Naju
   
   





  

Botschaften 2007

1. Januar  2007

Das Abschlussgebet des Jahres 2006 begann am 31. Dezember 2006 um 20 Uhr im Pilgerzelt auf dem Erscheinungsberg. Um Mitternacht versammelten sich alle Pilger auf dem Vorplatz der Anbetungsstelle, – wo am 24. August 1995 und am 22. September 1995 auf Julias Zunge Hostienwunder stattgefunden hatten und  die mit Kostbarem Blut bedeckten Steine aufbewahrt und verehrt werden –, und veranstalteten ein Lagerfeuer in Erwartung einer hoffnungsvollen Zukunft.

Wir betrachteten die hoch in den Himmel emporsteigenden Feuerflammen, beteten mit einem Herz und einer Seele, riefen laut den Satz: „Alles für den triumphalen Sieg des Unbefleckten Herzens Mariens,“ und baten Gott inständig: „Möge der Herr alle unsere bisherigen schlechten Gewohnheiten und den abgelagerten Schmutz der Welt durch das Feuer des Hl. Geistes restlos verbrennen, damit wir neu beginnen, das österliche Leben zu führen.“

Wir fassten den Vorsatz für das neue Jahr, weder aus der Rettungsarche Mariens auszusteigen noch in die Vergangenheit zurückzublicken, vor allem aber nach der Liebesbotschaft des Herrn und Mariens zu leben.

Wir bildeten einen Kreis um die Anbetungsstätte bzw. das Lagerfeuer, beteten in aller Aufrichtigkeit das Rosenkranzgebet mit dem Anliegen, dass Unserer Lieber Frau von Naju im neuen Jahr die kirchliche Anerkennung zuteil werde, wodurch die Rettung aller Kinder der ganzen Welt ermöglicht werde.

Auf einmal erschien im Himmel urplötzlich ein großer Hof über dem Mond, als ob er uns alle segnen würde. Gleichzeitig strahlte ein schönes, kristallklares Licht aus dem Corpus Christi des Kreuzes auf dem Kalvarienberg. Ich schaute hinauf und sah, wie der lebendige Heiland in einem einreihigen weißen Gewand, mit einem elfenbeinfarbenen Mantel umhangen, uns mit sanftem Lächeln segnete. Auf Seiner rechten Seite erschien auch die unbeschreiblich schön aussehende Gottesmutter, wie Unserer Lieben Frau von Naju in weißem Kleid mit blauem Mantel, und winkte lächelnd mit ihrer Hand.

Als ich im Anbetungsraum mit einem Priester das 5. Gesätz des Rosenkranzes betete, hörte ich die liebevolle Stimme Jesu:

Jesus:

„Meine innigst geliebten Kinder!

Ich danke euch. In dieser Stunde handeln selbst viele berufene Seelen in der seelisch finsteren Welt aufgrund ihres Egoismus respektlos, mit der Begründung, dass es Silvester und Neujahr sei, und geben sich in Partys mit Essen und Trinken den Vergnügungen hin. Ihr aber opfert an diesem Tag, wo das Jahr endet bzw. neu beginnt, trotz der schneidenden Kälte alles von euch mit diesem neuen Vorsatz hochherzig auf.

Mein Heiligstes Herz und das Herz Meiner Mutter, die für die Bekehrung der Sünder die schwersten Schmerzen erleiden, werden durch euer hochherzig aufgeopfertes Gebet, in das Verzicht und Buße eingewebt ist, getröstet. Um Mir und Meiner Mutter zu folgen, erfahrt ihr in diesem in Irrtum verfallenen gefährlichen Zeitalter Schwierigkeiten, Leiden, Mühsal und manches Mal auch allerlei Demütigungen, Beleidigungen und schwer zu ertragende Schande, worauf ihr Mir all dieses hochherzig aufopfert. Ich weiß auch gut darüber Bescheid, wie eifrig ihr Meine Liebesbotschaft und die Meiner Mutter bekannt macht.

Denkt immer daran, dass eure opfervollen Verdienste, die euch bis zum Äußersten fordern, nie umsonst sind, sondern sich als Schätze vor Meinem himmlischen Throne häufen. Also sorgt euch nicht, habt keine Angst und schreitet um so mutiger vorwärts.

Ich werde euch immer mit Meiner Mutter als eure Begleiter beschützen, die ihr durch Meine kleine Seele, die mit Meiner Mutter für Mich arbeitet, berufen seid. Verwandelt alles in eurem Alltag in Gebet, auch wenn es noch so banal erscheint, und versucht nicht, nach menschlichem Gutdünken zu bemessen und zu beurteilen.

Wenn ihr euch bemüht, das „Lebendige Gebet“, das Ich Meine auserwählte Seele lehrte, Moment für Moment des Alltags zu leben, und danach strebt, den Weg der Tugend zur Vollkommenheit und zur Heiligkeit zu wandeln, werden Ich und Meine Mutter trotz eures Unwürdig- und Unvollkommenseins in euch wirken und euch in der jenseitigen Welt die ewige Glückseligkeit verleihen.

Meine geliebten Babys!

Ihr werdet Leiden erfahren, wenn ihr die Liebe Meines flammenden Heiligsten Herzens und Meiner Mutter verkündet. Denkt aber daran, dass euch, wenn ihr gemeinsam und in Einheit Mir nachfolgt, alles, was ihr in dieser Welt zu verlieren habt, dadurch, dass ihr Mich gewinnt, in der Ewigkeit zur Freude gereichen wird.

Wisset, wie Meine unendlich demütige Mutter als meine Helferin auserwählt wurde, wurdet auch ihr alle durch Meine kleine Seele, die freudig aus ganzem Herzen Gehorsam leistet, als Helfer Meiner Mutter auserwählt. Vergesst nicht, dass das Himmelreich euch gehört, wenn ihr der Liebe Kraft verleiht und mit heldenhafter Treue mutig die Liebesbotschaft verbreitet.

Meine geliebten Kinder, die ihr auf Meinen Ruf mit Amen geantwortet habt!

Es ist noch nicht zu spät. Beginnt von Neuem. Heute ließ Ich persönlich das erstaunliche Eucharistische Wunder durch das erhabene Kostbare Blut geschehen, das als „Starter“ euer Herz erneuern soll.

Selbst für die aus reiner Neugierde hierher gekommenen Kinder gieße ich wie Tau die Wasserströme der Barmherzigkeit und duftendes Öl herab, mit dem Wunsch, dass eure Seele und euer Leib geheilt werden. Mit Meiner Mutter segne Ich euch mit Meiner unendlichen Liebe, aus der Ich für euch Mein Ganzes hingab.“

Nach der Beendigung des Gebets tauchte der Priester, der mit mir im Anbetungsraum betete, seinen Finger in das Wasser und das Öl ein, das auf der Glaskuppel der Anbetungsstätte herabgeflossen war, zeigte es uns allen und bezeugte es. (Alle anwesenden Pilger konnten persönlich das Wasser und das duftende Öl auf der Glaskuppel sehen.)

 

3. Februar 2007, Mariensühnesamstag

Schon am frühen Morgen des Gebetstreffens anlässlich des Mariensühnesamstags hatten sich verschiedene schwere Leiden eingestellt. Alle diese Leiden opferte ich zusammen mit meinen schweren Schmerzen für das seelische und das körperliche Wohlbefinden des Hl. Vaters, dem Oberhaupt der hl. Kirche, für alle Pilger, die die Muttergottes hier in Naju aufsuchen, und für die Bekehrung der Sünder auf.

Gegen 20:30 Uhr betete ich mit allen Pilgern aus ganzem Herzen und in aller Aufrichtigkeit den Rosenkranz. Dabei schritten wir auf dem Kreuzweg, wobei wir sühnten und uns alle dem Herrn weihten.

Als wir beim 3. Gesätz des schmerzhaften Rosenkranzes angelangt waren, ging ich in den Anbetungsraum, in dem die Blut bedeckten Steine Christi aufbewahrt sind. Beim Betrachten 'Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist' sah ich vor mir, wie der Herr, am Kreuz hängend, grausamst Blut vergoss. Ich war dermaßen erschrocken, dass ich beinahe zusammen gebrochen wäre. Nachdem ich Jesus nicht mehr sehen konnte, schaute ich auf die Jesusstatue am Kruzifix auf dem Kalvarienberg. Im selben Moment öffnete sich Sein Heiligstes Herz. Aus ihm strahlte prächtiges bunt schillerndes Licht heraus und beschien die mit Blut bedeckten Steine, vor denen wir gerade unsere Andacht hielten. Danach strahlten auch die Blut bedeckten Steine prächtiges, bunt schillerndes Licht aus und bestrahlten alle anwesenden Pilgern mit dem Licht. Gleichzeitig strömte aus ihnen Heiliges Blut. Ich sah, wie sich die darunter befindlichen Kleinen Steine geräuschvoll bewegten! Sie schienen mir, als ob sie vor Freude tanzten. Erstaunt starrte ich die Steine an, und sogleich hörte ich die liebevolle und freundliche Stimme Jesu.

Jesus:

Meine geliebte Tochter, die jedwede schwere Schmerzen hochherzig aufopfert!

Die extremen Schmerzen, die du für die Bekehrung der Sünder erleidest und aufopferst, werden nie vergeblich sein. Du weißt genau Bescheid, dass sich deine Schmerzen um so mehr erhöhen, wenn den Mir von dir anvertrauten Kindern große Gnaden zuteil werden oder sie neu geboren werden.

Für die Erlösung aller Kinder dieser Welt zeigte Ich euch zusammen mit Meiner Mutter Unsere erhabene, reine Liebe, ließ sogar seit Beginn der Menschheitsgeschichte nie da gewesene Zeichen geschehen und rief voller Sorge zur Umkehr. Aber unzählig viele Kinder haben die "Liebesbotschaft", die Wir durch Meine kleine Seele geben, nicht angenommen. Anstatt alles aufzuopfern, auch wenn es noch so gering ist, beklagen sie sich selbst über leichte Kopfschmerzen und Prellungen sowie kleine Kratzer. Ihr aber habt den Ruf Meiner Mutter mit "Amen" beantwortet und betet aus ganzem Herzen in aller Aufrichtigkeit: Was könnte Ich euch vorenthalten?

Meine geliebten Kinder!

Viele Kinder wünschen sich körperliche Heilung. Aber es gibt noch wichtigere Dinge als diese: Wenn ihr die Liebe Meines brennenden Heiligsten Herzens, die durch den Verdienst des unschätzbaren Kreuzesleidens die Rettung aller Kinder beabsichtigt, und die grenzenlose Liebe Meiner Mutter, die euch so sehr liebt, ganz in eure Herzen aufnehmt, werden alle euren Namen in himmlischen Buch des Lebens eingetragen werden.

Nun spende Ich euch allen, die ihr an diesem Ort, an dem Ich mit Meiner Mutter gemeinsam begleite, versammelt seid und betet, Meine unendlichen Segen."

Nach der Beendigung der Worte Jesu zog ein Schatten über die Glaskuppel des Anbetungsraums. Ich schaute hinauf in der Meinung, dass der Heiland tatsächlich gekommen sei. Aber ich konnte den Heiland nicht sehen.

 

3. März 2007, Mariensühnesamstag

Gegen 20:40 Uhr betete ich anlässlich des Mariensühnesamstags mit allen Pilgern. Wir schritten auf dem Kreuzweg. Während des 2. Gesätzes des Schmerzhaften Rosenkranzgebets ging ich in den Anbetungsraum. Beim Betrachten des 3. Gesätzes, „Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist“, sah ich, wie sich der Bereich um das Kreuz auf dem Kalvarienberg erhellte und aus dem Heiligsten Herzen Jesu eine lodernde Feuersäule entflammte.

Als wir das letzte Gloria des Rosenkranzes verrichteten, erstrahlte das Licht Seines Heiligsten Herzens in aller Stärke und erleuchtete alle Anwesenden Pilger. Wegen des starken Lichts fiel ich heftigst auf den mit Kieselsteinen bedeckten Boden. Jedoch war die Muttergottes sofort zur Stelle und beschützte mich. So wurde ich überhaupt nicht verletzt. Nachdem ich aufgestanden war, schaute ich erneut das Kreuz auf dem Kalvarienberg an. Der lebendige Heiland lächelte, und voller Erstaunen starrte ich Ihn an. In diesem Augenblick sprach Jesus liebevoll und freundlich.

Jesus:

„Meine geliebte kleine Seele!

Für die Heiligung der Geistlichen und für die Bekehrung der Sünder bemühst du dich, deine extremen im Todeskampf erlittenen Schmerzen hochherzig aufzuopfern. Ich verleihe allen Kindern, die mit dir zusammen beten, das Licht der Liebe Meines brennenden Heiligsten Herzens.

Meine geliebten Kinder, die ihr auf den Ruf Meiner Mutter mit „Amen“ antwortet und hier versammelt seid!

Wenn jemand unter euch den Anderen als Feind betrachten sollte, vergebt ihm und betet für ihn. Sodann wird euch das Licht Meiner erhabenen reinen Liebe durchdringen und erneuern.

Wenigstens ihr, die von Mir Erwählten, solltet nicht falsch handeln, indem ihr auf Prinzipien besteht.

Bewaffnet euch mit Meiner „Liebesbotschaft“ und der Meiner Mutter und mit dem „Lebendigen Gebet“. Bemüht euch, euer Bestes zu geben, um viele Seelen vom Weg zur Hölle abzubringen, damit auch diese in den Himmel gelangen können.

Werdet neu in der Liebe und erachtet euch immer für gering. So werdet ihr Meine demütigen kleinen Seelen und so werdet ihr euch für die erhaltenen Gnaden auch immer dankbar zeigen können.

Meine geliebten Kinder!

Als Ich vor 2000 Jahren 10 Aussätzige heilte, kam nur ein einziger Fremder aus Samaria zurück, um Gott zu lobpreisen. Heute ist es genauso wie damals. Aus Naju, dem Nesthäkchen Koreas, ließ Ich zusammen mit Meiner Mutter durch Meine kleine Seele (Julia), die zu einer großen Aufgabe berufen ist, sogar zahlreiche Wunderzeichen geschehen. Und an wie vielen Meiner geliebten Kinder habe Ich durch die Gnade der Bekehrung seelische und körperliche Heilungen vollzogen. Selbst die Mehrzahl der kleinen Seelen, die für das Himmelreich berufen sind, hängen an Mir und Meiner Mutter, wie an einem Rettungsring, wenn sie in Not sind, und flehen und betteln. Doch nach erhaltenen Gnaden zeigen sie meist nur kurz ihre Dankesgefühle und machen dann gemeinsame Sache mit dem Teufel des Stolzes. Sie kehren zu ihrem elenden Leben zurück und schweben über der weit geöffneten Tür zur Hölle hin und her.

Mein Herz und das Meiner Mutter empfinden derartige Schmerzen, als ob sie in abertausend Stücke zerrissen würden.

Meine innigst geliebten Kinder!

Die Zeit ist nahe. Helft Mir eiligst, damit ich das von Mir begonnene Werk auch zu Ende führen kann. Es ist wirklich keine Zeit zu verlieren oder zu zögern.

Ihr wisst sehr wohl, dass ich die Kinder, die ihre vielen Leiden hochherzig aufopfern und den Anderen dienen, viel mehr liebe als jene, die am Esstisch Platz genommen haben und sich bedienen lassen.

Die Ersteren werde Ich in das Himmelreich aufnehmen. Werdet also eiligst wach und schreitet mutig voran, um die vom Bösen entzündete Welt zu retten.

Meine geliebten berufenen Kinder!

Während Ich mit Meiner Mutter unter aller erdenklichen Schwierigkeiten litt, habt ihr an Unseren Leiden teilgenommen und für Mich und Meine Mutter viele Anfechtungen durchzustehen gehabt. Wie Mein Vater Mir die Königsgewalt gegeben hat, so werde Ich euch in Mein Himmelreich führen und euch an Meiner Tafel speisen und trinken und an meiner Liebe teilhaben lassen.“

Nach Beendigung Seiner Worte hob der Herr Seine rechte Hand und sprach: „Nun empfangt den Segen Meiner erhabenen reinen Liebe.“ Ich sah, wie der lebendige Jesus in Seine Statue zurückverwandelt wurde.

top

 

7.4.2007 - Osternacht

Aufgrund der grausamen Geißelungen und der Dornenkrönung der Leiden Christi am Karfreitag, an denen ich mit teilnehmen durfte, erlitt ich am ganzen Leibe unbeschreibliche Schmerzen. Ich opferte diese Schmerzen für alle Pilger auf und betete mit gänzlicher Hingabe, damit alle Pilger die Freude der Auferstehung erfahren konnten.

Ich wählte für das Rosenkranzgebet, das wir üblicher Weise auf dem Kreuzweg schreitend beteten, das „Glorreiche Geheimnis“ aus, mit der Intention, den glorreichen Sieg des Herrn über den Tod und Seine Auferstehung im Voraus zu bejubeln und mit der Ouvertüre den triumphalen Sieg des Unbefleckten Herzens Mariens ertönen zu lassen.

Während des 3. Gesätzes des glorreichen Geheimnisses sandte der Herr starke Lichtstrahlen des Heiligen Geistes auf uns alle herab, sodass das Kruzifix auf dem Kalvarienberg mächtig bebte. Er sprach:

Jesus: „Meine geliebte kleine Seele!

Indem du das Geheimnis der Erlösung betrachtetest, die durch Mein unschätzbares Kreuzesleiden erworben wurde, nahmst du für die seelische Heiligung der Geistlichen und sogar für die Gnade der Bekehrung der gemeinsten Sünder, die jegliche Menschlichkeit verloren haben, an Meinem Leiden teil. Um diesem deinem liebevollen Gebetsanliegen zu entsprechen, will Ich den Heiligen Geist herab senden, um euch alle zu retten.

Meine geliebten Kinder, die ihr Meinen Ruf und den Meiner Mutter mit „Amen“ beantwortet und eilig hergekommen seid!

Wie könnte Ich euer Gebet, das ihr derart hingebungsvoll verrichtet, ignorieren. Selbst in diesem Moment begehen Priester, Ordensleute und viele Kinder zwar den Festtag Meiner Auferstehung, allerdings tun sie das nur der Form nach. Das verursacht in Meinem Herzen sehr starke Schmerzen. Aber Ich werde die Gebete der Aufopferung, die ihr aus ganzem Herzen sühnend und opfernd darbringt, bündeln und vor Gottes Gerechtigkeit bringen, die die Wiedergutmachung einfordert. Dadurch werde Ich die Strafe, die über diese Welt hereinbrechen sollte, zum Segensbecher umwandeln.

Meine geliebten Kinder!

Ohne Tod ist die Auferstehung nicht möglich, nicht wahr!

Bis zum Verlust unserer Stimmen haben wir die Wahrheit „nur durch den Tod ist Auferstehung möglich“ verkündet und sogar viele Wunderzeichen geschehen lassen. In dieser Zeit, in der der Weizen von der Spreu getrennt wird, solltet ihr trotz eures mühseligen Lebens einfach Meinem Willen und dem Meiner Mutter folgen.

Dadurch werdet ihr nun aufs Neue durch die Auferstehung sicher gerettet werden.

Kinder!

Ich werde euch in jeder Situation bewachen und beschützen und aus jeder ausweglosen Lage retten, wenn ihr Meinen Ruf und den Meiner Mutter mit „Amen“ beantwortet und die Liebesbotschaft, die Ich durch Meine kleine Seele gegeben habe, lebt. Also sorgt euch niemals und habt keine Angst. Ich werde kein einziges Kind, das auf Meinen Ruf und den Ruf Meiner Mutter mit „Amen“ antwortet und Mir und Meiner Mutter folgt, wie ein Waisenkind behandeln. Selbst in schweren Prüfungen, die euch heimsuchen werden, werdet ihr mit der Kraft der Liebe des Heiligen Geistes, die euch heute verliehen wurde, beschützt und bewacht.

Bringt in Freimut alle eure Gedanken, Herzen und Seelen gänzlich dar und erlebt aufs Neue die Auferstehung.

Euch allen spende Ich unendlichen Segen.“

 

5. Mai 2007, Mariensühnesamstag

Gegen 20:30 Uhr begannen wir während der Lichterprozession auf dem Kreuzweg des Erscheinungsberges den Rosenkreuz zu beten. Zum Ende der Prozession versammelten wir uns vor dem Anbetungsraum und sangen zum Abschluss des Rosenkranzes gemeinsam ein Marienlied. Als ich nach der Muttergottesstatue schaute, die oberhalb der Gnadenquelle platziert ist, bewegte sich der Saum des Rockes und hob sich an. Dann verwandelte sich die Statue in die lebendige Jungfrau Maria. Zeitgleich erstrahlte ein sehr starkes Licht aus der Jesusstatue des Kreuzes auf dem Kalvarienberg. Diese verwandelte sich ebenso in den lebendigen Jesus. Der Herr stieg vom Kreuz herab und stellte sich auf die linke Seite der Jungfrau Maria. Beide erhoben ihre Hände und segneten uns: Der Heiland spendete allen anwesenden Betern das Licht Seiner Barmherzigkeit und die Muttergottes vermittelte ihnen die Gnadenströme in Form von Tau. Dann sprach die Muttergottes freundlich und mit sehr liebevoller Stimme:

Muttergottes:

„Meine innigst geliebte Tochter!

Meine geliebten Kinder, die ihr auf meinen Ruf mit „Amen“ geantwortet habt und hierher geeilt seid! Ich danke euch. Ich spende euch allen, die ihr diesen Ort aufgesucht habt, um meines Sohnes Jesus und meiner im Gebet zu gedenken, meinen unendlichen Segen.

Jetzt, wo zahlreiche Erdenkinder dieser größten Verderbtheit verfallen sind und sich gefährlichen weltlichen Vergnügungen hingeben, habt ihr euch an diesem heiligen Ort zum gemeinsamen Gebet versammelt, wo euch mein Sohn Jesus begleitet hat, Sein kostbares Blut vergießend.

Der Herr verleiht euch das Licht Seiner Barmherzigkeit und ich, eure Mutter, spende euch mit meiner innigsten Mutterliebe Gnadenströme, um euch an Seele und Leib vom hässlichen Schmutz zu reinigen und euch so zu retten.

Meine geliebten Kinder!

Gottvater ist gerecht. Doch Er ist die Liebe selbst und ist unendlich barmherzig, wenn die Kinder sich bekehren. Daher solltet ihr nicht aufgrund eurer Fehltritte in der Vergangenheit nach eigenem Gutdünken Rechnen oder Bemessen, sondern euch uns wie Kinder nähern. Hat sich jemand, der in der Vergangenheit ein sündiges Leben führte, nun aber bekehrt und führt er jetzt ein österliches Leben, so solltet ihr niemals seine Vergangenheit erwähnen und ihn verurteilen, „er sei ein Sünder“.

Viele Erdenkinder betrachten alle Dinge der Welt aus ihrem Hochmut heraus und fallen somit in einen gleichermaßen egozentrischen Rausch. Sie beurteilen alles mit einer negativen und ablehnenden Grundeinstellung und verurteilen von Vorurteilen geleitet. Es gibt in der Tat zu viele Beispiele dafür. Deshalb sehen sie nur den Stachel in den Augen ihres Nächsten, ohne den Balken in ihren eigenen Augen zu erkennen.

Entfernt zuerst den Balken eures Eigensinns, bevor ihr über euren Nächsten urteilt oder ihn kritisiert. Bemüht euch nach Kräften, mit den hehren, reinen Augen, die von Selbstverzicht durchgewebt sind, den Stachel eures nächsten Bruders zu entfernen.

Was ihr von euren Nächsten erwartet, das tut ihnen zuerst. Dann werden auch sie euch schließlich mit Liebe zurückerstatten. Ihr werdet den spaltenden Teufel besiegen und in Liebe die Einheit erzielen.

Wenn alle diese Dinge Tag für Tag und Moment für Moment mit „Lebendigem Gebet“ verknüpft werden, bedeutet das nichts anderes als das Paradies auf Erden.

Meine innigst geliebten Kinder!

Ihr, die ihr meine bis zur Verwundung meines Halses laut rufende Stimme erkannt habt und zu meinem Sohn Jesus und mir geeilt seid, seid reich.

Schon die alten Propheten und Könige wollten diese seit der Menschheitsgeschichte noch nie da gewesenen Wunder und Zeichen sehen und hören, die durch meine innigst geliebte Tochter geschehen sind, haben sie aber nicht gesehen und gehört. Aber ihr, die ihr auf meine Einladung einfach mit „Amen“ geantwortet habt, habt alles gesehen und gehört, nicht wahr!

Wenn ihr haltlosen Gerüchten und allerlei Kritik ausgesetzt seid, weil ihr mir und meinem Sohn nachfolgt, und wenn ihr allerdenkliche Demütigungen und Bekämpfungen erlebt, weil ihr für uns wirkt, und wenn ihr dennoch die Liebesbotschaft, die mein Sohn Jesus und ich geben, verkündet und sie lebt und wenn ihr in Liebe und in Einheit arbeitet, werde ich euch sogar in höchster Gefahr und in auswegslosen Situationen in meinem Mantel hüllen und euch retten.

Wer stirbt, ohne meine Hand, das den Himmel und die Erde verbindende Band, loszulassen, wird am Jüngsten Tag an meiner Seite den strahlenden Lorbeerkranz tragen, die Frucht des „Ewigen Lebensbaums“ verkosten, die Herrlichkeit Gottes preisen und das „Alleluja“ singen. Beginnt immer wieder neu, Moment für Moment, als umso demütigere kleine Seelen.

Der Anfang ist sehr wichtig.

Wenn aber ein noch so undankbarer Sünder wie Maria Magdalena in Tränen aufgelöst wahrhaftig bereut und inständig wünscht, gerettet zu werden, und mir folgt, so werde ich ihn mit meiner grenzenlosen transzendentalen Liebe Gottvater darbringen; daher sorgt euch nicht und habt keine Angst, vertraut euch mir einfach wie die kleinen Kinder an.

 

2. Juni 2007, Mariensühnesamstag

Nach der Heiligen Messe beteten wir, den Kreuzweg schreitend, das Rosenkranzgebet. Mit der Intention, 'durch Leiden zur Herrlichkeit gelangen' beteten wir zuerst den „Schmerzhaften Rosenkranz“ und danach den „Glorreichen Rosenkranz“.

Bei der zweiten Runde des Kreuzweges war es mir wegen der sehr starken Schmerzen unsagbar schwer, den Gang fortzuführen, doch opferte ich alle diese Schmerzen für die Bekehrung der Sünder auf. Bei der 11. Station angelangt, fielen die Gnadenströme der Barmherzigkeit in Form von Wassertropfen herab. So blickte ich erschrocken gen Himmel und ging weiter. Als wir die 15. Station erreicht hatten, hörte ich die sehr liebevolle Stimme Jesu:

Jesus: „Oh ja, Meine kleine Seele, es ist doch sehr anstrengend!

Ich danke dir, dass du diese extremen Schmerzen aus Liebe für die Bekehrung der Sünder hochherzig aufopferst. Auch Ich schreite, Blut vergießend, mit euch zusammen. Und die himmlische Mutter, die euch mit Liebe ernährt, hält wegen eurer Gebete, die ihr mit Liebe verrichtet, ihre Tränen an und verleiht euch die Gnadenströme der Barmherzigkeit. Selbst Gottvater ist von deiner hingebungsvollen Gebetsstimme ergriffen, die du mit deiner aus Opfern und Sühne bestehenden großen Liebe empor steigen lässt; so vermag Er nicht, Seinen hoch erhobenen Zornesbecher der Gerechtigkeit auf diese Welt herab zu schütten.

Meine geliebten Kinder, die ihr für die Bekehrung der Sünder beisammen seid und betet!

Anlässlich des Hochfestes der Heiligsten Dreifaltigkeit spende Ich euch allen, die ihr andächtig betet, zusammen mit Gottvater und mit dem Heiligen Geist, Der euer Helfer ist, den himmlischen Segen.

 Anmerkung:

Beim Gebetstreffen am 2. Juni 2007 auf dem Erscheinungsberg, konnte Julia wegen zu starker Schmerzen bei der hl. Messe nicht anwesend sein.

Drei Mal wurde ihr Herz zermalmt und der ganze Körper wurde so steif, dass einige Helfer sie am ganzen Leibe mit dem Wasser aus Naju einreiben und ständig massieren mussten, um ihren Köper zu lockern. Ihre Zähne waren derart fest zusammen gedrückt, dass man nur mit Mühe und Not Wasser aus der Gnadenquelle in ihren Mund hineinträufeln konnte. Eine Zeit lang schien es so, als ob sie aufhörte zu atmen!

Nun, nach diesen unbeschreiblichen Leiden, kam sie trotz der Schmerzen doch zum Gebetstreffen in das Pilgerzelt  auf den Erscheinungsberg und richtete ihre herzergreifenden Worte an die Helfer.

 

30. Juni 2007 - 22jähriges Jubiläumsfest seit die wundertätige Muttergottesstatue zum ersten Mal in Naju geweint hat

Muttergottes:

„Meine geliebte Tochter, die du für die Bekehrung der Sünder schwerste Schmerzen erleidest!

Die Welt lehnt sich gegen Gott auf und die Sünde der Welt hat den Sättigungsgrad erreicht. Somit senkt sich der übervolle gerechte Zornesbecher Gottes, um zu strafen. Doch mein Unbeflecktes Herz wird getröstet, da die kleine Seele wie Du existierst, die an meiner Seite alle ihre Tränen, ihre Seufzer und sogar ihr Stöhnen in Gebet verwandelt und es mit den Schmerzen des zweimaligen Sterbens für die Bekehrung aller Kinder dieser Welt zu ihrer Rettung hochherzig aufopfert.

Bete noch mehr für den Papst!

Mein innigst geliebter Liebling, selbst wenn ich ihn in meinen Augapfel hineinversetzen würde, würde ich keine Schmerzen spüren.

Ich hüllte ihn stets unter meinen Mantel, beschützte ihn vor Gefahren und zog ihn groß, damit durch ihn, den Papst, den ersten Sohn der Kirche, die bis ins innerste Mark verdorbene Kirche erneuert werde.

Er erkannte meine Stimme in diesem im höchsten Maße gefährdeten Zeitalter.

Er betet und bemüht sich ohne Unterlass, die rechte Lehre des Evangeliums meines Sohnes Jesus, die ernsthaft zersetzt wird,  und die alleinige, apostolische, katholische Kirche zu verteidigen.

Aber die tief bis ins Herz der Kirche eingedrungenen Machenschaften der Freimaurer sind beharrlich und hartnäckig. So kämpft er einsam mit aller Kraft gleichsam am Rande eines Abgrundes. Ich wünsche, dass Du Deine Schmerzen, die sogar zum zweimaligen Sterben reichen und durch die sogar Gottvater Trost findet, für ihn aufopferst.

Mein innigst geliebter Papst, Erster Sohn der Kirche!

Wir lassen aus lauterer, erhabener, reinster Liebe seit der Menschheitsgeschichte nie da gewesene Zeichen geschehen und geben die Liebensbotschaft mehrmals zu wiederholtem Male. Meine und meines Sohnes Jesu Liebesbotschaft muss schleunigst die kirchliche Anerkennung finden; denn der Untergang der Kirche hat durch bedrohliche Irrlehren und verseuchende Irrtümer bereits das Ende der Klippe erreicht. Wenn die Kirche eiligst erneuert wird, werden die Geistlichen und Ordensleute seelisch geheiligt und sich selbst solche Sünder bekehren und ihre Rettung finden, welche sich auf den Weg zur Hölle befinden.

Ich appelliere inbrünstig, beeilt euch sehr und leitet mit aller Kraft Gegenmaßnahmen dagegen ein.

Alle meine geliebten Kinder der Welt!

Ich werde immer mit Euch sein, wenn ihr mich aufsucht und wie Maria Magdalena als Sünder betet. Wenn ihr mit Liebe in Einheit für meinen Sohn Jesus und für mich wirkt, werde ich Euch sogar in aussichtslosen Situationen vor Gefahr beschützen  und am Jüngsten Tag in das himmlische Paradies geleiten. Rechnet nicht nach menschlichem Gutdünken, macht die Tür Eures Herzens weit auf und nehmt wie kleine Kinder alles mit "Amen" an. Bemüht euch nach Kräften, demütige, kleine Seelen zu werden.

Euch allen, die ihr mich aufgesucht habt, um mich am heutigen Jubiläumsfest meines Tränenvergießens zu trösten, wird durch meine und meines Sohnes Jesu vereinigte erhabene, transzendentale Liebe das kostbare Blut Jesu und die Gnadenströme der Barmherzigkeit reichlich verliehen werden, die selbst den Schmutz der Sünden reinigen, welcher die Seele befleckt.

Heute spende ich Euch den unendlichen Segen, damit Ihr in Liebe neu geboren werdet."

 

7. Juli 2007, Herz-Mariensühnesamstag

Trotz der schlimmen Schmerzen schleppte ich meinen Körper gegen 22:00 Uhr zum nächtlichen Gebetstreffen des ersten Mariensühnesamstags und betete mit Pilgern den Rosenkranz auf dem Kreuzweg des Erscheinungsbergs. Ich betete inbrünstig unter dem Kreuz auf dem Kalvarienberg zusammen mit den Pilgern, die auf den Ruf der Gottesmutter mit "Amen" geantwortet hatten und hierher gekommen waren. Denn die Gottesmutter hat uns gesagt: „Diese Stunde der Schmerzen drückt den Übergang vom Tod zum Tag der Auferstehung meines Sohnes Jesus aus. Ebenso ist es der Tag des Übergangs vom Tod zum Leben. Daher wollte ich, dass ihr die ganze Nacht mit mir betet." (Botschaft der Muttergottes an Julia Kim vom 6. Februar 1993)

Es ist zutiefst bedauerlich, dass zu viele Menschen dieser Welt, insbesondere die Mehrheit des auserwählten Klerus und der Ordensleute, in ihrer seelischen Blind- und Taubheit nicht im Stande ist, die Liebesbotschaft des Herrn und der Muttergottes zu erkennen, obwohl sie uns deren Echtheit durch Wunderzeichen deutlich machen, wie sie seit Beginn der Menschheitsgeschichte nie da gewesen sind.

Ich bin zwar schwach und unwürdig, opfere jedoch alle meine schmerzlichen Leiden für die seelisch Blinden und Tauben auf, die zwar Augen und Ohren haben, aber dennoch nicht sehen bzw. hören können, und bete für sie. Ich bitte demütig, öffne durch meine Opfergabe ihre Augen und Ohren, damit sie die Worte des Evangeliums des Herrn gut verstehen sowie die Liebesbotschaft des Herrn und der Muttergottes annehmen. Wirke Du persönlich in ihnen, damit sie fähig werden, die vielen Schafherden in das Himmelreich zu führen....

In diesem Moment bewegte sich plötzlich das Kreuz, und Jesus am Kreuz fing an zu sprechen:

Jesus:

"Meine geliebte kleine Seele!

Die zahlreichen Kinder, die immer wieder sehen und sehen, aber nicht erkennen und immer wieder hören und hören und trotzdem nicht verstehen, sind geistig blind und taub. So verbünden sie sich mit dem roten Drachen, dem Feind. Sie errichten gemeinsam eine Welt der Verwirrung, die einer trostlosen Wüste gleicht. Dennoch hält Gottvater den Zornesbecher der Gerechtigkeit zurück, weil es eine kleine Seele wie dich gibt, die unaufhörlich für die Bekehrung der Sünder betet, opfert und Sühne leistet, mit der Bitte, dass die Schuppen, die die Augen und Ohren jener seelisch blinden und tauben Seelen bedecken, entfernt und diese Menschen geheilt werden mögen, sowie kleine Seelen existieren, die dir folgen.

Jetzt, wo Ich sogar seit Beginn der Menschheitsgeschichte nie da gewesene Wunder geschehen lasse und zusammen mit Meiner Mutter bis zum Verlust unserer Stimmen laut aufrufe, verbreitet selbst die Mehrheit der Geistlichen Irrtümer, statt die Wahrheit zu verteidigen, wodurch sie den gerechten Zorn Gottvaters heraufbeschwören.

In solch einer Zeit empfange Ich Trost von deinem Opfer und der Sühne, die du, die du auf den Ruf Meiner Mutter mit „Amen“ geantwortet und dich mir genähert hast, mit äußersten Bemühungen hochherzig aufopferst, sowie durch die Kinder, die mit dir beten.“

In diesem Moment wurde es vor meinen Augen dunkel und ich empfand, dass irgendetwas aus meinen Augen herausrutschte. Dann hörte ich die wunderbare, freundliche Stimme der Gottesmutter aus der Richtung des Kreuzes auf dem Kalvarienberg-:

Muttergottes:

„Meine geliebte Tochter!

Meine innigst geliebte Tochter, du lehnst keinerlei Art von Schmerzen ab, die dir auferlegt werden, obwohl du so sehr unter -bitteren Beleidigungen und aller erdenklichen Verachtungen zu leiden hast, da du weißt, dass sie doch für die Bekehrung der Sünder sind.

Je mehr du für den Papst, den ersten Sohn der Kirche, betest, opferst und Sühne leistest, desto mehr -wird die Zahl der Priester wachsen, die mit dem Heiligen Vater auf dem Weg gehen, den mein Sohn Jesus von Bethlehem zum Kalvarienberg gegangen ist. Deine Sühneleiden, die du als Opfergabe aufopferst, werden nie umsonst sein. Daher verleihe der Liebe umso mehr Kraft, sei vollständig eingetaucht in meiner Liebe, in der ich mich mit euch vereinigen will. Gebt euer Bestes, um die heldenhafte Treue zu halten.

Die stolzen und feigen Pessimisten, die selbst den Orientierungssinn verloren haben und umherirren, tragen stets Bücher bei sich, um ihre Gelehrsamkeit in aller Öffentlichkeit zur Schau zu stellen, und debattieren über die Liebe, obwohl sie im gleichen Atemzug, wenn sie sich umdrehen, Zwietracht säen und spalten. So ist deren Verhalten in sich widersprüchlich. Sie haben sowohl an Kain und als auch an Judas Anteil. Und obwohl sie meinen, dass sie Gott dienen, begehen sie die Sünde- der Blasphemie.

Des Weiteren zerstückeln sie dich boshaft auf grausamste Weise und quälen dich. Dennoch wünsche ich, dass du mit meinem Herzen eins wirst und deine schwersten Schmerzen, die du bis zur Verblutung erleidest, hochherzig für die seelisch blinden und tauben Kinder aufopferst, damit diese sich wahrhaftig bekehren und nicht ins Schwefelfeuer geworfen, sondern gerettet werden.

Meine bemitleidenswerte Tochter, die du für die Bekehrung der Sünder Schmerzen erleiden musst!

Dieses Zeitalter ist bis in das Mark tief verdorben. Selbst die Kirchenführer, die die Rolle des Kapitäns eines fahrenden Schiffes übernehmen sollten, sind seelisch blind, taub und verkrüppelt. Sie schreiten auf dem Weg in den Untergang und beschwören selbst die Strafe auf sich herab.

Ich wünsche für die Seelen, die die Durchführung meines und meines Sohnes Rettungsplans behindern, ihn kritisieren und mit Hochmut sowie Habgier verurteilen, dass sie in ihrem Geiste frei von Stolz sein mögen, und möchte, dass du mir diese Seelen durch deine Schmerzen aufopferst.

Meine geliebten Kinder, die ihr auf meinen Ruf mit "Amen" geantwortet habt!

Bewaffnet euren Alltag mit dem lebendigen Gebet (den Alltag in Gebet verwandeln), welches euch zu seelischer Demut und zu den Tugenden der Vollkommenheit führt. Macht euch klein, seid eins in Liebe, damit ihr den Sieg über die Teufel der Spaltung, die überall zugegen sind, erringen könnt.

Denn dass einer nur den Splitter im Auge- seines nächsten Bruders sieht, statt den Balken im eigenen Auge- zu bemerken, er nach eigenem Gutdünken aufgeblasen in Eigenliebe verfällt und folglich alles mit negativen Gedanken beurteilt und alles mit Vorurteil verurteilt, dürfte es niemals geben.

Kinder!

Es ist keine Zeit zu zögern oder zu zaudern. Die Tyrannei des gerissenen Satans verbreitet Irrtümer durch die Geistlichen, die nach menschlichem Gutdünken sowie menschlichem Urteil sogar die eucharistischen Wunder in Naju verneinen und diese als Irrlehre darstellen. Dadurch erreichen sie, dass selbst fromme Seelen mich ablehnen. In dieser gefährlichen Zeit, in der diese Geistlichen die ihnen zahlreich folgenden Schafherden auf den Weg zur Hölle mit sich schleppen, ist keine Zeit zu zögern oder zu zaudern.

Rufe eiligst ganz laut.

Obwohl ich euch gesagt habe, dass das Urteilen, Kritisieren und Verurteilen alle Tätigkeiten lähmt, die zur Tugend führen können, sowie mangelndes Vertrauen und Zweifel den Glauben zum Erlöschen bringt, sind viele Hirten aufgrund ihrer seelischen Blindheit und Taubheit nicht in der Lage zu unterscheiden. Sie sind schnell dabei, die Fehler der Anderen zu kritisieren, während sie ihre eigenen Fehler bestens verbergen. Sie verhalten sich gewandt und biedern sich an, um ihre weltlichen Begierden zu befriedigen, die doch vergänglich sind. Dadurch fügen sie den Seelen, die ihnen folgen, schwerwiegende Schäden zu, wodurch mein Herz zu einem flammenden, tätigen Vulkan geworden ist.

Tauche tief ins Herz dieser Mamma ein, verkünde kraftvoll und mutig die Liebe meines Unbefleckten Herzens, das die Möglichkeit besitzt, alle zu retten. Dann werdet ihr, die ihr für meine besonders berufene Tochter arbeitet, um ihr zu helfen, am Jüngsten Tag im Himmelreich die Macht sowie das Privileg erhalten, die Frucht des Ewigen Lebensbaums zu verkosten, und an meiner Seite unter dem Geleit der Engel dem Herrn Glorie und Alleluja zu singen."

 

4. August 2007, Herz Mariä Sühnesamstag

Gegen 23:50 Uhr beteten wir, den Kreuzweg des Erscheinungsberges schreitend, den Rosenkranz. Nahe der 9. Station kamen Gnadenströme der Barmherzigkeit sowohl in Form von dicken Wasserstrahlen als auch von Sprühregen herab. Um etwa 0:20 Uhr, nachdem wir den Kreuzweg beendet hatten und den Anbetungsraum des Erscheinungsbergs erreichten, prasselten heftigste Regengüsse hernieder. Ich schrie in meinem Inneren: „Oh mein Herr, meine Mamma! Wenn durch diese schmerzvollen Leiden dieser unwürdigen armseligen Sünderin alle diese Kinder sich bekehren und ihre Heilung finden könnten, dann wären diese Schmerzen, die ich erleide, glückliche Leiden der Hoffnung. Verwandle daher diesen Sturzregen in das kostbare Blut Jesu aus Seinen fünf Wunden sowie in die Tränen und Bluttränen der Mamma, in duftendes Öl und in Milch. Komme wahrhaftig auf diese Kinder herab, die auf den Ruf der Mamma mit „Amen“ geantwortet haben, hergeeilt sind und hier beten, damit ihre Seelen und Körper gereinigt und geheiligt werden. Entzünde in ihnen das Feuer der Liebe und bewirke in ihnen das Wunder der Liebe, um dadurch die Herrlichkeit Gottes zu offenbaren.“

Während ich betete und dabei meine Schmerzen aufopferte, wurde es vor mir plötzlich hell. Als ich schaute, sah ich im Bereich des Kalvarienbergs, wo die Jesusstatue am Kreuz und die Muttergottesstatue stehen, einige schöne Dörfer, die trotz des sehr heftigen Regenschauers mit herrlich leuchtenden bunten Flammen beleuchtet standen. Ich sah, wie die Engel und die 103 koreanischen Heiligen hernieder stiegen und mit uns beteten. Vor lauter Entzücken über diese äußerst erstaunliche, geheimnisvolle Szene, sagte ich den Betern in meiner Nähe, was los war, in der Hoffnung, dass sie es auch sehen mögen. Einige erwiderten mir, dass auch sie es sehen könnten. Zutiefst bewegt betrachtete ich mit staunenden Augen stumm diese Szene. Da sprach die Muttergottes mit sehr liebevoller, freundlicher Stimme:

Muttergottes:

„Meine geliebte Tochter, meine kleine Seele, die du trotz der schwersten Schmerzen deine Leiden für die Bekehrung der Erdenkinder hochherzig aufopferst und meinem Sohn Jesus und mir folgst!

Wie könnte ich deine flehentlich Bitte ignorieren, die du mit deiner Liebe, mit deinen aufrichtigen Bemühungen und mit deinen Leiden gewebt hochherzig aufopferst?

Der Herr, euer Erlöser, wird sogar den heftigsten Regenguss in einen Gnadenstrom der Barmherzigkeit verwandeln, der wie ein ganz hoch gelegener Wasserfall sein klares Wasser mächtig hinuntersprudelt, um dadurch die Seelen und Körper der Kinder zu heilen, die auf meinen Ruf mit „Amen“ geantwortet und mich aufgesucht haben.

Meine geliebten Kinder, die ihr auf meinen Ruf mit „Amen“ geantwortet und zu mir gekommen seid!

Diese Gebete, die ihr verrichtet und zusammen mit eurem Opfer und eurer Sühne hochherzig darbringt, indem ihr an Christi Leiden am Kalvarienberg teilnehmt, bereiten dem Heiligsten Herzen Jesu und meinem Unbefleckten Herzen großen Trost. Daher warten wir mit großer Sehnsucht auf diese Stunden des Gebets.

Gerade die große Mehrheit des besonders auserwählten Klerus, der Ordensleute und der zahlreichen Kinder, die häufig „oh Gott, oh Gott“ rufen, leben im Sumpf des Irrtums sowie der profanen Welt und geraten unwillkürlich in den Sog des Bösen hinein. Anstatt Gott zu lieben und Ihn zu verkünden, wenden sie sich von mir ab, begehen stur und boshaft alle Arten von Sünden, geben Skandale bzw. schlechte Beispiele und irren, völlig den Orientierungssinn verloren, umher.

In solch einer Zeit betet ihr, um dem ursprünglichen Wunsch meines Sohnes sowie meinem Wunsch zu entsprechen, für die Bekehrung der Sünder, sowohl für euch selbst als auch für die anderen Seelen, die mit Sicherheit (ohne eure Gebete) dem Untergang geweiht wären. Dies bedeutet, dass ihr große Schätze im Himmel horten werdet - darum, wie könnte ich euch nicht lieben!

Meine geliebten Kinder!

Der Herr und ich lieben euch über alles. Wie die Henne ihre Kücken unter ihren Flügeln versammelt, werde ich euch, die ihr an mich glaubt, mir folgt und mich verkündet, unter meinem Mantel sammeln und euch einhüllen. Darum urteilt und kalkuliert nicht nach eurem vermeintlichen Gutdünken, sondern vertraut alles eurem Herrn und mir an.

Durch meine Tochter, die sich stets als unfähig, unwürdig und für gering hält, wollen der Herr und ich das Wunder der erhabenen reinen Liebe vollbringen. Vertraut alles eurem Herrn und mir an und folgt uns, so werden der Herr und ich in euch wirken.

Dann werdet ihr, die ihr uns verkündet, schon in dieser Welt den himmlischen Trost erfahren und im Jenseits an meiner Seite die ewige Glückseligkeit genießen.“

Als das Rosenkranzgebet beendet war, wurden auch die hellen Lichter ausgelöscht und alle Engeln und auch die 103 Heiligen verschwanden.

 

 

15. August. 2007, Mariä Himmelfahrt

Anlässlich des Hochfestes Mariä Himmelfahrt kamen viele Pilger aus dem In- und Ausland nach Naju/Korea um zu beten. Während dieser nächtlichen Sühneanbetung beteiligten sich auch alle Jugendlichen, die seit dem 13. August dieses Jahres an den Jugendexerzitien teilnahmen, am gemeinsamen Gebet mit uns.

Unter der glühenden Hitze badeten im wahrsten Sinne des Wortes alle Pilger im Schweiß. Ich opferte alle diese Schweißtropfen bis auf den letzten Tropfen für die Bekehrung der Sünder bzw. für die Armen Seelen im Fegefeuer auf und betete flehentlich aus ganzem Herzen: Mögen der Herr und die Gottesmutter den Jugendlichen Ihren unendlichen Segen spenden, damit sie Apostel des Heiligsten Herzens Jesu und des Unbefleckten Herzens Mariens werden und als Licht die Finsternis der Welt vertreiben. Während der Erzbischof aus Indonesien uns mit dem Allerheiligsten in der Monstranz segnete - in ihr sind drei Hostien, zwei davon kamen am 16. April 2005 während der Heilige Messe auf den Altar in der Pilgerzeltkirche des Erscheinungsbergs herab und sonderten am 6. Mai 2005 viel Blut ab (Pater Marcial wurde Augenzeuge), die dritte Hostie kam am 24. Oktober 2006 herab - hörte ich die liebevolle, freundliche und schöne Stimme der Gottesmutter :

Muttergottes:

„Meine geliebten Kinder!

Gottvater hat an diesem Ort meine Wallfahrtsstätte vorbereitet und ließ hier unvorstellbare, seit der Menschheitsgeschichte nie da gewesene Dinge geschehen, die kein Auge je gesehen und kein Ohr je gehört hat, und die man nun sehen, hören und fühlen kann. Wie könnte menschliche Weisheit je den Plan Gottes durchschauen?

Darum bemüht euch umso mehr, den Herrn, euren Gott, einfach und rein wie ein kleines Kind innigst zu lieben_ aus eurem ganzen Herzen, durch euer ganzes Leben, in all euren Gedanken, mit all eurer Kraft und Weisheit. Ich meinerseits werde eine starke Stütze für meine kleinen Seelen sein, die dem Herrn und mir folgen und für uns wirken. Empfangt eiligst das Licht des Herrn, der in der Heiligen Eucharistie zugegen ist, und werdet Licht, das die Finsternis vertreibt, um die Welt zu retten."

Nachdem Maria ihre Worte beendet hatte, strömte aus der Hostie herrlich buntes und wunderschönes Licht und bestrahlte alle anwesenden Pilger.

An der heutigen Lichterprozession der nächtlichen Sühneanbetung mit dem Erzbischof aus Indonesien nahmen auch die jugendlichen Teilnehmer der Jugendexerzitien teil und beteten gemeinsam mit uns den Kreuzweg schreitend den Rosenkranz.

Während des 5. Gesätzes des Glorreichen Rosenkranzes, das ich mit dem Erzbischof im Anbetungsraum betete, sah ich, wie aus dem Heiligen Blut auf dem aufbewahrten Stein ein Licht herausstrahlte. Erschrocken schaute ich es an. Das Heilige Blut verwandelte sich in die Gestalt Jesu als Baby! Noch erstaunlicher war, dass das Jesusbaby wuchs und durch den runden Glasdeckel hindurch hoheitsvoll als 33-jähriger Erwachsener vor mir stand!

Der Herr drehte sich langsam aus Seiner Position und segnete ununterbrochen in alle Richtungen. Aus Seiner Hand strömte mit dem Licht kraftvoll irgendetwas heraus, von dem ich keine Kenntnis habe. Infolge dieses starken Lichtes fiel ich um und wurde entrückt. Ich sah eine Vision: Die Teufel der Wolllust waren sehr geschäftig und fleißig hier und da bei den Menschen unterwegs und gaben ihnen wollüstige Gedanken ein. Alsdann konnten die Verführten ihre fleischlichen Triebe nicht zügeln und vergnügten sich, zusammen umschlungen, ob Mann oder Frau, jung oder alt, ohne sich um ihr Ansehen und ihren Ruf zu scheren.

Derart unzählige Menschen, die Sklaven der „fleischlichen Begierde“ geworden sind, wollten immer höher hinaufsteigen und trampelten rücksichtslos auf den Menschen herum, die darunter lagen. Ihre schmerzverzerrten Schreie, die sie laut weinend ausstießen, und ihr wimmerndes Wehklagen waren so schrecklich und grausam, dass meine Haare zu Berge standen. Es fällt mir schwer, dies zu beschreiben.

Während ich diese grauenhafte Szene noch anschaute, hörte ich die barmherzige Stimme Jesu:

Jesus:

„All ihr berufenen Jugendlichen, die ihr hierher eingeladen seid, und Meine innigst geliebten Kinder!

In dieser Zeit, wo zahlreiche Kinder der Welt seelisch blind und taub geworden sind, folglich den Orientierungssinn verloren haben, sogar gegen das natürliche Sittengesetz sowie gegen die Menschlichkeit verstoßen und Zeter und Mordio schreiend umherirren, seid ihr anlässlich Meiner und Meiner Mutter Gedenkfeier hierher gekommen.

Ich bin die Liebe selbst; daher liebe Ich euch alle, gleich aus welchen Beweggründen ihr den Weg hierher gefunden habt.

Ich wasche die Sünder rein von all ihrem hässlichen Sündenschmutz in der Hoffnung, dass sie sich bekehren. Ich segne euch mit Meiner erhabenen, reinen Liebe, die Mich veranlasste, Mein Heiligstes Herz zu öffnen und Mein Blut und Wasser für euch bis auf den letzten Tropfen zu vergießen.

So sehr liebe Ich die Erdenkinder.

Um sie zu retten, lebe und atme ich wirklich in der Heiligen Eucharistie, bin wahrhaftig mit Meinem Leib und Blut, Meiner Seele und Gottheit in ihr zugegen. Für die Bekehrung der Sünder öffnete Ich persönlich Mein Heiligstes Herz und vergoss restlos bis auf den letzten Tropfen Blut und Wasser. Aber alle diese Liebesbekundungen wurden mit den von Irrtum und Irrlehren infizierten Theorien und Logiken ignoriert. Darum bitte Ich euch, die ihr meint, Mich zu kennen: Haltet euch die einfache Wahrheit vor Augen, dass eine Ladung Federn in der Lage ist, ein Schiff sinken zu lassen. Begeht also nicht den Fehler, mit der Welt Kompromisse einzugehen, und sucht nicht nach Vergänglichem, das bald vergehen wird. Bleibt vielmehr stets mit unveränderlicher Liebe wach, betet und helft Meiner geliebten Tochter ganz und gar, um die Welt zu retten.

Ich werde die Weisheit der Weisen vernichten und die Klugheit der Klugen wegnehmen. Ihr dürft niemanden willkürlich verurteilen. Nicht nur eure Worte, eure Gedanken und euer Handeln, sondern Alles in eurem Leben solltet ihr Mir und Meiner Mutter vollkommen anvertrauen.

Seid wie ein kleines Kind und lasst euch von Meiner kleinen Seele, die Ich persönlich auserwählt habe, aufziehen. Bildet eine Einheit mit ihr und verkündet gemeinsam Meine erhabene, reine Liebe und die Meiner Mutter, und erhaltet mit ihr das Erbe des Himmelreiches.

Wenn ihr beim Verkünden Unserer erhabenen, reinen Liebe in die Gefahr einer ausweglosen Situation geraten solltet, werden Ich und Meine Mutter euch davor bewahren und beschützen und euch wie einen Fels in der Brandung aufrichten. Werdet umso mehr demütige, kleine Seelen. Verkündet in vorderster Front heldenmütig Meine und Meiner Mutter Liebesbotschaft, um diese im Untergang befindliche, elende Welt zu retten. Dann werdet ihr am Jüngsten Tag im Himmelreich die Macht sowie das Privileg erhalten, die Frucht des Ewigen Lebensbaums zu verkosten  und an Meiner Seite unter dem Schutz der Engel das Alleluja singen.

Ich fiel mit aller Wucht auf den Boden und wurde entrückt. Der Erzbischof war sehr erschrocken. Als ich schließlich nicht aufwachte, war der Erzbischof sehr besorgt und maß immer wieder an meinem Arm und an meiner Halsschlagader den Puls. Er dachte, es handele sich um eine Notsituation, da er nie zuvor etwas Derartiges erlebt hatte. Alle Anwesenden befürchteten eine ernsthafte Verletzung meines Körpers. Doch als ich wieder zu mir kam, stand ich gleich einer Feder auf. Meinem Körper fehlte es an nichts.

 

 

 1. September 2007, Mariensühnesamstag

Dem Ruf der Gottesmutter folgend kamen trotz des Unwetters viele Pilger nach Naju/Korea. Zwar waren wir in der bescheidenen Pilgerzeltkirche auf dem Erscheinungsberg versammelt, doch unsere Herzen waren voll Freude und wir beteten gemeinsam wie aus einem Herzen.

Die Heilige Messe zelebrierte Hochwürden Pfarrer Motiung aus Malaysia, der mit einer 40-köpfigen Pilgergruppe gekommen war. Den sakramentalen Segen spendete er mit den Hl. Hostien, die vom Himmel auf Naju herab gekommen sind: Es sind drei Hostien. Zwei davon kamen am 16. April 2005 in der Pilgerzeltkirche des Erscheinungsbergs während der Heiligen Messe auf den Altar herab. Später am 6. Mai 2005 stellte man fest, dass aus ihnen viel Blut heraus geflossen war (Pfarrer Marcial wurde Augenzeuge). Die 3. Hostie kam am 24. Oktober 2006 herab.

Während der Betrachtung vor dem Allerheiligsten schaute ich auf den kostbaren Leib Christi und sprach den Heiland mutig an:

„Oh, Du Besitzer des Himmels und der Erde, Du Ursprung aller Schöpfung und aller Kreaturen, wie können wir je Deine erhabene, reinste Liebe ermessen und dass Du aus dieser Liebe in der Hl. Eucharistie wahrhaftig zugegen bist und unter uns Sündern weilst...

Dennoch sucht die Mehrzahl der berufenen Hirten, die den Herrn eigentlich am meisten lieben sollten, nur noch nach ihrem eigenen Wohlergehen bzw. nach ihrem Ansehen, statt für die Liebe und Wahrheit des Herrn und Seiner Mutter Zeugnis zu geben. Daher können sie sich nicht Seiner Liebe nähern, obwohl Er aus dieser Liebe heraus für ihre Erlösung Blut vergossen hat sowie am Kreuz gekreuzigt und gestorben ist.

Mehr noch, sie lehnen die erhabene, reinste Liebe des Herrn und Seiner Mutter ab, die persönlich Ihre Herzen öffneten und uns diese Liebe schenkten, und verurteilen sie sogar.

Wie schmerzvoll ist Dein Herz, wenn Du die arme Schafherde betrachtest, die diesen Hirten nachlaufen?

In diesem Monat der koreanischen Märtyrer wasche die tiefsten, verborgenen Ecken ihrer Seelen mit Deinem Hl. Blut aus Deinen fünf Wunden rein von all ihrem Sündenschmutz. Gib ihnen die Gnade, sich zu bekehren und ihre Sünden zu bereuen, und lass sie als Deine bejahenden Stellvertreter Dein Leiden betrachten sowie den Rest ihres Lebens vollkommen in heiligem Glauben leben. Lass sie Werkzeug Deiner Liebe werden, damit sie alle die Schafherde dieser Welt zum himmlischen Paradies führen mögen. Ferner sollen sie den Geist der Märtyrer rühmen, sich ganz an den Herrn und die Muttergottes halten, die Wahrheit erkennen und in alle Ewigkeit dem Herrn Lob, Dank und Glorie singen. Ich hoffe, dass dadurch das zerrissene Heiligste Herz Jesu und das Unbefleckte Herz Mariens geheilt werden.

Und ich, diese unwürdige, schwache Sünderin, die einst Dir versprach, den Märtyrertod zu begehen, als Du mich beriefst, habe immer noch zu viele Ecken und Kanten, wie Du zu gut weißt. Also schleife mich, korrigiere mich fortwährend und setze mich dann nach Deinem Belieben als Dein Werkzeug ein.....“

Kaum hatte ich den letzten Satz beendet, da sprach der Herr aus der Hostie, während ein buntes prächtiges Licht herausstrahlte, das er allen Pilgern spendete:

Jesus:

„Meine geliebte kleine Seele!

In dieser sehr ernsten Zeit, wo der Zornesbecher Gottvaters bereits überfließt, versuche mit den letzten Bemühungen, nach dem Martyriumsgeist zu streben, um die Welt zu retten.

Ich wünsche, dass du mit dem Papst, Meinem Stellvertreter, der mit dem schweren Kreuz beladen schreitet, eine feste Einheit bildest. Verleihe der Liebe umso mehr Kraft und halte die heldenhafte Treue, um mit ihm das Reich des Hl. Herzens zu vereinen.

Meine geliebten Kinder, die ihr auf den Ruf Meiner Mutter mit „Amen“ geantwortet habt und hier versammelt seid!

Wer sein Leben retten will, wird es verlieren. Wer aber sein Leben um Meinet Willen verliert, wird das Himmelreich ernten. Wer Meine kleine Seele annimmt, die sich mit äußerster Anstrengung bemüht, noch eine Seele zu bekehren, indem sie Mich und Meine Mutter verkündet, nimmt Mich an. Wer Mich annimmt, der nimmt Den an, der Mich gesandt hat.

Meine Verheißung - ‚wer den Propheten als Prophet annimmt, der erhält auch den Lohn, welcher dem Propheten vorbehalten ist’ - wird sicher in Erfüllung gehen. Darum, wer Meine Worte, die Ich soeben sprach, einfach glaubt, befolgt und in die Tat umsetzt, der baut sich ein Haus auf Felsen.

Alle Meine berufenen Kinder auf der ganzen Welt!

Die Zeit drängt, sodass ihr eure Aufgaben erfüllen solltet. Jetzt in dieser Zeit, wo Weizen von Spreu getrennt wird, sollt ihr euch die Wahrheit noch einmal in Erinnerung rufen, dass die Auferstehung nur durch den Tod möglich ist - wenigstens ihr, die ihr auf Meinen Ruf und den Meiner Mutter mit „Amen“ geantwortet habt. Bemüht euch mit aller Kraft, sogar die gemeinsten und niederträchtigsten Sünder in die von der himmlischen Mutter vorbereitete „Rettungsarche Mariens“ zu führen, um sie zu retten.

Wenn ihr täglich, Sekunde für Sekunde euren Alltag in Gebet verwandelt und es im Geiste eines Märtyrers hochherzig aufopfert, werdet ihr aus dem geistigen Kampf als Sieger hervorgehen und viele Seelen retten.

Daher meidet den Platz des Judas (Iskariot), der als Synonym des Untergangs gilt und nehmt euch vielmehr ein Beispiel an dem Glauben der Märtyrer. Wenn ihr dem Glauben der Märtyrer folgend trotz jedweder Unterdrückung und in Schwierigkeiten mit Meiner kleinen Seele, die sich laut als unwürdig bekennt, eine Einheit bildet, ohne ihr den Rücken zu kehren, sowie ihr einfach folgt, werden sogar die Sünden der Blasphemie, die die Welt gegen Gottvater beging, getilgt werden.

Wie die Apostel, die Ich für die Erlösung der Welt auserwählte, im Coenaculum beisammen waren, bevor sie ihrer Berufung folgend dem Märtyrertod entgegengingen, so seid auch ihr jetzt in dieser Ära genauso wie damals versammelt an diesem bescheiden aussehenden, aber heiligen Ort. Heilig, weil Ich mit Meiner Mutter zugegen bin. Also sorgt dafür, dass das Geheimnis der Auferstehung (Paschahgeheimnis) fortwährend besteht.

Ich und Meine Mutter schenkten auch aufgrund des edlen, hochherzigen Opfers Meiner innigst geliebten kleinen Seele unsere erhabene reinste Liebe.

Da Ich euch für Meinen großartigen Rettungsplan auserwählt habe, entlarvt die Maske des hässlichen Irrtums; denn sie bezichtigen selbst diese Unsere Liebe als Irrlehre (Häresie).

Wenn ihr die euch gegebenen Aufgaben in Treue zur Wahrheit märtyrerhaft erfüllt, wird das Handeln der dem Irrtum verfallenen Menschen, die leichte Beute der niederträchtigsten Versuchungen des schlauen Teufels wurden und infolgedessen blind und taub geworden sind, und die ihre Macht nun auf der ganzen Welt demonstrieren bzw. den Schein erwecken, als ob sie bereits ihren Sieg errungen hätten, als nichtig sichtbar werden, als versuchte man, mit einem Glas Wasser Riesenbrände zu löschen. Und das Unbefleckte Herz Meiner Mutter wird triumphieren und auf der ganzen Welt werden Freude, Liebe und Frieden überfließen und ihr werdet am Jüngsten Tag in Meinem Reich an Meiner Tafel die ewige Glückseligkeit genießen.“

 

 

19. Oktober 2007

Anlässlich der 21. Gedenkfeier, seit die wundertätige Muttergottesstatue zum ersten Mal in Naju Bluttränen geweint hat, kamen ein Bischof und ein Monsignore aus Malaysia, zehn Priester aus den U.S.A., Indonesien, den Philippinen und Kanada und ca. 300 Gläubige nach Naju. Zusammen mit vielen koreanischen Pilgern beteten wir den Rosenkranz, indem wir den Kreuzweg auf dem Erscheinungsberg gingen. Während des vierten Gesätzes des glorreichen Rosenkranzes im Anbetungsraum sah ich, wie sich die in der Monstranz aufbewahrten, mit Blut bedeckten Steine bewegten. In der Mitte, auf der darunter liegenden, weißen Decke, erschien eine große Hostie, worauf eine Abbildung Jesu als Baby zu sehen war. Zeitgleich strahlte helles Licht aus Richtung des Kalvarienberges: Aus dem Herzen und aus beiden Hände der Muttergottesstatue, die oberhalb der Gnadenquelle steht, strahlte wunderschönes Licht hervor. Und dann sah ich, wie die Jesusstatue am Kalvarienkreuz sich mitsamt dem wuchtigen Kreuz hin und her bewegte und ebenso starkes Licht aus Seinem Herz sowie aus beiden Händen herausströmte, das alle anwesenden Pilger beschien. Dann hörte ich das Geräusch eines starken Brausens vom Himmel und es erschienen Gestalten wie Zungen. Diese wiederum teilten sich wie Feuerflammen und ließen sich auf jedermann nieder. In diesem Moment hörte ich die liebevolle Stimme Jesu:

Jesus:

„Oh, Meine geliebten Stellvertreter, Ordensleute und Kinder, die ihr mit „Amen“ geantwortet und trotz der weiten Entfernung diesen Ort aufgesucht habt, um mit Meiner Mutter zusammen zu sein!

Empfangt den Heiligen Geist.

Was könnten Ich und Meine Mutter euch vorenthalten, die ihr eingedenk des Jubiläumsfestes Meiner Mutter, der Helferin der Sühne, welche für euch Bluttränen vergoss, um den kürzesten Weg zum Himmel aufzuweisen, zu diesem heiligen Ort gekommen seid, wo Ich Mein Herz öffne, Mein Blut und Wasser bis auf den letzten Tropfen vergieße und das unermessliche Wunder Meiner erhabenen, reinen Liebe bewirke.

Eben jetzt seid ihr, in der wegen des Irrtums gespaltenen Kirche, unverstanden und werdet verfolgt. Doch vergesst nicht, dass Ich mit Meiner Mutter immer mit euch an eurer Seite bin. Wenigstens ihr, die ihr berufen seid, bleibt wach und betet. Löst euch täglich jeden Moment vollständig in Meinem Herzen und im Herzen Meiner Mutter auf und beteiligt euch an der Rettung der elenden Welt.

Alle Kinder der Welt!

Selbst die meisten der von Mir auserwählten Priester, Meine Stellvertreter, lassen die Liebesbotschaft und die erhabenen Zeichen außer Acht, die Ich durch Meine kleine Seele gebe, welche Ich mit viel Mühe auserwählt habe. Sie suchen Ruhm und Privilegien in dieser Welt, die doch durch und durch vergänglich sind. Sie vertreten auch die von Irrlehren und vom Irrtum infizierten Theorien und Logiken. Und danach werden sie dann auch auf der Waagschale gewogen. Mit diesem verkehrten Schlüssel des Wissens verbarrikadieren sie die Tür des Himmels, so dass die vielen ihnen folgenden Schafherden sogar den Orientierungssinn verloren haben, umherirren und schließlich geradewegs auf dem Weg zum Untergang rennen. Nun kann Ich dies nicht mehr mit offenen Augen anschauen.

Geliebte Kinder!

Bevor euch das strenge Gericht Gottvaters trifft, verkündet laut die Liebesbotschaft, die Ich und Meine Mutter mehrmals zum wiederholten Male bis zum Verlust unsere Stimmen laut ausriefen, damit sie sich zur Rettung dieser Welt, die sich gegen Gott aufgelehnt hat, auf der ganzen Welt verbreitet. Die Macht der Gegner, die Priester und ihre Gefolgschaft, die alle in Naju geschenkten Gnaden versperren, erwecken zur Zeit den Anschein, als ob sie bereits ihr Ziel erreicht hätten. Doch bald wird es zu Tage treten, dass ihre in sich widersprüchlichen Taten sich als lächerliche Torheiten herausstellen. Daher seid vollen Mutes und bemüht euch mit aller Kraft, die Treue zu halten.

Wenn das Flehen Meiner kleinen Seele erhört wird, die ihre Schmerzen des zweimaligem Sterbens gemäß Meinem Wunsch und dem Wunsch Meiner Mutter wie eine Märtyrerin für die Rettung der Schafherde, die den Weg verloren hat und umherirrt, aufopfert, nein, wenn der Wunsch Meiner Mutter von der Kirche angenommen wird, werden Meine Liebesflamme und die Liebesflamme Meiner Mutter entfacht, so dass selbst aus verödetem Land Saatgut aufsprießt und dass statt des Zornesbechers Gottes der Segensbecher verliehen wird. Daher bitte Ich euch derart inständig.

Meine berufenen kleinen Seelen!

Wenn ihr auf die Liebesbotschaft, die Ich und Meine Mutter geben, antwortet, euch verleugnet, und Mir in völliger Einheit mit Meiner geliebten kleinen Seele folgt, werden Ich und Meine Mutter jeder Zeit an allen Orten bei euch sein. Ihr werdet Kraft verliehen bekommen und als Meine Zeugen bis ans Ende der ganzen Welt tätig sein. Am Jüngsten Tag werdet ihr im Himmelreich die Macht und das Privileg besitzen, die Frucht des Ewigen Lebensbaums zu pflücken und sie zu verkosten, und an Meiner und Meiner Mutter Seite im Geleit der Engel das Alleluja singen.“

 

 

24. November 2007

Anlässlich des doppelten Jubiläumsfestes, erstens des 13jährigen Hostienwunders - am 24.11.1994 brachte der hl. Erzengel Michael in Anwesenheit des damaligem Apostolischen Pronuntius in Korea, Bischof Giovanni Bulaitis, und von Pater Raymond Spies die heilige Hostie in die Muttergotteskapelle - und zweitens des 15jährigen Gedenkens an den Tag, als die wundertätige Muttergottesstatue zum ersten Mal duftendes Öl abgesondert hatte. An diesem Tag ergoss sich von dem Haupt der Muttergottesstatue herab eine große Menge goldgelbes duftendes Öl und floss den Körper hinab.

Mit vielen Pilgern aus dem In- und Ausland beteten wir gegen 20:00 Uhr, auf dem Kreuzweg des Erscheinungsbergs schreitend, den Rosenkranz für den Hl. Vater, für die seelische Heiligung der Geistlichen und Ordensleute, für die Bekehrung der Sünder, für den Sieg des Unbefleckten Herzens Mariens sowie für die kirchliche Anerkennung der Ereignisse von Naju.

Nachdem wir den Rosenkranz betend den gesamten Kreuzweg durchschritten hatten, begaben wir uns in den Anbetungsraum und beteten das vierte und fünfte Gesätz des Rosenkranzes. Aus der Richtung, wo die auferstandene Jesusstatue steht, strahlte von oben her ein helles, großes, rundes Licht herab. Ich schaute es fortwährend an. In diesem Licht standen der Heiland in einem durchwebten, elfenbeinfarbenen Gewand mit rotem purpurnem Mantel und die Muttergottes an Seiner rechten Seite in einem weißen Kleid mit blauem Mantel und ausgebreiteten Händen. Betört von dieser Schönheit starrte ich die beiden geistesabwesend an. Da sprach Jesus liebevoll zu mir:

Jesus:

„Meine geliebte kleine Seele, Meine geliebte Tochter, die du deine eigenen Schmerzen als minderwichtig betrachtest und betrübt bist über Mein und Meiner Mutter verwundetes und ersticktes Herz und über die Gnaden, die Meine Kinder (in Naju) nicht empfangen können. (Anmerkung der Übersetzerin: Eine 40-minütige Hetzkampagne als Fernsehsendung, initiiert von den Priestern aus dem Bistum Kwangju, die die Ereignisse von Naju mit allen Mitteln bekämpfen, wurde am 13.11.2007 durch die Fernsehanstalt MBC ausgestrahlt). Fürchte dich vor nichts.

Ich bin der lebendige Gott, Besitzer des Schlüssels zu Tod, Hölle und Himmel, bin das Alpha und das Omega, also der Anfang und das Ende. Ich starb und doch lebe Ich, wie du siehst, durch die Auferstehung und werde in alle Ewigkeit mit dir sein.

Meine geliebten Kinder!

Es ist jetzt Zeit, auf dem Dreschplatz klar den Weizen von der Spreu zu trennen. Der getrennte Weizen wird gesammelt und ins Reich des Ewigen Lebens befördert, um dort die ewige Glückseligkeit zu erhalten.

Meine lieben Kinder, die Mir und Meiner Mutter folgen, die Liebesbotschaft annehmen und sie praktizieren, ihr werdet den Baum des ewigen Lebens erhalten, Mich „Abba, Vater“ nennen und Meine Söhne und Töchter heißen.

Meine geliebten Kinder, die ihr um Meinetwillen gedemütigt und bekämpft werdet, und allen möglichen haltlosen Worten sowie allen erdenklichen Kritiken ausgesetzt seid, seid nicht entmutigt oder enttäuscht, seid vielmehr erfreut und vergnügt. Euch erwartet ein großer Lohn im Himmel.

Der Teufel hat erkannt, dass seine Zeit zu Ende geht.

Darum ist er aufs höchste Maß erbost. Er setzt alle Hebel in Gang, bedient sich als letztes Mittel sogar Meiner gesalbten Hirten, die in würdevoller Aufmachung auftreten, und stachelt sie auf, sich Meinem Willen und dem Willen Meiner Mutter zu widersetzen. Wenn diese sich, ohne sich zu bekehren, ihrer letzten Stunde nähern, werden sie gemäß ihren Taten als große Sünder verurteilt; denn ihnen gehört das Feuermeer, gleich die Hölle, wo Schwefelfeuer entflammen.

Wenn der Tag des Gerichts gekommen ist, muss jeder ausführlich dafür Rechenschaft abgeben, was er alles Unsinniges ausgesprochen hat. Dieses gleicht einem zweiten Sterben. Auch die auf das Geheiß Gottes gegebenen Worte des Engels besitzen ihre Gültigkeit: Wer sich ihnen widersetzt oder sie nicht befolgt, bekommt die angemessene Strafe.

Wenn sie doch diese unermesslichen, erhabenen und reinen Wunder (in Naju), die seit der Menschheitsgeschichte nie da gewesen sind, ignorieren und sogar die zur Rettung führende Liebesbotschaft totschweigen sowie sie mit befremdlichen Worten als Merkwürdigkeit abtun, wie sollen sie sich der Bestrafung entziehen können?

Alle Kinder der Welt, die ihr Meinen Ruf mit „Amen“ beantwortet habt!

Meine geliebten Kinder, die ihr um Meinet Willen bekämpft werdet, da ihr der von mir persönlich auserwählten kleinen Seele helft und für Mich wirkt!

Ich persönlich lege euch die Ritterrüstung des Hl. Geistes an, werde euch aussenden von dem Ort, wo die Sonne aufgeht, bis zu jenem Ort, wo die Sonne untergeht, um das zur ewigen Rettung aufweisende, heilige und unvergängliche Evangelium und die Liebesbotschaft zu verkünden. Wer glaubt, sie annimmt und praktiziert, wird gerettet. Wer Mich aber bekämpft und den Hl. Geist beleidigt, wird gerichtet werden.

Ihr alle, die ihr Mir und Meiner Mutter folgt und euch zu Uns bekennt, gehört den Geistlichen an, die Gott verehren. Ihr seid ausgesandte Apostel, die beauftragt sind, Menschen aufzurufen, die berechtigt sind, das Rettungserbe anzutreten, sie einzusammeln und mit ihnen in der Einheit der Liebe zu wirken.

Selbst wenn ihr daher in eine äußerst schwierige Lage, ohne jegliche Hoffnung, geraten solltet, werde Ich euch sicher davor erretten und dafür sorgen, dass ihr mit Mir im Garten des Himmelreiches die ewige Glückseligkeit genießt.

Also vereint eiligst eure Kräfte und beginnt von neuem!“

 

 

1.12.2007, Herz-Mariä-Sühnesamstag

Als ich mit allen Pilgern gegen 20 Uhr auf dem Kreuzweg schreitend den Rosenkranz betete, leuchtete uns auf unserem Weg ein unbeschreiblich schönes blaues Licht und begleitete uns den ganzen Weg bis zum Kruzifix mit der Jesusstatue auf dem Kalvarienberg. Das ellipsenförmige Licht, das auf dieser Erde unbekannte wunderschöne Licht, ging in die Jesusstatue hinein, als wir auf dem Kalvarienberg angekommen waren. Ich war davon so erschrocken und auch gleichzeitig so hingerissen, dass ich es anstarrte. Dann erzählte ich den Leuten, die neben mir standen, was soeben geschehen war. Ich näherte mich dem Kreuz, um es genau zu betrachten. Dabei entdeckte ich, dass Körperflüssigkeit aus dem Gewand Jesu herunter floss. In diesem Moment hörte ich die Stimme Jesu aus der Jesusstatue des Kalvarienkreuzes:

Jesus:

„Meine geliebte kleine Seele!

Auf Meine erhabene reine Liebe und auf das Geheimnis der Erlösung bauend, die durch die unermesslichen Kreuzesleiden erworben sind, bemühst du dich trotz aller erdenklichen Kritiken, Verfolgungen und Schmach um die Heiligung der Priester und um die Gnade der Bekehrung derer, die jegliche Menschlichkeit verloren und die grausamsten, niederträchtigsten sowie gotteslästerlichsten Sünden begangen haben. Mehr noch, mit liebevollem, in Sorge mit deinem Opfer gewebten Gebet, nahmst du an Meinen Leiden teil zur Wiedergutmachung der Sünden dieser Sünder, gleichsam als ob man ein Stück Fleisch aus dem lebendigen Leibe herausreißen würde. Also wie könnte Ich doch nicht ergriffen sein?

Als Gottvater selbst auf Sodom und Gomorrah das Schwefelfeuer herabließ, um Stadt, Menschen sowie sämtliches Grünzeug zu verbrennen und alle umliegenden Städte zu zerstören, dachte Mein Vater an Abraham. Alsdann rettete Er „Lot“ vor dem Untergang, obwohl Er jene Stadt, in der „Lot“ lebte, völlig zerstörte. So werden auch Kinder, die durch Meine Mutter zu Mir eilen und in Einheit mit dir beten, sicher gerettet werden.

Aber wenn doch die Priester, die Ich persönlich erwählte und salbte, sich nicht bekehren und die Wahrheit mit Sophisterei sowie schmeichelnder Irrlehre übertünchen, werden sie den Drangsalen, die sich im Himmel, auf Erden sowie auf dem Meer ereignen, nicht entgehen; denn es kann nicht sein, dass das unschuldige Volk auf die verwerfliche List dieser Unbußfertigen hereinfällt und geopfert werden soll.

Meine geliebten Kinder, die ihr auf Meinen Ruf mit „Amen“ geantwortet habt, zu Mir eilt und unter Verzicht betet!

Sorgt euch um nichts, die ihr trotz aller erdenklichen Beleidigungen, Verfolgungen sowie mit haltlosen Wörtern aller erdenklichen Kritik ausgesetzt seid, da ihr alles Mir und Meiner Mutter anvertraut und euch gänzlich uns überlasst. Wenn es euch jetzt doch schwer ist, werden eure Herzen vor Freude überwältigt sein, und diese Freude wird euch keiner rauben können, weil Ich mit Meiner Mutter mit euch sein werde.

Wozu war der menschliche Hochmut zu Nutze und was haben all die Ehren, Macht und Reichtum, mit denen die Menschen prahlten, gebracht? Alle diese Dinge werden verschwinden wie die Schatten bzw. wie haltlose Gerüchte sich auflösen.

Falls ihr durch Meine Mutter zu Mir eilt und die Liebesbotschaft praktiziert, werde Ich über jeden Schritt und Tritt von euch wachen. Dies bedeutet die höchste Sicherheit und Bereicherung für euch.

Diebe kommen, um die Schafe zu stehlen und zu töten, aber Ich bin gekommen, damit die Schafe neues Leben erhalten, mehr davon erhalten und es im Überfluss haben.

Meine geliebten Kinder!

Ich bin ein guter Hirte. Sorgt euch nicht, gleich in welcher abgelegenen Ecke des Universums ihr euch befinden werdet. Da ihr trotz jeglicher Demütigungen Mir und Meiner Mutter folgt, werden Ich und Meine Mutter euch bewachen und beschützen. Der gute Hirte gibt sein Leben für seine Schafe. Der Mietling flüchtet und lässt die Schafe im Stich, wenn die Wölfe kommen, weil die Schafe nicht ihnen gehören. Alsdann erbeuten die Wölfe die Schafe und die Schafherde verirrt sich in alle Himmelsrichtungen.

Kinder, Meine geliebten Kinder!

Die Feinde, die ihr bekämpfen müsst, sind nicht die Menschen: Sie sind die mächtigen gewaltigen Dämonen, die Herrscher und bösen Geister der Finsternis. Darum bewaffnet euch vollständig mit der Liebesbotschaft. Dann könnt ihr beim Angriff der Scharen von bösen Geistern die überall auflauernden listigen Teufel vollständig zerschlagen und den Sieg erringen. Um dies zu erzielen, solltet ihr felsenfest auf dem Boden der Liebesbotschaft stehen, mit dem Lendengürtel der Wahrheit die Taille umschnallen, euch mit Liebe und Gerechtigkeit bewaffnen, die Schuhe des Evangeliums des Friedens anziehen und immer im Glauben in den Händen den Abwehrschild der Liebe und des Heiligen Geistes halten. Nur dann seid ihr in der Lage, die Feuerpfeile, die die Teufel auf euch losschießen, abzuwehren sowie sie zu löschen. Und setzt euch den leuchtenden Helm des Heiligen Geistes auf und zieht die Ritterrüstung des Heiligen Geistes an. Empfangt das Schwert, das das Wort des Heiligen Geistes ist, und verkündet heldenmütig die Liebesbotschaft bzw. sorgt dafür, dass alle Kinder der Welt sie praktizieren.

Menschen, die mit Teufeln gemeinsame Sache machen, sind seelisch ausgelaugt. Sie suchen nach Wasser, doch sie finden es nicht. So verdursten sie und ihre Zungen werden verdorren. Aber euch, die ihr Mir und Meiner Mutter folgt und die Liebesbotschaft praktiziert, werde Ich aus jeglicher Notsituation sicher erretten, Selbst auf vertrockneter Erde, wie in einer Wüste, werde Ich Milch und Honig fließen lassen. Am Jüngsten Tag werdet ihr vor Meinem Thron in Meinem Reich neben Meiner Mutter unter dem Geleit der Engel mit allen Heiligen die ewige Glückseligkeit genießen. “

Nach Beendigung dieser Worte erhob der Herr am Kalvarienkreuz Seine Hand und segnete uns mit allen Seinen Glückwünschen.

 

8. Dezember 2007, Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariä

Anlässlich des Hochfestes der Unbefleckten Empfängnis der Gottesmutter Maria (Schutzpatronin der koreanischen Kirche) und anlässlich des 20jährigen Weihefestes der Muttergotteskapelle von Naju versammelten wir uns auf dem Erscheinungsberg um zu beten. Gegen 20 Uhr zündeten wir das Licht der weihnachtlichen Lichterkette an. Trotz der Kälte hielten wir mit einer Hand die Kerze mit dem Licht und mit der anderen Hand den Rosenkranz in die Höhe. Auf dem Kreuzweg schreitend beteten wir den Rosenkranz.

Auf dem Kalvarienberg angekommen, beteten wir unter dem Kreuz. Dabei entdeckten wir, dass auf dem Gewand des Heilandkorpus am Kreuz sowie aus dem Ärmel der Johannesstatue Körperflüssigkeit herabfloss. Ich veranlasste, dass Pfarrer Arthur von den Philippinen die Flüssigkeit auf seine Hände empfing und sich damit seine Stirn einrieb; denn bereits in der Vergangenheit sind oft viele Pilger durch die Flüssigkeit, verbunden mit dem Gebet, geheilt worden.

Pfarrer Arthur freute sich riesig über dieses Zeichen der Liebe, welches der Herr und die Muttergottes gaben. Danach begaben wir uns in den Anbetungsraum, wo die vom Blut Christi bedeckten Steine aufbewahrt sind, und beteten weiter den Rosenkranz. Dann sah ich, wie sich das Kalvarienkreuz erhellte: Es erschienen Engel, die anmutig über der Lichterkette nach den Rhythmen des Rosenkranzgebetes tanzten, wobei sich das wuchtige Kalvarienkreuz bewegte. Völlig entzückt schaute ich sie an. In diesem Moment hörte ich die liebevolle, freundliche Stimme der Gottesmutter:

Muttergottes:

„Meine geliebten Kinder!

Die Heiligen und die Engel im Himmel frohlocken gemeinsam über euer Gebet, welches ihr mit eurem Opfer und eurer Buße hochherzig aufopfert. Vor 2000 Jahren bekämpften die Menschen der Welt meinen Sohn Jesus, der Herr über das Leben ist, und forderten von Pilatus, dass er an Seiner statt den Mörder freilässt. Dann töteten sie meinen unschuldigen Sohn Jesus. Doch Gottvater ließ meinen Sohn Jesus von den Toten auferstehen, um alle Menschen aus den Sündenfesseln zu befreien. Dadurch schenkte Gott der Menschheit die Gnade, eine rechte Beziehung zu Ihm erlangen zu können.

Der Herr, den ihr „Abba, Vater“ nennt, und ich, eure Mutter, sind auf diese Welt gekommen, nicht um die Gerechten zu rufen, sondern um die Sünder zu bekehren. Der Herr wurde wahrer Vater für euch und ich die wahre Mutter, da ihr euch als Sünder bekennt; denn Gesunde benötigen keinen Arzt, aber Kranke benötigen ihn.

Meine innigst geliebten Kinder!

Ich, eure Mutter, werde die Engel und Heiligen veranlassen, dass sie euch zur Hilfe eilen. Sodann wird der Sieg euer sein, die ihr in Einheit mit meiner kleinen Seele meinen Sohn Jesus und mich verkündet. Durch euer Gebet, euer Opfer und eure Bemühungen werden alle Völker und Menschen von da, wo die Sonne aufgeht, bis dorthin, wo sie untergeht, meine Kinder werden und das Alleluja singen. Im Himmelreich steht großer Lohn für euch bereit. Also, verleiht der Liebe umso mehr Kraft und bemüht euch bis zum Äußersten.“

 

 

15. Dezember 2007

Während der hl. Messe für die freiwilligen Helfer aus dem gesamten Gebiet Koreas im Pilgerzelt auf dem Erscheinungsberg, als nach dem Wortgottesdienst die Altarinzens für die Eucharistische Zeremonie begann, kam aus dem Herzen der wundertätigen Muttergottesstatue, die zuvor duftendes Öl reichlich abgesondert hatte, ein erhabenes Licht heraus. Das Licht bewegte sich zwischen Brust und Kopf des zelebrierenden Priesters, bildete einen Kreis und stieg zu seinem Kopf herauf bzw. zu seinen Füßen herab. Danach bildete das Licht eine horizontale Längsachse vom Altar bis zum Ende des Pilgerzeltes. Dieses Phänomen wurde auch von vielen Anwesenden gesehen. Das dezente Licht, der Duft und der Weihrauch vermengten sich und kreisten, den Zelebranten umarmend, gleichsam still tanzend. Während ich ganz entgeistert diese geheimnisvolle Szene anschaute, hörte ich die schöne, liebevolle und freundliche Stimme der Gottesmutter:

Muttergottes:

„Meine innigst geliebten Kinder, die ihr auf meinen Ruf mit „Amen“ geantwortet habt!

Danke. Was könnte ich euch nicht Alles hergeben, da ihr meinen Sohn Jesus und mich verkündet, indem ihr uns Alles anvertraut, euch uns überlasst, uns folgt und, wie jetzt hier beisammen, mit Liebe eure Gebete aufopfert. Diese Gnaden werden nicht nur euch zukommen, die ihr vollkommen an uns glaubt, uns  vertraut und folgt, sondern auch in eure Familien fließen, für die ihr betet. Infolgedessen werden auch sie bewacht und beschützt werden. Am Jüngsten Tag werdet ihr in der Herrlichkeit meines Sohnes Jesus und in meiner Herrlichkeit dabei sein. Daher habt niemals Angst und zögert nicht, erhebt euch eiligst und ruft laut, mutig und unerschrocken.

In diesem Zeitalter sind die meisten Politiker nicht fähig, eine Einheit zu bilden. Sie stellen ihre Gelehrsamkeit zur Schau, indem sie Bücher mit sich fuehren. Sie bekämpfen sich gegenseitig mit Verleumdungen, trampeln sich nieder, fauchen sich an und streiten sich. Sogar die Kirchenobrigkeit, die behauptet, Gott zu lieben und zu verkünden, die mit der Erlangung innerer Heiligung die in Finsternis umhüllte grausame Welt und alle ihre Kinder  in die rechten Bahnen lenken und somit ins Himmelreich führen sollte, ist seelisch blind, taub und verkrüppelt geworden. Infolgedessen verleitet sie   zahlreiche Schafherden zur Verderbnis und führt sie auf den Weg zur Hölle. So entfernen sich zahlreiche Kinder, die diesen verirrten Hirten folgen, von Gott und werden in ihren Herzen bereits zu Mördern. Das hat die gleiche Bedeutung, wie die Ermordung Abels durch Kain.

Meine innigst geliebten Kinder, die ihr trotz aller erdenklichen Verfolgungen meinem Sohn Jesus und mir folgt und euch über die Wahrheit freut!

Auch wenn ihr mit der Stunde der Prüfung konfrontiert und unwürdig wie Lämmer, die zur Schlachtbank geführt werden, behandelt werdet, werden mein Sohn Jesus und ich, die wir euch innig lieben, euch beschützen und bewachen.

Falls ihr, ohne zurück zu blicken, bis zum Schluss ausharrt, werdet ihr am Jüngsten Tag in das Himmelreich empor gehoben werden. Daher habt keine Sorge und fürchtet euch nicht, gleich in welcher Lage ihr euch auch befinden werdet.

Meine süßen Söhne und Töchter!

Das Herz meines Sohnes Jesus und mein Herz brennen in voller Flamme, weil jetzt sogar die von meinem Sohn Jesus persönlich gesalbten, von Ihm berufenen Hirten das Werk meines Sohnes Jesus und meines behindern und verleumden. Sie kritisieren schnell die Fehler der anderen, indem sie ihre eigenen Fehler bestens zu vertuschen wissen, und machen gemeinsame Sache mit den überall auflauernden Teufeln, die die Menschen dazu aufstacheln, sich wie Bestien in Menschengestalt zu verhalten.

Aber der Priester, der heute hier für die von mir auserwählte kleine Seele sowie für die ihm anvertraute Schafherde mutig mit dem Herzen eines Martyrers die hl. Messe aufopferte und dadurch zur Blume des Trostes wurde, und ihr, die ihr auf den Ruf mit „Amen“ geantwortet habt, keine Kompromisse mit solchen Feiglingen eingegangen seid und meinem Sohn Jesus und mir folgt, ihr seid gesegnet.

Eure Seufzer und eure Tränen, die ihr vergossen habt, während ihr verfolgt wurdet, weil ihr dem Herrn und mir, eurer Mutter, folgtet und uns verkündetet, werden bald in Freude verwandelt. Der Tag, an dem sich die Münder der Gegner schließen und diese sich bekehren, ist nahe. Also sorgt euch nicht und seid stolz, dass ihr zu den Erretteten gehört. Setzt euren Weg heldenmutig fort. Dann werden eure Namen ins himmlische Buch des Lebens eingeschrieben und ihr werdet durch die Gnade Gottes bereichert. Später wird euch die Verheißung des Herrn zuteil werden. Ihr werdet den Baum des Ewigen Lebens erhalten und voller Freude, Liebe und Frieden ein österliches Leben führen.

 

 

25. Dezember 2007, Hochfest der Geburt Christi

 

Am Heiligabend litt ich verschiedenartige starke Schmerzen zur Sühne für die Sünden der Welt. Wegen dieser extremen Schmerzen war ich weder in der Lage, mich zu bewegen, noch konnte ich meine Augen öffnen. Fast hätte ich mein Bewusstsein verloren.

In dieser Heiligen Stunde, in der alle Menschen mit gesammeltem Herzen das für die Erlösung der Welt geborene Jesusbaby anbeten und Ihm entgegeneilen sollten, sind viele Menschen als Sklaven der Wolllust allen möglichen Vergnügungen verfallen. Zur Sühne für die Sünden aller dieser Menschen opferte ich alle meine Schmerzen auf und begab mich trotz der starken Schmerzen auf den Erscheinungsberg, um dem Gebetstreffen beizuwohnen.

Gegen 3 Uhr sah ich ein Glitzern auf dem rechten Auge der Jesusstatue in der Krippe. Erschrocken näherte ich mich dem Kind in der Krippe, um es genauer zu betrachten. Dabei stellte ich fest, dass sich Tränenflüssigkeit im Auge sammelte und diese sich vermehrte. Auch die anwesenden Priester und Pilger bezeugten das. In diesem Augenblick hörte ich die liebevolle Stimme der Gottesmutter.

Muttergottes:

„Meine innigst geliebte Tochter, die meinen Ruf mit „Amen“ beantwortet hat!

Just in dieser Stunde suchen viele der so genannten berufenen Völker und selbst die berufenen Hirten mehr nach Vergnügungen als Gott zu lieben. Statt Jesus, der zur Rettung dieser Welt als Mensch geboren ist, in der Krippe anzubeten, sind sie den Sünden der Lust verfallen und fügen dadurch dem Heiligsten Herzen Jesu und meinem, eurer Mutter Herzen, Schmerzen zu.

Aber wie Moses, der lieber Schande für Gott Jawhe erduldete, als Macht und Reichtum in Ägypten zu genießen, wähltest auch du als wahrhaftiger Untertan Gottes den Weg des Unterdrücktseins, wobei du die Sünden in deinem kurzen Erdendasein meidest und deine bis zum Verbluten reichenden Schmerzen aufopferst, was nichts anderes heißt, dass du in der himmlischen Schatzkammer Schätze in Fülle hortest!

Meine süßen Söhne, ich liebe euch so sehr, dass ich, selbst wenn ich euch in meinen Augapfel hineinversetzte, keine Schmerzen spüren würde!

Freut euch über die Angriffe, die ihr bei der Unterstützung der kleinen Seele, die mein Sohn Jesus und ich für unser Werk auserwählten, erleidet; denn euer ist das Himmelreich. Alle Menschen, die an meinen Sohn Jesus glaubten und den Wunsch hatten, ein frommes Leben zu führen, wurden verfolgt.

Wie Moses, der wegen seines Glaubens nicht einmal den Zorn des Pharao, des Königs mit absoluter Macht, fürchtete und aus Ägypten floh, seid auch ihr, meine Geliebten, die ihr mit der Kraft und der Weisheit Gottes bekleidet seid, dem Messias entgegen geeilt, der gekommen ist, alle Völker zu erlösen. Selbst wenn ich euch in meinen Augapfel hineinversetzte, ich würde keine Schmerzen verspüren. Diese Gebete, die ihr mit meinen geliebten Kindern aus ganzem Herzen verrichtet, tilgen die Sünden der Blasphemie, die von vielen Kindern begangen werden. Dadurch werden der Herr und ich sehr getröstet.

Aber die Hirten, die der Herr persönlich mit Öl salbte bzw. berief, haben sich als Handlanger des zum Untergang verdammten Teufels herabgewürdigt. Sie machen mit den Teufeln, die diese Welt in die Finsternis zu stürzen versuchen, gemeinsame Sache, indem sie mit der staatlichen Fernsehanstalt ein konspiratives Bündnis eingingen und den Herrn und mich, eure Mama, die wir in Naju den Plan der Liebe ausbreiten, als Ketzer darstellten. Dadurch verwirren sie die Welt, betrügen die Völker, nehmen die zahlreichen unwissenden Seelen mit sich und gehen den Weg der Selbstzerstörung.

Die meisten anderen Hirten sorgen sich nur um ihr Ansehen, ihren Ruf und ihr eigenes Wohlergehen und zeigen ihr Desinteresse sowie ihre Ignoranz, indem sie den Geschehnissen von Naju keinerlei Beachtung schenken. Sie gehen mit dem Zeitgeist Kompromisse ein und sind wankelmütig. Daher muss das Jesuskind in der Krippe, trotz des freudigen Ereignisses der Menschwerdung Christi, Tränen vergießen. Also denkt an die Tränen des Jesuskindes in der Krippe und opfert alle eure extremen Schmerzen hochherzig auf, die ihr bei der Unterstützung des Werkes des Herrn und meines, eurer Mutter Werkes, die wir zur Rettung aller Kinder der Welt wirken, erfahrt, auch wenn sie noch so Kräfte zehrend und schmerzvoll sind.

Meine innigst geliebten Kinder!

Wie ich das Jesusbaby auf dem Altar Gottes aufopferte, so opferte ich heute ebenso eure Seele auf dem Altar Gottes auf. Wenn ihr euch nach Kräften bemüht, die euch gegebene hohe Aufgabe zu erfüllen, wird Satan, der euch quält, die Flucht ergreifen. Und ihr werdet bald der Morgenröte des neuen Zeitalters entgegen gehen, die euch Freude, Liebe und Frieden geben wird. Am Jüngsten Tag werdet ihr am Throne Gottes an meiner Seite die Lorbeerkrone erhalten und die ewige Glückseligkeit genießen.“

 

 

Empfehlung Webseite   http://www.najukorea.de/index.htm

 

 

  www.kath-zdw.ch back top