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Ihr
sollt rein sein, auch in der Ehe!“
„Die
größte Sünde ist, wenn ein Ehepaar keine Kinder haben
will! Sie wollen nur genießen, aber keine Verantwortung
tragen. Sie sündigen schwer, sehr schwer!"
Es hat
sich ergeben, daß den Menschen angesichts einer Unzahl
von Ehebrüchen, Scheidungen und Trennungen die Gebote
GOTTES zur Ehe noch einmal vor Augen geführt werden
müssen. GOTT sprach durch Moses in den ZEHN GEBOTEN (2
Mose 20,14 und und 5 Mose,5,18): Gott „Zerstöre
keine Ehe!“ Diese Ausdrucksweise des völligen
Treuegebots ist mit folgenden Worten von JESUS in den
Evangelien zu vertiefen: „ Wer sich von seiner Frau
trennt, (...) der zerstört ihre Ehe!“ (Evang. von
Matth. 5, 32) „Deshalb verläßt ein Mann seinen
Vater und seine Mutter, um mit seiner Frau zusammen zu
leben. Die zwei sind dann eins, mit Leib und Seele! Sie
sind also nicht mehr zwei, sondern eins! Und was GOTT
gebunden hat (zusammengefügt), sollen Menschen nicht
scheiden (trennen, auflösen)!“ (Evangelium von
Matthäus 19,5-6)
„Wer
sich von seiner Frau trennt und eine andere heiratet,
begeht Ehebruch gegenüber seiner ersten Frau!“ (Evangelium
von Matthäus 10,8-12) Die
gültig geschlossene und vollzogene Ehe kann durch keine
menschliche Gewalt und aus keinem Grunde, außer durch
den Tod, aufgelöst werden" (can. 1141).
Dem
Gebot gegenüber - "Du sollst nicht Unkeuschheit
treiben, nicht ehebrechen!", rechtfertigt, preist
und propagiert die Freimaurerei jede Art der
Unkeuschheit wie vorehelichen Geschlechtsverkehr,
Selbstbefriedigung, Pornographie und jede Perversität
bis zur Rechtfertigung der Handlungen wider die Natur
und sogar den Kindersex.
Auch in der Ehe gilt das Gebot der Keuschheit. In der
Enzyklika HUMANAE VITAE heißt es: "In Hinsicht auf
die instinkthaften Triebe und Leidenschaften bedeutet
verantwortliche Elternschaft die notwendige
Beherrschung, die Vernunft und Wille über sie ausüben
müssen."
Heutzutage will man sogar kirchlicherseits den Menschen
einreden, die Fortpflanzung sei nicht der einzige Zweck
des Geschlechtsverkehres. Es ist erstaunlich, daß sich
auch Theologen (sogenannte Gottesgelehrte) dazu hinreißen
lassen, den Eheleuten die Fleischeslust als etwas
Positives darzustellen. Man spricht von "natürlicher
Geburtenplanung", gemeint ist Kinderverhütung. Es
hat den Anschein, als ob die Wollust das höchste und
erstrebenswerteste Gut auf dieser Erde ist. Der Mensch wäre
damit das einzige Wesen, das der Sinnlosigkeit einen
Sinn verleiht. Denn der Geschlechtsverkehr, der die
Fleischeslust sucht und bewußt die Zeugung eines Kindes
verhindert, ist pervers! Geht etwa ein Mensch mit seiner
Geiß zu einem Geißbock, wenn die Geiß in der Zeit
ist, wo sie nicht empfangen kann? Hält sich etwa ein
Bauer 30 Kühe, denen er täglich die Antibabypille ins
Futter gibt, und drei Stiere, die er jede Woche über
die Kühe gehen läßt, damit sie ihren Spaß haben?
Seine Nachbarn werden sagen, dieser Bauer ist verrückt!
Wir geben uns die größte Mühe, damit unsere Kühe Kälber
bringen und Milch, und dieser Bauer tut genau das
Gegenteil.
Aber wenn Menschen so handeln, dann nennt man das auch
noch "Liebe" oder "verantwortete
Elternschaft!"
Jede Hündin beißt den Hund solange weg bis sie
empfangsbereit ist. In der ganzen Schöpfung Gottes
finden wir kein Wesen, das im Fortpflanzungsbereich
ungeordnet ist. Nur der Mensch meint, daß seine
Unordnung auf diesem Gebiet in Ordnung sei.
Es wird doch niemand gezwungen zu heiraten. Wer nicht fähig
ist, eine Familie zu gründen, zu ernähren und ihr eine
angemessene Behausung zu schaffen, der kann doch ledig
bleiben. Wenn aber jemand heiratet, dann soll er auch
das tun, wozu die Ehe da ist, und was er einmal am
Traualtar versprochen hat.
Gesegnet sind die Familien, in denen der Glaube und das
Vertrauen an die göttliche Vorsehung alles lenkt. Das
sind die gesündesten, die blühendsten und glücklichsten
Familien, wenn sie in der von Gott gewollten Weise ihre
Ehe leben und gestalten. Diese Familien können ganz
sicher sein, daß Gott hält, was er verspricht.
Natürlich erfordert eine große Familie auch große
Opfer. Aber kann einer ermessen, was die Ruhe des
Gewissens wert ist? Wo sind die schönen
patriarchalischen Familien, in denen der Herr wohnt, wo
ER geehrt, geliebt und wo IHM gedient wird, und die
alles Gute von IHM erhalten?
Es heißt doch: "Wirf deine Sorgen auf den
Herrn!" ER wird eurem Mahle vorstehen, nachdem ER
euch Gesundheit und Arbeit gegeben, und dadurch für den
nötigen Lebensunterhalt gesorgt hat. ER wird eure
Kinder behüten und wird die Besten erwählen als Hüter
Seines Heiligtums und wird aus ihnen Seine engsten
Freunde machen.
Gottes Urteil über jene Eltern, die IHN durch die
Befolgung Seiner Gesetze geehrt haben, wird sehr
wohlwollend sein und ihre Glorie im Himmel wird darin
bestehen, daß sie von ihren Kindern wie von einer Krone
umgeben sind. -
Sie kennen gewiß alle die Heilige Birgitta von
Schweden. Als ihr Gatte gestorben war, bat sie Jesus, er
möge ihr doch sagen, was sie für ihren Mann tun könne,
damit er bald aus dem Fegefeuer erlöst würde. Jesus
sagte: Du kannst nichts für deinen Mann tun, er ist
schon bei mir. "Was?" sagte Birgitta, "er
ist schon bei Dir?" - Jesus: "Und ich werde
dir auch sagen warum: Immer, wenn du ihm sagtest, daß
ein neues Kind unter deinem Herzen entstanden sei, hat
er sich enthalten; und darum ist er jetzt schon bei mir
im Himmel!" -
Noch ein Wort zur Sterilisation:
Welch abscheuliches Verbrechen ist es, wenn sich
Millionen Frauen selbst verstümmeln, indem sie sich
sterilisieren lassen oder gewaltsam sterilisiert werden.
Und wieviel Männer lassen sich zu Eunuchen machen, so
daß sie zwar noch den Geschlechtsverkehr ausüben, aber
keine Kinder mehr zeugen können, denn sie sind keine Männer
mehr.
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