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Wunder
Tsunami 26 Dez.2004
Wunder aller Art
Hieroshima
Als 1945
über Hieroshima/Japan die erste Atombombe gezündet
wurde, gab es ein auffälliges Wunder, das leider in den
Schulbüchern verschwiegen wird: Vier katholische Patres
(Pater Hubert Schiffer, Pater Hugo Lasalle, Pater
Kleinsorge und Pater Cieslik)
überlebten in dem Raum, in dem sie ihren Rosenkranz gebetet
hatten, als einzige von Hunderttausenden im Umkreis von 15 km die Atombombenexplosion. Selbst
das Gebäude blieb stehen! Das Haus befand sich nur 300m
neben dem Abwurfzentrum der Atombombe! Gegen 200mal
wurden die Patres später von amerikanischen und
japanischen Ärzten und Wissenschaftler untersucht. Sie trugen bis heute
bzw. bis zu ihrem Tod keinerlei Strahlenschäden davon! -
Sie sehen
also, daß das Rosenkranzgebet stärker ist als die Atombombe
oder jede andere Bombe! Die vier Patres, grosse Verehrer der Mutter Jesu,
schreiben ihre Rettung der Fürbitte Marias zu.
Es war im
Jahre 1993. Eine evangelische Frau erzählte ihrer
katholischen Bekannten von ihrem 3jährigen Kind, das krumme Beine
hatte und nicht laufen konnte. "Was soll erst werden, wenn das Kind in
die Schule kommt?" Ihre Bekannte gab ihr zur Antwort: "Geh doch einfach
mit in die Altöttinger Gnadenkapelle und bete mit mir
den Rosenkranz!" "Aber ich bin doch evangelisch!" - "Das
macht nichts, komm nur mit!"- "Naja, dann gehe ich eben 'mal mit!" Als
die Frau nachhause kam, lief ihr das Kind vom Haus entgegen und rief
freudig: "Ich kann laufen!" Dieses Wunder ereignete sich 1993
in Altötting. Die Muttergottes hat geholfen! Sie
sehen, wie fruchtbar und machtvoll das Gebet ist, besonders das
Rosenkranzgebet! Wer den Rosenkranz betet, steht unter dem
Schutzmantel der Mutter Jesu! Auch sollte man immer daran denken: Ein
Muttergotteskind geht niemals verloren, welch großer Sünder
er auch immer war - eine gute Reue und Beichte vorausgesetzt! Ihr
lieben Kranken merkt euch das gut!
Das Mädchen ohne Pupillen
Das Mädchen ohne Pupillen Ohne Zweifel war Gemma di Giorgi ein
außergewöhnlicher Fall. Sie war blind, ohne Pupillen
geboren. Alsbald bemerkten die Eltern die Mißbildung der Kleinen,
und sie beteten, denn nur ein Wunder hätte dem Mädchen das
Augenlicht wiedergeben können. Eines Tages riet ihnen eine
befreundete Ordensschwester sich an einen Ordensbruder der Wundmale
hatte zu wenden, denn er vollbrächte mit seinen Gebeten Wunder.
Die (Großmutter des Mädchens klammerte sich sofort an diese
Hoffnung und bat die Ordensschwester Padre Pio zu schreiben. Sie
schrieb doch erhielt sie keine Antwort, jedoch erschien ihr der
Ordensbruder eines Nachts irm Traum; er wollte das Mädchen
kennenlernen. Und immer in diesem Traum machte Padre Pio das Zeichen
des Kreuzes über die Augen des Mädchens. Am Tag danach
erhielt die Ordensschwester die Antwort Padre Pio's, die seine Gebete
für das Mädchen bestätigten. Und so ermutigte sie die
Familie dazu mit dem Mädchen nach San Giovanni zu reisen, obgleich
die Reise lang und anstrengend sein sollte, reiste auch die
Großmutter voll mit Hoffnungen mit ihnen. Gemma schien es
als könne sie Schatten erkennen, aber die skeptische
Großmutter wiedersprach ihr, denn es währe nicht
möglich, weil ihre Augen noch keine Pupillen hätten. Die
Großmutter setzte dem Mädchen zu, sie solle Padre Pio um die
Gnade der Heilung bitten, aber das Mädchen blieb so vollkommen
starr vor Erstaunen den Priester, der ihr mit geschlossener Hand die
Augen segnete, zu sehen, daß sie es vollkommen vergaß. Die
Großmutter weinte darüber, denn sie dachte daß diese
Reise zu nichts führen würde. Doch als es ihr gelang mit
Padre Pio zu sprechen, beruhigte er sie denn das Mädchen
könne jetzt sehen. Die Freude der Großmutter war so
groß, daß sie das Mädchen ihre erste Kornunion in der
Kirche von San Giovanni machen ließ, wo sie die Gnade erhalten
hatte. Während der Rückreise erkrankte die Großmutter
und sie waren gezwungen sich in Cosenza aufzuhalten. Bevor sie ihre
Reise wieder aufnahmen, schickte sie das Mädchen zum
Augenarzt, der sich nicht erklären konnte wie es
möglich sei daß das Mädchen sehen könne. Dank Padre Pio konnte das Mädchen Gemma ein
normales, ernsthaftes Leben führen.
Gemma di Giorgi wurde
blind und ohne Pupillen geboren. Im Alter von fünf
Jahren brachte ihre Großmutter sie zu Padre Pio.
Dort empfing sie ihre erste heilige Kommunion.
Dabei zeichnete Padre Pio mit seinem Daumen ein
Kreuz über Ihre Augen. Von diesem Augenblick an
sieht Gemma di Giorgi alles ganz klar und
deutlich. Sie hat
jedoch immer noch die Augen einer Blinden.
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Das Wunder
von Calanda
Zaragossa
Spanien
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Miguel
Juan Pellicer war 18 Jahre alt, als er beim
Einbringen der Getreideernte von dem vor den Wagen
gespannten Maultier stürzte. Ein Rad des Wagens
rollte über sein rechtes Bein und verursachte
einen schweren Bruch, der bald zu eitern begann.
Nach mehreren erfolglosen Heilungsversuchen in
verschiedenen Krankenhäusern wurde ihm im
königlichen Krankenhaus von Zaragossa zur Rettung
seines Lebens das rechte Bein unterhalb der
Kniescheibe abgenommen. Das abgenommene Bein wurde
auf dem Friedhof des Krankenhauses beigesetzt. Im
März 1940 kam er wieder zu seinen Eltern nach
Calanda. Seinen Lebensunterhalt versuchte er mit
Betteln zu verdienen, um seinen Eltern nicht zur
Last zu fallen. Am Abend des 26. März kehrte er
ermüdet von einer Bettelfahrt zurück.
Als
seine Mutter des Nachts nach ihm sah, bemerkte sie
zu ihrem Schrecken, dass er wieder zwei Füsse
hatte. Der Erwachte berichtete von einem Traum: Er
sei in der Wallfahrtskapelle von Pilar gewesen. wo
der Amputationsstumpf gesalbt worden sei; er
glaubte, es sei die selige Jungfrau Maria, die ihm
das getan habe. Der Heilung folgte eine lange
Untersuchung, auch eine kanonische durch den
Bischof. Das Dokumentarwerk Navals umfasst 533
Seiten mit vielen Abbildungen, Faksimiledrucke
alter Urkunden, sowie eine vollständige Kopie des
Prozesses mit seinem Urteil. Die
Originaldokumente werden noch heute im
erzbischöflichen Archiv von Zaragossa aufbewahrt.
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Die
herrliche Kirche der Muttergottes del Pilar
befindet sich an der Stelle, an der die
Muttergottes dem Apostel Jakobus in Spanien
erschienen ist. Am 12. Oktober wird jedes Jahr das
Fest der ,,Virgen del Pilar“ von Saragossa
gefeiert - nicht nur in ganz Spanien, sondern auch
bei allen spanisch sprechenden Völkern Amerikas.

Link:
Saragossa - Der Welt ältester
Marienerscheinungs Wallfahrtsort |
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Als
beim letzten Weltkrieg 2 Bomben auf die Kathedrale
von Saragossa/Spanien geworfen wurden,
explodierten diese 2 Bomben nicht! Noch heute sind
diese 2 Bomben neben der "Maria auf der Säule"
am Pfeiler der Kathedrale zu sehen! |
Plötzliches
Herabfallen aller Blätter eines Baumes beim Erwähnen
der Hölle.
Hier geht es um
einen ganz besonders eindeutigen Vorgang, der sich am
12. April 17o6 in der italienischen Stadt Giuliano bei
der Predigt des inzwischen seliggesprochenen Badinucci
ereignet hat. Wilhelm Schamoni gelang es, über den
Archivar der zuständigen römischen Behörde, nämlich
der Sancta Congregatio pro Causis Sanctorum, an eine
Akte ,,Wunder zu Lebzeiten“ des Dieners Gottes
Antonius Baldinucci zu kommen. Die folgende Aussage soll
deswegen in vollem Wortlaut wiedergegeben werden, da sie
vor der höchsten zivilen Autorität von Cori abgegeben
wurde. Die Aussage lautet wie folgt:
Der selige Badinucci ,,Die Seelen stürzen in die Hölle
wie die Blätter von diesem Baum fallen.“
in:
Theologisches 1982 5. 4799
Am 26. April 1730.
Wir, die Unterzeichneten, zur Feststellung der Wahrheit
geladen, erklären mit voller und unbezweifelter Überzeugung,
auch unter unserem Eid: Der ehrwürdige Diener Gottes P.
Antonius Badinucci aus der Gesellschaft Jesu begab sich
im Mai des Jahres 17o5, nachdem er die Volksmission in
Cori, unserer Heimatstadt, gehalten hatte, nach
Giuliano, einem von Cori drei Meilen (ca. 4,5 km)
entfernten Ort. Als er dort die Mission abhielt, machte
sich das Volk von Cori, und mit ihm auch wir, die
Unterzeichneten, aus der Verehrung heraus, die ihm
entgegengebracht wurde, auf, um ihn in Giuliano predigen
zu hören. Als die Stunde der Predigt gekommen war, führte
er uns zusammen mit dem Volk von Giuliano in Prozession
vor das Tor dieses Ortes ungefähr eine Achtelmeile bis
oberhalb des Franziskanerklosters, nahe der Einsiedelei
und der Straße, die nach Monte Fortino führt. Dort
machte er halt mit dem gesamten Volke, um unter den
Ulmen zu predigen, vielleicht, damit die Leute nicht von
der Sonne belästigt würden, denn es war sehr heiß,
oder auch durch Gottes Fügung, weil hier das im
folgenden beschriebene Wunder geschehen sollte. Der
Pater war auf das Tischchen gesprungen, das für die
Predigt (im Freien) mitgebracht und unter der größten
Ulme aufgestellt worden war, die es dort gab, und die in
einem deutlichen Abstand von den anderen Ulmen entfernt
war. In seiner Predigt sprach der Pater genau diese
klaren Worte zu den Gläubigen: ,,Wißt ihr, mein Volk,
wie die Seelen in die Hölle stürzen? So wie von diesem
Baume die Blätter fallen!“ Kaum hatte er diese Worte
ausgesprochen, da begannen von dem Baume, unter dem er
predigte und auf den er mit seinen Händen und dem Kopfe
hinwies, die Blätter in solcher Menge herabzufallen, daß
sie zu schneien schienen. Dieses Fallen der Blätter
dauerte so lange, daß man in dieser Zeit etwa viermal
das Glaubensbekenntnis hätte beten können. Der Baum
war ganz seiner Blätter beraubt, während von den
benachbarten Bäumen kein einziges Blatt herabfiel Es
wehte auch keinerlei Wind vor der Predigt, während der
Predigt und nach der Predigt. Als das Volk das Wunder
sah, begann es herzzerreißend zu weinen und um Erbarmen
zu rufen. Der Pater konnte es nicht beruhigen, um mit
seiner Predigt fortzufahren. Das Weinen und Schreien
dauerte ungefähr eine halbe Stunde. Die Wirkung war:
Wenn einer der Anwesenden Haß auf seinen Nächsten
hatte, söhnte er sich sogleich aus, andere begannen ein
neues Leben oder gingen sogar ins Kloster.
Alles dieses wissen wir, weil wir dabei gewesen sind, um
die Predigt des Paters zu hören, weil wir die besagten
Worte vernommen haben und die Blätter fallen gesehen.
Dieses ist es, was wir bezeugen können zur größeren
Ehre und Verherrlichung Gottes und zur Erhöhung dieses
seines wahren und ergebenen Dieners.
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Bezeugt am heutigen Tage und oben angegebenen Jahr.
Ich, der unterzeichnete Kanonikus Isidor Cerracchi, war
zugegen bei allem, was oben dargelegt ist, eigenhändig.
Ich, Kanonikus Joseph Caporetto, war zugegen bei allem
Obigen, eigenhändig.
Ich, Erzpriester Romuald Sellaroli, war zugegen bei
allem Obigen, eigenhändig.
Ich, Kanonikus Silvester Tiraborelli, war zugegen bei
allem Obigen, eigenhändig. |
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Die Priores der alten Stadt Cori
Allen usw. beglaubigen wir und bezeugen wir mit dem Wort
der Wahrheit: Ehe obige Erklärung ist abgegeben und mit
eigenen Händen und mit ihren eigenen Worten und
Schriftzügen unterschrieben von den oben
unterzeichneten hochwürdigsten Herren, dem Erzpriester
Romuald Sellaroli und den Kanonikern Isidor Cerracchi,
Joseph Caporetto und Silvester Tiraborelli, unseren Mitbürgern.
Sie sind diejenigen, als die sie sich bezeichnen. |
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Zu Treu und Glauben gegeben zu Cori in unserem Amtsgebäude,
heute am 27. April 1730. |
Markus Antonius Prence, Notar und Sekretär.
+ locus sigilli.“
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Wunder im
Umfeld von Pater Pio
Du also
bist der Mann, der uns alle umbringen wollte
Während des
Zweiten Weltkriegs befand sich in Bari auch
das Oberkommando der amerikanischen
Luftstreitkräfte. Mehrere Offiziere
berichteten, sie seien von Padre Pio bei
fliegerischen Aktionen gerettet worden. Sogar
der Generalkommandeur war Hauptperson einer
berühmt gewordenen Episode. Eines Tages wollte
er persönlich ein Bombergeschwader anführen,
um ein deutsches Rüstungsdepot zu zerstören,
das in San Giovanni Rotondo sein sollte. Der
General erzählte später, er und seine Männer
hätten in der Nähe des Ziels die Figur eines
Mönchs mit erhobenen Händen gesehen, die sich
am Himmel abzeichnete. Die Bomben hätten sich
von selbst gelöst und seien in die Wälder
gefallen, und die Flugzeuge seien ohne
irgendeine Veranlassung der Piloten oder der
Offiziere umgekehrt. Alle fragten sich, wer
dieser Mönch war, dem die Flugzeuge
gehorchten. Jemand sagte dem General, dass in
San Giovanni Rotondo ein wundertätiger Mönch
lebe, und er beschloss, sofort nach der
Befreiung des Landes dorthin zu gehen, um
festzustellen, ob es sich um denjenigen
handelte, den er am Himmel gesehen hatte. Nach
dem Krieg begab sich der General in Begleitung
einiger Piloten zum Kapuzinerkloster. Als er
die Schwelle der Sakristei überschritt, stand
er mehreren Brüdern gegenüber. Sofort erkannte
er unter ihnen den, der seinen Flugzeugen
Einhalt geboten hatte. Padre Pio stellte sich
vor ihn hin, legte ihm eine Hand auf die
Schulter und sagte: „Du also bist der Mann,
der uns alle umbringen wollte.“ Der Blick und
die Worte des Padre trafen den General wie ein
Blitz, und er sank vor ihm in die Knie. Wie
gewöhnlich hatte Padre Pio die Mundart von
Benevent gebraucht, aber der General war
überzeugt, er habe Englisch gesprochen. Die
beiden wurden Freunde, und der General, der
Protestant war, konvertierte zum
Katholizismus.
Im Jahre
1919 kam ein 62-jähriger Mann, auf zwei
Krücken gehend, zu Pater Pio. Er war von einer
Pferdekutsche gefallen und hatte derartig
schlimme Beinbrüche, dass die Ärzte ihm nicht
helfen konnten. Nachdem er gebeichtet und sich
bekehrt hatte, sagte Pater Pio: Werfe nun die
Krücken weg und gehe!“ Erstaunt tat der Mann,
was Pater Pio sagte und warf die Krücken weg.
Langsam versuchte er seine ersten Schritte
ohne Krücken. Zu seinem Erstaunen und zum
Erstaunen aller Zeugen konnte er wieder
gehen.
Ein weiteres außerordentliches Ereignis
passierte 1919 in San Giovanni Rotondo. Ein
14-jähriger Junge litt bereits seit zehn
Jahren an Typhus und hatte zwei große Buckel.
Nachdem er bei Pater Pio beichtete und sich
wieder zu Gott bekehrte, berührte ihn Pater
Pio mit seinen heilenden Händen und segnete
ihn. Bald stand der Junge auf – seine Buckel
waren verschwunden, er war geheilt.
Im Jahre 1958 verschwand ein junger Mann aus
Bozen plötzlich spurlos. Die verzweifelten
Eltern beteten Tag und Nacht um die Hilfe des
Himmels. Aber der Sohn tauchte trotz
polizeilicher Suche nicht mehr auf. Nach fünf
Tagen sah die Mutter im Traum einen alten
Kapuzinerpater, der zu ihr sagte: "Dein Sohn
lebt. Geh auf das Feld hinaus, dort befindet
sich Dein Sohn. Er ist in großer Not. Sofort
stand die Frau auf und ging mir ihrem Mann das
Feld ab. In einer Mulde vernahmen sie
klägliche Geräusche. Bei näherem Hinsehen
fanden sie dort ihren völlig entkräfteten
Sohn. Er war überfallen, gefesselt und
liegengelassen worden. Zum Dank für die
Rettung machte die Familie eine Wallfahrt zum
Berg des Hl. Erzengels Michael im Gargano.
Dort hörten sie, daß nur wenige Kilomenter
entfernt, ein heiligmäßiger Kapuzinermönch,
eben Pater Pio lebe. Sie fuhren zu ihm hin.
Und als sie dort waren und Pater Pio sahen,
erkannte die Mutter darin jenen Mönch wieder,
der ihr im Traum erschienen war.
Bereits 1908 ereignete sich das, was
inzwischen als eines der ersten Wunder Padre
Pios gilt. Damals befand sich Bruder Pio im
Kloster von Montefusco. Er ging einen Sack
Maronen sammeln, um ihn seiner Tante Daria in
Pietrelcina zu schicken, die ihm immer große
Zuneigung gezeigt hatte. Sie erhielt die
Kastanien, aß sie und bewahrte den Beutel zur
Erinnerung auf. Einige Zeit später suchte
Tante Daria abends mit einer Öllampe in der
Hand irgendetwas in einer Kiste, in der ihr
Mann das Schießpulver aufbewahrte. Ein Funke
zündete, und die Kiste explodierte ihr mitten
ins Gesicht. Schreiend vor Schmerz griff Tante
Daria nach dem Beutel auf der Kommode, in dem
die Kastanien von Bruder Pio gewesen waren,
und legte ihn sich über das Gesicht, um die
Verbrennungen zu lindern. Augenblicklich hörte
der Schmerz auf, und auf ihrem Gesicht blieben
keinerlei Verbrennungsspuren zurück.
Während des Krieges war das Brot rationiert.
Im Kloster Santa Maria delle Grazie wurden die
Gäste immer zahlreicher, und immer mehr Arme
kamen, um eine Liebesgabe zu erbitten. Eines
Tages, als die Mönche sich ins Refektorium
begaben, war im Korb ein halbes Kilo Brot. Die
Gemeinschaft betete zum Herrn und setzte sich
zu Tisch, um die Suppe zu essen. Padre Pio war
in der Kirche zurückgeblieben. Kurz darauf
erschien er mit einer Menge frischer langer
Brote. Der Superior fragte ihn: „Woher hast du
die?“ „Eine Pilgerin gab sie mir an der
Pforte“, antwortete er. Niemand sagte etwas,
aber alle hatten verstanden, dass nur er
solchen Pilgern begegnen konnte.
An einem Morgen hatte der Sakristan vergessen,
Hostien für die Kommunion konsekrieren zu
lassen. Das Ziborium war fast leer. Nach dem
Beichtehören begann Padre Pio, den Gläubigen,
die überaus zahlreich waren, die Kommunion
auszuteilen. Er hatte genug für alle, und im
Ziborium blieben noch Hostien übrig.
Eine geistige Tochter von Pater Pio las am
Straßerand einen Brief von Pater Pio. Der Wind
trieb den Brief abwärts auf eine Wiese. Der
Brief war bereits weit weg von der Frau, als
er aufhörte zu fliegen und auf einem Stein
landete. So bekam die Frau ihren Brief zurück.
Am nächsten Tag traf sie Pater Pio, der ihr
sagte: "Das nächste Mal müssen Sie auf den
Wind achten. Wenn ich meinen Fuß nicht auf den
Brief gesetzt hätte, wäre er bis ins Tal
geflogen."
Frau Cleonice, eine geistige Tochter von Pater
Pio, erzählte: Während des Zweiten Weltkrieges
war mein Neffe ein Kriegsgefangener. Wir
hatten ein Jahr lang keine Nachrichten von ihm
erhalten und jeder glaubte, daß er tot sei.
Seine Eltern waren sehr um sein Leben besorgt.
Seine Mutter ging eines Tages zu Pater Pio und
kniete vor dem Ordensbruder, der im
Beichtstuhl war, nieder. "Bitte sagen Sie mir,
ob mein Sohn noch lebt. Ich werde nicht
fortgehen, wenn Sie es mir nicht sagen"! Pater
Pio fühlte mit ihr und einige Tränen rollten
über sein Gesicht, als er sagte: "Steh auf und
gehe in Frieden." In den nächsten Tagen ging
mir der Schmerz, den die Eltern erlitten,
nicht aus den Gedanken. Deshalb entschied ich
mich, Pater Pio um ein Wunder zu bitten.
Voller Vertrauen sagte ich: "Pater, ich bin
dabei einen Brief an meinen Neffen Giovannino
zu schreiben. Da wir nicht wissen, wo er ist,
werde ich nur seinen Namen auf den Umschlag
schreiben. Sie und Ihr Schutzengel werden ihm
den Brief überbringen." Pater Pio antwortete
nicht, deshalb schrieb ich den Brief und legte
ihn am Abend bevor ich ins Bett ging auf
meinen Nachttisch. Am nächsten Morgen stellt
ich zu meiner großen Überraschung, mit
Erstaunen und Angst fest, daß der Brief nicht
mehr da war. Voller Dank ging ich zu Pater Pio,
der mit antwortete: Danken Sie der Jungfrau
Maria. Knapp fünfzehn Tage später schickte uns
unser Neffe eine Antwort auf den Brief. Da
waren alle in unserer Familie froh und dankten
Gott und Pater Pio."
Während des Zweiten Weltkrieges war Frau
Luisas Sohn Offizier in der Königlichen
Britischen Marine. Zu dieser Zeit betete sie
jeden Tag für seine Bekehrung und Errettung.
Eines Tages kam ein englischer Pilger in San
Giovanni Rotondo mit einigen englischen
Zeitungen an. Luisa wollte sie lesen. Sie fand
eine Nachricht vom Untergang des Schiffes, auf
dem ihr Sohn stationiert war. Sofort eilte sie
weinend zu Pater Pio, der sie tröstete: "Wer
hat behauptet, daß Ihr Sohn tot ist"?
Tatsächlich war Pater Pio in der Lage, ihr
genau den Namen und die Anschrift des Hotels
zu nennen, in dem der junge Offizier war,
nachdem er aus dem Wrack im Atlantik gerettet
wurde. In diesem Hotel wartete er wieder auf
eine neue Aufgabe. Sofort schickte ihm Luisa
einen Brief, und nach ein paar Woche bekam sie
eine Antwort von ihrem Sohn.
Eine Frau in San Giovanni Rotondo war eine
solch gute Person, daß Pater Pio von ihr
sagte, es sei unmöglich, irgendeine zu
vergebende Schuld in ihrer Seele zu finden.
Anders gesagt, sie lebte um in den Himmel zu
kommen. Am Ende der Fastenzeit fühlte sich
Paolina ernsthaft krank. Die Ärzte hatten
keine Hoffnungen mehr, ihr zu helfen. Ihr
Ehemann mit den fünf Kindern gingen zum
Kloster zum Beten, und um Pater Pio zu bitten,
ihr zu helfen. Zwei der fünf Kinder zogen an
Pater Pios Gewandt und weinten. Pater Pio war
sehr irritiert, aber er bemühte sich, sie zu
trösten und versprach lediglich, für sie zu
beten! Einige Tage später, zu Beginn der
siebten Stunde, änderte der heilige Pater sein
Verhalten. In der Tat bat er um Paolinas
Heilung und erzählte allen: "Sie wird sich an
Ostern erholen." Aber während des Karfreitages
verlor Paolina das Bewußtsein, am Samstag fiel
sie in ein Koma und verstarb nach einigen
Stunden. Verwandte brachten ihr
Hochzeitskleid, um es ihr gemäß einer alten
Tradition des Landes anzuziehen. Andere
Verwandte liefen zum Kloster, um Pater Pio um
ein Wunder zu bitten. Er antwortete ihnen:
"Sie wird auferstehen", und ging zum Altar für
die Heilige Masse. Als Pater Pio begann, das
Gloria zu singen und die Glocken die
Auferstehung Christi verkündeten, versagte
Pater Pios Stimme mit einem Schluchzer, und
seine Augen waren voll von Tränen. Im gleichen
Moment erwachte Paolina wieder, stand ohne
irgendeine Hilfe vom Bett auf, kniete nieder
und betete dreimal das Credo. Dann stand sie
auf und lächelte. Sie hat sich erholt ... oder
besser gesagt: Sie ist wieder auferstanden.
Tatsächlich hatte Pater Pio nicht gesagt, "sie
wird sich erholen" sondern "sie wird
auferstehen". Als sie gefragt wurde, was
während der Zeit geschah, als sie tot war,
antwortete sie: "Ich ging immer weiter nach
oben bis zu einem großen Licht, dann kam ich
zurück.
Eine Frau sagte: "Meine erste Tochter, die
1953 geboren wurde, wurde im Alter von
achtzehn Monaten von Pater Pio gerettet. Am
Morgen des 6. Januar 1955 waren mein Ehemann
und ich in der Kirche, die Heilige Messe zu
besuchen, und unsere Tochter war mit ihrem
Großvater zu Zuhause. Es gab einen Unfall, bei
dem sie in einen heißen Wassersieder fiel. Sie
verbrühte sich am Bauch und am Rücken. Der
Arzt kam innerhalb einer Stunde und riet uns,
"bringen Sie sofort Ihre Tochter ins
Krankenhaus, da sie wegen ihrer Wunden sterben
könnte". Daher gab er uns auch keine Medizin.
Nachdem der Arzt fortgegangen war, begann ich
um Pater Pios Hilfe zu beten. Kurz vor Mittag,
als ich mich richtete, ins Krankenhaus zu
gehen, rief mich meine Tochter, die allein im
Schlafzimmer war: "Mama, ich habe keine Wunde
mehr!" "Wer hat dir die Wunden genommen?"
fragte ich sie aus Neugier. Sie antwortete:
"Pater Pio ist gekommen. Er nahm meine Wunden,
indem er seine heilige Hand darauf legte".
Tatsächlich zeigte der Körper meiner Tochter
keinerlei Spuren der Brandwunden, obwohl der
Arzt zuvor feststellte, daß sie sterben würde.
Die Bauern von San Giovanni Rotondo erinnern
sich voller Freude an das folgende Ereignis.
Es war im Frühling. Die Mandelbäume blühten
und versprachen eine gute Ernte. Aber leider
kamen Millionen von gefräßigen Raupen und
verschlangen Blätter und Blüten. Sie
verschonten nicht einmal die Schalen. Nach
zwei Tagen Versuchen, diese Plage anzuhalten,
entschieden sich die Bauern, für die die
Mandeln die einzige Einnahmequelle waren,
Pater Pio des Problem mitzuteilen. Pater Pio
betrachtete vom Kloster aus die befallenen
Bäume, und er beschloß, sie zu segnen. Er zog
die heiligen Gewänder an und begann zu beten.
Danach nahm er das Weihwasser und macht in der
Richtung der Bäume das Kreuzzeichen in der
Luft. Am Tag danach waren die Raupen
verschwunden, aber die Bäume der Mandeln sahen
wie Reisig aus. Es war eine Katastrophe: die
Ernte war verloren. Was danach passierte, ist
unglaublich! Wir hatten die üppigste Ernte;
eine Ernte wie nie zuvor. Aber wie ist es
möglich, daß Bäume ohne Blüten Früchte tragen?
Wie war es möglich, Früchte von Reisig zu
ernten? Den Wissenschaftler gelang es niemals,
dieses Phänomen zu erklären.
Im Garten des Klosters waren Bäume; Zypressen,
einige Obstbäume und einige Pinien. Besonders
an heißen Sommernachmittagen pflegte Pater Pio
dort im Schatten zusammen mit seinen Freunden
und Gästen ein wenig zu rasten. Einmal, als
Pater Pio mit einigen Leuten sprach, begannen
plötzlich viele Vögel im Schatten der Bäume zu
zwitschern und zu lärmen. Die Vögel, Amseln,
Sperlinge und andere Arten hatten eine
Symphonie komponiert. Nach einer kurzen Weile
wurde Pater Pio diese Symphonie zuviel, er
schaute die Vögel an und sagte: "Ruhe"! Sofort
waren die Vögel, die Grillen und die Zikaden
still. Die Leute im Garten waren sehr
erstaunt! Pater Pio hatte tatsächlich mit den
Vögeln gesprochen wie der Heilige Franz von
Assisi.
Ein Herr erzählte: "Meine Mutter kam aus
Foggia und war eine der ersten geistigen
Töchtern Pater Pios. Sie hatte Pater Pio
gebeten, meinen Vater „zu konvertieren und zu
schützen“. Im April 1945 sollte mein Vater
erschossen werden. Er stand vor dem
Exekutionskommando, als er plötzlich Pater Pio
schützend vor sich sah. Der Kommandant des
Zuges gab den Befehl zu schießen, aber kein
Schuss kam aus den Gewehren, die auf ihn
gerichtet waren. Die sieben Mitglieder des
Zuges und ihr Kommandant wunderten sich,
überprüften ihre Gewehre, fanden aber keinen
Grund. Deshalb richteten alle wieder die
Gewehre auf meinen Vater und der Kommandant
befahl seinen Soldaten erneut zu schießen,
doch die Gewehre funktionierten ein zweites
Mal nicht. Diese mysteriöse und unerklärbare
Begebenheit verhinderte seine Hinrichtung.
Danach wurde mein Vater, auch weil er
kriegsversehrt und mehrfach dekoriert war,
begnadigt. Als mein Vater in die Heimat
zurückkam, konvertierte er und erhielt die
Sakramente in San Giovanni Rotondo, wohin er
gegangen war, um Pater Pio zu danken. So
erfuhr meine Mutter die Gnade die sie immer
von Pater Pio erbeten hatte: „die
Konvertierung ihres Ehemannes"!
Pater Onorato erzählte: "Ich fuhr mit einem
Freund von mir mit einer Vespa 125 nach San
Giovanni Rotondo. Einige Minuten vor Mittag
kamen wir beim Kloster an. Ich ging, nachdem
ich den Vorsteher des Konventes begrüßt hatte,
zum Speisesaal und zu Pater Pio, um ihm die
Hand zu küssen. Zur Erklärung : mein Motorrad
ist eine „Vespa“, zu deutsch „Wespe“,deshalb
fragte Pater Pio: "Junge, hat die Wespe Sie
gestochen Ich war ziemlich überrascht: obwohl
Pater Pio mich nicht gesehen hatte, als ich
beim Kloster ankam, wusste er, womit ich
hergekommen war. Am nächsten Morgen, verließen
wir San Giovanni Rotondo auf meiner Vespa, und
wir machten uns auf nach San Michel, einer
kleinen Stadt nicht weit entfernt von San
Giovanni Rotondo. Auf halber Strecke wurde der
Benzintank leer, deshalb wollten wir bei Monte
San Angelo auftanken. Aber als wir diese
kleine Stadt erreichten, hatten wir eine böse
Überraschung: alle Tankstellen waren
geschlossen. Da entschieden wir uns, nach San
Giovanni Rotondo zurückzufahren, in der
Hoffnung, jemanden auf der Strecke zu finden,
der uns etwas Benzin geben würde. Vor allem
sorgte ich mich um das schlechte Bild bei den
Mitbrüdern, die mich zum Mittagessen
erwarteten. Nach wenigen Kilometern begann der
Motor zu knattern und ging aus. Wir
überprüften den Tank, er war leer. Mit
Bitterkeit wies ich meinen Freund darauf hin,
dass uns nur zehn Minuten bis zum Mittagessen
fehlten. Zum Teil aus Ärger, zum Teil, um mir
seine Solidarität zu zeigen, trat mein Freund
das Startpedal. Das Motorrad lief sofort
wieder! Unglaublich! Ohne nach dem „Wie und
Warum“ zu fragen, brachen wir „jubelnd“ auf.
Als wir in der Mitte des Klosterhofes ankamen,
starb der Motor der Vespa wieder ab. Wir
öffneten den Tank und bemerkten, dass er immer
noch genauso trocken war wie zuvor. Wir
staunten auch, als wir auf unsere Uhren
schauten: es war fünf Minuten vor Essenszeit.
Es bedeutete, daß wir in fünf Minuten fünfzehn
Kilometer gefahren waren. Ein Durchschnitt von
180 Kilometern pro Stunde! Ohne Benzin! Ich
ging ins Kloster hinein, während die Brüder
für das Mittagessen herunterkamen, und als ich
ging um Pater Pio zu treffen, sah er mich an
und lächelte.
Maria hatte ein kleines Baby, das seit seiner
Geburt krank war. Maria sorgte sich sehr um
ihr kleines Kind. Nach einer ärztlichen
Untersuchung wurde ihr mitgeteilt, dass ihr
Kind eine sehr komplizierte Krankheit hatte.
Es gab keine Hoffnungen für das Baby: es
konnte nicht gesund werden. Maria beschloss,
mit dem Zug nach San Giovanni Rotondo zu
fahren. Sie wohnte in einer sehr kleinen Stadt
gegenüber von Puglia, aber sie hörte von Pater
Pio, einem Ordensbruder, der die Stigmata wie
Jesus hatte und Wunder vollbrachte, Kranke
gesund machte und Hoffnungslose wieder hoffen
ließ. Sie machte sich sofort auf, aber während
der Reise starb das Baby. Sie hat die ganze
Nacht bei diesem kleinen Körper gewacht, hatte
ihn in die Reisetasche gelegt und sie
geschlossen. Am Tag, nachdem Sie ihren Sohn
verloren hatte, war sie beim Kloster von San
Giovanni Rotondo. Obwohl sie keine Hoffnung
hatte, verlor sie ihren Glauben nicht. Am
Abend war sie bei Pater Pio. Sie wartete in
der Reihe der Leute auf die Beichte und sie
hatte den Koffer, der die Leiche ihres Sohnes
enthielt, in ihren Händen. Ihr Sohn war
vierundzwanzig Stunden vorher gestorben. Sie
kam vor Pater Pio an und sie kniete hin,
weinte und bat Pater Pio um Hilfe. Er sah sie
tief an. Die Mutter öffnete den Koffer und
zeigte Pater Pio die Leiche. Der arme Pater
erschrak sehr durch die Trauer dieser Mutter.
Er nahm den kleinen Körper und legte seine
stigmatisierte Hand auf seinen Kopf, schaute
zum Himmel auf und betete. Nach weniger als
einer Sekunde war diese arme Kreatur wieder am
Leben. Eine Geste, eine Bewegung von den
Füßen, den Armen... er sah aus, als sei er
gerade nach einem langen Schlaf aufgewacht. Zu
der Mutter gewandt sagte er: Mutter, warum
weinst du? Siehst du nicht, das dein Sohn
schläft? Die Schreie der Mutter und die der
Menge füllten die Kirche. Alle sprachen vom
Wunder! Es war im Mai 1925, als, verbreitet
durch seine Mitbrüder und durch Telegramme,
die Meldung dieses seligen Bruders durch die
Welt ging, der die Krüppel heilte und Tote
erweckte.
Am Abend blieb ein Ingenieur lange im Kloster,
aber als er beschloss, zu gehen, bemerkte er,
dass es regnete. Deshalb sagte er zu Pater Pio:
"Ich habe keinen Schirm! Kann ich bis morgen
früh hier bleiben? Wenn nicht, werde ich
nass". „ Es tut mir mein leid, mein Lieber, es
ist nicht möglich. Aber sorgen Sie sich nicht!
Ich werde Ihnen unterwegs Gesellschaft
leisten!" antwortete ihm Pater Pio. Der
Ingenieur dachte bei sich, dass er freiwillig
diese Buße nicht getan hätte, auch wenn sie
durch Pater Pios Begleitung versüßt werden
würde. Jedenfalls nahm er seinen Hut und
machte sich auf, die zwei Kilometer zwischen
dem Kloster und der Stadt zu laufen. Aber
sobald er hinaus kam, stellte er überrascht
fest, dass es nicht mehr regnete. Es nieselte
nur, als er bei dem Haus ankam, wo er zu Gast
war. "Mein Gott", die Frau rief, die die Tür
öffnete, "Sie müssen auch bis auf die Knochen
nass sein!Nicht der Rede wert,“ antwortete der
Ingenieur, "Es regnet nicht.“ Da schauten ihn
die Gastgeber verblüfft an: "Was! Es regnet
nicht mehr? Es strömt! Hören Sie zu! Sie
öffneten wieder die Tür, und es regnete. Sie
erzählten ihm, dass es seit einer Stunde ohne
Unterbrechung geregnet hat. "Wie schafften Sie
es, hier zu kommen, ohne nass zu werden?“
Fragten sie ihn. Der Ingenieur antwortete:
"Pater Pio sagte mir, er würde mich begleiten.
Da erkannten die Gastgeber, dass es ein
Pater-Pio-Wunder gewesen war und sagten: „Wenn
Pater Pio Ihnen das mitteilte, dann ist alles
klar! Nachdem das geklärt war, fanden sie sich
zum Abendessen in der Küche ein, als die Frau
sagte: "Sicherlich ist Pater Pio's
Gesellschaft viel besser als ein Schirm"!
Ein Mann von Ascoli Piceno
(eine italienische
Stadt)
sagte: Ende der Fünfziger Jahre ging ich mit
meiner Frau zur Beichte nach San Giovanni
Rotondo. Nachdem ich die Absolution nach Pater
Pios. Ratschlag und Buße erhalten hatte, war
ich am Abend noch immer im Kloster. Pater Pio
sah mich wieder, und er sagte: „Sind Sie immer
noch hier?" „Mein Topolino
(auf Deutsch: „kleine
Maus")
läuft nicht mehr.“ antwortete ich bekümmert.
„Was ist genau eine „kleine Maus", fragte
Pater Pio weiter? „Es ist mein Auto". „Schauen
wir es uns mal an", sagte Pater Pio. Am Auto
angekommen, ermunterte er mich, das
Mönchskloster ruhig zu verlassen. Wir fuhren
ohne jedes Problem die ganze Nacht, und am
folgenden Morgen brachte ich mein Auto zum
Mechaniker, um es anschauen zu lassen. Der
Mechaniker teilte mir mit, dass das
elektrische System des Autos außer Betrieb
war. Und er glaubte mir nicht, als ich ihm
sagte, dass wir die ganze Nacht mit dem Auto
gereist waren. In der Tat war es unmöglich,
vierhundert Kilometer, zwischen San Giovanni
Rotondo und Ascoli Piceno, mit so einem Auto
zurückzulegen, und ich erkannte, dass Pater
Pio mir geholfen hatte, deshalb dankte ich ihm
im Geiste.
Es
war nicht notwendig, dasselbe Anliegen zehn
Mal zu wiederholen, auch nicht im Geiste.
Eine ehrbare
Frau vom Lande hatte einen schwer kranken
Mann. Sofort läuft sie zum Konvent, aber wie
zu Pater Pio gelangen? Um ihn beim Beichte
hören anzutreffen, muss man warten bis man
dran ist - mindestens drei Tage. Während der
Messe hat sie keine Ruhe, läuft hin und her,
von rechts nach links und links nach rechts
und vertraut weinend ihr großes Problem der
Mutter aller Gnaden an, auf die Fürsprache
ihres treuen Dieners. Während der Beichten
noch einmal das Gleiche. Schließlich gelingt
es ihr, sich auf dem berühmten Gang
einzureihen, von wo aus man Pater Pio flüchtig
sehen kann. Kaum hat er sie gesehen, blickt er
streng drein: Kleingläubige Frau, wann wirst
du endlich aufhören mich zu belästigen und mir
in den Ohren zu liegen? Bin ich etwa taub?
Fünf Mal schon hast du mir dein Anliegen
vorgetragen, von rechts und links, von vorne
und hinten. Ich hab’s verstanden, hab’s
verstanden... Geh schnell nach Hause, alles
wird gut werden. Und in der Tat, ihr Mann war
geheilt.
Gott sieht alles
Gott sieht alles, was wir tun,
und wir werden uns für alles, was wir tun, vor
ihm verantworten müssen. Die folgende
Geschichte zeigt, dass Gott selbst unsere
innersten Gedanken kennt. 1921 hatte sich ein
Mann, der zu einer Bande ruchloser Verbrecher
gehörte, entschieden, seine Frau zu töten, um
frei zu sein, eine andere Frau zu heiraten. Er
schmiedete einen Plan, der ihm ein gutes Alibi
geben würde. Seine Frau war eine Anhängerin
von Padre Pio, der in der kleinen Stadt
Gargano wohnte. Da niemand in dieser Stadt
etwas von ihm und seinem schlechten Ruf wusste,
dachte er, dass hier der richtige Platz sei,
um seinen mörderischen Plan in die Tat
umzusetzen. Eines Tages schlug er seiner Frau
vor, eine Reise nach Gargano zu machen.
Hierbei hätte sie Gelegenheit, den
Ordensbruder zu besuchen, den sie so sehr
bewunderte. Als sie in der Stadt ankamen, ließ
er seine Frau im Hotel zurück und ging zum
Kloster, um für sie einen Beichttermin bei
Padre Pio zu vereinbaren. Er glaubte, dass es
sein Alibi bestätigen würde, wenn er in der
Stadt gesehen wird, während seine Frau bei der
Beichte ist. Er suchte nach einem Gasthaus, in
dem er einige Bewohner der Stadt zu einem
Getränk einladen würde. Unter irgend einem
Vorwand würde er das Wirtshaus verlassen,
seine Frau umbringen, die gerade ihre Beichte
beendet hat, und danach in die Kneipe
zurückkehren. Das Kloster war einsam auf
offenem Land gelegen und er war sicher, dass
niemand in der Abenddämmerung etwas sehen
würde. Der Plan war perfekt. Als er das
Kloster erreichte, sah er Padre Pio im
Beichtstuhl. An dieser Stelle fühlte er einen
Drang, dem er sich nicht entziehen konnte. Er
kniete vor dem Beichtstuhl nieder und begann,
das Kreuzzeichen zu machen. Bevor er damit
fertig war, kamen Rufe aus dem Beichtstuhl:
„Gehen Sie fort, gehen Sie fort, gehen Sie
fort! Wissen Sie nicht, dass es verboten ist,
jemanden zu töten?“ Dann packte Padre Pio den
Mann am Arm und führte ihn weg. Der Mann war
erstaunt, fassungslos und bestürzt. Er rannte
aufs Land hinaus, wo er über einen Felsblock
stolperte und mit dem Gesicht in den Schlamm
fiel. Zum ersten Mal erkannte er die Schrecken
seines Lebens voller Sünde. Nach einer Weile
sah er all sein boshaftes Handeln und seine
Bosheit bereitete seinem Verstand unendliche
Qualen. In den Tiefen seiner Seele aufgewühlt
kehrte er zur Kirche zurück und fragte Padre
Pio, ihm die Beichte abzunehmen. Padre Pio
stimmte zu und mit unendlicher Freundlichkeit
sprach er zu ihm, als ob sie alte Freunde
wären. Padre Pio führte das ganze Leben des
Mannes auf, Augenblick für Augenblick, Sünde
für Sünde, Verbrechen für Verbrechen, alles in
jeder Einzelheit, bis er schließlich zu seiner
letzten Absicht kam, die Frau zu töten. Der
Mann hörte Padre Pio zu, wie der von dem Mord
sprach, den er in seinem Kopf geplant hatte.
Nie hatte er zu jemandem davon gesprochen.
Erschöpft, aber letztendlich frei warf der
Mann sich dem Mönch zu Füßen und bat um
Vergebung. Aber dies war nicht das Ende. Vor
der Absolution fragte Padre Pio ihn: „Haben
Sie sich nicht Kinder gewünscht? Nun,
verstoßen Sie nicht mehr gegen die Gebote
Gottes und Sie werden ein Kind haben.“ Ein
Jahr später kam der Mann zu Padre Pio zurück.
Er hatte sein Leben völlig geändert. Er war
der Vater eines Kindes, das von derselben Frau
geboren worden war, die er töten wollte.
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