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Die neue Weltreligion

   
   




 

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Übersicht

1. Teil Die globalen Bestrebungen

2. Teil EVANGELISCHE & KATHOLIKEN

3. Teil Andere Bestandteile der Neuen Weltreligion

4. Teil Nur der Glaube rettet!

 

1. Teil Die globalen Bestrebungen

Das ultimative Ziel der universellen Brüderlichkeit der Geheimgesellschaften ist die Zerstörung nicht nur der römischen Kirche, sondern auch der orthodoxen Religion generell und die Wiederherstellung der alten Mysterien. Nach dem Besiegen aller Formen der Orthodoxie, wird die römisch-katholische Kirche als Tarnung für seine ökumenischen Entwürfe benutzt, die internationale Freimaurerei übernimmt das Pontifikat, um seine Übernahme der Weltreligionen und der Einrichtung der abschließenden Weltreligion zu erzielen: eine Rückkehr zu den alten Geheimreligionen von Babylon.

 

Die Vereinigten Religionen

United Religions Initiative (URI)

 "Alice Bailey, Gründerin des Lucifer Trust, der theosophischen und satanischen Organisation, die hinter der UNESCO liegt, prognostizierte im Jahr 1919 das Auftreten einer "Universalen Kirche", von der "die endgültige Kontur gegen Ende des Jahrhunderts erscheinen wird" und die "das äußere Erscheinungsbild“ erhält, inmitten der Mission die vielen Arten der Umgangssprachen kirchlicher Nutzung zu streichen.

 "'Es wird keine Trennung zwischen der universalen Kirche, der Heilige Logen aller wahren Freimaurer und dem inneren Kreis der esoterischen Gesellschaften sein ... Auf diese Weise werden die Ziele und die Arbeit der Vereinten Nationen verfestigt und eine neue Kirche Gottes, geführt von allen Religionen und von allen spirituellen Gruppen veranlasst, wird ein Ende der großen Häresie der Trennung setzen.“  Alice Bailey
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Im Juni 1995 wurde eine Gipfelkonferenz zwischen Glaubensrichtungen in San Francisco gehalten, mit dem Ziel „des Vereinigen der Religionen der Welt in einer globalen Organisation.“ Die vereinigte Religions-Organisation ist eine internationale, inter-religiöse Organisation, die nachher modelliert und mit den Vereinten Nationen zusammengeschlossen wird. „Entsprechend seiner Literatur“, startete W.B. Howard  von den Versand-Ministerien der URO, seine schriftlichen Charter  im Juni 1997. „Die Institution sollte an der richtigen Stelle bis Juni 2000 und global betrieblich bis Juni 2005 einsatzfähig sein.“

Als U.N.-Verbindung arbeitet die U.R.O. „eng mit der U.N. und seinen Organisationen zusammen, um die U.N.- politischen, diplomatischen und sozialen Mandate, den Einfluss der U.N.-Politik zu ergänzen und seine Programme zu unterstützen.“  Sie wird festgelegt, um seine offiziellen Hauptsitze an der Weltklasse Festung in San Francisco im Juni 2000 zu eröffnen. Bei der Konferenz zwischen den Glaubensrichtungen gab der anglikanische Bischof William E. Swing die Herausforderung für eine neue globale Zivilisation heraus:

„Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Weltordnung, die entweder durch eine zunehmende Polarisation definiert wird, die eine Spirale des Entwicklungskonflikts und der Gewalttätigkeit füllt oder durch die wachsende globale Zusammenarbeit, die die menschliche Rasse ruft, um über den nationalen, ethnischen und religiösen Grenzen hinweg zu arbeiten, um einem größerem globalen Gut zu dienen.“
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Die Gipfelkonferenz kündigte die Tagesordnung mit dem Vorschlag einer zweiten Tagung des Weltforums an, die im Oktober unter der Leitung des ehemaligen Präsidenten der Sowjetunion, Michail Gorbatschov stattfand: "Die zweite Tagung des Weltforums wird einen starken Fokus auf die geistigen und ethischen Dimensionen des Lebens haben. Insbesondere wird es die Entwicklung eines "gemeinsamen Codes der religiösen Ethik“ ... für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen religiösen Institutionen in diesem kritischen historischen Übergang zu ermöglichen, verfolgen."
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Möglicherweise wird ein riesiger Sprung des Glaubens von der Menschheit erforderlich sein, um entgegen der ehemaligen kommunistischen Verehrung des Diktators, die geistigen und ethischen Maße des Lebens zu schätzen. Diese Entwicklung vorwegnehmend, leitete der britische Verleger Christopher Story und seine Mitarbeiter in der Forschung, die Tätigkeiten und die Finanzierung der Gorbachov-Grundlage, die auch auf dem US-Regierungsöffentlichem Grundstück beim Hauptsitz stattfinden wird.

"Die Gorbatschov-Gründung beschreibt sich selbst als Arbeit 'in Richtung einer neuen Zivilisation,' sagte Story. Es beginnt eine „vereinigte Religionsorganisation“, um wie die Vereinten Nationen in der Religion zu sein, komplett mit einem Generalsekretär beim Hauptsitz. Das Ziel ist die Weltreligionen zu „sanieren“ und sie mit einer Anerkennung „der Mutter Erde“ mit den Klimazwecken zu kombinieren …

Die Philosophie der Grundlage  basiert auf einer Strategie, die von einem vorstehenden Leninist für die Änderung der Werte eines Landes entwickelt wird und bemerkenswert ist, dass Herr Gorbachov gesagt hat, dass Frau Gorbachov eine Studentin dieses bestimmten Leninist ihr ganzes Erwachsenenleben gewesen ist.“

     

Die Bibel sanierend, interpretiert Herr Gorbachov Johannes -1:1, am Anfang war das Wort als „das Wort, das generalisieren würde und die starken Leistungen der intellektuellen Kräfte… zusammenfasst. Dieses Wort sollte ausgesprochen werden.

Und so, von den vorbestimmten Ratschlägen von Gelehrten ist weiter die Ausgabe der Weltschrift gekommen - ein Verbund der wichtigsten Grundsätze aller Religionen.

Es ist ein Modell  vom Rev. Sun Myung Moons „Gottismus“, das die Wahrheiten aller Religionen umfasst als gleichermaßen gültig. Aus dieser Mischung des Glaubens, sind „zehn Prinzipien der Weltreligion“ als universelle Ideale genehmigt worden.  In der neuen Weltordnung stellen diese Prinzipien eine praktische Alternative zum schmalen Dogmatismus der Zehn Gebote zur Verfügung.

                  

Zeitgleich mit dieser globalen Initiative, wird ein weiterer Lieferant der marxistischen Lehre und Theologie der Befreiung, der Ökumenische Rat der Kirchen, zu einem Universal-Christlichen Konzil im Jahr 2000 aufgerufen. Die ökumenische ÖRK gab eine Fanfare für "die wichtigsten christlichen Traditionen“, die mit den Gesprächen, über noch verbleibende Differenzen beginnen, einschließlich mit der Rolle des Papsttums sich zu vereinbaren."
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  http://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Raiser

Protestantischen Kirchen werden in ganz Europa unter Druck gesetzt, "um ihre verbleibenden nationalen und konfessionellen Unterschiede beiseite zu legen." Nach ÖRK-Generalsekretär Konrad Raiser, wird Europa zügig auf eine Situation, "wo die traditionellen Unterscheidungen zwischen verschiedenen protestantischen Kirchen irrelevant geworden sind, zugehen." Papst Johannes Paul II. hat auch vorhergesagt, dass eine Einheit des Glaubens sein wird und dass alle Religionen in Kürze zusammen beten werden.

Die 31. Mai 1995 Ausgabe des San Francisco Chronicle berichtet: "Papst Joh. Paul II. sagte gestern, dass er bereit ist, Abmachung mit anderen christlichen Gruppen zu suchen über die zukünftige Rolle des Papsttums. Der Papst machte sein Angebot in einer 115-seitigen Enzyklika, "dass sie alle eins seien", die der Suche nach der Einheit unter den christlichen Kirchen, die voneinander in den letzten tausend Jahren getrennt wurden, gewidmet ist. ... Der Papst hat deutlich gemacht, dass er ein symbolisches Papsttum ohne Biss nicht akzeptieren würde und Rom als den primären Ort unter den Christen halten würde. Er sagte auch, dass ein Papst die Gewalt haben sollte zu unfehlbaren Behauptungen bezüglich der grundlegenden Doktrinen des Glaubens.

http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_25051995_ut-unum-sint_ge.html#top

In welcher Form wird sich die United-Religions-Organisation (URO) entwickeln? Zu Beginn wird die URO eine ökumenische Konföderation oder ein Netzwerk von "Bezeichnungen, Kulten, Sekten und Religionen sein ... nach dem Vorbild der Vereinten Nationen – Bekennende, um ein gemeinsames Ziel zu teilen, dennoch behalten sie ihre individuelle Identität." 
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"... stellen wir uns eine zukünftige Annäherung der Konfessionen, Kulte, Sekten und Religionen der Welt auf solche Art und Weise vor, dass sie kooperieren als gemeinsames Organ, analog zu den Vereinten Nationen - die behaupten, ein gemeinsames Ziel zu haben,  doch noch ihre individuelle Identität behalten..“
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                                                   Robert Muller                                     Dr. David Ramage

"Das wahrscheinlichste Szenario in den Jahren nach diesem Parlament (der Weltreligionen) wird die allmähliche Bildung eines "Ökumenischen Rates der Religionen", die in ähnlicher Weise, wie die des vorliegenden Ökumenischen Rates der Kirchen, oder bei den Vereinten Nationen funktionieren wird. …."  Zum Beispiel wurde im Parlament der Weltreligionen 1993 in Chicago, einer der wichtigsten Vorträge mit dem Titel " A Proposal To Evolve the Parliament Toward a United Nations of Religions' (Ein Vorschlag, um das Parlament zu den Vereinten Nationen der Religionen zu entwickeln) gehalten. In dieser programmatischen Rede forderte Robert Muller, Exekutivdirektor der Vereinten Nationen, die Einrichtung eines dauerhaften Weltrates der Religionen bis 1995, die nach dem Vorbild der Vereinten Nationen gebildet wird.  Obgleich einige Delegierte über die Aufstellung eines tatsächlichen Weltrates der Religion skeptisch waren, wurde im Allgemeinen geglaubt, dass dieses Parlament, die globale, interreligiöse Bewegung einen Schritt näher zur engeren Zusammenarbeit bringen würde. Dr. David Ramage, der beim Parlament den Vorsitz führte, sah in dem nächsten Schritt, die Einrichtung von interkonfessionellem Glauben in den verschiedenen Schlüsselregionen der Welt - und dann die Möglichkeit der Vernetzung zwischen ihnen. Jedoch sahen andere die Aufstellung eines globalen religiösen Rates als reale Möglichkeit während der kommenden Jahre.“
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Dieses Modell der Einheit in der Vielfalt wird die URO für eine Weile charakterisieren, aber die letzte Phase der einen Weltreligion von Alice Bailey und Kollegen der New Ager vorgestellt, wird das volle "Ende der großen Häresie, der Trennung" sein. : Pantheismus, was bedeutet, "ein" oder "Einheit" - die letzte Religion wird die Verschmelzung aller Religionen sein.

           

"Im Jahr 1800 hat (F. de Hardenberg) „Novalis“ ein Pamphlet, „Die Christenheit oder Europa“ veröffentlicht. Dieser seltsame junge Dichter, der unter dem Einfluss von Boehme und den deutschen Pietisten wie Graf Zinzendorf stand, prophezeite die Zukunft einer neuen Kirche zuversichtlich. Er beginnt, jedoch mit einem Idealbild des mittelalterlichen Katholizismus im christlichen Europa, was einmal eine Bruderschaft der Völker, gemeinsam mit einem Glauben verbunden war. Der Protestantismus hatte alles zerstört, der mittelalterliche Katholizismus war eine positive, poetische, kreative Kraft,  ..... Protestantismus war negativ, kritisch, destruktiv - eine unzustellbare Religion. 
Die unvermeidliche Frucht war die Französisch Revolution. Aber die mystische Seele Europas ist versteckt geblieben zwischen den Erleuchteten und Dissidenten. An diese appelliert Novalis in seiner Vision eines neuen Evangel, eines neuen Messias, einer neue Kirche. Für diese Regeneration der Menschheit achtet er verborgene Mechanismen von verborgenen Vereinigungen überall in Europa – von Freimaurern, Pietisten, Illuminaten. Insbesondere die Möglichkeiten der unterdrückten Jesuitenordnung hielten seine Einbildungskraft gefangen. Aber, für Novalis, war die neue Kirche, obwohl auf dem Christentum gegründet, unter dem Einfluss der romantischen Naturphilosophie - jenseits aller bisherigen Formen, wird der historische Christus für den neuen Messias der Natur Platz machen,  unter dem Einfluss der romantischen Philosophie der Natur - übersetzte Novalis sakramentales Christentum in Pantheismus, in dieser neuen Kirche anderer Völker der Welt, weil sie nur das Wiederaufleben Europa erwarten, um sich anzuschließen und Bürger zu werden von diesem himmlischen Königreich. Alle Dogmen und Formen werden abgeschafft, denn der Heilige Geist wird alle in Wahrheit leiten. Und doch muss es vielleicht eine neue Bibel geben... viele vielleicht, man braucht nicht ein Evangelium, um für alle Zeit gebunden zu sein.

"Ist es nicht möglich, sich die Zusammensetzung von mehreren Evangelien vorstellen? Ist man absolut an ein historisches Evangelium gebunden? ... Ist nicht ein Evangelium der Zukunft möglich?" So fragt Novalis, und es war eine Bibel dieser neuen Gattung, die er in seinem Roman „Heinrich von Ofterdingen“ zu beginnen plante. Er beabsichtigte viele Bände, die seine Religion zu den Menschen tragen sollte. Aber sein früher Tod brachte seiner Vision ein Ende. Andere Zeitgenossen unter den deutschen Romantikern dachten in die gleiche Richtung".
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Angesichts der Auswirkungen eines globalen, religiösen Systems, modelliert nach den Vereinten Nationen, das unter der Kontrolle des Papsttums wäre und entwickelt wurde, um sich in einer universellen Religion des Pantheismus zu entwickeln, scheint es undenkbar, dass Vorschläge für die religiöse Einheit entworfen, sich aus offiziellen Vierteln innerhalb der evangelischen Gemeinschaft ergeben würden.
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FEIER 2000

Obwohl Judson (Jay) Gary nicht bekannt war, war er hoch geachtet seit vielen Jahren in evangelikalen Kreisen und aktiv beteiligt. Im Besitz scheinbar makelloser Referenzen, hatte

                

Jay Gary einen starken Einfluss innerhalb der Führung der Ministerien wie: Campus-Kreuzritter für Christus, dem Komitee von Billy Graham Lausanne für Weltweite Evangelisation (LCWE), der Globalen Beratung über die Weltverkündigung des Evangeliums (GCOWE), der Marsch für Jesus und Jugend mit einer Mission. 1994 schrieb Gary ein Buch betitelt  „Der Stern von 2000: Unsere Reise zur Hoffnung“, in dem er vorschlug, dass Christen an der weltlichen und religiösen Bi-millennium-Feier von 2000 n. Chr. teilnehmen sollen.
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Eine globale Feier zu Ehren von Jesus schien zunächst eine würdige Aufgabe. Allerdings offenbarten Untersuchung anderer Schriften von Mr. Gary und Präsentationen von anspruchsvollen Forschern eine Weltsicht, die gründlich angesäuert mit New Age Gedanken war. Jay Garys Organisation, die Bi-millennium Global Action Network (BEGIN), veröffentlichte einen Forschungsbericht, dass die Bi-millennium Feier als eine globale Veranstaltung, die die ganze Welt gemeinsam darbringen würde, für eine Feier des Lebens und die Hoffnung auf den Beginn einer neuen Zivilisation fördern würde: „Wir müssen die einfache Idee wieder herstellen, dass der Funken der Ewigkeit innerhalb jedes Menschen gesetzt worden ist. Wir müssen diese Flamme, diesen kleinen Funken auflockern innerhalb jeder Person - und ihnen versichern, dass keiner Regierung, keiner Gruppe oder keine Berechtigung erlaubt wird, diese heilige Flamme zu ersticken oder zu schnüffeln…   Als frühe Bürger des 21. Jahrhunderts, haben wir eine heilige Pflicht, diese Fackel über die Länge und die Breite des Planeten zu tragen.  Lassen Sie uns die Jubiläumstrompete blasen und diese kommende Renaissance zwischen Regierung, Bildung, Kunst, Medien, Wirtschaft und Religion ankündigen“.
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Man sucht in der Heiligen Schrift vergeblich nach einer "heiligen Flamme" in jedem menschlichen Wesen oder einen Aufruf für den Christen, um mit Ungläubigen eine „Renaissance der Religion zu feiern.“ Stattdessen ist die kommende religiöse Wiederbelebung, die durch Jay Garys -Töne angekündigt wird, ominöser Weise, das GEHEIMNIS  BABYLON die GROSSE HURE aus Offenbarung 17 - ein weltweites Wiederaufleben von heidnischen Religionen, die die verfolgen, die nicht die neue Spiritualität umfassen, jetzt definiert als das „kosmische Bewusstsein.“

        

Obwohl Jay Gary nicht ein bekannter Name in der christlichen Gemeinde war, waren viele, die den Stern von 2000 gebilligt haben und die Feier 2000 von prominenten evangelikalen Führern gefördert wurden.

      

Darunter waren Bill Bright vom Campus Kreuzritter für Christus, David Bryant, Konzerte des Gebets, Dr. E. Brandt Gustavson, Präsident der National Religious Broadcasters Association und Dr. Paul Cedar, ehemaliger Präsident der Freien evangelischen Kirche von Amerika und derzeitigen Vorsitzenden der Mission Amerika.                                                     
„The Promise Keepers“ http://www.watch.pair.com/promise.html  - Magazin, Neuer Mensch, auch zustimmend überprüft in Garys Buch, ermutigt Christen sich an der Feier 2000 zu beteiligen.  In ihrem kopfüber Streben nach einem neuen Jahrtausend von Frieden und von der Einheit, scheinen diese und andere Pseudochristministerien von der prophetischen Warnung der Endzeitapostasie ahnungslos zu sein. (II Thess. 2:3) In enger Zusammenarbeit mit Jay Garys Organisation in Vorbereitung auf die Bi-millennium Feier, war Robert Muller, ehemaliger stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Nationen. Herr Muller ist ein New Age Spiritist und der Autor mehrerer Bücher die eine neue globale geistige Ordnung verkünden. Noch wichtiger ist, Muller der Autor des World Core Curriculum, das dazu bestimmt ist,  „unsere Kinder zur globalen Staatsbürgerschaft, erdzentrierten Überzeugungen, sozialistischen Werten und der kollektiven Mentalität zu steuern, die mit einer Voraussetzung für das 21. Jahrhundert beschäftigt ist." Nach Angaben der Robert-Muller-Schule, http://robertmullerschool.com/sys-tmpl/door/index.htm liegt die Welt Core Curriculum auf den Werken von der Theosophistin, Alice Bailey, die sich durch den tibetischen Meister Khul channeled, zugrunde:

      
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"The World Core Curriculum basiert auf einer kosmischen Sicht des einzelnen und unserem Planeten, so dass der individuelle Student eine Perspektive hat, die einen gültigen Zusammenhang gibt innerhalb dessen sich der Student im Leben findet, und die menschliche Entwicklung innerhalb dieses Zusammenhangs leicht verstehen kann . D. h., der Student wird unterrichtet über 

  1)  sein planetarisches Haus und Platz im Weltall,
  2)  Die menschlichen Arten als ein Ganzes und sein Platz darin,
  3)  sein Platz rechtzeitig (Geschichte), und
  4)  Wunder des individuellen menschlichen Lebens.

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"Die Alice Bailey Bücher / oder die Bücher des tibetischen Lehrer, Khul, präsentieren die Details dieses Zusammenhangs (was als Tatsache in der Lebenserfahrung des Schülers erkannt wird). Es kann jeder Lehrer, der den Weltkernlehrplan durchführt, entscheiden, wie viel dieser Details er einschließt, abhängig von der Kultur in der sie präsentiert werden. Diese Bücher schließen eine komplette Kosmologie ein; Der Weltkern-Lehrplan kann sein und ist normalerweise, als nur Teil der Kosmologie eingeführt. Hoffentlich, wird in der Zukunft, mehr darin aufgenommen werden zum Vorteil der Kinder in der Welt“.

„Vor allem der Welt  Kern-Lehrplan ist ein Lehrplan, der betreffend der Details, flexibel sein kann, mit der Ausnahme, dass nichts dem Studenten dargestellt wird, das der Student „verlernen muss“ während sein/Leben weitergeht.  Dem Studenten wird alles akademische Material innerhalb einer ehrlichen Einschätzung gegeben, wie es in die Kultur und das Leben des Studenten passt. Der Student wird nie in einem Zweifel gelassen wie oder ob das Wissen, das zugeteilt wird, in seinem/Leben nützlich ist. Der Student gilt als ein beitragendes Teil des beträchtlichen, unzertrennlichen Universums und es wird ihm gezeigt, wie er seine eigene Kreativität möglicherweise der Schönheit des Ganzen hinzufügen kann.“
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" Die Details in den Bailey/tibetanischen Büchern erfordern beträchtliche Studien und Anwendung, bevor ein Lehrer fähig ist, mit Kindern im höchsten Bewusstsein zu arbeiten, oder „von der Seele.“  Deshalb gibt es so viele Ausfälle unter den vielen Versuchen, den Lehrplan einzuführen. Diejenigen, die den geistigen Mut haben, das 'zu behalten,' jedoch, werden für den Erfolg gebunden!
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In seinem Buch The Star von 2000, zitiert Jay Gary großzügig und wohlwollend Robert Muller und andere New Age Führer wie David Spangler, Matthew Fox, Brian Swimme und Thomas Berry. Vermutlich glaubt Mr. Gary, dass ihre Weltsicht und das Konzept des "Christus" einen wertvollen Beitrag zum Christentum sind. Allerdings glauben diese Menschen nicht an das Evangelium und predigen auch nicht von dem Herrn Jesus Christus der Bibel, sondern von einem gefälschten Messias, der die Menschheit in ein goldenes Zeitalter der geistigen Wiedergeburt und globalen Harmonie bringen wird. Jay Garys Bi-millennium-Forschungs-Bericht nannte das Jahr 2000 n. Chr. „einen enormen Magneten in der Zeit hängend“  - "das Ende der Geschichte und der Beginn einer globalen Zivilisation des Friedens und des Wohlstands." Das war auch das Jahr von New Agers, das als Beginn vom Zeitalter des Wassermanns und das Ende des Zeitalters der Fische oder der christlichen Zeitrechnung, markiert wurde - " Ein Wasserscheidejahr, das die Vereinheitlichung aller Religionen und den Auftritt des „kosmischen Christus bezeugen würde.“ Die Zeitalter-Bewegung glaubt und unterrichtet, dass „Christus“ kommt und wie jede Person das „Universalbewusstsein“ innerhalb der göttlichen Anwesenheit erreicht und sein Potenzial für persönliche Göttlichkeit verwirklicht.   Diese erweckende Angelegenheiten würden „planetarisch sein, ein Pfingsten“, das im Evolutionsplan, repressives ersetzt und auf „religiöse Einrichtung rückwärts schauend…, die nicht mehr den Bedarf bedienen oder zufriedenstellen“.
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New Age Führerin und Gründerin von Sientology Barbara Marx Hubbard ist Robert Mullers Ideal der wahren 21. Jahrhundert Frau. Ms. Hubbard erklärte, "es ist ein anti-evolutionärer Kader von orthodoxen Gläubigen, die sich auf die Grenzen dieses Lebens und der Unwürdigkeit der menschlichen Natur konzentrieren. Jetzt würden sie unsere Kapazität zu transzendieren zerstören  ... " Hubbard und andere New Age-Führer wie David Spangler und Marilyn Ferguson, haben projiziert ", dass planetare Transformation stattfindet, bis zu einem Viertel der Bewohner der Erde, die wie ein Krebsgeschwür herausgeschnitten werden müssen." Die Hl. Schrift bestätigt diese Projektion  -- vor der Rückkehr von Jesus Christus, gibt es ein vereinheitlichtes Weltreligiöses System, die große Huren-Kirche, die Universalergebenheit zu einem geistlichen Führer erfordert. Die, die ablehnen, die Richtlinie zu befolgen, um ein Bild anzubeten, werden getötet.
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(Offb. 13:11-15; 17.06; auch 6:8)
Und ich sah: Ein anderes Tier stieg aus der Erde herauf. Es hatte zwei Hörner wie ein Lamm, aber es redete wie ein Drache. Die ganze Macht des ersten Tieres übte es vor dessen Augen aus. Es brachte die Erde und ihre Bewohner dazu, das erste Tier anzubeten, dessen tödliche Wunde geheilt war. Es tat große Zeichen; sogar Feuer ließ es vor den Augen der Menschen vom Himmel auf die Erde fallen. Es verwirrte die Bewohner der Erde durch die Wunderzeichen, die es im Auftrag des Tieres tat; es befahl den Bewohnern der Erde, ein Standbild zu errichten zu Ehren des Tieres, das mit dem Schwert erschlagen worden war und doch wieder zum Leben kam. Es wurde ihm Macht gegeben, dem Standbild des Tieres Lebensgeist zu verleihen, sodass es auch sprechen konnte und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Standbild des Tieres nicht anbeteten.

Und ich sah, dass die Frau betrunken war vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu. Beim Anblick der Frau ergriff mich großes Erstaunen.

Da sah ich ein fahles Pferd; und der, der auf ihm saß, heißt «der Tod»; und die Unterwelt zog hinter ihm her. Und ihnen wurde die Macht gegeben über ein Viertel der Erde, Macht, zu töten durch Schwert, Hunger und Tod und durch die Tiere der Erde.

 

GEHEIMNIS BABYLON

Offenbarung 17:5 schildert die große Hure, als das letzte religiöse System in der uralten Abfolge von Mysterien-Religionen (zuerst in Genesis 11 zitiert) berauscht von schwelgen in abscheulichen Praktiken und Verfolgung der Gerechten:

Auf ihrer Stirn stand ein Name, ein geheimnisvoller Name: Babylon, die Große, die Mutter der Huren und aller Abscheulichkeiten der Erde.

Und ich sah das Weib trunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Märtyrer von Jesus ... " Offenbarung 17:9 zeigt, dass das globale religiöse System zunächst durch Rom geführt werden wird:

Hier braucht man Verstand und Kenntnis. Die sieben Köpfe bedeuten die sieben Berge, auf denen die Frau sitzt. Sie bedeuten auch sieben Könige.

"Und hier ist der Geist, der Weisheit hat. Die sieben Häupter sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt." Der Hauptsitz der katholischen Kirche in Rom, die Stadt auf sieben Hügeln.

Das Buch der Offenbarung,  jedoch beschreibt später den Sturz und die Vernichtung dieser Hure des religiöse Systems der Weltregierung, die alle Spuren des Christentums aus seiner einen Weltreligion entfernen will:

Die zehn Hörner, die du gesehen hast, bedeuten zehn Könige, die noch nicht zur Herrschaft gekommen sind; sie werden aber königliche Macht für eine einzige Stunde erhalten, zusammen mit dem Tier. Sie sind eines Sinnes und übertragen ihre Macht und Gewalt dem Tier. Sie werden mit dem Lamm Krieg führen, aber das Lamm wird sie besiegen. Denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige. Bei ihm sind die Berufenen, Auserwählten und Treuen. Und er sagte zu mir: Du hast die Gewässer gesehen, an denen die Hure sitzt; sie bedeuten Völker und Menschenmassen, Nationen und Sprachen. Du hast die zehn Hörner und das Tier gesehen; sie werden die Hure hassen, ihr alles wegnehmen, bis sie nackt ist, werden ihr Fleisch fressen und sie im Feuer verbrennen. Denn Gott lenkt ihr Herz so, dass sie seinen Plan ausführen: Sie sollen einmütig handeln und ihre Herrschaft dem Tier übertragen, bis die Worte Gottes erfüllt sind. Offb. 17:12-17

Eine kurze Geschichte ist hier nützlich, um die Jahrhunderte der Konflikte und des Hasses zu verstehen, die zum Untergang der römischen Kirche führen wird. Begriffen im 4. Jahrhundert als ökumenisches Risiko, um die friedliche Koexistenz zwischen Christentum und den heidnischen Religionen des Römischen Reiches zu bewerkstelligen, war die römische Kirche im Bündnis mit den Monarchien von Europa in der Lage, mindestens eine Maßnahme zur Erhaltung der christlichen Orthodoxie gegen den Ansturm der gnostischen Sekten, die verschiedene Verkleidungen während des Mittelalters angenommen hatten, zu ergreifen. Die Inquisition dieses Zeitraums war zum Teil, was gegen die Händler der geheimnisvollen Traditionen gerichtet wurde -- den Vorläufern der Freimaurerei – deren Anwesenheit und Tätigkeiten drohten, zu zerstören, was von der orthodoxen Lehre in Westeuropa übriggelassen wurde.

Während der Zeit der Renaissance, dem zwölften bis vierzehnten Jahrhundert wurde Europa mit okkulten Traditionen unter der Fassade der Wiedergeburt der Künste und der Verfeinerung der Kultur überflutet. Laut James Webb, Autor von „The Occult Underground“, Durch das Interesse am Okkulten, wurden Magie und Astrologie ein Ersatz für den orthodoxen Glauben":

"In anderen Worten, das Material der okkulten Traditionen, ob in der verfeinerten Form der metaphysischen Spekulation oder in der praktischen Manifestation der Magie, war eine gemeinsame Verbreitung. Dies resultierte aus einer Zeit der Unsicherheit, in denen sowohl die Kultivierten - und die Ungebildeten gleichermaßen für einen Verstorbenen Sicherheit suchten. Der neue Mensch der Renaissance, befreit von seinem Gefängnis aus dem Mittelalter, spannte seine Muskeln, und versuchte sich auf den Traditionen ... Die Figur des Renaissance-Menschen ist nicht vollständig, wenn der Platz des Magiers vergessen wird. Ficino war Gelehrter, Priester und Magier."

    

Marsilio Ficino, der Gründer der Akademie von Florenz im Jahre 1462, eingearbeitet in platonischer Literatur und der hermetischen Wissenschaften - Astrologie, Alchemie und Magie – um damit die Hl. Schrift, mit einer christlichen Form von Neo-Platonismus, zu erklären,  „Ficino – der ein verdrehter Priester im Jahre 1473 war - hatte Hermes und Plato als Hilfen zum Überzeugen der Religion begriffen, bei denen, die die Schrift nicht allein annehmen würden.“ Auf eine begrenzte Art ermöglichte die katholische Kirche die Theorien, die von Plato und vom Neo-Platonismus als weltliche Unterstützung für religiöse Lehre abgeleitet wurden.  Die Quelle der Neo-Platonischen Lehre, die durch Ficino geliefert wurde und den Renaissancegelehrten, waren die okkulten Traditionen des antiken Griechenland:

"Eine weitere Quelle der Okkultisten die ihre geheime Tradition gepflegt haben, ist die Schule der Spekulation der Neo-Platonismus. Es wurde argumentiert, dass die Samen der neuplatonischen Lehre von Platon selbst gesät wurde, aber es ist ebenso möglich, dass die Urheber seiner ersten Generation Schüler in der Akademie von Athen waren. Selbst der "magisch-religiöse 'Anstrich des Neuplatonismus scheint aus der Akademie, wo es ein Interesse an Dämonologie und okkulten Phänomenen gab..." entsprungen zu sein.
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Das Öffnen einer weiteren Tür für die Okkulte Invasion von Europa, war die Vatikan Schöpfung des Ordens der Templer im Jahre 1118 n.Chr., die den Ersten Kreuzzug, das Heilige Land von den Moslems zurückzuerobern, durchgeführt hatten. Während der Besatzung von Jerusalem wurden die Tempelritter in den schwarzen Künsten der babylonischen Traditionen eingeweiht, die später in Form der jüdischen Kabbala von den Templern als Grundlage ihres Glaubens und Praxis erlassen wurde. Aufgrund ihrer Abkehr von der christlichen Orthodoxie, hat der Vatikan sie offiziell aufgelöst und verleugnete den Orden des Tempels 1309-1313 n. Chr. Durch die Inquisition erfolgte die Beseitigung einer großen Zahl von Ketzern, d.h. der Tempelritter und Kabbalisten, sowie der Katharer, Waldenser und Albigenser - gnostischer Sekten, die nun als "Christen" von denen, die die gnostische Häresie wiederbelebten falsch dargestellt wurde. Überlebende der päpstlichen Gerichtshöfe verewigten die okkulten Traditionen in einer Untergrundbewegung von einer geheimen Elite, der Prieuré de Sion eingeschlossen. Die Templer zogen nach Schottland und tauchten später in Europa als Rosenkreuzer und Freimaurer wieder auf. In Verbindung mit den Kabbalisten, bildete der Prieuré de Sion ein Netzwerk von geheimen Gesellschaften in ganz Europa, deren Grund dafür die Rache, mittels Revolutionen und Schaffung der Weltherrschaft, war. Sie entwickelten einen größenwahnsinnigen Ehrgeiz und implementierten einen Plan für die systematische Zerstörung des Heiligen Römischen Reiches und die Errichtung einer Gesellschaft, in der Neuen Welt, die die geheimen Gesellschaften steuern konnten. Eine grobe Chronologie der Ereignisse im 18. Jahrhundert zeigt den Erfolg ihres Plans:

  1717 wurde die Freimaurer Grand Loge von England gegründet wurde.
  1721 wurde die erste Freimaurerloge in Frankreich gegründet.
  1731 wurde Benjamin Franklin als Freimaurer initiiert.
  1736 hat Chevalier Alexander Ramsey, Sprecher Charles Radclyffe, die Scottish Rite Freimaurer gegründet, die französischen Freimaurer informieren, dass sie die Erben der Templer Tradition sind.
  1738 verurteilt die römisch-katholische Kirche die Freimaurerei.
  1758 gründet Sir Francis Dashwood den Höllenfeuer-Club. Benjamin Franklin besucht England, um die Zukunft der amerikanischen Kolonien mit Dashwood zu diskutieren.
  1768 findet die Gründung des Ritus der strengen Observanz (33 º) von Baron von Hund, auf der Templer Tradition statt. Friedrich von Preußen gründete den Orden der Architekten von Afrika und benutzt den Titel "Illuminaten" um seine neo-Logen zu beschreiben.
  1770 wurde Benjamin Franklin zum Großmeister der Neun-Schwestern Loge in Paris.
  1771 wurde die Grand Orient Freimaurerei in Frankreich gegründet
  1776 wurde der Orden von Perfektionisten oder Illuminaten gegründet. Die amerikanische Revolution.
  1778 Peter I. gründete den Geheimen Circle.
  1785 Großer Freimaurer Kongress angeblich die Französisch Revolution aufgetragen. Die Illuminaten wurden in Bayern verboten und gingen in den Untergrund.
  1789 Die Französisch Revolution.
  1784 Illuminaten Verschwörung, um die Habsburger zu stürzen, Monarchen des Heiligen Römischen Reiches.

Die Steuerung der römisch-katholischen Kirche war von Anfang an ein wichtiges Ziel des Freimaurer Plans. Laut einer katholischen Quelle, war der Erfolg des Entwurfs des Realen Katholizismus, nicht weniger als umwerfend:

" Subversion von innen wurde von der Freimaurerei der gewählte Ansatz bei der katholischen Kirche. In Frankreich waren sie besonders erfolgreich. Zwischen 1778 und 1790 rühmten sich rund 27 französische Logen,  Priester zu haben, als ihre verehrungswürdigen Großmeister. Nicht weniger als 13 Geistliche erschienen auf den Treffen der Neun Schwester Loge und eine Loge wurde komplett aus Benediktinermönchen zusammengestellt." Vor einem Jahrhundert waren die geheimen Gesellschaften in der Lage, sich der "mehr als 800 Priester“, darunter viele Professoren und Prälaten sowie einige Bischöfe und Kardinäle, „die in Rom sind", zu rühmen. Martinez stellt fest, dass "nach verlässlichen Freimaurerquellen“, 
Fr. Mastal-Ferreti, der Papst Pius IX. werden würde, sei wie verlautet der Äußeren-Befehlsketten-Loge von Palermo 1837 im Alter von 46 Jahren beigetreten. Zehn Jahre später als Papst gewährte er eine allgemeine Amnestie der revolutionärsten von der ganzen Bruderschaften, den Carbonari, gerade als er intervenierte, um die Arbeit des französischen Jesuiten, Jacques Cretineau-Joly, einzustellen, den Gregor XVI. eingesetzt  hatte, zum nachforschen der Freimaurertätigkeit in den päpstlichen Staaten. Nach zwei Jahren im Exil, war Pius IX. ein geänderter Mann; nach seiner Rückkehr setzte er Jacques Cretineau-Joly wieder ein und weihte sich der Verteidigung der Kirche gegen ihre Feinde.

         

"Da die USA nach Freimaurerprinzipien gegründet wurde, ist „Infiltration“ kaum das passende Wort dafür. Charles Carroll, ein hoher Maurer und Verwandter des ersten Bischofs der USA, war der einzige Katholische gewesen, beim Unterzeichnen der  Unabhängigkeitserklärung. Bis 1895 könnte Erzbischof Ireland den Franzosen erklären: 'Ich  glaube, dass ein göttlicher Auftrag der Republik der Vereinigten Staaten zugewiesen worden ist. Dass es ihr Auftrag ist, die Welt, durch Beispiel und moralischen Einfluss, für die universelle Herrschaft der menschlichen Freiheit und die Rechte des Menschen vorzubereiten."

  Ch. Carroll              Erzbischof Ireland

Das ultimative Ziel der universellen Brüderlichkeit der Geheimgesellschaften ist die Zerstörung nicht nur der römischen Kirche, sondern auch der orthodoxen Religion generell und die Wiederherstellung der alten Mysterien. Nach dem Besiegen aller Formen der Orthodoxie, wird die römisch-katholische Kirche als Tarnung für seine ökumenischen Entwürfe benutzt, die internationale Freimaurerei übernimmt das Pontifikat, um seine Übernahme der Weltreligionen und der Einrichtung der abschließenden Weltreligion zu erzielen: eine Rückkehr zu den alten Geheimreligionen von Babylon. Wenn das Tier die Huren-Kirche ausgenutzt hat, hasst es „die Hure“:

Du hast die zehn Hörner und das Tier gesehen; sie werden die Hure hassen, ihr alles wegnehmen, bis sie nackt ist, werden ihr Fleisch fressen und sie im Feuer verbrennen. Offb. 17-16

Laut Holy Blood, Holy Grail, sagt der Prieuré de Sion, dass an Stelle des römisch-katholischen Papstes, der ein Priester-König von göttlicher Abstammung sein wird, der Prieuré sieht ihn als "Patriarch einer internationalen Gemeinde.": "... Den theokratischen Vereinigten Staaten von Europa - eine trans-oder pan-europäische Konföderation zu einem modernen Imperium aufgebaut durch eine Dynastie, die aus Jesus stammt. Diese Dynastie nimmt nicht nur einen Thron der politischen oder weltlichen Macht ein, sondern auch den Thron des heiligen Petrus ..."

 

DER KULT VON DER JUNGFRAU

Im Juli 1995 trafen sich religiöse Führer aus 26 Ländern und dem Vatikan in Bagdad, im alten Babylon, die brüderlichen Beziehungen zwischen Muslimen und Christen zu fördern. Auch Papst Johannes Paul II., dessen Pontifikat Maria ist, arbeitet derzeit an einer Vereinbarung, um mit der muslimischen Welt zu verhandeln. Im Oktober 1996 berichtete „Catholic World Report“ Yasser Arafat, habe hinter verschlossenen Türen eine Sitzung im Vatikan mit Kardinal-Staatssekretär Sodano,,.

             

Die palästinensische Post gab die Briefmarken heraus, welche die palästinensische Flagge kennzeichnen, Bethlehem zur Weihnachtszeit und „von einem Strahlenden Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Yasser Arafat mit Papst Johannes Paul II. posierend“. Vor kurzem, im Februar 2000 zahlte der Papst einen Besuch in Ägypten. Sehen sie „zurück nach Ägypten“ Der päpstliche Informationsdienst hat dann angegeben, das „Christentum und die Welt-Kultur schulden viel der Kirche von Ägypten.“ "Zum ersten Mal, ging ein römisch-katholischer Papst in das Land der Pharaonen. Johannes Paul II. wird Ägypten am 24.-26. Februar besuchen als Teil einer Reihe von Reisen nach biblischen Stätten im Jahr 2000, sagte Reuters.

                

Er wird sich mit der Regierung und religiösen Führern treffen, darunter auch Präsident Hosni Mubarak, dem koptisch-orthodoxen Papst Shenouda und des Landes Top-islamischen Führer. Der Papst wird die Messe in der katholischen koptischen Kathedrale in Kairo feiern, dann besuchen Sie das Kloster St. Catherine in der Wüste Sinai, in der Nähe der Stelle, wo Moses die Zehn Gebote empfangen hat.".

Das Kloster von St. Catherine ist ein katholisches Kloster, wo Constantin Tischendorf, der deutsche Textkritiker und "erste Bibel Kritiker in Europa", die alexandrinischen Handschriften Sinaiticus Aleph entdeckte, die zusammen mit dem Vatikan als Grundlage für den Westcott-Hort verwendet wurde, den neugriechischen Text, der der modernen Übersetzung der Bibel zugrunde liegt. Der Eindruck von modernen Textkritikern und der Vatikan Presse ist, dass der Berg Sinai in Ägypten ist; jedoch, in der Bibel, sich auf der Angabe des mosaischen Gesetzes besagt, dass der Berg Sinai in Arabien ist: "Aus diesem Agar ist der Berg Sinai in Arabien ..." (Gal 4:25) Die Päpstliche Gesellschaft zur Verbreitung des Glaubens (Fidesdienst) erklärte: " Der Papst wird Sinai besuchen und Ägyptens Hoffnung ermutigen“. Was ist Ägyptens Hoffnung?

  YouTube Video  http://youtu.be/dZi8qraGkPM 

Die Illuminaten Zeremonie in Ägypten während der Sonnenfinsternis vom 11. August 1999 berief sich angeblich auf die dunkle Mutter, als Isis in Ägypten und verschiedener Göttinnen auch als die Schwarze Madonna oder Black Virgin bekannt. Die Templer Offenbarung identifiziert Isis als die Schwarze Madonna, auf nicht weniger Autorität als den ehemaliger Leiter der Priory of Sion: "Der Black Madonna Kult ist von zentraler Bedeutung für die Priory (Sion) ... Für sie zumindest gibt es keinen Zweifel über die Bedeutung der Schwarzen Madonna. Pierre Plantard de Saint-Clair schreibt explizit: "Die Schwarze Madonna ist Isis und ihr Name ist Notre Dame de Lumiere (Our Lady of the Lights)."
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Vatikan Insider, Dr. Malachi Martin hat gesagt, dass, basierend auf einer Nachricht von Maria in einem persönlichen Besuch, glaubt Johannes Paul II.:
„Es wird der Tag kommen, wenn das Herz des Islams – bereits abgestimmt hat für Christus und für Christus Mutter, Maria – dass sie die Erleuchtung empfangen, die sie benötigen… ein zweites Fatima… in welchem sie ihn erkennen werden als Pfarrer Gottes auf Erden…   Dann könnte mit Mitreisenden, wie der Kirche von England,  der  Episkopalen Kirche und anderen mit dem gleichen Denken, der Papst als der unfehlbare Heilige Vater von über der Hälfte der Weltbevölkerung verehrt werden.“

In ihrem Buch, New Age Bibel Versionen bietet Gail Riplinger folgende mögliche Erklärung für die Vatikan Hoffnung der Vereinigung mit dem Islam:

"Sie schätzt in dem New Age Buch von Madeline L'Engle's „A Cry Like a Bell“, dass "die Jungfrau der Brennpunkt der weltweiten ökumenischen Einheit sein könnte". Vor fast 100 Jahren, schloss der religiöse Historiker Alexander Hislop, dass „die Jungfrau“ das „Bild des Tieres sein würde“, das während der großen Drangsals angebetet wurde,…, welches das Bild „der Jungfrau“ die Universalikone des Pantheismus ist.   Infolgedessen könnte diese Göttin  das Joch sein, das die Pantheisten zieht (d.h., Hindus, Animisten, Buddhisten, amerikanische Ureinwohner) und Nicht-Pantheisten (Moslems, Christen) zum Altar des falschen Propheten.
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Das Konzil von Trient fand von 1545-1563 in einem Versuch, den Fortschritt der Reformation zu stoppen, statt. Dieser Rat verweigerte jede Verbesserungslehre,  einschließlich die „der Schrift allein“ und „der Gnade allein.“

Bei der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils im Jahr 1969 von Papst Johannes XXIII, erklärte er: "Ich akzeptiere vollkommen alles, was beschlossen wurde und auf dem Konzil von Trient erklärt." In der Karwoche Zeremonie im Jahr 1984 weihte Papst Johannes Paul II. die ganze Welt Maria, nach dem er ihr die Rettung seines Lebens von der ernsten Wunde, die er durch das Attentat 1982 erhielt, zuschrieb.

                      

"Maria von Fatima bestritt die Vollständigkeit des Kreuzes, feststellend, dass wir Sünder Opfer dafür 'machen sollten, viele Seelen gehen in die Hölle, weil sie keinen haben, der für sie betet oder sich selbst für sie opfert (Sühneseele) …bis jetzt, Maria von Medjugorje sagte aus.

Die Medjugorje- und andere Marienerscheinungen die katholische Visionäre hatten ergaben, dass es bald ein Zeichen für ein leuchtend rotes Kreuz am Himmel gibt, gefolgt von den  „Drei-Tagen der Finsternis“, wenn alle Dämonen aus der Hölle freigegeben werden. Die Dämonen zerstören alle, die nicht in ihren Häusern bleiben, den Rosenkranz beten und vor einem Kruzifix  knien, nachdem sie mit Weihwasser die Türen und Fenster besprengen und als Licht gesegnete Kerzen anzünden. Gläubige Katholiken können nicht einmal die Tür öffnen für ihre eigenen Kinder! Diese kosmischen Ereignisse scheinen zu der Drangsal die in Offenbarung 9 beschrieben wird, zu gehören. Verse 20-21:

„Aber die übrigen Menschen, die nicht durch diese Plagen umgekommen waren, wandten sich nicht ab von den Machwerken ihrer Hände: Sie hörten nicht auf, sich niederzuwerfen vor ihren Dämonen, vor ihren Götzen aus Gold, Silber, Erz, Stein und Holz, den Götzen, die weder sehen, noch hören, noch gehen können. Sie ließen nicht ab von Mord und Zauberei, von Unzucht und Diebstahl.“

Der mystischen Prozession im Wahn sich anschließend, arbeiteten Mainstream-protestantische Konfessionen für „das Wieder-Erscheinen 1993.“ zusammen.  Diese Konferenz, gehalten im November von 1993, wurde feministischen Theologinnen gewidmet „dem Zerstören des traditionellen christlichen Glaubens und Annahme des alten heidnischen Glaubens  und die Zurückweisung Jesus‘ Göttlichkeit und seine Buße an dem Kreuz, um   eine Göttin  in ihrem eigenen Bild (Sophia -- heidnisches Gegenstück von Maria) zu erstellen, das Lesbentum zu bestätigen “… und die Anbetung der Natur.

Deuteronomium 18,10-14 verbietet die Ausübung heidnischer Bräuche oder Gemeinschaft mit denen, die sie tun.

Es soll bei dir keinen geben, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, keinen, der Losorakel befragt, Wolken deutet, aus dem Becher weissagt, zaubert, Gebetsbeschwörungen hersagt oder Totengeister befragt, keinen Hellseher, keinen, der Verstorbene um Rat fragt. Denn jeder, der so etwas tut, ist dem Herrn ein Gräuel. Wegen dieser Gräuel vertreibt sie der Herr, dein Gott, vor dir. Du sollst ganz und gar bei dem Herrn, deinem Gott, bleiben. Denn diese Völker, deren Besitz du übernimmst, hören auf Wolkendeuter und Orakelleser. Für dich aber hat der Herr, dein Gott, es anders bestimmt.

In Offenbarung 18:4, spricht Gott ausdrücklich zu seinem Volk,

Dann hörte ich eine andere Stimme vom Himmel her rufen: Verlass die Stadt, mein Volk, damit du nicht mitschuldig wirst an ihren Sünden und von ihren Plagen mitgetroffen wirst.

Epheser 5:11

und habt nichts gemein mit den Werken der Finsternis, die keine Frucht bringen, sondern deckt sie auf!

und II Korinther 6 :14-18 auch klar sagen, dass Christen keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis haben.

Beugt euch nicht mit Ungläubigen unter das gleiche Joch! Was haben denn Gerechtigkeit und Gesetzwidrigkeit miteinander zu tun? Was haben Licht und Finsternis gemeinsam? Was für ein Einklang herrscht zwischen Christus und Beliar? Was hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen gemeinsam? Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Wir sind doch der Tempel des lebendigen Gottes; denn Gott hat gesprochen: Ich will unter ihnen wohnen und mit ihnen gehen. / Ich werde ihr Gott sein / und sie werden mein Volk sein. Zieht darum weg aus ihrer Mitte / und sondert euch ab, spricht der Herr, / und fasst nichts Unreines an. / Dann will ich euch aufnehmen und euer Vater sein / und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein, / spricht der Herr, / der Herrscher über die ganze Schöpfung.

Allerdings sieht unsere pluralistische Kultur religiöse Trennung als "intolerant" und belohnt die ökumenische Haltung als politisch korrekt. Gemäß der Welt, statt des Wortes, evangelikale Führer wie Pat Robertson und Francis Frangipane haben Visionen von Maria und animierten Statuen "Manifestationen von Gott" genannt. Frangipane glaubt, dass die Botschaft von Medjugorje war, den Muslimen zu vergeben, wäre das befolgt worden, hätte der Krieg im Bosnien abgewendet werden können. Erscheint es Herrn Frangipane nicht, dass dieses Gemetzel das Urteil des Gottes über eine Nation sein könnte, die mit vertrauten Geistern konsultiert hat? (Deut. 18:11, 12)

Gebetsbeschwörungen hersagt oder Totengeister befragt, keinen Hellseher, keinen, der Verstorbene um Rat fragt. Denn jeder, der so etwas tut, ist dem Herrn ein Gräuel. Wegen dieser Gräuel vertreibt sie der Herr, dein Gott, vor dir.

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 2. Teil EVANGELISCHE & KATHOLIKEN

Bezug auf Zweites Vatikanisches Konzil

Das Dokument der Glaubenskongregation befasst sich mit dem Satz aus der 1964 veröffentlichten Konstitution "Lumen gentium" ("Licht der Völker") des Zweiten Vatikanischen Konzils. In der heißt es, die Kirche Christi sei in der katholischen Kirche "subsistiert" ("verwirklicht"). Dies bedeute nicht, heißt es, dass die katholische Kirche von der Überzeugung ablasse, die einzige wahre Kirche Christi zu sein.

Der Papst zum Zweiten Vatikanum: "Das Konzil definierte sich selber als Pastoralkonzil"   Link: http://de.gloria.tv/?media=325361

 

Wer den Papst nicht anerkennt, ist kein Christ?

Zwar gebe es auch außerhalb der katholischen Kirche "zahlreiche Elemente der Heiligung und der Wahrheit", doch die Protestanten und andere christliche Gemeinschaften, die den Papst nicht als Nachfolger Petri anerkennen, könnten sich nicht auf die "apostolische Nachfolge" berufen - also auf den Auftrag Jesu an seine Jünger, den Glauben zu verbreiten. Deshalb könnten sie auch nicht als Kirchen im eigentlichen Sinne bezeichnet werden.

Johannes Pauls II. zarte Annäherung

Benedikts Vorgänger Papst Johannes Paul II. hatte während seiner Amtszeit zumindest einige Schritte in Richtung Ökumene getan. Er war der erste Papst, der eine protestantische Kirche besuchte. In seiner Enzyklika "Ut unum sint" ("Damit sie eins seien") von 1995 beschrieb er seinen Wunsch, alle christlichen Kirchen unter einem für alle annehmbaren Pontifikat zu vereinigen.

Nachzulesen in:
http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_25051995_ut-unum-sint_ge.html
 

Gemeinsames Abendmahl blieb tabu

Freilich betonte aber auch Johannes Paul II. immer wieder, dass eine gemeinsame Kommunion von Katholiken und Protestanten aufgrund ihrer unterschiedlichen Vorstellungen davon nicht möglich sei. Im April 2003 verbot er gar mit seiner Schrift "Ecclesia de Eucharistia" ("Kirche und Abendmahl"), dass Katholiken gemeinsam mit Protestanten das Abendmahl einnehmen.

Nachzulesen in:
http://www.vatican.va/holy_father/special_features/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_20030417_ecclesia_eucharistia_ge.html
 

Huber kritisiert Unfehlbarkeitsanspruch

Der Gedanke, "auch der römisch-katholischen Kirche könnten Elemente fehlen, die anderen Kirchen wichtig sind“, erhalte keinen Raum, sagte Bischof Huber. Als Beispiel nannte er den "Respekt vor der Urteilsfähigkeit der Gemeinden, der gleiche Zugang von Frauen zum geistlichen Amt oder die Einsicht in die Fehlbarkeit des kirchlichen Lehramts". Dabei läge genau darin die Chance, unterschiedliche Sichtweisen miteinander ins Gespräch zu bringen. "Das kann freilich nur gelingen, wenn keine Seite von vornherein einen Anspruch darauf erhebt, der Wahrheit näher zu sein als die andere", betonte der EKD-Vorsitzende.
 

Regensburger Bischof gegen Ökumene "mit der Brechstange"

Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller warnt davor, ökumenische Fortschritte "mit der Brechstange" erzwingen zu wollen. "Wir Katholiken können nicht evangelisch werden in dem Sinne: Die Evangelischen haben zwei Sakramente, wir haben sieben, also einigen wir uns auf fünf", sagte der katholische Bischof der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "So funktioniert Ökumene nicht."

Müller, der in der Deutschen Bischofskonferenz für Ökumene zuständig ist, wandte sich mit Blick auf ein gemeinsames Abendmahl für konfessionsverschiedene Ehepartner gegen "pauschale Zugeständnisse, die lehrmäßig nicht in Ordnung sind". Das gilt nach seiner Meinung auch für das Problem, geschiedene Katholiken, die wieder geheiratet haben, zum Sakramente-Empfang zuzulassen.

Da die Katholiken von der Unauflöslichkeit der Ehe ausgingen, müsse jeder Einzelfall pastoral betrachtet werden, sagte der Bischof. "Aber wir können nicht generell und augenzwinkernd sagen: Wiederverheiratete Geschiedene können einfach zur Heiligen Kommunion gehen, und dann ist alles in Ordnung."

Die Möglichkeit eines gemeinsamen Abendmahls von konfessionsverschiedenen Ehepaaren hatte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, in letzter Zeit immer wieder angemahnt. "Das ist eine Frage, die bald gelöst werden sollte", sagte Schneider in einem epd-Gespräch mit Blick auf den Besuch von Papst Benedikt XVI. vom 22. bis 25. September in Deutschland. Als langjähriger Gemeindepfarrer wisse er, wie sehr manche Paare unter den jetzt geltenden Regelungen litten.
 

Getrennt, und nun geeint: Die Rechtfertigungslehre

Glasfenster mit Taube. Am 31. Oktober, dem Reformationsfest der Evangelischen Kirche, wurde in Augsburg die "Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre des Lutherischen Weltbundes und des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen" unterzeichnet. Lange wurde um dieses ökumenische Papier gerungen, und noch wird es von Kritikern auf beiden Seiten argwöhnisch betrachtet. Seit den Sechzigerjahren, ja schon vor dem 2. Vatikanum, gab es zwischen beiden Kirchen Gespräche, und sie sind nun zu einem bedeutsamen Abschluss gekommen. Aber worum geht es da? Dazu müssen wir in das Zeitalter der Reformation, ins 16. Jahrhundert zurückschauen.


Die Menschen waren damals umgetrieben von der Frage: "Werde ich von Gott angenommen? Kann Gott mich lieben in meiner Sündhaftigkeit?" Diese Fragen haben für den heutigen Menschen kaum noch eine Bedeutung. Heute geht es mehr um die Existenz und die Gerechtigkeit Gottes, um den Sinn des Lebens. Auch Martin Luther, Augustinermönch und späterer Reformator, quälte sich: "Wie kriege ich einen barmherzigen Gott?" Beim Studium der Heiligen Schrift fand er im Römerbrief die Antwort: Der Mensch braucht Gott nicht gnädig zu stimmen. Er kann und braucht es nicht, weil in und durch Jesus jeder Mensch von Gott angenommen ist. So sagt Luther, der Mensch sei "simul iustus et peccator", Gerechter und Sünder zugleich. Jesus ist es, der für die Menschen vor Gott, seinem Vater, eintritt. Durch Jesu Wirken ist der Mensch vor Gott "gerechtfertigt". Der Gläubige braucht sich nur auf die Liebe und Barmherzigkeit Gottes einzulassen. Der Glaube allein ist die Rettung, die Garantie für das Seelenheil. Als Beweis dient ihm der rechte Schächer, der mit Jesus gekreuzigt worden war. Er war ans Kreuz geheftet, konnte also keinerlei gute Werke tun; er konnte nur gläubig auf Jesus vertrauen, und Jesus sagt ihm: "Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein!"  
 

    

Die damalige katholische Kirche betonte aber auch den heilschaffenden Wert der guten Werke. Vor allem lehrte sie auch die Bedeutung des Ablasses. Durch bestimmte gute Werke, Gebete und Sakramentempfang konnte der Mensch für sein eigenes Seelenheil oder das von Verstorbenen Verdienste erwerben. Die Kirche berief sich dabei auf den Jakobusbrief, den Martin Luther "eine strohern Epistel" nannte. Leider betonten beide Seiten ihre Ansicht dann so einseitig, dass die Art, wie der Mensch sein Heil vor Gott erlangen konnte, eine wesentliche Voraussetzung für die Kirchenspaltung wurde.

Detail aus dem "Salvator Mundi“ Die gemeinsame Erklärung nun betont: "Wir bekennen gemeinsam, dass Gott aus Gnade dem Menschen die Sünde vergibt und ihn zugleich in seinem Leben von der knechtischen Macht der Sünde befreit." Auch das freie Mitwirken des Menschen findet seinen Ausdruck in der Erklärung. Es wird daran erinnert, dass die "göttliche Barmherzigkeit, wie es in 2 Kor 5,17 heißt, eine neue Schöpfung bewirkt und damit den Menschen befähigt, in seiner Antwort auf das Geschenk Gottes mit der Gnade mitzuwirken." Weiterhin heißt es: "In diesem Zusammenhang nimmt die katholische Kirche mit Befriedigung zur Kenntnis, dass die Gemeinsame Erklärung auch betont, dass der Mensch die Gnade zurückweisen kann." Damit ist aber auch ausgesagt, dass der Mensch in besonderer Weise die Fähigkeit hat, an seinem Heil vor Gott mitzuwirken. Da der Primat der Gnade vor jedem menschlichen Mitwirken betont wird, bekennt die katholische Kirche auch, dass die göttliche Gnade mehr Beachtung finden muss.

Zusammenfassend kann gesagt werden: Rechtfertigung umfasst sowohl die Vergebung der Schuld des Menschen aufgrund der gnädigen Haltung Gottes als auch seine Befähigung zum Guten durch die Mitteilung der Gaben des Heiligen Geistes, die schon während des irdischen Lebens des Menschen wirksam sind. In der Erklärung heißt es dann auch: "Gemeinsam bekennen wir: Allein aus Gnade im Glauben an die Heilstatt Christi, nicht aufgrund unseres Verdienstes, werden wir von Gott angenommen und empfangen den Heiligen Geist, der unsere Herzen erneuert und uns befähigt und aufruft zu guten Werken" (GE 15). Einfacher lässt sich die Sachlage so ausdrücken: Ein Mensch, der glaubt und in der Nachfolge Christi zu leben versucht, dessen Leben wird auch von der Gottes- und Nächstenliebe und damit von guten Werken gekennzeichnet sein, wozu ja Jesus aufruft, wenn er sagt: "Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!"

 

Ökumene
 

Mit dem Thema „Ökumene“ tue ich mir im Augenblick schwer. Einerseits fühle ich mich all jenen Christen – auch den nichtkatholischen – verbunden, die sich neu dem Heiligen Geist und seinen Gaben geöffnet haben und die versuchen, sich von ihm leiten zu lassen. Ich hoffe auch, dass viele von ihnen danach streben, sich vom Geist Gottes heiligen zu lassen und in seiner Kraft versuchen, der Verlockung zur Sünde zu widerstehen.

Andererseits sehe ich auch, dass viele Nichtkatholiken (und leider auch manche Katholiken) die Grundlagen unseres christlichen Glaubens mehr oder weniger aufgegeben haben, so etwa den Glauben an die Gottsohnschaft Jesu, an seine Auferstehung und an seine jungfräuliche Geburt. Viele wissen nicht (mehr), dass sie im Sakrament des Altares den göttlichen Leib Christi und sein heiliges Blut empfangen, um so verändert zu werden, damit sie mit Paulus sagen können: „Nicht mehr ich lebe, Christus lebt in mir“. So sehe ich die Gefahr einer „Ökumene am Nullpunkt“ auf uns zukommen, etwa nach dem Motto: „Wir nehmen unseren Glauben nicht mehr ernst – und ihr auch nicht. Also steht einer Wiedervereinigung nichts mehr im Wege.“ Vor einer solchen falschen Ökumene möge uns Gott bewahren.

Die sog. "Rückkehr–Ökumene" hat man katholischerseits offiziell abgetan. Dafür laden uns heute die evangelischen Christen recht nachdrücklich ein, evangelisch zu werden. Und viele Katholiken scheinen diese Einladung freudig anzunehmen. Ob sich die Konzilsväter des II. Vatikanischen Konzils die Ökumene wohl so vorgestellt haben?
 

Gnade – was ist das eigentlich?

Vom Unterschied des Gnadenbegriffs im katholischen und evangelischen Denken.

Ich sehe immer deutlicher, dass gerade der Gnadenbegriff bei katholischen und protestantischen Christen ganz unterschiedlich gesehen wird. Von Luther her ist – wie ich meine – „Gnade“ gewissermaßen eine „Begnadigung“ des schweren Sünders. Sie wird demjenigen zuteil, der daran glaubt, dass Christus ihm durch sein Sterben am Kreuz diese „Begnadigung“ verdient hat. An seinem „Sünder–Sein“ ändert sich aber dadurch nichts.

Im Katholischen ist das anders. Hier ist die Gnade eine Kraft, die dem Sünder hilft, die aus der Erbsünde stammende Neigung zum Bösen zu überwinden – was nicht zuletzt durch den gläubigen Empfang der Sakramente ermöglicht wird. Er bekommt diese (durch den Kreuzestod Jesu ermöglichte) Kraft von Gott geschenkt, aber er muss auch selbst mit ihr mitwirken. Diese von Gott geschenkte Kraft will den Menschen heilen und heiligen, was aber nicht automatisch geschieht, sondern sein Mittun erfordert. Deshalb spricht man auch von der „heiligmachenden Gnade“. Weil dies bei den nichtkatholischen Christen nicht so gesehen wird, gibt es dort den Begriff des „Heiligen“ dort nicht. Die Kirchengeschichte zeigt uns aber, dass es Menschen gibt und gegeben hat, die von Gott tatsächlich in dieser Weise „geheiligt“ wurden.

Ich sehe hier auch eine Parallele zur Menschwerdung Christi: Gott zeugt Jesus durch den Heiligen Geist, aber Maria muss ihr Ja–Wort sprechen und die ihr von Gott angebotene Aufgabe annehmen und erfüllen. Gott und Mensch wirken zusammen. Genauso verhält es sich aus meiner Sicht mit den „Charismen“, den „Gnadengaben (1. Ko 12, 8 – 11). Gott tut etwas, aber der Mensch muss mittun. Er muss dem Kranken die Hände auflegen, prophetische Worte aussprechen und auf die Führung Gottes achten und ihr gehorchen. Die Sprachengabe ist zweifellos ein Gnadengeschenk Gottes, aber aussprechen muss der Mensch die Worte selbst: Gott und Mensch wirken auch hier zusammen.

Zur Frage des sogenannten "gemeinsamen Abendmahls"

Wir Katholiken können gar kein "gemeinsames Abendmahl" mit unseren evangelischen Brüdern und Schwestern feiern, weil die katholische Kirche kein "Abendmahl" kennt, sondern nur ein „Heiliges Messopfer“, in dem die Hingabe Jesu an den Vater und seine Auferstehung immer wieder Gegenwart wird. Wenn man also etwas Gemeinsames tun will, müsste man vom "gemeinsamen Messopfer" sprechen – aber wer tut das schon!

Wenn wir Katholiken aber – wie heute leider üblich – vom "gemeinsamen Abendmahl" sprechen, übernehmen wir nicht nur den evangelischen Wortgebrauch, sondern praktisch auch die evangelische Theologie des Abendmahls. Zwischen dem evangelischen Abendmahl und der Heiligen Eucharistie besteht aber ein wesenhafter Unterschied. Ich habe das persönlich erlebt, als ich nach einer evangelischen Kindheit und einer glaubenslosen Jugendzeit mit 23 Jahren katholisch wurde. Als ich bei meiner Konfirmation das Abendmahl erhielt, wusste ich nicht, warum ich das empfangen sollte und was ich da überhaupt bekam. Es ist auch ohne jede spürbare Wirkung an mir vorübergegangen. (Ähnliches berichten auch andere Konvertiten.) Ganz anders aber war es neun Jahre später bei meiner Erstkommunion. Ich spürte den ganzen Tag deutlich, dass Gott in mir Wohnung genommen hat und anfing, mich zu heilen und zu verändern. Von da an ging ich – als Student! – jeden Morgen zur heiligen Kommunion, weil mir das so gut tat.

Mir wurde damals klar: die katholische Kirche hat das Sakrament des Altars in seiner Vollgestalt bewahrt, weil jeder Priester durch eine ununterbrochene Kette von Handauflegungen mit den Aposteln und so letztlich mit Jesus selbst verbunden ist und weil er im Sakrament der Priesterweihe die Vollmacht erhalten hat, das Brot in den Leib Jesu und den Wein in Jesu Blut zu verwandeln. Diese Vorstellung fehlt der evangelischen Kirche völlig und ebenso fehlt ihr die Priesterweihe. Deshalb kann der evangelische Pfarrer die beim Abendmahl übriggebliebenen Hostien in die Tüte zurückgeben und den übriggebliebenen Wein wegschütten. Für ihn ist das ja lediglich Brot und Wein und nichts anderes. Aus diesem Grund gibt es in der evangelischen Kirche auch keinen Tabernakel, in dem Jesus gegenwärtig wäre und angebetet werden könnte.

Dem evangelischen Denken ist es auch fremd, dass die Heilige Eucharistie uns heiligen will. Man kennt keine heiligmachende Gnade und auch keine Heiligen.

Viele Katholiken neigen leider dazu, das evangelische Abendmahl mit den Augen der katholischen Eucharistielehre zu betrachten und meinen deshalb, dass beides letztlich dasselbe sei. Das trifft aber nicht zu. Bei dem bestehenden wesenhaften Unterschied geht es nicht um unterschiedliche Meinungen oder um „Wortklauberei“, sondern um die Bewahrung des Heiligsten und Ehrwürdigsten, was die Kirche von Jesus anvertraut bekommen hat: die Gegenwart Jesu im heiligsten Sakrament. Wenn die katholische Kirche das aufgeben würde, würde sie aufhören, die Kirche Jesu Christi zu sein. Voraussetzung für die Gemeinschaft am Tische Christi ist also, dass wir uns einig sind, was am Altar geschieht, was wir am Altar empfangen, ferner, dass der Geistliche gültig geweiht ist und dass wir auch in allen übrigen wesentlichen Glaubensaussagen übereinstimmen.      Quelle: Dr. Hansmartin Lochner
 

Ohne Wahrheit gibt es keine Einheit

Der folgende Leserbrief erschien am 26. 10. in der "Tagespost" und zeigt m.E. recht deutlich die häufig übersehenen Probleme auf, die einer Vereinigung der Kirchen noch im Wege stehen.

Wenn man sich Jahrzehnte lang um das ökumenische Miteinander bemüht hat, ist man als Katholik erstaunt über die Reaktion protestantischer Theologen auf die vatikanische Erklärung "Dominus Jesus"; noch mehr aber über die jüngsten Äußerungen des bayerischen Landesbischofs Friedrich zu diesen Fragen. Die Ungeduld der Christen auf beiden Seiten ist begreiflich. Das was man mit dem "Dialog der Liebe“ umschreiben könnte, berechtigt uns zu großen Hoffnungen. Wie viele Missverständnisse wurden gottlob schon beseitigt!

Dennoch ist der "Dialog der Wahrheit" zwischen den Kirchen unverzichtbar, der ist noch lange nicht abgeschlossen. Ich möchte hier D. Bonhoeffer zitieren: "Wo jenseits des Wahrheitsanspruchs die Einheit gesucht wird, dort wird die Wahrheit verleugnet, dort hat sich die Kirche selbst aufgehoben." Zu dieser Einsicht gehört auch, dass man den anderen jeweils so nimmt, wie er sich selbst zutiefst versteht. Dem katholischen Laien fallen einige Fragen ein, die er beim Dialog auf höherer Ebene meist vermisst.

Zunächst fragt man sich, warum diese Reaktion auf "Dominus Jesus", wo darin doch nur die bekannten Positionen wiederholt werden. Man kennt Konzil und Katechismus der katholischen Kirche. Konnte man denn erwarten, dass die katholische Kirche aus Gefälligkeit unter der Hand auf gewisse unverzichtbare Elemente ihres Selbstverständnisses verzichtet?

Wenn Bischof Friedrich die Dinge auf den Kopf stellt, so bleibt doch nicht weniger wahr, dass die angeblich "abgefallene" katholische Kirche tausendfünfhundert Jahre lang das Glaubensgut der Apostel und der Väter gehütet hat, auf dem dann die Reformatoren ihre neue Kirche aufbauen konnten.

Wo ist die Kirche, die nach dem Willen Jesu Christi eins sein soll? Welchen Inhalt deckt der Begriff "Protestantismus"? Ist nicht jedem Protestanten bewusst, dass es die protestantische Kirche so nicht gibt, wie man von der einen katholischen Kirche sprechen kann?

Man denke an die TeiIkirchen, Landeskirchen, Freikirchen, Gemeinschaften und Sekten, allein schon in Europa; erst recht aber denke man an die unüberschaubare Vielzahl von sich unabhängig gebenden Kirchen in Amerika und Afrika. Die Leuenberger Konkordie verbindet 98 Kirchen zu Kanzel– und Mahlgemeinschaften. Der ehemalige presbyterianische Pastor Scott Hahn nennt insgesamt die Zahl von fünfundzwanzigtausend Kirchen. Im Jahr 1996 bekannten sich mehr als fünfzig Denominationen zu einem Programm von 95 Thesen aus Protest gegen die Verirrungen anderer protestantischer Kirchen. Ist etwa die Nordelbische Kirche ebenso Kirche wie die Römisch–Katholische mit ihren Episkopaten in allen Ländern der Erde?

Was ist der gemeinsame Glaube der verschiedenen protestantischen Kirchen? Genügt es etwa, auf die, allen gemeinsame, Bibel hinzuweisen? Hat nicht dieser biblische Glaube erhebliche Erosionen erfahren gerade in den vergangenen zweihundertfünfzig Jahren? Von Rationalisten, Bibelwissenschaftlern und Entmythologisierer. Die Bischöfe Huber und Haarbeck halten die Bibel nicht mehr für Gottes Wort. Ein anderer empfiehlt, das Glaubensbekenntnis nicht mehr wörtlich zu nehmen. Selbst der so beliebte Jörg Zink präsentiert seinen Lesern eine recht vage Version des Credos. Wie ehrlich ist bei Vielen noch der Glaube an die Dreifaltigkeit, die Gottheit Jesu, die Auferstehung Jesu und die Auferstehung der Toten? Gewiss, keine Lehrautorität wehrt den abweichenden Lehren, durch die neue Spaltungen entstanden sind. Haben sich übrigens nicht fast alle Spaltungen stets auf die Bibel berufen? Adolf von Harnack hat das vor über hundert Jahren offen ausgesprochen.

Welche Gemeinsamkeit verbindet uns im Verständnis der Sakramente? Wie lange wurde in den protestantischen Kirchen das Abendmahl an den Rand der Gottesdienste gedrängt oder ganz vernachlässigt? In dem Leuenberger Konkordat verzichtete man auf Luthers noch katholischen Glauben an die Realpräsenz, zugunsten der calvinischen Deutung. Ist also Mahlgemeinschaft zwischen protestantischen Kirchen doch nur ein freundschaftliches Miteinander, ohne das uns Katholiken so kostbare Geheimnis der Eucharistie nach Jesu Worten: "Ein Brot ist es. Darum sind wir viele ein Leib, denn wir haben teil an dem einen Brot!" Dazu Joh. 6,52–71. Ist es also mit Verlaub nicht unfair und etwas taktlos, wenn Protestanten so heftig in das Innerste unseres katholischen Glaubens und unserer Frömmigkeit drängen!? Wie wichtig hält man da auch unsere apostolisch begründete Überzeugung vom Weihepriestertum und von der apostolischen Sukzession des Bischofsamtes?

Schließlich ist zu fragen, ob der Graben zwischen katholischem und protestantischem Ethos auf biblischer Grundlage nicht breiter geworden ist? Sind nicht einzelne Landeskirchen auf dem Weg, die Forderungen vom Sinai mitsamt den Forderungen Jesu und Pauli auszuhöhlen? Ehebruch wird "enttabuisiert", Ehescheidung als normal angesehen. Ja, man spielt mit dem Gedanken einer Scheidungsliturgie! Aus der Schrift glaubt man keine Einwände gegen Homosexualität entnehmen zu können (Link). Daher auch die Duldung solcher Personen und Paare im protestantischen Pfarrhaus. Und hat nicht die Rosenheimer Erklärung von 1991 die Entscheidung der Frau in der Frage der Abtreibung über das Gebot Gottes gestellt? Wer erhebt noch Widerspruch, gegen die unsäglichen Eskapaden feministischer Theologinnen, (sogar Bischöfinnen), die mit dem "Mann Jesus" nichts mehr im Sinn haben und an die Stelle des Erlösungstodes Jesu ihre eigene Blut–Theologie setzen?

Wer die hier geäußerten Besorgnisse durch die Stimme protestantischer Theologen bekräftigt sehen möchte, den verweise ich auf den Klagekatalog von Prof. R. SIenczka und Prof. G. R. Schmidt in der Zeitschrift "Kervgma und Dogma", No. 42 von 1995. (S.169–174).  
Quelle: Professor Gerhard Seither Landau/Pfalz
 


Ökumene: Probleme der Annäherung

Angesichts des Grundkonsenses im Glauben, der sich zum Beispiel in der oben zitierten Basisformel des Ökumenischen Rates der Kirchen äußert ...

„Der ÖRK ist eine Gemeinschaft von Kirchen, die den Herrn Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland bekennen und darum gemeinsam zu erfüllen trachten, wozu sie berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

... stellt sich die Frage, in welchen Themenbereichen Uneinigkeit, Kontroversen und Probleme des ökumenischen Miteinanders bestehen.
 

Schrift und Tradition

Eine klassische Kontroverse, insbesondere zwischen den Kirchen katholischer und reformatorischer Prägung, ist die Frage der Stellung von Bibel, Kanonbildung, Tradition und Bekenntnis. Während das reformatorische Schriftprinzip allein die Schrift – sola scriptura – als Offenbarungsquelle gelten lässt, betont die römisch-katholische tridentinisch geprägte Theologie das Nebeneinander von Schrift und Tradition.

In dieser Frage ist es in den 1960er Jahren zu einer Annäherung gekommen: Einerseits erarbeitete die fünfte Weltkonferenz für Glauben und Kirchenverfassung in Montreal 1963 einen Text, der das Bibelverständnis im Kontext eines umfassenden Traditionsverständnisses verortet. Andererseits hält das Zweite Vatikanische Konzil in der Offenbarungskonstitution
Dei Verbum die große Bedeutung der Schrift als Glaubensnorm auch im römisch-katholischen Verständnis fest.

Nachzulesen in:
http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19651118_dei-verbum_ge.html
 


Kirchen- und Amtsverständnis

Ein wesentliches Problem des ökumenischen Dialogs ist die unterschiedliche Zielsetzung bzw. Definition von christlicher Einheit bei verschiedenen Konfessionen. Auch die Geschichte der unterschiedlichen Konfessionen spielt eine gewichtige Rolle. Das protestantische Modell „versöhnter Verschiedenheit“, das der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa zugrunde liegt, ist auf römisch-katholischer Seite nicht akzeptiert.

Besonders hinderlich für die ökumenische Bewegung sind das unterschiedliche Kirchen- und Amtsverständnis insbesondere mit der Frage nach dem Verhältnis von allgemeinem und besonderem Priestertum. Auch hinderlich in dieser Beziehung ist das Papstamt der römisch-katholischen Kirche. Wiederkehrende Versuche, dem Papst eine Art oberster moralischer Instanz für andere Kirchen zuzuweisen, sind aufgrund der ekklesiologischen Unvereinbarkeit zum Scheitern verurteilt.
 

Sakramentsverständnis, Rechtfertigungslehre

Der Dialog über Sakrament, Rechtfertigung und Gnade hat in den letzten Jahren zu einer gewissen Annäherung zwischen der römisch-katholischen und lutherischen Position geführt. Diese wurde insbesondere in der Rechtfertigungslehre und der Charta Oecumenica sichtbar. Beide Texte sind jedoch katholischerseits nie offiziell rezipiert worden (im Sinne der Veröffentlichung in den Acta Apostolica Sedis.

Die Acta Apostolicae Sedis, abgekürzt AAS, sind die lateinischen Gesetzes- und Verordnungsblätter des Heiligen Stuhls. Begonnen wurden sie 1909 als Halbmonatsschrift, in der Nachfolge der älteren Acta Sanctae Sedis. Wenn nicht ausdrücklich etwas anderes gesagt wird oder die Natur der Sache es erfordert, treten die Verordnungen erst drei Monate nach ihrer Veröffentlichung in Kraft).

Keiner der Texte bietet eine lehrmäßige Übereinstimmung.

 

Gegenseitige Unkenntnis

Grundproblem ist aber das (oft gegenseitige) mangelnde Wissen über die unterschiedliche Definition in verschiedenen Konfessionen, häufig ein gewisses Desinteresse an der Ökumene in Zeiten, in denen auf die gegenseitige Lehrverurteilungen verzichtet wird und die zunehmende Suche nach Profilierung gerade in Zeiten sinkender Mitgliederzahlen. Unwissen kann zu Kommunikationsproblemen führen, aber ebenso auch zu einer übertriebenen Einschätzung von ökumenischer Annäherung.

Die interkonfessionelle/konfessionsverschiedene/konfessionsverbindende Ehe ist der Bereich, in dem die Ökumene im Alltag des Einzelnen konkret gelebt wird, aber auch die Spaltung der Christen schmerzhaft und persönlich erfahrbar werden kann.

 

Unterschied zwischen evangelischem Abendmahl und röm.-katholischer Eucharistie    Paul Josef Jakobius

Die erste Säule

Der Unterschied zwischen dem evangelisch-protestantischen Abendmahl und der katholisch heiligen Eucharistie ist fundamental und existentiell. Leider ist die Kenntnis um diese Unterschiedlichkeit bei vielen Katholiken verdunstet. Diese wachsende Unkenntnis des Unterschiedes zwischen Abendmahl und hl. Eucharistie nützt die falsche Ökumene, um das Standbild des "Tieres", den falschen Christus und die falsche Kirche zu etablieren. Katholiken, denen dieser entscheidende Unterschied nicht bewusst ist oder die das Abendmahl als gleichrangig gegenüber der hl. Eucharistie betrachten, sind in Gefahr, dem Standbild des "Tieres" zu folgen,

Das ist eine harte Aussage, aber die Wahrheit ist immer hart. Für die Wahrheit hat sich auch Jesus Christus kreuzigen lassen. Außerdem gibt es Befürworter, die das evangelische Abendmahl für glaubwürdiger als die hl. Eucharistie halten, weil sie nicht glauben können, dass Jesus wahrhaftig im größten Geheimnis der katholischen Kirche, in der hl. Eucharistie, gegenwärtig ist mit Leib, Seele und Gottheit. Sie sind eher der Meinung, dass das Abendmahl ein heiliges Andenken des Leibes und Blutes Jesu ist. Das lässt sich freilich leichter glauben. Da jedoch das Wissen um den Unterschied von Abendmahl und heiliger Eucharistie von schicksalhafter Bedeutung in allernächster Zukunft sein wird, sollte deshalb an dieser Stelle die Notwendigkeit der Unterscheidung verdeutlicht werden.


Abendmahl contra hl. Eucharistie

Die römisch-katholische Kirche zählt unter Hinweis auf die Heilige Schrift und die frühchristliche Tradition sieben Sakramente. Diese zentrale theologische Position der Kirche greift Martin Luther jedoch scharf an. Diese sieben katholischen Sakramente sind:

Taufe - Beichte - hl. Eucharistie - Firmung
- Ehe - Krankensalbung und Priesterweihe!

Fünf Sakramente der katholischen Kirche wie das Bußsakrament (die Ohrenbeichte), die Firmung, Ehe, Krankensalbung und vor allem die Priesterweihe verwirft Luther und schafft sie ab. Luther bestand nur auf zwei Sakramenten, der Taufe und dem Abendmahl.

Von den zwei Sakramenten Taufe und Abendmahl, die Luther von den sieben katholischen Sakramenten hat gelten lassen, ist jedoch nur die Taufe für die katholische Kirche akzeptabel. Luthers Sakrament des Abendmahls ist jedoch für die katholische Kirche ungültig, da ihr Verständnis dieses Sakramentes ein existentiell völlig anderes ist.

Die katholische Kirche sagt, dass nur die in der 2000jährigen Weihekette (der apostolischen Sukzession) stehenden, im Sakrament der Priesterweihe geweihten Bischöfe und Priester die Kraft haben, in der hl. Messe die Wesensverwandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu vollziehen zu können. Die Bischöfe und Priester stehen in dieser Weihekette der katholischen Kirche, die mit Jesus und den Aposteln beginnt. Die Apostel gaben die Weihe an ihre Nachfolger, die Bischöfe, weiter, die Bischöfe an die Priester. So entstand eine ununterbrochene Weihekette in der römisch-katholischen Kirche, die apostolische Sukzession.

Luther und die anderen Reformatoren, soweit sie katholische Priester waren wie Luther, konnten die Weihe ihren Nachfolgern, den protestantisch-evangelischen Pfarrern/ -innen nicht weitergeben, da sie selbst keine Bischöfe waren, die allein dazu berechtigt gewesen wären. Dies bedeutet, dass das Amtspriestertum der katholischen Kirche in den protestantisch-evangelischen Gemeinschaften unterbrochen bzw. ausgelöscht ist. Dies wiederum heißt, dass ihr Sakrament des Abendmahls aus katholischer Sicht deshalb ungültig ist.

So sind die heutigen Pfarrer/ -innen und Bischöfe/ -innen der reformierten protestantisch-evangelischen Gemeinschaften nach katholischer Lehre keine Priester und Bischöfe im Sinne der katholischen Kirche. Somit haben sie auch - nach katholischer Lehre - nicht die Wandlungskraft, das Brot und den Wein in den Leib und das Blut Christi zu verwandeln.

Dieser Lehre und diesem Selbstverständnis vom Sakrament der hl. Eucharistie in der katholischen Kirche begegnete Luther mit einer Gegenbehauptung. Er verwirft aufs schärfste die Wesensverwandlung des Brotes und Weines in den Leib und das Blut durch die in der apostolischen Sukzession stehenden katholischen Bischöfe und Priester und verkündet: der Glaube allein verleiht den Sakramenten der Kirche ihre Kraft, was für den Empfang des Abendmahles in der Praxis bedeutet: "Glaube, und du hast schon genossen!"

So lehnt Luther das Weihepriestertum ab und behauptet: "Alle Christen sind wahrhaft geistlichen Standes und unter ihnen ist kein Unterschied als der des Berufes ... "Zwischen Calvin und Luther entstand ein Streit. Calvin hält Brot und Wein im Abendmahl, im Gegensatz zu Luther, nur für ein Symbol.

                        

Die katholische Kirche sagt, dass nach der Wesensverwandlung durch den Priester der Leib und das Blut Jesu solange wahrhaftig gegenwärtig sind, wie die Substanz des Brotes und Weines vorhanden sind. So kommt es, dass in jeder römisch-katholischen Kirche im Tabernakel, in den konsekrierten Hostien, Jesus verborgen und verhüllt gegenwärtig ist.

Luther hält dagegen und behauptet, dass Jesus in den Gestalten von Brot und Wein nur im Augenblick des Abendmahlempfanges gegenwärtig sei und danach sei das Brot nur noch Brot und Wein nur noch Wein. Deshalb findet man in evangelischen Kirchen auch keinen Tabernakel. Dass sich Luther und seine Anhänger auch in dieser Richtung geirrt haben, beweisen die zahlreichen Hostienwunder der katholischen Kirche. (Siehe dazu) Auch für die ungläubigen Thomasse der christlichen Geschichte gibt, wie zahlreiche außergewöhnliche Ereignisse zeigen, Gott Zeichen und Wunder.
 

Luther schafft das Heilige Messopfer ab

Wenn man noch sagen könnte, das es keinen Beweis für die Wahrheit der Wesensverwandlung, der hl. Eucharistie, gegenüber der theologischen Auffassung von Luther und seinen Anhängern bezüglich des Abendmahles gibt (obwohl die Hostienwunder wissenschaftlich bezeugt sind), so gibt es auch einen biblischen Beweis, dass ihre Auffassung des Opfergedankens falsch ist.

Für die römisch-katholische Kirche ist das Heilige Messopfer das unblutige Kreuzesopfer Christi, die reine Opfergabe, die Gott auf allen Altären der Welt dargebracht wird, vom Aufgang bis zum Untergang der Sonne. Das Heilige Messopfer erneuert und macht jenes gegenwärtig, das von Jesus auf Kalvaria vollzogen worden ist. Im heiligen Messopfer werden das Brot und der Wein wahrhaftig in den Leib und das Blut Christi verwandelt. Es ist ein Mysterium tremendum, ein erschütterndes Geheimnis...

Im Alten Testament hat man Gott zur Ehre Tiere zum Opfer dargebracht. Das Opfer des Neuen Bundes ist das unblutige Kreuzesopfer Christi. Was das heilige Messopfer-Feiern im tiefsten Geschehen bedeutet, hat P. Pio, der stigmatisierte Kapuziner, in einzigartiger Weise gezeigt.

Das Heilige Messopfer ist das immerwährende Opfer des Neuen Bundes, die unblutige Erneuerung des Kreuzesopfers. Die katholische Kirche feiert das hl. Messopfer seit den Zeiten der Apostel (Anm.: bis Luther und seine Anhänger kamen). In jedem hl. Messopfer werden die Früchte des Kreuzesopfers als die Erlösungsgnaden den Mitfeiernden zuteil. So wie die Tieropferungen im Alten Bund nie aufhörten und Gott zur Ehre immer wieder dargebracht wurden, so kann das Opfer des Neuen Bundes auch nicht beendet oder durch ein Symbol ersetzt werden.

Jesus warnt ausdrücklich vor dem unheilvollen Gräuel am heiligen Ort, den der Prophet Daniel schon vorausgesagt hat (Mt. 24, 15). Dieser unheilvolle Gräuel sind die bekannten Aussagen, "dass am Ende der Zeit (Dan. 9, 27; 11,31) ein verächtlicher, aber mächtiger König mit seinen Streitkräften das Heiligtum auf der Burg entweihen und das tägliche Opfer abschaffen wird."

Luthers Ablehnung und Verurteilung des hl. Messopfers begründete er mit der Aussage im Hebräerbrief (9, 27 - 28) vom einmaligen Opfer, wo es heißt: "Und wie es dem Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, worauf dann das Gericht folgt, so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert, um die Sünden vieler hinweg zunehmen, beim zweiten Mal wird er nicht wegen der Sünden erscheinen, sondern um die zu retten, die ihn erwarten."

Luthers Buchstabenauslegung der Heiligen Schrift ließ ihn auch in dieser existentiellen biblischen Aussage in die Irre gehen. Da für den deutschen Reformator die (unblutige) Vergegenwärtigung des täglichen Kreuzesopfers Christi nicht akzeptabel war, interpretierte er das Sakrament als Erinnerung an das letzte Abendmahl Jesu, in der Nacht vor seinem Tod.

Wenn einer der wenigen deutschen Bischöfe in einem öffentlichen Vortrag das evangelische Abendmahl als "das Brot des Irrtums" bezeichnet, so sagt das alles.

Aus diesem Blickwinkel gesehen könnten die Katholiken die Warnung von Papst Johannes Paul II. vor dem Empfang des gemeinsamen Abendmahles beim ersten Ökumenischen Kirchentag in Berlin auch besser verstehen.
 

Die Verirrung des Martin Luther

Eine der großen und gerühmten Taten Luthers ist seine Bibelübersetzung in die deutsche Sprache. Es gab zwei Säulen, auf die die Protestanten ihren Aufstand gegen die römisch-katholische Kirche stützten. Die erste Säule heißt: "Sola fide", die zweite "Sola scriptura".

Ich möchte mich jetzt nur kurz auf "Sola scriptura" beschränken, da es sonst die Thematik weit übersteigen würde. Mit "Sola scriptura" wird ausgesagt, dass die einzige Autorität des Glaubens die Bibel ist, also kein Papst, keine kirchliche Überlieferung und keine Tradition plus Bibel, wie es die katholische Kirche lehrt.

Die Ironie des protestantischen "Sola scriptura" jedoch ist die, dass man die Heilige Schrift als einzige Autorität anerkennt, gleichzeitig jedoch der Bibel widerspricht, denn nirgendwo lehrt die Bibel, dass die Schrift allein die einzige Autorität sei. Tatsächlich bestätigt die Heilige Schrift die katholische Auffassung, dass das autoritative Wort Gottes in der Kirche zu finden ist: in ihrer Tradition (2. Thess. 2, 15; 3, 6) und in ihrer Predigt und Lehre (1. Petr. 1,25; 2. Petr. 1,20 - 21; Mt. 18, 17).

Martin Luther und seine Anhänger haben nicht nur bei Sola fide und Sola scriptura den Aussagen der Schrift widersprochen, sondern hatten auch die Bedeutung des Gräuels der Verwüstung und des täglichen Messopfers auf tragische Weise nicht erkannt, obwohl Luther die Bibel übersetzt hat. Ist Luther kein Licht aufgegangen, als er den höchst bedeutungsvollen Satz Jesu in Mt. 24, 15 (Mk. 13, 14) übersetzte, wo Jesus warnte: "Wenn ihr nun sehen werdet den unheilvollen Gräuel der Verwüstung an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel: "Wer das liest, der merke auf"? (Dan. 9,27; 11,31).

Jesus warnt vor einem unheilvollen Gräuel der Verwüstung an der heiligen Stätte, den der Prophet Daniel schon für das Ende der Zeit voraussagte. Daniel schildert diesen Gräuel am Ende der Zeit (Dan. 9, 27; 11, 31), und Luther hat auch das übersetzt wie folgt: "Er stellt Streitkräfte auf, die das Heiligtum auf der Burg entweihen, das tägliche Opfer abschaffen und den unheilvollen Gräuel aufstellen ... " (Dan. 11, 31).

Daniel berichtet, dass ein verächtlicher König am Ende der Zeit drei höchst bedeutende Handlungen begehen wird. Er wird mit seinen Streitkräften das Heiligtum auf der Burg entweihen, das tägliche Opfer abschaffen und den unheilvollen Gräuel (bei Luther Gräuelbild) aufstellen. Das Heiligtum auf der Burg entweihen bedeutet, das Allerheiligste Altarsakrament in allen römisch­katholischen Kirchen weltweit zu entweihen und zu entfernen. Das tägliche Opfer abschaffen bedeutet, das tägliche Messopfer der katholischen Kirche abzuschaffen, das auch Martin Luther nach seiner Priesterweihe noch gefeiert hat und das er letztendlich abgeschafft und als Götzendienst bezeichnet hat. Und letztendlich wird der Antichrist ein Gräuel (-bild; Standbild) aufstellen.

Das tägliche (Tier-) Opfer wurde schon einmal im Alten Bund abgeschafft und ist ein prophetischer Hinweis Daniels auf die Entweihung des Jerusalemer Tempels durch den heidnischen König Antiochus IV. Epiphanes, der 168 v. Chr. dort einen heidnischen Kult einrichten ließ. Das Gräuelbild war entweder ein Götterbild oder ein Standbild des griechischen Gottes Zeus oder wahrscheinlicher ein kleiner Altaraufsatz, der auf den großen Brandopferaltar gestellt wurde wie in 1. Makk. 1, 45; 1, 54; 6, 7 geschildert.

Das Gräuelbild, das am Ende unserer Zeit am heiligen Ort aufgestellt wird, wird ein Standbild des Antichristen sein anstelle des Tabernakels, in dem das Allerheiligste Altarsakrament bis jetzt aufbewahrt wird.

So sagte ja auch Paulus voraus: "Denn zuerst muss der Abfall von Gott kommen und der Mensch der Gesetzwidrigkeit erscheinen, der Sohn des Verderbens, der Widersacher, der sich über alles, was Gott oder Heiligtum heißt, so sehr erhebt, dass er sich sogar in den Tempel Gottes setzt und sich als Gott ausgibt" (2. Thess. 2, 2 - 4).

 

 

Das Standbild

 

Wie könnte das Standbild, der Gräuel der Verwüstung, der kommenden falschen Ökumene und ihrer falschen Kirche und des falschen Christus durch den Zusammenschluss aller christlicher Konfessionen, unter ihnen die römisch-katholische Kirche (der die meisten der Katholiken folgen), aussehen?

  =   Globus Freedom =  Freiheit United     = Vereinigte

Peace

  =   Frieden Love        =  Liebe Christian = Christliche
      Churches = Kirchen

 

Der Altar der römisch-katholischen Kirche

Jesus ist wahrhaftig gegenwärtig!



enthält das Allerheiligste

Altarsakrament: konsekrierte Hostien, die im täglichen Messopfer durch den Amtspriester in den Leib Christi verwandelt werden.

Das Ewige Licht, als Zeichen für die Gegenwart Christi.

 

 

Das konsekrierte Brot und der Wein sind Leib und Blut Christi,
solange die Substanz der Hostie und des Weines vorhanden ist.

 

Der Altar der lutherisch-evangelisch/
protestantischen Kirchen (!)

Luther schaffte das tägliche Opfer ab. Abschaffung — Sakrament der Priesterweihe, keine Wesensverwandlung des Brotes und Weines in den Leib und das Blut Jesu Christi durch den protestantischen Pfarrer/-in.
Somit war für Luther auch der Tabernakel, in dem das Allerheiligste Altarsakrament, die konsekrierten Hostien, aufbewahrt sind und das Ewige Licht als Kennzeichen für die Gegenwart Christi im Tabernakel, überflüssig und wurden beseitigt.
 

Evangelisch-protestantischer
Altar mit Kreuz

Luther: der Glaube allein verleiht den Sakramenten die Kraft. Das Brot und der Wein sind nur solange Leib und Blut Christi für Luther, solange das Abendmahl empfangen wird. Die übrigen Hostien nach dem Abendmahlempfang sind nach Luther nur noch Brot und Wein. Deshalb gibt es in den evangelischen Kirchen keinen Tabernakel und kein Ewiges Licht.
     

 

 Das Standbild

Der Altar der ökumenisch falschen Kirche
und des falschen Christus

(Mt. K. 24, 15):
„Wenn ihr dann am heiligen Ort den unheilvollen Gräuel stehen seht, der durch den Propheten Daniel vorhergesagt worden ist


"der Leser begreife"

Die falsche ökumenische Kirche = kein Tabernakel, kein tägliches Opfer, kein Allerheiligstes Sakrament, kein Ewiges Licht (wie in den evangelisch-protestantischen Kirchen schon vor fast 500 Jahren geschehen).

(Dan. 11, 32):
„Er verführte mit seinen glatten
Worten die Menschen dazu, vom Bund abzufallen ..."

(Dan. 11, 30):
„Nun wendet er seine Wut gegen den heiligen Bund und handelt entsprechend. Dann kehrt er heim und erkennt jene an, die den heiligen Bund verlassen ..."

  Altar mit Standbild der neuen Weltreligion der falschen Kirche und des falschen Christus.

(Offb. 13, 15):
„Es wurde ihm Macht gegeben, dem Standbild des Tieres Lebensgeist zu verleihen, so dass es auch sprechen konnte, und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Standbild des Tieres nicht anbeteten."

In dieser falschen Kirche, dem Standbild des „Tieres", wird das ,protestantisch-evangelische Abendmahl empfangen, das das schon in der Reformation abgeschaffte tägliche Messopfer ist. Die Mitglieder dieser falschen Kirche werden das Kennzeichen 666 annehmen.

Der einzig gravierende Unterschied zwischen dem Abendmahl Luthers und dem Standbild des „Tieres", der falschen .Ökumene, ist, dass die Reformatoren nur einen Teil des Christentums von der' römisch-katholischen Kirche abgespalten haben. Das Standbild hingegen werden alle anbeten müssen.

 

Luther, die katholische Kirche
und das Evangelium

Jesus sagt (Joh. 15,26; 16, 13): "Wenn aber der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, dann wird er Zeugnis für mich ablegen ... " "Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen ... "

Luther wies den Hl. Geist jedoch ab, als er Gott bat: "Herr, verschone mich mit Visionen (des Hl. Geistes), denn ich habe an der Schrift genug."

Die Bibel will er selbst auslegen, so wie es ihm, seinem Bewusstsein und seiner Erkenntnis genehm ist. Er will die Bibel so auslegen, wie er sie versteht und für richtig hält. Dagegen sagt das Evangelium: "Bedenkt dabei vor allem dies: keine Weissagung der Schrift darf eigenmächtig ausgelegt werden; denn niemals wurde eine Weissagung ausgesprochen, weil ein Mensch es wollte, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben Menschen im Auftrag Gottes geredet" (2. Petr. 1, 20 - 21).

Heute sagt man sehr oft und gerne, dass Luther die Kirche nicht spalten, sondern nur reformieren wollte. Diese Ansicht kann in keinem Fall akzeptiert werden. Die gesamte Lehre und Theologie Luthers ist in ihrem ganzen Ausmaß gegen die Lehre der katholischen Kirche gerichtet und musste automatisch zur Spaltung führen. So sagt der Apostel Judas: "Diese sind es, die Spaltungen hervorrufen, niedrig Gesinnte, die den Geist nicht haben ... c c (Jud. 19) und Petrus berichtet: "Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volke, wie auch unter euch sein werden falsche Lehrer, die verderbliche Irrlehren einführen und verleugnen den Herrn, der sie erkauft hat; die werden über sich selbst herbeiführen ein schnelles Verderben. Und viele werden ihnen folgen in ihren Ausschweifungen; um ihretwillen wird der Weg der Wahrheit verlästert werden. Und aus Habsucht werden sie euch mit erdichteten Worten zu gewinnen suchen. Das Gericht über sie bereitet sich seit langem vor, und ihr Verderben schläft nicht ... "
(2. Petr, 2, 1 - 3).

Ohne die Visionen Gottes, ohne den Beistand des Heiligen Geistes ist die Heilige Schrift nicht in ihren wahren Zusammenhängen zu erkennen. Wer sie rational, das heißt nach dem Buchstaben deutet, muss in der Verirrung landen. So auch Luther, der die (eventuellen) Visionen Gottes ablehnt, um die Schrift nach eigenem Ermessen auszulegen. So schreibt auch Paulus: "Doch sind wir dazu nicht von uns aus fähig, als ob wir uns selbst etwas zuschreiben könnten; unsere Befähigung stammt vielmehr von Gott. Er hat uns fähig gemacht, Diener des Neuen Bundes zu sein, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig" (2. Kor. 3, 5 - 6).

Aber die Abspaltungen von der katholischen Kirche durch die Reformation im 16.Jahrhundert und die noch auf uns zukommende sah schon Johannes voraus, als er sagte: "Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns. Denn wenn sie von uns gewesen wären, so wären sie ja bei uns geblieben; aber es sollte offenbar werden, dass sie nicht alle von uns sind" (1. Joh. 2, 19).

Jesus bittet seinen Vater: "Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir" (Joh. 17,11).

Luther jedoch spaltet die Christenheit, seine Lehre ist die reine Anarchie. Sein Lehrsatz lautet:

"Wer aus der Taufe gekrochen, ist Pfarrer, Bischof und Papst zugleich." Die Folge seiner Lehre sind hunderte neuer christlicher Gemeinschaften und Sekten auf der ganzen Welt.

 

Luthers Theologie

Die zwei großen Schlachtrufe der Reformation hießen:

"Sola fide" und "Sola scriptura".

Die Spaltung der Protestanten in der Reformationszeit basierte hauptsächlich auf diesen beiden Grundsätzen.

1.) Sola fide - d.h. wir sind (vor Gott) gerechtfertigt durch den Glauben allein!

2.) Sola scriptura - d.h. die einzige Autorität ist die Schrift, die Bibel allein, aber kein Papst, Konzilien und keine Überlieferung der römisch-katholischen Kirche!

Die katholische Kirche lehrt im Gegensatz zu "Sola fide": "Die Rechtfertigung geschieht durch den Glauben und durch gute Werke!" Und im Gegensatz zum protestantischen "Sola scriptura" sagt die römisch-katholische Kirche: "Das Fundament der Kirche sind eben der Papst, die Konzilien, die Tradition und Überlieferung plus die Schrift!"

Die Lehre, dass die Rechtfertigung des Menschen ohne sein Zutun geschehe, d.h. ohne gute Werke, sondern nur durch seinen Glauben allein, wird zum Herzstück Lutherischer Theologie und der gesamten Reformation. Luther, aber auch Johannes Calvin bestand darauf, dass die römisch-katholische Kirche mit dem protestantischen Grundsatz des Sola fide steht oder fällt. Weil sie von Sola fide überzeugt waren, ist für sie die katholische Kirche gefallen.

Allerdings hat Luther nicht die Verrichtung guter Werke durch die Gläubigen abgelehnt, sondern nur deren Wirksamkeit für das ewige Heil. Die echten guten Werke der Nächstenliebe machen nicht gerecht, aber sie gehen aus dem Glauben hervor.

Die betreffende Stelle im Paulinischen Römerbrief Vers. 3, 28 übersetzte Luther, als er die Bibel ins Deutsche übersetzte, wie folgt: "So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben."

Um "Sola fide" zu bekräftigen, dass nur Glaube gerecht macht ohne die Werke, hatte Luther, und das ist überprüfbar, das Wort "allein" von sich aus hinzugefügt. Im Grunde genommen hat er damit "Bibel- und Urkundenfälschung" begangen, denn Paulus hat das Wort "allein" nicht benützt, weil er die Notwendigkeiten der guten Werke überhaupt nicht bestritten, sondern ebenfalls als notwendig für das Heil des Menschen bezeugt hat.

Das Wort "allein" durch den Glauben (in Röm. 3, 28) ist auch heute noch in der Lutherischen Bibel der evangelischen Kirche so zu lesen.

In der Einheitsübersetzung der katholischen und evangelischen Kirchen in Deutschland ist das Wort "allein" nicht mehr zu finden, mit Einverständnis der evangelischen Kirchen.

Luther, der der Heiligen Schrift mehr gehorchen wollte als der römisch-katholischen Kirche, ignorierte aber wesentliche Aussagen der Schrift, die gegen das protestantische Sola-fide-Prinzip ("nur der Glaube allein macht gerecht") sprechen. Luther ignoriert einfach die Schriftaussagen, die eindeutig für das Bekenntnis der katholischen Kirche sprechen, dass die Rechtfertigung durch den Glauben und die guten Werke geschieht.

Der hl. Paulus sagt: "Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts" (I. Kor. 13, 2).

Der hl. Jakobus sagt in seinem Brief ausdrücklich: "So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat" (Jak. 2, 17). Diese Aussage des hl. Jakobus bezeichnet Luther (selbstherrlich) als "eine recht stroherne Epistel". Das Sola-fide­Prinzip, dass "nur der Glaube allein gerecht macht" ohne Werke, spricht fundamental gegen das Evangelium.

 

Die wahre Bedeutung der Rechtfertigungslehre

Wie also ist die Aussage von Paulus (in Röm. 3, 28) zu verstehen, wenn er dort sagt (in der Einheitsübersetzung ohne das Wort "allein"): "Denn wir sind der Überzeugung, dass der Mensch gerecht wird durch Glauben, unabhängig von Werken des Gesetzes." Wie ist das zu verstehen?

Auf den ersten Blick scheint es so, als ob Paulus sagte, dass der Mensch durch den Glauben gerecht ist, unabhängig von den Werken des Gesetzes. In den weiteren Aussagen der Schrift wird aber durch die Apostel und das Evangelium deutlich gemacht, wie vorhin schon beschrieben, dass auch gute Werke notwendig sind, um gerecht zu werden.

Paulus gibt zum Beispiel (in Eph. 2, 8 - 10) die Antwort darauf, was er (in Röm. 3, 28) über die Rechtfertigung des Menschen gesagt hat. In Eph. 2, 8 - 10 sagt Paulus: "Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft - Gott hat es geschenkt -, nicht aufgrund eurer Werke, damit keiner sich rühmen kann. Seine Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus dazu geschaffen, in unserem Leben die guten Werke zu tun, die Gott für uns im Voraus bereitet hat."

Hier verdeutlicht Paulus, wie die Rechtfertigung des Menschen wirklich zu verstehen ist. Diese Aussage verdeutlicht, dass der Glaube ein Geschenk von Gott ist, nicht aufgrund unserer Werke, damit sich keiner rühmen kann, sondern dass der Glaube uns dazu befähigt, die guten Werke (die notwendig sind) zu tun, die Gott für uns im Voraus bereitet hat.

Der Glaube ist also beides: ein Geschenk Gottes und unsere Antwort auf diese Gnade, die guten Werke. Hier zeigt sich, dass die katholische Kirche recht hat, in ihrer Rechtfertigungslehre, dass es für das Heil des Menschen notwendig ist, Glauben zu haben und gute Werke. Das protestantische Sola-fide-Prinzip ist unbiblisch. Der hl. Paulus lehrt an keiner Stelle, dass wir gerechtfertigt sind allein aufgrund des Glaubens.

 

Sola scriptura

Der andere Schlachtruf der Reformation hieß "Sola scriptura". Sola scriptura bedeutet: nur die Bibel ist einzige Autorität für die Glaubenswahrheit.

Luther hat die Aussage Jesu: "Du bist Petrus, der Fels, auf den ich meine Kirche baue ... " (Mt. 16, 18 - 19) ja so ausgelegt, dass diese Worte nur auf Petrus beschränkt wären und nicht auf die Nachfolger im Petrusamt, die Päpste. Für ihn zählten keine Konzilien der Kirche, keine Tradition und keine Überlieferung und Kirche. Die katholische Kirche war für ihn ein Werk von Menschenhand und daher ohne jegliche Autorität und fehlgeleitet in ihrer Lehre.

Für Luther war der Papst der Antichrist und die Kirche ein Werk von Menschenhand, und er war ja der Meinung, dass die Worte Jesu nur an Simon gerichtet waren: "Du bist Petrus, der Fels, auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen ... " (Mt. 16, 18).

Diese Thematik wurde ja schon auf den vorherigen Seiten besprochen - und damit für jeden logisch denkenden Menschen einleuchtend - nicht nur auf Petrus alleine gemünzt, sondern auf die Kirche in ihrem Lauf durch die Zeit, auf alle Nachfolger Petri, die Päpste und Bischöfe bis zum Ende der Zeit.

 

Die Bibel

Neben den 27 Büchern des Neuen Testamentes gab es viele andere Bücher, die man für inspiriert hielt, wie den Hirten Hermas, die Acta Pauli oder den Barnabasbrief. Da waren die apokryphen Evangelien, die größtenteils ein oder zwei Jahrhunderte nach den vier Evangelien verfasst wurden, wie etwa die sogenannten Evangelien nach Thomas, nach Philippus, das Petrusevangelium usw., die alle verworfen wurden, weil sie auch teilweise dem Kern des Evangeliums und der Lehre Jesu widersprachen. Über die Apokryphen zu reden ist jetzt nicht die Aufgabe, weil es die Thematik sprengen würde.

In den ersten drei Jahrhunderten mussten die Kirche und ihre Mitglieder, die jungen christlichen Gemeinden, viele blutige Verfolgungen ertragen. Sie mussten sich gegen mächtige Feinde behaupten, die römische Staatsmacht, gegen die Tataren usw. Sie mussten sich einer Flut von Irrlehren, z.B. des Arianismus, der Gnostiker und vieler anderer Sekten zur Wehr setzen, um den Glauben bis zur heutigen Zeit zu bewahren.

Da die Protestanten die Päpste und die Konzilien für fehlbar halten und ablehnen, wieso konnte dann der Papst und die Konzilien von Hippo und Karthago die Auswahl der 27 Bücher des Neuen Testamentes bestimmen, die auch von Protestanten für das Wort Gottes gehalten werden? Außerdem, wenn Gott die vier Evangelisten inspirierte, das unfehlbare Wort Gottes niederzuschreiben, und die zwei Konzilien von Hippo und Karthago, die 27 Bücher des Neuen Testamentes als das wahre Wort Gottes im Einvernehmen mit dem Papst zu bestimmen, ist es dann nicht nur logisch, dass er es auch mit den Nachfolgern, den Päpsten und Konzilien genauso gemacht hat, weil er ja die Anarchie des Protestantismus, der ganzen Sektenbildungen und den gesamten Umfang des großen Durcheinanders ihrer eigensinnigen Schriftauslegung vorhersah?

So ist es für M. Luther bezeichnend, dass seine Auffassung von Sola fide ("nur der Glaube allein macht gerecht ohne die Werke"), die im Gegensatz der weiteren Aussagen des hl. Paulus und des Evangeliums steht (die darauf bestehen, dass Glaube und Werke notwendig zum Heil sind), den Jakobusbrief (Jak. 2, 26), in dem der Apostel klar und unmissverständlich aussagt, dass "der Glaube ohne Werke tot ist", als einen apokryphen Brief abwertet und meint, er müsste aus dem Kanon des Neuen Testamentes entfernt werden. Übrigens, der gleichen Meinung war er über einige andere Schriften des Neuen Testamentes auch.

Luthers Ablehnung der Lehre der katholischen Kirche und sein Ruf Sola scriptura, nur die Bibel ist alleinige Autorität, entpuppen sich ebenfalls als unbiblisch.

 

Papst, Kirche, Überlieferung und Tradition

Luther lehnte den Papst und die Kirche als ein Werk von Menschen ab und genauso lehnte er auch die Überlieferung und die Tradition ab. Wie gesagt, für ihn war die einzige Autorität die Bibel - Sola scriptura.

Die Bibel ist keinesfalls die einzige Autorität, denn die Heilige Schrift bestätigt die Lehre der katholischen Kirche, dass es die Schrift plus Kirche, Tradition und Überlieferung ist. Die Schrift bringt es ganz klar und unmissverständlich zum Ausdruck. Die Wahrheit ist in der Kirche zu finden.

Paulus schreibt an Timotheus: "Falls ich aber länger ausbleibe, sollst du wissen, wie man sich im Hauswesen Gottes verhalten muss, d.h. in der Kirche des lebendigen Gottes, die die Säule und das Fundament der Wahrheit ist" (1. Tim. 3, 15).

Die Bibel sagt uns an vielen Stellen, dass das autoritative Wort Gottes in der Kirche zu finden ist: in ihrer Tradition, Predigt und Lehre wie folgt:

"Seid also standhaft, Brüder, und haltet an den Überlieferungen fest, in denen wir euch unterwiesen haben, sei es mündlich, sei es durch einen Brief' (2. Thess. 2, 15 + 3, 6).

"Aber des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit. Das ist aber das Wort, welches unter euch verkündigt ist" (1. Petr. 1, 25).

Die Kirche ist kein Werk von Menschenhand, wie Luther behauptete, sondern wie Paulus eindrucksvoll bestätigt, ist sie die Kirche des lebendigen Gottes, sie ist die Säule und das Fundament der Wahrheit. Sie lebt auch aus der Tradition und Überlieferung. Die Autorität des Glaubens ist nicht Sola scriptura, sondern Bibel und katholische Kirche.

Im Übrigen sagte Luther einige Jahre vor seinem Tod, dass es den Papst bald nicht mehr geben würde. Wie wir wissen, hat er sich auch darin gewaltig getäuscht.

Luther lehnt die Lehre der katholischen Kirche von der Verwandlung des Brotes und Weines in den Leib und das Blut Jesu Christi während des hl. Messopfers durch den geweihten, in der apostolischen Sukzession stehenden Amtspriester scharf ab und behauptet: "Empfange, und du hast schon genossen"; für ihn sind das Brot und der Wein im Moment des Empfanges der Leib und das Blut Jesu. Nach dem Empfang sind das übriggebliebene Brot und der Wein nicht mehr der Leib und das Blut Jesu (deshalb kommt es vor, dass das Brot und der Wein nach dem Abendmahl nicht ehrfürchtig behandelt werden).

Dass aber durch den katholischen Priester das verwandelte Brot und der verwandelte Wein auch danach noch der Leib und das Blut Jesu sind, beweisen die vielen, allen voran auch das wissenschaftlich untersuchte Hostienwunder von Lanciano. (Link) Noch heute, nach über 1000 Jahren, sind die damals durch einen Priester verwandelte Hostie und der Wein, die sich während der hl. Messe in Fleisch und Blut verwandelten, in ihrer Substanz völlig vorhanden. So kann heute sogar wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass die Theologie des Martin Luther (und Anhänger) erdichtete Theorie ist, die um jeden Preis anders sein wollte als die Lehre der katholischen Kirche.

Mit den vielen Hostienwundern innerhalb der katholischen Kirche hat der Herr (wie auch in Lourdes) den ungläubigen Thomassen der christlichen Geschichte Zeichen hinterlassen, die Glaubensprothesen sein können für solche, die es brauchen und daran interessiert sind.

Natürlich gibt es keine Hostienwunder in den evangelisch-protestantischen Glaubensgemeinschaften, da es auch niemanden gibt, der die Kraft hat, das Brot und den Wein in den Leib und das Blut Jesu zu verwandeln wegen der fehlenden Sukzession. So kann das evangelische Abendmahl bestenfalls nur ein Symbol, eine Erinnerung sein, was im letzten Abendmahl seinerzeit geschehen ist.

Die logische Folge von Luthers Bibelauslegung und Theorie gipfelte in seiner Einschätzung und Verirrung bezüglich des täglichen Opfers. Die Buchstabenauslegung des Evangeliums verleitete Luther dazu, die Aussage im Hebräerbrief 9, 27 - 28 wörtlich zu nehmen, wo es heißt: "Und wie es dem Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, worauf dann das Gericht folgt, so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert ... "

Luther folgerte daraus, dass die Rede vom Messopfer ein Gräuel und "vermaledeite Abgötterei" sei und schaffte das tägliche Messopfer ab. Dabei beging er selbst den Gräuel der Verwüstung, den der Antichrist am Ende der Zeit begehen und vollenden wird, wenn er das tägliche Messopfer der katholischen Kirche in seiner Herrschaft über die Welt global abschaffen und unter blutigster Verfolgung verbieten wird.

Das evangelisch-protestantische Abendmahl ist das bereits vor etwa 500 Jahren abgeschaffte tägliche Opfer. Es ist der in der Reformation schon vorausbegangene Gräuel der Verwüstung.

Nicht ohne Grund hat Papst Johannes Paul Il. im Jahr 2003 die Enzyklika der Eucharistie veröffentlicht. Und nicht ohne Grund noch rechtzeitig vor dem ersten Ökumenischen Kirchentag in Berlin. Wenn es stimmt, dass eine Umfrage laut Spiegel ergeben hat, dass 88 Prozent der Katholiken ein gemeinsames Abendmahl mit den evangelischen Mitchristen befürworten, dann kann man ersehen, was die Stunde geschlagen hat.

Aus diesem Wissen heraus sollten die Forderungen nach dem gemeinsamen Abendmahl von jenen, die diese Forderungen unentwegt und bei jeder Gelegenheit öffentlich kundtun, in einem anderen Licht gesehen werden.

"Deshalb ist das Gebot der Stunde vor allem die Förderung eines, geistlichen Gemeinschaft, unter dem John Henry Newman besonders .die Erbauung und Stärkung der Katholiken' versteht" (Leo Kardinal Scheffczyk, "Entschiedener Glaube - befreiende Wahrheit", S. 174).

 

Die deutsche Ökumene

Deutschland, das Mutterland der Reformation, war der große Motor der Kirchenspaltung im 16. Jahrhundert, aus der hunderte neuer christlicher Glaubensgemeinschaften und Sekten entstanden, die von Rom - Papst und Lehramt-getrennte eigene Glaubensvorstellungen praktizieren. Die Situation der Christen in Deutschland ist im Vergleich zu anderen christlichen Nationen einmalig.

 

Unmittelbare Folgen der Reformation


Die Reformation entlässt ihre Kinder

 


Jan van Leyden


(Münster)
* Christlicher Kommunismus
* Polygamie
(Jan van Leyden, 
 Jan Matthyss, 
 Bernd Krechting, 
 Bernd Knipperdolling)


Thomas Müntzer

  • Bauernkriege


"Wider die mörderischen und räuberischen Rotten der Bauern"

  • Bildersturm
  • Klosterflucht


Die Reformation 
läuft aus dem 
Ruder

  • Aufstand der Bergarbeiter von Mansfeld


(Thomas Müntzer / Hinrichtung in Frankenhausen)

  •  

 

 

 


(Zürich)
(Erfolgloser Einigungsversuch mit Luther in Marburg (1528))


 
 
 


(Genf)
* Strenge Kirchenordnung
* Überwachung des 
  bürgerlichen Lebens
  Prädestinationslehre
* Wirtschaftlicher Erfolg als 
  äußeres Merkmal der 
  Gnadenwahl
* Folge: Ausbildung der 
  Tugenden Fleiß und
  Arbeitsamkeit

 

 

In Fankreich 
"
Hugenotten"

In England 
"
Puritaner"

In Schottland 
"Presbytherianer"

 

             

 

Reformation
Die Entstehung der Vielfalt
(Protestantische)
Denominationen

ZEIT VOR DER REFORMATION

 

 

Urchristentum 1. - 2. Jahrh.

Deutsche Reformierte Kirche
ca. 1540

Swedenborgianer 1787
Emanuel Swedenborg

Katholizismus ca. 2. Jahrh.

Ungarische Reformierte Kirche
ca. 1550

Protestantische 1789
Episkopalkirche

Gnostiker ca. 20

Hugenotten 
(Französiche Kalvinisten)

19. JAHRHUNDERT

Koptische Kirche 452

Presbyterianer
Schottische Kalvinistenca. 1560
John Knox

Disciples of Christ 1811
(Jünger Christi) Thomas Campbell

Ostkirchen 1054

Kongregationalismus 1560
Puritaner
(Englische Kalvinisten)

Katholisch apostolische 1832
Gemeinde Edward Irving

Waldenser 1173
Petrus Waldes

Holländische Reformierte 
Kirche ca. 1570

Oxfordbewegung 1833
John Henry Newmann

Lollarden ca. 1379
John Wycliff

17. JAHRHUNDERT

Zeugen Jehovas 1879
Cartes Taze Russel

Hussiten1415
Jan Hus

Baptisten ca. 1606
John Smyth

Christian Science 1879
Mary Baker Eddy

16. JAHRHUNDERT / NACHREFORMATIONSZEIT

Quäker ca. 1647
George Fox

Pfingstbewegung 1886

Luthertum 1517
Martin Luther

Amische ca. 1690
Jakob Ammann

 

Wiedertäufer 1521

18. JAHRHUNDERT

 

Skandinavische Lutherische Christen 1523

Herrnhuter Brüdergemeinde ca. 1722
Nikol. Ludwig Graf von Zinzendorf

 

Zwinglianer
Ulrich Zwingli

Methodisten 1739
John Wesley

 

Anglikanische Kirche 1534

Shaker 1776
Ann Lee

 

Mennoniten ca. 1536
Menno Simons

Unitarier 1785

 

Kalvinismus 1536
Johannes Calvin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: http://www.kerber-net.de/religion/reformation/oekumen2.htm

Im Jahr der Volkszählung 1987 lebten in Deutschland 25,5 Mio. evangelische Christen und 26, 2 Mio. katholische Christen. Das ergibt quasi eine 1 zu 1 Situation.

Die Vermischung der Konfessionen durch Heirat zwischen katholischen und evangelischen Partnern hat in den letzten vierzig Jahren ungemein zugenommen, was auch eine gewisse besondere Annäherung der Konfessionen bedeutet und durch den heutigen Toleranz- und Gleichheitsgedanken noch gefördert wurde. Natürlich spielt schon aus diesem Grunde die Ökumene eine größere Rolle als irgendwo sonst auf der Welt.

Deutschland war der Motor der Kirchenspaltung im 16. Jahrhundert und wird auch mit größter Wahrscheinlichkeit der Motor für die letzte große Spaltung sein, die Abspaltung der (meisten) Katholiken von Rom, Papst und Lehramt.

In Deutschland ist die Vorbereitung für die auf den vorherigen Seiten beschriebene "falsche Kirche" und den "falschen Christus" schon sehr weit fortgeschritten. Begünstigend für diese Entwicklung wirkt sich aus, dass die heutige Generation der deutschen Katholiken in großer Zahl ihre eigenen Glaubens- und Grundwahrheiten nicht mehr kennt.

So führt dieser Umstand auch dazu, dass bei einer Umfrage, die das Magazin "Der Spiegel" vor dem ersten Ökumenischen Kirchentag 2003 ausführte, angeblich 88 Prozent für ein gemeinsames Abendmahl(!) mit den evangelischen Christen waren. So ist eine fruchtbare Grundlage für eine erfolgreiche Ökumene bereitet.

Es ist schon erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die großen kirchen- und gottesfeindlichen Mächte aus Deutschland kommen.

1517 - Los von Rom - die Bibel allein!, Reformation in Deutschland; Abspaltung von Rom
   
1717 - Los von der Bibel - die Vernunft allein! Beginn der Aufklärung; Gründung der Großloge von London am 24. 6. 1717  die Geburt der zwei Tiere (Offb. K. 13, 1; 13, 11), die Freimaurerei. Jetzt könnte man einwenden, dass die Großloge in London von Engländern gegründet wurde. Das stimmt. Aber dazu sollte folgendes beachtet werden.

Am 16. Juli 1782 wurde auf dem Kongress von Wilhelmsbad eine Allianz zwischen Illuminaten und Freimaurern besiegelt. Der Illuminatenorden wurde am 1. Mai 1776 von Dr. Adam Weißhaupt, Professor für katholisches Kirchenrecht an der Universität Ingolstadt, gegründet. Der Name „Illuminaten" leitet sich von dem Wort Luzifer her, das .Lichtbringer" bedeutet oder "ein Wesen von außerordentlicher Brillanz" (vgl. Jesaja 14, 12).

   
1917 - Los von Gott - die Materie allein! Bolschewistische Revolution; Machtergreifung des marxistischen Kommunismus in Russland (Geburt des feuerroten Drachen, Offb. 12, 3)
   
2017
(?)
- Gründung und Vereinigung aller christlichen Konfessionen in einer ökumenischen Kirche, der sich die meisten Katholiken anschließen und den Zusatz "römisch" ablegen werden. Dann wird Rom, dem Papst und dem Lehramt nur noch ein kleiner Rest treu bleiben.
   
2017 Standbild - Idol?

Wenn die Madonna sagt (in einer Botschaft von 1989 an Don Gobbi), dass die Freimaurerei (Tier 1 und 2) 1998 ihr großes Ziel der falschen Kirche und des falschen Christus (Idol - Standbild) erreichen wird, so kann man davon ausgehen, dass die Vorbereitungen in der Planung abgeschlossen sind. Was noch fehlt, ist die Zeit der öffentlichen Ausrufung. Das kann aber sehr schnell gehen, wenn die bestimmten Ereignisse und der richtige Zeitpunkt reif sind. Wenn das geschehen ist, so sagt Maria, dann wird das Tor geöffnet sein für das Erscheinen des Menschen oder der Person des Antichristen selbst! Er ist es, den Paulus den "Sohn des Verderbens" nennt, der sich in den Tempel Gottes setzt (Vatikan) und vorgibt, Gott zu sein (vgl. 2. Thess. 2, 3 - 4).

Dann wird auch der kleine Rest, die "kleine Herde", keine Möglichkeit mehr haben, das tägliche hl. Messopfer öffentlich in Kirchen zu feiern und die konsekrierte Hostie zu empfangen, da es dann auch weltweit offiziell unter (blutiger) Verfolgung verboten sein wird, das heilige Messopfer zu feiern. Die falsche ökumenische Kirche wird der Antichrist anerkennen (zumindest am Anfang), denn der Prophet Daniel sagt: "Nun wendet er seine ganze Wut gegen den Heiligen Bund (römisch-katholische Kirche) und handelt entsprechend. Dann kehrt er heim und erkennt jene an, die den Heiligen Bund verlassen (Anm.: die sich von der römisch­katholischen Kirche trennen). Er stellt Streitkräfte auf, die das Heiligtum (Anm.: das Allerheiligste Altarsakrament) auf der Burg entweihen, das tägliche Opfer abschaffen und den unheilvollen Gräuel aufstellen" (Dan. 11,30 - 31).

Das Zweite Vatikanische Konzil hat die Ökumene unumkehrbar festgeschrieben. Die Frage jedoch ist, ob die vielen deutschen Katholiken, die der Ökumene wegen da und dort (auch in der existenziellen Frage der hl. Eucharistie) Abstriche an ihrem Glauben hinnehmen oder gar eigenwillig fördern, über den Hinweis der Konzilsväter informiert sind, in dem es heißt: "Nichts ist dem ökumenischen Geist so fern wie jenes falsche Versöhnungsstreben, durch das die Reinheit der katholischen Lehre Schaden leidet und ihr ursprünglicher und sicherer Sinn verdunkelt wird" (Nr. 11, S. 240 - Kleines Konzilskompendium, Rahner/ Vorgrimmler, 18. Auflage 1985 - Herder, Freiburg).

Unter diesem Gesichtspunkt sollte eines der Schlagwörter der deutschen Ökumene: "Versöhnte Verschiedenheit", das immer wieder bezüglich der Ökumene gebetsmühlenartig auftaucht, einmal kritischer betrachtet werden.

Eine ökumenische Vereinigung der römisch-katholischen Kirche, d.h. von Papst und Lehramt, mit den evangelisch-protestantischen Glaubensgemeinschaften hinsichtlich der existenziellen, fundamentalen theologischen Unterschiedlichkeiten kann und wird es nicht geben. So ist auch zu beobachten, dass Rom seine ökumenischen Bemühungen mit den orthodoxen Ostkirchen offensichtlich als vorrangig ansieht, da die Trennung ja keinen häretischen Hintergrund aufweist. Die letzten positiven Begegnungen mit Vertretern der Orthodoxie lassen, wie es scheint, große Hoffnungen aufkeimen. Dazu eine Stimme:

 "Wien (www.kath.net 24. April 2008) Hilarion Alfeyev, der russisch-orthodoxe Bischof von Wien und Österreich, hat in einem Interview den. romantischen Ökumenismus' kritisiert, der durch den Weltkirchenrat(!) angestrebt wird. Das meldet die Nachrichtenagentur Interfax.

Gegenüber einem bulgarischen Magazin meinte er, diese Ideen seien, nicht existenzfähig.' Es sei besser, bilaterale und strategische Allianzen aufzubauen. Der orthodoxe Kirchenmann sieht diese vor allem in einer Allianz zwischen der römisch-katholischen und der orthodoxen Kirche. Wörtlich sagte er: Wir müssen begreifen, dass orthodoxe und katholische Gläubige nicht länger Rivalen sind. Wir sind Verbündete. Diese Rivalität muss ein für alle Mal aufhören. Wenn wir das verstehen, wird auch der Proselytismus aufhören.'

Viele Protestanten hätten eine, light Version des Christentums entwickelt, das, ohne apostolische Sukzession, ohne Sakramente, ohne dogmatische Lehren und auch ohne Bindung an christliche Moralnormen auskommt', kritisierte er. Jahrhundertealte Sünden würden von diesen nicht nur ignoriert, sondern sogar unterstützt. Wörtlich sagte Bischof Hilarion: Sobald christliche Gemeinschaften damit beginnen, theologische oder moralische Lehren des Christentums zu ändern, und versuchen, diese moderner' oder ,politisch korrekter' zu machen, ist dies der direkte Weg zum geistlichen Tod ... '"

Die Bemühungen Roms gegenüber dem Judentum, springen ebenfalls ins Auge. Denken wir an den Besuch von Papst Johannes Paul 11. im Jahr 2000 in Israel oder beispielsweise den Besuch der Synagoge von Papst Benedikt XVI. während des Kölner Weltjugendtages 2005 in Köln. Die kommende dramatische Veränderung der Weltlage wird auch im Judentum einschneidende Veränderungen mit sich bringen. Die Juden werden, wie die Offenbarungen zeigen, in den Neuen und Ewigen Bund, in die Kirche Christi zurückkehren.

So sagt Paulus voraus: "Damit ihr euch nicht auf eigene Einsicht verlasst, Brüder, sollt ihr dieses Geheimnis wissen: Verstockung liegt auf einem Teil Israels, bis die Heiden in voller Zahl das Heil erlangt haben (Anm.: am Ende der Zeit), dann wird ganz Israel gerettet werden, wie es in der Schrift heißt..." (Röm. 11, 25 - 26).

Der Prophet Daniel schreibt: "In jener Zeit tritt Michael auf, der große Engelfürst, der für die Söhne deines Volkes eintritt. Dann kommt eine Zeit der Not wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit. Doch dein Volk wird in jener Zeit gerettet, jeder, der im Buch verzeichnet ist" (Dan. 12, 1).

 

Interview mit Pfarrer Sterninger

Die folgenden Seiten zeigen die wahren Probleme einer Ökumene auf, die an der Wahrheit überhaupt nicht interessiert ist. Der katholische Priester Konrad Sterninger ist in seiner Beurteilung der praktizierten heutigen Ökumene ein sehr mutiger und fester Zeuge der wirklichen katholischen Position und zeigt mutig die Schwächen dieser Ökumene auf. Die folgenden Interview-Berichte sind aus der Internet-Zeitung: •• www.kath.net •• entnommen.

"Nicht unter dem Deckmantel der Liebe die Wahrheitsfrage ausklammern"

"Der steirische Priester Konrad Sterninger nimmt im Kath.Net­Interview Stellung zu aktuellen Fragen der Ökumene - zwischen katholischem Glauben und Protestantismus sind unüberwindliche Gräben.

Kath.Net.: Der Kath.Net-Bericht zum Thema Ökumene und Ihre Aussagen dazu haben für sehr viel Aufregung gesorgt. Haben Sie damit gerechnet?

Sterninger: Ja, wie ich sehe und lese und auch gehört habe, hat es viele Stimmen gegeben - positive und auch kritische bis hin zu ablehnenden. Das ist wohl zu erwarten gewesen. Doch die vielen zustimmenden Äußerungen haben mir gezeigt, dass viele Katholiken sehr verunsichert sind bezüglich der heute oft praktizierten Ökumene. Ich weiß aus meiner seelsorglichen Erfahrung, dass es viele Katholiken gibt, die eine klare, eindeutige Antwort auf die Frage nach dem wahren Glauben, der wahren Kirche und der wahren Religion erwarten. Die Antwort darauf ist eine uns geschenkte geoffenbarte Wahrheit, von Christus selbst geschenkt, und diese darf nicht verwässert oder verschleiert werden: Die einzig wahre Religion ist die katholische Religion und die einzig wahre, von Christus gestiftete Kirche ist die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche, wie wir im Credo fest bekennen.

Kath.Net.: Einige Kritiker behaupten, dass Sie mit Ihren Aussagen nicht innerhalb der Lehre des Zweiten Vatikanum sind. Was sagen Sie dazu?

Sterninger: Das oben Ausgesagte ist auch die beständige Lehre der Kirche, wenn im Konzilsdekret UR Nr. 14 davon die Rede ist von der, Wiederversöhnung der Christen in der einen, einzigen Kirche Christi', dann stehe ich mit meiner Ansicht, dass die getrennten Christen ins eine Vaterhaus, von dem sie sich getrennt haben, heimkehren müssen, auf dem Boden des Konzils. Die katholische Kirche ist die einzige Kirche Christi. Auch im Konzilsdekret LG 8 spricht das Konzil von der, einzigen Kirche Christi'. Das besagt doch nichts anderes, als dass die katholische Kirche und nur sie die Kirche Christi ist. Ich führe auch Dialog mit nicht katholischen Christen, aber immer mit dem Ziel und der Sehnsucht, die getrennten, Brüder' zur Heimkehr ins Vaterhaus zu bewegen. Die Kirche ist ja die sichere Arche, durch die wir gerettet werden können.

Kath.Net.: Warum ist die Lehre der Protestanten bzw. das Lehrsystem häretisch?

Sterninger: Wäre die Lehre des Protestantismus nicht häretisch, dann hätte das Konzil von Trient diese nicht zu verurteilen brauchen. Häresie zerstört ja die Einheit im Glauben, und das Schisma, wie wir wissen, die Einheit in der Leitung, das ist durch die Orthodoxie geschehen. Leider hört man heute sehr oft, dass die Katholiken und Protestanten mehr gemeinsam haben als das, was sie trennt. Doch das wird eigentlich nie bewiesen. Was heißt das konkret, wenn solche Meinungen vertreten werden? Das bedeutet doch letztlich, dass das Glaubensgut, das die Katholiken den Protestanten voraushaben, eigentlich nebensächlich ist. Ich frage daher, ob es wirklich nebensächlich ist, ob es zwei oder sieben Sakramente gibt? Ob es bedeutungslos ist, dass es neben dem allgemeinen Priestertum auch ein besonderes Priestertum gibt? Oder ist es wirklich nebensächlich, ob Christus mit Gottheit und Menschheit, mit Leib und Seele, mit Fleisch und Blut, wahrhaft, wirklich und wesentlich auf unseren Altären im Allerheiligsten Altarsakrament enthalten ist? Oder ist es wirklich nebensächlich, ob es ein Fegefeuer, einen Reinigungsort der Seelen gibt oder nicht? Ist es wirklich unwichtig, ob Maria die Unbefleckte Empfängnis, die immerwährende Jungfrau und Gottesmutter ist oder nicht? Sie können sich selbst ein Urteil bilden. Wir sehen hier jedenfalls die großen Defizite und Irrtümer des Protestantismus. Durch all das Trennende können doch katholischer Glaube und Protestantismus nie zur Deckungsgleichheit kommen. Zwischen katholischem Glauben und Protestantismus sind unüberwindliche Gräben. Das zu sagen, ist gewiss nicht lieblos und nicht gegen den protestantischen Christen, sondern ist einfach ein Gebot der Nächstenliebe. Jemanden auf eine Krankheit und einen Fehler aufmerksam zu machen - in Liebe wohlgemerkt -, ist doch ein Ausdruck von Liebe! Was wäre das für ein Arzt, der mich nicht auf eine lebensbedrohende Lebensweise aufmerksam machen würde!

Kath. Net.: Bei der Tagung haben Sie auch gesagt, dass eine Einheit ohne Wahrheit keine wirkliche Einheit ist. Können sie konkrete Beispiele nennen, wo die Wahrheitsfrage nicht mehr ernst genommen wird?

Sterninger: Was ist das für eine Einheit, wo Wahrheit und Irrtum einander gegenüberstehen? Ich kann doch nicht unter dem Deckmantel der Liebe die Wahrheitsfrage ausklammern. Und es kann nur eine Wahrheit geben, und diese ist uns von Christus geoffenbart. Beispiele, wo die Wahrheitsfrage ausgeklammert wird, gibt es genügend: Das katholische Priesteramt und der protestantische Religionslehrer - das gemeinsame Auftreten bei ökumenischen Veranstaltungen erweckt den Eindruck, als handle es sich hier um zwei gleichwertige Kultdiener. Und doch sind zwischen einem katholischen Priester und einem protestantischen Pastor wesenhafte Unterschiede. Die heilige Kommunion in der katholischen Messe und das Abendmahl bei den Protestanten: Hier der wahre Leib Christi, dort ein Stück Brot zur Erinnerung an das Letzte Abendmahl. Daher kann es keine Interkommunion geben. Dann denke ich auch an die Ausgestaltung von sogenannten multikulturellen Räumen in Spitälern, auf Flughäfen, in Schulen ... Räume mit den religiösen Symbolen aller Religionen. Keine Frage mehr nach der wahren Religion. Hier wird also der Eindruck erweckt, dass alle Religionen gleich seien, gleich bedeutend, gleich gut, gleich wahr ... Und doch liegen Welten dazwischen! Auch die Verwendung des Begriffs, Kirchen' ist Verwirrung stiftend, in dem Sinne, als ob Christus mehrere Kirchen gestiftet hätte, die sich voneinander in wesentlichen Fragen so grundlegend unterscheiden. Christus, unser Herr und Gott, kann sich doch nicht widersprechen. Das versteht jeder einfache Laie. In diesem Sinne wurde wohl das alte Tauflied im Text verändert: aus der, wahren Kirche', in die Christus uns berufen hat, wurde: ,seine Kirche'. So könnte man die Beispiele noch fortführen.

Kath.Net.: Ist angesichts der Aussage, dass wir mit den Protestanten nicht den gemeinsamen Christus haben, überhaupt noch ein gemeinsames Gebet möglich?

Sterninger: Ich war oftmals bei Interkonfessionellen Gebetstreffen. Ich muss leider sagen, dass ein gemeinsames Beten sehr schwer möglich ist. Auch wenn wir uns im Gebet an Christus wenden, dann möchte ich mich an den ganzen Christus wenden und dazu gehört auch seine Mutter - denn Mutter und Sohn kann man nicht trennen - dazu gehören auch die verherrlichten Glieder seines Leibes, die Heiligen. Dazu gehört Er in seiner wahren und wirklichen Gegenwart im Allerheiligsten Sakrament des Altares. Dazu gehört für mich auch die Sorge um unsere leidenden Brüder und Schwestern im Fegefeuer. Für sie zu beten ist eben ein Akt der Liebe. Sehen Sie, und das ist, gemeinsam' nicht möglich. Ja, es kann sogar passieren, dass Katholiken, die sich im Gebet an die allerseligste Jungfrau wenden, von protestantischen Christen für okkult belastet erklärt werden. Die Gnade im Gebet kann nur fließen, wenn wir im Glauben wirklich eins sind.

Kath.Net: Stichwort ,Charismatische Erneuerung' und Ökumene. Sie sind seit Jahren Mitglied der Charismatischen Erneuerung (CE). Wie schätzen Sie derzeit die Situation der CE im Angesicht der Ökumene ein?

Sterninger: Ich bin nicht, Mitglied' der Charismatischen Erneuerung, weil man da nicht Mitglied sein kann. Die CE ist ja keine, Bewegung' in der Kirche, sondern eine Bewegung der Kirche. Gott der Heilige Geist ist der Lebendigmacher. So habe ich es erlebt, und mit mir viele, viele Katholiken. Wer sich wirklich vom Heiligen Geist führen lässt, wird hineingeführt in das Herz der Kirche, und er wird erfüllt mit einer großen Liebe zur Kirche und zum sichtbaren Haupt der Kirche, dem Papst. Der Heilige Geist zeigt und auch seine Braut, die allerseligste Jungfrau, die Mutter der Kirche. Der Heilige Geist führt die von der Kirche Getrennten wieder in den Schoß der Kirche zurück. Ich habe das oftmals mit großer Freude erlebt. Hier werden sie mit Freude und offenen Armen aufgenommen. Leider herrscht in der CE heute nicht überall dieser Geist, sondern man tendiert vielmehr in die Richtung, dass alle Konfessionen mit der katholischen Kirche auf eine Stufe gestellt werden. Von einer ,Rückkehr der getrennten Brüder ins Vaterhaus' wird leider kaum gesprochen. Dabei sollte das unser größtes Anliegen sein.

Kath.Net.: Sehen Sie sich mit den Aussagen zur Ökumene als, einsamer Rufer in der Wüste'?

Sterninger: Ich bin wahrlich nicht allein mit all diesen Fragen und auch nicht mit der Sorge bezüglich einer Ökumene, die bei vielen den Eindruck erweckt, es sei egal, welcher Konfession man angehört. Ich werde von Herzen in den kommenden Tagen beten, dass es ,nur mehr einen Hirten und eine Herde' geben möge. Der Heilige Geist möge die Herzen aller von der katholischen Kirche getrennten Christen erleuchten und ihnen eine tiefe Sehnsucht nach dieser Einheit im Glauben und in der Liebe im Schoß der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche schenken. Und den Katholiken möge er eine neue tiefe Liebe zur Kirche schenken und auch eine große Dankbarkeit für dieses Geschenk, in die wahre Kirche hineingetauft worden zu sein. Mögen die Katholiken auch entschiedene Christen sein, jede Lauheit meidend und so durch ihr Lebenszeugnis einladen, dem Ruf unseres Erlösers zu folgen, um in und durch die Kirche neugeboren zu werden für das ewige Leben."

 

Die Probleme des falschen Ökumenismus

      

(Aus dem Buch von Kardinal Scheffczyk: "Entschiedener Glaube - befreiende Wahrheit", Stella Maris-Verlag) Die nachfolgenden Zeilen beschreiben die Thematik dieses Buches.

"Schon lange ist erkennbar, dass viele päpstliche Vorgaben in Deutschland grundsätzlich erst einmal ignoriert werden, wie nicht nur die von 1995 - 2000 praktizierte Verzögerungstaktik in der Frage der Schwangerenberatung gezeigt hat, sondern auch an der anhaltenden Weigerung der deutschen Bischöfe deutlich wird, die Instruktion zu einigen Fragen der Mitarbeit der Laien am Dienst der Priester (1997) in der Praxis zu realisieren. Zum ersten Mal setzt sich nun einer der höchsten Vertreter des deutschen Katholizismus über die allgemeine kirchliche Schweigespirale hinweg, die die Kluft zwischen der katholischen Lehre und der kirchlichen Praxis zu vertuschen versucht. Kardinal Scheffczyk erinnert an den Brief aus dem Jahr 2001 an die deutschen Kardinäle, in dem der Papst auf den desolaten Zustand in den deutschen Diözesen hinweist, und greift die dringende Bitte des Papstes auf, endlich die Laieninstruktion umzusetzen. Der Papstbrief, der hierzulande nahezu völlig ignoriert wurde, enthält klare päpstliche Weisungen, die der Kardinal im vorliegenden Buch erläutert. Bei diesen Analysen und Lösungsansätzen werden wohl beim katholischen Establishement Alarmglocken schrillen, denn die Ausführungen schreien geradezu nach einer radikalen Umkehr der kirchlichen Pastoral und der Besinnung auf das katholische Proprium."

"Sind die hochinstitutionalisierten deutschen Diözesen im Blick auf die Glaubenspraxis und die Treue zur Lehre und Ordnung der Kirche nur getünchte Gräber? Bistümer, in denen die Lebendigkeit des Glaubens an der Anzahl der kirchlich organisierten Laiengremien gemessen wird, aber die Treue zum päpstlichen Lehr- und Leitungsamt verpönt ist, können wohl nicht als intakte Ortskirchen gelten. Doch es geht nicht nur um äußere Ordnung, vielmehr ist auch die Bedeutung sakramentaler Gnadenvermittlung aus dem kirchlichen Bewusstsein weithin verschwunden, was der fast völlige Verlust des Bußsakramentes und die allgemeine Annahme einer Erlösung aller Menschen belegen. Der weitgehende Ausfall der eucharistischen Anbetung und der Verlust der priesterlichen Identität sind weitere Mosaiksteine im desolaten Zustandsbild der Kirche in Deutschland, wo Katholiken lieber sitzen als knien.

Deutlich wird, dass es trotz zahlreicher päpstlicher Anweisungen weiterhin Vorfälle in Liturgie, Predigt, Katechese und Gemeindeleitung gibt, die nicht mit den lehrmäßigen und disziplinären Vorgaben der Kirche übereinstimmen, so der Papst. Kardinal Scheffczyk benennt deutsche Pastoralnormen, die im Widerspruch zum gesamtkirchlichen Recht stehen, beispielsweise die irrige Behauptung, dass man mit dem Besuch der priesterlosen Wort-Gottes-Feier den Sinn des Sonntagsgebotes erfüllt habe.

Auch im Bereich des interreligiösen Dialoges setzt der Kardinal denselben Gott anbeten, und rückt damit eine missverständliche Konzilsaussage zu recht. Dass in einer katholisch-theologischen Fakultät ein Muslim für besondere Verdienste um die theologische Wissenschaft oder das kirchliche Leben einen Ehrendoktor bekam, hält der Kardinal für fragwürdig und irritierend. In diesem Zusammenhang drängt sich auch die Frage auf, warum sich die Bischöfe seit 20 Jahren weigern, von den Theologieprofessoren die päpstlicherseits, vorgeschriebene Ablegung des Glaubensbekenntnisses samt Leistung des Treueeides zu fordern. Es wird deutlich, dass der Glaubensschwund, den der Papst Deutschland attestiert, wesentlich aus einem Versagen der Bischöfe resultiert, die eigentlich für die Reinhaltung der kirchlichen Lehre Sorge tragen müssen, aber sich stattdessen lieber mit Drittrangigem beschäftigen.

Im Gegensatz zur weit verbreiteten Euphorie weist der Kardinal auf Grenzen und Grenzüberschreitungen in der Ökumene hin. Eine versöhnte Verschiedenheit lehnt er mit Hinweis auf tiefgreifende Unterschiede zwischen dem katholischen Glauben und dem evangelischen Bekenntnis ab. Eine gegenseitige Anerkennung der Ämter, eine Eucharistiegemeinschaft oder gar eine Fusion der katholischen Kirche mit der sogenannten Evangelischen Kirche, die aus katholischer Sicht gar nicht Kirche ist, sind damit völlig ausgeschlossen. Eine weitergehende Ökumene ohne Anerkennung des päpstlichen Jurisdiktionsprimates sei nicht denkbar.

In diesem Zusammenhang legt der Kardinal den Finger auch auf problematische Aussagen in der Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre (1999) und verweist auf weiterhin bestehende fundamentale Unterschiede in der Gnadenlehre. Ökumenische Illusionen kämen wohl überhaupt nicht auf, wenn man sich allein schon die katholische Lehre über das Messopfer, das Weihepriestertum, die selige Jungfrau und Gottesmutter Maria oder den Primat und die Unfehlbarkeit des Papstes ins Gedächtnis rufen würde. So wird schließlich deutlich, dass ein ökumenischer Halbglauben nicht zur Erlösung ausreicht, sondern nur ein entschiedener Glaube, der wirklich befreiende Wahrheit ist."

 

Der erste Ökumenische Kirchentag in Berlin

Im Jahr 2003 wurde der erste Ökumenische Kirchentag in Berlin abgehalten, ein Novum in der Geschichte des deutschen Christentums.

Ausrichter war nicht die katholische Kirche, sondern die Laienorganisation des Zentralrates der deutschen Katholiken (ZdK) und des EKDK- Tages. Dieser erste ÖKT stand unter dem Motto:

"Ihr sollt ein Segen sein!"

Man kann aber mit Fug und Recht sagen, dass dieser ÖKT kein Segen war, obwohl von den Ausrichtern darüber und in vielen Statements der Eindruck vermittelt wurde, als wäre es ein gelungenes, hoffnungsvolles ökumenisches Treffen gewesen. In welcher Hinsicht es allerdings gelungen war, das sei dahingestellt. Kritiker sagen, dass es ein ökumenisches Fest der Beliebigkeit war. Die große Attraktion und die Lichtgestalt dieses ersten ÖKT war der Dalai-Lama, man konnte unter vielen Möglichkeiten auch die islamische Kultur kennenlernen, etc.

Aber lassen wir einmal andere Stimmen zu diesem ersten ÖKT zu Wort kommen.

                

In einem Interview mit der Zeitung "Die Tagespost" sagte der frühere Finanz- und Verteidigungsminister Hans Apel (SPD), auf diesen ersten ÖKT angesprochen: Dieser erste ÖKT sei "ein Happening und kein Bekenntnis zu aktivem und innerlichem Glauben" gewesen. Er habe mit Jesus Christus und dem Heiligen Geist nur wenig zu tun gehabt. "Wenn dort unter anderem der Dalai Lama redet und Kanzler Schröder, der mit der Kirche nichts am Hut hat, auftritt, dann mögen dort viele Fromme sein, aber der Tenor hat mit dem, was ich für Christentum halte, wenig zu tun."

Hans Apel ist aus der Evangelischen Kirche ausgetreten und ist Mitglied der Freikirche.

Aus Kath.-Net. stammt der folgende Bericht:

Rom (Kath.net./idea/red) "Kardinal Joseph Ratzinger stimmt mit den konservativen Protestanten in der Kritik am Ökumenischen Kirchentag überein. Nach dem Treffen Mitte Mai in Berlin hatte der Vorsitzende der Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen Deutschlands, Pastor Ulrich Rüß (Hamburg), den Veranstaltern vorgeworfen, die Chance zur Vermittlung zentraler Glaubensaussagen verpasst zu haben. Mit der Einladung des buddhistischen Religionsführers Dalai Lama hätten sie zur Religionsvermischung beigetragen anstatt den 200.000 Besuchern die Grundlagen des christlichen Glaubens zu erläutern, sagte Rüß in einem von der Zeitschrift: ,Diakrisis' (Gomaringen bei Tübingen) abgedruckten Interview. Auch beim Umgang mit dem Abendmahl sei es mehr um das Miteinander von Menschen als um die Gemeinschaft mit Gott gegangen. Wenn man die katholische Kirche ernstnehmen will, muss man auch den Papst und die Dogmen der Kirche ernstnehmen. Sich einfach darüber hinwegsetzen, schadet der Ökumene mehr, als das es ihr hilft', so Rüß.

     

Nach Ansicht des Präfekten der vatikanischen Glaubenskongregation, heute Papst Benedikt XVI., ist das Interview die, ausgewogenste und beste Stellungnahme' zum Kirchentag, die er kenne. Er könne jedem Wort zustimmen, schrieb Ratzinger an den Herausgeber von ,Diakrisis', den Missionswissenschaftler und Präsidenten des Theologischen Konvents der Bekennenden Gemeinschaften, Prof. Peter Beyerhans (Gomaringen)."

                      

Bischöfe, Kardinäle und Theologen, die von Anfang an Distanz zu dem Berliner Ökotreffen hielten, nahmen kein Blatt vor den Mund. Von Berlin, sagte Kardinal Meißner, sei ein "großer Desorientierungs- und Verwirrungsschub" in die Gemeinden ausgegangen. Einer der Gründe dafür war, dass Kardinal Lehmann mit dem Ratsvorsitzenden der evangelischen Kirche in Deutschland, Kock, am Sonntagmorgen einen ökumenischen Gottesdienst feierte. Weil dies dort getan wurde, könnte in katholischen Gemeinden der Eindruck entstehen, dass es jetzt überall möglich sei.

Dazu muss man allerdings wissen, dass die Sonntagspflicht für Katholiken nur durch eine gültige Eucharistiefeier (Messopfer) erfüllt ist, die ja ein ökumenischer Gottesdienst nicht ist.

Kardinal Scheffczyk erklärte, dass "der Inbegriff des Katholizismus" in Gefahr ist, sich in den trüben Wassern eines alles vergleich-gültigenden Denkens aufzulösen. Der ökumenische Kirchentag hat für ihn nachgerade kathartische Bedeutung (Anm.: Trauerspiel). Für Scheffczyk, Meißner, Mixa und die anderen Bischöfe, die im deutschen theologischen Disput den Ton angeben, ist es höchste Zeit zur Umkehr vom ökumenischen Enthusiasmus zum Realismus.

Kardinal Lehmann, ein großer Befürworter und Aktivist dieser Ökumene, war erzürnt und fühlte sich verletzt, vor allem durch Äußerungen von dem damaligen Kardinal J. Ratzinger (heute Papst Benedikt XVI.), der den ÖKT in Berlin als „konturenlos" und "ein sich selber feiern und genießen" kritisierte, zumal auch der Kölner Kardinal Meißner meinte, dass es um "die Substanz des Glaubens gehe."

Was aber bei weitem die meisten Schlagzeilen machte - und die Medien übertrafen sich förmlich in ihren Berichterstattungen - war, wie könnte es anders sein, natürlich die Frage nach dem gemeinsamen Abendmahl.

Papst Johannes Paul II. veröffentlichte einige Tage vor dem ersten ÖKT in Berlin die Eucharistie-Enzyklika. Darin begründete und bestärkte er nochmals, dass die hl. Eucharistie nur für Christen mit der vollen Kirchenzugehörigkeit bestimmt ist und dass die Katholiken nicht das protestantische Abendmahl empfangen dürfen. Hiermit setzte er ein Zeichen, dass sogenannte Interkommunionen (der Empfang der hl. Eucharistie auch Protestanten gereicht wird) nicht zulässig sind.

Katholische Randgruppen oder sogenannte Basisgruppen wie .Initiative Kirche von unten" (IKVU) und "Wir sind Kirche" (man beachte die Namensgebung!) organisierten mit der evangelischen Gethsemane-Gemeinde (Berlin) einen Gottesdienst mit katholischem Ritus mit "offener Kommunion" (auch Evangelische durften die hl. Eucharistie empfangen) und einen Gottesdienst in evangelischer Tradition, in dem Katholiken das Abendmahl empfingen.

             

Zwei katholische Priester, Gotthelf Hasenhüttl und Bernhard Kroll, nahmen daran teil und wussten natürlich, dass es Konsequenzen von Seiten der katholischen Kirche nach sich ziehen würde (beide wurden vom Dienst suspendiert). Sie nahmen die Gelegenheit wahr, um ins Licht der Öffentlichkeit zu kommen. Der tiefere Grund dieser Aktion war, den Geist der Spaltung zu bestärken, was auch zum Desorientierungs- und Verwirrungsschub dieses ersten ÖKT in Berlin beitrug. Die Priester Hasenhüttl und Kroll beschäftigten durch ihre Interkommunion wochenlang die Presse. So hatte man Publicity. Die Kirchengemeinde, in der Bernhard Kroll Pfarrer war, organisierte eine medienwirksame große Protestaktion, die großes mediales Aufsehen erregte. Ja, so macht man Revolution.

Die Frage nach dem gemeinsamen Abendmahl war, wie gesagt, die alles beherrschende Frage. Sie war es, die die Schlagzeilen in den Medien bestimmte. Die Disziplinierung und Suspendierung der beiden Priester, die die Interkommunion am Rande des ÖKT feierten, schlug wochenlang in den Medien hohe Wellen.

Viele fragten sich empört, wieso diese zwei bestraft werden, wenn doch heute hohe Würdenträger der katholischen Kirche positiv offenen Kommunionfeiern gegenüberstehen. Bischof Marx von Trier wurde angegriffen und als "Hardliner" bezeichnet, weil er den Priester Hasenhüttl suspendieren musste, der nicht einlenken wollte.

Guido Horst schreibt dazu in der Tagespost: "Tatsächlich: Marx ist kein Hardliner. Der Verlauf der Ereignisse ließ ihm keine Wahl (Anm.: die Suspendierung Hasenhüttls). Die Wahl hätten andere gehabt, die seit zwanzig, dreißig Jahren vom Schreibtisch oder Lehrstuhl aus solche Provokationen wie die Hasenhüttls vorbereitet haben oder dies auch hätten lassen können. Aber mangelndes Augenmaß und ökumenische Ungeduld waren wohl jeweils stärker.

So schrieb Walter Kasper im Jahr 1970 - damals war der Kardinal und Präsident des Päpstlichen Einheitsrates noch Theologieprofessor in Münster - zu ökumenischen Gottesdiensten mit Kommunionempfang von Katholiken und Protestanten: ,Die eigentliche Irregularität sind nicht solche offenen Kommunionfeiern, sondern die Spaltung und gegenseitige Exkommunikation der Kirchen. Die nicht positiv genug zu würdigende Funktion einzelner Gruppen, welche hier vorpreschen, ist es, dass sie den Kirchen den Skandal ihrer Trennung im Sakrament der Einheit immer wieder vor Augen führen und dafür sorgen, dass wir uns nicht bequem mit dem Status quo abfinden. Deshalb können einzelne gemeinsame Eucharistiefeiern, wenn sie in christlicher Verantwortung begangen werden, ein Zeichen der Hoffnung sein, dass die trennenden Gräben aus der Vergangenheit durch gemeinsame Anstrengung überwunden werden können, indem sich alle im Glauben an den einen Herrn um den einen Tisch versammeln, um das eine Brot zu teilen und sich zu einem Leib verbinden zu lassen' (in: Christen wollen das eine Abendmahl, hg. Von Publik, Mainz 1971, S. 40 - 50).

Was der Theologe Walter Kaspar damals als nicht positiv genug zu würdigen wusste und als Zeichen der Hoffnung pries, muss der Bischof Reinhard Marx heute mit einer Suspendierung ahnden. Da hat sich die Kirche wieder einmal ins Bein geschossen. Und interessant ist es zu sehen, wie eine theologische Elite schon seit Jahren an der Aufweichung des katholischen Kirchenbildes arbeitet - und dabei von höchster Seite stets Förderung und persönliche Unterstützung erfuhr."

In die gleiche Kerbe trifft der ehemalige Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz Karl Kardinal Lehmann. Am 20. November 1970 schreibt der damalige Prof. für Dogmatik an der Johannes­Gutenberg-Universität in Mainz, in der von der deutschen Bischofskonferenz herausgegebenen Zeitung "Publik": "Kirchenspaltung ist, theologisch gesehen, ein größeres Ärgernis als die Vorwegnahme der Einheit der Kirchen durch Interkommunion."

Wer solche Thesen verbreitet, weicht wirklich das katholische Kirchenbild auf. Dabei sei die Frage erlaubt, ob es bei ihnen an theologischer Kenntnis der katholischen Glaubenslehre mangelt (was kaum vorstellbar ist) oder ob ihre Absicht ist, die katholische Glaubenslehre bei voller Kenntnis nicht anzuerkennen, bloß und in Abrede zu stellen. Dabei sind Kaspar und Lehmann beileibe nicht die einzigen, die so denken, es gibt genügend Bischöfe in Deutschland, die auf gleicher Ebene bezüglich der Interkommunion sind. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass in sehr vielen Gemeinden Interkommunionen gang und gäbe sind.

Peter Christoph Düren fragt im Gespräch mit Kardinal Scheffczyk:

"Im Blick auf die Ökumene fordern viele die .Abendmahlsgemeinschaft' zwischen der katholischen Kirche und anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften. Ist den evangelischen Mitchristen nicht bewusst, dass Katholiken nicht ,Abendmahl' feiern, sondern dass in der katholischen Kirche bei der Eucharistiefeier Gott durch die Hand des Priesters das heilige Messopfer dargebracht wird und der Empfang des Leibes (und Blutes) Christi eine sakramentale Angelegenheit darstellt, die nur äußerlich in der Form eines .Mahles' stattfindet?

Kardinal Scheffczyk: Die Forderung nach einer .Abendmahlsgemeinschaft' oder nach, eucharistischer Gastfreundschaft' (zunächst beschränkt auf die Zulassung evangelischer Christen zur Eucharistiefeier und zum Kommunionempfang) ist bald nach dem Zweiten Vatikan und auch von Seiten mancher Bischöfe erhoben worden (Anm. Autor: siehe Kaspar, Lehmann u.a.). Daraus hat sich bald auch (vor allem in der Praxis) die Teilnahme von Katholiken am evangelischen Abendmahl herausgebildet. Heute laden evangelische Kirchenführer die Katholiken förmlich dazu ein und sagen der gegenteiligen katholischen Praxis mangelnde Sensibilität für die Sehnsucht der betreffenden Christen sowie unchristliche Gesinnung des kirchlichen Amtes nach (insofern die Praxis von der Basis her schon vielfach in Übung, aber noch nicht öffentlich sanktioniert ist). (Anm. Autor: Dann ist das Standbild schon aufgerichtet.)

Was die theologische Einstellung der evangelischen Christen oder Theologen betrifft, die solche ,Einladungen' an die Katholiken ergehen lassen, so weiß man bei ihnen nicht, ob bei ihnen theologische Unkenntnis der katholischen Glaubenslehre vorherrscht oder die Absicht, diese bei voller Kenntnis desavouieren (Anm.: nicht anerkennen, in Abrede stellen, im Stich lassen, bloßstellen) zu wollen.

Die betreffenden Einladungen oder die damit verbundenen Forderungen an die katholischen Amtsinhaber zwingen die Katholiken nämlich zur Absage oder zur Preisgabe einer Reihe zentraler theologischer Wahrheiten oder Dogmen. Mit der Annahme der Einladung wäre unlöslich verbunden: Die Preisgabe der Wahrheiten vom Weihepriestertum, von der apostolischen Sukzession (Anm.: der 2000jährigen Weihekette der Bischöfe, die bei den Protestanten, Pastoren nicht mehr vorhanden ist), von der Wesensverwandlung, von der Permanenz und Dauer der eucharistischen Gegenwart des Herrn, von der Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden im Vollsinne. Die Unkenntnis dieser Zusammenhänge bei Theologen wäre nicht weniger schlimm. Indessen braucht man den zur Abendmahlsgemeinschaft einladenden evangelischen Christen nicht den Vorwurf einer Aufforderung zum Glaubensabfall zu machen, weil die betreffenden Katholiken vermutlich die genannten Glaubenswahrheiten nicht mehr kennen und die Einladung zum Abendmahl mit der Autorität ihrer ,Gewissensentscheidung' begründen werden, die jedoch nicht auf einem informierten und kirchlich gebildeten Gewissen beruhen kann."

In einem Schreiben an die deutschen Kardinäle (Unitatis redintegratio) schrieb Papst Johannes Paul II: "Eine Ökumene, die die Wahrheitsfrage, mehr oder weniger, beiseite ließe, könnte nur zu Scheinerfolgen führen." Die Frage sei erlaubt: Werden die Worte des Papstes und des Konzils in Deutschland überhört? (S. 259 - 262).

Nachzulesen in:
 http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19641121_unitatis-redintegratio_ge.html

Das eigentliche ökumenische Bestreben ist die volle Gemeinschaft aller Christen in der Kirche, die in der Wahrheit, im beiderseitigen Dialog zustande kommen soll. Die Ökumene kann aber nicht dazu missbraucht werden, katholische Glaubenswahrheiten auszulöschen, zu verdrehen und zu verwässern. Sie kann auch nicht missbraucht werden, unumstößliche katholische Überlieferung und Tradition anzugreifen, zu verleumden und in protestantische Überzeugungen und Praktiken umzuwandeln.

Nach den Reformforderungen gewisser katholischer Bewegungen wäre die katholische Kirche nur noch dem Namen nach katholisch, aber eben nicht mehr die römisch-apostolisch-katholische Kirche.

Bestrebungen dieser falschen Ökumene-Bewegungen sind, die Katholiken gegen ihre eigene Kirche, d.h. dem katholischen Lehramt und gegen ihre unumstößlichen Glaubensgrundsätze und Wahrheiten, aufzuwiegeln und als unzeitgemäß, halsstarrig und unbeweglich zu denunzieren.

Ihre Taktik besteht auch darin, die doch so heiß ersehnte Vereinigung mit den evangelischen Christen dem Starrsinn und der veralteten Uneinsichtigkeit (wie oft gesagt wird) der alten Männerriege im Vatikan zuzuschreiben.

So werden auch der Papst, sein Amt und seine hierarchische Regierungsform angegriffen. Dieser Zersetzungsarbeit gewisser Kreise und Strömungen gegen Kirche, Papst und Lehramt sind leider sehr viele Katholiken auf den Leim gegangen und folgen ihr.

Das Katholische ist durch die Säkularisierung (Verweltlichung) und das humanistische Weltbild so vermischt worden, dass es sich dem hierarchischen Lehramt und Papst schon in großen Teilen entfremdet hat.

Die von der katholischen Kirche getrennten kirchlichen Gemeinschaften (evangelisch-protestantische Kirchen) haben wegen des Fehlens des Weihesakramentes (Sakrament der Priesterweihe von Luther abgeschafft) die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt (Unitatis reintegratio), deshalb können sie auch nur eine "Gedächtnisfeier" des Todes und der Auferstehung des Herrn im heiligen Abendmahl begehen. Aber es ist nicht das Mysterium des Messopfers (in dem Jesus wirklich und wahrhaftig gegenwärtig ist; Luther hat das (Mess-) Opfer abgeschafft).

Die real existierende, in die Öffentlichkeit getragene Ökumene ist aber an dieser Wirklichkeit und Tatsache der Unterschiedlichkeit von protestantischem Abendmahl und katholischer hl. Eucharistie, und das muss man mit aller Deutlichkeit sagen, auch wenn führende Leute dieser Ökumene rhetorische Klimmzüge machen, nicht daran interessiert.

Geflügelte Worte über die Möglichkeiten des gemeinsamen Abendmahles lauten etwa so: "noch nicht so weit" oder "wir müssen Geduld haben", "es ist noch nicht der Zeitpunkt gekommen" etc., etc,

Es besteht aber die Gefahr und ist schon Praxis (die vielen Interkommunionen in deutschen Pfarreien), dass dieser Unterschied via facti, auf dem Wege des Tatsachenschaffens, von einer an der Wahrheit nicht interessierten Praxis aufgehoben wird.

Das gemeinsame Abendmahl wird es niemals geben, zumindest nicht mit den Gläubigen, Priestern, Bischöfen und Kardinälen, die mit dem Papst und dem katholischen Lehramt verbunden sind. Um es ganz deutlich auszudrücken, würde ein Papst dieses so oft geforderte gemeinsame Abendmahl befürworten, wäre er ein Häretiker, nicht mehr der Fels der Kirche, zu dem Jesus ihn bestimmt hat.

Das evangelische Abendmahl, um es noch einmal zu sagen, ist das schon vor fast 500 Jahren abgeschaffte Opfer, das der Antichrist, wenn er kommt, weltweit abschaffen wird. Die Abschaffung des Opfers aber ist der Gräuel der Verwüstung Luzifers und seines geistigen Sohnes, der darauf wartet, in die Geschichte einzugreifen, so wie es die Heilige Schrift vorausgesagt hat und wie es die Freimaurerei und ihre Verbündeten durch die neue Weltordnung mit ihrer Weltregierung schon geplant haben.

Das gemeinsame Abendmahl wird zwar kommen, aber es wird nicht mit der auf Petrus erbauten Kirche und ihren Gläubigen, Priestern, Bischöfen und Kardinälen passieren, die mit dem Papst verbunden sind. Es wird gefeiert in einer von Rom getrennten neuen Kirche, die das Standbild des Antichristen ist und der allerdings leider die meisten Katholiken folgen werden.

Quelle: aus „Der letzte Kampf zwischen Licht und Finsternis“ von Paul Josef Jakobius

 

Worin sich der Glaube Luthers vom katholischen Glauben unterscheidet

• Luther glaubte, dass der Mensch im Blick auf sein Heil nichts vermöge, der freie Wille ein „leeres Wort“ sei und Gott „alles in allen wirke“, d. h. die Menschen von Gott zur ewigen Seligkeit bzw. Verdammnis vorherbestimmt würden. Der menschliche Wille sei mit einem Reittier zu vergleichen, auf dem entweder Gott oder der Teufel sitze, ohne dass der Mensch daran etwas ändern könne.

• Luther bestritt, dass die Kirche eine von Christus mit hierarchischen Organen ausgestattete Institution ist, durch die den Menschen Wahrheit und Gnade vermittelt werden.
                   
• Luther erkannte nur die Taufe und die Eucharistie als biblisch begründete Sakramente an, wobei er - als Folge seiner Rechtfertigungslehre - in den Sakramenten eher eine Verdeutlichung der Wortverkündigung als eine Heilsmitteilung im eigentlichen Sinne sah.     

• Luther leugnete den Opfercharakter der Eucharistie und - als Folge der Ablehnung des Weihesakraments - die priesterliche Konsekrationsvollmacht, ersetzte die Transsubstantiation durch die Konsubstantiation und beschränkte die Realpräsenz auf die Zeit der Abendmahlsfeier.

• Luther stellte die Sakramentalität der Ehe in Abrede, sah in ihr ein „weltlich Ding“, erlaubte die Wiederheirat im Falle einer Scheidung wegen Ehebruch und stimmte sogar der Bigamie des Landgrafen Philipp von Hessen zu.

• Luther war zwar zutiefst gläubig, sein Glaube ermöglichte es ihm aber nicht, das Gelübde der evangelischen Räte, das er bei seiner Profess im Erfurter Kloster der Augustinereremiten abgelegt hatte, auf Dauer zu erfüllen. Er legte im Jahr 1524 sein Ordenskleid ab und heiratete bald darauf die Zisterzienserin Katharina von Bora, die sich ebenfalls nicht mehr ihrem Gelübde verpflichtet wusste.

Die Einschätzung des Freiburger Erzbischofs, Luther habe die Spaltung der Kirche nie gewollt, ist richtig und falsch zugleich. Luther hat die Kirche insofern nicht spalten wollen, als er danach trachtete, die ganze Kirche dem Diktat seiner Lehre zu unterwerfen. Als dieser Versuch misslang, setzte er alles daran, seinen Anspruch mit Hilfe weltlicher Machthaber zumindest in Deutschland durchzusetzen, und nahm somit die Spaltung der Kirche billigend in Kauf.

Im Übrigen haben nicht wenige Katholiken in unserem Land Luther schon längst entdeckt. Beispiele dafür sind die Rede von der bedingungslosen Rechtfertigung des Menschen, der Ruf nach einer „Demokratisierung“ der katholischen Kirche, die Marginalisierung des sakramentalen Priestertums, der Realpräsenz Christi unter den eucharistischen Gestalten und des Opfercharakters der heiligen Messe sowie die Forderung nach Zulassung der „wiederverheirateten“ Geschiedenen zu den Sakramenten.

Statt Luther als einen zutiefst gläubigen Menschen zu empfehlen und damit einer weiteren Protestantisierung der katholischen Kirche in Deutschland Vorschub zu leisten, sollte sich Erzbischof Zollitsch für die Entdeckung jener Männer und Frauen einsetzen, die sich nicht nur durch einen tiefen Glauben, sondern auch durch unverbrüchliche Treue gegenüber der katholischen Glaubens- und Sittenlehre auszeichnen. Zu diesen gehört ohne Zweifel der Märtyrerpriester Georg Häfner, der im letzten Jahr in Würzburg seliggesprochen wurde, den Katholiken außerhalb Unterfrankens jedoch nahezu unbekannt ist.

Georg Häfner wurde als Pfarrer von Oberschwarzach im Jahr 1941 verhaftet und in das KZ Dachau eingeliefert, wo er schwer misshandelt wurde und im darauffolgenden Jahr infolge von Krankheit und Unterernährung starb. Unmittelbarer Anlass für die Verhaftung war sein mutiges Eintreten für die Einheit und Unauflöslichkeit der Ehe. Pfarrer Häfner hatte nämlich einen „wiederverheirateten“ Geschiedenen, der NSDAP-Mitglied war und kurz vor seinem Tod um die Sterbesakramente bat, schriftlich erklären lassen, dass er die von ihm eingegangene Zivilehe als nichtig erachte und das durch die Zivilehe „öffentlich gegebene Ärgernis … durch öffentliche Bekanntgabe dieser Erklärung wieder gut gemacht“ werden solle.

Vor dem Hintergrund, dass Luther nicht einmal davor zurückschreckte, der Doppelehe des Landgrafen Philipp von Hessen seinen Segen zu geben, ist die Empfehlung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Luther als einen zutiefst gläubigen Menschen zu entdecken, auch ein Schlag in das Gesicht des seligen Märtyrerpriesters Georg Häfner.    Quelle: IK-Nachrichten 02/2012 (Bl)

Die NWO (Neue Welt Ordnung) hat verschiedene Wege, um zu einer einheitlichen, einer globalen Weltreligion zu gelangen. Genau wie bei der Verwirklichung der Weltregierung einzelne Schritte der Globalisierung erforderlich sind (wie z.B. die Zusammenlegung der EU-Staaten zu einer Union und weiterer Konglomerate) ist es auch bei der Eine-Welt-Religion angebracht erste Schritte zu unternehmen, wie z.B. alle Christen in der Ökumene zu einen, danach die Juden und den Islam dazu zu nehmen usw. Die Ökumene ist also nur ein Schritt in diese Richtung! Weitere Irrlehren, von denen wir nur einige nennen werden sollen ebenfalls unter einer Weltreligion ihren Platz finden.

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3. Teil Andere Bestandteile der
Neuen Weltreligion
(URI)

Okkultismus — die vielköpfige Hydra

Was zählt man dazu?

Geheimbünde und Vereinigungen mit okkulten Wurzeln wie die Freimaurer, die Rosenkreuzer, die Theosophen, die Kosmosophen und die Anthroposophen. Zu nennen ist ferner die explosionsartige Zunahme der Sekten und Jugendsekten, die hinduistische und spiritistische Elemente in sich vereinigen, vor allem die Christliche Wissenschaft (Christian Science), das Heimholungswerk Jesu Christi eines spiritistischen Mediums in Würzburg (auch Innere-Geist-Christus-Kirche oder Universelles Leben), die Neugeist- und Neugedankenlehre (hierein fällt auch die Wort+Geist-Bewegung, Anmrk. JedidaMD) , Bhagwan, Eckankar, Divine Light Mission, Scientology Church, Transzendentale Meditation usw.

Zu nennen sind dann die Religionen selber, die den Plan einer Religionsvermischung anstreben, etwa der Taoismus, bestimmte Formen des Buddhismus, der Hinduismus mit seinen 330 Millionen Deva-Göttern oder die Bahai-Religion. Gerade der Hinduismus ist die ungeheuer aufsaugfähige Religion, denn bei diesen 330 Millionen Göttern hat auch Jesus Christus bequem Platz. Als ein Religionsstifter unter anderen wird er da auch bereits anerkannt, aber nicht als Sohn Gottes, was er in Wirklichkeit ist. Da müssen wir genau unterscheiden. Der Name Jesu bürgt noch lange nicht dafür (wenn er gebraucht wird), dass er auch richtig verstanden worden ist.

Zu nennen sind schließlich die mystischen Strömungen in allen Religionen, etwa die Kabbala im Judentum, der Sufismus im Islam, Meister Eckhard und die Gnostiker im Christentum usw. Sie wollen — und darin stimmen sie überein — durch ekstatische Zustände zum »Göttlichen« aufsteigen und geben damit — im Unterschied zu den »prophetischen« Strömungen — den Absolutheitsanspruch ihrer Religion auf Okkultismus, östliche Religionen und die New Age-Bewegung

 

Der Geist der Neuen Zeit

"Neue Zeit", "Neues Zeitalter", "Neue Weltordnung", "Neue Ära der Demokratie", "New Economy" (Neue Wirtschaft) und "Neue Zivilisation" sind alles Bezeichnungen und Phrasen, die seit Anfang der 90er Jahre von der herrschenden Elite propagiert und mittels der Massenmedien immer mehr verbreitet werden. Im Zeitalter der Globalisierung und des radikalen Freihandels sollen sie dabei helfen, die Menschen zu konditionieren und eine vollkommen neue Gesellschaftsform einzustimmen, in der alte Werte und Tugenden, wie der Glaube an die Hl. Schrift, Vaterlandsliebe und die Treue zur Familie, endgültig der Vergangenheit angehören. Letztendlich sollen diese Werte durch ein neues, seelenloses (kommunistisches) Gemeinschaftsgefühl ersetzt werden, das keine Unterschiede der Religionen, Rassen und des Standes mehr kennt.

Der Begriff "New Age" (Neues Zeitalter) wurde maßgeblich von der Freimaurerei geprägt, die schon seit Jahrhunderten nach der vollständigen Vernichtung des Christentums trachtet. (Interessanterweise trug das offizielle Magazin des Schottischen Ritus der Freimaurerei in den USA einstmals sogar den Namen "New Age".) Darüber hinaus gibt es aber noch weitere (okkulte) Gesellschaften, wie der Golden Dawn, die sich, getreu dem Motto "Getrennt marschieren, vereint schlagen!", ebenfalls der Herbeiführung dieses antichristliehen Zeitalters verschrieben haben. Sie alle gehen auf die Theosophie zurück, die eine pseudo-mystische Richtung der Theologie und Philosophie darstellt, die angeblich höheres Wissen um Gott und seine Geheimnisse durch unmittelbares inneres Schauen erstrebt. Im nächsten Kapitel werden wir uns mit der Theosophie einmal etwas näher auseinandersetzen.

 

Die Theosophische Gesellschaft

             

Diese im Jahre 1875 in New York ins Leben gerufene okkulte Bewegung geht auf die russische Freimaurerin Helena Petrovna Blavatsky zurück: Am 13. September 1875 wurde von ihr, Col. Henry Steel Olcott und dem Rechtsanwalt William Quan Judge der "Miracle Club" gegründet, der am 17. November desselben Jahres in die "Theosophical Society" umbenannt wurde. Im Jahre 1877 veröffentlichte Blavatsky das Buch "Isis Unveiled“ (Entschleierte Isis) und 11 Jahre später, im Jahre 1888, das Buch "The Secret Doctrine" (Die Geheimlehre). 1878 verlegte Blavatsky ihr Hauptquartier nach London. Wie in der Freimaurerei werden auch in der Theosophischen Gesellschaft alle Götter akzeptiert, bis auf den wahren Gott Jesus Christus!

Mara Ordemann schreibt in ihrem Buch "Esoterik auf einen Blick" über die eigentliche Bedeutung der Theosophischen Gesellschaft: "Theosophie (griech.: Gottesweisheit) Ursprünglich eine Lehre, die Einsichten in die Ursprünge, in die Natur und in die Stimmung des Menschen (gibt es etwa eine geheime Verbindung zwischen der Psychologie und der Theosophie?!?) vermittelt. Von Helena Petrowna Blavatsky (1831 - 1891) begründete Lehre aus westlichen und östlichen Elementen, die die Esoterik bis heute stark beeinflusst hat. Vor allem die Vorstellung von der Reinkarnation und von Meistern, die die Geschicke der Menschheit lenken, hat ihren Eingang in alle Teile der Esoterik gefunden. Eine Weiterentwicklung der von den Theosophen gegründeten zahlreichen Gesellschaften ist die Anthroposophie. "

"1877 veröffentlichte Blavatsky ihr erstes Werk Isis Unveiled (Entschleierte lsis), ein Plagiat von über 100 zeitgenössischen Texten über mythologische, esoterische und gnostische Ideen, geheime Bruderschaften und ähnliches. Die Haupt-Inspirationsquelle waren wohl die Romane des britischen Schriftstellers Edward Bulwer-Lytton (1803-1873), der Großmeister der 'Societas Rosicruciana in Anglia' war. Sein bekanntestes Werk war: Die letzten Tage von Pompeji, in dem auch der Einfluss des Isis-Kultes im Rom des 1. Jahrhunderts thematisiert wurde. Das Hauptquartier der Theosophischen Gesellschaft wurde 1879 nach Adyar bei Madras in Indien verlegt, B1avatsky und Olcott wurden im folgenden Jahr Buddhisten." (Detlev Rose, Die Thule-Gesellschaft. Legende Mythos Wirklichkeit, S.204)

Die Theosophie erwartet einen "Weltlehrer", der die Menschheit in ein goldenes Zeitalter führen soll: "Bereits 1885 hatte H.P. Blavatsky ... im 'Schlüssel der Theosophie' auf den kommenden Weltheiland hingewiesen:  Der Sendbote der Wahrheit wird eine vorbereitete Menschheit finden. Die Wahrheit wird eine Ausdrucksform finden, eine Organisation, die auf den Sendboten eingestellt ist, die ihm alle materiellen Hindernisse und Schwierigkeiten aus dem Wege räumt.'" (zit. nach Horst E. Miers, Das Lexikon des Geheimwissens, Freiburg/Brsg, 1970, S.240;

Einigebungen hierzu: Vor allem durch die antichristliche Ökumenismus-Bewegung der Konzilskirche und mithilfe der Massenmedien wird die Menschheit heute auf das Kommen eines (falschen!) Weltheilands "vorbereitet". Bei der "Organisation", die auf den "Sendboten" eingestellt ist und ihm alle materiellen Hindernisse und Schwierigkeiten aus dem Wege räumen soll, kann es sich nur um die mächtige Weltorganisation der Vereinten Nationen handeln.

Madame Blavatsky hatte für diesen "Sendboten", den vermeintlichen "Weltlehrer", auch schon einen passenden Namen ausgesucht: Maitreya! In ihrer "Geheimlehre", dem Hauptwerk der Theosophie, schrieb sie: "Maitreya ist der geheime Name des fünften Buddha und der Kalki Avatara der Brahmanen, der letzte Messias, welcher im Höhepunkte des großen Zyklus erscheinen wird." (zit. nach Inge Schneider, Countdown zur Apokalypse, S.107) In den Augen der New Age-Bewegung und ihrer geheimen Hintermänner befindet die Menschheit sich auf der Schwelle zum dritten Jahrtausend am Beginn des "großen Zyklus''!

    

Für uns Christen kann es keinen Zweifel geben: Der "Maitreya" bzw. "Meister", von dem die Theosophische Gesellschaft immerzu spricht, kann nur der Antichrist sein. Es wird in deren Schriften ja auch deutlich zum Ausdruck gebracht, dass es in dieser Welt "eingeweihte Jünger" gibt, die unerkannt, also im Hintergrund leben und dem "Sendboten der Wahrheit den Weg bereiten sollen. Tatsächlich planten die Geheimen Oberen bereits im Jahre 1982 das weltweite, öffentliche Erscheinen ihres Maitreya. (Anscheinend intervenierte Gott, denn letztendlich ist Er derjenige, der über den Zeitpunkt des Erscheinens des Antichristen entscheidet!)

Schlagen wir zu dem Begriff "Meister" nochmals im Werk "Esoterik auf einen Blick" nach: "Meister - Ein hochentwickelter spiritueller Lehrer. In der Theosophie eine Gruppe vollendeter Wesen, die, für die meisten Menschen unsichtbar, in entfernten Regionen Tibets leben und über die geistige Entwicklung der Menschheit wachen. Sie können auch in einem physischen Körper erscheinen und sollen über ungeheure Fähigkeiten verfügen. Einem Meister untergeordnet sind die 'eingeweihten Jünger', die unerkannt in der Welt leben und die Aufgaben der Meister ausführen."

Wir haben bereits erfahren, was das für "vollendete Wesen" sind, die nach Meinung der New Age-Anhänger in "entfernten Regionen Tibets" leben und über "ungeheure Fähigkeiten" verfügen. (Der Schriftsteller HP. Lovecraft sprach ebenfalls über diese Wesen, die sich in den Meerestiefen, der antarktischen Welt und im Himalaja befinden sollen!) Bemerkenswert ist hier jedoch der Hinweis, dass ihnen "eingeweihte Jünger" untergeordnet sind. Handelt es sich bei diesen Personen um die Spitze der Satanshierarchie, die unseren Planeten von hinter den Kulissen aus lenkt? Und waren es möglicherweise eben solche Personen, die sich vor rund 2000 Jahren im Sanhedrin, also im jüdischen Hohen Rat, zusammenfanden, um in einer diabolischen Verschwörung über unseren Herrn und Erlöser das Todesurteil zu sprechen und ihn anschließend der römischen Besatzungsmacht auszuliefern?

Eines steht jedenfalls zweifelsfrei fest: der große Hass der Theosophischen Gesellschaft auf das Christentum. So stellt Friedrich-Wilhelm Haack fest: "In der sogenannten 'Theosophie' (seit 1875) der russischen Spiritistin Helena Petrowna Blavatsky (1831-1891) und ihrer Nachfolgerin Annie Besant (1847-1933), die sich beide in ihrem Hass gegen den christlichen Glauben in nichts nachstanden, sah man in Satan den 'kosmischen Widerschein Gottes'. Frau Blavatsky hatte Eliphas Levi nur abgeschrieben, wenn sie in ihrer 'Geheimlehre' schreibt, dass der Teufel 'eine schöpferische Kraft, zum Guten, sowohl wie zum Bösen' sei. Und sie lehrt: 'Der Logos und Satan sind eins'!

                    

Logos ist jedoch der Begriff, der im Beginn des Johannes-Evangeliums in unserer Bibel mit 'das Wort' übersetzt wird, dass welches Christus ist. Unter der Leitung Rudolf Steiners, des nachmaligen Gründers der Anthroposophie, erscheint in der deutschen Theosophie von 1902-1908 eine Zeitschrift 'Luzifer Gnosis' (Gnosis bedeutet: Wissen)." (Anmerkungen zum Satanismus, S.8)

Durch Herbert Burrows, einen Sozialisten und Freimaurer, lernte Blavatsky im Jahre 1889 Annie Besant kennen. Nachdem die Russin am 8. Mai 1891 verstorben war, stand die Theosophische Gesellschaft 16 Jahre führungslos da, weil um diesen Posten heftig gestritten wurde. Auf Drängen des Freimaurers Sir Walter Besant wurde seine Schwester Annie schließlich zur Nachfolgerin Blavatskys bestimmt.

Der aus der Theosophischen Gesellschaft unter Leitung von Besant hervorgegangene "Lucis Trust" ist unter anderem für das okkulte Herzstück der Vereinten Nationen verantwortlich. Dabei handelt es sich um einen sog. "Meditationsraum" samt heidnischem Altar, in dem Besucher zu falschen Gottheiten beten können, ganz gleich ob zu Buddha, Allah oder Beelzebub. Der Raum wurde von Dag Hammarskjöld, dem ersten UN-Generalsekretär eingerichtet. Interessanterweise leitet sich die Bezeichnung "Lucis" von den beiden Namen Lucifer und Isis ab, wobei letzterer die ägyptische Göttin kennzeichnet.

Im Jahre 1913 kam es zu einer Spaltung der Theosophischen Gesellschaft, die zur Gründung einer weiteren okkulten Gesellschaft führte, die wir im nächsten Kapitel vorstellen wollen ...

 

Die Anthroposophie

Der Gründer der Anthroposophie war ein 33-Grad-Freimaurer namens Rudolf Steiner (1861 - 1925), der seine okkulten Erfahrungen auch im Ordo Templi Orientis sammelte und zudem seit 1902 in der Theosophie tätig war. Auf sein langjähriges Wirken in diesen Geheimorden gründete er schließlich seine eigene Weltanschauung und rief 1913 seine eigene Organisation ins Leben. Ein Jahrzehnt später wurde die Zentrale seiner Bewegung in der Stadt Dornach, in der Schweiz, errichtet.

Rudolf Steiner war ein äußerst belesener Mann und verfasste mehr als 100 Bücher und Vorträge. Bei näherer Untersuchung seiner "Glaubensrichtung" stellt man sehr schnell fest, dass die Anthroposophie ein wenig von allen anderen Lehren in sich vereint: u.a. die Lehre der Wiedergeburt und der Evolution.

"Hauptniederlassungen der Anthroposophie befinden sich in Los Angeles, New York City und Chicago, sowie in vielen weiteren Städten in den USA. Die Gesellschaft besitzt auch über 500 Waldorf-Schulen, die Steiners Prinzipien unterrichten und deren Hauptanliegen vor allem darin besteht, Entwicklung des spirituellen Bewusstseins von jungen Schulkindern zu fördern." (Texe Marrs, New Age Cults and Religions, S.109)

Steiners zentrale These besagt, dass sowohl die physische als auch spirituelle Evolution auf Tatsachen beruhen. Er ging davon aus, dass die Evolution von bestimmten Geistwesen überwacht wird, die den Menschen bilden und formen und ihn führen, während er sein Bewusstsein erweitert, um schließlich ein Supermensch zu werden.

Steiner lehnte die biblische Erzählung vom Fall des Menschen gemäß Genesis ab. Seine eigene Version sagt aus, dass der Fall einfach nur darin. bestand, dass der Mensch das Bewusstsein der spirituellen Welten von denen er einst ein Teil gewesen war. Das Ziel der Anthroposophie besteht nun darin, dem Menschen das Wissen der spirituellen Welt vermitteln und ihm aufzuzeigen, wie er erneut den Zustand von himmlischer Glückseligkeit erlangen kann, den er vor seinem Fall genoss. Um dies erreichen, lehrte Steiner, muss der Mensch mehrere aufeinanderfolgende Leben durchschreiten, um schließlich perfekt zu werden und volles Bewusstsein zu erlangen.

Steiner behauptete, dass auch der Planet Erde einen fortdauernden Entwicklungsprozess der Evolution und Reinkarnation durchmacht. Ihm zufolge hat der Planet bereits vier Verkörperungen durchgemacht - als Saturn (Wärme), Sonne (Luft), Mond (Wasser) und Erde (Mineralien). Angeblich befindet sich die Erde zurzeit in ihrer vierten Wiedergeburt. Jeder dieser Zyklen wird von spirituellen Wesen überwacht.

Interessanterweise besagen Steiners Lehren, dass einige dieser Geistwesen im Konflikt mit anderen spirituellen Wesen stehen, und dass dies für eine Reihe von Problemen und Schwierigkeiten verantwortlich ist. Er lehrte, dass der Mensch wegen dieses Konfliktes in der spirituellen Welt gefallen sei und seine vollkommene Natur verloren habe. In der Tat bezog sich Steiner auf die Realität von dämonischen Wesen, die sich im Zustand der Auflehnung gegen Gott befinden, obwohl er den biblischen Bericht von Luzifers Rebellion und seiner Entfernung aus dem Himmel energisch bestritt.

Der Konflikt, auf den sich Steiner bezog, ist angeblich ein Krieg zwischen Geistwesen, die auf der Sonne leben und die er die Sonnenwesen nannte, und denen, die auf dem Mond leben und als die Mondwesen bezeichnet werden. Mondwesen sind angeblich luziferische Wesen, die das Verhalten des Menschen nachteilig beeinflussen, während die Sonnenwesen positive Wesen sein sollen, die eines Tages über ihre Gegner triumphieren und den Menschen schließlich zu dem ihm bestimmten Zustand der Vollendung führen werden.

Fazit: Auch wenn die Anthroposophie vorgibt, Elemente aus dem Christentum übernommen zu haben, und sogar als eine Art "christlich-esoterische Gesellschaft" bezeichnet wird, gibt es rein gar nichts an diesem Gedankengebilde, das sich mit der Botschaft unseres Herrn und Erlösers vereinbaren lässt. Die Anthroposophie ist nur eine modifizierte Abwandlung der Theosophie sowie verschiedener anderer okkulter Lehren, deren Aussagen dem Christentum in allen wichtigen Punkten diametral entgegenstehen.

 

 

Die Esoterik-New-Age-Bewegung

Woran liegt es wohl, dass sich die fernöstlichen Religionen, Parapsychologie, Esoterik, Astrologie, der Schamanismus und auch das Yoga an der Schwelle zum dritten Jahrtausend einer immer größeren Beliebtheit bei den Menschen in den Ländern des ehemaligen christlichen Abendlandes erfreuen? Warum verfallen immer mehr Personen dem Spiritismus und der Hexerei und sorgen auf diesem Wege für eine regelrechte Wiederbelebung des Heidentums, die noch vor wenigen Jahrzehnten undenkbar erschien? Handelt es sich bei dieser Entwicklung etwa nur um Begleiterscheinungen unseres "modernen" und "fortschrittlichen" Zeitalters, oder hat diese Renaissance möglicherweise eine viel tiefere Ursache? Ist es sogar möglich, dass eine ganze Bewegung existiert, deren einziger Zweck darin besteht, solche Lehren gezielt einem breiteren Publikum zugänglich und dadurch in der Gesellschaft hoffähig zu machen?

Bevor wir diesen Fragen im Einzelnen nachgehen, wollen wir zuerst in der Hl. Schrift nachschlagen, um zu erfahren, was unser Schöpfer über spiritistische Sitzungen und Wahrsagerei zu sagen hat: "Wendet sich aber jemand an Toten- und Wahrsagegeister, um ihnen buhlerisch nachzulaufen, will ich wider einen solchen mein Antlitz wenden und ihn aus seinem Volke ausrotten!" (Lev 20,6)

Der Begriff "Esoterik" kennzeichnet nach Auskunft eines einschlägigen Lexikons Geheimlehren, "die ursprünglich nur den Eingeweihten einer Gemeinschaft zugänglich waren. Oft gleichbedeutend mit geheimnisvollem, okkultem und verborgenem Wissen.

Heute ein Ausdruck, der ein Sammelsurium esoterischer Themen und Aktivitäten darstellt und, im Widerspruch zu der ursprünglichen Bedeutung, nicht mehr esoterisch (geheim) ist. Als Entwicklungsprozess des menschlichen Bewusstseins verstanden, der nur erfahrbar und erlebbar ist und nicht gelehrt werden kann." (Mara Ordemann, a.a.O., S.34)

Viele esoterische Lehren lassen sich unter dem Oberbegriff "New Age" ("New Age" bedeutet "Neue Zeit" bzw. "Neues Zeitalter") zusammenfassen. Er kennzeichnet die Auffassung, "dass die Menschheit an einem historischen Wendepunkt steht und ihr künftiges Schicksal davon abhängt, ob es ihr gelingt, ein neues Bewusstsein zu entwickeln." Die "Neue Zeit" wird auch "als Wassermann-Zeitalter bezeichnet, von dem 'Neuen Menschen' und einem spirituell ausgerichteten, ganzheitlichen Weltbild (= "Ökumenismus'', "Globalisierung"; "Weltrepublik") geprägt", belehrt uns Mara Ordemann (ebd. S.79f).

Warum wird aber ausgerechnet heute von einem "Neuen Zeitalter", einer "Neuen Welt-" und "Wirtschaftsordnung", und sogar von einem "Neuen Bewusstsein" gesprochen? Wird dadurch nicht deutlich, dass wir in einer ganz außergewöhnlichen Zeit leben, in der sich die Mächte der Finsternis zur alles entscheidenden Schlacht rüsten und danach trachten, möglichst viele Menschen in die ewige Verdammnis der Hölle zu stürzen? Offensichtlich scheinen uns die Oberen auf etwas ganz Bestimmtes vorzubereiten, indem sie nunmehr öffentlich den Anbruch ihrer neuen Zeitrechnung proklamieren.

Ausgangspunkt der gesamten modernen New Age-Bewegung ist der Verlag Lucis Trust. ("Lucis Trust") Dieser wurde im Jahre 1922 von Alice Bailey (sie starb 1949 im Alter von 69 Jahren), der Nachfolgerin Helena Petrovna Blavatskys, Mitglied der Theosophischen Gesellschaft und selbsternannte Hexe (deren Mann zufälligerweise Freimaurer war!), in London unter dem Namen "The Lucifer Publishing Co." gegründet. Später wurde der Verlag in den weniger auffälligen Namen Lucis Publishing Company in New York und Lucis Press Limited in London umbenannt. Darüber hinaus rief Bailey mehrere Organisationen ins Leben, die dabei helfen sollten, ihre Ideologie zu verbreiten, darunter die "Arkanschule", die "Gruppe der neuen Weltdiener" und "World Goodwill" ("Weltweiter guter Wille"). Bailey verfasste auch hier die Titelseite des Freimaurer-Magazins "The New Age" aus knapp zwei Dutzend Bücher "mit präzisen Anweisungen für die Jünger der 'Meister' in der zweiten Hälfte des 20. Jahr-hunderts". (Constance Cumbey, Die sanfte Verführung - Hintergrund und Gefahren der New-Age-Bewegung, S.51-52; zit. nach Mehr Licht!, Januar 1990, S.3) "In ihrem Buch Externalization of the Hierarchy behauptete Bailey, dass die Freimaurerei hinter der New Age-Bewegung steht. Des Weiteren sagte sie, dass die 'Arbeit der Zerstörung (soziale Destabilisierung) im Jahre 1775 begann." ("Is Freemasonry Part Of The New Age Movement?", Newswatch Magazine, Juni 1987, S.7-8; zit. nach John Daniel, a.a.O., S.439)

Das würde bedeuten, dass der Grundstein unserer Neuen Weltordnung schon Jahre vor Ausbruch der französischen Revolution (1789) gelegt worden ist, und dass die Synagoge des Satans seit nunmehr 225 Jahren Schritt für Schritt die materielle, vor allem aber geistige Versklavung der gesamten Menschheit erfolgreich vorangetrieben hat, die im ausgehenden 20. Jahrhundert schließlich ihren Höhepunkt fand, was unter anderem daran ersichtlich wird, dass weltweit mehr als 500 Millionen Menschen der New Age-Ideologie verfallen sein sollen.

Der Lucis Trust besitzt über 6000 Mitglieder. Einige der einflussreichsten und prominentesten Vertreter dieses illustren Kreises sind

* David Rockefeller (milliardenschwerer Finanzzar und Ölmagnat)
 

* Ted Turner (milliardenschwerer Medienmogul und Besitzer des Fernsehsenders CNN)
 

* Rabbiner Mare Tannenbaum (Kopf des American Jewish Committee (Amerikanisch- Jüdisches Komitee)
 

* Barbara Marx Hubbard (einflussreiche Sprecherin der New Age-Bewegung)
 

* Henry Clausen (33-Grad-Freimaurer)
 

 

* Henry Kissinger (jüdisch-stämmiger Hochgradmaurer sowie Mitglied mehrerer überstaatlicher Absprachegremien)


Wir stellen also fest, dass im okkulten Lucis Trust Milliardäre, Medienzaren, Rabbiner, Vertreter der New-Age-Bewegung sowie Hochgradfreimaurer aufeinandertreffen. Allesamt stehen diese Personengruppen dem Christentum nicht gerade wohlwollend gegenüber.

Bemerkenswerterweise befand sich die Adresse des Lucis Trust ursprünglich bei den Vereinten Nationen: 866 United Nations Plaza, Suite 566/7, New York, NY 10017-1888. Was aber hat eine Gesellschaft mit (ehemaligem) Namen "The Lucifer Publishing Co." mit der Weltorganisation UNO zu tun? Ist es möglich, dass die UNO die in der Geheimen Offenbarung prophezeite Weltregierung darstellt und mit dem Bösen im Bunde steht? Da einige wachsame Zeitgenossen auf diesen merkwürdigen Zusammenhang aufmerksam geworden sind, entschied man sich, den Verlagssitz zu verlegen und so befindet er sich heute an anderer Stelle in New York.

Der Lucis Trust akzeptiert auch die Mitgliedschaft von Körperschaften. Unter ihnen befinden sich solch angesehene Namen wie

* die Rockefeller-Stiftung

* der Carnegie-Stiftungsfonds

* die Organisation der Vereinten Nationen

* der Theosophical Order of Service

* Greenpeace USA (die weltbekannte Umweltschutzorganisation)

* Greenpeace Großbritannien

* Amnesty International (die 1961 gegründete internationale Hilfsorganisation für politische Gefangene)

* Südliche Jurisdiktion des Schottischen Ritus der Freimaurerei

Somit stellen wir fest, dass im Lucis Trust viele einflussreiche Organisationen und Institutionen aufeinandertreffen, die darüber hinaus mehrheitlich in der Bevölkerung ein großes Ansehen genießen. Daraus lässt sich auch schließen, dass dem Lucis Trust enorme finanzielle Mittel zur Verfügung stehen müssen, mit denen er seine weltweite Propaganda im Dienste des Bösen finanzieren kann. (Man sollte sich also sehr gut überlegen, ob man Organisationen wie die UNESCO, Greenpeace oder Amnesty International mit Spenden unterstützt, wenn diese direkte Verbindungen zu einem Zentrum besitzen, das einst öffentlich unter dem Namen "Lucifer" firmierte!)

Bedauerlicherweise lassen sich viele Menschen durch Bezeichnungen wie "Menschenrechts-" oder "Umweltorganisation" täuschen und vertrauen auf die Wohltätigkeit solcher Institutionen. Die Hl. Schrift lehrt uns aber: "Es tarnt sich ja selbst der Satan als ein Engel des Lichtes." (2 Kor 11, 14) Ähnlich verhält es sich mit den Organisationen, die Gutes zu tun vorgeben, in Wahrheit jedoch mit dem Bösen im Bunde stehen (denken wir in diesem Zusammenhang auch an das Doppelsprechen, vor dem uns George Orwell in seiner Schrift "1984" zu warnen suchte, indem er es als eine diabolische Lügensprache entlarvte!): "So ist es nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich als Diener der Gerechtigkeit tarnen; doch ihr Ende wird ihren Werken entsprechend sein." (2 Kor 11, 15)

Übrigens waren es keine "fundamentalistischen Christen" oder "Verschwörungsfanatiker", die dem einflussreichen Propagandazentrum der New Age-Bewegung, Lucis Trust, ursprünglich den Namen "Lucifer" gaben. Wir haben es hier mit Personen zu tun, die ganz unverhohlen eingestehen, wem sie in Wirklichkeit untertan sind. Trotzdem begreift die überwiegende Mehrheit der Menschen nicht, was sich unter ihrer Nase tagtäglich abspielt, dass es eine kleine Gruppe von sehr einflussreichen Menschen gibt, die sich mit Leib und Seele dem Satan verschrieben und sich zur Aufgabe gemacht haben, die ganze Menschheit in ein dunkles Zeitalter zu stürzen. (Siehe Schattenmachtseiten) Die Erklärung für dieses scheinbar unerklärliche Verhalten finden wir in der Hl. Schrift: "Kein Frevler versteht es, die Einsichtigen aber verstehen es." (Dan. 12, 10).

Kommen wir jetzt auf den mysteriösen "Lord Maitreya" zu sprechen. Wir haben bereits festgestellt, dass die Theosophische Gesellschaft einen "Erlöser" der Menschheit erwartet und ihm den Weg bereiten will. Interessanterweise proklamieren auch führende Vertreter der New Age-Bewegung schon seit Jahren öffentlich die Ankunft eines "Weltenlehrers", der die Menschheit in ein (ihrer Meinung nach) "goldenes Zeitalter" führen soll. Wie die Freimaurer betrachten auch ihre ideologischen Verwandten, die Theosophen und New Age-Anhänger, Jesus Christus lediglich als einen von vielen Propheten und stellen ihn auf eine Stufe mit Buddha oder Mohammed.

  

Benjamin Creme ist der bekannteste Propagandist dieses neuen "Heilandes" und dient auch als sein offizielles Sprachrohr. Seiner Aussage nach führt das neue spirituelle Erwachen in eine verbrüderte Welt des "Wassermann­Zeitalters", laut Mara Ordemann eine "esoterische und astrologische Bezeichnung für das kommende Zeitalter, das vom Tierkreiszeichen Wassermann beherrscht wird und von Humanität, Spiritualität, Brüderlichkeit, Toleranz einerseits, aber auch von schnellem Wandel, Unruhe und großen Umbrüchen andererseits geprägt sein soll." (a.a.O. S.117)

Der "Fall" des "Eisernen Vorhangs" mit dem Ende des "Ost-West-Konflikts", der "Vertrag von Maastricht" mit der einhergehenden "Einigung Europas" sowie die "Globalisierung" mit immer neuen Mega-Fusionen sind nur einige, jedoch markante Beispiele für "große Umbrüche", die im letzten Jahrzehnt (also am Beginn des "Wassermann-Zeitalters“) stattfanden. Bezüglich des "schnellen Wandels" könnte man u.a. auf die "Einführung des Euro" (warum hatten es die Euro-Befürworter wohl so eilig mit ihrer gemeinsamen Währung?) oder die Umwandlung der Bundeswehr in eine Söldnertruppe der Neuen Weltordnung hinweisen. Der Begriff "Humanität" wurde maßgeblich von der Freimaurerei geprägt, die an der Schwelle zum dritten Jahrtausend alle maßgeblichen Posten in der Staatengemeinschaft besetzt hält. Ständig vernehmen wir auch die Ermahnung zu mehr "Brüderlichkeit" und "Toleranz" in unserer Gesellschaft, zum einen im Hinblick auf die Massenzuwanderung von Ausländern aus aller Herren Länder und zum anderen unter dem Gesichtspunkt der von führenden "Kirchen" Kreisen immer offener vorangetriebenen Religionsvermischung. Es kann also gar kein Zweifel daran bestehen, dass die Synagoge des Satans momentan mit ganzer Energie den Übergang in das "Wassermann-Zeitalter" betreibt. Vor allem mithilfe der Massenmedien werden Millionen von Menschen mit den Irrlehren und der antichristlichen Ideologie des New Age vertraut gemacht, denn dank Presse, Funk und Fernsehen finden die östlich-heidnischen Pseudo- Religionen immer größere Verbreitung: "Esoterik, Mystisches, Jenseitskontakte, Grenzerlebnisse und Psychokinese heißen die neuen Schlagworte, mit denen die TV-Konsumenten geködert werden sollen", las man beispielsweise unter der Schlagzeile "Mystik und Esoterik" in der Fuldaer Zeitung vom 7.3.1997.

David SpangIer, ein einflussreicher Vertreter und Fürsprecher des Neuen Zeitalters, offenbart in seinem Buch Reflection on the Christ aus dem Jahr 1978, wer tatsächlich hinter seiner Bewegung steht. Darin propagiert auch er offen die freimaurerisch-satanische Ideologie: "'Wenn ein Mensch den Pfad zu sich selbst betritt, wechselt er in ein großes kreatives Abenteuer hinüber ... die Bedeutung der Göttlichkeit durch seine Akzeptanz der Verantwortlichkeit für eine Welt im Mikrokosmos, in der er der Gott ist ... Das Wesen, das dem Menschen dabei hilft, diesen Punkt zu erreichen, ist Luzifer ... der Engel der Evolution  des Menschen ... der Geist des Lichts in der mikroskopischen Welt. ' Weiter erklärt SpangIer , dass 'Christus dieselbe Kraft wie Luzifer ist.' ("Is Freemasonry Part Of The New Age Movement?" Newswatch Magazine 7.9, Juni 1987, S.7-8; zit. nach John Daniel, a.a.O.,S.441)

 Schließlich sagt er: 'Luzifer bereitet den Menschen auf die Erfahrung der Christenheit vor ... (er ist) der große Initiator ... Luzifer wirkt in jedem von uns, um uns in einen Zustand der Vollkommenheit hineinzuführen. Wenn wir in ein neues Zeitalter eingehen ... wird jeder von uns auf irgendeine Weise an den Punkt gelangen, den ich als Luziferische Einweihung bezeichne ... , dem sich viele Menschen in den Tagen, die vor uns liegen, ausgesetzt sehen, da es sich um eine Einweihung in das Neue Zeitalter handelt.'" (Newswatch; zit. nach ebd.) Man brauchte eigentlich nur solche Bücher lesen, um zu wissen, wer tatsächlich hinter der New Age-Bewegung steht.

Die New Age-Bewegung verfügt über ein schier unüberschaubares Netzwerk von Organisationen und Unterbehörden (weit über 10 000), die alle auf das gleiche Ziel hinarbeiten: "Insgeheim befinden sich hier und dort vorbereitete Individuen, die wiederum Gruppen oder Zentren bilden, von wo aus der Einflussbereich verbreitet wird, bis er schließlich ein wahrhaftiges magnetisches Netzwerk bildet, das die gesamte Welt umspannt. Wie Strahlen einer verborgenen Sonne sind diese Gruppen scheinbar verschieden und unabhängig voneinander, aber in Wirklichkeit gehen alle von dem gleichen zentralen Körper aus. Studiert man all diese unterschiedlichen Gruppen und Bewegungen, erkennt man das ganze System als eine heimtückische und geheime Verbreitung von Gedanken, die die benötigte Auffassung vom Leben usw. schafft, um schließlich alle Barrieren der Familie, Religion, Moral, Nationalität und aller selbstausgelösten Gedanken niederzureißen, immer unter dem Schleier einer neuen und moderneren Religion, bis es sich zu einem gigantischen Roboter entwickelt, der lediglich dem Willen und den Befehlen eines geheimen führenden Kopfes gehorcht. (Stoddard, light­bearers, S.105; zit. nach John Daniel, a.a.O., S.441) In dieser Beschreibung der New Age-Bewegung erkennen wir sofort die Ideologie des Illuminatenordens wieder, der ebenfalls nach der Zerstörung aller Familien, Religionen und Nationalitäten trachtete!

Bis 1975 sollten die Lehren von Alice Bailey geheim gehalten, "dann aber überall bekannt gemacht werden. Die darin enthaltenen Anweisungen reichen von der Notwendigkeit der Errichtung einer neuen Weltordnung über den Gebrauch des Regenbogens als Erkennungssymbol bis hin zu konkreten Plänen für die weltweite Güterverteilung (=Kommunismus!), luziferische Einweihungen, eine Theologie der neuen Weltreligion. Auch die Lahmlegung oder Vernichtung der Religionen, die sich nicht in die neue Weltreligion einbinden ließen, war darin vorgesehen. Wie wir sehen, hat die New-Age-Bewegung bereits mit und durch Alice Bailey bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die entscheidende Ausrichtung erhalten und ihre Jünger scheinen ihre Anweisungen befolgt zu haben, um 'die Welt für Luzifer einzunehmen'. (Constance Cumbey, Die sanfte Verführung - Hintergrund und Gefahren der New-Age-Bewegung, S.53; zit. nach Mehr Licht!, Januar 1990, S.3)

Das Jahr 1975 scheint für die Anhänger der New Age-Bewegung eine ganz besondere Bedeutung gehabt zu haben, denn in einem Rundschreiben des Tara Center, des offiziellen "Pressebüros" von Benjamin Creme, heißt es über das Sprachrohr von Maitreya: Seit frühester Jugend interessierte er sich für die Esoterik, das Gebiet der zeitlosen Weisheiten, die von einer Generation zur nächsten weitergereicht werden. Im Jahre 1959 erhielt er eine telepathische Botschaft von seinem Meister, einem Mitglied der Hierarchie - etwas, was ihn als eine völlige Überraschung ereilte ... Später bekam Creme zu Maitreya direkt Kontakt. Im Jahre 1975 wurde ihm der Auftrag erteilt, öffentlich das Kommen von Maitreya zu proklamieren. (Emergence, Januar 1982; zit. nach Troy Lawrence, New Age Messiah Identified: Who Is Lord Maitreya?, S.47) Seit nunmehr 25 Jahren wird mit dem weltweiten Auftritt dieses Maitreya gerechnet.

Widmen wir uns nun den Inhalten zweier Bücher, die man der New Age­Bewegung zuordnen kann, und analysieren deren Aussagen, um dadurch den Gedankengang der Sympathisanten des Neuen Zeitalters besser verstehen zu können: "Der letzte Walzer der Tyrannen" und im Lichte der Wahrheit", Erstere Schrift wurde zusammengestellt von Judi Pope Koteen. Auf den Seiten 25/26 schreibt Koteen über das Dritte Reich: "Hitler war seinem Land wirklich absolut treu verbunden, aber er brauchte auch eine Möglichkeit, weiterhin Reichtum konfiszieren zu können. Und das tat er, indem er ein sehr wertvolles Volk vernichtete - alles unter dem Deckmantel des legitimen Raubes." (Warum spricht Koteen in diesem Zusammenhang von "wertvoll"? Ist ein Volk etwa "wertvoller" als ein anderes?) Dankenswerterweise erwähnt Koteen anschließend, welche Kräfte Adolf Hitlers Aufstieg zur Macht erst ermöglicht haben: Ich möchte, dass ihr folgendes wisst: Eine Bank in New York half mit, Hitler zu finanzieren. Die englischen Banken finanzierten ihn, obwohl England sich mit Deutschland im Krieg befand. Die Rohstoffreserven Amerikas - das Nickel und die Kohle - und all die Rohstoffe, die Deutschland nicht selbst besaß, wurden zu ihnen hinübergeschifft. Was meint ihr, woher sie ihr Metall nahmen, um ihre Kriegsausrüstung herzustellen? Von all den Ländern, die den Grauen Männern im wahrsten Sinne des Wortes gehörten. Und Hitler war sehr gut gerüstet, erinnert ihr euch?" (Anm.: In Wahrheit war Hitler allerdings vor Kriegsausbruch überhaupt nicht gut gerüstet, sondern erst nach 1939. Leider konkretisiert Koteen auch nicht, wem die Banken gehören, die Hitler finanziert haben (diese befinden sich ausschließlich im Besitz des von ihm zuvor erwähnten "wertvollen Volkes).)

Auf Seite 98 beschreibt Koteen das "Gott-Verständnis der New Age-Bewegung: Die Auferstehung Christi, das heißt Gott-Mann bzw. Gott-Frau verwirklicht, bedeutet, dass Christus zurückkehrt, um das, was man den Teufel nennt, nämlich das veränderte Ego, freizusprechen und mit dem göttlichen Plan für die Menschen voranzukommen - nämlich dass der Mensch erschaffe, wähle, lebe und den Fluss des Lebens sichere. Das zweite Kommen geschieht nicht außerhalb von euch. Es geschieht nicht da draußen. Es ist innerlich. Die Schlacht von Armageddon spielt sich im Inneren ab. Es ist die Schlacht des inneren Christus, der hervorkommt um seinen ihm zustehenden Platz im Inneren wieder einzunehmen, d.h. das veränderte Ego zu schlagen. Euer verändertes Ego ist der Antichrist. Der Antichrist ist nicht außerhalb von euch (!!!). Auch er ist innen. Und das ist auch die Schlacht zwischen eurem eigenen inneren Christus (!!!) und eurem eigenen inneren Antichrist (!! !). Es fällt schwer, solche Aussagen überhaupt zu kommentieren (das, was man den Teufel nennt, ist lediglich das "veränderte Ego'). Leider gibt es eine ganze Reihe von leichtgläubigen Menschen, die solchen Unsinn für die reine Wahrheit halten.

Interessanterweise äußert sich der Crowley-Anhänger John Symonds in ähnlicher Weise: Die Essenz in diesem Neuen Äon (des Horus, des Immer Wiederkehrenden Kindes) besteht darin, dass Gott in unserem Innern ist, nicht außerhalb - es gibt keinen Gott - und dass die Seele oder der Mittelpunkt des Menschen der wahre Wille ist. Daher: 'Tu was Du willst. '" (Aleister Crowley - Das Tier 666, S.93)

"Das Neue Zeitalter ist etwas, das sich innerlich abspielt", erfahren wir im Buch "Der letzte Walzer der Tyrannen" und lesen anschließend (S.158):

"Das Neue Zeitalter ... , wie es genannt wird, entsteht niemals außerhalb einer Person. Veränderungen schon, aber das Neue Zeitalter existiert niemals außerhalb, es muss innerlich (!!!) geschehen. Es ist eine individuelle Umformung des menschlichen Geistes (!!) (von engl.: spirit, Anm. d. Übers.), der die Vergangenheit für immer loslässt, und zwar ohne jegliches Bedauern, und der sich die Gegenwart mit der vollen Vitalität des Mutes, glücklich zu leben und das Leben zu erhalten, zueigen macht." Diese "Umformung" des "menschlichen Geistes" soll dank des unermüdlichen Einsatzes der Konzilskirche sowie der perfekten Propaganda der Massenmedien erzielt werden.

Kommen wir jetzt auf die Schrift "Im Lichte der Wahrheit" und einige ihrer Kernaussagen zu sprechen. Es versteht sich von selbst, dass die New-Age­Bewegung den Katholizismus zu bekämpfen versucht. Folglich ist es auch nicht verwunderlich, wenn in diesem Werk (S.54) gegen die Verehrung der Mutter Gottes Stellung bezogen wird: "So ist es zum Beispiel mit dem Marienkult der päpstlichen Christen. Hat Jesus, der die Menschen alles lehrte, wie sie denken und handeln, ja sogar auch reden und beten sollten, um das Richtige, im Gotteswillen Liegende zu tun, jemals auch nur mit einem Worte etwas von derartigem gesagt? Nein, das hat er nicht! Und das ist ein Beweis dafür, dass er es auch nicht wollte, dass es nicht sein sollte! Es gibt sogar Aussprüche von ihm, die das Gegenteil beweisen von dem, was der Marienkult bedingt. Und Christen wollen sich doch in ehrlichem Tun nur nach Christus richten, sonst würden sie ja keine Christen sein. "

In einem späteren Kapitel (S.194), das immerhin die bemerkenswerte Überschrift "Der Weltenlehrer" trägt, heißt es über den vermeintlichen "Hoffnungsträger" der New Age-Bewegung und all ihrer (heimlichen und offenen) Sympathisanten: "Hinter diesem echten Weltenlehrer steht wie einst bei Christus, den reinen Hellsehenden sichtbar, strahlend das große Erlöserkreuz Man kann auch sagen: 'Er trägt das Kreuz!' Das hat jedoch mit Leiden und Märtyrertum nichts zu tun .... Das Kreuz war schon vor Christi Erdenzeit bekannt. Es ist das Zeichen göttlicher Wahrheit! Nicht nur das Zeichen, sondern die lebendige Form dafür." Es "steht" also "wie einst". Soll das nicht heißen, dass man einen "neuen" Erlöser erwartet?

 

Was geschieht aber mit all jenen wahren Christen und treuen Patrioten, die den sog. "Weltenlehrer" der Synagoge des Satans nicht akzeptieren und auch keine "innere Veränderung" zugunsten eines Neuen Zeitalters mitmachen werden? Was, mit jenen Menschen, die auch weiterhin felsenfest auf ihrem Glauben und ihrer nationalen Souveränität beharren werden? Nun, auf Seite 115 scheint für den Autor (und seine heimlichen Gesinnungsgenossen) die Antwort auf diese Fragen zu lauten: "Mehr als die Hälfte aller Menschen in der Gegenwart gehört gar nicht auf diese Erde!" Sind mit dieser "Hälfte" etwa die Christen und Patrioten gemeint? Und handelt es sich bei dieser Aussage nicht um die offene Drohung an all jene, die sich der Herrschaft des New Age, also des "Neuen Zeitalters", und der "Neuen Weltordnung" des kommenden "Weltherrschers", also des Antichristen, nicht unterwerfen wollen?

Es ist bekannt, dass eines der erklärten Ziele des Satans und seiner menschlichen Vasallen darin besteht, möglichst viele Menschen (die das Ebenbild Gottes darstellen!), zu töten. In meinem Buch "Das Chaos zur Jahrtausendwende" liefere ich Beweise dafür, dass die herrschende Elite in den kommenden Jahren auf verschiedenstem Wege Milliarden von Menschen ermorden lassen will. Ist es in diesem Zusammenhang nicht bemerkenswert, dass wir auch in der New Age-Bewegung Äußerungen finden, die auf eine starke "Reduzierung" der Weltbevölkerung hinauslaufen?

Alle Revolutionen, die die Synagoge des Satans in den letzten Jahrhunderten über die Welt gebracht hat, gingen mit unsagbar großem menschlichem Leid und Massenmorden einher. Streben die Verschwörer die Errichtung ihrer diktatorischen Weltregierung an, müssen sie die gesamte Welt zuvor in ein reines Chaos verwandeln. Es steht zu befürchten, dass dadurch das schlimmste Blutvergießen in der Geschichte der Menschheit ausgelöst werden wird, so wie es in der geheimen Offenbarung prophezeit worden ist.

Oftmals bedarf es lediglich ein wenig Aufmerksamkeit, um die wahre Botschaft gewisser esoterischer Schriften zu entdecken. Nehmen wir uns beispielsweise das Buch "Selbstverteidigung mit PSI" der Autorin Dion Fortune (=Glück) vor. Abgesehen davon, dass auf der Titelseite ihrer Schrift das okkulte Pentagramm abgebildet ist, trägt der Verlag, der das Werk veröffentlichte, einen ganz besonderen Namen: ANSATA. An sich kein Grund zur Beunruhigung, lässt man die Buchstaben in dieser Reihenfolge stehen und beachtet sie nicht weiter. Was aber, wenn man sie in eine neue Reihenfolge bringt? Also nicht mehr ANSATA, sondern SATANA!? (Nur ein Zufall?) Auch wissen wir bereits, dass Dion Fortune dem okkulten "Hermetischen Orden der Goldenen Dämmerung" angehörte. Darüber hinaus findet man im Anhang eine Werbung für das Buch des Freimaurers und Satanisten Eliphas Levi "EINWEIHUNGSBRlEFE IN DIE HOHE MAGIE UND ZAHLENMYSTIK". Angepriesen wird dieses Werk mit dem Hinweis: "Das reife Alterswerk des Neubegründers der Grenzwissenschaften und legendären Großmeisters der Mysterienweisheit." Bücher wie diese sind in der New Age-Bewegung Legion.

Unser Vater im Himmel befiehlt Seinen Kindern ausdrücklich: "Niemand finde sich bei dir, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, niemand, der Wahrsagekünste, Zeichendeuterei, Geheimkünste und Zauberei betreibt, niemand, der Bannungen vornimmt, einen Totengeist oder Wahrsagedienst befragt oder Auskunft bei den Toten sucht. Denn ein Gräuel für den Herrn ist jeder, der solches tut; um dieser Gräuel willen vertreibt sie der Herr, dein Gott, vor dir. Untadelig sollst du dem Herrn, deinem Gott, anhangen." (Deut 18, 10-13)

Obwohl die New Age-Bewegung absolut okkult ist und zudem enge Verbindungen zur Freimaurerei unterhält, erfreut sie sich bei der (unwissenden) Bevölkerung leider immer größerer Beliebtheit und hat bereits Millionen von Menschen in ihren verhängnisvollen Bann gezogen.

Fazit: Die große Gefahr für das Seelenheil des einzelnen Menschen geht nicht nur von den diversen satanischen Geheimlogen und -orden sowie den pseudo-christlichen Sekten aus, sondern auch von der New Age-Bewegung und ihrem Streben nach einer Wiedereinführung des fernöstlich-heidnischen Gedankengutes. Gegen all diese Einflüsse haben wir uns mit der Waffe des einzig wahren Glaubens zu wappnen. Quelle: „Eine Welt des Bösen“ Frank Hill

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4. Teil Nur der Glaube rettet!

Alles, was die Bibel über die Endzeit lehrt, nimmt um uns herum Gestalt an. Allerdings verschließen viele ihre Augen vor den für jeden aufmerksamen Menschen erkennbaren Zeichen dafür, dass die Synagoge Satans demnächst die gesamte öffentliche Macht und Autorität beanspruchen wird. Leider sind sich nur wenige Menschen darüber im Klaren, dass die Macht über diese Welt fest in der Hand des Teufels liegt, der langsam aber sicher die Kontrolle über eine restlos vermasste und manipulierbare Menschheit gewinnt.

Wer versucht, seine Mitmenschen von Gottes Güte zu überzeugen, muss immer wieder die traurige Erfahrung machen, dass viele Menschen die Wahrheit fürchten und Angst zu haben scheinen, sie an sich heranzulassen. Ihr Lebensstil hindert sie in gewisser Weise daran, an einen gerechten Gott zu glauben. Ohne die Sicherheit, die der Glaube an Gott schenkt, kann die Vorstellung einer satanischen Verschwörung extrem furchteinflößend sein. Nur im Licht dieser göttlichen Wahrheit kann der kulturelle und moralische Niedergang weltweit verstanden werden. Wahrhaft Gläubige wissen, dass alles, was sich auf der Weltbühne ereignet, von Gott zugelassen ist.

Die Apathie breiter Schichten der Bevölkerung nimmt immer mehr zu. Die Menschen leben in ihrer eigenen kleinen Welt, die sie nur widerwillig verlassen, um ihren Horizont zu erweitern. Sie würden sich lieber dem Reich des Antichristen anschließen, als ihre Augen für die Wirklichkeit zu öffnen. Dies ist eine Wahrheit, die niemand leugnen kann. Alles deutet darauf hin, dass diese Zwangssituation schon bald eintreten kann. Bei ihrer Herbeiführung werden sich die Verursacher auch der fortgeschrittenen Computer- und Datenübertragungstechnologie unserer Zeit bedienen.

Vor einigen Jahren sagte der Sicherheitsberater von US-Präsident Jimmy Carter Zbigniew Brzezinski folgendes: "Bald wird es möglich sein, jeden Bürger rund um die Uhr zu beobachten und seine gespeicherten persönlichen Daten abzurufen."

Wer entscheidet eigentlich, wer ein Terrorist ist? In diesen Chips sind alle unsere persönlichen Daten gespeichert, was uns zu Mitgliedern einer einzigen, weltweit überwachten 'Gemeinde' macht. Diese Form der staatlichen Überwachung übersteigt bei weitem die Horrorvision eines George Orwell! Siehe RFID-CHIP

Nicholas RockefeIler gestand ein, das letzte Ziel der Elite sei es, die ganze Bevölkerung mit Mikrochips auszustatten. Die bereits vorhandenen Superrechner wurden so programmiert, dass sie die in den Chips gespeicherten Informationen verarbeiten können. Die Mikrochips werden auf der ganzen Welt rund um die Uhr, einzig durch einen Sensor gesteuert, über Satelliten gelesen werden können, die es ermöglichen, den Aufenthaltsort jeder beliebigen Person auf der Welt zu bestimmen. An vielen Orten weltweit wurde der Mikrochip bereits getestet, so zum Beispiel in Singapur, der Hauptstadt Malaysias, wo Zehntausende den Chip getestet haben! Die Regierungen werden uns eine Menge Scheingründe nennen, warum dieser Chip bei allen eingepflanzt werden sollte. Das letzte Ziel wird es sein, dass jedes Neugeborene unmittelbar nach der Geburt mit dem Chip versehen wird.

Jeder, der den Chip ablehnt, wird sozial, politisch, religiös und finanziell fallengelassen werden; der oder die Betreffende wird keinen Zugriff mehr auf das elektronische Zahlungssystem haben und nicht mehr in der Lage sein, zu kaufen oder zu verkaufen. Der Chip wird denjenigen, die ihn einführen, die totale Überwachung der Weltbevölkerung ermöglichen!

"Und es (das Tier) brachte alle dazu, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und die Sklaven, sich ein Malzeichen zu machen auf ihrer rechten Hand oder auf ihrer Stirn. Niemand soll kaufen oder verkaufen können, der nicht das Malzeichen trägt, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Einsicht: wer Verstand hat, der berechne die Zahl des Tieres; denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist sechshundertsechzig und sechs." (Offb. 13, 16-18)

Dieses dürfte in so manchem Leser Gefühle der Angst und Furcht erzeugen. Viele werden Angst vor der Zukunft haben. Was kann die Furcht von uns nehmen? Was hilft uns, diese Furcht, zu besiegen und den Herzensfrieden wiederzugewinnen? Wie können wir vertrauensvoll in die Zukunft blicken? Als ernsthafte Christen brauchen wir keine Angst zu haben, vielmehr dürfen wir uns in Gott freuen, in der Gewissheit, dass Er dem Teufel nur begrenzte Freiheit gelassen hat. Deshalb dürfen wir darauf vertrauen, dass der Herr die Einflussmöglichkeiten Satans auf uns Christen begrenzen wird. Die stärkste Waffe des Teufels, die Versuchung, wird vom Herrn aufgehalten werden (vgl. 1 Kor 10, I ') Wenn wir uns Gott unterwerfen und dem Teufel widerstehen, wird dieser vor uns fliehen (vgl. Jak 4,7). Wenn wir fest im Glauben stehen, können wir dem Teufel widerstehen (vgl. 1 Petr 5,9). Christen sollen die volle Waffenrüstung Gottes anlegen (vgl. Eph 6,11). Diese geistliche Rüstung umfasst das Schwert des Wortes Gottes, den Schild des Glaubens, den Gürtel der Wahrheit und die Schuhe des Evangeliums des Friedens. Mit dem Schild des Glaubens vermögen wir alle feurigen Geschosse des Bösen auszulöschen (vgl. Eph 6,16). Nur durch die erlösende Liebe Gottes können wir den Versuchungen und Unannehmlichkeiten standhalten, die uns Satan bereitet. Allein in der Kraft Gottes können wir Satan siegreich bekämpfen.

Im Johannesevangelium (Kapitel 12, Vers 31) versichert Jesus, der Teufel werde ein für alle Mal 'hinausgeworfen werden'. Wie an verschiedenen Stellen nachzulesen ist, wird die Herrschaft des Teufels über die Völker der Erde genau 42 Monate dauern. Aber dann wird unser Heiland Jesus Christus wiederkommen und den 'Sohn des Bösen' samt seinem Anhang vernichten. Dies ist die Verheißung, der wir vertrauen dürfen.

Viele Gläubige sprechen der Auferstehung Christi und seiner Wiederkunft mittlerweile ihre zentrale Stellung im christlichen Glauben und ihre Relevanz für das christliche Leben ab. Viele christliche Prediger reden von einem sozialen Evangelium, dem zufolge das Reich Gottes durch das anhaltende Engagement der Christen aufgerichtet werden könne. Christen, die eine eher traditionelle, an der Bibel orientierte Sicht vertreten, der zufolge der Antichrist die Herrschaft über die ganz Welt an sich reißt, bis er schließlich von dem himmlischen Heer Christi besiegt wird, stoßen dagegen auf ihre Kritik. Jede Kirche oder christliche Vereinigung aber, welche diese Sicht von vornherein ablehnt oder versucht, sie totzuschweigen, muss als eine Gemeinschaft angesehen werden, die nicht auf dem Wort des wahren und lebendigen Gottes gründet. Letzten Endes wird jeder sich entscheiden müssen, ob er die Bibel verteidigen und Irrlehren entgegentreten, oder ob er die Wege der Welt gehen will.

Für einen Gläubigen gibt es keinen Grund, ängstlich und verwirrt zu sein, da die Schlacht zwischen dem guten Gott und dem Bösen schon längst geschlagen ist. Leider dringt diese Botschaft nicht bis zu den Herrschern dieser Welt vor, die zusammen mit ihren Handlangem blindwütig an ihrem Weltreich bauen, das sie so heiß herbeisehnen. Ohne dass es ihnen bewusst ist, führt ihr unaufhaltsames Drängen nach einem Weltreich zu ihrem eigenen Untergang. Die Vasallen Satans glauben, durch den Aufbau eines Weltreichs die ganze Erde in ihre Macht zu bekommen. In Psalm 2 (Vers 4) lesen wir, wie Gott solche Menschen verlacht und verspottet. Irgendwann aber werden die Verschwörer gegen Gott ihre Macht verlieren. Diese Gewissheit erfüllt alle Gläubigen mit Zuversicht.

Die Wahrheit hinsichtlich der Hintergründe des Weltgeschehens zu kennen ist keinesfalls erschreckend, im Gegenteil: es ist befreiend, da ein Gläubiger davon ausgehen darf, in schwierigen Situationen auch besondere Gnaden zu erhalten. Dafür sollten wir Gott danken und als Frucht dieses Dankes sollten wir dazu beitragen, dass so viele Menschen wie möglich von dieser wahrhaft freimachenden Wahrheit erfahren. Jeder kann dies auf seine Art tun.

Jesus nennt uns die Zeichen, an denen die Endzeit zu erkennen ist, und ruft uns zu Gebet und Buße auf. Entsprechend mahnt uns der heilige Petrus, das Wirken Satans ernst zu nehmen und wachsam zu sein: "Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann. Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens! Wisst, dass eure Brüder in der ganzen Welt die gleichen Leiden ertragen müssen!" (1 Petr 5, 8-9) Wachsam zu sein heißt in erster Linie, sich von den Massenmedien, die größtenteils im Dienst Satans stehen, zum Schweigen verdammen zu lassen. Wir dürfen nicht alles, was uns gesagt wird, für bare Münze halten! Vielmehr sollten wir selbst nachdenken und urteilen. Im Licht des Glaubens und dessen, was uns die Bibel hinsichtlich der Zeichen für die 'Letzten Tage' lehrt, müssen wir die Spreu vom Weizen trennen. Wachsamkeit bedeutet auch, dass wir uns auf eine Zeit der Verfolgung und ein mögliches Martyrium einstellen. "Der Gott aller Gnade aber, der euch in Christus zu seiner ewigen Herrlichkeit berufen hat, wird euch, die ihr kurze Zeit leiden müsst, wiederaufrichten, stärken, kräftigen und auf festen Grund stellen. Sein ist die Macht in Ewigkeit." (l Petr 5, 10-11).

 

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