Die Dunkle Seite von Martin Luther           

   
   




 

  

Die Dunkle Seite Martin Luthers im Lichte der Lehre Jesu

Luther und Hitler (Antichrist I) - Zitate und gemeinsame Ansichten

Luther: Wie er lebte, leibte und starb

Wer heute Martin Luther verehrt (der durch die Übersetzung der Bibel ins Deutsche und den Anschlag seiner 95 Thesen in 1517 in Wittenberg berühmt wurde),  dürfte sich wohl kaum bewusst sein, dass Luther wiederholt zu Mord und Totschlag aufrief, Frauen missachtete, als Hexen verbrennen ließ und übelsten Antisemitismus predigte.

Auch wenn man meinen könnte, Luthers radikale Äußerungen gehören allesamt der Vergangenheit an, so gab es doch 1944 ein trauriges Wiedererstehen, als seine Hetzreden auszugsweise zitiert und damit versucht wurde, den Mord an Millionen Menschen auf absurde Weise ideologisch zu rechtfertigen.

Und dieses düstere Vermächtnis Luthers besteht weiter, solange er als „großer Deutscher“ verehrt wird. Wäre es also nicht dringend geboten, die dunklen Kapitel aus Luthers Weltsicht endlich allesamt öffentlich zu machen und aufzuarbeiten? Auch wenn dies bedeuten könnte, dass sich die lutherische Kirche konsequent von Luthers umstrittenem und unchristlichem Tun distanzieren müsste, wenn sie eine positive Rolle in der Gestaltung unserer demokratischen Gesellschaft einnehmen möchte.
Wenn dies nicht passiert, wer steht dafür ein, dass bei einem künftigen schweren gesellschaftlichen Konflikt nicht wieder Ähnliches passiert und Gewalt gegenüber unschuldigen Menschen mit Luthers Lehren gerechtfertigt wird?

 

 

Die Dunkle Seite Martin Luthers
im Lichte der Lehre Jesu

Sein Bild hängt nicht nur in jeder nahezu jeder evang. Pfarrstube, sondern prangt von Bier- und Likörflaschen, von Schlüsselanhängern und T-Shirts, von Tassen und von Gläsern. Tausende Straßen in Deutschland tragen seinen Namen, und vielerorts zieren Denkmäler mit seiner Person wichtige Plätze. Städte, in denen Martin Luther lebte und wirkte und auch sein Geburtsort nennen sich Lutherstadt.

Zu einigen dieser Orte zieht es deswegen jedes Jahr zigtausende Menschen, um z.B. sein Wohnhaus mit der Lutherstube zu besichtigen. Über 300 000 pilgern jährlich zur Wartburg im thüringischen Eisenach. um einen Blick in sein ehemaliges Arbeitszimmer mit dem alten Schreibtisch zu werfen oder auf den weniger bekannten Wirbel eines Wales, auf den er angeblich seine Füße gelegt haben soll. Die evang.-lutherische Kirche, die ihn als seinen Gründer verehrt, zählt allein in Deutschland ca. 24 Mio. Anhänger. Doch kennen die Lutheraner seine Lehre wirklich? - Oder wird ein Teil seiner Aussagen unter den Teppich gekehrt? Bücher und Filme über Luther gibt es viele, doch soll hier vor allem die Seite über Luther's gezeigt werden, die den Gläubigen meist verborgen bleibt oder die sogar die evang. Theologen selten oder nie zu sehen bekommen.

Schauen wir kurz zurück auf die Anfänge der Reformation Anfang des 16. Jahrhunderts. Jeder hat schon wohl von den 95 Thesen gehört, die der Augustinermönch Martin Luther an die Türe der Schlosskirche in Wittenberg - damals Hauptstadt des Herzogtums Sachsen-Wittenbergs - schlug. Dieser Vorgang markierte die Geburtsstunde der späteren evang. Kirche.

Luther prangerte u.a. die Praxis des Sündenablasses der damals herrschenden kath. Kirche an. Es war ein Skandal, dass man für Geld angeblich seine Sündenstrafen oder sogar die Leidenszeit von Verstorbenen im Fegefeuer konnte. Der junge Luther zeigte sich zunächst sehr kämpferisch, als ihm 1520 in einer päpstlichen Bulle der Bann angedroht wurde, verbrannte er diese öffentlich. Doch dann musste um sein Leben fürchten, er musste flüchten und sich verstecken. Luther änderte seinen Namen und unter dem Pseudonym Junker Jörg fand er Zuflucht auf der Wartburg in Eisenach, wo er unter dem Schutz des mächtigen Kurfürsten von Sachsen, Friedrichs des Weisen, stand.

Hier ist bis heute sein Arbeitszimmer mit dem besagten Wal-Wirbel erhalten, das noch immer einen großen Anziehungspunkt bildet. In diesem Zimmer soll er angefangen haben die Bibel ins Deutsche zu übersetzen.

Luther verfasste im Laufe seines Lebens viele Schriften zu verschiedenen theologischen Themen, aber auch zu Themen des täglichen Lebens, zum Beispiel gegen Völlerei und andere Laster, wohl nicht ahnend dass er später selbst unter diesen zu leiden haben sollte Und während der junge Luther keine Auseinandersetzung mit der katholischen Kirche scheute, suchte der später immer mehr zur Fettleibigkeit neigende und dem Alkohol nicht abgeneigte Luther das Bündnis mit einer anderen Obrigkeit, nämlich den herrschenden Fürsten und er bekämpfte unerbittlich alle, die nicht in seine Vorstellungswelt passten, in der Fürsten und Kirche die linke und die rechte Hand Gottes repräsentierten und mit strenger Hand für Ordnung sorgen sollten.

Für Luther waren somit Juden, Türken, Täufer, Freidenker und schlussendlich auch die Bauern immer mehr zu Feindbildern seines obrigkeitlich ausgerichteten Staatsdenkens geworden. Seine Aussagen und seine Ausdrucksart wurden mit der Zeit immer gröber und seine Äußerungen entfernten sich immer mehr von der Lehre des Jesus von Nazareth, den er ja zu repräsentieren vorgab.
 

Wir wollen zum besseren Verständnis dieser Entwicklung einige Zitate aus den Schriften Luthers den Lehren des Jesus von Nazareth gegenüberstellen. So forderte Martin Luther mehrmals in verschiedenen Schriften die Fürsten dazu auf, aufständische Bauern zu töten, er schrieb zum Beispiel:
Solch wunderliche Zeiten sind jetzt, dass ein Volk den Himmel eher mit Blutvergießen verdienen kann, denn anders sonst mit Beten, Steche, schlage, würge hie(r), wer da kann. Bleibst du darüber tot, wohl dir, einen seligeren Tod kannst und nimmermehr erlangen (…), denn du stirbst im Gehorsam gegenüber dem göttlichen Wort und Befehl.
Wider die stürmenden Bauern, Weimarer Ausgabe der Lutherschriften (= WA) Weimarer Ausgabe
 

Es ist eindeutig, dass Luther hier zum Morden aufrief und lehrte, dass man mit Töten von Menschen eher in den Himmel komme als mit Beten.

Ein offensichtlicher Widerspruch zur friedvollen Lehre Jesu, der infolge der Bedeutung, die Luther mehr und mehr erlangte, furchtbare Auswirkungen hatte.


Dem auf den Aufruf Martin Luthers folgenden Massaker unter den Bauern fielen fast 100 000 Menschen zum Opfer, darunter zahllose Unbeteiligte, einige der Bauernführer wurden von Luthers Anhängern kopfüber aufgehängt und dann langsam mit der Säge vom Hoden an bis zum Bauchnabel aufgesägt - bis sie unter grausamsten Schmerzen zugrunde gingen.

 

Doch nochmals zurück:

Was lehrte Jesus von Nazareth?

Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote (…). Du sollst nicht töten!

 

Er lehrte die Versöhnung und die Großzügigkeit im Konfliktfall und Jesus lehrte weiter: Vertrage dich mit deinem Gegner, solange du noch mit ihm auf dem Weg bist!

 

Und er sagte sogar: Wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete auch die andere dar!

 

Die Diskrepanz der Worte Luthers zur Lehre Jesu ist also offensichtlich. Sein Aufruf zum unerbittlichen Ausmerzen der Aufständischen, gab den Fürsten praktisch einen Freibrief zu jeder Art von Grausamkeit. Luther war sich wohl bewusst, dass durch seine Hetzreden tausende Menschen brutal zu Tode kamen, denn der bekannte später: Prediger sind die allergrößten Totschläger, denn sie ermahnen die Obrigkeit, dass sie entschlossen ihres Amtes walte und die Schädlinge bestrafe. Ich habe im Aufruhr alle Bauern erschlagen. All ihr Blut ist auf meinem Hals. Aber ich schiebe es auf unseren Herrgott. Der hat mir befohlen solches zu reden.

Tischreden, WA 3

 

All ihr Blut ist auf meinem Hals, so Luther wörtlich.

 

Doch schuld an den Massakern an den Bauern sei nicht er, sondern Gott. Er wollte es so. Gott habe ihm befohlen, diese Aufrufe zu Mord und Totschlag zu verkünden.

 

 

Vergleichen wir noch weitere Worte des Reformators Martin Luther mit den Lehren des Jesus von Nazareth. Diesmal zum Soldaten-Handwerk:

 

… denn die Hand, die das Schwert führt und tötet, ist dann auch nicht mehr eines Menschen Hand, sondern Gottes Hand. Und nicht der Mensch, sondern Gott hängt rädert, enthauptet, tötet und führt den Krieg. Das alles sind seine Werke und sein Gericht. WA 19

 

Spätestens hier taucht zwangsläufig die Frage auf: Welchen Gott meint Luther hier? Offensichtlich nicht den Gott, den uns Jesus von Nazareth lehrte, denn Jesus sagte: Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen, und betet für sie, die euch verfolgen, auf daß ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; ... (Mt. 5:44+45) (Vergl. Lk. 6:28-29)

 

Aber wie lässt sich diese offensichtliche Diskrepanz zwischen den Aussagen von Martin Luther und der Lehre Jesu erklären?

 

Hat Martin Luther sein Gewissen verloren?

 

Der ausschweifende Lebenswandel Luthers hatten möglicherweise seinen Teil dazu beigetragen.

Es wird berichtet, dass er zu jeder Mahlzeit knapp 2 Liter Südwein und zwischendrin obendrein reichlich Neuenburgisch-Bier getrunken habe.

Im Lutherhaus-Museum in Wittenberg wird zum Beispiel eine zeitgenössische Zeichnung gezeigt mit der Unterschrift: Geistliches Sauf-Duell.

Darauf sieht man Luther mit einem großen Krug Wein und derartige Mengen Alkohol können damals wie auch heute bekanntlich zur Abstumpfung des Gewissens und zur Enthemmung bei der Anwendung von Gewalt beitragen.

 

Ein nüchterner und besonnener Mensch, also ein Mensch, der seine Sinne noch beisammen hat, würde niemals im Namen Christi einen anderen an den Galgen bringen.

 

 

Gegen die jüdische Bevölkerung:

Eine der wohl folgenschwersten und tragischsten Entgleisungen sind Luthers Schriften gegen die Juden. Er verleumdete wiederholt die jüdische Bevölkerung und forderte offen ihre Verfolgung und Ermordung.

 

Dass man ihnen verbiete bei uns öffentlich Gott zu loben, zu danken, zu beten, zu lehren bei Verlust des Leibes und Lebens.

Martin Luther, Von den Juden und ihren Lügen, Wittenberg 1543

 

Wenn ich könnte, so würde ich ihn (Luther meint den jüdischen Mitbürger) niederstrecken und in meinem Zorn mit dem Schwert durchbohren. Diese Taugenichtse und Ausplünderer sind keiner Gnade und keines Mitleids wert.  Tischreden 1543

 

Von der Kanzel in der Kirche zu Eisleben (seinem Geburts- und Sterbeort) verbreitete Luther über sie zum Beispiel folgende wahrhaft abgründige Schauer-Geschichten. Zitat: Der „verböste Jude" wird „nicht ablassen", „dich auszusaugen und (wo er kann) dich zu töten." Die Juden können Arzneien verabreichen, "davon er (der Patient) in einer Stunde, in einem Monat, in einem Jahr, ja in zehn oder zwanzig Jahren sterben muss. Die Kunst können sie." Martin Luther, „Letzte Kanzelabkündigung vom 15. Februar 1546"

Dies predigte Luther in Eisleben nur wenige Schritte von seiner damaligen Herberge entfernt, in der er vier Tage nach dieser Predigt starb.

 

In der Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“ beschrieb Luther unumwunden in einem Sieben-Punkte-Plan, der sogenannten „Scharfen Barmherzigkeit“, wie man seiner Meinung nach mit den Juden verfahren sollte – zur Entladung von der Juden-Last, wie er sich ausdrückte.

Erstens, dass man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke und was nicht brennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacken davon sehe ewiglich. Und solches soll man tun unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien. Zum anderen, dass man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre, denn sie treiben dasselbige drinnen, was sie in ihren Schulen treiben.

Dafür mag man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun, wie die Zigeuner, auf dass sie wissen, sie seien nicht Herren in unserm Land ...

Zum dritten, dass man ihnen nehme all ihre Betbüchlein und Talmudisten, darin solche Abgötterei, Lügen, Fluch und Lästerung gelehret wird.

Zum vierten, dass man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete hinfort zu lehren.

Zum fünften, dass man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar aufhebe, denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie nicht Herren, noch Amtleute, noch Händler oder dergleichen sind, sie sollen daheim bleiben.

Zum sechsten, dass man ihnen nehme alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold und lege es beiseite zum Verwahren.

Zum siebten, dass man den jungen starken Juden und Jüdinnen in die Hand gebe Flegel, Axt, Karst (Dreizahn-Hacke), Spaten, Rocken (stabförmige Halterung für Spinnfasern), Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nasen.

 

Luther säße heute sicher auf der Anklagebank“, wenn er noch lebte.

 

Luther predigte Antisemitismus in reinster Form und wurde so 400 Jahre später zum geistigen Vorbild für Hitlers Holocaust.

Hitler selbst bemerkte: Zitat: Luther war ein großer Mann, ein Riese, mit einem Ruck durchbrach er die Dämmerung; Sah den Juden, wie wir ihn erst heute zu sehen beginnen. Zitat Ende.

Es erübrigt sich wohl von selbst darauf hinzuweisen, dass das alles mit Jesus von Nazareth nicht das Geringste gemeinsam hat, sondern das genaue Gegenteil von seiner friedvollen Lehre darstellt.

 

Ein weiterer furchtbarer Mordaufruf Martin Luthers richtete sich gegen den türkischen Kriegsgegner. Nach seinen Worten seien rechte Christen getreue Untertanen, die – Zitat - mit Freuden die Faust regen und getrost dreinschlagen, morden, rauben und Schaden tun - soviel sie immer mögen und er vergisst auch diesmal nicht hinzuzufügen, was aus seiner Sicht die Belohnung für denjenigen sei, der in diesem Kampf zu Tode kommt, nämlich Zitat: Selig und heilig, ewiglich, doch damit nicht genug:

Luther forderte den Tod auch für Wucherer: Zitat: So man die Straßenräuber, Mörder rädert und köpft, wie viel mehr sollte man alle Wucherer rädern und ädern und alle Geizhälse verjagen, verfluchen und köpfen.

Die Foltermethoden, die Luther so lautstark forderte, gehören zu den grausamsten und schmerzlichsten, die sich kranke Hirne je ausgedacht haben.

Beim Rädern zum Beispiel wurden dem Opfer mit einem großen Holzrad, das meist zusätzlich mit Klingen versehen war, alle Knochen gebrochen, damit die gebrochenen Glieder anschließend um die Speichen eines großen Rades geschlungen werden konnten. Das Rad wurde dann mit dem unter unvorstellbaren Schmerzen leidenden Opfer auf einem hohen Pfahl befestigt, auf dem der gequälte langsam in den folgenden Stunden, Tagen oder Wochen den Tod fand.

Beim Ädern wurden dem Opfer, das auf einem speziellen Brett gefesselt wurde, die Adern angeritzt, so dass es ganz langsam elendiglich verblutete.

Von Jesus hingegen ist keine Gewalt gegenüber Wucherern überliefert, sondern dass er bei ihnen oder bei Betrügern sogar eingekehrt ist, was die damaligen Priester sehr wunderte und ärgerte. Niemals hat er einen Sünder verurteilt, sondern ihn zur Umkehr von seinem Tun aufgefordert.

Oftmals wird zur Entschuldigung Luthers das Argument angeführt:

„So sei eben die Zeit damals gewesen.“

 

Wie ist es dann aber zu erklären, dass zur gleichen Zeit geistig so aufgeschlossene und feinfühlende Menschen wie Erasmus von Rotterdam, die Zwickauer Propheten und viele andere gelebt haben und auch die Täufer, die Luther genauso verfolgen und töten ließ, lebten ein friedvolles und Gott ergebenes Leben mit ihrem Nächsten.

 

Man musste also in der damaligen Zeit nicht zwangsläufig verrohen und die Menschen gar zu Mord und Totschlag aufhetzen, schon gar nicht, wenn man den Anspruch erhob, ein Mann Gottes zu sein.

 

Zu den vielen Menschen-Gruppen, für die Martin Luther den Tod forderte, gehörten auch Ehebrecher. Luther wörtlich: Es wäre besser tot, tot mit ihm (…). Es ist der Obrigkeit Schuld: Warum tötet man die Ehebrecher nicht?

Und er forderte ebenso den Foltertod für Prostituierte. Zitat: Wenn ich Richter wäre, so wollte ich eine solche französische giftige Hure rädern und ädern lassen.

Auch hierzu steht die Lehre Jesu im krassen Gegensatz. Man denke an die bekannten Worte Jesu zur Ehebrecherin: "Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige fortan nicht mehr!" Und weiter sprach Jesus zu den Schriftgelehrten und diese Worte müssten auch dem Bibel-Übersetzer und Schriftgelehrten Luther bestens bekannt gewesen seien. "Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und Dirnen werden eher in das Reich Gottes kommen als ihr."

Oft kamen Hebammen oder Heilerinnen, die die Heilkräuter der Natur kannten, als Zauberinnen und Quacksalberinnen in Verruf. Luther machte auch mit ihnen kurzen Prozess. Zitat: Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen... Es ist ein gerechtes Gesetz, dass sie getötet werden.

Dieser Aufruf zum Mord an Frauen, wohl weil sie durch ihr Wissen vielen helfen konnten und dadurch so manchem Priester überlegen waren, hatte verheerende Wirkung. Dort wo sich der Lutherglaube durchsetzte, wurden im Verhältnis sogar noch mehr Frauen gefoltert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt als in katholischen Gebieten. Es waren Zigtausende, die einen furchtbaren Tod fanden.

Auch hier hat Luther keine Reformation gebracht, sondern im Gegenteil das Unheil noch verstärkt. Luther hätte mit Sicherheit das Los vieler Frauen verbessern können, immerhin gab er sich hier als Mann Gottes aus und Jesus von Nazareth forderte bekanntlich immer Barmherzigkeit und drohte niemandem mit Folter und Tod. Doch stattdessen rief er von der Kanzel auf, zu foltern und zu töten, - auch Frauen - und das mit furchtbaren Folgen. Die Frage steht längst im Raum, die Gestalt Martin Luther, den Reformator einmal unvoreingenommen nach seinen Werken zu beurteilen und danach neu einzuschätzen.

Ist es unter solchen Umständen heute ethisch noch vertretbar, dass man zum Beispiel Straßen nach einem solchen Menschen benennt. Aber Martin Luther forderte nicht nur, Menschen verschiedener Bevölkerungsgruppen zu rädern, zu ädern, zu köpfen und zu verbrennen, auch der Tod durch Ersäufen war auf seiner mörderischen Liste zu finden und das ausgerechnet bei behinderten Kindern.

Luther empfahl bei einem bestimmten Grad der Behinderung ein Kind zu ersäufen, da ein solches Kind lediglich ein vom Satan in die Wiege gelegtes Stück seelenloses Fleisch sei, das dann nicht gedeiht, sondern nur frisst und säugt. Hätten nicht auch hier die mahnenden Worte Jesu im Ohr Martin Luthers klingen müssen?

 

Jesus: Seht zu, daß ihr keines von diesen Kleinen verachtet; denn ich sage euch: Ihre Engel schauen im Himmel immerfort das Angesicht meines Vaters, der im Himmel ist.

 

Ein besonderer Dorn in den Augen Luthers waren Andersgläubige oder Menschen, die sich seinen Lehren und Anweisungen nicht unterwarfen, darunter insbesondere die Anhänger der Wiedertäufer-Bewegung. Diese Menschen hielten sich strikt an die Lehre Jesu: Zuerst lehret und dann taufet! Sie ließen deshalb ihre Kinder nicht kirchlich kaufen, sondern diese wurden erst belehrt und wenn sie es wollten, später als mündige Erwachsene getauft. Dass sich diese Menschen dadurch den Anweisungen Luthers und der von ihm neu entworfenen Kirchen und Gesellschaftsordnung widersetzten, war für ihn unter keinen Umständen hinzunehmen. Obwohl - aus der Sicht der Bibel gesehen - die Täufer im Recht waren. Luther ließ die Wiedertäufer gnadenlos verfolgen und töten, weil sie aus seiner Sicht die obrigkeitliche staatlich kirchliche Ordnung störten, was für ihn gleichbedeutend mit Aufruhr war, obwohl diese Menschen vollkommen friedfertig lebten, sie galten als Aufrührer.

Zitat: Die Obrigkeit soll mit leiblicher Gewalt und nach Gelegenheit der Umstände auch mit dem Schwert strafen. Welche furchtbaren Auswirkungen die Hetzreden Luthers gegen die Täufer hatten, möge ein kurzes Beispiel aufzeigen: Eine Geschichte, die stellvertretend für zahllose ähnliche Schicksale steht:

Ein Täufer mit dem Namen Fritz Erbe war von 1540 bis 1548 Gefangener im Südturm der Wartburg - 20 Jahre nachdem Luther auf dieser Burg angefangen hatte, die Bibel ins Deutsche zu übersetzen.

Nach abgelehnter Taufe seines neugeborenen Kindes und der laut Luther verbotenen Aufnahme einer verfolgten Gleichgesinnten in sein Haus, war der im Dorf Herda bei Eisenach ansässige Bauer 1533 verhaftet worden.

Zunächst in einem Turmverließ an der Eisenacher Stadtmauer gefangen gehalten, überführte man Erbe 1540 auf die Wartburg, weil öffentliche Solidarität mit dem Häftling Unruhen befürchten ließ

Trotz Bekehrungsversuch hielt Fritz Erbe bis zum einsamen Tod im Turmverließ 1548 an seinem christlichen, aber eben nicht lutherischen, Glauben fest.

Diese Turm-Verließe wurden auch Angst-Loch genannt.

Tausende Frauen, vermeintliche Hexen, sollen seinerzeit in solche Angst-Löcher gesperrt worden sein, wo sie zumeist bei völliger Dunkelheit und kärglicher Verpflegung ihrem langsamen und qualvollen Ende entgegen vegetierten.

Die meisten Angst-Löcher waren lediglich mit einer kleinen Öffnung an der Decke versehen, durch die sich ein normal gewachsener Mensch mehr schlecht als recht hindurchzwängen konnte. Sobald diese Öffnung geschlossen wurde, herrschte dort tiefe Finsternis. Dieser Umstand trieb viele der Gefangenen in den Angstwahn.

Ein Angst-Loch lag mitunter bis zu zehn Meter und tiefer unter der Erdoberfläche und es wurde in der Regel nur geöffnet, um Essensreste oder persönliche Ausscheidungen des Wachpersonals hinunterzuwerfen.

Es ist von daher überflüssig zu erwähnen, dass der Verurteilte auch inmitten seiner eigenen Ausschreitungen leben musste. Eine unglückliche Konstellation, die unter anderem massenhaft Ungeziefer anlockte.

 

Wie soll man den Charakter eines Menschen bezeichnen, der anderen derart Schreckliches antut oder solche Strafen den staatlichen Obrigkeiten vorschreibt oder empfiehlt oder dieses mit Genugtuung toleriert?

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass der evangelischen Kirche Andersgläubige oder Christen, die sich nicht an die kirchlichen Vorschriften und Gebote halten, die also allein Christus und nicht der Kirche nachfolgen möchten, noch heute ein großer Dorn im Auge sind.

Parallelen zum Verhalten Luthers gegenüber den Täufern sind nicht zu übersehen, auch wenn die heutigen evangelischen Sektenbeauftragten keine Menschen mehr auf den Scheiterhaufen bringen. Noch heute werden über Andersgläubige aber Lügen und Schauermärchen verbreitet und diese Menschen mit dem abwertenden Begriff Sekte gebrandmarkt, genau wissend, was das in der Gesellschaft bedeutet.

TV-Stationen und auflagenstarke Zeitungen und Magazine stehen der evangelischen Kirche oftmals bereitwillig zur Seite, wenn es darum geht, zum Beispiel Menschen vor dem Einkaufen bei Sektierern zu warnen, die an einem Marktstand selbstgezogenes Gemüse anbieten. Der wirtschaftliche Schaden, der den Marktbetreibern dadurch entsteht, spielt dabei keine Rolle. Solche engagierten und friedfertigen Menschen werden wie zu Zeiten Luthers von der Kirche als eine Störung der Herrschaftsordnung von Kirche und Staat empfunden und gesellschaftlich ausgegrenzt und abgestempelt. Doch der Einfluss der Kirchen nimmt stetig ab. Nur noch drei Prozent der lutherischen Deutschen nehmen noch aktiv am Kirchenleben teil.

Würde der Staat die beiden großen Kirchen nicht massiv mit jährlich zirka 15 Milliarden Euro aus Steuergeldern subventionieren, hätten sie mit Sicherheit Mühe, ihre gesellschaftliche Machtposition weiter zu behaupten und Andersgläubige zu diskriminieren. Aber noch werden vom deutschen Staat - obwohl dieser nach der Verfassung weltanschaulich neutral sein sollte - die Ausbildung der kirchlichen Theologen und auch die Gehälter der Kirchenführer finanziert. Auch angesichts der Geisteshaltung des Gründervaters der evangelischen Kirche Martin Luther ein äußerst fragwürdiges Verhalten.

Heute würde jedenfalls ein Mensch. der jeden Tag mehrere Liter alkoholische Getränke zu sich nimmt und öffentlich zu Mord und Totschlag aufruft, mit Sicherheit in Gewahrsam genommen, vor Gericht gestellt oder in einer Anstalt verschwinden, wenn er derart in der Öffentlichkeit wütet wie der Religionsführer Martin Luther. Und die evangelische Kirche hat sich bis heute nicht von Martin Luther distanziert - im Gegenteil; Gerade in heutiger Zeit feiert oder plant sie große Jubiläumsveranstaltungen und verehrt Luther weiterhin und bagatellisiert seine Mordaufrufe und seine brutale Geisteshaltung als einzelne dunkle Seiten Luthers, die es nun mal bei einem Menschen gebe, immer in der Hoffnung, dass wesentliche Teile der Schriften Luthers von den Gläubigen und selbst vor den angehenden Theologen weiterhin verschwiegen und verheimlicht werden können. Deshalb wissen auch nur wenige, dass Luther in seinem Irrglauben, Andersgläubige bekämpfen zu müssen, sogar noch einige tragische und folgenschwere Schritte weiterging. In seinen Schriften deutet Martin Luther Hinrichtungen ohne Gerichtsverfahren für Christen an, welche seine Lehren nicht zu hundert Prozent befürworteten. Luther war der Meinung, die Obrigkeit solle auch die bestrafen, die lehren, dass Christus nicht für die Sünden aller Menschen gestorben sei, sondern ein jeglicher trage für sein Tun selbst die Verantwortung.

Als Rechtfertigung berief er sich dabei auf Moses, der in seinem Gesetz angeblich auch geboten hätte, solche Lästerer, ja alle falschen Lehrer zu steinigen.

Wörtlich sagte Luther: Also soll man hier nicht viel Diskutierens machen, sondern auch unverhört und unverantwortet verdammen solch öffentliche Lästerung.

Hier forderte Luther also die Verdammung und Bestrafung der Menschen, die die Worte Jesu ganz praktisch in die Tat umsetzen und nach seiner Lehre im Alltag leben wollten.

 

Wo hat aber Jesus gefordert, dass seine Jünger über andere, die ihm nachfolgen möchten, herfallen und sie umbringen sollen?

Er sagte klar: Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebt; wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.

Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe habt untereinander."

Also ein eindeutiger und schwerwiegender Widerspruch zur Lehre Luthers.

Sogar Luthers wichtigste theologische Aussage, dass der Glaube allein zum Heil genüge, widerspricht der Lehre Jesu aufs Schärfste.

Zitat Luther: „So sind wir also in uns Sünder und dennoch, sofern uns Gott als gerecht ansieht, gerecht durch den Glauben."

An anderer Stelle schrieb Martin Luther ähnlich an seinen Mitstreiter Philipp Melanchthon: Sündige tapfer, aber glaube noch tapferer!"

Dahinter steckt die Vorstellung Luthers, dass ein Mensch immer irgendwie sündigen müsse.

 

Diese Aussagen sind bildlich gesprochen wie ein Schlag ins Gesicht des Nazareners, dessen Lehre Luther nach seiner Aussage angeblich vertrat. Denn Jesus lehrte die Menschen, wie sie ihre Sünden Schritt für Schritt ablegen können bis sie eines Tages wieder so vollkommen seien, wie sie Gott einst geschaffen habe, so Jesus in der Bergpredigt.

Und Jesus erklärte bekanntlich auch, dass nur das Tun seiner Lehre entscheidend ist, nicht der Glaube.

Jesus: Nicht jeder, der zu mir sagt: "Herr, Herr!" wird eingehen in das Himmelreich, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist, der wird eingehen in das Himmelreich.

In der Bibel einen Vers weiter spricht Jesus: Jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, wird gleich sein einem klugen Mann, der sein Haus auf den Felsen baute. 

 

Und weiter: Jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, der wird gleich sein einem törichten Mann, der sein Haus auf den Sand baute.

 

Das Tun seiner Lehre ist also der zentrale Angelpunkt in der Lehre Jesu und genau diesen Eckstein hebelte Martin Luther aus - er lehrte das Gegenteil.

Taucht da nicht die Frage auf: Wie kann eine dermaßen gravierende Verdrehung der Lehre Jesu bis heute das Fundament einer christlichen Kirche bilden?

Inwieweit kann man Luthers Lehre überhaupt als christlich bezeichnen, wenn sie den wichtigsten Punkten der Lehre Jesu so offensichtlich widerspricht?

Inwieweit kann man Martin Luther dann aber immer noch als Christ bezeichnen?

Studiert man Luthers Schriften, so kommt man immer wieder zum gleichen Ergebnis, dass alles und jeder, der seinen Gedanken widersprach, eliminiert werden sollte. Und das oft mit grausamsten und blutigsten Methoden!

Gleiche Grausamkeiten sah er auch für den katholischen Papst und seine Bischöfe vor. Wörtlich forderte er: Zitat: „So wir Diebe mit Strang, Mörder mit Schwert, Ketzer mit Feuer strafen, warum greifen wir nicht viel mehr an diese schädlichen Lehrer des Verderbens als Päpste, Kardinäle, Bischöfe und das ganze Geschroürm (= Geschwür) der Römischen Sodoma mit allerlei Waffen und waschen unsere Hände in ihrem Blut ...? Aber Gott, der da spricht: Die Rache ist mein, wird diese Feinde zu rechter Zeit wohl finden, die zeitlicher Strafe nicht wert sind, sondern müssen ewiglich im Abgrund der Hölle ihre Strafe haben."

Und weiter: Man müsse dem Papst und der Kurie die Zungen hinten zum Hals herausreißen und sie wie Siegel an den Päpstlichen Bullen der Rangordnung nach an den Galgen nageln.

Zudem hat Luther angeprangert und aufgezeigt, dass angeblich der Papst, die Kardinäle und Bischöfe und die Lehre der katholischen Kirche insgesamt mit Christus und seiner Lehre nichts zu tun hätten, doch ist es bei ihm denn anders?

Luther kannte die Worte Jesu zum Gesetz sehr wohl: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit dem Urteil, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit dem Maß, mit dem ihr messet, wird euch gemessen werden.

Doch offensichtlich schienen diese Worte den Reformator nicht sonderlich zu beeindrucken oder zu beunruhigen, denn er sah sich selbst in der richtigen Sichtweise der Lehre Jesu. Ja, er erhob sogar seine eigene Lehre zur Gotteslehre und erklärte sich gar zum Richter der Engel.

Zitat: „Ich will meine Lehre ungerichtet haben von jedermann, auch von allen Engeln. Denn da ich ihr gewiss bin, will ich durch sie euer und auch der Engel, wie St. Paulus spricht (Gal. 1,8), Richter sein, dass, wer meine Lehre nicht annimmt, dass er nicht möge selig werden. Denn sie ist Gottes und nicht mein; darum ist mein Gericht auch Gottes, und nicht mein."

Luther verkündete also unmissverständlich, dass er ohne jeden Irrtum selbst das rechte Wort Gottes vertrete und so forderte er in der Folge auch für Prediger, die keinen amtskirchlichen Auftrag nachweisen konnten, sogar die Todesstrafe.

Zitat: „... wenn sie gleich das reine Evangelium wollten lehren, ja wenn sie gleich Engel und Gabriel vom Himmel wären ... Will er predigen, so beweise er den Beruf oder Befehl ... Will er nicht, so befehle die Obrigkeit solchen Buben dem rechten Meister, der Meister Hans heißt (= dem Henker)."

Und Luther drohte indirekt sogar jedem Bürger die Todesstrafe an, die solch einen Prediger nicht sofort dem Pfarrherrn meldeten.

Mit Verlaub: Wie viele Liter Rotwein und wie viel Bier braucht es wohl, bis der Geist aus der Flasche zum Lehrmeister und Inspirator wird?

Jesus nämlich war eindeutig tolerant im Umgang mit anderen Predigern.

Beim Evangelisten Markus findet sich folgende Episode:
Da sagte zu ihm Johannes: "Meister, wir sahen einen, der in deinem Namen Dämonen austrieb, einen, der sich uns nicht anschließt, und wir verwehrten es ihm, weil er sich uns nicht anschließt." Jesus sprach: "Verwehrt es ihm nicht, denn keinen gibt es, der Machtvolles wirkt in meinem Namen und gleich darauf Böses sagen könnte wider mich. Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns.

Klingen solche Worte Jesu nach so vielen lutherischen Misstönen und Gewaltausbrüchen nicht wie himmlische Musik?

Luther war anscheinend der Meinung mit seinen zornigen und zum Teil blutrünstigen Reden Gott zu gefallen.

Zitat: „Mein lieber Schöpfer und Vater, du wirst gnädiglich zu gut halten, dass ich ... so schändlich muss reden wider deine verfluchten Feinde, Teufel und Juden. Du weißt, dass ich´s tu aus Brunst meines Glaubens und zu ehren deine göttliche Majestät."

Jesus hatte bereits vorausgesagt, dass Menschen später seine Jünger töten und dabei glauben würden, sie täten Gott damit einen Gefallen.

Bei Johannes steht wörtlich: ... ja, es kommt die Stunde, da jeder, der euch tötet, einen Opferdienst vor Gott zu verrichten glaubt.

Luther vertrat in einem zentralen Glaubenssatz auch die Ansicht, dass der Mensch bei entscheidenden Glaubens- und Lebensfragen überhaupt keinen freien Willen habe. In etwas ungewöhnlichen Bildern sagte er: „Auf diese Weise ist der menschliche Wille mitten zwischen beide (Gott und Satan) gestellt, ganz wie ein Reittier, wenn Gott darauf sitzt, will er und geht, wohin Gott will ... Wenn der Satan darauf sitzt, will er und geht, wohin der Satan will. Und er hat nicht die Entscheidungsfreiheit, zu einem der Reiter zu laufen oder ihn zu suchen, sondern die Reiter selbst streiten darum, ihn festzuhalten und zu besitzen." WA 18

Es versteht sich fast von selbst, dass Jesus es anders hielt, da er die Menschen einlud, ihm aus freiem Willen nachzufolgen. Den Suchenden rief er zu:

"Folge mir nach!"

"Bittet, und es wird euch gegeben werden; suchet, und ihr werdet finden; klopfet an, und es wird euch aufgetan werden"

Was hingegen Luther lehrte, widerspricht genau genommen sogar den geltenden Menschenrechten und der Verfassung demokratischer Staaten.

Martin Luther war allerdings davon überzeugt, dass er mit all seinem gewalterfüllten Reden und Tun recht und gottgewollt handelte und daher direkt in den Himmel kommen würde. Und nicht nur er,  sondern alle Theologen mit ihm. Bei den Juristen war er sich da nicht so sicher.

Zitat: Es ist sehr fraglich, ob Juristen selig werden, da es doch den Theologen schwer ist, obwohl die Theologen bereits gerecht und im Himmel sind.

Jesus hat solches Tun mit Sicherheit anders bezeichnet, denn er sagte:

Wehe aber euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr verschließt das Himmelreich den Menschen; denn ihr selbst geht nicht hinein und laßt auch, die hineingehen wollen, nicht hinein.

Eine weitere seltsame Äußerung Luthers lautete laut einer seiner Tischreden wie folgt: „Ich habe ... keine bessere Arznei als den Zorn. Denn wenn ich gut schreiben, beten und predigen will, dann muss ich zornig sein; da erfrischt sich mein ganz Geblüt, mein Verstand wird geschärft, und alle Anfechtungen weichen."

 

Wegen der lutherischen Zornausbrüche mussten allerdings sehr viele Menschen ihr Leben lassen und mit Sicherheit hat diese Ansicht Luthers mit der friedvollen Lehre Jesu nichts zu tun.

Jesus sagte ja bekanntlich:

Ihr habt gehört, daß gesagt wurde zu den Alten: "Du sollst nicht töten" Wer tötet, wird dem Gericht verfallen sein.

Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder zürnt, wird dem Gericht verfallen sein.

 

Erübrigt sich hier nicht jedes weitere Wort?

Wer heute noch Martin Luther verehrt, kannte vielleicht all diese Aussagen Luthers bisher nicht.

Die meisten dürften sich also kaum bewusst sein, dass sie einen Mann verehren,  der wiederholt zu Mord und Totschlag aufrief, der Frauen missachtete und als Hexen verbrennen ließ, der übelsten Antisemitismus predigte und damit sogar zum geistigen Vorläufer für Hitlers Holocaust wurde. Auch wenn viele meinen, Luthers Forderungen seien doch alle Vergangenheit, so muss doch in Erinnerung gerufen werden, dass noch zur Jahreswende 1944 der Präsident der Thüringer evangelischen Kirche, Hugo Rönk, erklärte:

Zitat: Über Jahrhunderte hinweg mahnt uns das Vermächtnis Martin Luthers solche wunderliche Zeiten sind jetzt, dass ein Volk den Himmel eher mit Blutvergießen gewinnen kann, denn anders (als) sonst mit Beten. Heil Hitler! Zitat Ende.

Hier werden also 1944 - fast 400 Jahren nach Luthers Tod - seine Hetzreden zitiert und damit sogar der Mord an Millionen Menschen gerechtfertigt. Und dieses Vermächtnis Luthers besteht weiter, solange dieser Mann als großer Deutscher verehrt wird. Auch wenn man in unserer Zeit vieles unter den Teppich kehrt.

Wäre es nicht dringend geboten, die dunklen Kapitel am Wirken Luthers endlich allesamt öffentlich zu machen und aufzuarbeiten, was bedeuten müsste, dass sich die lutherische Kirche konsequent von Luther und seinem umstrittenen und unchristlichen Tun distanzieren müsste, wenn sie eine positive Rolle in der Gestaltung unserer demokratischen Gesellschaft einnehmen möchte?

Wenn dies nicht passiert, wer übernimmt dann die Garantie dafür, dass bei einem künftigen schweren gesellschaftlichen Konflikt nicht wieder Ähnliches passiert und Gewalt gegenüber unschuldigen Menschen wieder mit Luthers Lehren gerechtfertigt wird?

Vielleicht sollten wir alle uns dazu ein Wort des Nazareners bewusst machen.

Er sagte:

Ich bin gekommen im Namen meines Vaters, und ihr nehmt mich nicht an; wenn ein anderer kommt in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen.

Könnte diese Prophezeiung nicht auch dann zutreffen, wenn sich Christen immer noch mit dem Namen Luther identifizieren und sich lutherisch nennen. Und wenn die lutherische Kirche und ihre Anhänger sich weiter lutherisch nennen wollen und lutherisch leben möchten, von ein paar dunklen Seiten, die man als solche erkennt, abgesehen;

Ist es dann richtig, dass sie sich christlich nennen?

Was würde Jesus dazu sagen?

Was alles ist schon an Unrecht geschehen im Namen Christi - und wie lange noch soll es so weitergehen?
Quellen: Bibelzitate: Bibel Hamp Stenzel Kürzinger  - Kosmo Data 2012. - WA = D. Martin Luthers Werke, Weimarer Ausgabe

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Luther und Hitler (Antichrist I)

Zitate und gemeinsame Ansichten

Hitler:
Ich habe die Gewissheit, dass früher oder später – einst haben wir Macht – das Christentum überwunden sein wird und die deutsche Kirche ohne einen Papst und ohne die Bibel, und Luther, wäre er bei uns, würde uns seinen Segen geben“.

Luther:
Jetzt, da ich es sehe, freue ich mich von Herzen und achte sie gering, da ich ganz sicher bin, dass das Reich des Papstes mit dem, was ihm anhängt, zusammenstürzen wird“.

Freimaurer-Konzil zu Neapel:
Die röm.-kath. Religion ist eine Lüge. Ihre Herrschaft ist ein Verbrechen“.
 

 

Martin Luther

Was hat Luther mit Hitler zu tun?
Was wollte Luther erreichen?

Luther war Vater der Reformation. Er wurde 1483 in Eisleben geboren und starb 1564 ebenda (auch dort). Gekennzeichnet wurde er durch Sünden in Gedanken, Worten und Werken. Sein Vater Hans Luther wollte, dass er Jura studiert, doch Martin verstieß gegen das vierte Gebot und wurde Augustiner. An seinen Vater schrieb er, er sei einem Gewitter entkommen, aber in seinen Annalen schrieb er selbst, er sei ein „Mönchlein wider Willen“.

In Wahrheit erstach er bei einem Duell einen Mitstudenten, und floh ins Kloster. Ihm wird vorgeworfen, dass er einerseits die Bauern, andererseits die Obrigkeiten in Schutz nahm.

Drum, liebe Herren, lost hier, rettet hier, helft hier! Erbarmt euch der armen Leute! Steche, schlage, würge hier, wer da kann! Bleibst du drüber tot, wohl dir! Seligeren Tod kannst du nimmer mehr überkommen, denn du stirbst in Gehorsam göttlichen Worts und Befehls und im Dienst der Liebe, deinen Nächsten zu retten aus der Hölle und Teufels Banden. So bitte ich nun: Fliehe von den Bauern, wer da kann, als vom Teufel selbst! Die aber nicht fliehen, bitte ich, Gott wollte sie erleuchten und bekehren. Welche aber nicht zu bekehren sind, da gebe Gott, dass sie kein Glück noch Gelingen haben müssen. Hier spreche ein jeglicher frommer Christ“ (Luther. 1525).

Er verbrannte 1540 in Wittenberg vier Hexen.

In seiner Predigt „Die Hexen“ sagt er 1526: „Man töte sie nur“.

 

Außerdem forderte er Bibelverbot:

Wohlan, wir wollen an den rechten Grund und sagen, dass uns diese Sündenlehrer und mosische Propheten unverworren lassen sollen, wir wollen Moses weder hören noch sehen. Wie gefällt euch das, liebe Rottengeister? Und sagen weiter, dass alle mosischen Lehrer das Evangelium verleugnen, CHRISTUS vertreiben und das ganze neue Testament aufheben. Ich rede jetzt als ein Christ und für die Christen. Denn Moses ist allein dem jüdischen Volk gegeben und geht uns Heiden und Christen nichts an“ (1525).

 

Pfui euch hier und pfui euch dort und wo ihr seid, ihr verdammten Juden, dass ihr diese ernsten, herrlichen, tröstlichen Worte Gottes so schändlich auf euren sterblichen, madigen Geizwanst ziehen tut und schämt euch nicht, euern Geiz so gröblich an den Tag zu geben. Seid ihr doch nicht wert, daß ihr die Bibel von außen solltet ansehen, geschweige, dass ihr drinnen lesen solltet. Ihr solltet allein die Bibel lesen, die der Sau unter dem Schwanz steht und die Buchstaben, so da selbst herausfallen, fressen und saufen“ (1542).

 

Reformation

Die Reformation ist meiner Meinung nach bis heute die größte protestantische Revolte gegen die Kirche. Schlimmer war sie als der Nordirlandkonflikt oder als der Auftritt von Jan Hus. Es wurde der Buchdruck erfunden – angeblich ein Wunder, damit Luther die Bibel verbreiten konnte. Doch seine Übersetzung war die 14. deutsche. Außerdem war es in der Katholischen Kirche nie verboten, die Vulgata zu lesen. Der Buchdruck von Johannes Guttenberg wurde missbraucht zu Teufels-, Geheimkunst und Schauderliteratur. Von protestanischen Autoren wurden Lehren von Martin Luther aufgegriffen und okkult verbreitet. So schrieb der lutherische Theologe Jodocus Hocker das Werk „Der Teufel selbst“, in dem es um das Wesen des Teufels und der Dämonen geht und 47 Kapitel hat.

Außerdem gab es 1534 Aufstände der Täufer in Münster, den Dreißigjährigen Krieg, die Hugenottenkriege (die mit zwei hugenottischen Verschwörungen gegen Franz I anfingen), und das Aufkommen zahlreicher Irrlehren.

Luther behauptete, GOTT sei die Einheit von Gut und Böse und GOTT sei schuld an unseren Sünden. Ein Sünder könne keine guten Werke leisten und alle guten Werke eines Gerechten seien Sünden:

Sodass auch hier nicht irgendeine Freiheit oder ein freier Wille, sich anders wohin zu wenden oder anders zu wollen existiert, solange der Geist und die Gnade Gottes im Menschen andauert“ (1525).

Auch Zwingli (Commentarius; 1525) und Calvin (Institutio) leugneten ihn, letzterer sagte:

Gott bewegt den Willen. Aber das geschieht nicht, wie Jahrhunderte lang gelehrt und geglaubt worden ist, so, dass es dann in unserer Entscheidung stünde, dieser Bewegung Gehorsam oder auch Widerstand zu leisten; sondern er bewegt ihn so kräftig, dass er folgen muss“.

Kurz nach der Reformation verbanden sich Protestanten, Deisten und Juden zu Freimaurerlogen. Später bildeten sich die Deutschen Christen, eine nationalsozialistische Richtung des „Protestantismus“.

 

Rassismus bei Luther und Hitler

Nationalsozialismus ist eine Richtung von Rassismus.                                        

Ein wichtiger Begründer ist Hitler, der in der „Thule-Gesellschaft“ war, die Tierexperimente und sexuelle Magie praktiziert.

Weil er in dieser Freimaurerloge war, ist er nach Kirchenrecht exkommuniziert. Juden, Zeugen Jehovas, Behinderte und Gegner wurden verfolgt.

 

Luther:
Ich will meinen treuen Rat geben.

Erstlich, dass man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhaufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacke sehe ewiglich. Und solches soll man tun unserm Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, daß wir Christen seien und solch offentliches (offensichtliche) Lügen, Fluchen und Lastern seines Sohnes und seiner Christen wissentlich nicht geduldet noch gewilligt haben. Denn was wir bisher aus Unwissenheit geduldet haben (ich habs selbst nicht gewusst), wird uns Gott verzeihen; nun wirs aber wissen und sollten dariiber frei vor unserer Nase den Juden ein solches Haus schützen und schirmen, worin sie Christum und uns verleumden, lastern, fluchen, anspeien und schanden, wie droben gehort, das wäre ebensoviel, als taten wirs selbst und viel ärger, wie man wohl weiß. Moses schreibt, dass, wenn eine Stadt Abgotterei triebe, man sie mit Feuer ganz zerstören und nichts davon übriglassen sollte. Und wenn er jetzt lebte, so würde er der erste sein, der die Judenschulen und -hauser ansteckte, Denn er hat gar hart geboten, sie sollen nichts zu- noch abtun von seinem Gesetze, und es sei Abgotterei, Gott nicht gehorchen. Nun ist der Juden Lehre jetzt nichts andres als eitel Zusatze der Rabbinen und Abgotterei des Ungehorsams, gleichwie bei uns unter dem Papsttum die Bibel unbekannt geworden ist“.

 

Hitler:
Seine Tätigkeit ist Zweckbestimmung seiner Rasse. Sowenig ich einer Tuberkelbazille einen Vorwurf machen kann einer Tätigkeit wegen, die für den Menschen Zerstörung bedeutet, für sie aber Leben heißt, so sehr bin ich aber auch gezwungen und berechtigt, um meiner persönlichen Existenz willen den Kampf gegen die Tuberkulose zu führen durch Vernichtung ihrer Erreger. Der Jude aber wird und wurde durch Jahrtausende hindurch in seinem Wirken zur Rassetuberkulose der Völker. Ihn bekämpfen heißt ihn entfernen.“

 

Luther:
Zum zweiten: dass man ihre Hauser desgleichen zerbreche und zerstöre, denn sie treiben ebendasselbe darin, das sie in ihren Schulen treiben. Dafür mag man sie etwa unter ein Dach oder Stall tun wie die Zigeuner, auf dass sie wissen, sie seien nicht Herren in unserm Lande, wie sie ruhmen, sondern in der Verbannung und gefangen, wie die ohne Unterlass vor Gott über uns Zeter schreien und klagen“.

 

Hitler:
Das Verbot mühelosen Verdienstes muss die höchste Forderung ethischer Art aller Völker werden. Nieder mit dem Zinskapital! Die christlichen Juden noch 3 Meter höher gehängt als die Hebräer. Die Anleihen nur gegen Auslieferung unserer Finanzhoheit. Nackter ist das brutale Tier des Leihkapitals noch nie hervorgetreten. Bis jetzt gaben wir, was wir hatten. Nun sollen wir geben, was wir erarbeiten. Wo war die internationale Solidarität, als es zum Krieg kam, und wo ist sie in der schwarzen Schande an der Saar?“

 

Luther:
Zum dritten: dass man ihnen alle Betbüchlein und Talmudisten nehme, worin solche Abgotterei, Lügen, Fluch und Lasterung gelehrt wird“.

 

Hitler:
Es begann daher zugleich der Kampf des ganzen Weltjudentums, das mit dem Ausschalten seiner bisherigen spekulativen Handelmethoden einen Verlust nicht nur in Europa sah, sondern einen Verlust, der vielleicht die ganze Welt eines Tages betreffen könnte“.

 

Luther:
Zum vierten: dass man ihren Rabbinen bei Leib und Leben verbiete, hinfort zu lehren, denn solches Amt haben sie mit allem Recht verloren, weil sie die Juden mit dem Spruch Mosis gefangenhalten, wo er gebietet, sie sollen ihren Lehrern bei Verlust Leibes und der Seelen gehorchen, während doch Moses klar beisetzt: Was sie dich lehren nach dem Gesetz des Herrn. Solches übergehen die Bösewichter und brauchen des armen Volks Gehorsam zu ihrem Mutwillen wider das Gesetz des Herrn, gießen ihnen solches Gift, Fluch und Lasterung ein“.

 

Hitler:
Amerika wurde zu Hilfe gerufen, und damit trat das internationale Großkapital sichtbar in die Erscheinung. Nun treibt es wahre Orgien des Raubes und des Wuchers, die Völker werden zur Schlachtbank getrieben. Neue Anleihen sollen Deutschland zum ewigen Knechte des Leihkapitals machen. Wer ist der Träger dieses Kapitales des mühelosen Verdienstes? Wir armes Volk mit der jüdischen Schlinge um den Hals brauchen keinen Antisemitismus aus Ostelbien“.

 

Luther:
Zum fünften: dass man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar aufhebe, denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie nicht Herrn noch Amtleute noch Handler noch desgleichen sind; sie sollen daheim bleiben. Ich lasse mir sagen, es solle ein reicher Jude jetzt mit zwolf Pferden reiten und wuchert Fürsten, Herren, Land und Leute aus, dass große Herren scheel dazu sehen. Werdet ihr Fürsten und Herrn solchen Wucherern nicht die Straße ordentlicherweise verlegen, so mochte sich etwa eine Reiterei wider sie sammeln, weil sie aus diesem Büchlein lernen werden, was die Juden sind und wie man mit ihnen umgehen und ihr Wesen nicht schützen solle. Denn ihr sollt und konnt sie auch nicht schützen, ihr wolltet denn vor Gott alles ihres Greuels teilhaftig sein. Was daraus Gutes kommen mochte, das wolltet wohl bedenken und verhüten“.

 

Hitler:
Staatsbürger kann nur sein, wer Volksgenosse ist. Volksgenosse kann nur sein, wer deutschen Blutes ist. Kein Jude kann daher Volksgenosse sein“.

 

Luther:
Zum sechsten: dass man ihnen den Wucher verbiete und ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold nehme und zur Verwahrung beiseite lege. Und dies ist die Ursache: alles, was sie haben, haben sie uns gestohlen und geraubt durch ihren Wucher, weil sie sonst kein andres Gewerbe haben. Solches Geld sollte man dazu brauchen (und nicht anders), wenn ein Jude sich ernstlich bekehrte, dass man ihm davon vor die Hand hundert, zweihundert, dreihundert Gulden je nach der Person gebe, womit er ein Gewerbe fur sein arm Weib und Kindlein anfangen möge und die Alten und Gebrechlichen damit unterhalte, denn solch böse gewonnenes Gut ist verflucht, wenn mans nicht mit Gottes Segen zu gutem notigem Gebrauche wendet“.

 

Hitler:
Der Jude ist wohl Rasse, aber nicht Mensch. Er kann gar nicht Mensch im Sinne des Ebenbild Gottes, des Ewigen sein. Der Jude ist das Ebenbild des Teufels. Das Judentum bedeutet Rassentuberkulose der Völker“.

 

Luther:
Zum siebenten: dass man den jungen starken Juden und Jüdinnen in die Hand gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nase. Denn es taugt nicht, daß sie uns verfluchte Gojim im Schweiß unseres Angesichts wollten arbeiten lassen, und sie, die heiligen Leute, wolltens hinter dem Ofen mit faulen Tagen und Feisten verzehren und darauf lasterlich rühmen, daß sie der Christen Herrn waren von unserm Schweiß, sondern man müßte ihnen das faule Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben“.

 

Hitler:
Der Jude als Rasse hat eminente Selbsterhaltung, als Mensch aber besitzt er keine kulturelle Befähigung. Er ist ein Dämon der Völkerzersetzung, das Symbol der dauernden Zerstörung der Völker“.

 

Luther:
Wenn man aber von den teufelsähnlichen Kindern erzählt, von denen ich einige gesegen (gesehen) habe, so halte ich dafür, dass die entweder vom Teufel entstellt, aber nicht von ihm gezeugt sind, oder dass es wahre Teufel sind.“

 

Quellen:
http://www.catholicapologetics.info/apologetics/protestantism/spancestor.htm 
http://www.siewerth-akademie.de/dokumente/10_vom-unfreien-willen.pdf 
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Martin_Luther
http://www.betet.info/02-Gottesbild-Luthers.mp3
http://www.projektwerkstatt.de/religion/download/luther_original_bauern.rtf
http://www.neo-lutheraner.de/juden.html
http://archive.org/stream/geschichtedesdeu06jans#page/458/mode/2up
http://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/60819/1/cache.off
http://www.calvinismus.ch/tag/freier-wille
http://archive.org/stream/Luther-Martin-Von-den-Juden-und-ihren-Luegen/LutherMartin-VonDenJudenUndIhrenLuegen154318S.Text_djvu.txt
http://www.sgipt.org/politpsy/3reich/volkwis.htm 
http://www.quotez.net/german/adolf_hitler.htm 
http://www.projektwerkstatt.de/religion/luther/luther_zitate.html

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Luther: Wie er lebte, leibte und starb

 

Kein Geringerer als Pater Martin von Cochem schrieb über das Ende Luthers:

Gleich nach dem Tod stank sein Leib so übel, dass niemand dabei bleiben konnte, wiewohl es zu kalter Zeit, mitten im Hornung (Februar) war. Deswegen wurde er sobald wie möglich in einen bleiernen Sarg gelegt und in die St.-Andreas-Kirche getragen. Alle Glocken der ganzen Stadt wurden zusammen geläutet und das Kreuz vor der Bahre hergetragen. Die Grafen samt allem Volk folgten nach und Jonas täte die Leichenpredigt. Der Herzog von Sachsen ließ den Leib von dem Grafen von Mansfeld abfordern, damit er zu Wittenborg begraben wurde. Zu solchem End war er mit großem Pomp und Pracht auf einen Wagen, mit schwarzen Tüchern bedeckt, gestellt und mit viel Volk nach Wittenberg begleitet. Seine betrübte Nonn (seine Frau war eine ehemalige Nonne) samt ihren drei Kindern folgten in einer Senften nach, welche Kinder sie dem Volk als einen ehrwürdigen, überbliebenen Rest ihres Propheten zeigte.

Der Gestank des Toten war so groß, daß niemand nahe hinzu durfte gehen. Welches dann ein Zeichen war, wie grausam seine Seele für Gott und alle Engel stinken müsse. Es flogen viele Raben einer ungewöhnlichen Größe den ganzen Weg über dem Leib her, welche ein schändliches Geschrei anstatt einer lieblichen Musik führten.

Was nun  dies für Raben  gewesen  seien, erzählt  Doctor Tilmannus  Bredenbach (Collation. sac. lib. 7. cap, 39) folgendermaßen: Es hat mir der ehrwürdige Herr NN, an Alter, Gelehrtheit, und Gottseligkeit hochberühmt, welcher auch noch lebt, erzählt, wie dass an dem Tag, da Luther gestorben, zu Keelheim in Brabant sich ein seltsames Wunder zugetragen habe. Denn an selbigem Ort ruhet der heilige Leib der königlichen Jungfrau und Märtyrerin St. Dymphnae und an ihrem Heiligtum der Allmächtige Gott noch heutigen Tags manchen Besessenen vom Teufel erledigt (befreit). Deswegen befinden sich stets besessene Leute daselbst, die zu ihrer Erledigung aus unterschiedlichen Orten dahin gebracht werden. Als nun am Tag, da Luther gestorben war, viele Besessene sich wider ihrer Gewohnheit ganz still und ruhig zeigten, da verwunderte sich jedermann hierüber und meinte, als wenn alle und jede durch die Verdienste der heiligsten Jungfrau wären erledigt worden. Aber, ach leider, am andern Tag fingen diese armen Leute an wieder grausam zu wüten und von den bösen Geistern mehr als zuvor geplagt zu werden. Als sie nun von den Geistlichen beschworen und zugleich befragt wurden, warum sie gestern so ruhig, jetzt aber so wütend wären, sprachen die Teufel:

"Unser Oberster hat befohlen, dass alle  Teufel sich zu dem Begräbnis unseres getreuen Mithelfers Martin Luther erheben und selbige mit ihrem Gesang und Gegenwart zieren sollten. Denn es gebühre sich allwegen, dass derjenige, welcher gar viele zur Hölle gebracht habe, gleichfalls von vielen Teufeln mit großem Pomp zur Hölle gebracht werde." Quelle: Broschüre von Paulus Deusdedit (Herausgeber)
 

Obenstehende (erwähnte) Broschüre
ist erhältlich beim Theresia Verlag 

Luther - wie er lebte, leibte und starb 
Artikelnummer: SD068
http://www.theresia.ch/sd068-luther-wie-er-liebte-leibte-und-starb.html


 


Text oben detailliert beschrieben in Luthers Lebensende von Paul Majunke
Antiquarische Bücher aus den Jahren 1890 und 1891
Paul Majunke 1890/1891 Luthers Lebensende. Eine historische Untersuchung


 

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Vision über Martin Luther von der Seligen Sr. Maria Serafina vom Heiligsten Herzen Jesu

Im Jahre 1883 — Schwester Maria Serafina Micheli (1849-1911) wurde am 28. Mai 2011 in Faicchio seliggesprochen, in der Provinz Benevent in der Diözese von Cerreto Sannita — begab sich die Gründerin der Schwestern von den Engeln nach Eisleben, Sachsen, dem Geburtsort von Luther.

Der vierhundertste Jahrestag der Geburt des großen Ketzers (10. November 1483) wurde an diesem Tag gefeiert. Luther hat Europa und die Kirche gespalten. Die Straßen waren überfüllt, Balkone inbegriffen. Unter den vielen Persönlichkeiten war jederzeit mit der Ankunft von Kaiser Wilhelm I. zu rechnen, der die Feierlichkeiten präsidierte.

Die zukünftige Selige war, als sie das große Tamtam bemerkte, nicht daran interessiert, den Grund für diese ungewöhnliche Lebendigkeit zu kennen, ihr einziger Wunsch war es, eine Kirche zu finden und zu beten und beim Allerheiligsten einen Besuch abzustatten. Nachdem sie eine Weile zu Fuß unterwegs war, fand sie schließlich eine Kirche, aber die Türen waren verschlossen.

Sie kniete sich auf die Stufen zu einem Gebet in Ruhe. Da es Abend war, hatte sie nicht bemerkt, dass es nicht eine katholische Kirche war, sondern eine protestantische. Während des Betens erschien der Engel, der zu ihr sagte.
"Steh auf, denn das ist eine protestantische Kirche."

Dann fügte er hinzu: „Aber ich möchte dich den Ort sehen lassen, wo Martin Luther verdammt wurde, und die Schmerzen, die er als Strafe für seinen Stolz erleidet.“

Nach diesen Worten sah sie einen schrecklichen Abgrund von Feuer, wo unzählige Seelen grausam gefoltert wurden.

Im unteren Teil dieses Loches war ein Mann, Martin Luther, der sich von den anderen unterschied: Er war von Dämonen umgeben, die ihn zwangen zu knien. Und alle waren mit Hämmer bewaffnet. Sie versuchten vergeblich, einen großen Nagel in seinen Kopf zu treiben.

Die Ordensschwestern dachten, wenn einige der Leute, diese dramatische Szene gesehen hätten, würden sie für einen solchen Charakter keine Ehrungen und andere Gedenkfeiern und Feiern abhalten.

Später, als sich die Gelegenheit dazu ergab, ermahnte sie ihre Schwestern, in Demut und in aller Stille zu leben. Sie war davon überzeugt, dass Martin Luther in der Hölle vor allem für die erste Todsünde bestraft wurde, die Sünde des Stolzes.

Stolz ist eine Todsünde, und diese Sünde brachte ihn zur offenen Rebellion gegen die römisch-katholische Kirche. Sein Verhalten, seine Haltung gegenüber der Kirche und seine Predigten waren entscheidend dafür, die Menschen anzufeuern und viele Seelen zum ewigen Verderben zu führen und auf den falschen Weg zu bringen.

Selige Marie vom Heiligsten Herzen Séraphine, Gründerin des Instituts der Schwe- stern von den Engeln (✝ 1911) - gGeboren 1849, gestorben 24. März 1911 in Faicchio, Italien, am 3. Juli 2009 verehrungswürdig erklärt, wurde von Papst Benedikt XVI. am 28. Mai 2011 selig gesprochen.

  Quelle:  https://gloria.tv/photo/3HAmFonqz1VJAYDomGb1UqN33

 

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"Luther gefesselt zwischen Dämonen"

 

"Es geschah um das Jahr 1974, als eine progressistische Kalenderreformbestrebung Martin Luther zum Heiligen und zum Kirchenlehrer erklären wollte, dass ein Grazer Franziskanerpater dagegen seine Stimme erhob und predigte, Luther sei in der Hölle.

Da wurde er (der Pater) auf einmal zu einem Versehgang geholt. Er kam in das besagte Haus und sah sich fünf Männern gegenüber. Auf dem Tisch stand eine Schüssel, die verdeckt war, darin lag ein Revolver ... Die Männer sagten, der Pater werde diesen Raum nicht verlassen, ehe er nicht beweisen könne, dass Luther in der Hölle sei.

Auf dem Tisch wurden das Allerheiligste, eine Kerze und ein Kreuz aufgestellt, und der Pater begann zu beten, sehr, sehr lange. Er verlangte das Rituale Romanum mit dem Exorzismus, das man ihm besorgte.     Dann stundenlanges Gebet und die Beschwörung.

Siehe, da klopfte es an der Tür, sie (die Männer) sagten "herein", aber nichts tat sich. Erst als der Pater selbst "herein" rief, öffnete sich die Tür und herein trat Luther, rotglühend, gefesselt zwischen zwei Dämonen.

Als alles vorbei war, bedankten sich die Männer noch und verließen fluchtartig das Haus. Der Pater war jedoch so geschockt von dem Erlebnis, dass er nie mehr predigte. Er ist bereits gestorben, so berichtet ein Ohrenzeuge. (Heinrich Kreuzer)"

 Quelle: Abschrift 6/96. Aus dem "Ave-Kurier" Dezember 1980, Mediatrix-Verlag, Wien

 

 

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