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Maria Myrtha

Botschaften 2004

Myrtha-Maria, eine Sühneseele für katholische Bischöfe und Priester.

   
   





 

  
Botschaften 2004   

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Januar bis März

Drangsal, Schmerz, Elend werden jetzt gross werden

Dienstag, 6. Januar 2004 FEST DER HEILIGEN DREI KÖNIGE

Myrtha: "Mutter, Mutter, nein Mutter, nein Mutter, nein Mutter, Du, Du hast uns so lange auf diese schweren Stunden vorbereitet, die jetzt eingetreten sind. Ja Mutter, der Zornesbecher Gottes ist am Überlaufen. Und dieser Zorn, der in diesen Becher gefüllt worden ist mit Sünde, mit furchtbarer Schuld wird jetzt auf diejenigen zurück fließen, die ihn gefüllt haben.

O Mutter, viele wird er treffen, Bischöfe und Priester mit ihren Herden, die im Stolz verharren und die Worte, die Du gesagt und zur Umkehr aufgerufen hast, nicht angenommen haben. O Mutter, dieser Stolz wird jetzt ins Verderben führen. Doch Du bittest uns, so wie der Stern von Bethlehem diesen Weisen vorangegangen ist, so sollen wir in dieser furchtbaren Finsternis, die schon angebrochen ist, das Licht sein. Die Zeichen haben begonnen und es werden noch viele folgen. Viel Schmerz folgt. Du bittest uns, in Treue auszuharren und wachsam zu sein. Denn der Satan wird jetzt noch mehr versuchen, auch die kleinen treuen Herden zu zersprengen, Unfrieden zu bringen und sie zu zerstören.

Doch wenn wir immer würdig die heiligen Sakramente empfangen, dann werden wir Licht sein und den engen Weg an Deiner Hand weiter gehen können, wenn wir darum bitten. Drangsal, Schmerz, Elend werden jetzt groß werden.

Du bittest auch die letzten treuen Bischöfe und Priester, dass sie ausharren und sich nicht durch Mitbrüder verführen lassen, die zu Dienern des Bösen geworden sind, die Irrlehren verbreiten, die Heilige Schrift verdrehen, um nach dem Mund derer zu reden, die sie nachher ehren und anerkennen.

Ja Mutter, die ewige Wahrheit gilt von Anfang bis in Ewigkeit. Nichts darf daran verändert werden. Und das, was sie immer wieder verkünden, dass sie der Zeit angepasst werden müsse, ist alles Lüge, große Lüge. O, wie ist der Zorn Gottes groß. Doch Seine Barmherzigkeit liegt noch für all jene bereit, die umkehren und Busse tun. Wehe diesen Dienern, die ihren Auftrag nicht erfüllen und mithelfen, dass so viele Seelen ins Verderben gehen und sie von der Schuld, von dieser furchtbaren Krankheit der Seele, ja sogar vom Tod nicht heilen. Ihnen ist doch die Kraft und die Macht gegeben, diese Seelen zu retten.

Aber sie erfüllen diesen Auftrag nicht mehr. Ja, sie haben sich in diesen heiligen Tagen mitschuldig gemacht, dass so viele Seelen in neue, schwere Schuld gefallen sind, weil sie in schwerer Sünde den Leib und das Blut des Herrn empfangen haben und sich so das Gericht gegessen und getrunken haben.

Ja Mutter, Du bist so traurig. Du bist jetzt so lange gekommen und wolltest helfen. Du hast gebeten, gemahnt und getadelt, ganz besonders auch die vielen Priestersöhne. Doch sie lachen über Dich. Sie glauben nicht. Sie folgen dem, der sie verblendet. Verblenden kann "er" nur, wenn der Stolz Besitz ergriffen hat, wenn keine Demut herrscht und wenn nur noch wenig gebetet wird. Sie sind zu Dienern der Welt geworden. Doch, das irdische Leben wird vergehen. Nur die Seele, der Geist wird weiter leben. Wehe jenen, wehe jenen, durch die diese Schuld gekommen ist, weil sie die Wahrheit nicht mehr gelehrt und den Dienst am Altar nicht mehr vollbracht, sondern Mietlinge berufen, sich mit ihnen umgeben, die auch keinen Glauben mehr haben. Wie kann ein Blinder Blinde führen? O Mutter, noch einmal bittest Du uns, auszuharren. Ja Mutter, beten, wachsam bleiben, treu bleiben. Denn jetzt, jetzt haben die Stunden der Drangsale begonnen. Und noch einmal sagst Du: 'Der Zeichen werden noch mehr werden.' Beten, beten, sühnen und leiden. Zu jeder Stunde bereit sein. Denn bald könnte es die letzte sein (Myrtha sagt dies schluchzend).

Myrtha weint sehr.

Myrtha: "Mutter, Mutter, O Mutter, hilf doch Du. Auf Dich hören doch der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. O Mutter, lass uns nicht allein. Lass uns nicht allein, denn auch wir werden von den eigenen Brüdern und Schwestern verfolgt werden. O mein Gott, erbarme Dich. Erbarm Dich. Auch wir sind schwache Sünder.

Pater Pio, Bruder Klaus, Schwester Faustina. Ihr schweigt. Ihr schweigt. Nein. - Nein."

Myrtha: "Mutter, lass uns nicht allein. Lass uns nicht allein. Sonst gehen wir unter. Jesus. O Jesus. Wie reden sie über Dich. Wie verleugnen sie Dich. Für viele bist Du nur Mensch, aber nicht Gott. Wärest Du für sie Gott, würden sie vor Dir auf die Knie fallen und Dich, Dich wieder anbeten und verherrlichen. Sie reden von Dir wie von einem sündigen Menschen und glauben so, ihre Sünden rechtfertigen zu können. O wie furchtbar, wie furchtbar wird dieses Gericht sein. (Myrtha weint sehr)

Leiden, Mutter, leiden, leiden.

(Myrtha weint und schluchzt still vor sich hin.)

Es beginnt das schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

 

 

 

Eine große Übermacht hat das Abendland überflutet und wird jetzt dann Besitz ergreifen

Dienstag, 20. Januar 2004

Myrtha ist wieder da, geschwächt von der überstandenen Grippe. Schon lange vor der heiligen Messe beginnt das schwere seelische Leiden. Myrtha stöhnt und schluchzt. Und immer wieder: Nein, nein, nein... Wie der Priester herein kommt und sie segnet, wird er verbal angegriffen und dann stürzt Myrtha auf den Boden. Sie bekommt wieder Kraft zum Aufstehen und darf dann ruhig, gestärkt durch den Priestersegen, wieder hinknien.

"Mutter, Mutter, O Mutter, jetzt ist es dann so weit, jetzt ist es dann so weit, Mutter, dass das ganze christliche Abendland den Herrn verrät. Sie machen gemeinsame Sache mit den Irrlehrern und ihren Irrlehren, mit fremden Göttern. Ja, sie öffnen die Tore und geben den Verfolgern Einlass. Ja Mutter, sie schauen zu, wie Irrlehrer Häuser errichten und schauen zu, wie die Tempel Gottes verwüstet, leer werden, ja sogar verkauft und weltlichen Dingen zur Verfügung gestellt werden.

Sie verlassen die Tempel Gottes, die einst Gott geweiht worden und geben sie preis. Wo sind diese Apostel? Wo ist das Volk, das kämpft für Gott? Wie wenige sind noch übrig geblieben. Nur dort wird der Herr Wohnsitz nehmen, wo treue Wächter Sein Heiligtum verteidigen und Sorge haben, ja Mutter, auch für jene Sorge haben, die darin beten und Zuflucht finden. Ja Mutter, die Apostel und so viele Christen sind für die Wahrheit, für die ewige Wahrheit und für ihren Gott in den Tod gegangen.

Und heute? Heute werden sie zu Verrätern. Sie wollen Gott nicht mehr dienen. Sie machen gemeinsame Sache mit den Irrlehrern und ihrem Volk. O Mutter, was wird noch kommen? Es wird Blut fließen. Denn die letzten treuen Christen werden verfolgt werden, sogar von eigenen Mitbrüdern.

O Mutter, wie bist Du traurig. Es sind doch so viele Zeichen: Immer mehr Krankheiten, Seuchen, Elend und Not. Ja sogar die Natur erhebt sich gegen die Freveltaten, die der Mensch vollbringt. Darum bittest Du, O Mutter, Du bittest ganz besonders auch Deine treuen Priestersöhne, die noch übrig bleiben: Verteidigt und bewacht das letzte Heiligtum Gottes. Nur dort wird Er noch gegenwärtig sein. Nur dort werden noch Gnaden durch die heiligen Sakramente fließen, die stärken und retten können.

Doch der Irrtum ist so groß. Eine große Übermacht hat das Abendland überflutet und wird jetzt dann Besitz ergreifen. Aber so viele Bischöfe, Priester, Mietlinge und so viele vom verblendeten Volk tragen die Schuld an diesem Zustand. Sie verteidigen den Herrn nicht. Nein, feige weichen sie zurück. Und Du musst es noch einmal sagen: Sie machen gemeinsame Sache mit den Irrlehrern und ihren Anhängern. Sie dienen fremden Göttern.

O Mutter, wie furchtbar wird das werden. Du rufst doch immer wieder auf und sie hören nicht auf Dich.

Ja Mutter, so wie Du es gesagt hast: Bald geht Deine Mission zu Ende. Du kannst nicht mehr kommen, nur noch, O Mutter, nur noch, um die letzten Treuen zu stärken, ihnen zu helfen, sie an der Hand zu nehmen, wenn sie Dich darum bitten und sie durch das furchtbare Jammertal zu führen.

Beten, sühnen und leiden. Zu jeder Stunde bereit sein. Beten für die vielen Seelen, die verführt worden und ohne eigene Schuld auf Abwege gekommen sind. Ja Mutter, so können noch Seelen gerettet werden. Aber wie Du sagst: Nur noch wenige Stunden bleiben übrig."

Myrtha: "O Mutter, warum, warum dieser Stolz? Warum diese Blindheit? O Mutter, Demut, nur die Demut macht sehend. Nur das Gebet schafft Verbindung mit dem Höchsten. Nur noch die Welt, die Welt herrscht mit seinem Herrscher. „Er" regiert. „Er" verführt. "Er" verleumdet. Und so viele fallen auf "ihn" herein. Sie wollen keine Opfer bringen.

O Mutter, so wie einst die ersten Christen, so wie einst die Apostel in die Katakomben gehen mussten und Türen verschlossen haben, so wird es jetzt dann auch geschehen. Doch der Herr verlässt jene nicht, die Ihm in Treue folgen und Opfer auf sich nehmen. Sein Heiliger Geist wird alle stärken.

 

 

Sie betreten Sein Haus in Lumpen und in Fratzen

Dienstag. 24. Februar 2004

Der Angriff des Bösen vor der heiligen Messe ist grausam. Myrtha leidet, stöhnt und immer wieder: "Nein, nein, nein ..., geh weg, geh weg, weg." Dann wieder lautes schmerzhaftes Stöhnen. Leiden! Leiden!

(Es ist Fastnachtsdienstag.)

Beim Eintreten des Priesters wird er verbal angegriffen. Dann fällt Myrtha auf den Boden. Der Priester betet, segnet. Myrtha wird ruhig und kann sich wieder still niederknien.

"Mutter, Mutter, O Mutter, ja Mutter. Deine Trauer ist so groß und Dein Schmerz so tief. Ja Mutter, der vielen Zeichen kommen immer näher und bald werden sie auch uns treffen.

Ja Mutter, denn so vieles geschieht und Gott wird beleidigt, dass es ein Gräuel ist. Ja Mutter, o Mutter, ja, was in diesen Tagen wieder geschieht, bringt das Maß noch mehr zum Überlaufen. Ja Mutter, wenn einer von uns irgendwo eingeladen ist, dann zieht er die schönen Kleider an und gibt dem Gastgeber die Ehre. Doch wie geschieht es dem Allmächtigen, der im Tabernakel, in der heiligen Eucharistie gegenwärtig ist? Sie betreten Sein Haus in Lumpen und in Fratzen. Sie beugen kaum ein Knie. So furchtbar wird der Herr beleidigt. Und die Wächter, die Wächter, die über das Heiligtum Gottes wachen sollten, schauen zu und öffnen sogar noch die Tore, sodass der Herr beleidigt wird.

Wehe diesen Wächtern. Der Herr wird sie vertreiben. Er wird sie hinweg nehmen. Denn das wird Er nicht mehr dulden. O Mutter, ja Mutter, wir haben uns schon gefragt: Warum ist nicht schon alles geschehen, das Du immer wieder verkündest und uns mahnst? Ja, Du möchtest uns jetzt das sagen, warum:

Es gibt so viele Beter, die leiden und sühnen, auch im Verborgenen. Um ihretwillen hat der Herr die Zeit der Barmherzigkeit immer wieder verlängert. Doch der vielen Beter, Sühnenden und Leidenden werden immer weniger. Denn viele hat der Herr schon heimgeholt in die Ewigkeit. Und darum können diese Seelen nicht mehr leiden und opfern. Wohl bitten sie den Herrn um das Erbarmen.

Doch jetzt gehen diese Stunden zu Ende. Die Gerechtigkeit Gottes wird auf all die Stolzen herein brechen, die nicht zur Umkehr bereit sind. Und...

O Mutter, Deine Tränen. Denn viele von Deinen Priestersöhnen werden mit umkommen, weil sie zu Verrätern geworden sind und so viele Seelen mit in den Abgrund reißen.

Darum rufst Du uns auf, noch mehr wachsam zu sein, immer Deine Hand zu ergreifen und uns festzuhalten und so lange es uns noch möglich ist, die heiligen Sakramente würdig zu empfangen und zu jeder Stunde bereit zu sein, wenn der Herr eingreift. Dann werden nur noch wenige übrig bleiben.

O Mutter, Du hast schon gesagt, bald geht die Zeit zu Ende, in der Du kommen konntest, in der Du helfen wolltest, in der Du gebeten, ja gefleht und getadelt hast. Ganz besonders bist Du für Deine vielen Priestersöhne gekommen. Doch, nur wenige hören auf Dich und nehmen Deine Botschaft an.

O Mutter, darum, ja Mutter, den engen Weg nicht verlassen. Denn die Verwirrungen werden immer größer. Die Irrlehrer und die vielen Mietlinge werden das Heiligtum Gottes in Besitz reißen. Aber der Herr wird sich von all diesen furchtbaren Orten entfernen. Er wird im Verborgenen Wohnung nehmen, ja Mutter dort, wo Ihm noch die Ehre gegeben wird, wo Seine Wahrheit verkündet, Sein Vermächtnis noch würdig und im wahren Glauben gegenwärtig gesetzt wird. Dort wird Er verweilen, bis die Reinigung vorbei ist.

Dann wird wieder der neue Samen aufgehen. Denn Er wird ihn in diesen Nächten bewahren.

Und, ja Mutter, wir dürfen mithelfen, wie Du schon einmal gesagt hast, ihn zu nähren und zu tränken durch unsere Tränen, durch unsere Opfer. Ja Mutter, jetzt noch ausharren und den Glauben nie verlieren, den Heiligen Geist um Seinen Beistand bitten. Er wird uns begleiten. Und Du sagst wieder: One Kreuz keine Auferstehung. Beten, beten, beten, sühnen und leiden, dass noch Seelen gerettet werden können."

Myrtha: "O Mutter, die furchtbare Blindheit, diese Blindheit und Verstocktheit durch den Stolz.

O Mutter, der Stolz, die Frucht Satans hat Besitz ergriffen. Und doch, O Mutter, Gott wird jetzt eingreifen und diese Reinigung wird schmerzvoll sein. Denn noch mehr Seuchen, Krankheiten, Not und Hunger werden herein brechen. Und bald wird es auch uns treffen.

O Mutter, nur Bekehrung, nur Umkehr können noch retten. Doch diese Zeit, diese Stunden gehen zu Ende.

O Gott, erbarm Dich, erbarm Dich, denn wir wissen nicht, was wir tun. Hab Erbarmen, hab Erbarmen."

"Pater Pio, Pater Pio, O Pater Pio. Bald, bald könnt ihr uns nicht mehr begleiten. Denn wie es die Mutter sagt: Die Stunden gehen zu Ende. Du rufst ganz besonders deine Mitbrüder auf: Kehrt um! Führt eure Herden zum Umkehren. Tut Busse, bevor es zu spät ist.

Und die letzten treuen Mitbrüder bittest du: Bleibt treu! Verratet den Herrn in Seiner ewigen Wahrheit nicht. Harrt aus! Denn ihr werdet das Kreuz für viele eurer Mitbrüder, die es von sich geworfen haben, tragen müssen. Treu bleiben! Ja Pater Pio, treu bleiben! Der Lohn wird groß sein."

Myrtha: "O mein Gott, Du hast die Mutter um zu helfen und um aufzurütteln geschickt. Aber so viele Ohren haben sich verschlossen. O mein Gott, Barmherzigkeit für all jene die noch umkehren, aber Gerechtigkeit für die vielen Stolzen, die nicht auf Dich hören wollen, die dem Satan und seiner Welt sich verschrieben haben.

O nein! O Gott, Du willst doch nicht, dass nur eine Seele verloren geht. Hab doch noch Geduld. Hab doch noch Geduld. O ja, Du zwingst niemanden, so wie Du auch den Judas nicht gezwungen hast. Jedem lässt Du den freien Willen, sich zu entscheiden für Dich oder für die Finsternis."

 

 

Ihr habt nicht zu wenig Priester, sondern zu wenig Hirten

Dienstag, 2. März 2004

Beim Eintreten des Priesters schnellt Myrtha in die Höhe und greift ihn kräftig verbal mit verzerrtem Gesicht an. Der Segen des Priesters besiegt den Satan. Myrtha fällt auf den Boden und wird ganz ruhig. Dann steht sie auf, schaut erstaunt um sich, was wohl geschehen sein mag. Und still kniet sie sich zum Gebet hin.

"Mutter, Mutter, O Mutter, voller Trauer willst Du uns heute sagen, wo Gott beleidigt wird und wo Dir so Schmerzen bereitet werden.

Ja Mutter, wenn ein Gastgeber Gäste einladet, kommen die Gäste sauber gekleidet, begrüßen den Gastgeber, bringen ein Geschenk mit und bedanken sich, wenn sie wieder gehen.

Doch was geschieht im Hause des heiligsten Gastgebers im Tabernakel, in der Eucharistie? Sie betreten das Haus in Lumpen und Masken, mit Geschrei und Lärm, beschmutzen das Haus und kehren dem Gastgeber den Rücken zu. O Mutter, und die Wächter, die Hausverwalter? Sie lassen das zu und machen sogar noch selber mit.

Doch der Gastgeber wird die untreuen Verwalter, ja, die Hausmeister, entfernen und durch andere ersetzen, die Sorge tragen und schauen, wie die Gäste das Haus betreten. Ja Mutter, jetzt möchtest Du uns noch von den Hirten und Herden etwas sagen: Ein guter Hirte führt die Schafe auf gute Weide und behütet sie. Er schaut, dass sich keines verirrt, sich keines durch Unkraut vergiftet, ja krank wird.

Nein. Ein guter Hirte bringt die Schafe in Sicherheit, vertraut sie einem Hirten an, den Er berufen hat, damit er sie vor Unheil und Krankheit bewahrt. Der gute Hirte geht und sucht die kranken Schafe. Er sucht auch die jungen, kleinen Schäflein, die sich im Gestrüpp verheddert haben. Er bringt sie zurück und heilt sie. Er entfernt die wilden Böcke, welche die guten Schafe in die Irre leiten. Die Kranken wird er sammeln, um sie zu heilen und um sie wieder zu den Gesunden zurück zu führen. Denn der gute Hirte weiß, wie er die Schafe heilen kann.

Doch, wie ist das mit diesen vielen Seelen, die in die Irre gegangen sind? Gehen die Hirten ihnen nach und holen sie zurück, um sie zu heilen? Sie hätten ja die Kraft und die Macht dazu. Doch, sie schauen zu und unternehmen nichts. Ja Mutter, wie oft hast Du schon gesagt: Der Herr hat die heiligen zehn Gebote als Schutzwall gegeben, damit die Herden vor dem Verderben geschützt sind. Doch die Herden ohne gute Hirten gehen ins Elend. Sie verdursten. Sie verhungern. Sie werden vergiftet und gehen zugrunde.

Ja Mutter, wie furchtbar wird das für jene Hirten sein, die ihren Auftrag, ihre Pflicht nicht erfüllen und zuschauen, wie die Herden, die ihnen anvertraut worden sind, zugrunde gehen. Sie hätten helfen und sie zurück frühren können. Ja Mutter, darum ist die Klage unberechtigt: Ihr habt nicht zu wenig Priester, sondern zu wenig Hirten. die treu bleiben und den Herrn nicht verraten.

Ja Mutter, diesen wird verwehrt, ihre Hirtenpflicht zu erfüllen. So weit ist es gekommen, dass kranke, verwilderte Schafe die Hirten führen. Und nicht umgekehrt. O Mutter, wie groß sind diese Sünden und diese Beleidigungen Gottes! Er wird das nicht mehr dulden. Er wird jetzt reinigen. Es werden nur noch wenige Hirten und Schafe übrig bleiben. Diese wird der Herr bewahren, damit ein neuer Same aufgehen kann und treue Hirten ihn pflegen und heran ziehen. Erst dann, wenn die heiligen zehn Gebote wieder gelehrt und verkündet werden, erst dann kann wieder eine gesunde, ja eine gesunde Ernte heran wachsen. Jetzt ist alles nur Leere und Spreu und Unkraut.

Doch gibt es noch Same, der fast erstickt wird. Der Herr wird ihn nicht verderben lassen. Er wird sorgen, dass er wieder aufgehen kann. Aber zuerst muss das, was den Samen ersticken will, verbrannt und vernichtet werden.

Darum bittest Du uns, O Mutter, treu zu bleiben, den engen Weg nicht zu verlassen, dort zu bleiben, wo wir geschützt sind: Vor dem Tabernakel. Ja Mutter, bald, bald wirst Du nicht mehr kommen können. Du bist ganz besonders für die Bischöfe und Priester gekommen. um ihnen zu helfen, ihnen zu sagen, welches ihre Aufgabe ist und was sie versäumen. Voll Liebe bist Du gekommen. Aber wie wenige hören auf Dich. Du wirst verlacht. Du wirst nicht mehr ernst genommen. Ja, sie verleugnen sogar Deine Jungfräulichkeit.

O Mutter, wie wird so der Herr, Dein göttlicher Sohn beleidigt. Doch: Auf die Zeichen achten. Auf die vielen Zeichen achten, sie erkennen und zu jeder Stunde bereit sein. Denn jede könnte die letzte sein."

Myrtha: "O Mutter, verlass uns nicht. Bleib doch noch da. Verlass uns nicht. Du hast doch gesagt, Du würdest uns festhalten, wenn wir Dir die Hand geben. Und darum, O Mutter, wird der Glaube geprüft werden. Groß und schwer wird er geprüft werden. Aber der Herr wird uns durch die heiligen Sakramente stärken, wenn wir sie würdig empfangen. Die Opfer werden groß werden, um die Orte noch zu finden, wo der Herr gegenwärtig ist, in Seinem Heiligtum.

Beten, ja Mutter beten und sühnen, treu bleiben, treu bleiben. Von der ewigen Wahrheit nichts preisgeben, sondern sie verkünden, so lange wir sie noch verkünden können. Der Heilige Geist wird uns die Kraft und den Mut geben. Doch wir müssen bereit sein und die Gnaden annehmen.

Denn eine große Gnade ist es , dass wir die ewige Wahrheit noch kennen dürfen, wie man sie uns gelehrt hat, Darum ist es unser Auftrag und unsere Pflicht, alles weiter zu geben, so wie es in unserer Macht steht und wie es der Herr will.

Keine Menschenfurcht darf uns hindern, das Gute, das Heilige, das Ewige zu verkünden.

O Gott, erbarm Dich unserer Schwachheit. Hilf uns, dass wir das erfüllen, was Du von uns willst und verlangst. Denn alles geschieht zum Heil von so vielen Seelen und von uns selber."

"Pater Pio, Pater Pio, heute bittest Du uns wieder, für die Bischöfe und Priester zu beten, für jene, welche noch die Wahrheit verkünden, dass sie nicht zerbrechen und nicht der Menschenfurcht anheim fallen.

Für jene Priester beten, die noch das heilige Opfer, das Vermächtnis des Herrn so feiern, wie es der Herr gegeben hat, damit auch sie standhaft bleiben. Aber auch für jene Priester und Bischöfe beten, die dem Irrtum verfallen sind, die der Stolz blendet und darum keine Demut mehr finden, damit sie die Gnade, die der Herr immer wieder schenkt, doch erkennen mögen und ihr folgen.

Aber der Stolz und die Eigenmacht sind die Frucht Satans. Und das will "er": "Er" glaubt, die Kirche so zerstören zu können. Doch "er" wird es nicht können. Denn bald wird ihm die Mutter Christi das Haupt zertreten. Beten und sühnen, damit vorher noch Seelen gerettet werden können.

Ja, Pater Pio, Du weißt, wie ein Priester vor dem Herrn Rechenschaft ablegen muss. Und diese Rechenschaft wird groß sein."

Myrtha: "Mein Gott, erbarm Dich, erbarm Dich. Schenk Du Gnaden, so viel Gnaden, für jede Stunde, dass Seelen gerettet werden können. Noch viel mehr, O Gott! Lass keine Seele verloren gehen. Du bist doch für alle gestorben, um alle zu erlösen. Doch Du tastest den freien Willen nicht an. Jeder muss allein entscheiden für Dich, O Gott oder für die Mächte der Finsternis."

Es beginnt das schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

 

 

Weil die zehn Gebote nicht mehr gelehrt werden, herrscht Chaos, Krieg, Not, Hunger und Tod

Dienstag. 9. März 2004

Wieder greift der Satan lange vor der heiligen Messe Myrtha an. "Er" plagt und beunruhigt sie, sodass sie laut stöhnt, klagt, schwer atmet und immer wieder: "Nein, nein, nein, o nein."

Wie der Priester herein kommt, geht sie mit verbalem Angriff auf ihn los mit: "Du verdammter Saupfaff, du."

Dann fällt sie auf den Boden und wird durch den Segen des Priesters wieder ganz ruhig.

(Es sei wieder einmal in Erinnerung gerufen, dass Myrtha vor Jahren von der Muttergottes angefragt wurde, ob sie bereit wäre, für die Existenz Satans Zeugnis zu geben, nachdem selbst kath. Priester und Professoren die Existenz des Teufels zu leugnen begannen. Myrtha hat ja gesagt, ohne sich vollkommen bewusst zu sein, welche zusätzliche Leiden das für sie bringen wird.)

"Mutter, Mutter, O ja Mutter, Mutter, heute möchtest Du etwas erklären, damit wir es noch besser verstehen.

Ja Mutter, wir beten um Priester, um geistliche Berufe. Das ist Gut und recht. Doch zu allererst müssen wir für die Bischöfe und Priester beten. Denn sie sind es, die den Auftrag Gottes die ewige Wahrheit zu lehren, zu lehren und zu verkünden, erfüllen müssen. Und das fängt schon beim Kind an. Doch, wenn das unterlassen wird, wo ist bei jenen der Glaube, aus denen nachher ein geistiger Beruf sollte hervor gehen können? Nein! Gelehrt muss werden, schon die Kinder! Und daraus, ja Mutter, daraus geht es auch um das heilige Sakrament der Ehe und der Priesterweihe.

Von der Ehe hat Gott gesagt: 'Was auf Erden gebunden ist, wird auch im Himmel gebunden sein.' Wir wissen, wenn eine solche Ehe zerstört wird, ja Mutter, dann dürfen sie nicht mehr die heilige Eucharistie empfangen. Aber was geschieht, wenn ein Priester den Bund mit Gott bricht? Verzichtet er auch auf das heilige Sakrament der Eucharistie? Nein. Er sündigt weiter, wie wenn alles in Ordnung wäre.

Zur Ehe: Wenn ein Partner stirbt, ist diese Ehe zu Ende. Denn sie ist von Menschen geschlossen. Doch wenn ein Priester mit dem allmächtigen Gott einen Bund schließt, bleibt er geschlossen bis in Ewigkeit. Denn Gott lebt ewig: Du bist Priester in Ewigkeit.

Damit in einer guten Ehe die Kinder geborgen heran wachsen können, braucht es gläubige Eltern. Doch wenn sie nicht gelehrt werden, wie sollen sie das weiter geben können? Kann ein Blinder Blinde führen?

O Mutter, so wie das Kind an der Hand der Mutter oder des Vaters laufen lernt, so soll das Kind auch im Glauben heran wachsen können. Sonst erfriert der Same und geht zugrunde. Doch wenn der Same gelehrt wird, was Christ sein ist, kann ihn nachher der Priester hegen, pflegen und nähren in den heiligen Sakramenten. O Mutter, so vieles verdorrt. Glauben und Christ sein kann man nicht von einem Tag auf den andern. Das muss gelehrt und gelebt werden. Das ist das, was heute fehlt. Und - , wo ist der Ursprung? Dort, wo die Bischöfe und Priester nicht besorgt sind, dass schon den Kindern und ihren Eltern gelehrt wird, was der Glaube an die ewige Wahrheit, was die heiligen Sakramente sind.

Ja Mutter, darum rufst Du uns noch einmal auf, auch für die Bischöfe und Priester zu beten, damit sie das erfüllen. Denn wenn sie das nicht tun, trifft sie große Schuld an dieser Menschheit, die den Glauben nicht mehr kennt und verloren hat. Das ist ganz zu aller erst ihr Auftrag: Zu verkünden und zu lehren ganz besonders die heiligen Zehn Gebote, die der Herr als Schutzwall und als Ordnung gegeben hat.

Weil das nicht mehr gelehrt wird, herrscht Chaos, Krieg, Not, Hunger und Tod. Beten, sühnen und leiden, dass der neue Same, der immer wieder entsteht, aufwachsen darf und nicht zugrunde gehen muss. Ja Mutter, das ist auch unsere Aufgabe, zu beten, zu sühnen und zu leiden für die Bischöfe und Priester, die schon da sind und aber auch um Berufungen.

Ja Mutter, sonst -- , o Mutter, geht die ganze Menschheit zugrunde.

O Mutter, ja, so viele Priester sind einst durch einen gläubigen Priester der ihnen Vorbild war, hervor gegangen. Durch sie haben sie ihre Berufung noch mehr erkennen können und sich daran gefreut, den Dienst für den Allerhöchsten tun zu dürfen. Doch, wo sind heute diese Vorbilder? Ist es nicht auch die Jugend, die Vorbilder sucht? Wo können sie sie noch finden?

O Mutter, Mutter, Du bist so traurig. Denn Du bist doch ganz besonders gerade für die Bischöfe und Priester gekommen. Und gerade sie sind jene, so viele von ihnen, die nicht auf Dich hören. Ja Mutter, verlass uns nicht."

Myrtha: "Nein, lass uns nicht untergehen.

(Myrtha weint sehr)

O Mutter, bitt Deinen göttlichen Sohn, bitt Ihn, bitt Ihn, dass immer noch Seelen da bleiben dürfen, um Sühne zu tun und um zu beten. Denn Du hast doch gesagt, es werden immer weniger, weil Gott schon so viele heimgeholt hat. Doch, O Mutter, der Plan Gottes wird sich erfüllen. Aller Widerstand, der sich gegen Ihn erhebt, wird zerschmettert werden.

Mutter, jetzt wirst Du dann kommen und der Schlange das Haupt zertreten. Doch zuerst wird noch vieles geschehen. Noch viele Zeichen werden kommen. Aber nur wenige werden sie beachten. Denn der Stolz, der furchtbare Stolz hat die Herzen zu Stein gemacht. Der Stolz, der furchtbare Stolz, die Frucht Satans.

Doch: Ausharren und treu bleiben."

"Pater Pio, Pater Pio, die Bitte der Mutter erfüllen. Sonst, sonst ist es bald zu spät. Pater Pio, Du hast schon einmal gesagt: Ein Priester wird große Rechenschaft ablegen müssen, über das, was er nicht tut."

Myrtha weint und schluchzt still vor sich hin.

Dann beginnt das schwere Sühnelleiden zur heiligen Messe.

 

 

Zum Opferaltar hat der Herr nur Seine Priester berufen

Dienstag. 16. März 2004

Lange vor der heiligen Messe greift der Satan wieder an. "Er" plagt und beunruhigt Myrtha. Immer wieder sagt sie: „Weg, weg, weg, - nein, nein, nein." Sie stöhnt und wehrt sich: „O nein, weg, weg, weg." Sie atmet schwer und erstickt fast. So schwer ist der Angriff des Bösen. Aber mehr lässt die Muttergottes nicht zu. Immer wieder stöhnt Myrtha schwer und wehrt den Bösen ab, der sie quält und rüttelt. Wie der Priester mit dem Auto heran fährt, bevor er ins Haus kommt, ruft sie: 'Weg, weg, o nein, o nein, gang e weg, gang e weg (gehe weg)" Wie der Priester in den Raum kommt: „Verschwind, du Pfaff, du Verdammter."

Dann stürzt Myrtha auf den Boden. Der Priester segnet und betet. Und jetzt kann sie

ganz ruhig wieder aufstehen und hinknien.

"Mutter, o Mutter, auch heute bist Du so traurig, Mutter. Denn Du wirst einige Dinge sagen, die Dich so traurig stimmen.

O Mutter, der Herr hat einst gesagt: 'Lasset die Kleinen zu mir kommen. Denn ihnen ist das Reich Gottes. Wer einem von diesen Kleinen Ärgernis gibt, dem wäre es besser, es würde ihm ein Mühlstein an den Hals gebunden und er in die Tiefe des Meeres versenkt. Ja Mutter, alles wird nur noch zum äußern Rahmen, ganz besonders jetzt dann in diesen Tagen, wo der Herr zum ersten Mal in die Seele eines solchen Kindes einkehrt.

Ja Mutter, ein einziger Tag. der aber nur für das Fest dient, für die Betriebsamkeit, alles nur für den Leib, aber nicht für die Seele. Niemand wird eine Blume pflanzen und sie nur einmal tränken. Dann verdorrt sie. So ist es auch mit der Kinderseele. Nicht nur einmal soll der Herr in diese Seelen einkehren können, sondern immer wieder neu, dass sie zu Gott heran wachsen kann.

Doch, wer erklärt diesen Kleinen noch das Geheimnis Gottes, die Heiligkeit Gottes und dass der Altar ein Opferaltar ist, das Heilige, im Haus Gottes! - Und was geschieht in diesen Tagen? Ja, sie umtanzen ihn. Sie erzählen Sachen, die mit der Heiligkeit Gottes nichts mehr zu tun haben. Das Vermächtnis? Wo verkündet man diesen kleinen Kindern noch die Wahrheit über das Vermächtnis des Herrn? Wohl wird von der Liebe geredet, aber nicht von dieser Liebe, die Gottes ist, die immer mehr, ganz besonders in diesen Kleinen ist.

Ganz besonders laden auch viele Bischöfe und Priester große Schuld auf sich, weil sie diesem Treiben zuschauen und nur schauen, dass der Leib zum Vergnügen kommt, aber die Seele vergessen wird, die Seele, die einst in die Herrlichkeit Gottes eingehen können muss.

Bischöfe und Priester sind berufen zu lehren, zu verkünden und das heilige Opfer jeden Tag darzubringen. Doch viele erfüllen ihre Aufgabe nicht mehr. Viele dienen nur noch der Welt.

Die Apostel sind gegangen, haben verkündet und gelehrt. Nein, keine Sitzungen, keine Versammlungen, nein, das nützt nichts. Sondern der Auftrag ist, zu den Herden zu gehen und nicht die Zeit mit störrischen Schafen zu verschwenden, die Schafe zu führen und nicht zu verführen.

Ja Mutter, der Herr ist traurig, furchtbar traurig, weil man Ihm die Kleinen vorenthält. Man muss auch die Eltern wieder lehren. Denn sonst gehen diese kleinen Pflänzchen zugrunde. Die Eltern sind es, die diese Kinder wieder zu den heiligen Sakramenten führen müssen. Aber wenn sie die Sakramente nicht kennen, wer soll es dann noch tun? Diese Kinderseelen werden nur durch Verdorbenes in Wort, in Ton und Bild genährt. Aber sie ernähren und führen sie nicht im Geheimnis Gottes.

Ja Mutter, der Herr wird nicht mehr lange zuschauen, wie Seine Kleinen verführt und Ihm ferngehalten werden. Darum rufst Du noch einmal auf, ganz besonders viele Bischöfe und Priester: Lehret, verkündet die ewige Wahrheit und feiert das heilige Vermächtnis des Herrn. Lehrt die Menschheit wieder, was der Opferalter für ein Heiligtum ist. Und dort hin hat der Herr nur Seine Priester berufen, das Opfer zu feiern. Alle andern sollen fern bleiben. Denn der Platz für diese ist nicht an diesem Ort.

Ja Mutter, darum bittest Du uns auch heute wieder, zu opfern, zu sühnen und zu leiden, damit die vielen Bischöfe und Priester ihren Auftrag erfüllen: Zu lehren, zu verkünden, das Opfer darzubringen. Das ist ihre Aufgabe. Alles andere ist weltliches Tun, das der Seele nur schadet und keinen Nutzen bringt.

Ja Mutter, so vieles wäre anders in dieser Welt. Von jener Stunde an, als viele Bischöfe und Priester nicht mehr gelehrt und verkündet haben, als die heiligen Zehn Gebote, welche die Ordnung schaffen in dieser Welt, nicht mehr gelehrt worden sind, von jener Stunde an ist das Verderben eingetreten.

O Mutter, o Mutter, wie furchtbar muss diese Verantwortung für jene Bischöfe und Priester einst sein, die sich nicht mehr um ihre Herden kümmern, sondern nur noch für die Belange der Welt. Kein reden, kein diskutieren! Das alles nützt nichts. Aber lehren und verkünden, damit der Glaube in diesen Seelen wieder erweckt wird.

Und wenn diese Seelen den Glauben wieder haben, die heiligen zehn Gebote wieder kennen, dann wird sich alles ändern. Doch - , das wird sehr schwer sein. Denn so vieles ist schon zugrunde gegangen und geht noch vermehrt zugrunde. So viele Kinder wären gute Samen. Aber er wird nicht gehegt und gepflegt, weder von vielen Geistlichen, noch von vielen Eltern, weil sie selber nicht mehr glauben.

Ja Mutter, nur noch Umkehr kann retten. Doch diese Stunden zur Umkehr sind gezählt"

Myrtha: „Mutter, o Mutter, nein Mutter, bitte Deinen göttlichen Sohn, bitt Ihn um Geduld. Nein, Er will doch nicht, dass Seelen verloren gehen. O Mutter, immer wieder hält Er Gnaden bereit. Aber Er zwingt keinen, sie anzunehmen. O Mutter, Mutter, der freie Wille! Wie schwach, wie schwach ist der freie Wille. Zu keinem Opfer mehr bereit.

(Myrtha weint und schluchzt.)

Nein ... ."

"Pater Pio, Pater Pio, du weißt: Priester! Priester in Ewigkeit. Du rufst alle deine Mitbrüder in dieser Welt auf: Tut Busse! Bekehrt euch! Erfüllt den Auftrag, den der Herr gegeben hat. Haltet das Heiligtum Gottes rein. Duldet nicht, dass Mietlinge den Opferaltar entweihen. Haltet das Heiligtum Gottes rein. Denn der Herr hat einst den Tempel gereinigt. Und wenn Er dann reinigt, wird das furchtbar sein. Denn der Tempel Gottes ist allein Sein Eigentum, Sein Haus. Er ist der Herr. Und wir sind Seine Gäste.

Pater Pio, du rufst noch einmal auf: Die Bitte der Mutter erfüllen und nicht zögern. Denn wie Sie es sagt: Bald ist die letzte Stunde zur Umkehr."

Myrtha: „Nein, nein, o mein Gott. Dieser furchtbare Stolz, dieser furchtbare Stolz. Das Werk Satans macht blind. O mein Gott, nur ein demütiges Herz kann erkennen, was der Wille Gottes ist. O mein Gott, schenk uns die Gnade der Demut. Und lass uns jeden Tag neu erkennen, dass wir Dir dienen, Dich ehren und verherrlichen. Und immer würdig Deine heiligen Sakramente empfangen. Sie geben uns die Kraft und zeigen uns den Weg, den Weg, der immer enger wird und voller Steine und Dornen ist. Doch, O Mutter, Du hast uns versprochen, wenn wir Dir immer die Hand entgegen strecken und Dich bitten, uns zu führen, wirst Du uns nie verlassen und uns durch diese furchtbare Nacht der Verlassenheit, von diesen vielen, vielen Zeichen, die jetzt noch kommen werden, führen und nicht verzweifeln lassen.

Nur durch das Kreuz zur Auferstehung, zum Licht in der ewigen Herrlichkeit."

Myrtha weint und schluchzt sehr. Das sehr schwere Sühneleiden zur heiligen Messe beginnt.

 

 

Denn sie haben Gott verraten

Dienstag, 23. März

Obwohl die heilige Messe erst um ½ 9 Uhr beginnt, fängt der Angriff des Bösen schon um 8 Uhr an. Myrtha wird beunruhigt, geplagt, körperlich, seelisch und geistig gequält, sodass sie laut stöhnt und abwehrt: "Nein, O nein, nein, nein " Der Stuhl wird gerüttelt und Myrtha atmet schwer. Beim Hereinkommen des Priesters, schießt sie auf und greift ihn mit verzerrtem Gesicht verbal an und stürzt dann auf den Boden. Wie immer beruhigt sie der Priestersegen, sodass sie ruhig aufstehen und hinknien kann.

"Mutter, o Mutter, Mutter, Deine Tränen, Mutter, Mutter, wie bist Du traurig. Ja Mutter, die Drangsale, die furchtbaren Drangsale werden jetzt größer werden. Du bist ja immer gekommen, um zu mahnen und zu bitten. Doch nur wenige haben auf Dich gehört. Ja Mutter, in diesen wenigen Stunden, die jetzt noch übrig bleiben, bittest Du ganz besonders Deine treuen Priestersöhne, besonders auch jene im Bischofsamt, welche die Gnade der Erkenntnis angenommen haben. Die Gnade der Erkenntnis kehrt nur bei jenen ein, die beten, in Demut sich ganz Gott hingeben und Seinen Auftrag so erfüllen, wie Er ihnen gegeben hat. Darum rufst Du diese Bischöfe auf: Verlasst eure Häuser, geht zu den kleinen Herden, tut mit ihnen Busse und kehrt um. Stärkt sie mit den heiligen Sakramenten, damit sie Kraft haben, um in diesen furchtbaren Stunden standhaft bleiben zu können.

Ja Mutter, nur noch wenige werden übrig bleiben, jene, welche die ewige Wahrheit verkünden und sie leben.

Ja Mutter, ganz besonders schlimm wird es jenen im deutschsprachigen Raum ergehen. Denn sie haben Gott verraten. Sie verwüsten das Heiligtum Gottes. Sie sind es, die größer sein wollen als Gott, die Ihm den Gehorsam verweigern, ja, Ihn sogar lächerlich machen.

O Mutter, darum rufst Du auf. Noch einmal sagst Du: Ihr Priestersöhne, geht zu euren Herden. Stärkt sie. Tut Busse und Umkehr. Denn die Stunden sind zu Ende. Der Zeichen sind schon so viele. Aber es werden ihrer noch mehr werden.

O Mutter, ja, Du bittest auch diese Priestersöhne, denen Du das Heiligtum Gottes, ja Mutter, das Heiligtum Gottes ganz besonders ans Herz legst, dass sie für Ordnung sorgen sollen, dass das Heiligtum Gottes nicht missbraucht wird, dass dem Allerhöchsten wieder Ehre widerfährt. Diese Priestersöhne sollen besorgt sein, dass das Heiligtum von diesen vielen Mietlingen, die es in Besitz gerissen haben, gereinigt wird. Denn das Heiligtum Gottes gehört allein Gott dem Herrn. Es ist Seine Wohnung und keiner soll sie beschmutzen.

Ja Mutter, das werden bald Deine letzten Worte sein. Dann kannst Du nicht mehr kommen.

Denn wenn die Christen, ganz besonders die heilige katholische Kirche, die verfolgt wird, nicht mehr für Gott und den Glauben kämpfen, dann, O Mutter, dann werden so viele verloren gehen. Der Unglaube hat schon Einzug gehalten. Und er wird Verfolgungen bringen, furchtbare Verfolgungen.

Darum bittest Du, auszuharren und treu zu bleiben. Bittet auch die letzten treuen Bischöfe und Priester, bittet sie noch einmal, dass sie mit diesen kleinen Herden Busse tun und umkehren. Denn so wie Du es sagst, der Stunden dazu sind gezählt."

Myrtha: „O Mutter, o Mutter, bitt Deinen göttlichen Sohn, bitt Ihn, dass doch der Stolz vernichtet wird und wieder Demut einkehrt. Denn nur die Demut und das Gebet bringen wieder die Erkenntnis zum Bewusstsein.

O mein Gott, Du bist so barmherzig für die, welche umkehren und Busse tun. Doch, Du bist auch gerecht für jene, die Dich beleidigen und verfolgen, Dein Heiligtum verwüsten, Deine ewige Wahrheit verdrehen und ein eigenes Evangelium verkünden. O mein Gott, wie furchtbar wird diese Reinigung sein, wenn das Ende da ist. O mein Gott, hab Erbarmen. Du hast ja gesagt, auf diesen Felsen wirst Du Deine Kirche bauen und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen. Aber nur noch wenige werden übrig bleiben.

(Myrtha weint.)

O Gott, erbarm Dich. Doch, Du tastest den freien Willen nicht an. Der Mensch soll sich entscheiden, für Dich oder für den Widersacher, für das ewige Licht oder für die ewige Finsternis. O Gott, erbarm Dich. Denn wir wissen nicht, was wir tun. Wir wissen nicht, was wir tun."

"Pater Pio, Pater Pio, bald kannst Du auch nicht mehr zu uns reden. Aber Du bittest, all diese Worte, welche die Mutter in diesen vielen Jahren zu uns gesprochen hat, ernst zu nehmen und sie zu befolgen. Ja Pater Pio, ganz besonders uns auch daran erinnern, dass die Einheit in diesen kleinen Herden bewahrt wird. Denn der Widersacher will auch da Verwirrung stiften und alles auseinander bringen.

Ja, die Mutter hat schon gesagt, „er" wird Ihren Namen missbrauchen, um sein Werk vollbringen zu können.

Doch: Wachsam sein. Wachsam bleiben. Den engen Weg nicht verlassen, denn rechts und links ist große Verwirrung. Und diese will noch das Letzte zerstören. Du rufst auch Deine Mitbrüder auf: Tut das, was die Mutter sagt. Nehmt es zu Herzen, bevor es zu spät ist."

Myrtha: „O mein Gott, wie ist diese Menschheit blind und verhärtet. O mein Gott, lass doch nicht so viele Seelen verloren gehen. Du willst doch, dass alle gerettet werden. O Jesus, Barmherzigkeit. Doch, Dein Plan wird sich erfüllen."

Das schwere Sühneleiden beginnt.

 

 

 

Du hast uns auch den Auftrag gegeben, Deine Botschaften offen zu legen

Dienstag, 30. März 2004

Wieder beginnt lange vor der heiligen Messe der Angriff des Bösen. "Er" plagt und beunruhigt Myrtha. Sie stöhnt, atmet schwer, rüttelt am Stuhl und immer wieder: „Nein, nein, nein, weg, weg." Sie wehrt ab. Aber der "andere" lässt nicht nach und: „Gang e weg (geh weg!)". Wie der Priester herein kommt schreit sie auf und stürzt auf dann auf den Boden. Der Priestersegen gibt Ruhe. Bald kann Myrtha aufstehen und sich hinknien.

"Mutter, o Mutter, Du bist heute so ernst und zugleich traurig. O Mutter. Heute möchtest Du ganz besonders zu uns sprechen.

Ja Mutter, die Gefahr ist groß, dass wir die Einheit verlieren. Ja Mutter, zuwenig Demut und zu viel Nebenwege, vor denen Du gewarnt hast. Du hast gesagt: Verlässt den engen Weg nicht. Schaut nicht nach rechts und nicht nach links. Denn von dort kommt das Verderben. Von dort kommt die Verwirrung.

Ja Mutter, Du hast auch gesagt: Der Satan wird Dich und Deinen Namen missbrauchen. "Er" wird Wunder vortäuschen, die gar keine sind. Darum bittest Du uns, wachsam zu bleiben, denn das Andere fördert den Zwist, Verwirrung, Unfrieden und zerstreut die letzten kleinen Herden.

Ja Mutter, Du hast uns auch den Auftrag gegeben, Deine Botschaften offen zu legen und für alle zugänglich zu machen. Du wartest immer noch darauf. Doch, bald könnte es zu spät sein. Du bittest auch um wahre Demut, Einheit und Vertrauen. O Mutter, Du rufst auch alle kleinen Herden auf: Bewahrt die Einheit. Nur so könnt ihr mit mir kämpfen.

Ja Mutter, lasst euch nicht blenden von Sachen, die keinen Nutzen bringen für die Seele. Darum bittest Du, allen, denen es möglich ist, in diesen heiligen Tagen das heilige Sakrament der Busse zu empfangen, um so wieder frei zu sein für Gott und Seine ewigen Botschaften und Lehren, für Sein heiliges Evangelium, für die Wahrheit des Glaubens.

Und Du bittest uns und rufst auch alle letzten treuen Bischöfe und Priester auf: Ruft auf zur Umkehr im heiligen Sakrament der Busse, denn nur sie kann lösen von der schweren Schuld. Wer in schwerer Schuld die heilige Eucharistie empfängt, wird verloren gehen. Denn wer unwürdig isst und trinkt, isst und trinkt sich das Gericht.

Ja Mutter, gerade in diesen Tagen wird so viele Schuld wieder geschehen. Alle Bischöfe und Priester, die sich nicht mehr bereithalten zu heilen und die Seele vom Tod zu erwecken, laden große Schuld auf sich. Denn sie tragen Schuld daran, wenn durch sie nur eine Seele ihrer Herde zugrunde geht, weil sie schweigen und sich nicht mehr bereit halten, ihren Auftrag zu erfüllen, diesen großen Auftrag, den der Herr ihnen geschenkt hat.

Ja Mutter, treu bleiben, standhaft bleiben. Denn die Verfolgungen, der Schmerz, das Leiden werden größer werden. Doch, Dir die Hand immer entgegen strecken, damit Du uns auf dem engen Weg führen kannst. Den Heiligen Geist bitten, dass Er uns die Kraft und den Mut gibt, für Gott und Seine ewige Wahrheit einzustehen, sie zu verteidigen, sie zu verkünden, soweit es in unserer Macht steht. Beten, sühnen und leiden, für viele Bischöfe und Priester, die verfolgt und ausgegrenzt werden, damit sie standhaft bleiben und ihren Auftrag bis zum Ende erfüllen. Für die andern aber bittest Du uns, auch zu beten und zu sühnen, damit sie die Gnade der Erkenntnis annehmen und sich bekehren, bevor es zu spät ist.

Ja Mutter, so wie Du es sagst, der Stunden zur Umkehr bleiben nur noch ganz, ganz wenige."

Myrtha: „O Gott, Mutter, Du kennst doch auch unsere Schwachheiten. Bitt Deinen göttlichen Sohn, bitt den Heiligen Geist, dass uns die Kraft immer mehr geschenkt wird, damit wir nicht schwach werden. Denn das Umfeld wird immer schwerer.

O Mutter, hilf uns, dass wir standhaft und treu bleiben und uns nicht mit Sachen befassen, die der Seligkeit nicht dienen.

O Mutter, Mutter, bitt Deinen göttlichen Sohn, dass Er noch Geduld hat, Geduld, denn Er will doch nicht, dass so viele Seelen verloren gehen. Doch, Er sagt immer wieder: Er tastet den freien Willen von keiner Seele an. Sie muss frei entscheiden für Gott oder für die Finsternis."

*Pater Pio, Pater Pio, doch endlich die Worte der Mutter ernst nehmen und sie erfüllen. Denn so wie sie es sagt, bald kann es zu spät sein. Bald kann es zu spät sein."

Myrtha: „O mein Gott, o mein Gott, Du kennst doch unsere Schwachheit. Du kennst sie doch. Hilf Du, dass wir kämpfen, kämpfen gegen das Böse und wenn es uns auch Wunden und Tränen einbringt, O Gott, lass uns doch erkennen, dass wir dann Dir ganz nahe sein dürfen, wenn wir in Demut das auf uns nehmen und dir nachfolgen. Denn Du hilfst uns ja tragen, O Jesus, O Jesus. Leiden, leiden, O Jesus. Opfern, beten und sühnen, wenn nur eine Seele damit gerettet wird, gerettet wird, O Gott. Du wirst Wohlgefallen daran haben."

 

April bis Juni

 

Nur jede einzelne Seele kann von schwerer Krankheit geheilt werden

Dienstag, 6. April 2004, Karwoche (Über die Bussfeiern)

 Myrtha leidet heute sehr schwer, seelisch und geistig. Das Leiden ist vor allem im Stillen. Sie ist körperlich geschwächt. Es ist die Leidenswoche des Herrn.

"Mutter, Mutter, o Mutter, Deine Tränen, Deine Tränen.

O Mutter, das Furchtbare, das jetzt wieder in diesen heiligen Tagen geschieht, o Mutter, so viele Seelen vergehen sich am Fleisch und am Blut Christi. Es steht geschrieben: Wer unwürdig das Fleisch isst und das Blut trinkt, der isst und trinkt sich das Gericht Gottes.

O Mutter, Du rufst uns auf, in diesen Tagen Sühne zu tun, Opfer zu bringen. Für die vielen Seelen, die das jetzt tun, beten. Ganz besonders für die Bischöfe und Priester beten und sühnen, die das zulassen, die nicht einschreiten, sondern den Irrtum noch verkünden. Wenn ein Kranker zum Arzt geht und der Arzt schaut, an welcher Krankheit er leidet, kann er ihn vielleicht heilen, wenn er ihm Medikamente gibt. Doch muss er jeden einzelnen sehen und schauen, an welcher Krankheit er leidet. Und dann? Wenn der Patient das Medikament vergräbt, kann er nicht geheilt werden. Ja Mutter, noch viel schlimmer ist das bei den Seelen. Der Priester hat die Kraft und die Macht bekommen, zu heilen und vom Tod auf zu erwecken. Doch wenn er diese Kraft und diese Macht vergräbt, o Mutter, dann kann keine Seele mehr geheilt werden. Und darum ist dieser Auftrag, zu binden und zu lösen, so gross, dass der Herr das nie verzeihen wird, wenn sich ein Priester weigert, das heilige Sakrament

zu spenden, zu heilen und auf zu erwecken. Wie wird das einst vom Herrn beurteilt werden! Wehe diesen Hirten, die ihre Herden nicht rufen und sich nicht bereit stellen, zu heilen, wo so viele Seelen dadurch im Irrtum sind und meinen, die schweren Sünden wären vergeben.

Der Herr hat nur jedem einzelnen die Sünden vergeben und sie geheilt. Und so ist es auch mit den Seelen. Nur jede einzelne Seele kann von schwerer Krankheit geheilt werden. Doch was geschieht heute? So viele Seelen gehen zu Grunde, weil ihnen die Heilung verwehrt wird, weil ihnen eingeredet wird, alles wird gut.

O nein. So ist das nicht. Jeder, der in schwerer Schuld ist, ist des Todes verurteilt. Und nur ein Priester kann noch heilen durch das heilige Sakrament der Busse. Alles andere ist Irrlehre. Die Sünde, die schwere Sünde kann nur so vergeben werden, ausser es ist ein Notfall, in dem kein Priester mehr da ist, um heilen zu können.

O Mutter, so viele machen sich mitschuldig. Ja, o Mutter, sie werden zu Mördern der Seelen. So wie ein Arzt, der nicht heilt, sondern das Leben zerstört, zum Mörder wir, so machen sich diese mitschuldig an der Seele. Doch, der Körper zerfällt. Aber die Seele ist zum ewigen Leben bestimmt. Und wer sich dort am Tod mitschuldig macht … -, o Mutter -, Du möchtest es nicht aussprechen. Darum rufst Du uns noch einmal auf, in diesen Tagen Busse zu tun, zu beten und zu flehen, dass die Priester und Bischöfe sich selber bekehren und ihren Auftrag  wieder erfüllen, so wie ihn der Herr gegeben und zu dem er sie berufen hat.

Beten und sühnen für die vielen Verräter, damit sie die Gnade der Erkenntnis annehmen. Sie können sie aber nur annehmen, wenn sie sich bekehren und in Demut Gott bitten, dass Er auch ihnen verzeiht. O Mutter, Deine Tränen, Mutter, denn Du liebst doch alle Deine Priestersöhne. Für sie bist Du ja ganz besonders gekommen, um ihnen zu helfen. Doch so viele stossen sich an Dir. Sie wollen von Dir nichts mehr wissen.

O Mutter, wir ist Dein Mutterherz so traurig. Doch jetzt wird dann die Stunde kommen, wo Du nicht mehr kommen kannst, wo alles im Plan Gottes sich erfüllen wird. Darum wachsam sein, in der ewigen Wahrheit treu bleiben. Es kann kein Buchstabe hinzugefügt noch weggelassen werden. Und wehe jenen, die Irrtum verkünden. Sie kommen um, wenn sie sich nicht bekehren."

Myrtha: "Mutter, geh nicht weg. Bleib doch da. Mutter, Mutter.

(Myrtha weint sehr und ist traurig.)

O mein Gott, o mein Gott, erbarm Dich. Sie wollen es nicht erkennen. O mein Gott, erbarm Dich. Lass es nicht zu spät sein. Lass es nicht zu spät sein. O mein Gott, lass mich sterben.  Lass mich doch sterben. Nimm mein Leben an. Aber rette doch wenigstens nur eine Seele." (Myrtha weint)

"Pater Pio, Pater Pio, du, du schweigst. Du schweigst."

(Myrtha weint und schluchzt so sehr.)

Myrtha: "O Gott, Dein Wille, Dein Plan möge sich erfüllen. Das Mass ist voll. Keine leere Aehre, die vergraben wird, kann Frucht bringen. So ist es auch mit dem Geist."

(Myrtha weint in grosser Traurigkeit still vor sich hin.)

Das Sühneleiden in der heiligen Messe ist sehr schwer.

 

 

 

Denn der enge Weg wird noch enger werden

Dienstag, 13. April 2004

 Lange vor der heiligen Messe wird Myrtha beunruhigt, körperlich geplagt. Sie atmet schwer und stöhnt. Es ist ein sehr schweres, langwieriges Sühneleiden. Der Stuhl wird gerüttelt und sie leidet unter ständigen körperlichen Angriffen. Der Priester kommt herein. Mit entstelltem Gesicht ruft sie: Weg, du Pfaff du. Dann wird sie auf den Boden geschlagen, wo sie eine Weile liegen bleibt. Der Priester segnet. Dann erwacht sie wie aus einem schweren Schlaf und schaut erstaunt um sich. Still kniet sie sich wieder nieder.

"Mutter, Mutter, o Mutter, Du bist traurig, Mutter. Ja Mutter, so viele Seelen konnten nicht auferstehen, sondern sie sind dem Tod verfallen. Dem Tod verfallen durch den unwürdigen Empfang der heiligen Sakramente. Denn wer sich unwürdig am Fleisch und Blut des Herrn vergeht, wer es isst und trinkt verfällt dem Gericht.

O Mutter, wie viele sind jetzt wieder dem Tod verfallen. Und daran tragen so viele Bischöfe und Priester Schuld. Sie haben es unterlassen, ganz besonders in diesen Tagen, ihren Auftrag zu erfüllen. Zu binden und zu lösen, zu heilen und auf zu erwecken vom Tod.

O Mutter, der Herr hat Moses die heiligen Zehn Gebote gegeben, dass er sie lehrt und darum besorgt ist, dass sie gehalten werden. Denn der Herr kennt den Menschen und Er weiss, dass er geführt werden muss. Doch, wer verkündet heute noch die heiligen Zehn Gebote? So viele, die den Bund mit dem Herrn geschlossen und den Auftrag erhalten haben, führen ihn nicht mehr aus.

O, wie wird der Herr von diesen einst Rechenschaft fordern. Denn sie führen nicht mehr ihre Herden, sondern sie verführen sie. Denn die heiligen Zehn Gebote gelten von Anfang bis in Ewigkeit. Jene, die der Herr berufen hat, sie zu verkünden, sind an so vielen Seelen schuldig, wenn sie dies unterlassen. So viele Seelen gehen zugrunde, weil sie nicht mehr gelehrt werden, die Gebote zu kennen und sie zu halten.

O Mutter, auch in den nächsten Tagen werden wieder Sachen geschehen, die der Herr gesagt hat. Für jene wäre es besser, es würde ihnen ein Mühlstein an den Hals gehängt und in die Tiefe des Meeres versenkt.

So vielen unschuldigen Kindern, die jetzt den Herrn zum ersten Mal empfangen und in die Seele aufnehmen, wird das Wesentliche vorenthalten. So vieles wird geschehen, nur nach aussen aber nicht nach innen. Sie werden vom Wesentlichen abgelenkt. Und was geschieht weiter? Sie werden nicht mehr kommen, um den Herrn empfangen zu können, weil die Eltern es verweigern und verwehren. Denn wer selber nicht glaubt, kann nicht führen. Kein Blinder kann Blinde führen.

Darum ist es der Auftrag, ganz besonders für die Bischöfe und Priester, die ewige Wahrheit zu lehren und zu verkünden. Ganz besonders sollen die Bischöfe die Priester anhalten, den Auftrag zu erfüllen, den Auftrag zu heilen, ja Mutter, sogar den Auftrag vom Tod auf zu erwecken. Sie haben die Kraft und die Macht bekommen bei der Weihe, bei der heiligen Priesterweihe. Doch so viele haben den Bund gebrochen. Sie stellen sich nur noch der Welt und wollen dort Ansehen. Aber Gott wird dabei vergessen. Er wird zurück gestellt. Oder sie überlassen die Verkündigung Mietlingen, die selber nicht glauben.

O Mutter, wie wird der Herr einst von diesen Verantwortung fordern. Ja Mutter, auch wir sind aufgerufen, die ewige Wahrheit weiter zu geben, wir, die diese Gnade in der Verkündigung von gläubigen Eltern, Priestern und Bischöfen annehmen durften. Darum sind wir auch verpflichtet, zur Wahrheit zu stehen und sie weiter zu geben. Wenn wir sehen, dass ein Tempel Gottes verwüstet wird und leer steht, sollen wir schauen, dass wir den Tempel wieder heiligen können durch unsere Gegenwart, unser Gebet, unsere Anbetung. Das verlangt die Mutter.

Wenn wir den Heiligen Geist bitten, wird Er uns die Kraft und den Mut dazu geben, die richtigen Worte zu finden und so den Herrn zu verteidigen. Ja Mutter, die Finsternis wird noch grösser werden und das Wehklagen zum Himmel schreien.

Das Einzige. das noch retten kann. ist Umkehr. ist Busse. ist Sühne.

Darum bittest Du uns, immer würdig die heiligen Sakramente zu empfangen und den Herrn um die Gnade zu bitten, dass Er uns standhaft bleiben lässt. Denn der enge Weg wird noch enger werden, die Dornen noch spitziger, die Steine noch grösser, die Verfolgungen schmerzhaft. Ausharren. Treu bleiben. Den Weg gehen und nicht nach rechts und nach links

schauen. Denn von dort kommt die Verwirrung und sogar der Tod. Beten, sühnen und leiden. Ja Mutter, der Stunden zur Umkehr sind nur noch ganz, ganz wenige. "

Myrtha weint sehr.

Myrtha: "O Mutter, bitt Deinen göttlichen Sohn, bitt Ihn, dass Er den Arm des Vaters zurück hält. Denn der Becher, der Becher des Zornes läuft über. O Mutter, bitt Du Deinen göttlichen Sohn, bitt Ihn, dass Er den Vater besänftigt und Ihn um Geduld bittet. Denn Er ist doch am Kreuz gestorben und hat uns erlöst. Doch so viele von Deinen Priestersöhnen, o Mutter, verweigern die Versöhnung, die Vergebung ihren anvertrauten Seelen. So wie ein Arzt den Patienten kennen muss, damit er ihn heilen kann, so muss auch ein Priester den Menschen kennen. Denn nicht jeder leidet an der gleichen Krankheit. O mein Gott, erbarm Dich. Erbarm Dich."

"Pater Pio, Pater Pio, auch du bittest Deine vielen Mitbrüder, dass sie sich bewusst werden, was der Herr ihnen geschenkt hat, an Kraft und Macht. Dass sie das anwenden und erfüllen, ihren Auftrag erfüllen. Denn das Sakrament der Busse, nur das, kann vom Tod aufwecken. Der Herr hat es geschenkt, durch Seinen Tod. Und darum, wehe jenen, diesen Priestern, die das nicht mehr erfüllen und diese Talente begraben oder wegwerfen. Der Herr wird jeden einzelnen nach jenen Seelen fragen, die Er ihnen anvertraut hat, durch ihre Schuld nicht geheilt werden können und dem ewigen Tod verfallen. Die Bitte der Mutter erfüllen. Denn bald ist es zu spät."

Myrtha: "Wir wissen nicht, was wir tun. O mein Gott, erbarm Dich. Der furchtbare Stolz erstickt die Demut. Nur ein demütiges Herz kann erkennen, was der Herr will."

 

   

 

Am Tag der Erstkommunion

Dienstag, 19. April 2004

 Vor der heiligen Messe kniet Myrtha ganz unruhig auf ihrem Betstuhl. Sie wird hin und her gerissen. Beim Eintreten des Priesters schreit sie laut: Hau ab. Myrtha fällt auf den Boden. Das Segensgebet des Priesters macht Myrtha wieder ruhig. Sie erhebt sich und kniet wieder auf den Betstuhl. "Mutter, Mutter, o Mutter Deine Tränen. Du bist so traurig. So Furchtbares ist in den vergangenen Tagen geschehen, das den Herrn aufs äusserste beleidigt hat. So viele sind dem Gericht verfallen, weil sie unwürdig den Leib Christi empfangen haben. Ja Mutter, Du möchtest noch einmal sagen: Wer unwürdig das Fleisch isst und das Blut Christi trinkt, verfallt dem Tod. O Mutter, und wie vielen, so unschuldigen Kindern ist die Wahrheit vorenthalten worden. Nur die halbe Wahrheit haben sie verkündet. Doch, diese halbe Wahrheit ist eine Irrlehre.

Ja Mutter, der Herr hat gesagt: Lasst die Kleinen zu mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich. Den Weisen und Klugen wird es verborgen, aber den Kleinen offenbart. Ja Mutter, wie viele haben nur vom Brot, vom Mahl geredet, aber nicht vom Fleisch und Blut Christi. O Mutter, was haben da so viele Bischöfe und Priester unterlassen? Sie haben es zugelassen, dass diesen Kindern nur die halbe Wahrheit gelehrt worden ist. Wie kann jemand die ewige Wahrheit lehren, wenn er sie nicht mehr kennt. Darum, o Mutter, tadelst Du so viele Priestersöhne. Sie haben es zugelassen, dass so viele Kinder im Irrtum sind.

Ja Mutter, an so einem Tag, wo das heilige Sakrament zum ersten Mal gespendet wird, soll das der Priester tun. Denn, so erkennt ein Kind den Zusammenhang  zwischen Opferpriester und Opferspeise. O Mutter, wie viele von diesen unschuldigen Kindern werden verdorren, weil sie nicht mehr gehegt und gepflegt werden. Das fängt schon im Elternhaus an, wo die Eltern keinen Glauben mehr haben. Und so werden so viele von diesen unschuldigen Kindern auch im Irrtum heran wachsen und auch diesen Irrtum wieder weiter geben. O Mutter, der Herr, der Herr wird jetzt eingreifen. Wehe diesen Priestern und Bischöfen, die keine Ordnung schaffen für sie, für die Gerechtigkeit Gottes. Furchtbar wird es enden. Denn so, wie Du es noch einmal sagst: Wer einem von diesen Kleinen Aergernis gibt, für den wäre es besser, er würde mit einem Mühlstein am Hals im Meer versenken werden.

Ja Mutter, so empfänglich sind doch die unschuldigen Kinderseelen und sie werden schon in diesem zarten Alter verführt und den Irrlehren preisgegeben. Beten, sühnen und leiden, dass noch viele Bischöfe und Priester zur Einsicht kommen und für Ordnung sorgen im Heiligtum Gottes. Die Mietlinge, die eingeschlichen sind, müssen entfernt werden, sodass das Gotteshaus nur noch für Gott da ist und der Opferaltar nur noch für das heilige, für das heiligste Opfer.

O Mutter, mach, dass sie wieder das Knie beugen vor dem Allerheiligsten im Tempel Gottes. Denn, sie haben eine Räuberhöhle daraus gemacht. O Mutter, jetzt werden dann schwere Zeiten kommen. Zeichen werden erscheinen. Wachsam bleiben, treu bleiben und so wie Du es immer wieder sagst: Den engen Weg nicht verlassen, denn der Irrtum ist furchtbar. Er streut Sand in die Augen, ohne dass man es merkt. Ausharren und beten auch für die letzten treuen Bischöfe und Priester, dass sie durchhalten, denn sie werden vermehrt verfolgt und ausgegrenzt werden. Du bittest uns, dass wir ihnen helfen, soweit es uns möglich ist, im Gebet, Tat und Wort. Es ist unsere Pflicht, wir, die noch die ewige Wahrheit kennen, dafür einzustehen und one Menschenfurcht, one Menschenfurcht dazu stehen. Mutter, die Stunden gehen zu Ende. Bald ist keine Zeit mehr da für die Umkehr. Beten, beten, beten."

Myrtha: „O Mutter, Du kannst doch Deinen Gottessohn bitten, dass Er doch Erbarmen hat mit uns, dass Er doch eingreift, bevor es zu spät ist. O Mutter, doch die Hoffnung dürfen wir haben, dass Du jetzt dann der Schlange das Haupt zertreten wirst. O Mutter, es sollten doch noch so viele Seelen gerettet werden. Darum Opfer bringen und wenn damit nur eine einzige Seele gerettet werden kann. Einstehen und kämpfen bis zum Tod."

"Pater Pio, Pater Pio, o ja, die Bitte der Mutter erfüllen und du rufst alle deine Mitbrüder noch einmal auf: Verkündet die ewige Wahrheit und verhütet, dass der Irrtum weiter gegeben wird. Geht zu diesen, welche Irrlehren verkünden und weist sie zurecht."

Myrtha: „Ja Mutter, Du verlässt uns nicht."

Es beginnt das schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

 

   

 

Darum herrscht dieser furchtbare Irrtum, dieses Chaos, dieses Leid auf dieser Welt

Dienstag,  27. April 2004

 Vor der heiligen Messe kniet Myrtha ganz unruhig auf ihrem Betstuhl. Sie wird vom Bösen hin und her gerissen. Beim Eintreten des Priester schreit sie laut: Hau ab, hau ab. Sie fällt auf den Boden. Das Segensgebet des Priesters befreit Myrtha und so steht sie ganz ruhig wieder auf. Dann empfängt sie die Botschaft der Muttergottes.

"Mutter, o Mutter, Mutter, Du bist so traurig Mutter. Doch heute möchtest Du uns wieder warnen vor diesen vielen Irrlehrern mit ihren Irrlehren. Sie haben vom Tempel Gottes Besitz ergriffen. Ja, sogar Bischöfe und Priester sind zu Irrlehrern geworden. Sie verkünden nur noch die halbe Wahrheit. Sie reden von Deinem göttlichen Sohn nur noch als Mensch, aber nicht als Gott. Würden sie Ihn als Gott anerkennen, dann würden sie im Heiligtum Gottes das Knie beugen, Gott verherrlichen und Ihn anbeten. Sie würden verhindern, dass Mietlinge sich dem Opferaltar nähern. Denn der Opferaltar ist das Zentrum vom Gotteshaus, Zentrum der Tabernakel, wo Gott gegenwärtig ist. Doch, so viele Bischöfe und Priester haben sich mit Mietlingen umgeben. Ja, sie fördern sie noch und sie verwüsten das Heiligtum, entweihen den Tempel Gottes. Sie, die selber nicht mehr die ewige Wahrheit kennen, sie verkünden ein eigenes Evangelium.

Würden sie Gott anerkennen, würden diese Bischöfe und Priester die heiligen Zehn Gebote lehren, sie verkünden und sie halten. Doch, sie tun es nicht mehr und darum herrscht dieser furchtbare Irrtum, dieses Chaos, dieses Leid auf dieser Welt.

Ja Mutter, der Herr hat diese heiligen Zehn Gebote gegeben, dass Ordnung herrscht. Doch, sie wollen sie nicht hören, auch nicht mehr verkünden. O Mutter, wie furchtbar wird das werden. Es gibt auch Theologen, die den Satan leugnen. Es steht in der Heiligen Schrift, dass "er" sogar den Herrn in der Wüste versucht hat. O Mutter, wenn sich diese Bischöfe und Priester nicht bekehren und das Heiligtum Gottes nicht reinigen, wehe ihnen. O Mutter, alles wird so furchtbar werden. Denn, sie verkünden nur noch die Liebe von den Menschen, aber nicht die Liebe von Gott.

Gott ist wohl barmherzig für jeden der sich bekehrt und Busse tut, aber Er ist gerecht, wenn er vorsätzlich sündigt und Gott leugnet. O Mutter, darum hat doch Dein göttlicher Sohn Priester aus dem Volk berufen, sie geheiligt und geweiht. Er hat ihnen die Kraft gegeben zu heilen, Sünden zu vergeben. Doch, so wie ein Arzt die Krankheit von jedem einzelnen kennen muss, so muss es auch ein Priester können. Nur so kann er die Sünden vergeben und heilen. Doch, so viele erfüllen ihren Auftrag nicht mehr. Sie machen gemeinsame Sachen mit Mietlingen und lassen es zu, dass diese Irrlehren weiter verbreitet werden und helfen noch mit. Darum, weil Dein göttlicher Sohn Gott ist, muss Er auch gerecht sein. Jene, welche Ihn vorsätzlich verleugnen, Ihn verhöhnen, das Heiligtum Gottes entweihen, diesen muss Er die Gerechtigkeit widerfahren lassen. Und diese Gerechtigkeit wird furchtbar sein.

Darum rufst Du uns alle auf: Treu bleiben, standhaft bleiben. Die ewige Wahrheit mutig verkünden, auch wenn wir deswegen verfolgt und ausgegrenzt werden. Denn, jetzt sind grosse Prüfungen eingebrochen und auch wir werden Zeugnis geben müssen für Gott oder für die Finsternis.

Den engen Weg nie verlassen. Denn, links und rechts herrscht Irrtum und Verwirrung. Du bittest uns noch einmal, die heiligen Sakramente immer würdig zu empfangen, denn sie allein geben uns die Kraft. Und Du, o Mutter, Du streckst uns die Hand immer wieder entgegen, damit Du uns führen kannst auf diesem dornigen Weg durch die Finsternis zum Licht. Ja Mutter, wir sollen auch erkennen, dass jetzt grosse Verfolgungen über uns einbrechen werden, aber man hat sie noch nicht erkannt. Jene haben sie noch nicht erkannt, welche sie zuerst erkennen sollten, das sind die Bischöfe und die Priester. Doch, sie schlafen, ja Mutter, oder sie wollen es nicht wissen. Sie wollen mit diesen sogar noch gemeinsame Sachen machen. Sie schauen zu, wie diese Verwüstung im Tempel Gottes tobt. Darum o Mutter, ja Mutter, sühnen, leiden, opfern und beten. Nur so können wir noch Seelen retten, bevor es zu spät ist. Der Stunden zur Umkehr bleiben nur noch ganz, ganz wenige."

Myrtha weint und schluchzt ganz schmerzlich.

Myrtha: *O Mutter, verlass uns nicht, verlass uns nicht, denn Du weißt, dass wir schwache Sünder sind. Mutter bitt Deinen göttlichen Sohn um Geduld, bitt Ihn um Geduld. Er will doch nicht, dass so viele Seelen verloren gehen. Doch, der Herr lässt jedem die Freiheit. Er zwingt keine einzige Seele. O Mutter, Mutter bleib bei uns, wenn jetzt die Nacht noch finsterer wird und das Wehklagen noch grösser. Der Zeichen sind doch schon so viele, aber es werden ihrer noch mehr kommen. Doch, o Mutter, der Mensch will sie nicht erkennen. O mein Gott, erbarm Dich. Erbarm Dich, denn wir wissen nicht, was wir tun."

"Pater Pio, Pater Pio, auch Du rufst Deine Mitbrüder auf. Dient Gott so, wie Er den Auftrag gegeben hat. Denn, jeder Priester, durch den eine Seele verloren geht, wird vor dem Herr grosse Rechenschaft geben müssen. Darum bittest Du Deine Mitbrüder: Bleibt dem Herrn treu, verleugnet Ihn nicht und sorgt dafür, dass das Haus Gottes das Heiligtum ist, wo Gott gegenwärtig ist und entfernt alles, was das Heiligtum beschmutzt. Die Bitte der Mutter erfüllen, so wie Sie es immer wieder sagt."

Myrtha: „O Gott, erbarm Dich. Erbarm Dich. Lass es nicht zu, dass wir Dir untreu werden, lass es nicht zu, dass wir Dich verleugnen. Schenk uns die Kraft, dass wir alles ertragen, ja, sogar den Tod. Lass uns nie zu Verrätern werden. O Gott, lieber sterben!"

Das schwere Sühneleiden zur heiligen Messe ist heute sehr schwer für Myrtha.

 

 

 

Es wird nur von Liebe geredet, aber nicht von der Gottesliebe

Dienstag. 4. Mai 2004

 Der Priester trifft heute mit Verspätung ein. Doch zu unserer Beruhigung und Freude sagt Myrtha: Der Priester wird kommen. Wieder wird Myrtha vom Bösen gequält. Beim Eintreten des Priesters war der Angriff um so heftiger. Der Priester sprach das Segensgebet und befreite Myrtha vom Bösen. Sie fiel auf den Boden und blieb lange liegen. Ganz ruhig erhob sie sich und kniete auf den Betstuhl zurück.

"Mutter, o Mutter, Mutter, heute möchtest Du von den Zeichen der heutigen Zeit reden. Ja Mutter, ganz besonders möchtest Du gewisse Bischöfe erwähnen, die nicht mehr den Auftrag erfüllen, die auf ihre Macht pochen. Doch, Amt ist nicht Macht, sondern Auftrag. Diesen Auftrag, den sie vom Herrn empfangen haben, sollten sie erfüllen. Doch, so viele widmen sich nur noch der Welt, ihrem Vorteil und Wohlergehen. Sie schauen zu, wie so viele junge Menschen dem Laster, der Sünde, dem Wohlstand verfallen. Ja, so vieles geschieht heute auch in der Technik, im Alkohol, in den Drogen. So viele junge Leben werden dadurch zerstört. Diese jungen Menschen sollten sie aufsuchen und lehren, ganz besonders die heiligen Zehn Gebote, damit ihr Leben wieder Sinn bekommt und Ordnung einkehren kann. Sie glauben, die Jungen so erhalten zu können, durch Unterhaltung, durch meditatives Tanzen, durch Kirchenkaffee, durch Aperitif. Doch, das will Gott nicht, denn so vieles geschieht in Seinem Heiligtum und wird dadurch missbraucht und verwüstet.

Ja Mutter, die Bischöfe und Priester haben den Auftrag, diese Kinder schon im frühen,  unschuldigen Alter entgegen zu nehmen und sie auf den richtigen Weg führen. Wie soll so ein Kind, das im Unglauben heran wächst, wieder eine eigene Familie zu Gott führen? Es kann kein Blinder einen Blinde führen.

Ja Mutter, viele Bischöfe missbrauchen auch ihr Amt für die Macht und widersetzen sich dem Nachfolger Petri. Und doch, hat der Herr ihm den Heiligen Geist versprochen. Wer ihm nicht folgt, der widersetzt sich auch dem Heiligen Geist. Und wer sich dem Heiligen Geist widersetzt ist des Todes schuldig. Ja Mutter, vieles wäre in dieser Welt ganz anders, wenn diese Hirten wieder zu ihren Herden gehen, ihre Häuser verlassen und sich ihrer annehmen würden. Sie könnten so vieles retten.

Ja Mutter, doch alles frönt nur dem Luxus. Was geschieht mit so vielen neuen Medien? Der Mensch verschuldet sich, er wird ein Egoist und lässt den Nächsten umkommen in Hunger und Elend. Darum, o Mutter, bittest Du noch einmal Deine Priestersöhne, ganz besonders jene im Bischofsamt: Erfüllt euren Auftragt und pocht nicht auf die Macht. Werdet demütig, denn nur so könnt ihr die Gnade der Erkenntnis annehmen. Stolz, wird zu Fall kommen und die Früchte werden verderben. Ja Mutter, so wie es der Herr gesagt hat: Er hat es nicht den Weisen und Klugen offenbart, sondern den Kleinen. Und die Kleinen sind in Demut. Die Weisen aber müssen zuerst demütig werden. O Mutter, was für Lügen werden heute verkündet.

Wie wird die Heilige Schrift verdreht und so vieles wird vorenthalten. Es wird nur von Liebe geredet, aber nicht von der Gottesliebe, sondern von der Liebe, die von der Welt kommt. Sie sehen in Deinem göttlichen Sohn nur den Mensch, aber nicht Gott. Doch Gott ist und bleibt ewig. Ja Mutter, darum bittest Du uns, ganz besonders zu beten für die vielen Bischöfe und Priester. Ein neues Priestergeschlecht wird hervor gehen, wenn sie wieder gelehrt werden Gott zu dienen und nicht der Welt. Wenn sie wieder den Glauben annehmen  so wie ihn der Herr gegeben hat, von Anfang bis in Ewigkeit, ohne einen Buchstaben hinzu zu tun, noch einen weg zu nehmen. Nur Demut, Demut kann zur Erkenntnis führen und beten. Doch, was wird heute noch gebetet? Wenig, ganz wenig!

O Mutter, ja Mutter, der Herr wird Sein Heiligtum jetzt reinigen und diese Reinigung wird furchtbar sein. Darum wachsam sein, treu bleiben und uns nicht blenden lassen von Dingen, welche um uns herum geschehen. Es wird noch so vieles geschehen, auch unter dem Deckmantel vom Christentum. Doch, das ist nur ein Deckmantel und er wird grosse Verwirrung stiften. Doch, Mutter, wenn wir Dir die Hand geben und Dich bitten, dass du uns führst, wirst Du uns beschützen vor dem Furchtbaren, das jetzt herein brechen wird. Doch, die Gnade Gottes, Barmherzigkeit Gottes liegt immer noch bereit, für jene, die sich in Reue bekehren. Die heiligen Sakramente mit Demut und mit reinem Herzen empfangen. Sie geben uns die Kraft, Mut und so viele Gnaden, dass wir standhaft bleiben dürfen in diesem schweren Kampf.

Beten. Beten, beten. Die Stunden der Umkehr gehen zu Ende."

Myrtha: "O Mutter, verlass uns nicht, bleib in dieser schweren Zeit bei uns. Die Nacht wird furchtbar werden. Die Finsternis wird herein brechen und das Wehklagen wird gross werden. Menschen werden sich gegenseitig umbringen. O mein Gott. O mein Gott. Nur weil ihnen der Glaube vorenthalten wird. O mein Gott, erbarm Dich. Wir alle wissen nicht, was wir tun. O Jesus. Barmherzigkeit."

"Pater Pio, Pater Pio, auch du bittest, du flehst zu deinen Mitbrüder. Gebt Gott die Ehre, werdet demütig. Erfüllt euren Auftrag ohne Menschenfurcht. Bleibt standhaft und folgt nicht jenen, die Irrlehren säen, denn diese Masken werden immer noch mehr fallen."

Myrtha: " Ja Mutter, Pater Pater Pio, Bruder Klaus, Schwester Faustina, ihr bittet vereint, ihr bittet vereint. Die Bitte der Mutter erfüllen, denn bald wird es zu spät sein.“

Myrtha weint schluchzt ganz schmerzlich.

„O Jesus, mildere Du doch den Zorn des Vaters, denn der Kelch läuft über. O Vater, lass die Gerechtigkeit walten. O Mutter, bitt Ihn, unsern Vater. O, Er möge doch Geduld haben. Sein Plan wird sich erfüllen."

Es beginnt das sehr schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

 

 

 

Bischöfe und Priester, welche ihren Auftrag nicht mehr erfüllen

Mittwoch. 12. Mai 2004

 Auch heute wird Myrtha wieder schwer geplagt vom Bösen. Beim Eintreten des Priesters geht Myrtha ganz aufgebracht auf ihn zu und sagt: Auch du wirst dran kommen. Myrtha wird auf den Boden geworfen und bleibt lange liegen. Der Priester segnet Myrtha und betet. Langsam kommt Myrtha zu sich und kniet auf den Betstuhl zurück.

"Mutter, o Mutter, heute richtest Du Deine Worte ganz besonders an jene Bischöfe und Priester, welche ihren Auftrag nicht mehr erfüllen. O Mutter, Du rufst sie auf: Kehrt um und tut Busse, bekehrt euch, erfüllt euren Auftrag, so wie der Herr ihn gegeben hat. Denn, zur Umkehr bleibt jetzt dann keine Zeit mehr. O Mutter, es gibt Bischöfe, die genau wissen, dass der Herr gesagt hat: Lasset die Kleinen zu mir kommen, denn ihnen ist das Himmelreich. Doch, wo lehren sie die Kleinen noch das heilige Sakrament der Busse? Das Sakrament der Busse, welches der Herr geschenkt hat, mit vielen Gnaden, wo die Kleinen lernen, aus Liebe zu Gott die Sünde zu meiden. Und, was geschieht mit dem heiligen Sakrament der Firmung, wo der Herr den Heiligen Geist versprochen hat, mit Seinen vielen Gnaden?

Ja, es gibt sogar Bischöfe, welche das verhindern. Wenn der Mensch älter ist, aber keinen Glaube hat. kann er nicht bereit sein, das Sakrament zu empfangen. Nein. Ja, sie führen diese Firmlinge noch ins weltliche Vergnügen, das ist die Vorbereitung. Wäre es nicht besser, sie würden mit diesen Firmlingen einige Tage in die Spitäler, zu den alten Menschen gehen, wo sie die Nächstenliebe kennen lernen könnten?

O Mutter, wie furchtbar wird es sein, für jene Bischöfe und Priester, welche das verhindern, die genau wissen, wie es steht, aber sie unternehmen nichts. Sie schauen zu, wie die unschuldigen Kinder dem Herrn fern gehalten werden. Ja Mutter, wo wird noch die ewige Wahrheit gelehrt? Fast an keinem Ort mehr. Sie wird verdreht mit Irrlehren. O Mutter, so stirbt der Glaube und er kann gar  nicht wachsen. Und wer den Glauben nicht mehr kennt, wer will dann für den Glauben noch kämpfen?

Ja Mutter, wir sehen wohin das führt. Irrlehrer, mit ihren Irrlehren ganz Europa überdecken und drohen, das Christentum zu vernichten. Und die Wächter schlafen. Sie ziehen nicht in den Kampf mit ihren Herden. Ja Mutter, überall werden Häuser errichtet und Irrlehren verkündet. Und die Christen, wo sind diese Christen, die für ihren Glauben kämpfen und ihn verkünden?

O Mutter, Du bist so traurig, ob dieser Tatsache. Und doch, es könnte alles ganz anders sein. Darum rufst Du alle auf, die noch glauben, in der Wahrheit leben und sie kennen, zum Kampf gegen den Unglauben und Irrglauben. Der Herr hat uns eine Sprache gegeben, zum Reden in der Oeffentlichkeit, zum Reden mit unseren Bischöfen und Priestern, die nicht mehr wissen, welchen Auftrag sie zu erfüllen haben.

Wohl wird es schmerzvoll werden. Aber, hat der Herr nicht gesagt: Das Kreuz ist nie schwerer, als man es tragen kann? Ja Mutter, darum bittest Du uns, zu beten, zu sühnen, zu opfern und zu leiden, aber uns auch einzusetzen, in Wort, Schrift und Tat, für die ewige Wahrheit, für das Vermächtnis, bevor es zu spät ist. Der Stunden zur Umkehr, o dieser Stunden bleiben nur noch ganz, ganz wenige."

Myrtha weint und schluchzt ganz schmerzlich.

Myrtha: "Mutter, o Mutter bitt Deinen göttlichen Sohn, bitt Ihn doch, dass Er noch Geduld hat. Doch, der Herr ist ja so barmherzig, aber Er ist auch gerecht. Und dort, wo der Mensch nicht will,  zwingt Er ihn nicht, aber dort wird die Gerechtigkeit walten. So wie bei Judas, so wie er den Herrn für 30 Silberlinge verraten hat, so gibt es heute Bischöfe und Priester und so viele Menschen, die den Herrn verraten, um die Macht der Welt zu gewinnen. Sie suchen die Ehre in dieser Welt, aber sie wollen nichts wissen von der Ewigkeit.

O Mutter, Mutter hab Erbarmen und bitt Deinen göttlichen Sohn, bitt Ihn, dass Er den Vater besänftigt, denn der Zornesbecher ist am überlaufen. O Mutter, Mutter verlass uns nicht, verlass uns nicht, Du hast es doch versprochen, dass Du bei uns bleiben wirst, wenn wir Dir die Hand reichen. Mutter, Mutter, bitt den Heiligen Geist, dass Er uns Kraft und Mut gibt, für Gott einzustehen und zu kämpfen. Die Finsternis ist doch so furchtbar und wir alle sind so schwache Sünder. Ohne die Kraft von Gott vermögen wir nichts."

"Pater Pio, Pater Pio, auch du bist so traurig über so viele Mitbrüder von dir, weil sie Gott verraten. O Pater Pio, du weißt es, was der Herr von diesen einst verlangen wird, über was sie einst Rechenschaft ablegen müssen. Viele von ihnen tragen grosse Schuld an dem, was heute in der Welt herrscht. Sie lehren nicht mehr die heiligen Zehn Gebote. Sie lehren nicht mehr das Vermächtnis des Herrn. Sie lehren nicht mehr die heiligen Sakramente, aus denen so viele Gnaden hervorgehen. O, sie sind wie Ärzte , die das Leben vernichten und nicht erhalten. Doch, bei diesen Ärzten ist es das Leben in dieser Welt, aber bei den Priestern ist es das Leben für die Ewigkeit. Beten, sühnen und leiden, so wie es die Mutter sagt. Denn, die Zeit zur Umkehr, diese Zeit geht zu Ende."

O Gott, erbarm Dich.

Es beginnt das sehr schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

 

   

Wer sich dem Nachfolger Petri widersetzt, widersetzt sich auch dem Heiligen Geist

Dienstag, 18. Mai 2004

 Auch heute wird Myrtha vom Bösen wieder ganz heftig geplagt. Beim Eintreten des Priesters geht Myrtha - vom Bösen beeinflusst - mit fürchterlichen Schimpfworten auf ihn zu. Myrtha fällt auf den Boden. Das Segensgebet befreit sie und ruhig kann Myrtha wieder aufstehen, um die Botschaft der Muttergottes zu empfangen.

"Mutter, o Mutter, ja Mutter, schon viele Jahre bist Du gekommen, ganz besonders für die Bischöfe und Priester, um ihnen zu helfen, sie zu bitten, ja sogar zu tadeln, weil so viele von ihnen den Auftrag nicht mehr erfüllen, so wie ihn der Herr gegeben hat. Ja, viele von ihnen sind der Welt verfallen. Doch, die Priester haben den Auftrag, alles fernzuhalten, wo Irrlehren verkündet und gelehrt werden. So viele Menschen werden dadurch ins Verderben geführt.

Ja Mutter, Dein göttlicher Sohn hat dem Petrus und all seinen Nachfolgern die Kirche anvertraut und den Heiligen Geist versprochen. Wer sich dem Nachfolger Petri widersetzt, widersetzt sich auch dem Heiligen Geist. Und die Sünde gegen den Heiligen Geist führt zum Tod, ja Mutter, zum Tod. Denn, wer sich dem Heiligen Geist widersetzt, dient nicht Gott, sondern dem Satan. Sie stehen auf dieser Seite, wo gesagt wurde: Ich diene nicht. O Mutter, darum bittest Du noch einmal, flehst Du Deine Priestersöhne im Bischofsamt an: Bekehrt euch, tut Busse, wendet euch ab vom Widersacher, denn, wer verkündet, was nicht von Gott kommt, der ist Diener des Satans. Seine Lehren sind Ungehorsam, sind Stolz, sind Auflehnung. Ja Mutter, so viele Seelen gehen ins Verderben, weil die Hirten sich nicht um sie kümmern.

Mutter, o Mutter, Deine Zeit geht jetzt dann zu Ende, in der Du gekommen bist. Darum flehst Du Deine Bischöfe an, diese Priesterseelen, die Dir so am Herzen liegen: Habt Mut, habt Mut und entfernt alles, was sich Gott widersetzt und dem Nachfolger Petri. Denn, jedem von ihnen ist der Heilige Geist gewiss. Ja Mutter, aber auch uns bittest Du wieder, endlich Deinen Auftrag zu erfüllen, Deine Botschaften allen zugänglich zu machen. Und, wenn nur eine Seele dadurch gerettet werde kann, haben wir den Auftrag erfüllt. Doch, wenn nur eine Seele durch dieses Versäumnis verloren geht, ja Mutter, dann tragen auch wir Schuld. Ja Mutter, beten, sühnen und leiden. Jede Menschenfurcht ablegen, alles ablegen, was uns hindert, Gott näher zu kommen. Und das heisst auch: Den engen Weg nie verlassen, auch wenn die Dornen noch so spitzig und die Steine so gross sind. Wenn wir Dich bitten, wirst Du uns an der Hand nehmen und über diese Hindernisse hinweg führen. Doch, Vertrauen und Glauben sind die Voraussetzung. Denn, so wie Du es immer wieder sagst: Rechts und links droht das Verderben. Die Verirrungen sind so gross. Darum sagst Du noch einmal: Den engen Weg nicht verlassen.

Und, die letzten treuen Bischöfe und Priester bittest Du: Haltet aus, seid treu, führt diese Seelen, die euch anvertraut sind. Dann hat der Herr Wohlgefallen an euch. Das Kreuz ist nie schwerer, als dass man es tragen kann und der Herr hilft immer mit.

Ja Mutter, beten, sühnen und leiden. Ein demütiges Herz haben. Die heiligen Sakramente würdig empfangen, wo immer es noch möglich ist. Jene Orte meiden, wo Irrlehrer ihre Lehren verkünden und die Seelen ins Verderben führen. Darum rufst Du noch einmal die Bischöfe und Priester auf: Entfernt alles, was gegen Gott ist.

Entfernt alles, was das Heiligtum Gottes verwüstet und verunehrt. Entfernt alle Mietlinge, die der Herr nie berufen hat, die nur sich selber durch ihre Irrlehren verwirklichen wollen. Ja Mutter, schwere Stunden werden uns bevorstehen. Darum, o Mutter, glauben, vertrauen, aber auch die ewige Wahrheit weitergeben. Das ist unser Auftrag. Nicht nur für sich selber schauen, sondern auch für den Nächsten da sein. So will es der Herr."

Myrtha: "O Mutter, o Mutter, bald geht es zu Ende, bald geht es zu Ende. O Mutter, bitt Deinen göttlichen Sohn, dass Er Dich weiter kommen lässt. Bitt Du Ihn, dass Er den Vater bittet, dass sich Sein Zorn legt, denn der Becher ist voll. Er ist am überlaufen. Und, weil Gott barmherzig und gerecht ist, muss Er auch die Gerechtigkeit walten lassen.

Barmherzigkeit jenen, die sich bekehren; aber Gerechtigkeit jenen, die den Bund mit dem Satan geschlossen haben.

Mutter, verlass uns nicht, halt uns fest, denn Du hast es uns ja versprochen."

"Pater Pio, Pater Pio, auch Du bittest Deine Mitbrüder. Ja Pater Pio, du bittest, du flehst: Erfüllt den Auftrag, wie ihn der Herr gegeben hat. Bleibt der Berufung treu. Habt den Mut, euren Auftrag auch am Altar zu erfüllen. Zieht euch nicht zurück, wenn Mietlinge versuchen, euch zu verdrängen. Denn ihr seid berufen, nicht sie. Denn der Opferaltar ist heilig, heilig, heilig.

Pater Pio, Du weißt, wie der Herr einst Rechenschaft von den Priestern fordern wird. Darum bittest Du die Priester: Seid immer bereit, auch wenn der Herr euch ruft. O Pater Pio, o Pater Pio, Du weißt um alles."

Myrtha weint ganz schmerzlich.

Jesus, erbarm Dich unser.

Es beginnt das sehr schweren Sühneleiden zur heiligen Messe.

 

 

 

Voller Trauer wendest Du Dich an unser Volk, an unser Land

Dienstag, 25. Mai 2004

 1) "Mutter, o Mutter, voller Trauer wendest Du Dich heute an unser Volk, an unser Land. Als der Herr in den Himmel aufgefahren ist, als Er an Pfingsten den Heiligen Geist gesandt hat, sind die Apostel und Jünger in die Städte, in die Länder und in die Dörfer gezogen. Sie haben die Menschen gelehrt und ihnen den Herrn verkündet. Mit Freude und Liebe sind sie aufgenommen worden. Doch, wie reagieren die Pharisäer und Schriftgelehrten in eurem Land? Sie beschmutzen den Nachfolger Petri, sie verleumden ihn. O Mutter, und doch ist bei ihm immer der Heilige Geist, so wie Er ihn dem Petrus und all seinen Nachfolgern versprochen hat. Und jene, welche sich gegen den Nachfolger Petri erheben, ihn verleumden, erheben sich gegen den Heiligen Geist. Für diese wäre es besser, sie würden gehen, denn sie verleumden sich selber.

2) O Mutter, als der göttliche Sohn als Kind geboren wurde, ist Er Gott und Mensch gewesen. Und die Kleinen, die Hirten haben es erfasst. Sie sind gekommen und haben Ihn in Ehrfurcht angebetet und Gott verherrlicht. Doch der heutige Stolz, das Pharisäertum, anerkennen Gott nicht, sie sehen nur den Menschen. Doch, das Kind ist Mensch und Gott, wie es war, wie es ist, wie es bleibt in Ewigkeit. Ja Mutter, Du rufst Deine treuen Bischöfe und Priester auf: Verschwendet eure Zeit und eure Worte an diese Pharisäer nicht. Nützt die Zeit und geht zu den kleinen Herden, führet und leitet sie, baut wieder auf.

3) Doch Mutter, die Gnade der Umkehr und der Einsicht liegt immer bereit. So, wie sie bereit lag für die Verräter des Herrn. Für Petrus, welcher den Herrn verraten und drei Mal verleugnet hat. Für Judas, der Ihn geküsst hat. Petrus ist hingegangen und hat Tränen vergossen, hat sich bekehrt. Judas aber hat den andern Weg gewählt, obwohl auch er hätte gerettet werden können.

4) Ja Mutter, darum o Mutter, rufst Du unsere Bischöfe und Priester auf: Duldet das nicht mehr weiter, dieses Verderben von gewissen Menschen, die glauben, sie ständen über Gott, welche die Heilige Schrift verdrehen und Irrlehren verkünden. Wendet euch ab von diesen, betet für sie, dass sie, wie Petrus, ihre Schuld erkennen und sich bekehren, bevor sie vor den Herrn hintreten müssen.

5) Ja Mutter, die Zeit wird schwer werden. Schmerzvolle Stunden werden jetzt kommen. Und jene, welche glauben, der Herr könne in Seiner Gerechtigkeit nicht strafen, jene irren sich furchtbar und sind dem Bösen schon jetzt verfallen. So viele dienen schon dem Widersacher und sind so zu Verrätern geworden.

6) Darum, o Mutter, ganz besonders in unserem Land ist so Furchtbares geschehen. So viele Priestersöhne sind zu Verrätern geworden und verführen immer noch mehr Menschen. Sie führen das grosse Wort. Doch, Du rufst die Bischöfe, Du rufst uns auf, ohne Menschenfurcht jenen entgegen zu treten, nicht schweigen, sondern kämpfen für die ewige Wahrheit. Kämpfen und wenn es auch schmerzvoll ist. Der Herr wird uns nie verlassen. Aber schweigen, schweigen, das ist Menschenfurcht. Schweigen kann nicht aufbauen. Kämpfen, kämpfen, denn Du bist ja mit uns. Die Engel kämpfen schon mit Dir, gegen das Heer der Finsternis. Und darum, o Mutter, dürfen wir den Mut nicht verlieren, sondern auch hervor treten.

7) O Mutter, unser Land steht am Abgrund. Darum wachsam sein, beten, sühnen und leiden, damit wir das Licht immer wieder sehen und nicht in der Finsternis umher irren. Ja Mutter, Dir die Hand entgegen strecken und Du wirst uns führen auf dem engen Weg durch die Finsternis. Du hast es versprochen und darum dürfen wir nie zögern. Ja Mutter, nur durch Finsternis zum Licht, nur durch das Kreuz zur Auferstehung. Wachsam bleiben. Auf die Zeichen achten. Die Einheit bewahren und immer zu jeder Stunde bereit sein. Die heiligen Sakramente würdig empfangen, dort, wo es noch möglich ist. Sich dem Herrn hingeben und Deine Hand festhalten. Beten, beten, beten."

Myrtha weint ganz schmerzlich.

8) Myrtha: "Nein. O Mutter, warum gerade unser Land? O Mutter, unser Land, dem es immer so gut ergangen ist. Unser Land, das immer den Frieden bewahrt hat, ist dem Satan verfallen. O Mutter, bitt Deinen göttlichen Sohn, dass Er doch alle aufrüttelt, dass Er alle sehend macht, dass wir erkennen, was uns droht, wenn wir diesen furchtbaren Weg nicht verlassen. O Mutter, dieser Stolz, dieser furchtbare Stolz, aus der Lüge geboren, der zur Blindheit führt. O Mutter, nur Demut und Umkehr kann noch retten. O Mutter, der Herr hat doch alles so wunderbar erschaffen. Er hat der Menschheit den freien Willen gelassen. Doch, sie hören nicht auf Gott, sondern auf die Mächte der Finsternis. Sie sind nicht zu Führern geworden, sondern zu Verführern. O Gott, erbarme Dich unser. Vater, Vater, erbarme Dich unser. O Heiliger Geist, gib uns Kraft in diesem furchtbaren Umfeld, dass wir Dir treu bleiben bis zum Tod."

9) "Pater Pio, Pater Pio, Du bittest Deine Mitbrüder, die auf dieser Welt noch ihr Amt ausüben: Bleibt treu, lasst euch nicht verführen von jenen, welche grosse Worte machen und euch verfolgen und ausgrenzen. Tretet mutig an den Altar. Der Herr hat euch zu diesem Dienst berufen und keiner hat das Recht, einem Priester den Altar zu verweigern. Ja Pater Pio, keiner soll den Mut verlieren, denn der Herr hat ihnen die Kraft und Gnade gegeben, auch das Kreuz zu tragen. Viele werden das Kreuz für ihre Mitbrüder tragen, die gefallen sind. Auch dann wird es nie schwerer, als dass sie es tragen können. Doch für sie sind jetzt die Prüfungen gross. Doch, Pater Pio, der Herr wird sie belohnen, wenn sie treu bleiben und furchtlos an den Altar treten, das Vermächtnis des Herrn vollziehen, die heiligen Sakramente spenden und ausharren bis zum Tod."

10) Myrtha: "O mein Gott, erbarm Dich, erbarm Dich. O mein Gott, schenke doch Deinen Bischöfen den Mut, dass sie kämpfen. Sie haben schon zu lange geschwiegen und zugeschaut. Rüttle sie auf, damit sie doch endlich eingreifen und Ordnung schaffen. Du hast sie doch zu Hirten und Wächtern bestellt und ihnen den Auftrag gegeben, ihn zu erfüllen. Doch, es gibt sogar solche, die mit diesen Pharisäern gemeinsame Sachen machen und alles zerstören. Beten, beten, beten. Sühnen und leiden. Kämpfen und nicht schweigen. Mutter, so wie Du es sagst.

O Heiliger Geist, schenk uns doch die Kraft dazu, denn wir allein vermögen es nicht. Wir alle sind doch so schwache Sünder."

Es beginnt das sehr schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

 

 

 

 So viele Bischöfe schweigen aus Menschenfurcht

Dienstag, 1. Juni 2004

 "Mutter, o Mutter, o Mutter, Du bist immer noch so traurig, Mutter. Du möchtest uns auch heute noch einmal sagen, ganz eindringlich sagen: Wer sich dem Nachfolger Petri widersetzt, der widersetzt sich dem Heiligen Geist. Wer sich dem Heiligen Geist widersetzt, widersetzt sich der heiligen Dreieinigkeit. Und der ist des Todes schuldig. Du bittest uns, dass wir ganz besonders für unsere Bischöfe beten, dass sie den Mut aufbringen und diese vielen Irrlehrer, die so viele Seelen in den Irrtum führen, entfernen.

Ja Mutter, so viele dienen nicht mehr Gott, sondern dem Widersacher und verkünden  seine Lehre. Denn, wer nur einen Buchstaben von der ewigen Wahrheit hinzu tut oder hinweg nimmt, ist dem Irrtum verfallen. Ja Mutter, wachsam sein und beten, dass wir nie diesen Irrlehrern folgen und dem Irrtum verfallen. Ja Mutter, die Bischöfe, so viele Bischöfe, sie schweigen aus Menschenfurcht, statt dass sie ihre Herden vor diesen Irrlehrern bewahren. Ja Mutter, Judas und Petrus haben den Herrn verraten. Doch Judas ist im Stolz verblieben und so dem Tod verfallen. Petrus aber hat die Gnade angenommen, ist in Demut gegangen und hat Tränen vergossen, hat sich bekehrt und ist dem Herrn wieder gefolgt. Der Herr hat ihn in Liebe angenommen und ihm sogar die Kirche anvertraut.

Ja Mutter, vieles wird jetzt geschehen. Verfolgungen werden herein brechen und unser Glaube, unser Glaube wird gefordert, dass wir ihn auch verteidigen und ihn leben und nicht zu Verrätern werden. Du bittest, uns von diesen fern zu halten, von den vielen, welche diese Unwahrheiten verbreiten, ihr eigenes Evangelium kreieren und glauben, damit Gott zu dienen. Doch all diese sind Diener des Lügners, des Widersachers.

Ja Mutter, Du bittest uns noch einmal: Betet für die Bischöfe, damit sie endlich, endlich ihre Menschenfurcht oder sogar ihren eigenen Stolz ablegen und dem Herrn in Demut dienen, Seine Lehre, Seine ewige Wahrheit und auch die heiligen zehn Gebote verkünden. Denn sie sind der Schutzwall, welcher der Herr gegeben hat.

Doch, viele von ihnen haben mitgeholfen den Schutzwall nieder zu reissen. Und darum ist das furchtbare Verderben eingebrochen. Wer glaubt noch an die heiligen Zehn Gebote, wo es heisst: Du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht morden? Weil die Zehn Gebote nicht mehr verkündet und gehalten werden, ist das Furchtbare in der Menschheit eingebrochen. Ja Mutter, jetzt werden furchtbare Zeiten kommen. Verfolgungen, ja sogar Verfolgungen von eigenen Mitbrüdern werden geschehen. O Mutter, Du bittest uns, den engen Weg nie zu verlassen. Nicht nach rechts und nicht nach links schauen, denn dort ist die Verwirrung, sondern Dich fest an der Hand halten. Du hast es ja versprochen. Wenn wir Dir unsere Hände entgegen strecken, wirst Du uns führen, über diese vielen Dornen und Steine, welche uns in den Weg gelegt werden. Und noch einmal rufst Du uns auf: Die heiligen Sakramente immer würdig empfangen. Sie allein geben uns die Kraft, in dieser Verwirrung zu bestehen. Doch eines möchtest Du uns sagen: Nur durchs Kreuz kommen wir zum Licht. Das Kreuz wird nie schwerer sein, als dass wir es tragen können.

Ja Mutter, und Deine letzten treuen Priestersöhne rufst Du noch einmal auf: Verzweifelt nicht, bleibt standhaft und treu. Ich werde euch beschützen, wenn ihr mich darum bittet. Euer Kreuz wird schwerer werden, denn ihr werdet es auch für viele Mitbrüder tragen müssen, die den Herrn verraten haben.

Ja Mutter, nur Umkehr kann noch retten. Die Stunden zur Umkehr sind nach unserem Ermessen, ja Mutter, Du sagst es uns, auch nach unserem Ermessen am Ende. Beten, sühnen und leiden. Umkehren, denn bald wird es zu spät sein. Der Herr ist barmherzig für alle, die sich in Demut bekehren. Er ist aber auch gerecht für jene, welche aus eigenem Willen sich Ihm widersetzen und sich nicht bekehren, so wie Judas, aber Reue und Rettung wie Petrus. Jeder kann entscheiden, für den Herrn, für das Licht oder für den Widersacher und die Finsternis.

Ja Mutter, bald kannst Du nicht mehr kommen. Bald geht die Zeit zu Ende, in der Du hast kommen dürfen. Ganz besonders bist Du ja gekommen für Deine Priestersöhne, um ihnen beizustehen, ihnen zu helfen, sie zu führen. Nur wenige hören auf Dich und darum bist Du immer so traurig.

Ja Mutter, beten, sühnen und leiden, damit noch Seelen gerettet werden können. Seelen, die nicht durch eigene Schuld auf Abwegen geraten sind, sondern verführt worden sind. Ja Mutter, die Bischöfe und Priester, sie alle sind Hirten. Sie sollten führen und nicht verführen. Beten, beten, beten."

Myrtha weint ganz schmerzlich.

Myrtha: "Nein Mutter, lass es nicht zu spät sein. Bitt Deinen göttlichen Sohn, bitt Ihn um Geduld, denn wir wissen nicht, was wir tun. Mutter, Mutter, verlass uns nicht. Du hast doch versprochen, dass du bei uns bleibst, wenn wir Dich darum bitten. O mein Gott, o mein Gott. Du, der Du für uns alle in den Tod gegangen bist, um uns zu erlösen. O Gott, was tun wir Dir an? O Jesus, Jesus, erbarme Dich unser. Nein. Bitt den Vater um Geduld. Bitt Ihn um Geduld. Das Mass ist voll. Der Zorn Gottes ist furchtbar. Das Mass ist voll."

"Pater Pio, Pater Pio, auch Du, Du rufst Deine Mitbrüder auf, treu zu bleiben, nie zu Verrätern werden. Der Herr hat die Kraft gegeben und Er bittet sie auch, ihre Kräfte zu nützen. Sie können heilen, ja sie können sogar vom Tode auferwecken, wenn einer in Sünde gefallen ist. Doch, wehe, wenn sie das nicht tun. Der Herr wird einst Rechenschaft fordern über jede Seele, welche durch ihre Schuld verloren gegangen ist.

Ja Pater Pio, du sagst noch einmal: Du bist Priester gewesen und alle werden Priester sein in Ewigkeit, wenn sie dem Herrn treu dienen, bis zum Ende.

Ja Pater Pio, du bittest: Die Bitte der Mutter erfüllen, so wie sie es sagt."

Myrtha: "O mein Gott, erbarme Dich unser. O mein Gott, Du legst ja immer Gnaden bereit zur Umkehr, zur Demut. O Gott, einige haben sie angenommen. Nur ein demütiges Herz kann sehend werden. Stolz macht blind. Stolz ist die Frucht des Satans.

O mein Gott, erbarme Dich unser. Doch, Du lässt jedem den freien Willen, so wie Du ihn auch dem Judas und dem Petrus gelassen hast. Entweder in Demut und Reue umkehren oder im Stolz der Finsternis verfallen.

Es beginnt das Sühneleiden zur heiligen Messe.

 

   

 

Viele haben Hosanna gerufen. Und dann: "Ans Kreuz!" Sie sind Glieder der Irrlehren und sind Irrlehrer

Dienstag, 8. Juni 2004

 Myrtha wird vor der heiligen Messe wieder heftig geplagt vom "Bösen". Beim Eintreten des Priesters schreit Myrtha: Geh weg, du Saupfaff. Myrtha fällt auf den Boden und bleibt lange liegen. Das Segensgebet des Priesters befreit sie. Sie kehrt auf den Betstuhl zurück und empfängt die Botschaft der Muttergottes.

"Mutter, ja Mutter, wir durften erleben, wie der Nachfolger Petri in unser Land gekommen ist und wie so viele junge Menschen begeistert waren. Ja Mutter, das konnte nur geschehen, weil der Heilige Geist in ihm, mit ihm war und aus ihm sprach, so wie es der Herr dem Petrus und seinen Nachfolgern versprochen hat.

Ja Mutter, aus dieser Generation wird einst der neue Same hervor gehen, der wieder aufbaut. Aber nur wenige werden übrig bleiben. Viele haben auch wieder Hosanna gerufen, wie sie einst dem Herrn gerufen haben. Und dann: "Ans Kreuz!" Ja Mutter, Du sagst uns heute wieder: Wer sich dem Nachfolger Petri widersetzt, widersetzt sich dem Heiligen Geist. Und all jene, welche sich dem Heiligen Geist widersetzen - o ja Mutter - die verleumden sich selber, wenn sie behaupten, Glieder der heiligen katholischen und apostolischen Kirche zu sein. Nein, sie sind Glieder der Irrlehren und sind Irrlehrer.

Ja Mutter, darum bittest Du uns, zu beten und zu sühnen für die Vielen, damit sie die Gnade der Erkenntnis annehmen und den Weg gehen, wie ihn Petrus gewählt hatte, als er sich bekehrte. Und dass sie nicht in diesem Stolz verharren und nicht denselben Weg gehen, den Judas gewählt hatte.

Ja Mutter, so wie Gott ist, war und bleibt bis in Ewigkeit, so ist es auch mit Seiner Lehre. Und wer an dieser Lehre etwas ändern will, einen Buchstaben hinweg nehmen oder hinzufügen wird, der ist des Todes. Ja Mutter, beten, ganz besonders für die vielen Bischöfe und Priester, damit sie dem Nachfolger Petri gehorchen und sich nicht auflehnen. O, das sind Sünden gegen den Heiligen Geist.

O Mutter, so viele Irrlehrer versuchen Seelen ins Verderben zu reissen. Sie haben grosse Macht. Der Herr wird es nicht zulassen, dass der Satan seinen Trumpf ausspielt. Doch bald wird diese Zeit zu Ende gehen. Wir aber werden geprüft werden, ob wir der ewigen Wahrheit treu bleiben, sie verkünden und nicht zurück schrecken, wenn wir deswegen verfolgt und ausgegrenzt werden.

Du bittest, o Mutter, Du bittest Deine Priestersöhne, dass sie ausharren, dass sie standhaft bleiben und nicht zurück weichen, wenn sie verfolgt, ausgegrenzt oder verleumdet werden. Sie sollen sich bewusst sein, dass sie in diesen Stunden dem Herrn ganz nahe sein dürfen. Ihr Kreuz wird schwer werden, denn sie werden es für viele ihrer Mitbrüder tragen müssen, die es von sich geworfen und den Herrn verraten haben.

Ja Mutter, aber Du bittest uns, auch für jene Priester und Bischöfe zu beten, die in die Irre gegangen und der Welt verfallen sind, ja, die den Herrn verraten und den Bund mit Ihm gebrochen haben. O Mutter, dass sie sich bekehren, denn ein Priester hat grosse Verantwortung übernommen, als er dem Herrn das Jawort gegeben hat.

Ja Mutter, beten, sühnen und leiden und uns nie vom engen Weg abbringen lassen. Du wirst uns begleiten, wenn immer wir Dich darum bitten. Ja Mutter, die Nacht wird finster werden und das Wehklagen gross, ganz besonders für jene, die den Glauben weggeworfen und Irrlehren verkünden haben und denen es der Stolz nicht zugibt, dass sie die Gnade der Erkenntnis und Demut annehmen und umkehren sollten.

Ja Mutter, Gott ist barmherzig für alle, die in Demut umkehren und ihre Sünden bereuen. Wehe jenen, die im Stolz verharren. Sie sind des Todes schuldig. Die Stunden zur Umkehr gehen zu Ende."

Myrtha: Traurig und voller Tränen ruft sie: "Mutter, o Mutter, was wird einbrechen, was für Drangsale? O Mutter, der Widersacher, o der Widersacher versucht alles zu verschlingen. Er hat so viele Helfer. O Mutter, doch Du, Du bist bei uns, Du wirst der Schlange das Haupt zertreten. O Mutter. Die Kraft des Heiligen Geistes wird uns sicher sein, wenn wir Ihn immer darum bitten. Doch, o Mutter, diese Stunden, diese Tage werden uns so lang erscheinen. Doch, der Herr kennt Seinen Plan und Sein Plan wird sich erfüllen. Und wenn die Welt noch so tobt, o Mutter, die Hand Gottes wird einst alles beruhigen. Darum soll unser Glaube stark werden, damit wir nie zweifeln, immer zu Gott aufschauen und Seine heiligen Sakramente, die Er uns geschenkt hat, würdig empfangen, um so einst zum Licht gelangen zu dürfen. O mein Gott, o mein Gott, lass uns in dieser Nacht standhaft bleiben. O mein Gott, erbarme Dich unser, denn wir wissen nicht was wir tun."

"Pater Pio, Pater Pio, du schweigst, du schweigst. Nein, nein, o nein."

Myrtha: „Mutter, verlass uns nicht, verlass uns nicht. Bleib bei uns, bis der Tag anbricht, bis wieder der Tag anbricht."

Es beginnt das schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

   

 

 

Stolz ist die Frucht Satans. Er versucht alle mit Blindheit zu schlagen

Dienstag, 15. Juni 2004

 "Mutter, o Mutter, Du willst uns helfen, zu bitten, zu lehren und zu mahnen. Ja Mutter, Du möchtest uns bitten, dass wir den Heiligen Geist immer anrufen, damit Er uns beisteht und uns vor diesen Verwirrungen bewahrt. Denn sie werden noch furchtbarer werden. Der Widersacher hat grosse Macht. O Mutter, Du möchtest uns diese Lehre in Erinnerung rufen, die der Herr von Anfang bis zum Ende gegeben hat, dass kein Buchstabe hinzugefügt noch hinweg genommen werden darf. Sie ist die einzige ewige Wahrheit von Anfang bis in Ewigkeit.

Ja Mutter, der Herr hat Dir viele Gnaden geschenkt. Du durftest für den göttlichen Sohn Mutter sein. Du hast gesagt: Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach Seinem Wort. O Mutter, darum konnte der Erlöser geboren werden, geboren, um uns von der Schuld zu erlösen. Er allein ist der Erlöser. Ja Mutter, so wie auch Du keine Sünden vergeben kannst, so bist Du auch die Magd des Herrn. Dein göttlicher Sohn hat Dich in den Himmel aufgenommen, Dich erhoben. Du bist die Königin auch von den Engeln und allen Heiligen. Die Macht, Sünden zu vergeben, hast Du nicht. Diese Macht ist einzig den Priestern vorbehalten, die der Herr geweiht und ihnen die Hände aufgelegt hat, Seinen Jüngern, den Aposteln und allen Nachfolgern. Darum Mutter, möchtest Du uns sagen: Was die Sündenvergebung betrifft, hat der Priester die grössere Macht als Du. Du bist die Dienerin des Herrn. O Mutter, Du möchtest uns mahnen, mahnen vor diesen vielen Zeichen, welche jetzt kommen werden, damit wir sie erkennen. Es wird furchtbar werden.

Ja Mutter, wir dürfen Dich immer als Fürbitterin und Helferin anrufen. Dazu hat Dich der Herr gesandt, um allen die ewige Wahrheit in Erinnerung zu rufen. Was wird geschehen, wenn die ewige Wahrheit nicht mehr verkündet wird? O Mutter, die Frucht davon ist schon da. Wer lehrt noch die heiligen Zehn Gebote? Wer verkündet noch das Vermächtnis des Herrn? O Mutter, so wenige Bischöfe und Priester erfüllen diesen Auftrag. Und darum, o Mutter, ist das Furchtbare in diese Welt eingedrungen und vernichtet die Seelen, weil die ewige Wahrheit und die Zehn Gebote nicht mehr verkündet werden.

Ja Mutter, Du bittest uns, standhaft zu bleiben und mutvoll die ewige Wahrheit weiter zu geben. Wir haben die Gnade erhalten, sie zu kennen. Darum ist es unsere Aufgabe und Pflicht, sie weiter zu geben. O Mutter, Du möchtest uns warnen. Du hast schon vor längerer Zeit gesagt: Der Widersacher wird sogar Dich und Deinen Namen missbrauchen und versuchen, Wunder zu tun. Die letzten treuen Seelen, die letzten treuen Herden wird "er" versuchen, gegeneinander auszuspielen. O Mutter, darum bittest Du uns wieder, auf dem engen Weg zu bleiben und nicht überall hinzugehen, wo es heisst: Dort ist Gott, dort ist ein Wunder, dort ist ein Wunder. Das will der Widersacher. Doch, unsere Rettung ist allein die heilige Eucharistie. Die heiligen Sakramente würdig empfangen und Gott, den Heiligen Geist um Seinen Beistand bitten. Er wird uns vor all diesen Irrlehren bewahren. Wir müssen Ihm unser Ja dazu geben und Ihm folgen.

Ja Mutter, der Herr hat Dich gesandt, um uns zu helfen, um uns beizustehen, ganz besonders Deinen Priestersöhnen im Bischofs- und im Priesteramt. Viele von ihnen erfüllen ihren Auftrag nicht mehr. Du möchtest ihnen doch helfen, sie bewahren vor der Rechenschaft, die der Herr von ihnen verlangen wird über jede Seele, die durch ihre eigene Schuld verloren gegangen wären. Ja Mutter, beten, sühnen und leiden. Ein demütiges Herz bewahren, denn nur ein demütiges Herz kann erkennen, was die Wahrheit ist. Stolz ist die Frucht des Satans. Er, er versucht alle mit Blindheit zu schlagen. Doch, Du rufst uns auf: Beten für diese Seelen, damit noch viele sehend werden dürfen, bevor diese Stunden zur Bekehrung jetzt dann zu Ende gehen."

Schmerzliches Weinen übernimmt Myrtha.

Myrtha: „O Mutter, Mutter, Du bist so traurig. So traurig, weil so wenige auf Dich hören. O Mutter, Dein Herz wird neu durchbohrt. So viele lehnen Dich ab. O Mutter, Du möchtest uns nur helfen und uns retten. Du bist ohne Unterlass Fürbitterin an Gottesthron. O Mutter, bitt Deinen göttlichen Sohn, dass Er doch noch Geduld hat und den Vater besänftigt. Denn Sein Zorn ist gross. O Mutter, diese furchtbare Schuld, diese furchtbare Schuld, furchtbare Sünden, Gottlosigkeit, Verderben. O Gott, o mein Gott. Deine Reinigung wird noch furchtbarer werden. Der Mensch will sich nicht bekehren. Er hat den freien Willen, sich zu entscheiden für Gott oder für die Finsternis. Wehe jenen, wehe jenen, die noch andere ins Verderben mitreissen. Nein Mutter. Mutter. O mein Gott."

"Pater Pio, Pater Pio, o ja, unser Land durfte den Nachfolger Petri empfangen. Doch, wie ist er auch beleidigt worden. Wir wissen doch, dass der Heilige Geist mit ihm ist. Wer Ihn beleidigt, beleidigt auch den Heiligen Geist. O Pater Pio, Pater Pio, du weißt, was das heisst, wenn man den Heiligen Geist beleidigt. Für das musstest du auf dieser Welt viel leiden. Ja Pater Pio, der Stolz, das Verderben in unserem Land ist gross. Nur Umkehr, Umkehr angefangen bei vielen Bischöfen und Priestern bis zu ihrer Herde. Nur Umkehr kann noch retten. Doch, wie es die Mutter sagt: Es bleiben nur noch ganz, ganz wenige Stunden."

Myrtha: "Nein. Mutter, o Mutter, ein Trost, ein Trost darf uns bleiben. Der neue Same wird wieder aufgehen. Wir haben es sehen dürfen. Es gibt eine neue Generation, die den Glauben doch noch hat. Und es wird wieder Priester geben, die den Glauben pflegen. Doch zuerst wird die Reinigung kommen. O Mutter, Deine Stunde ist bald da, in der Du der Schlange das Haupt zertreten wirst. Diese Gnade, dieser Auftrag, diese Ehre hat Dir der Herr geschenkt. O Mutter, Mutter komm bald und erlös uns alle. Führ uns hinaus aus dieser Finsternis."

Es beginnt ein ausserordentlich schweres Sühneleiden zur heiligen Messe.

 

 

 

Viele Irrlehrer und Mietlinge sind ins Heiligtum Gottes eingedrungen

"Ja Mutter, Du möchtest. dass wir Gehorsam sind, gehorsam gegenüber Gott, gehorsam,  dass Deine Botschaften weiter gegeben werden.“

Dienstag, 22. Juni 2004

 

Das Leiden vor der heiligen Messe dauert heute sehr lange.

Vor dem Eintreffen des Priesters beginnen die schweren Angriffe Satans. Myrtha leidet, stöhnt und immer wieder nei, nei, nei (nein)...

Beim Hereinkommen des Priesters und beim Beginn des Segens greift "er" noch einmal heftig an und wirft Myrtha grausam auf den Boden. Der Segen des Priesters gibt Ruhe und Frieden. Langsam kann Myrtha wieder aufstehen und sich niederknien.

"Mutter, Mutter, o Mutter, o ja Mutter, Du bist traurig. Du bist so traurig. Mutter. weil Du immer wieder Deine Bitten wiederholen musst. Doch bald wirst Du es nicht mehr können. Dann ist diese Zeit zu Ende.

Darum Mutter, rufst Du heute wieder auf Deine Priestersöhne im Bischofs- und im Priesteramt. Du wirst aber auch uns wieder aufrufen.

Ja Mutter. Du bittest die Bischöfe. damit sie endlich das Heiligtum Gottes von allem Unrat reinigen. von allem. von diesen vielen Irrlehrern und Mietlingen. die Besitz ergriffen haben vom Opferaltar, das Heiligste vom Heiligsten.

Ja Mutter, der Herr hat die Priester erwählt. um den Dienst am Altar Gottes zu tun, das Vermächtnis zu feiern. die heiligen Sakramente zu spenden. Ihnen allein ist dies vorbehalten.

Ja Mutter, so viele Irrlehrer und Mietlinge sind im Heiligtum Gottes eingedrungen, sie, die der Herr nicht für diesen Dienst erwählt hat. Ja Mutter, der Herr hat die Hirten erwählt. Nicht die Schafe erwählen ihre Hirten. Das ist allein dem Herrn und gehört dem Herrn. Ja Mutter, zuerst sollen jene, die sich hervor tun, in der eigenen Familie die Wahrheit verkünden und lehren, in der Welt, am Arbeitsplatz. Das ist ihre Aufgabe. Doch der Dienst am Altar ist jenen vorbehalten. die der Herr berufen hat. Darum bittest Du Deine Priestersöhne: Seid mutvoll. Weicht nicht zurück. Denn das ist euer Platz. Wenn ihr auch schwach und auch älter seid, vertraut auf Gott. Verkündet Seine Ewige Wahrheit Der Heilige Geist wird euch immer die Kraft dazu. schenken. Weicht Nicht zurück, wenn man euch zurück drängt. Nein, Ihr seid die Diener, die der Herr bestellt und aus der Menschheit heraus genommen hat für Seinen Dienst. Ja Mutter, aber jetzt rufst Du auch uns wieder auf, endlich Deine Bitte zu erfüllen. Ja Mutter. Deine Worte weiter zu geben. in Wort. Schrift und Taten. Ja Mutter, denn bald, bald kann es zu spät sein. So können wir noch Seelen retten. Du willst, dass wir endlich die Menschenfurcht ablegen, auch hervor treten, die ewige Wahrheit überall verkünden, nicht nur das eigene Ich pflegen, sondern für den Nächsten immer bereit sein. Ja Mutter, das bittest Du noch einmal, ganz, ganz innig, denn wie Du es sagst, der: Stunden sind nur noch so wenige und bald wird es nicht mehr möglich sein.

Beten, sühnen und leiden. Die heiligen Sakramente würdig empfangen. Sie geben uns die Kraft und den Mut dazu. Den Heiligen Geist immer anrufen. Er wird uns beistehen, die richtigen Worte geben und die Menschenfurcht nehmen. Aber wir müssen selber mithelfen. Denn der Herr zwingt niemanden. Er lässt jedem den freien Willen. Doch, o Mutter, bald wirst Du nicht mehr kommen können. Du sagst dies schon eine Weile. Immer wieder hast Du Deinen göttlichen Sohn gebeten. dass Er noch Geduld hat.

Die Barmherzigkeit wird immer bestehen für jene, die in Reue umkehren. Aber die Gerechtigkeit Gottes wird all jene treffen, die im Stolz, ja im Stolz und im Dienst des Widersachers verharren. Beten. sühnen und leiden. Die Zeit geht zu Ende."

Myrtha: "Nein, Mutter, o Mutter, erbitt uns die Gnade, erbitt uns die Gnade, damit wir nicht immer in dieser furchtbaren Menschenfurcht verharren, uns immer verstecken und zuschauen, wie alles immer schlimmer wird. O Mutter, das ist auch unsere Dankbarkeit Dir gegenüber, wenn wir endlich das tun, das Du wünschest. Doch wir sind alle schwache Sünder. Mutter. erbitt auch Du uns den Heiligen Geist. damit Er uns den Mut gibt. endlich dafür einzustehen. endlich zu verkünden. was Du uns sagst. Mutter, o Mutter, verlass uns noch nicht. Du, Du hast doch versprochen, dass Du bei uns bleibst, wenn wir Dir die Hand entgegen strecken. Ja Mutter, Du möchtest. dass wir Gehorsam sind, gehorsam gegenüber Gott, gehorsam. dass Deine Botschaften weiter gegeben werden.

O Mutter, Mutter, Du weißt doch um unsere Schwachheit. O Mutter, bitte, bitte für uns. Denn wir allein vermögen nichts. Wir sind schwache Sünder. O Mutter, auf Deine Worte sollen sie hören. Nicht immer das "Nichts" sehen, das die Botschaften in Empfang nehmen darf. Nein, Mutter. Ich bin ein Nichts. Deine Worte, o Mutter, Deine Worte sollen verkündet werden.

O mein Gott, erbarm Dich, erbarm Dich.

Leg Du mir noch mehr das Kreuz auf. Leg es noch mehr auf, o Gott. Aber hilf, hilf den Seelen, Hilf ihnen, o Gott. Denn der ewige Tod wäre so furchtbar. Nimm den Stolz. Nimm den Stolz. O Heiliger Geist, mach Du, dass die Gnaden der Erkenntnis angenommen werden. Aber sie können nur in Demut angenommen.

O Gott, der freie Wille. Er bestimmt, ob wir Dir nachfolgen wollen oder den Mächten der Finsternis, dem ewigen leben oder dem ewigen Tod. Nein. O Gott, erbarm Dich, erbarm Dich. O Gott, Du wirst jetzt noch vermehrt Zeichen schicken. Ja. Zeichen. die den Menschen erschrecken werden. O mein Gott, hab Erbarmen, hab Erbarmen."

"Pater Pio, Pater Pio, Du bittest die Bischöfe und Priester: Erfüllt die Bitte der Mutter. Des Herrgott's Geduld geht zu Ende. Er will Priester, Er will Bischöfe, die ihren Auftrag erfüllen, die dem Haus Gottes als Wächter vorstehen und es vor allem Unrat bewahren, vor Gotteslästerung und Irrlehren. Beten. Auch du, Pater Pio sagst: Beten, wie es die Mutter sagt. Denn Ihre Worte sind wahr."

Myrtha weint schmerzlich über alles Gehörte und Gesagte.

Es beginnt das schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

   

 

 

 

Bischöfe und Priester sollen ihre Paläste verlassen und die Herde lehren, führen und ihnen die ewige Wahrheit verkünden. Trugschluss der Ökumene

Mittwoch. 30. Juni 2004

 Schon eine halbe Stunde vor der heiligen Messe beginnen die Angriffe Satans. "Er"  plagt und beunruhigt Myrtha, so dass sie stöhnt und klagt: o nei, nei, nei ... . "er" rüttelt heftig an ihrem Stuhl. Beim Eintreffen des Priesters will sie sich auf ihn stürzen und greift ihn verbal an. Beim Segen des Priesters wird sie ruhig und kniet sich still hin.

"Mutter, Mutter, o Mutter, heute rufst Du die Bischöfe und Priester wieder auf. Die Bischöfe bittest Du, dass sie ihre Häuser, ihre Paläste verlassen und zu den Herden gehen, sie lehren, führen und die ewige Wahrheit verkünden.

Die Priester rufst Du auf: Geht an den Altar und tut euren Dienst, zu dem euch der Herr berufen hat. Lasst euch nicht abweisen oder ausgrenzen. Keiner hat das Recht, euch am Dienst zu hindern. Die Bischöfe sollen darum besorgt sein, dass solches nicht geschieht. Denn das ist auch ihre Aufgabe, für ihre Mitbrüder einzustehen und sie den Dienst verrichten lassen, zu dem sie der Herr erwählt und aus dem Volk heraus genommen hat. Ihnen ist der Opferaltar anvertraut. Nur sie können das Vermächtnis des Herrn vollziehen. Wehe diesen Laien und wenn sie sich noch so sehr auf ein Amt berufen. Keiner hat das Recht, den Priester am Dienst des Altars zu hindern. Wehe diesen, wenn sie einst vor den Richterstuhl Gottes treten. Er wird sie fragen: Was habt ihr mit meinen Priestern getan? Ich sage noch einmal, Mutter, ja Mutter, Du sagst noch einmal: Keiner hat das Recht. einen Priester an seinem Auftrag zu hindern.

Ja Mutter, Du rufst uns auch auf, mutig die ewige Wahrheit zu verkünden. Denn wir haben diese Gnade noch erhalten, sie erkennen zu dürfen. Darum ist es unsere Aufgabe, sie weiter zu geben. Denn nur noch wenige kennen die ewige Wahrheit. Ja Mutter, Zeugnis geben! Nicht zurück weichen, sondern hervor treten. Zeugnis geben in Wort und Tat. O Mutter, auch in Schrift, wie Du es aufgetragen hat. Ja Mutter, vieles wird jetzt geschehen und die Menschheit wird erschrecken. Denn der Stolz ist so furchtbar, dass sie nicht mehr zur Demut finden.

O Mutter, und doch liegt für jede Seele die Gnade bereit, die Gnade der Barmherzigkeit Gottes, die Gnade der Erkenntnis. Aber der freie Wille jedes einzelnen muss entscheiden: Möchte ich es annehmen oder möchte ich der Finsternis verfallen?

Ja Mutter, Du bittest uns, treu zu bleiben, den engen Weg nicht verlassen, sondern ihn gehen, auch wenn wir glauben, er sei so schwer oder die Steine seien so gross oder die Dornen so spitzig. Nein, Du schreitest uns voran und hältst uns fest an der Hand, wenn wir Dich darum bitten. Doch, o Mutter, Einheit im GIauben ist Einheit in der ewigen Wahrheit. die der Herr verkündet hat, die ewige Wahrheit im Vermächtnis des Herrn. Darum kann Einheit nur stattfinden, wenn alle zurückkehren zur ewigen Wahrheit, zum Vermächtnis des Herrn Alles andere ist Trugschluss. Ja Mutter, Einheit im Glauben ist Einheit im Vermächtnis, in der ewigen Wahrheit, von dem sich viele abgewendet haben.

O Mutter, o Mutter, das Gebot der Nächstenliebe leben aber nicht glauben! Einheit besteht nur dort drin, o Mutter, sagst Du noch einmal: Einheit ist in der ewigen Wahrheit, im Vermächtnis des Herrn, in den heiligen Sakramenten, im heiligen Priestertum, im Dienst am Altar, im Dienst an der Herde, in der Verkündigung der ewigen Wahrheit.

Und Du sagst noch einmal: Deine Priestersöhne im Bischofsamt tragen die Verantwortung, eine ganz grosse Verantwortung, dass der Dienst am Altar keinem einzigen Priester vorenthalten wird. Kein Laie hat das Recht, überhaupt sich dem Heiligtum zu nähern. Gott hat dem Priester diesen Dienst anvertraut. Er hat ihn berufen und ihm die Weihe und die Nachfolge geschenkt. Und darum, ja Mutter, darum ist er das Eigentum Gottes.

Ja Mutter, beten, sühnen und leiden, damit auch die Bischöfe und Priester ihren Dienst so erfüllen, wie der Herr ihn aufgetragen hat, den Auftrag in der ewigen Wahrheit. Beten, sühnen und leiden. Die heiligen Sakramente  würdig empfangen. Denn die Zeit zur Umkehr, o Mutter,  diese…  Stunden gehen…  jetzt…  dann zu Ende.

(Myrtha kann es kaum zu Ende sprechen, so stark beginnt sie zu weinen und zu schluchzen).

O Mutter, nein, o Mutter verlass uns nicht. Verlass uns nicht. Du, Du hast es doch versprochen, dass Du bei uns bleibst, wenn wir Dich darum bitten. Mutter, bitt Deinen göttlichen Sohn, bitt Ihn um Geduld, bitt Ihn, dass Er Dich endlich das Haupt der Schlange zertreten lässt. Denn die furchtbare Finsternis, die furchtbare Finsternis bringt so vielen den Tod. Gott will doch nicht, dass nur eine einzige Seele verloren geht. O Mutter, o Mutter,  hilf, hilf! Wir sind so schwache Sünder und oft so mutlos. Bitt Du den Heiligen Geist, dass Er uns die Kraft und den Mut schenkt, mutig einzustehen, einzustehen und zu verkünden, so wie Du es sagst, in Wort, in Tat und Schrift, damit noch Seelen gerettet werden können.

(Dies alles sagt Myrtha voll Schmerz und grosser Trauer).

O mein Gott, erbarm Dich, erbarm Dich. Wir wissen nicht, was wir tun. O Gott, o mein Gott, sei barmherzig. Hab Geduld. O mein Gott!"

"Pater Pio, Pater Pio, du schweigst, du schweigst. Nein!

(Myrtha sagt es weinend:)

O Pater Pio, du bist doch Priester. Du weißt doch um alles. O steh du deinen Mitbrüdern doch auch bei und fleh an Gottes Thron, dass sie den Dienst am Altar ungehindert verrichten können. Nur so können die Herden wieder genährt werden, die Kraft bekommen und die ewige Wahrheit wieder lernen."

Myrtha: "O mein Gott, nur noch wenige werden übrig bleiben. Doch für diese Saat müssen wir opfern, sühnen und leiden, sie mit unsern Tränen tränken. O mein Gott, alles so, wie Du es willst. Dein Plan wird sich erfüllen."

Myrtha ist sehr sehr traurig über alles Gehörte und Gesagte.

 

Juli bis September

Die Herden sollen den treuen Hirten folgen

Dienstag, 6. Juli 2004, Fest der heiligen Maria Goretti

 Myrtha leidet furchtbar, bevor die heilige Messe beginnt und auch während der heiligen Messe.

"O Mutter, Du hast gesagt, viele Masken werden fallen. Das Gesicht der Verräter wird hervor kommen. Ja Mutter, schon viele Verräter haben ihr wahres Gesicht gezeigt. O Mutter, ja Mutter, Du möchtest uns etwas erklären.

Schafe, die merken, dass ihre Hirten sie auf gute Weide führen, folgen ihnen und sind ihnen treu ergeben. Ja Mutter, so soll es auch im Geistigen sein. Die Herden sollen den treuen Hirten folgen, die sie nähren und stärken. Die Hirten sollen sie schützen, wenn wild gewordene Böcke sie angreifen. Die Herden sollen sich um die Hirten scharen, ihnen Schutz geben und nur ihnen folgen. Denn sie werden genährt und gestärkt.

Ja Mutter, das möchtest Du uns auch noch einmal sagen: Das Heiligtum Gottes ist allein Gottes Eigentum. Und keiner kann darüber verfügen. Nur den Hirten, den Priestern hat Er den Schlüssel übergeben, dass sie sich dem Opferaltar nähern dürfen und ihren Auftrag erfüllen. Kein anderer hat das Recht, darüber zu bestimmen, wer den Dienst Gottes am Opferaltar vollzieht: Nur jene, die der Herr zum Priestertum berufen, jene die der Herr auserwählt, ihnen die Hände aufgelegt und aufgetragen hat, ihren Dienst am Opferalter zu vollziehen!

O Mutter, die Klagen sind nichtig, die sagen, das Heiligtum Gottes sei verwaist. Nein. Es ist nie verwaist, wenn der Herr in der Eucharistie gegenwärtig ist. Er ist  zugegen. Und jeder kann Ihn dort anbeten, wenn er es will. Ja Mutter, so viele Mietlinge wollen Besitz ergreifen, wollen befehlen, wer sich dem Altar Gottes nähern darf. Nein. Du sagst wieder: Nur der Erwählte des Herrn. der Priester. soll sich dem Heiligsten nähern. Und alles andere halte sich fern.

Ja Mutter, so wie der Herr gesagt, als Er die Apostel und Jünger ausgesandt hat: 'Dort, wo sie euch nicht aufnehmen, schüttelt den Staub von euren Füssen und geht ein Haus weiter.' So sollen es auch heute die Bischöfe und Priester tun. Denn keiner wird gezwungen, die ewige Wahrheit anzunehmen. Aber wehe jenen, die andere wegen der ewigen Wahrheit, die sie angenommen, sie leben, sie weitergeben, verfolgen. Ja Mutter, Du bittest uns noch einmal, jenen Hirten beizustehen, welche die ewige Wahrheit noch verkünden, ihre Herden auf den rechten Weg führen und sie nähren und stärken.

Ja Mutter, die Verfolgungen werden immer grösser werden. Die letzten treuen Bischöfe und Priester werden verfolgt werden. Sie werden ein schweres Kreuz tragen.

Aber diesen Priestern, die glauben und vertrauen, wird der Heilige Geist beistehen, sie führen und leiten. Sie sollen keine Angst haben. Denn das weltliche Toben wird bald zu Ende sein. Denn Du wirst jetzt dann kommen und der Schlange das Haupt zertreten.

Darum rufst Du uns noch einmall auf, beten, sühnen und leiden, damit noch Seelen gerettet werden können, dass die Gnade der Erkenntnis angenommen wird. Aber das setzt ein demütiges Herz voraus. Nur die Stolzen drängen sich überall hervor, ergreifen Besitz, möchten sich über Gott setzen und sich Seinen Anordnungen widersetzen.

O Mutter, jeder gläubige Priester, der noch an die Gegenwart Gottes im heiligen Sakrament der Eucharistie glaubt, wird nie verloren gehen. Doch hat auch er den freien Willen. Darum beten, beten für jene, die das nicht mehr tun. Denn sie haben den Herrn verraten. Sie haben mit dem Herrn den Bund geschlossen, aber ihn gebrochen, wenn sie Ihm nicht mehr dienen und nicht mehr glauben.

Ja Mutter, bald werden diese Stunden zu Ende gehen, in denen noch Bekehrung statt finden kann. Denn alle, die Deinen göttlichen Sohn so verleumden und Ihn nur als Menschen sehen, Ihm menschliche Schwäche andichten, o Mutter, diese versündigen sich gegen Gott. Denn Dein göttlicher Sohn ist und bleibt und ist immer gewesen: Mensch und Gott!

O Mutter, ausharren, jetzt und in diesen Stunden, die kommen werden. Du sagst wieder: Es wird noch viel schrecklicher werden, wenn sich die Menschheit nicht bekehrt. Die Stunden sind schon angebrochen. Den engen Weg nicht verlassen, Mutter. Nein. Rechts und links ist das Verderben, der Irrtum. O Mutter, Du hast uns aber versprochen, dass Du bei uns bleibst, wenn wir Dich immer darum bitten. Ja Mutter, Dir die Hand entgegen strecken und Du wirst uns führen durch die Finsternis. Es wird wieder Licht werden. Es wird wieder ein neuer Same aufgehen. Aber zuerst wird eine furchtbare Reinigung stattfinden. Und diese ist nicht mehr fern. Beten, sühnen und leiden. Treu bleiben. Gott in Demut und Liebe dienen!

Myrtha: "Mutter, o Mutter, bitt Deinen göttlichen Sohn, dass Er diese Stunden abkürzt. O mein Gott, erbarm Dich. Diese furchtbaren Beleidigungen! Dieser furchtbare Ungehorsam! O Gott, was haben wir Dir angetan. Und wir, wir schweigen immer, anstatt, dass wir kämpfen. O Gott, o Gott, nimm uns diese Menschenfurcht. Lass uns kämpfen nach Deinem Willen: Einstehen für die ewige Wahrheit, Deine treuen Diener verteidigen.

O Gott, Du bist allein der Allmächtige, der Herr. Nein. Hab Geduld, o Gott, hab Geduld. Erbarm Dich. Denn Du willst doch nicht, dass Seelen verloren gehen. Aber dann sagst Du wieder: Keiner wird gezwungen. Er hat den freien Willen: Sich wie Petrus bekehren oder wie Judas im Stolz verharren und dem ewigen Tod verfallen."

"Pater Pio, Pater Pio, Du rufst Deine Mitbrüder im Priesteramt auf: Standhaft bleiben, treu bleiben. Den Auftrag Gottes erfüllen. O ja, Pater Pio. Das Gericht wird furchtbar sein für jene, durch welche nur eine einzige Seele verloren gegangen ist. Denn der Herr hat dem Priester die Kraft und die Macht gegeben, zu heilen was verwundet ist, sogar vom geistigen Tod aufzuerwecken im heiligen Sakrament der Busse. Doch wehe, wenn sie das nicht mehr ausüben und so Seelen zugrunde gehen. Der Herr wird sie richten und das Gericht wird schmerzvoll sein. Darum rufst du auch uns auf, dass wir für diese Priester viel beten und sühnen. Denn sie sind auch schwache Menschen. Aber der Herr hat ihnen die Kraft gegeben. Wenn sie Ihm treu folgen, werden sie ihren Dienst nach dem Willen Gottes ausführen können. Die Bitte der Mutter erfüllen, so wie Sie es sagt."

Erbarm Dich, o Gott. Dein Plan wird sich erfüllen."

Myrtha leidet während der heiligen Messe sehr schwer. Das weisse Tuch auf dem Betstuhl ist blutig.

Das sehr schwere Sühneleiden zur heiligen Messe beginnt.

 

   

 

Der Herr hat nur eine Kirche gegründet

Mittwoch. 14. Juli 2004

 Lange vor der heiligen Messe beginnt der Widersacher Myrtha heftig zu plagen. Sie stöhnt: nei, nei, nei ...! Sie wird geschüttelt, ihr Stuhl gerüttelt. Und immer wieder nei ... . Das Atmen geht schwer. Der Angriff ist stark, schmerzhaft. Myrtha wehrt sich: "O nei, o nei, o nei, gang weg (geh hinweg)." 

Wie der Priester herein kommt, will sie sich auf ihn losstürzen: "Du Saupfaff, du Verdammter', so greift der "andere" an. Aber der Segen des Priesters hält Ihn fern. Myrtha fällt auf den Boden. Sie wird ruhig. Während des Segensgebets des Priesters kann sie aufstehen und sich ganz ruhig hinknien.

"Mutter, Mutter, o Mutter, Deine Tränen, Mutter, o Mutter, wie bist Du traurig, weil jetzt über die Einheit so gestritten wird. Das moderne Wort "Oekumene"! O Mutter, Du hast schon oft gesagt: Wahre Einheit, wahre Oekumene ist Rückkehr, Rückkehr zur ewigen Wahrheit. Jene, die sich abgewendet haben, müssen zurückkehren und nicht jene, die in der ewigen Wahrheit sind, sich abkehren. O Mutter, der Herr hat nur eine Kirche gegründet. Er hat gesagt: Du bist Petrus. Und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen: Die eine Kirche -  nicht viele Kirchen. Doch sie haben den Felsen nicht ertragen. Sie haben versucht, Bruchstücke von ihm abzuschlagen. Doch, kann man auf Bruchstücke ein Haus bauen? Nein, das sind alles lose Steine. Nur auf dem Felsen ist der Bestand. Hat der Herr nicht auch gesagt: Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben. Kann man die Reben abreissen, auf einen Haufen tun - und sie bringen Früchte? Nein. Sie verdorren. Nur der Weinstock kann sie nähren.

O Mutter, wie furchtbar ist dieser Streit. Und doch, o Mutter, der Herr hat gesagt: Die Kirche wird nie untergehen. O Mutter, was für ein Streit ist unter diesen vielen Gliedern entbrannt. Sie wollen dem Herrn nicht dienen, so wie Er es gelehrt hat: Keinen Buchstaben weglassen. keinen Buchstaben hinzutun.

Doch, so viele glauben, ihr eigenes Evangelium verkünden zu müssen, Irrlehren, die der Herr verurteilt. Hat Er nicht schon jenen gesagt, welche die Wahrheit nicht ertragen: Wollt nicht auch ihr gehen? Er zwingt niemanden. Und doch: Sie möchten das nicht. Sie dulden die Einheit nicht. Sie wollen nur ihr eigenes Ich verwirklichen. Sie wollen dem Herrn nicht dienen. Sie glauben, der Herr müsse sich nach ihnen richten und sie sich nicht nach Gott.

Ja, sie sagen sogar, o Mutter, so traurig ist das.

(Myrtha sagt dies bekümmert):

 Sie sagen: Im Himmel braucht es das nicht. Dort ist ja sowieso alles nur eine einzige Einheit. Doch der Herr hat die heiligen Zehn Gebote, das Vermächtnis des Herrn, das Priestertum für die Welt gegeben. Was in der Ewigkeit ist, wird der Herr beurteilen. Er wird die Schafe von den Böcken trennen. Was heisst das?

Wer in dieser Welt dem Herrn nicht folgt, Ihm nicht dient, wird einst auch in der Ewigkeit einen andern Platz einnehmen. Wie die Ewigkeit aussieht, ist allein das Geheimnis des allmächtigen Gottes. Darum Mutter, redet man immer nur: Wir haben doch alle den gleichen Herrgott. Wir haben doch alle den gleichen Glauben. Wir haben doch alle die Bibel. Ja Mutter, wir alle haben die Bibel. Aber es kommt darauf an, wie es gelehrt wird, was der Herr verlangt und verkündet hat.

Man kann nicht einfach das eine oder das andere heraus nehmen und das andere, das einem nicht passt, weglassen. Darum Mutter, hat der Herr die Apostel aus dem Volk heraus genommen, Jünger heraus genommen, sie ausgesendet, die ewige Wahrheit zu verkünden und die Menschen zu führen.

Er hat ihnen die Kraft und die Macht gegeben und sie zum heiligen Priestertum berufen, damit sie ihren Auftrag am Opferaltar erfüllen. Er hat ihnen das Vermächtnis anvertraut, hat ihnen die Macht und die Kraft gegeben, den Herrn jeden Tag herab zu rufen und mit Seinem Fleisch und Blut die Herde zu nähren. Doch ist es auch falsch, wenn man sagt: Ihr könnt den Herrn, das Fleisch und Blut empfangen, wenn ihr nur schnell sagt, ja, ja, ich glaube das. Was hat der Herr damit verbunden? Wer unwürdig Mein Fleisch und Mein Blut empfängt, ist des Todes. Darum, o Mutter, besteht Einheit in diesen heiligen Sakramenten. Wie Er am Kreuz für die vielen Sünder gestorben ist, hat Er auch den Priestern die Macht gegeben, im heiligen Sakrament der Busse die kranken Seelen wieder zu heilen und jene vom Tod aufzuerwecken, die schon tot sind. Das ist auch die Voraussetzung, dass man den Herrn in der Eucharistie empfangen darf.

Ja Mutter, darum möchtest Du noch einmal sagen: Einheit oder das moderne Wort sagt, Oekumene, ist Rückkehr zur ewigen Wahrheit. Denn um das wird heute von jenen gestritten, die sich abgekehrt haben, die nur noch Steine vom Felsen sind, einzelne Steine ohne Fundament. Darum, o Mutter, ja o Mutter, bitten, damit wieder eine Einheit sein kann. Aber wie Du es sagst: Diese Einheit besteht nur in der Rückkehr. Denn zuerst war die Einheit. Und diese wollen sie zerstören. Doch wird es ihnen nie gelingen. Denn der Herr hat versprochen, dass sie immer bestehen wird. Der Fels in der Brandung steht fest und wenn es noch so tobt. Der Herr wird ihn nie untergehen lassen. Und darum, o Mutter, für die vielen Bischöfe und Priester beten, damit sie erkennen und mutig zur ewigen Wahrheit stehen und nicht, wie das moderne Wort heisst, Kompromisse eingehen.

Es gibt nur eine heilige Schrift. Diese besteht vom Anfang bis zum Ende. Die Wahrheit, die der Herr gelehrt und verkündet hat, wie Du sagst: Ohne einen Buchstaben dazu zu tun noch einen wegzunehmen. Dem Herrn dienen oder Mutter, wie Du jetzt in unserem Leben sagst: Ohne Arbeit kein Lohn. Ja Mutter, so soll es auch mit unserer Seele sein: One Arbeit kein Lohn!

Beten, sühnen und leiden. Beten für die letzten treuen Bischöfe und Priester. Denn sie werden noch mehr verfolgt werden. Doch der Herr lässt keinen im Stich, wenn er darum betet. Ausharren. Standhaft bleiben. Den engen Weg nicht verlassen. Denn die Mächte der Finsternis toben rechts und links. Doch, bald wird diese Zeit zu Ende gehen. Und darum bittest Du, durch unser Opfer, durch unser Leiden noch Seelen zu retten, Seelen, die ohne eigene Schuld in den Irrtum hinein gerissen worden sind. Doch wehe diesen Bischöfen und Priestern, durch die nur eine Seele durch ihre Schuld verloren geht. Ja Mutter, Du bist ja extra ganz besonders für Deine Priestersöhne gekommen, um ihnen zu helfen, um sie wieder auf ihren Auftrag aufmerksam zu machen, damit sie ihn erfüllen, so wie ihn Gott gegeben hat. Aber nur ganz wenige hören auf Dich. Bald kannst Du nicht mehr kommen. Diese Zeit geht zu Ende. Die Reinigung wird furchtbar sein, wenn keine Bekehrung stattfindet. Umkehr, nur noch Umkehr kann retten.“

Myrtha: "Mutter, o Mutter, o nein Mutter, bitt Deinen göttlichen Sohn um Geduld. O Mutter, Er will doch nicht, dass nur eine Seele verloren geht. Doch, Er tastet den freien Willen nicht an. So wie bei Petrus und bei Judas: Er hat ihnen den freien Willen gelassen: In Reue umzukehren oder im Stolz zu verharren und in den ewigen Tod zu gehen. O Mutter, o Mutter, dieser furchtbare Stolz, diese furchtbare Eigenmacht. O Mutter, diese Verwerfung der heiligen Zehn Gebote, diese Missachtung. Der Herr hat sie als Schutzwall gegeben. Sie würden so für Ordnung Sorgen. Doch, wer verkündet sie noch? Wer lehrt sie noch? O mein Gott, o mein Gott, das Mass ist voll. O Jesus, besänftige doch den Vater. Besänftige Ihn, denn die Gerechtigkeit Gottes wird furchtbar sein. Der Mensch, der Mensch in seinem Stolz verachtet den Herrn. O mein Gott, nur schöne Worte, aber keine Taten. Nur lehre Phrasen, aber kein Glaube. Nur Stolz und kein Dienen. O mein Gott, erbarm Dich."

"Pater Pio, Pater Pio, o du rufst deinen Mitbrüdern zu: Wenn ihr Aergernis gebt, wenn ihr zu Verführern werdet, o dann werdet ihr vor dem Richter Rechenschaft ablegen müssen. Und dieses Gericht wird furchtbar sein."  Myrtha: "O Gott, erbarm Dich."

Myrtha weint, schluchzt, klagt. Das Gehörte ist so schwer.

 

   

 

Diese furchtbare Nacht. Sie wird noch finsterer werden

Dienstag, 20. Juli 2004

 Der Angriff des Bösen vor dem Eintreffen des Priesters ist rabiat. "er' plagt Myrtha und rüttelt am Stuhl. Myrtha atmet schwer. Immer wieder: Nei, nei, o nei, o nei. Dieses schmerzliche Leiden und der ständige Angriff dauern sehr lange. Myrtha wehrt ab, stöhnt, leidet. Wie der Priester herein kommt, will sie sich auf ihn stürzen: "du Saupfaff du." Sie fällt auf den Boden. Der kraftvolle Segen des Priesters gibt ihr Ruhe. Bald kann sie sich auf den Stuhl knien. Bis zum außerordentlich schweren Sühneleiden zur heiligen Messe ist sie im Frieden.

"Mutter, Mutter, o Mutter, heute rufst Du ganz besonders Deine Priestersöhne im Bischofsamt: O ihr Priestersöhne, warum diskutiert ihr nur immer? Ihr redet, aber wo sind eure Taten? Ja Mutter, der Auftrag ist: Zu den Herden gehen, sie lehren und führen. Sie sollen gehen, so wie die Apostel die Herden aufgesucht haben, sie getröstet, gelehrt und mit ihnen das Vermächtnis gefeiert haben.

O Mutter, Du rufst auch Deine Bischöfe auf: Legt ab eure Blindheit. Seht ihr nicht, wie der Irrglaube, wie die Irrlehrer sich über die ganze Welt ausbreiten, ihre Häuser errichten und die Christen in so vielen Ländern schon verfolgen. Wo ist euer Kampf mit eurer Herde? Steht ein für Gott und Seine ewige Wahrheit. Nein. So viele schauen zu und wollen nicht sehen, wie so viele Seelen, die ihnen anvertraut sind, in die Irre gehen, ja in den ewigen Tod.

Darum bittest Du sie, denn Du, o Mutter, bist ganz besonders für sie gekommen und für alle Deine Priestersöhne, um ihnen zu helfen, sie zu stärken, sie wieder auf die ewige Wahrheit aufmerksam zu machen und auf den Auftrag, den Gott ihnen gegeben hat. Doch, so viele von ihnen erfüllen ihn nicht mehr. Sie schauen zu. Ihre Kraft und Macht, die sie von Gott in der Priesterweihe erhalten haben, lassen sie brach liegen. Sie heilen nicht. Sie erwecken nicht vom Tode auf. Der Geist wird untergehen, wenn nicht bekehrt wird, ja, der Geist von so vielen Seelen, die lechzen nach Gott. Für diese haben sie keine Zeit mehr.

O Mutter, o Mutter, was wird noch kommen? Die Nacht wird noch finsterer werden und das Wehklagen noch grösser. Denn Du rufst schon lange auf: Umkehren! Nur Umkehr kann retten. Doch Deine Worte wollen nicht gehört werden. Ja Mutter, sie leugnen sogar Dich, Deine Jungfräulichkeit, Deine Gottesmutterschaft. Und doch, o Mutter, Du wirst der Schlange das Haupt zertreten. Bald ist diese Zeit da. Aber die Reinigung davor wird schmerzvoll sein. Denn nur eine kleine Saat wird wieder aufgehen können. Dass diese Saat aufgehen kann, bittest Du uns, zu beten, zu sühnen, zu leiden und wenn Gott will, sie mit Tränen zu tränken.

O Mutter, Du machst uns aber auch Mut. Du hast uns versprochen, dass Du bei uns bleibst, wenn wir Dich immer darum bitten. Und Du sagst wieder, dass wir Dir die Hand entgegen strecken sollen, damit Du uns festhalten und den engen Weg führen kannst.

Ja Mutter, der Weg wird noch enger werden und voller Dornen und spitzigen Steinen sein. Du warnst uns, nicht nach rechts und nicht nach links auszuweichen. Denn dort lauert der Tod, Verwirrung, das Verderben. Ja Mutter, Du bittest auch alle Deine treuen Priestersöhne: Verteidigt das Haus Gottes. Lasst nicht zu, dass es verwüstet, entheiligt und der Herr beleidigt wird. Denn so viele Mietlinge, so viele Irrlehrer haben schon Besitz ergriffen. Die Wächter lassen es zu. Sie schauen zu und tun nichts. Doch der Herr wird Rechenschaft von ihnen fordern. Denn ihnen ist der Tempel Gottes, das Haus Gottes, das Heiligtum, der Opferaltar anvertraut. Wehe, wenn er verschmutzt wird.

Mutter, ja Mutter, ausharren, standhaft bleiben, auch wenn das Kreuz noch schwerer, Verfolgungen noch grösser und Verleumdungen furchtbar werden. Doch - nach der Dunkelheit folgt das Licht. Du rufst uns auch wieder auf, würdig die heiligen Sakramente zu empfangen und wenn es grosse Opfer verlangt, Gott empfangen zu können, weil immer weniger Priester da sind, das Opfer auf uns nehmen und den Weg suchen. Gott gibt die Kraft. Er gibt Stärke. Er wird uns durch diese schwere Zeit stärken, nähren und Sein Heiliger Geist uns führen. Aber wir müssen darum bitten, jeden Tag, ja sogar jede Stunde, denn jede könnte die letzte sein.

Beten, sühnen und leiden. Und Du, o Mutter, bittest auch alle kleinen Herden: Bewahrt die Einheit. Bleibt treu. Stärkt euch und seid Gottes Kinder bis zum Ende. Denn wir, die wir die Gnade, die ewige Wahrheit zu kennen, noch empfangen dürfen, sind auch verpflichtet, sie weiter zu geben, sie zu verkünden. Beten, sühnen und leiden."

Ja Mutter, wo werden noch die heiligen Zehn Gebote gelehrt? Den Schutzwall, den der Herr gegeben hat? Nein. Nur noch wenige lehren und verkünden sie. Daraus ist das furchtbare Elend entstanden, diese Sünden, alles Verwerfliche, diese Irrlehren. Ja Mutter, der Heiland hat auch gesagt: Wer mir nachfolgt, wird auch das Kreuz auf  sich nehmen. Denn der Knecht steht nicht über dem Meister.  Ja Mutter, der Herr hat das Priestertum geschaffen. Er hat die Apostel auserwählt, ihnen die Kraft und die Macht gegeben, zu lösen und zu binden, zu heilen, ja sogar Seelen vom Tod aufzuerwecken. Wehe diesen Priestern, die den Beichtstuhl verlassen haben und nicht mehr heilen. Wehe ihnen. Sie sind ungetreue Knechte. Kein Bischof hat das Recht, Menschen zu berufen, die nicht der Herr auserwählt zu Seinem heiligen Priestertum am Opferaltar, dem Allerheiligsten.

Steht nicht geschrieben, wie der Herr Händler und Wechsler, die das Heiligtum entweiht haben, aus dem Tempel vertrieben hat. Wo sind heute die Wächter, die das Heiligtum Gottes reinigen? Nein. Viele von ihnen schauen zu und helfen noch mit, wie Mietlinge Besitz vom Opferaltar ergreifen, sie, die der Herr nicht zu diesem Dienst erwählt hat. O Mutter, ist der Herr nicht zu den Menschen gegangen, hat sie geheilt, sie gelehrt und dies auch den Aposteln aufgetragen?

Wo sind die Bischöfe und Priester, die in der heutigen Zeit Busse tun, ihre Herden sammeln und wenn sie noch so klein sind? Nein. Sie reden und reden. Doch keine Taten. Der Herr zwingt keinen. Er lässt jedem Menschen den freien Willen. Doch eines soll uns bewusst werden, ja Mutter, diese Menschen, die heute Gott dem Allmächtigen ins Handwerk pfuschen wollen, das allein Sein Schöpfungsplan ist: "Das Leben zu geben, das Leben zu nehmen" wehe diesen Menschen, sie alle sind im Dienst Satans. Denn Satan ist ja ein gefallener Engel, der über dem Herrn stehen wollte. Wer über dem Herrn stehen will, Leben vernichtet, Leben für seine Experimente zeugen wil" wehe diesen, sie werden des Todes sein, wenn sie sich nicht bekehren.

Doch der Herr hält immer wieder Gnaden bereit, Gnaden der Erkenntnis. Aber es steht jedem frei, sie anzunehmen oder nicht anzunehmen. O Mutter, Du rufst uns auch wieder auf, zu sühnen, zu leiden und zu beten für die vielen Bischöfe und Priester, die dem Irrtum verfallen sind, damit sie wieder zurückkehren, die ewige Wahrheit wieder verkünden und lehren. O Mutter, wie vieles geschieht. Elend, Hunger, Not, Feuer, Wasser, Verderben, Krieg. Alles warum? Ja, warum. Weil die heiligen Zehn Gebote nicht mehr gelehrt werden. Weil die ewige Wahrheit nicht mehr verkündet wird, so wie sie der Herr gelehrt hat. Denn kein Buchstabe darf hinzugefügt, noch weggenommen werden. O Mutter, wie sind wir blind. Wir sehen nicht, wie die Irrlehren die ganze Welt überschatten. Wo ist der Kampf der Christen für die ewige Wahrheit? Nein. Sie machen gemeinsame Sache mit diesen Irrlehrern.

O Mutter, Dich hat der Herr ganz besonders für die Bischöfe und Priester gesendet,

um ihnen zu helfen und ihnen beizustehen. Aber nur so wenige hören auf Deine Worte. Sie lachen über Dich. O Mutter, und doch, Du bist es, die der Herr gesandt hat. Du wirst der Schlange das Haupt zertreten.

Darum beten, sühnen und leiden. Alle, welche die ewige Wahrheit noch gelehrt bekommen durften, die noch fromme Eltern hatten, sollen die ewige Wahrheit mutvoll weiter geben und nicht zurück stehen. Denn der Herr ist immer an der Seite, wenn wir den Heiligen Geist darum bitten. Ja Mutter, es steht auch vom Samen geschrieben, der ausgestreut worden ist auf den Weg, unter die Dornen. Aber Mutter, heute ist es noch so. Bald kann kein Same mehr ausgestreut werden, weil die Aehren leer sind. Darum bitten, sühnen und leiden. Und wenn es der Herr will, den wenigen Samen, der noch ist, mit Tränen tränken, dass er aufgehen kann.

Denn die Kirche Gottes, der Fels, wird nie untergehen und wenn sie es noch so versuchen, ihn zu zerstören. Der Herr hat es versprochen und Seine Worte sind die ewige Wahrheit.

Beten, sühnen und leiden, umkehren und bereuen. Nur so kann noch Rettung sein. Doch eines, o Mutter, willst Du uns sagen: Diese Stunden gehen zu Ende," Myrtha: "O Mutter, bleib bei uns. Verlass uns nie. Du hast es doch versprochen,wenn wir Dir die Hand entgegen strecken und Dich bitten, wirst Du uns durch diese Nacht, diese Finsternis führen. Treu bleiben. Ausharren. Nie zu Verrätern werden. Wenn das Kreuz noch so schwer wird, Gott wird es immer zu tragen helfen.

O Mutter, Mutter, diese furchtbare Nacht. Sie wird noch finsterer werden, wenn die Menschheit sich nicht bekehrt. Doch der Herr ist barmherzig für alle, die in Reue umkehren. Aber Seine Gerechtigkeit wird für diejenigen furchtbar sein, die im Stolz verharren. Mutter, o Mutter, Du unsere Hoffnung, Du unsere Fürbitterin, bitt Deinen göttlichen Son, dass Er den Zorn des Vaters besänftigt."

"Pater Pio, Pater Pio, o Pater Pio, Du rufst alle Deine Mitbrüder im Priesteramt auf: Bleibt treu. Erfüllt die Bitten der Mutter. Denn wehe, wenn nur eine Seele durch diese Schuld verloren geht, wenn ein Priester seinen Auftrag nicht erfüllt. Gott wird Rechenschaft fordern,"

Myrtha: O Gott, erbarm Dich, denn wir wissen nicht, was wir tun. O Gott, o mein Gott, Du willst ja nicht, dass nur eine einzige Seele verloren geht. Du hast gesagt, die 99 zurücklassen und die einzige suchen. Doch, Du zwingst niemanden. Der freie Wille wird jedem gelassen, so wie bei Petrus und Judas. Der eine hat bereut und sich bekehrt. Der andere aber ist im Stolz verblieben und musste verloren gehen. O Gott, erbarm Dich. Erbarm Dich."

Myrtha weint, schluchzt und ist sehr traurig. Das schwere Sühneleiden zur heiligen Messe beginnt.

 

   

 „Wahre Oekumene ist Rückkehr zur ewigen Wahrheit."

Dienstag, 3. August 2004

 Wieder wird Myrtha lange vor der heiligen Messe angegriffen, geplagt, hin und her geschüttelt. Myrtha rüttelt am Stuhl und stöhnt: "O, o, o nei, o." Der Atem geht schwer. Und wieder: "O nei, nei, nei ... . " Myrtha leidet sehr, sehr schwer. Und immer wieder: "O nei, o nei, o nei." Sie klagt und ruft: "gang weg, gang weg, gang weg ..."  Sie keucht: "O nei, nei, nei, o nei ... ." Gang doch weg! Gang doch weg. Gang doch weg. Lügen. Nur Lügen. Du lügst."

Wie der Priester herein kommt, stürzt sie sich wieder auf ihn los. Der Priester segnet. Myrtha fällt auf den Boden. Sie wird ganz ruhig. Wie der Priester nochmals segnet, macht sie das Kreuzzeichen, steht auf und kniet sich ruhig auf ihren Betstuhl. Jetzt ist sie ganz im Frieden, bis das Sühneleiden zur heiligen Messe beginnt.

"Mutter, Mutter, o Mutter. Du bist wieder da. Ja Mutter, heut möchtest Du uns wieder etwas sagen, wiederholen, weil immer noch Streit herrscht wegen der sogenannten Oekumene.

Ja Mutter, Du möchtest noch einmal sagen: "Wahre Oekumene ist Rückkehr, Rückkehr zur ewigen Wahrheit."

"Wenn ein Blatt oder eine Fliege in einen Brunnen mit klarem Wasser fällt, nimmt man das Blatt oder die Fliege heraus und schöpft nicht den ganzen Brunnen aus. So war es damals, als sich Menschen, Gläubige von der ewigen Wahrheit abgewendet haben. Statt dass sie diese Menschen entfernt hätten, haben sie den ganzen Glauben, die ewige Wahrheit auf die Seite gestellt, ja verraten. Ja Mutter, vieles geschieht. Und wir wollen es immer noch nicht sehen. Irrglaube beherrscht die ganze Welt. Irrglaube, der die Christen verfolgt.

Ja Mutter, was wir in letzter Zeit wahrnehmen konnten: Sie zerstören, verbrennen und löschen sogar das Heiligtum Gottes aus. Sind das noch wahre Gläubige? Glauben diese an die heiligen Zehn Gebote? Du sollst nicht töten? Du sollst nicht lügen? Alle diese vielen Gebote, die der Herr als Schutzwall, als Ordnung in dieser Welt, als Schutzwall für die Seelen gegeben hat? Ja Mutter, Du rufst ganz besonders Deine Priestersöhne im Bischofs- und im Priesteramt auf: Verteidigt die ewige Wahrheit. Macht nicht gemeinsame Sache mit jenen, die Irrtum verkünden und verbreiten. Diese Zeit ist unnütz vertan. Sammelt eure Herden und wenn sie noch so klein sind. Tut Busse. Kehrt um. Kämpft für die ewige Wahrheit. Denn bald wird es zu spät sein. Der Irrglaube wird alles zudecken, wenn wir uns nicht zum Kampf aufmachen. Doch Mutter, dieser Kampf wird schwer sein. Aber wenn wir mehr beten, den Heiligen Geist anrufen, die Zeit dafür aufwenden und nicht für so viele Dinge dieser Welt, könnten wir so vieles erreichen.

Doch das Erste ist auch der würdige Empfang der heiligen Sakramente. Denn sie geben uns Kraft und Mut. Sie sind die ewige Wahrheit, die der Herr gegeben hat. Darum dafür einstehen und kämpfen. Macht nicht gemeinsame Sache mit jenen, die das nicht mehr glauben und nicht mehr verkünden. Ja Mutter, das Gebot der Nächstenliebe immer bewahren und darnach handeln.

Denn Gott hat niemanden verurteilt. Er hat für sie gebetet, damit sie sich bekehren. So war es schon bei den Pharisäern, bei den Schriftgelehrten, die Ihn so auf die Probe gestellt haben. Auch heute sind so viele Pharisäer und Schriftgelehrte, die den Irrtum fördern und ihn verkünden. Für diese sollen wir beten, dass sie ihre Blindheit und ihren Stolz ablegen, der das Werk Satans ist. Nur Demut, Demut schenkt die Gnade der Erkenntnis und nicht die Blindheit.

So wie der Herr gesagt hat: Den Weisen und Klugen bleibt es verborgen. Aber den Kleinen wird es geoffenbart. Darum Mutter, bittest Du auch uns: Demütig sein. Demütig bleiben. Immer den Herrn bitten, dass Er uns vor dem Irrtum bewahrt. Ja Mutter, auch heute bittest Du uns wieder: Verlasst den engen Weg nie. Schaut nicht nach rechts und nicht nach links. Denn von dort kommen Irrtum und Verderben.

Wenn der enge Weg noch so voller Dornen und noch so voller Steine ist, Du bist da.

Du hast uns das versprochen. Du bittest nur um Eines: Streckt mir die Hand entgegen und bittet mich. Ich werde euch durch diese furchtbare Finsternis führen. Ja Mutter, bald ist die Stunde da, in der Du der Schlange das Haupt zertreten wirst. Aber es werden noch viel Leid, Elend, Not, ja Mutter, Leiden, Krankheiten, Verfolgungen, Hunger, Feuer und Wasser herein brechen. Schon vieles ist da. Aber die Menschheit will es nicht wahr haben. Ja Mutter, der Herr ist barmherzig für alle, die in Reue umkehren.

Aber die Gerechtigkeit Gottes - Du wiederholst noch einmal: Die Gerechtigkeit Gottes wir alle jene treffen, die im Stolz verharren, sich gegen Gott erheben. Ja Mutter, darum beten, sühnen und leiden. Jede Stunde noch für die Ewigkeit nutzen. Mutter, aber Mutter, gell, Du verlässt uns noch nicht. Du hast zwar schon manchmal gesagt, bald würdest Du nicht mehr kommen können. Doch, was Du sagst, ist wahr. Ausharren! Standhaft bleiben. Treu bleiben und nicht zurück weichen, sondern kämpfen. Der Herr ist mit uns!"

Myrtha klagt: "O Mutter, diese furchtbare Blindheit, Mutter. Diese furchtbare Blindheit. Alles ist das Werk Satans. So viele hat "er' schon in seinen Dienst genommen und "er' belont sie mit den Gütern dieser Welt. Doch, o Mutter, das alles wird bald zu Ende gehen. Denn der Herr wird eingreifen. Die Beleidigungen, das Furchtbare, das die Menschheit Ihm antut, haben den Zornesbecher des Vaters zum Ueberlaufen gebracht. Sie wollen sich über Gott setzen. Sie wollen Gott nicht mehr anerkennen, so wie es der Engel gemacht hat,  der nicht mehr dienen wollte und zum Satan geworden ist. O Mutter, bleib bei uns in dieser Nacht, denn die Finsternis, o Mutter, wird so viele in Verwirrung bringen.

Erbitt uns Licht, damit wir auch in dieser Finsternis Licht sein dürfen. O Gott, erbarm Dich. Erbarm Dich, wir wissen nicht, was wir tun. O mein Gott, erweck Du doch Deine vielen Diener aus ihrem Schlaf, dass sie die Zeichen dieser Zeit erkennen. Wie es die Mutter sagt: Sammelt die Herden. Tut mit ihnen Busse. Gebt euch nicht unendlichen Diskussionen hin, die nur verlorene Zeit sind. Baut auf! Neu aufbauen. Den wenigen guten Samen noch aussäen, ihn hegen und pflegen. Das Unkraut fernhalten. Das Heiligtum Gottes reinigen. Denn nur so, so wird die ewige Wahrheit, die ewige Wahrheit wieder verkündet werden können."

"Pater Pio, Pater Pio, o ja. Auch Du bist Priester, immer noch Priester in Ewigkeit. Und darum rufst du deine Mitbrüder auf: Befolgt doch endlich diese Worte, welche die Mutter euch gibt. Sie gereichen euch und eurer Herde nur zum Heil. Kehrt um. Tut Busse. Erfüllt euren Auftrag, so wie ihn der Herr euch gegeben hat. Löst und bindet! Nährt und stärkt. Wenn ihr das nicht tut, werdet ihr für die vielen Seelen Rechenschaft geben müssen, die durch eure Schuld verloren gehen, die nicht durch die heiligen Sakramente gerettet werden können. Busse tun. Umkehren. Denn, wie die Mutter sagt: Die Stunden gehen zu Ende."

Myrtha weint: "O mein Gott, o mein Gott, hab noch Geduld. Hab doch noch Geduld. O mein Gott. Doch, Dein Plan, Dein Plan wird sich erfüllen. O Mutter."

(Myrtha weint und schluchzt. Sie ist sehr traurig.)

Dann beginnt die heilige Messe mit dem sehr schweren Sühneleiden.

 

   

Es wäre uns vieles erspart geblieben

Dienstag, 10. August 2004,

 Vor der heiligen Messe wird Myrtha, wie schon so oft, vom "Bösen" geplagt. Ganz unruhig kniet Myrtha auf dem Betstuhl und leidet furchtbar. Beim Eintreffen des Priesters geht Myrtha mit Schimpfworten auf ihn zu. Dann fällt sie auf den Boden. Das Segensgebet des Priesters befreit sie vom "Bösen". Myrtha kann wieder aufstehen. Sie kniet auf den Betstuhl und empfängt die Botschaft der lieben Gottesmutter.

"Mutter, o Mutter, Mutter, Du bist so voller Tränen Mutter. O Mutter, furchtbar, furchtbar Mutter. Du möchtest Deine Priestersöhne, ganz besonders jene im Bischofsamt, nochmals aufrufen: Geht zu euren Herden, tut Busse und bekehrt euch. Jetzt ist es dann bald zu spät. Die Gerechtigkeit Gottes wird eingreifen.

Ja Mutter, was nützt es, wenn sich die Bischöfe hin und wieder versammeln und  reden, aber es folgen keine Taten. Taten: Ihren Auftrag erfüllen, zu den Herden gehen, sie lehren und führen. Ja Mutter, von dieser Stunde an, da die heiligen Zehn Gebote nicht mehr gelehrt, nicht mehr verkündet worden sind, von dieser Stunde an ist das Furchtbare über die Menschheit eingebrochen.

Ja Mutter, es wäre uns vieles erspart geblieben, wenn die heiligen Zehn Gebote weiter gelehrt worden wären. Wo ist die Nächstenliebe, wo ist die Nächstenliebe, die mit den Hungernden teilt? Man redet über die Gerechtigkeit, über die Bewahrung der Schöpfung. Doch, wer ist in erster Linie die Schöpfung? Menschen, Seelen. Die reichen Länder, jeder einzelne will nur Luxus, das Allerbeste haben. Was wird jeden Tag an Nahrung weggeworfen? So viele Hungernde könnten damit gerettet werden. Die reichen Völker wollen nur das Beste für sich und machen schöne Worte über alles andere, das vernichtet. Am Egoismus gehen sie zu Grunde. O Mutter, wo wird noch gelehrt: Du sollst nicht die Ehe brechen? Wie vieles könnte erspart bleiben. Es würde weniger Scheidungen geben und die Kinder könnten in einer guten Familie aufwachsen.

Ja Mutter, wir beten immer um Priester. Priester aber können nur aus einer guten Familie hervorgehen. Der Herr kann schon Wunder wirken. Zuerst aber müssen die Eltern glauben, damit sie den Kindern den Glauben weiter geben können. Ja Mutter, wie viele Seuchen wären erspart geblieben, wenn das sechste Gebot gehalten worden wäre. Doch, es trifft auch viele Unschuldige. Das sind die Kinder. O Mutter, wenn die heiligen Zehn Gebote gehalten und verkündet worden wären, könnte man kein Ungeborenes abtreiben. Der Herr wird einst Rechenschaft fordern. Er allein ist der Herr über Leben und Tod.

Ja Mutter, alles Elend, so viele Not ist hervor gegangen wegen der Unterlassung des Auftrages, welcher der Herr ganz besonders den Bischöfen und Priestern gegeben hat.

Ja Mutter, wer versteht, was am Opferaltar geschieht, das Leiden des Herrn, welches auf unblutige Weise wiederholt wird? Was für eine Ehrfurchtslosigkeit herrscht am Opferaltar Gottes! Der Herr hat dafür das Priestertum geschaffen. Er hat Menschen auserwählt für den Dienst am Altar. Was geschieht heute? Sie umtanzen den Altar, sie beleidigen den Herrn. O Mutter, als Dein göttlicher Sohn am Kreuz gestorben ist, sind die Menschen, welche dabei waren, in Trauer, Busse und Umkehr heimgegangen. Doch, was geschieht heute, wenn das Opfer am Altar dargebracht wird? Sie gehen weg, treffen sich bei Tranksamen, ja im Kirchencafe beim Aperitif. Ist das, was sie am Opferaltar miterlebt haben, ist das Busse, in sich gehen und umkehren? Nein. Auch da wird dem Luxus gefrönt.

O Mutter, Du willst uns ja nur helfen, damit wir endlich einsehen, was falsch ist. Ganz besonders möchtest Du die Bischöfe aufrufen: Geht doch in euch selber, bekehrt euch, legt die Blindheit ab, werdet demütig, betet und lasst das Diskutieren über die Welt auf der Seite. Euer Auftrag ist das Lehren, das Beten, die Demut und der Dienst am Altar mit allen Mitbrüdern im Priesteramt. Reinigt das Heiligtum Gottes von allem Unrat, entfernt jeden, der keine Berufung bekommen hat. Der Herr hat ein heiliges Priestertum geschaffen. Ja Mutter, so vieles geschieht in der Welt. Ja Mutter, Du sagst das mit Tränen, weil so viele Priestersöhne versagt haben. Und Du bist doch ganz besonders für sie gekommen. Immer wieder rufst Du sie auf. Nur ganz wenige hören auf Dich und nehmen Deine Worte zu Herzen. Dich hat der Herr gesandt. Er will doch nicht, dass so viele Seelen zu Grunde gehen. Doch, viele klagen: Die Aehren sind taub und leer. Doch, wie kann ein verdorrter Samen aufgehen und Frucht bringen. Alles Wasser nützt nichts, wenn nicht der Same gut ist.

Ja Mutter, die Zeit geht zu Ende, in der Du zu uns kommen kannst. Deinen göttlichen Sohn bittest Du immer wieder um Geduld. Ja Mutter, eines möchtest Du uns noch einmal sagen, dass wir unsere Bischöfe und Priester bitten sollen, mit ihren Herden Busse zu tun, sich bekehren und beten. Wo sie es nicht hören wollen, bittest Du die kleinen Herden, dass sie sich selber sammeln und vor dem Allerheiligsten Busse tun. Ja Mutter, so viel Irrtum, so viel Irrglauben herrscht in dieser Welt. Die Menschheit droht zu ersticken. Der Herr hat nicht gesagt, bringt die Heiden um, sondern Er hat gesagt: Bekehrt sie! Jeder, der den Glauben missbraucht, die Menschen umbringt, lebt im Irrglauben und im Irrtum. Gott will, dass der Mensch lebt und Busse tut, sich bekehrt und das Leben so lebt, wie es der Herr wünscht. Alles andere ist Irrtum und endet im Verderben.

Ja Mutter, standhaft bleiben, denn schwere Zeiten werden jetzt die Menschheit treffen. Wer das nicht sieht, ist blind, dem fehlt die Demut, dem fehlt das Gebet. Nicht reden, sondern beten. Die Wahrheit verkünden und nicht schweigen. Das ist unser Auftrag in dieser Welt. Jeder Einzelne kann mithelfen. Doch, er muss den Mut haben und dazu bereit sein. Auf Gott vertrauen, glauben. Ja Mutter, noch einmal möchtest Du sagen: Die heiligen Sakramente würdig empfangen. Den Heiligen Geist um Beistand bitten und Dir die Hand entgegen strecken. So werden wir durch diese Finsternis gehen können, mutvoll und das Licht erreichen. Doch zuerst kommt die Finsternis. Der Herr ist barmherzig, für alle die sich bekehren, aber für jene, welche im Stolz, im Irrtum verharren, wird die Gerechtigkeit walten.

Beten, beten, beten, sühnen und leiden, denn die Stunden gehen zu Ende."

Myrtha: "Mutter, Mutter, o Mutter, lass uns nicht allein, lass uns nicht allein. Du kennst doch unsere Schwachheit. Du weißt doch, wie wir so schnell mutlos sind, wenn Widerstand auf uns zukommt. O Mutter, bitt Deinen göttlichen Sohn, bitt Ihn um Geduld, bitt Ihn, dass es nicht zu spät ist. Er will doch nicht, dass Seelen verloren gehen. Er ist doch auch gegangen und hat die 99 zurück gelassen. O mein Gott, erbarm Dich. Erbarm Dich, denn wir wissen nicht, was wir tun."

Myrtha weint so schmerzlich.

"Pater Pio, Pater Pio, o ja, Du bist Priester in Ewigkeit und so bleibt es jeder Priester, den Gott berufen hat. Darum rufst du deine Mitbrüder auf: Erfüllt doch den Auftrag des Herrn. Werdet demütig. Sammelt eure Herden um den Opferaltar. Nährt und stärkt sie. Der Herr hat euch doch die Kraft und den Auftrag gegeben. Kein Mensch in dieser Welt hat diese grosse Gnade, zu lösen und zu binden, das Vermächtnis des Herrn feiern zu können. O ihr Priestersöhne erwacht, bekehrt euch und sammelt eure Herden, denn, wie es die Mutter sagt, bald ist es zu spät. Die Rechenschaft wird gross sein."

Myrtha: "O mein Gott, hilf uns, hilf uns, dass wir Deinen Willen erfüllen und treu bleiben. Lass uns Licht werden und Licht sein in dieser Finsternis. Die Verwirrung ist so furchtbar.

Es beginnt das sehr schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

   

 

 

Der Weg ist jetzt voller Dornen und Steine, weil die Reinigung begonnen hat

Mittwoch, 18. August 2004

 Vor der heiligen Messe wird Myrtha auch heute wieder vom "Bösen" geplagt. Sie wird hin und her gerissen auf dem Betstuhl. Beim Eintreten des Priesters bäumt sie sich auf und geht mit heftigen Worten auf den Priester zu. Wiederum fällt Myrtha auf den Boden und bleibt lange liegen. Das Segensgebet des Priesters macht Myrtha wieder frei und sie kniet auf den Betstuhl zurück. Nun empfängt sie die Botschaft der lieben Gottesmutter.

"Mutter, o Mutter, Mutter, vor langer Zeit hast Du uns gewarnt, dass der Satan Dich und Deinen Namen missbrauchen wird, um Verwirrung zu stiften.  Ja Mutter, darum möchtest Du uns heute ganz klar sagen: Du bist Maria, die unbefleckt empfangene, demütige Magd. Durch grosse Gnaden auserwählt, der Menschheit den Erlöser bringen zu dürfen. Und so wie es geschrieben steht, Deine Eltern sind Joachim und Anna. So steht es geschrieben. Und wer nur einen Buchstaben hinweg nimmt oder hinzu tut, ist der Irrlehre verfallen. Ja Mutter, und weil Dein heiliger Leib den Gottessohn gebären durfte, hat Er Dich in den Himmel aufgenommen, ohne Deinen Leib der Verwesung preiszugeben. Dort bist Du, o Mutter, und darfst unsere Fürbitterin und Helferin sein. Der Herr hat Dich gesandt, um uns zu mahnen, dass die ewige Wahrheit wieder so verkündet wird, wie sie der Herr gegeben hat. Bei Gott gibt es keinen Zeitgeist. Ja Mutter, Du hast uns auch immer wieder gebeten, den engen Weg nicht zu verlassen. Wenn wir ihn verlassen, droht Verwirrung.

Ja Mutter, der enge Weg ist das Vermächtnis des Herrn, sind die heiligen Sakramente und die heiligen Zehn Gebote. Sie zeigen uns, wo der Weg ist. Der Weg ist jetzt voller Dornen und Steine, weil die Reinigung begonnen hat. Darum rufst Du uns auf, dass wir kämpfen für den heiligen Weg. Gott bitten, dass Er uns Seinen Heiligen Geist schenke, dass wir den Kampf bestehen können in dieser furchtbaren Finsternis und Verfolgung, die jetzt noch grösser werden. Du bittest uns, Opfer auf uns zu nehmen, damit wir immer wieder die heiligen Sakramente empfangen können. Sie geben uns Kraft und stärken im Glauben und Vertrauen. Doch, o Mutter, von Deinen treuen Priestersöhnen bleiben doch nur noch so wenige. Du bittest uns für Deine Priestersöhne, dass wir ihnen beistehen in Wort und Tat, sie beschützen und verteidigen, wenn sie verfolgt und ausgegrenzt werden. Denn, wie Du sagst: Nur noch wenige werden übrig bleiben. Die Menschheit wird nach den heiligen Sakramenten lechzen. Doch, wer kann sie spenden ausser diesen Priestersöhnen? Darum hat der Satan dort eingegriffen, wo "er' sie vernichten kann, damit sich die Herden zerstreuen und umher irren. Doch, einen Trost darfst Du uns geben: Bald wirst Du der Schlange das Haupt zertreten. Eine neue Saat wird aufgehen, aber nur eine ganz kleine. Und dazu bittest Du uns, für diese Saat zu beten, zu sühnen und zu leiden, sie tränken mit unsern Tränen. Wenn Gott es will sogar mit unserm Blut.

Ja Mutter, der Herr hat Dich auch gesandt, damit Du uns beistehen kannst. Du hast auch gesagt, wir sollen Dir nur die Hand entgegen strecken. Du wirst uns führen durch das Tränental. Doch, was Du noch einmal sagen möchtest: Nie zu Verrätern werden aus Menschenfurcht. Nein, kämpfen, denn jetzt sind die Stunden da, wo unser Glaube geprüft wird.

Beten, sühnen und leiden. Nur Umkehr kann noch retten. Gott ist barmherzig für jeden der in Reue umkehrt, doch gerecht, für jene die in Stolz und in der Sünde verharren. Beten, beten, beten! Die Stunden gehen zu Ende."

Myrtha weint ganz schmerzlich.

Myrtha: "O Mutter, verlass uns nicht. Halt Deine Kinder zusammen. Lass sie nicht im Streit fallen, wo sie doch um so Unbedeutendes streiten, aber das heilige Vermächtnis aus den Augen verlieren. O Mutter, Du weißt doch um unsere Schwachheiten. Bitt den Heiligen Geist, damit Er uns alle erleuchtet und stärkt. Gib uns die Gnade, dass wir immer das Richtige tun. Treu bleiben, die ewige Wahrheit verteidigen, so wie sie der Herr gegeben hat. O Mutter, Du weißt, wir allein vermögen nichts. Darum hilf Du uns. Steh uns bei und sei unsere Fürbitterin bei Gott, damit Er Geduld hat mit uns. Er will doch nicht, dass Seelen verloren gehen."

"Pater Pio, Pater Pio, du rufst Deine Mitbrüder auf. Harrt aus, weicht nicht zurück. Ihr allein könnt diese Seelen führen, leiten und stärken, sie heilen, ja sogar vom Tod auferwecken. Ja, sie nähren und stärken. Bleibt treu, denn der Herr ist mit euch, wenn ihr Ihn darum bittet.

Pater Pio noch einmal sagst du: Mitbrüder bleibt treu, harrt aus, erfüllt euren Auftrag, so wie ihn der Herr gegeben hat. So werdet ihr noch viele Seelen retten können."

Myrtha: „Das Mass ist voll, das Mass ist voll. Besänftige Du den Zorn des Vaters."

Es beginnt das Sühneleiden zur heiligen Messe.

 

   

 

Das Heiligtum Gottes ist Gottes Eigentum

Dienstag, 24. August 2004

 Schon eine halbe Stunde bevor die heilige Messe beginnt, fängt der Angriff Satans an. Myrtha wird seelisch und körperlich geplagt. Sie ist sehr unruhig und atmet schwer. "er" rüttelt sie hin und her. Sie reisst den Stuhl hoch und schlägt mit den Füssen auf den Boden. Der Angriff ist grausam. Myrtha wehrt sich und stöhnt: "Nei, nei, o nei, gang weg." Und immer wieder: "O nei, o nei, weg, weg, weg."

Beim Hereinkommen des Priesters wird der Angriff noch heftiger. Myrtha stürzt sich auf den Priester und fällt dann zu Boden. Erst das Gebet und der Segen des Priesters gibt Ruhe. Bald kann Myrtha aufstehen, ist erstaunt über das Geschehene und kniet sich ruhig hin.

"Mutter, Mutter, o Mutter, heute rufst Du ganz besonders Deine Priestersöhne, besonders jene im Bischofsamt. Ja Mutter, so wie die Apostel in Städte und Dörfer ausgezogen sind, um Seelen zu lehren, zu verkünden, sie zu stärken und zu führen, so sollen die Bischöfe zu den Herden gehen, ausziehen, sie lehren, stärken und nähren.

Noch so viele Versammlungen nützen nichts, wenn sie zulassen, dass Irrlehrer das Wort ergreifen und noch grössere Verwirrung stiften. Ja Mutter, noch so viele Konferenzen nützen nichts. Alles nützt nichts, wenn sie noch sehr so beschliessen, was für Bezirke, was für Seelsorgeverbände sein sollen. Nein. Bei Gott gibt es keine Bistums- und keine Landesgrenzen. Bei Gott gibt es nur Seelen.

Darum ist ihr Auftrag, zu den Herden zu gehen, die heiligen Zehn Gebote zu lehren! Dann wird wieder Ordnung herrschen. Und auch nur so kann ein reines Priestergeschlecht wieder hervor gehen. Doch sie kümmern sich nur um die Welt und ihre Belange. Aber der Herr wird einst Rechenschaft über die Seelen fordern, nicht um das, was in dieser Welt stattfindet.

Ja Mutter, so ist der Auftrag: Zu den Herden gehen, die heiligen Zehn Gebote lehren, das Vermächtnis des Herrn, das heute nicht mehr verstanden wird oder nicht mehr verstanden sein will, darzubringen. Ja Mutter, sie reden immer von Oekumene. Doch, Du hast schon so  oft gesagt: Wahre Oekumene ist Rückkehr zur ewigen Wahrheit. Und alles andere kann auch stattfinden, wenn die Nächstenliebe gelebt wird. Dazu braucht es kein so weltliches Tun. Die Nächstenliebe, die aus den heiligen Zehn Geboten hervor geht, bewirkt vieles, wenn sie gelebt wird.

Doch Mutter, Du bittest auch Deine Priestersöhne im Bischofsamt: Seid besorgt, dass nicht Mietlinge und solche, die den wahren Glauben nicht mehr kennen, Besitz ergreifen vom Heiligtum Gottes. Nein! Der Opferaltar ist dem Priestergeschlecht vorbehalten. Ihnen hat der Herr den Auftrag gegeben. Ja Herr, Er hat sie gesalbt, damit sie dem Herrn Sein Vermächtnis darbringen dürfen, die Seelen durch Seinen Leib und Sein Blut nähren und stärken.

Das ist die ewioe Wahrheit. Das will der Herr, dass die Bischöfe das verkünden und nicht mit den Irrlehrern gemeinsame Sachen machen.

Die Bischöfe sollen auch besorgt sein, dass kein Priester ausgegrenzt wird. Denn der Priester ist bestimmt für das Heiligtum Gottes und kein Laie. Ja Mutter, Du wiederholst: Kein Laie hat das Recht, einen Priester vom Altar fernzuhalten. Dieser Platz ist für den Priester. Ja Mutter, doch heute, heute geschieht so vieles, das der Herr verurteilt. Doch, wie Du schon gesagt hast: Er wird Sein Heiligtum mit eiserner Rute reinigen. Denn das Heiligtum Gottes ist Gottes Eigentum.

Der Mensch hat nur Gastrecht. Darum rufst Du auch Deine Priestersöhne auf: Schreckt nicht zurück, wenn Laien euch verurteilen oder euch fernhalten wollen. Nein. Tretet mutvoll an den Altar Gottes. Ihr seid geweiht. Euch hat der Herr den Auftrag gegeben, die heiligen Sakramente zu spenden, zu heilen und zu nähren. Und darum ist euer Platz im Heiligtum Gottes. Nicht einmal ein Engel hat die Macht, die ihr habt.

Ja Mutter, darum bittest Du noch einmal: Ihr Bischöfe und Priester: Geht zu den Herden, in die Dörfer und Städte! Verlasst eure Häuser. O, ihr widmet euch so vielen endlosen Diskussionen, die nichts bringen. Gott will Seelen! Er will nicht die Welt. Ja Mutter, Du bist gekommen, ganz besonders für Deine Priestersöhne. Doch, so viele nehmen Dich nicht ernst. Sie wollen es nicht wahr haben, weil sie sich ändern müssten. Ja Mutter, nur im stillen Kämmerlein, im demütigen Gebet ist die Verbundenheit  mit dem Herrn gross. Und daraus erwächst die Gnade der Erkenntnis.

Darum rufst Du auch uns auf, demütig zu bleiben. Und wieder sagst Du: Den engen Weg nicht verlassen. Der enge Weg ist das Vermächtnis des Herrn. Dort werden wir gestärkt und genährt und im heiligen Sakrament der Busse geheilt und sogar vom Tod auferweckt.

Ja Mutter, die Verwirrung ist heute so gross.

Darum möchtest du uns warnen, treu zu bleiben, standhaft zu bleiben, die ewige Wahrheit zu bewahren und, wie es in unserer Macht steht, weiterzugeben. Denn es ist eine grosse Gnade, die wir noch erfahren durften, die ewige Wahrheit, die man uns noch gelehrt hat, erkennen zu dürfen. Mutter, o Mutter, Du hast schon einige Male gesagt, dass Du bald nicht mehr kommen kannst.

Und bald ist es jetzt dann so weit.

Du bittest noch einmal: Bekehren, umkehren, Reue und Busse tun. Denn diese Stunden gehen zu Ende. Und es wird noch Furchtbares geschehen. Denn das Mass ist voll. Der Becher des Zornes des Allmächtigen Vaters ist am Überlaufen. Doch einen Trost kannst Du uns noch geben, Mutter: Wer sich in Reue bekehrt, wird die Barmherzigkeit Gottes immer erlangen. Doch, wer sich im Stolz widersetzt, o Mutter, das sagst Du mit traurigem Herzen, ist des Todes.

Beten, sühnen und leiden. Der Zeichen sind schon so viele. Doch die Menschheit will sie nicht erkennen. Darum werden die schmerzvollen Stunden noch grösser werden. Beten, sühnen, leiden! Die Einheit bewahren! Nur vereint werden wir etwas erreichen. Uns gegenseitig stärken. Mut machen. Den Priestern beistehen. Für sie beten.  Denn ihre Verantwortung ist so gross."

Myrtha: "Mutter, Du, Du hast schon gesagt, dass Du uns nicht verlässt, wenn wir Dich fest halten. Und was Du uns sagst, ist wahr. Darum: Tapfer bleiben. Standhaft bleiben. Und wenn die Finsternis noch so gross wird und das Toben des Widersachers noch so furchtbar! Bald geht seine Macht zu Ende. Denn Du hast ja immer wieder gesagt, dass Du der Schlange bald das Haupt zertreten wirst. O Mutter, Du bist so gut. Du verlässt Deine Kinder nicht, wenn sie treu bleiben. Und Deine Priestersöhne, o Mutter, ganz besonders die Bischöfe, bittest Du, dass sie doch für Ordnung sorgen. Das ist ihr Auftrag und nicht sich der Welt verschreiben. Nicht das tun, was die Menschen fordern, sondern den Willen Gottes erfüllen. Das ist ihr Auftrag."

„Pater Pio, Pater Pio, o ja, das Wort, das die Mutter heute an die Priestersöhne richtet! Du bittest sie selber, als Priester: Erfüllt diese Bitte. Erfüllt sie, bevor es zu spät ist. Der Herr wird über jede Seele, die ihnen anvertraut worden ist, Rechenschaft fordern. Ob sie zum Heil findet oder durch ihre Schuld dem Tod verfällt."

Myrtha: "O Mutter, Mutter, o Mutter ja. Der Heiland sagt: Das Leiden, das Leiden wird noch grösser werden. Doch, bitt Ihn, dass Er die Kraft schenkt. Du kennst die Schwachheit. O Mutter, doch alles,

wie es der Herr will. Die Bitte erfüllen. Ein liebevolles Ja zu allem, was Er wünscht.

Und wenn es das Blut fordert. Treue, Treue bis zum Tod."

Myrtha weint sehr, schluchzt und ist sehr traurig über alles, was sie gehört und im Auftrag der Muttergottes gesagt hat.

Das schwere Sühneleiden zur heiligen Messe beginnt.

 

   

Warnung vor den vielen Irrlehrern und falschen Propheten

Dienstag, 31. August 2004

 Wieder beginnt lange vor der heiligen Messe der furchtbare Angriff Satans. "er' rüttelt und schüttelt am Stuhl. Myrtha wehrt sich. Sie stöhnt: O, o, nei, nei. Ihr Atem geht schwer. Der Angriff steigert sich. Myrtha wehrt ab. Sie keucht. Und immer wieder o nei, nei, nei ... .

Beim Hereinkommen des Priesters springt sie auf. Die Stühle fallen um. Dann stürzt sie sich auf den Priester. Die Macht des Priestersegens hält sie zurück. Sie fällt auf den Boden. Der Priester betet. So erhält Myrtha wieder die Kraft aufzustehen und sich still hinzuknien.

"O Mutter, Mutter, ja Mutter, heute möchtest Du uns noch einmal vor diesen vielen Irrlehrern und falschen Propheten warnen. So steht es geschrieben: Es werden viele falsche Propheten und Irrlehrer auftreten, um grosse Verwirrung zu stiften. Diese Zeit ist jetzt angebrochen. Darum bittest Du uns, nicht dahin und dorthin zu gehen, wo man sagt: Dort ist ein Wunder. Dort ist etwas geschehen. Nein, Mutter. Du bist allein unter dem Kreuz, in jedem heiligen Messopfer, wo es noch in Wahrheit gefeiert wird. Dort stehst Du unter dem Kreuz bei Deinem göttlichen Sohn. Du bist die Magd des Herrn.

Ja Mutter, und darum bist Du auch gekommen als Dienerin des Herrn, um uns zu warnen, um uns zu bitten, um uns zu führen, ganz besonders Deine Priestersöhne, die Dir der Herr unter dem Kreuz anvertraut hat.

Ja Mutter, so viele von ihnen erfüllen den Auftrag nicht mehr. Sie sind zu Verrätern  geworden. Ja, viele von ihnen glauben nicht mehr, was sie am Altar für ein Opfer vollziehen dürfen. Wie furchtbar ist das. O Mutter, so viel Elend, so viel Not, so viele Sünden herrschen in dieser Welt. Ja Mutter. Und warum? Weil die heiligen Zehn Gebote nicht mehr aelehrt werden. Die Menschheit schreit um Frieden und Gerechtigkeit. Doch, wo wird das Gebot von der Nächstenliebe verkündet und gehalten? Daraus gehen Frieden und Gerechtigkeit hervor.

Herrscht in dieser Welt nicht diese furchtbare Krankheit, diese tödliche Krankheit die wir 8i9.§ nennen? Es wird nie Heilung geben, ausser durch das Halten der heiligen Zehn Gebote, ganz besonders des sechsten Gebotes. Der Herr hat diese Sünder einst in Sodom und Gomorrha vernichtet. Doch heute vernichten sich die Menschen selber. Ja Mutter, es trifft auch viele Unschuldige. Doch, der Herr wird sie aufnehmen. Wie wird auch, wie Du wieder sagst, nach Frieden und Gerechtigkeit gerufen und damit verbunden nach Nahrung für alle. Was für ein Egoismus herrscht in dieser Welt! Wo ist auch da wieder das Gebot von der Nächstenliebe? Man öffnet die Hände und bittet um Brot. Denken diese Menschen auch daran, woher das Brot kommt? Zuerst muss doch guter Same ausgestreut und die Frucht gepflegt werden, bis daraus Brot entstehen kann.

O Mutter, so vieles geschieht heute, weil die heiligen Zehn Gebote nicht mehr verkündet werden. Das ist der Auftrag der Bischöfe und Priester. Sie haben ihren Auftrag nicht erfüllt und damit diese Unordnung in dieser Welt herbeigeführt. Ja Mutter, wo wird das heilige Messopfer, das der Mittelpunkt und unsere Rettung ist, noch würdig gefeiert? O nein, sie gehen hin wie zu einem Schauspiel und nachher vergnügen sie sich oft bei Speis und Trank. Haben das jene Menschen auch getan die auf dem Kalvarienberg unter dem Kreuz gestanden sind? O nein. Sie gingen nach dem Opfertod heim und weinten über ihre Schuld und Sünde, für die der Herr gestorben ist. Und dieses Opfer vollzieht sich immer wieder in jedem heiligen Messopfer. Das verstehen so viele nicht mehr.

Darum, o Mutter, rufst Du halt noch einmal auf: Den engen Weg nicht verlassen. Der enge Weg ist das heilige Messopfer und nicht alles, was sich nebenbei abspielt. Denn von dort kommt viel Irrtum und Verderben. O Mutter, noch einmal sagst Du uns: Du bist immer da. Wir müssen nicht weit gehen, um Dich zu suchen. Du stehst bei jedem heiligen Messopfer unter dem Kreuz. Dort müssen wir Dich bitten. Ja Mutter. Mutter, es geschieht auch so vieles in der Welt. Du hast es gesagt, dass sie Deinen Namen missbrauchen werden. Es soll dazu führen, dass sich noch die letzten Treuen gegenseitig bekämpfen und glauben, das ist wahr oder jenes ist wahr. O Mutter, Du bist gekommen. Der Herr hat ganz sicher viele auf der Welt auserwählt, um Zeugnis zu geben. Doch diese bleiben im Verborgenen. Sie werden verfolgt. Sie bringen Opfer. Sie sind in der Stille. Und so gibt es auch viele, viele in dieser Welt, die schwere Krankheiten ertragen und sie dem Herrn aufopfern. Wenn diese nicht wären, wäre die Welt schon lange zugrunde gegangen. Es werden immer weniger, die dieses Opfer bringen. Denn, wer nicht mehr gläubig ist -, wer kann das verstehen? Darum Mutter, Du möchtest uns das noch einmal sagen: Die ewige Wahrheit bleibt vom Anfang bis zum Ende. Nichts kann daran verändert werden. Jene, die das versuchen, sind nur Diener dieser Welt. Und auf diese dürfen und sollen wir nie hören.

Ja Mutter, darum bittest Du Deine Bischöfe und Priester noch einmal: Verkündet die  ewige Wahrheit. Und wenn es euch Opfer kostet, wenn ihr verfolgt werdet, ist der Herr doch über euch und wacht mit euch. Er hat euch dazu berufen. Weicht am Opferaltar nicht zurück, sondern seid standhaft und haltet alle Mietlinge fern. Denn der Platz der Priester ist der Opferaltar, ist im Spenden der heiligen Sakramente, zu dem ihnen der Herr die Kraft und die Macht gegeben hat. Alles andere ist Verderben. O Mutter, Du bist die Unbefleckt Empfangene, weil Dein Leib Gottesson tragen durfte. Und weil er Gottessohn tragen durfte, hat ihn der Herr nicht der Verwesung preisgegeben.* Doch, wie Du sagst, nicht dort wo Feste gefeiert werden, bist Du zugegen, sondern dort, wo in Demut Nachfolge Christi gelebt wird, wo alle Mägde und Diener des Herrn geworden sind.

Diese suchen keine Ehre und keine Anerkennung, sondern Demut und grosse Liebe zum Willen Gottes, immer dort, wo der Herr sie hingestellt hat. Opfern, sühnen und leiden. Das ist Nachfolge Christi. Hat der Herr nicht auch gelitten, ist verfolgt und verspottet worden? Nein, der Diener steht nicht über dem Meister. Darum, alles in Liebe annehmen und ertragen. So ist man dem Herrn nahe. Und Du, Mutter, Du bist noch da. Du rufst uns: Gebt mir eure Hand. Ich werde euch auf dem engen Weg führen durch all diese furchtbare Finsternis. Denn am Ende dieses Weges ist das Licht."

Myrtha: "O Mutter, hilf Du. Hilf doch Du. Halt Deine Hand über alle,die Gott treu sein wollen, dass sie sich nicht selber durch Rechthaberei zerstören. O Mutter, Du, Du bist doch unser Vorbild, demütig, Magd des Herrn. O Mutter, der Herr hat Dich gesendet und bittest, dass viele auf Dich hören. Denn bald geht diese  Zeit zu Ende, in der Du noch kommen kannst.

Mutter, bitt doch Deinen göttlichen Sohn, dass Er Dich noch bei uns lässt. Denn Du weißt, wie schwach wir sind. One Hilfe vermögen wir nichts. Den Heiligen Geist bitten, dass Er uns immer das Rechte tun lässt und uns den Mut erhält bis zum  Ende."

"Pater Pio, Pater Pio, o du, Du rufst Deine Mitbrüder auf: Legt endlich eure Blindheit ab, die nur aus dem Stolz erwächst. Werdet demütig. Betet, denn im Gebet seid ihr auch stark. Erkennt euren Auftrag. Wendet euch ab von der Welt. Denn sie macht blind. O, wenn ihr wüsstet, was der Herr für eine Macht und Kraft euch gegeben hat: Zu heilen. Aufzuerwecken. Den Herrn in diese Welt zu bringen. Die Menschen zu nähren und zu stärken. So viele haben das vergessen. Sie gehen unter in der Welt. Sie hören nur auf jene, die ihnen Macht und Anerkennung bieten. Doch Gott, der ihnen die Ewigkeit schenkt "du bist Priester in Ewigkeit", das vergessen sie. Darum, ihr Priestersöhne, ihr, meine Mitbrüder, Priestersöhne der Mutter: Werdet stark und mutvoll und weicht nicht zurück, wenn euch so viele verfolgen und ausgrenzen. Nein, euer Platz ist am Altar Gottes bis zum letzten Atemzug. Bleibt treu. Bleibt treu. Bleibt treu!"

Myrtha: "O mein Gott, lass die Menschheit nicht untergehen in eigener Schuld, in Sünde. O Gott, dieser furchtbare Stolz, das Werk des Widersachers. "er" droht alles zu vernichten. O, "er" ist ins Heiligtum Gottes eingedrungen und versucht, alles zu verwüsten. Doch, o Mutter, Du, Du wirst ihm jetzt dann das Haupt zertreten. Das ist unser Trost, unsere Hoffnung. Der Herr wird jetzt reinigen, jeden Unrat entfernen, der Sein Heiligtum missbraucht und beschmutzt. Wehe diesen!

O Mutter, was wird noch kommen. Der Zeichen sind schon so viele. Und sie wollen  es nicht verstehen. Den Samen, den guten Samen, der ausgesät werden könnte, vernichten sie schon im Mutterleib. O Gott, o Gott.

Den Samen vernichten, den Du geschaffen hast, der Frucht bringen sollte - Seelen, die Dein Eigentum sind, werden vernichtet. Sie können nicht vernichtet werden. Denn sie sind Dein Eigentum. O Gott, so viele Seelen sind bei Dir und fordern Gerechtigkeit. So viele Seelen hätten Frucht bringen können. Doch, man hat sie gehindert. Wer hat sie gehindert? Wer hat sie gehindert? O Gott, o mein Gott, erbarm Dich ihrer, die solches tun. Hilf, hilf, dass sie ihre Schuld erkennen und bereuen. Damit sie noch gerettet werden. Du möchtest doch nicht, dass nur eine Seele verloren geht. Aber den freien Willen jedes einzelnen tastest Du nicht an. Nur Umkehr kann noch retten. O Gott, o mein Gott, nur Du, Du kannst noch helfen

in Deiner grossen Barmherzigkeit. O Gott, erbarm Dich. Wir wissen nicht, was wir tun. Zerschmettere Du den Widersacher. Nur Du, Du kannst sagen, wann Dein Plan in Erfüllung geht."

Myrtha weint und schluchzt no mein Gott, o mein Gott, hab Erbarmen."

Es beginnt das sehr schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

 

   

 

O Mutter, muss ich das sagen?

Dienstag, 7. September 2004

 "Mutter, o Mutter, ja, Du möchtest heute auf das zurück kommen, das Du schon das letzte Mal gesagt hast. In jedem heiligen Messopfer, das ein gläubiger Priester vollzieht, bist Du gegenwärtig. Du stehst unter dem Kreuz, wie Du auf Golgotha unter dem Kreuz gestanden bist. Da können wir Dich immer bitten.

Doch, o Mutter, so viele reisen in der ganzen Welt herum und suchen Dich da und dort. Sie erwarten Wunder. Und wenn keines geschieht, sind sie enttäuscht. Doch, Du bist da, wie Du sagst, in jedem heiligen Messopfer.

O Mutter, muss ich das sagen? Mutter, muss ich das sagen. - Ja!

Meine Kinder, habt ihr nicht immer ein Wunder? Kennt ihr einen Menschen in diesem Alter. der seit bald dreizehn Jahren nur noch bei Wasser und Milch bei voller Kraft schwere Arbeit verrichtet?  Ist das nicht ein Wunder?

Viele sehen das nicht mehr. Sie nehmen es für selbstverständlich an. Hättet ihr dieses Wunder gesehen, dann hättet ihr meinen Auftrag, den ich euch gegeben habe, schon längst erfüllt. Ja Mutter. Du bittest, ja Mutter. Du bittest und forderst. den Auftrag zu erfüllen. Denn so können noch Seelen gerettet werden.

O Mutter, Mutter, Du weißt, wie schwer das ist.

O Mutter, ja. Es sind ja Zeugnisse vorhanden, in denen Aerzte bestätigen, dass das Fasten eingehalten ist. Ja Mutter, der Körper zeigt das an. O Mutter, nein. Nicht mich müssen sie sehen, sondern Deine Botschaft, das, was Du lehrst und sagst und immer wieder rufst, dass es geschehen soll.  O Mutter, die ewige Wahrheit verkünden.

Du rufst ganz besonders Deine Priestersöhne im Bischofsamt auf: Seid wachsam mit wem ihr gemeinsame Sache macht. Denn das kann nie die Wahrheit sein, wenn Menschen Unschuldige töten. Das ist keine Religion. O Mutter, die heiligen Zehn Gebote sagen und zeigen, was der Herr vom Menschen verlangt und was er lehren soll: Nicht töten. Nicht stehlen. Nicht lügen. Keine Unkeuschheit. Und wie sie alle heissen. Doch, wer kündet sie heute noch? Wo sind die Diener, die den Auftrag haben?

O Mutter, darum das viele Elend in dieser Welt, das Furchtbare, das der Mensch vollbringt, das Werk Satans. O Mutter, darum rufst Du noch einmal Deine Priestersöhne: Kehrt zurück. Erfüllt den Auftrag. Euer Dienst ist allein am Opferaltar. Ihr trägt die Verantwortung für eure Herde. Doch wehe, wenn ihr sie nicht lehrt und führt, euch nur der Welt widmet und dort eure Ehre sucht. Dann habt ihr den Lohn schon empfangen. Ein wahrer Diener trägt das Kreuz mit dem Herrn. Ein wahrer Diener lässt sich auch verleugnen.

O Mutter, wie furchtbar wird alles noch werden. Denn, wo ist der Same, der gute Same, der gepflegt werden muss? Kaum ist er geboren, wird er schon vernichtet. Wenn Eltern ihre Kinder nicht lehren und führen, wird schon der Same in diesem Alter zugrunde gehen. Darum rufst Du auch heute die vielen Bischöfe auf: Seid auch für die Eltern besorgt. Denn wenn auch die Eltern keinen Glauben mehr haben, wie sollen sie diesen für die Nachkommen weitergeben?

O Mutter, jetzt rufst Du uns noch einmal auf: Sühnen, leiden und beten. Den engen Weg nicht verlassen. Du betonst wieder: Der enge Weg ist das heilige Messopfer. das Vermächtnis des Herrn. in Seinen heiligen Sakramenten. Da ist unser Platz. Die Sakramente sollen wir würdig empfangen, damit wir genährt und gestärkt werden können in dieser furchtbaren Finsternis, die jetzt noch mehr herein brechen wird. Ja Mutter, Du bist so traurig und so voller Tränen, das sagen zu müssen. Das Wehklagen wird noch schmerzlicher werden. Nur eines, eines kann noch retten: Umkehr in Demut und Reue. Umkehr zu Gott. Denn Er allein ist der Herr. Er allein der Meister. Und kein Knecht steht über dem Meister. Ja Mutter, wie Du schon lange angekündigt hast: Bald gehen die Tage zu Ende, in denen Du kommen kannst. Immer wieder bittest Du Deinen göttlichen Sohn, dass Er noch Geduld hat. Der Zornesbecher des Vaters ist übervoll.

Darum Mutter, Deine Bitte erfüllen. Dir die Hand geben, dass Du uns führen kannst durch diese Finsternis zum Licht. Du bist die Mutter von uns allen. Denn der Herr lässt jedem den freien Willen. Der Mensch kann sich entscheiden für das Licht oder für die Finsternis."

Myrtha weint in grosser Trauer: "Nein, o mein Gott, erbarm Dich. Erbarm Dich. Wir wissen nicht, was wir tun. O mein Gott. O mein Gott, lass uns doch Licht werden in dieser Finsternis. O mein Gott, Du zeigst uns doch immer wieder den Weg. Aber  auch wir, wir werden immer wieder schwach. Und doch hast Du so grosse Geduld. Deine Barmherzigkeit wird immer für alle bestehen, die zurückkehren zu Dir. Aber Deine Gerechtigkeit wird alle zerschmettern, die im Stolz verharren. O Mutter, Mutter, bitt Du den Heiligen Geist, dass Er uns das Rechte tun lässt und uns die Kraft schenkt, diesen Weg zu gehen, der uns zu Gott führt."

"Pater Pio, Pater Pio, auch Du bist über so viele Mitbrüder traurig, die ihren Auftrag nicht mehr erfüllen, die nicht mehr wissen, was sie am Opferaltar tun. Kein anderer Mensch hat diese Kraft und diese Macht, die ihnen der Herr geschenkt hat, Ihn gegenwärtig zu setzen auf dem heiligen Opferaltar. Wenn sie das wüssten, würden sie nie zulassen, dass Mietlinge, ja Mietlinge das Heiligtum in Besitz genommen haben. Nur allein die geweihten Hände sollen den Opferaltar berühren. Darum hat der Herr Priester erwählt, nicht sie haben Ihn erwählt, Er hat sie erwählt. Doch auch dort lässt Er jedem den freien Willen, sich zu entscheiden für Gott oder für den Widersacher. Und doch: Er hätte diese Gnade standhaft zu sein, treu zu bleiben. Denn der Herr schenkt immer grosse Gnaden. Aber diese Gnaden kann man nur im demütigen Gebet erlangen. Dort werden sie die Kraft erhalten. Darum, ihr Mitbrüder, werdet eures Auftrags wieder bewusst. Denn der Herr wird euch nach jeder Seele fragen,  die Er euch an vertraut hat."

Das schwere Sühneleiden zur heiligen Messe beginnt.

 

   

Der Herr hat Seine Engel ausgesendet zu reinigen

Dienstag, 14.September 2004

 Vor der heiligen Messe leidet Myrtha sehr unter den Angriffen des Bösen. Wie der Priester herein kommt, will sich Myrtha auf ihn stürzen. Der Segen des Priesters hält sie fern. Sie fällt auf den Boden und bleibt ruhig liegen, bis sie die Kraft zum Aufstehen bekommt.

"Mutter, Mutter, o Mutter, Du bist voller Trauer. Denn heute, heute möchtest Du uns aufrufen, Busse zu tun, zu fasten und zu beten. Denn so vieles geschieht heute in der Welt: Elend und Not, Hunger, Krankheit, Wasser, Feuer und Stürme. Doch die Menschheit hat es noch nicht verstanden. Der Herr hat Seine Engel ausgesendet zu reinigen, diese Welt zu reinigen. Und doch, wer versteht das? Wer will es überhaupt verstehen? Nein. So lange es nicht jeden einzelnen selber trifft, geht er darüber hinweg.

O Mutter, fasten heisst. nicht nur einen Tao verzichten. sondern jeden Tao sich nur so zu ernähren. was der Körper braucht. Feiert nicht Feste, die nur für den Leib sind und die Seele nichts davon hat. Esst das Brot, auch wenn es hart ist. Denkt immer daran, wie viele unschuldige Kinder jeden Tag verhungern. Ja Mutter, wir werden uns fragen: Warum trifft es die Unschuldigen? Der Herr hat den Reichen, die im Ueberfluss leben, noch Zeit gegeben, Gutes zu tun und den Reichtum zu verteilen, den sie ungerechterweise angehäuft haben. Denn man kann nicht mit vollen Geldbeuteln ins Himmelreich eingehen.

Der Herr wird fragen: Was hast du vom Gebot der Nächstenliebe gehalten? Man kann nicht hungern lassen und selber satt werden. Nein. Teilen, wie es das Gebot der Nächstenliebe verlangt. Busse tun, beten und sühnen. Tut auch jeden Tag Busse vor dem Kreuz und bittet den Herrn um Verzeihung für die Sünden, die wir jeden Tag begehen und für die Sünden der ganzen Welt. Ja Mutter, beten heisst auch, Zuflucht nehmen vor dem Herrn im heiligsten Sakrament, dort, wo Er noch zugegen ist. Bittet die Priester, dass sie ihre Herden vor dem Allerheiligsten sammeln und mit ihnen Busse tun. Dort, wo sie das nicht mehr tun, geht selber.

O Mutter, denn furchtbar wird es werden.

Wir sollen diese Zeit noch nützen, solange wir unsere Wohnungen und Häuser verlassen können. Bald wird das nicht mehr geschehen können, wenn die Menschheit sich nicht bekehrt. Ja Mutter, was Du uns noch sagst: Bewahrt Gott die Treue und wenn es jetzt dann noch so schmerzvoll wird. Denn Er wird keines verlassen. Und Du, o Mutter, Du bist ja noch da und Du rufst uns immer wieder zu: Streckt mir die Hand entgegen. Ich werde euch festhalten.

Helft allen, die Not leiden, wie es in eurer Macht steht. Denn vor Gott ist jede Seele wertvoll, ob arm oder reich. Der Reiche soll teilen, wenn der Arme darum bittet, damit, ja, damit alle vor dem Herrgott einst bestehen können. Ja Mutter, die Nacht wird immer finsterer. So vieles geschieht. Du sagst das wieder. So viel Not und Unglück in dieser Welt! Doch, wer ändert sich? O Mutter, was muss noch mehr kommen, bis der Mensch begreift und einsieht? Was falsch ist, was Sünde ist durch eigene Schuld!

O Mutter, Du bittest darum noch einmal, ganz besonders auch Deine Priestersöhne und jene im Bischofsamt: Sammelt eure Herde und tut Busse. Denn bald ist es zu spät. Es nützt nichts, von der Welt geehrt zu werden. Gott will den Dienst am Altar. Gott will, dass sie ihren Auftrag erfüllen und ihre Herde führen und lehren. Wer nur auf die Ehre der Welt zählt, hat den Lon schon empfangen. Gott will ein demütiges Herz. Gott will Liebe. Gott will Treue. Gott will den Dienst, so wie Er ihn gegeben hat. Darum ihr Priestersöhne: Nehmt euren Platz am Opferaltar ein, denn ihr könnt das Grösste vollbringen, das kein Mensch auf dieser Welt kann: Den Herrn gegenwärtig setzen.

Die Herden nähren, führen und lehren, sie befreien von Schuld und Sünde. ja, sie sogar vom Tod auferwecken, vom Tod der Seele. O Mutter, Du, Du bist so traurig. Denn die Zeit zur Umkehr geht zu Ende."

(Myrtha weint)

Myrtha: "Sie weint ganz schmerzlich: Mein Gott, o mein Gott, diese furchtbare Blindheit. Diese furchtbare Blindheit durch den Stolz, durch diesen furchtbaren Stolz. Alles das Werk Satans. "er" zeigt den Menschen nur die Schätze dieser Welt und macht sie blind. O mein Gott, schenk allen immer wieder neu die Gnade, die Gnade der Demut. Nur sie allein kann sehend machen und die Zeichen verstehen. O mein Gott, erbarm Dich. Erbarm Dich. Doch, Du bist barmherzig, aber auch gerecht. Die Gerechtigkeit, o mein Gott, die Gerechtigkeit hat begonnen. Und weh jenen, die in der Sünde verharren. Sie werden dem Tod verfallen."

"Pater Pio, Pater Pio,  du, du schweigst? ….. Du schweigst?"

Myrtha weint sehr: "Nein. O nein. O Gott. O Gott. Busse und Opfer bringen, so, dass wir selber und noch viele Seelen gerettet werden können. Denn, o Mutter, Du, Du sagst ja: Der Herr hat die Engel zum Reinigen ausgesendet. O mein Gott, was haben wir Dir angetan. Wir schauen zu, wie Dein Heiligtum missbraucht und beschmutzt wird. O mein Gott, Dein Haus, Dein Tempel, Dein Opferaltar. Nein. Du wirst nicht mehr zuschauen. Du wirst von den Wächtern Rechenschaft fordern, die das zulassen und sogar noch fördern. Jesus, bitt den Vater um Geduld, bitt Ihn doch noch um Geduld. Doch der Kelch ist voll. Der Kelch ist voll und ist am Ueberlaufen. Darum wird der Herr jetzt eingreifen. Jesus, Jesus, Barmherzigkeit."

   

 

 

Alles das, was heute geschieht, ist Menschenwerk, die Verwirrung Satans

Dienstag, 21. September 2004

 Wie der Priester das Gebetslokal betritt, stürzt sich Myrtha auf ihn, nachdem sie vorausgehend vom Bösen arg bedrängt wurde. Dann fällt sie auf den Boden. Das Gebet und der Priestersegen gibt ihr wieder Kraft zum Aufstehen und zum  Niederknien.

"Mutter, o Mutter, Du bist wieder so traurig, Mutter. So viele Zeichen geschehen und die Menschheit achtet nicht darauf. Sie gehen darüber hinweg. Und doch hast Du schon so oft gesagt: Wehklagen wird herein brechen, Sturm, Feuer, Wasser. Ja, Blut wird fliessen. Doch, sie achten noch immer nicht darauf. Sie wollen es nicht wahr haben. Sie sündigen weiter. O Mutter, erst wenn es alle trifft, werden sie merken, was geschieht. Aber dann ist es zu spät.

Ja Mutter, immer wieder hast Du gesagt: Wahre Einheit ist Rückkehr zur ewigen Wahrheit.

Es gibt nur einen wahren Gott, in der Heiligsten Dreifaltigkeit: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Hat der Herr nicht gesagt, ich allein bin euer Gott? Ihr sollt keine fremden Götter neben mir haben? Hat der Herr nicht die Apostel zu den Völkern ausgesendet, um sie zu lehren, um sie zu taufen? Er hat sie nicht ausgesendet, um mit ihnen im Irrtum gemeinsame Sache zu machen. Alles das, was heute geschieht, ist Menschenwerk, die Verwirrung Satans. Ja Mutter, darum in der ewigen Wahrheit bleiben, uns nicht verwirren lassen, wenn  sie noch so viel sagen. Nein Mutter, in Treue ausharren. O Mutter, Du hast Deine Bischöfe und Priester aufgerufen: Sammelt eure Herden  und tut Busse vor dem Allerheiligsten.

Doch, wo geschieht das?

Darum bittest Du noch einmal, o Mutter, dass wir die treuen Priester bitten, ihre Herden zu sammeln und vor dem Allerheiligsten Busse zu tun. Und dort, wo sie es nicht mehr tun, sammelt euch selber. Nehmt einen Tag in der Woche und tut Busse vor dem Allerheiligsten, für uns und für unsere Sünden, für die Sünden unseres Landes und für die Sünden aller Völker.

O Mutter, so wie Du sagst: Not, Elend, Krankheit und Tod werden bald über die ganze Menschheit herein brechen. Wenn wir nicht Busse tun, sind wir verloren. Denn nur die Barmherzigkeit Gottes, nur die Umkehr können noch retten. O Mutter, wie Du sagst: Bald geht diese Zeit zu Ende, in der Du kommen kannst. Aber Du verlässt uns nicht, wenn wir treu zu Dir halten, immer wieder nach Deiner Hand greifen und Dich bitten, dass Du uns führst durch dies furchtbare Finsternis.  Ja Mutter, noch einmal sagst Du: Sühnen, leiden, beten, umkehren und Busse tun.

Denn der Stunden bleiben nur noch ganz, ganz wenige."

Myrtha in grossem Schmerz und grosser Trauer: "Nein, Mutter, es darf doch nicht zu spät sein. O Mutter, dieser furchtbare Stolz. Der furchtbare Stolz macht so blind. O Mutter, was für ein Stolz. Die Gnade der Erkenntnis liegt doch immer bereit. Aber dieser furchtbare Stolz und diese Eigenmacht verschütten alles. Alles Satans Werk. Jetzt triumphiert "er" noch. Jetzt ist seine Macht gross. Doch, o Mutter, dieser Trost bleibt uns: Du wirst der Schlange das Haupt zertreten. Wir müssen treu bleiben, den Mut nicht verlieren und immer wieder den Heiligen Geist um Seinen Beistand und Seine Kraft bitten, dass Er uns Mut gibt, in dieser Zeit zu bestehen, zum Glauben zu stehen, ihn kund zu tun, ihn zu verkünden, auch wenn wir deswegen verfolgt werden.

Die Gnade Gottes ist mit uns, wenn wir ausharren und Gott nicht verraten. Denn: Ein Christ kann nur der sein, der dem Herrn nachfolgt. O Mutter, bitt Du für uns, denn Du weißt, dass wir alle so schwache Seelen sind und aus uns selber nichts vermögen. Sei Du mit uns und bleib bei uns, bis die Nacht zu Ende geht.

"Pater Pio, Pater Pio, auch Du rufst Deine Mitbrüder auf: Erfüllt doch endlich diese Bitte der Mutter. Denn bald ist es zu spät. Eure Verantwortung für die vielen Seelen, die euch anvertraut sind, ist gross. Ihr werdet Rechenschaft geben müssen. Erfüllt die Bitte der Mutter!"

Myrtha: "Nein. O mein Gott, Du hast doch diese Diener berufen. Doch so viele haben Dich verraten. Sie haben den Bund mit Dir gebrochen. O mein Gott, erbarm Dich. Erleuchte sie doch, dass sie erkennen, was sie tun und Deinen Auftrag wieder erfüllen. Aber Du zwingst keinen. Jeder hat den freien Willen bis zum Tod.

(Myrtha weint schmerzlich)

Jesus, Jesus. Erbarm Dich. Erbarm Dich."

Das schwere Sühneleiden zur heiligen Messe beginnt.

 

   

 

Du hast gesagt: Völker werden sich erheben…  Mann gegen Frau, Frau gegen Mann, Kinder gegen Eltern. Ja, und Du möchtest noch ergänzen: Bischöfe gegen Bischöfe, Priester gegen Priester, Priester gegen Bischöfe und Bischöfe gegen Priester.

Dienstag, 28. September 2004

 Vor der heiligen Messe wird Myrtha, wie schon so oft, vom Bösen bedrängt. Immer wieder sagt Myrtha: Du lügst, du lügst! Beim Eintreten des Priesters geht Myrtha mit heftigen Schimpfworten auf ihn zu. Das Segensgebet des Priesters befreit sie. Myrtha fällt auf den Boden. Langsam erhebt sie sich und kniet auf den Betstuhl zurück.

"Mutter, o Mutter, Du bist so voller Tränen. Traurig bist Du, o Mutter. Du möchtest uns heute in Erinnerung rufen, was Du uns schon in vielen Botschaften gesagt hast. Vieles ist vergessen worden.

Ja Mutter, Du hast gesagt: Völker werden sich erheben, gegen einander kämpfen. Und so, wie es auch geschrieben steht, werden sich erheben: Mann gegen Frau, Frau gegen Mann, Kinder gegen Eltern. Ja, und Du möchtest noch ergänzen: Bischöfe gegen Bischöfe, Priester gegen Priester, Priester gegen Bischöfe und Bischöfe gegen Priester. O Mutter, wo ist da die Einheit? Grosse Verwirrung wird angerichtet und das Heiligtum Gottes entweiht und verwüstet. Ja Mutter, dann hast Du noch gesagt: Treu bleiben, standhaft bleiben, Opfer bringen und sühnen für die vielen Seelen, die im Irrtum sind, viele davon nicht aus eigener Schuld.

Dann hast Du gesagt: O Mutter, wer das geborene und ungeborene Leben vernichtet, ist des Todes. Denn der Herr alleine ist der Herr über Leben und Tod. Er alleine entscheidet und wehe diesen Bischöfen und Priestern die dazu schweigen. Ja Mutter, dann hast Du gesagt: Wachsam bleiben, auf die vielen Zeichen achten. Es wird so vieles kommen: Sturm, Wasser, Zerstörung, Elend und Not. Du hast gesagt: Der Herr wird mit eiserner Rute reinigen. So, wie Er den Tempel gereinigt hat. So, wie Er Sodom und Gomorrha gereinigt hat, so wird Er jetzt die ganze Welt reinigen. Vieles ist schon geschehen wie: Elend, Tränen und Not. Blut ist geflossen und es wird noch mehr fliessen, wenn sich die Menschheit nicht bekehrt.

Doch Mutter, Du hast gesagt: Diese Stunden gehen zu Ende. Wohl ist die Barmherzigkeit Gottes immer da, für jene, die sich bekehren. Es werden ihrer immer weniger.

Ja Mutter, so vieles ist schon geschehen und die Menschheit will es nicht wahr haben. Sie sagen immer: Solche Situationen hat es schon immer gegeben. Doch, ist der Herr nicht auch Herr über Luft, Wasser, Feuer, über alles in der Natur? O Mutter, dann hast Du gesagt: Seid wachsam, wie es in der Heiligen Schrift geschrieben steht. Der Herr wird kommen, wie der Dieb in der Nacht, wie bei den törichten Jungfrauen. Darum wachsam und immer bereit sein, wenn der Herr kommt. O Mutter, ja Mutter, was sagst Du uns jedes Mal? Du hast uns schon um vieles gebeten. Du hast uns aber auch schon so oft Gebeten. Deine Wort zu veröffentlichen.  Doch, nichts ist geschehen!

Das ist Deine letzte Bitte. in diesem Anliegen. O Mutter, schenk uns die Kraft und den Mut. Du sagst auch immer, dass wir die Lügen nie zudecken dürfen und wenn sie auch von den Bischöfen und Priestern stammen. Denn, wer die Lügen zudeckt, deckt jene Menschen, von denen sie kommen. Darum sollen wir kämpfen und nicht jenen die Macht überlassen, die den Irrglauben verbreiten und alles zerstören wollen. Denn, das ist alles das Werk des Satans.

Der Heilige Geist hat immer die Menschheit geführt und den Glauben immer wieder gegeben. Treue Priester berufen, damit sie ihre Dienste vollbringen. Doch, wem gehört dieses Werk, das alles zerstört? Das ist das Werk des Satans. O Mutter, darum rufst Du noch einmal Deine Priestersöhne auf. Für sie bist Du ja ganz besonders gekommen. Erfüllt euren Auftrag, bevor es zu spät ist! Rettet Seelen! Der Herr hat euch die Kraft und die Macht dazu gegeben, sie zu heilen und vom Tod aufzuerwecken. Doch, wenn die Priester diese Macht und Kraft nicht  ausüben, o ihr Priestersöhne, dann verweigert ihr dem Herrn Seelen.

Ja Mutter, und uns rufst Du noch einmal auf: Standhaft bleiben, treu bleiben, Deine Bitten erfüllen, damit noch Seelen gerettet werden können. So wie Du sagst: Zerstörungen, Krankheiten, Hunger, Not und Tod werden weiter voran schreiten. Viele Menschen werden umkommen, schuldige und unschuldige. Beten, sühnen und leiden. Für die Gnade danken, dass der Herr Dich gesandt hat, um uns zu mahnen, zu bitten und zu warnen.

Doch, Du sagst es wieder: Diese Zeit geht jetzt zu Ende. Nur noch wenige Stunden werden bleiben."

Myrtha weint schmerzlich und ruft: "O Mutter, verzeih uns, verzeih uns unsern Ungehorsam. O Mutter, wir sind alle so feig, so feig. Alle schauen zu, wie der Widersacher alles in seinen Besitz nimmt. Wir schweigen und kämpfen nicht. Du hast uns ja gesagt: Wenn wir den Heiligen Geist bitten, wird Er uns helfen und die Kraft und die richtigen Worte dazu geben. Doch, wie feig sind wir? Mutter, o Mutter verzeih uns, verzeih uns. Erbitt auch Du für uns den Heiligen Geist, dass wir endlich diese Kraft nutzen, die Er uns schenkt. Nicht in Feigheit schweigen. Mutter, o Mutter verlass uns nicht. Halt uns fest an der Hand. Wir müssen kämpfen und den engen Weg nicht verlassen. Wir dürfen uns nicht durcheinander bringen lassen, durch so vielen Irrtum, der von rechts und links immer wieder auftaucht. Wegschauen und nur auf dem engen Weg bleiben, auf dem Weg der Eucharistie, dem heiligen Messopfer und den heiligen Sakramenten. Der Herr hat sie gegeben bis in alle Ewigkeit. Für jene Menschen beten, die alles, alles verwalten. Dass sie allem, allem entgegen treten, was das Heiligtum Gottes zerstört und entweiht. O Mutter, verlass uns nicht. Bitt Deinen göttlichen Son um Geduld. Doch, o Mutter, Du hast gesagt: Der Zorn des Vaters ist gross und der Becher ist schon lange am Ueberlaufen. O Mutter, Mutter hilf uns. Lass uns nicht umkommen. Lass uns mithelfen, den neuen Samen mit unseren Tränen und unserem Blut zu tränken und zu nähren.

Gottes Plan soll und wird sich erfüllen. Und Du, o Mutter, wirst der Schlange das Haupt zertreten. Denn, die Engelheere stehen sich schon gegenüber und sind im Kampf. Doch, o Mutter, wir müssen kämpfen. Wir haben Gnaden empfangen. O Mutter, verlass uns nicht, verlass uns nicht."

Pater Pio, Bruder Klaus, Schwester Faustina, ihr seid so traurig und schweigt. Bleibt unsere Fürbitter, verlasst uns nicht, verlasst nicht!

Myrtha weint ganz schmerzlich.

Es beginnt das schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

 

 

 Oktober bis Dezember 2004

 

Wenn sich die Menschheit nicht bekehrt, wird noch mehr Blut fliessen.

Mittwoch. 5. Oktober 2004

 

Auch heute wird Myrtha wieder hin und her gerissen vom Bösen. Aufgebäumt und  mit Schimpfworten geht sie auf den eintretenden Priester zu. Er segnet sie und betet. Unglaublich heftig fällt Myrtha auf den Boden. Langsam und ganz ruhig erhebt sie sich. Myrtha kniet auf den Betstuhl und empfängt die Botschaft der Gottesmutter.

 "Mutter, o Mutter, Du möchtest uns noch einmal hinweisen auf Deine letzten Worte, welche Du uns  gegeben hast. Du hast gesagt: Wenn sich die Menschheit nicht bekehrt, wird noch mehr Blut fliessen. Wasser und Stürme werden einbrechen. Feuer wird die Erde überziehen.

O Mutter, Deine Worte werden nicht ernst genommen. Du hast gesagt: Bald wird es zu spät sein. Ja Mutter, viele Bischöfe und Priester erfüllen ihren Auftrag nicht mehr. Sie sitzen in ihren Häusern und senden Mietlinge aus. Mietlinge, die den Glauben selber nicht mehr kennen. Ja Mutter, dann gibt es auch Bischöfe und Priester, welche die Kleinen den Armen Gottes vorenthalten. Was heisst das: Sie lehren die Kleinen nicht mehr das heilige Sakrament der Busse und verweigern die Lossprechung. Ja Mutter, sie verweigern auch den Kleinen die Arme Gottes durch den Heiligen Geist. Denn der Herr hat ja gesagt: Lasset die Kleinen zu mir kommen. O Mutter, und dann noch das: Sie lehren, dass die Heilige Schrift, das Wort Gottes nicht so gehalten werden muss, wie sie der Herr gegeben hat. Sie wollen das Wort

Gottes nach dem Zeitgeist richten. Doch, bei Gott gibt es keinen Zeitgeist. Das heilige Wort Gottes gilt vom Anfang bis zum Ende. Der Herr hat gesagt: Wer nur einen Buchstaben hinzu fügt oder einen hinweg nimmt, der ist im Irrtum.

Der Herr hat die Apostel ausgesendet, um den Völkern die Heilige Schrift zu verkünden und zu lehren. Die Worte, die der Herr gegeben hat. Und sie, die Apostel haben nicht gesagt: Ihr könnt euch danach richten, wie es euch gefällt. O Mutter, so vieles geschieht. So viel Irrtum wird gelehrt. Der Herr hat die Bischöfe und Priester berufen, sie ausgesendet, um ihre Herden zu führen und zu lehren.

Doch, viele von ihnen, wie Du gesagt hast, überlassen das den Mietlingen. O Mutter, wie bist Du so traurig. Traurig über so viele Priestersöhne, die dem Herrn nicht mehr gehorsam sind, die nur ihre Ehre in der Welt suchen. Sie sind nicht mehr bereit, das Kreuz zu tragen, das Kreuz der Verfolgung. Wer die Herde im Stich lässt, nicht zu ihr geht, sie nicht führt, lehrt, tröstet und mit ihr Busse tut, o Mutter, diese Priester werden einst grosse Rechenschaft ablegen müssen vor dem Herrn, der sie berufen hat. Er wird sie untreue Knechte nennen und sie von sich weisen. Der Herr wird sie nach den Seelen fragen, welche ihnen anvertraut worden sind.

Würden die Priester auch heute noch die ewige Wahrheit und die heiligen Zehn Gebote lehren, sie verkünden, dann wäre so vieles anders in dieser Welt. Doch, sie suchen nur die Ehre bei vielen Mitmenschen. Sie glauben, wenn sie mit andern Gemeinschaften gemeinsame Sachen machen, sei die Vereinigung schon geschehen. Doch, wie kann eine Vereinigung geschehen, wenn in der eigenen Gemeinschaft Trennung, Zwietracht, Unfrieden und Irrtum herrscht? O Mutter, Du rufst die Bischöfe und Priester auf: Seid zuerst mit euren Herden einig und dann schaut, was geschehen kann. Doch, der Herr wird nicht mehr lange zuschauen. So wie Du gesagt hast: Nur Umkehr kann noch retten. Darum bittest Du die Bischöfe und Priester noch einmal: Versammelt eure Herden. Tut Busse, sühnt und opfert, denn der Zorn Gottes ist gross. So vieles wird getan, was der Herr verabscheut. Lieber warm und kalt, als lau, das wird Er ausspeien. Wehe diesen untreuen Knechten, die ihren Auftrag nicht erfüllen.

Ja Mutter, wie Du gesagt hast: Deine Zeit geht bald zu Ende, in der Du kommen, in der Du Deine Priestersöhne immer ermahnen und bitten konntest. Wie viele Tränen hast Du für Deine Priestersöhne schon vergossen? Für sie, welche der Herr doch auserwählt und ihnen Macht und Kraft gegeben hat, Seelen zu heilen und vom Tod aufzuerwecken. Wo wird das noch gemacht? Nur noch wenige Bischöfe und Priester sind dem Herrn treu und erfüllen ihren Auftrag. Doch, Sie werden leiden und das Kreuz tragen müssen, noch schwerer als jeder andere Mensch. Denn, sie tragen das Kreuz auch für viele ihrer Mitbrüder, die den Herrn verraten haben. Darum bittest du uns, ihnen beizustehen, für sie zu beten und zu sühnen, so wie es uns möglich ist. O Mutter, sie trösten und bitten, denn ihr Kreuz, wie Du sagst, ist gross. Jetzt aber möchtest Du noch einmal sagen: Treu und standhaft bleiben, dem Irrtum nicht verfallen. Den engen Weg nicht verlassen. Denn Du bist immer für uns da, wenn wir Dich darum bitten. Du nimmst uns an der Hand und führst uns auf diesem schmalen  Weg. Aber, wir müssen mithelfen.

Ja Mutter, die heiligen Sakramente immer würdig empfangen. Den Glauben bewahren und ihn auch verkünden, so wie es in unserer Macht steht. Nicht feig zurück weichen. Nein, nicht schweigen, sondern kämpfen. Ja Mutter, der Stunden bleiben nur noch ganz, ganz wenige."

Myrtha: "O Mutter, warum diese Verhärtung, warum dieser Stolz. O Mutter, nein, nicht fragen warum. Das alles ist die Macht des Satans. "er" verblendet, "er verführt, "er" sagt ja immer wieder: "er" habe viele treue Diener, treue Diener, sogar bis nach Rom. O Mutter, das alles, alles ist die Frucht des Lügners, des Satans. "er" stiftet die Verwirrung. "er will eindringen in die letzten kleinen Herden und Unfrieden stiften.

Doch, o Mutter, ein Trost bleibt uns. Bald wirst Du der Schlange das Haupt zertreten. Seine aufbäumende Macht geht bald zu Ende. Doch, wir müssen standhaft bleiben, standhaft in dieser furchtbaren Reinigung. Der Herr wird reinigen. Er wird auch Sein Heiligtum reinigen von all diesen Mietlingen und von den untreuen Knechten, die Sein Haus, das Heiligtum Gottes entweihen und verwüsten. Mutter, o Mutter verlass uns nicht. Bleib doch da. Bitt Deinen göttlichen Son, dass Er Dich weiter sendet. Vielleicht können dadurch noch einige Seelen gerettet werden. Der Herr hat ja gesagt: 99 zurücklassen und das Eine suchen. O Mutter, bitt Du für uns. Bitt den Heiligen Geist, dass Er und beisteht und stärkt. Denn auch Du weißt, wie schwach wir sind. Nein. Mutter, bitt für uns.

"Pater Pio, Pater Pio, auch du rufst Deine Mitbrüder auf: Kehrt um, erfüllt den Auftrag, so wie ihn der Herr gegeben hat. Werdet nicht untreu, werdet nicht zu Irrlehrern und macht nicht gemeinsame Sachen.

O Pater Pio, ein Priester ist Priester in Ewigkeit im Guten oder im Schlechten. Beten und sühnen, rufst Du uns zu. So viele sind dem Irrtum verfallen."

Myrtha weint schmerzlich.

Myrtha: Dieser furchtbare Stolz verschüttet die Gnade der Erkenntnis und lässt sie nicht wirksam werden. O mein Gott, erbarm Dich. Erbarm Dich. O Gott, erbarm Dich, denn wir wissen nicht, was wir tun."

Es beginnt das sehr schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

 

 

 

Es ist Gottesplan und Vorsehung, dass der Nachfolger Petri das Jahr der heiligen Eucharistie ausgerufen hat

Mittwoch. 13. Oktober 2004

 

Vor der heiligen Messe wird Myrtha vom Bösen bedrängt. Beim Eintreten des Priesters geht Myrtha mit heftigen Worten auf ihn zu. Schwer fällt sie auf den Boden. Das Segensgebet des Priesters befreit sie. Myrtha kann wieder aufstehen und sie kniet auf ihren Betstuhl zurück.

"Mutter, Mutter, o Mutter, heute möchtest Du uns etwas über die Eucharistie sagen. Es ist Gottesplan und Vorsehung, dass der Nachfolger Petri das Jahr der heiligen Eucharistie ausgerufen hat. Und warum? Weil so viele Irrlehren darüber verbreitet werden und die heilige Eucharistie missbraucht wird. Der Glaube an die Gegenwart des Herrn in der heiligen Hostie im Tabernakel ist nicht mehr vorhanden. Und so haben wir Gelegenheit, Busse zu tun, zu sühnen und zu leiden. Uns zu versammeln vor der Gegenwart Gottes im Tabernakel. Wir dürfen dem Herrn so gegenüber sein und Ihn um Verzeihung bitten, für uns selber, für die vielen Sünden in der Welt.

Ja Mutter, wenn jemand bei einem Freund als Gast eingeladen ist, dann betritt er das Haus in sauberer Bekleidung. Begrüsst den Herrn, bevor er Platz nimmt. Doch, was geschieht heute im Hause Gottes? Wie viele betreten die Wohnung des Herrn mit schmutzigen Schuhen, schmutzigen Kleidern? Sie begrüssen Ihn nicht. Sie laufen hinein und machen nur Gerede und Geschwätz. Doch, den Herrn beachten sie nicht.

Ja Mutter, sogar ein kleines Nichts darf von der heiligen Eucharistie leben und das schon bald seit 13 Jahren. Wer nimmt das zur Kenntnis? Sagt das euren Bischöfen. Wer von euch kann aus sich selber solches vollbringen, ohne krank zu sein und die tägliche Arbeit verrichten? Ist das nicht ein Wunder auch von der heiligen Eucharistie? O Mutter, darum hat der Nachfolger Petri vom Herrn den Auftrag bekommen, das auszurufen.

Ja Mutter, so können wir auch erkennen, was die Gegenwart Christi ist und das, was heute unter falscher Oekumene ausgeführt wird. Denn der Herr hat gesagt: Das ist mein Fleisch, das ist mein Blut. Diese Wahrheit gilt von Anfang bis in Ewigkeit. Keiner kann nur einen Buchstaben hinweg lassen, noch hinzutun. Denn, die Wahrheit bleibt, so wie sie gegeben worden ist. Darum, o Mutter, bittest Du Deine Priestersöhne: Verkündet die ewige Wahrheit, wie sie der Herr gegeben und euch aufgetragen hat. Verkündet und lehrt sie. Wenn sie das tun würden, würden viele Seelen in Ehrfurcht ins Heiligtum Gottes eintreten und nicht mit schmutzigen Kleidern den Herrn empfangen. Sie würden Ihm danken und nicht an Ihm vorbeigehen, sondern Ihn zur Kenntnis nehmen.

O Mutter, wie furchtbar ist diese Beleidigung Gottes, diese Verachtung! Mutter, wie Du sagst: Nur Bekehrung und Umkehr kann noch retten. Denn, es gibt nur eine Wahrheit und das ist die ewige Wahrheit. Alles andere ist Menschenwerk. Wehe diesen Bischöfen und Priestern, die ihren Auftrag nicht erfüllen, die zulassen, wie das Heiligtum Gottes verwüstet wird. Wie Mietlinge am Altar Besitz ergreifen und ihre eigene lehre verkünden, das heilige Wort, das Evangelium verdrehen, ihre  Ideen ausrichten und so verführen und Unglauben stiften.

O Mutter, die vielen Bischöfe und Priester, sie sind die Wächter des Heiligtum Gottes. O, der Herr wird einst Rechenschaft fordern. Denn, Er alleine ist der Heilige, Er alleine ist Gott. Alles andere ist Irrtum, Verblendung, Unglaube und wie Du sagst: Menschenwerk. Darum möchtest Du uns bitten, ganz besonders in dieser Zeit, zu sühnen und zu leiden. Busse tun vor dem Allerheiligsten. Gott ehren, vor Ihm das Knie beugen und Ihn bitten, dass Er uns und allen verzeiht, die Ihn so wenig beachten.

O Mutter, bald gehen die Stunden zur Umkehr dem Ende entgegen. Doch, die Barmherzigkeit Gottes bleibt für alle, die in Reue umkehren und Busse tun. Doch, wehe jenen, die im Stolz verharren. Wehe diesen Dienern, denen der Herr die Macht und die Kraft gegeben hat die heiligen Sakramente zu spenden, zu heilen und sogar vom Tod auf zu erwecken. Wehe diesen, die ihrem Auftrag nicht mehr nachkommen. Der Herr wird Rechenschaft fordern für jede Seele, die durch ihre Schuld verloren geht. Darum beten, sühnen und leiden. Die Stunden zur Umkehr gehen zu Ende."

Unter Tränen ruft Myrtha: "O Mutter, bitt Deinen göttlichen Sohn um Geduld, bitt Ihn um Geduld. Er will doch nicht, dass so viele Seelen verloren gehen. O Mutter, Du kannst doch so vieles erreichen und erbitten. Mutter, verlass uns nicht, denn Du weißt ja auch, wie schwach und mutlos wir sind, wenn wir Zeugnis geben sollten. Wir schweigen lieber, als dass wir kämpfen. O mein Gott, erbarm Dich, erbarm Dich. Halt noch zurück mit dieser Gerechtigkeit. O nein! Doch, das Mass ist voll, das Mass ist voll. Der Zornesbecher ist am Überlaufen. O Gott, erbarm Dich. Erbarm Dich. Es sind doch schon so viele Zeichen geschehen und so wenige beachten sie. O Gott, was wirst Du noch schicken? Furchtbar wird es werden, furchtbar wird das Wehklagen werden. Denn, der Stolz, der furchtbare Stolz, die Frucht des Satans macht blind. O Jesus, erbarm Dich."

"Pater Pio, Pater Pio, o du rufst alle deine Mitbrüder im Priesteramt auf: Erfüllt die Bitte der Muttergottes. Denn, die Verantwortung des Priesters wiegt schwer. Pater Pio, noch einmal bittest du deine Mitbrüder: Bleibt standhaft, bleibt treu. Wenn ihr glaubt, ihr könnt das Kreuz nicht mehr tragen, der Herr trägt es mit euch, wenn ihr Ihn darum bittet. Der Herr wird euch nie verlassen und die Mutter hält euch an der Hand. Bittet Sie darum, denn sie ist ja ganz besonders die Mutter der Priester.    Hat der Herr Ihr nicht unter dem Kreuz Joannes anvertraut und umgekehrt? Mutter der Apostel, Mutter der Priester! Harrt aus! Bleibt standhaft, dann wird euer Lohn gross sein. Ihr seid Priester in Ewigkeit."

Myrtha: "O mein Gott. Du vermagst doch alles. Hilf Du, hilf Du! Doch, Du lässt jedem den freien Willen. Du zwingst keine einzige Seele. So wie Du weder Petrus noch Judas gezwungen hast. Jeder kann frei entscheiden, für Gott oder für die  Finsternis. Für das ewige leben oder für den ewigen Tod."

Myrtha weint sehr schmerzlich.

 

 

 

 

 

So viele Priestersöhne haben den Bund mit Gott gebrochen. Und das ist jetzt die Frucht, diese Verwirrung in der Welt

Mittwoch, 20. Oktober 2004

 

"O Mutter, ja Mutter, ja Mutter, viele Jahre bist Du gekommen, ganz besonders für Deine Priestersöhne, um ihnen zu helfen, zu bitten, ja sogar in mütterlicher Liebe zu tadeln. Doch, so wenige hören auf Dich. Jetzt aber gehen diese Tage zu Ende, da Dein göttlicher Sohn den Arm des Vaters zurück halten kann. O, wenn dieser Arm fällt, wird es furchtbar werden, furchtbarer als in Sodom und Gomorrha. Ja Mutter, so viele Bischöfe und Priester haben den Bund mit dem Herrn gebrochen. Sie sitzen in ihren Häusern, machen gemeinsame Sachen mit Ungläubigen und Irrgläubigen. Ihre Herden aber lassen sie im Stich. Sie schauen zu, wie die Wölfe im Schafspelz alles verwüsten. O Mutter, wie furchtbar wird es einst für diese Hirten sein.

Ja Mutter, sie sagen: Das ist der Zeitgeist. Da kann man nichts machen. Doch die Zeit ändert nichts. Der Mensch hat sich geändert. Und warum? Weil die Priester ihren Auftrag nicht mehr erfüllen. Die Apostel sind nicht in ihren Häusern geblieben. Sie sind zu den Völkern gegangen, haben sie gelehrt, mit ihnen gebetet, mit ihnen Busse getan. Doch, wer macht das heute noch von diesen vielen Bischöfen und Priestern? Nur noch ganz wenige. Wie viele beugen noch das Knie vor der Gegenwart Gottes? Nein, es gibt Hirten, die Wächter sein sollten und den Einlass von Irrgläubigen und Ungläubigen ins Heiligtum Gottes verhindern müssten. Sie entweihen und verwüsten den Opferaltar Gottes.

Ja Mutter, der Herr hat extra Priester ausgewählt aus dem Volk, hat ihnen den Auftrag gegeben, das Grösste, was ein Mensch vollbringen kann, Gott gegenwärtig setzen auf dem Altar. Er hat den Priestern die Kraft und Macht gegeben, Sünden zu lösen, kranke Seelen zu heilen, ja, sie sogar vom Tod aufzuerwecken. Doch, viele haben das von sich geworfen. Sie dienen nur noch der Welt. Doch, o Mutter, es werden grosse Drangsale kommen. Sie haben schon begonnen. Doch, die Menschheit will es nicht wahr haben. Sie suchen für alles eine Ausrede. Der Zeichen werden noch mehr kommen. Und die wenigen Gerechten, auch sie werden leiden müssen. Der Herr aber wird sie nicht verlassen, wenn sie standhaft und treu bleiben.

O Mutter, Drangsale, Elend und Not, Schmerz, Leiden werden über die Menschheit  kommen, ja sogar Blut wird fliessen. Doch, Du sagst noch einmal: So viele Priestersöhne haben den Bund mit Gott gebrochen. Und das ist jetzt die Frucht, diese Verwirrung in der Welt, diese Sünden, diese Laster.

O Mutter, hätten sie immer die heiligen Zehn Gebote gelehrt, hätten sie das Evangelium so verkündet, wie es der Herr gegeben hat, vieles wäre der heutigen Welt erspart geblieben. Diese Tage und Stunden gehen zu Ende, in denen der göttliche Sohn den Arm des Vaters zurück halten kann. Von links und rechts wird Irrtum verbreitet. Bald wirst Du der Schlange das Haupt zertreten.

Beten, sühnen und leiden. Die heiligen Sakramente immer würdig empfangen. So wird uns das Licht weiter bringen. Wir können Licht sein für viele Seelen, welche nicht aus eigener Schuld umher irren. Beten, sühnen und leiden. Diese Tage und Stunden zur Umkehr gehen zu Ende." Myrtha: "Mutter, o Mutter, fleh doch Deinen göttlichen Sohn an, dass Er den Vater um Geduld bittet. O mein Gott, erbarm Dich, erbarm Dich. O mein Gott, hilf uns, lass uns nicht untergehen."

"Pater Pio, Pater Pio, auch Du rufst Deine Mitbrüder nochmals auf: Verratet den Herrn nicht, denn ihr seid Priester in Ewigkeit, im Guten oder im Schlechten. Doch, wehe jenen, die den Herrn verraten haben, wo Seelen durch ihre eigene Schuld verloren gehen. Der Herr wird richten. Ja Pater Pio, du rufst deine Priester, deine Mitpriester auf: Seid Führer und nicht Verführer. Die Tage und Stunden zur Umkehr gehen zu Ende."

Myrtha "Der furchtbare Stolz, der furchtbare Stolz, alles das Werk des Satans. O Mutter, nur ein demütiges Herz kann die Erkenntnis annehmen. Immer wieder liegen Gnaden bereit. Doch, der Herr zwingt niemanden. Er lässt jedem den freien Willen. Du hast gesagt, o Mutter, der Widersacher wird sogar Dich und Deinen Namen missbrauchen, um Verwirrung zu stiften. Darum sagst Du immer wieder: Verlässt den engen Weg nicht. Der enge Weg ist die heilige Eucharistie, sind die heiligen Sakramente. Das führt zum Heil. Alles andere ist Nebensache. Beten, sühnen und leiden. Nie zu Verrätern werden. Uns entscheiden für Gott. Der Herr hat niemanden gezwungen, weder Petrus noch Judas. Er hat jedem den freien Willen gelassen."

Es beginnt das sehr schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

 

 

 

Mutter, heute möchtest Du ganz besonders Deine Priestersöhne aufrufen

Dienstag, 26. Oktober 2004

 

"Mutter, o Mutter, Mutter, heute möchtest Du ganz besonders Deine Priestersöhne aufrufen. O Mutter, schon so viele Jahre bist Du gekommen, um ganz besonders Deinen Priestersöhnen zu helfen, ihnen beizustehen. Doch, so wenige hören auf Dich. Sie lachen und glauben es nicht. Sie verfolgen und verleumden jene, welche diese Botschaften überbringen.

Ja Mutter, und warum wollen sie diese Botschaften nicht annehmen? Sie müssten sich in ihren Lehren, die sie verbreiten, ändern. Das aber wollen sie nicht. Der Stolz lässt das nicht zu. O Mutter, Du möchtest ihnen jetzt ganz besonders in Erinnerung rufen, was in der Heilige Schrift über den verlorenen Son steht. Wie hatte er es so gut und recht gehabt bei seinem Vater. Doch, es hat ihm nicht genügt. Er wollte in die Welt hinaus und sich ausleben. Was ist geschehen? Als es ihm schlecht gegangen ist, kehrte er wieder zu seinem Vater zurück. Und so ist es auch heute. Es geht so vielen Seelen zu gut. Sie wollen nicht mehr gehorchen. Sie wollen in die Welt hinausgehen und sich ausleben. Doch, was machen die Hirten, die Väter? Sie haben Angst, dass sie nicht mehr zurückkommen. Darum lassen sie alles geschehen. Sie erfüllen ihnen jeden Wunsch und glauben, sie so zurück halten zu können. Doch, so ist es nicht.

Jeder Bischof, jeder Priester hat den Auftrag, die ewige Wahrheit zu verkünden, ob sie gefällt oder nicht gefällt. Ob sie genehm, oder nicht genehm ist. Doch, sie weichen zurück, wenn diese Seelen sich aufbäumen und widersetzen. Ja, so viele von ihnen machen gemeinsame Sachen mit ihnen. Sie glauben, so ihren Dienst erfüllt zu haben. Doch, o nein! Der Herr hat den Auftrag gegeben. Er hat auch verkündet, dass die heiligen Zehn Gebote gelehrt und gehalten werden müssen. Die Zehn Gebote waren nicht nur für das Volk Moses bestimmt, sondern gelten für alle von Anfang bis in Ewigkeit.

O Mutter, der Herr hat doch so ein Priestergeschlecht auserwählt, dem Er Macht und Kraft zum Heilen gegeben hat, ja sogar vom Tod aufzuerwecken und das Wunderbarste: Den Herrn auf den Altar nieder zu rufen. Doch, so viele glauben nicht mehr daran. O Mutter, was wird der Herr einst von diesen Priestern f.ordern, was für eine Rechenschaft? Denn, sie verhalten sich nicht so, wie sich der Vater verhalten hat mit dem verlorenen Sohn. Sie wollen ihnen nur jeden Wunsch erfüllen, um sie so zurückhalten zu können. Aber Mutter, Du sagst das immer wieder: Lässt diese Söhne und Töchter ziehen. So bald diese furchtbare Reinigung, das furchtbare Elend, die grosse Not sie selber trifft, werden sie in Reue zurück kehren. Doch, o Mutter, wenn die Kinder nicht gelehrt  werden, wenn den Kindern die ewige Wahrheit nicht mehr verkündet wird, wie sie der  Vater dem Sohn mitgegeben hat, dann, o Mutter, irren sie umher und wissen nicht mehr wohin sie gehen sollen.

Darum haben die Bischöfe und Priester den Auftrag, mutvoll zu ihren Herden zu gehen, um die ewige Wahrheit zu lehren und zu verkünden. Schreckt nicht zurück, wenn es Störrische unter diesen Herden gibt. Nein, lässt sie ziehen, denn sie werden zurückkehren. Aber, sie müssen wissen, zu wem sie zurückkehren können. O Mutter, darum rufst Du uns auch auf: Zeugnis zu geben. Nicht schweigen und glauben, die andern machen es schon. Alle, welche die ewige Wahrheit kennen, haben den Auftrag, sie weiter zu geben. Nicht feig zurück weichen, wenn man ausgelacht oder nicht ernst genommen wird.

O Mutter, wer verfolgt und verleumdet wird, steht dem Herrn ganz nahe. Demütig sein. Denn, nur wenn wir demütig sind, können wir die Wahrheit erkennen. O Mutter, wie Du sagst: Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach Deinem Wort. Du hast nicht gefragt, warum. O nein! Du hast Dich dem Herrn übergeben, vertraut und geglaubt. Und das, o Mutter, fehlt uns allen. Der tiefe Glauben, das grosse Vertrauen. Und darum möchtest Du noch einmal sagen: Den engen Weg nicht verlassen. Der enge Weg ist das heilige Messopfer, das Vermächtnis des Herrn. Wo Er immer gegenwärtig ist und Du unter dem Kreuz stehst bei jedem Opfer. O Mutter, und die heiligen Sakramente immer würdig empfangen. Nur so kann ein  reines Herz bestehen.

Ja Mutter, Du bittest Deine Priestersöhne und uns alle noch einmal: Gebt Zeugnis, erfüllt den Auftrag, so wie ihn jeder bekommen hat. Weicht nie zurück, denn die Stunden zur Umkehr gehen zu Ende."

 Myrtha ruft unter Tränen: „O Mutter, bitt Deinen göttlichen Son um Geduld, bitt Ihn

um Geduld. Bitt den Heiligen Geist, dass Er doch alle erleuchtet und dass wir demütig werden. Damit wir das Licht, den Auftrag wieder erkennen und mutvoll ausführen können. O mein Gott, erbarm Dich, erbarm Dich. Du vermagst doch so vieles und kannst doch Deinen Plan erfüllen. Doch, Du lässt jedem den freien Willen."

„Pater Pio, Pater Pio, du rufst deine Mitbrüder alle auf: Erfüllt endlich die Bitte der Mutter. Denn es könnte auch für euch zu spät sein. Wehe, wenn ihr so vor den Richter treten müsst. Er wird Rechenschaft fordern über jede Seele, welche euch anvertraut worden ist und durch eure Schuld verloren geht. Demütig werden! Glauben und beten! Das gibt Kraft und Mut."

Myrtha: nO mein Gott, hab Erbarmen. Hab Erbarmen, denn wir alle wissen nicht, was wir tun. Wir sind so schwach, schwach und feig. Schenk uns die Gnade des Mutes, der Standhaftigkeit und einen tiefen Glauben."

Es beginnt das sehr schwere Sühneleiden zur heiligen Messe .

 

 

 

 

So wie der Herr die Apostel ausgesandt hat, so sollen es auch die Bischöfe und Priester tun

Mittwoch, 27. Oktober 2004

 

Auch heute wird Myrtha wieder vom Bösen geplagt. Beim Eintreten des Priesters geht sie mit heftigen Worten auf ihn zu. Sie fällt auf den Boden. Das Segensgebet des Priesters befreit Myrtha vom Bösen. Sie kann wieder aufstehen und kniet auf den Betstuhl zurück.

"Mutter, o Mutter, Mutter, Du möchtest heute noch einmal auf Deine gestrigen Worte zurück kommen. Ja Mutter, einige werden diese Worte als hart empfinden. Aber nein, eine gute Mutter, eine liebende Mutter tadelt ihr Kinder, wenn sie sieht, dass ihre Kinder in die Irre gehen. Sie versucht sie zurück zu gewinnen. Und so, o Mutter, machst Du es auch mit Deinen Priestersöhnen, die in die Irre gegangen sind. Ja Mutter, noch einmal möchtest Du sagen: Ihr Bischöfe und Priester, so wie der Herr die Apostel ausgesandt hat zu den Völkern, um sie zu lehren, ihnen zu helfen, sie zu führen, mit ihnen zu beten, so sollen es auch die Bischöfe und Priester tun. Verlässt eure Häuser, geht zu den Herden, führt und lehrt sie. O Mutter, so viele haben den Schutzwall nieder gerissen oder ihn gar nicht mehr errichtet. Der Schutzwall sind die heiligen Zehn Gebote. Sie bewahren die Seelen vor Irrtum, Sünde und Verwirrung. Doch so viele Bischöfe und Priester schauen zu, wie so viele Wölfe im Schafspelz in die Herden eingedrungen sind, sie zersprengen und ihre Seelen töten.

Ja Mutter, darum sagst Du noch einmal: Ihr Bischöfe und Priester führt eure Herden und verführt sie nicht. Geht zu ihnen, stärkt und nährt sie. Seht ihr nicht, wie so viel Verwirrung gestiftet worden ist? Seht ihr nicht, wie andere sich sammeln und gegen Gott vorgehen?

O ja Mutter, wenn sich diese Hirten auch sammeln und lehren würden, so wie sie den Auftrag vom Herrn erhalten haben, könnten sie viele Seelen retten. Sie suchen das Heil in dieser Welt und vergessen die Seele. Darum ist jeder Bischof, jeder Priester für die Seelen da. Diese Seelen müssen sie lehren die ewige Wahrheit zu verkünden. Der Herr hat die Bischöfe und Priester aus dem Volk auserwählt und ihnen eine besondere Aufgabe erteilt. Doch diese Aufgabe erfüllen viele Bischöfe und Priester nicht mehr. Sie suchen die Ehre in dieser Welt. Machen gemeinsame Sachen mit jenen, die Diener der Welt geworden sind.

O Mutter, wie furchtbar wird das sein. So viele Seelen werden verloren gehen, nur weil die Hirten sie nicht mehr führen. Sie schauen zu, wie die Schafe das Gift von dieser Welt in sich aufnehmen und daran elend zugrunde gehen. Krankheiten und Seuchen werden ausbrechen. Das kommt alles davon, weil die heiligen Zehn Gebote nicht mehr gelehrt und gelebt werden.  Doch, die Hirten müssen mit dem guten Beispiel voran gehen. Du sagst noch einmal: Zieht in die Welt hinaus zu euren Herden und bleibt bei ihnen. Bringt Opfer dar mit ihnen und sühnt, denn Furchtbares ist geschehen. Die Beleidigung des Vaters ist so gross, dass Er jetzt den Zornesbecher über die ganze Menschheit ausleeren wird, wenn sich niemand bekehrt.

O Mutter, erst dann werden sie erkennen, wie furchtbar diese Drangsale sind, wenn es jeden Einzelnen trifft. Doch, du möchtest uns trösten. Wenn wir den engen Weg nicht verlassen, Gott treu bleiben, nicht zu Verrätern werden und den Glauben bewahren, wirst Du uns begleiten und führen, wenn wir Dich darum bitten. Aber auch so, wie Du gestern gesagt hast: Die heiligen Sakramente immer würdig empfangen. Denn, nur ein reines Herz kann Licht sein, nur ein reines Herz wird zu Gott finden. O Mutter, es werden noch mehr Zeichen kommen. Es sind ihrer doch schon so viele. Doch, die Menschheit hat noch nicht begriffen, was der Herr damit sagen will, wie Er warnen will. Man nimmt es zur Kenntnis und geht darüber hinweg, so lange es einem nicht selber betrifft.

Ja Mutter, nur noch Umkehr in Reue und Demut kann noch retten. Für uns alle ist die Barmherzigkeit Gottes immer bereit. Der Stolze, o Mutter, wird verloren sein. Die Stunden zur Umkehr gehen zu Ende."

Unter Tränen ruft Myrtha: "Mutter, Mutter, o Mutter, bitt Deinen göttlichen Son, dass Er den Vater besänftigt. Bitt den Heiligen Geist, dass Er uns beisteht. O Mutter, verlass uns nicht! Bleib bei uns in dieser Finsternis und führe uns zum Licht. O mein Gott, was haben wir Dir angetan. Wir schweigen und schauen zu. Wir schweigen dort, wo wir Dich verteidigen sollten. Wir haben die Gnade erhalten, die ewige Wahrheit kennen zu dürfen. O mein Gott, sei uns barmherzig, sei uns barmherzig. Verzeih uns da, wo wir immer wieder versagen. O mein Gott'"

Pater Pio, Pater Pio, du schweigst? … du schweigst?

Bruder Klaus, Schwester Faustina, ihr seid so traurig, ihr seid doch unsere Fürbitter. O, … ihr schweigt!

Myrtha: "Nein. O Gott, o mein Gott, lass es nicht zu spät sein. Dein Plan wird sich erfüllen. Du tastest die Freiheit von keiner Seele an. O mein Gott!"

Es beginnt das schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

 

Wo sind die Wächter, die das Heiligtum Gottes verteidigen? Sie schweigen!

Mittwoch. 3. November 2004  

Ganz schmerzlich wird heute Myrtha wieder vom Bösen gequält und stöhnt und ruft immer wieder: Du lügst, du lügst, geh weg. Beim Eintreten des Priesters geht sie mit bösen Worten auf ihn zu. Dann stürzt sie ganz brutal auf den Boden. Das Segensgebet des Priesters befreit Myrtha vom Bösen. Langsam kniete sie zurück auf den Betstuhl und empfängt die Botschaft der Muttergottes.

"Mutter, oh Mutter, Mutter,

schon so viele Jahre bist Du gekommen, um auch uns vorzubereiten auf den Kampf, auf den Kampf gegen die fremden Götter. Doch, oh Mutter, wie wenig verteidigen wir uns für unsern Glauben, für das Kreuz der Erlösung. Nein, wir schauen zu, wie die Kruzifixe aus den Schulhäusern, ja jetzt sogar aus den Friedhöfen und zuletzt aus dem Heiligtum Gottes entfernt werden. Wo sind die Wächter, die das Heiligtum Gottes verteidigen? Sie schweigen. Viele von ihnen machen gemeinsame Sache mit fremden Göttern, welche die Christen verfolgen und ausrotten wollen.

Ja Mutter, auch unser Kampf ist schwach, denn Du bist bei uns und willst uns helfen. Doch, auch wir erfüllen Deine Bitte nicht immer. Wir sind feig und stehen am Wegrand und schauen zu, wie die fremden Götter mit ihren Völkern die Christen ausrotten wollen. Sie ergreifen Besitz von den Heiligtümern. Es wird nicht mehr lange gehen, bis sie verwüstet werden. Doch, wo liegt die Schuld? Die Schuld ist dort, wo Gottes Botschaft nicht mehr verkündet, gelebt, gelehrt und nicht mehr gehalten wird.

So viele haben die Tage der Sündflut, von Sodom und Gomorrha, vergessen. Doch der Zeichen sind schon so viele. Der Herr hat grosse Geduld. Bald geht diese Zeit zu Ende. Denn jene, denen der Herr alles anvertraut hat, sind Verräter geworden, wie Judas. Hat nicht Judas den Herrn verraten mit einem Kuss? Und was wird heute gemacht in dieser Beziehung?

Oh Mutter, Du rufst die letzten Bischöfe und Priester auf, welche noch in Treue verharren: Sammelt euch, kämpft gemeinsam, geht zu eurer Herde, stärkt sie. Denn ihr habt die Kraft und die Macht, ihnen die heiligen Sakramente zu spenden. Sie geben Kraft für diesen Kampf. Wenn sich andere gegen euch verschwören, beachtet das nicht. Denn euer Gehorsam ist nur dem Herrn und Seiner ewigen Wahrheit verpflichtet.

Ja Mutter, auch wir müssen jetzt kämpfen. Zu der ewigen Wahrheit stehen und sie verkünden. Uns ist noch die Gnade gegeben worden, sie empfangen zu dürfen, von guten Priestern und guten Eltern. Darum sagst Du noch einmal: Es ist unsere Pflicht zu kämpfen, dort wo es möglich ist. Denn nur Kampf führt zum Sieg. Und Du, Du bist doch an unserer Seite. Du kämpfst schon lange. Doch, wer ist mit Dir? Nur so wenige. Schöne Worte nützen nichts. Taten müssen folgen Ja Mutter, noch einmal rufst Du uns auf: Treu bleiben, standhaft bleiben. Doch, das Kreuz wird uns nicht erspart bleiben. Der Herr aber hilft mit, das Kreuz zu tragen.

Und Mutter, ja Mutter, es wird der Tag kommen, da die letzten Treuen in die Katakombe werden gehen müssen.

Die Verfolgung wird gross werden. Doch, Du bittest Deine treuen Priestersöhne, Deine treuen Bischöfe noch einmal: Sammelt euch, kämpft gemeinsam. Schaut nicht auf die, welche gegen euch sind. Denn, das kommt nicht von Gott.

Oh Mutter, die Gnade der Umkehr ist immer bereit. Doch der Herr lässt jedem den freien Willen. Wie Du schon so oft gesagt hast: Wie dem Petrus, auch dem Judas.

Und wenn diese Verfolger uns noch vermehrt verfolgen, dann, oh Mutter, dann bleibt uns nur noch eines, für sie zu beten. Damit sie die Gnade der Umkehr erkennen. Oh Mutter, so viel Unglaube, so viel Verrat gegen Gott! So viele Pharisäer, die nur schöne Worte machen, aber ihre Taten sind gegen den Herrn.

Oh Mutter, so wie der Herr gesagt hat zu dem, welcher Ihn fragte: Was muss ich noch alles tun, um Dir nachfolgen zu können? Was hat Er gesagt: Geh hin, verlass alles. Er aber wollte das nicht und so machen es viele Bischöfe und Priester. Sie gehen nicht hin und verlassen alles. Nein, sie bleiben in ihren Häusern, machen gemeinsame Sachen mit denen, welche das Christentum ausrotten wollen. Zu den Herden sollten sie gehen, wie es der Herr ihnen aufgetragen hat. Die Apostel sind ausgezogen und haben verkündet und gelehrt. Sie haben gekämpft für Gott bis zum Tod. Doch, wo sind heute jene, welche bereit sind, für Gott das Leben hinzugeben? Oh Mutter, nur so wenige werden übrig bleiben. Und doch, der Herr wird wieder aufbauen. Denn, wie Er gesagt hat: Die Kirche wird nicht untergehen, denn sie ist auf dem Fels gebaut. Doch der Kampf wird viele Opfer fordern. Die Welt ist Gottes Eigentum. Der Mensch hat nicht das Recht, davon Besitz zu ergreifen. Der Herr hat diesen Besitz nur zur Verwaltung gegeben. Doch der Stolz, der Stolz erhebt sich gegen Gott und glaubt alles Machbare zu machen.

Oh Mutter, ja Mutter, Du möchtest uns ganz besonders noch einmal in Erinnerung rufen: Treu bleiben, standhaft bleiben, den engen Weg nicht verlassen. Die Einheit bewahren, denn der Widersacher versucht die letzten kleinen treuen Herden zu zersprengen, sie den Wölfen im Schafspelz zu überlassen.

Ausharren, ausharren! Busse tun, sühnen, leiden und beten! Die Stunden dazu gehen zu Ende. Unter Tränen ruft Myrtha: "Oh Mutter, oh wie feig sind wir alle, wie feig sind wir alle. Wir wissen, was wir tun sollten und tun es doch nicht oder nur ganz wenige am  Rand. Wir schauen zu, wie so viele, die keinen Glauben mehr haben, die nicht mehr dienen wollen, überall in den Regierungen Einsitz nehmen. Wie soll da Gott noch da sein können, wenn sie Ihn weg weisen. So wird die Welt zugrunde gehen und jene, welche fremde Götter haben, sie werden von allem Besitz ergreifen. Denn, sie kämpfen, sie lehren ihre Kinder. Doch, leider erzählen sie nur von fremden Göttern. Und jene, welche den Herrn kennen, sie kämpfen nicht mehr. Sie machen gemeinsame Sache mit denen, die ihnen einst selber den Tod bringen werden.

So blind ist diese Menschheit!

Oh mein Gott, das Mass ist voll. Immer neu geschehen Dinge, die aufrütteln und wachsam machen sollten. Doch, alles gehl hinweg, wie Rauch im Wind.

"Pater Pio, Pater Pio, du rufst Deine Mitbrüder, Bischöfe und Priester, die Gott noch treu sind noch einmal auf: Macht das, was die Mutter sagt. Zieht in den Kampf, verteidigt das Heiligtum Gottes und weicht nicht zurück, wenn andere es in den Besitz nehmen wollen. Ihr seid von Gott berufen und auserwählt. Ihm alleine seid ihr Gehorsam schuldig. Und ihr alleine müsst vor den Richterstuhl Gottes treten. Dann wird Er nicht fragen, was die andern haben oder befehlen wollten. Gott wird nach eurem Tun und euren Früchten fragen."

Myrtha: "Oh mein Gott, erbarm Dich. Mutter bitt Du den Heiligen Geist, dass Er uns doch stärkt und führt, dass wir treu sind und nicht zurück weichen im Kampf. Wir alle sind ja so schwache Sünder. Mach, dass wir die Gnade Gottes immer erkennen und sie in Demut annehmen. Oh mein Gott, was haben wir Dir angetan. Wir zerstören Deine Schöpfung und das Kostbarste, die Seelen, so viele Seelen, durch unsere Feigheit."  

Es beginnt das sehr schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.  

 

Die Welt versinkt im Wasser, im Feuer, und die Erde bebt

Dienstag, 9. November 2004

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"Mutter, oh Mutter, Mutter,

wie bist Du so traurig. Die Welt versinkt im Wasser, durch Feuer, und die Erde bebt. Der Stolz, der furchtbare Stolz herrscht 1n den Seelen. Gott hat die Welt erschaffen. Er hat zum Mensch gesagt: Mach sie dir untertan. Er hat nicht gesagt: Zerstört und verändert sie. Und was hat der Mensch daraus gemacht? Er will herrschen über den Herrn und die Schöpfung. Er vernichtet Leben, er vernichtet die Natur, er vernichtet alles in seinem furchtbaren Stolz. Und dieser Stolz kommt vom Satan. Wer diesen Stolz ausübt, ist des Todes schuldig. Wer schweigt, macht sich mitschuldig. Darum, oh Mutter, rufst Du ganz besonders Deine Priestersöhne, Bischöfe und Priester auf: Geht in den Tempel, ins Haus Gottes, geht zu eurer Herde und lehrt sie. Tut Busse mit ihnen, denn die Zeit zur Umkehr geht zu Ende. Und wer gemeinsame Sachen macht oder schweigt zum Ungeborenen und zu all dem Leben, das entstanden ist und missbraucht wird zur Forschung, wie sie es so sagen, all diese sind des Todes schuldig. Nur wer sich abwendet und in Reue umkehrt, kann noch gerettet werden. Und darum ist es auch die Aufgabe der Bischöfe( nicht zu schweigen, wenn solches beschlossen wird. Und wenn in den Regierungen so viele Politiker sind, die solches beschliessen, sie sind nicht mit Gott. Wären sie mit Gott, dann würden sie solches nicht tun und nicht bewilligen.

Du bittest uns, standhaft zu bleiben. Nicht schweigen zu diesen furchtbaren Sünden  die jetzt begangen werden am Ungeborenen, an der ganzen Welt. Der Zornesbecher Gottes ist schon lange am Ueberlaufen. Gott wird jetzt Ordnung schaffen. Noch einmal rufst Du uns auf: Geht zu der Herde und tut Busse. Die Zeit zur Umkehr geht zu Ende. Beten, sühnen, leiden."

 

 

Der Weltenbrand ist schon entzündet in allen vier Windrichtungen

Mittwoch. 17. November 2004  

"Mutter, oh Mutter, Mutter,

heute bittest Du uns, Deine Wünsche und Bitten, welche Du in den vorher gehenden Botschaften ausgesprochen hast, zu befolgen und umzusetzen. Zeugnis zu geben, wie Du es uns gesagt hast. Doch heute rufst Du ganz besonders Deine Priestersöhne im Bischofsamt auf. Ihr Priestersöhne geht zu eurer Herde. Erfüllt euren Auftrag. Lehrt sie die ewige Wahrheit. Es nützt euch nichts, wenn ihr nur in kleinen Schriften in den Gotteshäusern darauf hinweist, was vor Gott nicht recht ist. Dort sind nur die wenigen Gläubigen, die das wissen und die ewige Wahrheit kennen. Geht zu den Ungläubigen und Irrgläubigen, zu den Abgefallenen. Ja Mutter, Du sagst noch einmal: Geht zu den Ungläubigen, Irrgläubigen und Abgefallenen. Denn, wer sich gegen Gott erhebt, gegen die ewige Wahrheit, der hat keinen Glauben.

Oh Mutter, etwas ganz Schweres steht unserm Land bevor, wenn jetzt das geschieht, was sie wollen. Wenn sie ihre Hand erheben gegen das Leben, gegen die Schöpfung. Ja Mutter, denn darüber allein ist der ewige Gott der Herr und Meister. Wehe, wer sich widersetzt und sich gegen den Schöpfer stellt. Oh Mutter, Du sagst das voller Tränen, der ist des Todes schuldig.

Und darum haben Deine Priestersöhne im Bischofsamt den Auftrag, auch in die Oeffentlichkeit zu gehen. Dort, wo über das entschieden wird, zu kämpfen für Gott und für die ewige Wahrheit. Nicht passiv zuschauen, wie die Ungläubigen darüber entscheiden. Sie sollen den Mut haben wie die Apostel und zu den Herden gehen. Sie lehren und tadeln, wenn sie sich gegen Gott erheben.

Ja Mutter, schon das erste Ehepaar, das sich gegen Gott und Sein Verbot auflehnte, hat ihren Lohn empfangen müssen. Und so, oh Mutter, wird es auch jetzt sein. Denn Gottes Gerechtigkeit wird das nicht mehr dulden. Er ist nur noch barmherzig für jene, die sich bekehren und bereuen. Jene, welche im Stolz verharren und sich über Gott erheben wollen, wird Er zerschmettern.

Oh Mutter, unser Land steht am Abgrund. Denn das, was jetzt geschieht, wird entscheiden, wird entscheiden über das Leben oder den Tod. Denn Gottes Zornesbecher ist schon lange am Ueberlaufen. Seine Geduld geht zu Ende. Der furchtbare Stolz will nur noch der Welt dienen und dem Satan. Denn, all das, was gegen Gott ist, gegen die ewige Wahrheit, das alles stammt vom Satan. Und Du sagst noch einmal: Demütig werden, ein demütiges Herz bewahren. Dann werden

wir die Verblendung immer erkennen. Wir werden an Deiner Hand durch die Finsternis gehen können, wenn wir Dich darum bitten. Aber, "ja Mutter, das Kreuz wird noch schwerer werden für alle Gerechten. Und doch, oh Mutter, es wird nicht schwerer werden, als wir es ertragen können. Oh Mutter, Du bist so traurig, ganz besonders wegen Deinen Priestersöhnen. Statt, dass sie führen, verführen sie. Darum, oh Mutter, den Mut haben und ihnen sagen, wenn man sieht, dass sie nur noch Diener der Welt sind. Dass sie zu ihrer Herde gehen sollen und nicht gemeinsame Sache machen mit diesen Verirrten, diesen Ungläubigen, welche Gott verhöhnen.

Ja Mutter, der Herr hat die Welt erschaffen und sie den Menschen anvertraut. Und doch, Er hat nicht gesagt: Zerstört sie. Er hat gesagt: Macht sie euch untertan,

zerstört sie nicht. Doch, was geschieht in der Natur, das Schlimmste, was sie dem Mensch antun können, am Ungeborenen. Gott allein ist der Herr über Leben und Tod. Das, oh Mutter, wiederholst Du wieder: Führt zum Tod. Wehe, denen, die solches befehlen, wehe denen die gemeinsame Sache machen und nicht Gott dienen in der ewigen Wahrheit.

Oh Mutter, so vieles ist schon geschehen, so viel Unglück, Not und Elend, Krankheit und Tod. Alles kommt immer näher. Wie Du es gesagt hast: Der Weltenbrand ist schon entzündet in allen vier Windrichtungen. Er kommt immer näher, wenn sich die Menschheit nicht bekehrt. Gottes Geduld wird der Gerechtigkeit weichen. Denn, die Gerechtigkeit kann nicht nur belohnen, sondern, wo es nötig ist, auch strafen.

Oh Mutter, Mutter, wir müssen den Mut haben, zum Bischof zu gehen, wenn wir auch verleumdet, verfolgt und verlacht werden. Wir haben dann unsere Aufgabe erfüllt. Das andere liegt im freien Willen von jedem einzelnen, den Gott nicht antastet."

Myrtha: "Darum, oh Mutter, hilf Du. Bitt Du für unser Volk und Land. Bitt du, dass es erkennt, was es gegen Gott tut. Oh mein Gott, der Du unser Land immer beschützt hast. Das ist jetzt der Dank. Ungehorsam, Verachtung, Zerstörung, Entweihung des Heiligtums. Das Walten von diesen vielen Menschen, die keinen Glauben mehr haben und alles an sich reissen wollen. Oh Gott, du wirst eingreifen. Dein Plan wird sich erfüllen."

Myrtha weint ganz schmerzlich.

"Pater Pio, Pater Pio, du schweigst, du schweigst."

Myrtha: „Oh Mutter, Du hast doch schon so viele Botschaften gegeben. Oh Mutter, wir nehmen sie zur Kenntnis, aber vergessen sie wieder. Wir vergessen, dass wir sie auch umsetzen sollten. Jeder für sich selber und für die andern, die nicht durch eigene Schuld verführt worden sind. Oh mein Gott. Oh mein Gott. Du, Du hast diese Bischöfe und Priester aus dem Volk heraus genommen. Hast sie beauftragt, hast ihnen Macht und Kraft gegeben, in Deinem Namen Sünden zu vergeben, zu heilen, ja, sogar vom Tod aufzuerwecken. Doch so viele von ihnen glauben nicht mehr. Sie glauben nicht einmal mehr an diesen Auftrag, den Du ihnen gegeben hast am Opferaltar. Würden sie Deine Gegenwart verehren und glauben, könnten sie nicht so handeln. Oh mein Gott erbarm Dich. Du wirst ein neues Priestertum berufen, welches dir wieder dienen wird. Doch, die Reinigung wird jetzt furchtbar werden."

Es beginnt das sehr schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

 

 

Einige machen sogar gemeinsame Sache mit jenen, die das Leben vernichten wollen

Dienstag, 23. November 2004  

Vor der heiligen Messe wird Myrtha wieder vom Bösen geplagt. Beim Eintreten des Priesters geht sie mit heftigen Schimpfworten auf ihn zu. Sie fällt auf den Boden. Doch, das Segensgebet des Priesters macht Myrtha wieder frei. Sie kniet auf den Betstuhl zurück und empfängt die Botschaft der Gottesmutter.

"Mutter, Mutter, oh Mutter,

wie bist Du so traurig. Du bist so traurig. So lange bist Du immer gekommen, ganz besonders zu Deinen Priestersöhnen, um ihnen zu helfen, sie wieder auf ihren Auftrag aufmerksam zu machen. Doch nur ganz wenige hören auf Dich. Ja Mutter, heute gedenken wir an den Tag der unbefleckten Empfängnis. Du bist die unbefleckt empfangene, demütige Magd. Durch grosse Gnaden auserwählt, der Menschheit den Erlöser zu bringen. Und, weil Dein heiliger leib den Gottessohn gebären durfte, hat Gott Dich in die ewige Herrlichkeit aufgenommen, ohne Deinen Leib der Verwesung preiszugeben.

Ja Mutter, Du möchtest damit auch sagen: Dort wo das Leben beginnt im Mutterschoss, auch dieser Leib ist heilig. Weil Gott das leben schenkt und die Seele vom ersten Augenblick einhaucht. Darum, ja Mutter, ist es eine schwere Sünde, wenn jemand die Hand anlegt am Ungeborenen, das Gott geschaffen hat, es missbrauch für Versuche.

Ja Mutter, Du hast gesagt: Diese Tage, welche noch bevorstehen, in denen unser Land eine Entscheidung trifft, ein neuer Eingriff ins Ungeborene, wehe, wehe, wenn das geschieht! Jeder, welcher nur einen Gedanken daran verliert und nicht bereit ist sich zu bekehren, der ist des Todes. Der Herr alleine ist der Schöpfer der Herr über Leben und Tod. Darum, oh Mutter, Du hast uns ja gesagt: Der Kampf hat begonnen, auch Dein Kampf mit den Engeln und mit den letzten Getreuen. Doch, so viele von diesen Getreuen machen wohl Worte, aber es folgen keine Taten. Kämpfen heisst: Die Worte umsetzen in Taten und hervortreten. Wie Du es immer wieder sagst: Das Wort erheben. Doch, wie mutlos sind so viele von Deinen Kindern. Wohl beten sie, aber auf das Gebet müssen Taten folgen. Darum rufst Du uns auf: Nicht nur im eigenen Kämmerlein sich bewegen, sondern hervortreten und die ewige Wahrheit weiter geben und sie verkünden.

Ja Mutter, nie wirst Du etwas anderes lehren, als das was in der Heiligen Schrift steht. Alles andere kommt nicht von Dir. Du hast schon länger gesagt: Der Widersacher wird Dich missbrauchen und Verwirrung stiften. Darum rufst Du uns wieder auf: Wachsam sein, denn schlimm ist es, wenn die kleinen Herden zerstritten sind und keine Einheit herrscht. Und jetzt Mutter, rufst Du unsere Bischöfe auf: Verlässt eure Häuser, geht zur Herde und schweigt nicht. Geht dort hin, wo das menschliche Leben in Gefahr steht. Seid Bekenner, wie es die Apostel waren.

Oh Mutter, doch so viele schweigen. Ja, einige machen sogar gemeinsame Sache mit jenen, von denen sie wissen, dass sie das Leben vernichten wollen. Oh Mutter, sie machen den Schutzwall auf und lassen ihre Schafe auf giftige Auen. Statt, dass sie sie bewahren und beschützen. Hat ein Bischof nicht ein Hirtenstab, wie jeder Hirt ihn hat? Sogar gebogen, um die Schafe wieder einzufangen.

Oh Mutter, Du rufst Deine Hirten. Du rufst die Bischöfe unseres Landes auf: Weiht eure Herden dem heiligsten Herzen Jesu, dem erbarmenden und verzeihenden Herzen. Weiht sie dem reinen Herzen. dem fürbittenden Herzen an Gottesthron.

Denn dem Land droht Furchtbares. wenn keine Bekehrung stattfindet. Denn, alles was jetzt geschieht, ist das Werk des Satans. Der Ungehorsam gegenüber Gott, der Gehorsam gegenüber Luzifer. "er" verblendet, "er" bringt Irrtum und Verwirrung.

Und darum sollen jetzt die Hirten hervor treten und kämpfen für die ewige Wahrheit. Denn, sie hat der Herr für diesen Auftrag berufen. Oh Mutter, Du bist so traurig. Schon so vieles hast Du verkündet und wolltest helfen. Doch, sie haben es nicht angenommen.

Mutter, oh Mutter, noch einmal rufst du uns auf: Treu bleiben, die ewige Wahrheit weiter geben. Wir wissen darum und es ist unsere Aufgabe, mutig hervor zu treten, wenn wir auch verfolgt und verleumdet werden. Wenn wir den Heiligen Geist und Dich um Deine Hand bitten, dann kann uns nichts geschehen. Wir sind in Gottes Hand und unter Deinem Schutz. Doch, um eines bittest Du uns: Den engen Weg nicht verlassen, denn rechts und links ist das Verderben. Der enge Weg ist das heilige Messopfer, die heilige Eucharistie, die heiligen Sakramente. Und das ist verbunden mit dem Priestertum. Es gibt so viele Verräter, wie Judas. Wir brauchen wahre Priester.

Ja Mutter, die heiligen Sakramente würdig empfangen und standhaft sein. Du sagst noch einmal: Auch wenn wir verfolgt werden und noch vermehrt in die Katakomben gehen müssen. Standhaft bleiben, denn die Reinigung ist schon lange im Gange.

Und jene, welche sehend sind, haben die vielen Zeichen schon  lange erkannt. Es werden ihrer noch mehr werden. Licht bleiben! Nur ein reines Herz, eine reine Seele kann Licht in diese Finsternis bringen und jenen helfen, diesen vielen Verirrten, welche nicht durch eigene Schuld in den Irrtum gegangen sind. Wir müssen ihnen Licht sein können in dieser furchtbaren Finsternis, die jetzt herein bricht.

Beten, sühnen und leiden. Die Stunden zur Umkehr gehen zu Ende."

"Nein. Oh nein. Mutter, lass das nicht zu, lass das nicht zu. Wir stehen am Abgrund. Furchtbar, oh Mutter. Erleuchte doch Du diese Bischöfe durch Dein Gebet. Erleuchte sie, damit sie ihren Stolz ablegen und sehend werden.

Nur ein demütiges Herz kann erkennen, was recht ist. Alle andern sind der Blindheit ausgeliefert, dieser furchtbaren Verblendung.

Oh mein Gott, erbarm Dich, denn wir wissen nicht, was wir tun. Wir wissen nicht, was wir tun. Das Mass ist voll. Der Zornesbecher des Vaters ist schon lange am Ueberlaufen. Oh Gott, was haben wir Dir angetan. Wir wollen uns über Dich erheben und Dich nicht mehr anerkennen als den Schöpfer. Herr und Gott des Lebens und Todes. Oh Mutter, bitt für uns, bitt für uns, bitt für Deine Priester, dass sie endlich Deine Worte annehmen und sie befolgen. Deine Worte sind Gottes Worte, so wie sie gelehrt worden sind. So wie sie der Herr gegeben hat von Anfang bis zum Ende."

"Pater Pio, Pater Pio, du rufst Deine Mitbrüder auf: Hört auf die Mutter und erfüllt Ihre Bitte. Legt jeden Stolz ab, führt eure Herde und lasst euch nicht verführen von der Herde. Richtet euch nicht nach den Schafen, sondern sie sollen sich nach euch richten, wenn ihr sie die ewige Wahrheit lehrt. Nie den Irrlehrern folgen. Kämpfen, auch wenn ihre Worte noch so gross sind. Taten folgen lassen in der ewigen Wahrheit, am Opferaltar. Das heilige Messopfer so darbringen, wie es der Herr gegeben hat. Keine gemeinsamen Sachen machen mit anderem. Der Herr hat gesagt: Ihr sollt keine fremden Götter neben mir haben. Nur die heilige Dreifaltigkeit ist die wahre Lehre. Nur die heilige Schrift ist die wahre Lehre. Nur die heilige Eucharistie hat der Herr eingesetzt. Alles gilt so, wie Er es gegeben hat bis in Ewigkeit. Es darf kein Buchstaben hinweg genommen noch ein Buchstabe hinzu gefügt werden.

Oh ihr Mitbrüder denkt daran: Der Herr wird einst euer Richter sein. Wehe, wenn eine einzige Seele, durch eure Schuld, verloren geht. Der Herr wird euch danach fragen und Rechenschaft verlangen.“

Myrtha: „Oh mein Gott, erbarm Dich. Lass es nicht zu spät sein. Lass es nicht zu spät sein. Gott rette unser Land!"  

Es beginnt das sehr schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

 

 

Es wäre der Auftrag der Bischöfe gewesen, Gott zu verteidigen - doch sie haben geschwiegen

Dienstag, 30. November 2004  

Ganz furchtbar und heftig wird Myrtha vom Bösen angegriffen vor der heiligen Messe. Immer wieder ruft sie: Du lügst, du lügst, geh weg. Beim Eintreten des Priesters geht sie mit schrecklichen Worten auf ihn zu. Wieder fällt Myrtha auf den Boden. Das Segensgebet des Priesters befreit sie vom Bösen. Sie kniet auf den Betstuhl zurück.

Oh Mutter, Mutter, Mutter, wie fliessen Deine Tränen.

Ja Mutter, unser Volk hat sich gegen Gott entschieden. Du hast uns gebeten, doch, sie haben nicht auf Dich gehört. Ja Mutter, im Stolz und im freien Willen haben sie sich über Gott erhoben. Was für lügen! Sie reden von der Bewahrung der Schöpfung. Doch, das Grösste, der Mensch mit der Seele vernichten sie. Oh Mutter, Du möchtest jetzt, voller Trauer und Liebe, uns allen den Spiegel vorhalten. Was haben meine Priestersöhne, ganz besonders, die Bischöfe unternommen, um dem Einhalt zu bieten? Sie haben zugeschaut, wie die Politiker und das Volk aufgerufen haben für das grosse Verbrechen an Gott und an der Menschheit. Es wäre der Auftrag der Bischöfe gewesen, dort hin zu gehen, wo diese Diskussionen statt gefunden haben, um Gott zu verteidigen und die heiligen zehn Gebote zu verkünden. Doch, nein, sie haben geschwiegen. So kleine Schriften im Tempel Gottes aufzulegen, das war viel zu wenig. Sie hätten in die Oeffentlichkeit gehen müssen, sich dieser Herausforderung stellen und handeln als Bischof und Priester. Doch, nein, sie haben geschwiegen.

Und, oh Mutter, sie schauen zu, wie Häuser für fremde Götter errichtet werden, Sie schauen zu, wie die Tempel Gottes verkauft werden. Oh Mutter, sie reden von Oekumene. Doch, wie soll das geschehen, wenn im eignen Haus Uneinigkeit herrscht. Zuerst sollen sie dort hingehen und die Einheit wieder herstellen. Sie schauen zu, wie das Heiligtum Gottes verwüstet wird durch Mietlinge, die der Herr nie berufen hat. Der Herr hat ein heiliges Priestertum geschaffen. Er hat die Männer heraus genommen aus dem Volk und ihnen den Auftrag gegeben. Ausgesendet hat Er sie, um zu lehren, zu heilen. Doch, oh Mutter, sie berufen sich immer auf den Satz der Schwiegermutter des Petrus. Doch, wo steht geschrieben, dass seine Frau noch gelebt hat oder ob er Kinder gehabt hat? Oh Mutter, und dann noch das, sie schauen zu, wie die Kruzifixe auf den Gottesäckern weg gehen müssen und ersetzen werden durch Symbole von fremden Göttern. Oh Mutter, es gibt nur einen Gott, die heiligste Dreifaltigkeit. Es gibt nur ein heiliges Priestertum, das sind jene, welche der Herr heraus geholt hat. Sie gesegnet und Kraft gegeben hat, Seinen Leib wieder gegenwärtig zu setzen auf dem Opferaltar Gottes. Er hat ihnen den Auftrag gegeben, die heiligen Sakramente zu spenden, auch den Kleinen.

Er hat ihnen den Auftrag gegeben, zu heilen, ja, vom Tod aufzuerwecken, wenn Seelen darnieder liegen. Er hat ihnen den Auftrag gegeben, die heiligen zehn Gebote, die heilige Schrift zu lehren und zu verkünden. So wie sie der Herr gegeben hat, von Anfang bis zum Ende, ohne einen Buchstaben hinweg zu nehmen noch einen hinzu zu fügen. Oh Mutter, ein heiliges Priestertum!

Doch, heute klagen sie immer wieder: Wir haben viel zu wenig Priester. Das alles ist Lüge. Hätten diese Priester den Bund mit dem Herrn nicht gebrochen und Ihn nicht verlassen, hätten wir genug Priester. Das sind alles Ausreden.

Ja Mutter, es nützt nichts, wenn in diesen Tagen noch so viele Kerzen entzündet werden, wenn die Nächte des Lichtes gefeiert werden. Nein, diese Lichter verlöschen. Doch, das Licht, welches in der Seele hätte entzündet werden sollen, das wird nicht gemacht. Nur dem Weltlichen wird gedient in dieser Zeit. Die Armseligkeit Gottes und im Nächsten wird vielfach vergessen. Ja Mutter. unser Volk steht jetzt am Abgrund und du rufst die Bischöfe und Priester zum letzten Mal auf: Bekehrt euch mit eurer Herde. Erfüllt euern Auftrag in der Oeffentlichkeit. Geht zu eurer Herde und trägt den Hirtenstab nicht nur als Symbol, sondern benützt ihn als Hirten. Und das heisst: Holt die verirrten Schafe zurück.

Nicht gemeinsame Sachen machen mit diesen störrischen Böcken, sondern die Herde wieder sammeln, dort, wo gute Weide ist. Die andern, oh Mutter, wenn sie aus freiem Willen diesen Weg nicht gehen wollen, dann sagst Du, oh Mutter, so weh es Dir tut: Lasst sie laufen. Der Herr zwingt niemanden. Doch, oh Mutter, das, was jetzt in diesen Tagen geschehen ist, für das, was sich unser Volk entschieden hat, wird die Gerechtigkeit Gottes herab rufen. Denn, Gott kann nicht zusehen, wie das Leben, welches Er mit der Seele geschaffen hat, dass das noch weiter vernichtet wird. Wehe jenen, die da mitgeholfen haben. Wehe jenen, die geschwiegen haben und hätten kämpfen sollen. Wehe jenen, die hätten beten müssen und es unterlassen haben.

Ja Mutter, Du musst tadeln, Du musst den Spiegel vorhalten. Denn, alle Deine Bitten haben nur ganz wenige angenommen. Und Du bittest, ja Mutter, du bittest ganz besonders Deinen Priestersohn im Bischofsamt der grössten Diözese: Weiht die Herde. weiht das Land dem heiligsten Herzen Jesus und empfehlt es dem menschlichen Herzen Mariens. dem unbefleckten Herzen Mariens.

Ja Mutter, Du bist die unbefleckt Empfangene, Du bist die Mutter des göttlichen Sohnes. Du hast Dein Ja gegeben, damit die Erlösung geschehen konnte. Doch, Du bist die Magd des Herrn. Du, oh Mutter, doch, Du bist die Königin des Himmels.

Ja Mutter, und darum bittest Du uns, das Licht nicht verlöschen zu lassen in der Seele. Denn, die Finsternis wird jetzt furchtbar werden, wenn keine Bekehrung stattfindet. Oh Mutter, dann verfällt alles dem Tod. Darum rufst Du noch einmal Deine Priestersöhne auf: Geht zu eurer Herde. Steht ihnen bei. Es nützt euch nichts, im geschlossenen Haus nur Worte verlieren, aber keine Taten setzen. Die Apostel sind ausgezogen in der Gewissheit, dass auch sie verleumdet und verfolgt werden. Doch, sie haben das auf sich genommen. Denn, sie haben dem Herrn Treue versprochen bis zum Tod. Und das, oh Mutter, fehlt so vielen von Deinen Priestersöhnen. Bereit sein bis zum Tod. Doch, oh Mutter, gerade in diesen Tagen bittest Du uns, Busse zu tun und die heiligen Sakramente würdig empfangen.

Und wenn das Licht Einzug hält, es bewahren. Zu bewahren, denn wir kennen die Stunde nicht, in der wir das nicht mehr tun werden können. Wenn kein Priester mehr da ist, oh Mutter, können wir es noch bewirken durch unsere Treue. Durch unser Ausharren und indem wir auf unserem engen Weg bleiben. Gott wird die Treuen zeichnen und sie nicht dem Verderben preisgeben. Doch, beten, sühnen und leiden und die ewige Wahrheit verkünden.

Ja Mutter, wie Du gesagt hast: Nicht nur im stillen Kämmerlein bleiben, nein, hervor treten. So wie es sich für einen wahren Christ geziemt. Nicht streiten über Nebensächlichkeiten.

Ja Mutter, dort, wo jetzt Tempel für fremde Götter errichtet werden, dort herrscht Einheit. Ja Mutter, für unsern Glauben einstehen und ihn verteidigen. Und Du rufst noch einmal Deine Bischöfe und Priester auf: Ihr habt die Verantwortung über den Tempel Gottes. Kein Laie kann darüber bestimmen. Kein Laie hat das Recht, am Opferaltar zu stehen. Der Herrgott hat ein Priestertum geschaffen und ihm allein hat Er den Zugang zum Vermächtnis anvertraut.

Oh Mutter, darum sagst Du noch einmal: Ihr Priester im Priestertum kämpft und entfernt alles, was Uneinheit bringt. Das den Tempel Gottes entweiht. Ihr Priester, ihr müsst einst Rechenschaft ablegen über das Wächteramt, über das Heiligtum Gottes.

Beten, sühnen und leiden. Jetzt gehen die Stunden zur Umkehr zu Ende."

Myrtha sagt unter Tränen: "Nein, oh mein Gott, was haben wir Dir angetan. Furchtbares haben wir Dir angetan und haben uns zu wenig gewehrt. Wir hätten auch zu diesen Bischöfen gehen müssen. Auch wenn sie uns nicht ernst genommen  hätten. Wir hätten dann unseren Auftrag erfüllt gehabt. Oh Mutter, bitt Du bei Gott, dass Er sich unser erbarmt. Dass Er die Gnade der Erkenntnis wirken lässt. Oh Heiliger Geist erleuchte uns doch, damit wir endlich mutvoll werden und den Kampf aufnehmen und nicht zurück weichen. Oh mein Gott, oh mein Gott, was haben wir Dir angetan. Dich, oh Gott, haben wir auf die Seite gestellt, was für ein Stolz. Alles nur um des Geldes und Ansehens willen. Ch, mein Gott, erbarm Dich."

"Pater Pio, Pater Pio, Schwester Faustina, Bruder Klaus, Bruder Klaus. Das Land  wird untergehen, wenn sich das Volk nicht bekehrt. Oh, Bruder Klaus, kannst du nicht mehr helfen? Nein, du kannst nicht mehr leiden. Das liegt jetzt bei uns, denn das Land ist voller Undankbarkeit.

Schwester Faustina, das was du gesagt hast: Verkündet die Gerechtigkeit Gottes, das hat begonnen, schon seit längerer Zeit. Und du Pater Pio, du rufst deine Mitbrüder im Priesteramt noch einmal auf: Erfüllt euren Auftrag, den der Herr gegeben hat. Ja Pater Pio, Pater Pio, trennen von all denen, die den Irrglauben verkünden. Sie haben ihren Lohn schon empfangen im Ansehen in dieser Welt. Treu bleiben, die Herde nie im Stich lassen. Kämpfen bis zum Letzten. Der Herr wird euch immer begleiten."

Myrtha: Oh mein Gott, was haben wir Dir angetan. Furchtbares, Furchtbares! Oh Gott, lass den Widersacher nicht triumphieren. Entreiss uns seinen Klauen. Nur Du, oh Mutter, Du hast gesagt: Du wirst der Schlange das Haupt zertreten. Doch, zuerst wird noch viel Leid kommen."  

Das sehr schwere Sühneleiden zur heiligen Messe beginnt.

 

 

Daran tragen viele Bischöfe und Priester Schuld

Dienstag. 7. Dezember 2004  

"Mutter, Mutter,

Deine Tränen, sie fliessen. Oh Mutter, Du bist so furchtbar traurig, weil so "Vieles", das Du gesagt hast, wo Du gewarnt hast, wo Du gebeten hast, ja, wo Du in Liebe getadelt hast, von so wenigen ausgeführt wird. Gott hat Dich gesandt, um zu helfen, ganz besonders Deine Priestersöhne. Doch, oh Mutter, nur ganz wenige hören auf Dich.

Ja Mutter, so vieles ist schon geschehen. Furchtbare Zeichen sind schon da, doch, wer achtet darauf? Oh Mutter, Gott hat die Hirten aus dem Volk hinaus genommen. Ihnen den Auftrag gegeben die ewige Wahrheit und das Vermächtnis des Herrn zu verkünden. Den Hirten hast Du die Kraft gegeben zu heilen, ja, sogar vom Tode aufzuerwecken, damit keine Seele dem ewigen Tod verfällt. Doch, oh Mutter, gerade in diesen Tagen geschieht wieder so Furchtbares. Sie glauben, ohne das heilige Sakrament der Busse von schweren Schulden befreit zu werden. Das kann nur der  Priester. Er hat den Auftrag bekommen, zu lösen und zu binden, aber auch zu heilen. Doch, so viele tun das nicht mehr. Ja, sie leisten Sterbehilfe an der Seele und das ist Mord. Sie hätten die Macht und Kraft zu heilen. Kein Arzt kann heilen, ohne, dass er von jedem einzelnen die Krankheit kennt. Darum kann niemand die Sünden vergeben und wenn es auch ein Priester ist, wenn er die Krankheit nicht kennt.

Ja Mutter, in diesen Tagen werden noch viele krank auf den Tod. Denn, sie werden das heilige Sakrament der Eucharistie in schwerer Schuld empfangen. Und daran tragen viele Bischöfe und Priester Schuld.

Ja Mutter, viele von ihnen haben den Bund mit dem Herrn gebrochen. Sie sind Ihm weg gelaufen und klagen jetzt, dass wir zu wenig Priester haben. Kein Mietling hat das Recht an den Opferaltar zu treten. Das allein ist dem Priester gegeben worden. Was im Gottesdienst geschieht, das ist Sache der Erwählten, welche Gott aus dem Volk heraus genommen hat. Und ihnen ist auch das Wächteramt aufgetragen worden, zu wachen über dem Heiligtum Gottes. Damit keine Verwüstung, kein Irrglaube, kein anderes Evangelium verkündet wird, als das, welches der Herr gegeben hat. Das gilt von Anfang bis zum Ende, ohne einen Buchstaben hinzu zu fügen noch einen hinweg zu nehmen.

Ja Mutter, es ist falsch, wenn die heutigen Priester und Bischöfe gemeinsame Sache zu machen versuchen, mit jenen, welche fremde Götter neben sich haben. Es gibt nur einen Gott, die heilige Dreifaltigkeit. Diese Bischöfe und Priester sollen im eigenen Haus, im Gotteshaus sorgen, dass Einheit herrscht. Und, dass die Wahrheit verkündet wird ohne Mietlinge, die ihr eigenes Evangelium den Menschen aufdrängen wollen. Ein guter Hirt bleibt bei seiner Herde. Er wacht über sie und führt sie auf gute Weide. Ja, sogar im Irdischen trägt der Hirt einen Stab, einen gebogenen Stab. Das bedeutet, dass er mit dem Stab die Schafe wieder einfangen kann, wenn sie ausbrechen. Der Hirt schaut, dass kein Schaf verloren geht.

Auch die Bischöfe tragen den Stab als Symbol. Dieser Stab ist auch gebogen, das heisst, holt diese Schafe zurück, wenn sie ausbrechen. Wacht über sie, damit kein Schaf zugrund geht. So vieles geschieht jetzt, das Verderben bringt, giftige Weiden, Sünden. Die Hirten sollen zum Volk gehen, zu ihrer Herde. Sie sollen ihnen beistehen, mit ihnen beten, sühnen und leiden. Sie sollen die vielen Zeichen erkennen.

Ja Mutter, ganz besonders unser Land steht am Abgrund. Du hast schon letztes Mal gesagt: Das, was getan wurde, ist des Todes. Auch wenn die Hirten verfolgt und verleumdet werden, haben sie den Auftrag, hervor zu treten und die ewige Wahrheit zu verkünden. Dem Gift, dem furchtbaren Gift entgegen zu treten. Oh Mutter, Du sagst das im weltlichen Sinn. In den Medien, in den Regierungen wird dieses Gift ausgestreut, weil diese keinen Glauben mehr haben. Es ist eine Generation heran gewachsen, welche die Macht ergreift in der Kirche, in der Welt. Und, wie kann eine ungläubige Generation die Wahrheit verkünden? Nein, nur die letzten Treuen, die sie noch kennen, werden das können. Aber viele von ihnen schweigen in Menschenfurcht. Sie schauen nur auf das eigene Ich. Doch, ihr Auftrag ist: Zu verkünden, zu lehren, ihr Bischöfe und Priester. Aufzurufen, dass sie ihren Auftrag wieder erfüllen.

Ja Mutter, bald wird es jetzt dann zu spät sein, zur Umkehr. Der Zeichen werden immer mehr. Angst macht sich breit. Aber, wohin gehen sie? Sie wenden sich an die Welt, statt an Gott. Sie bekehren sich nicht, denn der Stolz hindert sie. Und der Stolz ist das Werk des Satans. Gegen "ihn" müsst ihr ankämpfen.

Ja Mutter, gegen "ihn" müssen wir alle ankämpfen. Doch, oh Mutter, du hast versprochen, dass Du bei uns bleiben und uns an der Hand halten wirst, wenn wir Dich immer darum bitten. Den engen Weg nicht verlassen! Der enge Weg ist das heilige Messopfer, die heilige Eucharistie, alle Sakramente, das Vermächtnis des Herrn, so wie es gegeben worden ist. Beten, sühnen und leiden. Die Bischöfe und Priester aufrufen: Geht zur Herde, tut mit ihr Busse. Sammelt euch vor dem Tabernakel, vor dem Allerheiligsten und bittet Gott um die Gnade und das Erbarmen.

Denn, bald ist es zu spät. Die Stunden zur Umkehr gehen zu Ende."

Myrtha: "Nein, nein oh Mutter, oh Mutter. Zertrete doch Du der Schlange das Haupt. Du hast es doch gesagt. Doch, zuerst kommt noch die Reinigung. Oh Mutter, Du stehst schon im Kampf mit Deinem Engelheer. Auch du willst, dass auch wir mitkämpfen. Oh mein Gott, erbarm Dich. Erbarm Dich, denn wir wissen nicht was wir tun. Wir sind so verstockte, feige Sünder. Oh mein Gott, erbarm Dich. Doch, Du tastest den freien Willen nicht an. Dass wir uns für Dich oder die Finsternis entscheiden, das stellst Du jeder Seele frei."

Pater Pio, Pater Pio, du, du rufst noch einmal Deine Mitbrüder auf und bittest sie: Erfüllt euren Auftrag. Die Verantwortung ist so gross, wenn ihr einst vor dem Richterstuhl Gottes tretet. Keine Ausrede nützt, wenn ihr auf andere verweisen werdet. Jeder selber ist für seine Seele verantwortlich und für die Seelen, welche durch eure Schuld dem Tod verfallen sind. Kehrt um! Geht zur Herde, wie es die Mutter immer wieder sagt. Erfüllt euren Auftrag, heilt und weckt auf vom Tod. Nährt und stärkt diese Herde, damit sie standhaft bleiben kann, in dieser furchtbaren Zeit, die jetzt kommen wird, wenn sich die Menschheit nicht bekehrt. Bekehrt euch und kehrt um! Doch, wie es die Mutter sagt: Die Stunden zur Umkehr gehen zu Ende und wehe diesen Hirten, die nicht hervor treten und ihren Auftrag nicht erfüllen, die nicht wachen über das Heiligtum Gottes. Ihm allein ist der Tempel Gottes anvertraut. Sie sollen wachen und für Ordnung sorgen und kein Mietling an den Altar lassen.

Beten, wie es die Mutter sagt. Sühnen, wie es die Mutter sagt. Umkehren!

Auch du Pater Pio sagst noch einmal wie die Mutter: Die Stunden zur Umkehr gehen zu Ende!"

Myrtha: "Nein, oh Gott, lass es nicht zu spät sein. Hab Erbarmen, hab Erbarmen. Doch, Du bist ein gerechter Gott und die Gerechtigkeit wird jetzt kommen müssen. Die Barmherzigkeit wird bestehen, wenn immer sich eine Seele bekehrt. Doch, wehe jenen, die in der Schuld verharren und im Stolz zu Dienern des Satans geworden sind."  

Das sehr schwere Sühneleiden zur heiligen Messe beginnt.  

Zu unserm grossen Erstaunen meldete sich die Muttergottes nach der heiligen Messe noch einmal. Es betrifft den Koran, das Geschenk an den Heiligen Vater und den roten Punkt. Ueber diese beiden Angelegenheiten klärte uns der Priester heute, auf, denn, es erschien ein Buch im Handel. Folgende Erklärung gibt uns die Muttergottes dazu:

 

Wenn ein Mensch ein Geschenk erhält, der Beschenkte aber keine Freude daran hat, nimmt er es trotzdem an, weil er den Geber nicht beleidigen will. Du willst jetzt vergleichen im weltlichen Sinn. Wenn jemand einen Pullover oder Handschuhe geschenkt bekommt und sie passen nicht, dann bringt er sie nicht zurück. So ist es auch mit dem Koran. Der Heilige Vater hat ihn angenommen, weil er niemanden beleidigen wollte. Doch, würde ihm der Koran passen, müsste er ihn

verkünden. Und so ist es auch mit dem roten Punkt. Er wollte niemanden beleidigen. Doch, der Beweis, oh Mutter, der Beweis ist der: So wie ein Mann, auch im weltlichen Sinn, ein Krawatte geschenkt bekommt und sie passt nicht zum Kleid, legt er sie weg. Er beleidigt den, welcher ihm die Krawatte geschenkt hat. Darum, oh Mutter, niemanden beleidigen, so wie es gesagt worden ist. Jeder ist unser Bruder und jede ist unsere Schwester, wie es gesagt worden ist. Doch der Herr hat die Apostel ausgesandt, die ewige Wahrheit zu verkünden. Der Herr hat gesagt: Es gibt nur einen Gott und ihr sollt keine fremden Götter neben mir haben. Der Herr hat nicht gesagt: Bringt euren Bruder, eure Schwester um, wenn sie gesündigt haben, sondern bekehrt sie. Er hat nicht gesagt: Bringt jene um, welche nicht den gleichen Glauben haben wie wir. Nein, bekehrt sie. Darum hat Er auch gesagt: Tauft im Namen der heiligen Dreifaltigkeit, damit alle Kinder Gottes werden.

Das, oh Mutter, hast Du uns jetzt noch sagen wollen, damit kein Irrtum besteht.

 

 

 

 

Du rufst uns in diesen Tagen auf, dass wir die Novene zum Heiligen Geist beten 

Dienstag, 14. Dezember 2004

Lange vor der heiligen Messe wird Myrtha vom Satan angegriffen. „er" plagt und rüttelt sie mit dem Stuhl. Sie sagt: oh nein". Myrtha leidet sehr unter den stetigen Angriffen des Bösen. Es ist sehr schwer. Und immer wieder „nein, oh nein, nein, geh weg, Lügen, Lügen!" Wie der Priester hereinkommt, stürzt sie sich auf ihn. Der Priester segnet sie. Myrtha fällt auf den Boden. Sie beruhigt sich schnell und kniet wieder hin.

„Mutter, Muter, oh Mutter,

Deine Tränen fliessen in diesen Tagen ganz besonders. Denn, sie töten Dein Kind in der Krippe. Sie töten es. Denn sie kümmern sich nur noch um den Luxus und um die Völlerei und sehen nicht, wie das Kind im Nächsten stirbt, und in vielen Kindern die jeden Tag verhungern.

Ja Mutter, sie töten Dein Kind in der Krippe, weil sie das Kreuz entfernen und nicht mehr verteidigen. Denn ohne Kreuz keine Krippe. Und ohne Krippe kein Kreuz.

Oh Mutter, diese vielen Pharisäer, auch unter Bischöfen und Priestern. Sie feiern die Nächte der Lichter. Doch die Lichter entzünden sie nur in der Hand, aber nicht in der Seele. Das Licht kann nur in der Seele entzündet werden. Und darum ist der Platz der Bischöfe und Priester im Beichtstuhl. Nur dort können sie Seelen heilen und das erloschene Licht wieder neu entzünden.

Oh Mutter, und dann hat der Herr gesagt: Lasset die Kleinen zu mir kommen. Doch sie werden fern gehalten, ja, sogar von Bischöfen und Priestern. Sie, die in diesen Unschuldigen das Licht entzünden sollten im Heiligen Geist, damit diese Kinder erstarken können. Nein, sie verhindern es und glauben, sie könnten Dochte entzünden, die gar nicht mehr da sind.

Ja Mutter, so viele Pharisäer in diesen Tagen! Sie verleugnen Gott, indem sie fromme Lieder singen, aber nicht daran glauben. Oh Mutter, Du rufst uns in diesen Tagen auf, dass wir die Novene zum Heiligen Geist beten und Ihn bitten, dass Er auch in diesen vielen Bischöfen und Priestern die Gnade der Erkenntnis wirksam werden lässt, damit sie ihren Auftrag erfüllen.

Ja Mutter, dort erfüllen, wohin sie der Herr berufen hat. Das Heiligtum Gottes, der Opferaltar, der Tempel Gottes ist nur dem Priester zugeteilt worden. Kein Anderer hat dort das Sagen, noch soll er sich am Altar aufhalten. Darum sollen wir auch für die vielen Bischöfe bitten, damit sie ihr Wächteramt ausführen und entfernen, was nicht dorthin gehört.

Es nützt ihnen nichts, wenn sie im Ornat und mit dem Hirtenstab auftreten, wenn sie den Hirtenstab nicht benutzen und ihre Herden zurückführen. Sie sind die Führer. Sie sind die Hirten, nicht die wild gewordenen Schafe und Böcke.

Oh Mutter, Du bist so traurig, weil sie die Armut dieses Kindes in der Krippe nicht mehr sehen und es verstossen, ja, umbringen.

Ja Mutter, so viele huldigen bald auch allen fremden Göttern und machen mit diesen noch gemeinsame Sache, anstatt dass sie – wie Moses – das Volk wieder zur Besinnung bringen.

Oh Mutter, man redet nur von Liebe und nicht von der Gerechtigkeit. Doch der Herr wird eingreifen. Und wenn es viele gibt, die das verurteilen, sogar unter Bischöfen und Priestern.

Gott-Vater ist barmherzig für alle, die umkehren. Aber er ist gerecht für den, welcher im Stolz verharrt, Ihn verfolgt, Ihn verleumdet, wie es die Pharisäer getan haben. Sie stehen in der vordersten Reihe und glauben, wenn sie dort ihre Worte hervor bringen - die nicht Gottes sind, sondern nur den Menschen dienen - dann haben sie ihren Lohn schon empfangen. Sie haben die Ehre der Welt gesucht.

Doch oh Mutter, nein, sie töten Dein Kind, indem sie auch das Kind in der Wiege töten, im Mutterschoss der Frau. Auch dort bringen sie Dein Kind um. Denn alles ist Schöpfung Gottes. Oh Mutter, noch einmal bittest Du uns, in diesen Tagen Busse zu tun.

Sühnen, leiden und beten. Denn so wie es der Herr gesagt hat: Nur wenige Gerechte können diese Leiden lindern.

Doch dazu braucht es Bekennermut! Nicht schweigen! Nicht nur im stillen Kämmerlein beten, sondern hervortreten. Und auch den Bischöfen und Priestern sagen, was die Mutter von Ihren Priestersöhnen wünscht.

Doch, oh Mutter, in diesen Tagen sich auf das Kind in der Krippe ganz ausrichten, in der Armut, in der Stille, in der Hilfe am unschuldigen Nächsten, der verhungert und sterben muss, weil die Prasser von ihrem Reichtum nichts abgeben.

Beten, sühnen und leiden und das Licht in diesen Tagen in der Seele entzünden durch den würdigen Empfang der heiligen Sakramente.

Wie viele essen und trinken sich das Gericht in diesen Tagen, weil sie in schwerer Schuld den Leib des Herrn empfangen? Beten für diese, oh Mutter, wie Du sagst, damit sie erkennen, was sie tun und dass die Hirten erkennen, wo sie das Licht entzünden wollen, nicht nur in den Händen, sondern in der Seele. Doch die Flammen erlöschen immer mehr.

Beten, sühnen und leiden.

Die Stunden der Umkehr gehen zu Ende. Furchtbar wird die Reinigung sein, wenn keine Bekehrung stattfindet."

Myrtha: „Oh Mutter, oh Mutter, Dein Kind in der Krippe wird verraten und Ihm nach dem Tode getrachtet. Oh Mutter, und nicht nur von Herodes, sondern von denen, die sich Christen nennen. Was für Lügen! Oh mein Gott. Was tun wir Dir an! Was für Heuchler! Was für übertünchte Gräber! Was für ein Pharisäertum! Hab Erbarmen!

Schenk uns Deinen Heiligen Geist, der uns doch sehend macht und uns in unserer Schwachheit Mut schenkt, damit wir nicht zurück weichen und feig sind.

Erbarm Dich, oh Gott, erbarm Dich."

"Pater Pio, oh Pater Pio,

was die Mutter sagt, wird eintreffen, wenn wir die Bitte nicht erfüllen. Denn Sie ist von Gott gesandt, zu helfen. Aber wenn sie nicht auf Sie hören, dann ist der Stolz der Herr und bringt das Verderben."

„Oh Gott, erbarm Dich. Erbarm Dich. Hilf. Oh nein, nein. Lass es nicht zu!"

 

 

 

 

Nur der Priester ist Arzt der Seele

Dienstag 21. Dezember 2004

Lange vor der Heiligen Messe greift der Satan wieder an. Myrtha Maria wehrt sich, kämpft: "Nein, oh nein!" Sie stöhnt und versucht, ihn abzuwehren: "Nein, nein, nein, geh weg, geh weg!" Immer wieder und immer wieder. "Geh weg!" Sie rüttelt am Stuhl. Der Atem geht schwer. "Geh weg! Du lügst, du lügst!" Herr R. beginnt den Rosenkranz zu beten. Sogleich wird Myrtha Maria ein wenig ruhiger. Um acht Uhr kommt der Priester. Myrtha Maria schiesst vom Stuhl hoch und stürzt sich auf ihn mit verstörtem Gesicht: „Du Siech, du Verdammter". Die Stühle fallen zu Boden. Sie steht vor dem Priester. Aber die Gottesmutter lässt es nicht zu, dass Satan ihm etwas antun kann. Der Priester segnet. Nachdem Myrtha Maria zu Boden gefallen ist, steht sie ruhig auf und kniet sich auf den Betstuhl.

„Mutter, Mutter, Dein Schmerz ist so gross, oh Mutter, ja Mutter, heute möchtest Du Dich ganz besonders an Deine Priestersöhne im Bischofsamt und im gewöhnlichen Priesteramt wenden.

Ja Mutter, eine Mutter, die ihre Kinder liebt, unternimmt alles, um den Ihren zu helfen. Ja, sie greift sogar zum Mittel des Tadels. Doch alles geschieht aus Liebe.

Wenn ein Kind geboren wird und gesund auf die Welt kommt, sind die Eltern besorgt, dass es gesund bleibt, dass es gesund heranwächst. Wenn sie sehen, dass eine Krankheit kommt, gehen sie zum Arzt. Wenn es noch schlimmer wird, gehen sie ins Spital . Sie unternehmen alles, um es zu heilen.

Doch, was geschieht mit der Seele? Für diese hat der Herr ganz besonders die Priester berufen, dass sie heilen können, ja sogar vom Tod auferwecken. Die Ärzte haben einst versprochen, alles zu unternehmen, um zu heilen, was möglich ist.

Doch auch von Ihnen sind einige zu Mördern geworden, zu Mördern am Ungeborenen. So hat auch der Priester dem Herrn versprochen, seinen Auftrag zu erfüllen, die heiligen Gebote zu verkünden, das heilige Gedächtnis am Opferaltar zu vollziehen, die heiligen Sakramente zu spenden, zu heilen, ja zu heilen. Und Du wiederholst noch immer, ja sogar vom Tod aufzuerwecken.

Doch, oh Mutter, es fällt Dir so schwer zu sagen, viele von den Bischöfen und Priestern tragen Schuld am Tod von Seelen. Priester sind auch zu Mördern geworden, zu Mördern an der Seele. Denn sie erfüllen den Auftrag nicht. Sie nützen die Macht und die Kraft nicht aus, die der Herr Ihnen gegeben hat, zu heilen und vom Tod aufzuerwecken.

Ja Mutter, es wird für sie einst fürchterlich sein, wenn sie vor den Herrn hintreten müssen, und er sie fragt: Wo ist die Seele, die euch anvertraut worden ist, die ihr heilen und vom Tod auferwecken solltet, damit sie in die Herrlichkeit Gottes eingehen kann?

Ja Mutter, Du rufst nochmals Deine Priestersöhne auf: Erfüllt eueren Auftrag. Ein Arzt kann nicht alle gesamthaft heilen. Er muss die Krankheit von jedem einzelnen kennen, damit er sie heilen kann. So könnt auch ihr nicht Seelen heilen, wenn ihr die Krankheit nicht kennt und das Mittel bereitstellen könnt. So verfällt alles dem Tod. Was ist schlimmer, der Tod des Körpers oder der Tod der Seele?

Ja Mutter, es wird so geforscht, wenn Krankheiten und Seuchen kommen. Doch das Grundübel vergessen sie: Das sind die heiligen Zehn Gebote, die eine Krankheit gar nicht aufkommen lassen können. Doch es wird nicht dort geheilt, sondern sie versuchen es auf alle Arten. Es gibt so viele Mörder. Es gibt so viele Diebe. Die Gefängnisse genügen bald nicht mehr. Es könnte vieles verhindert werden, wenn die heiligen Zehn Gebote wieder gelehrt würden und zwar von Kind auf. Es nützt nichts, wenn bei einem Kranken schon die Metastasen da sind. Dann ist er auf den Tod krank. Heilen, bevor es so weit ist. Und Du sagst noch einmal: Das fängt schon beim unschuldigen Kind an. Diese Seele ist noch unverdorben. Sie ist noch rein. Ihnen die heiligen Sakramente nicht vorenthalten, sie lehren, wie es der Herr gegeben hat. Und so kann man viele Krankheiten verhüten. Ein Psychiater nützt nichts für die Seele. Er kann vielleicht nur noch ein wenig die Krankheit des Körpers lindern. Aber der Seele allein kann nur der Priester wieder Heilung bringen.

Ja Mutter, darum rufst Du in diesen Tagen auf: Ihr Bischöfe und Priester, seid euch bewusst, was ihr in diesen Tagen unterlasst, wenn ihr euch nicht der Seelen annehmt, ganz besonders jenen, die schon auf den Tod krank sind. Lasst sie nicht zu Grunde gehen, so wie ich euch gesagt habe: Der Herr wird sie von euch fordern. Wehe, wenn ihr das nicht tut, wird Er sagen: Du ungetreuer Knecht, geh hinweg, ich kenn dich nicht. Du bist am Tode schuldig geworden. Du bist zum Mörder geworden, anstatt dass du geheilt und auferweckt hättest, hast du den Tod herbeikommen lassen.

Ja Mutter, Du rufst die Bischöfe auch auf: Es nützt nichts, wenn ihr noch mehr Mietlinge beruft. Der Tempel Gottes wird nicht voller. Denn der Herr hat euch allein das Heiligtum Gottes anvertraut, den Opferaltar, das Heiligste, wo Gott auf den Altar niedersteigt und im Tempel Gottes Wohnung nimmt. Kein Laie kann darüber verfügen und befehlen, sondern da ist das Priestergeschlecht zuständig. Ihm hat der Herr das anvertraut. Was wollen diese Mietlinge lehren und verkünden, wenn sie die ewige Wahrheit selber nicht mehr kennen und die heiligen Zehn Gebote selber nicht mehr erfüllen? Was wollen diese lehren?

Oh Mutter, Du bist so traurig. Der Herr hat Dich ganz besonders für die Priestersöhne gesandt, um sie wieder aufzuwecken und um ihnen zu erklären, was sie unterlassen, was sie nicht erfüllen, das der Herr ihnen gegeben hat. Auch sie haben versprochen, dem Herrn treu zu bleiben. Sie haben den Bund mit Ihm geschlossen. Doch, wie viele haben ihn gebrochen um der Fleischeslust und der Welt willen? Man kann von Liebe reden. Doch, was ist Liebe? Zuerst kommt die Liebe zu Gott und diese Liebe wird der Herr wieder weitergeben.

Oh Mutter, beten, sühnen und leiden, ganz besonders auch für die vielen Bischöfe und Priester. Den Heiligen Geist bitten, dass Er ihnen die Finsternis und die Blindheit nimmt, die hervor geht aus dem Stolz. Und der Stolz ist das Werk Satans.

Doch, oh Mutter, Du rufst auch uns auf, treu und wachsam zu sein. Denn Du hast schon vor längerer Zeit gesagt, der Satan wird Dich und Deinen Namen missbrauchen, um Verwirrung zu stiften. „Er" wird sogar Tote auferwecken können und Heilungen vortäuschen. Doch Du bittest uns, wachsam zu bleiben, denn „er" versucht, noch die kleinsten Herden zu zerstören, Unfrieden zu säen, um so alles in Besitz nehmen zu können. Du bittest uns, ganz besonders in diesen Tagen, an denen wieder so viele Seelen in ihrer Krankheit glauben, sich selber heilen zu können, dass sie endlich bei den Ärzten Hilfe finden, die sie heilen können. Und das geschieht nur an jedem einzelnen, wenn der Arzt die Krankheit kennt.

Beten, sühnen und leiden. Denn in diesen Tagen geschehen wieder so viele schwere Sünden, die zum Tod führen – im unwürdigen Empfang der heiligen Eucharistie.

Ja Mutter, darum bist Du so traurig. Du hast schon einmal gesagt, das Kreuz, der Kreuzweg beginnt schon in der Krippe. Ohne Krippe keine Erlösung – keine Erlösung ohne die Menschwerdung des Gottessohnes.

Darum sollen in diesen Tagen ganz besonders das uns vor Augen halten und in die Seele eingehen lassen, damit auch wir erkennen, was Gott von uns wünscht: Anbetung, Glaube, Liebe.

Beten, beten, sühnen und leiden. Denn die Welt versinkt im Abgrund. Sie will sich nicht bekehren, und diejenigen, die helfen könnten, schweigen in Feigheit und Menschenfurcht.

Es nützt nichts, wenn man nach der Heiligen Messe Aperitif, Kirchenkaffee, Suppentag macht. Das kann man auch sonst machen.

Über das Heilige Messopfer, über den Tod Christi nachzudenken ist viel wichtiger. Nur das führt zum ewigen Leben. Das andere ist nur für die Welt.

Noch einmal möchtest Du uns sagen: Beten, sühnen und leiden, ganz besonders für die Bischöfe und Priester und für uns selber. Denn die Stunde zur Umkehr geht zu Ende"

Myrtha: „Nein, nein, Mutter, oh Mutter, bitte doch Deinen göttlichen Sohn, bitte Ihn, dass nicht so viele Seelen und wir selber verloren gehen. Denn wir selber sind feige und schwach. Auch wir schweigen. Oh Mutter, wir streiten nur immer um Dinge, die nicht wichtig sind, die Du nicht willst. Oh Mutter, lass jeden von uns wieder in sich gehen, damit er erkennt, was wichtig ist:

Gott allein, Gott allein.

Und Du, oh Mutter, Du bist die demütige Magd des Herrn. Du bist voller Demut. Nur die Demütigen können erkennen, was Gott will.

Oh mein Gott, schicke uns Deinen Heiligen Geist, damit er uns erleuchtet und Kraft gibt, endlich zu Kämpfern Gottes zu werden, die nicht zurück weichen, sei es, wer es auch ist, sondern mutvoll Gott verkünden und verteidigen, ganz besonders dort, wo es die unterlassen, die es tun sollten.

Sich vor dem Tabernakel sammeln, Gott die Ehre geben, sich verneigen und das Knie beugen. Denn Er ist der Herr. Er ist Gott allein. Und Er ist allein der Allmächtige im Vater, im Sohn und im Heiligen Geist. Er ist ein eifersüchtiger Gott. Er will keine fremden Götter neben sich haben. Alles andere ist Irrtum und Irrlehre, was nicht Gott allein ist.

Oh mein Gott, oh Vater, halte Deinen Arm zurück und vernichte noch nicht die Menschheit. Du, oh Vater, schau doch auf das Opfer Deines göttlichen Sohnes. Er ist doch am Kreuz gestorben, dass keine Seele verloren gehen soll. Doch, oh Vater, Du lässt jedem den freien Willen, sich für Dich zu entscheiden oder für die Macht der Finsternis."

„Pater Pio, Pater Pio, Bruder Klaus, Schwester Faustina, ihr, ihr schweigt?...  Nein!"

„Oh Gott, nimm mein Nichts doch zum Opfer an. Wenn es sein muss, lass mich sterben, wenn nur eine Seele gerettet werden kann. Dein Wille geschehe, so wie es Du in der Vorsehung vorgesehen hast. Dein Plan wird sich erfüllen."

 

 

 

Der Herr hat ein Zeichen gesetzt

28. Dezember 2004

„Geh weg! Nein, nein, gehe weg!" Myrtha wehrt sich. Beim Eintreten des Priesters stürzt sie auf ihn los. Aber der Segen des Priesters wehrt den Bösen wieder ab und lässt sie ihn Ruhe.

„Mutter, Mutter, oh Mutter, wie bist Du voller Tränen, voller Schmerz, denn Du, Du hast ja gewarnt und gebeten. Doch Deine Worte werden alle in den Wind geschlagen. Du hast gesagt, es werden noch vermehrt Zeichen kommen und das Wehklagen wird gross werden.

Ja Mutter, der Herr hat ein Zeichen gesetzt, wo das Wehklagen gross ist [Seebeben im Indischen Ozean vom 26. Dezember]. Viele unschuldige Kinder hat es getroffen, so wie einst in Bethlehem. Doch dort hat dies nur ein einziger Mensch veranlasst. Aber heute! Oh Mutter, wie viele bringen schon das Ungeborene um? Wie viele Bischöfe und Priester unternehmen dagegen nichts? Anstatt dass sie die heiligen Zehn Gebote lehren, auch das: Du sollst nicht töten. Nein. Sie schweigen und schauen zu.

Was heisst Christ sein? Christ sein heisst: Das heilige Evangelium halten, es verkünden, ohne einen Buchstaben hinweg zu nehmen und hinzuzufügen, ohne zu verdrehen, ohne es auf die Welt auszurichten. Denn die Welt muss sich nach dem Evangelium richten.

Ja Mutter, Furchtbares ist jetzt geschehen und es wird noch viel mehr geschehen. Es wird auch uns noch treffen, wenn wir uns nicht bekehren. So viele Schuld und Sünde sind in diesen Tagen geschehen durch den unwürdigen Empfang der heiligen Kommunion.

Wo sind die Bischöfe und Priester gewesen, um die Herde zur Umkehr aufzurufen im heiligen Sakrament der Busse, das der Herr gegeben hat. Diesen Bischöfen Priestern hat er die Vollmacht gegeben zu lösen und zu binden, zu heilen und vom Tode aufzuerwecken. Nein, viele von ihnen haben sich an diesen vielen Sünden mitschuldig gemacht. Wehe diesen Bischöfen und Priestern, die solches dulden, die nicht einschreiten. Oh Mutter, ihren Lohn haben sie schon empfangen. Oh Mutter, so viele unschuldige Kinder sind umgekommen. Doch, sie sind beim Herrn. Sie können nicht mehr verdorben werden. Sie sind bei Ihm.

Oh Mutter, das soll uns allen, in allen Ländern ein Zeichen sein, dass Gottes Macht unendlich ist, und der Mensch sich nie über Ihn erheben kann. Wenn sich der Mensch über Ihn erhebt, ist es der Stolz. Und der Stolz stammt vom Satan!

Keiner ist mehr Christ, und wenn es auch noch auf dem Papier steht, wenn er nicht als Christ lebt, Gott anbetet, Ihn verherrlicht, das heilige Evangelium weiter gibt, es verkündet und dafür einsteht.

Wenn diese Bischöfe und Priester zuschauen, ja, noch so viele Mietlinge berufen ins Heiligtum Gottes – an den Opferaltar Gottes – den der Herr nur einem heiligen, heiligen Priestergeschlecht anvertraut hat, wenn sie das zulassen und gemeinsame Sache machen, wird der Herr sagen: Geh hinweg, du ungetreuer Knecht. Du hast meinen Auftrag, deine Berufung nicht erfüllt, nicht ernst genommen.

Doch oh Mutter, die Reinigung, die schmerzvolle Reinigung wird Ihren Fortgang nehmen, wenn diese Bischöfe und Priester nicht endlich Deine Worte ernst nehmen, auf Dich hören!

Ja, Mutter, Du bist ganz besonders nur für sie gekommen, um ihnen zu helfen. Doch so viele wollen es nicht wahr haben. Sie glauben nicht.

Wenn diese furchtbaren Zeichen sie alle (Bischöfe und Priester) selber treffen, dann ist es zu spät. So wie es jetzt in diesen Tagen für so viele Seelen zu spät gewesen ist. Denn der Herr hat gesagt: Ihr wisst weder den Tag noch die Stunde, wenn auch ihr vor dem Richterstuhl Gottes stehen müsst.

Darum rufst Du noch einmal: Bekehret, bekehret euch, ihr Priester und Bischöfe, bekehret euch mit eueren Herden. Tut Busse, findet zurück zu eurem Auftrag, wie ihn der Herr gegeben hat. Kehrt euch ab von der Welt. Denn euer Platz ist allein im Heiligtum Gottes. Gebt Gott die Ehre und nicht den Menschen. Wenn ihr Gott die Ehre gebt, werden es auch die Menschen tun. Mit eurem Beispiel müsst ihr vorangehen. Aber im Guten, nicht im Schlechten. Für Gott und nicht für die Welt.

Darum, oh Mutter, bald kommst Du nicht mehr. Denn der Herr wird jetzt eingreifen. Er wird reinigen, so, oh Mutter, wie Du es verkündet hast. Und jetzt geht diese Zeit für viele zu Ende, für die noch Bekehrung stattfinden könnte.

Die Barmherzigkeit Gottes ist vorhanden für alle, die in Reue und Busse umkehren. Aber die Gerechtigkeit Gottes wird immer wieder dort eingreifen, wo man im Stolz verharrt, Gott leugnet und sich von ihm abwendet. Beten, sühnen und leiden und ganz besonders um die Gnade der Umkehr bitten. Denn dann ist es zu spät. Die Stunden gehen zu Ende.

Myrtha: „ Nein, nein, oh Mutter. Warum hören sie und wir alle nicht auf dich? Wir nehmen es zur Kenntnis, aber setzen es nicht um. Oh Mutter, was sind wir schwache, feige Menschen! Wir, die wir die Wahrheit noch kennen, schweigen, anstatt zu kämpfen, kämpfen bis zum Tod. Oh Mutter, oh, wie haben es die Apostel gemacht. Sie sind treu geblieben bis zum Tod. Sie sind dem Herrn nachgefolgt und haben ihn nach ihrer Bekehrung nie verraten. Doch, was machen wir? Oh Gott, mein Gott, Du hast es immer gut mit uns gemeint, ganz besonders mit unserem Volk. Was ist unser Dank an Dich? Sünde und Schuld, furchtbar, Mord und Todschlag, Lüge und Abkehr – Stolz. Schon so viele sind in den Dienst Satans getreten. Oh Mein Gott! Das Mass ist voll. Es ist voll und läuft über. Und weil Du gerecht bist, musst Du jetzt eingreifen.

Oh Gott, schon so oft hast Du eingegriffen, wenn die Menschheit sich gegen Dich erhoben hat, wenn sie fremde Götter errichtet haben und ihnen gemeinsam mit den Heiden und mit den Ungläubigen gedient haben. Auch das ist heute wieder so. Du allein bist der ewige Gott, im Vater, im Sohn und im Heiligen Geist. Du duldest keine fremden Götter neben Dir. Oh Mutter, Mutter, hilf uns. Führe Du uns durch diesen finstere Nacht, durch das Verderben. Du hast es versprochen, wenn wir treu bleiben. Aber wir müssen auch kämpfen. Wenn wir Dir die Hand geben und Du uns fest hältst, dann sind wir auch verpflichtet, mit Dir in den Kampf zu ziehen. Doch eines, oh Mutter, hast Du versprochen. Jetzt kommt der Tag, an dem Du der Schlange das Haupt zertreten wirst. Doch vorher werden noch viel Zeichen kommen. Und nur wenige werden übrig bleiben.

Nein, nein, oh Gott, oh Gott, rüttle doch die Menschheit wach. Nimm Du doch die Blindheit, die hervorgeht aus dem Stolz, aus dem Werk Satans. Doch, oh Gott, Du zwingst keine einzige Seele. Du lässt den freien Willen. Diesen tastest Du nicht an.

Oh Gott, erbarme Dich, erbarme Dich. Denn für so viel ist es jetzt schon zu späte geworden. Du möchtest doch nicht, dass Seelen verloren gehen. Aber wie Du sagst, Du zwingst niemanden.

„Pater Pio, Pater Pio, Du rufst noch einmal deine Mitbrüder im Priesteramt auf: Hört auf die Bitte der Mutter. Erfüllt euren Auftrag, so wie ihn der Herr euch gegeben hat. Entfernt allen Unrat aus dem Heiligtum Gottes, vom Opferaltar. Und wenn ihr auch dadurch verfolgt und verleumdet werden. Tragt dieses Kreuz! Es wird nie schwerer sein als ihr es tragen könnt. Bleibt treu. Denn ihr seid Priester in Ewigkeit, Priester bei Gott oder verworfen in die Finsternis. Der Herr wird von euch für jede Seele, die durch eure Schuld verloren geht, Rechenschaft fordern. Erfüllt die Bitte der Mutter. Denn wie Sie es sagt, die Stunden gehen zu Ende. Und dann ist es zu spät".

Myrtha: „Nein. Nein. Oh Gott, oh mein Gott, erbarme Dich. Erbarme Dich. Rüttle doch Du auch uns alle auf, damit wir erkennen, dass jede Stunde, jede Minute, ja, jede Sekunde auch für uns die letzt sein könnte. Und dann wird es zu spät sein.

(Das Sühneleiden zu heiligen Messe beginnt)

 

 

 

Das Wort „Mietling" in der nachapostolischen Zeit

Aus einem Brief des römischen Klerus an den Klerus in Karthago (3.. Jh.)

„Ich bin der gute Hirt"

Da uns, die man als Vorgesetzte an der Spitze sieht, auch die Pflicht obliegt, als Hirten die Herde zu bewachen, so wird für uns, wenn wir nachlässig befunden werden, das Wort gelten, das schon an unsere Vorgänger gerichtet worden ist, die so nachlässige Vorsteher waren, daß wir das verlorene Schaf nicht suchten und das irrende nicht zurechtwiesen und das hinkende nicht verbanden, wohl aber ihre Milch tranken und mit ihrer Wolle uns kleideten (1). So lehrt und sagt auch der Herr selbst, der all das erfüllte, was im Gesetz und in den Propheten geschrieben stand: "Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, läßt die Schafe im Stich und flieht, wenn er den Wolf kommen sieht; und der Wolf reißt sie und jagt sie auseinander."(2)

Aber auch zu Simon spricht er: Liebst du mich? Dieser antwortete: Ich liebe dich. Da sagt er zu ihm: "Weide meine Schafe," (3) Daß dieses Wort in Erfüllung ging, ersehen wir schon aus der Tatsache seines Todes; und die übrigen Jünger taten desgleichen.

Wir möchten also nicht, geliebte Brüder, dass sich Mietlinge finden, sondern gute Hirten; denn wenn ihr nicht unsere Brüder zur Standhaftigkeit im Glauben aufmuntert, dann droht, wie ihr wißt, die Gefahr, daß sie sich dem Götzendienst in die Arme werfen und die Brudergemeinde mit der Wurzel ausgerottet wird.

Doch nicht nur mit Worten fordern wir euch dazu auf, sondern von mehreren unserer Leute, die zu euch kommen, könnt ihr erfahren, dass wir mit Gottes Hilfe das alles schon getan haben und noch tun in aller Gewissenhaftigkeit und trotz der größten Gefahr von Seiten der Welt.

Denn wir halten uns die Gottesfurcht und die ewigen Strafen mehr vor Augen als Menschenfurcht und kurzwährende Unbill, und wir lassen unsere Brüder nicht im Stich, sondern wir ermahnen sie, festzustehen im Glauben (4) und sich bereit zu halten, mit dem Herrn zu gehen.

(1) Vgl. Ez 34.3f. (2) Joh 10.11-12. (3) Joh 21.16 (4); Vgl. 1 Kor 16;13;

 

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