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Lucis Trust

Lucis Trust ist eine mächtige Institution, die einen besonderen Beraterstatus bei der UN genießt.

   
   




 

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Lucis Trust - Alice Ann Bailey - Das Netzwerk des Lichtes - Geheimlehre von Helena Petrowna Balvatsky – UNO Meditationsraum – Uno – Eine Art Religion?

 

Einleitung

Lucis Trust ist eine mächtige Institution, die einen besonderen Beraterstatus bei der UN genießt. Dies ermöglicht ihr die enge Zusammenarbeit mit der UN, inklusive eines Sitzes in den wöchentlichen UN-Sitzungen, was insbesondere auch einen Einfluss auf die mächtigsten wirtschaftlichen und politischen Führer der Welt gewährleistet.

         

Die Organisation wurde im Jahr 1920 von Alice Ann Bailey unter dem Namen Lucifer Publishing Company gegründet. 1922 wurde die Gesellschaft umbenannt in Lucis Trust Publishing Company.

 

Die Ideologie des Glaubens an Luzifer blieb jedoch unverändert. Lucis Trust verbreitet die Lehren eines „erhabenen Meisters“, der für mehr als 30 Jahre „durch“ Alice Bailey gesprochen hat. Die Lucis Trust Publishing Company und ihre zahlreichen Frontorganisationen verehren darüber hinaus eine ganze „hervorgetretene geistige Hierarchie von erhabenen Meistern“, welche das Werk eines luziferischen „Masterplanes“ zur Aufrichtung eines beständigen

       

„Wassermannzeitalters“ betreiben, das durch einen gewissen „Sanat Kumara“, den „Herrn der Welt“ regiert wird. Sanat ist eine Verdrehung des Namens Satan, ebenso auch Santa (siehe zum Beispiel Santa Claus, den Ersatz-Jesus für Kleinkinder der Firma Coca Cola.) und der falsche Engel Sananda aus der Channellingbranche.

Aquarius - Das Zeitalter des Bösen - deutsch synchronisiert

 

 

 

Durch die Gründung seiner Unterorganisation „World Goodwill“ ist Lucis Trust „…aggressiv an der Verbreitung der Ideologie der Globalisierung beteiligt. Die Autoren- und Teilnehmerliste ihrer verschiedenen Konferenzen liest sich wie das Who-is-Who der Insiderszene des Globalismus. Beispielsweise wird auf seiner Website die „Universal Declaration of Human Responsibilities“ vom April 1998 als Begleitdokument der bekannten „United Nations Universal Declaration of Human Rights“ vorgestellt.

Es handelt sich also genauso sehr um eine politische Organisation wie um eine okkult religiöse. (New Age Roots, by Steve Bonta, übersetzt aus dem Englischen).

Es bestehen intensive Verflechtungen des Lucis Trust (über die Windsor International Bank und Trust Company in London) mit zahlreichen politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und erzieherischen Organisationen wie der Hall Foundation, Rockefeller Foundation, WHO, Coca Cola, Worldwide Children´s Fund, NAFTA und vielen anderen (Lucis Trust, Alice Bailey, World Goodwill and the False Light of the World. Terry Melanson, 2001 und 2005)

Ein sehr befremdlicher Aspekt ist die unverhohlene Zielrichtung der Organisation auf Kinder. Lucis Trust steuert eine Aktivität namens „Triangles in Education“ (Erziehungsdreiecke) in Partnerschaft mit Gruppen, die „einen Beitrag zu den Grundlagen einer neuen Erziehung“ leisten. Dies ist nach Bailey Bestandteil der umfassenden Arbeit der „Gruppe der neuen Weltdiener“, einer Vereinigung von gehorsamen Arbeitern und Dienern des WORTES.

  

Das WORT sind die Lehren des gechannelten Leitgeistes Master Djwhal Khul, mittels der umfangreichen okkulten Schriften Baileys. Robert Muller, früherer stellvertretender Generalsekretär der UN und Gewinner des UNESCO-Preises für Friedenserziehung 1989….sagte: „Die zugrunde liegende Philosophie der Robert Muller Schule liegt in den Lehren der Bücher von Alice Bailey, gegeben durch den tibetischen Lehrer Djwhal Khul.“

 

Alice Bailey

 

Alice Bailey wurde am 16.06.1880 in Manchester/England geboren. Sie wuchs in einer orthodoxen christlichen Familie auf, was sie nach ihrer eigenen Aussage zu einem unglücklichen und schlecht gelaunten kleinen Mädchen machte. „Das Leben war nicht lebenswert“ sagte sie, und das Gefühl der eigenen Wertlosigkeit sowie eine gewisse Neugierde hinsichtlich Leben und Tod führten sie schließlich noch vor ihrem 15. Lebensjahr zu drei Selbstmordversuchen.

 

Erste okkulte Begegnung

Mit 15 Jahren hatte sie dann ihre erste okkulte Begegnung, während ihre Eltern zur Kirche gegangen waren. Als sie in einem Zimmer las, betrat plötzlich ein Mann mit Turban den Raum. Während sie verblüfft und sprachlos war, sprach dieser offensichtlich im Manchester des 19. Jahrhunderts völlig deplazierte Mann zu ihr:

„Er sagte mir, dass ein bestimmtes Werk in der Welt geplant sei, das ich tun könnte; allerdings müsste sich dazu eine beträchtliche Änderung meiner Verfassung ereignen; Ich müsste mein unerfreuliches Kleinmädchen-Verhalten aufgeben und ein gewisses Maß an Selbstkontrolle erwerben. Meine zukünftige Nützlichkeit sowohl für ihn als auch für die Welt würde davon abhängen, wie ich mit mir selbst umgehen würde und ob ich die Veränderung erreichen könnte. Wenn ich wirkliche Selbstkontrolle erreichen könnte, so sagte er, wäre ich vertrauenswürdig und würde dann die Welt bereisen und viele Länder besuchen. Dabei würde ich „das Werk meines Meisters allezeit tun“….

Er fügte noch hinzu, dass er in siebenjährigen Abständen mit mir in Kontakt treten würde“ ( Unfinished Autobiography by Alice Bailey, 1951).

Das war Baileys erster Kontakt mit ihrem Meister Koot Humi. Diese Kontakte mit „geheimen Meistern“, „Leitgeistern“, „Engeln“ und „erhabenen Meistern“ sind ein sehr bekanntes Phänomen in der Geschichte, und aus ihnen sind im Lauf der Jahrhunderte viele religiöse, prophetische und okkulte Bewegungen hervorgegangen. Namen wie Zarathustra, Mohammed, John Dee, Francis Bacon, Aleister Crowley, Helena Blavatsky, Joseph Smith, Edgar Cayce und Benjamin Creme kommen einem dabei unmittelbar ins Gedächtnis.

 

Nach dem Scheitern ihrer ersten Ehe ging Bailey 1907 in die Vereinigten Staaten, wo sie in die Lehren der Theosophie eingeführt wurde. In dieser Zeit begegnete sie ihrem zweiten Ehemann Foster Bailey (33°-Freimaurer nach Schottischem Ritus). Da sie sich als eine gute Schülerin erwies, stieg Alice Bailey schnell in der Rangordnung auf und wurde Herausgeberin der Amerikanischen Theosophischen Zeitung.

 

Bailey sowie ihre oben genannten Ahnen und Mitstreiter/innen begründeten das komplexe Lehrgebäude des weltweiten New Age. Die Lehren griffen in Windeseile in Politik und Gesellschaft um sich. Zitat: „In den letzten 125 Jahren sind New Age Führer in aller Welt dem falschen Licht der Theosophie gefolgt.

Sie flüstern jetzt süße Lügen in die juckenden Ohren der Mächtigen – Politiker, Medienmogule, UN-Offizielle, und anglikanische Bischöfe.

Während der Westen sich in ein postchristliches Zeitalter hineinbewegt, wächst der Einfluss der New Age Bewegung.“ (Penn Lee: A Comprehensive Expose of The New Age Movement).

 

Begegnung mit dem 2. Meister

Die Begegnung mit ihrem schicksalhaften zweiten “Meister”(und baldigem medialen Partner hinsichtlich des Schreibens von Büchern für eine internationale esoterische Bewegung) ereignete sich 1919, als sie still auf einem Hügel in der Nähe ihres Hauses saß. Sie hörte überall um sich herum einen musikalischen Ton, gefolgt von einer Stimme (Djwhal Khul),  die sie fragte, ob sie einige Bücher schreiben wolle. Nachdem sie abgelehnt und gesagt hatte, sie wolle nicht in spiritistische Praktiken verwickelt sein, gab die Stimme ihr drei Wochen Bedenkzeit.

Alice hatte den Vorfall gänzlich vergessen, als die Stimme wie angekündigt zurückkam.

Nachdem sie zugestimmt hatte, es doch für ein paar Wochen zu versuchen, wurden die ersten Kapitel von „Initiation, Human and Solar“ geschrieben. Nach etwa einem Monat fürchtete sich Alice; sie lehnte es ab, weitere Arbeit zu tun, und Master Djwhal Khul sagte, er werde es mit ihrem Meister Koot Humi besprechen. Koot Humi bekannte, dass in der Tat er es gewesen sei, der DK beauftragt hatte, sie anzusprechen, und gab Alice die Erlaubnis, weiter zu arbeiten, nachdem er ihr eine geeignete Technik für gehobene telepathische Kommunikation erklärt hatte.

 

Alices Werke

Zwischen 1919 und 1949 (ihrem Todesjahr) produzierte sie insgesamt 24 Bücher,  inklusive einer Autobiographie, von denen ihr mindestens 19 von ihrem tibetischen Master DK (Djwhal Khul) direkt eingegeben wurden. Nach Aussagen von Lucis Trust sei D.K. zu dieser Zeit als ein sehr hoher Lama in Tibet inkarniert gewesen. Er habe zeitweise postalisch mit Alice korrespondiert, meist aber telepathisch. Alice wurde somit seine Schreiberin (amanuensis).

Während dieser Jahre arbeitete Alice Bailey das aus, was sie als „den Plan“  bezeichnete. Das Resultat davon ist die Entstehung vieler New Age Gruppen: Lucis Trust, die Universelle Kirche, das Tara Center von Benjamin Creme, die Robert Muller Schulen und der Temple of Understanding, um nur einige zu nennen.

 

 

Das Netzwerk des Lichtes

Lucis Trust

Fünfzig Jahre lang zuhause an der United Nations Plaza. Derzeitiger Sitz in der Wall Street in New York. Lucis Trust gibt weltweite finanzielle Unterstützung für die Arkanschulen, World Goodwill, Lucis Publishing, Lucis Productions, Lucis Trust Büchereien, die New Yorker Gruppe der Neuen Weltdiener. Er betreibt den Meditationsraum im UN-Gebäude.

 

Meditationsraum im UN-Gebäude

Der Meditationsraum, ist dreißig Fuß lang, achtzehn Fuß breit, und neun Fuß breit am anderen Ende. Deshalb ist er keilförmig. Dessen einziger Eingang führt durch zwei getönte Glastüren, draußen steht eine Wache der UN. Im Raum ist ein weiterer Wächter. Einmal die Türen hinter sich gelassen, findet sich der Besucher in einem dunklen Korridor wieder, der links wegführt. Der plötzliche Übergang von der Welt des Lichts in eine extreme Dunkelheit zwingt dem Besucher, der den Korridor entlang läuft, den inneren gewölbten Eingang erreicht, rechts abdreht und dann in den Raum blickt, das Gefühl des abrupten Entzugs der äußeren Welt auf.

Der Raum ist sehr trüb beleuchtet. Auf den ersten Blick ist die einzige Lichtquelle jene, die von der glänzenden Oberfläche des sinnierenden, düsteren Altars im Zentrum des Raumes reflektiert. Eine in der Decke eingebaute spezielle Linse fokussiert einen Lichtstrahl auf den Altar von einem darüber liegenden Punkt und gerade über dessen äußeren Rand hinaus. Dünne Linien von bläulichem Licht überlappen die Ränder des Schattens, die vom Alter geworfen werden.

Die akustischen Eigenschaften des Raums sind einzigartig. Man kann die Ränder von gepolstertem Material hinter der Wandbekleidung auf Höhe der Decke erkennen. Dies und die Schwedisch-gewobenen blauen Teppiche, die den Boden des Korridors im Hinterteil des Raumes abdecken, absorbieren Geräusche. Im Raum ist es still wie in einer unterirdischen Gruft. Der Boden ist mit blau-grünen Schieferplatten in einem willkürlichen Muster gepflastert. Am Rand des Teppichs sind zwei sehr niedrige Geländer, die aus den östlichen und westlichen Wänden des Raumes ragen. Der zentrale Abstand zwischen den Geländern ist in der Breite etwa sechs Fuß. Rechts neben dem inneren Eingang befinden sich zehn niedrige Rattanbänke, angeordnet in zwei Reihen à drei und eine hintere Reihe à 4 an der Korridorwand. Versuche der Besucher über die Geländer zu steigen, werden vom Wächter abgemahnt.

Wandgemälde ist ein Fresko, das vom Künstler ursprünglich Abschnitt für Abschnitt auf feuchtem Verputz mit der Hilfe eines Experten in diesem Bereich, der aus Europa geholt wurde, gemalt worden ist. Es ist in eine schmale Platte mit Stahlrahmen eingebettet, die aus der Wand ragt, hinter welcher sich ein etwa sechs Zoll tief umfassender Bereich befindet, der eine eigene Lichtquelle hat. Ein kleiner, quadratischer Projektor, der nahe an die Vorderseite des Altars gesetzt wurde, wirft einen diffusen Lichtstrahl von einer eingebauten Öffnung auf die Oberfläche des Wandgemäldes. Es gibt auch zehn versteckte Lichter, fünf auf jeder Seite des Raums, hinter den oberen Rändern einer Hängedecke, die vom Oberteil des Wandgemäldes über den Raum hinweg leuchten. In den achtzehn Zoll Abstand zwischen den Decken befinden sich die Lichtsteuerungen. Die untere Decke ist keilförmig und in einem Abstand von einem Fuß von den drei Wänden des inneren Raums getrennt. Deshalb erscheint [erscheint] der Raum viel länger als er tatsächlich ist, wegen der vielen konvergierenden Linien, die zum schmalen Ende führen, dessen Ecken auf beiden Seiten des Wandgemäldes abgerundet sind.

Der Altar ist 4 Fuß hoch und steht auf zwei schmalen sich kreuzenden Querstücken. Es ist ein dunkelgrauer Block aus kristallinem Eisenerz eines Schwedischen Bergwerks und wiegt sechseinhalb Tonnen. Die Schwedische Regierung hat diesen Eisenerz-Block – den größten seiner Art, der jemals abgebaut worden ist – der UN Anfangs 1957 überreicht. „Der Klotz steht auf einem Betonpfeiler, der direkt zum Fundament führt.“ Der Bereich und der Durchgang unterhalb des Raumes sind für die Öffentlichkeit geschlossen.

Der Klotz aus Erz wurde als Magnet oder Magnetit beschrieben, der stark magnetisch ist und Polarität besitzt. „Im nördlichen Schweden befinden sich die womöglich größten Magnetit-Vorkommen der Welt, man glaubt durch Absonderung im Magma.“ Magma ist der Ausdruck für geschmolzenes Material, das gelöst unter dem Druck der Erdkruste gehalten wird.

 

Das Fresko-Wandgemälde

Das Fresko-Wandgemälde wurde im United Nation Review vom Januar 1958 so beschrieben, dass es gestaltet wurde „um der Reinheit der Linie und der Farbsuche zu entsprechen, das Generalsekretär Dag Hammarskjöld ‘einen Raum der Stille’ genannt hat.“ Es wurde überwiegend in Schatten von Grau- und Blautönen gemalt, beinhaltet aber gelbe und weiße Muster und eine schwarze Halb-Sphäre. Leichte reine Farben durchkreuzen es, um tiefere Schatten zu bilden. Die New York Times hat das Fresko als acht Fuß und acht Zoll in der Höhe und sechs Fuß und acht Zoll in der Breite beschrieben; oben heller beleuchtet als unten.

 

Bo Beskow, ein alter Freund von Dag Hammarskjöld, hat das Wandgemälde gemalt. „Dag hatte mich dazu gebracht mit den Skizzen vergangenen Sommer anzufangen“, sagte er. „Er wollte, dass ich die eigentliche Arbeit gleich hier im Raum ausführe, somit bin ich seit dem 6. Oktober 1957 hier.“ Das Wandgemälde wurde das erste Mal, meine Damen und Herren, am 11. November 1957  gezeigt. Während der Zeit der Umgestaltung waren die Wächter tagsüber anwesend, um Neugierige fernzuhalten, und nachts wurde der Raum mit einer Kette und einem Vorhängeschloss abgeschlossen. Der Künstler hat zu seiner Arbeit gesagt: „Es hat keinen Titel und sie können davon halten, was sie wollen.“

Er erklärte, dass die geometrischen Muster im Wandgemälde die Proportionen des Raumes und jene des Schwerpunkts, dem Stück Eisenerz, wiedergeben. Er hat auch gesagt, dass er mit dem Bild ein Gefühl des Raumes zu geben beabsichtigte. Der Bericht der United Nation Review hat erklärt, dass „er bestrebt danach war, den Raum so zu öffnen, dass das Auge in die Distanz schauen kann, wenn der Blick auf die Wand fällt. Um eine leichte Aufwärtsbewegung zu erzeugen, hat er gesagt, dass er gewundene Kreise und eine spiralförmige, diagonale Linie gemalt hat, was vergleichbar wäre mit einem vibrierenden musikalischen Akkord. Als ‘ruhenden Punkt’ für die Augen des Betrachters hat er einen schwarzen Punkt inmitten der hellen Farben angebracht, einen Halbkreis, worin alle Linien des Freskos und des Raumes zusammenlaufen.“

Im vorhin erwähnten New Yorker Bericht wurde Beskow wie folgt zitiert: „Mein Fresko enthält keine beabsichtigten Symbole, obwohl ich gehört habe wie Leute sagten, dass der schwarz-und-fahlblaue Kreis in der oberen Hälfte der Wand den Kosmos darstellt. Alles was ich ernsthaft beabsichtigte, war, die Wand zu öffnen, damit das Auge weiter blicken konnte, um den Geist zu öffnen, um Meditation auszulösen, aber nicht um ihn zu lenken.“

 

Der Mystiker P. D. Ouspensky hat geschrieben, dass ‘in wahrer Kunst nichts zufällig ist. Es ist Mathematik. Alles darin kann berechnet werden, alles kann im Voraus bekannt sein. Der Künstler weiß und versteht, was er vermitteln will, und seine Arbeit kann nicht einen Eindruck auf jemanden machen und für jemand anderen einen anderen Eindruck, vorausgesetzt natürlich, es sind Menschen auf einer Ebene… Gleichzeitig wird dasselbe Kunstwerk andere Eindrücke bei Menschen hinterlassen, die auf einer anderen Ebene sind. Und Menschen von unteren Ebenen werden nie etwas davon empfangen, was Menschen von höheren Ebenen empfangen. Das ist wahre objektive Kunst… Ein objektives Kunstwerk…beeinflusst die emotionale und nicht nur die intellektuelle Seite des Menschen.“

Mr. Beskows Bild wird als nicht-objektiv beschrieben, trotzdem reflektiert zugegebenermaßen dessen Komposition den Raum und den Eisenerz-Klotz – dies [, meine Damen und Herren,] beinhaltet Mathematik. Er hat über sein Wandgemälde gesagt, „sie können davon halten, was sie wollen“, trotzdem hat er zugegebenermaßen versucht, einen bestimmten subjektiven Effekt im Geist des Betrachters zu schaffen. Folglich wecken Hr. Beskows Bemerkungen eher Verwirrung als Verständnis.

Die Broschüre, die jenen zur Verfügung gestellt wurden, die den Meditationsraum besuchten, wurde unter der Leitung von Dag Hammarskjöld selbst geschrieben. Die Beschreibung ist absichtlich in einer abstrusen Sprache formuliert. Es enthält Begriffe, die eine Bedeutung für die esoterisch Empfänglichen haben, aber nicht für die Uneingeweihten [William Cooper: oder jene, die „Profane“ genannt werden].

Diese Begriffe werden erläutert…

In der Broschüre steht: „Wir alle haben in uns ein Zentrum der Stille umgeben von Ruhe … Menschen verschiedenen Glaubens werden sich hier treffen, und aus diesem Grund konnten keine der Symbole benutzt werden, die wir bei unserer Meditation gewohnt sind.“

„Dennoch gibt es einfache Dinge, die zu uns allen in der gleichen Sprache sprechen. Wir haben nach diesen Dingen gesucht, und wir glauben sie im Strahl des Lichts, der auf die schimmernde Oberfläche von hartem Stein trifft, gefunden zu haben.“

„Folglich sehen wir in der Mitte des Raumes ein Symbol, wie täglich das Licht des Himmels … Leben auf der Erde erzeugt, auf der wir stehen, für viele von uns ein Symbol dafür, wie das Leben des Geistes für das Leben an sich von Bedeutung ist.“

„Aber der Stein in der Mitte des Raums hat uns mehr zu sagen. Wir können ihn als Altar betrachten, leer, nicht weil es keinen Gott gibt, nicht, weil es ein Altar für einen unbekannten Gott ist, sondern weil es dem Gott gewidmet ist, den der Mensch in vielen Namen und Formen anbetet.“

„Der Stein in der Mitte des Raumes erinnert uns ebenfalls an das Standhafte und Dauerhafte in einer Welt der Bewegung und des Wechsels. Der Block aus Eisenerz hat das Gewicht und die Festigkeit des Immerwährenden. Es ist eine Erinnerung an den Grundstein der Ausdauer und des Glaubens, worauf das gesamte menschliche Bestreben beruhen muss.“

„Das Material des Steins führt unsere Gedanken zur Notwendigkeit der Wahl zwischen Zerstörung und Frieden. Aus Eisen hat der Mensch seine Schwerter geschmiedet, aus Eisen hat er ebenfalls seine Pflugschar gemacht…“

„Der Speer des Lichts trifft auf den Stein in einem Raum von äußerster Einfachheit … Wenn unsere Augen von diesen Symbolen zur vorderen Wand wandern, treffen sie auf ein einfaches Muster, das den Raum zur Harmonie, zum Frieden und zum Gleichgewicht von Raum öffnet.“

„Es gibt ein altes Chinesisches Sprichwort, das besagt, dass die Bedeutung eines Gefäßes nicht in seiner Hülle liegt, sondern in seiner Leere. Das entspricht diesem Raum. Er ist für jene, die herkommen, um die Leere mit dem zu füllen, was sie in ihrem Zentrum der Stille finden.“

Der World Goodwill Bulletin wird von Lucis Press, Ltd. (gehört zu Lucis Trust), 88 Edgeware Rd., Marble Arch, London W-2, England, publiziert. Die New Yorker Filiale, The Lucis Publishing Company (11 W. 42nd St., 32nd floor), gibt Material über ihre Arcane School heraus, drei Mitglieder-Dreiecke, den World Service Fund, und publiziert das Beacon Magazine. Dieses Unternehmen, meine Damen und Herren, wurde ursprünglich als die Lucifer Publishing Co. gegründet, hat aber seinen Namen am 11. November 1924 geändert, zum heute weniger erschreckenden, den sie heute tragen. Eine dritte Filiale der Lucis Trust befindet sich in 1 Rue de Varembe 3E, Genf, Schweiz. Alice A. Bailey, die jetzt verstorbene Hohepriesterin der okkulten Arcane School, hat den Trust gegründet und geleitet und dessen selbst identifizierte Gesellschaft der Erleuchteten Geister (Illumined Minds). Diese mächtige Gruppe hat vertraute Verbindungen zur UN.

 

[Der Goodwill...] Der World Goodwill Bulletin hat im Juli 1957 eine Spezial-Edition in der UN herausgebracht, die einen Artikel enthielt zu dem „Magnetit“. Wir zitieren von dessen Beschreibung des Meditationsraums: „Der Besucher wird völlig unvorbereitet sein für das was er sieht, wenn er für einen Moment der Ruhe durch die Türe gehen wird…Wegen den zusammenlaufenden Wänden und des gedimmten Lichts wird er eine eigenartige räumliche Desorientierung erleben, und Dimension und Perspektive werden schwierig festzustellen sein. In der Mitte des Raumes wird er, beleuchtet von einem einzigen Lichtpunkt an der Decke, eine rechteckige Masse sehen…

„Das Erz-Stück…ist viele Millionen Jahre alt…man fühlt sich…als ob man in einem Aufbewahrungsort für natürliche Talismane von bedeutendem und edlem Stellenwert ist, als in einer Kapelle mit üblicher Bedeutung … Jene, die auf herkömmliche Kommunikation aus sind, könnten hier leicht etwas krank werden. Dies ist ein abrupter Bruch zu früheren Erfahrungen. Man ist heftig auf seine eigenen Mittel gestellt.

„Der Raum und das Konzept scheinen nicht auf die Gebete oder das dualistische Konzept des Mystikers hinzuweisen, worin Erleuchtung gesucht wird und ein Segen von der Gottheit garantiert wird. Es ist vielmehr, scheinbar innewohnend in der Dekoration des Raumes, im Lichtpunkt, der auf dem Erz spielt, das Konzept einer persönlichen Konzentration von Kräften, das einen Fokus erschafft, was den Bereich der Aufmerksamkeit beleuchtet…

„Der Lichtpunkt, die Leere des Raumes, das beleuchtete, kristalline Erz – man fühlt sich eher in eine Einrichtung von kosmologischer Symbolik projiziert, als in etwas mit planetarischer oder gar solarer Absicht.“

„Es ist interessant darüber zu spekulieren, was der Langzeit-Einfluss dieses ‘neuen Aufbruchs’ auf das aktuelle religiöse Denken sein wird. Hier verborgen in der höchsten Halle des Menschen kann es nicht unerheblich sein. Welche Interpretationen auch immer man dem UN Meditationsraum zuschreibt, es kann mit Sicherheit gesagt werden, dass die Worte und Auswirkungen erst angefangen haben.“

Leute, der ‘neue Aufbruch’ in der Religion, auf den Bezug genommen wird, geschah nicht durch Zufall. „Durch Organisationen wie des World Council of Churches wurden Trygve Lie und Dag Hammarskjöld großem Druck ausgesetzt, um einen solchen Raum in der UN zu errichten.“ Trygve Lie sagte am 18. April 1949, dass ein solcher Raum gebaut würde. Die 5. UNO-Generalversammlung wurde mit einer Schweigeminute als ‘religiöse’ Observanz eröffnet. Kurz danach wurde ein vorübergehender Meditationsraum im Lake Success, New York, zur Verfügung gestellt. Am 9. Februar 1951 wurde für einen Tag ein Meditationsraum beim UN-Sekretariatsgebäude eröffnet. Dann, am 4. Oktober 1952, am Tag der 7. UNO-Generalversammlung, wurde ein dauerhaft geöffneter Meditationsraum für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Seitdem wurde jede Versammlung mit einer Schweigeminute eröffnet.

                 

Im Jahre 1955 enthielt der Meditationsraum ein 300 Jahre altes, 800 Pfund schweres, 37 Zoll breites, aufrechtstehendes Teilstück eines Agba (oder Mahagoni) Baumes aus französisch-Äquatorialafrika. Es war die Idee von Wallace Harrison, Direktor des internationalen Vorstands der Architekten, die die UN geplant haben; Co-Architekt und Direktor des Rockefeller Center; und Mitglied des Vorstands der sozialistischen New School of Social Research in New York City. [als Referenz siehe Who's Who in Amerika des Jahres 1959.] Der Raum enthielt eine Philodendron-Pflanze auf dem Altar, um einen in einem Krieg umgebrachten Unbekannten zu symbolisieren; ein oliv-grüner Teppich, fünfundzwanzig rostrote Sessel; und ein blau weißer UN Fahnensatz vor einem weißen Dekorvorhang, der von der Decke bis zum Boden reichte.

Am 16. Februar 1953 überreichte eine Gruppe, bekannt als die Freunde des Meditationsraums, 1500 Mitglieder an der Zahl, der UN durch seine Offiziere einen Satz Gästebücher, worin Besucher des Raums ihre Namen, Adressen und ihre Religionszugehörigkeit einschreiben konnten. Gemäß UN sollen seither viele, viele Millionen Menschen den Raum betreten haben…von diesen Besuchern…von diesen Besuchern haben Millionen diese Bücher unterzeichnet, jedes beinhaltet 7000 Namen.

Welchem Zweck, meine Damen und Herren, diente das Sammeln von diesen tausenden Namen der Personen, mit ihrer Religionszugehörigkeit, die den Raum besuchten und die – mit der Unterschrift ihres Namens – darauf hindeuten, dass sie nichts gegen die Existenz dieses Götzentempels einzuwenden haben?

Die Freunde sind das Produkt des „konfessionsungebundenen“ Laymen’s Movement for a Christian World, Inc., dessen Hauptsitz sich im Wainwright House, Milton Point, Rye, New York befindet. R. Austin, in der Vergangenheit ein ständiger USA-Delegierter der UN, leitete einen Ausschuss der Freunde, der Dag Hammarskjöld am 24. April 1957 $12.600 überreicht hat, als Anzahlung von $25.000, die benötigt wurden, um den Raum umzugestalten und zu vergrößern. Das Movement (Anm. Bewegung) hat „UN Meditationsraum-Identitätskarten an 300 Männer und Frauen ausgehändigt, die regelmäßig zum Beten in diesen Raum gehen.“ Einmal haben sie Gebets-Karten an Besucher verteilt, die Gebete von den „Grossen Religionen der Welt“ beinhalteten, nämlich aus dem Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Islam, Sikhismus, Christentum und des Heiligen Franz von Assisi.

[William Cooper: Es war mir nicht bewusst, dass der Heilige Franz von Assisi einer der Grossen Religionen der Welt ist, wusstet ihr das?]

                 

Die Freunde haben in den Jahren 1953 und 1954 in diesem Raum Wachgebete abgehalten. Bereits 1946 hatte diese Bewegung Dr. Frank Laubach, Absolvent des Union Theological Seminary und Autor von „Letters of a Modern Mystic“, zur Paris Friedenskonferenz geschickt, um sich für die Gründung des Meditationsraums einzusetzen.

     

Zu den Sprechern der Movement-Tagungen zählten Norman Cousins, Ralph Bunche, und Frank P. Graham der UN, und William Ernest Hocking und Kirtley F. Mather von Harvard, über die alle kommunistische Akten vorhanden sind (siehe Ausgaben vom May-Juni und Juli-August 1959 und Juli-August 1962 von The Laymen’s Movement Review).

                                 

Die Bewegung hatte unter seinen Mitgliedern Dwight David Eisenhower … Der wichtigste Freund seit Beginn dieser Bewegung war jedoch John D. Rockefeller Jr., ein Methodisten-Missionar Weyman C. Huckabee sicherte sich Subventionen von John D. Rockefeller Jr.’s Davison Fund und während fünf Jahren (1937-41) Kapital von seiner (New York City) Riverside Church (Kirche) für ein Gesundheitszentrum in Hiroshima, Japan. Huckabee wurden dann im Jahre 1941 zum Sekretär des Movement in New York und sicherte zwei Subventionen pro Jahr für die Organisation vom Davison Found bis er aufgelöst wurde.

Rockefeller, meine Damen und Herren, führte ohne Unterbrechung seine jährlichen Subventionen aus seinem privaten Kapital weiter. Während den 22 Jahren, die Huckabee bei der Bewegung gewesen war, wurden eine Million Dollar für seine Arbeit aufgebracht.

    

Als die Bewegung als erstes versuchte das Wainwright House im Jahre 1951 als Hauptsitz abzusichern, gab John D. Rockefeller Jr. $ 5.000 von den benötigten $ 25.000. Seit 1951 haben zehn Tausend Menschen das Gästebuch des Wainwright House unterzeichnet; fünf Tausend haben an den öffentlichen Tagungen teilgenommen; die Mitglieder wurden vom Präsidenten der National Council of Churches (Anm. Nationaler Rat der Kirchen) eingeschrieben…die Konferenzräume wurden von den Episkopal-, Presbyterianer-, Methodisten-, Baptisten-, Kongregational- und Quäker-Kirchen benutzt.

Als die Freunde des Meditationsraums damit einverstanden waren $ 15.000 für die Renovierung des Raums aufzubringen, gab John D. Rockefeller Jr. $ 5.000 des betreffenden Betrags. Dag Hammarskjöld persönlich brachte weitere $ 10.000 von der Marshall Field Familie für die Kosten des Freskos im Raum auf. Die United Steel Workers (Anm. Vereinigte Stahlarbeiter), CIO-AFL, gaben $ 500.

       

Die Bewegung, meine Damen und Herren, wurde im Jahre 1940 gegründet. Der Mann, der es aufbaute war Dr. Arthur Compton, der Wissenschaftler, der als erstes den als Kommunist identifizierten und der Spionage bezichtigten Professor J. Robert Oppenheimer in das Atom-Energie-Projekt 1942 brachte.

Das Wainwright House hat seinen eigenen Meditationsraum im zweiten Stock. Im Raum befindet sich der Altar aus Agba-Holz, der zuerst im UN Meditationsraum benutzt wurde, und die Kirschbaum-Sessel und der Dekorvorhang dieses Raumes, übergeben von den Freunden der UN im Jahre 1957. Das Haus besitzt auch eine große Bibliothek rund um die Thomas Sugrue Memorial Library zentriert, einer $ 1.600-Sammlung von Büchern über Religion und Okkultismus – wo man den Spiritualismus, Zen-Buddhismus, Daoismus, das Yoga, das Judentum etc. studieren konnte. Jedes Buch in der Bibliothek beinhaltet ein Exlibris, gestaltet vom Künstler Fritz Eichenberg.

Sein Exlibris stellt das antike Kreuz in Form eines T’s dar, umgeben von einer Schlange, die Weisheit und Heilung symbolisiert und den Buchstaben S formt. Das T und S, Thomas Sugrues Initialen, sind vom Lotus gekrönt, vedantische Darstellung alles Seins. Im Hintergrund liegt die Stadt Jerusalem, über der zwei Sterne leuchten, der Stern des Ostens des Christentums und der sechszackige Stern des Judentums. Eine Flamme breitet sich darüber als Lichtbogen aus, die die Kontinuität des Lebens und die Unsterblichkeit der Seele verkündet.

              

M. Oldfield Howey teilt uns im The Encircled Serpent mit, dass in der Symbolik Ägyptens die „Schlange stets das Kreuz umwindend dargestellt wird … die Unverschämte Schlange (Brazen Serpent) … ein Hort, oder ein Talisman, der in Form einer Schlange um das mystische Tau, oder T, gewickelt war. Die von Moses eingeführte Schlange war ursprünglich der ägyptische … Sonnengott, der seinem Volk nun als Jehovah bekannt war.“ Joseph Von Hammer, in The History of Assassins (Die Geschichte der Assassinen), erklärt das Tau als Abbildung des Phallus.

„Unter den Ägyptern war der Lotus das Symbol für Osiris und Isis. Er wurde von den Priestern als heiliges Ornament angesehen.“ Der sechszackige Stern ist der große Orientalische Talisman, bekannt als das Siegel des Salomon. Dessen Bedeutung, dessen Bedeutung, meine Damen und Herren, und die Identität von Osiris und Isis wurde in früheren Episoden von The Hour of the Time bereits erklärt. Es wird auch in einer späteren Ausgabe von The Hour of the Time erklärt, wenn wir das Grosse Siegel der Vereinigten Staaten von Amerika besprechen. Der Lichtbogen auf dem Exlibris ist der En Soph, aus den kabbalistischen Schriften (oder mystischen Theosophie), die lehren, dass es die Erde durch die Kraft von zehn Ausstrahlungen des Unendlichen erschaffen hat. Die Ausstrahlungen, oder Sephiroth, sind angeordnet in einer Form, genannt der Baum des Lebens, der wiederum vertikal aus drei Säulen besteht. C. W. King sagt in seinen Gnostics (Anm. Gnostik) aus, dass die zwei äusseren Säulen „einen Stellenwert in weitgehend allen geheimen Gesellschaften der Moderne einnehmen, und zwar naturgemäss, denn diese Illuminierten haben die Ausdrucksweise der Kabbalisten übernommen, ohne sie zu verstehen.

Dag Hammarskjöld hat den Altar als Erinnerung an diesen „Grundstein, auf dem die ganze menschliche Bestrebung aufbauen muss“ bezeichnet. „Der Meditationsraum blickt in Richtung Nord-Nord-West. Um den Raum zu betreten, muss man von der Dunkelheit ins Licht gehen (…von der Dunkelheit ins Licht). Mit diesen Tatsachen im Hinterkopf, achtet bitte auf die kabbalistische Symbolik der folgenden Beschreibung des Grundsteins durch eine Autorität: „In seiner Lage liegt er zwischen dem Norden, dem Ort der Dunkelheit, und dem Osten, dem Ort des Lichts; und deshalb symbolisiert diese Lage den Übergang vom Dunkel ins Licht, und vom Unwissen ins Wissen. Die Konstanz und Beständigkeit des Grundsteins soll uns daran erinnern, dass wir lange nach unserem Tod in uns eine sichere Grundlage für ewiges Leben tragen – einen Grundstein für Unsterblichkeit – eine Ausstrahlung, die die gesamte Natur durchdringt und die deshalb das Grab überleben muss [muss].“

    

Auf einer „höheren“ Ebene des „esoterischen Wissens“ kann der Metallaltar oder Stein verglichen werden mit dem altertümlichen Grundstein, der, gemäß derselben oben zitierten Autorität, „in die Grundsteine des Tempels von Salomo gelegt worden sein soll, und danach, während des Baus des zweiten Tempels, zum Heiligen der Heiligen befördert wurde. Er war in Form eines perfekten Würfels, oder, wie Freimaurer ihn nennen würden, Ashlar, und in einem Delta oder einem Dreieck auf dessen Oberseite war das heilige Tetragrammaton, oder der unaussprechliche Name Gottes, eingraviert.“

In einem „verleumderischen Buch des Mittelalters … The Life of Jesus (Anm. Das Leben Jesu)“ gab es eine andere Beschreibung des Steins: „Zu dieser Zeit war im Tempel der unaussprechliche Name Gottes auf dem Grundstein eingraviert.“ Dieses skandalöse Buch ging weiter und besagte, dass Unser Erlöser „listigerweise ein Wissen des Tetragrammatons auf dem Grundstein erhalten hat, und durch dessen mystischen Einfluss war er in der Lage seine Wunder auszuüben. Unter den frühen Völkern der Antike war die Anbetung des Steins als Vertreter der Gottheit weit verbreitet.“

[William Cooper: Und in England sitzt die Königin auf einem Thron, unter dem sich ein Stein befindet. Das kommt in fast jedem antiken Tempel vor, und ...]

“… in jedem antiken Tempel gab es eine Legende über einen heiligen oder mystischen Stein. Dieser mystische Stein erhielt den Namen ‘Grundstein’, (und die Schriftgelehrten, die aus Jerusalem hergekommen sind, sagten, „Er hat Beelzebub,“ und, „durch den Prinzen der Teufel vertreibt er die Teufel.“’)

                              

Alfred Edward Waite schrieb in seiner Studie über Zohar (das kabbalistische Lehrbuch des 14. Jahrhunderts), mit dem Titel „The Secret Doctrine of Israel“…(auf Seite 62) über „einen mysteriösen Stein, genannt Schethiya“, der von Jehovah in den Abgrund geworfen wurde, um so die Grundlage der Welt zu schaffen und sie somit zu erschaffen. Man könnte auch sagen, dass er wie ein kubischer Stein oder Altar war, denn seine Macht lag in der Tiefe, während Oberfläche oder der Gipfel über das Chaos hinweg wuchs. Er war der zentrale Punkt in der Unermesslichkeit der Welt, der Grundstein, der bewährte Stein, die sichere Grundlage, aber auch der Stein, den die Baumeister ablehnten.

[William Cooper: Und wo haben wir das zuvor gehört? Nun, Leute, nirgendwo sonst als in den Lehren der Freimaurerei.]

Aber was ist tatsächlich die Christliche Bedeutung dieses Grundsteins? Jesaja hat gesagt: „Deshalb hat der Herrgott gesagt: Siehe da, ich werde einen Stein auf das Fundament von Sion legen, einen bewährten Stein, einen Grundstein, einen edlen Stein begründet im Fundament. Wer daran glaubt, der flieht nicht.“ Der Grundstein ist Jesus Christus, „der Stein, den die Baumeister ablehnten.“

Man muss nicht weiter gehen als zum inneren Eingang des Meditationsraums, um den konkreten Beweis der Gottlosigkeit der UN zu erkennen. [Dieses Wort bleibt mir im Hals stecken: Gottlosigkeit.] Der „Stein“, der Metallaltar, in seiner Kahlheit in diesem Raum ist selbst ein Symbol des Götzendiensts. „Steinanbetung war vielleicht die früheste Form von Fetischismus. Eusebius zitiert Porphyrios, der gesagt haben soll, dass die Menschen des Altertums die Gottheit durch einen schwarzen Stein dargestellt haben, weil sein Naturell obskur und unergründlich war. Der Leser wird hier an den schwarzen Stein erinnert, Hadjar el Aswad, der in der südwestlichen Ecke der Kaaba in Mekka liegt, der von den antiken Arabern angebetet wurde. Die Druiden, und das ist bekannt, hatten keine anderen Bilder ihrer Götter, aber kubische oder manchmal säulenartige Steine. Um in der Sprache von Dudley zu reden, wurde die Säule oder der Stein ‘als Symbol von Kraft und Beständigkeit betrachtet – auch ein Symbol der göttlichen Macht, und als klare Schlussfolgerung ein Symbol oder Idol der Gottheit selbst’.

 

Der Gott Hermes (Merkur) war ein kubischer Stein, weil die kubische Figur Festigkeit und Beständigkeit darstellte.“

Hammarskjöld hat in seiner vorhin erwähnten Rede gesagt: „In diesem Fall wollten wir, dass dieser massive Altar den Eindruck von mehr als nur etwas Temporärem erweckt. Wir hatten eine andere Idee. Wir dachten, wir könnten mit unseren Gedanken das Material preisen, woraus unsere Waffen bestehen.“ Die Beschreibung des Altars als ein „natürlicher Talisman“ durch die World Goodwill Group ist ebenfalls von Bedeutung. Talisman ist ein Begriff, der ein Stein, oder anderes Objekt bedeutet, mit eingravierten Figuren oder Charakteren, denen okkulte Mächte von planetaren Einflüssen und himmlischen Anordnungen beigemessen werden, woraus sie gemacht sind.

Altäre, „wurden bei den altertümlichen Menschen aus Torf oder Stein gemacht, üblicherweise in einer kubischen Form. Altäre wurden lange vor Tempeln gebaut.“ Der Lichtstrahl über dem Altar im Meditationsraum wirft einen Schatten gen Norden. „Der Gebrauch des Nordens als ein Symbol der Dunkelheit ist ein Teil der alten Sonnenanbetung, wovon wir so viele Relikte in der Gnostik, in der Hermetik, finden.“

 

[William Cooper: In der Freimaurerei, in den Tempeln aller geheimen Gesellschaften, die in ihrer Hierarchie in Form einer Pyramide existieren mit einem ganzen Haufen schmieriger Idioten, die nach den Geheimnissen dürsten, die sie nie erfahren werden und einigen an der Spitze, die wirklich verstehen, dass das einzige Geheimnis ist, wie man die unter sich kontrolliert.]

„Der Osten war der Ort der täglichen Geburt der Sonne, und wurde deshalb hoch verehrt; der Norden, der Ort ihres jährlichen Todes.“

Schließlich muss betont werden, dass vor allem der Altar im Meditationsraum nicht geweiht und unheilig ist. Er hat keine geistliche Bedeutung, kann keine Verehrung anregen, und ist nicht unantastbar. Dieser Altar kann nur für Opferungen mit unheiliger Bedeutung benutzt werden.

Meine Damen und Herren, ein Indiz für die Symbolik des Wandgemäldes wird durch Hammarskjölds und Beskows Absichtserklärungen geliefert. Es bedeutete „die Wand zu öffnen, um ein Gefühl des Raums, der Leere, zu geben – praktisch den Raum in eine andere Dimension auszudehnen, so wie er ist.“ Die Broschüre der Freunde, A Call to Prayer (Anm. Aufruf zum Gebet), besagt, dass das Thema des Wandgemäldes „Unendlichkeit“ ist.

Nun, schauen wir direkt auf das Wandgemälde aus der Sicht des esoterisch Eingeweihten, des Okkultisten, des Adepten, des Eingeweihten. Es gibt eine asymmetrische Einteilung des gesamten Wandgemäldes in etwas, das „Magisches Quadrat“ genannt wird, was ein Quadrat ist, das in eine gleiche Anzahl an Zellen angeordnet ist – in diesem Fall neun – drei Reihen nach oben und drei Reihen nach unten.

Das Spiel Tic-Tac-Toe basiert auf dieser Form des Quadrats. Das glücksbringende magische Quadrat enthält eine Serie von Zahlen in den Zellen, „deren Addition sämtlicher Spalten, vertikal, horizontal, und diagonal, dieselbe Summe ergeben.“ Die folgenden neun Ziffern, die so angeordnet sind, dass sie sich auf 15 summieren, werden als heilig angesehen, weil 15 der numerische Wert des Hebräischen Wortes für Gott, JAH (J-A-H buchstabiert), ist, was eine Form des Tetragrammatons ist.

[   4   9   2   ]
[   3   5   7   ]
[   8   1   6   ]

[William Cooper: Und in den diagonalen Reihen, von links nach rechts, und in jeder Reihe: in der ersten Reihe sind die Ziffern 4, 9 und 2, und in der zweiten Reihe sind die Ziffern 3, 5 und 7, und in der dritten Reihe sind die Ziffern 8, 1 und 6. Ob ihr sie diagonal, vertikal oder horizontal addiert, egal in welche Richtung, es summiert sich immer auf 15.]

Das vorherrschende dunkelblaue Rechteck, das die größte mittlere Reihe des Wandgemäldes einnimmt, die obere Seite, die exakt durch die Mitte der halbierten Sphäre verläuft, repräsentiert den Altar. Das gelbe Rechteck, das in einem Winkel in die unteren und mittleren Reihen gesetzt wurde, sodass eine Ecke den Unterteil des Wandgemäldes berührt, ist eine zweite Darstellung des Altars. Sie deuten, meine Damen und Herren, Dualität an: Erinnert ihr euch an das Yin und Yang? Positiv/Negativ? Männlich/Weiblich? Die androgyne Gottheit? die gelbe Figur – Licht (die Sonne); die blaue Figur – Erde (der Altar). Beide rechteckigen Figuren sind teilweise in anderen Mustern andersfarbig übereinander gelegt.

Die sehr wichtige Sphäre im linken oberen mittleren Bereich symbolisiert, unter anderem, die Sonne. Sonnenanbetung war „die älteste und bei weitem am meisten verbreitete aller alten Religionen.“ Die Sphäre ist halbiert und geviertelt. „Die Phänomene der Natur, die den tiefsten religiösen Eindruck auf den archaischen Menschen ausgeübt haben, waren der ausgebreitete Himmel über ihm, und die ausgebreitete Erde darunter; die er natürlich geviertelt hat. Dieser in vier geteilte Himmel und die Erde kennzeichnete er als Kreis, oder Rechteck, diagonal geteilt.“ Der Kreis, meine Damen und Herren, taucht in jeder Form der Zauberei auf. Der Kreis und die Quadranten werden der Magische Kreis genannt.

 

Die Objekte im Meditationsraum

Die Objekte im Meditationsraum sollen aufrüttelnd sein, im religiösen Sinn. Wozu? Nun, das Wandgemälde und der Altar sind zugegebenermaßen Symbole. „Durch Symbolik werden die einfachsten, üblichsten Objekte umgewandelt, idealisiert und erreichen einen neuen und, sozusagen, einen unermesslichen Wert.“

Ein Experte dieses Gebiets hat geschrieben: „Unter okkulter Herrschaft neigen Kunst, Musik und die gesamte Politik zum gleichen Schluss: Verwirrung, eine berechnete und eingeführte Verwirrung: Chaos, denn Gedanken, die verwirrt sind, werden befolgen und sich den verborgenen Meistern beugen!“

 

[William Cooper: Und aus dem Chaos ... aus dem Chaos folgt Ordnung. Und ist das nicht ... ist das nicht das Motto der Freimaurer des 33. Grades: Ordo Ab Chao?]

„Der Maßstab des Dreiecks und der Ellipse, zusammen mit ordinärer Geometrie in moderner Kunst, ist der Maßstab in der Ästhetik.“

Eines Tages bei einer Kunstausstellung vor der Mal-Leinwand eines Kubisten stehend, fragte ein rätselnder Anfänger „Aber was bedeutet es?“ Der Künstler antwortete, „Die Frage ist nicht, was es bedeutet, die Frage ist, was die Wirkung auf den Betrachter ist.“

Bewusst oder unbewusst hat der Künstler die Wahrheit gesprochen. Psychiater sagen uns, dass die Schule des hinterlistigen Humbugs einfach eine Ausarbeitung der Taktik der Unterbrechung von Ideen ist, die zu totaler Zusammenhanglosigkeit und Wahnsinn führt. ‘Kubistische’ Kunst, die bemüht ist gewisse psychische Wirkungen zu erzielen, die durch optische Illusion erzielbar ist. Schönheit hat nichts [nichts] damit zu tun. Die kubistische Schule ist überhaupt kein Kunstgebiet. Sie gehört zur Medizin und zur psychischen Wissenschaft. Jene, die vergessen, dass diese verheerende Marotte der ‘Gestörten Idee’ auf Musik, Literatur und jede andere Phase der menschlichen Bemühung ausgedehnt werden kann, tun das auf eigene Gefahr. Höre zum Beispiel dem Takt eines Rap-Musikers zu.

Ein Mensch mit positiver Psyche kann nicht kontrolliert werden. Für den Zweck der okkulten Herrschaft müssen die Gedanken deshalb durch Positives und Negatives gehen, um Kontrolle erreichen zu können. Gedanken, die bewusst auf ein bestimmtes Ende hin arbeiten, sind eine Macht, und Macht kann Macht für Gut oder Böse gegenüberstehen. Das Schema für Weltherrschaft könnte man alleine durch die Erkenntnis dieses Grundsatzes verdammen, aber leider wird es nicht erkannt, es bleibt unangefochten.“

[William Cooper: Bis wir uns dazu entschlossen hatten eine Medien-Gesellschaft zu kaufen, und haben deshalb jetzt, jetzt Gedanken, die bewusst auf ein bestimmtes Ende hin arbeiten, und jetzt sind wir eine Macht ... eine sehr gute Macht.]

Eine auffällige Eigenschaft des Wandgemäldes ist der weiße Halbbogen im oberen rechten Quadrant. Die innere Kurve des Bogens – der halbierten schwarzen, fahlblauen und gelben Sphäre am nächsten – ist gleichweit entfernt von allen Punkten der exakten Mitte der halbierten Figur. Deshalb, meine Damen und Herren, wenn die Kurve des Bogens zu einem Kreis weitergeführt wird, resultiert die Figur in einem verborgenen Punkt in einem Kreis, das Symbol, das von den Astronomen als ihr Symbol der Sonne übernommen wurde.

[William Cooper: Und selbstverständlich wisst ihr, dass der Bogen das Symbol für den Mond ist, Isis und Osiris.]

In den Alten Mysterien bezeichnet der Punkt im Kreis das Prinzip von Fruchtbarkeit und wurde durch die Zeit weitergegeben, als Symbol verschiedener Geheimgesellschaften, inklusive der Illuminaten des Adam Weishaupt von 1776.

[William Cooper: Und du wirst den Punkt im Kreis in den Tempeln der Freimaurerei finden. Es ist das Symbol des Phallus. Wir kommen immer wieder zurück zur Zeugungskraft.]

Das weibliche Prinzip wird im bogenförmigen Mond oder der lunaren Figur der Isis hervorgehoben.

Es gibt 72 geometrische Figuren und Schatten im Wandgemälde. Die zwei bogenförmigen Gebilde und die vier langen Dreiecke – weiß, gelb, blau und schwarz – die sich in den oberen zwei Reihen des Wandgemäldes befinden werden jeweils als eine Figur gezählt. Die Zahl 72 bezeichnete seit frühester Zeit den Göttlichen Namen der 72 Wörter [72 Wörter]. Diese Zahl leitet sich von einer Vertauschung der Werte ab, die den vier Buchstaben des Tetragrammatons (oder JHVH: Jehovah) zugewiesen werden, dem unsagbaren, unaussprechlichen Namen Gottes. Dieser Name, in seiner Vielzahl an Formen, kann benutzt werden, um Wunder oder Zauberei zu vollführen, sagen die Kabbalisten. Es leitet sich vom Exodus (Kapitel 14, Verse 19, 20 und 21) ab, wovon jeder aus 72 Buchstaben besteht. „Nun, wenn wir diese Verse schließlich einen über dem anderen aufschreiben, den ersten von rechts nach links, den zweiten von links nach rechts, und den dritten von rechts nach links (oder wie die Griechen sagen würden, boustrophedon), ergäben sie 72 Spalten à drei Buchstaben. Dann wäre in jeder Spalte ein Wort bestehend aus drei Buchstaben, und da es 72 Spalten sind, wären es 72 Wörter à drei Buchstaben, wovon alle die 72 Namen der Gottheit wären, die im Text erwähnt werden. Und diese werden Shemhamforesh genannt.“ 72 ist auch die Zahl der Quinäre (Anm. ‘fünf enthaltend’) oder Sets von fünf Graden in den 360 Graden des Tierkreises.

Die Zahl der Dreiecke im Wandgemälde ist schwer zählbar. Es gibt 22 – gleichschenklige, gleichseitige, rechtwinklige – Dreiecke. Da gibt es auch 22 nummerierte Buchstaben im alten Hebräischen Alphabet, mit Werten von 1 bis 400. Das Dreieck ist ein altes Symbol für eine Gottheit; es ist auch das Zeichen des weiblichen Elements. Jedoch wenn die Spitze des Dreiecks nach unten zeigt, wird es zum männlichen Element; umgekehrt kann es deshalb auch Luzifer repräsentieren, besonders wenn es schwarz ist.

Die Figur der Sphäre … oder die spiralenförmige Figur, die mit der Längsdiagonale des Wandgemäldes ineinander verflochten ist, symbolisiert den Heroldstab des Hermes (oder Merkur), was mythologisch als zwei Schlangen, die sich um den Stab des Merkur winden, dargestellt wird. Neun Bögen werden bei den Schnittpunkten der spiralförmigen Linie mit der Diagonale geformt; der neunte Hebräische Buchstabe, Teth, mit dem Wert neun, bedeutet die „Schlange“. Die Zahl des Biests der Offenbarung ist 666, was kabbalistisch neun ist, die Zahl der Zeugung. Die Zwillingsschlangen des Heroldstab bedeuten negativ und positiv (die Polarität darstellend) und winden sich um die Wirbelsäule. Sie sind das Kundalini oder die Zeugungskraft. In The Encircled Serpent enthält das Kapitel über den Heroldstab Referenzen (auf Seite 72) zur alten Benutzung des Symbols ohne Flügel, wie auf dem Wandgemälde. Der Heroldstab ist auch das Symbol des Friedens, der Propaganda-Begriff, der der UN zugeordnet wird. Die Schlangen sind männlich und weiblich; der Sonnengott und der Mond-Gott; und sind Symbole für das Geschlecht (oder den Phallus). Buddha wurde durch die Schlange symbolisiert, und in der Mythologie entspricht er Merkur.

Die zentrale Sphäre und die äußeren Kreise darum formen das ALLSEHENDE AUGE. Diese halbierte Sphäre überlagert ein gleichschenkliges Dreieck, auf einer Seite durch die Diagonale begrenzt. Gemäß Manly Palmer Hall, in seiner okkulten Abhandlung The Secret Destiny of America, ist das ALLSEHENDE AUGE, dasjenige des Grossen Architekten des Universums (wann immer es als Symbol für Gott auftaucht). Seine Erklärung wird allgemein anerkannt. Sie ist jedoch falsch. Ein ganzer Kommentar über die Bedeutung dieses überaus wichtigen Symbols wurde bereits in früheren Episoden von The Hour of the Time abgehandelt.

[William Cooper: Das Wandgemälde, wenn von oben betrachtet, oder von der Decke, von oberhalb des Meditationsraums, ist ... ist die abgeschnittene Spitze einer Pyramide. Hinter dem Wandgemälde ist eine kleine ... kleinere Pyramide, die ... die das Auge enthält, das allsehende Auge von Luzifer.]

Quelle:viefag.wordpress.com/2012/03/12/mystery-babylon-bill-cooper-stunde-31-der-meditationsraum-der-vereinten-nationen-un/

 

Die Arkanschule

Gegründet 1923, veranstaltet sie Fernkurse in Meditation und Okkultismus, ausgehend von ihren Zweigstellen in New York, Genf, London und Buenos Aires. Wie in der folgenden Werbung zu lesen ist, unterordnen, sein ich verleugnen:

Was ist ein Jünger

Ein Jünger ist jemand, der sich, vor allem anderen, verpflichtet drei Dinge zu tun:

1. Der Menschheit zu dienen

2. Mit dem Plan der Hierarchie, so wie er ihn wahrnehmen kann, so gut wie möglich zusammenzuarbeiten

3. Die Macht der Seele zu entfalten, das Bewusstsein zu erweitern und der Leitung seines Höheren Selbst zu folgen, und nicht den Eingaben des dreifachen niederen Selbst.
Jüngerschaft ist ein unter Aspiranten des Ostens und Westens ständig gebrauchtes Wort. Jüngerschaft könnte definiert werden als die letzte Stufe des Evolutionspfades. Auf dieser Stufe macht sich der Mensch bewusst und wissentlich bereit, den Willen der Seele ( der essentiell der Wille Gottes ist ) seiner niederen Natur aufzuerlegen. Auf diesem Pfad ordnet sich die niedere Natur des Menschen der göttlichen Absicht unter. Auf diesem Pfad unterzieht sich der Mensch einem Ausbildungsprozess, kraft dem er, durch eine systematische und auferlegte Disziplin, eine beschleunigte Entfaltung der Macht und des Lebens der Seele zustande bringt.

 

World Goodwill

Gegründet 1932, ist die Organisation heute von der UN als NGO anerkannt. World Goodwill arbeitet direkt mit den World Federalists zusammen, und bildet einen Teil des Werkes mit dem Ziel, die „Hierarchie der erleuchteten Geister“ hervortreten zu lassen, die das „Zeitalter des Maitreya“ einläuten wird.

     

 

Triangles (Dreiecke)

Gegründet 1937, ist es ein globales Netzwerk aus vielen Zellen, deren Mitglieder die Große Invokation beten, und zwar insbesondere bei Vollmond, weil dann die Mitglieder des Triangles durch die astrologischen Tierkreiszeichen beeinflusst werden können. Außerdem nehmen sie intensiven Einfluss auf die planetarische Erziehung der Jugend.

Ihr Glaube ist, dass sie göttliche Energie empfangen, durch Meditation und diese Energie an die Menschheit übertragen, so erhöhe sich spirituelles Bewusstsein.        In den Worten des Lucis Trust ..

Ein Dreieck ist eine Gruppe von drei Personen, die jeden Tag sich verknüpfen in Gedanken für ein paar Minuten mit kreativer Meditation. Sie müssen nicht unbedingt in der gleichen Ortschaft leben und können aus vielen internationalen Dreiecken bestehen. Jeden Tag sitzen Mitgliedern für ein paar Minuten still und verlinken sich geistig mit anderen Mitgliedern ihres Dreiecks oder Dreiecken. Sie berufen sich auf die Energien von Licht und Goodwill, Visualisierung dieser Energien als zirkulierende durch die drei Schwerpunkte der einzelnen Dreieck und Ausgießen durch das Netz von Dreiecken um den Planeten. Zur gleichen Zeit wiederholen sie die Große Invokation und helfen so, einen Kanal für die Strömung von Licht und Liebe in das Bewusstsein der Menschheit zu bilden. [13]

 

 

World Goodwill ist eine von den Vereinten Nationen akkreditierte NGO, während ihre Dachorganisation Lucis Trust einen besonderen Beraterstatus genießt, der den NGO´s auf der Liste des United Nations Economic and Social Council (ECOSOC) gewährt wird. In zunehmendem Maße werden mächtige NGO´s, die weder gewählt noch irgendjemandem verantwortlich sind, als Stimmen der „zivilen Gesellschaft“ wahrgenommen. Diese NGO´s, welche die UN selektiv zu einem Beraterstatus erhebt, werden vom ECOSOC als repräsentative Ratgeber der zivilen Gesellschaft bezeichnet.

World Goodwill und Lucis Trust sind beide in der Betreuung der Earth Charter engagiert. Die Spiritualität von World Goodwill ist ganz offensichtlich heidnisch.

 

Heidnische Ausrichtung:

Folgende Erklärung entstammt ihrem eigenen Werbematerial:

„Während der Vollmond- und Neumondperioden liegt eine besondere Betonung auf dem Werk der Energieverteilung in der Meditation….jeden Monat richten wir uns ganz bewusst nach dem Muster des Energieflusses aus, wir werden selbst ein Teil des planetarischen Meditationsprozesses, vorangetrieben auf allen Bewusstseinsebenen, mit großem schöpferischem Potential für die Verankerung der Saat der kommenden Zivilisation und des Keimes der Neuen Kultur.“ Wenn World Goodwill sich schon so unverblümt den heidnischen Meditationspraktiken hingibt, so ist schließlich seine offenkundige Unterstützung eines okkulten „Planes“ für die Regierung des Universums nichts weniger als erschütternd:

„Es existiert eine innere planetarische Regierung, bekannt unter so verschiedenen Namen wie die geistige Hierarchie, die Gesellschaft der erleuchteten Geister, oder Christus (der *Christus* der Neuen Weltordnung; Anm. des Schreibers) und seine Gemeinde, jeweils entsprechend den verschiedenen religiösen Traditionen. Die Menschheit ist niemals ganz ohne geistige Führung oder Leitung „unter dem Plan“ gewesen…Die weit verbreitete Erwartung, nach der wir uns dem Zeitalter des Maitreya annähern, wie es im Osten bekannt ist, besteht darin, dass wenn der Weltlehrer und gegenwärtige Kopf der geistigen Hierarchie, der Christus, unter der Menschheit wiedererscheinen wird, er den Anfangston des New Age erklingen lassen wird…Es gibt in allen Teilen der Welt geistig wache Männer und Frauen, die den Plan kennen und dafür arbeiten, ihn zur Auswirkung zu bringen. Es sind Menschen, in denen das Bewusstsein der Menschheit als einer von gegenseitiger Abhängigkeit gekennzeichneten Einheit lebendig und aktiv ist…Diese Überzeugungen geben der spirituellen Realität eine neue Dimension…Sie bieten die Gelegenheit zur Zusammenarbeit mit der spirituellen Evolution der Menschheit….Es gibt keine Gruppe, die mit höherer Wahrscheinlichkeit gewährleisten kann, dass die Menschheit dieses sehr schwierige Ziel erreichen kann, als die Männer und Frauen von  Goodwill….es braucht nur Mut….tätig zu werden, um sich für die Neue Weltordnung vorzubereiten.“

*Wortunterscheidung zwischen Jesus, und dem *Christus* der Neuen Weltordnung
Das Wort Jesus (Seelenretter) bezieht sich auf eine einzige individuelle Person,
nämlich auf den eingeborenen Sohn Gottes, während das Wort Christus
(Beiname von Jesus, der Gesalbte = Messias) beispielsweise für
Esoteriker oder Theosophen eine vollkommen andere Bedeutung hat,
nämlich die quasi allgemein zugängliche Christusenergie,
auf die jedermann ein Anrecht hat, die in uns ist und uns zu Göttern macht -
als wäre das Motto: Wir nehmen deine Energie,
aber dich, Jesus, als Person  brauchen wir nicht dazu, denn du bist nur einer von vielen.
Christusenergie = Restenergie Gottes nach der abgeschlossenen Schöpfung im Raum verteilt.
Jesus ist nur einer von vielen Meistern oder Propheten = Degradierung seines Status.
Die Täuschung besteht darin, dass Satan den Menschenstatus wegnimmt,
indem er das Gottsein verspricht, gleich der alten Geschichte im Garten Eden.
Der Begriff Christus soll dann in der Neuen Universellen Kirche
der Eine-Weltreligion offensichtlich Bedeutung erlangen.
Alle anderen Religionen sollen dann abgeschafft werden,
wobei die christliche Kirche (Jesusanhänger) besonders bekämpft wird (Progrom).
Es ist kein Zufall, dass das Wort Jesus gemieden wird, um nicht zu sagen ausgeschlossen.

 

 

Die Errichtung des Throns

Die Organisationen, die mit Lucis Trust in Verbindung stehen, sind dabei, sich auf die Neue Weltordnung vorzubereiten. Es ist ein spiritueller Plan, ...nichts weniger als der

Versuch Satans, einen totalitären dämonischen Thron auf der Erde aufzurichten und die Menschheit zur Anbetung durch luziferische Rituale zu zwingen.

Denn „wenn der Große erscheint“, so sprach Master Djwhal Khul durch Alice Bailey, „ dann wird er die Mysterienreligionen, die vom Freimaurertum bewahrt worden sind, nehmen und sie öffentlich machen. Zitat Ende.

 

FALLEN ANGEL 94 Sie führen euch in die Irre

 

Meldung auf YouTube: Dieses Video enthielt eine urheberrechtlich geschützte Tonspur. Aufgrund des Anspruchs des Urheberrechtsinhabers wurde die Tonspur endgültig stummgeschaltet.

 

  

Die eigentliche Begründerin des New Age war bereits im 19. Jahrhundert die russische Spiritistin und Okkultistin Helena Petrowna Blavatsky. Sie begründete die so genannte Theosophie, deren Lehren sie unmittelbar von ihren drei Leitgeistern namens Koot Humi, Moriah und St. Germain erhielt. Sie schrieb mittels des so genannten Channelings oder automatischen Schreibens mehrere Bücher, von denen die Geheimlehre wohl das bekannteste ist.

In diesem Werk offenbart sich der letztlich satanische Charakter der Theosophie und somit auch des New Age überdeutlich. Im Okkultismus wird Satan (oder Luzifer) traditionell mit der Sonne in Verbindung gebracht, der Botin des spirituellen Lichtes. Die esoterische Philosophie lehrt, dass es dieses „große Wesen“, und nicht der Gott des Alten Testamentes sei, welches der wirkliche Erlöser und Wohltäter der Menschheit im Garten Eden gewesen sei.

Einige okkulte Schriften haben die Prüfung der Zeit bestanden und sind somit zu „Bibeln“ geworden. Diese werden von allen Suchern auf dem „Pfad“ verehrt und studiert. Die Werke von Aleister Crowley, Gurdjieff, Ouspensky, Albert Pike, Manly P. Hall, Benjamin Creme, Castaneda, Kenneth Grand, Eliphas Levi und vieler anderer legen das Fundament für eine vorgefertigte Selbsterleuchtung.

Manche behaupten, großes esoterisches Wissen zu offenbaren, weitergegeben durch Sekten und längst vergessene Orden. Andere Werke behaupten, durch „geheime Herren“ oder „erhabene Meister“ gechannelt zu sein.

 

 

Aus der Geheimlehre von Helena Petrowna Balvatsky

„Sobald der Schlüssel zur Schöpfung sich in unserer Hand befindet, ist es die wissenschaftliche und die symbolische Kabbalah, die das Geheimnis enthüllt. Die große Schlange im Garten Eden und „Gott der Herr“ sind identisch….

Stehe in Bewunderung vor ihm, und sündige nicht, sprich seinen Namen mit Zittern aus….Es ist Satan, der der Gott unseres Planeten ist und der einzige Gott….

Wenn die Kirche daher den Satan verflucht, flucht sie der kosmischen Reflektion Gottes….

In diesem Falle ist es nur natürlich….den Satan, die Schlange der Genesis, als den wahren Schöpfer und Wohltäter anzusehen, den Vater der spirituellen Menschheit.

Denn er ist es, der der „Vorbote des Lichtes“ war, der hell strahlende Luzifer, der die Augen des Automaton (des Adam) öffnete, welcher, wie man sagt, von Jehovah erschaffen worden sei; Und er (Luzifer), der als erster flüsterte: „An dem Tag, da ihr davon esset, werdet ihr sein wie Gott, erkennend Gut und Böse“ – er kann nur gesehen werden im Lichte eines Erretters. Als „Gegenpart“ zu Jehovah….bleibt er dennoch in esoterischer Wahrheit der ewig liebende „Bote“….der auf uns die geistige Unsterblichkeit anstelle der physischen übertrug….

Satan oder Luzifer repräsentiert die aktive „zentrifugale Energie des Universums“ in einem kosmischen Sinne. Passenderweise sind er und seine Anhänger…in den „Feuersee“ verbannt, denn es ist die Sonne…die Quelle des Lebens in unserem System…wo sie versteinert sind….und aufgewühlt werden, um sie neu zu ordnen für ein anderes Leben; diese Sonne, welche als der Ursprung des aktiven Prinzips auf unserer Erde, zugleich das Heim und die Quelle des weltlichen Satan ist.“ (Die Geheimlehre, Bd.I, S.414 und Bd.II, S.234, 235, 243, 245, übersetzt aus dem Englischen)

Man muss genau festhalten, wo diese Irrlehre herkam. Blavatsky beanspruchte, sie von unverkörperten Geistern, genannt „Geheime Meister“, erhalten zu haben. Diese interdimensionalen oder dämonischen Wesen scheinen direkt den Verstand  anzusprechen. Unsere Intelligenz ist ja schließlich doch eine sehr stolze Sache, oder etwa nicht? Und wo wären wir denn heute ohne den „Wohltäter“, die alte Schlange? Der offensichtliche Umkehrschluss ist dann, dass Jahwe der Feind sei. Diese verdrehte Wahrnehmung ist äußerst verlockend für all diejenigen, die den Okkultismus praktizieren. Schließlich zeigt es auch, dass es am Ende, wenn alle Karten auf dem Tisch liegen, doch immer wieder um dieses alte selbstsüchtige Wesen Satan geht, das verdammt ist und auf die Hölle zusteuert, die Menschheit mit sich ziehend.

 

 

Vaterunser der Neuen Weltordnung

Die große Invokation.

Aus dem Quell des Lichts im Denken Gottes

ströme Licht herab ins Menschendenken.

Es werde Licht auf Erden!

Aus dem Quell der Liebe im Herzen Gottes

ströme Liebe aus in alle Menschenherzen.

Möge Christus wiederkommen auf Erden!

Aus dem Zentrum, das den Willen Gottes kennt,

Lenke planbeseelte Kraft die kleinen Menschenwillen

zu dem Endziel, dem die Meister wissend dienen!

Durch das Zentrum, das wir Menschheit nennen,

entfalte sich der Plan der Liebe und des Lichtes

und siegle zu die Tür zum Übel!

Mögen Licht und Liebe und Kraft

den Plan auf Erden wieder herstellen!

Es ist unschwer zu erkennen, dass es sich hier um die Äußerung einer durch und durch heidnischen Spiritualität handelt. Zahlreiche Anhänger der New Age Bewegung bezeichnen sich ja auch ganz offen als Neo-pagan, also als Neuzeitliche Heiden. Dieses Gebet wird von ihnen weltweit Tag für Tag gesprochen. Sie glauben, dadurch die spirituelle Atmosphäre des zukünftigen Wassermannzeitalters (Age of Aquarius) aufzuladen und somit die Ankunft des großen Weltlehrers, des Maitreya, zu beschleunigen. Das ist der „Christus“, von dem die große Invokation spricht. Die Bibel nennt diesen Mann den Antichristen oder auch das Tier.

Er wird eine schreckliche Weltherrschaft von etwas mehr als sieben Jahren ausüben. Sein Ende wird kommen bei der sichtbaren Ankunft des wirklichen Herrn Jesus Christus, des Sohnes Gottes, des Schöpfers und Erhalters des Universums. Jesus Christus wird dem Treiben der Neuen Weltordnung ein abruptes Ende bereiten und sein weltweites Friedensreich für 1000 Jahre aufrichten. Dem Sohn Gottes gehört die Zukunft, und nicht dem Antichristen.

Daher möchte ich Sie, lieber Leser/liebe Leserin, abschließend noch bitten, das Evangelium nach der Bibel zur Kenntnis zu nehmen. Es führt in die wirkliche Freiheit und in das ewige Leben hinein. Bitte nehmen Sie es an. Sie werden es nicht bereuen.

 

Lucis Trust for An One World Religion Teil 1

 

 Lucis Trust for An One World Religion Teil 2

 

 

Die UNO - eine Art Religion?

Von Friedensvisions-Lobbyisten, Weltregierungs-Planern und der Ambivalenz einer «Neuen Weltordnung»

Zum Voraus: Meinetwegen können Sie die UNO nüchtern als die wichtigste internationale Plattform der Nationen betrachten, als einziges globales Forum, wo Austausch und Vermittlung zwischen den Völkern überhaupt möglich ist. Sie können sich darüber freuen, dass die Schweiz sich auf der Weltbühne nun endlich wirksamer gegen den Welthunger, gegen Menschenrechtsverletzungen oder für die Demokratisierung einsetzen könne, wie vor dem Beitritt versprochen. Vielleicht haben Sie auch Ihre Zweifel an der Fähigkeit der UNO, sich gegenüber Grossmachtspolitik abzugrenzen. - Ihre Haltung zur UNO bleibe einmal dahingestellt. Die folgende Untersuchung setzt sich mit einer ganz anderen Seite der Organisation der Vereinten Nationen auseinander, nämlich mit Vorstellungen und Visionen, die sich um das Epizentrum des New Yorker East River wellenförmig ausbreiten. Zahlreiche mit der UNO verbundene Institute, Stiftungen, NGO's, Verlage und Zirkel sind es nämlich, die schon heute die UNO und die Welt von morgen vordenken. Vielleicht auch das, was Sie morgen darüber denken sollen.

Lassen Sie sich auf ein Gedankenspiel ein? Stellen Sie sich vor, die UNO wäre eine Art Religion oder Kirche, Glaubensgemeinschaft oder wie auch immer Sie diese weltumspannende „geistliche Gemeinschaft“ benennen möchten. Überlegen Sie sich, was eine Religion ausmacht, worin sie sich manifestiert: Da sind Gründerfiguren, Mythen, ein «heiliges Buch», vielleicht die Elite einer Art Priester, Mystiker und darum herum ordensähnliche Gemeinschaften in verschiedenen Diensten und Ausprägungen. Ein «Gesetz» oder ein Moralkodex ähnlich den zehn Geboten wäre gefordert, bestimmte Gebete oder Meditationen. Nicht zu vergessen Versammlungsräume oder gar Tempel, weiter einige «heilige Orte» für Pilgerfahrten mit Ritualen und Zeremonien, um nur die wichtigsten religiösen Manifestationen zu nennen. Nicht zu vergessen schliesslich das entscheidende Kennzeichen einer Religion, ihre ganz spezifische Welterlösungslehre.

Spätestens jetzt können wir nach Ihrem Dafürhalten das kurze Gedankenexperiment  wohl abbrechen: Obwohl es bei der UNO manchmal sehr feierlich zugehe, nein, werden Sie sagen, das Bild hänge irgendwie schief. UNO und Religion, das seien zwei grundverschiedene Dinge. Natürlich, werden Sie anfügen, verkörpere die UNO die Idee einer gerechteren Welt. Das allein mache sie aber noch lange nicht zu einer Religion.

Nun, kürzlich las ich die folgende Medienmitteilung:

Johannesburg - Ohne großes Medienecho, wurde die «Earth Charter», gepriesen als die Zehn Gebote des neuen Zeitalters, vergangene Woche am Earth Summit präsentiert. Die fehlende Resonanz aus der schreibenden Zunft könnte jedoch auch gesteuert sein, mutmaßte William Jasper des „New American“ Magazins. „Anscheinend soll im Stillen eine Kampagne für das Manifest orchestriert werden. Aktivisten werden für die neue globale Ethik Unterschriften aus Politik, Schulen und von Organisationen einholen – möglichst ohne die Opposition von Kirchen und Lebensschützern zu wecken.“

Mitgründer der Initiative wie Mikhail Gorbachev and Maurice Strong, bezeichneten die Konvention als die “neuen zehn Gebote” welche der “globalen Spiritualität” des neuen Zeitalters ihre Richtung geben sollen. Der religiöse Unterton ist gewollt. Nicht zuletzt haben Unterstützer der „Earth Charter“, darunter auch Stephen Rockefeller, eine Bundeslade, die „Ark of Hope“, anfertigen lasse, worin das Manifest aufbewahrt wird. Selbige wurde feierlich in das UN Hauptquartier in New York übertragen und in Johannesburg ausgestellt.

Das „Update“ der Zehn Gebote fordert neben sozialer und ökonomischer Gerechtigkeit, in der Sprache der UNO auch das Recht auf Abtreibung (“reproduktive Gesundheit und verantwortete Fortpflanzung“) und Homosexuellenrechte ein. “New American” berichtet, dass die Konvention schon in Kürze in Schulen, Lehrervereinigungen und Einrichtungen des öffentlichen Lebens getragen wird. Man vermute, dass “sobald eine gewisse Anzahl an Unterschriften gesammelt wurde, die ‘Earth Charter’ als universell akzeptiert und unaufhaltbar erscheinen wird.“

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Auf KATH.NET seit dem: 16. 09. 2002    14:00 Uhr

 

Hätten sie gewusst, dass im Auftrag der UNO auch Gebete formuliert werden! Betrachten wir nun einen weiteren Text aus dem engsten Umkreis der UNO. Diesmal handelt es sich um eine «Prophetie»  

Was für eine Grösse liegt vor uns!

Welch grosser Schritt erwartet eine brennende Bestätigung!

Unsere Lehre und die Verwirklichung der höheren Prinzipien

will erscheinen vor der ganzen grossen Menschheit!

Ein grosses Zeitalter ist nahe: wir gestalten es gemeinsam.

Brennende Welt, Vol. III,  par. 149

 

Vorstehende Zeilen finden sich als Leittext auf einer Homepage, welche die Arbeit einer Gruppierung vorstellt, die sich “Aquarian Age Community” nennt (http://www.aquaac.org). Nie gehört? Die „AAC“ („Wassermann-Zeitalter-Gemeinschaft“) betrachtet sich als die Elite des „New Age“, also des „Neuen Zeitalters“. Wassermann? Aquarius? Das kennen Sie doch, das Musical "Hair" mit dem bekannten Song "Aquarius"! Richtig, das war der Werbespot dafür. Heute ist die "AAC" ein wichtige Promotor der "Neuen Weltordnung“. Und raten Sie, durch wen diese Website gesponsert wird? - Genau, durch die Vereinten Nationen. Die ganze Neue-Weltordnung-Philosophie ist auf ihrer Website dargestellt, für des Englischen Mächtige nachzulesen unter: http://www.aquaac.org/about/about.html . Unter den vielen ‚erleuchteten‘ Seiten können Sie aufschlussreiche Artikel finden mit einschlägigen Titeln wie:

 “The New World Order and the Work of the UN” (Die Neue Weltordnung und das Werk der UNO) http://wwwaquaac.org/un/nwo.html

“The World Spiritual Teacher, the Esoteric Community and the United Nations” (Die Weltweisheitslehrer, die esoterische Gemeinschaft und die Vereinten Nationen) http://www.aquaac.org/meetings/rttop.html

…und viele andere Artikel mehr. Es ist allerdings leicht zu erkennen, dass es sich dabei nicht um christliche Theologie sondern um “New Age”-Ideologie handelt.

Vermutlich konnten Sie mit der Quellenangabe „Brennende Welt, Vol. III,  par. 149 “ wenig anfangen, Insider hingegen schon. Es sei verraten, dass der Text aus einem Buch der berühmten Esoterikerin Alice Bailey stammt. Die Vereinten Nationen waren schon lange einer der ersten Förderer der sogenannten “Neuen Spiritualität” und der “Neuen Weltordnung”. Diese Ideen gehen zum Teil auf alte Geheimlehren wie auch auf freimaurerische Prinzipien zurück. Sieben Jahre nach der Gründung der UNO gab die Theosophin und Gründerin von “Lucis Trust”, Alice Bailey, ein Buch heraus, welches postulierte, dass “der Beweis für das Wachstum des menschlichen Intellekts gemäss den erforderlichen Richtlinien (für die Vorbereitung des Neuen Zeitalters) gesehen werden kann in der Planung verschiedener Nationen und in den Anstrengungen der Vereinten Nationen, einen Weltplan zu formulieren... Von Beginn der Entfaltung her haben drei okkulte Faktoren die Entwicklung dieses Plans geleitet.” (Alice Bailey in “Discipleship in the New Age” / “Jüngerschaft im Neuen Zeitalter”, by Lucis Press, 1955, Volume 2, p.35). Was genau die Esoterikerin mit den “drei Faktoren” meint, bleibt allerdings in diesem Zusammenhang unklar.

 

Also doch „Weltverschwörungs-Theorien“?

Was bis jetzt aufgezeigt wurde, sind einige enge Verbindungen zwischen der Organisation der „Vereinten Nationen“ und Personen und Gruppierungen im Umkreis von Esoterik und New Age, nicht mehr. Beweisen diese Fäden nun, dass die UNO eine Art „Religion“ ist? Das soll nicht voreilig behauptet werden. Aber dass die UNO im Dunstkreis von „New Age“-Exponenten religiös nicht "neutral" ist und einseitig gewisse esoterische Gruppierungen äusserst aktiv fördert und sich von ihnen auch protegieren lässt, zeigt sich an weiteren eigenartigen Sachverhalten: Der erwähnte „Lucis Trust“ ist nämlich jener Verlag, der UN-Unterlagen druckt und verbreitet. Dieser Verlag wurde 1922 von Alice Bailey als Einrichtung gegründet, um ihre Bücher, sowie jene der Theosophin Helene Blavatsky und der theosophischen Gesellschaft zu verbreiten. Das Titelblatt von Alice Baileys Buch “Menschliche und solare Einweihung” wurde 1922 erstmals gedruckt und zeigt eindeutig das Verlagshaus als “Lucifer Publishing”. Bailey änderte dann den Namen zu “Lucis Trust“ (Quelle: Constance Cumbey: “The hidden dangers of the rainbow”, Seite 49, deutsch: “Die sanfte Verführung”). Ein kurzer Einblick in jede New Age Buchhandlung deckt auf, dass viele der spezifischen New Age Bücher vom "Lucis Trust" herausgegeben werden.

Es dauerte nicht lange, da befand sich das Verlagshaus des "Lucis Trust" in New York an der “United Nations Plaza 866” und der Trust wurde auch Mitglied des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen, unter einem wohlklingendem Programm, das “World Goodwill” (weltweiter guter Wille) heisst. In Alice Baileys Buch “Education for New Age” schlägt die Autorin vor, dass im Neuen Zeitalter “Weltbürgerschaft das Ziel der Erleuchtung sein sollte, mit einer Weltregierung und einem ‚Welthirn‘.” Mit anderen Worten: “One World Government – New World Order”. Vergleichen Sie dazu die bekannte Abbildung auf der US-Ein-Dollar-Note.

Einer, der von Alice Bailey sowie durch die pantheistische und evolutionäre Philosophie des französischen Jesuiten Teilhard de Chardin maßgeblich geprägt wurde, ist Dr. Robert Muller, der langjährige frühere Assistent des UNO-Generalsekretärs U Thant und heutiger Leiter einer "Friedens-Universität" in Costa Rica. Gemäß diesem "UN Prophet of Hope" könne die Welteinheit nur durch eine Weltregierung und die Welteinheitsreligion erreicht werden.

Man mag nun dazu stehen wie man will. Diese fragmentarische Darstellung soll den/die selbständig urteilende/n Leser/in anregen, durch eigene persönliche Recherche in dieser Richtung – z.B. im Internet – selbst Überlegungen anzustellen und vielleicht die eine oder andere Korrektur, Bestätigung oder Ergänzung anzubringen. Reaktionen an den Verfasser sind also durchaus erwünscht und erhofft. Einige Zeitgenossen mögen sich vielleicht gar mit den Zielen einer neuen Weltregierung identifizieren in der Hoffnung, dadurch ein effizientes Instrument zur Bekämpfung des Welthungers oder der schleichenden Klimaveränderung zu erhalten. Der Versuch der "einzigen Weltmacht", sich die UNO zunehmend dienstbar zu machen, die US-Pläne zur vollständigen Überwachung der weltweiten Kommunikation durch "Total Information Awarness" sowie ihre Interventionspolitik und Ressourcenkriege im Schatten des "Kampfes gegen den Terrorismus" vermögen allerdings das Vertrauen in eine zukünftige "globale Regierung" nicht gerade zu stärken.

Zurück zum verrückten Gedanken der „UNO als eine Art Religion“. Haben Sie gewusst, dass im New Yorker East River-Palast quasi hochoffiziell ein selbsternannter «UNO-Geistlicher» tätig ist? Allerdings handelt es sich um keinen christlichen Würdenträger, sondern um den Hindu-Priester, New-Age-Guru und "offiziellen Meditationsleiter" bei der UNO: Sri Chinmoy. Dieser schrieb etwa: „Die Vereinten Nationen sind das auserwählte Werkzeug Gottes; Gottes Werkzeug zu sein bedeutet, ein göttlicher Botschafter zu sein und das Banner von Gottes innerer Vision und äusserer Manifestation zu tragen.” Stellen Sie sich nur mal vor, wie diese Aussage dem Selbstwertgefühl des Sicherheitsrates schmeichelt. Die USA könnte sich kaum eine höhere Legitimation vorstellen, als „Vollstrecker des göttlichen Willens im Irak“ zu sein.

Jede Heilslehre gipfelt in ihrer Erlösungslehre. In diesem Punkt kommt die UNO - im Spiegel der „New Age Community“ - einer Religion tatsächlich verdächtig nahe. Noch einmal soll die von den Vereinten Nationen unterstützte Gruppierung zu Wort kommen. Es erstaunt wohl jeden aufrechten Christen, dass diese UNO-Vordenkergruppe von nichts geringerem als - halten Sie sich fest  - dem „Wiedererscheinen des Weltweisheitslehrers“ spricht. Gemäss der angeführten Website habe die UNO keine geringere Aufgabe, als den Weg für das Wiedererscheinen des Weltweisheitslehrers vorzubereiten. Dies sei die Arbeit der UNO und der weltweiten esoterischen Gemeinschaft. Man findet die Texte unter: http://www.aquaac.org/meetings/RT2001.html . Nochmals, die UNO sponsert dieses Ziel kräftig mit.

Zu diesem Zweck rief der "Lucis Trust" unter der Führung von Foster und Alice Bailey die bereits erwähnte Gruppe “weltweiter guter Wille” ins Leben (“World Goodwill”), eine offizielle, nichtstaatliche Organisation innerhalb der Vereinten Nationen. Das erklärte Ziel dieser Gruppe ist “die Zusammenarbeit in der Welt für die Vorbereitung der Wiederkunft Christi.” (One Earth, the magazine of the Findhorn Foundation, Oct/Nov 1986, Vol. 6, Issue 6, p.24). Nebenbei, die "Association Lucis Trust Genf" ist, z.B. im Aargau, sogar steuerbefreit.

Auch der oben erwähnte frühere Assistent des UN-Generalsekretärs Dr. Robert Muller war von der "göttlichen Mission" der UNO überzeugt als er schrieb: "Wenn Christus auf die Erde zurückkäme, würde er zuerst die Vereinten Nationen besuchen um zu sehen, ob sein Traum von der menschlichen Einheit und Geschwisterlichkeit  sich verwirklicht hätte. Er wäre glücklich, die Repräsentanten aller Nationen zu sehen, von Norden und Süden, Osten und Westen, von Reichen und Armen, Gläubigen und Ungläubigen, Jungen und Alten, Philistern und Samaritanern, welche Antworten zu finden suchen auf die dauernden Fragen der menschlichen Bestimmung und Erfüllung."

Stellvertretend für zahlreiche christliche Kritiker einer solchen Auffassung wurde die Religion der UNO im kritischen Buch “A New World Religion” (“Eine neue Weltreligion”)  beschrieben als “eine sonderbare Konvergenz von New-Age-Mystizismus, Pantheismus, Animismus von Urvölkern, Atheismus, Kommunismus, Sozialismus, luziferischem Okkultismus, christlichem Apostolats,, Islam, Taoismus, Buddhismus und Hinduismus.” Vor diesem Hintergrund können Christen jener „Wiederkunft Christi“ nach New-Age-Szenario wenig abgewinnen.

Zu denken gibt die folgende zukunftsbezogene Aussage über den inneren Kreis der UNO aus dem Mund der New-Age-Vordenkerin Alice Bailey allemal; sie wurde nämlich schon 1955 schriftlich niedergelegt. Bailey nennt diese Strategie den “intuitiven Plan” oder auch “Buddha-Plan”, auf dem “heute alle hierarchische Aktivität basiert“ (Ibid. P.220). In ihrer Schrift „Jüngerschaft im Neuen Zeitalter“ verriet sie ihren Anhängern, dass “innerhalb der Vereinten Nationen die Keimzelle und der Sitz einer grossen internationalen und planenden Reflexionsgruppe ist, eine Gruppe vordenkender und informierter Männer und Frauen, in deren Händen das Schicksal der Menschheit liegt. ( “Discipleship in the New Age” / “Jüngerschaft im Neuen Zeitalter”, by Lucis Press, 1955, Volume 2, p.35).

Gewiss, solche Aussagen sollte man mit Vorbehalt gewichten. Die "Evangelische Informationsstelle für Kirchen, Sekten und Religionen" hat eine sachliche Hintergrundinformation über den "Lucis Trust" ins Netz gestellt: http://www.relinfo.ch/aab/info.html . Aber Tatsache ist, dass Baileys Bücher in UNO nahen Kreisen emsig zirkulieren. Immerhin könnte also Ihr Schicksal eben doch in den Händen dieser ominösen Reflexionsgruppe liegen. Und Sie dachten doch immer, Sie seien Ihres eigenen Glückes Schmied...

Zu den "kirchlichen" Feiertagen im Dunstkreis der UNO-Trabanten: Von den drei regelmäßig alle Jahre gefeierten "geistigen Festen" wird dem Welt-Invokationstag am 28. Mai (auch als "Christusfest" bezeichnet) die höchste Bedeutung zugemessen. Die Erklärung dazu lautete: "Am Welt-Invokationstag bilden Menschen guten Willens überall auf der Welt mit verschiedenen Religionen und geistigem Hintergrund eine Einheit, indem sie die höheren Energien durch die 'Grosse Invokation' anrufen." Alle Mitglieder von Lucis Trust werden eingeladen, an diesem Tag die 'Grosse Invokation' in ihre Gedanken, Gebete und Meditationen aufzunehmen. 

Die „Aquarian Age Community“-Jünger sind übrigens beileibe nicht die einzigen, welche nach dieser „globaler Erlösung“ streben. Auch in der Schweizer UNO-Stadt an der Rhone hat sich eine äusserst fleissige Gemeinde der weltweit vertretenen UNO-Jüngerschar niedergelassen. Der Genfer Sitz trägt den stolzen Namen „Institut für planetarische Synthese“. Unter dem Link http://www.ipsgeneva.com/allem/all1.html bereitet sich die „Neue Gruppe der Weltdiener“, eine Art „New Age Orden“ auf ihre Aufgabe in der kommenden „Neuen Weltordnung“ vor.

Und falls Sie die esoterisch verbrämte Erwartung der „Wiederkunft Christi“ abkürzen wollen, finden Sie dort auch die Topfkollekte der „Gruppe der Weltdiener“: Der Fonds für die "Vorbereitung der Wiederkunft Christi" wurde just am Heiligabend, dem 24. Dezember 1988 von Mitarbeitern des Instituts für Planetarische Synthese in Genf gegründet, "ganz besonders aus der Erkenntnis heraus, dass ein weltweiter Mangel an Geld für das Werk der Vorbereitung der Wiederkunft Christi und für das Heraustreten des Christus und der Geistigen Hierarchie besteht.“ http://www.ipsgeneva.com/allem/alprojet.html . Den Bibelkundigen wird allerdings ein seltsames Gefühl beschleichen, wenn er liest, dass Jesus Christus seine Wiederkunft von der Spendenbilanz bei einem Genfer Institut abhängig gemacht haben soll.

 

Kehren wir zurück zur Ausgangsfrage: Die UNO - eine Art Religion?

Wenn folgende Merkmale für eine Religion charakteristisch sind wie:

  • Weltdeutung, Heilslehre
  • Gebete, Meditationen, Rituale
  • Spiritualität, Erkenntnisweg und Läuterung
  • Lehrer, Meditationsleiter, Priester, Propheten
  • Gesetz, Heilige Bücher, Moralkodex
  • Feiertage
  • Räume der Stille, Tempel, Kapellen, Heilige Orte
  • Pilgerorte, Gedenkstätten
  • Jüngerschaft, innerer Kreis der Anhänger
  • spirituelle und ordensähnliche Gemeinschaften und karitative Werke

…dann überlasse ich es Ihrem eigenen Weiterdenken und Ihren zukünftigen Beobachtungen, das Werden dieser "Proto-Religion" (Religion im Embryonalstadium) der UNO kritisch im Auges zu behalten.

Noch eines: Auf der Website des Projekts "Millenium Peace Summit" der UNO  http://www.millenniumpeacesummit.org kreisen die Symbole verschiedener Weltreligionen friedlich um das UN-Logo. Das gleichberechtigt gezeigte Nebeneinander traditioneller Religionen dient durchaus der Grundidee einer neuen Welteinheitsreligion. Zwar ist nicht ganz von der Hand zu weisen, dass der Prozess der Globalisierung und der Verdrängungswettbewerb auch vor den Religionen nicht Halt machen kann. Die Nähe vieler UNO-Offiziellen zur Esoterik und "New Age"-Ideologie lässt vermuten, welche Erlösungslehre in dieser "Weltkonkurrenz der Weltanschauungen" schliesslich die Vereinigung bringen soll, nämlich jene - von Dr. Robert Muller postulierte - evolutionäre "Weltreligion des Neuen Zeitalters". Das heisst nichts anderes als dass, wer in UNO-Institutionen seine Karriereambitionen nicht verscherzen will, gut daran tut, seine angestammte Religionszugehörigkeit rechtzeitig auf die neue Welteinheitsreligion hin zu öffnen. Das verlangt nicht einmal einen Kirchenaustritt, im Gegenteil. Man darf vermuten, dass sich Repräsentanten traditioneller Religionen auf der Weltbühne zumindest als inoffizielle und vermittelnde Sprachrohre der neuen Religion nicht um ihr Ansehen in der Welt zu sorgen brauchen. Im Sinne einer indirekten Weltlenkung der verschiedenen Glaubensgemeinschaften durch UNO-Institutionen im Hintergrund ist jede Weltregierung auf lokal eingefärbten Support angewiesen. Nicht kooperationsbereite Religionsdiener werden nach Fundamentalismusverdacht sowieso von der Weltbühne abtreten müssen. Gewiss, hier hat die Spekulation schon begonnen.

Eine grundsätzliche Frage stellt sich allerdings noch. Beim ersten Durchlesen der Grundsätze der Erd-Charta dachte ich, dass das alles eigentlich doch ganz gut und visionär klingt im Hinblick auf eine friedlichere und gerechtere Welt. Fast alles, denn in gewissen Formulierungen des "UNO-Slang" sind Dinge mit-gemeint, die sogar innerhalb der Institutionen sehr umstritten sind; z.B. ist in Absatz 12a der "Earth Charter" "Unterbindung jeder Art von Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung" zu lesen, was sich zu Lasten des Stellenwerts der traditionellen Ehe und Familie auswirken könnte. Oder jener Passus von Absatz 7e - "allen Menschen Zugang zu einem Gesundheitswesen [zu] sichern, das gesunde und verantwortliche Fortpflanzung fördert", worin nach klassischer UN-Lesart die Abtreibung als Methode der Bevölkerungskontrolle mit gemeint ist. Wer damit grundsätzlich nicht einverstanden ist, darf sich keine Illusionen machen. Die in Absatz 16 geforderte "Kultur der Toleranz und der Gewaltlosigkeit" wird nämlich wohl dort ihre Grenzen finden, wo die Vereinten Nationen die Grundsätze der "Earth Charter" wie vorgesehen als "universell" erklärt haben werden, und diese auch gegenüber Staaten, Gemeinschaften und Einzelpersonen durchzusetzen suchen, welche einzelne dieser "neuen Gebote" ablehnen. Das Fundament einer solchen Entwicklung wird heute gelegt, Konsequenzen zeigen sich erst nach Jahren oder Jahrzehnten.

Am Endpunkt unserer Rundreise kehren wir zurück zur am 16. September 2002 erschienenen Medienmeldung. Mag sein, dass Sie einige Passagen beim zweiten Durchlesen etwas nachdenklicher stimmen werden. - Wenn dann mal Ihr Jüngster mit der „frohen Botschaft“ nach Hause kommt, sie hätten in der Schule die „Earth Charter“ behandelt, und er Ihnen gleich einen Bogen mit jener Charta zum Unterschreiben mitgebracht hat, sollten Sie sich vielleicht doch entschieden haben, ob Sie dieser neuen „globalen Konfession“ beitreten wollen oder nicht. Ihrem Jüngsten wären Sie zumindest einige Erklärungen schuldig, seiner Lehrkraft vielleicht auch...

Die Entwicklung ist inzwischen nicht stehen geblieben.

 

Hier weitere Meldungen, welche zeigen, wie eine geplante Welteinheitsreligion verwirklicht werden soll:

16.03.2006 Die Lade der Verzweiflung - Die Bundeslade war das Zeichen der Gegenwart Gottes unter seinem Volk. Sie enthielt die 10 göttlichen Lebensgebote. Die Uno beherbergt seit kurzem einen Holzkasten mit einer von Menschen gemachten Charta. Die Pseudo-Bundeslade gilt als "Lade der Hoffnung". Ein Artikel von Rolf Höneisen weiß die Details unter http://www.neue-erde.org/gesellschaft+politik_EU-Dateien/externlink8.gifhttp://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/mensch/Gesellschaft/Lade.php

07.11.2005   Die heiligen Prinzipien des Präsidenten Bush - "Es sind die heiligen Prinzipien in den UN-Grundgesetzen, zu denen wir in Zukunft unseren Eid schwören werden." Solche Aussprüche kommen ausgerechnet von einem "wiedergeborenen Christen", dem US-Präsident Bush während der Vereinten Nationen Hauptversammlung am 1. Februar 1992. Ein Video-Interview mit Karl-Heinz von der Ruhr, Journalist und Schriftsteller, stellt Ihnen außerdem die spezielle Form des neuen japanischen UN-Gebäudes vor: Eine Pyramide mit 13 Stockwerken. Für jene, bei denen jetzt nicht die Ohren schellten, die mögen sich eine US-1-Dollar-Note anschauen. Aber die Verwechselbarkeit wird natürlich nur ein dummer Zufall sein. Auch Aussagen ranghoher UN-Beamter werden nachdenkliche Zeitgenossen noch einmal nachdenklicher machen.

04.10.2005   Spiritualität unter der Ägide des One-World-Government - Anlässlich eines Kongresses  vom 9. bis 12. Mai 1992 in Fatima unter der Leitung des Rektors, Mons. Guerra, sagte der oben erwähnte einflussreiche New-Age-Professor Robert Muller, Kanzler der Universität der UNO: "Wir müssen uns jetzt in Richtung der universellen Religiosität und Spiritualität unter der Ägide des One-World Government, das bald das Licht der Welt erblicken wird begeben..."

Quelle: http://www.neue-erde.org/gesellschaft+politik_EU-Dateien/externlink8.gifwww.fatimacrusader.com/cr43/cr43pg22.asp
sowie unter
http://old.fatima.org/german/gmnpicdesec.htm

02.08.2005   Im Eiltempo unterwegs zur UNO-Welteinheitsreligion - Die Zeitung 'Portugal News' berichtete am 20.09.2003 von einem interreligiösen Kongress unter der Schirmherrschaft der UNO-Organisation http://www.neue-erde.org/gesellschaft+politik_EU-Dateien/externlink8.gif"Weltkonferenz für Religion und Frieden" (WCRP) im portugiesischen Marienwallfahrtsort Fatima. "Die Geschichte dieser Organisation", so 'Portugal News' weiter mit Bezugnahme auf eine 800 Seiten starke italienische Studie mit dem Titel "La Faccia Occulta della Storia" könne zurückverfolgt werden bis zum Jahr 1993, als Sir http://www.neue-erde.org/gesellschaft+politik_EU-Dateien/externlink8.gifSigmund Sternberg, Direktor des http://www.neue-erde.org/gesellschaft+politik_EU-Dateien/externlink8.gif"Internationalen Rates von Christen und Juden" (ICCJ), Ehrenmitglied des Club of Budapest und aktives Rotary-Mitglied, ein Treffen in Chicago organisierte, auf dem die religiösen Führer der Welt sich darin einigten, ein http://www.neue-erde.org/gesellschaft+politik_EU-Dateien/externlink8.gif"Parlament der Religionen" (PR) einzusetzen. Die Idee dabei war, eine internationale Autorität zu schaffen, die sich um die Vereinigung der Weltreligionen bemüht und so einen "spirituellen Zweig" der UNO bildet, sozusagen eine "Kirche der UNO". Das letzte Ziel der Mitglieder dieses Parlaments ist die Vereinigung der wichtigsten Religionen der Welt unter der Schirmherrschaft eines Globalisierungsplans der UNO.

10.09.2004 Eine Meldung zur "Arche" oder "Lade der Hoffnung" - Es handelt sich um einen Forumsbeitrag, also um keine offizielle Nachricht einer grösseren Agentur, müsste also noch verifiziert werden. Obwohl sie mit Vorsicht zu geniessen ist, zeigt sie eine ernstzunehmende Perspektive auf, die gar nicht so unrealistisch erscheint:

Beschreibung der Zeremonie in der UN:

«Am Freitagabend hielten die Delegierten eine ‘heilige Feier’ ab, um eine bemalte hölzerne Kiste zu ehren, die unter dem Namen ‘Lade der Hoffnung’ bekannt ist. Sie wurde nach Johannesburg transportiert, nachdem sie während zwei Monaten im Uno-Hauptquartier in New York zu besichtigen war. Es wurde darauf hingewiesen, dass die ‘Lade der Hoffnung’ Aufbewahrungsort der ‘Erd-Charta’ sei, die von Hand auf Papyrus geschrieben wurde. Die Lade enthält zudem heilige Bücher mit ‘Gebeten und Zusprüchen für die Erde’. Getragen wird sie mit zwei langen Stangen, die Einhorn-Hörner darstellen und von denen gesagt wird, sie würden Böses abwehren. Die 65000 Delegierten beugten sich zur Lade nieder und es wird gesagt, dass sie eine Bedeutung erlangen werde wie einst die biblischen Zehn Gebote. Die Lade enthält gegenwärtig 16 Gebote, die einst zum Weltgesetz werden sollen. Es wurde festgehalten, dass ‘die Erde selbst lebt. Sie ist unsere Mutter Erde’.»

Diese Aussagen belegen, dass es nicht mehr die 10 Gebote Gottes sind, die als Richtlinien für das Leben und Handeln des Menschen hochgehalten werden. Der «Erd-Charta», einem humanistischen Manifest, wird mehr Wirkung beigemessen. Wird die «Lade der Hoffnung» eines Tages in Jerusalem stehen, das dann zumal als internationale Hauptstadt fungieren wird?

Zu finden unter:

http://www.n-tv.de/foren/nachrichten/ausland/FORUM100/msg193608.php http://www.memopress.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=87;catid=3&Itemid=48#4.6.3


und weitere interessante Berichte UNO-akkreditierte New Age-Bewegung für okkulte Einheitsbestrebung (Aus Memopress 3/1984 gekürzt)
Gemäß "Pattersons Strategy Letters" 29.2.1984 (P.O.B. 37432 Cincinati, POB 1059, 4001 Basel) kollaboriert die trilaterale Hochfinanz mit der New Age-Bewegung. Namentlich sei der "Lucis Trust" durch die UNO akkreditiert. Gemäß Norbert Homuth ("Vorsicht Ökumene-Christen im Strudel", Nürnberg), resp. Materialdienst der EZW, MD 6/82 S. 164, ist der Lucis Trust mit seinen Arkan-Schulen in New York, London und Genf (CP 1211, Genf 20) eine auf den Spiritismus der M. Blavatzki zurückgehende Organisation und leite die "Vollmond-Meditationen" auf dem Gelände der Carnegie-Stiftung zur Förderung von UNESCO und der "New World Religion", also der Neuen Weltreligion (Spencer, "The cult of the Allseeing-Eye", Hawthorne 1964).
In der Mitte des Meditationsraumes im UNO-Gebäude befinde sich das allsehende Auge Luzifers, wie auf der Pyramide der Ein-Dollar-Note. Der Lucis Trust sei vor dem 11.11.24 "Luzifer Publishing Co." genannt worden. Unter dem Titel "Eine globale Infrastruktur entsteht" berichtet eine Begleiterin von UNO-Konferenzen in einer Studie vom Jahre 2003, dass der Lucis Trust bei der UNO den Konsultativstatus habe, der enge Arbeitsbeziehungen und weltweite Kontakte zu einflussreichen Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik ermögliche.

In diesem Zusammenhang ist das Taschenbuch von Robin de Ruiter "Der 11. September 2001" aus dem Verlag Anton A. Schmid, Postfach 22, D-87467 Durach von Interesse. De Ruiter macht nicht nur auf viele Ungereimtheiten in der Berichterstattung über das Attentat aufmerksam. Er weist auf eine weltweite religiöse Verschwörung hin, die in ihrem Herzen den Satanismus trage. Führende Leute in der Welt seien Satanisten, die den Teufel als ihren Gott ansähen.

http://stevenblack.wordpress.com/2009/05/14/obama-die-uno-und-lucifer/

 

http://www.memopress.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=87;catid=3&Itemid=48

 

http://derphilosoph.npage.de/17-un.html

 

 

 

 

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