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„Kreuz und Auferstehung“,

Wer wagt es „heiße Eisen“ anzupacken?

Ostermontag 25.April 2011

 

Das Dunkle, das uns immer mehr umfängt, darf uns nicht einfangen. Im Brief an die Gemeinde von Pergamon, warnt Johannes vor der Anziehungskraft der "Tiefen Satans" . Das Licht Seiner Auferstehung muss endlich alles Dunkeln löschen!

   
   





 

  

Einleitend ein Hinweis auf das Buch „Wunderkraft der Sühne“

Das Buch ist ein Versuch, die Sendung des Werkes der hl. Engel im Zeichen des Kreuzes näher zu kommen. Auch der erst vor kurzem heimgegangene P. Herrmann Precht, der das Werk als Erster hinausgetragen hat, war mehr als ein Sendling, ein „Br. Angelus“. Das wird in seinem Sterben bestätigt. Wie er steht jeder Gläubige, der sich zum Kreuz bekennt, im Gericht des HERRN! Ausweis unserer Kreuzesbindung ist, dass wir im HERRN „Gekreuzigte“ sind. Hier muss sich erweisen, ob wir die Engelhilfe so verstehen, wie sie uns Frau Bitterlich vermittelt hat. Sie ist und bleibt: Anruf zur Sühne! Hier sind, die im Glauben antworten, mit Mutter Gabriele „unter der Erde“, wo immer wir jetzt auch stehen, Samenkorn! Erst gereinigt von allem eigenen Besserwissen und Besserwollen, kann uns der HERR gebrauchen für SEIN WERK! Das Feuer, das von Oben schon jetzt über uns kommt, wird es erweisen. Das gilt für jeden Christen, der die Zeichen der Zeit verstanden hat.

 

Die innere Auseinandersetzung mit dem Weg P. Herrmanns, besonders in den letzten Jahren, am meisten vor und nach seinem Sterben, war für mich unabweisbarer Anruf, meinen jahrelangen Abstand zu ihm zu überwinden. Der HERR hat uns mit den hl. Engel zu unserer Erziehung in menschlich unzumutbarer Gegensätzlichkeit zusammen gerufen. Mehr denn je geht es um Einheit, nicht auf einer Mittellinie, sondern im Zeichen des Kreuzes. Entscheidende letzte Brücke hin zu ihm wurde für mich, auch in Entfernung seinem Sterben beiwohnen zu dürfen. Wir feierten gerade zu dieser Zeit für ihn die hl. Messe. Was wir Innen erfuhren, stimmt mit dem Zeugnis der einzigen, bei seinem Tode gegenwärtigen Person überein. Mein zweimaliger Besuch in seinem Haus und die hl. Messen in seinem Zimmer haben nicht wenig nachgeholfen. War ihm dort nahe wie nie vorher. In all den Jahren im Orden und auch nachher hatten wir nie ein persönliches Gespräch: „keine Zeit“ wie bei den anderen Brüdern; unser Verhältnis blieb „amtlich“, wie es heute über uns verhängt ist. Jeder versuchte seinen eigenen Weg nach bestem Wissen und Gewissen zu gehen. Für mich war dies schon damals ein Zeichen unserer „babylonischen Gefangenschaft“. Solange Mutter unter uns war, war sie Säule und hielt uns zusammen.

 

Wie konnte uns der hl. Engel führen, ohne das dafür unerlässliche Brot der Anbetung, der Betrachtung mit MARIA und der Sühne? Hätten wir nicht demütig zurück treten müssen, in die Stille gehen, um Licht und Kraft zu schöpfen, als Mutter starb? In einer Zeit, die nur auf das Außen zielt, konnte dieser „Verzicht“ nach Außen nur als „Verrat“ erscheinen. Schon vor dem Dekret ging es den Brüdern um die äußere Anerkennung. Darüber haben wir vergessen, zuerst nach Innen darum zu ringen: ein „Gebetssturm“ war die Vorbedingung. Er entfiel. Die Antwort, die wir der Kirche gaben, war Amtshandlung! Es fehlte die einstimmige Zustimmung von Allen und Jedem, wie der HERR sie von den Brüdern in ihren Entscheidungen verlangte. Sie hätte das Ja zum Dekret in die Hand der hl. Engel gegeben im Geheimnis der Sühne. Für dieses Ja ist der Bruder in seinem Ringen in Rom mit letzter Kraft eingestanden. Auch wenn er nichts erreichte, sein Zeugnis bleibt.

 

Die Zeit, die ihm noch blieb, nützte er. um dort zu helfen, wo Menschen, besonders Priester an der Sendung des Werkes irregeworden waren. Hier durfte er in nicht wenigen schweren Fällen helfen. Er hat Antwort gegeben, wo sie auf unserer Seite verstummt war. Sein Sterben stand wie das der von Mutter Gabriele im Zeichen der Apokalypse? Wir gingen auseinander wie die Apostel nach der Katastrophe von Golgotha. Jeder zurück zu seiner Aufgabe, war sie nicht die letzte Planke im Schiffbruch? Die Kirche hat hier zusammen geflickt, was noch zu flicken war. Die Antwort, für die wir im Dekret der Kirche stehen müssen, war eine „Frontbegradigung“, wie im letzten Weltkrieg, die den menschlich unvermeidbaren Rückzug tarnte.

 

Habe lange gekämpft, ob ich „meine Meinung“ zu ihm dem „Sühnebuch“ über MB zufügen sollte, doch es dann bewusst getan. Auch wenn es, wie das der Person, die ihn im Sterben beistand, aus der Reihe fiel. Es trägt, in 40 Jahren gewachsen, auch jetzt noch das Zeichen des Vorläufigen. Es sollte Zeugnis sein zwischen den Fronten derer, die ihm amtlich seinen letzten Platz einräumten und der Wenigen, die sein Ringen bis hinein in den Tod aus nächster Nähe miterlebt hatten. Zurückgestoßen von den Brüdern, kam in ihm zur Reife die Seelsorge am je Einzelnen, die er als getreuer Redemptorist in den Orden mitgebracht hatte.

Nicht durch die Engeloffenbarung, nicht durch ihre nimmermüde Bereitschaft zu helfen, sondern durch die Sühne, an der sie wahrhaft verblutet ist, hat Mutter Gabriele den hl. Engeln und uns den Weg bereitet. Vorbild ist ER: durch Sein verborgenes Leben, durch Sein Wort, durch die Sühne des Kreuzes ist der HERR uns voraus gegangen. Die beiden Schritte vorher sind Vorbereitung, fester Boden, auf dem wir stehen müssen, sonst wird uns die Sühne erschlagen. Als Mensch schreit JESUS am Ölberg zum VATER auf: „VATER, wenn es möglich ist, dann nimm diese Last von Mir……..“

 

Es gibt keine Sühne als in und mit IHM und der Schmerzensmutter. Den einzigen Beitrag, den wir von uns aus leisten können, ist in dieser „Überforderung“, in Geduld und Vertrauen auszuharren und besonders für die einzustehen, die uns ablehnen. Wo der Mensch in den Dienst GOTTES tritt, wird er Geheimnis, das nicht menschlich aufzulösen ist. Wer kann einen Menschen beurteilen, der sein Leben ganz GOTT schenken wollte und dies bis zum letzten Atemzug durchgehalten hat? Wir haben es nicht nur mit dem Menschen, wir haben es mit GOTT zu tun, mit dem je persönlichen hl. Engel, mit der Schmerzensmutter. Da ist kein Platz für eigene Rechtfertigung. Hier werden wir über einen amtlichen Entscheid hinaus Brüder im Kreuz. Im Feuer der Reinigung wird uns GOTTES Erbarmen diese heute „unmögliche“ Gnade schenken, wenn wir nur danach verlangen. Hier gibt es keinen „mittleren Weg“, der nicht überfordert! Nur sterbend werden wir Brüder vom Kreuz, mit denen der HERR Sein „Sehe, ICH mache Alles neu“ in Einheit mit Seinen Engeln zu verwirklichen beginnt.

bh

 

Inzwischen erschien im Benedetto Verlag das Buch:

AN DER HAND MARIENS UND DES HEILIGEN ENGELS

372 Seiten, H. A. Eder, Preis pro Ex. 21.50 Euro

Hinweis

Das Buch ist der Versuch, zusammenzufassen und zu deuten, was uns nach dem Dekret noch möglich ist, von den „Offenbarungen der Frau Bitterlich“ an den Tag zu bringen. Die Engeloffenbarung muss im Lichte der Herz JESU Offenbarung an die hl. M.M. Alacoque und der zahllosen Erscheinungen der MUTTER als Madonna della strada gesehen werden, um ihr heilsgeschichtlich den ihr entsprechenden Platz zu geben. Schon in Mexiko, 1531, hat sie sich vor Juan Diego als die Königin der hl. Engel offenbart! Nicht nur die Engelüberflutung zuerst in USA, dann auch hier in Europa von östlicher Seite, sondern auch der Hinweis im Dekret, sie seien der Kirche „fremd“, bedarf der unterscheidenden und im HEILIGEN GEIST prüfenden Antwort der Kirche. Betrachten wir die Mithilfe der heiligen Engel bei der Auferstehung CHRISTI, stellen wir sie in das Licht der Geheimen Offenbarung, dann dürfte das „fremd“ kaum mehr zu halten sein. Was ist heute nicht in der Kirche beim täuschenden Licht des Wohlstandes „fremd“ geworden.

 

An manchen Stellen war es angebracht, darauf hinzuweisen, wie sehr diese Offenbarungen nicht nur d i e Antwort des Erbarmenden GOTTES sind auf die besondere Not dieser Zeit, sondern dem gegebenen Hinweis im Dekret entsprechen. Ist uns doch von der Kirche aufgegeben, die Offenbarungen von der Schrift, Tradition und der Liturgie der Kirche her zu stützen. Wo der Autor eine leise „Grenzüberschreitung“ (wie im Hinweis auf die Erzengel und die Tabernakelengel) wagt, will sie im Sinne dieser offiziellen Weisung verstanden werden. Sie ist nur ein weiteres Anklopfen, die Sache nicht bei den Akten zu lassen. „Prüfet Alles, das Gute behaltet! Wir stehen in einer apokalyptischen Entscheidung, Paulus erinnert nüchtern: „13 das Werk eines jeden wird offenbar werden; jener Tag wird es sichtbar machen, weil es im Feuer offenbart wird. Das Feuer wird prüfen, was das Werk eines jeden taugt. Wer die Zeichen der Zeit erkennt, muss sich ernsthaft fragen, ob „jener Tag“ nicht gerade der unsrige ist (1. Kor 3,13). Die Gefahr ist groß, dass wir diesen Anruf verpassen!

 

Das Buch „WUNDERMACHT DER SÜHNE“ liegt als privater Druck vor. Es ist der Versuch, ohne näher auf die „Engel - Offenbarungen“ einzugehen, das heroische Sühneangebot von Mutter Bitterlich hervorzuheben und darauf hinzuweisen, dass die Engeloffenbarungen auf dem Sühneauftrag des HERRN an die erste Gruppe von Frauen um Frau Bitterlich ergeht ergeht, dem der HERR den Namen: „Gemeinschaft der Armen Sünder für die Rettung der Sünder“ gegeben hat. Der Anruf nicht nur zur Buße, sondern zur Sühne (als Wiedergutmachung in JESUS CHRISTUS) besonders für die Priester, muss im Licht der Sühne JESU am Ölberg verstanden werden. Sühne ist, wie dort offenbar wird, ein Berg, der selbst den HERRN zu erschlagen droht. Da der VATER ihn mit der Last für die Sünden der Menschheit als Mensch allein ließ (wie wir es heute betend immer deutlicher erfahren), brauchte es die Stärkung durch den Kelch, den der Ölbergengel IHM reichte. Diese Gnade ist heute der Kirche in ihrer Ölbergnot gewiesen. Leider ist „Sühne“ selbst in der Kirche ein fraglicher Begriff geworden: „fremd“! Muss die Kirche „die Kleine Herde der Getreuen“ werden, eine „Gemeinschaft der Armen Sünder für die Rettung der Armen Sünder“, bevor uns die Augen aufgehen?

 

Beide Bücher greifen zurück auf die Drei Bände „EINSTIEG IN DIE GEHEIME OFFENBARUNG“, die im vergangenen Jahr im Benedetto Verlag erschienen sind. Von der Apokalypse her, die nur von den hl. Engeln her zu verstehen ist, könnte uns klar werden, dass dieses letzte Buch der Bibel zusammen mit den Auferstehungsberichten des Neuen Testamentes die Sendung des Werkes der hl. Engel als Gericht über die Kirche anzeigt. Wer erkennt, dass wir schon heute in diesem Gericht stehen? Ist nicht schon das maskenlose Auftreten des Bösen ein nicht zu übersehendes Zeichen? Müssen noch mehr Katastrophen über uns kommen, bevor die prophetische Stimme der MUTTER durchdringt? Ist die Katastrophe von Japan nicht ein Posaunenstoß, der nicht nur die Menschheit aufschreckt, sondern auch die Achse der Erde verschiebt, in die wir heute mit unserem Humanismus den Menschen stellen wollen.

 

Noch nicht gedruckt ist „AUFERSTEHUNG UND APOKALYPSE“, wer wagt es heiße Eisen anzugreifen? In diesem letzten Buch soll exegetisch nachgewiesen werden, dass ohne die Hilfe der hl. Engel schon das Geheimnis der Auferstehung JESU den Menschen erschlagen hätte. Weil uns der Sinn für die GEISTwirklichkeit der Heilstat JESU verloren gegangen ist, müssen wir hier mit der Hilfe der hl. Engel wie neu aufbauen. Wie wollen wir die geistige Prüfung bestehen, die heute nicht nur die Kirche trifft, sondern jeden Menschen, in dem noch ein Funken Sehnsucht nach GOTT lebt? Erst im Feuer der Reinigung, wie es in nüchterner Sicht auch in den „Feuerzungen“ angedeutet ist, die am Pfingsttag über die Apostel herab kommen, wird der Mensch frei von der Fessel des Bösen, die uns zu ersticken droht.

 

Link: Auferstehung und Apokalypse - eine Exegetische Betrachtung

In dieser Betrachtung versuchen wir das Thema von Außen nach Innen einzukreisen, um von Anfang an immer den Blick auf die Eine Mitte, die wir anzielen im Auge zu behalte. Mitte des Themas ist die Verheißung NEUEN LEBENS, wie sie uns gleichermaßen aus den Auferstehungsberichten wie aus der Apokalypse anstrahlt. Es soll diese Verheißung wie eine einmal angeschlagene Glocke in unserem Herzen weiter tönen hin zu Einen Großen Geheimnis unseres Lebens: GOTT.

 

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