen weniger Generationen verloren und man wurde abhängig von diesem System. Die sozialen Strukturen waren großem Druck ausgesetzt und selbst Kinderarbeit wurde gang und gäbe. Für unsere Herrscher sah es ganz anders aus. Uns wurden diese Entwicklungen als "Fortschritt" verkauft.

Um das Jahr 1330 wurde an der St. Alban's Abbey die erste mechanische Uhr entworfen. Doch wer hatte hier überhaupt eine Verwendung für diese? Einzig unsere Herrscher, die vorausschauend dachten. Mit einem Kalender und einer Uhr als Referenzpunkt kann man Menschen zu bestimmten Zeiten bestimmte Dinge tun lassen: die Geburtsstunde des Terminplaners.

Während der industriellen Revolution mussten Produktionsgüter und Kapitalgüter angeschafft werden. Die Möglichkeit, Investitionen zu tätigen, blieb jedoch einzig unseren Herrschern und ihren Vertrauten vorbehalten. Banker, Wissenschaftler und Fabrikdirektoren formten eine Einheit. Sollte jemand aus dem einfachen Volk etwas aufbauen wollen und möglicherweise durch einen Konkurrenzvorteil einflussreich werden können, dann geht er an die Börse, die durch das gleiche Grüppchen geleitet wird. Der Gang an die Börse bedeutet Übernahme, Fusion usw. Alles ist unter Kontrolle. Außerdem gibt es da noch das Patentregister, das zu Beginn des achtzehnten Jahrhunderts in England eingeführt worden war. Alles, was neu war und von wirtschaftlichem Nutzen sein konnte, war bekannt und katalogisiert.

Mit dieser Revolution verloren wir in mehrerlei Hinsicht unsere Unabhängigkeit. Eine Wahl hatten wir allerdings nicht. Es ging ums schiere Überleben. Dank des Feudalismus sind wir immer arm gewesen. Nun konnten unsere Herrscher Arbeitsplätze verteilen und auf diesen herrschen.

Das darwinistische Konkurrenzprinzip - Darwin war auch Mitglied der Royal Society - sorgte dafür, dass wir nicht unsere Herrscher, sondern einander gegenseitig bekriegten. Die Höhe und den Wert unseres Einkommens konnte man auf vielerlei Arten beeinflussen: Miete, Steuern, Nahrungsmittelpreise usw.

Man verstand sehr wohl, dass, wenn man viele Menschen in die gleiche ausweglose und machtlose Situation drängt, mit Gegenwehr zu rechnen ist. Man versuchte, diese Entwicklung vorwegzunehmen, indem man Marx, ein Mitglied der Familie Philips, mit einer vorgekauten Ideologie und einem dazugehörigen dicken Buch, Das Kapital, an dem sich viele kommende Generationen die Zähne ausbeißen sollten, auf uns losließ. Die intellektuelle Oberschicht des arbeitenden Volks fungierte im Wesentlichen als eine von der Elite  kontrollierbare und damit lenkbare Ansprechpartnerin für die breite Masse. Später wurde dieses Prinzip weiter ausgearbeitet und in Russland, China und diversen Ländern der Dritten Welt als Staatsform legalisiert. Das Ergebnis ist bekannt. England wurde zur Weltmacht und die industrielle Revolution breitete sich aus wie eine Seuche.

Mit  ihr verbreitete sich natürlich auch das Finanzsystem. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts hatten die Ölgesellschaften von Rothschild, Nobel und Rockefeller weltweite Netzwerke errichtet. Eben diese Familien, genau wie die Carnegies und die Mellons sowie die Harrimans, Morgans usw. bestimmten den Geldstrom. Ließ man irgendwo Eisenbahnschienen legen, wurden die betreffenden Gebiete in rasendem Tempo erschlossen und die Menschen und  Güter umgesiedelt. Nur darum konnten sich die Vereinigten Staaten mit solch einer Geschwindigkeit entwickeln. Sie hatten die Welt schon lange in der Hand, doch wir hatten es noch nicht bemerkt. Alle         Entscheidungen über Investitionen basierten auf geostrategischen Überlegungen, aufgrund derer in den vorherigen Generationen Landesgrenzen gezogen worden waren.

Und weigerte sich ein Land, zu kooperieren, dann gab es genug Lösungsmöglichkeiten: wirtschaftliche Blockaden, einen Krieg, einen Putsch, ein politischer Mord, usw. Die Geheimdienste (MI5, MI6, Mossad, CIA usw.) werden von London aus gesteuert, um für Kontrolle und Disziplin unter unseren regionalen Obrigkeiten zu sorgen.

Der Existenz von Banken haben wir es zu verdanken, dass die Industrialisierung überhaupt möglich war. Der Industrialisierung und ihren Fließbändern haben wir es wiederum zu verdanken, dass niemals zuvor in größerem Stil Waffen produziert und Weltkriege ausgelöst werden konnten. Alte Strukturen werden zerstört, um auf ihren Trümmern neue zu errichten.

In diesem System kennen Menschen nur jenen Teil der Maschine, den sie benötigen, um ihre Arbeit zu erledigen. Der Gesamtzusammenhang übersteigt ihr Verständnis. So ist es für die Einzelnen unmöglich, das letztendliche Ziel dieser Revolution zu erfassen. Und unsere Herrscher sorgen mittels einseitiger Berichterstattung und Manipulation des Bildungssystems dafür, dass es auch so bleibt. Unwissenheit ist ein essenzieller Faktor. Wir sind in jeder Hinsicht zu machtlosen und abhängigen Untertanen geworden. Und sollte doch einmal ein hochbegabtes Genie aus der Bevölkerung Karriere machen wollen, dann gibt es Mittel und Wege, um dieses Problem zu lösen.

Bertrand Russell, Mitglied der Royal Society, veröffentlichte 1931 sein Buch The Scientific Outlook:
"In den seltenen Fällen, in denen ein Junge oder Mädchen nach dem Zeitpunkt, an dem normalerweise der gesellschaftliche  Status festgelegt wird, so merkliche Fähigkeiten aufweist, dass das Kind intellektuell mit den Herrschern gleichsteht, wird eine schwierige Situation entstehen, die ernsthafte Überlegungen erfordert. Wenn die betreffenden Jugendlichen bereit sind, mit ihren früheren Gefährten zu brechen und sich von ganzem Herzen mit den Herrschenden zusammenzutun, könnte man sie nach angemessenen Tests befördern, aber wenn sie bedauerlicherweise irgendeine Solidarität mit ihren früheren Gefährten zeigt, werden die Herrschenden widerstrebend zu dem Schluss kommen, dass man mit ihnen nicht anders verfahren kann, als sie in die Todeskammer zu schicken, bevor ihre undisziplinierte Intelligenz Zeit hatte, Revolten zu schüren."

Und der Rest?

Gemäss Russell: "Was die normalen Arbeiter angeht, sie werden des ernsthaften Denkens entmutigt. Man macht es ihnen so einfach wie möglich und sobald ihre Arbeit verrichtet ist, werden sie mit Vergnügungen zufriedengestellt, entworfen, um ausgleichende Fröhlichkeit zu schaffen und jene Unzufriedenheit zu verhindern, die andernfalls ihre Fröhlichkeit trüben könnte."

Ein Bild unserer heutigen Gesellschaft: sorgfältig geschaffene Dummheit, eine apathische und unwissende Gesellschaft, eine "Schöne neue Welt".

Der Schriftsteller Aldous Huxley war ein Bekannter von Russell. Er schrieb:
"Alle Jungen und Mädchen werden von frühem Alter an lernen, das zu sein, was man ,kooperativ' nennt. Das heißt, sie werden genau das tun, was jeder und jede zu tun hat. Eigeninitiative wird man bei diesen Kindern entmutigen. Ungehorsam wird ihnen, ohne sie dabei zu bestrafen, mithilfe der Wissenschaft abgewöhnt."

Sie erkennen sicherlich, dass Menschen, die auf diese Weise aufwachsen, später unter anderem auch Lehrer und Lehrerinnen werden. Und so schließt sich der Kreis.

Mithilfe von Tests kann man auf landesweiter Ebene das Erreichen der Zielsetzungen kontrollieren. Menschen mit dieser Art von Ausbildung stellen den größten gemeinsamen Nenner der Wählerschaft in unserer Demokratie dar und der kommerzielle Handel ist primär auf sie zugeschnitten. Durch die Macht der Masse und den Mehrheitsentscheid (bei politischen Wahlen, Beststellerlisten, den Top 10, den Einschaltquoten, usw.) wird das allgemeine  Bewusstsein auf dem gewünschten Niveau gehalten.

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Die große Veränderung
 

Der Club of Rome wurde 1969 von Aurelio Peccei und Alexander King der Accademia dei Lincei in Rom gegründet. In 1991 brachte der Club ein Buch mit dem Titel The First Global Revolution heraus. Das Buch hebt in erster Linie die verschiedenen Probleme hervor, vor denen die Erde steht. Dabei werden unter anderem die sogenannte Bevölkerungsexplosion, die atomare Bedrohung, die militärischen Konflikte, anderweitige Bedrohungen des Friedens, die neuen Krankheiten, die die Menschheit heimsuchen usw. angesprochen. "Die Zeit ist reif!" heißt es da. "Nur wenn alle Bewohner unseres Planeten begreifen, dass sie einer unmittelbaren und auf verschiedenen Ebenen angesiedelten Gefahr gegenüberstehen, lässt sich ein politischer Allgemeinwille schaffen, dank dessen dann eine gemeinsame Aktion zum Überleben der Menschheit stattfinden kann.  

Alexander King & Bertrand Schneider, The First Global Revolution _ AReport by the Council 0/ the Club 0/ Rome (1991), spanische Ausgabe La primera revoluci6n global, Barcelona 1991, 19.

 Während einer vor Kurzem abgehaltenen Sitzung des Club of Rome war das Thema "Die große Transition":
"Wir sind davon überzeugt, dass wir uns in den frühen Ausbildungsphasen einer neuen Art von Weltgesellschaft befinden, die fundamental anders sein wird als die Gesellschaft von heute und jene vor der industriellen Revolution."

Dee Hock, Gründer der VISA Credit Card Association (1968), des ersten großen Scheckkarten Unternehmens, der Alternative zu Bargeld, sagte:
"Wir stehen derzeit an einem Punkt, an dem eine Ära von 400 Jahren ihr Ende finden und ein neues Zeitalter geboren werden wird _ eine Transition der Kultur, der Wissenschaft, der Gesellschaft und aller institutionalisierten Bereiche unseres Lebens; eine Veränderung größer als alles, was die Welt jemals gesehen hat.“

M. Mitchell Waldrop, The Trillion Dollar Vision 0/ Dee Hock, 18. Dezember 2007.

Dee Hock bezieht sich mit oben stehender Aussage auf den bereits hinter uns liegenden Übergang zu einem globalen zentralisierten Geldsystem und das Ende des Zeitalters der Industrialisierung: zwei Dinge, die unser gesamtes Leben bestimmen.

Bargeld wird Schritt für Schritt abgeschafft, um so den Weg frei zu machen für die totale Abhängigkeit vom weltweiten Computersystem. Mithilfe eines Chips Plastikkärtchen (oder in Ihrem Körper) bekommen Sie Zugang zu diesem System. Ihr Chip ist Ihre Zugangsberechtigung zu allem, was sie benötigen, wie Nahrungsmittel, Transportmittel, Bildung, medizinische Versorgung usw.  Link: RFID-CHIP

Das  Zeitalter des Rechts auf individuelle Selbstbestimmung ist vorbei. Es wird keine Kriminalität oder illegalen Machenschaften mehr geben. Vor dem Gesetz sind alle gleich. "Schwarzes" und "weißes" Geld wird es nicht mehr geben. "Reich" und "arm" werden zu relativen Begriffen: Alle sind in gleichem Maße von diesem finanziell-digitalen System abhängig.

Jede  Art von auffälligem Verhalten wird registriert. Sollte das System etwas als nicht tolerierbar klassifizieren: ACCESS DENIED (Zugang geweigert). Die Polizei wird nicht nach Ihnen suchen. Im Gegenteil, Sie werden zu ihr kommen,  denn sie ist die einzige Einrichtung, die Ihnen sagen kann, warum sie „.ausgeloggt" wurden. Sie haben gar keine Wahl: Ihr (elektrisches) Auto springt nicht mehr an, die öffentlichen Verkehrsmittel verweigern Ihnen den Zugang, der Supermarkt öffnet gar nicht erst seine Türen und selbstverständlich ist auch Ihre EC-Karte gesperrt. Da stehen Sie dann also: hungrig und pleite (das waren Sie bereits seit Jahrzehnten, doch das Fernsehen machte Ihnen weis, dass alles bestens lief: FORTSCHRITT!).

Mit dem Hinterhaus von Anne Frank im Hinterkopf suchen Sie Unterschlupf und Hilfe bei Familie und Freunden. Da kann man es aushalten. Jedoch werden deren wirtschaftliche Aktivitäten ebenso wie die Ihren vollständig registriert.  Ihr illegaler Aufenthalt wird den Vorwurf des normabweichenden Verhaltens und den Verdacht auf missbräuchliche Nutzung von Einrichtungen zur Folge haben. Alles, was man Ihnen anbieten wird, ist eine Mitfahrgelegenheit zum nächsten Polizeihelpdesk.

Welche politische Gruppierung oder Interessengemeinschaft wird Sie vertreten? Sie können keinem Menschen mehr trauen! Das System hat zur Folgc, dass sich die Beweislast umkehrt: Erklären Sie sich! Niemand, der es mehr wagt, nach vorne zu treten. Niemand ist verantwortlich.

Vorboten aus unserem täglichen Leben, die die kommenden Zustände ankündigen, findet man beispielsweise auf dem Finanzamt. Derzeit wird das Europay Mastercard Visa (EMV) eingeführt. Dieser Standard für Chipkarten ermöglicht eine noch bessere Sicherung des internationalen elektronischen Zahlungsverkehrs. Alle Bank- und Kreditkarten wechseln vom Magnetstreifen zu einem Chip. Auch Zahlungen mit der Near Field Communication Ihres Mobiltelefons sind möglich!

In unserer Gesellschaft wird häufig über Automatisierung und deren Wichtigkeit gesprochen:

  • Es werden Personalkosten eingespart.

  • Unternehmen werden schlagfertiger und die Konkurrenz zwischen ihnen steigt.

  • Der Informationsaustausch und die Kommunikation werden beschleunigt..

  • Unternehmen werden größer und zugleich einfacher zu führen.

Und weil hier Geld zu holen ist, wendet man eine Art Zwang- oder Druckmethode an.

Regelmäßig finden Umstrukturierungen statt und Personalwechsel werden immer häufiger. Beschäftigungsverhältnisse werden immer unsicherer, Arbeitsverträge immer kürzer und die Bindung an den Betrieb nimmt ab. Soziale Bindungen am Arbeitsplatz verschwinden allmählich. Man wird immer anonymer und fühlt sich immer weniger verantwortlich. Bei Arbeitskonflikten wird stets weniger organisiert und verhandelt werden. Immer mehr Arbeitsplätze verschwinden und werden durch neue "Arbeitsplätze" ersetzt: "Freizeitmanagement", "Kommunikationswissenschaften", ,,Integrationsspezialisten" usw. Die Arbeitsvermittlung, wie es sie früher über das Arbeitsamt gab, verschwindet langsam: Alles wird automatisiert. In den Niederlanden wurden beispielsweise im März 2009 Arbeitsmobilitätszentren eingerichtet, in denen Arbeitssuchende über eine Website einen "Persönlichkeitstest" absolvieren können. Dieser wird zusammen mit den Informationen über die bisherigen Tätigkeiten zu einer Online-Akte, einem persönlichen Profil, zusammengestellt und in null Komma nichts wird man Woanders geparkt: Arbeit, Ausbildung oder Sozialhilfe. Diese Online-Akte wird Sie überallhin begleiten. Stimmt eine Angabe nicht? Wer ist hierfür verantwortlich? Sorgen Sie doch selbst dafür, dass sie korrigiert wird. Ihr ganzes Leben hängt von dieser Arbeits-, Sozialhilfe-, Steuer- und Justizakte ab.

Auf einigen Autobahnen sind Kameras installiert, die Ihr Autokennzeichen automatisch erfassen und in kürzester Zeit feststellen, ob das System Sie aus irgendeinem Grund sucht. Man zieht Sie einfach von der Straße.

Privatsphäre? Das niederländische Rathenau- Institut schlägt regelmäßig Alarm, dass die Situation außer Kontrolle gerät, dass das System zu allumfassend wird. Allein in den letzen Jahren veröffentlichte es zwei Berichte hierüber: Vom Privatsphärenparadies zum Polizeistaat im Januar 2007 und "Near  Field Communication“ im Oktober 2008. Unsere Politiker sind allerdings  viel zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt. Lesen Sie es doch in der Zeitung nach. Eine grundlegende Diskussion über Privatsphäre und Technologie  gibt es jedoch nicht.

Welchen Einfluss hat die Automatisierung eigentlich auf eine solche Akte? Was ist der Unterschied zwischen einer Akte aus Papier und ihrem virtuellen Pendant? Auf diese Frage gibt es eine einfache Antwort: Eine Akte aus Papier ist eine zusammenhängende Geschichte in chronologischer Reihenfolge. Eine virtuelle Akte ist eine in einem Computer angeordnete Ansammlung von verschiedenen Informationshäppchen, aus denen jeweils nur ein Bruchteil hervorgeholt wird, wenn die bearbeitenden Beamten dies für nötig halten oder man selbst die (Alarm-)Glocken läutet. Man wird zu einer Nummer und die sachbearbeitenden Beamten, die vollständige Papierakten gewohnt waren, werden zu unmotivierten Fließbandarbeitern. Die Akten sind zu einer Anhäufung von Informationen verkommen, die anhand verschiedener Kriterien im Computer geordnet werden. Allein diejenigen, die das Unternehmen leiten, erkennen noch den Zusammenhang zwischen den Geschichten  der Klienten, versteckt in leblosen Statistiken, um diese mit den Statistiken der Unternehmen zu vergleichen, mit denen sie fusionieren wollen.

Immer weniger Menschen haben immer weniger Übersicht. Statistiken, die manipulierbar sind, bestimmen unser Leben. Und zugleich verdienen immer weniger Menschen immer mehr Geld.

Am Arbeitsplatz - dort, wo alles passiert -, kennt man nur noch die unbedeutenden Details dieser Akten. Zwischenmenschlicher Kontakt, Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, zu analysieren - alles verschwindet allmählich. Die Arbeitsplätze werden langweilig und tatenlos. Besserwisser und Unangepasste werden bald von der Bildfläche verschwinden und Platz machen für neue Angestellte, die es nicht besser wissen.

Kunden mit einem Problem? Die umgekehrte Beweislast lastet auf ihrer Seite. Das Personal denkt nicht mit. Das müssen die Kunden für sie übernehmen.

Sie sehen, die Lunte wird immer kürzer und die Überwachung im öffentlichen Raum und in den Gebäuden der Behörden weitet sich zusehends aus.

Immer schneller werden die Niederlassungen der einzelnen Behörden geschlossen und durch das Internet oder durch Callcenter mit Anrufskripten ersetzt. Bald stehen uns Robotercomputer mit automatischer Spracherkennung gegenüber. Auch der Geldverkehr wird weiter automatisiert: Wenn Sie von einem Menschen bedient werden wollen, wie etwa bei der Bahn, dann müssen sie viel Zeit investieren, lange Schlangen in Kauf nehmen und einen Zuschlag bezahlen. Ihr Stromanbieter? Rufen Sie die Zentrale an und begeben Sie sich in die Warteschleife.

Wenn Sie soziale oder finanzielle Probleme haben, ziehen Sie unweigerlich den Kürzeren. Die Konsequenzen: Isolation, Verfremdung und Gewaltausbrüche. Und schließlich steuern Sie Ihr Auto direkt in die Niederlassung der Arbeitnehmerversicherung oder erschießen den erstbesten Passanten, Zwischenmenschlicher Kontakt wird wegautomatisiert und niemand fühlt sich mehr verantwortlich. Die Schwachen bekommen die Probleme als Erste zu spüren: Platons Traum, mithilfe des Computers verwirklicht.

Und all diese virtuellen Akten werden durch immer mehr Fusionen allmählich zu einer großen Superakte, auf die nur wenige Instanzen Zugriff haben. SIE GEHÖREN JEDOCH NICHT DAZU: Privatsphäre!

Sie sehen, Schritt für Schritt schlagen wir immer weiter diese Richtung ein, bis der große Wendepunkt (DIE TRANSITION) erreicht ist und es kein Zurück mehr gibt, die Machtlosigkeit komplett ist.

Die Gretchenfrage: Das System wird zentral gesteuert. Doch wer steuert es eigentlich?  Das weiß niemand so genau. Jedoch wie die Dummen vertrauen wir diesem System all unsere (privaten) Informationen an und sind finanziell sowie auch in unseren anderen Bedürfnissen komplett von ihm abhängig. Wir durchschauen dies alles nicht, da wir viel zu beschäftigt sind mit der Arbeit, damit, im Stau zu stehen, fernzusehen und Fußball zu schauen, mit einem freien Tag oder mit Urlaub.

Auch unsere Privatsphäre erscheint uns immer unwichtiger. Grenzüberschreitendes Reality-TV, Webcams und Augmented Reality. Auch der Staat findet immer neue Gründe, um sich in unser Privatleben einzuschleichen. Sie haben doch nichts zu verbergen! Machen Sie sich keine Sorgen und bereiten Sie vor allem uns bitte keine Kopfschmerzen!

Die Akzeptanz für eigenmächtige Initiativen (oder normabweichendes Verhalten) wird stets geringer, da diese Unsicherheit und Unruhe stiften.

Schlagen wir alle noch immer die richtige Richtung ein?

Jacques Attali war der wichtigste Berater des früheren französischen Präsidenten Francois Mitterrand sowie Gründer der European Bank for Reconstruction and Development. In seinem Buch Noise - The Political Economy of Music schreibt er:
"In einer Gesellschaft, in der Macht so abstrakt geworden ist, dass sie nicht mehr besiegt werden kann, in einer Gesellschaft, in der die größte Angst der Menschen nicht etwa Verfremdung, sondern Einsamkeit ist, in solch einer Gesellschaft genießt man die Anpassung an geltende Normen als das Gefühl, "dazuzugehören", und das Gefühl der Machtlosigkeit vermischt sich mit der Behaglichkeit der Routine“.  
Jacques Attali, Noise -The Political Economy of Music, 1977, 125.

All dies geschieht derzeit sowohl in den Niederlanden als auch in anderen Ländern Europas und Attali hat es bereits vor dreißig Jahren kommen sehen, Das ist nicht verwunderlich angesichts seiner Position auf der politischen Weltbühne und angesichts seines Wissens über die langfristige Beeinflussung der Menschen in ihrem sozialen Verhalten. Menschen in derartigen Positionen überblicken alles in einem Wimpernschlag, wie auf einer Landkarte. Wir jedoch lassen uns wie in einem Auto von einem TomTom leiten. Und wenn das Navigationssystem in den Ferien in Südfrankreich versagt, dann wissen wir nicht mehr, wie wir nach Hause kommen sollen und rufen den ADAC an, damit er uns hilft.

Menschen in Positionen, wie Attali sie innehatte, überblicken nicht nur die soziale, sondern auch die geopolitische, finanzielle, Rohstoff- und wirtschaftliche Landkarte sowie deren Zusammenhänge. Und wir beschäftigen uns weiter mit unserem Fernseher und unserem TomTom. Wagt es jemand zu sagen, dass uns das auch nicht schlauer macht, dann werden wir böse: politisch inkorrekt und negativ.

Nun verstehen Sie vielleicht, warum wir nicht vorwärtskommen. Aus einem Esel macht man kein Reitpferd und wir sind schlichtweg zu denkfaul geworden und lassen unsere Fähigkeiten verkommen.

Für alles gibt es ein elektronisches Gerät. Wir bewegen uns weg von der Aktivität hin zur Passivität, von der Selbstständigkeit hin zur Abhängigkeit von wissend zu unwissend und vom sozialen Zusammenhalt hin zur sogenannten Unabhängigkeit und sozialen Fragmentierung. Das System sorgt für alles und ist für alles verantwortlich. Wir sind nun abhängig von diesem System, nicht mehr voneinander. Unser tägliches "Leben" gleicht immer mehr einer Teleshoppingreklame: Wir werden zu grinsenden Idioten mit einer immer kürzeren Aufmerksamkeitsspanne.

"Eloi" nannte H. G. Wells uns in seinem Roman Die Zeitmaschine. Was sollte man auch anderes erwarten von einem Volk, dessen Erziehung in den letzten fünfzig Jahren nicht etwa die Eltern, sondern unsere Machtelite und die Medien übernommen haben. Wenn man seit seiner frühsten Kindheit seine Spielkameraden durch technische Geräte ersetzt, dann ist dies der Entwicklung von Einfühlungsvermögen sowie der Einwicklung von Gewissen und Verantwortlichkeit nicht gerade zuträglich. Ein Busfahrer kann so leicht zu einem Getränkeautomaten werden. Man steckt einen Euro rein und wenn er (oder es) nicht sofort tut, was man will, dann versetzt man ihm einen Tritt.

Wir werden einer Touristengesellschaft immer ähnlicher. Wir befinden uns auf unbekanntem Terrain und folgen im Gänsemarsch blind einem Reiseführer, der uns von einem Souvenirladen zur anderen Attraktion lotst. Er kassiert eine Provision und leert uns gleichzeitig unterwegs auf fachmännische Art und Weise die Taschen. Am Ende der Tour sind wir dankbar und pleite.

Thomass Edison sagte Folgendes über den Kern: "Alle Komponenten des Systems müssen in Abhängigkeit zu seinen übrigen Komponenten konstruiert werden, sodass schlussendlich alle einzelnen omponenten zusammen eine Maschine bilden."

Die Frage ist jedoch: Wer ist der Urheber dieser Entwicklungen? Wer sitzt am Hebel? Und viel wichtiger noch: Wo stehen wir - als Menschen - in dieser Geschichte? Sowohl die Medien als auch die Politik schweigen sich darüber aus. Niemand ergreift die Initiative. Manche fühlen es zwar, handeln jedoch nicht. Je allumfassender die Maschinerie ist, desto weniger Raum bleibt für Eigeninitiativen. Alle warten ab oder befinden sich im Tiefschlaf, solange, bis wir unsanft vom Geheul der in den letzten Jahren überall platzierten Sirenen geweckt werden, die das Herannahen der Transition, des Übergangs, ankündigen - genau wie im Film Die Zeitmaschine von H. G. Wells, in dem die "Eloi" beim Klang der Sirenen bereitwillig ihrem Untergang entgegenlaufen…

Auch bei uns gibt es Alarmsirenen. Im Fall einer "Krise" werden uns mittels des simultanen Zugriffs von United Pan-Europe Communications NV (UPC) im Amsterdamer Industriegebiet Sloterdijk auf unsere digitalen Geräte (Mobiltelefone, Fernseher, Narrow Casting-Bildschirme im öffentlichen Raum) Anweisungen darüber gegeben, welche Krise uns bevorsteht und welche Maßnahmen zu treffen sind. Die niederländische Tageszeitung De l'degraajmeldete am 24. Januar 2006:

 "Direkter Zugang in die Wohnzimmer im Falle einer Katastrophe. In diesem Fall verschwinden alle Programme von den Bildschirmen und es ist lediglich noch ein Informationskanal verfügbar. " Weiter wird geschrieben: "Es funktioniert dank des Cell Broadasting, bei dem alle Telefone in einem bestimmten Gebiet auf einen Schlag erreicht werden können."

Stellen Sie sich vor, Sie werden nachts von Sirenen geweckt. Sie bekommen ein flaues Gefühl in der Magengegend und wissen nicht, wie schnell Sie den Fernseher einschalten müssen. Sie wissen nichts. Sie sind mit einem Mal vollkommen auf die Informationen angewiesen, die man Ihnen in diesem Moment zukommen lässt. Ohne nachzudenken - denn das haben Sie schon lange nicht mehr getan -, tun Sie, was man Ihnen sagt. Von diesem Moment an haben Sie jede "Kontrolle" über Ihr Leben und das Leben der Ihnen Nahestehenden verloren.

Dies sind die Konsequenzen, die Sie zu tragen haben. Auf der anderen Seite des "gehackten" Senders (doch von wem eigentlich) kann man uns jede beliebige Geschichte auftischen, ohne uns eine Erklärung schuldig zu sein Sie haben die totale Macht über uns.

Bereiten Sie sich auch auf Evakuierungen vor. Dies gilt insbesondere für diejenigen, die nicht in dieses neue System passen und die für Unruhe sorgen könnten.

Wenn wir nach einiger Zeit des "freiwilligen" Hausarrests wieder verschüchtert auf die Straße gehen, scheinen einige Menschen verschwunden zu sein: der etwas merkwürdige Nachbar, der Alkoholiker im Park, der drogenabhängige Wiederholungstäter an der Ecke - kurz gesagt alle, die in der Norm des Systems nicht als "produktiv" erachtet werden: registrieren, automatisieren, digitalisieren, analysieren (unser Bezahl- und Suchverhalten usw.), determinieren, selektieren und, falls nötig, eliminieren.

Ihr Profil bestimmt Ihr Schicksal, zusammengestellt aus den Datenbeständen des Sozialamts, des Arbeitsamts, des Finanzamts, Ihrer Krankenversicherung, des Justizministeriums, der Banken usw. Sie haben schließlich eine Bürgernummer. Denken Sie wirklich, dass Sie für das System unentbehrlich sind?

Stellen Sie sich vor, Sie melden jemanden als vermisst. Wem melden Sie dies? Der Polizei, doch die weiß genauso wenig wie Sie. Also schweigen Sie, denn das haben Sie schon immer getan.

Und dann gibt es noch diejenigen unter uns, die immer gerufen haben, sie hätten nichts zu verbergen. Rufen sie auch noch, wenn sich herausstellt, dass sie nicht ausgewählt worden sind? Dass auch sie nicht länger erwünscht sind?

Man behauptet, wir hätten es mit einer Klimakrise, einer Pandemie, einer Nahrungsmittelkrise und einer Finanzkrise zu tun. Und das alles auf einmal, genau zu dem Zeitpunkt, zu dem die digitale Maschinerie bereitsteht. Rein zufällig.

Warum erkennt niemand diese Zusammenhänge?

Weil jeder, der an der Errichtung dieser Maschinerie beteiligt ist, nur sein eigenes Fachgebiet vor Augen hat. Der Gesamtzusammenhang ist für die meisten Menschen nicht sichtbar.

Unsere Auffassungsgabe haben wir über die letzten Generationen hinweg langsam verloren. Unsere Medien servieren uns alles bereits vorportioniert. Sehen Sie sich die Zeitungen und Nachrichten doch nur einmal an. Die Kioske quellen über. Viele dicke Zeitschriften mit vielen Bildern und wenigen Informationen. Unsere Nachrichten gleichen einer Kindersendung: viel Infotainment, viele Meinungen des "kleinen Manns", was selbstverständlich nur politisch korrekt ist, viele Geschichten über dies und das. Meinungen statt Analysen. Nichts wird erklärt, sonst fangen wir an, nachzudenken.

Und dann der gottgleiche Wettermann. Das Wetter, verpackt in viele Bilder und Geschichten, dient dazu, die durch die Nachrichten sorgfältig gepflegte Angstkultur zu neutralisieren.

Es gibt eine Sache, die man den Medien sicher nicht vorwerfen kann, und zwar dass sie uns, dem Volk, beibringen würden, wie wir in Eigeninitiative unsere grauen Zellen aktivieren.

Früher haben wir uns in unserem Verhalten aneinander orientiert. Unsere Rollenmodelle waren unsere Eltern in unserem sozialen Kontext. Heute diktieren die Medien unser Verhalten. In Filmen, auf MTV und auf TMF werden  Rollenmodelle und Lebensstile propagiert, mit denen wir sonst niemals in Berührung gekommen wären. Die Folge? Die Kluft zwischen den Generationen wächst und die Verfremdung nimmt zu. Unsere Kinder sind schnell emotional isoliert, haben das Gefühl, nicht verstanden zu werden. Um Aufmerksamkeit zu bekommen, tun sie die verrücktesten Dinge. Welche das sind? Das zeigt ihnen das Fernsehen. Hauptsache, sie landen damit auf YouTube oder in der Zeitung. Auch die Soaps beeinflussen unser Verhalten. Sie tragen diesen Namen, weil sie, als sie 1937 zum ersten Mal ausgestrahlt wurden (zunächst im Radio, später im Fernsehen), von multinationalen Konzernen wie Procter & Gamble und Colgate-Palmolive finanziert wurden. Massenmedienexperten der Princeton-Universität führten Regie. Sie waren Teil des "Radio Project", eines sozialen Forschungsprojekts über den Einfluss der Massenmedien auf die Gesellschaft mit finanzieller Unterstützung der Rockefeller Foundation. Zur Beeinflussung der Gesellschaft und des Verhaltens der Menschen waren Soaps außerordentlich interessant. Manche Serien wurden bis zu dreißig Jahre lang ausgestrahlt und viele Menschen sind vertrauter mit den Soaps als mit dem, was sich in ihren eigenen Familien abspielt. Schlimmer noch, die Soap wird zu ihrer virtuellen Familie. Was lernen wir in den Soaps? Das gesamte Repertoire an miesen Tricks, die man in sozialen Konflikten anwendet. Wie betrügt man einander, wie geht man fremd usw. Nach siebzig Jahren sind die Spuren hiervon in der Gesellschaft deutlich sichtbar. Menschen spielen ihre Rolle, bewusst oder unbewusst: monkey see, monkey do!

In den Medien begegnen uns viele widersprüchliche und unbegründete "Meinungen", ganz nach dem "Stimmt ja gar nicht, stimmt jawohl"-Prinzip.

Osama bin Laden war es, Osama bin Laden war es nicht. Grippeimpfung ja. Grippeimpfung nein. Klimaveränderung und Erderwärmung ja, Klimaveränderung und Erderwärmung nein. Sind Impfungen gefährlich oder nicht?

Und so weiter und so fort. Die Folge: Man verliert die Orientierung. Gute und deutliche Informationen gibt es nicht, es sei denn, man sucht bewusst nach ihnen. Hierdurch werden wir stets gereizter. Wir haben schließlich schon genug eigene Probleme. Aus Eigennutz werden wir gleichgültig. "Wird schon alles stimmen."

Unsere Kommunikation wird seit Jahrhunderten von oben herab beherrscht. Das Volk, das Publikum, die Kirchengemeinde oder die Schulklasse wird aufgereiht, um dem Mann am Rednerpult oder auf der Kanzel zuzuhören. Der Redner befindet sich auf einem Podest, sodass alle Anwesenden ihn gleichermaßen im Blick haben. Die Anwesenden (oder Fernsehzuschauer) konzentrieren sich nur auf diese eine Person. Die Aufmerksamkeit, die wir einander schenken, wird abgelenkt und in einen einzelnen Punkt gebündelt. Dies ist das gängige Kommunikationsmodell.

Das Publikum ist passiv und derjenige, der im Saal auf dem Podest steht oder im Fernsehen zu sehen ist, ist die Autorität oder deren Repräsentant. Wer sich gegen den Willen der Autoritäten auf das Podest stellt, kann im wahrsten Sinne des Wortes abgeschossen werden: eine Zielscheibe und zugleich eine Warnung für die anderen.

Dem gegenseitigen Informationsaustausch fehlt die Autorität des Redners, wodurch er aus dem Gleichgewicht gerät. Die "schweigende Masse" ist geboren. Weltweit steht den Rednern heute vierundzwanzig Stunden am Tag das Fernsehen frei zur Verfügung. Orientierung und guter Informationsaustausch werden so erschwert, und genau das war auch das Ziel. Und wenn wir alle ratlos sind, dann gibt es immer noch den Staat mit seinen Sirenen und Katastrophen- und Evakuierungsplänen. Wir sind abhängig und wehrlos geworden. Wir haben keine andere Wahl.

 

Geld…

 ist eine neue Form der Sklaverei, unterschieden

von der alten lediglich durch die Tatsache,

dass sie unpersönlich ist – es gibt keine

Zwischenmenschlichkeit zwischen Herr und

Sklave.“
(Leo N. Tolstoi)

 Quelle: „Die kommende Transition“ ISBN: 978-90-79680-05-45

 

Geld regiert die Welt... wer aber regiert das Geld?

 

 

 

Geld aus Schulden - Eine Einführung in das Geldsystem
- Keine Schulden, kein Geld

 

 

 

Die wahren Herrscher der Welt

 

 

Der EURO-Schein trügt!

 

 

Die Bargeldabschaffung und ihre Folgen

 

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